pflichtlektüre als e-paper
Hört nicht auf zu kämpfen
Bachelor und Master werden endlich reformiert.
Jetzt brauchen Studenten und Unis langen Atem.
Angriff der Klon-Studenten
Überfüllung garantiert: 2013 kommt der doppelte Abijahrgang.
Dortmund
Auf Verbrecherjagd
pflichtlektüre begleitet eine Streife der Bundespolizei.
Bochum
Lebenstraum klettern
Dem Neolit-Chef ist keine Wand zu steil
Duisburg/Essen
Neues Magazin am Campus
“Hammelsprung” zeigt Politik mal anders. Die Macher im Interview.


Hallo,
der Artikel “Wenn selbst die Mensa zu teuer ist” ist der schlechteste den ich je in der Pflichtlektüre gelesen haben und ärgert mich zudem richtig:
- klar das Langzeitstudenten nicht mehr vom Staat gefördert werden!!! (nach dem 9. Semester noch zum Bachelorstudiengang wechseln? schlechte Leistung noch belohnen?) Nicht jeder ist zum studieren geeignet!!!
- Sie wohnt noch zu Hause, kann dort Essen…was will sie mehr ohne ein eigenes Einkommen! Aus meinen Erfahrungen mit Informatik studenten bleibt immer genügent Zeit hier und dort noch zu Arbeiten. Was ist zB. mit dem Wocheneden oder den Semesterferien??? Ich kenne viele Studenten die mit keinerlei Mitteln von zu Hause ihren Alltag bewälltigen. Aus meiner persönlichen Erfahrung bieten sich auch immer Jobs als stud. Hilfskräfte an und sind immer gut zu schaffen.
-von wegen 740 Euro pro Monat muss man haben. Ich komme auch mit 450 Euro gut aus und zahle Wohung, Essen, Klamotten usw. (bis auf Studiengebühren) davon. Klar das ich mir nicht viel davon leisten kann ABER DAS WEIß MAN VORHER und entscheidet sich entweder dafür oder dagegen.
-Planung ist alles. Immer auf Angebote schauen und das kleine 1mal1 des Sparens kennen. Ich kaufe auch nicht die teuren belegten Brote auser Cafete!!!!! Geht auch anders
-Bleibt nur die Frage wo die 20000Euro hin sind von ihr? Wie ihr schreibt lebte sie ja “(noch) immer bei ihrern Eltern”? Da müssten ja eigentlich 150 Euro im Monat ausreichen (150Euro*12Monate*4,5Jahre=8100Euro)!! zB.20 Euro monatlich fürs Handy ist viel zu viel. Das geht auch billiger mit ner Aldi Karte und einem NORMALEN Telefonieverhalten!
- und was ist mit Kindergeld? Zudem könnte sie noch Wohngeld bei ner eigenen Wohnung beantragen.
- Ich selbst studiere Chemie (mittlerweile im 9. Semester) und daher kenne ich einen vollen Stundenplan.
Ich bitte in Zukunft um bessere Artikel die zwar auf das Problem Aufmerksam machen, jedoch nicht so Mitleid erregend geschrieben sind. Vielmehr könnten Möglichkeiten des Sparen aufgezeigt werden:
Billige Handytarife, Rezepte für billiges Mensaersatzessen, Tipps für die Abendgestaltung (Es gibt genügend kostenlose Möglichkeiten; gerade in den Großstädten) usw.
Alles in allem sehr enttäuschent dieser Artikel da viele Andere ähnlich dran sind und gute Strategien entwickelt haben um ihre Situation zu meistern.
bitte um kurze Stellungnahme des Autors
mfg
derSoki
Lieber Matthias,
vielen Dank für deine Meinung zum Herzstück. Ich kann deine Kritik in Teilen nachvollziehen. Mir ging es in der Reportage allerdings nicht darum, Mitleid für die Studentin zu erzeugen, sondern vielmehr ihre Lebenssituation (die sicher nicht die schlimmste, aber auch nicht die einfachste ist) wiederzugeben. Wenn die Leser, wie du am Ende zu dem Ergebnis kommen, dass die Studentin ihre Situation selbst verschuldet hat und selbst etwas daran ändern könnte - gerne!
Trotzdem danke für den Hinweis. Ich nehme ihn als Anregung beim nächsten Mal bei der Auswahl des Protagonisten noch genauer hinzugucken.
Viele Grüße Michael
Hallo Leute,
eigentlich bin ich von euch auch bessere Arbeit gewöhnt. Warum ist es das Herzstück wenn sich jemand dazu entschließt, lieber auf der faulen Haut zu liegen und nur zu studieren, anstatt sich sein Geld zu verdienen? Dieses Entscheidung muss doch jeder selbst treffen. Ihre Lebenssituation ist schön und gut, aber 200 Euro im Monat als Taschengeld? Wenn man keine Wohnung, kein Auto, keine Fahrtkosten mehr hat, wo ist dann das Problem?
Von 200 Euro im Monat kann man sich locker auch komplett ernähren!
Wenn sie sich aufs Studium konzentrieren will, gut. Aber doch bitte nicht alle Probleme auf fehlendes Geld schieben. Da kann ich dem Vorkommentator nur Recht geben. So geht das nicht. Rumheulen, weil man nicht in der Lage ist zu arbeiten? Ich schiebe auch eine 80 Stunden Woche mit Arbeit und Uni. Na und?
Hallo Pflichlektüre,
sehr interessant fand ich eueren Artikel “Ich muss immer mehr tun” auf S.11 der aktuellen Ausgabe. Meine Freundin steckt genau in der gleichen Situation wie Christin, um die es im dem Artikel geht. Auch ihr wurde das Bafög wegen des aufgeschobnen Physikums verweigeigert. Sehr gerne würde ich Kontakt mit Christin Gerber aufnehmen, damit sie mir ein paar Tipps für meine Freundin geben kann. Wie kann ich sie erreichen?
Generell solltet ihr mehr darüber schreiben, was mittellose Studenten tun können, um durch das Studium zu kommen. z.B. alles rund um die Aufnahme von zinslosen Krediten, Finanzberatung usw. Es gibt viele Studis, die diese Tipps brauchen!
Vielen Dank im Voraus,
W.
wie wärs denn mal mit nebenjob?