Dortmund gegen das Verkehrschaos nach BVB-Spielen

Kommendes Wochenende geht die Bundesliga wieder los. Spätestens beim nächsten Heimspiel im Signal Iduna Park, am Mittwoch, 4. Februar, gegen den FC Augsburg, ist das Verkehrschaos vorprogrammiert. Die Wittekindstraße und Am Rabenloh sind oft überlastet von den vielen Fußballfans. Dem möchte die Stadt Dortmund nun beikommen und die Zufahrt zum Stadion im Sommer umbauen.

Die städtischen Verkehrsexperten hätten den neuralgischen Punkt unter die Lupe genommen und nun hoffentlich eine Lösung gefunden, berichten die Ruhrnachrichten. „Wir wollen die Verkehrsströme durch den Bau zusätzlicher Fahrspuren besser sortieren“, wird Tiefbauamts-Leiterin Sylvia Uehlendahl zitiert.

Neue Links- und Rechtsabbiegespuren

Vorgesehen sei, eine zweite Linksabbiegespur einzurichten, die von der Wittekindstraße in Richtung Rabenloh führt. Unter anderem soll dafür der Mittelstreifen vor der Zufahrt verschmälert werden und die Fußgängerampel über die Wittekindstraße an die Kreuzung versetzt und auch für Autos genutzt werden.

„Die Straße am Rabenloh selbst soll verbreitert und um eine Rechtsabbiegespur erweitert werden, die allein zum Parkplatz A8 führt“, heißt es in den Ruhrnachrichten weiter. Autofahrer sollten einander so in Zukunft auf dem Weg zu den verschiedenen Parkplätzen nicht mehr in die Quere kommen.

440.000 Euro-Projekt muss noch bewilligt werden

440.000 Euro sind für die Umbaumaßnahmen veranschlagt, heißt es in der Meldung weiter. 45.000 Euro habe der BVB bereits für die zusätzliche Fahrspur zum Parkplatz A8 zugesagt. Die Stadt hoffe auf weitere Unterstützung für die Arbeiten an der Wittekindstraße.

Beschlossen ist der Straßenumbau allerdings noch nicht: die Bezirksvertretung Innenstadt-West, Bau- und Finanzausschüssen müssen zunächst ihr Okay geben, bevor die Stadt die Aufträge im Februar ausschreiben könnte. Der Umbau soll in der spielfreien Zeit vor der nächsten Bundesligasaison stattfinden, also im Juni und Juli.

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