Studiendauer im Bachelor deutlich über Regelstudienzeit

Die Studiendauer beim Bachelor-Abschluss liegt zum Teil deutlich über der Regelstudienzeit von sechs Semestern. Das zeigen Zusammenstellungen einzelner Bundesländer, die der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (F.A.S.) vorliegen. Ende September will das Statistische Bundesamt die offiziellen Zahlen für das Jahr 2013 vorlegen. 

In Nordrhein-Westfalen sind rund ein Viertel der deutschen Studierenden eingeschrieben. Diese machten im Jahr 2013 ihren Abschluss durchschnittlich nach 8,64 Hochschulsemestern. In Berlin lag die Studiendauer 2013 beispielsweise bei 7,8 Semestern.

Experten erklärten gegenüber der F.A.S., dass am Anfang in den Statistiken nur die Absolventen erfasst wurden, die ihren Bachelor in der Regelstudienzeit von sechs Semestern abgelegt hatten. Nun kämen nach und nach auch die langsamen Bachelor über die Ziellinie. 1999 hatten die Wissenschaftsminister in Bologna beschlossen, die Studienprogramme ganz Europas auf die Abschlüsse Bachelor und Master umzustellen. 

 

 

 

 

1 Comment

  • Tobbse sagt:

    Man darf dabei aber nicht außer Acht lassen, dass es (gerade an FHs, aber auch hier an der TU Dortmund – siehe Journalistik) sehr viele Studiengänge gibt, in denen der Bachelor eine Regelstudienzeit von 7 Semestern hat. Die wären mit 8 Semestern dann nur ein Semester drüber.

    Aber ansonsten auch überhaupt kein Phänomen, wenn ich mir alleine meinen Studiengang so ansehe: Veranstaltungen/Module sukzessiv aufeinander aufgebaut, Angebot nur im Jahresturnus… Regelstudienzeit klappt da nur, wenn man IMMER ALLES im ersten Versuch besteht. Und selbst dann gibt es noch die Möglichkeit, dass man mal ein Seminar nicht bekommt und schon ist’s Essig mit Regelstudienzeit.

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