Stromausfall, Sturm und Giftwolken: Sirenen sollen Dortmunder warnen

Die Dortmunder Feuerwehr arbeitet an einem Warnsystem für Katastrophen. Die ersten Sirenen könnten schon 2016 zu hören sein. Bei Stromausfall, Sturm, Starkregen oder giftigen Rauchwolken sollen künftig wieder Sirenen heulen, um die Bevölkerung vor Gefahren zu warnen.

Nach dem Ende des Kalten Krieges waren Sirenen im Katastrophenfall immer wieder zu hören. Ende der 1980er Jahre wurden sie abgeschaltet. Das will die Feuerwehr ändern – und wird dabei vom Land NRW finanziell unterstützt. Das Land zahlt 218.000 Euro für den Aufbau eines Warnsystems. Das System wird aber wohl deutlich teurer. Die Feuerwehr geht von rund 470.000 Euro aus.

Sofern der Stadtrat dem Vorhaben zustimmt, sollen noch im nächsten Jahr die ersten Sirenen installiert werden – im Umfeld sogenannter „Störfallbetriebe“. Etwa im Gewerbegebiet Wickede-Süd, an der Westfalenhütte und im Hafen.

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