Kriminalitätsstatistik: NRW bei Einbrüchen in Spitzenposition

Das Bundesinnenministerium hat die jährliche Kriminalitätsstatistik veröffentlicht. Nordrhein-Westfalen liegt  im bundesweiten Vergleich insgesamt im Durchschnitt. Bei Körperverletzungen und Einbrüchen liegt NRW jedoch auf einer unrühmlichen Spitzenposition.
 
Insgesamt ist die Anzahl der Straftaten seit 2014 deutschlandweit um 4,1 Prozent gestiegen. Das führt Innenminister Thomas de Mazière vor allem auf die Verstöße gegen das Ausländerrecht im Rahmen der Migrationswelle zurück.
 
Köln hat mit 14.857 Straftaten pro 100.000 Einwohnern die meisten Kriminalfälle in NRW. In Duisburg kamen auf 100.000 Einwohner 11.454 Straftaten, in Essen waren es 11.574 und in Bochum 10.513. In Dortmund kamen 14.399 Kriminalfälle auf 100.000 Einwohner. Damit liegen die Städte etwas über dem bundesweiten Durchschnitt.
 
Dortmund liegt besonders im Bereich der Körperverletzungen mit 360 Fällen pro 100.000 Einwohner sehr weit vorne. Auch Einbrüche gibt es in NRW relativ häufig, so zum Beispiel 528 Fälle pro 100.000 Einwohner in Essen. Auch viele weitere große NRW-Städte nehmen hier vordere Plätze ein. Die meisten Einbrüche verzeichnet jedoch Bremerhaven (627).
 
Die wenigsten Straftaten insgesamt gab es im Landkreis Würzburg mit 2.374 Straftaten auf 100.000 Einwohner, bei Spitzenreiter Passau waren es 37.672.
 
Alle Zahlen findet ihr in der Deutschlandkarte von spiegel.de.

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