Ruhr-Hochschulen fördern faire Bildung

Kinder aus bildungsferneren Schichten studieren tendenziell seltener als Kinder der Bildungsschicht. Die Landesregierung will das ändern und mit einem Talentscouting-Programm die Bildungschancen begabter Schüler aus Nichtakademikerfamilien verbessern. An dem Programm beteiligen sich insgesamt sechs Ruhr-Hochschulen.

Unabhängig von Begabung und Interesse studiert nur knapp ein Viertel der Kinder aus Nichtakademiker- und Migrantenfamilien. Diese Hemmschwelle abzubauen ist Ziel eines Talentscouting-Programms der Landesregierung, an dem sich sechs Unis und Fachhochschulen im Ruhrgebiet beteiligen. Pro Jahr erhalten die sechs Einrichtungen in den kommenden fünf Jahren bis zu 500.000 Euro für die Förderung.

Diese Hochschulen machen beim Talentscouting-Programm mit:

  • Hochschule Bochum
  • Ruhr-Universität Bochum
  • Fachhochschule Dortmund
  • Technische Universität Dortmund
  • Universität Duisburg-Essen
  • Westfälische Hochschule Gelsenkirchen
  • Hochschule Ruhr-West

Um die Talentföderung zu bündeln, wird an der  Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen ein NRW-Zentrum für Talentförderung eingerichtet. Dort sollen Talentscouts geschult und die Programme der teilnehmenden Hochschulen koordiniert werden.

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