Wird sanierungsbedürftige Kita zum Flüchtlingsheim?

Das alte Kita-Gebäude in Dortmund-Hörde: Seit drei Jahren steht es leer. Geschlossen wurde es wegen Ungeziefer- und Schimmelbefall. Jetzt sollen hier unter Umständen bald Flüchtlinge untergebracht werden. 

Wegen seines maroden Zustandes hat die Stadt das Gebäude der Kita am Steinkühlerweg in Dortmund-Hörde im Juli 2012 geschlossen. Schimmel, Ungeziefer und feuchte Wände machten es unbewohnbar, hieß es von Seiten der Stadtverwaltung. Ebenso: Eine Sanierung lohne sich nicht mehr. Eine neue Kita müsse her. Die Tatsache, dass die ehemalige und marode Kita bald zum Flüchtlingsheim werden soll, sorge bei Hörder Politikern für Verwunderung, wie die Ruhr Nachrichten mitteilten. 

250.000 Euro: Das sei die maximale Investitionssumme für die Sanierung der alten Kita, wie es auf der Liste des städtischen Liegenschaftsamtes heißt. Wie umfangreich die Sanierungsarbeiten werden sollen, darüber gab die Verwaltung den Ruhr Nachrichten am Montag keine Auskunft. Die Prüfung laufe noch.

Laut Meldung der Zeitung sollen 40 Flüchtlinge in dem Gebäude untergebracht werden. Die Stadt hält sich bedeckt. Die Entscheidung, ob die Kita am Steinkühlerweg wirklich zum Flüchtlingsheim werden soll, sei noch völlig offen, wie der Pressesprecher der Stadt Dortmund den Ruhr Nachrichten mitteilte. 

 

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