Neues Forschungszentrum an der TU Dortmund

Die TU Dortmund forscht zur Zukunft des Energietransports. Nach eigenen Angaben übernimmt sie eine zentrale Rolle für das Gelingen der Energiewende. Dafür soll künftig ein Forschungszentrum für Hochspannungs- und Gleichstromtransport auf dem Campus entstehen. Die Kosten betragen rund fünf Millionen Euro.

Gleichstromübertragung wird genutzt, um den Strom vom Erzeuger zu weit entfernten Verbrauchern zu leiten. Wenn zum Beispiel Windkraftanlagen in Norddeutschland Strom erzeugen, ist die Technologie notwendig, damit dieser nach Süddeutschland fließen kann. Bis 2022 sollen Atom- und Kohlekraftwerke in Deutschland abgeschaltet werden. Von da an sollen nur noch erneuerbare Energien genutzt werden. Dadurch wird die Gleichstromtechnik immer wichtiger. Bisher wurde diese bei hohen Spannungen aber nur wenig erforscht. Damit die Dortmunder Testergebnisse möglichst realitätsnah sind, wollen die Wissenschaftler unter realen klimatischen Bedingungen arbeiten. 

Der Professor der Fakultät für Informationstechnik, Frank Jenau, stellte die Pläne für das Forschungszentrum am Montag (13.06.2016) vor. Die Halle soll 35 Meter lang und 25 Meter breit sowie 23 Meter hoch werden. Zusätzlich ist noch ein genauso großes Freiflächenprüffeld plus Nebengebäude geplant. 

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