Bleibt Dortmund nicht länger Drehscheiben-Stadt für Flüchtlinge?

Dortmunds Rolle als Drehscheibe für die Flüchtlingsaufnahme könnte sich in den nächsten Monaten ändern: Das Land NRW will die Kontrolle bei der Ankunft der Flüchtlinge übernehmen. Favorisiert als alleiniger Standort wird dafür Düsseldorf.

Wie eine Sprecherin des Innenministeriums NRW erklärte, wolle das Land jetzt den Empfang der Flüchtlinge selbst organisieren. Eine Arbeitsgruppe entwerfe im Innenministerium bereits ein neues Konzept. Zentrale Frage sei dabei, ob die Aufgabe von Köln, Düsseldorf und Dortmund als Drehscheibe bleibe oder, ob diese Rolle demnächst von einer einzigen Stadt übernommen werde. Im Gespräch sei Düsseldorf, so die Sprecherin des Innenministeriums. 

Derzeit teilen sich Köln, Düsseldorf und Dortmund die Rolle als Drehscheiben-Stadt: Jeden vierten Tag kommen Sonderzüge mit Flüchtlingen zur Dortmunder Haltestelle Signal Iduna Park. In einem nah gelegenen Zelt an der Ardeystraße werden die Flüchtlinge verpflegt und medizinisch versorgt. Mit Bussen werden sie danach in verschiedene Unterkünfte in NRW gebracht. 

Problematisch an der bisherigen Regelung ist, dass Köln, Düsseldorf und Dortmund die Ankunft der Flüchtlinge jeweils anders organisieren.

 

 

 

 

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