Sparkasse schreibt Brief an Kriegstoten

71 Jahre nach seinem Tod hat ein Soldat aus dem zweiten Weltkrieg Post von der Sparkasse bekommen. Diese wollte ihn über das Einlagensicherungsgesetz informieren.

Das Einlagensicherungsgesetz soll Kunden vor einem möglichen Geldverlust schützen, darüber wollte die Sparkasse informieren. Sie verschickte vor einem halben Jahr 390.000 Briefe, einer an den längst verstorben Soldaten. Er wäre inzwischen 108 Jahre alt. Trotz hinterlegtem Geburtsdatum sei nicht mehr nachvollziehbar, ob es die erste Post an den Verstorbenen war, oder ob bisherige Briefe weggeworfen wurden, so ein Sprecher der Sparkasse. Die nun 84-jährige Tochter lebt noch an seiner ursprünglichen Adresse. Daher erreichte die Post sie. Das veranlasste die Familie, Nachforschungen über die Einlagen anzustellen und es wurde tatsächlich ein Sparbuch gefunden. Die letzte Bewegung auf diesem fand 1956 statt – 14 Jahre nach dem Tod des Soldaten. Vermutlich verwaltete die seit mittlerweile 30 Jahren verstorbene Witwe jenes Konto.

Sowas könne passieren, sagte ein Sprecher der Bank. Die Sparkasse weise 200.000 Winzigkonten auf – Konten die seit fünf Jahren ungenutzt seien und Ersparnisse von nur 22,50 Euro besitzen. Auch bei dem Konto des Verstorbenen handle es sich um ein solches Winzigkonto.

Wie Spiegel Online berichtet, hat die Familie nun gute Chancen das Geld zu bekommen, samt Zinsen.

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