Dortmunder Zoo will Tiere besser schützen

Der Dortmunder Zoo hat auf die Todesfälle und Diebstähle mehrerer Tiere im vergangenen Jahr reagiert: Künftig soll ein zwei Kilometer langer Zaun die Anlage besser absichern. Der Stahlgitterzaun mit einem sogenannten Übersteig-Schutz soll die Tiere im Zoo künftig vor ungebetenen Gästen schützen.

 Im Jahr 2015 war es immer wieder zu Vorfällen gekommen: Seelöwin Holly und ein Pinguin kamen unter noch immer ungeklärten Umständen zu Tode. Holly war Anfang November tot aufgefunden worden. Mittlerweile ist zumindest klar, dass die Seelöwin nicht durch eine Klappe in ihrem Gehege erschlagen wurde. „Diese Möglichkeit haben wir mit einer Melone getestet. Die Klappe hätte die Seelöwin nicht erschlagen können“, sagte Direktor Dr. Frank Brandstätter den Ruhr Nachrichten.

Nur wenige Wochen nach Hollys Tod wurde zudem ein Humboldtpinguin schwer verletzt im Flamingo-Gehege aufgefunden. Das Tier starb, zwei weitere Pinguine sind seitdem verschwunden. Um weitere Vorfälle dieser Art künftig zu vermeiden, soll neben der Errichtung des Zauns, künftig auch der Einsatz des Wachdienstes personell verstärkt werden. Auch eine aufwendigere technische Überwachung einzelner Teile des 28 Hektar großen Geländes könne laut Brandstätter aber nicht für absolute Sicherheit der Tiere sorgen.

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