Uni Bochum liegt bei Drittmitteln vorn

Die Ruhr-Universität Bochum hat im Jahr 2012 die höchsten Drittmittel von allen Hochschulen in Westfalen erhalten. Insgesamt bekam sie knapp 97 Millionen Euro aus der Privatwirtschaft und öffentlichen Fördertöpfen, teilte das statistisches Landesamt mit. 

Auf den Plätzen zwei und drei liegen die Universität Münster mit rund 84 Millionen Euro und die Technische Universität Dortmund mit etwa 64 Millionen Euro. Landesweit mit Abstand die höchsten Drittmitteleinnahmen konnte auch im Jahr 2012 die Technische Hochschule Aachen mit rund 260 Millionen Euro verzeichnen.

Drittmittel werden von den Hochschulen von öffentlichen oder privaten Stellen eingeworben, um damit die Bereiche Forschung und Lehre zu fördern. Es geht also um Einnahmen, die einer Universität zusätzlich zum regulären Hochschulhaushalt zur Verfügung stehen.

Insgesamt lagen die Einnahmen der Hochschulen 2012 bei rund 1,5 Milliarden Euro, von denen 1,1 Milliarden Euro Drittmittel waren. Das sind 7 Prozent mehr als im Vorjahr. Außerdem bekommen die Unis einen Großteil ihres Haushalts vom jeweiligen Träger. So konnten die Hochschulen in NRW zusammen knapp 5,3 Milliarden Euro für Forschung und Lehre ausgeben.

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