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	<title>pflichtlektüre &#187; Studierende</title>
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	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 14:01:47 +0000</pubDate>
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		<title>RUB: Befragung zur Mobilit&#228;t</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 12:59:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Miertzschke</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[in aller Kürze]]></category>

		<category><![CDATA[Beschäftigte]]></category>

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		<category><![CDATA[Nahverkehrsmittel]]></category>

		<category><![CDATA[Online-Befragung]]></category>

		<category><![CDATA[Parkplätze]]></category>

		<category><![CDATA[Ruhr-Universität Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[Studierende]]></category>

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		<description><![CDATA[Bochum. Die Ruhr-Universit&#228;t (RUB) startet heute eine Online-Befragung aller RUB-Mitglieder zur Entwicklung eines langfristigen Mobilit&#228;tskonzepts. Bis zum 29. Januar 2012 werden alle Studierende und Besch&#228;ftigte gefragt, welche Probleme und Anforderungen sie bei beim t&#228;glichen Weg zur RUB zu bew&#228;ltigen haben. Dazu erhalten die RUB-Mitglieder per Mail einen Link zu einer anonymen Befragung.
Die Hochschule will durch [...]


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bochum. Die Ruhr-Universit&auml;t (RUB) startet heute eine Online-Befragung aller RUB-Mitglieder zur Entwicklung eines langfristigen Mobilit&auml;tskonzepts. Bis zum 29. Januar 2012 werden alle Studierende und Besch&auml;ftigte gefragt, welche Probleme und Anforderungen sie bei beim t&auml;glichen Weg zur RUB zu bew&auml;ltigen haben. Dazu erhalten die RUB-Mitglieder per Mail einen Link zu einer anonymen Befragung.</strong></p>
<p>Die Hochschule will durch die Befragung ermitteln, wie hoch in Zukunft der Bedarf an Parkpl&auml;tzen, Fahrradwegen- und Fahrradstellpl&auml;tzen sowie Nahverkehrsangeboten sein wird. Bereits heute sind Parkpl&auml;tze und Nahverkehrsmittel zu den Sto&szlig;zeiten &uuml;berf&uuml;llt. In den kommenden Jahren wird sich diese Situation mit h&ouml;heren Studierendenzahlen aufgrund doppelter Abiturjahrg&auml;nge weiter versch&auml;rfen.</p>


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		</item>
		<item>
		<title>TU: Studenten forschen f&#252;r Handelskette</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/18/07/2011/tu-studenten-forschen-fuer-handelskette/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 11:41:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Lucas</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Befragung]]></category>

		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

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		<description><![CDATA[Dortmund. Marketing-Studenten der Technischen Universit&#228;t Dortmund befragen in diesem Sommer Dortmunder und Essener Passanten zu ihrem Konsumverhalten. Sie tun dies im Rahmen eines Forschungsprojektes in Zusammenarbeit mit der Supermarkt-Kette Rewe. Die Ergebnisse der Studenten sollen als Grundlage f&#252;r die Gestaltung eines neuen Marktes in der Dortmunder Thier-Galerie dienen, die im September er&#246;ffnet werden soll.
Hintergrund des [...]


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dortmund. Marketing-Studenten der Technischen Universit&auml;t Dortmund befragen in diesem Sommer Dortmunder und Essener Passanten zu ihrem Konsumverhalten. Sie tun dies im Rahmen eines Forschungsprojektes in Zusammenarbeit mit der Supermarkt-Kette Rewe. Die Ergebnisse der Studenten sollen als Grundlage f&uuml;r die Gestaltung eines neuen Marktes in der Dortmunder Thier-Galerie dienen, die im September er&ouml;ffnet werden soll.</strong></p>
<p>Hintergrund des Forschungsprojektes ist die Tatsache, dass sich K&auml;ufer in innerst&auml;dtischen Superm&auml;rkten anders verhalten, als in Superm&auml;rkten in Wohngebieten. In innerst&auml;dtischen M&auml;rkten, etwa in gro&szlig;en Einkaufszentren, w&uuml;rden demnach eher Kleinigkeiten gekauft. Der Wocheneinkauf beschr&auml;nke sich auf die M&auml;rkte in Wohngebieten. Warum das so ist, sollen die Studenten nun herausfinden.</p>
<p>Der neue Markt in der Thier-Galerie soll den Ergebnissen der Studierenden entsprechend gestaltet und das Sortiment optimal an die W&uuml;nsche der Kunden angepasst werden.</p>


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		<title>Gute Studenten zieht es ins Ausland</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/07/06/2011/gute-studenten-zieht-es-ins-ausland/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 16:05:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sarah Teschlade</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[in aller Kürze]]></category>

		<category><![CDATA[Ausland]]></category>

		<category><![CDATA[Gehalt]]></category>

		<category><![CDATA[Job]]></category>

		<category><![CDATA[Karriere]]></category>

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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Berlin. Die besten Studierenden zieht es nach dem Studium immer h&#228;ufiger ins Ausland. 22 Prozent der Hochsch&#252;ler, die einen Promotionsabschluss anstreben, m&#246;chten ihr Geld zuk&#252;nftig lieber au&#223;erhalb Deutschlands verdienen. Studenten mit schw&#228;cheren Studienleistungen ziehen es vor in der heimischen Wirtschaft zu arbeiten.
Dies ist das Ergebnis der am Montag vorgestellten Allensbach-Umfrage „Studienbedingungen und Chancengerechtigkeit an Deutschlands [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin. Die besten Studierenden zieht es nach dem Studium immer h&auml;ufiger ins Ausland. 22 Prozent der Hochsch&uuml;ler, die einen Promotionsabschluss anstreben, m&ouml;chten ihr Geld zuk&uuml;nftig lieber au&szlig;erhalb Deutschlands verdienen. Studenten mit schw&auml;cheren Studienleistungen ziehen es vor in der heimischen Wirtschaft zu arbeiten.</strong></p>
<p>Dies ist das Ergebnis der am Montag vorgestellten Allensbach-Umfrage „Studienbedingungen und Chancengerechtigkeit an Deutschlands Hochschulen 2011“. Diese belegt: Je schw&auml;cher die Studierenden ihre eigenen Leistungen einsch&auml;tzen, desto eher wollen sie in Deutschland arbeiten. Lediglich ein Drittel derer, denen die Uni schwerer f&auml;llt, k&ouml;nnte sich vorstellen, einen Job in einem anderen Land anzunehmen.  Knapp ein Drittel lehnt diese Vorstellung komplett ab.</p>
<p>Allerdings steht der deutschen Wirtschaft keine absolute Abwanderung der &#8220;Intelligenz&#8221; bevor. Jeder zweite angehende Promovierende mit Auslandswunsch gibt an, nur tempor&auml;r au&szlig;erhalb Deutschlands arbeiten zu wollen. Beweggr&uuml;nde hierf&uuml;r sind die Vorstellung von Karriereaussichten und einem h&ouml;heren Gehalt.</p>


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		<title>UDE: Lehrgang f&#252;r junge Unternehmer</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/20/05/2011/ude-lehrgang-fuer-junge-unternehmer/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 May 2011 11:50:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Lucas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[in aller Kürze]]></category>

		<category><![CDATA[Duisburg]]></category>

		<category><![CDATA[kostenlos]]></category>

		<category><![CDATA[Lehrgang]]></category>

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		<category><![CDATA[Studierende]]></category>

		<category><![CDATA[Technikbranche]]></category>

		<category><![CDATA[UDE]]></category>

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		<description><![CDATA[Duisburg. Die Universit&#228;t Duisburg-Essen bietet im Juni und Juli einen Lehrgang f&#252;r junge Unternehmer aus der Technikbranche auf dem Campus Duisburg an. Darin sollen den Teilnehmern wichtige Grundkenntnisse f&#252;r den &#220;bergang in die Selbstst&#228;ndigkeit vermittelt werden.
Der Lehrgang findet am 18. und 19. Juni sowie am 2. und 3. Juli jeweils von 9 bis 17 Uhr [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Duisburg. Die Universit&auml;t Duisburg-Essen bietet im Juni und Juli einen Lehrgang f&uuml;r junge Unternehmer aus der Technikbranche auf dem Campus Duisburg an. Darin sollen den Teilnehmern wichtige Grundkenntnisse f&uuml;r den &Uuml;bergang in die Selbstst&auml;ndigkeit vermittelt werden.</strong></p>
<p>Der Lehrgang findet am 18. und 19. Juni sowie am 2. und 3. Juli jeweils von 9 bis 17 Uhr statt und ist auf 20 Teilnehmer begrenzt. Unterrichtet werden die Module Finanzierung, Marketing, Patent- und Lizenzrecht, Projektmanagement, Innovationsmanagement und Risikomanagement. Der Lehrgang ist kostenlos und richtet sich neben Studierenden und Mitarbeitern der UDE auch an Interessenten von au&szlig;erhalb. Eine Anmeldung ist bis zum 15. Juni m&ouml;glich.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color:white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.sbm-duisburg.de" target="_blank">Anmeldung zum Lehrgang</a></p>
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Dortmund: Protestcamp zum Bildungsstreik</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/08/06/2010/dortmund-protestcamp-zum-bildungsstreik/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 13:11:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephanie Jungwirth</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[in aller Kürze]]></category>

		<category><![CDATA[Bildungsstreik]]></category>

		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Protest]]></category>

		<category><![CDATA[Studierende]]></category>

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		<description><![CDATA[Die kleine Zeltstadt vor der EF 50 wirft Fragen auf: Wer sind die? Was machen die? Haben die eine Genehmigung?
Eine kurze Nachfrage beseitigt alle Ungewissheiten: Eine Gruppe freier Studierender hat hier das Protestcamp zur Aktionswoche Bildungsstreik aufgebaut. Hat man beim letzten Mal noch einen H&#246;rsaal besetzt, steht man nun mit Flyern und einem Infostand vor dem [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die kleine Zeltstadt vor der EF 50 wirft Fragen auf: Wer sind die? Was machen die? Haben die eine Genehmigung?<br />
Eine kurze Nachfrage beseitigt alle Ungewissheiten: Eine Gruppe freier Studierender hat hier das Protestcamp zur Aktionswoche Bildungsstreik aufgebaut. Hat man beim letzten Mal noch einen H&ouml;rsaal besetzt, steht man nun mit Flyern und einem Infostand vor dem H&ouml;rsaalgeb&auml;ude, um auf die Notst&auml;nde im Bildungssystem aufmerksam zu machen.</p>
<p>Im Laufe der Woche sind noch weitere Aktionen geplant, weitere Infos findet Ihr auf der Homepage zum Dortmunder Bildungsstreik.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr Infos zum anklicken</strong></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.protest-dortmund.de"> Bildungsstreik Dortmund</a></p>
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Erst singen dann besetzen</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/30/11/2009/erst-singen-dann-besetzen/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/30/11/2009/erst-singen-dann-besetzen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 19:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linus Petrusch</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[Bildungsstreik]]></category>

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		<category><![CDATA[freie Bildung]]></category>

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		<category><![CDATA[Uni]]></category>

		<category><![CDATA[Universität]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Montag um 13 Uhr haben Bochumer Studenten erneut den gro&#223;en Saal ihrer Uni besetzt. Mit Plakaten, Gesang und Orgelmusik.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Auditorium maximum an der Ruhr-Universit&auml;t Bochum ist fast leer. Nur einige Studenten warten darauf, dass das &#8220;Lunchtime-Orgelkonzert&#8221; beginnt. Organist Joachim Wollenweber spielt sich ein. Der riesige Saal wird mit T&ouml;nen durchflutet, die man sonst eher aus der Kirche kennt. Die Klais-Orgel ist riesig und w&uuml;rde von der Gr&ouml;&szlig;e auch gut in den K&ouml;lner Dom passen.</strong></p>
<div id="attachment_18063" class="wp-caption alignright" style="width: 330px"><img class="size-full wp-image-18063" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/orgel.jpg" alt="Die Klais-Orgel hat die Ausma&szlig;e eines Reihenhauses." width="320" height="311" /><p class="wp-caption-text">Die Klais-Orgel hat die Ausma&szlig;e eines Reihenhauses. Fotos: Linus Petrusch</p></div>
<p>Schon seit 2005 finden w&ouml;chentlich Orgelkonzerte verschiedener K&uuml;nstler im Audimax statt. So k&ouml;nnen Studenten und Mitarbeiter der Ruhr-Universit&auml;t Bochum zur Mittagszeit bei Orgel-Musik die Seele baumeln lassen.</p>
<p>„Meistens ist es hier relativ leer und es kommen etwa 20 Zuh&ouml;rer&#8221;, sagt Paulo der Mathe und Linguistik studiert. Er war auch in den letzten Wochen ab und zu da und findet es gut, dass man &uuml;ber die Universit&auml;t Kultur erleben k&ouml;nne, sagt Paulo.</p>
<p><strong>Friedlicher Protest</strong></p>
<p>Kaum hat er das gesagt, da  kommen etwa 150 bis 200 Studenten die Treppen im Audimax runtergelaufen. Schnell werden zwei Banner mit der Aufschrift &#8220;Bundesweiter Bildungsstreik 2009&#8243; und &#8220;F&uuml;r Solidarit&auml;t und freie Bildung&#8221; aufgeh&auml;ngt. Ab dem Zeitpunkt ist klar, dass der Andrang nicht nur an dem Orgelspiel von Joachim Wollenweber liegen kann. Nachdem die H&ouml;rsaal-Besetzer letzte Woche von der Polizei aus dem Audimax geworfen wurden, erobern sie den Saal zur&uuml;ck.</p>
<p>Joachim Wollenweber findet die Proteste gut und sagt, dass er sie f&uuml;r wichtig und richtig halte. Daf&uuml;r gibt es jede Menge Applaus von den R&auml;ngen. Da Kultur ebenso zu freier Bildung geh&ouml;rt, wie die Abschaffung der Studierengeb&uuml;hren, lauschen die Protestler gespannt dem Orgel-Konzert.</p>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/joachimwollenweber.mp3">Audio: Joachim Wollenweber spielt Orgel</a></div>
<p>Zum Ende des halbst&uuml;ndigen Konzertes zeigt Wollenweber, dass seine Worte von Anfang keine leeren Worth&uuml;lsen waren. Auf Wunsch der Studenten spielt er ein Lied und die versammelte Mannschaft der Protestler singt im Chor mit:</p>
<p><strong>„Wehrt euch, leistet Widerstand gegen den Sozialabbau im Land&#8230;&#8221;</strong></p>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/wehrteuch-abmischung.mp3">Audio: &#8220;Wehrt euch&#8221;-Abmischung</a></div>
<div id="attachment_18055" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><img class="size-medium wp-image-18055" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/studenten1-225x300.jpg" alt="Erstmal hinsetzen und Pl&auml;ne aust&uuml;fteln" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">Erstmal hinsetzen und Pl&auml;ne aust&uuml;fteln</p></div>
<p>Nach dem Konzertes versammeln sich die Studenten auf dem Boden des Audimax und diskutieren wie es weiter gehen soll.</p>
<p><strong>Alle Veranstaltungen sollen stattfinden</strong></p>
<p>Trotz der Besetzung sollen alle geplanten kulturellen Veranstaltungen weiterhin stattfinden. So kann hinterher auch niemand mehr sagen, dass das Audimax wegen eines Konzertes der Symphoniker ger&auml;umt werden muss.</p>
<p>Der Sicherheits-Dienst macht sich schnell Freunde. Sofort werden alle T&uuml;ren abgeschlossen. Niemand darf mehr rein. So ist ein Dialog mit anderen Studenten nicht m&ouml;glich. Kurzerhand setzen sich einige Studenten in den Eingang der letzten offenen T&uuml;r und l&ouml;sen so das Problem auf Ihre Weise.</p>
<p>Bleibt abzuwarten, wie lange es diesmal dauert, bis die Polizei dem Kampf um bessere Studienbedingungen ein Ende bereitet.</p>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Durchwurschteln als Lebensstrategie</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/24/11/2009/durchwurschteln-als-lebensstrategie/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 00:24:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linus Petrusch</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[erweiterte Kategorie]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[Christian Ankowitsch]]></category>

		<category><![CDATA[durchwurschteln]]></category>

		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>

		<category><![CDATA[Karriere]]></category>

		<category><![CDATA[Seelenklempner]]></category>

		<category><![CDATA[Studenten]]></category>

		<category><![CDATA[Studierende]]></category>

		<category><![CDATA[Universität]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Leben auf sich zukommen lassen, statt alles strikt zu planen. Das ist die Lebensphilosophie von Christian Ankowitsch. In seinem Buch „Seelenklempner“ h&#228;lt er ein Pl&#228;doyer f&#252;r das Durchwurschteln. pflichtlekt&#252;re sprach mit ihm &#252;ber diese Strategie.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Christian Ankowitsch ist geb&uuml;rtiger &Ouml;sterreicher. Allerdings hat ihn sein Weg des „Durchwurschtelns“ nach Berlin verschlagen. Dort lebt der 50-J&auml;hrige. Von 1993 bis 2001 arbeitete er f&uuml;r die „Zeit“, danach war er als freier Journalist und Buchautor t&auml;tig. Der „Kleine Seelenklempner“ ist sein dritter Ratgeber. pflichtlekt&uuml;re-Autor Linus Petrusch sprach mit Christian Ankowitsch &uuml;ber sein neues Buch.<br />
</strong></p>
<div id="attachment_16879" class="wp-caption alignright" style="width: 234px"><strong></strong><strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/ankowitsch_portrait.jpg"><img class="size-medium wp-image-16879" title="ankowitsch_portrait" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/ankowitsch_portrait-224x300.jpg" alt="Unplanbarkeit als Lebensphilosophie: Autor Dr. Christian Ankowitsch h&auml;lt das Durchwurschteln f&uuml;r eine untersch&auml;tzte Strategie. Foto: J. Fischnaller " width="224" height="300" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Unplanbarkeit als Lebensphilosophie: Autor Dr. Christian Ankowitsch h&auml;lt das Durchwurschteln f&uuml;r eine untersch&auml;tzte Strategie. Foto: J. Fischnaller </p></div>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re: Mir ist beim Lesen des Buches aufgefallen, dass Sie ewig lange studiert haben. Wie viele Semester waren es am Ende?</strong></p>
<p>Ankowitsch: 22 Semester. Dazu muss ich aber sagen, dass ich schon etwas &auml;lter war. In den 70er Jahren gab es noch nicht diese rigiden Studienpl&auml;ne und Studienordnungen. Als ich auf die Universit&auml;t kam, habe ich erst einmal zwei Semester daf&uuml;r gebraucht, um drauf zu kommen, dass mir niemand mehr sagen wird, was ich machen soll. Es hat lange gebraucht, bis ich das verstanden habe.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re: Gab es denn auch zu dieser Zeit schon die Ehrgeizlinge, die total schnell fertig werden wollten – oder hat jeder die fehlende Struktur ausgenutzt?</strong></p>
<p>Ankowitsch: Klar gab es die Ehrgeizlinge. Sie kennen ja die urw&uuml;chsigen Animosit&auml;ten zwischen den Geisteswissenschaftlern und den Medizinern&#8230; Sie hatten ja schon immer ihre Stundenpl&auml;ne und rigiden Vorschriften, wann sie welche Pr&uuml;fung machen mussten. Daher haben wir Geisteswissenschaftler immer auf sie herab gesehen. Ein bisschen tue ich das heute noch (lacht). Aber darin schwangen nat&uuml;rlich immer die Bef&uuml;rchtungen der zuk&uuml;nftig Brotlosen mit, dass wir nicht so genau wussten, was wir sp&auml;ter mal machen sollten.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re: Immerhin waren Sie Statist im Theater und sa&szlig;en f&uuml;r den Film „Before Sunrise“ mit Ethan Hawke im Café!</strong></p>
<p>Ankowitsch: Ja – und mit Julie Delpy! R&uuml;cken an R&uuml;cken. Das h&auml;tte ich nat&uuml;rlich auch als flei&szlig;iger Medizinstudent machen k&ouml;nnen – das muss ich der Ehrlichkeit halber dazu sagen. Aber es hat mir nicht geschadet, ein Bummelstudent zu sein (lacht). Irgendwann wurde ich dann doch fertig.</p>
<div class="additionallinks"><strong>zum H&ouml;ren: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/ankowitsch_1.mp3">Meinen Sie denn, dass wir Menschen uns zu ernst nehmen?</a></strong></div>
<div style="margin-top:15px"></div>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re: Was unterscheidet Ihren Ratgeber von vielen anderen?</strong></p>
<p>Ankowitsch: Ich habe eine tiefe Abscheu vor Ratgebern, die mit Behauptungen daherkommen wie: Ich sage Ihnen, wie Sie Ihr Studium in sechs Semestern hinbekommen, wie Sie in einer Woche 10 Kilo abnehmen und wie Sie jede Frau ins Bett bekommen, egal wie Sie aussehen.<br />
Die Ratgeber rechnen immer damit, dass wir als Individuen f&uuml;r alles verantwortlich sind und sein m&uuml;ssen. Das halte ich f&uuml;r vollkommen unzul&auml;ssig!</p>
<div id="attachment_16535" class="wp-caption alignleft" style="width: 177px"><strong></strong><strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/ankowitsch.jpg"><img class="size-medium wp-image-16535" title="ankowitsch" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/ankowitsch-182x300.jpg" alt="Autor Christian Ankowitsch: „In den 70er Jahren gab es noch nicht diese rigiden Studienpl&auml;ne und Studienordnungen.&quot;" width="167" height="274" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Autor Christian Ankowitsch: „In den 70er Jahren gab es noch nicht diese rigiden Studienpl&auml;ne und Studienordnungen.&quot;</p></div>
<p><strong></strong><strong></strong><strong>pflichtlekt&uuml;re: Sie waren ja mit dieser Strategie des, wie Sie es nennen, „Durchwurstelns“ erfolgreich, haben es immerhin zum „Dr.“ gebracht, schreiben B&uuml;cher, haben f&uuml;r die „Zeit“ gearbeitet.</strong></p>
<p>Ankowitsch: Nicht alle meine Fantasien waren realisierbar, leider. Das ist das Schmerzliche am Erwachsen- und &Auml;lterwerden. Das Gef&uuml;hl ereilt einen sp&auml;testens dann, wenn man sich sagen muss: „Gro&szlig;er S&auml;nger wirst du wohl nicht mehr!“ Das tut mir in der Seele weh, weil ich das gerne geworden w&auml;re. Aber vielleicht kommt es doch noch. Und ich gr&uuml;nde mit 60 eine Rentnerband!</p>
<p><strong></strong><strong></strong><strong>pflichtlekt&uuml;re:  Stimmt. Der Zug ist noch nicht abgefahren!</strong></p>
<p>Ankowitsch: Eben. Das ist ein sch&ouml;nes Bild. Dauernd fahren Z&uuml;ge ab, in denen wir nicht drinnen sitzen. Diese Z&uuml;ge m&uuml;ssen wir auch fahren lassen, ohne ihnen ewig hinterher zu weinen. Im Gro&szlig;teil der Z&uuml;ge werden wir nicht drin sitzen. Hauptsache wir sitzen irgendwann in irgendeinem Zug!</p>
<div class="additionallinks"><strong></strong><strong>zum H&ouml;ren: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/ankowitsch_2.mp3">Meinen Sie denn, dass Sie durch Ihr Buch aus einem „Ehrgeizling“ einen Durchwurstler machen k&ouml;nnten?</a></strong></div>
<div style="margin-top:15px"></div>
<p><strong></strong><strong></strong><strong>pflichtlekt&uuml;re: Haben sie einen Rat an die Studenten von heute? Auch wenn sich das System ver&auml;ndert hat.</strong></p>
<p>Ankowitsch: Kein System der Welt ist so autorit&auml;r, dass man darin keine Bewegungsm&ouml;glichkeiten h&auml;tte. Daher k&ouml;nnte jeder als erstes schauen, wie er sich innerhalb des starren Systems nach seinen Vorstellungen bewegen kann, wo seine Freiheiten liegen.<br />
Hat man erst mal entsprechende Nischen und Ecken gefunden – sie m&ouml;glichst nicht mit perfekten Pl&auml;nen vollpflastern. Eher durchwursteln.</p>
<div class="additionallinks"><strong></strong><strong></strong><strong>zum H&ouml;ren:<a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/ankowitsch_3.mp3"> Sie geben in Ihrem Buch nicht nur Tipps f&uuml;r die allgemeine Lebensplanung, sondern auch Ratschl&auml;ge f&uuml;r Di&auml;ten, das F&uuml;hren guter Beziehungen usw. Sind Sie nicht schon ein Nasewei&szlig;? </a></strong></div>
<p><strong></strong><strong></strong><strong></strong></p>
<p><strong></strong><strong></strong><strong></strong><strong>pflichtlekt&uuml;re: Danke f&uuml;r das Gespr&auml;ch.</strong></p>
<p><em>Drei Exemplare von &#8220;Seelenklempner&#8221; k&ouml;nnt ihr ab 1. Dezember im Adventskalender auf www.pflichtlektuere.com gewinnen.</em><strong><br />
</strong></p>
<p style="text-align: right;"><strong></strong><strong></strong><strong></strong><strong></strong><strong><br />
</strong></p>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Bildungsstreik-Hochburg im Ruhrgebiet ist Essen</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 20:20:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Hückelheim</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>

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		<description><![CDATA[N&#228;chste Runde im Bildungsstreik 2009: Verkehrschaos in Bochum, Polizeihundertschaft in Essen und mehr Sch&#252;ler als Studenten in Dortmund. Die pflichtlekt&#252;re war vor Ort.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit gestern rollt sie wieder. Die Welle des Protests im Bildungsstreik 2009. Mit Kundgebungen verschafften sich Studenten und Sch&uuml;ler auch an den Ruhrgebiets-Universit&auml;ten Aufmerksamkeit. Richtig viele kamen aber nur in Essen zusammen. Ziel des Protests: erhebliche Nachbesserungen bei den Bedingungen in Bachelor- und Master-Studieng&auml;ngen, die Abschaffung der Studiengeb&uuml;hren und bessere Berufsperspektiven f&uuml;r Absolventen mit Bachelor-Abschluss. Verkehrschaos in Bochum, eine Polizeihundertschaft in Essen und nur wenige Studenten in Dortmund - die pflichtlekt&uuml;re war vor Ort.<br />
</strong></p>
<p style="text-align: center;"><object width="560" height="340" data="http://www.youtube.com/v/LxNPM0ri3zs&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/LxNPM0ri3zs&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p><strong><span style="font-family: mceinline; font-size: 24px;">E</span></strong><strong>ssen:</strong> Weit &uuml;ber 1000 Sch&uuml;ler und Studierende zogen durch die Innenstadt. Studenten aus Duisburg hatten sich ihnen angeschlossen. Parolen wie „Wir sind hier, wird sind laut, weil man uns die Bildung klaut“ - machten die &Uuml;berzeugung der Demonstranten deutlich: Die Bildungspolitik muss sich &auml;ndern. Unter st&auml;ndiger Polizeibegleitung marschierten die Gegner von Bologna-Prozess und Studiengeb&uuml;hren in Richtung Essener Bahnhof.</p>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/studentenprotest-daniel.mp3">zum h&ouml;ren: Daniel vom Kommitee f&uuml;r freie Bildung erkl&auml;rt, wof&uuml;r die Studenten k&auml;mpfen</a></div>
<p>Die Abschaffung des Semesterbeitrags war f&uuml;r Mitdemonstrantin Stefanie das Hauptziel: „Klar muss ich mein Studium bew&auml;ltigen, aber ich mache hier auch aus Solidarit&auml;t mit,“ sagt die Studentin der Sozialen Arbeit. Warum nur relativ wenige Studenten demonstrieren? „Wir sind gerade noch mal durch die H&ouml;rs&auml;le gegangen, aber viele der anderen wollten lieber ihre Bildung wahrnehmen, “ meinte sie leicht entt&auml;uscht.</p>
<p><strong>Der Essener AStA marschierte mit</strong></p>
<div id="attachment_16287" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><img class="size-medium wp-image-16287" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/img_2639bear-225x300.jpg" alt="Beim Protestzug durch die Essener Innenstadt zogen rund 1000 Studenten mit. Foto: Philipp Anft" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">Beim Protestzug durch die Essener Innenstadt zogen rund 1000 Studenten mit. Foto: P. Anft</p></div>
<p>Der stellvertretende AStA-Vorsitzende Jan Bauer marschierte mit. Der AStA hatte zwar die Besetzungen der H&ouml;rs&auml;le in der letzten Woche als falsches Mittel kritisiert, nimmt aber am Bildungsstreik teil: „Dies ist eine Form des Protestes, die wir voll unterst&uuml;tzen!“ F&uuml;r den Bildungsstreik hatte das Rektorat der Uni Duisburg-Essen die Studenten sogar von ihrer Anwesenheitspflicht freigesprochen.</p>
<p>Um kurz nach 12 Uhr erkl&auml;rte die Polizei die Demonstration f&uuml;r beendet, doch die Sch&uuml;ler und Studentinnen wollten noch nicht nach Hause. Kurz wurde die Stimmung der sonst friedlichen Protestkundgebung angespannt – die Polizisten setzten ihre Helme auf, einige Sch&uuml;ler fl&uuml;chteten. Dann jedoch zog die Menge weiter vor den Bahnhof, wo sie die sonst stark befahrene Hollestra&szlig;e blockierten. Nach einer erneuten Aufforderung der Polizei, die Versammlung aufzul&ouml;sen, beendeten viele Sch&uuml;ler und Studierenden gegen 13 Uhr die Demonstration. Andere zogen sich wieder in die Innenstadt zur&uuml;ck, wo es noch zu Zusammenst&ouml;&szlig;en mit der Polizei kam.</p>
<p>Wie DerWesten berichtet, <a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/essen/2009/11/17/news-141225173/detail.html" target="_blank">droht 154 Studenten eine Anzeige</a>, weil sie sich den Anordnungen der Polizei widersetzt hatten.</p>
<p><strong><span style="font-family: mceinline; font-size: 24px;">B</span></strong><strong>ochum: </strong>Zu Dutzenden lagen sie in auf der Stra&szlig;e. Opfer der Bildungspolitik. Umrandet mit Stra&szlig;enkreide - wie Leichen. Mit einem Flashmob machten Studierende und Sch&uuml;ler heute in Bochum auf sich aufmerksam. Die Demonstration l&ouml;ste sich erst auf, nachdem ein Versuch gescheitert war, das Rathaus in Bochum zu st&uuml;rmen.</p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;"> </span><span style="font-weight: normal;">Der Reihe nach: Mit einer Kundgebung vor dem Bochumer Hauptbahnhof ist heute um 14 Uhr der Bildungsstreik 2009 in eine neue Runde gegangen. Veranstalter war der Bochumer AStA.</span></strong></p>
<p><strong></strong><strong>300 Protestierende in Bochum</strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Ein LKW diente den Veranstaltern als B&uuml;hne. Ein schwarzes Banner mit der Aufschrift „F&uuml;r Solidarit&auml;t. F&uuml;r Freie Bildung.“ an den Spannbrettern im Hintergrund. Ein kleiner Generator stand hinter dem LKW – lieferte Energie f&uuml;r die Lautsprecheranlage. AStA-Vorsitzender Karsten Finke sagte: „Es muss sich wieder lohnen, sich zu solidarisieren!“ Beifall aus der Menge. Jene Menge war laut Polizei nicht gr&ouml;&szlig;er als 300 Menschen. Trotz dieser &uuml;berschaubaren Zahl waren sechs kleine Mannschaftswagen der Bochumer Polizei vor Ort.</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Was die Studierenden dazu bewog, auf der Kundgebung zu erscheinen, formulierte eine Bochumer Wirtschaftspsychologie-Studentin: „Wir wollen, dass der Bachelor berufsqualifizierend wird. Wenn man erst noch einen Master machen muss, um einen Job zu bekommen, dann l&auml;uft hier etwas falsch!“ Es geht nicht mehr allein um die Abschaffung der Studiengeb&uuml;hren. Ann-Christin Grote ist Mitglied der AG Bildungsstreik. Auf der B&uuml;hne erinnerte sie auch an die Sch&uuml;ler: „Die Situation ist miserabel: Wenn ein Lehrer 70 Sch&uuml;ler pro Woche sieht, kann es keine gerechte Benotung geben.“</span></strong></p>
<p><strong></strong><strong>Die Polizei filmte die Demonstranten</strong></p>
<div id="attachment_16303" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-16303" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/bochumer-bildungsstreik-02-kopie-300x175.jpg" alt="Rund 150 Studierende beteiligten sich am Flashmob direkt nach der Kundgebung." width="300" height="175" /><p class="wp-caption-text">Rund 150 Studierende beteiligten sich am Flashmob direkt nach der Kundgebung. Foto: F. H&uuml;ckelheim</p></div>
<p><span style="font-weight: normal;">Nach 40 Minuten Bekundungen l&ouml;ste Finke die Kundgebung auf. Auf einem Plakat zum Bildungsstreik waren die Studierenden aufgerufen, nach der Kundgebung ihren Protest in kreativer Weise zu &auml;u&szlig;ern. Spontan legten sie sich auf die vierspurige Stra&szlig;e vor dem Hauptbahnhof und sorgten so f&uuml;r ein mittelgro&szlig;es Verkehrschaos. Die Polizei musste die Stra&szlig;e teilweise sperren. Kaum war diese Aktion beendet, stand die Menge auf und rannte auf dem S&uuml;dring Richtung Innenstadt. Dort floss der Verkehr noch. Dennoch blieb die Polizei gelassen: „Wir haben erwartet, dass nach der Kundgebung noch eine derartige Aktion stattfinden wird“, kommentierte Polizeisprecher Frank Plewka. Mit einem Videoteam und einigen Streifenwagen begleiteten sie die Spontan-Demo bis in die Innenstadt, wo sie sich sp&auml;ter aufl&ouml;ste.</span></p>
<p><strong>Dortmunder Protest von Sch&uuml;lern getragen</strong></p>
<p><strong></strong></p>
<div id="attachment_16332" class="wp-caption alignright" style="width: 370px"><img class="size-large wp-image-16332" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/dortmund-02-th-600x395.jpg" alt="Rote Karte f&uuml;r die Bildungspolitik" width="360" height="237" /><p class="wp-caption-text">Rote Karte f&uuml;r die Bildungspolitik. Foto: T. Terhorst</p></div>
<p><strong><span style="font-family: mceinline; font-size:24px;">D</span></strong><strong>ortmund:</strong> <span style="font-weight: normal;">Knapp 300 Demonstranten gingen f&uuml;r ein besseres Bildungssystem vor dem Hauptbahnhof auf die Stra&szlig;e. Mit roten Karten forderten sie vor allem einen Stopp der K&uuml;rzungen im Sozial- und Bildungsbereich. Auch Aspekte wie zum Beispiel Studiengeb&uuml;hren und die Verschulung durch den Bachelor wurden lautstark kritisiert. „Es kann nicht sein, dass es Leute gibt, die mit 10 000 Euro Schulden aus dem Studium gehen“, sagte Marian, ein Student, der genau deshalb an der Demo teilnimmt.</span></p>
<p><span style="font-weight: normal;">Ein &uuml;bergro&szlig;er Ball, der die Demonstranten wie Kegel umwarf, war eine der Aktionen, die dazu diente, die Unzufriedenheit der Sch&uuml;ler und Studenten zu veranschaulichen. Auch eine Leinwand wurde aufgebaut, auf der man alles niederschreiben konnte, was man am Bildungswesen so zu kritisieren hat. „Mit der Aktion wollen wir Pr&auml;senz zeigen“, sagt Michael Jakubowski, einer der Organisatoren. „Unsere Forderungen wurden bisher noch nicht erf&uuml;llt, aus diesem Grund machen wir weiter.“ Mit dem Verlauf der Demo war er ganz zufrieden. Allerdings bedauerte er, dass nur wenige Studenten an der Aktion teilnahmen, denn &uuml;berwiegend waren es in Dortmund doch Sch&uuml;ler, die mit ihren Plakaten protestierten.</span></p>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/studentenprotest-michael.mp3"><span style="font-weight: normal;">zum h&ouml;ren: Michael Jakubowski vom Kommitee f&uuml;r freie Bildung zieht ein Fazit</span><br />
</a></div>
<p><span style="font-weight: normal;">Text und Fotos: Philipp Anft (Essen), Florian H&uuml;ckelheim (Bochum) und Thomas Terhorst (Dortmund)</span></p>

<a href='http://www.pflichtlektuere.com/17/11/2009/bildungsstreik-an-den-ruhrgebiets-unis-groszer-zulauf-nur-in-essen/img_2684bear-kopie/' title='Protest in Essen'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/img_2684bear-kopie-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/17/11/2009/bildungsstreik-an-den-ruhrgebiets-unis-groszer-zulauf-nur-in-essen/img_2639bear/' title='Bildungsstreik Essen'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/img_2639bear-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/17/11/2009/bildungsstreik-an-den-ruhrgebiets-unis-groszer-zulauf-nur-in-essen/img_2667bear-kopie/' title='Protest in Essen'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/img_2667bear-kopie-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
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		<title>Informatik-Studenten knacken Codes</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 15:56:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Barbara Wolfart</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[in aller Kürze]]></category>

		<category><![CDATA[Codes]]></category>

		<category><![CDATA[Informatik]]></category>

		<category><![CDATA[IT-Sicherheit]]></category>

		<category><![CDATA[Kryptographie]]></category>

		<category><![CDATA[Studierende]]></category>

		<category><![CDATA[Uni Duisburg-Essen]]></category>

		<category><![CDATA[W-LAN]]></category>

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		<description><![CDATA[Informatik-Studenten an der Uni Duisburg-Essen haben im Rahmen eines Seminars zur IT-Sicherheit komplizierte Codes geknackt. Sie haben eine Chiffriermaschine aus dem zweiten Weltkrieg und ein W-LAN-Netzwerk innerhalb weniger Stunden entschl&#252;sselt. Um sp&#228;ter selber sichere Kommunikationsm&#246;glichkeiten zu entwickeln, sollen die Studenten die Angriffsm&#246;glichkeiten nicht nur theoretisch kennen lernen. Dazu entwickelt die Uni in Kooperation mit der [...]


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Informatik-Studenten an der Uni Duisburg-Essen haben im Rahmen eines Seminars zur IT-Sicherheit komplizierte Codes geknackt. Sie haben eine Chiffriermaschine aus dem zweiten Weltkrieg und ein W-LAN-Netzwerk innerhalb weniger Stunden entschl&uuml;sselt. Um sp&auml;ter selber sichere Kommunikationsm&ouml;glichkeiten zu entwickeln, sollen die Studenten die Angriffsm&ouml;glichkeiten nicht nur theoretisch kennen lernen. Dazu entwickelt die Uni in Kooperation mit der Uni Siegen und der Deutschen Bank ein e-Learning-Programm f&uuml;r Kryptographie.</p>


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