<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	>

<channel>
	<title>pflichtlektüre &#187; Psychologie</title>
	<atom:link href="http://www.pflichtlektuere.com/tag/psychologie/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.pflichtlektuere.com</link>
	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 14:01:47 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.7.1</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Die Psychologie des Lachens</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/30/06/2011/die-psychologie-des-lachens/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/30/06/2011/die-psychologie-des-lachens/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 09:36:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Jochimsen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Humor-Themenwoche]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[aus dem labor]]></category>

		<category><![CDATA[Afred Kirchmayr]]></category>

		<category><![CDATA[Hans Walter Putze]]></category>

		<category><![CDATA[Humor]]></category>

		<category><![CDATA[Lachen]]></category>

		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=67282</guid>
		<description><![CDATA[Warum verlieren wir manchmal die Kontrolle &#252;ber unseren K&#246;rper, werden kurzatmig und verziehen das Gesicht? Kurz: Warum lachen wir eigentlich? Der Grund liegt in den Anf&#228;ngen der Menschheit.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_67218" class="wp-caption alignright" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/humor-die-themenwoche.jpg"><img class="size-full wp-image-67218" title="humor-die-themenwoche" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/humor-die-themenwoche.jpg" alt="Montage: Falk Steinborn, Fotos: sxc.hu, emospada, BrightyG, mfb1982" width="600" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Montage: Falk Steinborn, Fotos: sxc.hu, emospada, BrightyG, mfb1982</p></div>
<p><strong>Es war der 30. Januar 1962 in einem Dorf im heutigen Tansania: Drei Schulm&auml;dchen begannen zu lachen und konnten beim besten Willen nicht mehr aufh&ouml;ren. Das Lachen breitete sich zu einer wahren Epidemie aus. Ein ganzes Dorf brach immer wieder in hysterische Lachanf&auml;lle aus. Bei dieser Epidemie, die je nach Quelle sechs bis 18 Monate dauerte, waren &uuml;ber 1000 Menschen &#8220;infiziert&#8221; worden, doch Blutuntersuchungen brachten keine auff&auml;lligen Ergebnisse. Der Grund f&uuml;r diese mysteri&ouml;sen Vorf&auml;lle war wohl gro&szlig;er Stress aufgrund der gerade erworbenen Unabh&auml;ngigkeit und den damit verbundenen h&ouml;heren Erwartungen der Eltern an die Kinder. Lachen ist ein Teil unserer Psyche.<br />
</strong></p>
<div id="attachment_67286" class="wp-caption alignleft" style="width: 331px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/lachen-1.jpg"><img class="size-full wp-image-67286" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/lachen-1.jpg" alt="Babys und Kinder lachen im Schnitt 400 Mal am Tag, oft grundlos. Erwachsene lassen sich nur zu etwa 15 Lachern am Tag verleiten. Foto: flickr.com / gagilas" width="321" height="381" /></a><p class="wp-caption-text">Babys und Kinder lachen im Schnitt 400 Mal am Tag, oft grundlos. Erwachsene lassen sich nur zu etwa 15 Lachern am Tag verleiten. Foto: flickr.com/gagilas</p></div>
<p>Dieser Vorfall zeigt, wie wenig selbst heute &uuml;ber das Lachen bekannt ist und welche enormen Auswirkungen das Lachen haben kann. Der Psychoanalytiker Alfred Kirchmayr sieht Lachen als eine &#8220;elementare M&ouml;glichkeit, sehr widerspr&uuml;chliche Gef&uuml;hle auszudr&uuml;cken und soziale Kontakte zu gestalten&#8221;. F&uuml;r ihn ist Lachen eine der &#8220;komplexesten Lebens&auml;u&szlig;erungen, die vom Wesen her vieldeutig ist&#8221;. Deshalb lachen wir bei fr&ouml;hlichen Anl&auml;ssen ebenso wie bei Trauer, Schadenfreude oder Angst.</p>
<p>Doch warum hat sich das Lachen &uuml;berhaupt entwickelt? Sicher ist, dass das Lachen eine soziale Aufgabe erf&uuml;llt. So verschieden die Theorien &uuml;ber die Urspr&uuml;nge des Lachens auch sind, sie alle sehen darin eine Funktion f&uuml;r das soziale Miteinander. Das Lachen k&ouml;nnte sich also bei unseren Vorfahren als sozialisierendes Element entwickelt haben. Bereits bei Primaten - und damit auch bei unseren Vorfahren - lassen sich Anzeichen von einem Lachen erkennen. Dieses Verhalten zeigen sie zum Beispiel beim spielerischen Balgen miteinander, es signalisiert hier den harmlosen Charakter des Bei&szlig;ens und Kratzens.</p>
<p><strong>Gemeinsames Lachen schwei&szlig;t zusammen</strong></p>
<p>Lachen dient also der Kommunikation. Es wird in einer Hirnregion ausgel&ouml;st, die &auml;lter als das Sprachzentrum des Menschen ist. Schon vor der Entwicklung der Sprache lachten Menschen gemeinsam, zum Beispiel wenn eine drohende Gefahr vorbei war. Dieser Gruppenzusammenhalt war &uuml;berlebensnotwendig, da es sich in der Gruppe einfacher und damit l&auml;nger leben lie&szlig;.</p>
<p>Wie auch immer das Lachen genau entstand, die Funktion ist dieselbe geblieben: Lachen ist sozusagen der Kitt, der eine Gemeinschaft zusammenh&auml;lt. Mit dieser Verbindung von Menschen kommt es aber auch zu einer Ausgrenzung. Schlie&szlig;lich gibt es auch sarkastisches oder h&ouml;hnisches Lachen. In diesem Fall ist Lachen ein Zeichen der &Uuml;berlegenheit, das signalisieren soll, dass der andere nicht zur eigenen Gruppe geh&ouml;rt und deshalb nicht mitlachen kann. So lassen sich auch die vielen Witze &uuml;ber bestimmte Gruppen wie Blondinen, Ostfriesen oder auch das jeweils andere Geschlecht erkl&auml;ren. Auch die Schadenfreude &uuml;ber das Leid oder die Missgeschicke anderer zeigen die eigene &Uuml;berlegenheit, aber auch die Erleichterung, dass es jemand anderem und nicht einem selbst zugesto&szlig;en ist.</p>
<div id="attachment_67287" class="wp-caption alignright" style="width: 408px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/lachen-2.jpg"><img class="size-full wp-image-67287" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/lachen-2.jpg" alt="Studien haben gezeigt, dass Menschen in Gesellschaft 30-mal h&auml;ufiger lachen als allein. Foto: flickr.com / makelessnoise" width="398" height="274" /></a><p class="wp-caption-text">Studien haben gezeigt, dass Menschen in Gesellschaft 30-mal h&auml;ufiger lachen als allein. Foto: flickr.com/makelessnoise</p></div>
<p><strong>Die beste Art des Lachens</strong></p>
<p>Lachen mag die unterschiedlichsten Gr&uuml;nde haben, doch &#8220;ein herzhaftes, echtes Lachen ist immer spontan&#8221;, sagt Hans Walter Putze, Lachforscher, der sich selbst als &#8220;lebenslangen&#8221; Clown bezeichnet. Echtes Lachen ist n&auml;mlich ein Reflex, der sich nicht k&uuml;nstlich herbeif&uuml;hren l&auml;sst. Doch auch bei den verschiedenen Ursachen f&uuml;r reflexartiges Lachen sieht Putze Abstufungen: &#8220;Der wichtigste Ausl&ouml;ser ist f&uuml;r mich das Paradoxe, das Unerwartete. Das zeichnet den Clown auch aus, bei ihm ist das Scheitern schon programmiert, daf&uuml;r muss er auch gar nicht viel reden.&#8221;</p>
<p>Schon Arthur Schopenhauer schrieb 1820, dass Lachen aus &#8220;nichts anderem als aus der pl&ouml;tzlich wahrgenommenen Inkongruenz&#8221;, also einer Abweichung vom Normalzustand, besteht. Dabei hatte der als notorischer Griesgram bekannte Philosoph selber scheinbar kein sonderlich ausgepr&auml;gtes Gef&uuml;hl f&uuml;r Humor. Doch warum lachen manche Menschen &ouml;fter als andere?</p>
<p><strong>Pausenclown oder Jammerlappen?</strong></p>
<p>&#8220;Ob jemand Humor hat oder nicht h&auml;ngt nicht nur von der Tagesform, sondern auch von der Erziehung und den fr&uuml;heren Erfahrungen ab, denn man bekommt in der Kindheit viel mit&#8221;, vermutet Hans Walter Putze. F&uuml;r Alfred Kirchmayr ist Humor eher eine Lebenseinstellung. &#8220;Humor im engeren, im eigentlichen Sinn, ist ein Kind der Lebensfreude, trotz aller Widrigkeiten. Echter Humor ist wohlwollend und nicht verletzend. Die bei uns verbreitete Witzkultur und Comedy ist weithin humorlos. Da dominieren bl&ouml;d hinstellen und Schadenfreude.&#8221;</p>
<p>Studien ergaben, dass Mitte des letzten Jahrhunderts noch dreimal h&auml;ufiger gelacht wurde als heute. Diese Entwicklung kann angesichts der positiven Auswirkungen von Lachen nicht begr&uuml;&szlig;enswert sein, findet auch Kirchmayr. &#8220;Unser Gro&szlig;hirn ist ein l&auml;ppisches Organ, es besteht aus Lappen: H&ouml;r-, Riech-, Sehlappen und so weiter. Ich finde, dass wir auch einen Jammerlappen und einen Freudenlappen und Lachlappen haben. Und der Freudenlappen wird in unseren Breiten viel zu wenig ern&auml;hrt und kultiviert.&#8221;</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:<br />
</strong>
</p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/category/humor-themenwoche/" target="_blank">Die Humor-Themenwoche auf pflichtlektuere.com</a></p>
<p style="color: white;"><span style="color: #ffffff;">eldoradio*: <a href="http://www.eldoradio.de/podcast/item.php?idx=2798&amp;sel=sendung&amp;selidx=25" target="_blank"></a><a href="http://www.eldoradio.de/podcast/item.php?idx=2796&amp;sel=sendung&amp;selidx=25" target="_blank">Ultraschall: Heilendes Lachen</a></span></p>
<p style="color: white;"><span style="color: #ffffff;">eldoradio*: <a href="http://www.eldoradio.de/podcast/item.php?idx=2797&amp;sel=sendung&amp;selidx=25" target="_blank">Ultraschall: Lachyoga</a><br />
</span></p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/30/06/2011/die-psychologie-des-lachens/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Lachen ist die beste Medizin</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/28/06/2011/lachen-ist-die-beste-medizin/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/28/06/2011/lachen-ist-die-beste-medizin/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 15:03:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexandra Ossadnik</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[Humor-Themenwoche]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[aus dem labor]]></category>

		<category><![CDATA[Atemübung]]></category>

		<category><![CDATA[Übung]]></category>

		<category><![CDATA[Gelächter]]></category>

		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

		<category><![CDATA[Körper]]></category>

		<category><![CDATA[Kurse]]></category>

		<category><![CDATA[Lachen]]></category>

		<category><![CDATA[Lachforschung]]></category>

		<category><![CDATA[Lachyoga]]></category>

		<category><![CDATA[Pinguin-Lachen]]></category>

		<category><![CDATA[Positive Psychologie]]></category>

		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>

		<category><![CDATA[Salinger]]></category>

		<category><![CDATA[Workshop]]></category>

		<category><![CDATA[Yoga]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=67142</guid>
		<description><![CDATA[Einfach mal grundlos Lachen und alle Sorgen hinter sich lassen. Pflichtlekt&#252;re-Mitarbeiterin Alexandra Ossadnik hat bei einem Lachyoga-Kurs erfahren, wie wichtig „richtig“ Lachen sein kann. 


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_67218" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/humor-die-themenwoche.jpg"><img class="size-full wp-image-67218" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/humor-die-themenwoche.jpg" alt="humor-die-themenwoche" width="600" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Montage: Falk Steinborn, Foto: sxc.hu, emospada, BrightyG, mfb1982</p></div>
<p><strong>Wer seinem K&ouml;rper etwas Gutes tun m&ouml;chte, muss nicht immer sofort ins n&auml;chste Fitness-Studio laufen. Training ist jetzt immer und &uuml;berall m&ouml;glich. Das Zauberwort hei&szlig;t: Lachen. Es ist gesund, trainiert die Bauchmuskeln und geht auch ganz spontan. Au&szlig;erdem macht es viel mehr Spa&szlig;, als stupides Schwitzen in schlecht klimatisierten Studios. Aber kann man Lachen auch lernen? Um das herauszufinden, hat </strong><strong></strong><strong>pflichtlekt&uuml;re-Mitarbeiterin Alexandra Ossadnik an einem Lachyoga-Kurs teilgenommen.</strong></p>
<p>Ich steh mit ca. 20 Menschen mitten im leer ger&auml;umten Klassenraum der freien Schule Bochum und lache. Wir alle lachen. Obwohl es dazu keinen Anlass gibt. Au&szlig;er, dass wir uns und unseren K&ouml;rpern etwas Gutes tun wollen. Denn hier findet der Kurs f&uuml;r Lachyoga statt.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class=" " src="http://i601.photobucket.com/albums/tt95/Abhishek4Me/pflichtlektuere/4LachYogaGruppe-1.jpg" alt="" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">In der Gruppe klappt das Lachen gleich viel besser. Foto: Hubertus Salinger</p></div>
<p>Das Ehepaar Salinger, Martina und Hubertus, sind die Leiter des Kurses. Sie haben es sich zur Lebensaufgabe gemacht, den Menschen das Lachen wieder beizubringen. Mit Lachyoga-Kursen und -Workshops gelingt ihnen das. Seit 17 Jahren besch&auml;ftigen sich Martina Salinger-Rost (Kommunikationswissenschaftlerin, Pr&auml;ventologin und Lachyogaleiterin) und Hubertus Salinger (freischaffender K&uuml;nstler, Diplom-Kaufmann und Lachyogaleiter) mit der mentalen und emotionalen Gesundheit. Sie arbeiten eng mit Krankenh&auml;usern zusammen, halten Vortr&auml;ge und Workshops zu Themen, die sich mit der Kraft der Gesunderhaltung und Genesung besch&auml;ftigen. Bereits seit zwei Jahren geh&ouml;rt das Lachen zu den t&auml;glichen Arbeitsaufgaben des Ehepaars.</p>
<p><strong>Augenkontakt fordert zum Mitmachen auf</strong></p>
<p>Lachyoga ist eine bunte Mischung aus Klatsch-, Dehn- und Atem&uuml;bungen, die mit Lachen unterbrochen werden. Die Lach&uuml;bungen sind zu Beginn noch recht k&uuml;nstlich. Doch durch st&auml;ndigen Augenkontakt mit den anderen Teilnehmern  wird aus dem k&uuml;nstlichen sehr bald ein nat&uuml;rliches Lachen. Teilnehmer und Leiter animieren sich dabei durch Mimik und Gestik zus&auml;tzlich und unterst&uuml;tzen so das nat&uuml;rliche Lachen.</p>
<p>Martina Salinger-Rost erkl&auml;rt uns im Kurs, wie das Pinguin-Lachen funktioniert: Beine eng zusammen, die Fu&szlig;spitzen nach au&szlig;en verdrehen, die Arme eng an den K&ouml;rper anlegen, Handfl&auml;chen parallel zum Boden, und mit kleinen watschelnden Schritten durch den Raum laufen. Und dabei das Lachen nicht vergessen. Beim Pinguin-Lachen ist es ein piepsiges und kurzatmiges &#8220;Hihihi&#8221;. W&auml;hrend die Meisten &Uuml;bungen das kr&auml;ftigere &#8220;Hoho&#8221;-Lachen beinhalten, welches das Zwerchfell bis ganz tief in den Bauchraum anregt. Was in der Theorie ziemlich merkw&uuml;rdig anmutet, mach im Kurs richtig Laune.</p>
<p><strong>Lachyoga als Alternative zum klassischen Yoga</strong></p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class=" " src="http://i601.photobucket.com/albums/tt95/Abhishek4Me/pflichtlektuere/3LachYoga-1.jpg" alt="" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Lachyoga kann sich auf vielerlei Arten positiv auf den K&ouml;rper auswirken. Foto: Hubertus Salinger</p></div>
<p>F&uuml;nfmal in der Woche reisen Martina und Hubertus durch Bochum und geben Nachhilfe im Lachen. Und das &auml;u&szlig;erst erfolgreich. Denn in zwei Jahren hat bisher niemand einen gebuchten Kurs vorzeitig abgebrochen. Und bisher hat nur eine Person nach der  Schnupperstunde f&uuml;r sich befunden, der Kurs sei nicht das Richtige f&uuml;r ihn.</p>
<p>Und auch ich bin begeistert von der positiven Wirkung. Mit einem mulmigen Gef&uuml;hl und viel Skepsis habe ich mich auf den Weg gemacht zu meinem Selbstexperiment. Erwachsene Leute, die grundlos in Gel&auml;chter ausbrechen und dass unter der Bezeichnung &#8220;Yoga&#8221; als gesunden Sport bezeichnen: das kann ja nichts sein. Das war bisher meine Meinung. Ich habe mich eines Besseren belehren lassen. Denn jetzt steh ich hier und finde es ganz und gar nicht l&auml;cherlich. Das Lachen der anderen wirkt ansteckend auf mich. Und sehr schnell geht mein k&uuml;nstlich-gezwungenes in ein nat&uuml;rliches Lachen &uuml;ber.</p>
<p>Auch im Nachhinein kann ich mir nicht erkl&auml;ren, ob es an den Menschen im Raum, der merkw&uuml;rdigen Situation oder an dem ansteckenden Lachen liegt, dass ich mich zum Schluss ganz anders f&uuml;hle. Aber am Ende sitze ich mit schmerzenden Muskeln, ersch&ouml;pft, jedoch wie aufgeputscht im Stuhlkreis und lasse die vergangenen anderthalb Stunden Revue passieren. Die Lach-&Uuml;bungen, die Atem-&Uuml;bungen, das Lachen &uuml;ber Fehler und das Vergessen von Sorgen. Alles, wor&uuml;ber ich wochenlang nachgegr&uuml;belt und mir den Kopf zerbrochen habe, hab ich einfach weg-gelacht.</p>
<p><strong>Lachen statt Sport f&uuml;r die Gesundheit</strong></p>
<p>Martina Salinger-Rost erkl&auml;rt mir im Anschluss, dass Lachen einen dreifachen positiven Effekt auf den K&ouml;rper haben kann:</p>
<ol style="text-align: left;">
<li>Lachen setzt positive Energien frei, reduziert Stresshormone und stimuliert das Immunsystem</li>
<li>Lachen reinigt und befreit die Bronchien und trainiert das Atemvolumen</li>
<li>Durch die Bewegung des Zwerchfells beim Lachen werden die inneren Organe massiert und k&ouml;nnen die Funktionsf&auml;higkeit derer steigern.</li>
</ol>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img src="http://i601.photobucket.com/albums/tt95/Abhishek4Me/pflichtlektuere/2LachYogaHubertus-1.jpg" alt="" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Lachyoga hat bereits die Welt f&uuml;r sich erobert. Foto: Hubertus Salinger</p></div>
<p>Und mein K&ouml;rper merkt das auch. Meine Lunge ist durch die Anstrengung frei gepustet, als w&auml;re ich gerade eine Stunde lang gelaufen. Mein Kopf f&uuml;hlt sich ganz leicht und frei an, ich bin gl&uuml;cklich. W&auml;ren da nicht die schmerzenden Gesichtsmuskeln und das &uuml;beranstrengte Zwerchfell. Doch eigentlich geht es mir gut. Der Stress der letzten Tage ist weg, ich muss zum ersten Mal seit Wochen nicht an die bevorstehenden Klausuren denken und ich hab das Gef&uuml;hl, meinem K&ouml;rper etwas Gutes getan zu haben.</p>
<p><strong>Madan Kataria hat der Welt das Lachyoga geschenkt</strong></p>
<p>Bei anschlie&szlig;enden Recherchen finde ich heraus, dass es weltweit bereits mehr als 6000 Lachclubs gibt, die sich das Prinzip des heilenden Lachens zunutze machen. Lachyoga bekannt gemacht hat Madan Kataria, ein Yogalehrer und praktischer Arzt aus Mumbai. Er entwickelte das Lachyoga, indem er die Techniken der Atem&uuml;bungen des traditionellen Yoga mit Lach&uuml;bungen verkn&uuml;pfte. Daraus entstand dann 1995 der erste Lachclub, der sich rasend schnell &uuml;ber die gesamte Welt verteilte.</p>
<p>Ein uraltes Sprichwort lautet: &#8220;Lachen ist gesund&#8221;, und schon unsere Eltern und Gro&szlig;eltern haben uns gesagt, das Lachen noch niemandem geschadet hat. Und da in allem ein F&uuml;nkchen Wahrheit steckt, haben sich bereits Psychologen und Mediziner mit dem Ph&auml;nomen des heilsamen Lachens besch&auml;ftigt.</p>
<p>Ergebnisse der Lachforschung belegen mittlerweile, dass Lachen einen positiven Effekt sowohl auf das Gem&uuml;t, als auch auf den K&ouml;rper haben kann. Es steigert das allgemeine Wohlbefinden, kann die Schlaff&auml;higkeit f&ouml;rdern und kann Stress reduzieren und Gl&uuml;ckshormone freisetzen.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color: white;">pflichtlektuere: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/27/06/2011/clownsvisite-im-krankenhaus/" target="_blank">Clownsvisite im Krankenhaus</a></p>
<p style="color: white;">eldoradio*: <a href="http://www.eldoradio.de/podcast/item.php?idx=2797&amp;sel=sendung&amp;selidx=25" target="_blank">Ultraschall: Lachyoga</a></p>
<p style="color: white;">eldoradio*: <a href="http://www.eldoradio.de/podcast/item.php?idx=2800&amp;sel=sendung&amp;selidx=25" target="_blank">Ultraschall: Lachyoga - das Interview</a></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.lebenstaucher.de/index.html">Lachyoga</a></p>
</div>
<p>Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Aber kann Lachen wirklich heilen? Was macht ein „gutes“ Lachen aus? Hat der Humor vielleicht auch eine b&ouml;se Seite? Gibt es kulturelle Unterschiede? Die pflichtlektuere ist diesen Fragen gemeinsam mit eldoradio* wissenschaftlich auf den Grund gegangen. eldoradio* sendet den Ultraschall im Zeichen des Humors, auf pflichtlektuere.com geht in dieser Woche jeden Tag ein Humor-Beitrag online.</p>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/28/06/2011/lachen-ist-die-beste-medizin/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Clownsvisite im Krankenhaus</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/27/06/2011/clownsvisite-im-krankenhaus/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/27/06/2011/clownsvisite-im-krankenhaus/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 11:31:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Borgboehmer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Humor-Themenwoche]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[aus dem labor]]></category>

		<category><![CDATA[Clownsvisite]]></category>

		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Endorphine]]></category>

		<category><![CDATA[Energie]]></category>

		<category><![CDATA[Humor]]></category>

		<category><![CDATA[Körper]]></category>

		<category><![CDATA[Klinikum]]></category>

		<category><![CDATA[Krankenhaus]]></category>

		<category><![CDATA[Lachen]]></category>

		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>

		<category><![CDATA[Psychologin]]></category>

		<category><![CDATA[Studien]]></category>

		<category><![CDATA[Tabea Scheel]]></category>

		<category><![CDATA[Uni Leipzig]]></category>

		<category><![CDATA[Wohlbefinden]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=66313</guid>
		<description><![CDATA[Lachen soll gesund sein. Das denken sich offenbar auch die beiden Klinikclowns Knolle und Wolke. Sie besuchen jede Woche eine Kinderkrebsstation und gehen dort auf ihre ganze eigene Visite.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_67218" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/humor-die-themenwoche.jpg"><img class="size-full wp-image-67218" title="humor-die-themenwoche" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/humor-die-themenwoche.jpg" alt="humor-die-themenwoche" width="600" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Montage: Falk Steinborn, Foto: sxc.hu, emospada, BrightyG, mfb1982</p></div>
<p><em>Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Aber kann Lachen wirklich heilen? Was macht ein „gutes“ Lachen aus? Hat der Humor vielleicht auch eine b&ouml;se Seite? Gibt es kulturelle Unterschiede? Die pflichtlektuere ist diesen Fragen gemeinsam mit eldoradio* wissenschaftlich auf den Grund gegangen. eldoradio* sendet den Ultraschall im Zeichen des Humors, auf pflichtlektuere.com geht in dieser Woche jeden Tag ein Humor-Beitrag online. Im ersten Teil stellt Thomas Borgb&ouml;hmer zwei Klinikclowns vor, die mit viel Engagement versuchen, kranken Kindern den Heilungsprozess im Krankenhaus ein wenig zu erleichtern. </em></p>
<p><strong>Im Dortmunder Klinikum bekommt die Kinderkrebsstation K1 jeden Dienstag einen besonderen Besuch. Dann kommen die beiden Clowns Knolle und Wolke. Sie tragen weite Latzhosen, gro&szlig;e Schuhe und bunte Hemden. Dazu nat&uuml;rlich einen Hut und eine gro&szlig;e rote Nase. Eigentlich hei&szlig;en die beiden Bernd Witte und David Henschel. Sie arbeiten f&uuml;r die &#8220;Clownsvisite&#8221; als Klinikclowns.</strong></p>
<div id="attachment_66525" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/foto6.jpg"><img class="size-medium wp-image-66525" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/foto6-300x201.jpg" alt="Auch die Krankenhauseinrichtung wird phantasievoll genutzt. Da wird das Bett schon mal zu einem Schiff mit dem man nach Eldorado segelt. Foto: Thomas Borgb&ouml;hmer" width="300" height="201" /></a><p class="wp-caption-text">Auch die Krankenhauseinrichtung wird phantasievoll genutzt. Da wird das Bett schon mal zu einem Schiff, mit dem man nach Eldorado segelt. Foto: Thomas Borgb&ouml;hmer</p></div>
<p>&#8220;Wir arbeiten immer als P&auml;rchen&#8221;, sagt Witte w&auml;hrend er aus Pias Zimmer geht. Er ist neben seiner T&auml;tigkeit als Clown auch k&uuml;nstlerischer Leiter der &#8220;Clownsvisite&#8221;. &#8220;Zu zweit hat man bessere Ideen und eine gute Dynamik.&#8221; Ziel der Clowns ist es, dass die jungen Patienten die Sorgen des Krankenhausalltags vergessen.</p>
<p>&#8220;Also das Wichtigste f&uuml;r unseren Beruf ist die Improvisation. Nat&uuml;rlich haben wir ein Grundger&uuml;st&#8221;, sagt Henschel.&#8221; Zum Beispiel einen roten und einen wei&szlig;en Clown.&#8221; Die Clowns m&uuml;ssen vor allem einf&uuml;hlsam sein. &#8220;Es macht ja einen gro&szlig;en Unterschied, wenn im Zimmer ein vierj&auml;hriger Junge oder eine Gruppe von 15-j&auml;hrigen M&auml;dchen liegt&#8221;, erz&auml;hlt Henschel.</p>
<div class="additionallinks">
<p><span style="color:white;">Hier reinh&ouml;ren:<strong> </strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/kurztripeldorado.mp3">Kurztrip nach Eldorado</a><br />
</span></div>
<p><strong>Was konkret passiert, ist offen</strong></p>
<div id="attachment_66521" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/foto3.jpg"><img class="size-medium wp-image-66521" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/foto3-300x201.jpg" alt="Bernd Witte arbeitet schon seit 20 Jahren in einem Impro-Theater. Er wurde bei einem Casting ausgew&auml;hlt und wurde Klinikclown. Foto: Thomas Borgb&ouml;hmer" width="300" height="201" /></a><p class="wp-caption-text">Bernd Witte arbeitet schon seit 20 Jahren in einem Impro-Theater. Er wurde bei einem Casting ausgew&auml;hlt und ist seitdem Klinikclown. Foto: Thomas Borgb&ouml;hmer</p></div>
<p>Zum Beispiel im Zimmer von drei jugendlichen M&auml;dchen. &#8220;Na ja, manchmal k&ouml;nnen M&auml;dels zickig sein. Kommt auf die Tagesform an&#8221;, sagt Witte und klopft vorsichtig an die T&uuml;r. Heute sind die M&auml;dels gut drauf, zumindest zwei von ihnen, die andere schl&auml;ft. Nun ist Wolke der doofe und Knolle der kluge Clown. Sie erz&auml;hlen den M&auml;dchen eine Liebesgeschichte, in der Wolke versucht sein Herzblatt Clementine zur&uuml;ckzugewinnen.</p>
<p>&#8220;Was soll ich denn machen?&#8221;, fragt Wolke in die Runde und guckt ganz traurig. &#8220;Du musst deiner Freundin was schenken&#8221;, antwortet Knolle. &#8220;Das ist doch klar. Vielleicht solltest du mal die beiden hier fragen.&#8221; Und das macht Wolke dann auch. Schlie&szlig;lich geben die M&auml;dchen dem Clown eine Rose und eine Packung Salzstangen - eine gute Mischung, um Clementine zur&uuml;ckzuerobern.</p>
<p><strong></strong></p>
<div class="additionallinks">
<p><span style="color: white;">Hier reinh&ouml;ren: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/entschuldigung.mp3">Wolkes Entschuldigung</a><br />
</span></div>
<p><strong>Keine blo&szlig;e Zirkusvorstellung</strong></p>
<p>„Wir versuchen eine Reaktion der Kinder zu bekommen. Dazu erz&auml;hlen wir Geschichten mit einem Aufbau und einer Dramaturgie&#8221;, erkl&auml;rt Witte das Konzept der Besuche. „Aber wir sind nicht gezwungen, lustig zu sein. Wenn die Stimmung traurig ist, sind wir auch mal mit den Kindern traurig.&#8221; Dann werden Bilder gemalt, Lieder gesungen und andere kreative Sachen gemacht wie der Bau eines Armbands f&uuml;r Knolle: &#8220;Na, aber so ein dickes Handgelenk hat Knolle doch gar nicht. Ist ja eher ‘ne Halskette&#8221;, sagt Wolke und beobachtet die kleine Patientin. &#8220;Ach Wolke, dann wickeln wir es einfach mehrmals drum&#8221;, kontert Knolle und hilft dem M&auml;dchen beim Zusammenstecken der magnetischen St&auml;be. Am Ende ist das Armband viel zu gro&szlig; und bricht auseinander. &#8220;Ich fang von vorne an&#8221;, sagt das kleine M&auml;dchen strebsam. Knolle und Wolke versprechen, nachher noch mal reinzuschauen.</p>
<div id="attachment_66520" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/foto4.jpg"><img class="size-medium wp-image-66520" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/foto4-300x201.jpg" alt="David H&auml;ntschel alias Wolke ist &uuml;ber seine Freundin und verschiedene Workshops in den Clownsberuf gerutscht. Foto: Thomas Borgb&ouml;hmer" width="300" height="201" /></a><p class="wp-caption-text">David Henschel alias Wolke ist &uuml;ber seine Freundin und verschiedene Workshops in den Clownsberuf gerutscht. Foto: Thomas Borgb&ouml;hmer</p></div>
<p><strong>Humor als Bew&auml;ltigungsstrategie</strong></p>
<p>&#8220;Also Humor hilft den kranken Kindern ungemein. Es bringt Schwung und Farbe in den Klinikalltag&#8221;, erkl&auml;rt H&auml;ntschel. &#8220;Genau&#8221;, pflichtet ihm Witte bei. &#8220;Die Kinder sollen merken, dass es immer aufw&auml;rts geht. Da z&auml;hlt der Moment, und letztlich sehen die Kinder die Dinge positiver.&#8221;</p>
<p>Tabea Scheel sieht das &auml;hnlich. Sie ist Diplom-Psychologin an der Universit&auml;t Leipzig und leitet eine Studie zum Thema „Humor macht Gesund&#8221;. &#8220;Es gibt insgesamt vier Humor-Stile. Zwei negative und zwei positive&#8221;, erz&auml;hlt Scheel. &#8220;Und die beiden positiven Humor-Stile helfen vor allem der psychischen Verfassung.&#8221; Die Klinikclowns benutzen die positiven Stile: den selbstaufwertenden und sozialen Humor.</p>
<p>Dadurch lassen sich Situationen besser verarbeiten. &#8220;Au&szlig;erdem verringert es die &Auml;ngstlichkeit, steigert das Wohlbefinden und das Selbstwertgef&uuml;hl&#8221;, sagt Scheel. &#8220;Und ein erh&ouml;htes Wohlbefinden tr&auml;gt auch zur Genesung bei.&#8221;</p>
<p><strong>Studien noch nicht repr&auml;sentativ</strong></p>
<div id="attachment_66523" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/foto2.jpg"><img class="size-medium wp-image-66523" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/foto2-300x201.jpg" alt="Den Zugang zu den schwerkranken Kindern bekommen die Clowns durch Small Talk und lustige Situationen. In diesem Fall durch ein Gespr&auml;ch von zwei Kuscheltieren. Foto: Thomas Borgb&ouml;hmer" width="300" height="201" /></a><p class="wp-caption-text">Den Zugang zu den schwerkranken Kindern bekommen die Clowns durch Small Talk und lustige Situationen. In diesem Fall durch ein Gespr&auml;ch von zwei Kuscheltieren. Foto: Thomas Borgb&ouml;hmer</p></div>
<p>Aber auch im K&ouml;rper spielt sich beim Lachen eine Menge ab. So erh&ouml;ht sich bei jedem Lacher der Puls, das Immunsystem wird angeregt und das Belohnungszentrum im Gehirn sch&uuml;ttet Endorphine aus. Das alles macht uns dann gl&uuml;cklich. &#8220;Allerdings ist das klinisch nicht 100 Prozent bewiesen. Wobei die Effekte bei Kranken schon gemessen wurden&#8221;, erkl&auml;rt Scheel.</p>
<p>F&uuml;r die beiden Klinikclowns ist der Effekt von Humor auch ohne Studien klar. &#8220;Ich sehe es den Kindern an, dass sie in den Momenten die Sorgen vergessen. Und wenn es nur ein Augenblick ist&#8221;, sagt Witte. &#8220;Au&szlig;erdem ist es bei einem selbst doch genauso. Wer viel lacht, sieht Situationen entspannter und f&uuml;hlt sich insgesamt wohler.&#8221; Und dann klopfen die beiden an das n&auml;chste Zimmer. &#8220;Hallo, hier sind Knolle und Wolke&#8221;, ruft Knolle mit verstellter Stimme.</p>
<div class="additionallinks">
<p><strong><span style="color:white;">Mehr zum Thema:</span></strong></p>
<p style="color:white;">eldoradio*: <a href="http://www.eldoradio.de/podcast/item.php?idx=2796&amp;sel=sendung&amp;selidx=25" target="_blank">Ultraschall: Heilendes Lachen</a></p>
<p style="color:white;">eldoradio*: <a href="http://www.eldoradio.de/podcast/item.php?idx=2799&amp;sel=sendung&amp;selidx=25" target="_blank">Ultraschall: Ein Clown in der Kulturfalle - das H&ouml;rspiel</a></p>
<p style="color:white;">web: <a href="http://www.clownsvisite.de/" target="_blank">Homepage der Clownsvisite</a></p>
<p style="color:white;">web: <a href="http://www.was-macht-gesund.de/239.html" target="_blank">Projekt &#8220;Humor macht gesund&#8221;</a></p>
<p style="color:white;">web: <a href="http://www.klinikumdo.de/" target="_blank">Homepage Klinikum Dortmund</a></p>
<p style="color:white;">web: <a href="http://www.clowns-schule.de/" target="_blank">Clownsschule &#8220;ClownsZeit&#8221;</a></p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/27/06/2011/clownsvisite-im-krankenhaus/feed/</wfw:commentRss>
<enclosure url="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/kurztripeldorado.mp3" length="550451" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/entschuldigung.mp3" length="357772" type="audio/mpeg" />
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Professor des Jahres&#8221;: Tolan und Solga ausgezeichnet</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/16/11/2010/professor-des-jahres-tolan-und-solga-ausgezeichnet/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/16/11/2010/professor-des-jahres-tolan-und-solga-ausgezeichnet/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Nov 2010 13:09:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carola Westermeier</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[in aller Kürze]]></category>

		<category><![CDATA[Geisteswissenschaften]]></category>

		<category><![CDATA[Gesellschaftswissenschaften]]></category>

		<category><![CDATA[Hochschullehrer]]></category>

		<category><![CDATA[Kulturwissenschaften]]></category>

		<category><![CDATA[Marc Solga]]></category>

		<category><![CDATA[Metin Tolan]]></category>

		<category><![CDATA[Physiker]]></category>

		<category><![CDATA[Professor des Jahres]]></category>

		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>

		<category><![CDATA[Ruhr-Universität Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[TU Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[UAMR]]></category>

		<category><![CDATA[Unicum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=43915</guid>
		<description><![CDATA[DORTMUND/BOCHUM. Zwei Hochschullehrer der Universit&#228;tsallianz Metropole Ruhr (UAMR) sind vom Magazin &#8220;UNICUM Beruf&#8221; zum &#8220;Professor des Jahres&#8221; gew&#228;hlt worden.
Bei den Naturwissenschaftlern konnte sich der 45-j&#228;hrige Physiker der TU Dortmund, Metin Tolan, den Titel sichern. Der 38-j&#228;hrige Juniorprofessor an der   Faktult&#228;t f&#252;r Psychologie der Ruhr-Universit&#228;t Bochum, Marc Solga,  setzte sich im Bereich Geistes-, [...]


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>DORTMUND/BOCHUM. Zwei Hochschullehrer der <a href="http://www.uamr.de/" target="_blank">Universit&auml;tsallianz Metropole Ruhr (UAMR)</a> sind vom Magazin &#8220;UNICUM Beruf&#8221; zum &#8220;Professor des Jahres&#8221; gew&auml;hlt worden.</p>
<p><span class="copy changedSize">Bei den Naturwissenschaftlern konnte sich der 45-j&auml;hrige Physiker der TU Dortmund, <a href="http://www.tu-dortmund.de/uni/Uni/aktuelles/meldungen/2010-11/10-11-15_Tolan_Professor_des_Jahres/index.html" target="_blank">Metin Tolan</a>, den Titel sichern. </span>Der <span class="copy changedSize">38-j&auml;hrige Juniorprofessor an der   Faktult&auml;t f&uuml;r Psychologie der Ruhr-Universit&auml;t Bochum, <a href="http://www.ruhr-uni-bochum.de/personalpsychologie/" target="_blank">Marc Solga</a>,  setzte sich </span>im Bereich Geistes-, Gesellschafts- und  Kulturwissenschaften <span class="copy changedSize">durch.</span></p>
<p>Als <a href="http://www.unicum.de/evo/UNICUMde/beruf/Professor-des-Jahres/Professor-des-Jahres-2010" target="_blank">&#8220;Professor des Jahres&#8221;</a> zeichnet die Zeitschrift &#8220;UNICUM Beruf&#8221; allj&auml;hrlich  Professoren aus, die sich besonders f&uuml;r die berufliche Zukunft ihrer  Studenten einsetzen. Nominiert f&uuml;r den Titel &#8220;Professor des Jahres&#8221; waren rund 600 Hochschullehrer aus ganz Deutschland.</p>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/16/11/2010/professor-des-jahres-tolan-und-solga-ausgezeichnet/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Kilians-Bassist &#252;ber ein Ungen&#252;gend und die gro&#223;e Freiheit</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/31/05/2010/kilians-bassist-ueber-ein-ungenuegend-und-die-grosze-freiheit/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/31/05/2010/kilians-bassist-ueber-ein-ungenuegend-und-die-grosze-freiheit/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 31 May 2010 16:16:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miriam Sahli</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im hörsaal]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[Bassist]]></category>

		<category><![CDATA[Gordian Scholz]]></category>

		<category><![CDATA[Kilians]]></category>

		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>

		<category><![CDATA[student]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=30057</guid>
		<description><![CDATA[Gordian Scholz ist Bassist der "Kilians". Er hat schon viel erreicht - und ein Diplom hat er auch. In Bochum studierte er Psychologie. In der neuen Folge von "Vom Studenten zum Prominenten" erz&#228;hlt er von einer lieben Kommilitonin und der gro&#223;en Freiheit.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gordian Scholz ist Bassist der &#8220;Kilians&#8221;. Er hat schon viel erreicht - und ein Diplom hat er auch. An der Ruhr-Uni Bochum studierte er 14 Semester Psychologie. In der neuen Folge der pflichtlekt&uuml;re-Serie &#8220;Vom Studenten zum Prominenten&#8221; erz&auml;hlt Gordian von einer lieben Kommilitonin, einem Ungen&uuml;gend und von der gro&szlig;en Freiheit.</strong></p>
<p><strong></strong></p>
<div id="attachment_30064" class="wp-caption alignright" style="width: 237px"><strong></strong><strong><img class="size-medium wp-image-30064" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/kilians-bassist-227x300.jpg" alt="Gordian Scholz hat 14 Semester Psychologie in Bochum studiert. Foto: © www.pertramer.at" width="227" height="300" /></strong><p class="wp-caption-text">Gordian Scholz hat 14 Semester Psychologie in Bochum studiert. Foto: © www.pertramer.at</p></div>
<p><strong>Welche ist deine beste Erinnerung an deine Studienzeit?</strong></p>
<p>Hab eine Zeit lang mit einer lieben Kommilitonin f&uuml;r Pr&uuml;fungen gelernt. Wahnsinn, wie spa&szlig;ig diese Zusammenk&uuml;nfte waren und wie viel Humor in solchen Momenten der Frustration zum Vorschein kam. Das sind sehr sch&ouml;ne Erinnerungen.</p>
<p><strong>Und welche deine schlimmste?</strong></p>
<p>In einer Pr&uuml;fung bei den Medizinern sollte ich mal angeben, in welchem Frequenzbereich das menschliche H&ouml;rverm&ouml;gen liegt. Leider hatte ich einen totalen Blackout und konnte nur noch von mir geben, dass das wohl rund um den Ton einer Stimmgabel, etwa bei 440 Hz l&auml;ge. Peinliche Vorstellung meinerseits und nat&uuml;rlich v&ouml;llig ungen&uuml;gend.</p>
<p><strong>Wie warst du als Student? Beschreib dich in drei W&ouml;rtern.</strong></p>
<p>Effektiv, interessiert, belustigt.</p>
<p><strong>Was hast du an deinem Studentenleben am meisten genossen?</strong></p>
<p>Die Freiheit und die M&ouml;glichkeit, meine Zeit so zu gestalten, wie es mir gef&auml;llt, und mich mit Dingen zu besch&auml;ftigen, die ich interessant finde.</p>
<p><strong>Welche Tipps gibst du uns Studenten?</strong></p>
<p>Das Streben nach Karriere nicht zu ernst zu nehmen und sich durch den uns&auml;glichen Druck, der in vielen Studieng&auml;ngen mittlerweile herrscht, nicht kaputtmachen zu lassen.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>pflichtlekt&uuml;re-Serie „</strong><strong>Vom Studenten zum Prominenten”</strong></p>
<p style="color: white;">Das Prinzip ist einfach. Die pflichtlekt&uuml;re hat prominenten Ex-Studenten dieselben Fragen nach ihrer Unizeit gestellt. Jeden Montag lest ihr auf pflichtlektuere.com eine neue Folge. Mit dabei sind der „sch&ouml;ne Geiger” David Garrett, die Thriller-Autorin Tess Gerritsen und 1-Live-Moderator Olli Briesch.</p>
<p style="color: white;">Zur Homepage der <a href="http://www.the-kilians.de/" target="_blank">Kilians</a></p>
<p style="color: white;">Zur Folge mit dem <a href="http://www.pflichtlektuere.com/11/05/2010/ulrich-wickert-14-semester-mon-dieu/" target="_blank">Ex-Mister-Tagesthemen Ulrich Wickert</a></p>
<p style="color: white;">Zur Folge mit dem <a href="http://www.pflichtlektuere.com/03/05/2010/rolf-zuckowskis-studenten-tipp-ein-baby-bekommen-schnell/" target="_blank">Kinderliedermacher Rolf Zuckowski</a></p>
<p style="color: white;">Zur Folge mit der <a href="http://www.pflichtlektuere.com/17/05/2010/autorin-kathrin-schmidt-das-beste-am-studium-war-maria/" target="_blank">Gewinnerin des Deutschen Buchpreises, Kathrin Schmidt</a></p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/31/05/2010/kilians-bassist-ueber-ein-ungenuegend-und-die-grosze-freiheit/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Autorin Kathrin Schmidt: Das Beste am Studium war Maria</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/17/05/2010/autorin-kathrin-schmidt-das-beste-am-studium-war-maria/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/17/05/2010/autorin-kathrin-schmidt-das-beste-am-studium-war-maria/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 May 2010 11:03:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miriam Sahli</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im hörsaal]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[Autorin]]></category>

		<category><![CDATA[Buchpreis]]></category>

		<category><![CDATA[Diplom]]></category>

		<category><![CDATA[Kathrin Schmidt]]></category>

		<category><![CDATA[Prominente]]></category>

		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>

		<category><![CDATA[Studenten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=29237</guid>
		<description><![CDATA[Sprachlos, mit Erinnerungsl&#252;cken, so ist die Frau in Kathrin Schmidts Roman, mit dem sie den Deutschen Buchpreis 2009 gewonnen hat. In unserer Serie „Vom Studenten zum Prominenten” ist Schmidt gar nicht sprachlos und erinnert sich gut an ihre Unizeit.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sprachlos, mit Erinnerungsl&uuml;cken - so begegnet uns Helene, die Hauptfigur in Kathrin Schmidts Roman „</strong><strong>Du stirbst nicht”</strong><strong>. Mit ihm hat Schmidt den Deutschen Buchpreis 2009 gewonnen. In unserer vierten Folge der neuen pflichtlekt&uuml;re-Serie „</strong><strong>Vom Studenten zum Prominenten”</strong><strong> ist Kathrin Schmidt kein bisschen sprachlos und kann sich sogar sehr gut an ihre Unizeit erinnern. Was Maria angeht, muss sie sich mit Rolf Zuckowski abgesprochen haben, der uns vor zwei Wochen auch schon &uuml;berreden wollte, ganz bald ein Baby zu bekommen. </strong></p>
<p><strong></strong></p>
<div id="attachment_29243" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong></strong><strong><img class="size-medium wp-image-29243" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/schmidt-kathrin-hf-300x199.jpg" alt="Kathrin Schmidt hat den Deutschen Buchpreis 2009 gewonnen. Foto: © Susanne Schleyer/autorenarchiv.de" width="300" height="199" /></strong><p class="wp-caption-text">Kathrin Schmidt hat den Deutschen Buchpreis 2009 gewonnen. Foto: © Susanne Schleyer/autorenarchiv.de</p></div>
<p><strong>Frau Schmidt, welche ist die beste Erinnerung an Ihre Studienzeit?</strong></p>
<p>Im dritten Studienjahr bekam ich meine erste Tochter, Maria. Das war das Sch&ouml;nste, was mir bis dahin passiert war.</p>
<p><strong>Und welche Ihre schlimmste?</strong></p>
<p>Ebenfalls im dritten Studienjahr hatten wir eine m&uuml;ndliche Physiologie-Abschlusspr&uuml;fung. Da ich schwanger und zum angesetzten Termin im Krankenhaus war, kam ich sp&auml;ter dran - mit den im ersten Anlauf Durchgefallenen. Darunter war meine beste Freundin. Der Zufall wollte es, dass ich gemeinsam mit ihr und einem weiteren Kommilitonen hereingebeten wurde zum Professor. Ich spulte mein Programm ab, die anderen taten sich deutlich schwerer. Schlie&szlig;lich wertete der Professor: Die beiden hatten bestanden mit Vier. Mich sah er mitleidig an und meinte dann, das w&auml;re eine Eins gewesen, wenn es der erste Anlauf gewesen w&auml;re, so k&ouml;nne er mir aber leider nur eine Drei geben. Ich wurde knallrot und bekam kein Wort heraus, war so verdattert, dass ich das nicht richtigzustellen vermochte, auch wegen meiner Freundin, und so prangt auf meinem Zeugnis bis in alle Ewigkeit eine Physiologie-Drei.</p>
<p><strong>Wie waren Sie als Studentin?</strong></p>
<p>Schnell, trinkfest, vertr&auml;umt.</p>
<p><strong>Welche Tips geben Sie uns Studenten?</strong></p>
<p>Kriegt Kinder w&auml;hrend des Studiums! Eine bessere Zeit kommt nicht. Und es l&auml;sst sich auch heute alles schaffen: Meine Tochter hat ihre Tochter im zweiten Semester bekommen&#8230;</p>
<p><em>Kathrin Schmidt hat an der Friedrich-Schiller-Universit&auml;t in Jena studiert. Nach zehn Semestern machte sie 1981 ihren Diplom-Abschluss in Psychologie. </em></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>pflichtlekt&uuml;re-Serie „</strong><strong>Vom Studenten zum Prominenten”</strong></p>
<p style="color: white;">Das Prinzip ist einfach. Die pflichtlekt&uuml;re hat prominenten Ex-Studenten dieselben Fragen nach ihrer Unizeit gestellt. Jeden Montag lest ihr auf pflichtlektuere.com eine neue Folge. Mit dabei sind der „sch&ouml;ne Geiger” David Garrett, die Thriller-Autorin Tess Gerritsen und 1-Live-Moderator Olli Briesch.</p>
<p style="color: white;">Zur <a href="http://www.pflichtlektuere.com/11/05/2010/ulrich-wickert-14-semester-mon-dieu/" target="_blank">Folge mit Ulrich Wickert</a></p>
<p style="color: white;">Zur <a href="http://www.pflichtlektuere.com/03/05/2010/rolf-zuckowskis-studenten-tipp-ein-baby-bekommen-schnell/" target="_blank">Folge mit Rolf Zuckowski </a></p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/17/05/2010/autorin-kathrin-schmidt-das-beste-am-studium-war-maria/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Lernst&#246;rungen durch Stress im Studium</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/09/12/2009/lernstoerungen-durch-stress-im-studium/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/09/12/2009/lernstoerungen-durch-stress-im-studium/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 22:27:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Bruening</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[aus dem labor]]></category>

		<category><![CDATA[im hörsaal]]></category>

		<category><![CDATA[Arbeitsstörung]]></category>

		<category><![CDATA[Bachelor]]></category>

		<category><![CDATA[dynaxisch]]></category>

		<category><![CDATA[Entspannung]]></category>

		<category><![CDATA[Lernstörung]]></category>

		<category><![CDATA[Organisationspsychologie]]></category>

		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>

		<category><![CDATA[Stress]]></category>

		<category><![CDATA[Studium]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=19217</guid>
		<description><![CDATA[Noch das Referat gemacht und die Hausarbeit f&#252;r morgen fertig getippt, noch 50 Seiten lesen.... Wer's kennt, den &#252;berraschen neue Forschungsergebnisse nicht: Jeder f&#252;nfte Student hat Lern- und Arbeitsst&#246;rungen. Psychologe Iserloh spricht dabei von "dynaxisch".


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_19222" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/berthold-iserloh-thumbnail.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-19222" title="berthold-iserloh-thumbnail" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/berthold-iserloh-thumbnail-250x250.jpg" alt="Diplom-Psychologe Berthold Iserloh" width="250" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Diplom-Psychologe Berthold Iserloh empfiehlt Auszeiten. Foto: Stefanie Br&uuml;ning </p></div>
<p><strong>Schnell noch das Referat fertig machen, und die Hausarbeit f&uuml;r morgen fertig tippen, ein paar Aufgaben l&ouml;sen oder 50 Seiten lesen – die Nacht wird kurz, der Tag an der Uni lang. Vielleicht gar nicht erst hingehen? Wenn doch blo&szlig; nicht alles wieder auf den letzen Dr&uuml;cker w&auml;re! </strong></p>
<p>Wer diese Situation gut kennt, den &uuml;berraschen auch die Forschungsergebnisse von Psychologin Prof. Karin Schleider und  Diplom-P&auml;dagogin Marion G&uuml;ntert wenig. Da hei&szlig;t es, dass jeder f&uuml;nfte Student Lern- und Arbeitsst&ouml;rungen habe.</p>
<p>Diese &auml;u&szlig;ern sich durch “Ausweichen und Aufschieben von Arbeitsauftr&auml;gen“ sowie “Konzentrationsschw&auml;chen“. Ausl&ouml;ser sind oft Notendruck, Schlafmangel und Mehrbelastung durch Jobben neben dem Studium. Auch gaben die befragten 736 Studenten &uuml;berf&uuml;llte H&ouml;rs&auml;le, unklare Leistungsanforderungen und mangelnde didaktische Kompetenzen der Lehrenden als Probleme an.</p>
<p>Das Thema Lern- und Arbeitsst&ouml;rungen bei Studenten sei noch kaum erforscht, schreiben die beiden Wissenschaftlerinnen; geschweige denn, dass es schon gute L&ouml;sungsans&auml;tze f&uuml;r die Problematik g&auml;be. Ihre Studie bringe nur erste Erkenntnisse der Ursachen. Doch woher kommt die Dauer&uuml;berlastung, &uuml;ber die so viele Studenten klagen?</p>
<p><strong>Alles wird schneller und &#8220;dynaxisch&#8221;</strong></p>
<p>“Das kommt daher, dass unsere Arbeit und unser Erleben immer dynaxischer werden“, sagt der Dortmunder Diplom- Psychologe Berthold Iserloh vom Lehrstuhl f&uuml;r Organisationspsychologie.  Dynaxisch – das ist eine Wortmischung aus dynamisch und komplex. „Durch Anzahl, Vielartigkeit und Vernetzung von Elementen werden die Dinge immer komplexer“, erkl&auml;rt der Psychologe. Einfacher gesagt: „Wenn ich als Kind mit meiner Mutter einkaufen ging, und sie sagte: Berthold, such dir einen Joghurt aus, dann gab es nur die M&ouml;glichkeiten Erdbeere oder Kirsche“, erz&auml;hlt er. Wenn er heute mit seinen Kindern in den Supermarkt gehe, g&auml;be es dagegen riesige Regalreihen voller verschiedener Sorten, die alle anders aussehen, und oft auch noch verschiedene Geschmacksrichtungen kombinieren.</p>
<p>Immer mehr Anforderungen hat der Mensch zeitlich zu erfassen, die Anspr&uuml;che werden h&ouml;her und „im Prinzip &uuml;berfordert es den Einzelnen“, so Berthold Iserloh. So geht es auch Studenten im Bachelor/Master-Studium. „Je klarer die Struktur, desto eher finden wir uns zurecht“, sagt der Psychologe. Wenn die Studienordnung st&auml;ndig ver&auml;ndert werde, bedeutet das also zus&auml;tzlichen Stress. Besser wird es nach seiner Meinung erst, wenn die Bachelor-Ordnung nicht blo&szlig; ver&auml;ndert, sondern “ausgek&auml;mmt“ und vereinfacht werde.</p>
<p>Bis dahin empfiehlt er den Studenten, sich zwischendurch Auszeiten zu nehmen, sich zu f&uuml;r Leistungen zu belohnen und zu entspannen. Wie das bei Anwesenheitspflicht, Arbeit neben dem Studium und Pr&uuml;fungsstress m&ouml;glich ist, m&uuml;sse jeder Einzelne f&uuml;r sich l&ouml;sen, r&auml;umt Berthold Iserloh ein; m&ouml;glicherweise auch durch Verzicht auf Hobbies oder durch Extra-Semester. Langfristig hofft er jedoch darauf, dass das Universit&auml;tsstudium in Zukunft an Lebensqualit&auml;t gewinnt, denn nur wer Spa&szlig; an seinem Studium hat, werde auch gut darin.</p>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/23/11/2009/sorge-dich-nicht-lebe/" target="_blank">pflichtlektuere.com Artikel &#8220;Sorge dich nicht, lebe!&#8221;</a></div>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.ihf.bayern.de/?download=2-2009_Schleider-Guentert.pdf" target="_blank">Studie zu Lern- und Arbeitsst&ouml;rungen bei Studenten</a></div>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,656559,00.html" target="_blank">Artikel zum Thema auf Spiegel Online</a></div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/09/12/2009/lernstoerungen-durch-stress-im-studium/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Intelligenz macht erfolgreich</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/07/07/2009/intelligenz-macht-erfolgreich/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/07/07/2009/intelligenz-macht-erfolgreich/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 06:24:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eike Strunk</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[aus dem labor]]></category>

		<category><![CDATA[Bewerbungsgespräch]]></category>

		<category><![CDATA[Intelligenz]]></category>

		<category><![CDATA[Intelligenztests]]></category>

		<category><![CDATA[Jochen Kramer]]></category>

		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>

		<category><![CDATA[Rüdiger Hossiep]]></category>

		<category><![CDATA[Ruhr-Universität Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[Universität Bonn]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=9858</guid>
		<description><![CDATA[Je schlauer ein Bewerber ist, desto erfolgreicher wird seine Karriere – diesen Zusammenhang hat ein Psychologe der Universit&#228;t Bonn jetzt nachgewiesen. Bei der Job- und Studienplatzvergabe m&#252;ssten dementsprechend Intelligenztests entscheidend sein. Aber Deutschland ist in dieser Hinsicht ein Entwicklungsland.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In den USA und einigen anderen L&auml;ndern ist er bereits Teil eines typischen Bewerbungsverfahrens: Der Intelligenztest. Neben den erworbenen Zeugnissen, dem Auftreten im Bewerbungsgespr&auml;ch und anderen wichtigen pers&ouml;nlichen Eigenschaften werden Bewerber auch auf ihre kognitive Leistungsf&auml;higkeit gepr&uuml;ft. Bereits vor zwanzig Jahren zeigte eine amerikanische Studie, dass solche Tests im Vergleich zu anderen Auswahlverfahren die gr&ouml;&szlig;te Vorhersagekraft f&uuml;r den sp&auml;teren beruflichen Erfolg besitzen.</strong></p>
<div id="attachment_9859" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-9859" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/07/teaser1-300x255.jpg" alt="Die Studie eines Bonner Psychologen zeigt: Viel im Kopf zu haben, zahlt sich aus. FOTO: Eike Strunk" width="300" height="255" /><p class="wp-caption-text">Die Studie eines Bonner Psychologen zeigt: Viel im Kopf zu haben, zahlt sich aus. Foto: Eike Strunk</p></div>
<p>Diesen Zusammenhang untersuchte der Psychologe Jochen Kramer in seiner Doktorarbeit an der Friedrich-Wilhelm-Universit&auml;t Bonn erneut. Insgesamt 288 deutsche Studien aus den vergangenen achtzig Jahren verglich der Wissenschaftler in einer sogenannten Metaanalyse. Seine Ergebnisse best&auml;tigen die vorherigen Annahmen. &#8220;Im Allgemeinen ist es so, dass intelligente Personen Ausbildungen und Weiterbildungen besser abschlie&szlig;en, am Arbeitsplatz besser bewertet werden, eher Karriere machen und auf lange Sicht mehr verdienen.&#8221;</p>
<p>Die Ergebnisse seiner Studie beziehen sich zwar vor allem auf Berufe wie Handwerks-, Industrie-,  Ingenieur- und allgemeine B&uuml;rot&auml;tigkeiten. Trotzdem gelte der Zusammenhang f&uuml;r alle Jobs, so Jochen Kramer. Deshalb fordern er und andere F&uuml;rsprecher, Intelligenztests auch in Deutschland fl&auml;chendeckend in Bewerbungsverfahren einzubeziehen.</p>
<p><strong>Entwicklungsland Deutschland</strong></p>
<div id="attachment_9888" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-9888" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/07/denken1-gerd-altmann-geralt-_pixelide-300x217.jpg" alt="Psychologen fordern Intelligenztest f&uuml;r Bewerber auch in Deutschland. Foto: Gert Altmann / pixelio" width="300" height="217" /><p class="wp-caption-text">Psychologen fordern Intelligenztest f&uuml;r Bewerber auch in Deutschland. Foto: Gert Altmann / pixelio</p></div>
<p>&#8220;In dieser Hinsicht ist Deutschland ein Entwicklungsland&#8221;, sagt auch R&uuml;diger Hossiep von der Ruhr-Universit&auml;t Bochum. Der Psychologe und Wirtschaftswissenschaftler warnt vor dramatischen Folgen. &#8220;Durch falsche Bewerberauswahl entsteht ein betr&auml;chtlicher wirtschaftlicher Schaden, wahrscheinlich im dreistelligen Milliardenbereich, weil die Potentiale nicht optimal ausgesch&ouml;pft werden.&#8221; Verantwortlich daf&uuml;r macht Hossiep vor allem politische Fragen. &#8220;In Deutschland herrscht ein Gleichheitsgebot. Intelligenztests werden leider oft als nicht korrekt angesehen, obwohl es &uuml;ber 800 wissenschaftlich gepr&uuml;fte und ausgearbeitete Testverfahren gibt&#8221;, sagt R&uuml;diger Hossiep.</p>
<p>Sein Bonner Kollege glaubt zudem: Viele Personalverantwortliche erkennen nicht, dass akademische Intelligenz und Leistung am Arbeitsplatz zusammenh&auml;ngen. &#8220;Das ist aber genau das, was ich mit meiner Studie zeigen konnte&#8221;, so Jochen Kramer.  Ein weiteres Problem sieht der Psychologe in der mangelnden Akzeptanz von Intelligenztests bei den Bewerbern. Denn auch sie sehen keinen Zusammenhang zwischen den Testaufgaben und den Aufgaben am Arbeitsplatz. In neueren Testverfahren wird deshalb viel Wert darauf gelegt, dass die Aufgaben Bezug zum Arbeitsalltag der Bewerber aufweisen.</p>
<p><strong>Chance f&uuml;r die Bewerber</strong></p>
<p>Darin liegt f&uuml;r Jochen Kramer auch die Chance, dass die Bewerber selbst von Intelligenztests profitieren k&ouml;nnen – sofern die Ergebnisse fachkundig vermittelt werden. &#8220;Es n&uuml;tzt den Bewerbern wenig, wenn sie erfahren, dass ihr IQ &uuml;ber oder unter dem Durchschnitt liegt&#8221;, erkl&auml;rt der Psychologe. &#8220;Es ist viel besser, ihnen mitzuteilen, wo ihre St&auml;rken und Schw&auml;chen liegen. Kennt man diese, l&auml;sst sich daraus ableiten, an welcher Stelle man sich auf sich selbst verlassen kann und wo Unterst&uuml;tzung n&ouml;tig ist.&#8221;</p>
<p>Die Ergebnisse von Intelligenztests k&ouml;nnten also dabei helfen, die eigenen Potentiale besser einzusch&auml;tzen und so auch die Berufswahl zu erleichtern – gerade bei geistig sehr anspruchsvollen Jobs sei das wichtig. &#8220;Je h&ouml;her die kognitiven Anforderungen sind, desto gr&ouml;&szlig;er ist der Zusammenhang zwischen Intelligenz und der Leistung in Ausbildung und Beruf. Es ist deshalb gut, wenn die Menschen bei ihrer Studien- und Berufswahl auch &uuml;berlegen, ob sie einen Beruf kognitiv bew&auml;ltigen k&ouml;nnen.&#8221;</p>
<div id="attachment_9892" class="wp-caption alignleft" style="width: 178px"><img class="size-full wp-image-9892" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/07/kramer2.jpg" alt="Als Personalchef w&uuml;rde Jochen Kramer auf Intelligenz der Bewerber testen. Foto: privat" width="168" height="171" /><p class="wp-caption-text">Als Personalchef w&uuml;rde Jochen Kramer auf Intelligenz der Bewerber testen. Foto: privat</p></div>
<p>In Deutschland soll diese Aufgabe gr&ouml;&szlig;tenteils vom dreigliedrigen Schulsystem bewerkstelligt werden: Sch&uuml;ler von Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien streben im Allgemeinen unterschiedliche Berufe an – auch weil sich ihre Intelligenz im Durchschnitt unterscheidet. &#8220;Das System hat aber auch L&uuml;cken. Gerade beim Abitur kommen die Bewertungen auch &uuml;ber Anpassungsleistungen wie Flei&szlig; oder Kommunikationsfreudigkeit zustande&#8221;, gibt R&uuml;diger Hossiep zu denken. &#8220;Dementsprechend sind R&uuml;ckschl&uuml;sse auf Intelligenz aus den Schulabschl&uuml;ssen nur bedingt m&ouml;glich.&#8221; Direkte Intelligenztests in Bewerbungsverfahren k&ouml;nnten hier Abhilfe schaffen, dar&uuml;ber sind sich beide Psychologen einig.</p>
<p><strong>Auch andere Faktoren sind wichtig</strong></p>
<p>Trotz seiner Ergebnisse betont Jochen Kramer jedoch, dass Klugheit allein nicht &uuml;ber die Karrierem&ouml;glichkeiten eines Menschen entscheidet. Viele andere Faktoren k&ouml;nnen, je nach genauem Berufsbild, eine entsprechende Rolle spielen. &#8220;Bei Handwerkern ist beispielsweise Geschicklichkeit mit den H&auml;nden besonders wichtig, technische Zeichner ben&ouml;tigen vor allem das r&auml;umliche Vorstellungsverm&ouml;gen.&#8221;</p>
<p>Eigenschaften wie Flei&szlig;, Kontaktf&auml;higkeit, sozialer Scharfsinn, Vertrauensbildung und nicht zuletzt Interesse am eigenen Beruf seien immer von Vorteil. In vielen Berufen ist zudem emotionale Intelligenz gefragt. Trotzdem ist sich Jochen Kramer sicher: &#8220;Als Personalchef w&uuml;rde ich mir auf jeden Fall ein Bild von der allgemeinen Intelligenz meines zuk&uuml;nftigen Mitarbeiters verschaffen.&#8221;</p>
<p>Mehr zum Thema:</p>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.testzentrale.de" target="_blank">&Uuml;bersicht und Quelle f&uuml;r alle g&auml;ngigen Testverfahren</a></div>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.planet-wissen.de/pw/Artikel,,,,,,,AB1413BCBA9F656BE0340003BA17F124,,,,,,,,,,,,,,,.html" target="_blank">WDR Planet-Wissen: Begabung und Intelligenz</a></div>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/245/311168/text/" target="_blank">Intelligenztest von suddeutsche.de</a></div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/07/07/2009/intelligenz-macht-erfolgreich/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
	</channel>
</rss>

