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	<title>pflichtlektüre &#187; Proteste</title>
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	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 14:01:47 +0000</pubDate>
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		<title>Toiletten am Dortmunder Hauptbahnhof nachts ge&#246;ffnet</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/03/08/2011/toiletten-am-dortmunder-hbf-nachts-geoeffnet/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 10:02:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Borgboehmer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[in aller Kürze]]></category>

		<category><![CDATA[Deutsche Bahn]]></category>

		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Fahrgäste]]></category>

		<category><![CDATA[Hauptbahnhof]]></category>

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		<description><![CDATA[Dortmund. Seit Anfang August sind die Toiletten am Dortmund Hauptbahnhof auch nachts ge&#246;ffnet. Dabei handelt es sich um einen Probelauf, der nach Protesten von Fahrg&#228;sten von der Deutschen Bahn initiiert wurde. Ob daraus eine dauerhafte L&#246;sung wird, soll Mitte September entschieden werden. 
 
Die Betreiber der Bahnhofs-Toiletten, die Firma Sanifair und die Deutsche Bahn, handelten [...]


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dortmund. Seit Anfang August sind die Toiletten am Dortmund Hauptbahnhof auch nachts ge&ouml;ffnet. Dabei handelt es sich um einen Probelauf, der nach Protesten von Fahrg&auml;sten von der Deutschen Bahn initiiert wurde. Ob daraus eine dauerhafte L&ouml;sung wird, soll Mitte September entschieden werden. </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Die Betreiber der Bahnhofs-Toiletten, die Firma Sanifair und die Deutsche Bahn, handelten erst k&uuml;rzlich einen Vertrag aus. Danach war vorgesehen, dass zwischen Mitternacht und sechs Uhr morgens die Toiletten geschlossen bleiben. Da aber auch zu dieser Zeit tausende Reisende durch den Hauptbahnhof str&ouml;men, kam es zu Protesten seitens der Fahrg&auml;ste.</p>
<p>Nun die vorl&auml;ufige Wende: Die Bahnhofstoiletten sind wieder durchgehend ge&ouml;ffnet. Bis mindestens Mitte September, dann n&auml;mlich werden die Erfahrungsberichte ausgewertet und entschieden, ob die Toiletten auch zuk&uuml;nftig nachts ge&ouml;ffnet bleiben. In vielen anderen Hauptbahnh&ouml;fen ist dies Standard.</p>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>&#196;gypten: Nach dem Sturm</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Apr 2011 07:42:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alina Schwermer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>

		<category><![CDATA[Mubarak]]></category>

		<category><![CDATA[Proteste]]></category>

		<category><![CDATA[Revolution]]></category>

		<category><![CDATA[Tahrir-Platz]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei Monate nach der "Facebook-Revolution" hat Pflichtlekt&#252;re-Reporterin Alina Schwermer &#196;gypten besucht und mit den Menschen &#252;ber ihre W&#252;nsche und Hoffnungen gesprochen. Dabei stie&#223; sie auch auf Gegner der Revolution.


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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_54921" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/nil_sonnenuntergang.jpg"><img class="size-full wp-image-54921" title="nil_sonnenuntergang" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/nil_sonnenuntergang.jpg" alt="Die Sonne am Nil geht unter - und wohin geht es mit &Auml;gypten? Foto: pixelio/Katharina Wieland-M&uuml;ller" width="600" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Die Sonne am Nil geht unter - und wohin geht es mit &Auml;gypten? Foto: pixelio/Katharina Wieland-M&uuml;ller</p></div>
<p><strong>Als sich Millionen &Auml;gypter im Januar gegen Diktator Mubarak erhoben, sprach man im Westen fast t&auml;glich &uuml;ber die &auml;gyptische &#8221;Facebook-Revolution&#8221;. Seit dem Abdanken Mubaraks aber ist es ruhiger um den Nilstaat geworden. Die Revolten und damit die Berichterstatter sind weitergezogen - dabei wird es jetzt erst richtig interessant. Was wird aus dem Land nach der Revolution? Was denken, hoffen und f&uuml;hlen die B&uuml;rger? Auf Spurensuche in einem Staat zwischen Schein und Aufbruch.</strong></p>
<p>Makadi Bay, Rotes Meer, M&auml;rz 2011: An dem Strand, an dem die Touristen normalerweise wie die Sardinen in der B&uuml;chse liegen, ist es still. Die Sonne scheint warm auf leere Liegest&uuml;hle und verlassene Kioske, w&auml;hrend das Meer unger&uuml;hrt am Kiesstrand pl&auml;tschert.  Hier, in den &auml;gyptischen Urlaubsgegenden, gewinnt der Begriff &#8220;Ruhe nach dem Sturm&#8221; eine neue Bedeutung. Dabei hat der Proteststurm die Makadi Bay gar nicht erreicht. W&auml;hrend in Kairo immer noch Auseinandersetzungen stattfinden, ist die Bay eine surreale M&auml;rchenwelt. Eine sch&ouml;ne Orient-Illusion f&uuml;r Touristen. Der Reiseleiter hei&szlig;t ironischerweise Aladdin.</p>
<div id="attachment_54835" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-54835" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/img_05751-300x225.jpg" alt="Polizisten bewachen leere Str&auml;nde in den Urlaubsgebieten. Foto: Alina Schwermer." width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Polizisten bewachen in den Urlaubsregionen leere Str&auml;nde. Foto: Alina Schwermer.</p></div>
<p><strong>&#8220;Die Mubaraks sind wie die Mafia&#8221;</strong></p>
<p>Und Aladdin bem&uuml;ht sich nach Kr&auml;ften, die Kulisse aufrecht zu erhalten. Als ich nach den Auseinandersetzungen frage, l&auml;chelt er sp&ouml;ttisch: &#8220;Wieso Konflikte? Mubarak ist doch weg. Oder willst du Bodyguards?&#8221; Offenbar fragen die wenigen Touristen h&ouml;chstens aus Sorge, nicht aus Interesse. Doch als Aladdin realisiert, dass es um einen Artikel geht, beginnt er pl&ouml;tzlich zu erz&auml;hlen. &#8221;Wir sind froh, dass wir Mubarak los sind&#8221;, sagt er. &#8221;Die Mubaraks waren wie die Mafia. Ihnen geh&ouml;rt alles, sie haben &uuml;berall Beteiligungen.&#8221; Er  listet Prozentzahlen und Gehaltsummen auf. 180 000 Dollar habe Mubaraks Sohn bei der Bank verdient -&#8221;f&uuml;rs Nichtstun!&#8221; -, mit unvorstellbaren 1,5 Milliarden Dollar sei Mubaraks Vize Suleiman geflohen.  &#8221;Ich war nicht selbst bei den Protesten&#8221;, sagt Aladdin, &#8220;aber im Herzen war ich dabei.&#8221; Aladdin hofft auf ein demokratisches &Auml;gypten. Die &Uuml;bergangsminister, die bis zu den Wahlen im September das Land f&uuml;hren, seien gebildete Leute mit Auslandserfahrung. &#8220;Die sind gut. Aber Mubarak wollte keine Intellektuellen.&#8221;</p>
<p>Es gibt reichlich Leute, die diesem Satz zustimmen w&uuml;rden. Man trifft sie &uuml;berall. Sie sitzen im Hotel, in den L&auml;den, in den Touristenshops. Sie sind jung und haben studiert, aber bekamen keine Arbeit oder kaum Geld. Leute wie der 25-j&auml;hrige Zizo, der als Lehrer ein Wochengehalt von etwa 62 Euro bekam - und jetzt als Animateur f&uuml;r Touristenkids arbeitet, weil man davon wenigstens leben kann. Oder IT-Fachmann Shirif (24), der keinen Job fand und nun als Verk&auml;ufer in einem kleinen Laden sitzt. &#8220;Vielleicht finde ich nach Mubarak bessere Arbeit&#8221;, sagt er. &#8220;Aber im IT kann ich nicht mehr arbeiten, weil ich alles verlernt habe.&#8221; Die Schuldzuweisung ist ebenso einseitig wie einstimmig: Mubarak. Und Schweigen war einmal.  </p>
<div id="attachment_54903" class="wp-caption alignleft" style="width: 194px"><img class="size-medium wp-image-54903" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/mahmout-184x300.jpg" alt="Sozialarbeiter Mahmout hat mehrere Tage gegen Mubarak demonstriert. Foto: Alina Schwermer." width="184" height="300" /><p class="wp-caption-text">Sozialarbeiter Mahmout hat mehrere Tage gegen Mubarak demonstriert. Foto: Alina Schwermer.</p></div>
<p><strong>500 Kilometer zur Demonstration</strong></p>
<p>Kairo, 25. Januar 2011, auf dem Tahrir-Platz herrschte riesiges Treiben. Der junge Sozialarbeiter Mahmout erinnert sich noch genau. Er ist einer, der stellvertretend f&uuml;r diese Generation stehen k&ouml;nnte: studierter Sozialarbeiter, dann arbeitslos, schlie&szlig;lich gestrandet im Wassersport-Center. Und am &#8220;Tag des Zorns&#8221; auf dem Tahrir-Platz. L&auml;rm erf&uuml;llte die Luft, die Stra&szlig;en waren voller Menschen. Mahmout hatte einen weiten Weg hinter sich. &Uuml;ber 500 Kilometer war er mit seinem Bruder nach Kairo gefahren, um gegen das Mubarak-Regime zu demonstrieren. &#8220;Unter der alten Regierung habe ich keine Arbeit bekommen&#8221;, sagt er. &#8220;Ich bin Sozialarbeiter, ich muss Sozialarbeit machen.&#8221; Drei Tage fuhren sie mit dem Taxi von einem Platz zum anderen. Mahmout sog die Atmosph&auml;re auf. Es gefiel ihm, Angst hatte er keine.</p>
<p>Sechs Wochen sp&auml;ter sitzt Mahmout an einem k&uuml;hlen Abend in einem W&uuml;sten-Unterstand nahe des Wassersport-Centers. Der Wind fegt laut gegen die Schutzwand. F&uuml;r ihn ist Mubarak schuld am schlechten Job - aber nicht zwingend die Diktatur. &#8221;Die ersten zwanzig Jahre Mubarak waren in Ordnung. Ein bisschen gut, ein bisschen schlecht&#8221;, sagt Mahmout. &#8221;Die letzten zehn waren nicht mehr gut. Man muss sich um sein Volk k&uuml;mmern. Die meisten &Auml;gypter haben entweder ein Haus, aber kein Geld oder sie haben Geld, aber kein Haus. &#8221; </p>
<p>Auff&auml;llig viele Leute machen die Armut allein an Mubarak fest. IT-Fachmann Shirif sagt: &#8220;Mubarak war b&ouml;se.&#8221; Er, Mahmout und viele andere junge M&auml;nner strahlen ein vorsichtiges Selbstbewusstsein aus, gepaart mit einem naiven Optimismus. &#8220;Ich glaube,  der neue Pr&auml;sident wird besser&#8221;, sagt Mahmout. &#8220;Und wenn nicht, gehen wir halt wieder auf die Stra&szlig;e und kicken ihn raus.&#8221; Shirif sagt: &#8221;Wir hoffen auf alles.&#8221; Jemanden, der gegen die Revolution war, kennen sie nicht. Was aber nicht hei&szlig;t, dass es niemanden gab.</p>
<div id="attachment_54838" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><strong><img class="size-medium wp-image-54838" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/img_05631-300x225.jpg" alt="Die Beduinen in Ompalafi leben nach wie vor traditionell und abgeschieden. Foto: Alina Schwermer." width="300" height="225" /></strong><p class="wp-caption-text">Die Beduinen in Ompalafi leben nach wie vor traditionell und abgeschieden. Foto: Alina Schwermer.</p></div>
<p><strong>Nicht alle waren daf&uuml;r</strong></p>
<p>Dorf Ompalafi, Sahara, M&auml;rz 2011: Sharif Suleyman spricht bed&auml;chtig. Er interessiere sich &#8220;ein bisschen&#8221; f&uuml;r Politik, sagt er mit vorsichtigem L&auml;cheln. Suleyman sitzt im Schneidersitz auf einer Steinmauer, fast wie ein arabischer Buddha. Hinter ihm erstreckt sich zu allen Seiten Ger&ouml;llw&uuml;ste. Es ist ein hei&szlig;er Tag. Kinder hocken im Sand, die nichts kennen au&szlig;er diesen W&uuml;stenh&uuml;geln. Denn Sharif Suleyman ist Beduine. Und Vorsteher des Dorfes Ompalafi, einem Ort, wo die M&auml;dchen beschnitten werden und mit zw&ouml;lf Burka tragen, wo nur der Koran gelesen und mit 15 geheiratet wird. Ompalafi liegt nicht weit von den Touristenorten am Roten Meer, aber es wirkt so entfernt wie der Mond.</p>
<p>Und trotzdem nicht ganz aus der Welt: Sharif Suleyman hat die Proteste jeden Abend im Radio verfolgt. &#8220;Ich finde die Revolution nicht gut&#8221;, sagt er. &#8220;Mubarak hat uns 30 Jahre lang regiert. Ihn dann verjagen, so was tut man nicht.&#8221; Unter Beduinen gebe es viel Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Mubarak. &#8220;Er hat sehr viel f&uuml;r die Beduinen getan. Und er hat den Frieden mit Israel gewahrt.&#8221; Es gebe reichlich &Auml;gypter, die Mubaraks Sturz nicht guthie&szlig;en, sagt &Uuml;bersetzer Mohamed: &#8220;Viele waren gegen die Revolution. Im Fernsehen wird zwar immer nur daf&uuml;r berichtet, aber es waren l&auml;ngst nicht alle einverstanden.&#8221; Auf dem Land, wo keine Arbeitsplatznot herrscht und es wenig westliche Einfl&uuml;sse gibt, gibt es offenbar nach wie vor Unterst&uuml;tzer Mubaraks.  Die Gr&uuml;nde sind f&uuml;r Suleyman weniger ideologisch: Er spricht nicht von Demokratie, nicht von Diktatur - es geht um Mubarak, die Person. &#8221;&Uuml;berall gibt es Schwarz und Wei&szlig;, Gut und B&ouml;se&#8221;, sagt Sharif Suleyman. &#8220;Mubarak war wei&szlig;.&#8221;</p>
<div id="attachment_54906" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-54906" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/img_05571-300x225.jpg" alt="Innenraum einer Dorfmoschee: Welche Rolle wird der Islam spielen? Foto: Alina Schwermer." width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Innenraum einer Dorfmoschee: Welche Rolle wird der Islam spielen? Foto: Alina Schwermer.</p></div>
<p><strong>Die gro&szlig;e Frage: Was kommt jetzt?</strong></p>
<p>Kaum jemand argumentiert mit Demokratie - genau die aber soll es nun geben. W&auml;hlen wollen, von den Beduinen mal abgesehen, fast alle. Der Generalsekret&auml;r der Arabischen Liga, Amre Mussa, und Friedensnobelpreistr&auml;ger Mohammed el Baradei gelten als aussichtsreichste Kandidaten. Mussa, hei&szlig;t es, sei leichter Favorit. &#8220;Ich finde ihn gut, weil er f&uuml;r ganz Arabien steht&#8221;, meint etwa die junge Somia, die als Putzfrau am Flughafen arbeitet. &#8220;Er soll gewinnen. Ich hoffe auf mehr Freiheit und ein besseres Gehalt.&#8221; Auch el Baradei hat viele Sympathisanten. Doch die Europ&auml;er besch&auml;ftigt eine ganz andere Frage: Was, wenn bei den Parlamentswahlen die Islamisten gewinnen?</p>
<p>Makadi Bay, Rotes Meer: Zur&uuml;ck bei Aladdin im M&auml;rchenpalast wird es still. Eben ist das Wort Islamisten gefallen. Reflexartig wechselt Aladdin vom Deutschen ins Englische. Er scheint zu sp&uuml;ren, dass er sich nun auf heiklem Terrain befindet. Aber als der Reiseleiter spricht, klingt er ruhig und &uuml;berzeugt: &#8220;Die haben keine Chance. Wir &Auml;gypter sind cool und lustig, und die neue Generation ist weltoffen. Religion und Politik geh&ouml;ren getrennt. Wir wollen diese Leute nicht.&#8221; Aladdin wird el Baradei w&auml;hlen, den Nobelpreistr&auml;ger. Auch Demonstrant Mahmout stimmt f&uuml;r el Baradei. &#8220;Die Islamisten werden nicht gewinnen&#8221;, sagt er. &#8220;Wir wollen Demokratie.&#8221;</p>
<div id="attachment_54909" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-54909" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/img_05041-300x225.jpg" alt="Der Tourismus ist eine der wichtigsten Einnahmequellen &Auml;gyptens - und soll es auch bleiben. Foto: Alina Schwermer." width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Der Tourismus ist eine der wichtigsten Einnahmequellen &Auml;gyptens - und soll es auch bleiben. Foto: Alina Schwermer.</p></div>
<p>Vielleicht sagt er das, weil er wei&szlig;, dass Leute aus dem Westen das h&ouml;ren wollen. Westliche Touristen bedeuten nun einmal seinen Lebensunterhalt. Aber vielleicht sagt er es auch, weil er es genau so meint. So oder so: Der Tourismus wird Einfluss nehmen auf die Entscheidung. &#8221;Die Regierung darf nicht zu extrem sein&#8221;, meint Mahmout. &#8220;Der Tourismus ist sehr wichtig f&uuml;r &Auml;gypten.&#8221; Denn eine islamistische Regierung w&uuml;rde die Urlauber wahrscheinlich ebenso sicher vertreiben, wie es kurzzeitig die Revolution tat. Im Moment kommen sie wieder. Drau&szlig;en am Strand haben die ersten wieder die T&uuml;cher ausgebreitet; nicht in Sardinenformation, aber doch deutlich sichtbar. &#8220;13 Prozent der &Auml;gypter arbeiten im Tourismus&#8221;, sagt Aladdin. &#8220;Wir wissen, was das hei&szlig;t. Wir sind nicht dumm.&#8221; Was die anderen 87 Prozent dazu meinen, wird man sehen - im September, wenn die Welt wieder auf &Auml;gypten schaut.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,754137,00.html" target="_blank">Der Spiegel &uuml;ber die neue Verfassung und die Wahlen</a></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.welt.de/debatte/die-welt-in-worten/article12699675/Noch-ist-die-aegyptische-Revolution-zu-retten.html" target="_blank">Kommentar der Welt zur Zukunft &Auml;gyptens</a></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.focus.de/politik/ausland/tid-21316/aegypten-chronologie-18-tage-zwischen-hoffen-und-bangen_aid_599200.html" target="_blank">Der Focus mit einer Chronologie der Revolution</a></p>
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Flughafen Dortmund: Stadtrat stimmt f&#252;r Verl&#228;ngerung der Betriebszeiten</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/18/11/2010/dortmund-airport-stadtrat-stimmt-fuer-verlaengerung-der-betriebszeiten/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Nov 2010 17:55:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carola Westermeier</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[in aller Kürze]]></category>

		<category><![CDATA[Betriebszeit]]></category>

		<category><![CDATA[Dortmund Airport]]></category>

		<category><![CDATA[Flughafen]]></category>

		<category><![CDATA[Proteste]]></category>

		<category><![CDATA[Stadtrat]]></category>

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		<description><![CDATA[DORTMUND. Flugzeuge sollen k&#252;nftig abends bis zu eine Stunde l&#228;nger am Dortmund Airport starten und landen d&#252;rfen.
Das hat der Stadtrat mit einer Mehrheit von SPD und CDU beschlossen. Die neue Regelung sieht vor, die Betriebszeit um eine halbe Stunde auf 22:30 Uhr zu verl&#228;ngern. Versp&#228;tete Fl&#252;ge sollen bis 23.00 Uhr starten und landen d&#252;rfen.
Gegen die [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>DORTMUND. Flugzeuge sollen k&uuml;nftig abends bis zu eine Stunde l&auml;nger am <a href="http://www.dortmund-airport.de/" target="_blank">Dortmund Airport</a> starten und landen d&uuml;rfen.</p>
<p>Das hat der Stadtrat mit einer Mehrheit von SPD und CDU beschlossen. Die neue Regelung sieht vor, die Betriebszeit um eine halbe Stunde auf 22:30 Uhr zu verl&auml;ngern. Versp&auml;tete Fl&uuml;ge sollen bis 23.00 Uhr starten und landen d&uuml;rfen.</p>
<p>Gegen die geplante Betriebszeitenverl&auml;ngerung gibt es Proteste von Anwohnern. Bevor die neue Regelung in Kraft treten kann, muss sie von der <a href="http://www.bezreg-muenster.nrw.de/startseite/index.html" target="_blank">Bezirksregierung M&uuml;nster</a> genehmigt werden.</p>


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		</item>
		<item>
		<title>Bildungsstreik: Fortschritte in Bochum</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/05/12/2009/bildungsstreik-fortschritte-in-bochum/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/05/12/2009/bildungsstreik-fortschritte-in-bochum/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 05 Dec 2009 05:25:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria Latos</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[Bildungsstreik]]></category>

		<category><![CDATA[Evangelische Fachhochschule]]></category>

		<category><![CDATA[Podiumsdiskussion]]></category>

		<category><![CDATA[Proteste]]></category>

		<category><![CDATA[Ruth Seidel]]></category>

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		<description><![CDATA[Bis Donnerstag war die Aula der EFH Bochum besetzt. Erst nachdem das Rektorat schriftlich alle vier Bedingungen zugesagt hat, r&#228;umten die Studierenden das Feld. Einen Tag sp&#228;ter erhielten sie Unterst&#252;tzung durch die Politik.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bis Donnerstag war die Aula der EFH Bochum noch mit mehreren Studierenden des Offenen Protestkomitees  besetzt. Erst nachdem das Rektorat dem Komitee eine schriftliche Zusage f&uuml;r alle vier Bedingungen zugesagt hat, r&auml;umten die Studierenden das Feld.</strong></p>
<div id="attachment_18726" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/dsc_0003.jpg"><img class="size-medium wp-image-18726" title="Die Podiumsdiskussion in der EFH Bochum" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/dsc_0003-300x199.jpg" alt="In der EFH Bochum diskutierten Studierende mit Gr&uuml;nenpolitikerin Ruth Seidel &uuml;ber Studiengeb&uuml;hren. Foto: Maria Latos" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">In der EFH Bochum diskutierten Studierende mit Gr&uuml;nenpolitikerin Ruth Seidel &uuml;ber Studiengeb&uuml;hren. Fotos: Maria Latos</p></div>
<p>Am Freitag fand genau an diesem Ort eine Diskussionsrunde mit Frau Dr. Ruth Seidel, Hochschulpolitische Sprecherin B&uuml;ndnis90/ Die Gr&uuml;nen in NRW statt. Fast harmonisch sa&szlig; die Diskussionsrunde in der Aula der EFH Bochum bei Kaffee und Tee in einem Stuhlkreis zusammen; drei&szlig;ig Studierende- und eine &uuml;beraus verst&auml;ndnisvolle Politikerin.</p>
<p><strong>&#8220;Das Einfachste w&auml;re, die Studiengeb&uuml;hren abzuschaffen&#8221;</strong></p>
<p>„Wir haben ein ganz klar sozial selektives Bildungssystem. Das ist ungerecht und das kann man gar nicht sch&ouml;n reden“, sagt Ruth Seidel und trifft damit auf volle Zustimmung der Diskussionsteilnehmer. Studiengeb&uuml;hren, das Zentrale Thema der Veranstaltung und der zentrale Punkt in dem sich alle Beteiligten einig waren. „Aus der Sicht der Gr&uuml;nen w&auml;re es das Einfachste einen Schnitt zu machen und die Studiengeb&uuml;hren abzuschaffen,“ sagt die Politikerin „wir haben die Studiengeb&uuml;hren heftig kritisiert.“</p>
<p>Lob dagegen erntet das Offene Protestkomitee von der Gr&uuml;nenpolitikerin. F&uuml;r sie ist der Streik der Studierenden „richtig“ und „notwendig,“ um Druck auf die Rektorate und die Politik auszu&uuml;ben.Und das bereits mit Erfolg: Gestern stimmte das Rektorat der EFH Bochum den Bedingungen der Studierenden zu, die daraufhin die Aula r&auml;umten. Die Bedingungen sollen „zeitnah konkrete &Auml;nderungen herbeif&uuml;hren.“</p>
<p><strong>Die Bedingungen:</strong></p>
<div id="attachment_18725" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/dsc_0011.jpg"><img class="size-medium wp-image-18725" title="Gr&uuml;nenpolitikerin Dr. Ruth Seidel stellt sich im Bildungsstreik auf die Seite der Studierenden" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/dsc_0011-300x199.jpg" alt="Dr. Ruth Seidel stellt sich im Bildungsstreik auf die Seite der Studierenden." width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Dr. Ruth Seidel stellt sich im Bildungsstreik auf die Seite der Studierenden.</p></div>
<p>1.	Umfassende Informationen &uuml;ber die Verwendung der eingenommen Studiengeb&uuml;hren m&uuml;ssen zug&auml;nglich  gemacht werden,<br />
2.	Die absolute Freihaltung der Gremienzeiten von s&auml;mtlichen Lehrveranstaltungen,<br />
3.	Bem&uuml;hung um den Abbau von Modulzugangsvoraussetzungen, und<br />
4.	die Zusicherung der Repressionsfreiheit f&uuml;r alle Aktivisten des Offenen Protestkomitees.</p>
<p><strong>Studierende &uuml;ben mit Protesten Druck auf Rektorate und Politik aus</strong></p>
<p>Ruth Seidel betont jedoch, dass sich die Studierenden nach diesem kleinen Erfolg nicht vom Protest zur&uuml;ckziehen sollen, sondern sich aktiv in den Landesweiten Protest eingliedern sollten. „Wenn man Demokratie haben will, muss man sich mit einbringen. Man kann tats&auml;chlich mitbestimmen,“ sagt Ruth Seidel. Sie spricht von einer „Politisierung der Studierenden“ und von einem „guten Anfang, der seine Fortsetzung finden muss.“</p>


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		<title>Hochschulrektorenkonferenz pl&#228;diert f&#252;r &#8220;Bologna&#8221;-Gipfel</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/30/11/2009/hochschulrektorenkonferenz-plaediert-fuer-bologna-gipfel/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 07:34:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Bruening</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[in aller Kürze]]></category>

		<category><![CDATA[Bildungsstreik]]></category>

		<category><![CDATA[Bologna]]></category>

		<category><![CDATA[Proteste]]></category>

		<category><![CDATA[Studenten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Studenten-Proteste scheinen erste Wirkungen zu zeigen: Die Hochschulrektorenkonferenz unter der Leitung von Pr&#228;sidentin Margit Wintermantel stimmt f&#252;r einen &#8220;Bologna&#8221;-Gipfel. Dabei sollen sich Bund-, L&#228;nder-, Hochschul- und Studentenvertreter zu einer Bestandsaufnahme und weiteren Gespr&#228;chen treffen. Wintermantel fordert von der Politik mehr Geld und weniger Regulierungen f&#252;r die Hochschulen.
Artikel auf www.sueddeutsche.de

Artikel auf www.welt.de



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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Studenten-Proteste scheinen erste Wirkungen zu zeigen: Die Hochschulrektorenkonferenz unter der Leitung von Pr&auml;sidentin Margit Wintermantel stimmt f&uuml;r einen &#8220;Bologna&#8221;-Gipfel. Dabei sollen sich Bund-, L&auml;nder-, Hochschul- und Studentenvertreter zu einer Bestandsaufnahme und weiteren Gespr&auml;chen treffen. Wintermantel fordert von der Politik mehr Geld und weniger Regulierungen f&uuml;r die Hochschulen.</p>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/652/495972/text/" target="_blank">Artikel auf www.sueddeutsche.de<br />
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<div class="additionallinks"><a href="http://www.welt.de/die-welt/politik/article5364633/Hochschulrektoren-fuer-Bologna-Gipfel.html" target="_blank">Artikel auf www.welt.de<br />
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		<title>Gemischte Reaktionen der Landespolitik auf Bildungsstreik</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/25/06/2009/gemischte-reaktionen-der-landespolitik-auf-bildungsstreik/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 14:09:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eike Strunk</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[in aller Kürze]]></category>

		<category><![CDATA[Bildungsstreik]]></category>

		<category><![CDATA[Demonstrationen]]></category>

		<category><![CDATA[Landtag]]></category>

		<category><![CDATA[Proteste]]></category>

		<category><![CDATA[Schüler]]></category>

		<category><![CDATA[Studenten]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der Landtagssitzung in D&#252;sseldorf kam es laut Nachrichtenagentur ddp heute zu gemischten Reaktionen zum Bildungsstreik. Die FDP kritisierte die j&#252;ngsten Bildungsproteste. Viele Sch&#252;ler und Studenten h&#228;tten sich instrumentalisieren lassen, um ein Einheitsschulsystem und eine leistungsfeindliche Schule zu fordern. Ohnehin h&#228;tten &#8220;Radikale die Proteste mit &#8220;Klassenkampf&#8221;-Parolen dominiert.
Zudem zweifelt die FDP an, dass der Bildungsstreik repr&#228;sentativ [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Landtagssitzung in D&uuml;sseldorf kam es laut Nachrichtenagentur ddp heute zu gemischten Reaktionen zum Bildungsstreik. Die FDP kritisierte die j&uuml;ngsten Bildungsproteste. Viele Sch&uuml;ler und Studenten h&auml;tten sich instrumentalisieren lassen, um ein Einheitsschulsystem und eine leistungsfeindliche Schule zu fordern. Ohnehin h&auml;tten &#8220;Radikale die Proteste mit &#8220;Klassenkampf&#8221;-Parolen dominiert.</p>
<p>Zudem zweifelt die FDP an, dass der Bildungsstreik repr&auml;sentativ war. Es sei nur ein Bruchteil der Sch&uuml;ler und Studenten auf die Stra&szlig;e gegangen, sagte der FDP-Abgeordnete Ralf Witzel. Redner der CDU r&uuml;gten vor allem, dass es bei den Demonstrationen zu Vandalismus und Gewalt gekommen sei.</p>
<p>SPD und Gr&uuml;ne forderten die schwarz-gelbe Regierung hingegen auf, Konsequenzen aus den Protesten zu ziehen und Kopfnoten und Studiengeb&uuml;hren abzuschaffen.</p>
<p>In der vergangenen Woche hatten zahlreiche Protestaktionen in rund 20 NRW-St&auml;dten stattgefunden, so auch in Dortmund und an anderen Hochschul-Standorten. Landesweit beteiligten sich mehr als 50 000 junge Menschen am bundesweiten Bildungsstreik.</p>


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		<title>Franz&#246;sische Studenten l&#246;sen Blockade auf</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/21/05/2009/franzoesische-studenten-loesen-blockade-auf/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 May 2009 08:42:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska Weigt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[in aller Kürze]]></category>

		<category><![CDATA[Dozenten]]></category>

		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>

		<category><![CDATA[Paris]]></category>

		<category><![CDATA[Proteste]]></category>

		<category><![CDATA[Sarbonne]]></category>

		<category><![CDATA[Sarkozy]]></category>

		<category><![CDATA[Stipendien]]></category>

		<category><![CDATA[Studenten]]></category>

		<category><![CDATA[Studiengebühren]]></category>

		<category><![CDATA[Wohnheim]]></category>

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		<description><![CDATA[Die seit vier Monaten anhaltenden Hochschulproteste in Frankreich l&#246;sen sich allm&#228;hlich auf. Zum Semesterende und den n&#228;her r&#252;ckenden Pr&#252;fungen haben fast alle franz&#246;sischen Universit&#228;ten das Ende der Streiks beschlossen. Auch Protesthochburgen wir die Pariser Sarbonne schlossen sich an. Alles l&#228;uft auf eine friedliche Einigung hinaus: Die Studenten k&#246;nnen ihre Pr&#252;fungen nachholen und bis in die Ferien in den Wohnheimen bleiben, die Regierung versprach au&#223;erdem eine einmonatige Verl&#228;ngerung der Stipendien. 


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die seit vier Monaten anhaltenden Hochschulproteste in Frankreich l&ouml;sen sich allm&auml;hlich auf. Zum Semesterende und den n&auml;her r&uuml;ckenden Pr&uuml;fungen haben fast alle franz&ouml;sischen Universit&auml;ten das Ende der Streiks beschlossen. Auch Protesthochburgen wir die Pariser Sarbonne schlossen sich an. Alles l&auml;uft auf eine friedliche Einigung hinaus: Die Studenten k&ouml;nnen ihre Pr&uuml;fungen nachholen und bis in die Ferien in den Wohnheimen bleiben, die Regierung versprach au&szlig;erdem eine einmonatige Verl&auml;ngerung der Stipendien.</p>
<p>Dozenten hatten urspr&uuml;nglich Vorschl&auml;ge von Pr&auml;sident Nicolas Sarkozy kritisiert, der die Universit&auml;ten konkurrenzf&auml;higer und wirtschaftlicher machen will. Hochschulrektoren sollen zum Beispiel &uuml;ber das Verh&auml;ltnis von Forschung und Lehre einzelner Dozenten entscheiden d&uuml;rfen. Die Studenten hatten sich den Streiks angeschlossen, weil sie einen Stellenabbau bei den Dozenten und die Anhebung der Studiengeb&uuml;hren f&uuml;rchteten.</p>


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