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	<title>pflichtlektüre &#187; Protest</title>
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	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 13:35:59 +0000</pubDate>
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		<title>Dortmund: Demos gegen Pro NRW-Aktion ein voller Erfolg</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 11:47:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexa Kasparek</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[in aller Kürze]]></category>

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		<category><![CDATA[Verfassungsschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Gleich zwei Demos fanden am Samstag statt, um gegen den Aufmarsch der Pro NRWler in Dortmund H&#246;rde zu protestieren.
Rund 200 Menschen trafen sich zur Gegenveranstaltung des Dortmunder B&#252;ndnisses &#8220;Dortmund stellt sich quer&#8221;. Das B&#252;ndnis hatte einen Aufzug durch H&#246;rde organisiert. Ungef&#228;hr die gleiche Anzahl an Demonstranten besuchten die Kundgebung des Dortmunder Arbeitskreises gegen Rechts.
&#8220;Der Tag [...]


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gleich zwei Demos fanden am Samstag statt, um gegen den Aufmarsch der Pro NRWler in Dortmund H&ouml;rde zu protestieren.</p>
<p>Rund 200 Menschen trafen sich zur Gegenveranstaltung des Dortmunder B&uuml;ndnisses &#8220;Dortmund stellt sich quer&#8221;. Das B&uuml;ndnis hatte einen Aufzug durch H&ouml;rde organisiert. Ungef&auml;hr die gleiche Anzahl an Demonstranten besuchten die Kundgebung des Dortmunder Arbeitskreises gegen Rechts.</p>
<p>&#8220;Der Tag war ein hervorragendes Ergebnis, mit dem wir sehr zufrieden sind&#8221;, sagt Ralf Beltermann vom Arbeitskreis gegen Rechts. &#8220;Wenn man die Jugendlichen mitz&auml;hlt, die sich zum anschlie&szlig;enden internationalen Fu&szlig;ballturnier trafen, kamen wir auf vielleicht 300 bis 400 Leute.&#8221; Denen h&auml;tten nur etwa 70 bis 80 Anh&auml;nger der Regionalpartei Pro NRW gegen&uuml;bergestanden. Die meisten Anh&auml;nger der rechten Partei warem mit dem Bus angereist. &#8220;Es gab kaum Zuspruch aus H&ouml;rde selbst&#8221;, so Beltermann.</p>
<p>Die Anh&auml;nger der rechten Kleinpartei hatten sich Samstagmittag in Clarenberg versammelt, um gegen das Moscheebauprojekt &#8220;Am Grimmelspiepen&#8221; zu protestieren. Alle Veranstaltungen liefen friedlich ab.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color:white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color:white;"><a href="http://www.projekte-dortmund.de/">Homepage des Dortmunder Arbeitskreises gegen Rechtsextremismus</a><br />
<a href="http://dortmundquer.blogsport.de/">Homepage des B&uuml;ndnisses &#8220;Dortmund stellt sich quer&#8221; </a><br />
<a href="http://www.im.nrw.de/imshop/shopdocs/Verfassungsschutzbericht_2009.pdf" target="_blank">Verfassungsschutzbericht f&uuml;r NRW (pdf)</a></p>
</div>


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		<title>Dortmund: Protestcamp zum Bildungsstreik</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/08/06/2010/dortmund-protestcamp-zum-bildungsstreik/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/08/06/2010/dortmund-protestcamp-zum-bildungsstreik/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 13:11:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephanie Jungwirth</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[in aller Kürze]]></category>

		<category><![CDATA[Bildungsstreik]]></category>

		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

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		<description><![CDATA[Die kleine Zeltstadt vor der EF 50 wirft Fragen auf: Wer sind die? Was machen die? Haben die eine Genehmigung?
Eine kurze Nachfrage beseitigt alle Ungewissheiten: Eine Gruppe freier Studierender hat hier das Protestcamp zur Aktionswoche Bildungsstreik aufgebaut. Hat man beim letzten Mal noch einen H&#246;rsaal besetzt, steht man nun mit Flyern und einem Infostand vor dem [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die kleine Zeltstadt vor der EF 50 wirft Fragen auf: Wer sind die? Was machen die? Haben die eine Genehmigung?<br />
Eine kurze Nachfrage beseitigt alle Ungewissheiten: Eine Gruppe freier Studierender hat hier das Protestcamp zur Aktionswoche Bildungsstreik aufgebaut. Hat man beim letzten Mal noch einen H&ouml;rsaal besetzt, steht man nun mit Flyern und einem Infostand vor dem H&ouml;rsaalgeb&auml;ude, um auf die Notst&auml;nde im Bildungssystem aufmerksam zu machen.</p>
<p>Im Laufe der Woche sind noch weitere Aktionen geplant, weitere Infos findet Ihr auf der Homepage zum Dortmunder Bildungsstreik.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr Infos zum anklicken</strong></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.protest-dortmund.de"> Bildungsstreik Dortmund</a></p>
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Bildungsleichen an der Uni</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/29/04/2010/mit-bildungsleichen-gegen-studiengebuehren/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/29/04/2010/mit-bildungsleichen-gegen-studiengebuehren/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 20:13:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Catherine Wenk</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im hörsaal]]></category>

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		<category><![CDATA[Bildungsstreik]]></category>

		<category><![CDATA[Fachhochschule Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Protest]]></category>

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		<description><![CDATA[Regungslos liegen die Dortmunder FH-Studenten auf dem Boden, ihre Umrisse sind mit Kreide nachgezeichnet. Sind sie tot? Nein – nur Teil einer Bildungsstreik-Aktion der anderen Art.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Leichen liegen auf dem Boden. Ihre Umrisse sind mit Kreide nachgezeichnet. Doch die Toten sind in Wirklichkeit quicklebendig. Es sind Stundenten der FH Dortmund, die mit der Aktion das Bildungssystem kritisieren wollen.</strong></p>
<div id="attachment_27753" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/04/img_3377.jpg"><img class="size-medium wp-image-27753" title="Bildungsstreik an der FH Dortmund" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/04/img_3377-300x200.jpg" alt="Studenten als &quot;Bildungsleichen&quot; - der AStA hatte zu der Aktion aufgerufen. Foto: Stefan St&ouml;ckmann" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Studenten als &quot;Bildungsleichen&quot; - der AStA hatte zu der Aktion aufgerufen. Foto: Stefan St&ouml;ckmann</p></div>
<p>Der Innenhof der Fachhochschule Dortmund mutet wie eine Szene aus dem Tatort an. Auf dem Boden liegen Menschen, sie scheinen tot zu sein, ihre Umrisse sind mit Kreide nachgezeichnet. Doch hier wird kein Krimi gedreht. Die Aktion ist Teil des Bildungsstreiks, den der AStA diese Woche organisiert hatte.</p>
<p>Bereits am Mittwoch versammelten sich zahlreich Studenten in der Innenstadt und demonstrierten lautstark f&uuml;r bessere Bildungschancen und die Abschaffung von Studiengeb&uuml;hren. Auf die Demo folgte am Donnerstag die Protestaktion an der FH. Das Ganze war als Flashmob, also als spontane Versammlung geplant. Innerhalb weniger Minuten drappierten sich acht bis zehn Studenten auf dem Boden und simulierten Leichen, „Bildungsleichen“. Neben ihnen prangten auf Schildern die jeweiligen Todesursachen. „Studiengeb&uuml;hren“ hie&szlig; es da oder auch „Bologna-Virus“. Klare Aussagen.</p>
<p>Den Beiteilgten gefiel’s. So auch FH-Student und „Bildungsleiche“ Tim Brandt: „Jeder hat das Recht auf freie Bildung oder zumindestens, dass man nicht 650 Euro im halben Jahr zahlen muss. Und das konnte man hier wenigsten mal zum Ausdruck bringen, dass einem sowas nicht passt.“</p>
<div id="attachment_27755" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/04/img_3382.jpg"><img class="size-medium wp-image-27755" title="Bildungsstreik an der FH Dortmund" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/04/img_3382-300x200.jpg" alt="Am Protest haben sich nur wenige Studenten selbst beteiligt. Foto: Stefan St&ouml;ckmann" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Am Protest haben sich nur wenige Studenten selbst beteiligt. Foto: Stefan St&ouml;ckmann</p></div>
<p>Trotz Engagement der einzelnen Protestler, schlossen sich nur wenige Studenten der Aktion an. Vereinzelt standen sie am Rand und beobachteten die Szenerie.  Nach einer halben Stunde erwachten die Bildungsleichen dann auch wieder zum Leben. Lediglich ihre gezeichneten Umrisse auf dem Asphalt erinnerten noch an die Protestaktion. Anika Simon, Referentin f&uuml;r &Ouml;ffentlichkeitsarbeit beim AStA der FH Dortmund, zieht dennoch eine positive Bilanz: „Mir hat es viel Spa&szlig; gemacht, das Ganze zu organisieren. Der Flashmob hat ganz gut funktioniert. Am Anfang habe ich gedacht, dass es vielleicht nicht so viele Studenten sein werden, aber als sich die Masse dann bewegt hat, haben doch viele mitgemacht. Mir hat es gut gefallen.“</p>
<p>Ob und inwieweit die Forderungen der Demonstranten Geh&ouml;r bei der Hochschulleitung finden, sei dahin gestellt. Aber manchmal kommt es eben auf den Symbolcharakter an. „Ein Zeichen setzen, wenn es auch ein kleines ist“, das findet auch Tim.</p>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>NRW: Mehrere tausend Studenten protestieren gegen Bildungspolitik</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/22/04/2010/nrw-mehrere-tausend-studenten-protestieren-gegen-bildungspolitik/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 15:30:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alina Schwermer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[in aller Kürze]]></category>

		<category><![CDATA[Bildungsstreik]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehrere tausend Studenten und Sch&#252;ler haben am heutigen Donnerstag gegen die staatliche Bildungspolitik demonstriert. W&#228;hrend es den Sch&#252;lern vor allem um das neue Turbo-Abitur ging, protestierten die Studenten gegen Lernstress, Studiengeb&#252;hren und schlechte Ausstattung der Unis. Damit werden die Forderungen des Bildungsstreiks 2009 wieder aufgegriffen.
Die mit Abstand gr&#246;&#223;te Demonstration gab es in K&#246;ln. Dort gingen [...]


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mehrere tausend Studenten und Sch&uuml;ler haben am heutigen Donnerstag gegen die staatliche Bildungspolitik demonstriert. W&auml;hrend es den Sch&uuml;lern vor allem um das neue Turbo-Abitur ging, protestierten die Studenten gegen Lernstress, Studiengeb&uuml;hren und schlechte Ausstattung der Unis. Damit werden die Forderungen des Bildungsstreiks 2009 wieder aufgegriffen.</p>
<p>Die mit Abstand gr&ouml;&szlig;te Demonstration gab es in K&ouml;ln. Dort gingen etwa 2.600 Studenten und Sch&uuml;ler auf die Stra&szlig;e. Weitere Demonstrationen in anderen Universit&auml;tsst&auml;dten sollen folgen. F&uuml;r den 5. Mai ist zudem eine bundesweite Demonstration geplant.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.wdr.de/themen/kurzmeldungen/2010/04/22/demonstrationen_gegen_studiengebuehren_.jhtml" target="_blank">Der Bericht des WDR</a></p>
<p style="color: white;">
</div>


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		<item>
		<title>NRW: Studenten protestieren erneut gegen Bildungspolitik</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/20/04/2010/nrw-studenten-protestieren-erneut-gegen-bildungspolitik/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 06:44:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alina Schwermer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[in aller Kürze]]></category>

		<category><![CDATA[Bildungspolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[In ganz NRW wollen Studenten diese Woche gemeinsam mit Sch&#252;lern und mit der Gewerkschaftsjugend gegen die aktuelle Bildungspolitik demonstrieren. Geplant sind verschiedene, dezentrale Aktionen in einzelnen St&#228;dten. In Hagen beispielsweise wollen Sch&#252;ler am heutigen Dienstag mit einem offenen Klassenzimmer in der Fu&#223;g&#228;ngerzone auf die schlechte Situation in den Klassenr&#228;umen aufmerksam machen. Am Donnerstag ist in [...]


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In ganz NRW wollen Studenten diese Woche gemeinsam mit Sch&uuml;lern und mit der Gewerkschaftsjugend gegen die aktuelle Bildungspolitik demonstrieren. Geplant sind verschiedene, dezentrale Aktionen in einzelnen St&auml;dten. In Hagen beispielsweise wollen Sch&uuml;ler am heutigen Dienstag mit einem offenen Klassenzimmer in der Fu&szlig;g&auml;ngerzone auf die schlechte Situation in den Klassenr&auml;umen aufmerksam machen. Am Donnerstag ist in K&ouml;ln eine gemeinsame Demo geplant.</p>
<p>Ein Vertreter der Studentenschaft kritisierte vor allem verschulte Studieng&auml;nge und schlechte Ausstattung der Unis. Au&szlig;erdem forderte er die Abschaffung der Studiengeb&uuml;hren, durch die sich an den Unis nichts verbessert habe. Das Wissenschaftsministerium hielt dagegen, dass man dank der Geb&uuml;hren wesentlich mehr Investitionsm&ouml;glichkeiten habe. Au&szlig;erdem verzeichne NRW trotz der Geb&uuml;hren einen st&auml;ndigen Anstieg der Studentenzahl.</p>
<p>Die Opposition unterst&uuml;tzt den Protest der Sch&uuml;ler und Studenten. Die Regierung biete keine Bildungsperspektive. Seit den Streiks im Herbst habe sich nichts verbessert.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.wdr.de/themen/kurzmeldungen/2010/04/19/protestaktionen_gegen_studiengebuehren.jhtml?ofs=5" target="_blank">Der Bericht des WDR</a></p>
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Studenten protestieren gegen neues B&#252;chergeld</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/17/04/2010/studenten-protestieren-gegen-neues-buechergeld/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Apr 2010 17:19:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alina Schwermer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[in aller Kürze]]></category>

		<category><![CDATA[Büchergeld]]></category>

		<category><![CDATA[Koalition]]></category>

		<category><![CDATA[Protest]]></category>

		<category><![CDATA[Stipendium]]></category>

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		<description><![CDATA[In der kommenden Woche will die schwarz-gelbe Koalition im Rahmen eines neuen Stipendienprogramms das B&#252;chergeld erh&#246;hen. Statt der bisherigen 80 Euro sollen alle Stipendiaten 300 Euro B&#252;chergeld erhalten. Doch nun regt sich Protest gegen die Ma&#223;nahme, auch und vor allem unter Stipendiaten. Durch das neue Programm unterst&#252;tze die Regierung nur die, denen es sowieso schon [...]


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der kommenden Woche will die schwarz-gelbe Koalition im Rahmen eines neuen Stipendienprogramms das B&uuml;chergeld erh&ouml;hen. Statt der bisherigen 80 Euro sollen alle Stipendiaten 300 Euro B&uuml;chergeld erhalten. Doch nun regt sich Protest gegen die Ma&szlig;nahme, auch und vor allem unter Stipendiaten. Durch das neue Programm unterst&uuml;tze die Regierung nur die, denen es sowieso schon gut gehe, so die Kritiker.</p>
<p>Statt mehr B&uuml;chergeld fordern sie Unterst&uuml;tzung f&uuml;r bed&uuml;rftige Studenten und eine deutliche Erh&ouml;hung des Baf&ouml;g. In einer Online-Petition rufen rund 2700 Unzufriedene die Regierung zum Umdenken auf, darunter viele Stipendiaten. Einige sind gar bereit, ihr B&uuml;chergeld freiwillig bed&uuml;rftigen Kommilitonen zukommen zu lassen, falls die Regierung nicht einlenkt. Die meisten der protestierenden Stipendiaten stammen aus den Stiftungen der Gr&uuml;nen, der SPD und der Linken.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,688665,00.html" target="_blank">Der Bericht bei Spiegel Online</a></p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nach den Protesten: Erste Verbesserungen an NRW-Unis</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/12/04/2010/nach-den-protesten-erste-verbesserungen-an-nrw-unis/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/12/04/2010/nach-den-protesten-erste-verbesserungen-an-nrw-unis/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 06:20:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alina Schwermer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[in aller Kürze]]></category>

		<category><![CDATA[NRW-Unis]]></category>

		<category><![CDATA[Protest]]></category>

		<category><![CDATA[Reform]]></category>

		<category><![CDATA[TU Dortmund]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Sommersemester haben sich alle 14 NRW-Unis mit den Studentenprotesten befasst. Viele k&#252;ndigten nun Reformen an. Dies berichteten der WDR und die Rheinische Post, die sich auf eine ddp-Umfrage berief. Laut dieser Umfrage wollen acht der 14 Unis die Zahl der Pr&#252;fungen deutlich verringern, darunter die TU Dortmund. Sechs Unis wollen zudem den Lernstoff insgesamt reduzieren.
Daneben [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Sommersemester haben sich alle 14 NRW-Unis mit den Studentenprotesten befasst. Viele k&uuml;ndigten nun Reformen an. Dies berichteten der WDR und die Rheinische Post, die sich auf eine ddp-Umfrage berief. Laut dieser Umfrage wollen acht der 14 Unis die Zahl der Pr&uuml;fungen deutlich verringern, darunter die TU Dortmund. Sechs Unis wollen zudem den Lernstoff insgesamt reduzieren.</p>
<p>Daneben bieten die Unis einzelne L&ouml;sungen: So soll an mehreren Universit&auml;ten die Anwesenheitspflicht fast v&ouml;llig abgeschaft werden. Die TU k&uuml;ndigte an, dass sich Studenten zuk&uuml;nftig schon w&auml;hrend  des Bachelor-Studiums einzelne Veranstaltungen f&uuml;r den Master anrechnen lassen k&ouml;nnen. Trotzdem bef&uuml;rchten Experten, dass diese Reformen nicht reichen. Wirkliche Verbesserungen seien erst ab 2011 zu erwarten.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.wdr.de/wissen/wdr_wissen/themen/schule_beruf/aktuell/2010/04/semesterbeginn.php5" target="_blank">WDR-Bericht</a></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.rp-online.de/nachrichten/Unis-reagieren-auf-Studenten-Proteste_aid_842653.html" target="_blank">RP-Online-Bericht</a></p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Dortmunder Studenten im Senat ausgebremst</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/03/12/2009/dortmunder-studenten-im-senat-ausgebremst/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/03/12/2009/dortmunder-studenten-im-senat-ausgebremst/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 20:17:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sophia Weimer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im hörsaal]]></category>

		<category><![CDATA[Bildungsstreik]]></category>

		<category><![CDATA[Gather]]></category>

		<category><![CDATA[Protest]]></category>

		<category><![CDATA[Senat]]></category>

		<category><![CDATA[Streik]]></category>

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		<description><![CDATA[Senatssitzung an der TU Dortmund - Themen wie die Abschaffung von Studiengeb&#252;hren und von Anwesenheitslisten standen auf der Tagesordnung. Gelegenheit f&#252;r neuen Protest...


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp"><strong>Die Senatssitzung am Donnerstag an der Uni Dortmund wurde erneut f&uuml;r den Protest genutzt. Themen wie die Abschaffung von Studiengeb&uuml;hren und von Anwesenheitslisten standen auf der Tagesordnung. Gelegenheit Protest anzubringen: 130 Studierende st&uuml;rmten den Saal&#8230;</strong></div>
<div id="attachment_18612" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-18612 " title="Bildungsstreik im Senatssaal in Dortmund" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/senat-dortmund-03-fh-kopie-300x173.jpg" alt="Ein weiterer Aspekt der Forderung nach freier Bildung: Keine Anwesenheitslisten bei Lehrveranstaltungen." width="300" height="173" /><p class="wp-caption-text">Der Protest gegen die derzeitige Bildungspolitik geht weiter.</p></div>
<p>Das bestimmende Thema der letzten Wochen l&auml;sst nicht lange auf sich warten. Um genau 14.25 Uhr kommt Leben in den Senatssaal am Campus S&uuml;d: Etwa 130 Studierende betreten bewaffnet mit Bannern den Raum. W&auml;hrend sich die Protestler hinten im Saal niederlassen, spricht die Rektorin der TU Dortmund Ursula Gather unbeirrt weiter. Ihre Ersch&uuml;tterung &uuml;ber den bisherigen Verlauf des Dortmunder Bildungsstreikes dr&uuml;cken die selbsternannten „freien Studierenden“ mit extra gen&auml;hten Trauerflors aus.</p>
<p>Der Grund f&uuml;r die &Uuml;berraschung durch den Protestzug w&auml;hrend der Senatssitzung ist simpel: Auf der Tagesordnung stehen auch zwei Antr&auml;ge der Studierenden. Zum einen die Abschaffung der Studiengeb&uuml;hren und zum anderen die Abschaffung von Anwesenheitslisten. Gestellt wurden sie von Michael Jakubowski vom Komitee f&uuml;r freie Bildung.</p>
<div id="attachment_18611" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-18611" title="Bildungsstreik in Dortmund im Senatssaal" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/senat-dortmund-01-fh-300x156.jpg" alt="Ohne Rederecht: Den protestierenden Studenten wurde in der Senatssitzung am Donnerstag kein Rederecht erteilt." width="300" height="156" /><p class="wp-caption-text">Ohne Rederecht: Den protestierenden Studenten wurde in der Senatssitzung am Donnerstag kein Rederecht erteilt.</p></div>
<p>Um 14.51 Uhr k&uuml;ndigt der Senatssprecher Prof. Manfred Bayer den Tagespunkt acht an: Die Senkung der Studiengeb&uuml;hren auf null Euro. Sofort wird aus dem Senat beantragt, diesen Punkt nicht weiter zu diskutieren. Man habe sich in der Vergangenheit darauf geeinigt, &#8220;zun&auml;chst weitere Informationen und eine solidere Grundlage abzuwarten&#8221;.  Antragssteller Michael Jakubowski f&uuml;hrt seine Gegenargumente an, doch am Ende stimmt der Senat per Stimmzettel dar&uuml;ber ab. Eine Viertelstunde sp&auml;ter wird das Ergebnis verk&uuml;ndet: 13 Senatsmitglieder sind gegen die Diskussion &uuml;ber die Studiengeb&uuml;hren – das ist die Mehrheit. Die Reaktion folgt prompt: die Protestler bringen sich selbst zum Schweigen, indem sich jeder einzelne einen Klebebandstreifen &uuml;ber den Mund klebt.</p>
<p>W&auml;hrend der Abstimmung bekam Jakubowski die Erlaubnis, einen &#8220;Offenen Brief zur Richtigstellung der Ereignisse&#8221; zu verlesen. Hier stellt sich der Ablauf der Geschehnisse etwas anders dar: Die Besetzer des H&ouml;rsaals, der am Montag ger&auml;umt wurde, h&auml;tten sich stets dialogbereit gezeigt, die Rektorin sei aber nach dem 26.11. nicht mehr erreichbar gewesen. Die &#8220;freien Studierenden&#8221; seien &#8220;tief entt&auml;uscht &uuml;ber das radikale Vorgehen des Rektorats&#8221; bei der umstrittenen R&auml;umungsaktion. Abschlie&szlig;end appellierten sie an die Rektorin, die Studierenden nicht zu kriminalisieren und den Strafantrag zur&uuml;ckzuziehen. Gather selbst ignoriert den Vortrag und reagiert auf keinen der angesprochenen Punkte.</p>
<div id="attachment_18609" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-18609" title="Bildungsstreik im Senatssaal in Dortmund" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/senat-dortmund-04-fh-kopie1-300x183.jpg" alt="Ein offener Brief wurde von Mitgliedern des KffB verteilt. Darin geht es um Klarstellungen zur R&auml;umung des bis zum 30.11. besetzten H&ouml;rsaals." width="300" height="183" /><p class="wp-caption-text">Ein offener Brief wurde von Mitgliedern des KffB verteilt. Darin geht es um Klarstellungen zur R&auml;umung des bis zum 30.11. besetzten H&ouml;rsaals.</p></div>
<p>Weiter geht’s mit Punkt neun der Tagesordnung. Auch der wurde initiiert von den freien Studierenden und fordert die Abschaffung von Anwesenheitslisten in Lehrveranstaltungen. Dieses Thema darf diskutiert werden und st&ouml;&szlig;t generell auf Zustimmung. In einigen Veranstaltungen, wie Sicherheitsunterweisungen sei eine &Uuml;berpr&uuml;fung der Anwesenheit jedoch unverzichtbar. Au&szlig;erdem sei in vielen Vorlesungen und Seminaren eine aktive Teilnahme gefordert, das w&uuml;rde schlie&szlig;lich zus&auml;tzliche Pr&uuml;fungen vermeiden. Eine aktive Mitarbeit setze nat&uuml;rlich Teilnahme voraus. Generell seien Anwesenheitslisten gesetzlich aber gar nicht als Leistungsnachweis anerkannt. Eine Entscheidung bleibt aus.</p>
<p>W&auml;hrend Ursula Gather den Saal am Ende wortlos und schnell verl&auml;sst, versammeln sich die Protestanten, ziehen sich die Klebeb&auml;nder vom Mund und singen. Das sind die letzten Zeilen des Liedes mit dem Titel &#8220;Die Autonome Maus&#8221;, das extra zur Besetzung geschrieben wurde.:</p>
<p>Die Maus war doch ein cooles Tier <em>(Autor: FaulenzA)</em></p>
<div id="attachment_18608" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-18608" title="Bildungsstreik im Senatssaal in Dortmund" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/senat-dortmund-02-fh-kopie1-300x169.jpg" alt="In der Sitzungspause beratschlagen Mitglieder des KffB &uuml;ber die Ab&auml;nderung ihres Antrags." width="300" height="169" /><p class="wp-caption-text">In der Sitzungspause beratschlagen Mitglieder des KffB &uuml;ber die Ab&auml;nderung ihres Antrags. /Fotos: Florian H&uuml;ckelheim</p></div>
<p>Ich hoffe nur sie bleibt dabei<br />
Und lebt f&uuml;r immer wild und frei<br />
Ich denk dabei sie macht es gut<br />
Uns fehlt halt doch der M&auml;usemut<br />
Sein wir doch alle so wie sie<br />
Dann gibt es M&auml;useanarchie</p>
<p>Dann sind wir wie die Autonome Maus<br />
und besetzen jedes Haus.<br />
Damit ist die Geschichte aus.</p>
<p><em><span style="font-style: normal;">Weitere Informationen &uuml;ber den Bildungsstreik im Ruhrgebiet auf pflichtlektuere.com und </span></em></p>
<div class="additionallinks"><em><span style="font-style: normal;"><a title="http://www.protest-dortmund.de/" href="http://www.protest-dortmund.de/" target="_blank">http://www.protest-dortmund.de/</a></span></em></div>


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		<item>
		<title>Erst singen dann besetzen</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/30/11/2009/erst-singen-dann-besetzen/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 19:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linus Petrusch</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[Bildungsstreik]]></category>

		<category><![CDATA[Campus]]></category>

		<category><![CDATA[freie Bildung]]></category>

		<category><![CDATA[Orgel]]></category>

		<category><![CDATA[Protest]]></category>

		<category><![CDATA[Studierende]]></category>

		<category><![CDATA[Uni]]></category>

		<category><![CDATA[Universität]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Montag um 13 Uhr haben Bochumer Studenten erneut den gro&#223;en Saal ihrer Uni besetzt. Mit Plakaten, Gesang und Orgelmusik.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Auditorium maximum an der Ruhr-Universit&auml;t Bochum ist fast leer. Nur einige Studenten warten darauf, dass das &#8220;Lunchtime-Orgelkonzert&#8221; beginnt. Organist Joachim Wollenweber spielt sich ein. Der riesige Saal wird mit T&ouml;nen durchflutet, die man sonst eher aus der Kirche kennt. Die Klais-Orgel ist riesig und w&uuml;rde von der Gr&ouml;&szlig;e auch gut in den K&ouml;lner Dom passen.</strong></p>
<div id="attachment_18063" class="wp-caption alignright" style="width: 330px"><img class="size-full wp-image-18063" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/orgel.jpg" alt="Die Klais-Orgel hat die Ausma&szlig;e eines Reihenhauses." width="320" height="311" /><p class="wp-caption-text">Die Klais-Orgel hat die Ausma&szlig;e eines Reihenhauses. Fotos: Linus Petrusch</p></div>
<p>Schon seit 2005 finden w&ouml;chentlich Orgelkonzerte verschiedener K&uuml;nstler im Audimax statt. So k&ouml;nnen Studenten und Mitarbeiter der Ruhr-Universit&auml;t Bochum zur Mittagszeit bei Orgel-Musik die Seele baumeln lassen.</p>
<p>„Meistens ist es hier relativ leer und es kommen etwa 20 Zuh&ouml;rer&#8221;, sagt Paulo der Mathe und Linguistik studiert. Er war auch in den letzten Wochen ab und zu da und findet es gut, dass man &uuml;ber die Universit&auml;t Kultur erleben k&ouml;nne, sagt Paulo.</p>
<p><strong>Friedlicher Protest</strong></p>
<p>Kaum hat er das gesagt, da  kommen etwa 150 bis 200 Studenten die Treppen im Audimax runtergelaufen. Schnell werden zwei Banner mit der Aufschrift &#8220;Bundesweiter Bildungsstreik 2009&#8243; und &#8220;F&uuml;r Solidarit&auml;t und freie Bildung&#8221; aufgeh&auml;ngt. Ab dem Zeitpunkt ist klar, dass der Andrang nicht nur an dem Orgelspiel von Joachim Wollenweber liegen kann. Nachdem die H&ouml;rsaal-Besetzer letzte Woche von der Polizei aus dem Audimax geworfen wurden, erobern sie den Saal zur&uuml;ck.</p>
<p>Joachim Wollenweber findet die Proteste gut und sagt, dass er sie f&uuml;r wichtig und richtig halte. Daf&uuml;r gibt es jede Menge Applaus von den R&auml;ngen. Da Kultur ebenso zu freier Bildung geh&ouml;rt, wie die Abschaffung der Studierengeb&uuml;hren, lauschen die Protestler gespannt dem Orgel-Konzert.</p>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/joachimwollenweber.mp3">Audio: Joachim Wollenweber spielt Orgel</a></div>
<p>Zum Ende des halbst&uuml;ndigen Konzertes zeigt Wollenweber, dass seine Worte von Anfang keine leeren Worth&uuml;lsen waren. Auf Wunsch der Studenten spielt er ein Lied und die versammelte Mannschaft der Protestler singt im Chor mit:</p>
<p><strong>„Wehrt euch, leistet Widerstand gegen den Sozialabbau im Land&#8230;&#8221;</strong></p>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/wehrteuch-abmischung.mp3">Audio: &#8220;Wehrt euch&#8221;-Abmischung</a></div>
<div id="attachment_18055" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><img class="size-medium wp-image-18055" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/studenten1-225x300.jpg" alt="Erstmal hinsetzen und Pl&auml;ne aust&uuml;fteln" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">Erstmal hinsetzen und Pl&auml;ne aust&uuml;fteln</p></div>
<p>Nach dem Konzertes versammeln sich die Studenten auf dem Boden des Audimax und diskutieren wie es weiter gehen soll.</p>
<p><strong>Alle Veranstaltungen sollen stattfinden</strong></p>
<p>Trotz der Besetzung sollen alle geplanten kulturellen Veranstaltungen weiterhin stattfinden. So kann hinterher auch niemand mehr sagen, dass das Audimax wegen eines Konzertes der Symphoniker ger&auml;umt werden muss.</p>
<p>Der Sicherheits-Dienst macht sich schnell Freunde. Sofort werden alle T&uuml;ren abgeschlossen. Niemand darf mehr rein. So ist ein Dialog mit anderen Studenten nicht m&ouml;glich. Kurzerhand setzen sich einige Studenten in den Eingang der letzten offenen T&uuml;r und l&ouml;sen so das Problem auf Ihre Weise.</p>
<p>Bleibt abzuwarten, wie lange es diesmal dauert, bis die Polizei dem Kampf um bessere Studienbedingungen ein Ende bereitet.</p>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#196;rger bei Diskussion mit Minister Pinkwart</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/26/11/2009/aerger-bei-diskussion-mit-minister-pinkwart/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 08:29:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julian Weimer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Duisburg]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im hörsaal]]></category>

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		<category><![CDATA[Bologna]]></category>

		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>

		<category><![CDATA[Minister]]></category>

		<category><![CDATA[Pinkwart]]></category>

		<category><![CDATA[Protest]]></category>

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		<description><![CDATA[Innovationsminister Pinkwart hat sich in Duisburg der Diskussion mit Studenten gestellt. Bilanz: Ein verletzter Ordner - und inhaltlich ging's keinen Schritt nach vorn.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der NRW-Innovationsminister wollte sich in Duisburg den Studenten stellen. Gem&auml;&szlig;igte Kritiker der schwarz-gelben Hochschulpolitik hatten das Treffen vorbereitet. Doch einzelne St&ouml;rer versuchten, die Diskussion zu sprengen. Bilanz: Ein verletzter Ordner - und inhaltlich ging&#8217;s keinen Schritt nach vorn.</strong></p>
<div id="attachment_17131" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/26315560.jpg"><img class="size-large wp-image-17131" title="Plakat gegen Pinkwart im Audimax" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/26315560-600x245.jpg" alt="Klare Kante, auch auf den Plakaten: Mit der Hochschulpolitik der FPD sind viele Studenten unzufrieden." width="600" height="245" /></a><p class="wp-caption-text">Klare Kante: Mit der Hochschulpolitik der FPD sind viele Studenten unzufrieden.</p></div>
<p>Alles andere als ein freundlicher Empfang f&uuml;r Andreas Pinkwart (FDP) in Duisburg: Minutenlang buhten ihn am gestrigen Mittwoch rund 500 Studenten im Audimax der Uni Duisburg aus. &#8220;Bildung f&uuml;r alle – und zwar umsonst&#8221;, schleuderten sie dem NRW-Wissenschaftsminister zur Begr&uuml;&szlig;ung entgegen. &#8220;Bildung verliert, wenn Schwarz-Gelb regiert!&#8221; Kein Durchkommen, auch nicht f&uuml;r Moderator J&uuml;rgen Zurheide vom Westdeutschen Rundfunk, den der AStA f&uuml;r die Diskussion um den Bildungsstreik und die Universit&auml;tsreformen der schwarz-gelben Landesregierung engagiert hatte.</p>
<p>Zum Teil hatte sich Pinkwart die Diskussion mit den Studenten selbst erschwert: Schon im Laufe des Tages hatte er vollmundig gesagt, er werde seine Politik doch nicht wegen &#8220;einer Handvoll Krawallmacher&#8221; &auml;ndern. Das kam auch bei gem&auml;&szlig;igten Kritikern nicht gut an, die sich mit angesprochen f&uuml;hlten.</p>
<p><strong>Mit Gewalt in den H&ouml;rsaal</strong></p>
<div id="attachment_17132" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/26315586.jpg"><img class="size-medium wp-image-17132" title="Aufmarsch vor dem Audimax" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/26315586-300x199.jpg" alt="F&uuml;r die Studenten stellte sich die Frage: Demonstration oder Diskussion? Die meisten entschieden sich, zun&auml;chst im Audimax mit Andreas Pinkwart zu streiten." width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">F&uuml;r die Studenten stellte sich die Frage: Demonstration oder Diskussion? Die meisten entschieden sich, zun&auml;chst im Audimax mit Andreas Pinkwart zu streiten.</p></div>
<p>Noch w&uuml;ster waren die Angriffe offenbar bei einer Fachdiskussion davor. Wie viele andere Medienvertreter auch war die pflichtlekt&uuml;re im Audimax, um &uuml;ber die Diskussion zu berichten. Schon anderthalb Stunden vorher hatten es aber rund 30 Demonstranten mit Gewalt in einen H&ouml;rsaal geschafft, in dem Pinkwart zum Gespr&auml;ch &uuml;ber ein Format seines Innovationsministeriums zu Gast war. Der <a href="http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/50510/1518964/polizei_duisburg" target="_blank">Polizeibericht</a>: &#8220;Bei diesem erzwungenen Zutritt wurde ein eingesetzter Ordner leicht verletzt.&#8221; Der Rektor der Universit&auml;t und auch Minister Pinkwart verlie&szlig;en daraufhin den Saal.</p>
<p>Dabei hatte der AStA eine friedliche Auseinandersetzung geplant. Er hatte sich bereits vor der Diskussionsrunde mit Kommilitonen getroffen und abgesprochen, wie sie sich mit dem Minister auseinandersetzen wollten. Doch gegen die lautstarken Zwischenrufer, die auch in diesen H&ouml;rsaal kamen, hatten anfangs weder sie noch Moderator J&uuml;rgen Zurheide eine Chance - obwohl auch der seine Vermittlerrolle zugunsten der Studenten aufweichte. &#8220;Ich bin froh, dass ich in den 70er- und 80er-Jahren studiert habe&#8221;, erkl&auml;rte Zurheide. &#8220;Und dass man mich damals auch zw&ouml;lf Semester gelassen hat.&#8221; Schwarz vermummt stand eine Gruppe junger M&auml;nner am Rande und rief immer wieder lautstark gegen die Redner.</p>
<p><strong>Studenten gingen selbst gegen St&ouml;rer an</strong></p>
<p>Doch die feindliche Stimmung im Saal kippte: Einzelne hatten auch die SPD-Landtagsabgeordnete Anna Boos derma&szlig;en ausgeschrien (&#8221;Verr&auml;terin!&#8221;, &#8220;500 Euro Studiengeb&uuml;hren, das wart ihr!&#8221;), sodass keines ihrer Worte beim Publikum ankam. Da wehrten sich die Studenten gegen die St&ouml;rer. &#8220;Raus!&#8221;, riefen sie ihnen entgegen, &#8220;jetzt lasst sie doch einmal reden!&#8221; – das war wirkungsvoller als die Bitten von Moderator J&uuml;rgen Zurheide. Andreas Pinkwart kam der politischen Gegnerin zur Hilfe: &#8220;Die 500 Euro Studiengeb&uuml;hren haben in NRW die FDP und CDU eingef&uuml;hrt.&#8221;</p>
<p>Zumindest zuh&ouml;ren – das wollten die meisten. Auch wenn das, was Minister Andreas Pinkwart sagte, nicht gut ankam. Er verteidigte den Bolognaprozess. Durch die Reformen der schwarz-gelben Regierung habe NRW nun &#8220;25 Prozent mehr Einnahmen f&uuml;r die Hochschulen als 2005&#8243;, sagte Pinkwart zur Finanzierung der Universit&auml;ten &uuml;ber Gelder aus der Wirtschaft. &#8220;Morgen treffen wir uns mit den Rektoren und besprechen Verbesserungsvorschl&auml;ge. Wir wollen die Studieng&auml;nge entfrachten, weniger Klausuren und die Studierbarkeit erh&ouml;hen.&#8221;</p>
<p><strong>&#8220;Direkt von der Abschlussfeier in die Privatinsolvenz, so wird das laufen&#8221;</strong></p>
<div id="attachment_17129" class="wp-caption alignright" style="width: 298px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/26315554.jpg"><img class="size-medium wp-image-17129" title="Andreas Pinkwart in Duisburg" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/26315554-288x300.jpg" alt="Innovationsminister Andreas Pinkwart stellte sich den Studenten in Duisburg." width="288" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Innovationsminister Andreas Pinkwart stellte sich den Studenten in Duisburg.</p></div>
<p>Politikwissenschaftsstudent Patrick Hinze hat erlebt, wie Bologna in Duisburg umgesetzt wird. &#8220;Ich bin jetzt im siebten Semester, eigentlich h&auml;tte ich nach dem sechsten meinen Bachelorabschluss haben sollen. In meinem Jahrgang haben ihn sieben Prozent in der vorgegebenen Zeit geschafft.&#8221; Der Leistungsdruck sei zu hoch. &#8220;F&uuml;nf Klausuren habe ich im ersten Semester geschrieben, an drei Tagen. Dazu muss ich jobben, habe einen privaten Kredit aufgenommen.&#8221; Sein Urteil f&auml;llt vernichtend aus: &#8220;Direkt von der Abschlussfeier in die Privatinsolvenz, so wird das laufen.&#8221; Mehrere Studenten trugen Pinkwart solche Kritik vor.</p>
<p>Der reagierte abwehrend: &#8220;Die Reformen dienen auch dazu, schneller und erfolgreicher zum Abschluss zu kommen.&#8221; Seine Behauptung &#8220;je l&auml;nger es dauert, desto schwieriger ist ein Studium zu finanzieren&#8221;, sorgte im Saal f&uuml;r Gel&auml;chter.</p>
<p>Dass das, was Pinkwart versprochen hat, umgesetzt wird, bezweifeln die Studenten. &#8220;Immer nur reden in Gremiensitzungen, das machen wir schon seit Jahren mit&#8221;, sagte einer. &#8220;Der verspricht viel, ge&auml;ndert hat sich nie was.&#8221;</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=ucc7hyB_zv0" target="_blank">Video: WDR-Bericht zum Besuch Pinkwarts</a></p>
</div>


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