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	<title>pflichtlektüre &#187; Protest</title>
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	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 15:39:33 +0000</pubDate>
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		<title>Duell: Facebook-Chronik - Like oder Dislike?</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 09:04:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pflichtlektuere</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im freizeitrausch]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[Chronik]]></category>

		<category><![CDATA[Facebook]]></category>

		<category><![CDATA[Facebook-Design]]></category>

		<category><![CDATA[Pflicht]]></category>

		<category><![CDATA[Pro und Contra]]></category>

		<category><![CDATA[Protest]]></category>

		<category><![CDATA[soziales Netzwerk]]></category>

		<category><![CDATA[Timeline]]></category>

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		<description><![CDATA[Fast 800 Millionen Menschen nutzen Facebook. Und alle m&#252;ssen bald auf die neue Chronik umstellen. Dieser Zwang missf&#228;llt einigen Usern - andere m&#246;gen das neue Design. 


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><strong><img class="aligncenter size-full wp-image-86006" title="das-duell-jan-ole-niermann-vs-maren-bednarczyk" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/das-duell-jan-ole-niermann-vs-maren-bednarczyk.jpg" alt="das-duell-jan-ole-niermann-vs-maren-bednarczyk" width="600" height="200" />Bald wird diese Chronik Pflicht - die neue Facebook-Timeline kommt f&uuml;r alle Nutzer. Ob sie wollen oder nicht. Facebook frohlockt, das gesamte Leben soll nun auch online zu finden sein: Geburt, Hochzeit, Uni-Abschluss - wenn es nach Facebook geht, findet das alles bald auch im sozialen Netzwerk statt. Mit weitreichenden Konsequenzen: Knapp 800 Millionen Mitglieder z&auml;hlt das Netzwerk schon. Doch das neue Outfit entzweit die Facebook-Gemeinde. Auch unsere beiden pflichtlekt&uuml;re-Redakteure Jan-Ole Niermann und Maren Bednarczyk sind geteilter Meinung:<br />
</strong></p>
<p><strong><!--EndFragment--></strong><strong></strong></p>
<table style="height: 694px;" border="0" width="656">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: right; background-color: white; border-spacing: 10px; width: 10px; border-color: white;"><strong>Like</strong></td>
<td style="background-color: white; border-spacing: 10px; width: 10px; border-color: white;"></td>
<td style="background-color: white; border-spacing: 10px; width: 10px; border-color: white;"><strong>Dislike</strong></td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color: white; border-spacing: 10px; width: 250px; vertical-align: top; border-color: white;">Fast 50.000 gef&auml;llt sie - die Facebook-Gruppe &#8220;Gegen die neue FB Chronik&#8221;. Doch der digitale Wutaufschrei ist &uuml;bertrieben: Facebook ist Spa&szlig;, Kontakt mit weit entfernten Freunden, herrlich unbedachte Minuten im stressigen Alltag. Wer sich nun &uuml;ber die neue Optik des Lieblingszeitkillers echauffiert, dem kann ich nur raten: Ausloggen, Account l&ouml;schen, studiVZen!</p>
<p>Tats&auml;chlich ist die Chronik erst mal ungewohnt, etwas Neues f&uuml;r unser durch viele Stunden geschultes Facebook-Auge: Freunde, Fotos, Like Button - alles finden wir vollkommen automatisch. Nach einigen Surfminuten geht das auch mit der neuen Chronik. Viele Kritiker werden schon bald zu den Bef&uuml;rwortern z&auml;hlen. Mich hat das neue Design schnell &uuml;berzeugt: ein kleiner Pfad in der Mitte, Infoboxen links und rechts, zwischendrin Monatsangaben - stringent, logisch, chronologisch. Und damit sich die Nutzer an ein einheitliches Design gew&ouml;hnen, ist die Umstellung f&uuml;r alle sinnvoll.</p>
<p><strong>Alles gut, wenn Privates privat bleibt</strong></p>
<p>Das gilt nat&uuml;rlich nur, solange darunter nicht die Privatsph&auml;re leidet. Die ist bei Facebook seit jeher nur schwer zu kontrollieren. Nutzer m&uuml;ssen viel Zeit investieren, um sich selbst im Netz zu sch&uuml;tzen. Ein berechtigter Kritikpunkt, doch wer sich im sozialen Netz bewegt, der sollte sich diese Zeit nehmen. Darum &uuml;ber die neue Chronik zu schimpfen, ist scheinheilig - die Einstellungen f&uuml;r die Privatsph&auml;re sollen schlie&szlig;lich die gleichen bleiben. So lange das der Fall ist, gef&auml;llt mir die optische Auffrischung. Vor allem das breite Panoramabild auf der Titelseite ist ein Hingucker. Neulich erinnerte es mich, auf der Seite eines alten Freundes, unverhofft an einen l&auml;ngst vergangenen Strandtag im S&uuml;den Frankreichs. Danke Facebook!</p>
<p>Der Protest gegen die neue Chronik ist darum chronischer Natur, getreu dem Motto: &#8220;Was ich nicht kenne, schmeckt mir nicht.&#8221; Also erst mal moppern und w&uuml;ten. Doch schon wenige Wochen nach der verpflichtenden Einf&uuml;hrung wird sich das Gewohnheitstier Mensch (zudem ja auch der gemeine Internetnutzer geh&ouml;rt) an die neue Optik gew&ouml;hnen. Zu tief ist Facebook in unseren Alltag verankert, zu angefixt sind vor allem wir, die jungen Nutzer.</p>
<p><strong>Ich entscheide, was ich hochlade</strong></p>
<p>Meine Lebensgeschichte soll die neue Chronik erz&auml;hlen, doch das wird die neue Chronik nur in dem Ma&szlig;e tun, indem ich es erlaube. Darum wird meine neue Chronik (genau wie mein bisheriges Facebook-Profil) nur Freunden etwas &uuml;ber mich preisgeben. Und ganz sicher nicht meine komplette Lebensgeschichte: Niemand wird Kinderplanschereien, Hochzeitstorten oder Partyknutschereien von mir sehen. Welche Geschichten ich ins digitale Geschichtsbuch schreibe, das entscheide immer noch ich.</td>
<td style="background-color: white; border-spacing: 10px; width: 10px; border-color: white;"></td>
<td style="background-color: white; border-spacing: 10px; width: 250px; vertical-align: top; border-color: white;">Nein, Danke! Ich m&ouml;chte bitte nicht, dass Facebook auch noch eine Chronik von mir und meinem Leben erstellt. In irgendwelchen weiten Sph&auml;ren des Internets sind ohnehin schon viele kleine Datengerinsel von mir versteckt. Warum soll ich dann auch noch in einem sozialen Netzwerk mein Leben vom Kindergarten, &uuml;ber die Ehrenurkunde beim Sportfest in der 7. Klasse, hin zum Studium an der TU Dortmund sch&ouml;n auf einem Zeitstrahl anschaulich machen? Die Leute, die mich schon seit dem Kindergarten kennen, wissen Bescheid &uuml;ber meine Lebensgeschichte. Alle anderen sollen auch gar nicht wissen, was noch vor drei, vier oder gar zehn Jahren in meinem Leben abging. Vor allem durch Studium, Arbeit und Co. hat man ja auch immer mehr wichtige berufliche Kontakte. Facebook-Gr&uuml;nder Mark Zuckerberg zeigt bei der Pr&auml;sentation der neuen Chronik zum Beispiel Kinderfotos - geht´s noch?</p>
<p><strong>Der Lebenslauf im WWW? Nein!</strong></p>
<p><strong> </strong>&#8220;Erz&auml;hle deine Lebensgeschichte mit einem neuartigen Profil&#8221; lautet der Werbeslogan f&uuml;r die Chronik. Da redet man schon so viel &uuml;ber Datenschutz und zu viel Transparenz im Internet und jetzt soll jeder seinen eigenen Lebenslauf, also quasi das Pers&ouml;nlichste, was man so hat, der gro&szlig;en weiten Welt pr&auml;sentieren. Dann br&auml;uchten wir ja auch eigentlich gar keine Bewerbungen oder Vorstellungsgespr&auml;che mehr. Vielleicht l&auml;uft es bald besser so: &#8220;Sehr geehrter potenzieller Chef, hiermit w&uuml;rde ich Sie bitten, all meine Daten und bisherigen Erfahrungen meiner Chronik im Facebook zu entnehmen. Klicken Sie &#8220;Gef&auml;llt mir&#8221;, wenn Sie mich einstellen wollen.&#8221; - Was f&uuml;r ein Schwachsinn! Au&szlig;erdem ist auch noch jeder Nutzer aufgefordert, seine &auml;lteren Beitr&auml;ge zu durchforsten, damit auf der Chronik nichts, vielleicht sogar Vergessenes, ungewollt erscheint. Aufgezwungene Erneuerung verbunden mit unfreiwilligem Zeitaufwand: Oh du unversch&auml;mte Chronik!</p>
<p><strong>Bessere &Uuml;bersicht Fehlanzeige</strong></p>
<p>Laut Zuckerberg soll durch die Einf&uuml;hrung der neuen Chronik vor allem eines erreicht werden: Bessere &Uuml;bersichtlichkeit. Aber bei dem riesigen Banner in der Kopfzeile des Profils, wom&ouml;glich noch mit einem azurblauen Ozean vom Traumurlaubsziel &uuml;berladen, bekommt man doch erst mal einen Flash - abgesehen davon, dass man den eigentlichen Nutzer erst beim zweiten Hinsehen ganz klein links unten in der Ecke entdeckt. Und darunter folgt ein gro&szlig;es Wirrwarr von Statusmeldungen links und rechts bunt verteilt, eine vermeintliche Timeline entlang, die man aber kaum erkennen kann. Und das Schlimmste an der neuen Chronik ist, dass wir als Facebook-Nutzer keine Alternative haben - entweder Chronik akzeptieren oder eben komplett abmelden.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><img class="size-full wp-image-51479" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/das-duell-feeder.jpg" alt="das-duell-feeder" width="600" /></p>
<p><span style="color: #000000;">Foto: stockxchng/bizior, Montage: Steinborn/H&uuml;ckelheim/Br&uuml;ning, Teaserfoto: pixelio.de/tokamuwi<br />
</span></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>DAS DUELL:</strong></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/19/01/2012/duell-klausur-oder-hausarbeit/" target="_blank">Klausur oder Hausarbeit?</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/12/01/2012/duell-ist-freitag-der-13-ein-unglueckstag/" target="_blank">Ist Freitag der 13. ein Ungl&uuml;ckstag?</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/22/12/2011/duell-weihnach…der-christkind/" target="_blank">Weihnachtsmann oder Christkind?</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/15/12/2011/duell-weihnachtsklassiker-last-christmas-liebe-oder-hass/" target="_blank">&#8220;Last Christmas&#8221; - Liebe oder Hass?</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/08/12/2011/duell-kann-wetten-dass-ohne-gottschalk-weitergehen/" target="_blank">Kann &#8220;Wetten dass&#8221; ohne Gottschalk?</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/27/01/2012/duell-laengere-ladenoeffnungszeiten-ja-oder-nein/">L&auml;ngere Laden&ouml;ffnungszeiten - ja oder nein?</a></p>
<p style="color: white;">
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wikipedia protestiert gegen US-Gesetzesentw&#252;rfe</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/18/01/2012/wikipedia-protestiert-gegen-us-gesetzesentwuerfe/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 10:57:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emmanuel Schneider</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[in aller Kürze]]></category>

		<category><![CDATA[Gesetzesentwurf]]></category>

		<category><![CDATA[Internet]]></category>

		<category><![CDATA[Protest]]></category>

		<category><![CDATA[Suchmaschine]]></category>

		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Washington. Aus Protest gegen die US-amerikanischen Gesetzesentw&#252;rfe &#8220;Stop Online Piracy Act&#8221; und &#8220;Protect IP Act&#8221; ist die englischsprachige Wikipedia-Seite am heutigen Mittwoch f&#252;r 24 Stunden geschlossen. Beginn des Protests war um 6 Uhr (Mitteleurop&#228;ische Zeit).

Auch international soll auf den Protest aufmerksam gemacht werden, teilte die Stiftung Wikimedia mit, die Wikipedia finanziell unterst&#252;tzt. Infobanner auf den [...]


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Washington. Aus Protest gegen die US-amerikanischen Gesetzesentw&uuml;rfe &#8220;Stop Online Piracy Act&#8221; und &#8220;Protect IP Act&#8221; ist die englischsprachige Wikipedia-Seite am heutigen Mittwoch f&uuml;r 24 Stunden geschlossen. Beginn des Protests war um 6 Uhr (Mitteleurop&auml;ische Zeit).<br />
</strong></p>
<p>Auch international soll auf den Protest aufmerksam gemacht werden, teilte die Stiftung Wikimedia mit, die Wikipedia finanziell unterst&uuml;tzt. Infobanner auf den anderen internationalen Wikipedia-Seiten weisen auf den Protest hin, zum Beispiel auch auf  der deutschsprachige Seite. Wikipedia ist damit Teil eines weltweiten Protesttages. Viele verschiedene Online-Angebote &uuml;ben heute Kritik an den US-Gesetzesentw&uuml;rfen.</p>
<p>Die Kritiker dieser Gesetzesentw&uuml;rfe bef&uuml;rchten, dass diese den Grundsatz eines freien Internets verletzen. Sie warnen vor einem m&ouml;glichen Missbrauch der Gesetze. Suchmaschinen und Bezahldienste m&uuml;ssten nun f&uuml;r Weiterleitungen rechtlich haften, auch wenn sie auf Seiten au&szlig;erhalb der USA verwiesen. Unter anderem w&uuml;rde  nach der Definition im Gesetzesentwurf auch Wikipedia als Suchmaschine gelten.<strong></strong></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:SOPA_initiative/Learn_more" target="_blank">Erkl&auml;rungen auf der englischsprachigen Wikipedia-Seite</a></p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sei Student!</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/12/12/2011/sei-student/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 13:38:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pflichtlektuere</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>

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		<category><![CDATA[student]]></category>

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		<description><![CDATA[Arbeiten rund um die Uhr, Klausuren, Hausarbeiten - wo bleibt da das Studentenleben? Die pflichtlekt&#252;re gibt dir Tipps, wie du wieder ein typischer Student wirst.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Adriane Palka und Lara Eckstein</p>
<p><strong>Du bist ein Kind, geboren im Zeichen von Bachelor und Master? Die Sterne meinten es nicht gut mit dir. Vorlesung bis abends um acht, Blockseminar am Wochenende und in den &#8220;Ferien&#8221; Hausarbeiten und Klausuren schreiben - wann bist du eigentlich noch ein richtiger Student? Die pflichtlekt&uuml;re nennt sie dir: Die 10 Dinge, die du bei deiner Jagd auf Creditpoints auf keinen Fall auslassen darfst. </strong></p>
<p><strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/002_komm_zu_spaet_michael-szyszka.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-80059" title="002_komm_zu_spaet_michael-szyszka" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/002_komm_zu_spaet_michael-szyszka-200x300.jpg" alt="002_komm_zu_spaet_michael-szyszka" width="200" height="300" /></a>Komm zu sp&auml;t!</strong><br />
Oft geh&ouml;rt, aber immer wieder &auml;rgerlich: &#8220;&#8230; f&auml;llt die S1 heute leider aus.&#8221; Jetzt hei&szlig;t es warten -auch mal eine Stunde lang, auch bei Minusgraden. Das Gute daran: Nur wenn du im Winter mal mit knallroten Ohren und tauben Zehen in die Uni gekommen bist, wei&szlig;t du die Frischluftnot im H&ouml;rsaal so richtig zu sch&auml;tzen!<br />
Damit das eine einmalige Erfahrung bleibt, hier der Tipp: Durchs Ruhrgebiet kommt man auch prima ohne die S-Bahn-Linie 1.</p>
<p>Vom Dortmunder Hauptbahnhof zum Campus der TU zum Beispiel mit der U-Bahn (Linie 41, 45, 47 oder 49) bis Stadtgarten, von da mit der U42 weiter bis Palmweide und da in den Bus 445 oder 462 umsteigen. Allemal besser, als am Bahnsteig fest zu frieren.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span><br />
<strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/001_sei_dagegen_michael-szyszka.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-80058" title="001_sei_dagegen_michael-szyszka" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/001_sei_dagegen_michael-szyszka-300x200.jpg" alt="001_sei_dagegen_michael-szyszka" width="300" height="200" /></a>Sei Dagegen!</strong><br />
Sp&auml;testens seit der Zeit der 68er gilt: Wer genug im K&ouml;pfchen hat, um zu studieren, der muss auch protestieren. Ausreden f&uuml;r den politischen Sonntagsspaziergang haben wir heutzutage viele: keine Zeit, die Freunde gehen ja auch nicht und das bringt doch alles nichts. Seit der Occupy-Bewegung ist Demonstrieren aber wieder voll angesagt: Es muss ja nicht jeder gleich auf der Wall Street campen. Diese Demo-Termine solltest du 2012 auf keinen Fall verpassen:<br />
-	12. M&auml;rz 2012, Jahrestag des Reaktorungl&uuml;cks in Fukushima: Gro&szlig;demonstrationen an der Urananreicherungsanlage in Gronau, Nordrhein-Westfalen. (www.anti-atom-aktuell.de)<br />
-	Anfang September, am „Antikriegstag&#8221;: der bundesweiten Nazi-Kundgebung in Dortmund tritt eine gro&szlig;e Anti-Nazi-Demo entgegen. (http://dortmundquer.blogsport.de)</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span><br />
<strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/009_lass_dich_ausnutzen_michael-szyszka.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-80066" title="009_lass_dich_ausnutzen_michael-szyszka" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/009_lass_dich_ausnutzen_michael-szyszka-204x300.jpg" alt="009_lass_dich_ausnutzen_michael-szyszka" width="204" height="300" /></a>Lass dich ausnutzen!</strong><br />
Nachts im Fast-Food-Restaurant arbeiten oder im W&uuml;rstchen-Kost&uuml;m in der Innenstadt Flyer verteilen - es gibt viele Studentenjobs, bei denen du dir ziemlich bl&ouml;d vorkommen kannst. Die Kr&ouml;nung der Peinlichkeit ist aber diese Idee einer Londoner Werbeagentur: Studenten lassen sich den Namen oder Werbeslogan einer Firma auf die Stirn schreiben und laufen damit in der Stadt und der Uni herum. Englische Studenten haben damit bis zu 6 Euro pro Stunde verdient. Wie w&auml;r‘s denn mal mit dem Schriftzug &#8220;pflichtlekt&uuml;re&#8221;?</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span><br />
<strong></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/010_beweg_dich_michael-szyszka.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-80067" title="010_beweg_dich_michael-szyszka" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/010_beweg_dich_michael-szyszka-300x200.jpg" alt="010_beweg_dich_michael-szyszka" width="300" height="200" /></a>Beweg dich!</strong><br />
Nicht nur vielseitiger als jedes Sportstudio: Ob Irische T&auml;nze an der Uni Duisburg Essen, Cheerleading an der TU oder Unterwasserrugby in Bochum - der Hochschulsport ist noch dazu viel preiswerter. Eine Sportkarte f&uuml;r alle Kurse kostet f&uuml;r Studenten der TU und der RUB 15 Euro pro Semester. Du magst die Gefahr? Dann zahlst du zus&auml;tzlich 10 Euro f&uuml;r Extremsportarten wie Unterwasserrugby. In Duisburg und Essen m&uuml;ssen alle Studenten pro Kurs bezahlen. Irisch tanzen kostet zum Beispiel 15 Euro pro Semester.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span><br />
<strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/008_lern_deutsch_michael-szyszka.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-80065" title="008_lern_deutsch_michael-szyszka" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/008_lern_deutsch_michael-szyszka-300x200.jpg" alt="008_lern_deutsch_michael-szyszka" width="300" height="200" /></a>Lern Deutsch!</strong><br />
&#8220;H&ouml;mma, bisse noch am pofen?&#8221;<br />
&#8220;Nee, ich muss jetzt auffe Maloche.&#8221;<br />
&#8220;Wat? Dat kannsse dir vonne Backe putzen! Et dr&ouml;ppelt inne Sp&uuml;le, da musse ma nach kucken. Da bisse schneller wie wenne erst nach Obi f&auml;hrst.&#8221;<br />
&#8220;Und wer holt dat D&ouml;psken?&#8221;<br />
&#8220;Dem Kevin seine Omma bringt&#8217;s vorbei.&#8221;<br />
&#8220;T&ouml;fte!&#8221;<br />
&#8220;Aba kumma dat die dich nich wieder so viel D&ouml;nekes erz&auml;hlt.&#8221;</p>
<p>Nichts verstanden? Dann wird es h&ouml;chste Zeit, Ruhrpott-Slang zu lernen. Hier ein kleiner Crashkurs:</p>
<p>pofen - schlafen<br />
Maloche - Arbeit<br />
Dat kannsse dich vonne Backe putzen - vergiss es<br />
dr&ouml;pplen - tropfen<br />
D&ouml;psken - Kind<br />
t&ouml;fte - gut, toll<br />
D&ouml;nekes - Bl&ouml;dsinn</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span><br />
<strong></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/007_mach_durch_michael-szyszka.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-80064" title="007_mach_durch_michael-szyszka" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/007_mach_durch_michael-szyszka-300x300.jpg" alt="007_mach_durch_michael-szyszka" width="300" height="300" /></a>Mach durch!</strong></p>
<p>&#8220;Guten Tag, meine Damen und Herren, guten Morgen, liebe Studenten!&#8221; Einst eine legend&auml;re Anmoderation im Radio, heute undenkbar: Ausschlafen ist nicht mehr, meist hocken die Studis schon um acht Uhr im H&ouml;rsaal. Doof, dass oft die besten Studentenpartys in die Kategorie &#8220;Montags bis Donnerstags&#8221; fallen. Da hilft nix: Ein wahrer Student schleppt sich mit Red Bull und Espresso im Rucksack von der Party direkt in den H&ouml;rsaal. Originalduft inklusive: Zigarettenrauch und Bier. Die Bew&auml;hrungsprobe noch nicht in Angriff genommen? Hier k&ouml;nnt ihr&#8217;s tun:<br />
•	Essen: Dienstags Schlagerparty im &#8220;Oberbayern&#8221;, Gildehof 3, mit billigem Bier!<br />
•	Dortmund: Mittwochs Studiparty im &#8220;Spirit&#8221;, Helle 9, den ganzen Abend zwei Drinks zum Preis von einem!<br />
•	Bochum: Donnerstags &#8220;Studi Remmidemmi&#8221; im &#8220;Sachs&#8221;, Viktoriastra&szlig;e 55, bis Mitternacht 2for1-Drinks!</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/003_entdecke_nrw_michael-szyszka.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-80060" title="003_entdecke_nrw_michael-szyszka" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/003_entdecke_nrw_michael-szyszka-300x300.jpg" alt="003_entdecke_nrw_michael-szyszka" width="300" height="300" /></a>Entdecke NRW!</strong></p>
<p>Das Studentendasein hat neben Nachteilen wie akutem Schlafmangel und drohendem Alkoholismus auch einen ganz dicken Vorteil: Das Semesterticket, das uns durch ganz NRW transportiert. Damit kann man nicht nur seine W&auml;sche gratis bei Mami abliefern, sondern auch die Region besser kennenlernen - denn hier gibt es ein paar wundersch&ouml;ne Ecken, die man unbedingt gesehen haben sollte.</p>
<p>-	Rursee, Eifel -<br />
Die zweitgr&ouml;&szlig;te Talsperre Deutschlands im idyllischen Nationalpark Eifel - ein Paradies zum Schwimmen und f&uuml;r Wassersport<br />
Endhaltestelle &#8220;Woffelsbach&#8221;, gespart: 42€ - 58€</p>
<p>-	Externsteine, Bad Meinburg -<br />
spektakul&auml;re Felsenformationen im Teutoburger Wald, von denen einige zu besteigen sind.<br />
In der Walpurgisnacht ein Treffpunkt f&uuml;r Hexen, Odin-Anbeter und Schamanen.<br />
Endhaltestelle „Holzhausen-Externsteine, Holzhauser Berg&#8221;, gespart: 52€ - 67€</p>
<p>-	Schloss Moyland, Bedburg-Hau -<br />
Ein neugotisches Wasserschloss mit einer Sammlung moderner Kunst. Der Park um das 	Schloss wurde 2006 von einem Rasenm&auml;herhersteller und seiner Expertenjury zum zweitsch&ouml;nsten in ganz Deutschland gew&auml;hlt.<br />
Endhaltestelle &#8220;Schloss Moyland, Bedburg-Hau&#8221;, gespart: 20€ - 37€</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span><br />
<strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/006_sei_dekadent_michael-szyszka.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-80063" title="006_sei_dekadent_michael-szyszka" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/006_sei_dekadent_michael-szyszka-300x200.jpg" alt="006_sei_dekadent_michael-szyszka" width="300" height="200" /></a>Sei dekadent!</strong></p>
<p>F&uuml;r den Gourmet ist die Speisetafel der Mensa eine Zumutung. Der kulinarische Kenner wei&szlig; jedoch, dass er keineswegs nur das essen muss, was auf den Speiseplan kommt: Wer gelten will, g&ouml;nnt sich mal was Feines. Was viele nicht wissen: Zu jeder Ruhruni-Mensa gibt es eine schickere Alternative mit delikaten K&ouml;stlichkeiten. Meistgesehene Spezies hier sind Professoren und Rektoren. Einige Festschm&auml;use der letzten Zeit:<br />
•	Dortmund: Restaurant &#8220;Calla&#8221; im Mensageb&auml;ude: Wildschweinkeule mit Butter- Schattenmorellen und Creme Fraiche, dazu Kartoffel- Kl&ouml;&szlig;e und Rosenkohl f&uuml;r 8€<br />
•	Bochum: Bedienrestaurant im Studierendenhaus: Spinatcreme/ Lachs auf einer Krabben-Dillsauce mit Blattspinat und Petersilienkartoffeln / Heidelbeer-Topfenstrudel mit Karamelsauce 9€<br />
•	Essen, &#8220;Restaurant&#8221;, im Geb&auml;ude der Hauptmensa: Wildragout mit Mischpilzen, Apfelrotkohl und Buttersp&auml;tzle 7,50 €</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/004_brich_aus_michael-szyszka.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-80061" title="004_brich_aus_michael-szyszka" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/004_brich_aus_michael-szyszka-300x300.jpg" alt="004_brich_aus_michael-szyszka" width="300" height="300" /></a>Brich aus!</strong><br />
Andere Jura-Studentinnen von weitem schon an Blazer und Perlenkettchen erkennen, das Karohemd als Warnsignal vor Maschinenbauern: Wer auf das kuschelige Zusammengeh&ouml;rigkeitsgef&uuml;hl des jeweiligen Einheitsoutfits keine Lust mehr hat, demjenigen bleibt nur noch eine Wahl: Brich mit den Klischees! Rei&szlig; dir die Kettchen vom Hals und verbrenne die Hemden! Informatiker, schneidet eure Haare ab! Physiker, zerschnippelt eure schwarzen Band-T-Shirts! Mediziner, vergesst Tommy Hilfiger und kauft bei Takko und Kik und Co.! BWLer, schmei&szlig;t die Krawatten weg! Religionswissenschaftler, schneidet euch die Dreadlocks ab! Startet die Klischee-Revolution! Jawoll! <span style="color: #ffffff;">.</span> <strong></strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/005_bleib_sitzen_michael-szyszka.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-80062" title="005_bleib_sitzen_michael-szyszka" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/005_bleib_sitzen_michael-szyszka-300x300.jpg" alt="005_bleib_sitzen_michael-szyszka" width="300" height="300" /></a>Bleib sitzen!</strong></p>
<p>Gefeiert, demonstriert und NRW erkundet - im echten Studentenleben bleibt wenig Zeit f&uuml;r l&auml;stige Hausarbeiten. Hast du die Deadline bis zuletzt ausgereizt und noch nichts aufs Papier gebracht? Dann hilft nur eins: Ab in die Bib und Doppelschichten schieben. In Bochum geht das montags bis freitags bis Mitternacht. Lernen bis die Geister kommen? In Duisburg und Essen allerdings unm&ouml;glich. Hier wird sp&auml;testens um 22 Uhr das Licht ausgeknipst. Nur in der Zentralbibliothek in Dortmund d&uuml;rfen die Studenten nachts bis um 1 Uhr bleiben - ja, auch am Wochenende. Doch bevor es so weit kommt, solltest du um eine Fristverl&auml;ngerung bitten. Sei eben Student!</p>
<p>Illustrationen: Michael Szyszka von zapfenstreiche.de, Teaserfoto: pixelio.de/Adel</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color:white;">web: <a href="http://www.zapfenstreiche.de/" target="_blank">Die Internetseite des Illustrators Michael Szyszka</a></p>
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Bundesweiter Bildungsstreik am 17. November</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/16/11/2011/bundesweiter-bildungsstreik-am-17-november/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/16/11/2011/bundesweiter-bildungsstreik-am-17-november/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 17:09:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Teichmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[in aller Kürze]]></category>

		<category><![CDATA[Bildungspolitik]]></category>

		<category><![CDATA[Bildungsstreik]]></category>

		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>

		<category><![CDATA[International Students Day]]></category>

		<category><![CDATA[Protest]]></category>

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		<description><![CDATA[Dortmund. Der bundesweite Bildungsstreik findet morgen, am 17. November, auch in St&#228;dten des Ruhrgebietes statt.  Die Forderungen nach tiefgreifenden Reformen im Bildungssystem sollen &#246;ffentlichwirksam durchgef&#252;hrt werden. Zu den Unterst&#252;tzern des Bildungsstreiks z&#228;hlen auch der AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss) und das StuPa (Studierendenparlament) der TU-Dortmund.
Am morgigen &#8220;International Students’ Day“, dem 17. November, sollen laut www.bildungsstreik.de, in Bochum, [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dortmund. Der bundesweite Bildungsstreik findet morgen, am 17. November, auch in St&auml;dten des Ruhrgebietes statt.  Die Forderungen nach tiefgreifenden Reformen im Bildungssystem sollen &ouml;ffentlichwirksam durchgef&uuml;hrt werden. Zu den Unterst&uuml;tzern des Bildungsstreiks z&auml;hlen auch der AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss) und das StuPa (Studierendenparlament) der TU-Dortmund.</strong></p>
<p>Am morgigen &#8220;International Students’ Day“, dem 17. November, sollen laut www.bildungsstreik.de, in Bochum, Dortmund, Duisburg und Essen Proteste gegen die aktuelle Bildungspolitik stattfinden. Der Forderungskatalog der Protestler steht auch im Zeichen der Kritik an den Bankenrettungen. So &auml;u&szlig;erte sich das Aktionsb&uuml;ndnis &#8220;Bildungsstreik Dortmund“, dass Gelder, die zur Rettung von Banken flie&szlig;en, besser im Bildungswesen aufgehoben seien. Zu den Forderungen des bundesweiten B&uuml;ndnisses geh&ouml;ren die Abschaffung s&auml;mtlicher Bildungsgeb&uuml;hren, ein eingliedriges Schulsystem, Abschaffung des Numerus Clausus f&uuml;r Studieng&auml;nge, kleinere Klassengr&ouml;&szlig;en, und &Uuml;bernahmen in die Betriebe nach der Ausbildung.</p>
<p><strong>Die Termine im Ruhrgebiet im &Uuml;berblick:</strong></p>
<ul>
<li>Bochum: Hauptbahnhof – 9:30 Uhr</li>
<li>Dortmund: Katharinentreppe – 10:30 Uhr</li>
<li>Duisburg Mitte / S&uuml;d: Vorplatz am Hauptbahnhof –  8:15 Uhr</li>
<li>Duisburg Nord: Hamborn Amtsgericht  – 8:15 Uhr</li>
<li> Duisburg West: Rheinhausen Bahnhof – 8:00 Uhr</li>
<li>Essen: Hirschlandplatz – 9.00 Uhr</li>
</ul>
<div class="additionallinks">
<p style="color:white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color: white;">Web: <a title="Link &ouml;ffnet Seite im neuem Fenster" href="http://www.bildungsstreik.net/" target="_blank">Aktionsseite zum Bildungsstreik</a></p>
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Gewalt und Festnahmen bei Nazi-Demo</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/05/09/2011/gewalt-und-festnahmen-bei-nazi-demo/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 12:30:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Jochimsen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[in aller Kürze]]></category>

		<category><![CDATA[Demo]]></category>

		<category><![CDATA[Festnahmen]]></category>

		<category><![CDATA[Gegendemo]]></category>

		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>

		<category><![CDATA[linke Autonome]]></category>

		<category><![CDATA[Nazi]]></category>

		<category><![CDATA[Neonazis]]></category>

		<category><![CDATA[Protest]]></category>

		<category><![CDATA[Rechte]]></category>

		<category><![CDATA[Rechtsextreme]]></category>

		<category><![CDATA[Sitzblockaden]]></category>

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		<description><![CDATA[Dortmund. Im Rahmen der Nazi-Demo am vergangenen Sonnabend, 3. September, kam es zu Ausschreitungen zwischen der Polizei und einigen Autonomen der linksextremen Szene. 291 Personen wurden festgenommen, darunter 70 Jugendliche. Etwa 85 Prozent der Festgenommenen kamen aus dem linksautonomen Lager.

Lediglich 40 der Festgenommenen waren Dortmunder, die meisten kamen laut Angaben der Dortmunder Polizei aus dem [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dortmund. Im Rahmen der Nazi-Demo am vergangenen Sonnabend, 3. September, kam es zu Ausschreitungen zwischen der Polizei und einigen Autonomen der linksextremen Szene. 291 Personen wurden festgenommen, darunter 70 Jugendliche. Etwa 85 Prozent der Festgenommenen kamen aus dem linksautonomen Lager.<br />
</strong></p>
<p>Lediglich 40 der Festgenommenen waren Dortmunder, die meisten kamen laut Angaben der Dortmunder Polizei aus dem &uuml;brigen Nordrhein-Westfalen. Alleine 42 Polizisten wurden verletzt, viele davon an Atemwegen und Augen, weil sie aus Feuerl&ouml;schern bespr&uuml;ht wurden. Drei Polizisten wurden schwer verletzt.</p>
<p>Zu der Demonstration am Sonnabend waren nur etwa 700 Rechtsextreme gekommen, angek&uuml;ndigt hatten sich etwa 1000. Vor Ort waren jedoch noch doppelt so viele Autonome der linken Szene. Mit Steinen, B&ouml;llern und Pfefferspray wollten sie die Sperren durchbrechen, welche die Polizei um die rechten Demonstranten gebildet hatte.</p>
<p>Nicht zu vergessen sind jedoch auch die etwa 10.000 friedlichen Gegendemonstranten, welche mit gewaltfreien Sitzblockaden ihren Widerstand gegen die Nazis ausdr&uuml;ckten. W&auml;hrend die meisten von der Polizei aufgel&ouml;st wurden, hatte eine Blockade von Politikern, B&uuml;rgern und dem Pfarrer der Pauluskirche Erfolg; die Route der rechten Demonstranten wurde umgeleitet, was mit Glockenl&auml;uten, Jubel und Freudentr&auml;nen aufgenommen wurde.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:<br />
</strong>
</p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/02/09/2011/nazi-demos-in-dortmund/">Nazi-Demos in Dortmund</a></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://dortmundnazifrei.wordpress.com/2011/09/04/unsere-bilanz-des-03-septembes/" target="_blank">Bilanz des B&uuml;ndnisses &#8220;Dortmund nazifrei&#8221;</a></p>
</div>


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			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/05/09/2011/gewalt-und-festnahmen-bei-nazi-demo/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Nazi-Demos in Dortmund</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/02/09/2011/nazi-demos-in-dortmund/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/02/09/2011/nazi-demos-in-dortmund/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 10:31:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Jochimsen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[in aller Kürze]]></category>

		<category><![CDATA[Bündnis Dortmund nazifrei]]></category>

		<category><![CDATA[Demo]]></category>

		<category><![CDATA[Gegendemo]]></category>

		<category><![CDATA[Guntram Schneider]]></category>

		<category><![CDATA[Marie Dazert]]></category>

		<category><![CDATA[Nazi]]></category>

		<category><![CDATA[Neonazis]]></category>

		<category><![CDATA[Protest]]></category>

		<category><![CDATA[Rechte]]></category>

		<category><![CDATA[Rechtsextreme]]></category>

		<category><![CDATA[Ullrich Sierau]]></category>

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		<description><![CDATA[Dortmund. Am Samstag, 3. September, veranstalten Neonazis ihren j&#228;hrlichen &#8220;Antikriegstag&#8221;. Dazu werden rund 1000 Rechtsextreme erwartet, welche durch die Dortmunder Nordstadt ziehen werden. Schon heute soll es erste Kundgebungen und Demonstrationen geben. Doch auch die Gegendemonstranten gehen auf die Stra&#223;e.

Bereits seit einigen Tagen betreiben Rechte Infost&#228;nde in der Stadt. Am Freitagnachmittag werden sie dann durch [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dortmund. Am Samstag, 3. September, veranstalten Neonazis ihren j&auml;hrlichen &#8220;Antikriegstag&#8221;. Dazu werden rund 1000 Rechtsextreme erwartet, welche durch die Dortmunder Nordstadt ziehen werden. Schon heute soll es erste Kundgebungen und Demonstrationen geben. Doch auch die Gegendemonstranten gehen auf die Stra&szlig;e.<br />
</strong></p>
<p>Bereits seit einigen Tagen betreiben Rechte Infost&auml;nde in der Stadt. Am Freitagnachmittag werden sie dann durch das Saarlandstra&szlig;en- und Kreuzviertel ziehen. Mehrere B&uuml;ndnisse wollen diesen Aufmarsch, der bereits zum siebten Mal in Dortmund stattfindet, durch Gegendemonstrationen und Blockaden verhindern. Die Polizei wird die Blockaden jedoch aufl&ouml;sen, denn auch &#8220;<span class="topo_col main_col">Rechte haben wie jeder Demonstrationsteilnehmer das Recht, sich zu bewegen&#8221;, so Dortmunds Polizeipr&auml;sident Hans Schulze.</span></p>
<p><span class="topo_col main_col">Namhafte Politiker stehen auf Seiten der Gegendemonstranten, das B&uuml;ndnis &#8220;Dortmund nazifrei&#8221; wird unter anderem von B&uuml;rgermeister Ullrich Sierau (SPD), Landesarbeitsminister Guntram Schneider (SPD) und der Sprecherin der Gr&uuml;nen Jugend NRW, Marie Dazert, unterst&uuml;tzt. Sie sind auch Redner f&uuml;r die Kundgebung des B&uuml;ndnisses, welche f&uuml;r Samstag um neun Uhr an der Sch&uuml;tzenstra&szlig;e geplant ist. Alleine f&uuml;r den Samstag sind 17 Protestkundgebungen geplant, w&auml;hrend die Rechtsextremen in der Nordstadt demonstrieren wollen.<br />
</span></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:<br />
</strong>
</p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://dortmundquer.blogsport.de/blockaden/blockadekonzept/" target="_blank">Blockadekonzept des B&uuml;ndnisses &#8220;Dortmund stellt sich quer&#8221;</a></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.derwesten-recherche.org/2011/09/nazis-in-dortmund-eine-art-klassentreffen/" target="_blank">Die Neonazi-Szene in Dortmund</a></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dortmund/info-grafik/Demo-Routen-und-Gegenveranstaltungen-im-Ueberblick;art93158,1390846" target="_blank">Demo-Routen und Gegenveranstaltungen im &Uuml;berblick</a></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dortmund/Hier-behindern-die-Demonstrationen-Busse-und-Bahnen;art930,1392951" target="_blank">&Uuml;berblick &uuml;ber die Einschr&auml;nkungen von Bus und Bahn w&auml;hrend der Demonstrationen</a></p>
</div>


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			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/02/09/2011/nazi-demos-in-dortmund/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Slut Walk&#8221; durch Dortmund</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/14/08/2011/slut-walk-in-minirock-und-bh-durch-dortmund/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/14/08/2011/slut-walk-in-minirock-und-bh-durch-dortmund/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 14 Aug 2011 10:28:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Jochimsen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[Angela Frockevic]]></category>

		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>

		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>

		<category><![CDATA[Frauenrechte]]></category>

		<category><![CDATA[Natalya Kashkovskaya]]></category>

		<category><![CDATA[Oliver Lauenstein]]></category>

		<category><![CDATA[Protest]]></category>

		<category><![CDATA[Protestmarsch]]></category>

		<category><![CDATA[Slut-Walk]]></category>

		<category><![CDATA[Vergewaltigung]]></category>

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		<description><![CDATA["Wir sind alle Schlampen!" Die Teilnehmer des "Slut Walk" wollen dem Sexismus in unserer Gesellschaft den Kampf ansagen. Knapp bekleidet zogen sie dazu durch die Dortmunder Innenstadt. 


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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_71077" class="wp-caption aligncenter" style="width: 664px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/08/slutwalk3.jpg"><img class="size-full wp-image-71077" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/08/slutwalk3.jpg" alt="Nicht nur in Dortmund fand der Slut Walk statt, auch in Berlin, Bielefeld, K&ouml;ln und vielen anderen deutschen St&auml;dten wurde am Samstag demonstriert. Foto: Michael Jochimsen" width="654" height="353" /></a><p class="wp-caption-text">Nicht nur in Dortmund fand der &quot;Slut Walk&quot; statt: Auch in Berlin, Bielefeld, K&ouml;ln und vielen anderen deutschen St&auml;dten gingen am Samstag (13.08.2011) die &quot;Schlampen&quot; auf die Stra&szlig;e um gegen Sexismus in der Gesellschaft zu demonstrieren. Fotos (4): Michael Jochimsen</p></div>
<p><strong>Am Samstag (13.08.2011) wurde Dortmund Schauplatz eines ganz besonderen Protestmarsches: Hunderte, meist freiz&uuml;gig gekleidete Demonstranten gingen beim sogenannten „Slut Walk&#8221; f&uuml;r sexuelle Selbstbestimmung und gegen Sexismus auf die Stra&szlig;e.<br />
</strong></p>
<p>&#8220;Ach du, bei meiner Figur k&ouml;nnte ich da nicht mehr mitlaufen&#8221;, sagt eine &auml;ltere Dame zu ihrer Begleiterin und blickt im Vorbeigehen auf die vielen leicht bekleideten Menschen mit bunten Haaren, die den Platz vor dem Dortmunder Hauptbahnhof bev&ouml;lkern. M&auml;dchen in Netzstr&uuml;mpfen und M&auml;nner in bunten R&ouml;cken - sie alle sind zum &#8220;Slut Walk&#8221; nach Dortmund gekommen.</p>
<p><strong>&#8220;Slut Walk&#8221; ist eine junge Protestbewegung</strong></p>
<p>Die Protestbewegung ist erst Anfang dieses Jahres in Kanada entstanden. Ein kanadischer Polizeibeamter hatte damals bei einem Vortrag gesagt, dass „Frauen es vermeiden sollten, sich wie Schlampen anzuziehen, um nicht zu Opfern zu werden&#8221;. Dies l&ouml;ste eine Protestwelle in der ganzen Welt aus. Die zentrale Botschaft: &#8220;Selbst wenn ich mich freiz&uuml;gig kleide, hei&szlig;t das noch lange nicht, dass ich mit jedem ins Bett gehe&#8221;.</p>
<div id="attachment_71074" class="wp-caption alignright" style="width: 281px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/08/oliver.jpg"><img class="size-full wp-image-71074" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/08/oliver.jpg" alt="Das Thema von Oliver Lauensteins Doktorarbeit ist Nationalit&auml;t und Gender, ihm steht die Thematik des Slut Walks also auch beruflich nahe. Foto: Michael Jochimsen" width="271" height="187" /></a><p class="wp-caption-text"> Ein Mann unter Schlampen: Doktorand Oliver Lauenstein ist nicht der einzige m&auml;nnliche Teilnehmer beim Dortmunder &quot;Slut Walk&quot;.</p></div>
<p>Beim &#8220;Slut Walk&#8221; machen aber nicht nur Frauen auf Sexismus in unserer Gesellschaft aufmerksam. Unterst&uuml;tzt werden sie von M&auml;nnern wie Oliver Lauenstein. &#8220;Was mich w&uuml;tend macht ist, wie Sexualstraft&auml;ter oft in Schutz genommen werden&#8221;, sagt der 30-J&auml;hrige. Der Doktorand in politischer Psychologie ist der Meinung, dass viele Menschen in unserer Gesellschaft glauben, dass Sexualstraft&auml;ter auf irgendeine Weise krank seien und durch k&ouml;rperbetont gekleidete Frauen zu solchen Taten erst animiert w&uuml;rden. &#8220;Man wird aber nicht zuf&auml;llig zum Vergewaltiger&#8221;, meint Lauenstein.</p>
<p><strong>Knapp bekleidet durch die Dortmunder Innenstadt</strong></p>
<p>Vom Dortmunder Hauptbahnhof setzt sich der Zug in Bewegung, zieht zum U-Turm und in Richtung Linienstra&szlig;e. Gezielt geht es an der &#8220;Bordellstra&szlig;e&#8221; vorbei, an Pornokinos und Sexshops. Denn die Demonstranten wollen darauf aufmerksam machen, dass auch Prostituierte Opfer sexualisierter Gewalt werden.</p>
<p>Auf dem Weg bis zum Endpunkt des Demonstrationszuges, dem Friedensplatz, bleiben immer wieder Passanten stehen und sehen sich die Demonstranten in den auff&auml;lligen Klamotten an. Sie sehen Schilder mit Aufschriften wie &#8220;Nur weil ich meine Beine zeige, hei&szlig;t das nicht, dass ich sie f&uuml;r dich breit mache&#8221;. Sie h&ouml;ren Rufe wie &#8220;Freie Menschen, freie Frauen, k&ouml;nnen auf sich selbst vertrauen&#8221;. Die Message der Teilnehmer des &#8220;Slut Walk&#8221; ist klar. &#8220;Es ist gut, f&uuml;r solche Themen auf die Stra&szlig;e zu gehen&#8221;, meint eine Passantin. Angesichts der Netzstrumpfhosen, Minir&ouml;cke und knappen Korsette f&uuml;gt sie aber hinzu: &#8220;Mitlaufen w&uuml;rde ich dort nicht!&#8221;</p>
<div id="attachment_71073" class="wp-caption alignleft" style="width: 284px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/08/angela-und-natalya.jpg"><img class="size-full wp-image-71073" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/08/angela-und-natalya.jpg" alt="Auch die beiden 22-j&auml;hrigen Angela und Natalya halten Frauenrechte f&uuml;r ein sehr wichtiges und zu wenig beachtetes Thema Foto: Michael Jochimsen" width="274" height="182" /></a><p class="wp-caption-text">In Unterw&auml;sche und kurzem Rock: So wie die Studentinnen Angela und Natalya waren viele Teilnehmerinnen des &quot;Slut Walk&quot; gekleidet.</p></div>
<p><strong>Erster &#8220;Slut Walk&#8221; f&uuml;r Veranstalter voller Erfolg<br />
</strong></p>
<p>Um gegen Sexismus und f&uuml;r sexuelle Selbstbestimmung auf die Stra&szlig;e zu gehen, sind die Teilnehmer aus ganz Nordrhein-Westfalen angereist. So wie die Studentinnen Angela Fronckevic und Natalya Kashkovskaya, die aus Bielefeld nach Dortmund gekommen sind. &#8220;Wir haben uns erst heute morgen spontan dazu entschieden, hier mitzumachen&#8221;, sagt Natalya, die eigentlich aus Sibirien kommt. &#8220;Ich bin f&uuml;r die Ideen, die hier vertreten werden und wollte sowieso mal protestieren gehen&#8221;. Und die Irin Angela erz&auml;hlt: &#8220;In Irland studiere ich Frauenstudien und war schon einmal auf einem Slut Walk in Amsterdam dabei&#8221;.<strong><br />
</strong></p>
<div id="attachment_71075" class="wp-caption alignright" style="width: 344px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/08/slutwalk1.jpg"><img class="size-full wp-image-71075" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/08/slutwalk1.jpg" alt="Die sogenannte T&auml;ter-Opfer-Umkehrung ist noch oft die Regel statt die Ausnahme. Dabei wird dem Opfer zumindest eine Teilschuld an der Tat zugesprochen, indem es zum Beispiel durch aufreizende Kleidung den T&auml;ter zur Tat animiert habe. Foto: Michael Jochimsen" width="334" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Protest gegen die sogenannte T&auml;ter-Opfer-Umkehrung: Opfern sexueller Gewalt wird oft zumindest eine Teilschuld an der Tat zugesprochen.</p></div>
<p>Die Veranstalter des &#8220;Slut Walk&#8221; hatten nicht mit so vielen Teilnehmern gerechnet. Laut eigenen Angaben waren rund 350 Demonstranten in Dortmund dabei. Gro&szlig;e Aufmerksamkeit gab es auch durch die Medien: Kamerateams, Fotografen und Reporter begleiteten die Demonstranten durch die City.</p>
<p><strong>Auch nochmals ins eigene Bewusstsein rufen</strong></p>
<p>Dass das Thema Sexismus alle angeht, egal ob Mann oder Frau, das m&ouml;chte Doktorand Oliver Lauenstein beim Dortmunder &#8220;Slut Walk&#8221; in die &Ouml;ffentlichkeit tragen: &#8220;Fr&uuml;her dachte ich immer, ich m&uuml;sste den Ritter spielen, aber irgendwann habe ich gelernt, dass Frauen auch selber sexuelle Triebe haben&#8221;. Frauen zu bevormunden und auf Partys mit aufdringlichen Avancen zu nerven, sei nur etwas f&uuml;r Machos. Am besten solle man sich stets vergegenw&auml;rtigen: &#8220;Ein Nein ist immer ein Nein&#8221;.</p>
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<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema<br />
</strong>
</p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://slutwalkruhr.blogsport.de/" target="_blank">Internetauftritt des Slut Walk Ruhr</a></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://slutwalkberlin.de/slutwalkunited" target="_blank">Informationen zu Slut Walks in anderen St&auml;dten</a></p>
</div>


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		<title>Neuordnung der Dortmunder Stadtbezirke geplant</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jul 2011 11:33:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Lucas</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Zusammenlegung]]></category>

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		<description><![CDATA[Dortmund. Die Stadtbezirke Eving und Huckarde sollen mit anderen zusammengelegt werden. Diesen Vorschlag machte der politische Beirat gestern im Dortmunder Rat. Damit h&#228;tte die Stadt dann nur noch zehn statt der bisherigen zw&#246;lf Stadtbezirke.
Der Stadtbezirk Eving soll k&#252;nftig zu Scharnhorst geh&#246;ren, Huckarde zu Mengede. In etwa einem Jahr sollen dann auch die jeweiligen Bezirksverwaltungsstellen geschlossen [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dortmund. Die Stadtbezirke Eving und Huckarde sollen mit anderen zusammengelegt werden. Diesen Vorschlag machte der politische Beirat gestern im Dortmunder Rat. Damit h&auml;tte die Stadt dann nur noch zehn statt der bisherigen zw&ouml;lf Stadtbezirke.</strong></p>
<p>Der Stadtbezirk Eving soll k&uuml;nftig zu Scharnhorst geh&ouml;ren, Huckarde zu Mengede. In etwa einem Jahr sollen dann auch die jeweiligen Bezirksverwaltungsstellen geschlossen werden. Mit diesem Modell m&ouml;chte die Stadt Geld sparen. Im November wird der Rat &uuml;ber den Vorschlag abstimmen.</p>
<p>Die SPD sprach sich bereits gegen die geplante Zusammenlegung der Stadtteile aus. Zu den Gegnern z&auml;hlt auch Oberb&uuml;rgermeister Ullrich Sierau. In der vergangenen Woche hatte sich in Eving au&szlig;erdem eine Protestbewegung formiert, die gegen die Aufl&ouml;sung ihres Stadtbezirks vorgeht.</p>


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		<title>Dortmund: Demos gegen Pro NRW-Aktion ein voller Erfolg</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 11:47:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexa Kasparek</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[in aller Kürze]]></category>

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		<category><![CDATA[pro NRW]]></category>

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		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>

		<category><![CDATA[Verfassungsschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Gleich zwei Demos fanden am Samstag statt, um gegen den Aufmarsch der Pro NRWler in Dortmund H&#246;rde zu protestieren.
Rund 200 Menschen trafen sich zur Gegenveranstaltung des Dortmunder B&#252;ndnisses &#8220;Dortmund stellt sich quer&#8221;. Das B&#252;ndnis hatte einen Aufzug durch H&#246;rde organisiert. Ungef&#228;hr die gleiche Anzahl an Demonstranten besuchten die Kundgebung des Dortmunder Arbeitskreises gegen Rechts.
&#8220;Der Tag [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Gleich zwei Demos fanden am Samstag statt, um gegen den Aufmarsch der Pro NRWler in Dortmund H&ouml;rde zu protestieren.</p>
<p>Rund 200 Menschen trafen sich zur Gegenveranstaltung des Dortmunder B&uuml;ndnisses &#8220;Dortmund stellt sich quer&#8221;. Das B&uuml;ndnis hatte einen Aufzug durch H&ouml;rde organisiert. Ungef&auml;hr die gleiche Anzahl an Demonstranten besuchten die Kundgebung des Dortmunder Arbeitskreises gegen Rechts.</p>
<p>&#8220;Der Tag war ein hervorragendes Ergebnis, mit dem wir sehr zufrieden sind&#8221;, sagt Ralf Beltermann vom Arbeitskreis gegen Rechts. &#8220;Wenn man die Jugendlichen mitz&auml;hlt, die sich zum anschlie&szlig;enden internationalen Fu&szlig;ballturnier trafen, kamen wir auf vielleicht 300 bis 400 Leute.&#8221; Denen h&auml;tten nur etwa 70 bis 80 Anh&auml;nger der Regionalpartei Pro NRW gegen&uuml;bergestanden. Die meisten Anh&auml;nger der rechten Partei warem mit dem Bus angereist. &#8220;Es gab kaum Zuspruch aus H&ouml;rde selbst&#8221;, so Beltermann.</p>
<p>Die Anh&auml;nger der rechten Kleinpartei hatten sich Samstagmittag in Clarenberg versammelt, um gegen das Moscheebauprojekt &#8220;Am Grimmelspiepen&#8221; zu protestieren. Alle Veranstaltungen liefen friedlich ab.</p>
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<p style="color:white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color:white;"><a href="http://www.projekte-dortmund.de/">Homepage des Dortmunder Arbeitskreises gegen Rechtsextremismus</a><br />
<a href="http://dortmundquer.blogsport.de/">Homepage des B&uuml;ndnisses &#8220;Dortmund stellt sich quer&#8221; </a><br />
<a href="http://www.im.nrw.de/imshop/shopdocs/Verfassungsschutzbericht_2009.pdf" target="_blank">Verfassungsschutzbericht f&uuml;r NRW (pdf)</a></p>
</div>


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		<title>Dortmund: Protestcamp zum Bildungsstreik</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 13:11:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephanie Jungwirth</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[in aller Kürze]]></category>

		<category><![CDATA[Bildungsstreik]]></category>

		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Protest]]></category>

		<category><![CDATA[Studierende]]></category>

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		<description><![CDATA[Die kleine Zeltstadt vor der EF 50 wirft Fragen auf: Wer sind die? Was machen die? Haben die eine Genehmigung?
Eine kurze Nachfrage beseitigt alle Ungewissheiten: Eine Gruppe freier Studierender hat hier das Protestcamp zur Aktionswoche Bildungsstreik aufgebaut. Hat man beim letzten Mal noch einen H&#246;rsaal besetzt, steht man nun mit Flyern und einem Infostand vor dem [...]


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die kleine Zeltstadt vor der EF 50 wirft Fragen auf: Wer sind die? Was machen die? Haben die eine Genehmigung?<br />
Eine kurze Nachfrage beseitigt alle Ungewissheiten: Eine Gruppe freier Studierender hat hier das Protestcamp zur Aktionswoche Bildungsstreik aufgebaut. Hat man beim letzten Mal noch einen H&ouml;rsaal besetzt, steht man nun mit Flyern und einem Infostand vor dem H&ouml;rsaalgeb&auml;ude, um auf die Notst&auml;nde im Bildungssystem aufmerksam zu machen.</p>
<p>Im Laufe der Woche sind noch weitere Aktionen geplant, weitere Infos findet Ihr auf der Homepage zum Dortmunder Bildungsstreik.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr Infos zum anklicken</strong></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.protest-dortmund.de"> Bildungsstreik Dortmund</a></p>
</div>


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