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	<title>pflichtlektüre &#187; Pinkwart</title>
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	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 14:01:47 +0000</pubDate>
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		<title>Pinkwart: Sch&#252;tten das Kind nicht mit dem Bade aus</title>
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		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/01/02/2010/pinkwart-das-kind-nicht-mit-dem-bade-ausschuetten/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 22:04:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Barbara Wege</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[im hörsaal]]></category>

		<category><![CDATA[Bologna]]></category>

		<category><![CDATA[ECTS]]></category>

		<category><![CDATA[Kraft]]></category>

		<category><![CDATA[Pinkwart]]></category>

		<category><![CDATA[Studiengebühren]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Mai sind Landtagswahlen in NRW. Dann k&#246;nnen Studenten mitentscheiden, wie es in der Hochschulpolitik weitergehen soll. Pflichtlekt&#252;re hat bei Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) und SPD-Spitzenkandidatin Hannelore Kraft nachgefragt, wie sie zu Bologna und Studiengeb&#252;hren stehen. 


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es wird ein spannendes Jahr in der Bildungspolitik: Im Mai sind Landtagswahlen in NRW. Beim Urnengang k&ouml;nnen Studenten mitentscheiden, wie es in der Hochschulpolitik weitergehen soll. <em>Pflichtlekt&uuml;re</em> hat bei Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) und SPD-Spitzenkandidatin Hannelore Kraft nachgefragt, wie sie zu Bologna und Studiengeb&uuml;hren stehen. </strong></p>
<div id="attachment_22242" class="wp-caption alignleft" style="width: 236px"><img class="size-medium wp-image-22242" title="streik-stimmen_andreas_pinkwart" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/streik-stimmen_andreas_pinkwart-226x300.jpg" alt="NRW-Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart." width="226" height="300" /><p class="wp-caption-text">NRW-Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart will die Studiengeb&uuml;hren beibehalten. Foto: FDP</p></div>
<p><strong>Vorausgesetzt, Ihre Partei ist in NRW nach der Wahl an der  Macht. Werden die Studiengeb&uuml;hren auf absehbare Zeit abgeschafft?</strong><br />
<strong>Andreas Pinkwart:</strong> Die Studienbeitr&auml;ge bleiben, weil sie sinnvoll sind und viel Positives bewirkt haben. Das Studium an den Universit&auml;ten in NRW ist durch die Beitr&auml;ge sp&uuml;rbar besser geworden. Zum einen durch die vielen Verbesserungen in der Lehre, die durch Studienbeitr&auml;ge bezahlt werden k&ouml;nnen. Zum anderen hat sich ein Mentalit&auml;tswechsel vollzogen: Die Hochschulen nehmen ihre Studierenden ernster und die Studierenden ihr Studium. Unser Modell ist sozial vertr&auml;glich, weil jeder die M&ouml;glichkeit hat, die Beitr&auml;ge erst nach Berufseinstieg zu entrichten und weil die meisten Baf&ouml;g-Empf&auml;nger davon freigestellt sind. Die Ergebnisse lassen sich sehen: Wir haben derzeit Rekordzahlen bei Studienanf&auml;ngern und bei Absolventen.</p>
<p><strong>Hannelore Kraft:</strong> Die SPD steht f&uuml;r Geb&uuml;hrenfreiheit von der Kita bis zur Hochschule. Deshalb werden wir jegliche Form von Studiengeb&uuml;hren zeitnah nach der Wahl abschaffen. Diese Abschaffung kann jedoch nicht ohne eine Gegenfinanzierung in gleicher H&ouml;he erfolgen. Die Hochschulen ben&ouml;tigen die Mittel, die sie heute durch die Studiengeb&uuml;hren einnehmen, schlie&szlig;lich nach wie vor zur Verbesserung der Lehre. Die zus&auml;tzlich zur Verf&uuml;gung gestellten Landesmittel sollen aber nach strengen Kriterien vergeben werden damit wirklich die Qualit&auml;t der Lehre verbessert wird.</p>
<p><strong>Welche gro&szlig;en Fehler sind Ihrer Meinung nach bei der Einf&uuml;hrung von Bachelor und Master unterlaufen, seitens der Hochschulen und seitens der Politik?</strong><br />
<strong>Pinkwart:</strong> In vielen F&auml;llen haben die Hochschulen das sehr gut umgesetzt. Es gibt aber auch Studieng&auml;nge, bei denen die Stoff- und Pr&uuml;fungsdichte zu hoch sind und die Voraussetzungen f&uuml;r Auslandssemester schlecht sind. Es ist wichtig, dass diese Probleme schnell gel&ouml;st werden. Das Memorandum der Rektoren der NRW-Hochschulen zeigt, dass sich die Unis hier in der Pflicht sehen. Geld ist genug da, auch weil das Land seine Zusch&uuml;sse deutlich erh&ouml;ht hat. Die Hochschulen haben heute 600 Millionen Euro mehr zur Verf&uuml;gung als 2005 - davon machen die Studienbeitr&auml;ge 280 Millionen Euro aus.&#8221;</p>
<div id="attachment_22243" class="wp-caption alignright" style="width: 237px"><img class="size-medium wp-image-22243" title="streik-stimmen_hannelore_kraft" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/streik-stimmen_hannelore_kraft-227x300.jpg" alt="SPD-Spitzenkandidatin Hannelore Kraft. Foto: SPD" width="227" height="300" /><p class="wp-caption-text">SPD-Spitzenkandidatin Hannelore Kraft will die Studiengeb&uuml;hren abschaffen. Foto: SPD</p></div>
<p><strong>Kraft:</strong> Die zwei gro&szlig;en Ziele der Bologna-Reform sind in vielen F&auml;llen nicht erreicht worden. Die Studieng&auml;nge sollten inhaltlich reformiert werden und die Vergleichbarkeit der Abschl&uuml;sse sollte verbessert werden. H&auml;ufig sind jedoch die Studieninhalte nicht neu konzipiert worden, sondern einfach in die viel k&uuml;rzeren Bachelor-Studieng&auml;nge gepresst worden. Darunter leiden die Studierenden am meisten, noch dazu in einer Zeit, in der sie neben ihrem Lebensunterhalt auch noch f&uuml;r Studiengeb&uuml;hren aufkommen m&uuml;ssen. Zugleich ist ein Wildwuchs an Studieng&auml;ngen entstanden, der eine Vergleichbarkeit und damit die Mobilit&auml;t zwischen den Hochschulen erschwert oder gar unm&ouml;glich macht. Die Bologna-Reform wird zwar an den Hochschulen umgesetzt, deshalb muss sie auch dort korrigiert werden. Aber es wird immer deutlicher, dass sich die Politik aus diesem Prozess nicht zur&uuml;ckziehen darf. Sie muss Qualit&auml;tsstandards &uuml;berwachen, daf&uuml;r sorgen, dass es eine Koordination zwischen den einzelnen Hochschulen, aber auch zwischen den Bundesl&auml;ndern gibt. Es kann nicht sein, dass man mittlerweile nicht einmal mehr innerhalb Nordrhein-Westfalens den Studiengang wechseln kann. Vom Wechsel zwischen Bundesl&auml;ndern ganz zu schweigen. Da ist NRW, das sich vollst&auml;ndig aus der Verantwortung f&uuml;r die Hochschulen gezogen hat, Schlusslicht in Deutschland.</p>
<p><strong>Vorausgesetzt, ihre Partei ist nach der Wahl an der  Macht: Welche konkreten Schritte planen Sie, um die Bologna-Reform zu reformieren?</strong><br />
<strong>Pinkwart:</strong> Damit warten wir nicht bis zur Wahl, wir sind schon l&auml;ngst t&auml;tig. Die Uni-Rektoren haben sich auf einen Bologna-Check verpflichtet. Im M&auml;rz treffen wir uns erneut. Dann sollten f&uuml;r jeden Studiengang, wo Verbesserungsbedarf erkannt worden ist, konkrete Ma&szlig;nahmen auf dem Tisch liegen. Die Unis werden auch zus&auml;tzliches wissenschaftliches Lehrpersonal einstellen. Eines aber werden wir nicht tun: Das Kind mit dem Bade aussch&uuml;tten. Bologna ist richtig und wichtig, man muss es nur &uuml;berall gut machen.</p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: Arial; font-size: x-small;"><span style="font-size: 10pt;"> </span></span></p>
<p><strong>Kraft:</strong> Wir wollen einen Bologna-T&Uuml;V, eine Reform der Reform. Die Hochschulen sollen sich auf anerkannte Qualit&auml;tsstandards einigen, sich beispielsweise dazu verpflichten, Studieneingangsbegleitungen zu organisieren. Es soll freiere Wahlm&ouml;glichkeiten bei Seminaren und Vorlesungen und weniger Anwesenheitspflichten geben. Au&szlig;erdem lehnen wir eine Quotierung beim &Uuml;bergang vom Bachelor zum Master ab. Zur besseren Vergleichbarkeit der Studieng&auml;nge wollen wir gemeinsam mit den Hochschulen kooperative Standards f&uuml;r die wechselseitige Abstimmung der Studieninhalte und eine einheitliche Berechnung und Vergleichbarkeit der ECTS-Punkte entwickeln.</p>
<p style="color:white;"><strong>.</strong></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.flickr.com/photos/46574513@N03/sets/72157623329287268/show/" target="_blank"> Foto-Show: Die Bilder des Bildungsstreiks</a><br />
<a href="http://www.pflichtlektuere.com/01/02/2010/die-botschaft-ist-angekommen/"> Analyse: Die Botschaft des Bildungsstreiks ist angekommen</a><br />
<a href="http://www.pflichtlektuere.com/01/02/2010/die-verschulung-ist-nicht-das-problem/"> Kommentar: Die Verschulung ist nicht das Problem an Bologna</a><br />
<a href="http://www.pflichtlektuere.com/01/02/2010/verschuldungsfalle-oder-garant-fuer-gute-lehre/"> Kontroverse: Was Rektorate und Asten von Studiengeb&uuml;hren halten</a><br />
<a href="http://www.pflichtlektuere.com/01/02/2010/keine-zeit-fuer-streik/">Analyse: H&ouml;rsaalbesetzungen spalteten Studierendenschaft</a><br />
<a href="http://www.innovation.nrw.de/objekt-pool/download_dateien/presse/Memorandum_der_NRW-Universit__ten.pdf" target="_blank">Im Wortlaut: Das Memorandum der Rektoren der NRW-Unis im Wortlaut</a><br />
<a href="https://docs.google.com/fileview?id=0ByQdRHqUj_HDMDhhOGU4ZDAtNzgwYS00MzI5LTgyMWUtNGRhMDcwMDYwZjYx&amp;hl=en" target="_blank">Im Wortlaut: UDE-Prorektor Bosbach zur Justiziariats-Stellungnahme zur Anwesenheitspflicht</a></p>
<p><a href="http://www.pflichtlektuere.com/30/11/2009/hoersaal-in-dortmund-geraeumt-31-studenten-wegen-hausfriedensbruchs-angezeigt/">R&uuml;ckblick: H&ouml;rsaal-R&auml;umung in der Dortmunder Emil-Figge-50</a><br />
<a href="http://www.pflichtlektuere.com/22/01/2010/bologna-lorbeeren-oder-lossagungen/">R&uuml;ckblick: Bologna-Tag an der TU Dortmund</a></p>
<p><a href="http://www.eldoradio.de/podcast/item.php?idx=1984" target="_blank">Podcast: Eldoradio-Kommentar zur H&ouml;rsaal-R&auml;umung in Dortmund</a><br />
<a href="http://www.do1-tv.de/2009/12/01/newsflash-ende-der-besetzung-ende-des-protests/" target="_blank">Video: Do1 berichtet &uuml;ber H&ouml;rsaal-R&auml;umung in Dortmund</a><br />
<a href="http://www.do1-tv.de/2010/01/22/22-01-2010-bolognatag-an-der-tu-dortmund/" target="_blank">Video: Do1 berichtet &uuml;ber den Bologna-Tag an der TU Dortmund</a></p>
</div>
<p style="color:white;"><strong>.</strong></p>


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		</item>
		<item>
		<title>&#196;rger bei Diskussion mit Minister Pinkwart</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/26/11/2009/aerger-bei-diskussion-mit-minister-pinkwart/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/26/11/2009/aerger-bei-diskussion-mit-minister-pinkwart/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 08:29:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julian Weimer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Duisburg]]></category>

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		<category><![CDATA[Bildungsstreik]]></category>

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		<category><![CDATA[Protest]]></category>

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		<description><![CDATA[Innovationsminister Pinkwart hat sich in Duisburg der Diskussion mit Studenten gestellt. Bilanz: Ein verletzter Ordner - und inhaltlich ging's keinen Schritt nach vorn.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der NRW-Innovationsminister wollte sich in Duisburg den Studenten stellen. Gem&auml;&szlig;igte Kritiker der schwarz-gelben Hochschulpolitik hatten das Treffen vorbereitet. Doch einzelne St&ouml;rer versuchten, die Diskussion zu sprengen. Bilanz: Ein verletzter Ordner - und inhaltlich ging&#8217;s keinen Schritt nach vorn.</strong></p>
<div id="attachment_17131" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/26315560.jpg"><img class="size-large wp-image-17131" title="Plakat gegen Pinkwart im Audimax" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/26315560-600x245.jpg" alt="Klare Kante, auch auf den Plakaten: Mit der Hochschulpolitik der FPD sind viele Studenten unzufrieden." width="600" height="245" /></a><p class="wp-caption-text">Klare Kante: Mit der Hochschulpolitik der FPD sind viele Studenten unzufrieden.</p></div>
<p>Alles andere als ein freundlicher Empfang f&uuml;r Andreas Pinkwart (FDP) in Duisburg: Minutenlang buhten ihn am gestrigen Mittwoch rund 500 Studenten im Audimax der Uni Duisburg aus. &#8220;Bildung f&uuml;r alle – und zwar umsonst&#8221;, schleuderten sie dem NRW-Wissenschaftsminister zur Begr&uuml;&szlig;ung entgegen. &#8220;Bildung verliert, wenn Schwarz-Gelb regiert!&#8221; Kein Durchkommen, auch nicht f&uuml;r Moderator J&uuml;rgen Zurheide vom Westdeutschen Rundfunk, den der AStA f&uuml;r die Diskussion um den Bildungsstreik und die Universit&auml;tsreformen der schwarz-gelben Landesregierung engagiert hatte.</p>
<p>Zum Teil hatte sich Pinkwart die Diskussion mit den Studenten selbst erschwert: Schon im Laufe des Tages hatte er vollmundig gesagt, er werde seine Politik doch nicht wegen &#8220;einer Handvoll Krawallmacher&#8221; &auml;ndern. Das kam auch bei gem&auml;&szlig;igten Kritikern nicht gut an, die sich mit angesprochen f&uuml;hlten.</p>
<p><strong>Mit Gewalt in den H&ouml;rsaal</strong></p>
<div id="attachment_17132" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/26315586.jpg"><img class="size-medium wp-image-17132" title="Aufmarsch vor dem Audimax" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/26315586-300x199.jpg" alt="F&uuml;r die Studenten stellte sich die Frage: Demonstration oder Diskussion? Die meisten entschieden sich, zun&auml;chst im Audimax mit Andreas Pinkwart zu streiten." width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">F&uuml;r die Studenten stellte sich die Frage: Demonstration oder Diskussion? Die meisten entschieden sich, zun&auml;chst im Audimax mit Andreas Pinkwart zu streiten.</p></div>
<p>Noch w&uuml;ster waren die Angriffe offenbar bei einer Fachdiskussion davor. Wie viele andere Medienvertreter auch war die pflichtlekt&uuml;re im Audimax, um &uuml;ber die Diskussion zu berichten. Schon anderthalb Stunden vorher hatten es aber rund 30 Demonstranten mit Gewalt in einen H&ouml;rsaal geschafft, in dem Pinkwart zum Gespr&auml;ch &uuml;ber ein Format seines Innovationsministeriums zu Gast war. Der <a href="http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/50510/1518964/polizei_duisburg" target="_blank">Polizeibericht</a>: &#8220;Bei diesem erzwungenen Zutritt wurde ein eingesetzter Ordner leicht verletzt.&#8221; Der Rektor der Universit&auml;t und auch Minister Pinkwart verlie&szlig;en daraufhin den Saal.</p>
<p>Dabei hatte der AStA eine friedliche Auseinandersetzung geplant. Er hatte sich bereits vor der Diskussionsrunde mit Kommilitonen getroffen und abgesprochen, wie sie sich mit dem Minister auseinandersetzen wollten. Doch gegen die lautstarken Zwischenrufer, die auch in diesen H&ouml;rsaal kamen, hatten anfangs weder sie noch Moderator J&uuml;rgen Zurheide eine Chance - obwohl auch der seine Vermittlerrolle zugunsten der Studenten aufweichte. &#8220;Ich bin froh, dass ich in den 70er- und 80er-Jahren studiert habe&#8221;, erkl&auml;rte Zurheide. &#8220;Und dass man mich damals auch zw&ouml;lf Semester gelassen hat.&#8221; Schwarz vermummt stand eine Gruppe junger M&auml;nner am Rande und rief immer wieder lautstark gegen die Redner.</p>
<p><strong>Studenten gingen selbst gegen St&ouml;rer an</strong></p>
<p>Doch die feindliche Stimmung im Saal kippte: Einzelne hatten auch die SPD-Landtagsabgeordnete Anna Boos derma&szlig;en ausgeschrien (&#8221;Verr&auml;terin!&#8221;, &#8220;500 Euro Studiengeb&uuml;hren, das wart ihr!&#8221;), sodass keines ihrer Worte beim Publikum ankam. Da wehrten sich die Studenten gegen die St&ouml;rer. &#8220;Raus!&#8221;, riefen sie ihnen entgegen, &#8220;jetzt lasst sie doch einmal reden!&#8221; – das war wirkungsvoller als die Bitten von Moderator J&uuml;rgen Zurheide. Andreas Pinkwart kam der politischen Gegnerin zur Hilfe: &#8220;Die 500 Euro Studiengeb&uuml;hren haben in NRW die FDP und CDU eingef&uuml;hrt.&#8221;</p>
<p>Zumindest zuh&ouml;ren – das wollten die meisten. Auch wenn das, was Minister Andreas Pinkwart sagte, nicht gut ankam. Er verteidigte den Bolognaprozess. Durch die Reformen der schwarz-gelben Regierung habe NRW nun &#8220;25 Prozent mehr Einnahmen f&uuml;r die Hochschulen als 2005&#8243;, sagte Pinkwart zur Finanzierung der Universit&auml;ten &uuml;ber Gelder aus der Wirtschaft. &#8220;Morgen treffen wir uns mit den Rektoren und besprechen Verbesserungsvorschl&auml;ge. Wir wollen die Studieng&auml;nge entfrachten, weniger Klausuren und die Studierbarkeit erh&ouml;hen.&#8221;</p>
<p><strong>&#8220;Direkt von der Abschlussfeier in die Privatinsolvenz, so wird das laufen&#8221;</strong></p>
<div id="attachment_17129" class="wp-caption alignright" style="width: 298px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/26315554.jpg"><img class="size-medium wp-image-17129" title="Andreas Pinkwart in Duisburg" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/26315554-288x300.jpg" alt="Innovationsminister Andreas Pinkwart stellte sich den Studenten in Duisburg." width="288" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Innovationsminister Andreas Pinkwart stellte sich den Studenten in Duisburg.</p></div>
<p>Politikwissenschaftsstudent Patrick Hinze hat erlebt, wie Bologna in Duisburg umgesetzt wird. &#8220;Ich bin jetzt im siebten Semester, eigentlich h&auml;tte ich nach dem sechsten meinen Bachelorabschluss haben sollen. In meinem Jahrgang haben ihn sieben Prozent in der vorgegebenen Zeit geschafft.&#8221; Der Leistungsdruck sei zu hoch. &#8220;F&uuml;nf Klausuren habe ich im ersten Semester geschrieben, an drei Tagen. Dazu muss ich jobben, habe einen privaten Kredit aufgenommen.&#8221; Sein Urteil f&auml;llt vernichtend aus: &#8220;Direkt von der Abschlussfeier in die Privatinsolvenz, so wird das laufen.&#8221; Mehrere Studenten trugen Pinkwart solche Kritik vor.</p>
<p>Der reagierte abwehrend: &#8220;Die Reformen dienen auch dazu, schneller und erfolgreicher zum Abschluss zu kommen.&#8221; Seine Behauptung &#8220;je l&auml;nger es dauert, desto schwieriger ist ein Studium zu finanzieren&#8221;, sorgte im Saal f&uuml;r Gel&auml;chter.</p>
<p>Dass das, was Pinkwart versprochen hat, umgesetzt wird, bezweifeln die Studenten. &#8220;Immer nur reden in Gremiensitzungen, das machen wir schon seit Jahren mit&#8221;, sagte einer. &#8220;Der verspricht viel, ge&auml;ndert hat sich nie was.&#8221;</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=ucc7hyB_zv0" target="_blank">Video: WDR-Bericht zum Besuch Pinkwarts</a></p>
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>UDE: Studenten buhen Pinkwart aus</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/25/11/2009/ude-pinkwart-stellt-sich-aufgebrachten-studenten/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 19:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Agnes Heitmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[in aller Kürze]]></category>

		<category><![CDATA[Bildungsstreik]]></category>

		<category><![CDATA[Duisburg]]></category>

		<category><![CDATA[Pinkwart]]></category>

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		<description><![CDATA[NRW-Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart hat sich am Mittwoch den aufgebrachten Bildungsprotestlern an der Uni Duisburg-Essen gestellt. Im gr&#246;&#223;ten H&#246;rsaal in Duisburg erwarteten den FDP-Politiker mehr als 500 aufgebrachte Studenten, die ihn anfangs kaum zu Wort kommen lie&#223;en. Pinkwart versuchte dennoch seine Meinung zu Bildungsstreik und schwarz-gelber Hochschulpolitik an die Studenten zu bringen. Mit wenig Erfolg - immer [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>NRW-Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart hat sich am Mittwoch den aufgebrachten Bildungsprotestlern an der Uni Duisburg-Essen gestellt. Im gr&ouml;&szlig;ten H&ouml;rsaal in Duisburg erwarteten den FDP-Politiker mehr als 500 aufgebrachte Studenten, die ihn anfangs kaum zu Wort kommen lie&szlig;en. Pinkwart versuchte dennoch seine Meinung zu Bildungsstreik und schwarz-gelber Hochschulpolitik an die Studenten zu bringen. Mit wenig Erfolg - immer wieder gab es Zwischenrufe, Unterbrechungen und am Rande der Veranstaltung sogar Rangeleien und &Auml;rger mit Sicherheitsleuten und Polizei.</p>
<p>Mehr zum Auftritt von Andreas Pinkwart an der Uni Duisburg-Essen bald hier auf pflichtlektuere.com</p>


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		</item>
		<item>
		<title>Nur kein Stress! Trotz Klausuren ruhig schlafen</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/15/07/2009/nur-kein-stress-trotz-klausuren-ruhig-schlafen/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/15/07/2009/nur-kein-stress-trotz-klausuren-ruhig-schlafen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 10:08:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matti Hesse</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Duisburg]]></category>

		<category><![CDATA[Essen]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im hörsaal]]></category>

		<category><![CDATA[Entspannungstipps]]></category>

		<category><![CDATA[Klausuren]]></category>

		<category><![CDATA[Klausurvorbereitung]]></category>

		<category><![CDATA[Pinkwart]]></category>

		<category><![CDATA[Prüfungsstress]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestresst, genervt, verzweifelt? In der Klausurphase f&#252;hlt sich so mancher Student &#252;berfordert. Wie man sich trotz "Dauerlernerei“ entspannen kann, hat sich pflichtlekt&#252;re-online Mitarbeiter Matti Hesse f&#252;r euch &#252;berlegt. 


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Klausuren stehen an. Fast jeder fragt sich jetzt, warum er denn nicht schon fr&uuml;her angefangen hat zu lernen – &uuml;brigens, das Internet ist schuld, grunds&auml;tzlich! F&uuml;r das erfolgreiche Bestehen der Pr&uuml;fungen kann ich zwar keine Garantie &uuml;bernehmen, zumindest verspreche ich euch aber eine entspannte Neuanmeldung f&uuml;r den Kurs im n&auml;chsten Semester. </strong></p>
<div id="attachment_10286" class="wp-caption alignleft" style="width: 254px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/07/dscn1468bestes.jpg"><img class="size-medium wp-image-10286" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/07/dscn1468bestes-244x300.jpg" alt="Da stehen einem ja die Haare zu Berge!" width="244" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Da stehen einem ja die Haare zu Berge! Fotos (3): Matti Hesse</p></div>
<p>Zu viel Ablenkung? Wenn Sport und Feiern vom eigentlichen Lernen abgehalten haben, mach dir keinen Stress: Einfach auf die Finanzkrise schieben, dass tun &uuml;berbezahlte Manager fehlgewirtschafteter Unternehmen ja schlie&szlig;lich auch. Wenn die Eltern das 17. Semester nicht mehr zahlen wollen, kann man ja immer noch Staatshilfen aus dem Konjunkturpaket beantragen.</p>
<p>Zerbrochen am Leistungsdruck? Dabei ist Leistung doch etwas Relatives. &Uuml;berzeuge einfach deine Kommilitonen, dass der Professor die Klausur aus Solidarit&auml;t zu den Regew&uuml;rmern, die f&uuml;r die Klausurbogenproduktion sterben mussten, ausfallen l&auml;sst. Und schon bekommst du als einziger, der zu der Klausur erscheint, immerhin die Durchschnittsnote.<br />
<strong><br />
Zum Gl&uuml;ck wei&szlig; Herr Pinkwart Rat.</strong></p>
<p>Warum denn die Eile? Studieren ist super. Und erst recht mit Studiengeb&uuml;hren macht das ganze richtig Spa&szlig;, wie uns schon <a title="Interview mit Andreas Pinkwart" href="http://www.pflichtlektuere.com/28/06/2009/pinkwart-studiengebuehr-foerdert-bafoeg-empfaenger-doppelt/" target="_blank">NRW-Wissenschaftsminister Pinkwart</a> so &uuml;berzeugend geschildert hat. Also einfach mal einen Gang runter schalten und schon ist es euch ein paar Semester l&auml;nger verg&ouml;nnt, das Leben unter der Armutsgrenze so richtig zu genie&szlig;en!</p>
<p>Nur Mittelma&szlig;? Apropos Universit&auml;tspolitik. Mal ganz ehrlich – Elite bist du nicht. Also guckt auf dich sowieso niemand.  Dein Motto sollte also lauten: Vier ist bestanden, bestanden ist gut, gut ist fast eins. Aber Vorsicht: auch Alternativkarrieren wie Zigarettenkippen-Aufsammler sind in Krisenzeiten begehrt – Pr&auml;dikatsabschluss ist Minimum.</p>
<p><strong>Pfui! Aus! Finger weg von den Markern. </strong></p>
<div id="attachment_10288" class="wp-caption alignright" style="width: 208px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/07/dscn1466bearb.jpg"><img class="size-medium wp-image-10288" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/07/dscn1466bearb-198x300.jpg" alt="Hier hat man wenigstens seine Ruhe!" width="198" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Hier hat man wenigstens seine Ruhe!</p></div>
<p>Handkr&auml;mpfe vom vielen Lernen? Vielleicht kann es ja daran liegen, dass du zu denen geh&ouml;rst die meinen, den Lernstoff in 27-verschiedenen Farben markieren zu m&uuml;ssen. Mal ehrlich, entweder etwas ist relevant oder halt nicht! Abgesehen davon, dass das Auswendiglernen der verschiedenen Wichtigkeitsstufen verdammt viel Zeit in Anspruch nimmt, sehe ich darin keinen Sinn, oder bist du Kunststudent?</p>
<p>Warum denn &uuml;berhaupt lernen? Bei Multiple Choice Klausuren gilt: C ist meistens richtig. Das Risiko, dass dies ausnahmsweise mal nicht der Fall ist, soll zu mindestens aber theoretisch bestehen. Deshalb hier die L&ouml;sung: Sich mathematisch sch&ouml;ne Reihenfolgen wie etwa A,B,C,B,A zu &uuml;berlegen, garantiert fast immer das Bestehen. Denn die bei Brot und Wasser im Keller eingesperrten Korrekturassistenten freuen sich &uuml;ber jede Kreativit&auml;t.<br />
Nerv&ouml;s, weil du die elfseitige Formelherleitung einfach nicht raffst? Deine Baldriantropfen sind aufgebraucht? Brech einfach in den n&auml;chstbesten Drogeriemarkt ein. Und das Beste ist: wenn du erwischt wirst, musst du dich nicht mehr ums Studium k&uuml;mmern. Im Knast lernst du wenigstens was Bodenst&auml;ndiges.</p>
<p><strong>Rohe Gewalt und Galgenhumor helfen.</strong></p>
<div id="attachment_10292" class="wp-caption alignleft" style="width: 244px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/07/dscn1467bearb.jpg"><img class="size-medium wp-image-10292" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/07/dscn1467bearb-234x300.jpg" alt="Priorit&auml;ten setzen! Die Freundin ist ja auch noch in zwei Wochen da." width="234" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Priorit&auml;ten setzen! Die Freundin ist ja auch noch in zwei Wochen da.</p></div>
<p>Es hilft alles nichts und du hoffst insgeheim, dir die Arme zu brechen, damit du nicht mitschreiben kannst? Es geht auch weniger schmerzhaft: Wirf deinen Laptop auf den Boden, besser nochmal mit dem Auto dr&uuml;berfahren und schon ist die Online-Anmeldung ein Ding der Unm&ouml;glichkeit. Wer mir jetzt kommt mit: „Ja aber an einem anderen PC kann man sich ja noch…“ ES GEHT UMS SELBSTBEL&Uuml;GEN!!!</p>
<p>Angst vor einem „Blackout“? Dabei er&ouml;ffnet dir dieser einem ganz neue M&ouml;glichkeiten: Wie w&auml;re es zum Beispiel damit alle paar Minuten zweimal schnell in die H&auml;nde zu klatschen. Wenn der Klausuraufseher fragt, was das soll, antworte einfach: Mir ist noch immer kein Licht aufgegangen.</p>
<p>Putzen statt pauken? Viele sagen ja immer, dass in der Klausurenzeit das Putzen pl&ouml;tzlich attraktiv erscheint. Ich habe ehrlich gesagt genauso wenig Spa&szlig; am Toilettendeckelschrubben wie sonst auch. Wenn ihr diese Leidenschaft vor Klausuren allerdings auch versp&uuml;rt, kein Problem: Meldet euch einfach bei mir und ich gestatte euch gegen eine kleine Nutzungsgeb&uuml;hr, auch bei mir den Staubwedel zu schwingen.</p>
<p>Mehr zum Thema:</p>
<div class="additionallinks"><a title="Spa&szlig; beim Durchfallen" href="http://dragenruler.glogster.com/30-thing-to-do-when-you-know-your-going-to-fail-the-exams/" target="_blank">Wenn schon, denn schon: Spa&szlig; beim Durchfallen</a></div>
<div class="additionallinks"><a title="Arbeitsamt" href="http://www.arbeitsagentur.de/" target="_blank">Wenn alles nichts hilft: Such dir was Vern&uuml;nftiges</a></div>
<div class="additionallinks"><a title="Tipps gegen Pr&uuml;fungsangst" href="http://www.pruefungsamt.de/pruefungsangst.php" target="_blank">Jetzt mal ernsthaft: Tipps gegen Pr&uuml;fungsangst</a></div>


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		<title>&#8220;Studiengeb&#252;hr f&#246;rdert Baf&#246;g-Empf&#228;nger doppelt&#8221;</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/28/06/2009/pinkwart-studiengebuehr-foerdert-bafoeg-empfaenger-doppelt/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Jun 2009 18:03:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska Weigt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im hörsaal]]></category>

		<category><![CDATA[Andreas Pinkwart]]></category>

		<category><![CDATA[Hochschulgesetze]]></category>

		<category><![CDATA[Pinkwart]]></category>

		<category><![CDATA[Stipendium]]></category>

		<category><![CDATA[Studienbeiträge]]></category>

		<category><![CDATA[Studiengebühren]]></category>

		<category><![CDATA[Wissenschaftsminister]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum Studienbeitr&#228;ge angeblich sozialvertr&#228;glich sind, erkl&#228;rt NRW-Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart im Gespr&#228;ch mit pflichtlekt&#252;re online. "F&#252;r Einkommensschwache haben wir die besten Regelungen", behauptet er.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Andreas Pinkwart ist Wissenschaftsminister und damit eng mit den Hochschulgesetzen verkn&uuml;pft. Sein neues Stipendienmodell geht in Nordrhein-Westfalen zum Wintersemester 2009/10 an den Start. Die Besonderheit: Einzige Voraussetzung f&uuml;r ein Stipendium seien herausragende Leistungen. Das Einkommen der Eltern sei ohne Bdeutung. pflichtlekt&uuml;re online sprach mit Pinkwart &uuml;ber Stipendienvergabe an Studenten, die vom Elternhaus bereits gute Startbedingungen hatten. Und </strong><strong>wollte wissen, w</strong><strong>ie und warum die Studiengeb&uuml;hren </strong><strong>angeblich niemanden benachteiligen</strong><strong>.</strong><strong></strong></p>
<div id="attachment_2508" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a rel="attachment wp-att-2508" href="http://www.pflichtlektuere.com/28/06/2009/pinkwart-studiengebuehr-foerdert-bafoeg-empfaenger-doppelt/pinkwart_weigt-11/"><img class="size-large wp-image-2508" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/05/pinkwart_weigt-11-600x398.jpg" alt="pinkwart_weigt-11" width="600" height="398" /></a><p class="wp-caption-text">Andreas Pinkwart in seinem D&uuml;sseldorfer B&uuml;ro. Hinter dem Schreibtisch versteckt sich ein gemeinsames Bild mit dem Dalai Lama. Fotos: Franziska Weigt</p></div>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re online</strong><strong>: </strong>Zun&auml;chst zu Ihrer Studienzeit. Wie h&auml;tten Sie selbst oder Ihre Kommilitonen auf die Einf&uuml;hrung von Studienbeitr&auml;gen reagiert?</p>
<p><strong>Pinkwart: </strong>Das war damals eine andere Zeit, in der man das Studium auch anders begriffen hat. Ich w&uuml;rde im Nachhinein sagen: Leider. Ich geh&ouml;re zu einem geburtenstarken Jahrgang und habe selbst v&ouml;llig &uuml;berf&uuml;llte Hochschulen erlebt – weil es keinen Hochschulpakt gab, durch den man bei steigenden Zahlen noch Lehrst&uuml;hle eingerichtet h&auml;tte, sondern weil schlicht und ergreifend die T&uuml;ren noch ein St&uuml;ck weiter aufgemacht wurden. Ich h&auml;tte mir mehr Qualit&auml;t in der Lehre gew&uuml;nscht und h&auml;tte auch sicherlich gerne einen solchen Studienbeitrag geleistet – unter der Ma&szlig;gabe, dass sich die Situation verbessert h&auml;tte.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re online</strong><strong>: </strong>Verstehen Sie heute Studierende, die weiter gegen Studienbeitr&auml;ge sind?</p>
<p><strong>Pinkwart:</strong> Das ist immer so, wenn Sie die Grundsatzfragen stellen, dass Menschen unterschiedlicher Meinung sind. Ich beobachte aber, dass die Debatte an den nordrhein-westf&auml;lischen Hochschulen sich l&auml;ngst mehr mit dem &#8220;wie&#8221; als mit dem &#8220;ob&#8221; besch&auml;ftigt. Es geht den allermeisten darum, wie die Studienbeitr&auml;ge von den Hochschulen sinnvoll f&uuml;r die Verbesserung des Studiums eingesetzt werden k&ouml;nnen.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re online</strong><strong>: </strong>In NRW d&uuml;rfen die Hochschulen &uuml;ber die Beitragsh&ouml;he bis zu 500 Euro selbst entscheiden. Warum?</p>
<p><strong>Pinkwart:</strong> Das ist ein St&uuml;ck unseres Selbstverst&auml;ndnisses: Wir haben Vertrauen in die Hochschulen und ihre Mitglieder. Der Staat ist f&uuml;r eine hinreichende Finanzierung verantwortlich, was Ausstattung und Personal betrifft. Wir hatten nur den Eindruck, dass es noch Verbesserungsm&ouml;glichkeiten &uuml;ber das hinaus gibt, was wir an Standard antreffen. Und f&uuml;r diese Verbesserungen sollen Studienbeitr&auml;ge gezielt eingesetzt werden. Da muss jede Hochschule selbst wissen, wie viel Verbesserung w&uuml;nschenswert ist.</p>
<p><strong>Hochschulen f&uuml;r reiche und solche f&uuml;r arme Studis?</strong> Weiterlesen auf der n&auml;chsten Seite</p>


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		<title>Fachhochschulen: &#196;rger wegen angesparter Studiengeb&#252;hren</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/06/06/2009/hochschulen-duerfen-studiengebuehren-nicht-ansparen/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Jun 2009 21:31:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matti Hesse</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[in aller Kürze]]></category>

		<category><![CDATA[Pinkwart]]></category>

		<category><![CDATA[Rüge]]></category>

		<category><![CDATA[Stuidengebührenn]]></category>

		<category><![CDATA[Wissenschaftsministerium]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Wissenschaftsministerium hat vier Fachhochschulen (FHs) ger&#252;gt, weil sie Studiengeb&#252;hren unzul&#228;ssigerweise angespart h&#228;tten. Die R&#252;ge betrifft die FHs Aachen, K&#246;ln, Niederrhein und S&#252;dwestfalen. Bereits zuvor hatte NRW-Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) darauf hingewiesen, dass vier Universit&#228;ten und neun Fachhochschulen bis Ende 2008 weniger als zwei Drittel ihrer Studiengeb&#252;hreneinnahmen ausgegeben h&#228;tten.
Bis Mitte des vergangenen Monats sollten die [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Wissenschaftsministerium hat vier Fachhochschulen (FHs) ger&uuml;gt, weil sie Studiengeb&uuml;hren unzul&auml;ssigerweise angespart h&auml;tten. Die R&uuml;ge betrifft die FHs Aachen, K&ouml;ln, Niederrhein und S&uuml;dwestfalen. Bereits zuvor hatte NRW-Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) darauf hingewiesen, dass vier Universit&auml;ten und neun Fachhochschulen bis Ende 2008 weniger als zwei Drittel ihrer Studiengeb&uuml;hreneinnahmen ausgegeben h&auml;tten.</p>
<p>Bis Mitte des vergangenen Monats sollten die FHs dann nachweisen, dass &uuml;bersch&uuml;ssiges Geld nicht weiter eingespart werden. F&uuml;nf der ermahnten Fachhochschulen, darunter Bochum und Dortmund, reagierten und gaben das Geld offenbar rechtzeitig aus oder verplanten es zumindest f&uuml;r konkrete Projekte. F&uuml;r die vier Fachhochschulen, die der Forderung bislang nicht ausreichend nachkamen, wurde eine neue Frist bis Mitte Juni gesetzt.</p>


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		<title>Privat-Uni Witten bekommt wieder Landesgelder</title>
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		<pubDate>Thu, 14 May 2009 05:47:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska Weigt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[in aller Kürze]]></category>

		<category><![CDATA[Herdecke]]></category>

		<category><![CDATA[Innovationsministerium]]></category>

		<category><![CDATA[NRW]]></category>

		<category><![CDATA[Pinkwart]]></category>

		<category><![CDATA[Universität]]></category>

		<category><![CDATA[Weigt]]></category>

		<category><![CDATA[Witten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Privatuniversit&#228;t Witten-Herdecke bekommt nach monatelangen Turbulenzen wieder Geld vom Land. "Wir haben den Landeszuschuss f&#252;r die Universit&#228;t in H&#246;he von 6,75 Millionen Euro f&#252;r das Jahr 2009 bewilligt.", sagte Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP). Mit der neuen Gesellschafterstruktur, einem gepr&#252;ften Wirtschaftsplan und einer neuen Gesch&#228;ftsf&#252;hrung sei die private Hochschule "gut aufgestellt".


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Hinter den Studierenden und Lehrenden der Privatuniversit&auml;t Witten-Herdecke liegen turbulente Monate. Nun bekommt die Einrichtung aber wieder Geld vom Land. &#8220;Wir haben den Landeszuschuss f&uuml;r die Universit&auml;t in H&ouml;he von 6,75 Millionen Euro f&uuml;r das Jahr 2009 bewilligt&#8221;, sagte Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP). Mit der neuen Gesellschafterstruktur, einem gepr&uuml;ften Wirtschaftsplan und einer neuen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung sei die private Hochschule &#8220;gut aufgestellt&#8221;.</p>
<p>Im Dezember 2008 hatte Pinkwart der Uni die Landesmittel in H&ouml;he von 4,5 Millionen Euro gestrichen, da die Uni keine ordnungsgem&auml;&szlig;e Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung nachweisen konnte und keinen Wirtschaftsplan vorgelegt habe. Die Staatsanwaltschaft Bochum leitete Ermittlungen ein. Die Leitung der Hochschule war daraufhin zur&uuml;ckgetreten. Im M&auml;rz 2009 sicherte ein neuer Hauptinvestor, die Software AG Stiftung aus Darmstadt, die vom NRW-Innovationsministerium geforderte B&uuml;rgschaft in H&ouml;he von zehn Millionen Euro zu. Wie ddp berichtet scheint das Finanzkonzept f&uuml;r die &auml;lteste private Hochschule in Deutschland damit gesichert.</p>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
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