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	<title>pflichtlektüre &#187; Kettcar</title>
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	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 14:01:47 +0000</pubDate>
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		<title>Kettcar begeistern mit Streicherquartett</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 21:20:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda Klimmek</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

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		<category><![CDATA[Kettcar]]></category>

		<category><![CDATA[Konzert]]></category>

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		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Band Kettcar war am Samstag zu Gast im Konzerthaus Dortmund. Die Hamburger Jungs spielten ein Konzert, das mal was ganz anderes war. Unsere Reporterin Linda Klimmek und die Gewinner unseres Ticketgewinnspiels waren live dabei. 


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am Samstag hat die Hamburger Band Kettcar das ausverkaufte Konzerthaus Dortmund gerockt. Und dabei musste Frontmann Marcus Wiebusch bei der Zugabe von der Zugabe etwas tun, das ihm nach eigenen Angaben zuletzt in den 80ern als Schulband passiert ist: Er musste Songs doppelt spielen. Vom Publikum bekam er daf&uuml;r Standing-Ovations und tosenden Applaus.</strong></p>
<div id="attachment_15810" class="wp-caption alignleft" style="width: 313px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/kettcar-bild1.jpg"><img class="size-medium wp-image-15810 " title="Kettcar auf der B&uuml;hne des Konzerthaus" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/kettcar-bild1-300x199.jpg" alt="Kettcar auf der B&uuml;hne des Konzerthaus" width="303" height="205" /></a><p class="wp-caption-text">Kettcar am 17.11. auf der B&uuml;hne des Konzerthaus Dortmund / Foto: Sarah Heuser</p></div>
<p>Wippende K&ouml;pfe und F&uuml;&szlig;e, nach jedem Song begeisterte Pfiffe und anhaltender Applaus – so ging’s zu beim Kettcar-Konzert im Dortmunder Konzerthaus. &#8220;Ich wei&szlig; schon nach dem ersten Song, warum wir unbedingt hier in Dortmund im Konzerthaus spielen wollten&#8221;, ruft Marcus Wiebusch dem Publikum durch’s Mikro entgegen. Das ausverkaufte Haus antwortet mit begeistertem Applaus.</p>
<p><strong>Punk trifft Elektro und wird Pop</strong></p>
<p>Kettcar, das sind f&uuml;nf Hamburger Musiker um die vierzig, die deutschsprachigen Indie-Pop/Indie-Rock machen. Zusammengetan haben sich die F&uuml;nf 2001, nachdem sie entschieden hatten, sich jetzt der Popmusik zuzuwenden. Ihre Wurzeln haben Kettcar n&auml;mlich eher in der politischen Punkmusik. Vor der Bandgr&uuml;ndung waren Frontmann Marcus Wiebusch und Drummer Frank Tirado-Rosales Teil der Punkrockband But Alive, die in ihren Texten noch wesentlich politischer war, als Kettcar es sind. Lars Wiebusch und Reimer Bustorff spielten bei Rantanplan, einer Ska-Punk-Band. &#8220;Das Beste vom Punk, ein bisschen Elektronik, verpackt als Pop und benannt nach deinem liebsten Spielzeug&#8221; – so hei&szlig;t es im Konzert-Flyer &uuml;ber die Band, die am Samstag das Dortmunder Publikum begeisterte.</p>
<p>Das Besondere an dem Konzert: Kettcar traten in eleganter Atmosph&auml;re zusammen mit einem Streicherquartett der Neuen Philharmonie Frankfurt auf. Das ist sonst nicht unbedingt Kettcars Art. &#8220;Ich kenne Kettcar nur im typischen Indie-Rock-Stil in kleinen, stickigen Clubs&#8221;, erz&auml;hlt Laura Borgs, Gewinnerin unserer pflichtlekt&uuml;re-Kartenverlosung f&uuml;r das Konzert. &#8220;Die Band hat sich heute vollkommen anders pr&auml;sentiert als sonst – aber das war echt eine tolle Ausnahme!&#8221;</p>
<div id="attachment_15818" class="wp-caption alignright" style="width: 222px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/kettcar2.jpg"><img class="size-medium wp-image-15818" title="Neues Projekt: Kettcar - live auf Kampnagel" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/kettcar2-212x300.jpg" alt="Neues Projekt: Kettcar - live auf Kampnagel" width="212" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Der neue Stil: Kettcar - live auf Kampnagel 5:43 A.M.</p></div>
<p>Das Konzerthaus als Auftritts-Ort, die besondere Kleidung und die extravagante Atmosph&auml;re waren nat&uuml;rlich ganz bewusst gew&auml;hlt. Die Idee zur &#8220;Live auf Kampnagel – 5:43 a.m.&#8221;-Tour sei letztes Jahr im Sommer entstanden, erz&auml;hlt Kettcar-Manager Rainer Ott: &#8220;Wir haben beim Kampnagel-Sommerfestival ein Sonnenaufgangskonzert gespielt und wollten dazu etwas ganz Spezielles machen. Die Streicher waren einfach eine tolle Erg&auml;nzung.&#8221;</p>
<p>Laura hat das etwas andersartige Konzert sehr gut gefallen: &#8220;Die Atmosph&auml;re, das Licht – alles hat gepasst. Und dann die Streicher und die abrupten Song-Enden… Das war einfach ein Wahnsinns-G&auml;nsehaut-Feeling!&#8221; Auch unser zweiter Kartengewinner, Fabian Feldhoff, zeigte sich nach dem Konzert begeistert: &#8220;Die Umsetzung war einfach klasse! Die St&uuml;cke waren genau auf die Streicher abgestimmt und das Konzerthaus war perfekt: Nicht zu gro&szlig;, nicht zu klein und mit der richtigen Atmosph&auml;re. Da haben sich die St&uuml;cke nicht im Publikum verloren, sondern es war eine Verbindung zwischen Band und Publikum da.&#8221;</p>
<p><strong>&#8220;&#8230;keine Lady-Gaga-Alternativ-Mucke&#8221;</strong></p>
<p>Normalerweise gehen die beiden Studenten nicht unbedingt ins Konzerthaus, aber dieser Abend hat ihnen gut gefallen. Das Kettcar-Konzert geh&ouml;rt zur Konzertreihe &#8220;Pop-Abo&#8221;, die jetzt bereits in der vierten Spielzeit l&auml;uft. F&uuml;nf Konzerte pro Jahr f&uuml;r ein junges Publikum – das ist die Idee vom &#8220;Pop-Abo&#8221; im Konzerthauses Dortmund. &#8220;Manchmal ist es schwierig, solche Bands, die sonst eher in kleinen Clubs vor jungem Publikum spielen, davon zu &uuml;berzeugen, dass es auch im Konzerthaus toll ist&#8221;, sagt Katharina Kierig, Pressesprecherin des Konzerthauses. &#8220;Die meisten Bands bereiten sich intensiv darauf vor, weil sie kein eingespieltes Akustikset haben und das einfach nicht gew&ouml;hnt sind. Danach sind die Meisten dann aber von den M&ouml;glichkeiten hier begeistert&#8221;, erg&auml;nzt sie.</p>
<p>Der Gro&szlig;teil des Kettcar-Publikums war zwischen 20 und 40 Jahren alt. &#8220;Kettcar machen halt keine Lady-Gaga-Alternativ-Mucke und das ist auch gut so. Man muss die Art der Texte m&ouml;gen – unabh&auml;ngig vom Alter&#8221;, findet Konzertbesucher Alexander Zschiedrich. Welcher Art die Texte sind? &#8220;Aus dem Leben gegriffen&#8221;, sagt Laura. &#8220;Tiefgehend. Es geht um Momente aus ihrem Leben, um Dinge, &uuml;ber die man mal nachdenken kann&#8221;, meint Fabian. &#8220;Zum Teil sehr politisch&#8221;, findet BWL-Studentin Sophia Brennecke. Eine Tendenz, die laut Manager Rainer Ott mit dem letzten Album sehr viel st&auml;rker geworden ist. &#8220;Von der zweiten zur dritten Platte ist eine deutliche &Auml;nderung zu erkennen. Die Band geht im dritten Album wohl wieder eher zu ihren politischen Wurzeln zur&uuml;ck.&#8221;</p>
<p>Am Samstag hat die Band passend zu Kronleuchterlicht und Streicherquartett eher nachdenklich-melancholische als politische Songs gespielt. Das Dortmunder Publikum war davon begeistert und brachte das mit Standing Ovations, anhaltendem Applaus und guter Stimmung zum Ausdruck.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Die Band: Kettcar</strong></p>
<p style="color: white;"><strong>Gr&uuml;ndung:</strong> 2001<br />
<strong>Genre:</strong> Indie-Pop/Indie-Rock<br />
<strong>Besetzung:</strong> Marcus Wiebusch - Gesang &amp; Gitarre<br />
Lars Wiebusch - Tasten &amp; Gesang<br />
Reimer Bustorff - Bass &amp; Gesang<br />
Erik Langer - Gitarre &amp; Gesang<br />
Frank Tirado Rosales – Schlagzeug<br />
<strong>Alben:</strong> 2002 Du und wie viel von deinen Freunden<br />
2005 Von Spatzen und Tauben, D&auml;chern und H&auml;nden<br />
2008: Sylt<br />
<strong>DVD:</strong> Die »Live auf Kampnagel - 5.43 a.m«-DVD gibt’s seit dem 6.11.<br />
nicht mehr nur auf den Konzerten, sondern auch regul&auml;r zu kaufen<br />
<strong>Website: </strong><a href="http://www.kettcar.net/" target="_blank"><strong>http://www.kettcar.net/</strong></a>
</p>
<p style="color: white;">
</div>


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