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	<title>pflichtlektüre &#187; Homosexualität</title>
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	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 08:59:18 +0000</pubDate>
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		<title>Leguan Leo auf M&#228;nnchenfang</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 08:50:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lisa Weitemeier</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

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		<category><![CDATA[schwul]]></category>

		<category><![CDATA[Welt der Reptilien]]></category>

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		<description><![CDATA[Schwule Pinguin-V&#228;ter und ein Leguan, der nur auf M&#228;nnchen steht. Homosexualit&#228;t ist nicht nur bei uns Menschen, sondern auch in der Tierwelt keine Seltenheit.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> Ob aus Spa&szlig; an der Sache oder zur St&auml;rkung der Gruppe - homosexuelles Verhalten gibt es auch im Tierreich. Die Bonobos schaffen Frieden durch Sex, schwule Pinguin-P&auml;rchen adoptieren Nachwuchs, m&auml;nnliche L&ouml;wen vergn&uuml;gen sich mit ihren Konkurrenten, um sich ihrer Loyalit&auml;t zu versichern. Und dann ist da noch Leguan Leo, auch ‚Gayluan&#8217; genannt, der einfach nur auf M&auml;nnchen steht.</strong></p>
<p>Er ist ein wirklich h&uuml;bsches Kerlchen, eine gr&uuml;nlich schimmernde Augenweide mit nur einer Besonderheit - Leguan Leo ist schwul. Statt die reizenden Leguandamen in seiner Umgebung zu begl&uuml;cken, vergn&uuml;gt er sich lieber mit seinen gleichgeschlechtlichen Artgenossen. Sichtet er ein attraktives M&auml;nnchen, plustert er sich auf, nickt mit dem Kopf und bei&szlig;t seiner Liebschaft z&auml;rtlich in den Nacken - ein Verhalten, das er eigentlich nur bei Weibchen zeigen sollte.</p>
<div id="attachment_79619" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-79619" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/gayluan-bild-300x225.jpg" alt="Leguan Leo ist gerade ganz einsam - sein Partner Jack ist erk&auml;ltet und bleibt daheim. Foto: Lisa Weitemeier " width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Leguan Leo ist gerade etwas einsam - sein Partner Jack ist erk&auml;ltet und bleibt daheim. Foto: Lisa Weitemeier </p></div>
<p>Eine Weile lang hat Adel Hein, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Reptilienausstellung &#8220;Welt der Reptilien&#8221; Leos Treiben etwas verwundert beobachtet. &#8220;Warum macht er das eigentlich nur beim M&auml;nnchen?&#8221;, fragte er sich und schloss daraus, Leo habe wohl eher einen Hang zu m&auml;nnlichen Geschlechtspartnern: &#8220;Und so kam ich dann irgendwann auf die Idee: Leo ist kein Leguan, sondern ein Gayluan.&#8221;</p>
<p><strong>Kein treues Kerlchen</strong></p>
<p>Weibchen gegen&uuml;ber verh&auml;lt sich Leo &auml;u&szlig;erst aggressiv, hin und wieder attackiert er sie gar. F&uuml;r Sex mit seinen weiblichen Artgenossen ist der Leguan ganz und gar nicht zu haben - er straft sie mit purer Gleichg&uuml;ltigkeit und Ignoranz. Ganz anders ist er bei M&auml;nnchen - da wirbt er pl&ouml;tzlich, macht auf sich aufmerksam und versucht, sie zu begatten. Das st&ouml;&szlig;t bei seinen potentiellen Liebhabern allerdings nicht immer auf Wohlwollen.</p>
<p>Abgesehen von seiner homosexuellen Neigung verhalte sich der &#8220;Gayluan&#8221; aber nicht anders als die anderen Leguan-M&auml;nnchen, erkl&auml;rt Hein: &#8220;Er ist sehr lieb und sehr zug&auml;nglich. Manchmal hat er so seine Phasen, da ist er ein bisschen wild und will nur das, was er will.&#8221;</p>
<p>Zurzeit ist Leo &uuml;brigens vergeben an Leguan Jack. Der ist allerdings momentan erk&auml;ltet und wird zu Hause mit warmen B&auml;dern gesund gepflegt, w&auml;hrend Leo mit &#8220;Welt der Reptilien&#8221; durch die Republik reist. Jack sollte nur ein bisschen aufpassen - Leguan Leo widmet seine Liebe grunds&auml;tzlich all seinen m&auml;nnlichen Artgenossen.</p>
<p><strong>Homosexualit&auml;t bei fast allen Arten?</strong></p>
<div id="attachment_79595" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-79595" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/bonobos-300x214.jpg" alt="&quot;Make love, not war&quot; ist das Motto der Bonobos. Foto: Irene2005/flickr.com" width="300" height="214" /><p class="wp-caption-text">&quot;Make love, not war&quot; ist das Motto der Bonobos. Foto: Irene2005/flickr.com</p></div>
<p>Neben dem &#8220;Gayluan&#8221; vergn&uuml;gen sich auch andere Tierarten hin und wieder mit gleichgeschlechtlichen Sexualpartnern. Wie viele Arten das genau sind, ist derzeit nicht genau bekannt. Laut Petter Bøckman, dem wissenschaftlichen Leiter der Ausstellung &#8220;Wider die Natur?&#8221; im Naturkundemuseum von Oslo, die sich im Jahre 2007 der Homosexualit&auml;t bei Tieren widmete, konnten bei 1.500 Tierarten solcherlei Neigungen beobachtet werden. Nur bei 500 Arten seien diese Beobachtungen allerdings gut dokumentiert. Evolutionsbiologen der UC Riverside definieren Homosexualit&auml;t gar als nahezu universelles Ph&auml;nomen, das bei fast allen Spezies &uuml;blich sei.</p>
<p>So hat auch der L&ouml;we, der K&ouml;nig der Tiere, hin und wieder einen Hang zu homosexuellen Kontakten. Vor allem mit seinen Br&uuml;dern vergn&uuml;gt er sich des &Ouml;fteren, um die Bindung zu ihnen zu st&auml;rken und so gemeinsam das Rudel anzuf&uuml;hren.</p>
<p><strong>Frieden durch Sex</strong></p>
<p>Besonders weit verbreitet ist die gleichgeschlechtliche Liebe aber bei den Bonobos, den Zwergschimpansen. Die haben allerdings nicht nur zum Vergn&uuml;gen miteinander Sex, erkl&auml;rt die Biologin Sabine Haas, Sprecherin der Zoom Erlebniswelt in Gelsenkirchen:  &#8220;Da dient Sex der sozialen Kontaktpflege oder dem Abbau von Spannungen, die in der Gruppe aufgebaut sind.&#8221; So habe eine Bonobo-Frau etwa mit einer anderen Bonobo-Frau Sex, um gut in der Hierarchie dazustehen, um irgendwelchen Streitereien vorzubeugen oder, wenn es schon zu sp&auml;t ist: als Vers&ouml;hnungssex danach.</p>
<p>Getreu dem Motto &#8220;Make love, not war&#8221; treibt es bei den Bonobos also jeder mit jedem. M&auml;nnchen mit M&auml;nnchen, Weibchen mit Weibchen und M&auml;nnchen mit Weibchen, ja sogar Kinder mischen mit. Regelrechte Sex-Orgien werden gefeiert - und das mitunter mehrmals t&auml;glich. Allerdings unterscheide sich der Sex bei den Bonobos deutlich von dem beim Menschen, erkl&auml;rt Haas: &#8220;Sex ist da eher so wie H&auml;ndesch&uuml;tteln bei uns Menschen. Nach dem Streit sch&uuml;tteln wir uns die Hand, und die machen halt Sex.&#8221;</p>
<div id="attachment_79604" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-79604 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/5344748838_8ea2f8a39d_z-200x300.jpg" alt="&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Traute Zweisamkeit genie&szlig;en auch die schwulen Pinguine und suchen sich einen festen Partner f&uuml;rs Leben. Foto: Danielle Pereira/ flickr.com" width="200" height="300" /><p class="wp-caption-text">Traute Zweisamkeit genie&szlig;en auch die schwulen Pinguine und suchen sich einen festen Partner f&uuml;rs Leben. Foto: Danielle Pereira/ flickr.com</p></div>
<p>Sowohl bei hetero- als auch bei homosexuellen Pinguinen ist das allerdings anders. Die gehen n&auml;mlich Einehen ein und suchen sich einen festen Partner f&uuml;rs Leben. Im Bremerhavener Zoo hat ein schwules Pinguin-P&auml;rchen vor zwei Jahren sogar Nachwuchs bekommen. Die beiden M&auml;nnchen haben ein elternloses Ei &#8220;adoptiert&#8221;, es abwechselnd ausgebr&uuml;tet und das Kleine dann gemeinsam gro&szlig;gezogen.</p>
<p>Auch Delfine wagen hin und wieder homoerotische Abenteuer. Bei Flipper und seinen Freunden gibt es n&auml;mlich das sogenannte &#8220;Tandemschwimmen&#8221;. Da steckt die eine Delfin-Dame ihre R&uuml;ckenflosse in den Genitalschlitz der anderen. Das m&auml;nnliche Pendant: Der eine Delfin penetriert das Atemloch seines Partners mit seinem Geschlechtsteil.</p>
<p><strong>Nur in Zoos?</strong></p>
<p>Bleibt aber noch die Frage, wie weit verbreitet Homosexualit&auml;t in der Tierwelt wirklich ist - ob es tats&auml;chlich ein Ph&auml;nomen ist, das auch in freier Wildbahn auftritt oder ob es sich eher auf die in Zoos lebenden Tiere beschr&auml;nkt. Das Problem: Bei frei lebenden Tieren gibt es hierzu meist nur anekdotische Beobachtungen.</p>
<p>Die Biologin Sabine Haas f&uuml;hrt homosexuelles Verhalten eher auf den Mangel an ad&auml;quaten Geschlechtspartnern zur&uuml;ck: &#8220;Ich denke, dass Homosexualit&auml;t bei Tieren in der Natur eher nicht so h&auml;ufig vorkommt und dass es eher ein Ph&auml;nomen ist, das in zoologischen G&auml;rten, in Menschenhand vorkommt, wenn der &#8220;richtige&#8221; Sexualpartner fehlt.&#8221;</p>
<div class="additionallinks">
<p><span style="color: #ffffff;"><strong>Buchtipp: </strong></span></p>
<p><!--[if gte mso 9]&gt;  Normal 0   21   false false false  DE X-NONE X-NONE                           &lt;![endif]--><!--[if gte mso 9]&gt;                                                                                                                                             &lt;![endif]--><!--[if gte mso 10]&gt;--><span style="color: #ffffff;">Wer mehr zu dem Thema lesen m&ouml;chte:<br />
In seinem 750 Seiten starken Buch &#8220;Biological Exuberance&#8221; zeigt der Biologe Bruce Bagemihl die Vielfalt der homosexuellen Kontakte im Tierreich auf. So ist ihm zufolge &#8220;Exuberance&#8221;, also &Uuml;berschwang, die Erkl&auml;rung f&uuml;r Homosexualit&auml;t bei Tieren. Seine nicht ganz unumstrittene These: Tiere haben einfach Spa&szlig; am Sex - egal in welcher Konstellation.  (18,80 Euro)</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">Oder alternativ: &#8220;Die raffiniertesten Sexpraktiken bei Tieren&#8221; von  Olivia Judson. Hier pr&auml;sentiert die  Autorin die neuesten Erkenntnisse  &uuml;ber das Sexualverhalten bei Tieren - und zwar in Form von Leserbriefen,  die informationsbed&uuml;rftige Tiere an sie schreiben. (11,95 Euro)</span></div>
<div>
<p><!--[endif] --></div>


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		</item>
		<item>
		<title>BRAVO und die Homosexualit&#228;t</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/25/05/2011/bravo-und-die-homosexualitaet/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/25/05/2011/bravo-und-die-homosexualitaet/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 May 2011 14:31:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janna Cornelissen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Duisburg]]></category>

		<category><![CDATA[Essen]]></category>

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		<category><![CDATA[Uni Duisburg-Essen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nackedeifotos und Dr. Sommer: So hat man die BRAVO in Erinnerung. Doch wie ist sie eigentlich mit Homosexualit&#228;t umgegangen? Eine Ausstellung in Duisburg und Essen gibt darauf eine Antwort.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><strong>Wer erinnert sich nicht an die gute alte BRAVO-Zeit? Und an das Dr. Sommerteam, das auf wirklich jede Frage eine Antwort wusste: &#8220;Wird man vom Onanieren schwul?“ F&uuml;r viele Experten war die Zeitschrift der Beginn einer aufgekl&auml;rten Jugend. Erwin In het Panhuis, Bibliothekar und Autor, wollte wissen, wie die BRAVO im Laufe der Jahrzehnte mit dem Thema Homosexualit&auml;t umgegangen ist und hat seine Erkenntnisse nun ausgestellt: &#8220;Aufkl&auml;rung und Aufregung - 50 Jahre Schwule und Lesben in der BRAVO“ ist aktuell an der Uni Duisburg-Essen zu sehen.<br />
</strong></p>
<div id="attachment_62241" class="wp-caption alignright" style="width: 211px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/dsc_0004.jpg"><img class="size-medium wp-image-62241" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/dsc_0004-201x300.jpg" alt="Mr.Spucky" width="201" height="300" /></a><p class="wp-caption-text"> Mr. Spuck hat es mit seiner tuntigen Sprache auf die Titelseite  der BRAVO geschafft. Jetzt schwebt er in der Uni-Bibliothek. Foto: Janna Cornelissen </p></div>
<p>In einer Kirche in K&ouml;ln haben die Mitglieder des „SchwuBiLe“, des autonomen Referats Schwule, Bisexuelle und Lesben der UDE, die Ausstellung von Erwin In het Panhuis gesehen und waren total begeistert. &#8220;Wir haben dann mit Erwin Kontakt aufgenommen und es gl&uuml;cklicherweise mithilfe des AStA geschafft, die Ausstellung an die Uni zu holen“, so Rebecca Osono, Referentin der SchwuBiLe. Damit ist die Uni Duisburg-Essen der vierte Ausstellungsort.</p>
<p><strong>&#8220;Michael ist nicht schwul&#8221; </strong></p>
<div class="mceTemp">
<dl> </dl>
</div>
<p class="MsoNormal">In den Bibliotheken der beiden Campi sind Schautafeln und Vitrinen aufgebaut, die chronologisch sortiert die Themenbereiche Sexualaufkl&auml;rung und Homosexualit&auml;t in Film und Musik zeigen. Auf den Titelseiten ist von T-Rex bis Hape Kerkeling die ganze Bandbreite an prominenten eventuell-Schwulen oder defacto-Schwulen verteten.</p>
<p class="MsoNormal">Erkennbar ist auch, wie extrem sich das Bild im Laufe der Zeit gewandelt hat: Von Aussagen wie &#8220;Michael ist nicht schwul!&#8221; bis zum offenen Umgang: &#8220;Turboschwul - die witzigsten Spr&uuml;che von Spucky und Co.&#8221; Insgesamt hat Erwin In het Panhuis rund 1.000 Beitr&auml;ge analysiert und kam dabei zu dem Schluss, dass die BRAVO den gesellschaftlichen Umgang mit Homosexualit&auml;t widerspiegelt.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>BRAVO auf dem Index</strong></p>
<p class="MsoNormal">&#8220;Was viele nicht wissen: Als die BRAVO anfing, das Thema Homosexualit&auml;t Mitte der 60er Jahre aufzugreifen, wurde die Zeitschrift eine Zeit lang auf den Index gesetzt“, sagt Rebecca. Es hie&szlig;, die BRAVO habe jugendgef&auml;hrdende Schriften verbreitet.</p>
<p class="MsoNormal"><strong></strong></p>
<div id="attachment_62243" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong></strong><strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/dsc_0007.jpg"><img class="size-medium wp-image-62243" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/dsc_0007-300x200.jpg" alt="Vitrine" width="300" height="200" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Homosexualit&auml;t wurde  in der BRAVO anfangs nur ganz dezent dargestellt. Foto: Janna Cornelissen </p></div>
<p><strong>Dr. Sommer an der Uni</strong></p>
<p>H&ouml;hepunkt der Ausstellung: Dr. Sommer, alias Dr. Martin Goldstein (83), besuchte Mitte Mai die Uni Duisburg-Essen. &#8220;Der Mann war echt super cool und offen und hat auch viel aus seinem Leben erz&auml;hlt&#8221;, so Rebecca. &Uuml;ber 100 Leute haben sich den Vortrag angeh&ouml;rt und nachher auch kr&auml;ftig mit dem Kultdoktor, der im &Uuml;brigen auch Theologe ist, diskutiert.</p>
<p>F&uuml;r die SchwuBiLe sind solche Veranstaltungen nat&uuml;rlich von gro&szlig;er Bedeutung. Durch das positive Feedback sind sie st&auml;rker pr&auml;sent und damit auch f&uuml;r die Hilfesuchenden erreichbarer. &#8220;Durch unsere pers&ouml;nlichen Erfahrungen k&ouml;nnen wir Leuten, die noch Angst davor haben sich zu outen, helfen&#8221;, sagt Rebecca.</p>
<p><strong>Toleranz st&auml;rken</strong></p>
<p>&#8220;Diskriminierung ist nun mal leider immer noch ein Thema und da ist es wichtig, dass die Leute wissen, dass es uns gibt und wir mit Rat und Tat zur Seite stehen.&#8221; Die Referenten w&uuml;nschen sich, dass nicht nur Schwule und Lesben an den Aktionen mitwirken, sondern auch Heteros.</p>
<p>&#8220;Wir wollen uns ja nicht abkapseln, hier sind alle willkommen und viele unserer Angebote werden auch von Heterosexuellen  wahrgenommen.&#8221; Die n&auml;chste geplante Aktion: &#8220;Rad statt Pendelbus - wir d&uuml;sen gen Duisburg&#8221;. Zur Belohnung wartet dann ein gro&szlig;es Grillfest auf die Teilnehmer.</p>
<div id="attachment_62238" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/dsc_000v.jpg"><img class="size-large wp-image-62238" title="Vitrine" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/dsc_000v-600x401.jpg" alt="Vitrine" width="600" height="401" /></a><p class="wp-caption-text">Die BRAVO hat bei vielen Jugendlichen die Aufkl&auml;rung &uuml;bernommen. Foto: Janna Cornelissen</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p class="MsoNormal">
<div class="additionallinks &gt; &lt;p style="><strong></strong></p>
<p style="color:white;"><strong>Infos zur Ausstellung: </strong></p>
<p style="color:white;">Wer noch Mal in den alten BRAVO-Zeiten schwelgen m&ouml;chte, kann die Ausstellung an der Uni Duisburg-Essen bis zum 10. Juni besuchen.</p>
<p style="color:white;">Campus Essen: Fachbibliothek, R09 bis R2, Universit&auml;tsstra&szlig;e 9-11.</p>
<p style="color:white;">
<p style="color:white;">
<p style="color:white;">
<p style="color:white;">Campus Duisburg, Fachbibliothek LK, Lotharstra&szlig;e 65.</p>
<p style="color:white;">
<p style="color:white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color:white;">Web: <a href="http://www.schwubile.com/" target="_blank">Das Referat SchwuBiLe </a></p>
<p style="color:white;">Web: <a href="http://www.uni-due.de/de/presse/meldung.php?id=2655" target="_blank">Infos zur Ausstellung der Uni DUE</a></p>
<p style="color:white;">Web: <a href="http://www.bravo.de/dr-sommer" target="_blank">Dr. Somer in der BRAVO</a></p>
<p style="color:white;"><a href="http://www.bravo.de/dr-sommer" target="_blank"><strong></strong></a></p>
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Dr. Sommer zu Gast an der UDE</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/11/05/2011/dr-sommer-zu-gast-an-der-ude/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/11/05/2011/dr-sommer-zu-gast-an-der-ude/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 May 2011 12:48:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Borgboehmer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[in aller Kürze]]></category>

		<category><![CDATA[Aufklärung]]></category>

		<category><![CDATA[Aufregung]]></category>

		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>

		<category><![CDATA[Bravo]]></category>

		<category><![CDATA[Centrum Schwule Geschichte]]></category>

		<category><![CDATA[Dr. Sommer]]></category>

		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>

		<category><![CDATA[Leserbriefe]]></category>

		<category><![CDATA[Martin Goldstein]]></category>

		<category><![CDATA[UDE]]></category>

		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>

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		<description><![CDATA[Duisburg/Essen. Im Rahmen der Ausstellung &#8220;Aufkl&#228;rung und Aufregung: 50 Jahre Schwule und Lesben in der BRAVO&#8221; wird Dr. Martin Goldstein als Referent zur UDE kommen. Besser bekannt ist Goldstein unter dem Pseudonym &#8220;Dr. Sommer&#8221;. Als Dr. Sommer beantwortete er in der Bravo Leserbriefe von Jugendlichen zu den Themen Sexualit&#228;t, Liebe und Gesundheit. 
Am 17. Mai [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Duisburg/Essen. Im Rahmen der Ausstellung &#8220;Aufkl&auml;rung und Aufregung: 50 Jahre Schwule und Lesben in der BRAVO&#8221; wird Dr. Martin Goldstein als Referent zur UDE kommen. Besser bekannt ist Goldstein unter dem Pseudonym &#8220;Dr. Sommer&#8221;. Als Dr. Sommer beantwortete er in der Bravo Leserbriefe von Jugendlichen zu den Themen Sexualit&auml;t, Liebe und Gesundheit. </strong></p>
<p>Am 17. Mai ist Goldstein zu Gast bei der Ausstellung und wird &uuml;ber seine Arbeit als Liebes-und Lebensberater f&uuml;r die Zeitung &#8220;BRAVO&#8221; berichten. Zudem spricht der mittlerweile 80-j&auml;hrige Goldstein &uuml;ber sein Leben und die schwul-lesbische Emanzipation. Im Anschluss des Vortrags wird es eine offene Diskussionsrunde geben.</p>
<p>Bei der Ausstellung werden Einblicke in den Emanzipationsprozess der Homosexualit&auml;t gegeben und mit Hilfe von Ausstellungstafeln illustriert. Die Organisatoren des &#8220;Centrum Schwule Geschichte&#8221; und des &#8220;Archiv der Jugendkulturen&#8221; stellen die Entwicklung mit Leserbriefen, Star-Schnitten und Originalheften dar.</p>
<p>Die Ausstellung l&auml;uft noch bis zum 10. Juni an beiden Campi der Universit&auml;t Duisburg/Essen.</p>


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		</item>
		<item>
		<title>Papst sieht Aufkl&#228;rungsunterricht als Angriff auf die Religionsfreiheit</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/10/01/2011/papst-sieht-aufklaerungsunterricht-als-angriff-auf-die-religionsfreiheit/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/10/01/2011/papst-sieht-aufklaerungsunterricht-als-angriff-auf-die-religionsfreiheit/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 10 Jan 2011 15:06:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julian Pfahl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[in aller Kürze]]></category>

		<category><![CDATA[Abtreibung]]></category>

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		<category><![CDATA[Benedikt XVI.]]></category>

		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>

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		<category><![CDATA[Scheidung]]></category>

		<category><![CDATA[Vatikan]]></category>

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		<description><![CDATA[Vatikanstadt. Papst Benedikt XVI. kritisierte Schulkurse &#252;ber sexuelle Aufkl&#228;rung und Lebenskunde als Angriff auf die Religionsfreiheit. Das erkl&#228;rte er in seiner traditionellen Neujahrsansprache an Vatikanbotschafter.
Der Papst zielt mit seiner Kritik auf die vor drei Jahren eingef&#252;hrten Lebenskunde-Kurse, die liberale Werte bei Sch&#252;lern f&#246;rdern sollen. Themen wie Homosexualit&#228;t, Abtreibung und Scheidung werden dort offen angesprochen.
Viele Eltern [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Vatikanstadt. Papst Benedikt XVI. kritisierte Schulkurse &uuml;ber sexuelle Aufkl&auml;rung und Lebenskunde als Angriff auf die Religionsfreiheit. Das erkl&auml;rte er in seiner traditionellen Neujahrsansprache an Vatikanbotschafter.</p>
<p>Der Papst zielt mit seiner Kritik auf die vor drei Jahren eingef&uuml;hrten Lebenskunde-Kurse, die liberale Werte bei Sch&uuml;lern f&ouml;rdern sollen. Themen wie Homosexualit&auml;t, Abtreibung und Scheidung werden dort offen angesprochen.</p>
<p>Viele Eltern bezeichneten die Kurse als &#8220;anti-christlich&#8221;. Der Papst stimmte ihnen nun zu und nannte den Unterricht eine &#8221;Bedrohung gegen die kulturellen Wurzeln, die der Identit&auml;t und des sozialen Zusammenhalts vieler Nationen zugrunde liegen&#8221;.</p>


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		<title>F&#252;r die Rechte der Schwulen</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/05/02/2010/fuer-die-rechte-der-schwulen/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/05/02/2010/fuer-die-rechte-der-schwulen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 09:48:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Patzwald</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im hörsaal]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>

		<category><![CDATA[Schwulenreferat]]></category>

		<category><![CDATA[TU Dortmund]]></category>

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		<description><![CDATA[Gegen Schwulenangst arbeiten die Referenten vom „Autonomen Schwulenreferat“ der TU Dortmund. Sie beraten aber auch und veranstalten gemeinsame Aktionen.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gegen Schwulenangst arbeiten die Referenten vom &#8220;Autonomen Schwulenreferat“ der Technischen Universit&auml;t Dortmund. Aber nicht nur: sie beraten auch und veranstalten gemeinsame Aktionen – f&uuml;r den Zusammenhalt.</strong></p>
<p>Aktionstage gegen Sexismus und Homophobie, gemeinsames Schwimmen, Kegeln und Spieleabende sowie ein Anti-Homophobie-Grillen im vergangenen Jahr – auf diese Angebote kann das „Autonome Schwulenreferat“ (ASR) der TU Dortmund zur&uuml;ckblicken. Die Truppe hat aber auch einen Umzug hinter sich, vom S&uuml;d-Campus in den Raum 0.503 in der Emil-Figge 50.</p>
<p>Erfolgreich waren zuletzt die Themenabende &uuml;ber die Dortmunder Schwulenszene und &uuml;ber die Diskriminierung im Fu&szlig;ball, erkl&auml;rt Referent Jan (ihre Nachnamen wollten die Referenten nicht ver&ouml;ffentlicht sehen, Anm. der Redaktion): &#8220;Es war richtig voll und es gab eine lebhafte Diskussion mit 35 Teilnehmern.&#8221; Unterst&uuml;tzung erhielten sie dabei unter anderem von den Rainbow Borussen.</p>
<p><strong>Vortr&auml;ge, SLADO und &#8220;WIR-Gef&uuml;hl&#8221;</strong></p>
<div id="attachment_22628" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/dsc_4340.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-22628" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/dsc_4340-250x250.jpg" alt="Die aktuellen Referenten: (von links) Frederick, Jan und Dino; Foto: Marc Patzwald" width="250" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Die aktuellen Referenten: (von links) Frederick, Jan und Dino; Foto: Marc Patzwald</p></div>
<p>Das Schwulenreferat hat drei Aufgabenbereiche: &#8220;Inhaltlich sind das Vortr&auml;ge, dann die Vernetzung mit zum Beispiel SLADO, dem schwul-lesbischen Arbeitskreis Dortmund und die gemeinsamen Veranstaltungen f&uuml;r das &#8216;Wir-Gef&uuml;hl&#8217;&#8221;, beschreibt der fr&uuml;here Referent Christian. Zwei Jahre lang war er Referent. Wegen seiner Diplomarbeit ist er aber bei der Hauptversammlung nicht noch ein weiteres Mal angetreten.</p>
<p>Acht Leute haben die Referenten f&uuml;r die Abstimmung bei der Versammlung gebraucht – und acht stimmberechtigte, schwule und eingeschriebene Studenten hatten sie auch. Die brauchten sie um Neuwahlen durchzuf&uuml;hren. Wiedergew&auml;hlt haben sie Jan sowie Dino und Christians Posten &uuml;bernimmt nun Frederick.</p>
<p><strong>Informieren und sensibilisieren</strong></p>
<p>In n&auml;chster Zeit wollen sie sich auch bei SchLAu engagieren – das steht f&uuml;r schwul-lesbische Aufkl&auml;rung. &#8220;Das ist ein NRW-weites Projekt, bei dem Schwule und Lesben in Schulen gehen und die Sch&uuml;ler sensibilisieren und mit Vorurteilen umgehen wollen&#8221;, sagt Christian. Sie planen, das auch an der Uni zu machen, um Lehramtsstudenten zu informieren.</p>
<div id="attachment_22630" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/dsc_4349.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-22630" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/dsc_4349-250x250.jpg" alt="Christian war zwei Jahre lang Referent; Foto: Marc Patzwald" width="200" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Christian war zwei Jahre lang Referent; Foto: Marc Patzwald</p></div>
<p>Das Schwulenreferat bietet auch Beratung vor Ort an. In einer Sprechstunde k&ouml;nnen Interessierte die Referenten kennen lernen und &uuml;ber pers&ouml;nliche Erfahrungen sprechen. Christian berichtet, dass ihn auch h&auml;ufig ausl&auml;ndische Studierende besucht h&auml;tten, in deren Heimatland Homosexualit&auml;t tabuisiert sei. Die Referenten h&ouml;ren zu und sprechen &uuml;ber ihre eigenen Erlebnisse. In seltenen F&auml;llen vermitteln sie auch an einen Psychologen weiter. Die eigene Bibliothek bietet Belletristik, aber auch B&uuml;cher &uuml;ber Homosexualit&auml;t in der Medizin oder in der Religion sowie einige andere Werke.</p>
<p>Jeder, der Interesse hat das Referat einmal kennen zu lernen, ist willkommen. Sprechzeiten und Aktionen in der vorlesungsfreien Zeit findet ihr auf der Homepage des Referates.</p>
<p>Mehr zum Thema:</p>
<div class="additionallinks">
<p><a title="Das Autonome Schwulenreferat" href="http://www.schwulenreferat-dortmund.de/">Die offizielle Homepage des &#8220;Autonomen Schwulenreferats&#8221; der TU Dortmund</a></div>
<div class="additionallinks">
<p><a title="SchLAu" href="http://www.schlau-nrw.de/">SchLAu - Homepage der schwul-lesbischen Aufkl&auml;rung in NRW</a></div>
<div class="additionallinks">
<p><a title="Slado e.V." href="http://cms.slado.de/index.php">Slado e.V. - Homepage des schwul-lesbischen Arbeitskreises Dortmund</a></div>


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