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	<title>pflichtlektüre &#187; Geld</title>
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	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 10:50:20 +0000</pubDate>
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			<item>
		<title>Baf&#246;g: Status-Quo im Streit um Antragsbearbeitung</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/22/12/2011/bafoeg-status-quo-im-streit-um-antragsbearbeitung/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/22/12/2011/bafoeg-status-quo-im-streit-um-antragsbearbeitung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 13:56:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sarah Teschlade</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

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		<category><![CDATA[Wissenschaftsministerium]]></category>

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		<description><![CDATA[Ohne Moos nix los. Viele Studenten warten noch immer auf ihr Baf&#246;g. "Eine Frechheit" sagt der Asta. "Wir arbeiten daran" sagen das Studentenwerk und das Wissenschaftsministerium. 


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was passiert, wenn das Baf&ouml;g ausbleibt? Manche Studenten k&ouml;nnten ihre Miete nicht bezahlen. Andere, die bereits ein Kind haben, h&auml;tten zum Teil Schwierigkeiten f&uuml;r dieses aufzukommen. &#8220;Die Probleme sind existentiell&#8221;, erkl&auml;rt Johannes Bl&ouml;meke vom Allgemeinen Studierenden Ausschuss (Asta) die derzeitige Lage vieler Studenten der TU Dortmund, die noch immer auf die Bewilligung ihrer Baf&ouml;g-Antr&auml;ge und somit auf finanzielle Unterst&uuml;tzung ihres Studiums warten. &#8221;Unversch&auml;mt&#8221; nennt Bl&ouml;meke diesen Umstand.</strong></p>
<div id="attachment_81136" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><img class="size-medium wp-image-81136" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/bloemeke-225x300.gif" alt="Johannes Bl&ouml;meke vom AStA setzt sich f&uuml;r eine Reform der Anwesenheitspflicht ein. Foto: Jonas Gn&auml;ndiger" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">Johannes Bl&ouml;meke, Mitglied der &quot;Task-Force&quot; des Asta der TU Dortmund ist emp&ouml;rt &uuml;ber die Arbeitsweise des Studentenwerks und des Wissenschaftsministerium NRW. Foto: Jonas Gn&auml;ndiger, Teaser: Henry  Klingenberg/ pixelio.de</p></div>
<p>&#8220;Es ist eine Frechheit, wie von den zust&auml;ndigen Stellen reagiert wird&#8221;, sagt Bl&ouml;meke. Er ist Teil der &#8220;Task-Force&#8221;, die sich aus den Referaten Soziales und <span> </span>Hochschulpolitik des Asta gebildet hat, um sich um das Baf&ouml;g-Problem zu k&uuml;mmern. <span> </span>Bisher h&auml;tten sie erreicht, dass im Baf&ouml;g-Amt des Studentenwerks Dortmund nur noch Anfragen zum Baf&ouml;g bearbeitet w&uuml;rden. So solle der Prozess beschleunigt werden. Denn: im Studentenwerk fehle es an Personal, um alle anfallenden Anfragen effizient zu bearbeiten. Zudem st&uuml;nde die &#8220;Task-Force&#8221; mit dem Wissenschaftsministerium des Landes NRW in Kontakt. &#8220;Dort wird die ganze Sache aber als beil&auml;ufiges Problem abgetan.&#8221;</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Ad-hoc-Hilfe nicht m&ouml;glich</strong></p>
<p class="MsoNormal">Diese Aussage wird vom Wissenschaftsministerium dementiert. &#8220;Wir wissen um die Probleme und wir wissen, dass das Studentenwerk bestrebt ist, diese zu beheben&#8221;, sagt Sigrid Rix-Diester, zust&auml;ndig f&uuml;r Baf&ouml;g-Angelegenheiten im Ministerium. Eine Ad-hoc-L&ouml;sung sei jedoch schwierig zu finden. So stelle das Wissenschaftsministerium den einzelnen Studentenwerken zwar eine Aufwandspauschale f&uuml;r die Baf&ouml;g-Bearbeitung zur Verf&uuml;gung. Diese werde nach der Menge der gestellten Antr&auml;ge gestaffelt und belaufe sich zurzeit auf einen Etat von insgesamt 15,3 Millionen Euro f&uuml;r die zw&ouml;lf Studentenwerke in NRW. &#8220;Bei finanziellen Notf&auml;llen, um, beispielsweise wie im Fall des Studentenwerks Dortmund, Personal zu erh&ouml;hen,<span> </span>m&uuml;ssen sich die Studentenwerke jedoch eventuell umschichten&#8221;, erkl&auml;rt Rix-Diester. Dies l&auml;ge nicht im Kompetenzbereich des Wissenschaftsministeriums.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Um personelle Engp&auml;sse in Zukunft zu vermeiden – besonders im Hinblick auf den doppelten Abiturjahrgang 2013/14 - <span> </span>stehe man laut Rix-Diester jedoch schon in Verhandlungen mit den Studentenwerken . <span> </span>Im Gespr&auml;ch ist eine m&ouml;gliche Erh&ouml;hung der Mittel. Die genaue Summe stehe jedoch noch nicht fest.</p>
<p class="MsoNormal"><strong></strong></p>
<div id="attachment_76691" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-76691" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/_dsc0002-300x199.jpg" alt="Wilfried Blattgeste Leiter Baf&ouml;gamt Dortmund" width="300" height="199" /><p class="wp-caption-text">&quot;Ende Dezember bekommen &uuml;ber 1000 Studenten ihr Baf&ouml;g.&quot; Wilfried Blattgerste, Abteilungsleiter Ausbildungsf&ouml;rderung des Studentenwerks Dortmund ist positiv gestimmt. Foto: Henrik Veldhoen. </p></div>
<p><strong>Baf&ouml;g als &#8220;Weihnachtsgeld&#8221; </strong></p>
<p class="MsoNormal">Auch aus dem Baf&ouml;g-Amt kommen eher positive Stimmen. So berichtet Wilfried Blattgerste, Abteilungsleiter der Ausbildungsf&ouml;rderung des Studentenwerks Dortmund, dass bis Ende Dezember rund 1000 Antragssteller ihre Bewilligungsbescheide, und somit ihr Geld, erhalten w&uuml;rden. Wie lange es noch dauert, bis alle Antragssteller ihr Baf&ouml;g auf dem Konto haben, das konnte Blattgerste nicht genau sagen. &#8220;Das ist wie ein Blick in die Kristallkugel&#8221;, sagt er. Denn vielfach w&uuml;rden von den Studenten nur Teile der Antr&auml;ge eingereicht. Andere Dokumente seien fehlerhaft ausgef&uuml;llt.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Asta: Pr&auml;ventive Ma&szlig;nahmen</strong></p>
<p class="MsoNormal">Damit diese Fehler zuk&uuml;nftig schnell behoben werden k&ouml;nnen oder im besten Fall gar nicht mehr auftreten, arbeitet die &#8220;Task-Force&#8221; des Asta an einer Verbesserung der Antragsbearbeitung. &#8220;Wir wollen zum einen, dass das Baf&ouml;g-Amt jedes Semester ein bis zwei Mitglieder abstellt, die dann die Antr&auml;ge annehmen und direkt mit den Studenten durchgehen&#8221;, erkl&auml;rt Bl&ouml;meke einen Vorschlag. So w&uuml;rden Fehler direkt vor Ort entdeckt und die Studenten k&ouml;nnten sich schneller um die Behebung k&uuml;mmern. Laut Bl&ouml;meke w&uuml;rde der Asta f&uuml;r diese &#8220;Annahmestelle&#8221; die R&auml;umlichkeiten stellen.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Dar&uuml;ber hinaus gibt es weitere Ideen. Zum Beispiel m&ouml;chte die &#8220;Task-Force&#8221; eine Art Checkliste erstellen, in der die einzureichenden Dokumente aufgef&uuml;hrt w&auml;ren. Diese w&uuml;rde dann bei Abgabe des Baf&ouml;g-Antrags vom jeweiligen Mitarbeiter des Baf&ouml;g-Amtes gegengezeichnet. &#8220;So k&ouml;nnten die Studenten immer beweisen, alle geforderten Unterlagen eingereicht zu haben&#8221;, sagt Bl&ouml;meke.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/17/11/2011/asta-die-oeffnungszeiten-sind-ein-witz/" target="_blank">Beschwerden &uuml;bers Baf&ouml;g-Amt</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/17/11/2011/bafoeg-amt-wir-tun-schon-unser-bestes/" target="_blank">Blattgerste im Interview</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/17/11/2011/wissenswertes-zum-bafoeg/" target="_blank">Wissenswertes &uuml;ber Baf&ouml;g</a></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/16/12/2011/weihnachtsmarkt-check-essen/" target="_blank"></a></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.asta.uni-dortmund.de" target="_blank">Homepage des Asta</a></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.stwdo.de/Finanzen-Geld.3.0.html" target="_blank">Homepage Studentenwerk (Finanzen und Geld)</a></p>
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Asta: &#8220;Die &#214;ffnungszeiten sind ein Witz!&#8221;</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/17/11/2011/asta-die-oeffnungszeiten-sind-ein-witz/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 16:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henrik Veldhoen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bafoeg]]></category>

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		<description><![CDATA[In ungewohnt scharfem Ton wettert der Allgemeine Studierenden Ausschuss (Asta) gegen das Baf&#246;g-Amt. In einer Rundmail an alle Studenten der TU spricht er von „untragbaren Zust&#228;nden&#8221; in der Dortmunder Beh&#246;rde. Daraufhin meldeten sich mehr als 700 Studenten, die Probleme mit dem Amt haben. Nun hat der Asta eine „Task-Force&#8221; eigens f&#252;r Baf&#246;g-Angelegenheiten einberufen.
„Die Task-Force, das [...]


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In ungewohnt scharfem Ton wettert der Allgemeine Studierenden Ausschuss (Asta) gegen das Baf&ouml;g-Amt. In einer Rundmail an alle Studenten der TU spricht er von „untragbaren Zust&auml;nden&#8221; in der Dortmunder Beh&ouml;rde. Daraufhin meldeten sich mehr als 700 Studenten, die Probleme mit dem Amt haben. Nun hat der Asta eine „Task-Force&#8221; eigens f&uuml;r Baf&ouml;g-Angelegenheiten einberufen.</strong></p>
<p>„Die Task-Force, das ist eine kleine Gruppe aus unseren Referaten Soziales und Hochschulpolitik, die sich jetzt mit den Baf&ouml;g-Problemen befassen&#8221;, erkl&auml;rt Johannes Bl&ouml;meke, selbst Mitglied der „Task-Force&#8221;. Bl&ouml;meke ist ver&auml;rgert &uuml;ber die Arbeitsweise des Baf&ouml;g-Amts, gleich eine ganze Reihe von Punkten machen ihm zu schaffen. „Die zahlreichen Beschwerden der Studenten geben uns Recht. Das sind keine Einzelf&auml;lle mehr!&#8221;</p>
<div id="attachment_76593" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/unbenannt.png"><img class="size-medium wp-image-76593" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/unbenannt-300x213.png" alt="&quot;Es sind keine Einzelf&auml;lle.&quot; - Auf diese Rundmail bekam der Asta mehr als 700 R&uuml;ckmeldungen von Studenten, die Probleme mit dem Baf&ouml;g-Amt hatten." width="300" height="213" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Es sind keine Einzelf&auml;lle.&quot; - Auf diese Rundmail bekam der Asta mehr als 700 R&uuml;ckmeldungen von Studenten, die Probleme mit dem Baf&ouml;g-Amt hatten. Screenshot: pflichtlektuere.com</p></div>
<p>Dies sind die Vorw&uuml;rfe des Asta im Einzelnen:</p>
<ul>
<li><strong>Die Bearbeitungszeit:</strong></li>
</ul>
<p>Drei Monate lang m&uuml;ssen Studenten zur Zeit auf ihr Baf&ouml;g-Geld warten - teilweise sogar noch l&auml;nger. „Das kann einfach nicht sein&#8221;, findet Johannes Bl&ouml;meke. „Und Kommunikation findet auch kaum statt.&#8221;</p>
<ul>
<li><strong>Die &Ouml;ffnungszeiten:</strong></li>
</ul>
<p>Das Baf&ouml;g-Amt ist an jedem Werktag besetzt. Eine Beratung f&uuml;r Studenten gibt es aber nur donnerstags - das sind weniger als sechs Stunden. Die Beratungszeit am Nachmittag ist dazu um eine halbe Stunde verk&uuml;rzt, handschriftlich ge&auml;ndert auf der &Uuml;bersicht an der Eingangst&uuml;r. „Das ist ein absoluter Witz&#8221;, sagt Bl&ouml;meke. „Wie will das Amt so seiner Beratungspflicht nachkommen?&#8221; Dass es gerade zu Semesterbeginn eingeschr&auml;nkte &Ouml;ffnungszeiten und Urlaub f&uuml;r die Amts-Mitarbeiter gebe, k&ouml;nne er nicht verstehen. „Bessere Beratungen w&uuml;rden schlie&szlig;lich den Schriftwechsel eind&auml;mmen, der jetzt zwangsl&auml;ufig folgt.&#8221;</p>
<ul>
<li><strong>Der Umgangston:</strong></li>
</ul>
<p>Zahlreiche Beschwerden erhielt der Asta nach eigenen Angaben auch &uuml;ber den Umgangston der Sachbearbeiter im Baf&ouml;g-Amt. „Zumindest &#8216;danke&#8217;, &#8216;hallo&#8217; und &#8216;bitte&#8217; kann man doch sagen, selbst wenn man im Stress ist&#8221;, fordert Bl&ouml;meke.</p>
<p>Das Baf&ouml;g-Amt sollte Missst&auml;nde finanzieller oder personeller Art konsequent der Landesregierung melden, fordert der Asta zudem. Vorsichtshalber hat er bereits das Wissenschaftsministerium NRW als Rechtsaufsichtsinstanz eingeschaltet.</p>
<div class="additionallinks">
<p><strong><span style="color: #ffffff;">Vor Ort: Warten auf die Baf&ouml;g-Beratung</span></strong></p>
<div id="attachment_77045" class="wp-caption alignleft" style="width: 185px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/matthias-raszewski-bafog.jpg"><img class="size-medium wp-image-77045" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/matthias-raszewski-bafog-300x225.jpg" alt="Matthias Raszewski auf dem Flur des Dortmunder Baf&ouml;g-Amts. Foto: Henrik Veldhoen" width="175" height="131" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Die Wartezeit zehrt an den Nerven.&quot; - Elektrotechnik-Student Matthias Raszewski. Foto: Henrik Veldhoen</p></div>
<p><span style="color: #ffffff;">Es ist Donnerstagnachmittag, noch eine halbe Stunde dauert die Beratungszeit. Der Andrang auf dem Flur des Baf&ouml;g-Amts wird in dieser Zeit nicht zu schaffen sein. Die Sachbearbeiter werden l&auml;nger arbeiten, einige Studenten ohne Beratung nach Hause gehen m&uuml;ssen.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">„Ich bin bisher gut beraten worden&#8221;, lobt Matthias Raszewski, der Elektro-Technik im ersten Semester studiert. Doch auch er klagt: „Die ewige Wartezeit zehrt an den Nerven.&#8221; Wann sein Baf&ouml;g-Geld auf dem Konto landet, dar&uuml;ber macht er sich lieber keine Gedanken, auch wenn er es dringend braucht. „Wer nicht?&#8221;, fragt Raszewski achselzuckend, bevor er das Amt ersch&ouml;pft verl&auml;sst.</span></div>


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		</item>
		<item>
		<title>Baf&#246;g-Amt: &#8220;Wir tun schon unser Bestes&#8221;</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/17/11/2011/bafoeg-amt-wir-tun-schon-unser-bestes/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/17/11/2011/bafoeg-amt-wir-tun-schon-unser-bestes/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 15:44:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henrik Veldhoen</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Wartezeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Wilfried Blattgerste macht einen gestressten, einen beinahe gehetzten Eindruck. Der Abteilungsleiter Ausbildungsf&#246;rderung des Studentenwerks Dortmund sitzt in seinem B&#252;ro, auf seinem Tisch stapeln sich die Akten. Im Interview mit pflichtlektuere.com erkl&#228;rt er, warum die Studenten so lange auf ihr Baf&#246;g-Geld warten m&#252;ssen, wieso er auch den Asta in der Pflicht sieht und warum sein Amt [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wilfried Blattgerste macht einen gestressten, einen beinahe gehetzten Eindruck. Der Abteilungsleiter Ausbildungsf&ouml;rderung des Studentenwerks Dortmund sitzt in seinem B&uuml;ro, auf seinem Tisch stapeln sich die Akten. Im Interview mit pflichtlektuere.com erkl&auml;rt er, warum die Studenten so lange auf ihr Baf&ouml;g-Geld warten m&uuml;ssen, wieso er auch den Asta in der Pflicht sieht und warum sein Amt ausgerechnet zu Beginn des Wintersemesters die &Ouml;ffnungszeiten eingeschr&auml;nkt hat.</strong></p>
<div id="attachment_76691" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/_dsc0002.jpg"><img class="size-medium wp-image-76691" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/_dsc0002-300x199.jpg" alt="Wilfried Blattgeste Leiter Baf&ouml;gamt Dortmund" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Wir sind auch nur Menschen&quot;. Wilfried Blattgerste, Leiter des Dortmunder Baf&ouml;g-Amts, in seinem B&uuml;ro. Foto: Henrik Veldhoen</p></div>
<p><strong>Pflichtlekt&uuml;re: Herr Blattgerste, vom Antrag bis zum Geld auf dem Konto: Wie l&auml;uft Ihre Arbeit beim Baf&ouml;g ab?</strong></p>
<p>Der Antrag kommt per Post oder per Hausbriefkasten hier rein, wird im Sekretariat abgestempelt, die Post wird an die Arbeitsgruppen verteilt und geht dann zum Sachbearbeiter. Dann erfolgt die Bearbeitung von dort aus.</p>
<p><strong>Pflichtlekt&uuml;re: Wie viele Personen sind beim Amt f&uuml;r Ausbildungsf&ouml;rderung besch&auml;ftigt?</strong></p>
<p>Hier arbeiten 15 Sachbearbeiter, 27 Personen sind wir insgesamt. Es gibt Hauptsachbearbeiter, ein Sekretariat, einen Stellvertreter, einen Zust&auml;ndigen f&uuml;r Notfallhilfe und zwei neue Mitarbeiter, die gerade eingearbeitet werden. Das dauert rund neun Monate.</p>
<p><strong>Pflichtlekt&uuml;re: Wann im Jahr haben Sie bzw. Ihre Mitarbeiter am meisten zu tun?</strong></p>
<p>Tiefphasen haben wir nie, Hochphasen haben wir immer. Im Jahr 2011 ist das ganz drastisch, weil wir aufgrund der erh&ouml;hten Antragszahl und auch von Krankheiten leider dieses Jahr sehr stark gebeutelt sind. Wir versuchen nat&uuml;rlich, dass fast alle Studierenden p&uuml;nktlich ihr Geld bekommen, so wie in den vergangenen zwei Jahren. Leider ist es dieses Jahr aber anders herum.</p>
<p><strong>Pflichtlekt&uuml;re: Wo r&uuml;hrt diese erh&ouml;hte Antragszahl her?</strong></p>
<p>Viele Tropfen f&uuml;llen eben das Glas. Zum Teil sind wohl der Wegfall der Wehrpflicht und die erh&ouml;hten Studentenzahlen Schuld daran. Dazu kommt die ver&auml;nderte Studiensituation mit Bachelor und Master. Fr&uuml;her hat ein Diplomstudent die Antr&auml;ge ganz normal gestellt. Heute werden die Bachelorstudenten zun&auml;chst gef&ouml;rdert. F&uuml;r den Master zum Beispiel ist das ein neuer Antrag. Dieses vom Staat gewollte Studienverhalten f&uuml;hrt auch dazu, dass da ein Stau ist. Die Situation wird immer dramatischer, denn wir haben ja 2013 den doppelten Abiturjahrgang. Aber wir werden n&auml;chstes Jahr, wenn der Verwaltungsrat bzw. das Haus „gr&uuml;nes Licht&#8221; gibt, Einstellungen vornehmen k&ouml;nnen, so dass wir ger&uuml;stet sind. Wie sich die Antragszahl hier weiterentwickelt, das wei&szlig; keiner.</p>
<div id="attachment_76694" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/87960_r_b_by_claudia-hautumm_pixeliode.jpg"><img class="size-medium wp-image-76694" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/87960_r_b_by_claudia-hautumm_pixeliode-300x212.jpg" alt="Chaos Quelle: Claudia Hautumm / pixelio.de" width="300" height="212" /></a><p class="wp-caption-text">Chaos im Baf&ouml;g-Amt? Die Wartezeit auf das Baf&ouml;g-Geld betr&auml;gt zum Teil drei Monate und mehr.  Schuld sei vor allem die unerwartet hohe Antragszahl, sagt Amtsleiter Blattgerste. Claudia Hautumm / pixelio.de</p></div>
<p><strong>Pflichtlekt&uuml;re: Wie kommt es, dass Sie ausgerechnet zu Beginn des  Semesters nur noch einmal in der Woche Sprechstundenzeiten haben? </strong></p>
<p>Wir haben so viele Antr&auml;ge, die m&uuml;ssen wir auch bearbeiten. Und wenn   wir Sprechzeiten haben, k&ouml;nnen wir nicht bearbeiten. Wir haben unsere   Sprechzeiten von drei halben Tagen auf einen ganzen Tag beschr&auml;nkt, also   um ein Drittel heruntergefahren. Aber auch nur f&uuml;r eine eingeschr&auml;nkte   Zeit, denn ab dem 1. Dezember f&uuml;llen wir das alte Spektrum wieder voll   aus.</p>
<p><strong>Pflichtlekt&uuml;re: Wie wollen Sie die Studenten trotzdem weiterhin vern&uuml;nftig beraten?</strong></p>
<p>Ich habe dem ZIB (Zentrum f&uuml;r Information und Beratung, Anm. d. Red.)   der Hochschule damals angeboten, eine Beratungsveranstaltung f&uuml;r   Erstantr&auml;ge zu machen. Die sagten mir, das mache man gerne, mehr habe   ich dann nicht mehr geh&ouml;rt. Und ich habe das dem Asta 2008 und 2009   angeboten, aber dann waren da Wahlen, und der neue Vorstand hat sich   nicht mehr mit dem Baf&ouml;g besch&auml;ftigt, denn in den vergangenen zwei   Jahren gab es kaum Beschwerden. Da hab ich gedacht: Na, wenn das so gut   l&auml;uft, dann freue ich mich. Dass es in diesem Jahr genau anders herum   l&auml;uft, konnte ja keiner ahnen. Aber der Asta h&auml;tte sich rechtzeitig   melden k&ouml;nnen, dann h&auml;tte ich gerne eine gezielte Beratungsveranstaltung f&uuml;r Erstantr&auml;ge gemacht. Zu der einzigen Veranstaltung in diesem Jahr kamen aber nur Leute, die erst in zwei   Jahren mit dem Studium anfangen. Die wissen doch dann nicht mehr, an   welcher Stelle sie welches Kreuz setzen sollen.</p>
<p><strong>Pflichtlekt&uuml;re: K&ouml;nnten mehr Beratungszeiten oder ausf&uuml;hrlichere  Beratung nicht auch hilfreich sein, etwa den bei  unvollst&auml;ndigen  Antr&auml;gen notwendigen Schriftwechsel verringern?</strong></p>
<p>Nat&uuml;rlich k&ouml;nnte der Schriftwechsel reduziert werden, aber es sind ja   nicht nur die Studierende, und es ist nicht nur der Sachbearbeiter da,   es sind auch die Eltern dazwischen geschaltet, die die Unterlagen ja   auch ausf&uuml;llen. Wenn die etwa bei den Einkommenserkl&auml;rungen Fehler   machen, helfen die normalen Beratungszeiten nicht aus. Ich hoffe, dass   wir bald den Online-Antrag haben und dann erheblich besser arbeiten   k&ouml;nnen. Wenn jetzt Unterlagen fehlen, m&uuml;ssen wir sie langwierig   nachfordern. Dadurch entsteht ein erheblicher Stau. In der Zwischenzeit   sammeln sich hier immer mehr Antr&auml;ge an und dann kommt so eine Zeit von   drei Monaten mal leicht zustande. Das ist ein erhebliches Problem.</p>
<p><strong>Pflichtlekt&uuml;re: Welche M&ouml;glichkeiten haben Studenten, sich au&szlig;erhalb des Baf&ouml;g-Amts beraten zu lassen?</strong></p>
<p>Eine zentrale Beratungsstelle gibt es nicht. Das liegt daran, dass   die Zust&auml;ndigkeit beim Amt f&uuml;r Ausbildungsf&ouml;rderung liegt, wo der   Hochschulstandort ist. Wir machen f&uuml;r unseren Bereich Beratung, wir   fahren zu den Fachhochschulen hin, zwei Mal im Jahr, vor Semesterbeginn,   aber an der Universit&auml;t scheint kein Bedarf zu sein. Wie gesagt, es  kam  dieses Jahr nichts auf uns zu. Ich will aber nicht den Schwarzen  Peter  von uns wegschieben. Wir sind auch keine Maschinen und machen  Fehler,  wie jeder Mensch. Aber eben nicht nur wir.</p>
<div id="attachment_76697" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/511364_r_by_arno-bachert_pixeliode1.jpg"><img class="size-medium wp-image-76697" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/511364_r_by_arno-bachert_pixeliode1-300x199.jpg" alt="Der Landtag in NRW - finanzielle oder personellen Problemen kann das Baf&ouml;g-Amt der Landesregierung melden. Blattgerste: &quot;Es dauert offenbar, bis sich etwas tut.&quot; Foto: Arno Bachert / pixelio.de" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Der Landtag in NRW - finanzielle oder personellen Problemen kann das Baf&ouml;g-Amt der Landesregierung melden. Blattgerste: &quot;Es dauert offenbar, bis sich etwas tut.&quot; Foto: Arno Bachert / pixelio.de</p></div>
<p><strong>Pflichtlekt&uuml;re:  Der Asta hat in einer Rundmail alle  Studenten aufgerufen, ihre  Probleme mit dem Baf&ouml;g-Amt zu schildern. Es  gab fast 700 R&uuml;ckmeldungen.  Wie erkl&auml;ren Sie sich das?</strong></p>
<p>Es k&ouml;nnte daran liegen, dass die Unterlagen nur schleppend   eingereicht werden, die Antr&auml;ge sp&auml;t kommen, dadurch so ein   Bearbeitungsstau ist. Man kann diese Zeit von sechs bis acht Wochen, die   wir gerne h&auml;tte, nicht immer einhalten. Und wenn das so ist, dann   werden die Studierenden nat&uuml;rlich sauer, das wei&szlig; ich, und das versteh   ich auch. Aber wir arbeiten teilweise sogar samstags und sonntags,   zumindest einige Stunden. Wir sind auch Menschen, wir werden auch krank.   Wir hatten hier viel mit psychischen Krankheiten wie Burnout zu   k&auml;mpfen. Das ist keine Entschuldigung, aber viele Tropfen f&uuml;llen das   Glas, und irgendwann ist es voll.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Pflichtlekt&uuml;re: Viele Studenten beschweren sich zudem &uuml;ber  den  Umgangston, mit dem sie sich beim Baf&ouml;g-Amt konfrontiert sehen. Wie   beurteilen Sie das?</strong></p>
<p>Erstmal ist eine gewisse Gereiztheit da, wenn Sie zehn Mal   hintereinander die Frage h&ouml;ren, „aber wie stellen Sie sich das vor, wie   soll ich leben?&#8221; Irgendwann - vor allem, wenn dann noch Beschimpfungen   auf uns zukommen - wird man sauer. Dass wir Beleidigungen ausgeliefert   sind, weil wir angeblich nicht arbeiten w&uuml;rden, das kann ich nicht mehr   tolerieren und dann kann es auch passieren, dass man - ungewollt -   unfreundlich wird. Wir k&ouml;nnen momentan keine neuen Sachbearbeiter   einstellen, wir haben nicht mehr Geld zur Verf&uuml;gung und wir m&uuml;ssen   trotzdem die gleiche Arbeit machen, bei einer erh&ouml;hten Antragszahl. Das   ist das Problem.</p>
<p><strong>Pflichtlekt&uuml;re: Wenn es Missst&auml;nde - in finanzieller,   organisatorischer Form oder wie auch immer geartet - gibt, besteht die   M&ouml;glichkeit, dies bei der Landesregierung in D&uuml;sseldorf zu melden. Haben   Sie das gemacht?</strong></p>
<p>Das ist der Landesregierung bekannt. Ich pers&ouml;nlich habe das nicht   gemacht, die &Auml;mter f&uuml;r Ausbildungsf&ouml;rderung haben einen Arbeitskreis und   die Studentenwerke haben alle einen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer und geben das   bekannt. Doch es dauert offenbar eine Zeitlang, bis sich da etwas tut.   2012 ticken die Uhren anders, aber bis dahin m&uuml;ssen wir mit dem Personal   hier auskommen. Und ich hoffe, dass wir f&uuml;r 2013 gewappnet sind.  Meinen  Mitarbeitern und mir tut es wirklich leid, aber wir tun schon  unser  Bestes.</p>


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		<title>NBA vor Saisonausfall</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 09:10:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Schmitz</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[in aller Kürze]]></category>

		<category><![CDATA[Basketball]]></category>

		<category><![CDATA[Geld]]></category>

		<category><![CDATA[NBA Saisonausfall]]></category>

		<category><![CDATA[NBPA]]></category>

		<category><![CDATA[Profi-Clubs]]></category>

		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Washington. Die Profis der NBA (US-Basketballliga) haben sich erneut nicht mit den Vertretern der 30 Ligateams einigen k&#246;nnen. Alles deutet auf einen kompletten Saisonausfall der amerikanischen Profiliga hin.
Kern des Streits, der bereits seit 137 Tagen andauert und der einen Saisonstart bisher verhinderte, ist Geld. Die Profi-Clubs wollen maximal 50% der Saisoneinnahmen an die Spieler aussch&#252;tten, [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Washington. Die Profis der NBA (US-Basketballliga) haben sich erneut nicht mit den Vertretern der 30 Ligateams einigen k&ouml;nnen. Alles deutet auf einen kompletten Saisonausfall der amerikanischen Profiliga hin.</strong></p>
<p>Kern des Streits, der bereits seit 137 Tagen andauert und der einen Saisonstart bisher verhinderte, ist Geld. Die Profi-Clubs wollen maximal 50% der Saisoneinnahmen an die Spieler aussch&uuml;tten, diese fordern aber &uuml;ber ihre Spielergewerkschaft (NBPA) deutlich mehr.  Im Vorjahr erhielten die Spieler noch 57% der Einnahmen.</p>
<p>Nachdem nun auch das letzte Angebot der Liga von den Spielern abgelehnt wurde scheint wohl auch die M&ouml;glichkeit, eine verk&uuml;rzte Saison zu spielen, dahin. Eine Absage der Saison 2011/2012 wird immer wahrscheinlicher.</p>
<p>Interessant wird es bei diesem Szenario f&uuml;r die deutsche Basketballliga. Die NBA-Profis d&uuml;rften in diesem &#8220;freien&#8221; Jahr dann in Europa auf Korbjagd gehen.</p>


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		<title>Nach der Uni K&#252;rbisschnitzen</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/28/10/2011/nach-der-uni-kuerbisschnitzen/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 14:39:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elena Bernard</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[Basteln]]></category>

		<category><![CDATA[Freizeit]]></category>

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		<category><![CDATA[Kinder]]></category>

		<category><![CDATA[Nebenjob]]></category>

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		<description><![CDATA[Halloween steht vor der T&#252;r und damit beginnt die Arbeit von TU-Student René Wimmer. Er zeigt Kindern, wie man gruselige K&#252;rbisfratzen schnitzt. Von einem ganz besonderen Nebenjob.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>TU-Student René Wimmer verdient sein Geld mit K&uuml;rbissen: Jedes Jahr vor Halloween unterweist er Kinder in der Kunst, gruselige Fratzen in die harte Schale zu schnitzen. Die Arbeit mit den Kindern macht ihm Spa&szlig; und bereitet ihn auch auf seinen angestrebten Job als F&ouml;rderschullehrer vor.</strong></p>
<div id="attachment_74693" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-74693 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/rene2-300x200.jpg" alt="Vor Halloween gibt René K&uuml;rbisschnitzkurse auf dem Hof Ligges" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Vor Halloween gibt René K&uuml;rbisschnitzkurse auf dem Hof Ligges. Foto: Elena Bernard</p></div>
<p>Kerzen erhellen den Raum, rund ein Dutzend Kinder sitzt auf Strohballen im Kreis in der Scheune des Hof Ligges in Kamen Methler. René Wimmer, Rehap&auml;d-Student an der Uni Dortmund, beginnt zu erz&auml;hlen: Die Geschichte von Halloween und alles, was man als angehender K&uuml;rbisschnitz-Profi &uuml;ber K&uuml;rbisse wissen muss. &#8220;Der K&uuml;rbis hat eine Sonnenseite und eine Erdseite&#8221;, erkl&auml;rt er. &#8220;Die Erdseite sieht nicht so sch&ouml;n aus, aber das liegt daran, dass der K&uuml;rbis damit immer den Boden ber&uuml;hrt hat.&#8221; Mit diesem Wissen gewappnet, d&uuml;rfen sich die Kinder nun ihren K&uuml;rbis aussuchen. Aber kaum haben sie gelernt, dass auch die Erdseite ihres Arbeitsobjekts nicht absto&szlig;end, sondern ganz normal ist, kommt doch noch etwas zum Ekeln: René erz&auml;hlt ihnen, dass manchmal Geister in den K&uuml;rbissen sitzen und dort ihren Nasenschleim hinterlassen. &#8220;Wenn die Kinder dann den K&uuml;rbis aush&ouml;hlen, finden alle auf einmal Geisterpopel.&#8221;</p>
<p><strong>Ein K&uuml;rbis f&uuml;r jeden</strong></p>
<p><strong></strong>Ist der K&uuml;rbis von den Kernen befreit, geht es ans Schnitzen. René legt dabei Wert darauf, dass die Kinder so viel wie m&ouml;glich selbst machen. &#8220;Sie sollen Dinge ausprobieren und ruhig auch rummatschen k&ouml;nnen.&#8221; Er unterst&uuml;tzt sie nur so viel wie n&ouml;tig. Am Ende kann jedes Kind seinen eigenen K&uuml;rbis mit nach Hause nehmen.</p>
<div id="attachment_74694" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-74694" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/schitzausweis-300x200.jpg" alt="Nachdem die Kinder ihren K&uuml;rbis gestaltet haben, bekommen sie einen Schnitzausweis. Foto: Elena Bernard" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Nachdem die Kinder ihren K&uuml;rbis gestaltet haben, bekommen sie einen Schnitzausweis. Foto: Elena Bernard</p></div>
<p>René betreut Kindergartengruppen und Schulklassen, Kindergeburtstagsfeiern und Kinder, die sich einfach so zu einem Schnitzkurs anmelden. Manche der Kinder kommen schon seit mehreren Jahren vor Halloween zum Hof Ligges. Bei ihrem ersten Besuch bekommen sie einen &#8220;K&uuml;rbisschnitzausweis&#8221;, auf dem sie sich dann f&uuml;r jeden fertigen K&uuml;rbis eine Unterschrift geben lassen und die Stufen Bronze, Silber und Gold erreichen k&ouml;nnen. Unterschrieben wird der Ausweis von der &#8220;Hexe vom Dienst&#8221;, also der jeweiligen Kursleiterin. René ist zur Zeit das einzige m&auml;nnliche Mitglied im Anleiter-Team und nennt sich stattdessen &#8220;Zaubermeister&#8221;. Er erkl&auml;rt: &#8220;Eigentlich f&auml;nde ich ja &#8220;Hexenmeister&#8221; gut, aber da haben die Hexen was gegen.&#8221;</p>
<div id="attachment_74691" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-74691" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/kurbis2-300x200.jpg" alt="K&uuml;rbis2" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Mit einer kleinen S&auml;ge werden Muster in den K&uuml;rbis geschnitten. Foto: Elena Bernard</p></div>
<p>Auch Erwachsene buchen K&uuml;rbisschnitzkurse, etwa bei Betriebsausfl&uuml;gen. Ein Lehrerkollegium und eine Arztpraxis waren zum Beispiel in diesem Jahr schon da. Doch solche Kurse &uuml;bernimmt René h&ouml;chstens ab und zu als Vertretung: &#8220;Mir macht es mit Kindern einfach mehr Spa&szlig;.&#8221; Bei der Frage, wie viel er verdient, muss der Student erstmal &uuml;berlegen. Das Geld sei ihm nicht so wichtig, sagt er: &#8220;Ich mache das, weil ich die Arbeit mit Kindern toll finde und weil ich glaube, dass ich die Erfahrung auch f&uuml;r sp&auml;ter gebrauchen kann.&#8221; Nach dem Studium m&ouml;chte er an einer F&ouml;rderschule arbeiten. Bei den Schnitzkursen k&ouml;nne er Praxis im Umgang mit Kindern sammeln und sich so auf seine sp&auml;tere Arbeit vorbereiten. Momentan studiert der 31-J&auml;hrige Rehabilitationswissenschaften an der TU Dortmund.</p>
<div id="attachment_74690" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-74690" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/kurbis1-300x200.jpg" alt="Gruselig oder dekorativ: Die fertigen K&uuml;rbisse. Foto: Elena Bernard" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Gruselig oder dekorativ: Die fertigen K&uuml;rbisse. Foto: Elena Bernard</p></div>
<p><strong>René ist schon lange dabei</strong></p>
<p><strong></strong>Seit sechs Jahren arbeitet er jeden Oktober auf dem Hof Ligges. Eine Freundin habe ihn auf die Idee gebracht, sagt er. Sie habe ihn mit auf den K&uuml;rbishof genommen. Im folgenden Jahr habe er dort selbst angefangen. &#8220;Ich habe dann erstmal selbst gelernt, was es mit Halloween auf sich hat, damit ich es jetzt den Kursteilnehmern beibringen kann.&#8221; Au&szlig;erdem habe er sich mit dem Konzept f&uuml;r die Kinder-Kurse vertraut gemacht, das Hofbesitzerin Ute Ligges gemeinsam mit einer Sonderschullehrerin entwickelt hat.</p>
<p>Die K&uuml;rbisse werden auf dem Hof Ligges selbst angebaut. An T&auml;tigkeiten wie der K&uuml;rbisernte hat René aber weniger Interesse. Er arbeitet nur im Oktober, manchmal auch schon im September auf dem Hof Ligges. Allerdings gebe es in diesem Jahr auch Adventsaktionen. &#8220;Vielleicht mache ich da ja mit&#8221;, sagt er.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Die Geschichte von Halloween</strong></p>
<p style="color: white;">Das Wort Halloween entwickelte sich aus &#8220;All Hallows Evening&#8221;, bedeutet also &#8220;Abend vor Allerheiligen&#8221;. Gefeiert wurde am 31.Oktober aber schon lange bevor der Gedenktag Allerheiligen eingef&uuml;hrt wurde: Bei den Kelten war an diesem Tag das Jahr zu Ende und wurde beim Samhain-Fest mit gro&szlig;en Feuern verabschiedet. Schon damals glaubten die Menschen, dass in der Nacht die Geister der Verstorbenen wiederk&auml;men und f&uuml;rchteten sich vor verirrten Seelen. Darauf geht der Brauch zur&uuml;ck, Geister zum Beispiel durch K&uuml;rbisfratzen abzuschrecken.</p>
</div>
<p><span style="font-family: mceinline;"><br />
</span></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.hof-ligges.de" target="_blank">Die Homepage von Hof Ligges </a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/24/10/2011/traumjob-monster/" target="_blank">Traumjob Monster</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re:<a href="http://www.pflichtlektuere.com/31/10/2009/halloween-ein-festtag-zwischen-grusel-splatter-und-ahnengedenken/" target="_blank"> Ein Festtag zwischen Grusel-Splatter und Ahnengedenken</a></p>
<p style="color: white;">
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>WDR-Studie: Junge Menschen interessieren sich f&#252;r Finanzielles</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/11/08/2011/wdr-studie-junge-menschen-interessieren-sich-fuer-finanzielles/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Aug 2011 10:03:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henrik Veldhoen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[in aller Kürze]]></category>

		<category><![CDATA[Ausgaben]]></category>

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		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>

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		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>

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		<category><![CDATA[WDR]]></category>

		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[K&#246;ln. Geld und Finanzen sind jungen Menschen zwischen 14 und 29 Jahren genauso wichtig wie der Gesamtbev&#246;lkerung. Dies ergab eine repr&#228;sentative Studie des WDR. Jeder zweite Befragte sagte, er kenne sich &#8220;gut&#8221; mit Geld aus. 
&#220;berraschend dagegen ist, dass die 14- bis 29-J&#228;hrigen das Finanzwissen Gleichaltriger &#252;berwiegend als &#8220;weniger gut&#8221; beurteilten. Generell wurde in der [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>K&ouml;ln. Geld und Finanzen sind jungen Menschen zwischen 14 und 29 Jahren genauso wichtig wie der Gesamtbev&ouml;lkerung. Dies ergab eine repr&auml;sentative Studie des WDR. Jeder zweite Befragte sagte, er kenne sich &#8220;gut&#8221; mit Geld aus. </strong></p>
<p>&Uuml;berraschend dagegen ist, dass die 14- bis 29-J&auml;hrigen das Finanzwissen Gleichaltriger &uuml;berwiegend als &#8220;weniger gut&#8221; beurteilten. Generell wurde in der Untersuchung ein eher vorsichtiger Umgang der jungen Bev&ouml;lkerung mit Geld festgestellt: Mehr als 40 Prozent der Befragten w&uuml;rden einen 1000 Euro Gewinn sparen.</p>
<p>Weitere Ergebnisse der Studie: Insgesamt 88 Prozent der Befragten haben ein Konto, nur ein F&uuml;nftel hat dies aber je &uuml;berzogen. Als wichtigste Informationsquellen in Finanzfragen gelten die Eltern, noch vor Banken und dem - als unverl&auml;sslich eingestuften - Internet.</p>
<p>Die Studie gilt als erste unabh&auml;ngige und repr&auml;sentative Untersuchung zum Thema  &#8220;Finanzen&#8221; in der Altersgruppe der 14- bis 29-J&auml;hrigen. Von Mai bis Juni diesen Jahres befragten WDR-Medienforscher dazu mehr als 1000 junge Menschen. Die Ergebnisse verglichen sie mit den Antworten der Gesamtbev&ouml;lkerung.</p>
<div class="additionallinks">
<p><span style="color: #ffffff;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">Web: <a href="http://www.einslive.de/magazin/extras/2011/08/110811_studie_finanzwissen.jsp" target="_blank">WDR-Studie: &#8220;Finanzwissen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in NRW&#8221;</a><br />
</span></div>


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		<title>Skurrile Reisetipps</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/13/07/2011/skurrile-reisetipps/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/13/07/2011/skurrile-reisetipps/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 12:24:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pflichtlektuere</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[St&#228;dtetripp in den Semesterferien? Wer nicht auf den simplen Einheitslook von Hostel und Hotel steht's, f&#252;r den gibt es Alternativen: kreativ, ausgefallen und sogar f&#252;r kleines Geld.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kanalrohr statt Hotelbett, Beten statt Bechern oder ein Ausflug ins Mittelalter? P&uuml;nktlich zu den Semesterferien stellt die pflichtlekt&uuml;re sechs skurrile Urlaubsorte in Deutschland vor.</strong></p>
<p><object width="550" height="700" data="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/07/hotels.swf" type="application/x-shockwave-flash"><param name="name" value="Hotels" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="align" value="middle" /><param name="src" value="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/07/hotels.swf" /><param name="allowfullscreen" value="false" /><param name="quality" value="high" /></object></p>


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		<item>
		<title>Das Duell: Unternehmen als Retter der Bildung?</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/04/06/2011/das-duell-unternehmen-als-retter-der-bildung/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/04/06/2011/das-duell-unternehmen-als-retter-der-bildung/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 04 Jun 2011 08:57:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pflichtlektuere</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Duell am Donnerstag]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[Bildung]]></category>

		<category><![CDATA[Duell]]></category>

		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>

		<category><![CDATA[Geld]]></category>

		<category><![CDATA[Privatisierung]]></category>

		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die &#246;ffentliche Hand knausert mit Geld f&#252;r die Bildung, die Privatwirtschaft springt daf&#252;r vermehrt ein. Zukunftsmodell oder Zukunftsschrecken?


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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/das-duell-steffen-versus-henrik.jpg"></a><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/das-duell-hernik-versus-steffen.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-64537" title="das-duell-hernik-versus-steffen" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/das-duell-hernik-versus-steffen.jpg" alt="das-duell-hernik-versus-steffen" width="600" height="200" /></a></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Wenn der Staat nicht genug Geld f&uuml;r die Bildung hat, springt vermehrt die Privatwirtschaft ein: So hat die Deutsche Bank Sponsoren- und Kooperationsvertr&auml;ge mit der Berliner Humboldt Universit&auml;t und der Technischen Universit&auml;t Berlin geschlossen. Auch an anderen Unis unterst&uuml;tzen Unternehmen Studium und Lehre. Ist das in Ordnung?</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<table style="height: 892px;" border="0" width="656">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: right; background-color: white; border-spacing: 10px; width: 10px; border-color: white;"><strong>PRO<br />
</strong></td>
<td style="background-color: white; border-spacing: 10px; width: 10px; border-color: white;"></td>
<td style="background-color: white; border-spacing: 10px; width: 10px; border-color: white;"><strong>CONTRA<br />
</strong></td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color: white; border-spacing: 10px; width: 250px; vertical-align: top; border-color: white;">Ja, es ist in Ordnung, wenn Unternehmen aus der Privatwirtschaft mit Hochschulen kooperieren. Traditionell ist das Geld knapp an Universit&auml;ten. F&uuml;r vermeintlich banale Dinge fehlen oft die finanziellen Mittel. Die Staatsverschuldung ist auf einem historischen H&ouml;chststand angelangt; der Geldhahn f&uuml;r Wissenschaft und Forschung schon lange nicht mehr so weit ge&ouml;ffnet wie fr&uuml;her. Wo Vater Staat sich nicht mehr einbringen kann, springt die Privatwirtschaft in die Bresche. Zum Gl&uuml;ck.</p>
<div style="margin-top:15px"></div>
<p>Denn Deutschland kann und wird auf Dauer kein bedeutender Standort f&uuml;r Wissenschaft bleiben, wenn die Unis nicht gut ausger&uuml;stet sind. Und wie sieht es erst ohne Studiengeb&uuml;hren aus? Der Gedanke ist erschreckend. Im Gegensatz zum Staat sind die Unternehmen zahlungsf&auml;hig und -willig, berappen Millionen f&uuml;r Einrichtungen, Material und Professuren – f&uuml;r Dinge, die unverzichtbar sind. Ein paar Rechte haben sie daf&uuml;r einfach verdient.</p>
<p>Der Fall in der Hauptstadt ist vielleicht grenzwertig. Dass ein Ausschuss der Deutschen Bank Einfluss auf die inhaltliche Arbeit der Unis nimmt, klingt als w&uuml;rde die Universit&auml;t in ihren Freiheiten beschnitten. Doch das Kreditinstitut stellt im Gegenzug Daten zur Verf&uuml;gung, die sonst unter das Gesch&auml;ftsgeheimnis fallen w&uuml;rden. So erm&ouml;glicht die Kooperation, intensivere und bessere Forschung zu betreiben. Die Freiheiten der Unis werden also keineswegs beschnitten, sie werden ausgebaut.</p>
<p>F&uuml;r manche ist es ein befremdliches Gef&uuml;hl, wenn Unternehmen als Geldgeber f&uuml;r Hochschulen auftreten. Doch wir brauchen konkurrenzf&auml;hige und gut ausgestattete Unis. Im Zweifel mit der Hilfe von Unternehmen.</td>
<td style="background-color: white; border-spacing: 10px; width: 10px; border-color: white;"></td>
<td style="background-color: white; border-spacing: 10px; width: 250px; vertical-align: top; border-color: white;">Nein, die Privatwirtschaft sollte sich weitgehend aus der Uni rauslassen. Grunds&auml;tzlich muss man zwar nicht jede Kooperation verteufeln, schlie&szlig;lich flie&szlig;t &uuml;ber Drittmittel Geld in die Uni-Kassen, Stiftungsprofessuren erweitern die Lehre und Vertr&auml;ge mit Firmen bringen den Studenten praxisnahe Erfahrungen. Aber die Fremdmittel bergen eine Gefahr: Die Unis k&ouml;nnten abh&auml;ngig von ihnen werden.</p>
<div style="margin-top:15px"></div>
<p>Denn wenn Hochschulen auf fremde Unterst&uuml;tzung angewiesen sind, stellen sich einige Fragen: K&ouml;nnen sich Professoren wirklich noch offen zu Finanz- und Aktienmarkt &auml;u&szlig;ern, wenn ihre Wirtschafts-Fakult&auml;t von gro&szlig;en Banken unterst&uuml;tzt wird? Werden Studenten wirklich noch kritisch unterrichtet, wenn Stiftungsprofessoren die Sichtweise ihrer Unternehmen in die H&ouml;rs&auml;le tragen? Jede noch so kleine Privatisierung ist ein Ausverkauf der Bildungsfreiheit.</p>
<p>Da hilft auch kein Gejammer um das liebe Geld, das doch Kinderg&auml;rten, Schulen, Universit&auml;ten, ja eigentlich allen wichtigen Institutionen in Deutschland, fehlt. Wenn Unternehmen die Mittel haben, sich in die Lehre einzukaufen, dann ist das Geld auch da: Es liegt im Privatverm&ouml;gen.</p>
<p>Und dieses Privatverm&ouml;gen ist der Schl&uuml;ssel. Es sind ja gerade die gro&szlig;en Konzerne, die von gut ausgebildeten Arbeitssuchenden profitieren. Die Unternehmen sollten also die Bildung mitfinanzieren – aber eben ohne die Lehre ma&szlig;geblich beeinflussen zu k&ouml;nnen. Eine pauschale Geb&uuml;hr f&uuml;r Bildung w&auml;re etwa eine M&ouml;glichkeit. Die Gegenleistung daf&uuml;r haben die Firmen jahrelang fast umsonst bekommen.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div id="attachment_51479" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-51479" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/das-duell-feeder.jpg" alt="das-duell-feeder" width="600" height="200" /><p class="wp-caption-text">Foto: stockxchng/ bizior, Montage: Falk Steinborn, Teaserfoto: pixelio.de / Rainer Sturm</p></div>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>DAS DUELL:</strong></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re:<strong> </strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/19/05/2011/das-duell-wer-hat-den-pott-verdient/" target="_blank">Wer hat den Pott verdient?</a><strong><br />
</strong>
</p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/12/05/2011/das-duell-eurovision-song-contest-populaer-oder-ueberfluessig/">ESC - POPul&auml;r oder &uuml;berfl&uuml;ssig?</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="../../31/03/2011/das-duell-die-gruenen-auf-dem-weg-zur-volkspartei/"></a><a href="http://www.pflichtlektuere.com/05/05/2011/das-duell-darf-man-sich-ueber-bin-ladens-tod-freuen/">Darf man sich &uuml;ber Bin Ladens Tod freuen?</a></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/10/03/2011/verstaendnis-fuer-die-lokfuehrer/"></a></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/03/03/20&lt;/p"></a></p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Eine exzellente Initiative?</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/17/03/2011/exzellenzinitiative-top-oder-flop/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/17/03/2011/exzellenzinitiative-top-oder-flop/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 19:10:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pflichtlektuere</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Duell am Donnerstag]]></category>

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		<description><![CDATA[Die TU Dortmund und die Uni Duisburg-Essen sind bei der diesj&#228;hrigen Exzellenzinitiative ausgeschieden. Die RUB ist noch im Rennen. Doch wem sollte man gratulieren? Das Duell.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-51471" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/das-duell-nadja-versus-carola.jpg" alt="Das Duell: Nadja Bobrova versus Carola Westermeier" width="600" height="200" /></p>
<p><strong>Die Exzellenzinitiative geht in die zweite Runde und mit ihr das Buhlen um die F&ouml;rdergelder. Sieben Hochschulen sind noch im Rennen um ein St&uuml;ck vom 2,7 Milliarden-Kuchen und den Status der &#8220;Elite-Universit&auml;t&#8221;. Es geht um viel - Anerkennung im In- und Ausland und bessere Forschungsm&ouml;glichkeiten an deutschen Unis. Die Meinungen &uuml;ber die Auszeichnung gehen auseinander, denn strittig bleibt, ob die Initiative der Hochschulbildung zugute kommt oder ob sie blo&szlig; eine unn&ouml;tige Wettbewerbsverzerrung und Herabstufung der restlichen Universit&auml;ten ist. Es stellt sich deshalb die Frage: Braucht die deutsche Hochschullandschaft &uuml;berhaupt die Exzellenzinitiative?</strong></p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td style="border-color: white; text-align: right; background-color: white; border-spacing: 10px; width: 10px;"><strong>PRO</strong></td>
<td style="border-color: white; background-color: white; border-spacing: 10px; width: 10px;"></td>
<td style="border-color: white; background-color: white; border-spacing: 10px; width: 10px;"><strong>CONTRA</strong></td>
</tr>
<tr>
<td style="border-color: white; background-color: white; border-spacing: 10px; width: 250px; vertical-align: top;">Ja, eindeutig. Die F&ouml;rdermittel sind hei&szlig; begehrt und das nicht ohne Grund. Denn exzellente Forschung verdient es, gef&ouml;rdert zu werden. Aber exzellente Forscher sind in Deutschland leider ein Manko. Diesem Problem stellt man sich mit der Initiative, statt es unter den Teppich zu kehren. Ein deutschter Nobelpreistr&auml;ger, das w&auml;re doch mal wieder was! Ein Forscher eines deutschen Instituts, und nicht wieder einer aus Gro&szlig;britannien oder den USA. Aber dort f&uuml;hren die hierzulande verp&ouml;nten Worte &#8220;Elite&#8221; und &#8220;exzellent&#8221; eben nicht zum sofortigen Massenerr&ouml;ten. Dass man Spitzenforschung aber mit Gleichmacherei nicht gerade f&ouml;rdert, sondern vielmehr ein breites Mittelma&szlig; schafft, sollte eigentlich jedem klar sein.<br />
<span style="color: #ffffff;">-</span><br />
<strong>&#8220;exzellent&#8221;  als Teil der Demokratie</strong><br />
<span style="color: #ffffff;">-</span><br />
Wer seine konsequente Abwehrhaltung gegen&uuml;ber der Exzellenzinitiative mit dem plakativen Gepl&auml;nkel von Demokratie und Gleichberechtigung begr&uuml;ndet, hat nach &uuml;ber sechzig Jahren Demokratie immer noch nicht ganz verstanden, worum es geht. Denn es gibt kaum etwas demokratischeres, als jedem Menschen die M&ouml;glichkeit zu geben, sich frei und individuell in einer Gesellschaft zu entfalten. Nur d&uuml;rfen wir dabei nicht vergessen, dass zwar jeder von uns idealerweise die gleichen Chancen bekommen sollte, aber dass wir lange nicht alle gleich sind, was unsere F&auml;higkeiten und M&ouml;glichkeiten angeht. Die pauschale Ablehnung von allem Exzellenten und Hervorragendem widerspricht dem Geist einer offenen und fortschrittlichen Gesellschaft, in der es die Chance geben muss, sich von der &#8220;breiten Masse&#8221; abzuheben.<br />
<span style="color: #ffffff;">-</span><br />
<strong>Spitzenforschung statt &#8220;Brain Drain&#8221;</strong><br />
<span style="color: #ffffff;">-</span><br />
Die Tatsache, dass Spitzenforscher in Deutschland, ebenso wie in jedem anderen Land, nicht g&auml;hnend rumsitzen und ihr Leben lang darauf warten, bis sich irgendeine Regierung an sie erinnert und ihnen vielleicht ein paar Millionen F&ouml;rdergelder an die Hand gibt, darf dabei nicht vergessen werden. Heute wandern die Forscher zu ihren F&ouml;rdergeldern aus. Damit es nicht zum „Brain Drain“ kommt, muss die Regierung etwas unternehmen.<br />
<span style="color: #ffffff;">-</span><br />
<strong>Eine Frage der Investition</strong><br />
<span style="color: #ffffff;">-</span><br />
Es stellt sich die Frage nach der richtigen Investition: Lieber das Geld in eine mittelm&auml;&szlig;ige Forschung an den Universit&auml;ten stecken, um deren Niveau von &#8220;befriedigend&#8221; auf &#8220;gut&#8221; anzuheben, oder stattdessen einzelne Institute von &#8220;gut&#8221; oder &#8220;sehr gut&#8221; auf ein &#8220;exzellentes&#8221; Weltniveau zu bringen?<span style="color: #ffffff;"> </span>Durchschnittsbildung - die wird es bald &uuml;berall geben, da schafft gerade Innovation und Fortschritt einen Vorteil. Deshalb m&uuml;ssen wir den Leuten, die uns als Land diesen Vorteil bescheren sollen, die entsprechenden M&ouml;glichkeiten bieten. Daf&uuml;r brauchen wir eine Exzellenzf&ouml;rderung und die Exzellenzinitiative. Sonst sind sie schneller weg, als wir gucken k&ouml;nnen.</td>
<td style="border-color: white; background-color: white; border-spacing: 10px; width: 10px;"></td>
<td style="border-color: white; background-color: white; border-spacing: 10px; width: 250px; vertical-align: top;">Nein, braucht sie nicht. Machen wir uns doch nichts vor! Die Exzellenzinitiative wertet den Hochschulstandort Deutschland nicht auf. Sie ist reine Augenwischerei und verdeckt den Blick auf das wahre Problem: &Uuml;berdurchschnittliche Forschung und Lehre kosten Geld. Doch davon ist angeblich nicht genug da - zumindest nicht f&uuml;r <em>alle</em> Universit&auml;ten. Und so versucht die Politik ihr eigenes Image und das einiger (weniger) Hochschulen mit dem Exzellenz-Pr&auml;dikat aufzum&ouml;beln.<br />
<span style="color: white;"> - </span><br />
<strong>Nachgemacht, statt nachgedacht</strong><br />
<span style="color: white;"> - </span><br />
R&uuml;ckblick: 2005 hatten die Ministerpr&auml;sidenten der L&auml;nder und der damalige Bundeskanzler Gerhard Schr&ouml;der die Exzellenzinitiative auf den Weg gebracht. Statt &uuml;ber Finanzierungs- und Verbesserungsm&ouml;glichkeiten f&uuml;r <em>alle</em> Hochschulen nachzudenken, orientierte man sich lieber am Ausland und kopierte, was dort - Harvard l&auml;sst gr&uuml;&szlig;en - doch angeblich so wunderbar funktioniert.<br />
<span style="color: white;"> - </span><br />
<strong>Copy &amp; Paste: exzellent abgeschaut</strong><br />
<span style="color: white;"> - </span><br />
Das hatte man schlie&szlig;lich schon einmal gemacht: Bei der Einf&uuml;hrung des Bachelor- und Mastersystems, f&uuml;r das man das altbew&auml;hrte und international hochangesehene Diplom einfach mal so &uuml;ber Bord warf. Wie das ausging, wissen wir ja - Chaos, Frustration, Proteste. Erst sp&auml;t folgten halbherzige Reformen der neuen Studienabschl&uuml;sse. Und was blieb, war die Frage: Warum m&uuml;ssen wir eigentlich immer alles nachmachen?<br />
<span style="color: white;"> - </span><br />
<strong>Exzellenzinitiative ist Mogelpackung</strong><br />
<span style="color: white;"> - </span><br />
Und als w&auml;re das nicht schon schlimm genug, erkl&auml;rt Professor Ernst-Ludwig Winnacker, Pr&auml;sident der Deutschen Forschungsgemeinschaft und Mitinitiator der Exzellenzinitiative: &#8220;Auch die Spitzenuniversit&auml;t Harvard ist nicht in allen F&auml;chern und nicht zu jeder Zeit ,spitze&#8217;.&#8221; Deshalb w&uuml;rden auch hierzulande bestimmte F&auml;cher oder F&auml;cherverb&uuml;nde gef&ouml;rdert, nicht <em>gesamte</em> Universit&auml;ten.<br />
<span style="color: white;"> - </span><br />
<strong>Geld und Prestige f&uuml;r Wenige</strong><br />
<span style="color: white;"> - </span><br />
Das Nachsehen hat also in der Regel die gro&szlig;e Masse an Studenten, Professoren, Dozenten - auch an den &#8220;exzellenten&#8221; Hochschulen: Sie sind unfreiwillig Teil einer Mogelpackung. Sie sind nicht exzellent. Daf&uuml;r sind sie arm (dran): F&uuml;r sie versch&auml;rft die doch so prestigetr&auml;chtige Auszeichnung den Kampf um Mittel f&uuml;r Forschung und Lehre. Aber was spielt das schon f&uuml;r eine Rolle, wenn einige deutsche Universit&auml;ten dank des Exzellenzstempels &#8220;weltweit strahlen&#8221;! Gratulation, liebe Politiker! Exzellent gemacht!</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div id="attachment_51479" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-51479" title="das-duell-feeder" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/das-duell-feeder.jpg" alt="das-duell-feeder" width="600" height="200" /><p class="wp-caption-text">Foto: stockxchng/ bizior, Montage: Falk Steinborn, Teaserfoto: flickr.com / secretlondon123</p></div>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>DAS DUELL:</strong></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/10/03/2011/verstaendnis-fuer-die-lokfuehrer/">Verst&auml;ndnis f&uuml;r die GDL?</a></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="../../03/03/2011/guttenbergs-ruecktritt-sieg-des-netzes/">Guttenbergs R&uuml;cktritt - ein Sieg des Netzes?</a></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="../../24/02/2011/studiengebuehren-sind-weg-richtig-so/">Studiengeb&uuml;hren abgeschafft - richtig so?<br />
</a>
</p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="../../03/02/2011/last-minute-ins-praktikum/">Last Minute ins Praktikum?</a></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="../../27/01/2011/dschungelcamp-mehr-als-unterschichten-tv/">Dschungelcamp: Mehr als Unterschichten-TV?</a></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/03/03/20&lt;/p"> </a></p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Dschungelcamp: Mehr als Unterschichten-TV?</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/27/01/2011/dschungelcamp-mehr-als-unterschichten-tv/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 16:12:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pflichtlektuere</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Duell am Donnerstag]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Dschungelcamp bricht ungeahnte Rekorde: Mehr als 50 Prozent der Zuschauer schalten ein, auch Studenten und Akademiker. Liegt das an der Sendung oder der "Bildungselite"?


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-47099 aligncenter" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/dad-chrsitina-und-falk.jpg" alt="Duell am Donnerstag" width="600" height="200" /><strong></strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong></strong><strong></strong><strong>Kaum jemand steht dazu, viele tun es: Seit fast zwei Wochen leiden Millionen Zuschauer Tag f&uuml;r Tag mit den gescheiterten Prominenzen im australischen Dschungel. Ekel, Fremdscham und Sensationslust ziehen sie immer wieder vor den Bildschirm. Jeder zweite, der nach 22 Uhr den Fernseher einschaltet, landet bei RTL. Ist das Dschungelcamp also mehr als  Unterschichten-TV?</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td style="border-color: white; text-align: right; background-color: white; border-spacing: 10px; width: 10px;"><strong>PRO</strong></td>
<td style="border-color: white; background-color: white; border-spacing: 10px; width: 10px;"></td>
<td style="border-color: white; background-color: white; border-spacing: 10px; width: 10px;"><strong>CONTRA</strong></td>
</tr>
<tr>
<td style="border-color: white; background-color: white; border-spacing: 10px; width: 250px; vertical-align: top;"><strong><span style="font-weight: normal;">Ja, aber nat&uuml;rlich. Meine Mitbewohnerin guckt es, mein Vater ist beim Zappen auch h&auml;ngen geblieben und na ja&#8230;ich geh&ouml;re auch nicht unbedingt zur Unterschicht. Zu subjektiv das Ganze? Gut, lassen wir Fakten sprechen: Jeder dritte Zuschauer ist ein Beamter, Angestellter oder Arbeiter. Genauso sind 1/3 der Fans Abiturienten und 25 Prozent Uni-Absolventen. Au&szlig;erdem hat das Format mittlerweile die 50-Prozent-Marke geknackt, was im Klartext hei&szlig;t: Jeder zweite Fernsehzuschauer guckt um kurz nach 22 Uhr das Dschungelcamp. Ganz sch&ouml;n viele Zahlen, die beweisen, dass RTL mit diesem Format mehr als nur Unterschichten-TV macht.</span></strong></p>
<p><strong>Das TV besiegt das &Uuml;ber-Ich</strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Die Frage ist ja eher, warum &uuml;berhaupt noch jeder zweite Zuschauer im TV <em>etwas anderes</em> sehen will als ekelerregende Dschungelpr&uuml;fungen und Dirk Bachs Kost&uuml;me. Wahrscheinlich sind viele schlichtweg nicht hart genug daf&uuml;r, denn seien wir doch mal ehrlich: Wenn die einen vor Tierliebe weinen und die anderen gen&uuml;sslich Kroko-Penisse verspeisen, &uuml;berkommt uns ein Gef&uuml;hl, das wir nicht so einfach beschreiben k&ouml;nnen. Eine Mischung aus Ekel, Fremdscham und Voyeurismus. Es ist wie ein Autounfall oder einer dieser „Look-at-that-shit&#8221;-Momente - du kannst dich nicht wehren und musst immer wieder hinsehen. Dein Es besiegt dein &Uuml;ber-Ich, das dir Vernunft eintrichtern will. Du schaltest rein und gibst dir die volle Dr&ouml;hnung <em>Jay und Indira in Love</em>. Und das ertr&auml;gt nun wahrlich nicht jeder.</span></strong></p>
<p><strong></strong><strong>Entspannen und Gehirn abschalten</strong></p>
<p>So trashig das RTL-Format ist, so gro&szlig; ist doch seine Daseins-Berechtigung. Wenn jemand die Nase r&uuml;mpft und &uuml;ber den niveaulosen C- und D-Promiauflauf meckert, hat er schlichtweg das Konzept nicht begriffen. Es geht nicht um Bildung (daf&uuml;r sind Privatsender ohnehin nicht bekannt), sondern schlichtweg um Unterhaltung. Ich will nichts &uuml;ber die Botanik des australischen Dschungels erfahren, ich will f&uuml;r ein paar Minuten einfach in menschliche Abgr&uuml;nde blicken.</p>
<p>B&uuml;romenschen, die den ganzen Tag mit trockenen Zahlen hantieren, genau wie Studenten, die die abstraktesten Philosophie-Texte lesen, wollen nach 22 Uhr doch nur eines: Entspannen und abschalten. Und wobei l&auml;sst sich das Gehirn besser abschalten als bei einer Sendung, in der ein gescheitertes Super-Model jubelt: „Juhu, ich bin ein Assi!&#8221;? Und das hat wirklich nichts mit Unterschicht zu tun.</p>
<p><strong></strong></td>
<td style="border-color: white; background-color: white; border-spacing: 10px; width: 10px;"></td>
<td style="border-color: white; background-color: white; border-spacing: 10px; width: 250px; vertical-align: top;">Nein, denn was eine Unterschicht ist, das muss man mal erst einmal definieren. Unterschicht wird meist synonym verwendet f&uuml;r Menschen, die aus finanziellen Gr&uuml;nden am unteren Ende der Gesellschaftspyramide stehen. Unterschicht, das ist gemeinhin das abgeh&auml;ngte Prekariat der Hartz-IV-Familien - so die Definition der Friedrich-Ebert-Stiftung vor vier Jahren. Aber diese eindimensionale Deutung ist zu kurz gegriffen. Denn was sagt schon der Geldbeutel &uuml;ber Verstand, Vernunft und Bildung aus. Anscheinend weniger, als Sozialstudien nahelegen.<strong></strong></p>
<p><strong>Geistige Unterschicht</strong></p>
<p>Wenn 50 Prozent der 14- bis 49-j&auml;hrigen Zuschauer das Dschungelcamp schauen, dann muss man von einer geistigen Unterschicht sprechen. Sie l&auml;sst sich nicht am h&ouml;chsten Bildungsabschluss festmachen oder am Einkommen. Im Gegenteil. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass Menschen jeglicher sozialen Stellung der Entw&uuml;rdigung- und Verbl&ouml;dungsmaschinerie von RTL Folge leisten  - mit dabei sind Abiturienten, Studenten und Akademiker.</p>
<p>Nat&uuml;rlich kommt gerade von eben diesen, wenn sie sich als Dschungelcamp-Schauer ertappt f&uuml;hlen, der Ausruf: Aber ich schaue das nur als Sozialstudie oder um mich dar&uuml;ber lustig zu machen.</p>
<p><strong>Moderner Gladiatorenkampf</strong></p>
<p>Genau das ist die Krux an der Sache: Ein Teil der vermeintlichen Bildungselite durchschaut zwar das System, welches RTL mit dem Zuschauer spielt. Allerdings kann der sich auch nicht von ihm lossagen. Stattdessen schauen sich Studenten an, wie sogenannte Prominente aus finanzieller oder psychischer Not (Aufmerksamkeitsdefizit), einen entehrenden Job erledigen. Sie sehen zu, wie Menschen f&uuml;r die Belustigung der Massen gequ&auml;lt werden. Fr&uuml;her nannte man sowas Gladiatorenk&auml;mpfe: Die Promis als Gladiatoren, RTL als Arenaleiter und die Zuschauer - ja als was?</p>
<p>Die Zuschauer sind die jubelende Masse, die das System Dschungelcamp erst erm&ouml;glichen. Mit ihrem Voyeurismus verletzen sie den Grundsatz, der unsere heutige Gesellschaft auszeichnet: Die W&uuml;rde des Menschen ist unantastbar. Wer das Dschungelcamp schaut, der tritt dieses Prinzip mit F&uuml;&szlig;en. Wer das Dschungelcamp schaut, der darf sich einreihen in die geistige Unterschicht.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Duell am Donnerstag</strong></p>
<p style="color: white;">Immer am Donnerstag treten zwei pflichtlekt&uuml;re-Redakteure den Meinungskampf an. Aktuelle Themen werden kontrovers besprochen. Wer &uuml;berzeugt besser? Wer hat die schlagenden Argumente? Poste deine Meinung im Kommentar direkt unter dem Duell.</p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/20/01/2011/uni-wahlen-lohnt-sich-der-gang-zur-urne/">Uni-Wahlen: Lohnt sich der Gang zur Urne?<br />
</a></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/13/01/2011/koennen-wir-offline-gluecklich-sein/">K&ouml;nnen wir offline gl&uuml;cklich sein?<br />
</a>
</p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/06/01/2011/sollte-der-organspendeausweis-in-deutschland-pflicht-werden/">Sollte der Organspendeausweis in Deutschland Pflicht werden?</a></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/30/12/2010/sind-gute-vorsaetze-sinnvoll/">Sind gute Vors&auml;tze sinnvoll?</a></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="../../23/12/2010/koennen-wir-weihnachten-dieses-jahr-abschaffen/" target="_blank">K&ouml;nnen wir Weihnachten dieses Jahr abschaffen?</a><a href="http://www.pflichtlektuere.com/16/12/2010/guttenbergs-afghanistan-show-darf-man-sowas/"></a></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/09/12/2010/duerfen-live-shows-so-gefaehrlich-sein/" target="_blank">D&uuml;rfen Live-Shows so gef&auml;hrlich sein?</a></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="../../16/12/2010/guttenbergs-afghanistan-show-darf-man-sowas/">Guttenbergs Afghanistan-Show: Darf man sowas?</a></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/23/12/2010/koennen-wir-weihnachten-dieses-jahr-abschaffen/" target="_blank"></a></p>
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