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	<title>pflichtlektüre &#187; Erlebnis</title>
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	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 14:01:47 +0000</pubDate>
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		<title>Eine Nacht im R&#246;hrenhotel</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/13/06/2011/eine-nacht-im-roehrenhotel/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Jun 2011 17:56:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yvonne Grote-Kus</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im freizeitrausch]]></category>

		<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>

		<category><![CDATA[Übernachtung]]></category>

		<category><![CDATA[Bottrop]]></category>

		<category><![CDATA[dasparkhotel.net]]></category>

		<category><![CDATA[einzigartig]]></category>

		<category><![CDATA[Erlebnis]]></category>

		<category><![CDATA[Kanalrohrhotel]]></category>

		<category><![CDATA[Klärwerk]]></category>

		<category><![CDATA[Röhrenhotel]]></category>

		<category><![CDATA[Rohr]]></category>

		<category><![CDATA[Suite]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei Meter Durchmesser bei 2,60 Meter L&#228;nge – so viel Platz hat man in einer Suite des Hotels im Bernepark in Bottrop. Denn hier schl&#228;ft man in einem Abwasserrohr aus Beton.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Internet gibt es ein einzigartiges &Uuml;bernachtungserlebnis in einem Kanalrohr zu buchen. Das Dasparkhotel in Bottrop ist seit Mai ge&ouml;ffnet und pflichtlekt&uuml;re-Reporterin Yvonne Grote-Kus hat sich zum Probeschlafen eingemietet. Ihre spannnende Nacht im Protokoll:</strong></p>
<div id="attachment_65552" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/roehren_t_online.jpg"><img class="size-full wp-image-65552" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/roehren_t_online.jpg" alt="Das Parkhotel liegt auf dem Gel&auml;nde des ehemaligen Kl&auml;rwerks in Bottrop Ebel. Foto: Yvonne Grote-Kus" width="600" height="450" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Das Dasparkhotel liegt auf dem Gel&auml;nde des ehemaligen Kl&auml;rwerks in Bottrop Ebel. Foto: Yvonne Grote-Kus</p></div>
<p><strong>18:30 Uhr: Mission Kanalrohr beginnt</strong></p>
<p>6911 – das ist mein pers&ouml;nlicher Zugangscode zum Abenteuer Kanalrohr-Hotel. Den Code habe ich nach der Buchung per Mail erhalten. Jetzt stehe ich vor Suite Nummer 1 im Bernepark in Bottrop und tippe die Zahlen in die Tastatur, die aussieht wie bei einem Geldautomaten. Mit einem Klacken springt die runde T&uuml;r auf zu einem einzigartigen Erlebnis.</p>
<div id="attachment_65549" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/roehre_ht_online.jpg"><img class="size-medium wp-image-65549" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/roehre_ht_online-300x225.jpg" alt="Die T&uuml;r der Suite wird mit einem pers&ouml;nlichen Zahlencode ge&ouml;ffnet, den man nach der Buchung per Email bekommt. Foto: Simone Danisch" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Die T&uuml;r der Suite wird mit einem pers&ouml;nlichen Zahlencode ge&ouml;ffnet, der bis zum n&auml;chsten Tag um 11:59 Uhr g&uuml;ltig ist. Foto: Simone Danisch</p></div>
<p>Das Dasparkhotel ist das einzige Kanalrohr-Hotel in ganz Deutschland und erst vor wenigen Wochen er&ouml;ffnet worden. Das Konzept kommt von dem &ouml;sterreichischen K&uuml;nstler Andreas Strauss, der das erste Kanalrohr-Hotel der Welt in Ottensheim, in der N&auml;he von Linz, bereits 2006 er&ouml;ffnet hat. Im Zuge der Renaturierung des Kl&auml;rwerks in Bottrop Ebel ist es nun auch nach NRW gekommen.</p>
<p>5 Kanalrohr-Suiten gibt es auf dem Gel&auml;nde des alten Kl&auml;rwerks. Neugierig betrete ich meine Suite. Zwei Meter Durchmesser hat das graue Betonrohr und ist 2,60 Meter lang. Ich mache zwei Schritte durch die T&uuml;r und stehe direkt vor dem Bett. Das Doppelbett geht fast &uuml;ber die ganze Breite des Rohrs, bis auf eine kleine Ablagefl&auml;che mit Stauraum. Zwei Grasgr&uuml;ne Kissen liegen bereit und dazu zwei d&uuml;nne Schlafs&auml;cke aus Bettt&uuml;chern gen&auml;ht, zus&auml;tzlich noch zwei warme Decken. Und fast wie in einem richtigen Hotel, gibt’s zur Begr&uuml;&szlig;ung eine kleine Tafel Schokolade auf der Decke. Alles h&uuml;bsch arrangiert und sehr sauber.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>19:03 Uhr: Inspektion des Gel&auml;ndes</strong></p>
<p>Schnell meinen Rucksack auspacken und die Taschen neben dem Bett in der Ablage verstauen. Denn ich will mir erstmal das restliche Gel&auml;nde ansehen. Neben dem Begr&uuml;&szlig;ungsbrief mit Notfallrufnummer f&uuml;r alle F&auml;lle, liegt der Schl&uuml;ssel f&uuml;r den Bad-Container. Duschen und Toilette sind ein paar Meter entfernt in einem kleinen W&auml;ldchen.</p>
<div id="attachment_65548" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/container_online.jpg"><img class="size-medium wp-image-65548" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/container_online-225x300.jpg" alt="Anstatt einem kleinen Toilettenh&auml;uschen, gibt es einen gro&szlig;en Container mit separatem Duscheraum. Foto: Yvonne Grote-Kus" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Anstatt einem kleinen Toilettenh&auml;uschen, gibt es einen gro&szlig;en Container mit separatem Duschraum. Foto: Yvonne Grote-Kus</p></div>
<p>Ich erwarte eigentlich so etwas wie ein Dixie-Klo, umso &uuml;berraschter bin ich, als ich vor einem leuchtend blauen Baucontainer aus Metall stehe. Es gibt nach Geschlechtern getrennte R&auml;ume, die T&uuml;ren sind abgeschlossen. Ich betrete den Container und muss feststellen, dass es sogar eine fest installierte Toilette gibt – einziger Nachteil: Das Toilettenpapier ist leer.</p>
<p>Ich gehe erstmal zur&uuml;ck in Richtung Kanalrohre. Das hier mal ein Kl&auml;rwerk war, erkennt man auf den ersten Blick. Das ehemalige Kl&auml;rbecken wurde allerdings zur&uuml;ckgebaut und mit vielen bunten Blumen bepflanzt. Dazwischen gibt es B&auml;nke auf denen man die Abendsonne genie&szlig;en kann. Der Duft der Pflanzen wird allerdings je nach Windrichtung durch den s&uuml;&szlig;lichen Geruch von Abwasser &uuml;berlagert. Neben dem Gel&auml;nde flie&szlig;t Abwasser in einem offenen Kanal in die Emscher.</p>
<p><strong>20:01 Uhr: Die Neugierde ist gro&szlig; in Bottrop<br />
</strong><br />
So langsam knurrt mir der Magen. Im ehemaligen Maschinenhaus des Kl&auml;rwerks gibt es jetzt ein Restaurant. Sehr edel sieht esda drin aus: mit bordeauxfarbenen Tischdecken und wei&szlig;en Stoffservietten. Ein Haupgericht gibt’s hier f&uuml;r jenseits der zehn Euro, die Currywurst mit Pommes daf&uuml;r schon f&uuml;r 4,50 €, was dann doch eher meinem Studentengeldbeutel entspricht. Ich entscheide mich allerdings doch daf&uuml;r, mich auf den Weg zum knapp ein Kilometer entfernten Einkaufscenter mit  Fastfoodrestaurant und Supermarkt zu machen. Schlie&szlig;lich muss ich ja auch noch irgendwo Toilettenpapier auftreiben.</p>
<div id="attachment_65550" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/roehre_os_online.jpg"><img class="size-medium wp-image-65550" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/roehre_os_online-300x225.jpg" alt="F&uuml;r zwei Leute bietet die Kanalrohr-Suite ausreichend Platz, um es sich gem&uuml;tlich zu machen. Foto: Simone Danisch" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">F&uuml;r zwei Leute bietet die Kanalrohr-Suite ausreichend Platz, um es sich gem&uuml;tlich zu machen. Foto: Simone Danisch</p></div>
<p>Zur&uuml;ck an meiner Suite, ich tippe gerade den Zahlencode f&uuml;r die T&uuml;r ein, als eine Gruppe Rentner hinter mir auftaucht und mit neugierig &uuml;ber die Schulter schaut. Sie w&uuml;rden gerne mal einen Blick in das Kanalrohr werfen, erkl&auml;ren sie. Und dann weiter, dass sie von dem Hotel in der Lokalzeitung gelesen haben und gespannt sind, wie es aussieht. Die Rentner bleiben nicht die einzigen Neugierigen. W&auml;hrend ich bei offener T&uuml;r auf dem Bett meiner Suite sitze und den Sonnenuntergang genie&szlig;e, kommt ein Ehepaar aus Bottrop auf seinem Abendspaziergang vorbei. Auch sie wagen einen Blick in mein Abwasserrohr. &#8220;Wir sind zwar hier aus Bottrop, aber wir wollen mal mit den Kindern eine Radtour machen und dann auch hier &uuml;bernachten. Das ist bestimmt ein sch&ouml;nes Abenteuer f&uuml;r die Kinder,&#8221; erz&auml;hlt die Frau, w&auml;hrend sie sich interessiert in der Suite umsieht. Wenn die Familie Gl&uuml;ck hat, bekommt sie diesen Sommer noch einen Platz im R&ouml;hrenhotel. F&uuml;r die n&auml;chsten drei Wochen sieht es erstmal schlecht aus. An einzelnen Tagen ist noch eine Suite frei, aber zum gr&ouml;&szlig;ten Teil ist das Kanalrohr-Hotel schon ausgebucht.</p>
<p><strong>22:32 Uhr: Schlafenszeit</strong></p>
<p>So langsam wird es Zeit sich in die Kanalrohrsuite zur&uuml;ckzuziehen. Ich schlie&szlig;e die T&uuml;r und mache es mir gem&uuml;tlich. Die kleine Nachttischlampe eines schwedischen M&ouml;belhauses bringt warmes Licht in das Kanalrohr – dank Stromanschluss. So viel Luxus darf dann schon sein in dem Betonrohr. Zwei Steckpl&auml;tze sind noch frei in der Mehrfachsteckdose, so dass man problemslos sein Handy aufladen und parallel mit dem Netbook im Internet surfen kann.</p>
<div id="attachment_65561" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/103_0833.jpg"><img class="size-medium wp-image-65561" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/103_0833-300x225.jpg" alt="Durch das Bullauge im Kanalrohr ist man nicht ganz von der Au&szlig;enwelt abgeschnitten. Foto: Yvonne Grote-Kus" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Durch das Bullauge im Kanalrohr ist man nicht ganz von der Au&szlig;enwelt abgeschnitten. Foto: Yvonne Grote-Kus</p></div>
<p>Nach meinem kleinen Nachtimbiss – der Begr&uuml;&szlig;ungsschokolade – kuschel ich mich in eine der warmen Decken. Es waren zwar 23 Grad den Tag &uuml;ber, aber f&uuml;r den d&uuml;nnen Schlafsack ist es im Betonrohr dann doch noch zu kalt.</p>
<p><strong>03:30 Uhr: kalt und laut</strong></p>
<p>Mittlerweile ist es so kalt in der R&ouml;hre geworden, dass ich mir eine zweite Decke nehmen muss. Jetzt bin ich froh, dass ich doch noch meinen Hausanzug aus Fleece eingepackt habe.<br />
Geschlafen habe ich bisher nicht wirklich, eher etwas ged&ouml;st und im D&auml;mmerzustand die vorbeifahrenden G&uuml;terz&uuml;ge gez&auml;hlt – in den letzten f&uuml;nf Stunden waren es 20. Mit einem lauten Rattern und teils quietschenden Bremsen fahren sie direkt hinter dem Bernepark vorbei und &uuml;bert&ouml;nen das monotone einschl&auml;fernde Rauschen der nahen A42. Ohrenst&ouml;psel, die k&ouml;nnte ich jetzt gebrauchen.</p>
<p><strong>08:06 Uhr: Zeit f&uuml;rs Bad</strong></p>
<div id="attachment_65547" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/bad_online.jpg"><img class="size-medium wp-image-65547 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/bad_online-225x300.jpg" alt="Der Duschraum bietet alles was man braucht und ist luxuri&ouml;ser als auf so manchem Campingplatz. Foto: Simone Danisch" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Der Duschraum bietet alles was man braucht und ist luxuri&ouml;ser als auf so manchem Campingplatz. Foto: Simone Danisch</p></div>
<p>Irgendwann muss ich dann doch noch eingeschlafen sein. Ich wache erst auf, als die Sonne durch das runde Plexiglasfenster oben  in der R&ouml;hre scheint. Im Halbschlaf mache ich mich auf zum Bad-Container. An der Toilettenkabine vorbei, in einem separaten Raum ist eine Dusche mit Hei&szlig;wasserboiler und ein kleines Waschbecken mit Spiegel. Alles sehr sauber und das Wasser ist wirklich hei&szlig;. Die T&uuml;r kann man separat abschlie&szlig;en, das gibt ein Gef&uuml;hl der Sicherheit. Aber von den anderen G&auml;sten sehe ich an diesem Morgen sowieso noch niemanden. Laut Internet sollen bis auf eine Suite allen R&ouml;hren ausgebucht sein. Als ich am Abend angekommen bin, war schon ein junges P&auml;rchen in Suite Nummer 5 eingezogen, aber seitdem hat man nichts mehr von ihnen gesehen.</p>
<p>Nach der hei&szlig;en Dusche brauche ich ertsmal einen Kaffee. Das Restaurant hat leider noch geschlossen und macht erst wieder um 11 Uhr auf. Also packe ich meine Sachen zusammen und zahle die Rechung. Im parkhotel zahlt jeder Gast nach dem &#8220;Pay-As-You-Wish&#8221; - Prinzip. Das hei&szlig;t, jeder darf so viel bezahlen wie er kann und so viel wie es ihm wert war. Das Geld steckt man einfach in einen Briefumschlag, der bei den Begr&uuml;&szlig;ungsunterlagen in der R&ouml;hre liegt. Gewinn wird mit dem Hotel nicht erzielt. Die Betreiber, die Emschergenossenschaft und die GAF&Ouml;G, sorgen mit dem &Uuml;bernachtungsgeld der G&auml;ste daf&uuml;r, dass die Suiten gereinigt werden und alles in Stand bleibt.</p>
<p>Zum letzten Mal schlie&szlig;e ich die T&uuml;r zum Kanalrohr hinter mir und mache mich auf in Richtung Schnellrestaurant und Kaffee. Und bestimmt komme ich irgendwann nochmal wieder in das Kanalrohr-Hotel, denn ein nettes Abenteuer war es schon. N&auml;chstes Mal nehme ich mir allerdings Ohrenst&ouml;psel mit.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:<br />
</strong>
</p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.dasparkhotel.net/">Hier geht es zum dasparkhotel.net</a></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.bernepark.de/">Der Bernepark in Bottrop</a></p>
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Essen am Tatort</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/11/01/2010/krimi-dinner-essen-am-tatort/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 11:56:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marie Lanfermann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

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		<category><![CDATA[Tatort]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein spannender Krimi zum Mitmachen, das verspricht das sogenannte „Krimidinner“. Die Pflichtlekt&#252;re hat f&#252;r euch getestet, was so ein Abend zu bieten hat. 


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_20570" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-20570" href="http://www.pflichtlektuere.com/11/01/2010/krimi-dinner-essen-am-tatort/2-3-2/"><img class="size-medium wp-image-20570" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/2-300x225.jpg" alt="Hier wird eifrig diskutiert, wer der M&ouml;rder ist. Foto:Lea Grote" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Hier wird eifrig diskutiert, wer der M&ouml;rder ist. Foto:Lea Grote</p></div>
<p><strong>Ein spannender Krimi zum Mitmachen, das verspricht das sogenannte „Krimidinner“. Die Pflichtlekt&uuml;re hat f&uuml;r euch getestet, was so ein Abend zu bieten hat.</strong></p>
<p>Wer selbst einmal ein Krimidinner besuchen m&ouml;chte, kann das mittlerweile in jeder gr&ouml;&szlig;eren Stadt in Deutschland tun. „Das Krimidinner ist quasi Essen mit Theater&#8221;, erkl&auml;rt Tourmanagerin Alexandera Lefringhausen. „Das hei&szlig;t, man kann Theater gucken, gleichzeitig gibt es ein Vier-G&auml;nge-Men&uuml; und drum herum passiert der Leichenschmaus der Familie Ashtonbury.&#8221;</p>
<p>Nach dieser kurzen Erkl&auml;rung m&ouml;chte die pflichtlekt&uuml;re sich selbst einen Eindruck verschaffen. Im Pullman-Hotel in Dortmund l&auml;uft derzeit der Edgar-Wallace-Krimi „Ein Leichenschmaus&#8221;. Das Besondere an diesem Abend ist, dass der Zuschauer selbst ein Teil der Geschichte wird. Jeder Gast wird bereits im Foyer des Hotels als Verwandtschaftsmitglied empfangen „Guten Abend, meine Liebe&#8221;, Lady Ashtonburry kommt um ihre G&auml;ste zu begr&uuml;&szlig;en: „Sind Sie sch&ouml;n auf  Schloss Darkwood angekommen - trockenen Fu&szlig;es hoffe ich - zur Leichenfeier meines doch so fr&uuml;h verstorbenen Gatten?&#8221; Als Gast befindet man sich also mitten im Geschehen auf dem Schloss des schottischen Lords, dessen Testament heute verlesen wird. Stilgetreu im Schottenrock betritt ein Butler den Raum. „Mylords, Myladies, Lady Ashtonbury ist nun bereit, sie zu empfangen, der Festsaal ist er&ouml;ffnet. Nun, wenn Sie mir bitte folgen m&ouml;chten&#8221;, fordert er die Gesellschaft in Abendgarderobe auf. Die Teilnehmer des Krimidieners betreten nach ihm einen festlich geschm&uuml;ckten Saal, der eine perfekte, geheimnisvolle Atmosph&auml;re schafft. Dadurch wird das St&uuml;ck realistisch und spiegelt die perfekte Illusion wieder.</p>
<div id="attachment_20560" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-20560" href="http://www.pflichtlektuere.com/11/01/2010/krimi-dinner-essen-am-tatort/1-5/"><img class="size-medium wp-image-20560" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/1-300x225.jpg" alt="Sehen wir hier etwas den M&ouml;rder? Foto: Lea Grote " width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Sehen wir hier etwa den M&ouml;rder? Foto: Lea Grote </p></div>
<p>In Erwartung auf den ersten Gang spielen einige Schauspieler des Theaterteams die Zwietracht innerhalb der Familie Ashtonburry vor. Als dann auch noch der Bruder des Verstorbenen auftaucht, ist Streit vorprogrammiert. Nach einem Glas Wein bricht er pl&ouml;tzlich tot zusammen. W&auml;hrend sich einige G&auml;ste spontan als Leichentr&auml;ger bet&auml;tigen, beginnen die Schauspieler, sich gegenseitig zu verd&auml;chtigen. Im St&uuml;ck ist die Trauergemeinde durch eine Sturmflut von der Au&szlig;enwelt abgeschnitten und der M&ouml;rder ist mitten unter ihnen. Bis zum Ende des Essens wei&szlig; der Zuschauer nicht, wer die Tat begangen hat. Die G&auml;ste d&uuml;rfen aktiv am Verlauf der Geschichte mitwirken und dabei helfen, den Mord aufzukl&auml;ren.</p>
<p>Gelangweilt hat sich an diesem Abend niemand und es gab viel zu lachen. Die Show ist rundherum gelungen und absolut empfehlenswert. Wenn das Event mit 79 Euro pro Person auch keine preiswerte Angelegenheit ist.</p>
<div class="additionallinks">
<p><span style="color: #ffffff;">Die Preise f&uuml;r das Krimidinner liegen zwischen 65 und 100 Euro, je nach Aufwand, Men&uuml; und Ort. In Dortmund gibt es derzeit zwei Spielorte: das Hotel Pullman und das Casino an der Hohensyburg.  N&auml;here Infos zum Krimidinner unter: http://</span><a href="http://www.krimidinner.de/"><span style="color: #ffffff;">www.krimidinner.de</span></a><span style="color: #ffffff;">. </span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">Den Eldo*-Beitrag k&ouml;nnt ihr <span style="color: #ffffff;">euch auf  <span style="font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;; font-size: 12pt; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA;"><a href="http://www.eldoradio.de/podcast/item.php?idx=2039&amp;sel=all"><span style="color: #ffffff;">http://www.eldoradio.de/podcast/item.php?idx=2039&amp;sel=all</span></a> anh&ouml;ren.</span></span></span></div>


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