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	<title>pflichtlektüre &#187; Demonstrationen</title>
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	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 08:59:18 +0000</pubDate>
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		<title>Duell: Occupy - Revolution oder Flashmob?</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/20/10/2011/duell-occupy-revolution-oder-flashmob/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 15:52:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pflichtlektuere</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Duell am Donnerstag]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Occupy-Demonstranten schw&#228;rmten am Wochenende vom Beginn einer weltweiten Revolution. Andere nennen die Bewegung ein Strohfeuer. Doch was kann Occupy erreichen?


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/das-duell-christian-versus-philipp.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-73816" title="das-duell-christian-versus-philipp" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/das-duell-christian-versus-philipp.jpg" alt="das-duell-christian-versus-philipp" width="600" height="200" /></a></p>
<p><strong>Es begann mit einigen wenigen Campern vor der New Yorker Wall Street. Am vergangenen Wochenende gingen Hunderttausende in der ganzen Welt auf die Stra&szlig;e, um gegen das Finanzsystem und die Macht der Banken zu protestieren. Doch welche Kraft hat die Occupy-Bewegung wirklich? Ist sie der Beginn von etwas ganz Gro&szlig;em?</strong></p>
<table style="height: 694px;" border="0" width="656">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: right; background-color: white; border-spacing: 10px; width: 10px; border-color: white;"><strong>PRO<br />
</strong></td>
<td style="background-color: white; border-spacing: 10px; width: 10px; border-color: white;"></td>
<td style="background-color: white; border-spacing: 10px; width: 10px; border-color: white;"><strong>CONTRA </strong></td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color: white; border-spacing: 10px; width: 250px; vertical-align: top; border-color: white;">Die Vorstellung einer explosionsartig wachsenden, weltweiten Occupy-Bewegung im Jahr 2011 ist sicherlich falsch. Die geringen Teilnehmerzahlen in Deutschland sprechen eine deutliche Sprache. Bochum ist nicht New York und die Wall Street nicht im Ruhrgebiet. Doch aus den derzeit mageren Protestlerzahlen in Deutschland auf eine mangelnde gesellschaftliche Relevanz zu schlie&szlig;en, ist absolut falsch. Auch die Anti-AKW-Bewegung war fr&uuml;her klein und unorganisiert, dabei h&auml;ufig meilenweit von der Realpolitik entfernt, bis Umweltthemen Mainstream und der Atomausstieg Realit&auml;t wurden.<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.<br />
</span></p>
<p>Der politische Fahrplan, die Motivation und die Forderungen der Teilnehmer an den &#8220;Camping-Protesten&#8221; sind zugegebenerma&szlig;en h&auml;ufig unklar und diffus, doch legen sie den Finger in eine international blutende Wunde. Genau das ist wichtig und richtig. Die vorherrschende Devise, Gewinne zu privatisieren und Verluste zu sozialisieren, die Milliardengr&auml;ber der Bankenrettungen, sind alles andere als ein Special-Interest-Thema und bewegen gro&szlig;e Teile der deutschen Bev&ouml;lkerung.</p>
<p>Dass sich der sowieso eher demonstrationsscheue Durchschnittsdeutsche nicht massenhaft vor die Banken der Nation stellt, ist kein Indiz daf&uuml;r, dass der Unmut &uuml;ber die Finanzindustrie hierzulande ein Randph&auml;nomen ist. Selbst der nicht unbedingt als Liebhaber der Planwirtschaft geltende Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble, warnt vor einer konkreten Gefahr f&uuml;r die Demokratie durch die Finanzkrise und die Macht der Banken. Regierungen, die von Ratingagenturen und nichtgew&auml;hlten Machthabern getrieben werden, haben das Vertrauen in die Demokratie und den Grundsatz, dass alle Macht vom Volke ausgeht, schwerwiegend besch&auml;digt.</p>
<p><strong>Keine irrelevante Eintagsfliege</strong></p>
<p>Bei einer Umfrage von Infratest Dimap im diesj&auml;hrigen Juni antworteten 62 Prozent der Befragten, dass die Zukunft des Euro von den Finanzm&auml;rkten und nicht von der Politik entschieden werde. Solche Umfrageergebnisse zeigen, dass die Occupy-Bewegung keine irrelevante Eintagsfliege ist. Das Misstrauen sitzt zu tief.</p>
<p>Angesichts immer neuer Hiobsbotschaften, wie der Implosion stetig neuer Spekulationsblasen, ist ein Umdenken von N&ouml;ten. Mathematiker und Naturwissenschaftler warnten bereits in den Siebzigern vor den Grenzen des Wachstums; eine These die jedem G&auml;rtner bestens vertraut, aber anscheinend vielen Spekulanten unbekannt ist. Der Glaube an den profitorientierten &#8220;Homo Oeconomicus&#8221;, der im Zeichen des Dollarscheins die Welt ins neoliberale Gl&uuml;ck wirtschaftet, ist in der Realit&auml;t genauso gescheitert, wie die diktatorischen Regime des Ostblocks oder die 18-Prozent-Tr&auml;umereien der FDP.</p>
<p>Die Occupy-Bewegung, die zwar auch, aber eben nicht nur aus Eventdemonstranten besteht, w&uuml;nscht sich weltweit ein Gegensteuern. Denn der gegenw&auml;rtige Marathon durch Minenfelder, nutzlose wie gef&auml;hrliche Leerverk&auml;ufe und Derivatgesch&auml;fte, haben bereits genug finanziellen und gesellschaftlichen Schaden angerichtet.</p>
<p>Wir erleben in der Tat derzeit keinen arabischen Fr&uuml;hling, der sich statt gegen Diktatoren, gegen das Diktat der Banken wendet. Stattdessen sehen wir eine ebenfalls vernetzte, zutiefst heterogene Bewegung, die noch in den Kinderschuhen steckt. Sie hat dank der schlechten Umst&auml;nde aber beste Voraussetzungen zum Wachsen.</p>
<p>Auch wenn die Mehrheit tendenziell lieber im Wohnzimmer, nahe Zentralheizung und Fernseher, den Feierabend genie&szlig;t,  statt in einem Zelt vor der EZB zu frieren, hei&szlig;t das nicht, dass die B&uuml;rger die Banken bald alle wieder lieb haben. Trotz des h&auml;ufig sehr pauschalisierenden, vereinfachenden &#8220;Bankster-Bashing&#8221; der Demonstranten: Die Diskussionen und der Unmut &uuml;ber den Finanzsektor werden, anders als einige Zelte, aller Voraussicht nach nicht &uuml;ber Nacht verschwinden. Im Gegenteil: Die vielen Exzesse und Verlierer der nicht regulierten Finanzm&auml;rkte sprechen f&uuml;r ein Erstarken dieser Bewegung.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: left;"><span style="color: #ffffff;">x</span></p>
</td>
<td style="background-color: white; border-spacing: 10px; width: 10px; border-color: white;"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/07/das-duell-michael-versus-maren.jpg"><br />
</a></td>
<td style="background-color: white; border-spacing: 10px; width: 250px; vertical-align: top; border-color: white;">In die Geschichtsb&uuml;cher wird Occupy h&ouml;chstens als eine Randnotiz eingehen - Occupy ist nicht mehr als eine Modeerscheinung. Auch wenn das Netzwerk f&uuml;r 99 Prozent der Bev&ouml;lkerung sprechen will - letztendlich ist die Bewegung doch nur eine kleine unbedeutende Minderheit.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p>Das liegt vor allem daran, dass 98,8 Prozent gar nicht wissen, was Occupy &uuml;berhaupt in ihrem Namen fordert. Klar, es geht gegen das Finanzsystem, es geht gegen die Banken. Aber was will Occupy konkret? Die Banken abschaffen? Oder verstaatlichen? Vermutlich wissen die Demonstranten es selbst nicht so genau. Und genau da liegt der Haken: Die Bewegung ist viel zu unorganisiert, es gibt nicht einmal eine offizielle Liste von zentralen Forderungen.<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.<br />
</span></p>
<p>Zudem hat Occupy auch ein Image-Problem. Die Demonstranten nehmen f&uuml;r sich in Anspruch, aus dem linken politischen Spektrum zu kommen. Und doch schm&uuml;cken sie sich mit den gleichen Statussymbolen wie &#8220;die B&ouml;sen&#8221;: Die Smartphones und Tablets, mit denen sich die Bewegung &uuml;ber den Datenkraken Facebook organisiert, sind die Wahrzeichen des modernen, vernetzten Bankensystems. Und das kostet Occupy ein gro&szlig;es Ma&szlig; an Glaubw&uuml;rdigkeit.</p>
<p><strong>Sp&auml;rliche Teilnehmerzahlen</strong></p>
<p>Von New York aus greift die Occupy-Bewegung nun auch ins Ruhrgebiet. Auch in Dortmund und ein paar weiteren St&auml;dten wurde am letzten Wochenende gegen das Finanzsystem und die Herrschaft der Banken demonstriert. Doch die Teilnehmerzahlen waren eher sp&auml;rlich. 500 in Bochum, je halb so viele in Essen und Dortmund, unter 100 in Solingen und Wuppertal. Daf&uuml;r, dass Occupy 99 Prozent der Bev&ouml;lkerung repr&auml;sentieren will, ist das ganz sch&ouml;n schwach.</p>
<p>Und bei genauerem Hinsehen stellt sich heraus: Occupy vertritt mit seinem Krieg gegen die Banken weit weniger als 99 Prozent der Bev&ouml;lkerung. Denn die Banken, das sind in Deutschland keine Vorstandsvorsitzenden und Topmanager mit Millionengeh&auml;ltern und goldenen Fallschirmen. Die Banken sind in Deutschland vor allem die durchschnittlichen M&auml;nner und Frauen, die jeden Tag um neun im B&uuml;ro sind und um vier nach Hause zu ihren Familien fahren. Ganz normale Menschen, keine kapitalistischen Monster, wie die Leute mit den Guy Fawkes-Masken uns verkaufen wollen.</p>
<p><strong>Stuttgart 21 ist eine Ausnahme</strong></p>
<p>Besonders bei uns in Deutschland f&auml;llt die Occupy-Bewegung auf &auml;u&szlig;erst unfruchtbaren Boden. Oder wie ein Kommilitone zuletzt so sch&ouml;n sagte: &#8220;Die Deutschen demonstrieren nur, wenn alle Brauereien stillgelegt werden oder die Bundesliga abgeschafft wird.&#8221; Traurig, aber wahr: Es gibt bei uns keine Protestkultur.  Die friedliche Revolution, die zum Mauerfall f&uuml;hrte oder das aktuelle Beispiel Stuttgart 21 sind Ausnahmen. Solange wir nicht direkt betroffen sind, bekommt den Gro&szlig;teil der Deutschen keiner so leicht auf die Stra&szlig;e. Und solange nur der Staatshaushalt und nicht unser eigenes Portmonee betroffen ist, juckt uns der ganze Alarm noch relativ wenig.</p>
<p>Immerhin hat die deutsche Occupy-Abteilung inzwischen eine Petition an unsere Kanzlerin und ihren Finanzminister ver&ouml;ffentlicht. Doch darin dr&uuml;ckt sich schon die ganze Hilflosigkeit der Bewegung aus. &#8220;Petition&#8221;, das kommt vom lateinischen &#8220;petere&#8221;. &Uuml;bersetzt hei&szlig;t das nicht nur fordern, sondern vor allem auch erbitten. Das beschreibt die Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse ziemlich gut. Man kann es sich in etwa so vorstellen: Der Zwerg Occupy sticht die riesige Finanzbranche ein wenig in den gro&szlig;en Zeh - nicht ins Herz.</p>
<p>Bitte nicht falsch verstehen: Ich lasse mich gerne vom Gegenteil &uuml;berzeugen. Ich w&uuml;rde mich freuen, wenn Occupy etwas in Gang setzt, was das System verbessert, in dem wir leben. Aber ich glaube nicht daran. Die Vorzeichen sind zu schlecht.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><img class="size-full wp-image-51479" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/das-duell-feeder.jpg" alt="das-duell-feeder" width="600" height="200" /><br />
Foto: stockxchng/ bizior, Montage: Falk Steinborn, Teaserfoto: <span style="color: #000000;">FLickr.com / User: cadillacdeville2000<br />
</span></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>DAS DUELL:</strong></p>
<p style="color: white;">pflichtlektuere: <a target="_blank">Sind E-Reader der Tod f&uuml;rs analoge Buch?</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlektuere: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/22/07/2011/das-duell-soll-ob-sauerland-gehen/" target="_blank">Soll OB Sauerland gehen?</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlektuere: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/14/07/2011/das-duell-doktor-oder-sommer/" target="_blank">Doktor oder Sommer?</a></p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>500 Strafverfahren nach Nazi-Demo</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/23/09/2011/500-strafverfahren-nach-nazi-demo/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/23/09/2011/500-strafverfahren-nach-nazi-demo/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 10:41:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Crone</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[in aller Kürze]]></category>

		<category><![CDATA[2. September]]></category>

		<category><![CDATA[Bilanz]]></category>

		<category><![CDATA[Demonstrationen]]></category>

		<category><![CDATA[Körperverletzung]]></category>

		<category><![CDATA[Landfriedensbruch]]></category>

		<category><![CDATA[Landtag]]></category>

		<category><![CDATA[Nazi-Demo]]></category>

		<category><![CDATA[NRW-Innenausschuss]]></category>

		<category><![CDATA[Polizei]]></category>

		<category><![CDATA[Sitzblockaden]]></category>

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		<description><![CDATA[Dortmund. Nach dem Neonazi-Aufmarsch in Dortmund am 2. September stellt die Polizei nach den gewaltt&#228;tigen Ausschreitungen insgesamt 500 Strafverfahren aus. Diese Bilanz hat NRW-Polizeiinspektor Dieter Wehe am gestrigen Donnerstag im Innenausschuss des Landtages vorgestellt.
Die Strafverfahren richten sich demnach gegen F&#228;lle von Landfriedensbruch, Widerstand gegen Vollzugsbeamte, Verst&#246;&#223;e gegen das Versammlungsgesetz, K&#246;rperverletzung, Sachbesch&#228;digungen und Verwenden von Kennzeichen [...]


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dortmund. Nach dem Neonazi-Aufmarsch in Dortmund am 2. September stellt die Polizei nach den gewaltt&auml;tigen Ausschreitungen insgesamt 500 Strafverfahren aus. Diese Bilanz hat NRW-Polizeiinspektor Dieter Wehe am gestrigen Donnerstag im Innenausschuss des Landtages vorgestellt.</strong></p>
<p>Die Strafverfahren richten sich demnach gegen F&auml;lle von Landfriedensbruch, Widerstand gegen Vollzugsbeamte, Verst&ouml;&szlig;e gegen das Versammlungsgesetz, K&ouml;rperverletzung, Sachbesch&auml;digungen und Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Au&szlig;erdem wurden zwei eingesetzte Beamte wegen K&ouml;rperverletzung im Amt angezeigt.</p>
<p>Insgesamt wurden auch 44 der eingesetzten 4700 Polizeibeamten verletzt. Beim erfolgreichen Versuch die rivalisierenden Demonstranten voneinander zu trennen wurden mehrere Sitzblockaden von der Polizei aufgel&ouml;st. In den vergangenen Wochen war der Polizeieinsatz von vielen Gegendemonstranten als zu hart bezeichnet worden.</p>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Griechenland in Not</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/05/06/2011/griechenland-in-not/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/05/06/2011/griechenland-in-not/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 05 Jun 2011 10:41:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Teichmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[Athen]]></category>

		<category><![CDATA[Demonstrationen]]></category>

		<category><![CDATA[Generation 700]]></category>

		<category><![CDATA[Griechenlandkrise]]></category>

		<category><![CDATA[Indignados]]></category>

		<category><![CDATA[IWF]]></category>

		<category><![CDATA[Unruhen]]></category>

		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Griechenland ist derzeit der Intensivpatient der EU. Unruhen und wachsender Unmut machen sich breit. Doch wie f&#252;hlt sich die Krise des Landes f&#252;r die Bev&#246;lkerung an?


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dass Griechenland nicht nur f&uuml;r einsame Str&auml;nde, Olivenhaine und kristallklares Wasser steht, d&uuml;rfte mittlerweile jedem Bundesb&uuml;rger klar geworden sein. Die Medien brachten die Missst&auml;nde im s&uuml;d&ouml;stlichsten Staat der Europ&auml;ischen Union vor allem mit der Schilderung der ausufernden Haushaltskrise in den Fokus. Aber wie geht es angesichts des drohenden Staatsbankrottes weiter?</strong></p>
<div id="attachment_62862" class="wp-caption aligncenter" style="width: 600px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/wolken_ueber_griechenland.jpg"><img class="size-medium wp-image-62862" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/wolken_ueber_griechenland-300x200.jpg" alt="Bew&ouml;lkter Himmel &uuml;ber Griechenland" width="590" height="302" /></a><p class="wp-caption-text">Dunkle Wolken &uuml;ber Griechenland: Wird die Staatsverschuldung zum freien Fall des Landes f&uuml;hren? Foto: Christian Teichman</p></div>
<p>Die massive Staatsverschuldung, Ausschreitungen, Streiks, das milliardenschwere Wettr&uuml;sten zwischen Griechenland und der T&uuml;rkei, Berichte &uuml;ber Korruption und Vetternwirtschaft, die &Uuml;berforderung eines Staates mit Fl&uuml;chtlingen aus der dritten Welt und allen voran die Finanzkrise: Griechenland steht immer wieder im Mittelpunkt der europ&auml;ischen Negativschlagzeilen. Doch die &ouml;ffentliche Diskussion &uuml;ber die dramatische Verschuldung des Mittelmeerstaates und m&ouml;gliche Auswirkungen auf Europa lassen die Menschen und ihre konkreten Lebensumst&auml;nde leicht in den Hintergrund geraten. Wie f&uuml;hlt sich die wirtschaftliche, soziale und politische Krise f&uuml;r die B&uuml;rger Griechenlands an?</p>
<div id="attachment_62900" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a title="Link &ouml;ffnet Foto in neuem Fenster" href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/griechenland_schuldenlast_gross.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-62900 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/griechenland_schuldenlast_300.jpg" alt="Griechenlands Schuldenlast" width="300" height="202" /></a><p class="wp-caption-text">Die Schuldenlast droht Griechenland zu erdr&uuml;cken.  Viele B&uuml;rger f&uuml;rchten derzeit Armut und den Ausverkauf des Landes. Foto: Christian Teichmann</p></div>
<p>Dar&uuml;ber spricht der 30-j&auml;hrige Athener Panos. Nach seinem Studium und dem in Griechenland obligatorischen Milit&auml;rdienst fand er nach Monaten der Arbeitslosigkeit eine Anstellung im Marketing- und Vertriebssektor. Staatliche Unterst&uuml;tzung wird Arbeitslosen nur f&uuml;r ein Jahr gew&auml;hrt. So ist der famili&auml;re R&uuml;ckhalt, die M&ouml;glichkeit bei den Eltern zu wohnen, f&uuml;r viele junge Menschen entscheidend. Doch trotz seines Jobs ist die Realit&auml;t in Zeiten der rigiden Einschnitte nicht immer angenehm.</p>
<p>Angesichts des &ouml;konomischen Drucks und der harten Sparpolitik schloss er sich der sogenannten „I Won’t Pay“-Bewegung an, die unter anderem die Mautstationen des Landes besetzte. Aus dem politischen und wirtschaftlichen Herz Griechenlands, dem Beton-Moloch von Athen, gibt Panos einen pers&ouml;nlichen Einblick zum Befinden seines Heimatlandes.</p>
<p><strong>Die Griechenland-Krise war und ist ein Kernthema in den deutschen Medien. Wie nimmst du diese Krise und ihre sozialen Auswirkungen war?</strong></p>
<p><strong>Panos:</strong> Es gibt eine Krise in der Kommunikation zwischen den Menschen. Allgemein kann man sagen, dass die Griechen oftmals ohne Grund lautstark schreien, sich dann aber in entscheidenden Momenten zur&uuml;ckhalten. Sie ziehen es dann h&auml;ufig in ausschlaggebenden Zeiten vor, zu schweigen und nicht zu protestieren. Doch es gibt so viele Missst&auml;nde. S&auml;mtliche Regierungen nach der Zeit der Diktatur von 1967 bis 1974 haben es nicht geschafft, die n&ouml;tige Infrastruktur zu schaffen – sei es bei der Bildung, dem Gesundheitswesen oder der F&uuml;rsorge f&uuml;r Menschen mit Behinderungen.</p>
<p><strong>Glaubst du denn, dass die Jugend ihre Hoffnung auf bessere Zeiten verloren hat?</strong></p>
<div id="attachment_62879" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/griechische_demonstrantin.jpg"><img class="size-full wp-image-62879" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/griechische_demonstrantin.jpg" alt="Eine junge griechische Demonstrantin in Athen " width="200" height="301" /></a><p class="wp-caption-text">Die griechische Jugend sorgt sich um ihre Zukunft.  Foto: George Laoutaris </p></div>
<p><strong>Panos: </strong>Die Jugend des Landes hat bereits ihre Geduld verloren - nat&uuml;rlich wegen der endlosen Zahl der Fehler der Regierung - nat&uuml;rlich auch wegen des kommenden Einspringen des Internationalen W&auml;hrungsfonds, den hier niemand will oder jemals wollte. Das Hauptproblem f&uuml;r uns ist einfach der Verlust und die Zerst&ouml;rung unserer Tr&auml;ume.</p>
<p>Statt f&uuml;r die Zukunft leben wir nur f&uuml;r den n&auml;chsten Monat oder den n&auml;chsten Tag. Die L&ouml;hne sind seit zwei Jahren auf gleichniedrigem Niveau, w&auml;hrend die Preise, auch f&uuml;r die elementaren G&uuml;ter, unaufh&ouml;rlich steigen. Der gesamte &ouml;ffentliche Sektor, ob nun im Bereich der Bildung, des Gesundheitswesens oder des Verkehrswesens, beginnt zu sterben.</p>
<p><strong>In Griechenlad f&auml;llt oft der Begriff der &#8220;Generation 700&#8243;. Was ist damit gemeint?<br />
</strong></p>
<p><strong>Panos: </strong>Damit ist die schlecht bezahlte junge Generation gemeint, die nur &#8220;700 Euro&#8221; verdient. Das ist ein allgegenw&auml;rtiges und gewohntes Bild Griechenlands. Doch sie beschreibt nicht nur uns, die junge Generation. Sie steht f&uuml;r ein gesamtgriechisches, soziales Ph&auml;nomen. Ich glaube einfach, dass unsere Generation im Sterben liegt, denn die Arbeitslosigkeit steigt und steigt. Tag f&uuml;r Tag.</p>
<p><strong>Gerade gingen massive Proteste junger Menschen in Spanien durch die Medien. Sie leiden ebenfalls unter einer hohen Arbeitslosigkeit und vergleichbaren Problemen. Glaubst du, dass solche Massendemonstrationen auch auf Griechenland &uuml;bergreifen werden?<br />
</strong></p>
<p><strong>Panos: </strong>Schon vor einigen Tagen sind auch hier Protestaktionen angelaufen. Die sind vergleichbar mit der „Indignados-Bewegung“ in Spanien. Neben Athen, Thessaloniki, Ioannina, Larissa, Patras, Heraklion und Volos gab es auch in vielen kleineren St&auml;dten des Landes Proteste, die durch das Internet und Social Media ins Rollen kamen.</p>
<p><strong>Die derzeitige Protestwelle ist kein &uuml;berraschendes Ph&auml;nomen, angesichts der tiefgreifenden strukturellen Probleme. Wie ist deine Einsch&auml;tzung zur viel diskutierten Finanzkrise?</strong></p>
<div id="attachment_62935" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a title="Link &ouml;ffnet Foto in neuem Fenster" href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/strassenschild_griechenland.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-62935  " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/schild-griechenland.jpg" alt="Strassenschild in Griechenland" width="250" height="188" /></a><p class="wp-caption-text">Die Staatskrise: Kein Ziel in Sicht? Foto: Christian Teichmann</p></div>
<p><strong>Panos: </strong>Das Hauptproblem und der Hauptgrund f&uuml;r die Proteste ist nat&uuml;rlich Arbeitslosigkeit, Arbeitslosigkeit, Arbeitslosigkeit! Dazu kommt die Privatisierung s&auml;mtlicher &ouml;ffentlicher Bereiche in Griechenland. Die Finanzkrise ist aber eher die Krise der Regierenden, der EU und des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) und nicht die des griechischen Volkes. Es ist eine k&uuml;nstliche Krise, die von Banken erzeugt wurde.</p>
<p><strong>In verschiedenen europ&auml;ischen Staaten, besonders in Deutschland, wurde ja ausgiebig &uuml;ber Korruption und Steuerhinterziehung in Griechenland berichtet. Ist diese harsche Kritik aus dem Ausland gerechtfertigt?</strong></p>
<p><strong>Panos: </strong>Ja, sie ist gerechtfertigt. Aber ich finde, dass man einzelne Staatsb&uuml;rger nicht f&uuml;r s&auml;mtliche Fehler s&auml;mtlicher Politiker der beiden gr&ouml;&szlig;ten Parteien, der „Nea Dimokratia“ und der „PASOK“, beschuldigen kann. Aber Korruption und Steuerhinterziehung ist weit verbreitet. Auch, weil es &Auml;rzte und Finanzbeamte und generell Freunde der beiden gro&szlig;en Parteien gibt, die gerne die Verfehlungen der Regierung f&uuml;r ihre eigene Geldb&ouml;rse nutzen.</p>
<p><strong>Die Missst&auml;nde f&uuml;hren aber auch zu Gegenreaktionen und neuen Formen des Protests. Du bist ja in der sogenannten „I Won’t Pay“-Bewegung aktiv, die unter anderem Mautstationen besetzt. Was kennzeichnet diese Bewegung?</strong></p>
<p><strong>Panos: </strong>Es gibt verschiedene &ouml;ffentliche Formen des Protests. Viele arme Menschen k&ouml;nnen nicht alle Schulden, die durch die griechischen Minister verursacht wurden, bezahlen. Viele dieser Menschen, die die Mehrheit sind, bilden die „I won’t pay“-Bewegung. Die Aktionen an den Mautstationen begannen schon vor 21 Monaten. Andere wiederum weigern sich in griechischen Krankenh&auml;usern die Praxisgeb&uuml;hr in H&ouml;he von f&uuml;nf Euro zu bezahlen. Manche zeigen ihren Protest auch, indem sie ihre Stromrechnung nicht zahlen und einige weigern sich, die teuren Tickets f&uuml;r die &ouml;ffentlichen Verkehrsmittel zu kaufen.</p>
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<div id="attachment_62904" class="wp-caption alignleft" style="width: 610px"><strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/ausschreitungen_in_griechenland.jpg"><img class="size-full wp-image-62904" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/ausschreitungen_in_griechenland.jpg" alt="Gewaltsame Ausschreitungen in Athen" width="600" height="452" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Die Frustration der griechischen Jugend ist gro&szlig;. Die Ablehnung des Staates gipfelt immer wieder in gewaltt&auml;tigen Ausschreitungen und Strassenschlachten. Foto: George Laoutaris</p></div>
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<strong>Neben friedlichen Protesten kommt es immer wieder zu gewaltsamen Ausschreitungen. Besonders als im Jahr 2008 der 15-j&auml;hrige Sch&uuml;ler Alexandros Grigoropoulos von einem Polizisten erschossen wurde, eskalierte die Gewalt. Siehst du die Gefahr, dass Griechenland in einen Strudel der Gewalt gezogen wird?</strong></p>
<p><strong>Panos: </strong>Nein. Kein Protest ist gewaltt&auml;tig. Die Ermordung von Alex hat nichts mit den Protesten zu tun. Wenn diese gewaltt&auml;tig verlaufen, liegt es an der Dummheit von f&uuml;nfzig bis hundert Personen, denen hunderttausende friedliche Demonstranten gegen&uuml;ber stehen. F&uuml;r die Medien ist es nat&uuml;rlich einfach, ein Gef&uuml;hl der Angst zu erzeugen. Ich hingegen f&uuml;rchte mich nicht davor, dass Griechenland in die Gewalt abrutscht. Die Regierung mitsamt ihrer Besch&uuml;tzer hat da mehr Angst.</p>
<p><strong>Griechenland durchlebte in seiner Geschichte bereits h&auml;ufig schwierige Zeiten. Wie kann das Land deiner Meinung nach auch diese Krise meistern?<br />
</strong></p>
<div id="attachment_62991" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a title="Link &ouml;ffnet Foto im neuem Fenster" href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/paltsi-beach_l.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-62991 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/griechenland_strand_s.jpg" alt="Strand in Griechenland" width="250" height="174" /></a><p class="wp-caption-text">Zur&uuml;ck zum Landleben als Option? Foto: Christian Teichmann</p></div>
<p><strong>Panos: </strong>Eine L&ouml;sung kann nur durch demokratische Prozesse, durch Gespr&auml;che, gefunden werden. Diese sollten zu konkreten Taten f&uuml;hren, die selbstverst&auml;ndlich gewaltfrei sein m&uuml;ssen. Die L&ouml;sung muss au&szlig;erhalb der verkrusteten Parteienlandschaft und den Syndikaten erfolgen, die von den beiden gr&ouml;&szlig;ten Parteien des Landes angef&uuml;hrt werden.</p>
<p><strong>Du hast uns hier dein ganz pers&ouml;nliches Bild der Krise dargestellt. Willst du denn auch in Zukunft weiterhin in Griechenland leben?</strong></p>
<p><strong>Panos: </strong>Das ist wirklich eine sehr schwere Frage f&uuml;r mich. Denn niemand verl&auml;sst gerne sein Land - vor allem nicht so ein sch&ouml;nes wie Griechenland. Aber das Leben ist wirklich nicht einfach hier. Es gibt fr&uuml;her oder sp&auml;ter nur zwei M&ouml;glichkeiten f&uuml;r uns alle: Entweder die gro&szlig;en Ballungsgebiete zu verlassen und wieder auf&#8217;s Land zu ziehen. Oder die Auswanderung.</p>
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<p style="color:white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color:white;">pflichtlekt&uuml;re:<a href="../../28/05/2011/auf-der-suche-nach-demokratie/"> Krise in Spanien - Protest fern der Heimat</a></p>
<p style="color:white;">web: <a title="Die Themenseite zur Griechenlandkrise &ouml;ffnet im neuem Fenster" href="http://www.spiegel.de/thema/finanzkrise_in_griechenland/" target="_blank">Themenseite zur Griechenlandkrise auf SPIEGEL ONLINE</a><strong><br />
</strong>
</p>
<p style="color:white;">web:<a href="http://www.flickr.com/photos/teacherdudebbq2/sets/72157625973887884/" target="_blank"> Fotogalerie zur „I Won&#8217;t Pay&#8221;-Bewegung</a></p>
<p style="color:white;">web:<a title="Link &ouml;ffnet Seite in neuem Fenster" href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2008/1210/meinung/0018/index.html" target="_blank"> Die Generation Sofa steht auf in Griechenland</a></p>
<p style="color:white;"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/28/05/2011/auf-der-suche-nach-demokratie/"></a><strong>Hier reinschauen:</strong></p>
<p style="color:white;"><a title="Link &ouml;ffnet Reportage zur Situation der griechischen Jugend im neuem Fenster" href="http://www.youtube.com/watch?v=P046iHjZsmU" target="_blank">Griechenland: Gehen oder bleiben? | Europa Aktuell</a><strong></strong></p>
<p style="color:white;"><a title="Link &ouml;ffnet die Reportage zur &quot;Generation 700&quot; im neuem Fenster" href="http://www.arte.tv/de/europa/Yourope/3013928,CmC=3094932.html" target="_blank">Griechenlands „Generation 700“ | ARTE</a><strong></strong></p>
<p style="color:white;"><a title="Link &ouml;ffnet Video im neuem Fenster" href="http://www.youtube.com/watch?v=hUyib7FeuF4&amp;feature=related" target="_blank">Ausschreitungen in Athen | YouTube</a></p>
<p style="color:white;"><a title="Video zur R&uuml;ckwanderung junger Griechen aufs Land &ouml;ffnet im neuem Fenster" href="http://www.youtube.com/watch?v=YCbfimNeGAY" target="_blank">Griechenland: Zur&uuml;ck aufs Land | Europa Aktuell</a></p>
<p style="color:white;"><a title="Link &ouml;ffnet Video in neuem Fenster" href="http://www.youtube.com/watch?v=wd3Pbs8YfcE" target="_blank">Petros Markaris &uuml;ber Griechenlands Niedergang | 3sat</a></p>
<p style="color:white;"><a title="Link &ouml;ffnet Video im neuem Fenster" href="http://www.youtube.com/watch?v=BgrXNk4WZ8o&amp;feature=related" target="_blank">Feindliche Berichte &uuml;ber Griechenland - ZAPP Medienmagazin - NDR</a></p>
</div>


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		<title>Starker Anstieg politischer Straftaten in Dortmund</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Feb 2011 14:56:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Selina Duelli</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[DORTMUND. Die Dortmunder Polizei verzeichnet einen starken Anstieg politisch motivierter Straftaten in den letzten f&#252;nf Jahren. Besonders linksradikal motivierte Taten nahmen sprunghaft zu.
Im Jahr 2004 noch konnten dem linksradikalen Lager gerade einmal zwei Gewaltdelikte zugeordnet werden. 2009 waren es bereits 79. In der rechten Szene wurde kein &#228;hnlich starker Anstieg von Gewalttaten verzeichnet, doch die [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>DORTMUND. Die Dortmunder Polizei verzeichnet einen starken Anstieg politisch motivierter Straftaten in den letzten f&uuml;nf Jahren. Besonders linksradikal motivierte Taten nahmen sprunghaft zu.</strong></p>
<p>Im Jahr 2004 noch konnten dem linksradikalen Lager gerade einmal zwei Gewaltdelikte zugeordnet werden. 2009 waren es bereits 79. In der rechten Szene wurde kein &auml;hnlich starker Anstieg von Gewalttaten verzeichnet, doch die Zahlen bewegen sich damals schon auf einem h&ouml;herem Niveau. F&uuml;nf  Gewalt-Straftaten wurden 2004 rechten T&auml;tern zugeordnet, f&uuml;nf Jahre  sp&auml;ter waren das 14.</p>
<p>Die Polizei macht zwei Entwicklungen f&uuml;r diesen Anstieg verantwortlich. Auf der einen Seite lie&szlig; sich in den vergangenen Jahren ein vermehrtes Demonstrationsaufkommen beobachten, dar&uuml;ber hinaus wurde aber auch eine zunehmende Radikalisierung der politischen Lager beobachtet.</p>


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		<title>Gemischte Reaktionen der Landespolitik auf Bildungsstreik</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 14:09:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eike Strunk</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Bei der Landtagssitzung in D&#252;sseldorf kam es laut Nachrichtenagentur ddp heute zu gemischten Reaktionen zum Bildungsstreik. Die FDP kritisierte die j&#252;ngsten Bildungsproteste. Viele Sch&#252;ler und Studenten h&#228;tten sich instrumentalisieren lassen, um ein Einheitsschulsystem und eine leistungsfeindliche Schule zu fordern. Ohnehin h&#228;tten &#8220;Radikale die Proteste mit &#8220;Klassenkampf&#8221;-Parolen dominiert.
Zudem zweifelt die FDP an, dass der Bildungsstreik repr&#228;sentativ [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Landtagssitzung in D&uuml;sseldorf kam es laut Nachrichtenagentur ddp heute zu gemischten Reaktionen zum Bildungsstreik. Die FDP kritisierte die j&uuml;ngsten Bildungsproteste. Viele Sch&uuml;ler und Studenten h&auml;tten sich instrumentalisieren lassen, um ein Einheitsschulsystem und eine leistungsfeindliche Schule zu fordern. Ohnehin h&auml;tten &#8220;Radikale die Proteste mit &#8220;Klassenkampf&#8221;-Parolen dominiert.</p>
<p>Zudem zweifelt die FDP an, dass der Bildungsstreik repr&auml;sentativ war. Es sei nur ein Bruchteil der Sch&uuml;ler und Studenten auf die Stra&szlig;e gegangen, sagte der FDP-Abgeordnete Ralf Witzel. Redner der CDU r&uuml;gten vor allem, dass es bei den Demonstrationen zu Vandalismus und Gewalt gekommen sei.</p>
<p>SPD und Gr&uuml;ne forderten die schwarz-gelbe Regierung hingegen auf, Konsequenzen aus den Protesten zu ziehen und Kopfnoten und Studiengeb&uuml;hren abzuschaffen.</p>
<p>In der vergangenen Woche hatten zahlreiche Protestaktionen in rund 20 NRW-St&auml;dten stattgefunden, so auch in Dortmund und an anderen Hochschul-Standorten. Landesweit beteiligten sich mehr als 50 000 junge Menschen am bundesweiten Bildungsstreik.</p>


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		<title>Campusblockaden in Bochum</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 11:04:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michelle Röttger</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[in aller Kürze]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bildungsstreik geht an den Unis in die hei&szlig;e Phase. In Bochum ist seit heute Morgen der Campus an vielen Stellen blockiert. Im <a title="Twitter" href="http://twitter.com/STREIKbochum" target="_blank">Twitter</a> der Bildungsstreikwebsite von Bochum hei&szlig;t es, die Geb&auml;ude GA, GB, GA, HIA. HIB, HIC seien verbarrikadiert und es g&auml;be Stuhlt&uuml;rme in den meisten Seminarr&auml;umen. Die Polizei h&auml;tte schon am Montagmorgen einzelne Barrikaden an der Westzufahrt ger&auml;umt, doch inzwischen seien die Einsatzkr&auml;fte wieder abgezogen. Mit der Menschenblockade auf der Unibr&uuml;cke betiligten sich  inzwischen rund 400 Studenten an der Spontan-Demo. Ein Versuch mit Rektor Weiler zu sprechen, sei bisher gescheitert. Mehr zur aktuellen Lage im <a title="Twitter" href="http://twitter.com/STREIKbochum" target="_blank">Twitter</a>.</p>
<p>Ausblick: Neben den f&uuml;r den 17. Juni  geplanten <a title="Mehr Infos zu den Demos" href="http://www.pflichtlektuere.com/13/06/2009/bundesweiter-bildungsstreik-2/" target="_blank">Demos</a> kommen die Essener Studenten morgen mit Schafsmasken zum Campus. Schafe – das steht f&uuml;r eine Horde L&auml;mmer, die willk&uuml;rlich hin und hergeschoben wird. Die Schafe sagen &#8220;B&auml;h&#8221;, zum Beispiel zum neuen, ungeliebten Abschluss: &#8220;B&auml;h-, B&auml;h-, Bachelor&#8221;.</p>


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