<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	>

<channel>
	<title>pflichtlektüre &#187; Bafoeg</title>
	<atom:link href="http://www.pflichtlektuere.com/tag/bafoeg/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.pflichtlektuere.com</link>
	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 14:01:47 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.7.1</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>TU: Die Halbzeitbilanz des AStA</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/09/02/2012/tu-die-halbzeitbilanz-des-asta/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/09/02/2012/tu-die-halbzeitbilanz-des-asta/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 06:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher Ophoven</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Essen]]></category>

		<category><![CDATA[Videos]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im hörsaal]]></category>

		<category><![CDATA[ASta]]></category>

		<category><![CDATA[Bafoeg]]></category>

		<category><![CDATA[Dancu]]></category>

		<category><![CDATA[Hövermann]]></category>

		<category><![CDATA[Interview]]></category>

		<category><![CDATA[Stupa]]></category>

		<category><![CDATA[TU Dortmund]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=86970</guid>
		<description><![CDATA[Zu Beginn seiner Amtszeit hatte sich der AStA an der TU Dortmund viel vorgenommen. Jetzt ist Halbzeit, im Interview schauen die Vorsitzenden auf ihre Arbeit zur&#252;ck und blicken in die Zukunft.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vor genau sechs Monaten wurde der jetzige AStA der TU Dortmund ins Amt gew&auml;hlt. Das Team um Marc H&ouml;vermann hatte sich f&uuml;r diese Amtszeit einiges vorgenommen. Im Interview mit pflichtlekt&uuml;re-Online sprechen der AStA-Vorsitzende und sein Stellvertreter, </strong><strong>Horatiu Dancu, </strong><strong>&uuml;ber ihre bisherige Arbeit - und &uuml;ber ihre Pl&auml;ne f&uuml;r die Zukunft.</strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re: Ihr seid jetzt ein halbes Jahr im Amt – wie f&auml;llt eure pers&ouml;nliche Halbzeitbilanz aus?</strong></p>
<p><strong>Marc H&ouml;vermann:</strong> Wir sind zufrieden, obwohl wir vor einige unvorhersehbare Probleme gestellt wurden. Die Kapazit&auml;tsengp&auml;sse zu Semesterbeginn haben uns beispielsweise ziemlich &uuml;berrumpelt. Die Hochschule und der vorherige AStA waren der Ansicht, dass es keine Probleme geben wird. Wir haben diese Probleme dann relativ schnell, auch in Zusammenarbeit mit der Hochschule, so gut wie m&ouml;glich auffangen k&ouml;nnen.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re: Wie oft sto&szlig;t ihr bei derartigen Problemen an eure Grenzen? Eure Macht ist ja auch nur begrenzt.</strong></p>
<p><strong>Horatiu Dancu: </strong>Das kommt immer wieder vor. Es gibt manche Situationen, die man als studentischer Vertreter am Anfang schwer einsch&auml;tzen kann.</p>
<p><strong>Marc H&ouml;vermann:</strong> Gerade bei so gro&szlig;en Problemen wie mit dem BAf&ouml;G-Amt merken wir schnell, dass wir nur eine von vielen Schnittstellen an der Uni sind. Beim BAf&ouml;G-Problem beispielsweise liegt es daran, dass das Ministerium nicht gen&uuml;gend Geld zur Verf&uuml;gung stellt. Da sind unsere M&ouml;glichkeiten begrenzt. Auf h&ouml;heren Ebenen werden unsere Probleme teilweise sogar weggel&auml;chelt.</p>
<div id="attachment_86968" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/hvermann.jpg"><img class="size-medium wp-image-86968" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/hvermann-300x270.jpg" alt="hvermann.jpg" width="300" height="270" /></a><p class="wp-caption-text">Marc H&ouml;vermann ist der Vorsitzende des AStA. Der 28-J&auml;hrige studiert Wirtschaftswissenschaften. Foto: Christopher Ophoven</p></div>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re: Wie seht ihr eure Rolle in diesem Fall?</strong></p>
<p><strong>Marc H&ouml;vermann: </strong>Ich denke, dass wir das Beste aus unseren M&ouml;glichkeiten gemacht haben. Wir werden auch weiterhin alles daf&uuml;r tun, damit sich die Situation verbessert, indem wir die Arbeitsabl&auml;ufe f&uuml;r die Studierenden und das  BAf&ouml;G-Amt erleichtern. Wir arbeiten derzeit beispielsweise daran, dass es ein Formular geben wird, das den Studierenden die Abgabe Ihres Antrages best&auml;tigt.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> <strong>Wird sich die Situation beim BAf&ouml;G </strong><strong>aus eurer Sicht k&uuml;nftig verbessern?</strong></p>
<p><strong>Marc H&ouml;vermann:</strong> Wir hoffen es, aber realistisch gesehen denken wir nicht, dass sich die Situation deutlich verbessert. Das BAf&ouml;G-Amt hat schlichtweg nicht die Kapazit&auml;ten, weil das Geld vom Land derzeit nicht freigegeben wird. Wir werden aber weiter versuchen, die Studierenden in Notlagen mit unserem Hilfsfonds zu unterst&uuml;tzen.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> <strong>In unserem Interview zu Beginn eurer Amtszeit meintet ihr, dass der AStA ein Auto anschafft. Dieses Fahrzeug soll beispielsweise eingesetzt werden, um den AStA-Copy-Shop mit Papier zu beliefern. So langsam m&uuml;sste es in Betrieb gehen, oder?</strong></p>
<p><strong>Horatiu Dancu:</strong> Das Auto ist da, wir haben derzeit nur Probleme mit dem Stra&szlig;enverkehrsamt, das unser Auto nicht zulassen will.</p>
<p><strong>Marc H&ouml;vermann:</strong> Momentan stecken wir in den M&uuml;hlen der B&uuml;rokratie fest. Beim Finanzamt d&uuml;rfen wir Steuern zahlen, aber das Stra&szlig;enverkehrsamt hat wohl noch nie von einer Teilk&ouml;rperschaft &ouml;ffentlichen Rechts geh&ouml;rt.</p>
<p><strong>Horatiu Dancu:</strong> Wir sind derzeit noch in Gespr&auml;chen. Notfalls gibt es wohl noch die M&ouml;glichkeit das Auto &uuml;ber die Hochschule zuzulassen.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re: </strong><strong>Anderes Thema: Ihr wolltet eine Fahrradausleihe starten. Wie ist der derzeitige Stand?</strong></p>
<p><strong>Horatiu Dancu:</strong> Wir haben derzeit leider keine R&auml;umlichkeiten zur Verf&uuml;gung. Die daf&uuml;r vorgesehenen R&auml;ume auf dem Campus-S&uuml;d sind einsturzgef&auml;hrdet, deshalb ist das Projekt bis auf Weiteres vertagt.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> <strong>Insgesamt gesehen: Wie viele eurer Ziele habt ihr bisher sch&auml;tzungsweise umgesetzt?</strong></p>
<p><strong>Marc H&ouml;vermann:</strong> Ich denke, wir stehen derzeit bei deutlich &uuml;ber 50% - wir sind im Soll.</p>
<div id="attachment_86966" class="wp-caption alignright" style="width: 266px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/dancu.jpg"><img class="size-medium wp-image-86966" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/dancu-256x300.jpg" alt="dancu.jpg" width="256" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Horatiu Dancu war schon in der vergangenen Legislaturperiode stellv. Vorsitzender des AStA. Er ist 29 Jahre alt und studiert Bauingenieurwesen. Foto: Christopher Ophoven</p></div>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> <strong>Was erwartet uns also in den kommenden Monaten?</strong></p>
<p><strong>Marc H&ouml;vermann:</strong> Wir starten demn&auml;chst zusammen mit dem FH-AStA einen BAf&ouml;G-Blog, um &uuml;ber den Stand der Bearbeitung zu informieren. Zudem haben wir zusammen mit dem Mieterverein einen Reader erstellt, den wir demn&auml;chst rausbringen. Auf 60 Seiten werden dort unter anderem die Rechte von Mietern erkl&auml;rt. Dann wird es eine Neuauflage des Readers &#8220;Wohnen in Dortmund“ geben, unter anderem mit Ausgehtipps. Derzeit arbeiten wir au&szlig;erdem an dem Flyer &#8220;Studieren mit Kind“.</p>
<p><strong>Horatiu Dancu:</strong> Ab Februar planen wir, das Haus D&ouml;rstelmann (Anm. d. Red. Campus-S&uuml;d) f&uuml;r Veranstaltungen zu nutzen.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> <strong>In unserem ersten Interview hattet ihr damals &uuml;ber eine Verkleinerung des StuPas nachgedacht. Seht ihr das immer noch als eine M&ouml;glichkeit?</strong></p>
<p><strong>Marc H&ouml;vermann:</strong> Diese &Uuml;berlegung gibt es derzeit wohl in allen Listen, ganz einfach weil das politische Interesse (Anm. d. Red. Interesse an Hochschulpolitik) nachl&auml;sst. Wir haben in Dortmund ein vergleichsweise gro&szlig;es Parlament in Hinblick auf die Studierendenzahlen. Das Verh&auml;ltnis von Studierendenzahlen zu Sitzen ist in Bochum beispielsweise viel niedriger – und dort geht es auch.</p>
<p><strong>Horatiu Dancu:</strong> Eine konkrete Regelung wurde derzeit aber noch nicht getroffen. Wahrscheinlich wird es eine Grundbedingung in den Koalitionsgespr&auml;chen vor der kommenden Wahlen werden.</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> <strong>Marc meinte gerade, dass das Interesse an Hochschulpolitik sinkt – was sch&auml;tzt ihr die Beteiligung bei der n&auml;chsten Wahl ein?</strong></p>
<p><strong>Marc H&ouml;vermann:</strong> Ich denke, es werden mehr Leute als bei der letzten Wahl werden. Bei der Senatswahl war die Beteiligung zuletzt ja auch schon h&ouml;her. Die kommende Wahl wird wahrscheinlich auch mit der Senatswahl zusammen durchgef&uuml;hrt. Zus&auml;tzlich wird der AStA, und auch die Hochschule, massiv f&uuml;r diese Wahl werben, damit die Leute wissen, wof&uuml;r und was sie w&auml;hlen. Wie angek&uuml;ndigt wurde die Urnenbedingung wieder aufgehoben, das hei&szlig;t jeder kann am Campus w&auml;hlen wo er will.</p>
<p><strong>Horatiu Dancu:</strong> Ich bin da nicht so positiv eingestellt. Allerdings ist es auch schwer einzusch&auml;tzen, weil die Wahlen wahrscheinlich zusammengef&uuml;hrt werden. Ich denke schlimmer kann es nicht mehr werden.</p>
<p><object width="100%" height="400"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="flashvars" value="showMenu=false&#038;clickToStart=true"/><param name="movie" value="http://www.vuvox.com/collage_express/collage.swf?collageID=050a888e42"/><embed src="http://www.vuvox.com/collage_express/collage.swf?collageID=050a888e42" flashvars="showMenu=false&#038;clickToStart=true" allowFullScreen="true" type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="400"></embed></object></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/17/08/2011/dortmunder-asta-im-interview/">AStA der TU: Alles beim Alten?</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="../../10/03/2011/unternehmen-asta/">“Unternehmen” AStA</a></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.asta.uni-dortmund.de/" target="_blank">AStA der TU Dortmund</a></p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/09/02/2012/tu-die-halbzeitbilanz-des-asta/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Baf&#246;g: Status-Quo im Streit um Antragsbearbeitung</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/22/12/2011/bafoeg-status-quo-im-streit-um-antragsbearbeitung/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/22/12/2011/bafoeg-status-quo-im-streit-um-antragsbearbeitung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 13:56:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sarah Teschlade</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im hörsaal]]></category>

		<category><![CDATA[ASta]]></category>

		<category><![CDATA[Bafög-Antrag]]></category>

		<category><![CDATA[Bafoeg]]></category>

		<category><![CDATA[Geld]]></category>

		<category><![CDATA[Miete]]></category>

		<category><![CDATA[NRW]]></category>

		<category><![CDATA[Studentenwerk]]></category>

		<category><![CDATA[TU Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Wissenschaftsministerium]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=81325</guid>
		<description><![CDATA[Ohne Moos nix los. Viele Studenten warten noch immer auf ihr Baf&#246;g. "Eine Frechheit" sagt der Asta. "Wir arbeiten daran" sagen das Studentenwerk und das Wissenschaftsministerium. 


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was passiert, wenn das Baf&ouml;g ausbleibt? Manche Studenten k&ouml;nnten ihre Miete nicht bezahlen. Andere, die bereits ein Kind haben, h&auml;tten zum Teil Schwierigkeiten f&uuml;r dieses aufzukommen. &#8220;Die Probleme sind existentiell&#8221;, erkl&auml;rt Johannes Bl&ouml;meke vom Allgemeinen Studierenden Ausschuss (Asta) die derzeitige Lage vieler Studenten der TU Dortmund, die noch immer auf die Bewilligung ihrer Baf&ouml;g-Antr&auml;ge und somit auf finanzielle Unterst&uuml;tzung ihres Studiums warten. &#8221;Unversch&auml;mt&#8221; nennt Bl&ouml;meke diesen Umstand.</strong></p>
<div id="attachment_81136" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><img class="size-medium wp-image-81136" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/bloemeke-225x300.gif" alt="Johannes Bl&ouml;meke vom AStA setzt sich f&uuml;r eine Reform der Anwesenheitspflicht ein. Foto: Jonas Gn&auml;ndiger" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">Johannes Bl&ouml;meke, Mitglied der &quot;Task-Force&quot; des Asta der TU Dortmund ist emp&ouml;rt &uuml;ber die Arbeitsweise des Studentenwerks und des Wissenschaftsministerium NRW. Foto: Jonas Gn&auml;ndiger, Teaser: Henry  Klingenberg/ pixelio.de</p></div>
<p>&#8220;Es ist eine Frechheit, wie von den zust&auml;ndigen Stellen reagiert wird&#8221;, sagt Bl&ouml;meke. Er ist Teil der &#8220;Task-Force&#8221;, die sich aus den Referaten Soziales und <span> </span>Hochschulpolitik des Asta gebildet hat, um sich um das Baf&ouml;g-Problem zu k&uuml;mmern. <span> </span>Bisher h&auml;tten sie erreicht, dass im Baf&ouml;g-Amt des Studentenwerks Dortmund nur noch Anfragen zum Baf&ouml;g bearbeitet w&uuml;rden. So solle der Prozess beschleunigt werden. Denn: im Studentenwerk fehle es an Personal, um alle anfallenden Anfragen effizient zu bearbeiten. Zudem st&uuml;nde die &#8220;Task-Force&#8221; mit dem Wissenschaftsministerium des Landes NRW in Kontakt. &#8220;Dort wird die ganze Sache aber als beil&auml;ufiges Problem abgetan.&#8221;</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Ad-hoc-Hilfe nicht m&ouml;glich</strong></p>
<p class="MsoNormal">Diese Aussage wird vom Wissenschaftsministerium dementiert. &#8220;Wir wissen um die Probleme und wir wissen, dass das Studentenwerk bestrebt ist, diese zu beheben&#8221;, sagt Sigrid Rix-Diester, zust&auml;ndig f&uuml;r Baf&ouml;g-Angelegenheiten im Ministerium. Eine Ad-hoc-L&ouml;sung sei jedoch schwierig zu finden. So stelle das Wissenschaftsministerium den einzelnen Studentenwerken zwar eine Aufwandspauschale f&uuml;r die Baf&ouml;g-Bearbeitung zur Verf&uuml;gung. Diese werde nach der Menge der gestellten Antr&auml;ge gestaffelt und belaufe sich zurzeit auf einen Etat von insgesamt 15,3 Millionen Euro f&uuml;r die zw&ouml;lf Studentenwerke in NRW. &#8220;Bei finanziellen Notf&auml;llen, um, beispielsweise wie im Fall des Studentenwerks Dortmund, Personal zu erh&ouml;hen,<span> </span>m&uuml;ssen sich die Studentenwerke jedoch eventuell umschichten&#8221;, erkl&auml;rt Rix-Diester. Dies l&auml;ge nicht im Kompetenzbereich des Wissenschaftsministeriums.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Um personelle Engp&auml;sse in Zukunft zu vermeiden – besonders im Hinblick auf den doppelten Abiturjahrgang 2013/14 - <span> </span>stehe man laut Rix-Diester jedoch schon in Verhandlungen mit den Studentenwerken . <span> </span>Im Gespr&auml;ch ist eine m&ouml;gliche Erh&ouml;hung der Mittel. Die genaue Summe stehe jedoch noch nicht fest.</p>
<p class="MsoNormal"><strong></strong></p>
<div id="attachment_76691" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-76691" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/_dsc0002-300x199.jpg" alt="Wilfried Blattgeste Leiter Baf&ouml;gamt Dortmund" width="300" height="199" /><p class="wp-caption-text">&quot;Ende Dezember bekommen &uuml;ber 1000 Studenten ihr Baf&ouml;g.&quot; Wilfried Blattgerste, Abteilungsleiter Ausbildungsf&ouml;rderung des Studentenwerks Dortmund ist positiv gestimmt. Foto: Henrik Veldhoen. </p></div>
<p><strong>Baf&ouml;g als &#8220;Weihnachtsgeld&#8221; </strong></p>
<p class="MsoNormal">Auch aus dem Baf&ouml;g-Amt kommen eher positive Stimmen. So berichtet Wilfried Blattgerste, Abteilungsleiter der Ausbildungsf&ouml;rderung des Studentenwerks Dortmund, dass bis Ende Dezember rund 1000 Antragssteller ihre Bewilligungsbescheide, und somit ihr Geld, erhalten w&uuml;rden. Wie lange es noch dauert, bis alle Antragssteller ihr Baf&ouml;g auf dem Konto haben, das konnte Blattgerste nicht genau sagen. &#8220;Das ist wie ein Blick in die Kristallkugel&#8221;, sagt er. Denn vielfach w&uuml;rden von den Studenten nur Teile der Antr&auml;ge eingereicht. Andere Dokumente seien fehlerhaft ausgef&uuml;llt.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Asta: Pr&auml;ventive Ma&szlig;nahmen</strong></p>
<p class="MsoNormal">Damit diese Fehler zuk&uuml;nftig schnell behoben werden k&ouml;nnen oder im besten Fall gar nicht mehr auftreten, arbeitet die &#8220;Task-Force&#8221; des Asta an einer Verbesserung der Antragsbearbeitung. &#8220;Wir wollen zum einen, dass das Baf&ouml;g-Amt jedes Semester ein bis zwei Mitglieder abstellt, die dann die Antr&auml;ge annehmen und direkt mit den Studenten durchgehen&#8221;, erkl&auml;rt Bl&ouml;meke einen Vorschlag. So w&uuml;rden Fehler direkt vor Ort entdeckt und die Studenten k&ouml;nnten sich schneller um die Behebung k&uuml;mmern. Laut Bl&ouml;meke w&uuml;rde der Asta f&uuml;r diese &#8220;Annahmestelle&#8221; die R&auml;umlichkeiten stellen.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Dar&uuml;ber hinaus gibt es weitere Ideen. Zum Beispiel m&ouml;chte die &#8220;Task-Force&#8221; eine Art Checkliste erstellen, in der die einzureichenden Dokumente aufgef&uuml;hrt w&auml;ren. Diese w&uuml;rde dann bei Abgabe des Baf&ouml;g-Antrags vom jeweiligen Mitarbeiter des Baf&ouml;g-Amtes gegengezeichnet. &#8220;So k&ouml;nnten die Studenten immer beweisen, alle geforderten Unterlagen eingereicht zu haben&#8221;, sagt Bl&ouml;meke.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/17/11/2011/asta-die-oeffnungszeiten-sind-ein-witz/" target="_blank">Beschwerden &uuml;bers Baf&ouml;g-Amt</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/17/11/2011/bafoeg-amt-wir-tun-schon-unser-bestes/" target="_blank">Blattgerste im Interview</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/17/11/2011/wissenswertes-zum-bafoeg/" target="_blank">Wissenswertes &uuml;ber Baf&ouml;g</a></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/16/12/2011/weihnachtsmarkt-check-essen/" target="_blank"></a></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.asta.uni-dortmund.de" target="_blank">Homepage des Asta</a></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.stwdo.de/Finanzen-Geld.3.0.html" target="_blank">Homepage Studentenwerk (Finanzen und Geld)</a></p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/22/12/2011/bafoeg-status-quo-im-streit-um-antragsbearbeitung/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Wenig Zeit f&#252;rs Ausland</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/16/12/2011/wenig-zeit-fuers-ausland/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/16/12/2011/wenig-zeit-fuers-ausland/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 12:28:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena Hilbert</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im freizeitrausch]]></category>

		<category><![CDATA[im hörsaal]]></category>

		<category><![CDATA[Ausland]]></category>

		<category><![CDATA[Bafoeg]]></category>

		<category><![CDATA[HIS]]></category>

		<category><![CDATA[RUB]]></category>

		<category><![CDATA[Studium]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=80513</guid>
		<description><![CDATA[Eine Zeit des Studiums im Ausland zu verbringen ist f&#252;r viele junge Leute erstrebenswert. Doch viele haben Sorge, dass sich ihr Studium dadurch verz&#246;gert. Das belegen aktuelle Studien.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Alltag in einem anderen Land, neue Freunde und spannende Erfahrungen. Ein Auslandsaufenthalt w&auml;hrend des Studiums hat viele Reize. Und er kann in das Studium integriert werden.  Um die Entwicklung der letzten Jahre zu besprechen, haben sich im Bundestag  jetzt Dachverb&auml;nde getroffen. </strong><strong>Sie diskutierten auf der Grundlage verschiedener Forschungen, zum Beispiel der HIS-Studie zur „Entwicklung der Auslandsmobilit&auml;t deutscher Studierender“.</strong></p>
<div id="attachment_80548" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/flugzeug-emran-kassim.jpg"><img class="size-medium wp-image-80548" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/flugzeug-emran-kassim-225x300.jpg" alt="Mit dem Flugzeug geht's zum Studium ins Ausland. Photo: Emran Kassim/ flickr.com " width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Mit dem Flugzeug geht&#39;s zum Studium ins Ausland. Photo: Emran Kassim/ flickr.com </p></div>
<p>Demnach haben 2011 in Deutschland 25 Prozent der Studierenden bereits einen Auslandsaufenthalt gemacht. Im Vergleich zu den letzten Jahren bleibt dieser prozentuale Anteil relativ konstant. Durch den Bologna-Prozess hat sich beim Bachelorstudium an Unis also kaum etwas ver&auml;ndert. An Fachhochschulen steigt die Zahl der Auslandsaufenthalte allerdings an. &Auml;hnliches fand die Studie auch bei Masterstudieng&auml;ngen heraus.</p>
<p>Ute Baier vom International Office der RUB kann die stagnierende Entwicklung f&uuml;r ihre Universit&auml;t nicht best&auml;tigen. Pro Jahr gingen etwa 500 Studenten aus Bochum ins Ausland und es w&uuml;rden eher mehr.  Einige Studieng&auml;nge seien internationaler und es gebe mehr Kurse auf Englisch. Die Anrechnung der Studienleistungen aus dem Ausland sei jetzt auch einfacher. Trotzdem sieht Ute Baier hier noch Verbesserungsbedarf.</p>
<div id="attachment_80551" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/zug-the_moment.jpg"><img class="size-medium wp-image-80551" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/zug-the_moment-300x205.jpg" alt="Im Ausland erwarten die Studenten neue Erfahrungen und Freunde. Photo: the_moment/ flickr.com" width="300" height="205" /></a><p class="wp-caption-text">Im Ausland erwarten die Studenten neue Erfahrungen und Freunde. Photo: the_moment/ flickr.com</p></div>
<p>Wie in der HIS-Studie beschrieben bef&uuml;rchten viele Studenten, dass sich durch den Auslandsaufenthalt ihr Studium verz&ouml;gert. Unter den Studenten, die nicht in der Regelzeit von sechs Semestern den Bachelor machen, sind mit 35% besonders viele im Ausland gewesen. Das Deutsche Studentenwerk fordert, schon in der Schule &uuml;ber Auslandsaufenthalte zu informieren. Die Studienstrukturen erforderten es mittlerweile, bereits in den ersten Semestern ins Ausland zu gehen. Neben dem Studentenwerk waren bei dem Fachgespr&auml;ch in Berlin auch Vertreter der Hochschulrektorenkonferenz, des DAAD (Deutscher Akademischer Austausch Dienst) und der  HIS (Hochschul-Informations-System GmbH) dabei.</p>
<div id="attachment_80549" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/koffer-matthew-hutchinson.jpg"><img class="size-medium wp-image-80549" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/koffer-matthew-hutchinson-225x300.jpg" alt="Die Studenten lassen f&uuml;r ein Semester Freunde und Familie zur&uuml;ck. Photo: Matthew Hutchinson/ flickr.com" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Die Studenten lassen f&uuml;r ein Semester Freunde und Familie zur&uuml;ck. Photo: Matthew Hutchinson/ flickr.com</p></div>
<p>Laut Ute Baier ist ein Jahr im Ausland aber &#8220;auf keinen Fall verloren&#8221;. Neben der Trennung von Partner, Familie und Freunden schreckt auch die Finanzierung Studenten ab. &#8220;Da gibt es mittlerweile viele M&ouml;glichkeiten&#8221;, sagt Ute Baier. Es gebe zum Beispiel das Auslandsbaf&ouml;g, das teils auch Studenten bekommen k&ouml;nnen, die kein normales Baf&ouml;g beziehen. Wer sich rechtzeitig bewerbe, habe auch gute Chancen auf ein Stipendium.</p>
<p>Und ein Auslandsaufenthalt hat nat&uuml;rlich auch Vorteile. Viele Studenten wollen laut Ute Baier andere L&auml;nder, Universit&auml;tssysteme und Lehrmethoden kennen lernen oder einen andere Schwerpunkte studieren. &#8220;Ein gro&szlig;er Punkt ist die Verbesserung der Sprachkenntnisse&#8221;, sagt Ute Baier. Je nach Land seien nat&uuml;rlich auch Sonne, Strand und Meer eine Motivation.<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:<br />
</strong>
</p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.his.de/pdf/21/entwicklung_der_auslandsmobilitaet_deutscher_studierender.pdf" target="_blank">Die HIS-Studie &#8220;Entwicklung der Auslandsmobilit&auml;t deutscher Studierender&#8221;</a></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.studentenwerke.de/pdf/14-12-11-Stellungnahme_BT-Anh_Auslandsmobilitaet.pdf" target="_blank">Das DSW &uuml;ber das Fachgespr&auml;ch im Bundestag</a></p>
<p style="color: white;">
<p style="color: white;">
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/16/12/2011/wenig-zeit-fuers-ausland/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Asta: &#8220;Die &#214;ffnungszeiten sind ein Witz!&#8221;</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/17/11/2011/asta-die-oeffnungszeiten-sind-ein-witz/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/17/11/2011/asta-die-oeffnungszeiten-sind-ein-witz/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 16:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henrik Veldhoen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bafoeg]]></category>

		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Antrag]]></category>

		<category><![CDATA[ASta]]></category>

		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>

		<category><![CDATA[Ausbildungsförderung]]></category>

		<category><![CDATA[Bafög-Amt]]></category>

		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>

		<category><![CDATA[Geld]]></category>

		<category><![CDATA[TU]]></category>

		<category><![CDATA[Wartezeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=76665</guid>
		<description><![CDATA[In ungewohnt scharfem Ton wettert der Allgemeine Studierenden Ausschuss (Asta) gegen das Baf&#246;g-Amt. In einer Rundmail an alle Studenten der TU spricht er von „untragbaren Zust&#228;nden&#8221; in der Dortmunder Beh&#246;rde. Daraufhin meldeten sich mehr als 700 Studenten, die Probleme mit dem Amt haben. Nun hat der Asta eine „Task-Force&#8221; eigens f&#252;r Baf&#246;g-Angelegenheiten einberufen.
„Die Task-Force, das [...]


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In ungewohnt scharfem Ton wettert der Allgemeine Studierenden Ausschuss (Asta) gegen das Baf&ouml;g-Amt. In einer Rundmail an alle Studenten der TU spricht er von „untragbaren Zust&auml;nden&#8221; in der Dortmunder Beh&ouml;rde. Daraufhin meldeten sich mehr als 700 Studenten, die Probleme mit dem Amt haben. Nun hat der Asta eine „Task-Force&#8221; eigens f&uuml;r Baf&ouml;g-Angelegenheiten einberufen.</strong></p>
<p>„Die Task-Force, das ist eine kleine Gruppe aus unseren Referaten Soziales und Hochschulpolitik, die sich jetzt mit den Baf&ouml;g-Problemen befassen&#8221;, erkl&auml;rt Johannes Bl&ouml;meke, selbst Mitglied der „Task-Force&#8221;. Bl&ouml;meke ist ver&auml;rgert &uuml;ber die Arbeitsweise des Baf&ouml;g-Amts, gleich eine ganze Reihe von Punkten machen ihm zu schaffen. „Die zahlreichen Beschwerden der Studenten geben uns Recht. Das sind keine Einzelf&auml;lle mehr!&#8221;</p>
<div id="attachment_76593" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/unbenannt.png"><img class="size-medium wp-image-76593" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/unbenannt-300x213.png" alt="&quot;Es sind keine Einzelf&auml;lle.&quot; - Auf diese Rundmail bekam der Asta mehr als 700 R&uuml;ckmeldungen von Studenten, die Probleme mit dem Baf&ouml;g-Amt hatten." width="300" height="213" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Es sind keine Einzelf&auml;lle.&quot; - Auf diese Rundmail bekam der Asta mehr als 700 R&uuml;ckmeldungen von Studenten, die Probleme mit dem Baf&ouml;g-Amt hatten. Screenshot: pflichtlektuere.com</p></div>
<p>Dies sind die Vorw&uuml;rfe des Asta im Einzelnen:</p>
<ul>
<li><strong>Die Bearbeitungszeit:</strong></li>
</ul>
<p>Drei Monate lang m&uuml;ssen Studenten zur Zeit auf ihr Baf&ouml;g-Geld warten - teilweise sogar noch l&auml;nger. „Das kann einfach nicht sein&#8221;, findet Johannes Bl&ouml;meke. „Und Kommunikation findet auch kaum statt.&#8221;</p>
<ul>
<li><strong>Die &Ouml;ffnungszeiten:</strong></li>
</ul>
<p>Das Baf&ouml;g-Amt ist an jedem Werktag besetzt. Eine Beratung f&uuml;r Studenten gibt es aber nur donnerstags - das sind weniger als sechs Stunden. Die Beratungszeit am Nachmittag ist dazu um eine halbe Stunde verk&uuml;rzt, handschriftlich ge&auml;ndert auf der &Uuml;bersicht an der Eingangst&uuml;r. „Das ist ein absoluter Witz&#8221;, sagt Bl&ouml;meke. „Wie will das Amt so seiner Beratungspflicht nachkommen?&#8221; Dass es gerade zu Semesterbeginn eingeschr&auml;nkte &Ouml;ffnungszeiten und Urlaub f&uuml;r die Amts-Mitarbeiter gebe, k&ouml;nne er nicht verstehen. „Bessere Beratungen w&uuml;rden schlie&szlig;lich den Schriftwechsel eind&auml;mmen, der jetzt zwangsl&auml;ufig folgt.&#8221;</p>
<ul>
<li><strong>Der Umgangston:</strong></li>
</ul>
<p>Zahlreiche Beschwerden erhielt der Asta nach eigenen Angaben auch &uuml;ber den Umgangston der Sachbearbeiter im Baf&ouml;g-Amt. „Zumindest &#8216;danke&#8217;, &#8216;hallo&#8217; und &#8216;bitte&#8217; kann man doch sagen, selbst wenn man im Stress ist&#8221;, fordert Bl&ouml;meke.</p>
<p>Das Baf&ouml;g-Amt sollte Missst&auml;nde finanzieller oder personeller Art konsequent der Landesregierung melden, fordert der Asta zudem. Vorsichtshalber hat er bereits das Wissenschaftsministerium NRW als Rechtsaufsichtsinstanz eingeschaltet.</p>
<div class="additionallinks">
<p><strong><span style="color: #ffffff;">Vor Ort: Warten auf die Baf&ouml;g-Beratung</span></strong></p>
<div id="attachment_77045" class="wp-caption alignleft" style="width: 185px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/matthias-raszewski-bafog.jpg"><img class="size-medium wp-image-77045" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/matthias-raszewski-bafog-300x225.jpg" alt="Matthias Raszewski auf dem Flur des Dortmunder Baf&ouml;g-Amts. Foto: Henrik Veldhoen" width="175" height="131" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Die Wartezeit zehrt an den Nerven.&quot; - Elektrotechnik-Student Matthias Raszewski. Foto: Henrik Veldhoen</p></div>
<p><span style="color: #ffffff;">Es ist Donnerstagnachmittag, noch eine halbe Stunde dauert die Beratungszeit. Der Andrang auf dem Flur des Baf&ouml;g-Amts wird in dieser Zeit nicht zu schaffen sein. Die Sachbearbeiter werden l&auml;nger arbeiten, einige Studenten ohne Beratung nach Hause gehen m&uuml;ssen.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">„Ich bin bisher gut beraten worden&#8221;, lobt Matthias Raszewski, der Elektro-Technik im ersten Semester studiert. Doch auch er klagt: „Die ewige Wartezeit zehrt an den Nerven.&#8221; Wann sein Baf&ouml;g-Geld auf dem Konto landet, dar&uuml;ber macht er sich lieber keine Gedanken, auch wenn er es dringend braucht. „Wer nicht?&#8221;, fragt Raszewski achselzuckend, bevor er das Amt ersch&ouml;pft verl&auml;sst.</span></div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/17/11/2011/asta-die-oeffnungszeiten-sind-ein-witz/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Baf&#246;g-Amt: &#8220;Wir tun schon unser Bestes&#8221;</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/17/11/2011/bafoeg-amt-wir-tun-schon-unser-bestes/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/17/11/2011/bafoeg-amt-wir-tun-schon-unser-bestes/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 15:44:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henrik Veldhoen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bafoeg]]></category>

		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[ASta]]></category>

		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>

		<category><![CDATA[Ausbildungsförderung]]></category>

		<category><![CDATA[Bafög-Amt]]></category>

		<category><![CDATA[Blattgerste]]></category>

		<category><![CDATA[Förderung]]></category>

		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>

		<category><![CDATA[Geld]]></category>

		<category><![CDATA[Studentenwerk]]></category>

		<category><![CDATA[TU]]></category>

		<category><![CDATA[Wartezeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=76677</guid>
		<description><![CDATA[Wilfried Blattgerste macht einen gestressten, einen beinahe gehetzten Eindruck. Der Abteilungsleiter Ausbildungsf&#246;rderung des Studentenwerks Dortmund sitzt in seinem B&#252;ro, auf seinem Tisch stapeln sich die Akten. Im Interview mit pflichtlektuere.com erkl&#228;rt er, warum die Studenten so lange auf ihr Baf&#246;g-Geld warten m&#252;ssen, wieso er auch den Asta in der Pflicht sieht und warum sein Amt [...]


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wilfried Blattgerste macht einen gestressten, einen beinahe gehetzten Eindruck. Der Abteilungsleiter Ausbildungsf&ouml;rderung des Studentenwerks Dortmund sitzt in seinem B&uuml;ro, auf seinem Tisch stapeln sich die Akten. Im Interview mit pflichtlektuere.com erkl&auml;rt er, warum die Studenten so lange auf ihr Baf&ouml;g-Geld warten m&uuml;ssen, wieso er auch den Asta in der Pflicht sieht und warum sein Amt ausgerechnet zu Beginn des Wintersemesters die &Ouml;ffnungszeiten eingeschr&auml;nkt hat.</strong></p>
<div id="attachment_76691" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/_dsc0002.jpg"><img class="size-medium wp-image-76691" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/_dsc0002-300x199.jpg" alt="Wilfried Blattgeste Leiter Baf&ouml;gamt Dortmund" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Wir sind auch nur Menschen&quot;. Wilfried Blattgerste, Leiter des Dortmunder Baf&ouml;g-Amts, in seinem B&uuml;ro. Foto: Henrik Veldhoen</p></div>
<p><strong>Pflichtlekt&uuml;re: Herr Blattgerste, vom Antrag bis zum Geld auf dem Konto: Wie l&auml;uft Ihre Arbeit beim Baf&ouml;g ab?</strong></p>
<p>Der Antrag kommt per Post oder per Hausbriefkasten hier rein, wird im Sekretariat abgestempelt, die Post wird an die Arbeitsgruppen verteilt und geht dann zum Sachbearbeiter. Dann erfolgt die Bearbeitung von dort aus.</p>
<p><strong>Pflichtlekt&uuml;re: Wie viele Personen sind beim Amt f&uuml;r Ausbildungsf&ouml;rderung besch&auml;ftigt?</strong></p>
<p>Hier arbeiten 15 Sachbearbeiter, 27 Personen sind wir insgesamt. Es gibt Hauptsachbearbeiter, ein Sekretariat, einen Stellvertreter, einen Zust&auml;ndigen f&uuml;r Notfallhilfe und zwei neue Mitarbeiter, die gerade eingearbeitet werden. Das dauert rund neun Monate.</p>
<p><strong>Pflichtlekt&uuml;re: Wann im Jahr haben Sie bzw. Ihre Mitarbeiter am meisten zu tun?</strong></p>
<p>Tiefphasen haben wir nie, Hochphasen haben wir immer. Im Jahr 2011 ist das ganz drastisch, weil wir aufgrund der erh&ouml;hten Antragszahl und auch von Krankheiten leider dieses Jahr sehr stark gebeutelt sind. Wir versuchen nat&uuml;rlich, dass fast alle Studierenden p&uuml;nktlich ihr Geld bekommen, so wie in den vergangenen zwei Jahren. Leider ist es dieses Jahr aber anders herum.</p>
<p><strong>Pflichtlekt&uuml;re: Wo r&uuml;hrt diese erh&ouml;hte Antragszahl her?</strong></p>
<p>Viele Tropfen f&uuml;llen eben das Glas. Zum Teil sind wohl der Wegfall der Wehrpflicht und die erh&ouml;hten Studentenzahlen Schuld daran. Dazu kommt die ver&auml;nderte Studiensituation mit Bachelor und Master. Fr&uuml;her hat ein Diplomstudent die Antr&auml;ge ganz normal gestellt. Heute werden die Bachelorstudenten zun&auml;chst gef&ouml;rdert. F&uuml;r den Master zum Beispiel ist das ein neuer Antrag. Dieses vom Staat gewollte Studienverhalten f&uuml;hrt auch dazu, dass da ein Stau ist. Die Situation wird immer dramatischer, denn wir haben ja 2013 den doppelten Abiturjahrgang. Aber wir werden n&auml;chstes Jahr, wenn der Verwaltungsrat bzw. das Haus „gr&uuml;nes Licht&#8221; gibt, Einstellungen vornehmen k&ouml;nnen, so dass wir ger&uuml;stet sind. Wie sich die Antragszahl hier weiterentwickelt, das wei&szlig; keiner.</p>
<div id="attachment_76694" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/87960_r_b_by_claudia-hautumm_pixeliode.jpg"><img class="size-medium wp-image-76694" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/87960_r_b_by_claudia-hautumm_pixeliode-300x212.jpg" alt="Chaos Quelle: Claudia Hautumm / pixelio.de" width="300" height="212" /></a><p class="wp-caption-text">Chaos im Baf&ouml;g-Amt? Die Wartezeit auf das Baf&ouml;g-Geld betr&auml;gt zum Teil drei Monate und mehr.  Schuld sei vor allem die unerwartet hohe Antragszahl, sagt Amtsleiter Blattgerste. Claudia Hautumm / pixelio.de</p></div>
<p><strong>Pflichtlekt&uuml;re: Wie kommt es, dass Sie ausgerechnet zu Beginn des  Semesters nur noch einmal in der Woche Sprechstundenzeiten haben? </strong></p>
<p>Wir haben so viele Antr&auml;ge, die m&uuml;ssen wir auch bearbeiten. Und wenn   wir Sprechzeiten haben, k&ouml;nnen wir nicht bearbeiten. Wir haben unsere   Sprechzeiten von drei halben Tagen auf einen ganzen Tag beschr&auml;nkt, also   um ein Drittel heruntergefahren. Aber auch nur f&uuml;r eine eingeschr&auml;nkte   Zeit, denn ab dem 1. Dezember f&uuml;llen wir das alte Spektrum wieder voll   aus.</p>
<p><strong>Pflichtlekt&uuml;re: Wie wollen Sie die Studenten trotzdem weiterhin vern&uuml;nftig beraten?</strong></p>
<p>Ich habe dem ZIB (Zentrum f&uuml;r Information und Beratung, Anm. d. Red.)   der Hochschule damals angeboten, eine Beratungsveranstaltung f&uuml;r   Erstantr&auml;ge zu machen. Die sagten mir, das mache man gerne, mehr habe   ich dann nicht mehr geh&ouml;rt. Und ich habe das dem Asta 2008 und 2009   angeboten, aber dann waren da Wahlen, und der neue Vorstand hat sich   nicht mehr mit dem Baf&ouml;g besch&auml;ftigt, denn in den vergangenen zwei   Jahren gab es kaum Beschwerden. Da hab ich gedacht: Na, wenn das so gut   l&auml;uft, dann freue ich mich. Dass es in diesem Jahr genau anders herum   l&auml;uft, konnte ja keiner ahnen. Aber der Asta h&auml;tte sich rechtzeitig   melden k&ouml;nnen, dann h&auml;tte ich gerne eine gezielte Beratungsveranstaltung f&uuml;r Erstantr&auml;ge gemacht. Zu der einzigen Veranstaltung in diesem Jahr kamen aber nur Leute, die erst in zwei   Jahren mit dem Studium anfangen. Die wissen doch dann nicht mehr, an   welcher Stelle sie welches Kreuz setzen sollen.</p>
<p><strong>Pflichtlekt&uuml;re: K&ouml;nnten mehr Beratungszeiten oder ausf&uuml;hrlichere  Beratung nicht auch hilfreich sein, etwa den bei  unvollst&auml;ndigen  Antr&auml;gen notwendigen Schriftwechsel verringern?</strong></p>
<p>Nat&uuml;rlich k&ouml;nnte der Schriftwechsel reduziert werden, aber es sind ja   nicht nur die Studierende, und es ist nicht nur der Sachbearbeiter da,   es sind auch die Eltern dazwischen geschaltet, die die Unterlagen ja   auch ausf&uuml;llen. Wenn die etwa bei den Einkommenserkl&auml;rungen Fehler   machen, helfen die normalen Beratungszeiten nicht aus. Ich hoffe, dass   wir bald den Online-Antrag haben und dann erheblich besser arbeiten   k&ouml;nnen. Wenn jetzt Unterlagen fehlen, m&uuml;ssen wir sie langwierig   nachfordern. Dadurch entsteht ein erheblicher Stau. In der Zwischenzeit   sammeln sich hier immer mehr Antr&auml;ge an und dann kommt so eine Zeit von   drei Monaten mal leicht zustande. Das ist ein erhebliches Problem.</p>
<p><strong>Pflichtlekt&uuml;re: Welche M&ouml;glichkeiten haben Studenten, sich au&szlig;erhalb des Baf&ouml;g-Amts beraten zu lassen?</strong></p>
<p>Eine zentrale Beratungsstelle gibt es nicht. Das liegt daran, dass   die Zust&auml;ndigkeit beim Amt f&uuml;r Ausbildungsf&ouml;rderung liegt, wo der   Hochschulstandort ist. Wir machen f&uuml;r unseren Bereich Beratung, wir   fahren zu den Fachhochschulen hin, zwei Mal im Jahr, vor Semesterbeginn,   aber an der Universit&auml;t scheint kein Bedarf zu sein. Wie gesagt, es  kam  dieses Jahr nichts auf uns zu. Ich will aber nicht den Schwarzen  Peter  von uns wegschieben. Wir sind auch keine Maschinen und machen  Fehler,  wie jeder Mensch. Aber eben nicht nur wir.</p>
<div id="attachment_76697" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/511364_r_by_arno-bachert_pixeliode1.jpg"><img class="size-medium wp-image-76697" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/511364_r_by_arno-bachert_pixeliode1-300x199.jpg" alt="Der Landtag in NRW - finanzielle oder personellen Problemen kann das Baf&ouml;g-Amt der Landesregierung melden. Blattgerste: &quot;Es dauert offenbar, bis sich etwas tut.&quot; Foto: Arno Bachert / pixelio.de" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Der Landtag in NRW - finanzielle oder personellen Problemen kann das Baf&ouml;g-Amt der Landesregierung melden. Blattgerste: &quot;Es dauert offenbar, bis sich etwas tut.&quot; Foto: Arno Bachert / pixelio.de</p></div>
<p><strong>Pflichtlekt&uuml;re:  Der Asta hat in einer Rundmail alle  Studenten aufgerufen, ihre  Probleme mit dem Baf&ouml;g-Amt zu schildern. Es  gab fast 700 R&uuml;ckmeldungen.  Wie erkl&auml;ren Sie sich das?</strong></p>
<p>Es k&ouml;nnte daran liegen, dass die Unterlagen nur schleppend   eingereicht werden, die Antr&auml;ge sp&auml;t kommen, dadurch so ein   Bearbeitungsstau ist. Man kann diese Zeit von sechs bis acht Wochen, die   wir gerne h&auml;tte, nicht immer einhalten. Und wenn das so ist, dann   werden die Studierenden nat&uuml;rlich sauer, das wei&szlig; ich, und das versteh   ich auch. Aber wir arbeiten teilweise sogar samstags und sonntags,   zumindest einige Stunden. Wir sind auch Menschen, wir werden auch krank.   Wir hatten hier viel mit psychischen Krankheiten wie Burnout zu   k&auml;mpfen. Das ist keine Entschuldigung, aber viele Tropfen f&uuml;llen das   Glas, und irgendwann ist es voll.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Pflichtlekt&uuml;re: Viele Studenten beschweren sich zudem &uuml;ber  den  Umgangston, mit dem sie sich beim Baf&ouml;g-Amt konfrontiert sehen. Wie   beurteilen Sie das?</strong></p>
<p>Erstmal ist eine gewisse Gereiztheit da, wenn Sie zehn Mal   hintereinander die Frage h&ouml;ren, „aber wie stellen Sie sich das vor, wie   soll ich leben?&#8221; Irgendwann - vor allem, wenn dann noch Beschimpfungen   auf uns zukommen - wird man sauer. Dass wir Beleidigungen ausgeliefert   sind, weil wir angeblich nicht arbeiten w&uuml;rden, das kann ich nicht mehr   tolerieren und dann kann es auch passieren, dass man - ungewollt -   unfreundlich wird. Wir k&ouml;nnen momentan keine neuen Sachbearbeiter   einstellen, wir haben nicht mehr Geld zur Verf&uuml;gung und wir m&uuml;ssen   trotzdem die gleiche Arbeit machen, bei einer erh&ouml;hten Antragszahl. Das   ist das Problem.</p>
<p><strong>Pflichtlekt&uuml;re: Wenn es Missst&auml;nde - in finanzieller,   organisatorischer Form oder wie auch immer geartet - gibt, besteht die   M&ouml;glichkeit, dies bei der Landesregierung in D&uuml;sseldorf zu melden. Haben   Sie das gemacht?</strong></p>
<p>Das ist der Landesregierung bekannt. Ich pers&ouml;nlich habe das nicht   gemacht, die &Auml;mter f&uuml;r Ausbildungsf&ouml;rderung haben einen Arbeitskreis und   die Studentenwerke haben alle einen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer und geben das   bekannt. Doch es dauert offenbar eine Zeitlang, bis sich da etwas tut.   2012 ticken die Uhren anders, aber bis dahin m&uuml;ssen wir mit dem Personal   hier auskommen. Und ich hoffe, dass wir f&uuml;r 2013 gewappnet sind.  Meinen  Mitarbeitern und mir tut es wirklich leid, aber wir tun schon  unser  Bestes.</p>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/17/11/2011/bafoeg-amt-wir-tun-schon-unser-bestes/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Wissenswertes zum Baf&#246;g</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/17/11/2011/wissenswertes-zum-bafoeg/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/17/11/2011/wissenswertes-zum-bafoeg/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 15:38:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Birte Möller</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bafoeg]]></category>

		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[ASta]]></category>

		<category><![CDATA[Behörde]]></category>

		<category><![CDATA[Klage]]></category>

		<category><![CDATA[TU Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Widerspruch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=76719</guid>
		<description><![CDATA[Die Beantragung von Baf&#246;g kostet besonders Erstsemestern viel Zeit und Geduld. Gerade mit den steigenden Studentenzahlen und der zunehmenden &#220;berlastung der Baf&#246;g-&#196;mter wird dieses Prozedere zunehmend zeitaufw&#228;ndiger. Ist der Student dann irgendwann stolzer Besitzer eines Baf&#246;g-Bescheides, nehmen die Probleme oft trotzdem nicht ab. pflichtlekt&#252;re bringt im Gespr&#228;ch mit Dr. Leonhard Watz, Anwalt f&#252;r Verwaltungsrecht, und [...]


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Beantragung von Baf&ouml;g kostet besonders Erstsemestern viel Zeit und Geduld. Gerade mit den steigenden Studentenzahlen und der zunehmenden &Uuml;berlastung der Baf&ouml;g-&Auml;mter wird dieses Prozedere zunehmend zeitaufw&auml;ndiger. Ist der Student dann irgendwann stolzer Besitzer eines Baf&ouml;g-Bescheides, nehmen die Probleme oft trotzdem nicht ab. pflichtlekt&uuml;re bringt im Gespr&auml;ch mit Dr. Leonhard Watz, Anwalt f&uuml;r Verwaltungsrecht, und der Baf&ouml;g-Beratung des Asta Licht in das Dunkel des Paragrafendschungels.</strong></p>
<p><strong>Wieviel Zeit hat die Beh&ouml;rde, mir meinen Bescheid zuzuschicken?</strong></p>
<div id="attachment_76804" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><strong></strong><strong></strong><strong><img class="size-medium wp-image-76804" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/foto-burokratie-berlin-pics-pixelio-300x200.jpg" alt="Gegen zu lange Bearbeitungszeiten k&ouml;nnen Studenten sich wehren. Foto: berlin-pics/pixelio.de" width="300" height="200" /></strong><p class="wp-caption-text">Gegen zu lange Bearbeitungszeiten k&ouml;nnen Studenten sich wehren. Foto: berlin-pics/pixelio.de</p></div>
<p>Eine genaue Zeitspanne, in der ein Baf&ouml;g-Antrag bearbeitet werden  muss, ist so im Gesetz nicht fest gelegt. Dort ist von einer Bearbeitung  innerhalb &#8220;angemessener Zeit&#8221; die Rede. Nach geltender Rechtsprechung  kann bei einer Dauer von bis zu drei Monaten von einer angemessenen Zeit  gesprochen werden. Bis zu diesen drei Monaten ist es deshalb sehr  schwer, rechtlich eine schnellere Bearbeitung zu erzwingen. Hat der Student nach  drei Monaten noch immer nichts von der Baf&ouml;g-Beh&ouml;rde geh&ouml;rt, kann er  beim Verwaltungsgericht eine Unt&auml;tigkeitsklage gegen die Beh&ouml;rde  einreichen. &#8220;Normalerweise kommt er dann sehr schnell zu einer Einigung  und der Bescheid wird ihm dann relativ schnell zugeschickt. In den seltensten F&auml;llen  werden diese gerichtlichen Verfahren zu Ende gef&uuml;hrt&#8221;, sagt Anwalt Dr.  Watz. Eine M&ouml;glichkeit ist aber auch, nach einer Wartezeit von zwei  Monaten schon einmal bei der Beh&ouml;rde &#8220;anzuklopfen&#8221; und mit einer  eventuellen Klage nach drei Monaten zu drohen. Im Normalfall bekommt der Student  dann vor Ablauf der drei Monate seinen Bescheid.</p>
<p><strong>Wie kann ich mich wehren, wenn mit meinem Baf&ouml;g-Bescheid etwas  nicht  stimmt?</strong></p>
<p>Auch  wenn der Baf&ouml;g-Bescheid sehr lang und kompliziert gestaltet ist,  ist es  wichtig, sich den Inhalt etwas genauer anzuschauen. Es ist  m&ouml;glich, dass  der Beh&ouml;rde bei der Berechnung</p>
<div id="attachment_76810" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-76810" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/foto-einspruch-thorben-wengert-pixelio-300x200.jpg" alt="Keinen Einspruch, sonder Widerspruch k&ouml;nnen die Studenten gegen eine fehlerhaften Bescheid erheben. Foto: Thorben Wengert/pixelio.de" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Keinen Einspruch, sondern Widerspruch k&ouml;nnen die Studenten gegen einen fehlerhaften Bescheid erheben. Foto: Thorben Wengert/pixelio.de</p></div>
<p>des Einkommens oder des  Bedarfs ein  Fehler unterlaufen ist. Dagegen kann sich der Student nur  innerhalb einer  bestimmten Frist wehren. F&uuml;r den Baf&ouml;g-Bescheid gibt es  die M&ouml;glichkeit,  innerhalb eines Monats beim Baf&ouml;g-Amt Widerspruch zu  erheben. Das hei&szlig;t,  am besten gibt der Student ein formloses Schreiben bei dem  Baf&ouml;g-Amt an seiner  Uni ab, in dem er erkl&auml;rt, weshalb er den Bescheid  f&uuml;r fehlerhaft  h&auml;lt. Die Beh&ouml;rde ist dann verpflichtet, den Bescheid  noch einmal zu  &uuml;berpr&uuml;fen. Die Frist von einem Monat gilt laut Gesetz  ab dem Datum der  Zustellung. Ist dieses nicht bekannt,  beginnt die  Frist sp&auml;testens drei  Tage, nachdem der Brief von der Beh&ouml;rde  abgeschickt wurde. Genaueres zum  Ablauf des Widerspruchs findet sich in  der so genannten  Rechtsbehelfsbelehrung, die am Ende jedes Bescheides zu finden ist.<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong></strong><strong></strong></p>
<p><strong>Ab wann wird das Einkommen meiner Eltern beim Baf&ouml;g nicht mehr ber&uuml;cksichtigt?</strong></p>
<p>Es gibt verschiedene Situationen, in denen das Einkommen der Eltern bei   der Beantragung von Baf&ouml;g keine Rolle mehr spielt. Hat der Student vor   seinem Studium eine dreij&auml;hrige Ausbildung gemacht und danach mindestens   drei Jahre in dem Beruf gearbeitet, wird das Einkommen der Eltern   grunds&auml;tzlich nicht ber&uuml;cksichtigt. Das gleiche gilt f&uuml;r &Uuml;ber-18-J&auml;hrige, die zuvor f&uuml;nf Jahre lang gearbeitet haben und w&auml;hrenddessen in   der Lage waren, sich selbst zu unterhalten. Doch was bedeutet  das finanziell genau?  &#8220;Es l&auml;sst sich nicht generell sagen, wie hoch das Einkommen  w&auml;hrend  dieser f&uuml;nf Jahre gewesen sein muss. Das wird im Einzelfall  entschieden.  Allerdings reicht ein simpler 400 Euro-Job nicht aus&#8221;, sagt  Steinmeyer.</p>
<p>Daneben gibt es noch einige andere Szenarien, in denen die  Eltern  eventuell keinen Unterhalt mehr leisten m&uuml;ssen. Diese lassen sich aber   schlecht verallgemeinern. Grunds&auml;tzlich ist es f&uuml;r jeden   Studenten, der schon eine Berufsausbildung abgeschlossen hat, ratsam,   sich zu diesem Thema eine Expertenmeinung einzuholen.</p>
<p><strong></strong><strong>Was tun, wenn ein Elternteil nicht auffindbar ist?</strong></p>
<p>Das Bundesausbildungsf&ouml;rderungsgesetz (Baf&ouml;g) sieht vor, dass das  Einkommen von Elternteilen, die nicht auffindbar sind, unber&uuml;cksichtigt  bleibt. Allerdings muss der Student die Nicht-Auffindbarkeit nachweisen. Es gilt jedoch: Zun&auml;chst m&uuml;ssen Studenten alles Zumutbare tun, um das Elternteil zu finden. &#8220;Wenn zum Beispiel  bekannt ist, dass der letzte bekannte Aufenthaltsort in M&uuml;nchen lag,  dann ist es dem Studenten durchaus zuzumuten, sich dort an das  Einwohnermeldeamt zu wenden&#8221;, sagt Peter Steinmeyer von der Baf&ouml;g  Beratung des Asta. Sollte sich dann herausstellen, dass das Elternteil unbekannt  verzogen ist und der Aufenthaltsort nicht mehr ohne Weiteres  feststellbar ist, wird das Einkommen des Elternteils nicht mehr  ber&uuml;cksichtigt. Solange dieser Nachweis allerdings nicht vorliegt, kann  der Baf&ouml;g-Antrag nicht bearbeitet werden.</p>
<p>Wenn der Aufenthaltsort zwar  bekannt ist, das Elternteil sich aber weigert zu</p>
<div id="attachment_76809" class="wp-caption alignright" style="width: 221px"><img class="size-medium wp-image-76809" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/foto-paragraf-bafog-gerd-altmann-pixelio-211x300.jpg" alt="Bei Fragen zum Baf&ouml;g k&ouml;nnen sich die Studenten an die Baf&ouml;g Beratung vom Asta wenden. Foto: Gerd Altmann/pixelio.de" width="211" height="300" /><p class="wp-caption-text">Bei Fragen zum Baf&ouml;g k&ouml;nnen sich die Studenten an die Baf&ouml;g Beratung vom Asta wenden. Foto: Gerd Altmann/pixelio.de</p></div>
<p>zahlen, r&auml;t Peter  Steinmeyer den Studenten sich schriftlich an den Vater oder die Mutter  zu wenden und eine Frist zu setzen. &#8220;Sollte innerhalb dieser Frist wieder nichts  passieren, am besten noch eine kurze Frist setzen und im Anschluss mit  dem Nachweis der geschickten Briefe zum Baf&ouml;g-Amt gehen&#8221;. In solch einem Fall  wird dann ein Antrag auf Vorausleistung gestellt und der  Unterhaltsanspruch an das Land abgetreten. Das hei&szlig;t, der Student erh&auml;lt  dann Baf&ouml;g und das Land erh&auml;lt die Befugnis, mit allen rechtlichen  Mitteln die Unterhaltszahlungen zu erzwingen.</p>
<p><strong></strong><strong>Wie verhalte ich mich, wenn sich das Baf&ouml;g Amt zu meinem Gunsten  verrechnet hat?<br />
</strong></p>
<p>Nat&uuml;rlich kommt es auch vor, dass sich das Baf&ouml;g-Amt zu Gunsten des Studenten verrechnet und er pl&ouml;tzlich mehr Geld bekommt, als ihm  eigentlich zusteht. In solchen F&auml;llen r&auml;t Dr. Watz generell, den Fehler  beim Baf&ouml;g-Amt zu korrigieren. Besonders wenn es sich um einen  offensichtlichen Fehler handelt und der Student eindeutig zu viel Geld bekommt,  l&auml;sst sich nachher schlecht erkl&auml;ren, warum ihm dieser Fehler nicht  aufgefallen ist. Im Normalfall kommt es dann sp&auml;testens beim Folgeantrag  zu einer R&uuml;ckforderung durch die Beh&ouml;rde. Generell unterliegen  antragstellende Studenten n&auml;mlich der so genannten &#8220;Mitteilungspflicht&#8221;  gegen&uuml;ber der Beh&ouml;rde. Auch wenn ein Student beispielsweise einen Nebenjob  verschweigt, kann ihm das teuer zu stehen kommen. Die  Beh&ouml;rde hat die Befugnisse Datenabgleiche, beispielsweise mit der  Minijobzentrale, durchzuf&uuml;hren und so festzustellen, ob der Student bei der  Beantragung Dinge verschwiegen hat. Im Zweifelsfall r&auml;t Dr. Watz ehrlich zu sein. &#8220;Man schl&auml;ft dann auch besser&#8221;.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong></strong><strong>Baf&ouml;g Beratungen:<br />
</strong>
</p>
<p style="color: white;"><span style="text-decoration: underline;">TU</span>: Baf&ouml;g Beratung des Asta; Emil-Figge-Str. 50, Raum 0.441; Do.: 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr</p>
<p style="color: white;"><span style="text-decoration: underline;">RUB</span>: Baf&ouml;g Beratung des Asta; SH 016, Mo.: 09:00 Uhr - 12:30 Uhr</p>
<p style="color: white;"><span style="text-decoration: underline;">UDE (Campus Essen)</span>: Sozialberatung des Asta; T02 S00 K03; Do. 10:00 Uhr - 14:00 Uhr</p>
<p style="color: white;"><span style="text-decoration: underline;">UDE (Campus Duisburg)</span>: Sozialberatung des Asta; LF 026; Di. 11:00 Uhr - 15:00 Uhr; Mi. 12:00 Uhr - 16:00 Uhr</p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/17/11/2011/wissenswertes-zum-bafoeg/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Kommentar: Das Baf&#246;g-Haus brennt lichterloh</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/17/11/2011/kommentar-das-bafoeg-haus-brennt-lichterloh/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/17/11/2011/kommentar-das-bafoeg-haus-brennt-lichterloh/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 15:36:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henrik Veldhoen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bafoeg]]></category>

		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Ansturm]]></category>

		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>

		<category><![CDATA[Ausbildungsförderung]]></category>

		<category><![CDATA[Bafög-Amt]]></category>

		<category><![CDATA[Studentenwerk]]></category>

		<category><![CDATA[TU]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=76706</guid>
		<description><![CDATA[Das Baf&#246;g-Haus brennt lichterloh - und die Beteiligten waschen ihre H&#228;nde in Unschuld. Das Amt f&#252;r Ausbildungsf&#246;rderung? Tut „sein Bestes&#8221;, konnte mit einer erh&#246;hten Antragszahl aber nicht rechnen. Der Asta? Findet die Situation „katastrophal&#8221;, war in den vergangenen Jahren aber zu sehr mit anderen Dingen besch&#228;ftigt.
Der Irrsinn, der hinter der jetzigen Aufregung steckt, tut weh: [...]


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Baf&ouml;g-Haus brennt lichterloh - und die Beteiligten waschen ihre H&auml;nde in Unschuld. Das Amt f&uuml;r Ausbildungsf&ouml;rderung? Tut „sein Bestes&#8221;, konnte mit einer erh&ouml;hten Antragszahl aber nicht rechnen. Der Asta? Findet die Situation „katastrophal&#8221;, war in den vergangenen Jahren aber zu sehr mit anderen Dingen besch&auml;ftigt.</strong></p>
<p>Der Irrsinn, der hinter der jetzigen Aufregung steckt, tut weh: Das Problem war vorherzusehen. Mit einer erh&ouml;hten Antragszahl konnte keiner rechnen? Mehr Studenten bedeuten mehr Antr&auml;ge - der Anstieg kam f&uuml;r die Beteiligten also in etwa so &uuml;berraschend, wie der Wintereinbruch jedes Jahr f&uuml;r die Deutsche Bahn. Er war nicht nur vorauszusehen, es war schwer, ihn zu &uuml;bersehen.</p>
<div id="attachment_44241" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/241663_5533.jpg"><img class="size-medium wp-image-44241" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/241663_5533-300x225.jpg" alt="Mit dem neuen Dialogorientierten Serviceverfahren sollen die Chancen auf den Wunschstudienplatz steigen. Doch noch ist das System nicht fehlerfrei. Foto: scx.hu/datarec" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Mehr Studenten an der Uni bedeuten mehr  Baf&ouml;g-Empf&auml;nger. Eine einfache Gleichung - doch alle Beteiligten wurden  von dem Ansturm offenbar &uuml;berrannt. Foto: scx.hu/datarec</p></div>
<p><strong>Auch Studentenwerk und Universit&auml;t sind in der Pflicht</strong></p>
<p>Sicher, jeder hat seine Gr&uuml;nde, und die sind auch nachvollziehbar.  Wie soll das Baf&ouml;g-Amt zig neue Mitarbeiter bezahlen? Und warum sollte  der Asta etwas unternehmen, wenn sich niemand beschwert?</p>
<p>Hier sind auch das Studentenwerk Dortmund und die Universit&auml;t in der Pflicht. Sie verf&uuml;gen &uuml;ber den n&ouml;tigen finanziellen Rahmen und die &Ouml;ffentlichkeitswirkung. Ein kostenloses Beratungsangebot des Studentenwerks, speziell ausgelegt f&uuml;r Studienanf&auml;nger, rechtzeitig bekannt gemacht &uuml;ber die Uni-Leitung - das h&auml;tte viel Arbeit erspart.</p>
<p>Jetzt, wo es zu sp&auml;t ist, beschweren sich alle, treffen sich zu Gespr&auml;chsrunden, geloben Besserung. Wo war die Kommunikation, als der Brand noch schwelte, wo waren die Beratungsangebote f&uuml;r Studenten, als das Feuer noch zu l&ouml;schen war? Es hat noch nie geschadet, mal &uuml;ber den eigenen Tellerrand zu blicken und an die Zukunft zu denken.</p>
<p>Die Leidtragenden sind - wie immer - die Studenten. Sie warten auf ihre Baf&ouml;g-Bewilligung, stehen stundenlang Schlange vor dem Amt, m&uuml;ssen sich Geld f&uuml;r Miete und Essen leihen. Und die Lage wird nicht besser. 2013 kommt der doppelte Abiturjahrgang in NRW. Dann kommen noch mehr Studenten an die Unis - und somit auch mehr Antragsteller. Daf&uuml;r sollten die Verantwortlichen schon heute die Weichen stellen. Damit es nicht wieder anf&auml;ngt zu brennen.</p>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/17/11/2011/kommentar-das-bafoeg-haus-brennt-lichterloh/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Studentenwerk versinkt in Baf&#246;g-Antr&#228;gen</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/17/11/2011/studentenwerk-versinkt-in-bafoeg-antraegen/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/17/11/2011/studentenwerk-versinkt-in-bafoeg-antraegen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 15:32:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Ziser</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bafoeg]]></category>

		<category><![CDATA[Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Duisburg]]></category>

		<category><![CDATA[Essen]]></category>

		<category><![CDATA[Blattgerste]]></category>

		<category><![CDATA[Studentenflut]]></category>

		<category><![CDATA[Studentenwerk]]></category>

		<category><![CDATA[Verzögerung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=73944</guid>
		<description><![CDATA[Ausnahmezustand im Baf&#246;g-Amt: 15 bis 20 Prozent mehr Antr&#228;ge als im letzten Jahr m&#252;ssen die Mitarbeiter in den ersten Wochen des Semesters bearbeiten.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der n&auml;chste Monatserste kommt bestimmt. Und damit auch das Datum, an dem Miete, Handyrechnungen, Zeitschriftenabos und noch viel mehr vom Konto abgebucht werden. Monat f&uuml;r Monat verlassen sich viele Studenten darauf, dass rechtzeitig zu diesem Termin das Konto wieder prall gef&uuml;llt ist mit neuem BAF&ouml;G-Geld. Besonders die Studenten, die nur von der Unterst&uuml;tzung des Staats leben, sind darauf angewiesen, dass das Studentenwerk ihre BAF&ouml;G-Antr&auml;ge z&uuml;gig bearbeitet. Doch in der Abteilung f&uuml;r Ausbildungsf&ouml;rderung im Dortmunder Studentenwerk herrscht derzeit der Ausnahmezustand.<span id="more-73944"></span></strong></p>
<div id="attachment_74063" class="wp-caption alignright" style="width: 330px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/blattgerste.jpg"><img class="size-full wp-image-74063 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/blattgerste.jpg" alt="blattgerste" width="320" height="282" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Wir wurden von diesem Ansturm &uuml;berfahren.&quot; - Wilfried Blattgerste, Leiter der Abteilung f&uuml;r Ausbildungsf&ouml;rderung im Dortmunder Studentenwerk.</p></div>
<p>&#8220;Sie k&ouml;nnen die Situation in uneren B&uuml;ros mit der Lage in den H&ouml;rs&auml;len vergleichen&#8221;, klagt Wilfried Blattgerste, Abteilungsleiter der Dortmunder BAF&ouml;G-Stelle. &#8220;Wir haben damit genauso wenig gerechnet wie alle anderen auch.&#8221; 15 bis 20 Prozent mehr Antr&auml;ge als im letzten Jahr m&uuml;sse seine Abteilung bearbeiten, berichtet Blattgerste. Es sind schon &uuml;ber 10.500 Antr&auml;ge eingegangen und t&auml;glich kommt noch ein ganzer Korb dazu. &#8220;Viele Studenten merken offenbar erst jetzt, dass sie Geld brauchen&#8221;, meint Blattgerste ein wenig ironisch.</p>
<p>Mit Ausblick auf die n&auml;chsten Jahre wird dem Abteilungsleiter aber nicht Angst und Bange: &#8220;Wir brauchen nat&uuml;rlich unbedingt mehr Personal, da sich die Entwicklung der Studentenzahlen und damit auch der BAF&ouml;G-Antr&auml;ge so fortsetzen wird. Das kriegen wir auch.&#8221; F&uuml;r dieses Semester war das allerdings nicht mehr m&ouml;glich, da Neueinstellungen immer erst vom Studentenwerk genehmigt werden m&uuml;ssen. Solange wirbt Wilfried Blattgerste um das Verst&auml;ndnis der Studenten: &#8220;Wir arbeiten am Limit, aber wir sind schlie&szlig;lich auch nur Menschen.&#8221;</p>
<p>Momentan dauert nicht nur die Bearbeitung von Erst-, sondern auch von Folgeantr&auml;gen l&auml;nger, da alle Antr&auml;ge chronolgisch abgearbeitet werden. Und das  kann dauern. Denn viele Studenten reichen die Antr&auml;ge falsch ein,  vergessen wichtige Unterlagen oder setzen ein Kreuz an der falschen  Stelle. Dann muss der Antrag wieder zur&uuml;ckgeschickt und die fehlenden  Unterlagen m&uuml;ssen angefordert und die Angaben korrigiert werden. Das kostet die  Mitarbeiter viel Zeit. Solche Verz&ouml;gerungen inbegriffen, k&ouml;nne es schon  einmal drei Monate dauern, bis ein BAF&ouml;G-Antrag bewilligt sei und das  Geld dann &uuml;berwiesen wird. Wenn der Antrag dann endlich bewilligt ist,  kommt das Geld zwar r&uuml;ckwirkend - aber so lange muss man sich erst  einmal &uuml;ber Wasser halten.</p>
<div id="attachment_73948" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/foto-kontoauszug-flickruser-wand.jpg"><img class="size-medium wp-image-73948" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/foto-kontoauszug-flickruser-wand-300x184.jpg" alt="foto-kontoauszug-flickruser-wand" width="300" height="184" /></a><p class="wp-caption-text">Konto leer? Viele Studenten warten sehns&uuml;chtig auf ihr BAF&ouml;G.</p></div>
<p>Dieses Hin und Her k&ouml;nnen sich die Studenten in einigen Jahren vielleicht sparen. Denn in einigen Bundesl&auml;ndern wird zurzeit ein Online-BAF&ouml;G-Formular getestet, welches den Arbeitsablauf sehr vereinfacht. Es meldet dem Studenten sofort, wenn es in seinem Antrag Unstimmigkeiten gibt oder wenn bestimmte Unterlagen fehlen. Doch bis dahin m&uuml;ssen die Mitarbeiter des Studentenwerks noch jeden Datensatz einzeln in das EDV-System eingeben. Sie brauchen also , genau wie die Studenten, viel Geduld.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Bochum und Duisburg-Essen: &#8220;Wir liegen am Boden.&#8221;</strong></p>
<p style="color: white;">Auch die Studentenwerke Essen-Duisburg und Bochum wurden von einer Welle aus BAF&ouml;G-Antr&auml;gen &uuml;berrollt. Birgit von Minden, Abteilungsbleiterin f&uuml;r Ausbildungsf&ouml;rderung an der UDE sieht das Problem aber globaler: &#8220;Es ist bei uns wie bei allen &Auml;mtern in NRW oder sogar ganz Deutschland - wir liegen am Boden, begraben unter einer Flut von Post.&#8221; Au&szlig;erdem gebe es in Essen und Duisburg unheimlich viele Nachz&uuml;gler: &#8220;Das macht die Lage nicht einfacher.&#8221;</p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/17/11/2011/studentenwerk-versinkt-in-bafoeg-antraegen/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>BAf&#246;G f&#252;r Annette Schavan</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/22/06/2011/bafoeg-fuer-annette-schavan/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/22/06/2011/bafoeg-fuer-annette-schavan/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 18:03:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sarah Teschlade</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[in aller Kürze]]></category>

		<category><![CDATA[Bafoeg]]></category>

		<category><![CDATA[DSW]]></category>

		<category><![CDATA[Schavan]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=66839</guid>
		<description><![CDATA[Berlin. Auch Prominente wie Annette Schavan, Thomas Gottschalk oder Renate K&#252;nast haben w&#228;hrend ihres Studiums BAf&#246;G erhalten. Dies erz&#228;hlen sie und andere Ber&#252;hmtheiten in einer Publikation des Deutschen Studentenwerks (DSW) anl&#228;sslich des 40. Jahrestags des BAf&#246;G. 
So erinnert sich die Gr&#252;nen-Politikerin Renate K&#252;nast: „Ich war als Studentin froh, BAf&#246;G zu kriegen, sonst w&#228;re mir vieles [...]


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin. Auch Prominente wie Annette Schavan, Thomas Gottschalk oder Renate K&uuml;nast haben w&auml;hrend ihres Studiums BAf&ouml;G erhalten. Dies erz&auml;hlen sie und andere Ber&uuml;hmtheiten in einer Publikation des Deutschen Studentenwerks (DSW) anl&auml;sslich des 40. Jahrestags des BAf&ouml;G. </strong></p>
<p>So erinnert sich die Gr&uuml;nen-Politikerin Renate K&uuml;nast: „Ich war als Studentin froh, BAf&ouml;G zu kriegen, sonst w&auml;re mir vieles versperrt geblieben.“ Auch &#8220;Wetten dass&#8230;?&#8221;-Moderator Thomas Gottschalk h&auml;tte ohne staatliche F&ouml;rderung nicht studieren gehen k&ouml;nnen. Daher sei er dem Staat bis heute dankbar. </p>
<p>Seit das BAf&ouml;G 1971 eingef&uuml;hrt wurde, haben laut DSW-Pr&auml;sident Rolf Dobischat vier Millionen Menschen mit Hilfe der Unterst&uuml;tzung studieren gehen k&ouml;nnen. Daher, so Dobischat, sei das BAf&ouml;G ein Herzst&uuml;ck des deutschen Sozialstaates.</p>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/22/06/2011/bafoeg-fuer-annette-schavan/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Deutschland, dein Stipendium</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/26/11/2010/deutschland-dein-stipendium/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/26/11/2010/deutschland-dein-stipendium/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Nov 2010 15:11:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pflichtlektuere</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[auf dem konto]]></category>

		<category><![CDATA[im hörsaal]]></category>

		<category><![CDATA[Bafoeg]]></category>

		<category><![CDATA[begabt]]></category>

		<category><![CDATA[Bildung]]></category>

		<category><![CDATA[Förderung]]></category>

		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>

		<category><![CDATA[Hochschulpolitik]]></category>

		<category><![CDATA[Leistung]]></category>

		<category><![CDATA[Stipendium]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=45165</guid>
		<description><![CDATA[Zum Sommersemester 2011 startet ein neues staatliches Stipendienprogramm an allen deutschen Hochschulen. Doch schon jetzt erntet das F&#246;rderprogramm viel Kritik. Taugt das neue Stipendium etwas?


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zum Sommersemester 2011 startet ein neues staatliches Stipendienprogramm an allen deutschen Hochschulen. Doch schon jetzt erntet das F&ouml;rderprogramm viel Kritik. Taugt das neue Stipendium etwas?</strong></p>
<div id="attachment_45176" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/stipendium_lusi.jpg"><img class="size-medium wp-image-45176" title="Studentin lernt" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/stipendium_lusi-300x225.jpg" alt="Studentin lernt" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Leistungsstarke Studenten sollen gef&ouml;rdert werden. Foto: scx.hu/lusi</p></div>
<p>Das sogennante Deutschland-Stipendium unterst&uuml;tzt begabte Studenten mit 300 Euro im Monat. F&ouml;rderkriterien f&uuml;r Stipendiaten sind &uuml;berragende Studienleistungen, gesellschaftliches Engagement und der pers&ouml;nliche Werdegang. Finanziert wird das F&ouml;rderprogramm jeweils zur H&auml;lfte vom Bund und von privaten F&ouml;rderern, wie Unternehmen, Stiftungen oder Privatpersonen. Nach Angaben des Bundesministeriums f&uuml;r Bildung und Forschung wird es Deutschland in Zukunft an fachlich spezialisierten Arbeitskr&auml;ften mangeln. Gleichzeitig str&ouml;men immer weniger junge Menschen auf den Arbeitsmarkt. Grund genug, ein neues staatlich gef&ouml;rdertes Stipendien-Programm einzurichten, so das Ministerium.</p>
<p><strong>Kritik kommt von der Opposition</strong></p>
<p>Doch an den Pl&auml;nen gibt es Kritik: Die Opposition aus SPD, Gr&uuml;nen und Linken, sowie Sozialverb&auml;nde kritisieren das Deutschland-Stipendium als Elitenf&ouml;rderung, die  leistungsstarke Studenten bevorteile. Diese stammten oftmals schon aus einem besser situierten Elternhaus und m&uuml;ssten sich ohnehin nicht um die Finanzierung ihres Studiums sorgen. Das Geld sollte besser f&uuml;r den weiteren Ausbau des BAf&ouml;G eingesetzt werden. Bundesbildungsministerin Annette Schavan widerspricht diesen Argumenten. F&uuml;r sie sind „BAf&ouml;G und Stipendium zwei Seiten einer Medaille“. Mit der inzwischen beschlossenen BAf&ouml;G-Erh&ouml;hung sei Studierenden geholfen, deren Eltern nicht &uuml;ber das Einkommen verf&uuml;gten, ihren Kindern das Studium zu finanzieren. Das Deutschland-Stipendium hingegen unterst&uuml;tze diejenigen, die besonders gute Leistungen erbr&auml;chten.</p>
<p><strong>Unabh&auml;ngige Lehre mit privaten F&ouml;rdergeldern?</strong></p>
<div id="attachment_45181" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/485262_r_k_by_lilo-kapp_pixeliode.jpg"><img class="size-medium wp-image-45181  " title="Geld" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/485262_r_k_by_lilo-kapp_pixeliode-300x200.jpg" alt="Geld" width="270" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">300 Euro bringt das Stipendium. Doch woher kommt das Geld? Foto: pixelio.de/Lilo Kapp</p></div>
<p>Auch an der Finanzierung selbst scheiden sich die Geister. Bei der Konzeption des Stipendiums orientierte sich die Regierung an L&auml;ndern wie den USA oder Japan, die mehr als zwei Drittel ihres Hochschulbudgets aus privaten Quellen sch&ouml;pfen. Ein Schritt in Richtung Privatisierung der Hochschulbildung? Britta Freis, Fundraiserin (Spendensammlerin) an der Ruhr-Universit&auml;t Bochum, ist anderer Meinung: „Die finanzielle Grundversorgung von Forschung und Lehre ist ja nach wie vor eine staatliche. Warum sollen dar&uuml;ber hinaus nicht noch unterst&uuml;tzende Gelder aus der Wirtschaft flie&szlig;en?“ Die Entscheidungen &uuml;ber die Stipendien tr&auml;fen letztendlich immer noch die Universit&auml;ten, die Unternehmen h&auml;tten eher eine beratende und f&ouml;rdernde Funktion.</p>
<p>Nach Angaben des Deutschen Studentenwerks erhielten 2009 rund 60.000 Studierende in Deutschland finanzielle Unterst&uuml;tzung aus einem Stipendium. Diese Stipendien werden nicht staatlich finanziert, sondern kommen von Begabtenf&ouml;rderungswerken, die beispielsweise an Parteien, Unternehmen oder Kirchen angeschlossen sind. Mit dem staatlichen Deutschland-Stipendium sollen nun langfristig 160.000 Studierende unterst&uuml;tzt werden.</p>
<p><strong>MINT-F&auml;cher im Vorteil?</strong></p>
<p>Doch es gibt noch einen weiteren Kritikpunkt: die Verteilung der Stipendien auf die verschiedenen Fakult&auml;ten. In Zeiten, in denen die sogenannten MINT-F&auml;cher (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) auf dem Arbeitsmarkt hoch im Kurs stehen, k&ouml;nnte es f&uuml;r wirtschaftlich nicht so interessante Fachbereiche wie zum Beispiel den Geisteswissenschaften schwer werden, F&ouml;rdermittel aufzutreiben. Also Stipendien nur f&uuml;r wirtschaftlich interessante Studenten? „Das wird schon allein deshalb nicht passieren, da innerhalb des Deutschland-Stipendiums ein Drittel der Stipendien fachungebunden angeboten werden muss. Hier werden Stipendien frei ausgeschrieben und jeder Student, egal welcher Fachrichtung, kann sich darauf bewerben“, sagt Britta Freis.</p>
<div id="attachment_45178" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/478190_r_k_by_stephan-bachmann_pixeliode.jpg"><img class="size-medium wp-image-45178" title="Lernen" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/478190_r_k_by_stephan-bachmann_pixeliode-300x225.jpg" alt="Lernen" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Wer das Stioendium haben will, muss zu den Besten z&auml;hlen. Foto: pixelio.de/Stephan Bachmann</p></div>
<p>Auch an der Universit&auml;t Duisburg-Essen (UDE) werden innerhalb des Deutschland-Stipendiums die fachungebundenen Stipendien angeboten. Petra B&ouml;lling, Leiterin der Hochschulf&ouml;rderung an der UDE, pr&auml;zisiert den Ablauf: „Die ‚freien Stipendien’ werden in einer Auswahlkommission auf die Fakult&auml;ten verteilt, zum Beispiel zur F&ouml;rderung von leistungsstarken Studierenden mit Migrationshintergrund, weiblichen Studierenden, Studierenden aus Nichtakademikerfamilien, Studierenden mit besonderem sozialen Engagement oder besonderen Pflege- oder Erziehungsverpflichtungen.“</p>
<p><strong>Baf&ouml;G versus Stipendium</strong></p>
<p>Stipendiaten anderer Begabtenf&ouml;rderungen betrachten das neue Deutschland-Stipendium mit gemischten Gef&uuml;hlen. Benjamin Buer, 28, Botanikdoktorand bei der International Max Planck Research School, sieht das Deutschland-Stipendium positiv. W&uuml;rde man das Geld statt f&uuml;r das Stipendium f&uuml;r das BAf&ouml;G verwenden, so profitierten davon auch viele Studenten unverdienterweise. Etwa solche, die noch nicht so lange studieren oder die ihr Studium nicht  gezielt verfolgen und es sp&auml;ter abbrechen. „Mit einem Stipendium werden die Menschen erreicht, die wirklich hart f&uuml;r ihr Studium arbeiten und schon Erfolge nachweisen k&ouml;nnen“,  sagt Benjamin Buer. Fabian Scheidel ist Stipendiat bei der Studienstiftung des deutschen Volkes. Der 23-j&auml;hrige Geisteswissenschaftler ist der Meinung, dass das BAf&ouml;G ausgebaut werden muss. Trotzdem glaubt er nicht, dass die Mittel, die f&uuml;r das Stipendium verwendet werden, bei der Masse der BAf&ouml;G-Empf&auml;nger etwas ausrichten w&uuml;rden.</p>
<p>Von unserer Mitarbeiterin Sonja Klaverkamp</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color: white;"><a href="http://deutschland-stipendium.de/de/1625.php" target="_blank"> Infos vom  Bundesministerium f&uuml;r Bildung und Forschung</a></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.stipendienlotse.de/" target="_blank">Stipendien im &Uuml;berblick: Der Stipendienlotse</a></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/17/04/2010/die-tuer-zum-stipendium/" target="_blank">Die T&uuml;r zum Stipendium (17.04.2010)</a></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/22/02/2010/ein-stipendium-fuer-alle/" target="_blank">Ein Stipendum f&uuml;r alle (22.02.2010)</a></p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/26/11/2010/deutschland-dein-stipendium/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
	</channel>
</rss>

