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	<title>Kommentare zu: Print</title>
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	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 13:43:20 +0000</pubDate>
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		<item>
		<title>Von: JoS</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/print/comment-page-1/#comment-7387</link>
		<dc:creator>JoS</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 00:18:02 +0000</pubDate>
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		<description>Leider ist auch euer Beitrag zur Lage im StuPa an der Universit&#228;t Duisburg-Essen recht schlecht recherchiert. Der Haushaltsentwurf Nummer 1 h&#228;tte im Oktober vorliegen m&#252;ssen, nicht im September. Auch lasst ihr einige Aussagen bedenklich frei stehen. Vor allem erstaunt es mich, dass eine Aussage des AStA-Vorsitzenden, dass er die Lage doch auch recht unangenehm stehen gelassen wird, wenn ihr doch selbst auf einer Sitzung gewesen seid, auf welcher ParlamentarierInnen von nur drei Listen (Juso-HSG, LinkeListe.SDS und GHG) anwesend waren. Zur Wahl h&#228;ttet ihr auch &#252;ber WAZ-Artikel mehr Informationen bekommen k&#246;nnen. So ist es Schade, dass z.B. der Umstand, das Wahlzettel in offenen Pappkartons, auf welche nur J&#252;rgen Reitter Zugriff hatte, gelagert wurden. 

Auch der Anmerkung zu "Copy+Paste" Artikeln im Berichtsheft h&#228;tte man eine kurze Anmerkung machen k&#246;nnen. Die Berichtsherfte stehen online und w&#228;ren somit zur Recherche einsehbar gewesen.

Es sind entsprechend generell einige Kleinigkeiten, die mir etwas sauer aufsto&#223;en. Auch das stehen gelassen wird, dass der Haushalt festhinge, weil er nicht durch das Parlament ginge. Dieses weigert sich n&#228;mlich den Haushalt in die zweite Lesung zu nehmen, solange er gegen Landesrecht, in dem Falle die HWVO des Landes NRW, verst&#246;&#223;t. Dass die ParlamentarierInnen (zumindest der Opposition) nicht wissentlich Landesrecht brechen wollen kann man Ihnen wohl kaum vorwerfen.

Ansonsten finde ich es sch&#246;n, dass meine Aussage euren Artikel ziert. War &#252;brigens eine Erwiderung auf einen Faschismusvorwurf seitens des RCDS gegen den SDS. *schmunzel*</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Leider ist auch euer Beitrag zur Lage im StuPa an der Universit&auml;t Duisburg-Essen recht schlecht recherchiert. Der Haushaltsentwurf Nummer 1 h&auml;tte im Oktober vorliegen m&uuml;ssen, nicht im September. Auch lasst ihr einige Aussagen bedenklich frei stehen. Vor allem erstaunt es mich, dass eine Aussage des AStA-Vorsitzenden, dass er die Lage doch auch recht unangenehm stehen gelassen wird, wenn ihr doch selbst auf einer Sitzung gewesen seid, auf welcher ParlamentarierInnen von nur drei Listen (Juso-HSG, LinkeListe.SDS und GHG) anwesend waren. Zur Wahl h&auml;ttet ihr auch &uuml;ber WAZ-Artikel mehr Informationen bekommen k&ouml;nnen. So ist es Schade, dass z.B. der Umstand, das Wahlzettel in offenen Pappkartons, auf welche nur J&uuml;rgen Reitter Zugriff hatte, gelagert wurden. </p>
<p>Auch der Anmerkung zu &#8220;Copy+Paste&#8221; Artikeln im Berichtsheft h&auml;tte man eine kurze Anmerkung machen k&ouml;nnen. Die Berichtsherfte stehen online und w&auml;ren somit zur Recherche einsehbar gewesen.</p>
<p>Es sind entsprechend generell einige Kleinigkeiten, die mir etwas sauer aufsto&szlig;en. Auch das stehen gelassen wird, dass der Haushalt festhinge, weil er nicht durch das Parlament ginge. Dieses weigert sich n&auml;mlich den Haushalt in die zweite Lesung zu nehmen, solange er gegen Landesrecht, in dem Falle die HWVO des Landes NRW, verst&ouml;&szlig;t. Dass die ParlamentarierInnen (zumindest der Opposition) nicht wissentlich Landesrecht brechen wollen kann man Ihnen wohl kaum vorwerfen.</p>
<p>Ansonsten finde ich es sch&ouml;n, dass meine Aussage euren Artikel ziert. War &uuml;brigens eine Erwiderung auf einen Faschismusvorwurf seitens des RCDS gegen den SDS. *schmunzel*</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Tweets that mention die neue in Dortmund, Bochum und Essen-Duisburg. und nat&#252;rlich online: -- Topsy.com</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/print/comment-page-1/#comment-7001</link>
		<dc:creator>Tweets that mention die neue in Dortmund, Bochum und Essen-Duisburg. und nat&#252;rlich online: -- Topsy.com</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Nov 2010 12:15:25 +0000</pubDate>
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		<description>[...] This post was mentioned on Twitter by Maxi G&#246;del and Pflichtlekt&#252;re, Anne-K. Gerstlauer. Anne-K. Gerstlauer said: die neue @pflichtlektuere. in Dortmund, Bochum und Essen-Duisburg. und nat&#252;rlich online: http://www.pflichtlektuere.com/print/ [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] This post was mentioned on Twitter by Maxi G&ouml;del and Pflichtlekt&uuml;re, Anne-K. Gerstlauer. Anne-K. Gerstlauer said: die neue @pflichtlektuere. in Dortmund, Bochum und Essen-Duisburg. und nat&uuml;rlich online: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/print/" rel="nofollow">http://www.pflichtlektuere.com/print/</a> [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Dennis Kretzschmar</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/print/comment-page-1/#comment-6922</link>
		<dc:creator>Dennis Kretzschmar</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Nov 2010 14:58:22 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Tobias Jochheim,

ich w&#252;rde nie behaupten wollen, dass alle meine Meinungs&#228;u&#223;erungen lebenslang inhaltlich stringent und ohne jeden Widerspruch sein k&#246;nnten. Wenn es viel zu kritisieren gibt, f&#228;llt es mir mithin einfach etwas schwer, die Inhalte gut zu sortieren. Der Hinweis, aus meinen &#196;u&#223;erungen m&#252;sste man erst diejenigen Anteile herausfiltern, die einer Antwort w&#252;rdig seien, ist f&#252;r sich genommen schon lustig. Das wirkt fast so wie die bei mir kritisierte Unterscheidung zwischen journalistisch wertvollen und wertlosen Inhalten. Weiterhin habe ich nicht den Eindruck, dass ich "absurde Fragenkataloge" vorlegen w&#252;rde, denn manche Antworten hier sind doch recht aufschlussreich. So wissen wir mittlerweile, dass die Publikation durch die andere Finanzierungsbasis journalistisch eben nicht messbar unabh&#228;ngiger geworden ist. Auch die erhobenen Leserw&#252;nsche, nach denen die neue Publikation ja eigentlich gestaltet sein soll, konnten bisher nicht vorgelegt werden. Stattdessen scheint der Umbau seit der "InDoPendent" also einfach eine redaktionelle Entscheidung gewesen zu sein. Ist f&#252;r sich ja nicht schlimm, aber das kann man doch einfach gleich so sagen.
Grunds&#228;tzlich w&#252;rde ich es schon als unfair empfinden, falls nur du hier meine Kritik ausbaden musst. Immerhin gibt es ja wohl eine Print-Chefin, die f&#252;r die Erstausgabe gr&#252;nes Licht gegeben hat. Da die Frau auch angibt, einige journalistische Erfahrung zu haben, sehe ich da schon einen guten Teil an Verantwortung. Zumindest der aktuelle Artikel zum neuen Magazin hier auf der Website macht ja deutlich, dass es gemischtes Feedback zur aktuellen Ausgabe gibt. Ich f&#228;nde es jedenfalls gut, falls sich mehr kritische Leser engagieren und zusammen mit euch an einer stetigen Verbesserung der "pflichtlekt&#252;re" arbeiten w&#252;rden. Ich habe auf meinem Blog heute schon mal eine erste Layoutstudie eingestellt, bei der ich Editorial, Inhaltsverzeichnis und "Campuskopf" auf einer Seite versammelt habe. Neben den Vorschl&#228;gen f&#252;r das n&#228;chste Heft werde ich damit doch immer konkreter.

Was die Preise angeht, habe ich &#252;brigens nie die Losung ausgeben wollen, diese seien der bestimmende Faktor, nach dem alle Redaktionsarbeit auszurichten sei. Mir ist eben nur aufgefallen, dass da pl&#246;tzlich nichts mehr kam. Nat&#252;rlich gibt es starke Konkurrenz, doch die gab es f&#252;r die "InDoPendent" vorher auch schon. Irritierend war f&#252;r mich nur der Hinweis, der Verlust des vorherigen Aufw&#228;rtstrends sei eigentlich v&#246;llig egal, denn: So ein pl&#246;tzliches Verschwinden aus den Wertungsr&#228;ngen h&#228;tte mich als Redakteur doch ein wenig gewurmt.

Vielleicht gibt es im n&#228;chsten Heft ja schon viele Verbesserungen. Langfristige Ziele kann man ja auch mittels kleiner Trippelschritte erreichen.
W&#252;nsche eine fruchtbare Redaktionsarbeit!

Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en
Dennis Kretzschmar</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Tobias Jochheim,</p>
<p>ich w&uuml;rde nie behaupten wollen, dass alle meine Meinungs&auml;u&szlig;erungen lebenslang inhaltlich stringent und ohne jeden Widerspruch sein k&ouml;nnten. Wenn es viel zu kritisieren gibt, f&auml;llt es mir mithin einfach etwas schwer, die Inhalte gut zu sortieren. Der Hinweis, aus meinen &Auml;u&szlig;erungen m&uuml;sste man erst diejenigen Anteile herausfiltern, die einer Antwort w&uuml;rdig seien, ist f&uuml;r sich genommen schon lustig. Das wirkt fast so wie die bei mir kritisierte Unterscheidung zwischen journalistisch wertvollen und wertlosen Inhalten. Weiterhin habe ich nicht den Eindruck, dass ich &#8220;absurde Fragenkataloge&#8221; vorlegen w&uuml;rde, denn manche Antworten hier sind doch recht aufschlussreich. So wissen wir mittlerweile, dass die Publikation durch die andere Finanzierungsbasis journalistisch eben nicht messbar unabh&auml;ngiger geworden ist. Auch die erhobenen Leserw&uuml;nsche, nach denen die neue Publikation ja eigentlich gestaltet sein soll, konnten bisher nicht vorgelegt werden. Stattdessen scheint der Umbau seit der &#8220;InDoPendent&#8221; also einfach eine redaktionelle Entscheidung gewesen zu sein. Ist f&uuml;r sich ja nicht schlimm, aber das kann man doch einfach gleich so sagen.<br />
Grunds&auml;tzlich w&uuml;rde ich es schon als unfair empfinden, falls nur du hier meine Kritik ausbaden musst. Immerhin gibt es ja wohl eine Print-Chefin, die f&uuml;r die Erstausgabe gr&uuml;nes Licht gegeben hat. Da die Frau auch angibt, einige journalistische Erfahrung zu haben, sehe ich da schon einen guten Teil an Verantwortung. Zumindest der aktuelle Artikel zum neuen Magazin hier auf der Website macht ja deutlich, dass es gemischtes Feedback zur aktuellen Ausgabe gibt. Ich f&auml;nde es jedenfalls gut, falls sich mehr kritische Leser engagieren und zusammen mit euch an einer stetigen Verbesserung der &#8220;pflichtlekt&uuml;re&#8221; arbeiten w&uuml;rden. Ich habe auf meinem Blog heute schon mal eine erste Layoutstudie eingestellt, bei der ich Editorial, Inhaltsverzeichnis und &#8220;Campuskopf&#8221; auf einer Seite versammelt habe. Neben den Vorschl&auml;gen f&uuml;r das n&auml;chste Heft werde ich damit doch immer konkreter.</p>
<p>Was die Preise angeht, habe ich &uuml;brigens nie die Losung ausgeben wollen, diese seien der bestimmende Faktor, nach dem alle Redaktionsarbeit auszurichten sei. Mir ist eben nur aufgefallen, dass da pl&ouml;tzlich nichts mehr kam. Nat&uuml;rlich gibt es starke Konkurrenz, doch die gab es f&uuml;r die &#8220;InDoPendent&#8221; vorher auch schon. Irritierend war f&uuml;r mich nur der Hinweis, der Verlust des vorherigen Aufw&auml;rtstrends sei eigentlich v&ouml;llig egal, denn: So ein pl&ouml;tzliches Verschwinden aus den Wertungsr&auml;ngen h&auml;tte mich als Redakteur doch ein wenig gewurmt.</p>
<p>Vielleicht gibt es im n&auml;chsten Heft ja schon viele Verbesserungen. Langfristige Ziele kann man ja auch mittels kleiner Trippelschritte erreichen.<br />
W&uuml;nsche eine fruchtbare Redaktionsarbeit!</p>
<p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br />
Dennis Kretzschmar</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tobias Jochheim</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/print/comment-page-1/#comment-6917</link>
		<dc:creator>Tobias Jochheim</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Oct 2010 21:43:52 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Dennis Kretzschmar,

dass du mit Arroganz abgeb&#252;rstet wirst, ist schlicht nicht wahr. Meine andauernden Antwortversuche sind existent - und erscheinen vor allem deswegen nicht so schnell wie von uns allen gew&#252;nscht, weil ich zun&#228;chst (er-)kl&#228;renswerte Punkte von Dramatik, Polemik und absurden Fragenkatalogen trennen muss. Ein Beispiel f&#252;r letzteres? 

"Wie sind – St&#252;ck f&#252;r St&#252;ck, Seite f&#252;r Seite – eure Gr&#252;nde daf&#252;r, dass etwas so im Heft ist, wie ich es dort vorfinde? (Detailfragen folgen, die vielleicht in diesem Rahmen beantwortet werden k&#246;nnen.)" ... Ist dir wirklich nicht klar, dass diese Entscheidungen in Redaktionskonferenzen getroffen werden, in denen wiederum nach dem Nachrichtenwert entschieden wird? F&#252;r mehr Infos dazu vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Nachrichtenwert 

Verz&#246;gernd wirkt ebenfalls dein Hang dazu, dir selbst zu widersprechen: Bringen andere Magazine wie etwa die "Injektion" gro&#223;e Fotos, ist das klasse. Machen wir es, ist es Platzverschwendung. Und erkl&#228;re ich das Ausbleiben von Preisen, befindest du sp&#246;ttisch, dass wir uns dar&#252;ber nicht sorgen sollten --- was exakt der Punkt meiner Antwort war, der uns auch selbstverst&#228;ndlich schien, bis du ihn emp&#246;rt ansprachst.

Die Besch&#228;ftigung damit m&#246;chte ich Prof. Meier und Vanessa Giese ehrlich gesagt ersparen; die Kl&#228;rung der Sachfragen in den FAQ haben sie hingegen gern &#252;bernommen.

Weil inhaltliche Arbeit wartet (auch deine konkreten Vorschl&#228;ge werden diskutiert - ebenso &#252;brigens wie jeder einzelne Themenvorschlag, den uns Leser schicken), antworte ich auf deine Fragen von oben nur kurz:

1) zur Finanzierung siehe meine Erkl&#228;rung unter dem Artikel &#252;ber das tu-Logo
2) unabh&#228;ngig berichtet haben "Indopendent" wie "pflichtlekt&#252;re" zu jeder Zeit. Aber...
3) ... wir wollten eine modernere, magazin&#228;hnlichere Zeitung machen - f&#252;r alle Studenten im Ruhrgebiet, und so dem Zusammenwachsen von Ruhrgebiet und Unis gerecht werden
4) Jenny hat einen ungew&#246;hnlichen Nebenjob, deren Vorstellung die Grundidee der Serie ist. Weil Studenten und Studentinnen Nebenjobs kennen, haben und suchen.
5) Hierzu siehe das PS unter meiner obigen Antwort an Johannes
6) Den Gewinn stiftet die WAZ Mediengruppe, der auch die Einnahmen aus der Hotline zugutekommen. Entgegen einer fr&#252;hen Unterstellung deinerseits wird dort jeder Anruf registriert. &#220;ber die Form der Berichterstattung ist noch nicht entschieden.
7) Die Redaktion hat das neue Konzept gemeinsam entwickelt. Kritik wurde daher vor allem w&#228;hrend der Konzeptionsphase ge&#228;u&#223;ert und nach dem Mehrheitsprinzip umgesetzt: Auf diesem Wege ist etwa eine als wiederkehrende Rubrik geplante Mode-Fotostrecke aus dem Heft geflogen.
Nach dem Erscheinen der ersten Ausgabe ist die Zufriedenheit in der Redaktion relativ gro&#223;, zumal wir auch viel Leserzuspruch erhalten. Generell kann aber in jeder w&#246;chentlichen Redaktionssitzung Kritik ge&#252;bt werden. Wenn sie von der Mehrheit der Redaktionsmitglieder geteilt wird, justieren wir entsprechend nach. Aus diesem Grund wird es wohl darauf hinauslaufen, dass die Lesbarkeit der Autorenzeilen durch eine andere Schriftgr&#246;&#223;e verbessert wird. Wenn die Mehrheit der Redaktionsmitglieder eine Kritik nicht teilt, bleibt alles beim alten, und der Kritiker tr&#228;gt es mit Fassung. 

mit freundlichen Gr&#252;&#223;en
Tobias Jochheim</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Dennis Kretzschmar,</p>
<p>dass du mit Arroganz abgeb&uuml;rstet wirst, ist schlicht nicht wahr. Meine andauernden Antwortversuche sind existent - und erscheinen vor allem deswegen nicht so schnell wie von uns allen gew&uuml;nscht, weil ich zun&auml;chst (er-)kl&auml;renswerte Punkte von Dramatik, Polemik und absurden Fragenkatalogen trennen muss. Ein Beispiel f&uuml;r letzteres? </p>
<p>&#8220;Wie sind – St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck, Seite f&uuml;r Seite – eure Gr&uuml;nde daf&uuml;r, dass etwas so im Heft ist, wie ich es dort vorfinde? (Detailfragen folgen, die vielleicht in diesem Rahmen beantwortet werden k&ouml;nnen.)&#8221; &#8230; Ist dir wirklich nicht klar, dass diese Entscheidungen in Redaktionskonferenzen getroffen werden, in denen wiederum nach dem Nachrichtenwert entschieden wird? F&uuml;r mehr Infos dazu vgl. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nachrichtenwert" rel="nofollow">http://de.wikipedia.org/wiki/Nachrichtenwert</a> </p>
<p>Verz&ouml;gernd wirkt ebenfalls dein Hang dazu, dir selbst zu widersprechen: Bringen andere Magazine wie etwa die &#8220;Injektion&#8221; gro&szlig;e Fotos, ist das klasse. Machen wir es, ist es Platzverschwendung. Und erkl&auml;re ich das Ausbleiben von Preisen, befindest du sp&ouml;ttisch, dass wir uns dar&uuml;ber nicht sorgen sollten &#8212; was exakt der Punkt meiner Antwort war, der uns auch selbstverst&auml;ndlich schien, bis du ihn emp&ouml;rt ansprachst.</p>
<p>Die Besch&auml;ftigung damit m&ouml;chte ich Prof. Meier und Vanessa Giese ehrlich gesagt ersparen; die Kl&auml;rung der Sachfragen in den FAQ haben sie hingegen gern &uuml;bernommen.</p>
<p>Weil inhaltliche Arbeit wartet (auch deine konkreten Vorschl&auml;ge werden diskutiert - ebenso &uuml;brigens wie jeder einzelne Themenvorschlag, den uns Leser schicken), antworte ich auf deine Fragen von oben nur kurz:</p>
<p>1) zur Finanzierung siehe meine Erkl&auml;rung unter dem Artikel &uuml;ber das tu-Logo<br />
2) unabh&auml;ngig berichtet haben &#8220;Indopendent&#8221; wie &#8220;pflichtlekt&uuml;re&#8221; zu jeder Zeit. Aber&#8230;<br />
3) &#8230; wir wollten eine modernere, magazin&auml;hnlichere Zeitung machen - f&uuml;r alle Studenten im Ruhrgebiet, und so dem Zusammenwachsen von Ruhrgebiet und Unis gerecht werden<br />
4) Jenny hat einen ungew&ouml;hnlichen Nebenjob, deren Vorstellung die Grundidee der Serie ist. Weil Studenten und Studentinnen Nebenjobs kennen, haben und suchen.<br />
5) Hierzu siehe das PS unter meiner obigen Antwort an Johannes<br />
6) Den Gewinn stiftet die WAZ Mediengruppe, der auch die Einnahmen aus der Hotline zugutekommen. Entgegen einer fr&uuml;hen Unterstellung deinerseits wird dort jeder Anruf registriert. &Uuml;ber die Form der Berichterstattung ist noch nicht entschieden.<br />
7) Die Redaktion hat das neue Konzept gemeinsam entwickelt. Kritik wurde daher vor allem w&auml;hrend der Konzeptionsphase ge&auml;u&szlig;ert und nach dem Mehrheitsprinzip umgesetzt: Auf diesem Wege ist etwa eine als wiederkehrende Rubrik geplante Mode-Fotostrecke aus dem Heft geflogen.<br />
Nach dem Erscheinen der ersten Ausgabe ist die Zufriedenheit in der Redaktion relativ gro&szlig;, zumal wir auch viel Leserzuspruch erhalten. Generell kann aber in jeder w&ouml;chentlichen Redaktionssitzung Kritik ge&uuml;bt werden. Wenn sie von der Mehrheit der Redaktionsmitglieder geteilt wird, justieren wir entsprechend nach. Aus diesem Grund wird es wohl darauf hinauslaufen, dass die Lesbarkeit der Autorenzeilen durch eine andere Schriftgr&ouml;&szlig;e verbessert wird. Wenn die Mehrheit der Redaktionsmitglieder eine Kritik nicht teilt, bleibt alles beim alten, und der Kritiker tr&auml;gt es mit Fassung. </p>
<p>mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br />
Tobias Jochheim</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tobias Jochheim</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/print/comment-page-1/#comment-6916</link>
		<dc:creator>Tobias Jochheim</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Oct 2010 20:57:38 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Johannes,

Menschen machen Fehler. Selbst solche mit gutem Abiturschnitt. Oder solche, die einfach lange warten. Das ist kein Zynismus (oder Arroganz), sondern Realit&#228;t.

Deshalb freuen wir uns auch &#252;ber Leser wie dich, die uns auf Fehler hinweisen, damit wir sie verbessern k&#246;nnen. Weil es der Qualit&#228;t dient. Auch, wenn es uns manchmal unangenehm ist... Stell dir mal vor, deine Hausarbeiten oder die ersten Gehversuche in einem neuen Job oder Hobby st&#252;nden im Internet - und jeder k&#246;nnte sie &#246;ffentlich auseinandernehmen: Sch&#246;n ist das nicht. Aber bei manchen unserer Texte sieht es so &#228;hnlich aus, denn wir sind eine Lehrredaktion. Und Journalisten werden nicht als Profis geboren, genausowenig wie B&#228;cker. Der Unterschied? Die ersten verbrannten Br&#246;tchen des B&#228;ckers landen diskret im M&#252;ll, mancher Artikel dagegen gelangt auch mit Schw&#228;chen oder Fehlern durch die Qualit&#228;tskontrolle und an die &#214;ffentlichkeit. Das ist unser Berufsrisiko - und glaub mir, es &#228;rgert uns mindestens so sehr wie dich...

Zum Artikel "Arm an der Uni" (Titelgeschichte 12/2009) haben uns (neben Lob) auch mehrere Kommentare mit dem Tenor "Ungl&#252;cklich gew&#228;hltes Beispiel" erreicht. Die Kritik ist angekommen; fr&#252;her oder sp&#228;ter greifen wir das Thema sicher noch einmal auf.

Die Diskussion um jeden einzelnen Artikel, der das Wort "Sex" enth&#228;lt, finde ich, ehrlich gesagt, m&#252;&#223;ig. Wobei: "Unsere Leserschaft", die "so etwas" gerne liest, gibt es in der Tat nicht. Falls du damit meinst, dass mindestens 66,6% (oder 75% oder 100%) unserer Leser diesen Artikel eidesstattlicher Versicherung zufolge unter Garantie gelesen (und wom&#246;glich auch noch f&#252;r gut befunden) haben. Das gibt es aber - &#220;berraschung - nie.

Wenn ich hier ironisch klinge, liegt es daran, dass ich nicht mehr wei&#223;, wie ich diese doch eigentlich simplen Tatsachen n&#252;chtern pr&#228;sentieren soll. Die Information im Absatz &#252;ber diesem kann dir ja nicht ernsthaft neu sein. 

Deswegen noch einmal in aller Deutlichkeit: Wir sehen deine Kritik (sowie die von Dennis Kretzschmar und allen anderen) als das, was sie ist: pers&#246;nliche Meinung. Darum haben wir ausdr&#252;cklich gebeten und deshalb die Kommentierung so einfach wie m&#246;glich gemacht. Das ist uns wichtig und darum setzen wir uns auch damit auseinander.

Was mich dabei &#228;rgert ist der mal mehr, mal weniger deutliche Unterton: "... und (fast) alle anderen sehen das genauso." Das ist nach allem, was wir wissen und h&#246;ren, schlicht udn einfach nicht der Fall. 

WAS wir wissen, ist:

Wir alle gehen zur Uni, und die meisten von uns jobben nebenbei. Und haben mehr oder weniger viel Sex. Und sorgen sich, dass sie sp&#228;ter nicht auf der Stra&#223;e landen oder ihre Talente verschwenden. Und gehen ab und zu raus. Und lesen nicht nur "harte" Geschichten, sondern wollen auch mal entspannen oder etwas zu lachen haben. Und vielleicht ein Bilderr&#228;tsel machen. Und von denen, die das wollen, halten es manche vielleicht f&#252;r einen guten Deal, 50 Cent in einen Anruf zu investieren, der ihnen eine WG-Party im Wert von 1.000 Euro einbringen k&#246;nnte. Und andere nicht. Die rufen dann einfach nicht an. Oder beschweren sich bei uns. 

Wir besch&#228;ftigen uns damit und &#252;berlegen, ob wir mit dem, was wir nach langen Debatten f&#252;r das n&#228;chste Heft und die n&#228;chsten Online-Artikel planen, wohl den Geschmack den Mehrheit treffen. Und solange wir dieses Gef&#252;hl haben, das Feedback &#252;berwiegend positiv bleibt und wir Lesern bei Facebook gefallen, machen wir weiter. 

mit freundlichen Gr&#252;&#223;en
Tobias Jochheim

PS: Aufgrund der Ver&#228;nderungen beim Druck sind die Lokalteile f&#252;r die einzelnen Unis weggefallen, was wir zugunsten der Verbesserung bei Format, Druck usw. in Kauf genommen haben. Damit wir nun eben nicht von vornherein davon ausgehen m&#252;ssen, dass etwa zwei Drittel der Leser bestimmte Artikel &#252;berbl&#228;ttern, kommen nur Geschichten ins gedruckte Magazin, die die Studierenden an allen Unis interessieren k&#246;nnten ("Uni-Card", aber eben auch "Fern-Freundschaften" oder "Gr&#252;ne Jobs"). "Lokale" Artikel gibt es trotzdem noch - online eben, und damit auch aktueller.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Johannes,</p>
<p>Menschen machen Fehler. Selbst solche mit gutem Abiturschnitt. Oder solche, die einfach lange warten. Das ist kein Zynismus (oder Arroganz), sondern Realit&auml;t.</p>
<p>Deshalb freuen wir uns auch &uuml;ber Leser wie dich, die uns auf Fehler hinweisen, damit wir sie verbessern k&ouml;nnen. Weil es der Qualit&auml;t dient. Auch, wenn es uns manchmal unangenehm ist&#8230; Stell dir mal vor, deine Hausarbeiten oder die ersten Gehversuche in einem neuen Job oder Hobby st&uuml;nden im Internet - und jeder k&ouml;nnte sie &ouml;ffentlich auseinandernehmen: Sch&ouml;n ist das nicht. Aber bei manchen unserer Texte sieht es so &auml;hnlich aus, denn wir sind eine Lehrredaktion. Und Journalisten werden nicht als Profis geboren, genausowenig wie B&auml;cker. Der Unterschied? Die ersten verbrannten Br&ouml;tchen des B&auml;ckers landen diskret im M&uuml;ll, mancher Artikel dagegen gelangt auch mit Schw&auml;chen oder Fehlern durch die Qualit&auml;tskontrolle und an die &Ouml;ffentlichkeit. Das ist unser Berufsrisiko - und glaub mir, es &auml;rgert uns mindestens so sehr wie dich&#8230;</p>
<p>Zum Artikel &#8220;Arm an der Uni&#8221; (Titelgeschichte 12/2009) haben uns (neben Lob) auch mehrere Kommentare mit dem Tenor &#8220;Ungl&uuml;cklich gew&auml;hltes Beispiel&#8221; erreicht. Die Kritik ist angekommen; fr&uuml;her oder sp&auml;ter greifen wir das Thema sicher noch einmal auf.</p>
<p>Die Diskussion um jeden einzelnen Artikel, der das Wort &#8220;Sex&#8221; enth&auml;lt, finde ich, ehrlich gesagt, m&uuml;&szlig;ig. Wobei: &#8220;Unsere Leserschaft&#8221;, die &#8220;so etwas&#8221; gerne liest, gibt es in der Tat nicht. Falls du damit meinst, dass mindestens 66,6% (oder 75% oder 100%) unserer Leser diesen Artikel eidesstattlicher Versicherung zufolge unter Garantie gelesen (und wom&ouml;glich auch noch f&uuml;r gut befunden) haben. Das gibt es aber - &Uuml;berraschung - nie.</p>
<p>Wenn ich hier ironisch klinge, liegt es daran, dass ich nicht mehr wei&szlig;, wie ich diese doch eigentlich simplen Tatsachen n&uuml;chtern pr&auml;sentieren soll. Die Information im Absatz &uuml;ber diesem kann dir ja nicht ernsthaft neu sein. </p>
<p>Deswegen noch einmal in aller Deutlichkeit: Wir sehen deine Kritik (sowie die von Dennis Kretzschmar und allen anderen) als das, was sie ist: pers&ouml;nliche Meinung. Darum haben wir ausdr&uuml;cklich gebeten und deshalb die Kommentierung so einfach wie m&ouml;glich gemacht. Das ist uns wichtig und darum setzen wir uns auch damit auseinander.</p>
<p>Was mich dabei &auml;rgert ist der mal mehr, mal weniger deutliche Unterton: &#8220;&#8230; und (fast) alle anderen sehen das genauso.&#8221; Das ist nach allem, was wir wissen und h&ouml;ren, schlicht udn einfach nicht der Fall. </p>
<p>WAS wir wissen, ist:</p>
<p>Wir alle gehen zur Uni, und die meisten von uns jobben nebenbei. Und haben mehr oder weniger viel Sex. Und sorgen sich, dass sie sp&auml;ter nicht auf der Stra&szlig;e landen oder ihre Talente verschwenden. Und gehen ab und zu raus. Und lesen nicht nur &#8220;harte&#8221; Geschichten, sondern wollen auch mal entspannen oder etwas zu lachen haben. Und vielleicht ein Bilderr&auml;tsel machen. Und von denen, die das wollen, halten es manche vielleicht f&uuml;r einen guten Deal, 50 Cent in einen Anruf zu investieren, der ihnen eine WG-Party im Wert von 1.000 Euro einbringen k&ouml;nnte. Und andere nicht. Die rufen dann einfach nicht an. Oder beschweren sich bei uns. </p>
<p>Wir besch&auml;ftigen uns damit und &uuml;berlegen, ob wir mit dem, was wir nach langen Debatten f&uuml;r das n&auml;chste Heft und die n&auml;chsten Online-Artikel planen, wohl den Geschmack den Mehrheit treffen. Und solange wir dieses Gef&uuml;hl haben, das Feedback &uuml;berwiegend positiv bleibt und wir Lesern bei Facebook gefallen, machen wir weiter. </p>
<p>mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br />
Tobias Jochheim</p>
<p>PS: Aufgrund der Ver&auml;nderungen beim Druck sind die Lokalteile f&uuml;r die einzelnen Unis weggefallen, was wir zugunsten der Verbesserung bei Format, Druck usw. in Kauf genommen haben. Damit wir nun eben nicht von vornherein davon ausgehen m&uuml;ssen, dass etwa zwei Drittel der Leser bestimmte Artikel &uuml;berbl&auml;ttern, kommen nur Geschichten ins gedruckte Magazin, die die Studierenden an allen Unis interessieren k&ouml;nnten (&#8221;Uni-Card&#8221;, aber eben auch &#8220;Fern-Freundschaften&#8221; oder &#8220;Gr&uuml;ne Jobs&#8221;). &#8220;Lokale&#8221; Artikel gibt es trotzdem noch - online eben, und damit auch aktueller.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dennis Kretzschmar</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/print/comment-page-1/#comment-6910</link>
		<dc:creator>Dennis Kretzschmar</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Oct 2010 16:48:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://desterigo/wordpress/?page_id=12#comment-6910</guid>
		<description>Lieber Tobias Jochheim,

meine Emp&#246;rung &#252;ber das grottenschlechte Magazin und die von mir angebrachten Kritikpunkte klingt noch lange nicht ab. Ihr seid mit der Printausgabe nicht gut aufgestellt und konkurrenzf&#228;hig ist das, was ihr da abgeliefert habt, schon lange nicht. Die Arroganz und Selbstgef&#228;lligkeit, mit der ich als Teil eurer Zielgruppe (gut, vielleicht auch gerade nicht) hier abgeb&#252;rstet werde, spricht meiner Meinung nach B&#228;nde. Man kann ja mit Kritik &#252;berfordert sein, was du offenkundig bist, aber "Alles super. Alles richtig. Wir &#228;ndern nichts. Lass das Heft doch einfach liegen." kann man sich dann auch sparen.
Dass wir Studierende zur Finanzierung unseres Studentenmagazins keine Auskunft bekommen k&#246;nnen, ist doch hoffentlich ein Witz! Wie soll man denn da &#252;berpr&#252;fen, ob alles mit rechten Dingen zugeht? Wie soll man da alternative Finanzierungsvorschl&#228;ge unterbreiten und nach Finanzierungsm&#246;glichkeiten suchen, die bisher noch nicht ausgesch&#246;pft sind? Hier geht wohl eher die Angst davor um, dass die Studierendenschaft hinsichtlich ihres Studentenmagazins vielleicht mal ein W&#246;rtchen mitreden will, was manchem Bewohner des journalistischen Elfenbeinturms wohl nicht so ganz behagen d&#252;rfte. Prof. Dr. Meier oder die Printchefin Vanessa Giese haben sich - f&#252;r mich &#252;beraus erstaunlich - noch gar nicht zu Wort gemeldet.
Am dr&#228;ngendsten scheint es mir, dass die Redaktion zun&#228;chst die Leserw&#252;nsche, Diskussionsergebnisse, Abw&#228;gungen und Entscheidungen, die zum vorliegenden Heft gef&#252;hrt haben, offenlegt. Zumindest die Leserw&#252;nsche m&#252;ssen ja mal irgendwann und irgendwie erhoben worden sein. Ach, und zum Thema Pro Campus-Presse-Award: Darum m&#252;sst ihr euch mit dem "pflichtlekt&#252;re"-Magazin "nach Art des Hauses" nun wirklich die wenigsten Sorgen machen.

Grunds&#228;tzlich tut es mir nat&#252;rlich furchtbar leid, falls ich euch in der (Print-)Redaktion mit meinem Aufbegehren aus dem ersehnten Winterschlaf geweckt haben sollte. Wenn man allerdings so bockig, d&#252;nnh&#228;utig und gleichwohl geradezu nach Gutsherrenart auf studentische Kritik reagiert, sollte man sich schon mal selbst die Frage stellen, ob die Eingangsworte der Printausgabe nicht doch eher leeres Gew&#228;sch sind.
Ich jedenfalls lasse das n&#228;chste Heft nicht liegen. Falls da die Qualit&#228;t wieder nicht stimmt, werde ich das abermals anprangern. In der Zwischenzeit arbeite ich flei&#223;ig daran, Gleichgesinnte an der Uni zu finden und zu mobilisieren. Ohne Druck scheint an dieser Uni - von Redaktion bis Rektorat - nichts in Bewegung zu kommen. Ich bin ganz ehrlich: Es tut mir im Herzen weh, den Niedergang der ehemaligen "InDoPendent" seit Semestern live mitverfolgen zu m&#252;ssen. Irgendwie schon traurig, dass ihr als Redaktion damit so wenig Probleme zu haben scheint.

Es sind &#252;brigens noch gestellte Fragen offen, deren Beantwortung nicht unter die Geheimhaltung fallen d&#252;rfte. Ich z&#228;hle mindestens dreizehn. Darunter sind besonders wichtig:

"Inwiefern hat die andere finanzielle Basis der “InDoPendent” unabh&#228;ngige Berichterstattung beeinflusst und inwieweit stellt die Ver&#228;nderung hin zur “pflichtlekt&#252;re” diesbez&#252;glich eine messbare Verbesserung dar?"

"Woher kam der Ansto&#223; zur Kooperation mit der WAZ? Gab es &#252;berhaupt eine konkrete Notwendigkeit dazu?"

"Welchen Grund gab es, den schl&#252;pfrigen “Special Operations“-Beitrag ins Magazin zu heben, wenn es nicht mal um eine Studentin geht?"

"Wie soll die Attraktivit&#228;t der Publikation steigen, indem m&#246;glichst viel konkreter Bezug zu ihrer Leserschaft aus ihr entfernt wird?"

"Wer bezahlt den Gewinn eures Party-Gewinnspiels und wer profitiert von der geschalteten Bezahl-Teilnahme-Hotline? Ist eine ausf&#252;hrliche (Foto-)Berichterstattung in einer k&#252;nftigen Ausgabe des “pflichtlekt&#252;re“-Magazins geplant?"

"Gibt es Mitglieder eurer Redaktion, die die Neuausrichtung der Printausgabe kritisch sehen? Wenn ja: Wie sieht ihre Kritik am Magazin aus?"

Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en
Dennis Kretzschmar</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Tobias Jochheim,</p>
<p>meine Emp&ouml;rung &uuml;ber das grottenschlechte Magazin und die von mir angebrachten Kritikpunkte klingt noch lange nicht ab. Ihr seid mit der Printausgabe nicht gut aufgestellt und konkurrenzf&auml;hig ist das, was ihr da abgeliefert habt, schon lange nicht. Die Arroganz und Selbstgef&auml;lligkeit, mit der ich als Teil eurer Zielgruppe (gut, vielleicht auch gerade nicht) hier abgeb&uuml;rstet werde, spricht meiner Meinung nach B&auml;nde. Man kann ja mit Kritik &uuml;berfordert sein, was du offenkundig bist, aber &#8220;Alles super. Alles richtig. Wir &auml;ndern nichts. Lass das Heft doch einfach liegen.&#8221; kann man sich dann auch sparen.<br />
Dass wir Studierende zur Finanzierung unseres Studentenmagazins keine Auskunft bekommen k&ouml;nnen, ist doch hoffentlich ein Witz! Wie soll man denn da &uuml;berpr&uuml;fen, ob alles mit rechten Dingen zugeht? Wie soll man da alternative Finanzierungsvorschl&auml;ge unterbreiten und nach Finanzierungsm&ouml;glichkeiten suchen, die bisher noch nicht ausgesch&ouml;pft sind? Hier geht wohl eher die Angst davor um, dass die Studierendenschaft hinsichtlich ihres Studentenmagazins vielleicht mal ein W&ouml;rtchen mitreden will, was manchem Bewohner des journalistischen Elfenbeinturms wohl nicht so ganz behagen d&uuml;rfte. Prof. Dr. Meier oder die Printchefin Vanessa Giese haben sich - f&uuml;r mich &uuml;beraus erstaunlich - noch gar nicht zu Wort gemeldet.<br />
Am dr&auml;ngendsten scheint es mir, dass die Redaktion zun&auml;chst die Leserw&uuml;nsche, Diskussionsergebnisse, Abw&auml;gungen und Entscheidungen, die zum vorliegenden Heft gef&uuml;hrt haben, offenlegt. Zumindest die Leserw&uuml;nsche m&uuml;ssen ja mal irgendwann und irgendwie erhoben worden sein. Ach, und zum Thema Pro Campus-Presse-Award: Darum m&uuml;sst ihr euch mit dem &#8220;pflichtlekt&uuml;re&#8221;-Magazin &#8220;nach Art des Hauses&#8221; nun wirklich die wenigsten Sorgen machen.</p>
<p>Grunds&auml;tzlich tut es mir nat&uuml;rlich furchtbar leid, falls ich euch in der (Print-)Redaktion mit meinem Aufbegehren aus dem ersehnten Winterschlaf geweckt haben sollte. Wenn man allerdings so bockig, d&uuml;nnh&auml;utig und gleichwohl geradezu nach Gutsherrenart auf studentische Kritik reagiert, sollte man sich schon mal selbst die Frage stellen, ob die Eingangsworte der Printausgabe nicht doch eher leeres Gew&auml;sch sind.<br />
Ich jedenfalls lasse das n&auml;chste Heft nicht liegen. Falls da die Qualit&auml;t wieder nicht stimmt, werde ich das abermals anprangern. In der Zwischenzeit arbeite ich flei&szlig;ig daran, Gleichgesinnte an der Uni zu finden und zu mobilisieren. Ohne Druck scheint an dieser Uni - von Redaktion bis Rektorat - nichts in Bewegung zu kommen. Ich bin ganz ehrlich: Es tut mir im Herzen weh, den Niedergang der ehemaligen &#8220;InDoPendent&#8221; seit Semestern live mitverfolgen zu m&uuml;ssen. Irgendwie schon traurig, dass ihr als Redaktion damit so wenig Probleme zu haben scheint.</p>
<p>Es sind &uuml;brigens noch gestellte Fragen offen, deren Beantwortung nicht unter die Geheimhaltung fallen d&uuml;rfte. Ich z&auml;hle mindestens dreizehn. Darunter sind besonders wichtig:</p>
<p>&#8220;Inwiefern hat die andere finanzielle Basis der “InDoPendent” unabh&auml;ngige Berichterstattung beeinflusst und inwieweit stellt die Ver&auml;nderung hin zur “pflichtlekt&uuml;re” diesbez&uuml;glich eine messbare Verbesserung dar?&#8221;</p>
<p>&#8220;Woher kam der Ansto&szlig; zur Kooperation mit der WAZ? Gab es &uuml;berhaupt eine konkrete Notwendigkeit dazu?&#8221;</p>
<p>&#8220;Welchen Grund gab es, den schl&uuml;pfrigen “Special Operations“-Beitrag ins Magazin zu heben, wenn es nicht mal um eine Studentin geht?&#8221;</p>
<p>&#8220;Wie soll die Attraktivit&auml;t der Publikation steigen, indem m&ouml;glichst viel konkreter Bezug zu ihrer Leserschaft aus ihr entfernt wird?&#8221;</p>
<p>&#8220;Wer bezahlt den Gewinn eures Party-Gewinnspiels und wer profitiert von der geschalteten Bezahl-Teilnahme-Hotline? Ist eine ausf&uuml;hrliche (Foto-)Berichterstattung in einer k&uuml;nftigen Ausgabe des “pflichtlekt&uuml;re“-Magazins geplant?&#8221;</p>
<p>&#8220;Gibt es Mitglieder eurer Redaktion, die die Neuausrichtung der Printausgabe kritisch sehen? Wenn ja: Wie sieht ihre Kritik am Magazin aus?&#8221;</p>
<p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br />
Dennis Kretzschmar</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Johannes S.</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/print/comment-page-1/#comment-6909</link>
		<dc:creator>Johannes S.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Oct 2010 20:57:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://desterigo/wordpress/?page_id=12#comment-6909</guid>
		<description>Hallo Tobias,

da ich vor allem Artikel &#252;ber die Universit&#228;t Dortmund lese, m&#246;chte ich hier Beispielartikel bringen, &#252;ber die ich mich ge&#228;rgert habe. Ich bin kein Journalist, aber wenn ich dann einen Artikel lese und mir f&#228;llt diekt auf, was darin falsch ist, dann frage ich mich, was der Schreibende sich dabei gedacht hat. Schlie&#223;lich sollte er/sie sich gerade damit auseinander gesetzt haben, und offensichtliche Fehler sollten dann nicht mehr auftreten.

Fangen wir einmal bei der Stupa-Wahl an: http://www.pflichtlektuere.com/18/06/2010/gruene-siegen-bei-der-stupa-wahl/
Wie an dem Kommentar zu sehen ist, habe ich auch damals schon Anmerkungen gemacht, welche dann auch nett korrigiert worden sind. Allerdings ist mir nicht klar, wie jemand, der (wenn man sich die Aufnahmebedingungen f&#252;r den Studiengang Journalistik anschaut) anscheinend doch einen recht guten Abitur-Schnitt hat (ok, oder einfach lange wartet), solche Fehler machen kann.

Schauen wir weiter zur Uni-Bib: http://www.pflichtlektuere.com/29/08/2010/dortmunder-unicard-wird-zum-bib-ausweis/
Ein nettes Thema, etwas Einleitung und ein Pro- sowie Contra-Argument. Soweit alles nett, aber vielleicht sollte &#252;berlegt werden, ob die gebrachten Argumente (die hier nur Meinungen von Studentinnen sind) &#252;berhaupt schl&#252;ssig sind. So machte es doch sehr den Eindruck, dass ohne gro&#223;es Nachdenken geschrieben wurde, formale Kriterien vielleicht erf&#252;llt, aber inhaltlich dann leider etwas daneben geraten. Wurde aber ja dann auch ge&#228;ndert. 

Noch eine nette Kleinigkeit, ebenfalls zum Thema Bib: http://www.pflichtlektuere.com/09/09/2010/diebe-in-der-bibliothek-schlieszfaecher-in-dortmund-gesperrt/
Bei den Diebst&#228;hlen "dr&#228;ngt sich der Verdacht der organisierten Kriminalit&#228;t auf". Wirklich sehr nett, aber vielleicht k&#246;nnte aus dem Studium anderer Zeitungsartikel bemerkt werden, dass der Begriff der organisierten Kriminalit&#228;t &#252;blicherweise f&#252;r andere Dinge verwendet wird, und nicht f&#252;r solche Lappalie wie einige Diebst&#228;hle in einer Uni-Bib.

Weiter das Heft 12/2009 (http://www.scribd.com/doc/23658250/Pflichtlektuere-Dortmund-12-2009) mit dem Hauptthema "Arm an der Uni" mit dem immerhin 2,5 seitigen Artikel "Wenn selbst die Mensa zu teuer ist". Auf den ersten Blick ein wichtiges Thema, da Studenten &#252;blicherweise eher knapp bei Kasse sind.Vorgef&#252;hrt wird das ganze am Beispiel von Maria*, welche mit 200 Euro im Monat auskommen muss. Ein Artikel, der das schwere Studentenleben zeigt und &#196;nderungen anmahnt? Leider nein, was man hier geboten bekommt ist eine Langzeitstudentin, die lange Zeit genug Geld zur Verf&#252;gung hatte, aber jetzt (deutlich &#252;ber Regelstudienzeit) dann doch Geldprobleme bekommt. Welch ein Wunder, studieren bis zur Rente ist tats&#228;chlich nicht die finanzielle L&#246;sung f&#252;rs Leben. Den Artikel halte ich f&#252;r eine verlorene Chance, wirkliche Probleme aufzugreifen, aber er ist ja auch nur ein Einblick in die Lebenssituation einer (beliebigen) Studentin. Wenn ich so etwas h&#246;ren/lesen m&#246;chte, kann ich mir selbst Leute daf&#252;r suchen. F&#252;r eine Zeitung, die (hoffentlich) eine Intention hat (und nicht nur Lebensgeschichte von #random) halte ich das Beispiel f&#252;r extrem schlecht gew&#228;hlt.

Zum Schluss jetzt noch etwas zur neuen Zeitschrift: "Special Operations", eine angehende Zahnarzthelferin, die als erotisches Buffet und Gogo-Girl arbeitet. Das ist wahrhaftig ein Thema, was die Studierendenschaft braucht. Mit "Sex auf dem Campus" (Titelthema Pflichtlekt&#252;re 09/2009) und "Nach der Uni zum Sex mit dem Freier" (http://www.pflichtlektuere.com/03/06/2009/ich-habe-die-prostitution-finanziell-nicht-noetig/) also wieder mal ein entsprechendes Thema, leider dieses Mal noch nicht einmal mit Bezug zur Universit&#228;t. Falls Ihr meint, Eure Leserschaft w&#252;rde so etwas gerne lesen, wie w&#228;re es mit einer nackten Studentin auf dem Titelblatt? Die BILD hat mit so etwas ja schon einigen Erfolg.

Wenn ich ein Studierendenmagazin lese, dann w&#252;nsche ich mir vor allem etwas, was ich nicht wo anders finden kann. Somit also am liebsten Dinge, die mit den Unis in Dortmund, Bochum und Duisburg-Essen zu tun haben. Oder wenigstens sonst relevant sind f&#252;r das Studentenleben. Allgemeinen Klatsch und Tratsch sowie einfache Unterhaltung bekomme ich auch an anderer Stelle.

Viele Gr&#252;&#223;e
Johannes</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Tobias,</p>
<p>da ich vor allem Artikel &uuml;ber die Universit&auml;t Dortmund lese, m&ouml;chte ich hier Beispielartikel bringen, &uuml;ber die ich mich ge&auml;rgert habe. Ich bin kein Journalist, aber wenn ich dann einen Artikel lese und mir f&auml;llt diekt auf, was darin falsch ist, dann frage ich mich, was der Schreibende sich dabei gedacht hat. Schlie&szlig;lich sollte er/sie sich gerade damit auseinander gesetzt haben, und offensichtliche Fehler sollten dann nicht mehr auftreten.</p>
<p>Fangen wir einmal bei der Stupa-Wahl an: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/18/06/2010/gruene-siegen-bei-der-stupa-wahl/" rel="nofollow">http://www.pflichtlektuere.com.....tupa-wahl/</a><br />
Wie an dem Kommentar zu sehen ist, habe ich auch damals schon Anmerkungen gemacht, welche dann auch nett korrigiert worden sind. Allerdings ist mir nicht klar, wie jemand, der (wenn man sich die Aufnahmebedingungen f&uuml;r den Studiengang Journalistik anschaut) anscheinend doch einen recht guten Abitur-Schnitt hat (ok, oder einfach lange wartet), solche Fehler machen kann.</p>
<p>Schauen wir weiter zur Uni-Bib: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/29/08/2010/dortmunder-unicard-wird-zum-bib-ausweis/" rel="nofollow">http://www.pflichtlektuere.com.....b-ausweis/</a><br />
Ein nettes Thema, etwas Einleitung und ein Pro- sowie Contra-Argument. Soweit alles nett, aber vielleicht sollte &uuml;berlegt werden, ob die gebrachten Argumente (die hier nur Meinungen von Studentinnen sind) &uuml;berhaupt schl&uuml;ssig sind. So machte es doch sehr den Eindruck, dass ohne gro&szlig;es Nachdenken geschrieben wurde, formale Kriterien vielleicht erf&uuml;llt, aber inhaltlich dann leider etwas daneben geraten. Wurde aber ja dann auch ge&auml;ndert. </p>
<p>Noch eine nette Kleinigkeit, ebenfalls zum Thema Bib: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/09/09/2010/diebe-in-der-bibliothek-schlieszfaecher-in-dortmund-gesperrt/" rel="nofollow">http://www.pflichtlektuere.com.....-gesperrt/</a><br />
Bei den Diebst&auml;hlen &#8220;dr&auml;ngt sich der Verdacht der organisierten Kriminalit&auml;t auf&#8221;. Wirklich sehr nett, aber vielleicht k&ouml;nnte aus dem Studium anderer Zeitungsartikel bemerkt werden, dass der Begriff der organisierten Kriminalit&auml;t &uuml;blicherweise f&uuml;r andere Dinge verwendet wird, und nicht f&uuml;r solche Lappalie wie einige Diebst&auml;hle in einer Uni-Bib.</p>
<p>Weiter das Heft 12/2009 (http://www.scribd.com/doc/23658250/Pflichtlektuere-Dortmund-12-2009) mit dem Hauptthema &#8220;Arm an der Uni&#8221; mit dem immerhin 2,5 seitigen Artikel &#8220;Wenn selbst die Mensa zu teuer ist&#8221;. Auf den ersten Blick ein wichtiges Thema, da Studenten &uuml;blicherweise eher knapp bei Kasse sind.Vorgef&uuml;hrt wird das ganze am Beispiel von Maria*, welche mit 200 Euro im Monat auskommen muss. Ein Artikel, der das schwere Studentenleben zeigt und &Auml;nderungen anmahnt? Leider nein, was man hier geboten bekommt ist eine Langzeitstudentin, die lange Zeit genug Geld zur Verf&uuml;gung hatte, aber jetzt (deutlich &uuml;ber Regelstudienzeit) dann doch Geldprobleme bekommt. Welch ein Wunder, studieren bis zur Rente ist tats&auml;chlich nicht die finanzielle L&ouml;sung f&uuml;rs Leben. Den Artikel halte ich f&uuml;r eine verlorene Chance, wirkliche Probleme aufzugreifen, aber er ist ja auch nur ein Einblick in die Lebenssituation einer (beliebigen) Studentin. Wenn ich so etwas h&ouml;ren/lesen m&ouml;chte, kann ich mir selbst Leute daf&uuml;r suchen. F&uuml;r eine Zeitung, die (hoffentlich) eine Intention hat (und nicht nur Lebensgeschichte von #random) halte ich das Beispiel f&uuml;r extrem schlecht gew&auml;hlt.</p>
<p>Zum Schluss jetzt noch etwas zur neuen Zeitschrift: &#8220;Special Operations&#8221;, eine angehende Zahnarzthelferin, die als erotisches Buffet und Gogo-Girl arbeitet. Das ist wahrhaftig ein Thema, was die Studierendenschaft braucht. Mit &#8220;Sex auf dem Campus&#8221; (Titelthema Pflichtlekt&uuml;re 09/2009) und &#8220;Nach der Uni zum Sex mit dem Freier&#8221; (http://www.pflichtlektuere.com/03/06/2009/ich-habe-die-prostitution-finanziell-nicht-noetig/) also wieder mal ein entsprechendes Thema, leider dieses Mal noch nicht einmal mit Bezug zur Universit&auml;t. Falls Ihr meint, Eure Leserschaft w&uuml;rde so etwas gerne lesen, wie w&auml;re es mit einer nackten Studentin auf dem Titelblatt? Die BILD hat mit so etwas ja schon einigen Erfolg.</p>
<p>Wenn ich ein Studierendenmagazin lese, dann w&uuml;nsche ich mir vor allem etwas, was ich nicht wo anders finden kann. Somit also am liebsten Dinge, die mit den Unis in Dortmund, Bochum und Duisburg-Essen zu tun haben. Oder wenigstens sonst relevant sind f&uuml;r das Studentenleben. Allgemeinen Klatsch und Tratsch sowie einfache Unterhaltung bekomme ich auch an anderer Stelle.</p>
<p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br />
Johannes</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Johannes S.</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/print/comment-page-1/#comment-6908</link>
		<dc:creator>Johannes S.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Oct 2010 19:32:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://desterigo/wordpress/?page_id=12#comment-6908</guid>
		<description>Hallo Steffen,

das "zumindest inhaltlich" sollte hier nicht abwertend gemeint sein, ich hatte nur zu dem Zeitpunkt nicht die Zeit den Artikel intensiv zu lesen und habe ihn nur &#252;berflogen. Somit konnte ich mich nur dazu &#228;u&#223;ern, dass ich das Thema sehr gut finde, wie ich auch Deine anderen Artikel passend finde, ob der Artikel sprachlich und von den Details her gut ist wollte ich damals noch nicht beurteilen. Nachdem ich ihn jetzt jedoch in Ruhe gelesen habe muss ich sagen, dass er mir insgesamt gut gef&#228;llt, mach weiter so.

Viele Gr&#252;&#223;e
Johannes</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Steffen,</p>
<p>das &#8220;zumindest inhaltlich&#8221; sollte hier nicht abwertend gemeint sein, ich hatte nur zu dem Zeitpunkt nicht die Zeit den Artikel intensiv zu lesen und habe ihn nur &uuml;berflogen. Somit konnte ich mich nur dazu &auml;u&szlig;ern, dass ich das Thema sehr gut finde, wie ich auch Deine anderen Artikel passend finde, ob der Artikel sprachlich und von den Details her gut ist wollte ich damals noch nicht beurteilen. Nachdem ich ihn jetzt jedoch in Ruhe gelesen habe muss ich sagen, dass er mir insgesamt gut gef&auml;llt, mach weiter so.</p>
<p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br />
Johannes</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tobias Jochheim</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/print/comment-page-1/#comment-6906</link>
		<dc:creator>Tobias Jochheim</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Oct 2010 18:32:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://desterigo/wordpress/?page_id=12#comment-6906</guid>
		<description>Lieber Dennis Kretzschmar,

dass wir uns auch mit Kritik besch&#228;ftigen, die nicht durchweg h&#246;flich und formal korrekt vorgetragen wird, d&#252;rfte hiermit bewiesen sein. Wobei du in diesem Kommentar ja auf Unterstellungen und Beleidigungen verzichtet hast - also: Weiter so! 

Nun lass mich noch einen Versuch unternehmen, auf deine Kritik zu antworten:

Wir machen ein kostenloses Magazin, das sich an einen m&#246;glichst gro&#223;en Teil der Studierenden im Ruhrgebiet richtet. Das kostet nicht nur M&#252;he und Zeit (die wir gerne auf uns nehmen), sondern eben auch Geld - vor allem f&#252;r Druck und Vertrieb. Obwohl du es dir nicht vorstellen kannst: Die Unis haben sich in der Tat nicht darum gerissen, uns zu finanzieren. Deswegen gibt es Anzeigen. Wie in jedem anderen Printprodukt auch, das nicht subventioniert wird. Das ist in der Tat alternativlos (zu Gespr&#228;chen mit potenziellen M&#228;zenen sind wir allerdings jederzeit bereit)...

Wir als Redaktion m&#252;ssen uns damit abfinden - und die Trennung von redaktionellem Inhalt und Anzeigen so klar gestalten wie irgend m&#246;glich. Das tun wir auch. Allemal konsequenter &#252;brigens als diverse andere kostenlose Magazine, bei denen Anzeigen teils wolkig als "Special" betitelt werden oder wo die Grenzen ohnehin flie&#223;end sind.

Weitere Details oder Zahlen dazu k&#246;nnen und d&#252;rfen wir aufgrund von allgemein &#252;blichen Vertragsbedingungen nicht ver&#246;ffentlichen. Wenn du trotzdem weiter auf deinem Standpunkt beharren m&#246;chtest, "Informationen zur Finanzierung" st&#252;nden aus, kann ich das leider nicht &#228;ndern.

In Sachen ProPresse-Campus-Award stehen wir in Kontakt mit den Verantwortlichen. Dass wir dort zuletzt leer ausgegangen sind, liegt zum einen fraglos an der immer besser werdenden Konkurrenz: mit der Hamburger "Injektion" hast du ja bereits ein Beispiel genannt. Andererseits mag es auch so sein, dass wir aufgrund der Kooperation mit dem WAZ-Verlag "au&#223;er Konkurrenz laufen". Dass die existiert, verraten das Impressum oder die FAQ. Dass die Redaktion nach wie vor komplett von Studenten gestemmt wird, ist genauso richtig. In den letzten Wochen und Monaten haben wir unsere Energie in das Heft (und die anderen Produkte wie Website, Facebook-Seite und Twitter-Account) gesteckt - und werden diese Priorit&#228;tensetzung auch beibehalten.

Kurz: Die Jagd nach Preisen und Urkunden steht hintenan, aber wir haken da bald mal nach.

Dass im Heft "zu viel Platz mit Dingen verschwendet wird" die du f&#252;r verzichtbar h&#228;ltst, ist schade. Da aber die Aufteilung der Ressorts und Platzierung der wiederkehrenden Rubriken das Ergebnis eines langen Abw&#228;gungs- und Diskussionsprozesses war - und auch das Feedback der Leser &#252;berwiegend positiv ist - werden wir vorerst nichts Grunds&#228;tzliches &#228;ndern. Vielleicht gefallen dir ja die Artikel in den n&#228;chsten Ausgaben besser, z.B. in der Serie "Special Operations".

Die von dir angesprochenen die Telefonschn&#252;re auf den Seiten 30 und 31 h&#228;tten wir  vielleicht in der Tat heller bzw. "transparenter" gestalten sollen. Darauf achten wir ab jetzt noch mehr.

Deine Emp&#246;rung &#252;ber den "verschwendeten Platz durch Fotos" d&#252;rfte inzwischen abgeklungen sein. Fotos (und immer mehr auch Grafiken) sind nicht nur optisch wichtige Elemente, sondern vermitteln eben auch Information (und Emotion). Deren Einsatz haben &#252;brigens auch die Kollegen von der "Injektion" vorgemacht, die du ja als Positivbeispiel lobst. Ich denke an die drei Doppelseiten mit jeweils einer aussagekr&#228;ftigen Zahl, plus vier Doppelseiten Herzchirurgen-Fotos, plus vier Einzelseiten Fotos von Jungen auf Sprungt&#252;rmen im Schwimmbad... und die sind gut so, meiner Meinung nach sogar hervorragend.

Genauso verh&#228;lt es sich mit der Mischung aus harten und weichen Themen: Wir finden uns in diesem Punkt ganz gut und auf Augenh&#246;he mit vergleichbaren Magazinen. Trotzdem diskutieren wir viel dr&#252;ber, bei jeder Ausgabe neu. Weil es uns wichtig ist. Und deswegen st&#246;&#223;t es uns auch so auf, wenn du uns in diesen Dingen (von Anspruch &#252;ber Medienethik bis hin zum Layout) Desinteresse oder gleich Unwissen unterstellst.

Das Ergebnis muss trotzdem nicht jedem gefallen (kann es ja auch nicht). Aber den Titel "pflichtlekt&#252;re" muss man ja nicht w&#246;rtlich nehmen. Wer uns ernsthaft mit dem Untergang des Abendlandes in Verbindung bringt, kann das Magazin auch einfach liegen lassen.

mit freundlichen Gr&#252;&#223;en
Tobias Jochheim</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Dennis Kretzschmar,</p>
<p>dass wir uns auch mit Kritik besch&auml;ftigen, die nicht durchweg h&ouml;flich und formal korrekt vorgetragen wird, d&uuml;rfte hiermit bewiesen sein. Wobei du in diesem Kommentar ja auf Unterstellungen und Beleidigungen verzichtet hast - also: Weiter so! </p>
<p>Nun lass mich noch einen Versuch unternehmen, auf deine Kritik zu antworten:</p>
<p>Wir machen ein kostenloses Magazin, das sich an einen m&ouml;glichst gro&szlig;en Teil der Studierenden im Ruhrgebiet richtet. Das kostet nicht nur M&uuml;he und Zeit (die wir gerne auf uns nehmen), sondern eben auch Geld - vor allem f&uuml;r Druck und Vertrieb. Obwohl du es dir nicht vorstellen kannst: Die Unis haben sich in der Tat nicht darum gerissen, uns zu finanzieren. Deswegen gibt es Anzeigen. Wie in jedem anderen Printprodukt auch, das nicht subventioniert wird. Das ist in der Tat alternativlos (zu Gespr&auml;chen mit potenziellen M&auml;zenen sind wir allerdings jederzeit bereit)&#8230;</p>
<p>Wir als Redaktion m&uuml;ssen uns damit abfinden - und die Trennung von redaktionellem Inhalt und Anzeigen so klar gestalten wie irgend m&ouml;glich. Das tun wir auch. Allemal konsequenter &uuml;brigens als diverse andere kostenlose Magazine, bei denen Anzeigen teils wolkig als &#8220;Special&#8221; betitelt werden oder wo die Grenzen ohnehin flie&szlig;end sind.</p>
<p>Weitere Details oder Zahlen dazu k&ouml;nnen und d&uuml;rfen wir aufgrund von allgemein &uuml;blichen Vertragsbedingungen nicht ver&ouml;ffentlichen. Wenn du trotzdem weiter auf deinem Standpunkt beharren m&ouml;chtest, &#8220;Informationen zur Finanzierung&#8221; st&uuml;nden aus, kann ich das leider nicht &auml;ndern.</p>
<p>In Sachen ProPresse-Campus-Award stehen wir in Kontakt mit den Verantwortlichen. Dass wir dort zuletzt leer ausgegangen sind, liegt zum einen fraglos an der immer besser werdenden Konkurrenz: mit der Hamburger &#8220;Injektion&#8221; hast du ja bereits ein Beispiel genannt. Andererseits mag es auch so sein, dass wir aufgrund der Kooperation mit dem WAZ-Verlag &#8220;au&szlig;er Konkurrenz laufen&#8221;. Dass die existiert, verraten das Impressum oder die FAQ. Dass die Redaktion nach wie vor komplett von Studenten gestemmt wird, ist genauso richtig. In den letzten Wochen und Monaten haben wir unsere Energie in das Heft (und die anderen Produkte wie Website, Facebook-Seite und Twitter-Account) gesteckt - und werden diese Priorit&auml;tensetzung auch beibehalten.</p>
<p>Kurz: Die Jagd nach Preisen und Urkunden steht hintenan, aber wir haken da bald mal nach.</p>
<p>Dass im Heft &#8220;zu viel Platz mit Dingen verschwendet wird&#8221; die du f&uuml;r verzichtbar h&auml;ltst, ist schade. Da aber die Aufteilung der Ressorts und Platzierung der wiederkehrenden Rubriken das Ergebnis eines langen Abw&auml;gungs- und Diskussionsprozesses war - und auch das Feedback der Leser &uuml;berwiegend positiv ist - werden wir vorerst nichts Grunds&auml;tzliches &auml;ndern. Vielleicht gefallen dir ja die Artikel in den n&auml;chsten Ausgaben besser, z.B. in der Serie &#8220;Special Operations&#8221;.</p>
<p>Die von dir angesprochenen die Telefonschn&uuml;re auf den Seiten 30 und 31 h&auml;tten wir  vielleicht in der Tat heller bzw. &#8220;transparenter&#8221; gestalten sollen. Darauf achten wir ab jetzt noch mehr.</p>
<p>Deine Emp&ouml;rung &uuml;ber den &#8220;verschwendeten Platz durch Fotos&#8221; d&uuml;rfte inzwischen abgeklungen sein. Fotos (und immer mehr auch Grafiken) sind nicht nur optisch wichtige Elemente, sondern vermitteln eben auch Information (und Emotion). Deren Einsatz haben &uuml;brigens auch die Kollegen von der &#8220;Injektion&#8221; vorgemacht, die du ja als Positivbeispiel lobst. Ich denke an die drei Doppelseiten mit jeweils einer aussagekr&auml;ftigen Zahl, plus vier Doppelseiten Herzchirurgen-Fotos, plus vier Einzelseiten Fotos von Jungen auf Sprungt&uuml;rmen im Schwimmbad&#8230; und die sind gut so, meiner Meinung nach sogar hervorragend.</p>
<p>Genauso verh&auml;lt es sich mit der Mischung aus harten und weichen Themen: Wir finden uns in diesem Punkt ganz gut und auf Augenh&ouml;he mit vergleichbaren Magazinen. Trotzdem diskutieren wir viel dr&uuml;ber, bei jeder Ausgabe neu. Weil es uns wichtig ist. Und deswegen st&ouml;&szlig;t es uns auch so auf, wenn du uns in diesen Dingen (von Anspruch &uuml;ber Medienethik bis hin zum Layout) Desinteresse oder gleich Unwissen unterstellst.</p>
<p>Das Ergebnis muss trotzdem nicht jedem gefallen (kann es ja auch nicht). Aber den Titel &#8220;pflichtlekt&uuml;re&#8221; muss man ja nicht w&ouml;rtlich nehmen. Wer uns ernsthaft mit dem Untergang des Abendlandes in Verbindung bringt, kann das Magazin auch einfach liegen lassen.</p>
<p>mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br />
Tobias Jochheim</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dennis Kretzschmar</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/print/comment-page-1/#comment-6899</link>
		<dc:creator>Dennis Kretzschmar</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Oct 2010 20:39:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://desterigo/wordpress/?page_id=12#comment-6899</guid>
		<description>Lieber Tobias Jochheim,

die - zugegeben manchmal harte - Kritik trifft allein die Printausgabe, bei der ich mich schon frage, was sich die Print-Chefredakteurin dabei gedacht hat. Zu wenig Inhalte, &#252;ber weite Strecken ein Layout wie Kraut und R&#252;ben und definitiv zu viel Werbung. Als Beispiel zum Thema Chaoslayout sei der Artikel "Please hold the line!" genannt, wo speziell auf den Seiten 30 und 31 sogar die blo&#223;e Lesbarkeit der gedruckten Schrift arg in Mitleidenschaft gezogen wird. Insgesamt wird im Magazin zu viel Platz mit Dingen verschwendet, die ich vor &#228;u&#223;erst verzichtbar halte. Insbesondere die seit der Umfirmierung in "pflichtlekt&#252;re" in unsere Studentenpublikation schwappende Anzeigenflut hat wohl keiner aus der Studierendenschaft bestellt.
Jetzt mag man sagen, diese Werbung erlaube &#252;berhaupt erst die Unabh&#228;ngigkeit von der Uni (Informationen zur Finanzierung von "InDoPendent" und der "pflichtlekt&#252;re" stehen ja noch aus). Ich pers&#246;nlich habe auch zu "InDoPendent"-Zeiten keine augenscheinlichen F&#228;lle von Hofberichterstattung erkennen k&#246;nnen. Hier steht es euch als Redaktion ja frei, eventuelle vergangene S&#252;ndenf&#228;lle zu benennen. In Sachen Finanzierung kann ich es mir einfach nicht vorstellen, dass drei Universit&#228;ten (!) ein Magazin (!) nicht so finanzieren k&#246;nnen, dass es (fast) ohne Werbung auskommt. Was mir zudem nicht klar wird: Wieso kommt nach der mehrfach beim Pro Campus-Presse-Award ausgezeichneten und dort im Aufw&#228;rtstrend befindlichen "InDoPendent" nicht mehr viel, seitdem wir die "pflichtlekt&#252;re" haben? Die macht da immerhin auch mit. Ich pers&#246;nlich hielt schon die alte "pflichtlekt&#252;re" f&#252;r einen deutlichen Qualit&#228;tsabfall, also scheint mir das logisch.

Kritik darf einem nicht nur dann gefallen, wenn sie durchweg h&#246;flich und formal korrekt vorgetragen wird. Bei so einer Erstausgabe, an der Monate geplant worden sein soll, darf es nat&#252;rlich Kinderkrankheiten geben. Angesichts der vorliegenden Ausgabe kann ich mir allerdings kaum vorstellen, das gestandene Journalistik- und Design-Studenten sich hinstellen und behaupten w&#252;rden, sie h&#228;tten f&#252;r dieses Heft ihr Bestes gegeben. Boulevardesker Kram wie der "Special Operations"-Artikel ist ja schon fr&#252;her moniert worden.
Bisher habe ich immer nur voller Unverst&#228;ndnis den Kopf gesch&#252;ttelt und zusammen mit anderen Mitstudierenden &#252;ber die stetig sinkende Qualit&#228;t gemotzt. Seit der Erstausgabe des "pflichtlekt&#252;re"-Magazins ist mir klar, dass die Studierendenschaft dringend etwas unternehmen muss. Hoffentlich zusammen mit euch!

Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en
Dennis Kretzschmar</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Tobias Jochheim,</p>
<p>die - zugegeben manchmal harte - Kritik trifft allein die Printausgabe, bei der ich mich schon frage, was sich die Print-Chefredakteurin dabei gedacht hat. Zu wenig Inhalte, &uuml;ber weite Strecken ein Layout wie Kraut und R&uuml;ben und definitiv zu viel Werbung. Als Beispiel zum Thema Chaoslayout sei der Artikel &#8220;Please hold the line!&#8221; genannt, wo speziell auf den Seiten 30 und 31 sogar die blo&szlig;e Lesbarkeit der gedruckten Schrift arg in Mitleidenschaft gezogen wird. Insgesamt wird im Magazin zu viel Platz mit Dingen verschwendet, die ich vor &auml;u&szlig;erst verzichtbar halte. Insbesondere die seit der Umfirmierung in &#8220;pflichtlekt&uuml;re&#8221; in unsere Studentenpublikation schwappende Anzeigenflut hat wohl keiner aus der Studierendenschaft bestellt.<br />
Jetzt mag man sagen, diese Werbung erlaube &uuml;berhaupt erst die Unabh&auml;ngigkeit von der Uni (Informationen zur Finanzierung von &#8220;InDoPendent&#8221; und der &#8220;pflichtlekt&uuml;re&#8221; stehen ja noch aus). Ich pers&ouml;nlich habe auch zu &#8220;InDoPendent&#8221;-Zeiten keine augenscheinlichen F&auml;lle von Hofberichterstattung erkennen k&ouml;nnen. Hier steht es euch als Redaktion ja frei, eventuelle vergangene S&uuml;ndenf&auml;lle zu benennen. In Sachen Finanzierung kann ich es mir einfach nicht vorstellen, dass drei Universit&auml;ten (!) ein Magazin (!) nicht so finanzieren k&ouml;nnen, dass es (fast) ohne Werbung auskommt. Was mir zudem nicht klar wird: Wieso kommt nach der mehrfach beim Pro Campus-Presse-Award ausgezeichneten und dort im Aufw&auml;rtstrend befindlichen &#8220;InDoPendent&#8221; nicht mehr viel, seitdem wir die &#8220;pflichtlekt&uuml;re&#8221; haben? Die macht da immerhin auch mit. Ich pers&ouml;nlich hielt schon die alte &#8220;pflichtlekt&uuml;re&#8221; f&uuml;r einen deutlichen Qualit&auml;tsabfall, also scheint mir das logisch.</p>
<p>Kritik darf einem nicht nur dann gefallen, wenn sie durchweg h&ouml;flich und formal korrekt vorgetragen wird. Bei so einer Erstausgabe, an der Monate geplant worden sein soll, darf es nat&uuml;rlich Kinderkrankheiten geben. Angesichts der vorliegenden Ausgabe kann ich mir allerdings kaum vorstellen, das gestandene Journalistik- und Design-Studenten sich hinstellen und behaupten w&uuml;rden, sie h&auml;tten f&uuml;r dieses Heft ihr Bestes gegeben. Boulevardesker Kram wie der &#8220;Special Operations&#8221;-Artikel ist ja schon fr&uuml;her moniert worden.<br />
Bisher habe ich immer nur voller Unverst&auml;ndnis den Kopf gesch&uuml;ttelt und zusammen mit anderen Mitstudierenden &uuml;ber die stetig sinkende Qualit&auml;t gemotzt. Seit der Erstausgabe des &#8220;pflichtlekt&uuml;re&#8221;-Magazins ist mir klar, dass die Studierendenschaft dringend etwas unternehmen muss. Hoffentlich zusammen mit euch!</p>
<p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br />
Dennis Kretzschmar</p>
]]></content:encoded>
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