<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	>

<channel>
	<title>pflichtlektüre &#187; Videos</title>
	<atom:link href="http://www.pflichtlektuere.com/category/videos/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.pflichtlektuere.com</link>
	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 14:01:47 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.7.1</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>TU: Die Halbzeitbilanz des AStA</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/09/02/2012/tu-die-halbzeitbilanz-des-asta/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/09/02/2012/tu-die-halbzeitbilanz-des-asta/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 06:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher Ophoven</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Essen]]></category>

		<category><![CDATA[Videos]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im hörsaal]]></category>

		<category><![CDATA[ASta]]></category>

		<category><![CDATA[Bafoeg]]></category>

		<category><![CDATA[Dancu]]></category>

		<category><![CDATA[Hövermann]]></category>

		<category><![CDATA[Interview]]></category>

		<category><![CDATA[Stupa]]></category>

		<category><![CDATA[TU Dortmund]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=86970</guid>
		<description><![CDATA[Zu Beginn seiner Amtszeit hatte sich der AStA an der TU Dortmund viel vorgenommen. Jetzt ist Halbzeit, im Interview schauen die Vorsitzenden auf ihre Arbeit zur&#252;ck und blicken in die Zukunft.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vor genau sechs Monaten wurde der jetzige AStA der TU Dortmund ins Amt gew&auml;hlt. Das Team um Marc H&ouml;vermann hatte sich f&uuml;r diese Amtszeit einiges vorgenommen. Im Interview mit pflichtlekt&uuml;re-Online sprechen der AStA-Vorsitzende und sein Stellvertreter, </strong><strong>Horatiu Dancu, </strong><strong>&uuml;ber ihre bisherige Arbeit - und &uuml;ber ihre Pl&auml;ne f&uuml;r die Zukunft.</strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re: Ihr seid jetzt ein halbes Jahr im Amt – wie f&auml;llt eure pers&ouml;nliche Halbzeitbilanz aus?</strong></p>
<p><strong>Marc H&ouml;vermann:</strong> Wir sind zufrieden, obwohl wir vor einige unvorhersehbare Probleme gestellt wurden. Die Kapazit&auml;tsengp&auml;sse zu Semesterbeginn haben uns beispielsweise ziemlich &uuml;berrumpelt. Die Hochschule und der vorherige AStA waren der Ansicht, dass es keine Probleme geben wird. Wir haben diese Probleme dann relativ schnell, auch in Zusammenarbeit mit der Hochschule, so gut wie m&ouml;glich auffangen k&ouml;nnen.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re: Wie oft sto&szlig;t ihr bei derartigen Problemen an eure Grenzen? Eure Macht ist ja auch nur begrenzt.</strong></p>
<p><strong>Horatiu Dancu: </strong>Das kommt immer wieder vor. Es gibt manche Situationen, die man als studentischer Vertreter am Anfang schwer einsch&auml;tzen kann.</p>
<p><strong>Marc H&ouml;vermann:</strong> Gerade bei so gro&szlig;en Problemen wie mit dem BAf&ouml;G-Amt merken wir schnell, dass wir nur eine von vielen Schnittstellen an der Uni sind. Beim BAf&ouml;G-Problem beispielsweise liegt es daran, dass das Ministerium nicht gen&uuml;gend Geld zur Verf&uuml;gung stellt. Da sind unsere M&ouml;glichkeiten begrenzt. Auf h&ouml;heren Ebenen werden unsere Probleme teilweise sogar weggel&auml;chelt.</p>
<div id="attachment_86968" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/hvermann.jpg"><img class="size-medium wp-image-86968" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/hvermann-300x270.jpg" alt="hvermann.jpg" width="300" height="270" /></a><p class="wp-caption-text">Marc H&ouml;vermann ist der Vorsitzende des AStA. Der 28-J&auml;hrige studiert Wirtschaftswissenschaften. Foto: Christopher Ophoven</p></div>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re: Wie seht ihr eure Rolle in diesem Fall?</strong></p>
<p><strong>Marc H&ouml;vermann: </strong>Ich denke, dass wir das Beste aus unseren M&ouml;glichkeiten gemacht haben. Wir werden auch weiterhin alles daf&uuml;r tun, damit sich die Situation verbessert, indem wir die Arbeitsabl&auml;ufe f&uuml;r die Studierenden und das  BAf&ouml;G-Amt erleichtern. Wir arbeiten derzeit beispielsweise daran, dass es ein Formular geben wird, das den Studierenden die Abgabe Ihres Antrages best&auml;tigt.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> <strong>Wird sich die Situation beim BAf&ouml;G </strong><strong>aus eurer Sicht k&uuml;nftig verbessern?</strong></p>
<p><strong>Marc H&ouml;vermann:</strong> Wir hoffen es, aber realistisch gesehen denken wir nicht, dass sich die Situation deutlich verbessert. Das BAf&ouml;G-Amt hat schlichtweg nicht die Kapazit&auml;ten, weil das Geld vom Land derzeit nicht freigegeben wird. Wir werden aber weiter versuchen, die Studierenden in Notlagen mit unserem Hilfsfonds zu unterst&uuml;tzen.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> <strong>In unserem Interview zu Beginn eurer Amtszeit meintet ihr, dass der AStA ein Auto anschafft. Dieses Fahrzeug soll beispielsweise eingesetzt werden, um den AStA-Copy-Shop mit Papier zu beliefern. So langsam m&uuml;sste es in Betrieb gehen, oder?</strong></p>
<p><strong>Horatiu Dancu:</strong> Das Auto ist da, wir haben derzeit nur Probleme mit dem Stra&szlig;enverkehrsamt, das unser Auto nicht zulassen will.</p>
<p><strong>Marc H&ouml;vermann:</strong> Momentan stecken wir in den M&uuml;hlen der B&uuml;rokratie fest. Beim Finanzamt d&uuml;rfen wir Steuern zahlen, aber das Stra&szlig;enverkehrsamt hat wohl noch nie von einer Teilk&ouml;rperschaft &ouml;ffentlichen Rechts geh&ouml;rt.</p>
<p><strong>Horatiu Dancu:</strong> Wir sind derzeit noch in Gespr&auml;chen. Notfalls gibt es wohl noch die M&ouml;glichkeit das Auto &uuml;ber die Hochschule zuzulassen.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re: </strong><strong>Anderes Thema: Ihr wolltet eine Fahrradausleihe starten. Wie ist der derzeitige Stand?</strong></p>
<p><strong>Horatiu Dancu:</strong> Wir haben derzeit leider keine R&auml;umlichkeiten zur Verf&uuml;gung. Die daf&uuml;r vorgesehenen R&auml;ume auf dem Campus-S&uuml;d sind einsturzgef&auml;hrdet, deshalb ist das Projekt bis auf Weiteres vertagt.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> <strong>Insgesamt gesehen: Wie viele eurer Ziele habt ihr bisher sch&auml;tzungsweise umgesetzt?</strong></p>
<p><strong>Marc H&ouml;vermann:</strong> Ich denke, wir stehen derzeit bei deutlich &uuml;ber 50% - wir sind im Soll.</p>
<div id="attachment_86966" class="wp-caption alignright" style="width: 266px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/dancu.jpg"><img class="size-medium wp-image-86966" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/dancu-256x300.jpg" alt="dancu.jpg" width="256" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Horatiu Dancu war schon in der vergangenen Legislaturperiode stellv. Vorsitzender des AStA. Er ist 29 Jahre alt und studiert Bauingenieurwesen. Foto: Christopher Ophoven</p></div>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> <strong>Was erwartet uns also in den kommenden Monaten?</strong></p>
<p><strong>Marc H&ouml;vermann:</strong> Wir starten demn&auml;chst zusammen mit dem FH-AStA einen BAf&ouml;G-Blog, um &uuml;ber den Stand der Bearbeitung zu informieren. Zudem haben wir zusammen mit dem Mieterverein einen Reader erstellt, den wir demn&auml;chst rausbringen. Auf 60 Seiten werden dort unter anderem die Rechte von Mietern erkl&auml;rt. Dann wird es eine Neuauflage des Readers &#8220;Wohnen in Dortmund“ geben, unter anderem mit Ausgehtipps. Derzeit arbeiten wir au&szlig;erdem an dem Flyer &#8220;Studieren mit Kind“.</p>
<p><strong>Horatiu Dancu:</strong> Ab Februar planen wir, das Haus D&ouml;rstelmann (Anm. d. Red. Campus-S&uuml;d) f&uuml;r Veranstaltungen zu nutzen.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> <strong>In unserem ersten Interview hattet ihr damals &uuml;ber eine Verkleinerung des StuPas nachgedacht. Seht ihr das immer noch als eine M&ouml;glichkeit?</strong></p>
<p><strong>Marc H&ouml;vermann:</strong> Diese &Uuml;berlegung gibt es derzeit wohl in allen Listen, ganz einfach weil das politische Interesse (Anm. d. Red. Interesse an Hochschulpolitik) nachl&auml;sst. Wir haben in Dortmund ein vergleichsweise gro&szlig;es Parlament in Hinblick auf die Studierendenzahlen. Das Verh&auml;ltnis von Studierendenzahlen zu Sitzen ist in Bochum beispielsweise viel niedriger – und dort geht es auch.</p>
<p><strong>Horatiu Dancu:</strong> Eine konkrete Regelung wurde derzeit aber noch nicht getroffen. Wahrscheinlich wird es eine Grundbedingung in den Koalitionsgespr&auml;chen vor der kommenden Wahlen werden.</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> <strong>Marc meinte gerade, dass das Interesse an Hochschulpolitik sinkt – was sch&auml;tzt ihr die Beteiligung bei der n&auml;chsten Wahl ein?</strong></p>
<p><strong>Marc H&ouml;vermann:</strong> Ich denke, es werden mehr Leute als bei der letzten Wahl werden. Bei der Senatswahl war die Beteiligung zuletzt ja auch schon h&ouml;her. Die kommende Wahl wird wahrscheinlich auch mit der Senatswahl zusammen durchgef&uuml;hrt. Zus&auml;tzlich wird der AStA, und auch die Hochschule, massiv f&uuml;r diese Wahl werben, damit die Leute wissen, wof&uuml;r und was sie w&auml;hlen. Wie angek&uuml;ndigt wurde die Urnenbedingung wieder aufgehoben, das hei&szlig;t jeder kann am Campus w&auml;hlen wo er will.</p>
<p><strong>Horatiu Dancu:</strong> Ich bin da nicht so positiv eingestellt. Allerdings ist es auch schwer einzusch&auml;tzen, weil die Wahlen wahrscheinlich zusammengef&uuml;hrt werden. Ich denke schlimmer kann es nicht mehr werden.</p>
<p><object width="100%" height="400"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="flashvars" value="showMenu=false&#038;clickToStart=true"/><param name="movie" value="http://www.vuvox.com/collage_express/collage.swf?collageID=050a888e42"/><embed src="http://www.vuvox.com/collage_express/collage.swf?collageID=050a888e42" flashvars="showMenu=false&#038;clickToStart=true" allowFullScreen="true" type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="400"></embed></object></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/17/08/2011/dortmunder-asta-im-interview/">AStA der TU: Alles beim Alten?</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="../../10/03/2011/unternehmen-asta/">“Unternehmen” AStA</a></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.asta.uni-dortmund.de/" target="_blank">AStA der TU Dortmund</a></p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/09/02/2012/tu-die-halbzeitbilanz-des-asta/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Von der Zeche auf die B&#252;hne</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/13/01/2012/von-der-zeche-auf-die-buehne/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/13/01/2012/von-der-zeche-auf-die-buehne/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 10:43:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena Beringhoff</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bandportrait]]></category>

		<category><![CDATA[Duisburg]]></category>

		<category><![CDATA[Menschen im Pott]]></category>

		<category><![CDATA[Themenwoche Pottrait]]></category>

		<category><![CDATA[Videos]]></category>

		<category><![CDATA[im freizeitrausch]]></category>

		<category><![CDATA[Gelsenkrichen]]></category>

		<category><![CDATA[Metal]]></category>

		<category><![CDATA[Pottrait]]></category>

		<category><![CDATA[Ruhrgebiet]]></category>

		<category><![CDATA[Sodom]]></category>

		<category><![CDATA[Thrash]]></category>

		<category><![CDATA[Tom  Angelripper]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=83422</guid>
		<description><![CDATA[Er hat unter Tage gearbeitet und auf gro&#223;en B&#252;hnen gespielt. Er ist im Pott zuhause und hat Platten auf der ganzen Welt verkauft. F&#252;r die Musik lie&#223; er die Zeche zur&#252;ck:  Tom Angelripper von der Kult-Band Sodom im Video-"Pottrait“.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/pottrait_header.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-82582" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/pottrait_header.jpg" alt="pottrait_header" width="600" height="128" /></a></strong> <strong>&#8220;Heimat bedeutet f&uuml;r mich: da sind meine Freunde, hier f&uuml;hl‘ ich mich geborgen und sicher“, sagt Thomas Such. Geboren und aufgewachsen ist der </strong><strong>48-j&auml;hrige Familienvater</strong><strong> in Gelsenkirchen-Buer; ein echtes Kind des Ruhrpotts. Doch bekannt ist er vor allem als: Tom Angelripper, Bassist und S&auml;nger der Band Sodom, Pionier der deutschen Metal-Szene.</strong></p>
<p>&#8220;H&auml;rter als Venom und schneller als Metallica&#8221;, so stellten sich die Bandmitglieder mit den K&uuml;nstlernamen Tom Angelripper, Aggressor und Chris Whitchhunter ihre Musik vor, als sie 1982 die Band &#8220;Sodom&#8221; gr&uuml;ndeten. Harte Riffs, harte Texte - &#8220;Thrash-Metal&#8221; - eine Spielart des Heavy Metal - sollte es sein, so laut und schnell wie m&ouml;glich. &#8220;Das Umfeld hat uns auf jeden Fall gepr&auml;gt&#8221;, sagt Tom Angelripper heute - er selbst z&auml;hlt sich zur &#8220;sozialen Unterschicht&#8221; oder &#8220;Arbeiterklasse&#8221;. Der Vater und der Gro&szlig;vater arbeiteten schon &#8220;auf Zeche&#8221; in Gelsenkirchen-Buer, das Geld reichte damals nicht f&uuml;r ein Auto. &#8220;Ich glaube schon, dass jemand, der bei reichen Eltern aufw&auml;chst, dem die Eltern vielleicht noch eine Gitarre schenken, andere Musik macht.&#8221; Auch nach fast 30 Jahren erfolgreicher Band-Geschichte und der Stilisierung zur &#8220;Metal-Legende&#8221; in Szenekreisen bleibt Tom bodenst&auml;ndig: &#8220;Mein Image ist, einfach so zu sein, wie ich bin.&#8221;</p>
<p><strong>Und jetzt: Boxen an, es wird laut! Hier ist das Video-&#8221;Pottrait&#8221; zum Anschauen:</strong></p>
<p><strong><object width="640" height="360" data="http://www.youtube.com/v/5vnNsDOU3IA?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/5vnNsDOU3IA?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></strong></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Sodom</strong></p>
<div id="attachment_83569" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/sodom.png"><img class="size-medium wp-image-83569 " title="Sodom" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/sodom-300x230.png" alt="Sodom beim &quot;Endzeit-Festival am 20.10.2011 in der Zeche Carl, Essen. Foto: V. Beringhoff" width="300" height="230" /></a><p class="wp-caption-text">Sodom beim &quot;Endzeit-Festival&quot; am 20.10.2011 in der Zeche Carl, Essen. Foto: V. Beringhoff</p></div>
<p style="color: white;"><em>von Valentin Hernoux</em></p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #ffffff;">Sodom ist eine Thrash-Metal Band aus Gelsenkirchen. Gemeinsam mit Bands wie &#8220;Kreator&#8221; und &#8220;Destruction&#8221; gelten Sodom als Klassiker in der deutschen Metal-Szene. Einfl&uuml;sse der Gruppe sind Bands wie Venom und Mot&ouml;rhead. Die Band wurde 1982 von Thomas Such (&#8221;Tom Angelripper&#8221;, </span><span style="color: #ffffff;">Bass und Gesang</span><span style="color: #ffffff;">), </span><span style="color: #ffffff;">Frank Testegen (&#8221;Aggressor&#8221;, Gitarre)  und Christian Dudek (&#8221;Chris Witchhunter&#8221;, Schlagzeug) gegr&uuml;ndet.</span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #ffffff;">W&auml;hrend das erste Album &#8220;Obsessed By Cruelty“ noch bei einigen Kritikern durchfiel, wird das klassischere Thrash-Metal Album &#8220;Persecution Mania&#8221; als Sprungbrett f&uuml;r die internationale Karriere von Sodom angesehen. Mit dem dritten und wohl bekanntesten Album der Band, &#8220;Agent Orange&#8221;, gelang Sodom 1989 endg&uuml;ltig der internationale Durchbruch.</span> <span style="color: #ffffff;">Nach &#8220;Agent Orange&#8221; hielten sich Sodom in der internationalen Szene mit weiteren Alben wie &#8220;Better Off Dead&#8221;, &#8220;Tapping The Vein&#8221; und &#8220;Get What You Deserve&#8221; lange an der Spitze.</span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #ffffff;">Das aktuellste Album, &#8220;In War And &#8220;Pieces&#8221;, brachte die Gruppe 2010 auf den Markt.</span> <span style="color: #ffffff;">Die fast drei&szlig;igj&auml;hrige Bandgeschichte ist von vielen Mitgliederwechseln gepr&auml;gt. Tom Angelripper ist das einzige Gr&uuml;ndungsmitglied, das bis heute auf der B&uuml;hne steht.</span></p>
</div>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color:white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a title="Pottrait: Fu&szlig;ball ist sein Leben" href="http://www.pflichtlektuere.com/12/01/2012/fussball-ist-sein-leben/" target="_blank">Pottrait - Fu&szlig;ball ist sein Leben</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;er: <a title="Pottrait: Ein Leben lang Schrebergarten" href="http://www.pflichtlektuere.com/11/01/2012/der-fritteusen…e-verpflichtet/">Pottrait - Der Fritteusen-Dynastie verpflichtet </a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a title="Pottrait: Traumjob zwischen Hopfen und Malz" href="http://www.pflichtlektuere.com/09/01/2012/traumjob-zwischen-hopfen-und-malz/" target="_blank">Pottrait - Traumjob zwischen Hopfen und Malz</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;er: <a title="Pottrait: Ein Leben lang Schrebergarten" href="http://www.pflichtlektuere.com/10/01/2012/ein-leben-lang-schrebergarten/">Pottrait - Ein Leben lang Schrebergarten </a></p>
</div>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;">eldoradio: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/120110_phz_pottkopp_schrebergarten.wav" target="_blank">Pottk&ouml;ppe - Reinhold Assmus und sein Schrebergarten</a></p>
<p style="color: white;">eldoradio: <a href="http://static.eldoradio.de/podcast/podcast_120112_bed_Fussballsammler.mp3" target="_blank">Pottk&ouml;ppe - Klaus Wobser und seine Fu&szlig;ballsammlung</a></p>
<p style="color: white;">eldoradio: <a href="http://static.eldoradio.de/podcast/podcast_120111_ct_Curryheini.mp3" target="_blank">Pottk&ouml;ppe - Ludger H&ouml;ver und seine Pommesbude</a></p>
<p style="color: white;">eldoradio: <a href="http://static.eldoradio.de/podcast/podcast_120109_ema_Bierbrauerin.mp3" target="_blank">Pottk&ouml;ppe - Katharina Hauke wird Bierbrauerin</a></p>
</div>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;">Web: <a href="http://sodomized.info/" target="_blank">Sodom-Homepage</a></p>
<p style="color: white;">Web:<a href="http://www.zeche-hugo.com/" target="_blank"> Zeche Hugo und &#8220;das kleine Museum&#8221;</a></p>
</div>
<p><strong></strong></p>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/13/01/2012/von-der-zeche-auf-die-buehne/feed/</wfw:commentRss>
<enclosure url="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/120110_phz_pottkopp_schrebergarten.wav" length="29158380" type="audio/x-wav" />
		</item>
		<item>
		<title>BAf&#246;G-Streit: Fakten auf den Tisch</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/15/11/2011/bafoeg-streit-die-fakten-auf-den-tisch-gelegt/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/15/11/2011/bafoeg-streit-die-fakten-auf-den-tisch-gelegt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 11:16:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Crone</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Campus]]></category>

		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Erleuchtung der Woche]]></category>

		<category><![CDATA[Essen]]></category>

		<category><![CDATA[Videos]]></category>

		<category><![CDATA[im freizeitrausch]]></category>

		<category><![CDATA[im hörsaal]]></category>

		<category><![CDATA[Antragsflut]]></category>

		<category><![CDATA[ASta]]></category>

		<category><![CDATA[Bafög-Amt]]></category>

		<category><![CDATA[Geldsorgen]]></category>

		<category><![CDATA[Johannes Blömeke]]></category>

		<category><![CDATA[TU Dortmund]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=76424</guid>
		<description><![CDATA[Lange Schlangen vor dem Baf&#246;G-Amt, monatelange Bearbeitungszeiten, unzufriedene Studenten. Ein Gespr&#228;ch zwischen AStA und dem Amt sollte L&#246;sungen bringen.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 9]&gt;  Normal 0 21   false false false        MicrosoftInternetExplorer4  &lt;![endif]--><!--[if gte mso 9]&gt;   &lt;![endif]--><!--[if gte mso 10]&gt;--><strong>&#8220;In diesem Jahr sind die Probleme mit dem BAf&ouml;G-Amt besonders gravierend&#8221;, hie&szlig; es vor einer Woche in einer Mail des AStA an alle Studierenden. Damit gemeint ist: Zu wenig Mitarbeiter, zu viele Antr&auml;ge, zu lange Bearbeitungsdauer. Die Studierenden sollten &uuml;ber ihre Erfahrungen mit dem Amt berichten, der AStA erhielt in einer Woche &uuml;ber 700 Mails. Ein kl&auml;rendes Gespr&auml;ch zwischen Amtsleitung und AStA sollte die Situation verbessern.</strong></p>
<div id="attachment_76573" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/img_2202.jpg"><img class="size-medium wp-image-76573 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/img_2202-300x200.jpg" alt="Bl&ouml;meke (r.), H&ouml;vermann (l.) Foto: Paul Crone" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Johannes Bl&ouml;meke (l.) und Marc H&ouml;vermann (r.) vom AStA: &quot;Das Problem auf h&ouml;heren Instanzen ansprechen&quot; Foto und Teaserfoto: Paul Crone</p></div>
<p>&#8220;Beide Seiten k&ouml;nnen nicht zufrieden sein, da das Problem nicht gel&ouml;st ist&#8221;, stellt AStA-Referent Johannes Bl&ouml;meke hinterher fest. Dem Anspruch der Studenten auf ihr BAf&ouml;G steht derzeit ein Personaldefizit beim Studentenwerk entgegen. W&auml;hrend viele Studenten noch auf ihre Ausbildungsf&ouml;rderung warten, konnten sich die Beteiligten darauf einigen, in Zukunft konstruktiver zusammenzuarbeiten. Fest steht au&szlig;erdem, so Bl&ouml;meke, dass &#8220;die Antr&auml;ge die h&ouml;chste Priorit&auml;t haben&#8221;, die Studierenden also schnellstm&ouml;glich ihr Geld bekommen.</p>
<p><strong>Angespannte Stimmung zwischen AStA und Studentenwerk</strong></p>
<p>Das war auch in den zahlreichen R&uuml;ckmeldungen an den AStA die gr&ouml;&szlig;te Sorge: Die meisten Beschwerden gab es &uuml;ber die lange Bearbeitungszeit und die reduzierten &Ouml;ffnungszeiten. Angesprochen wurde auch die H&ouml;flichkeit einiger Sachbearbeiter. All dies sorgte in der letzten Woche f&uuml;r eine angespannte Stimmung zwischen AStA und Studentenwerk, wobei die ersten beiden Punkte dem Personalmangel verschuldet waren und sind.</p>
<div id="attachment_76599" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/studentenflut-foto-caroline-nagorski.jpg"><img class="size-medium wp-image-76599 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/studentenflut-foto-caroline-nagorski-300x200.jpg" alt="Foto: Caroline Nagorski" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Lange Wartezeiten und kurze Sprechzeiten: Frust vor dem BAf&ouml;G-Amt. Foto: Caroline Nagorski</p></div>
<p>Insgesamt spricht der Leiter des BAf&ouml;G-Amtes, Wilfried Blattgerste von einem „ sehr fruchtbarem Gespr&auml;ch“, die nicht gewollten Hemmnisse seien &uuml;berwunden. Dem AStA gegen&uuml;ber habe man die Fakten auf den Tisch gelegt. Die sehen wie folgt aus: <span>Um weitere Sachbearbeiter einzustellen m&uuml;sse erst gepr&uuml;ft werden, ob sich das Studentenwerk verschulden darf. Diese M&ouml;glichkeit werde zwar zurzeit gepr&uuml;ft.<em> </em></span>Nur best&uuml;nde auch dann immer noch ein infrastrukturelles Problem sagt Blattgerste: &#8220;Wir sind derzeit nicht in der Lage Arbeitsr&auml;ume f&uuml;r neue Mitarbeiter zu stellen&#8221;.</p>
<p><strong>H&ouml;here Instanzen aufmerksam machen</strong></p>
<p>Deswegen m&uuml;ssen jetzt andere Ma&szlig;nahmen greifen: &#8220;<span>Das BAf&ouml;G-Amt hat zugesagt, dass sie alles M&ouml;gliche tun werden, um die F&auml;lle schnellstm&ouml;glich abzuarbeiten“, sagt AStA-Vorsitzender Marc H&ouml;vermann. Gleichzeitig will der AStA die Studierenden weiter beraten, so dass “die Antr&auml;ge vollst&auml;ndig sind“. Zudem versuche man nach weiteren Gespr&auml;chen mit dem Studentenwerk verst&auml;rkt die h&ouml;heren Instanzen auf das Problem aufmerksam zu machen und damit m&ouml;glichst mehr Geld f&uuml;r die Studentenwerke bereitzustellen.<em> </em>Bisher, so Bl&ouml;meke, hat das zust&auml;ndige Wissenschaftsministerium jedoch noch nicht reagiert.</span></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p style="color: white;">Das Baf&ouml;G-Amt hat derzeit Donnerstags von 9.00 bis 12.00 Uhr und von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr ge&ouml;ffnet. In besonderen H&auml;rtef&auml;llen bietet der AStA &uuml;ber einen Hilfsfond an. Die Konditionen erfahrt ihr <strong><a href="http://www.asta.uni-dortmund.de/hilfsfonds/#more-3694" target="_blank">hier</a></strong>.</p>
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color: white;">do1: Ortstermin: <a href="http://www.do1.tv/2011/11/10/ortstermin-vom-grosen-und-kleinen-geld/" target="_blank">Vom gro&szlig;en und kleinen Geld</a></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.asta.uni-dortmund.de/" target="_blank">Homepage des AStA</a></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.stwdo.de/Finanzen-Geld.3.0.html?&amp;L=myalgybcxykyft" target="_blank">Hompage des Studentenwerks</a></p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/15/11/2011/bafoeg-streit-die-fakten-auf-den-tisch-gelegt/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Humor ist keine Frage der Kultur</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/03/07/2011/humor-ist-keine-frage-der-kultur/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/03/07/2011/humor-ist-keine-frage-der-kultur/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 03 Jul 2011 14:47:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Knop</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Essen]]></category>

		<category><![CDATA[Humor-Themenwoche]]></category>

		<category><![CDATA[Videos]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[aus dem labor]]></category>

		<category><![CDATA[im hörsaal]]></category>

		<category><![CDATA[Ethnologie]]></category>

		<category><![CDATA[Humor]]></category>

		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Kulturwissenschaften]]></category>

		<category><![CDATA[Lachen]]></category>

		<category><![CDATA[Unterschiede]]></category>

		<category><![CDATA[Witze]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=67604</guid>
		<description><![CDATA[Wor&#252;ber lacht eigentlich Afrika? Oder Indien? Verschiedene Kulturen unterscheiden sich auch in ihrem Humor. So kommen Blondinen-Witze nicht &#252;berall gleicherma&#223;en gut an wie in Deutschland. 


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_67218" class="wp-caption alignright" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/humor-die-themenwoche.jpg"><img class="size-full wp-image-67218" title="Montage: Falk Steinborn, Foto: sxc.hu, emospada, BrightyG, mfb1982" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/humor-die-themenwoche.jpg" alt="humor-die-themenwoche" width="600" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Montage: Falk Steinborn, Foto: sxc.hu, emospada, BrightyG, mfb1982</p></div>
<p><strong>Man kann sich dem Thema &#8220;Lachen&#8221; </strong><strong>in der Wissenschaft </strong><strong>auf verschiedene Weise n&auml;hern. Aus psychologischer, aus physiologischer und sogar aus sprachwissenschaftlicher Sicht ist unser Lachen ein hoch komplexer Vorgang. Aus kulturwissenschaftlicher Sicht ist das Thema jedoch bisher kaum beleuchtet worden. Eins ist jedoch klar: Unterschiedliche Formen von Humor haben nichts mit der kulturellen Herkunft eines Menschen zu tun.</strong></p>
<p>Im Allgemeinen kann man zwischen den verschiedenen Kulturen und ihrem Humor keine klare Grenzen ziehen. Eine Unterscheidung ergibt sich jedoch im Umfang des Humors, den eine Kultur aufweist. Das wei&szlig; auch Dr. Rainer Stollmann. Er lehrt am Institut f&uuml;r Kulturwissenschaften und Ethnlogie an der Universit&auml;t Bremen. &#8220;Die Inder zum Beispiel kann man als die Engl&auml;nder des vorderen Orients bezeichnen. Die Engl&auml;nder werden hier in Europa als besonders komisch wahrgenommen.&#8221; Ein gutes Beispiel f&uuml;r den englischen Humor ist die Komikervereinigung Monty Python. In deren Art von Humor sieht der Ethnolge eine Mischung aus Komik und Groteske. &#8220;&Auml;hnlich ist es beim indischen Humor&#8221;, sagt Stollmann. Den Unterschied zwischen Groteske und Witz sieht Rainer Stollmann in vielen Kulturen. &#8220;Das hat etwas mit der Aufgekl&auml;rtheit eines Menschen zu tun.&#8221;</p>
<p><strong>Humor hat was mit Kitzeln zu tun</strong></p>
<p>Den klassischen Ostfriesenwitz hat fast jeder schon einmal geh&ouml;rt. Der Grund, warum wir &uuml;ber solche Witze lachen, bringt den ein oder anderen wahrscheinlich selbst zum schmunzeln. Die meisten Menschen kennen das Gef&uuml;hl, lachen zu m&uuml;ssen, wenn sie gekitzelt werden. Hierbei staut sich durch das Kitzeln &#8220;nerv&ouml;se Energie&#8221; im K&ouml;rper an, die irgenwann in einem Lachen ausbricht. Beim Lachen &uuml;ber einen bestimmten Witz ist es &auml;hnlich. Nur werden beim Kitzeln der Haut die darunter liegenden Nervenzellen stimuliert. In der Komik werden wir aber &#8220;an unserer nationalen und kulturellen Haut gekitzelt&#8221;, erkl&auml;rt Rainer Stollman. Dieses Ph&auml;nomen findet sich aber auch in anderen Kulturen.</p>
<p><strong>Die kleinen feinen Unterschiede</strong></p>
<div id="attachment_67818" class="wp-caption alignright" style="width: 325px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/humorchina01.jpg"><img class="size-full wp-image-67818" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/humorchina01.jpg" alt="Dang Shijie sieht keine gro&szlig;en Unterschiede der Kulturen" width="315" height="352" /></a><p class="wp-caption-text">Dang Shijie glaubt, dass sich die Deutschen vor allem &uuml;ber sich selbst lustig machen. Foto: Simon Knop</p></div>
<p>Wirklich gro&szlig;e Unterschiede zwischen den Kulturen und ihrem Humor kann Dang Shijie nicht erkennen. Er kommt aus der Volksrepublik China und studiert derzeit Wirtschaftsingenieurwesen an der Uni Duisburg-Essen. &#8220;Bei uns sind es eher die regionalen Unterschiede, &uuml;ber die die Leute lachen&#8221;, sagt Shijie. In China g&auml;be es mehr als 150 verschiedene Dialekte, erkl&auml;rt er weiter. So seien es gerade die Menschen im S&uuml;den, die einen f&uuml;r den Rest der Bev&ouml;lkerung unverst&auml;ndlichen Dialekt sprechen. &#8220;Die Menschen im Norden und in der Mitte Chinas sprechen eine Art Einheitschinesisch. Sie glauben, dass sie viel kultivierter sind, als die Menschen im S&uuml;den&#8221;, erz&auml;hlt er. Deshalb w&uuml;rden die Leute aus dem S&uuml;den oft mit einem L&auml;cheln bedacht.</p>
<p>Shijie sieht aber auch eine verbindende Wirkung im Humor. &#8220;Humor kann helfen die Verst&auml;ndigung zwischen den Kulturen zu verbessern&#8221;, so der 26-J&auml;hrige. Als Beispiel f&uuml;hrt er die zahlreichen Jackie-Chan-Filme an. &#8220;Er nimmt zum Beispiel den Kung Fu und macht daraus etwas Lustiges. Wenn die Menschen in Europa oder in Amerika das sehen dann lachen sie dar&uuml;ber. Aber dann fragen sich sich vielleicht irgendwann, wieviel an der Sache wirklich dran ist und fangen an sich mehr f&uuml;r die chinesische Kultur zu interessieren&#8221;, sagt er. Doch bei den Deutschen sieht er da ein Problem. &#8220;Die sind immer sehr vorsichtig, wenn es darum geht, sich &uuml;ber andere Kulturen lustig zu machen. Also machen sie sich lieber &uuml;ber ihre eigene Kultur lustig.&#8221;</p>
<p><strong>Von der Groteske zum Humor</strong></p>
<p>Mit dem Humor ist es in unserem Kulturkreis eigentlich noch gar nicht so  lange her, wie man vielleicht denken w&uuml;rde. Bis zum Ende des 17.  Jahrhundert herrschte in Europa noch die Groteske als Form der  Unterhaltung vor. Ein Beispiel daf&uuml;r sind die Gaukler, die mit ihren  Jahrm&auml;rkten von Stadt zu Stadt zogen und die Menschen mit den  skurrilsten Attraktionen zum Lachen brachten. &#8220;Der Humor kam erst Anfang  des 19. Jahrhunderts allm&auml;hlich auf&#8221;, sagt Rainer Stollman. Ein  ungezwungenes Lachen &uuml;ber Witze war aber in der europ&auml;ischen Geschichte  auch dann nicht immer m&ouml;glich. So erz&auml;hlte man sich im Dritten Reich  Fl&uuml;sterwitze, die wie der Name schon sagt, nur mit vorgehaltener Hand  erz&auml;hlt wurden. In der DDR waren es dann die sogenannten &#8220;H&auml;schenwitze&#8221;.  Bei diesen Witzen ging es um die Politik des Staates. Jedoch wurden sie  so erz&auml;hlt, dass man den Bezug zur Politik nicht mehr direkt erkennen  konnte.</p>
<p><strong>Klassische Autos k&ouml;nnen auch lustig sein</strong></p>
<div id="attachment_67834" class="wp-caption alignleft" style="width: 225px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/humorwocheghana01.jpg"><img class="size-full wp-image-67834" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/humorwocheghana01.jpg" alt="Frank Tagoe kann auch &uuml;ber Klassiker lachen" width="215" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Frank Tagoe kann auch &uuml;ber Klassiker lachen</p></div>
<p>Andere Kulturen lachen manchmal &uuml;ber Dinge, bei denen man in unserem Kulturkreis gar nicht erst darauf kommen w&uuml;rde, &uuml;ber sie zu lachen. So sind es in Ghana zum Beispiel klassische Autos, die die Leute auf offener Stra&szlig;e zum Lachen bringen k&ouml;nnen. Frank Tagoe kennt das. Er kommt aus Ghana und studiert derzeit Maschinenbau an der Universit&auml;t Duisburg-Essen. &#8220;Das sind dann wirklich keine alten Klapperkisten, sondern richtig gute Autos. Aber die Leute finden es halt komisch&#8221;, sagt Frank. Aber auch sehr dicke und besonders gro&szlig;e Menschen g&auml;ben den Leuten in Ghana einen Grund zum Lachen. &#8220;Einmal habe ich in einem Gesch&auml;ft in Deutschland erlebt, dass eine dicke Frau hereinkam und der Mann an der Kasse hat angefangen, ihr Klamotten f&uuml;r ein Baby anzubieten. Die Frau war danach echt sauer. Sowas w&auml;re in Ghana &uuml;berhaupt gar kein Problem.&#8221;</p>
<p>Gelacht wird also auch anderswo und manchmal auch &uuml;ber Dinge, die wir so gar nicht lustig finden. Letzendlich kommt es weniger auf die Kultur aus der ein Mensch stammt an, sondern viel mehr auf seine Pers&ouml;nlichkeit.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color: white;">pflichtlektuere: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/01/07/2011/humor-hat-viele-gesichter/" target="_blank">Humor hat viele Gesichter</a></p>
<p style="color: white;">eldoradio*: <a href="http://www.eldoradio.de/podcast/item.php?idx=2799&amp;sel=ressort&amp;selidx=17" target="_blank">Ein Clown in der Kulturfalle - das H&ouml;rspiel</a></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://german.irib.ir/radioislam/der-islam/item/147885-lachen-und-weinen-in-der-islamischen-kultur" target="_blank">Lachen und Weinen in der islamischen Kultur</a></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.mediaculture-online.de/fileadmin/bibliothek/bausinger_lachkultur/bausinger_lachkultur.html" target="_blank">Wissenschaftliche Arbeit &uuml;ber die Lachkultur</a></p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/03/07/2011/humor-ist-keine-frage-der-kultur/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Peter Kloeppel im Talk &#252;ber &#8220;spannende Nachrichten&#8221;</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/16/02/2011/peter-kloeppel-im-talk-ueber-spannende-nachrichten/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/16/02/2011/peter-kloeppel-im-talk-ueber-spannende-nachrichten/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 14:04:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nadja Bobrova</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Duisburg]]></category>

		<category><![CDATA[Essen]]></category>

		<category><![CDATA[Videos]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im hörsaal]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>

		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>

		<category><![CDATA[Journalistik]]></category>

		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

		<category><![CDATA[Peter Kloeppel]]></category>

		<category><![CDATA[Privatfernsehen]]></category>

		<category><![CDATA[RTL]]></category>

		<category><![CDATA[Schweine]]></category>

		<category><![CDATA[Talk]]></category>

		<category><![CDATA[Tiere]]></category>

		<category><![CDATA[Zoom-dasMediencafé]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=52193</guid>
		<description><![CDATA[Schweine und Menschen brauchen eine sinnvolle Besch&#228;ftigung, so der RTL-Moderator Peter Kloeppel. Mehr &#252;berraschende Vergleiche gab es von ihm im „Zoom-das Mediencafé“ des Lernsenders NRWision. 


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schweine – die sind ein bisschen, wie Menschen. Zumindest, was ihren Zeitvertreib angeht, wenn ihnen mal langweilig ist. Diesen und andere &uuml;berraschende Vergleiche von Tier und Mensch gab es am vergangenen Montag bei Peter Kloeppels Besuch in der Talksendung &#8220;Zoom-das Mediencafé“ des Dortmunder Lernsenders <em>nrwision</em>. </strong></p>
<div id="attachment_52145" class="wp-caption alignright" style="width: 200px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/168914_10150104927213872_119629428871_6226049_3747403_n.jpg"><img class="size-medium wp-image-52145" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/168914_10150104927213872_119629428871_6226049_3747403_n-190x300.jpg" alt="&quot;Tagesschau - das w&auml;re nichts f&uuml;r mich&quot;" width="190" height="300" /> </a> <p class="wp-caption-text">&quot;Tagesschau - das w&auml;re nichts f&uuml;r mich.&quot; Foto: Florian Mei&szlig;ner</p></div>
<p>RTL-Chefredakteur und Nachrichtensprecher Peter Kloeppel hat von vielen Sachen Ahnung. Aber von einer ganz besonders – und zwar von Schweinen. Nicht nur, weil er sie richtig s&uuml;&szlig; findet, sondern weil der Nachrichtenmann vor seiner Journalistenkarriere sich der entsprechenden Wissenschaft hingegeben hat. Peter Kloeppel ist studierter Landwirt und hat seine Diplomarbeit ganz im Sinne seiner Leidenschaft f&uuml;r Nutztiere &uuml;ber Haltungssysteme von Schweinen geschrieben. Naja, vielleicht klingt es zu vereinfacht, aber dass Schweine auch eine sinnvolle Besch&auml;ftigung brauchen – das war dabei sein Res&uuml;mee.</p>
<p>Kurz nach dem Studium wurde dem  jungen Kloeppel eine Sache klar – er wollte Stall und Forke gegen Studio und Mikrofon eintauschen und dabei etwas &#8220;richtig Neues ausprobieren“. Diesen Traum hat er verwirklicht und lebt ihn bis heute. &#8220;RTL – das ist mein Sender, hier bin ich hineingewachsen, hier f&uuml;hle ich mich zu Hause“, erz&auml;hlt Kloeppel &uuml;ber den Fernsehkanal, den er seit den Kinderschuhen begleitet hat. F&uuml;r „seinen“ Sender steht Peter Kloeppel mit breiten Schultern und bekennt sich eindeutig als Bevormunder der Nachrichten im Privatfernsehen.</p>
<p>&#8220;Die &ouml;ffentlich-rechtlichen Nachrichten sind mir zu starr.“  Zur Tagesschau hat sich der Nachrichtenmoderator niemals hingezogen gef&uuml;hlt und bleibt auch heute dabei, denn &#8220;Nachrichten einfach verlesen“ – das sei nie was f&uuml;r ihn gewesen, &#8220;eher mitgestalten“, das entspr&auml;che eher seinem Profil. &#8220;Wenn sich Herr Westerwelle zu den Ereignissen in &Auml;gypten &auml;u&szlig;ert, ist es eine Binsenwahrheit, die noch lange keine Nachricht ist. “Politik werde nicht zur Nachricht, wenn jemand etwas sagt, meint Kloeppel und setzt eher auf Betroffenheit seiner Zuschauer durch das Ereignis. Erst wenn es einen angeht wird die Nachricht spannend.</p>
<p><strong>Spannend gleich rei&szlig;erisch?</strong></p>
<p>Aber was ist denn heute f&uuml;r Otto Normalverbraucher richtig spannend? F&uuml;r viele Zuschauer steht RTL f&uuml;r rei&szlig;erische Nachrichten, Sensationsfernsehen. Aber ist das gleich interessant und spannend und vor allem:Entspricht das tats&auml;chlich der Nachrichtenideologie von RTL?  Nicht f&uuml;r Peter Kloeppel, &#8220;Bei uns gelten die selben Qualit&auml;tskriterien, wie &uuml;berall sonst“, verteidigt Kloeppel seine Nachrichtensendung, &#8220;Wir bei RTL-Aktuell setzen genauso viel auf Aktualit&auml;t, Relevanz und Richtigkeit. Und was bei uns schiefl&auml;uft, das nehmen wir als Anlass aus den eigenen Fehlern zu lernen.“ Dennoch mindern solche Aussagen ja bekanntlich kaum etwas an der Kritik der Fernsehkritiker am Sensationsjournalismus und dem Voyeurismus.</p>
<div id="attachment_52275" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/schwein.jpg"><img class="size-medium wp-image-52275" title="Schwein" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/schwein-300x225.jpg" alt="Auch Schweine m&uuml;ssen unterhalten werden. Foto: hennerm auf flickr.com" width="300" height="225" /> </a> <p class="wp-caption-text">Auch Schweine m&uuml;ssen unterhalten werden. Foto: hennerm auf flickr.com</p></div>
<p>Zum Einen in Bezug auf die Nachrichten, zum Anderen im Hinblick auf sonstige Sendungen des Fernsehkanals RTL. Da w&auml;ren vor allem die -  mittlerweile f&uuml;r alle traurig bekannten - Reality-Shows. Bestehend aus kurzen Ausschnitten aus dem angeblich &#8220;t&auml;glichen Leben“ von gr&ouml;&szlig;tenteils Hartz IV-Empf&auml;ngern, Schulschw&auml;nzern und Alkoholikerkindern – und jetzt kommt f&uuml;r viele die gro&szlig;e &Uuml;berraschung: gespielt von immer neuen Laien-Darstellern. Ob man daraus ebenfalls etwas lernen k&ouml;nne? Ne, meint Kloeppel, sowas schaue er selbst nicht unbedingt an seinem freien Nachmittag an, h&ouml;chstens bei der Arbeit in der Redaktion, wenn der Fernseher den ganzen Tag  l&auml;uft. Aber da w&auml;ren diese zwei Argumente, zwei Tatsachen -  Gr&uuml;nde, warum solche Sendungen nachmittags in unseren Fernsehern trotzdem rauf und runter laufen: &#8220;Erstens“, meint Kloeppel, &#8220;ist das oft die Realit&auml;t, soziale Konflikte, die oft genug passieren, um sie aufzugreifen. Und zweitens“, und das ist wohl der viel wichtigere Grund, &#8220;Die Zuschauer wollen das sehen – sie schalten ein und empfinden scheinbar Interesse an solchen Themen. Schlie&szlig;lich macht man Fernsehen nicht f&uuml;r sich selbst.“</p>
<p><strong>Fernsehen f&uuml;r den Zuschauer und nicht f&uuml;r den Kritikerlob</strong></p>
<div id="attachment_52146" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><strong></strong> <strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/dsc_0066.jpg"><img class="size-medium wp-image-52146" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/dsc_0066-300x198.jpg" alt="&quot;Auch Schweine m&uuml;ssen besch&auml;ftigt werden.&quot;" width="300" height="198" /> </a> </strong> <p class="wp-caption-text">&quot;Bei RTL Aktuell gelten die selben Qualit&auml;tskriterien, wie bei &ouml;ffentlich-rechtlichen Nachrichten.&quot; Foto: Florian Mei&szlig;ner</p></div>
<p>Und das kann wohl kaum jemand bestreiten. Denn es soll einer einen Stein werfen, der sich noch nie eine solche Sendung angeguckt hat. Die Frage nach dem Niveau stellt man sich dabei insgeheim zwar schon, aber zum „Niveaufernsehen“ umschalten – das tut dann doch nicht jeder. Deshalb sollten wir vielleicht einmal in sich reinh&ouml;ren und &uuml;berlegen, bevor wir kritisieren und uns &uuml;ber die Anderen aufregen: Ist das, was wir uns da anschauen einfach blo&szlig; ein Zeitvertreib, so &auml;hnlich wie bei den Lieblingstieren von Herrn Kloeppel? Oder ist es doch etwas &uuml;beraus Entscheidendes - n&auml;mlich das, was wir als „spannend“ empfinden?</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"><!--  [if gte mso 10]&gt; &lt;!   /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-priority:99; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin-top:0cm; 	mso-para-margin-right:0cm; 	mso-para-margin-bottom:10.0pt; 	mso-para-margin-left:0cm; 	line-height:115%; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:11.0pt; 	font-family:"Calibri","sans-serif"; 	mso-ascii-font-family:Calibri; 	mso-ascii-theme-font:minor-latin; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-theme-font:minor-fareast; 	mso-hansi-font-family:Calibri; 	mso-hansi-theme-font:minor-latin;} --></p>
<div class="additionallinks">
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"><strong><span style="color: #ffffff;"><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">Mehr zum Thema</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"><span style="color: #ffffff;"><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">Die komplette Sendung mit Peter Kloeppel bei &#8220;Zoom - das Mediencafé&#8221; gibt es ab dem 28. Februar bei <em><strong>nrwision</strong> </em>auf <a href="http://www.nrwision.de/" target="_blank">www.nrwision.de</a> und t&auml;glich im Programm von <em><strong>nrwision</strong> </em>im digitalen Kabelnetz.</span></span></p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/16/02/2011/peter-kloeppel-im-talk-ueber-spannende-nachrichten/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Junge Polizisten: Mit Uniform und neutraler Brille</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/27/01/2011/polizei-ausbildung-streife-und-studium/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/27/01/2011/polizei-ausbildung-streife-und-studium/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 17:28:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthis Dierkes</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[Videos]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>

		<category><![CDATA[Polizei]]></category>

		<category><![CDATA[polizei bochum]]></category>

		<category><![CDATA[polizei nrw]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=50827</guid>
		<description><![CDATA[Der eine f&#228;hrt Streife, der andere ist bei Gro&#223;veranstaltungen im Einsatz. Zwei junge Bochumer Polizisten berichten &#252;ber ihre Arbeit und wie es ist, manchmal zwischen den Fronten zu stehen.  


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Viele Wege f&uuml;hren zur Polizei. Matthias-Maximilian Hartmann (25) hat Architektur studiert und geht jetzt auf Streife. Sein Kollege Lars Korspeter (28) begann direkt nach dem Abitur die Ausbildung und steht jetzt als Bereitschaftspolizist bei Fu&szlig;ballspielen und Demonstrationen zwischen den Fronten. Freund und Helfer oder ungeliebte Ordnungsh&uuml;ter? Die beiden jungen Polizisten sprechen &uuml;ber Ausbildung, Emotionen und die Macht der Medien. </strong></p>
<div id="attachment_50920" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/polizisten_2_pflichtlektuere.jpg"><img class="size-medium wp-image-50920" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/polizisten_2_pflichtlektuere-300x200.jpg" alt="Unterschiedliche Wege: Mathias-Maximilian Hartmann hat zuerst Architektur studiert. Sein Kollege Lars Korspeter hat seine Ausbildung direkt nach dem Abitur begonnen. Foto: Matthis Dierkes" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Unterschiedliche Wege: Matthias-Maximilian Hartmann hat zuerst Architektur studiert. Sein Kollege Lars Korspeter hat seine Ausbildung direkt nach dem Abitur begonnen. Foto: Matthis Dierkes.</p></div>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re: </strong>Herr Hartmann,  Sie haben zun&auml;chst drei Jahre Architektur studiert, bevor Sie sich f&uuml;r eine Ausbildung bei der Polizei entschieden haben. Ist das der richtige Weg?</p>
<p><strong>Hartmann:</strong> Das ist ganz individuell. Manch einer hat mit 18 Jahren schon einen so gefestigten Charakter, dass er jede Aufgabe bei der Polizei meistern kann. Anderen tut es gut, wenn sie zuerst noch ein bisschen reifer werden.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> Hat denn jeder das Zeug zum Polizisten?</p>
<p><strong>Korspeter:</strong> Ein ganz normaler Mensch sein, das reicht vollkommen. Man muss fit sein, und in Nordrhein-Westfalen braucht man f&uuml;r den gehobenen Dienst Abitur. Das hei&szlig;t aber nicht, dass man in der Schule ein &Uuml;berflieger sein muss. Wichtig ist, dass man mit Menschen umgehen kann, kommunikativ ist und ein Werteverst&auml;ndnis hat. Wer am Ende nicht genommen wird, muss sich aber keine Vorw&uuml;rfe machen. Dann passt man einfach nicht in das &#8220;Raster&#8221;.</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td style="border-color: white; text-align: left; background-color: white; border-spacing: 10px; width: 10px;"><iframe src="http://player.vimeo.com/video/18838033" width="295" height="166" frameborder="0"></iframe></td>
<td style="border-color: white; text-align: right; background-color: white; border-spacing: 10px; width: 10px;"><iframe src="http://player.vimeo.com/video/18814081" width="295" height="166" frameborder="0"></iframe></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> Im Einsatz stehen Sie oft zwischen zwei Lagern. Kann man da immer neutral bleiben?</p>
<p><strong>Korspeter:</strong> Wenn ich die Uniform trage, schaue ich durch eine neutrale Brille. Ich merke das immer wieder im Stadion. Wenn ich da selbst als Fan hingehe, fiebere ich mit. Sobald ich im Dienst bin und mein Verein spielt, jubel ich bei Toren nicht mit. Dann konzentriere ich mich auf die Trib&uuml;ne und behalte die Situation im Auge. Egal, ob beim Fu&szlig;ball, bei linken oder rechten Demonstrationen: Als Polizist muss ich mich immer im Griff haben.</p>
<div id="attachment_50997" class="wp-caption alignleft" style="width: 248px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/bewerberzahlen.jpg"><img class="size-medium wp-image-50997" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/bewerberzahlen-300x300.jpg" alt="2010 wurden in Nordhrein-Westfalen knapp 15 Prozent der Bewerber in den Polizeidienst &uuml;bernommen. Grafik: Fabian Karl. " width="238" height="238" /></a><p class="wp-caption-text">2010 wurden in Nordrhein-Westfalen knapp 15 % der Bewerber in den Polizeidienst &uuml;bernommen. Grafik: Fabian Karl. </p></div>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> Ist es f&uuml;r einen jungen Menschen nicht unglaublich schwierig, diese Professionalit&auml;t zu erlernen?</p>
<p><strong>Korspeter:</strong> Das ist es. Aber man lernt mit jedem Einsatz dazu. Und ich glaube, dass auf diese Eigenschaft auch bei den Auswahlverfahren geachtet wird. Dass Typen eingestellt werden, bei denen man davon ausgeht, dass sie jeder Situation gewachsen sind.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> Stuttgart 21 oder die j&uuml;ngsten Castor-Transporte haben ordentlich am Bild des Freund und Helfers gekratzt. Merken Sie, dass sich die Einstellung der Bev&ouml;lkerung Ihnen gegen&uuml;ber ver&auml;ndert hat?</p>
<p><strong>Korspeter:</strong> Das ist eine sehr schwierige Frage. Ich glaube, dass die Polizei bei &auml;lteren Menschen nach wie vor ein sehr hohes Ansehen genie&szlig;t. Bei den Eins&auml;tzen der Bereitschaftspolizei haben wir es mittlerweile aber mit sehr vielen jungen Menschen zu tun. Viele gehen gemeinsam zu Fu&szlig;ballspielen und engagieren sich bei politischen Veranstaltungen. Falls das Ansehen der Polizei bei einer Gesellschaftsgruppe derzeit nicht ganz so gut ist, dann sicherlich bei der j&uuml;ngeren Generation.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> Erleben Sie das im Streifendienst auch so?</p>
<p><strong>Hartmann:</strong> Nein, nicht ganz. Denn wir werden sehr h&auml;ufig gerufen, um den Menschen in Gefahrsituationen zur Seite zu stehen. Mit der Streifenpolizei wird daher viel h&auml;ufiger der „Freund und Helfer“ in Verbindung gebracht.</p>
<div id="attachment_50892" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/presseschau.jpg"><img class="size-large wp-image-50892" title="Schlagzeilen Polizei" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/presseschau-600x201.jpg" alt="Stuttgart 21 oder Gorleben: In letzter Zeit steht die Polizei h&auml;ufig in den Schlagzeilen. Collage: Matthis Dierkes" width="600" height="201" /></a><p class="wp-caption-text">Stuttgart 21 oder Gorleben: In letzter Zeit steht die Polizei h&auml;ufig in den Schlagzeilen. Collage: Matthis Dierkes</p></div>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> Die Polizei wurde bei den Eins&auml;tzen um Stuttgart 21 und die Castor-Transporte heftig kritisiert. Auch in den Medien. Zurecht?</p>
<p><strong>Korspeter:</strong> Wir verfolgen die Berichterstattung &uuml;ber diese Ereignisse ganz bewusst und interessiert. Und wir fragen uns auch h&auml;ufig: Warum werden jetzt gerade diese Bilder gezeigt und vielleicht andere nicht? Dann werden einfach nur die spektakul&auml;ren Bilder gezeigt, einschreitende Polizisten, die gegen Demonstranten vorgehen m&uuml;ssen.<br />
Wir w&uuml;rden uns freuen, wenn die Berichterstattung manchmal objektiver w&auml;re und ersichtlich w&uuml;rde, warum die Polizei etwas macht.<br />
Wir resignieren aber auch nicht. Die Medien sind nun mal die Medien und machen ihre Berichterstattung. Uns ist wichtig, dass wir gute Arbeit leisten.</p>
<p>Ein Interview von Fabian Karl und Matthis Dierkes.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Das &#8220;Raster&#8221; bei der Polizei-Ausbildung</strong></p>
<p style="color: white;">„Ein ganz normaler Mensch&#8221; zu sein, reicht nicht ganz aus. Wer nicht durch das Raster fallen will, der muss einige Auflagen erf&uuml;llen: So sind Vorstrafen tabu, man muss aus „polizei&auml;rztlicher“ Sicht als „diensttauglich“ befunden werden, sowohl das Sport- als auch ein Rettungsschwimmabzeichen gemacht haben, und man braucht Abitur oder Fachhochschulreife. Hinzu kommen k&ouml;rperliche Mindestvoraussetzungen. Frauen d&uuml;rfen nicht kleiner als 1,63 Meter sein. M&auml;nner m&uuml;ssen mindestens 1,68 Meter gro&szlig; sein. Und zudem sollte der Body-Mass-Index irgendwo zwischen 20 und 25 liegen. Der Weg zur Ausbildung im Detail steht auf den Internet-Seiten der Polizei Nordrhein-Westfalen:</p>
<p><a title="Die Grundvoraussetzungen" href="http://www.polizei-nrw.de/beruf/berufsangebot/Grundvoraussetzungen/" target="_blank"><span style="text-decoration: none;"><em>Grundvoraussetzungen</em> </span></a><em><br />
</em><a title="Ablauf" href="http://www.polizei-nrw.de/beruf/Auswahl/das-auswahlverfahren/der-ablauf/" target="_blank"><span style="text-decoration: none;"><em>Intelligenztest, Fitnesstest und Assessment-Center</em></span></a><em><br />
</em><a title="Duales Studium bei der Polizei NRW" href="http://www.polizei-nrw.de/beruf/stepone/data/downloads/5e/00/00/flyer_bachelor.pdf" target="_blank"><span style="text-decoration: none;"><em>Duales Studium (PDF)</em></span></a><em></em></p>
<p style="color: white;"><em><strong>Gewalt gegen Polizeibeamte</strong></em></p>
<p style="color: white;">Eine <a title="KFN-Studie: Gewalt gegen Polizeibeamte" href="http://www.kfn.de/versions/kfn/assets/zwiggpolizei.pdf"><span style="text-decoration: none;"><em>Studie</em></span></a> des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN) aus dem vergangenen Jahr untersuchte die Gewalt gegen Polizisten in Deutschland. Danach ist die Zahl der im Dienst schwer verletzten Polizisten in den letzten f&uuml;nf Jahren um 60 Prozent gestiegen. 87 Prozent der 22.500 befragten Beamten gaben an, 2009 bedroht oder beleidigt worden zu sein, mehr als ein Viertel wurde im Dienst getreten oder geschlagen, und jeder 50. Polizist (2%) wurde mit einer Schusswaffe bedroht. Die T&auml;ter seien dabei j&uuml;nger als noch vor einigen Jahren und bei ihren Angriffen immer &ouml;fter betrunken.</p>
<p style="color: white;">
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/27/01/2011/polizei-ausbildung-streife-und-studium/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Islam an der Uni</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/25/11/2010/raus-aus-dem-hinterhof-islam-an-der-uni/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/25/11/2010/raus-aus-dem-hinterhof-islam-an-der-uni/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Nov 2010 15:31:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sarah Zoche</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Essen]]></category>

		<category><![CDATA[Videos]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im hörsaal]]></category>

		<category><![CDATA[Hochschulpolitik]]></category>

		<category><![CDATA[Integration]]></category>

		<category><![CDATA[Integrationsdebatte]]></category>

		<category><![CDATA[Islam]]></category>

		<category><![CDATA[islamische Theologie]]></category>

		<category><![CDATA[Moschee]]></category>

		<category><![CDATA[Muslime]]></category>

		<category><![CDATA[Universität Münster]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=44469</guid>
		<description><![CDATA[Der Islam kommt an die deutschen Hochschulen! Wir stellen euch NRWs neuen Islam-Studiengang der Uni-M&#252;nster vor und erkl&#228;ren, was sich Politiker, Muslime und Studenten davon versprechen.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Islam kommt an die deutschen Hochschulen! Wir stellen euch Nordrhein-Westfalens neuen Islam-Studiengang der Uni-M&uuml;nster vor und erkl&auml;ren, was sich Politiker, Muslime und Studenten davon versprechen.</strong></p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-44513" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/uni_neu1-600x200.jpg" alt="uni_neu1" width="600" height="200" /></p>
<p>Ansto&szlig; zur Einf&uuml;hrung eines Islam-Studiengangs war eine <a href="http://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/9678-10.pdf" target="_blank">Empfehlung des deutschen Wissenschaftsrats</a> im Januar. Das wichtigste Beratungsgremium in Sachen Wissenschaftspolitik war sich sicher: Der Islam geh&ouml;rt an die Uni. Vor etwa einem Monat dann die bahnbrechende <a href="http://www.wdr.de/themen/kultur/religion/islam/glaube/101014.jhtml?rubrikenstyle=kultur" target="_blank">Meldung</a><span> </span>von Bildungsministerin Annette Schavan (CDU). In Osnabr&uuml;ck, T&uuml;bingen und M&uuml;nster sollen die ersten Studieng&auml;nge f&uuml;r islamische Theologie eingerichtet und mit jeweils 5 Millionen Euro vom Staat gef&ouml;rdert werden. Das Besondere daran: Muslimische Geistliche, so genannte <span>Imame</span>, k&ouml;nnen nun erstmals komplett in Deutschland ausgebildet werden.</p>
<p>F&uuml;r NRW mit dabei: die <a href="http://www.uni-muenster.de/de/" target="_blank">Universit&auml;t M&uuml;nster</a>. Hier k&ouml;nnen sich Studenten bereits seit 2004 zum islamischen Religionslehrer ausbilden lassen. Die Ausbildung zum Imam ist dagegen eine Neuheit. Momentan wird flei&szlig;ig geplant. Das Wichtigste zum neuen Studiengang &#8220;islamische Theologie&#8221;  und wie dieser an der Uni M&uuml;nster aussehen wird, hier kurz zusammengefasst:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-44524" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/infos_foto.jpg" alt="" width="693" height="1040" /></p>
<p><em><strong>Der Islam ist mehr als &#8220;Integration, Moschee und Kopftuch&#8221;</strong></em></p>
<p>Ziel sei es dabei, so der in M&uuml;nster zust&auml;ndige Professor f&uuml;r islamische Religionsp&auml;dagogik Mouhanad Khorchide, Menschen aufzukl&auml;ren und eine objektive beziehungsweise sachliche Auseinandersetzung mit religi&ouml;sen Themen zu erm&ouml;glichen. Tats&auml;chlich besch&auml;ftigen sich laut Zahlen des Wissenschaftsrats bislang nur 20 Prozent der Lehrinhalte islamwissenschaftlicher Studienf&auml;cher mit dem Islam als Religion.  &#8220;Der allgemeine Diskurs rund um den Islam ist bislang leider sehr plakativ&#8221;, sagt Khorchide. &#8220;Alles, was den Leuten zum Islam einf&auml;llt, hat mit<span> </span>Integration, Moschee oder Kopftuch zu tun. Das war&#8217;s. Und das soll sich durch unseren Studiengang &auml;ndern.&#8221;</p>
<div id="attachment_44479" class="wp-caption alignleft" style="width: 246px"><img class="size-full wp-image-44479    " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/frauen1.jpg" alt="© lamio - photolia.com" width="236" height="157" /><p class="wp-caption-text">Das Hinterhof-Image der Moscheen soll schon bald der Vergangenheit angeh&ouml;ren. Foto: lamio/fotolia.com</p></div>
<p>Muslime haben anscheinend nach wie vor mit vielen Vorurteilen zu k&auml;mpfen. Auf unsere Nachfrage, warum es so wichtig sei, den Islam an die Hochschulen zu bringen, lautete das Statement der Pressesprecherin des Bundesministeriums f&uuml;r Bildung und Forschung: &#8220;Es ist ja allgemein bekannt, dass Imame ihre Predigten in Moscheen oft in anderen Sprachen halten. Dort werden dann mitunter Dinge gesagt, die nicht mit unserem Grundgesetz vereinbar sind.&#8221;</p>
<p>Wir fragen daher Talha Kali von der <a href="http://www.islamischegemeindebochum.de/" target="_blank">Islamischen Gemeinde Bochum</a>, ob er den neuen Islam-Studiengang f&uuml;r n&ouml;tig h&auml;lt. Den Studiengang, so der 29-J&auml;hrige, begr&uuml;&szlig;e man in Bochum sehr. Denn derartige Vorurteile seien auch direkt vor Ort zu sp&uuml;ren. &#8220;Wir haben selbst so eine typische Hinterhof-Moschee und h&ouml;ren immer wieder, wie gef&auml;hrlich das von Au&szlig;en aussieht. Wenn die Leute w&uuml;ssten, dass unsere Geistlichen an deutschen Hochschulen ausgebildet werden und deutsch sprechen, h&auml;tten die Leute vielleicht mehr Vertrauen. Das w&uuml;rde alles viel transparenter machen und die Gemeinden &ouml;ffnen.&#8221;</p>
<p><strong><em>Playstation und Widerworte: Auf der Suche nach einem europ&auml;ischen Islam</em></strong></p>
<p>Dabei geh&ouml;rt die Moschee seiner Gemeinde schon zu einer der fortschrittlichsten. Schwarzes Brett, Predigten, Internetauftritt: alles auf deutsch. Und mehr noch. Als unabh&auml;ngige Einrichtung ist sie keinem Verband angeschlossen und sucht sich ihre Imame selbst aus. Normalerweise kommen diese ausschlie&szlig;lich aus dem Ausland und bleiben dann f&uuml;r zwei bis vier Jahre in einer deutschen Moschee. In einem nichtmuslimischen Umfeld bekommen sie dann h&auml;ufig Probleme. &#8220;Solche Leute verstehen nicht, dass man hier anders lebt. Warum man Widerworte gibt oder warum man Playstation spielt. Wir haben hier viele junge Muslime und die werden einfach nicht verstanden&#8221;, erkl&auml;rt Kali. &#8220;Deswegen brauchen wir Imame, die sich mit der europ&auml;ischen Kultur und Deutschland auskennen.&#8221; Dass sie deutsch sprechen, sei dabei besonders wichtig: Das sporne vor allem &auml;ltere Leute an, deutsch zu lernen.</p>
<div id="attachment_44540" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><img class="size-medium wp-image-44540" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/imam2-300x199.jpg" alt="" width="270" height="179" /><p class="wp-caption-text">Der Bedarf an Imamen ist gro&szlig;: Vor allem deutsch sprachige Geistliche sind schwer zu finden. Foto: ozmurdonaz/istockphoto</p></div>
<p>Die islamische Gemeinde Bochum hat ihren Wunschkandidaten letzten Endes gefunden, doch die Suche war alles andere als leicht. Dass Muslime sich jetzt direkt vor Ort ausbilden lassen, k&ouml;nnte demnach eine gro&szlig;e Hilfe sein. &#8220;Wer wei&szlig;, vielleicht werden wir in Zukunft ja schon hier in Nordrhein-Westfalen f&uuml;ndig und m&uuml;ssen nicht die ganze Welt absuchen&#8221;, sagt Kali mit einem Augenzwinkern.</p>
<p>Aber auch die offiziellen Zahlen sprechen f&uuml;r sich: Auf vier Millionen Muslime in Deutschland kommen etwa 1.500 hauptamtliche Imame<span> </span><span>(Zahlen: Islamarchiv Soest)</span>. Umgerechnet w&auml;ren das circa 2.700 Muslime pro Imam. Zum Vergleich: Im Christentum sind es nur ungef&auml;hr 1.350, also halb so viele, Gl&auml;ubige pro Pfarrer beziehungsweise Priester. Und dort spricht man von einem &#8220;Priestermangel&#8221;. Kurz: Der Bedarf ist gro&szlig;.</p>
<p><strong><em>M&uuml;nster bleibt zun&auml;chst Einzelfall in NRW</em></strong></p>
<p>Und dennoch: Nicht jeder ist von dem neuen Konzept derartig begeistert. So kommt beispielsweise von Seiten der <a href="http://www.ruhr-uni-bochum.de/" target="_blank">Ruhr-Uni Bochum</a> Widerstand. Hier gibt es im Rahmen der Religionswissenschaften einen Lehrstuhl f&uuml;r Islamwissenschaften. Einen Studiengang wie in M&uuml;nster wird es aber definitiv nicht geben. Der Grund: Man will sich auf die Forschung und Lehre konzentrieren. Die praktische Ausbildung im religi&ouml;sen Bereich wird nicht unterst&uuml;tzt.</p>
<div id="attachment_44474" class="wp-caption alignleft" style="width: 266px"><img class="size-full wp-image-44474  " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/studium.jpg" alt="© Jasmin Merdan - photolia.com" width="256" height="381" /><p class="wp-caption-text">Islamische Theologie an der Hochschule: Experten glauben, das Konzept setzt sich durch. Foto: Jasmin Merdan/fotolia.com</p></div>
<p>Bereits jahrzehntelang w&uuml;tet die Diskussion, ob die religi&ouml;se Ausbildung an die Uni geh&ouml;rt oder nicht. Auf der einen Seite gibt es den <span>Staatskirchenvertrag</span>, der den Religionen einen Platz an der Hochschule sichert. Auf der anderen Seite bem&auml;ngeln Kritiker, dass es eine Wissenschaft, bei der das Ergebnis schon von Anfang an feststeht, an der Uni nichts zu suchen habe.</p>
<p>Aus diesem Grund h&auml;lt auch Sven Bretfeld vom Institut f&uuml;r Religionswissenschaften (RUB) nichts von dem neuen Studiengang in M&uuml;nster. &#8220;Statt erstmal das generelle Problem der fraglichen Theologiestudieng&auml;nge zu l&ouml;sen, verdoppelt man es, wenn jetzt f&uuml;r die n&auml;chste Theologie schon wieder ein Studiengang aufgemacht wird&#8221;, sagt der Professor. Allerdings muss er einr&auml;umen: &#8220;Wenn Katholiken und Protestanten Theologie studieren d&uuml;rfen, warum sollten Muslime das nicht d&uuml;rfen?&#8221;</p>
<p>Irgendwann wird sich die Ausbildung in allen Religionen durchsetzen, da sind sich die Politik- und Hochschulexperten sicher. Aber bis dahin ist es noch ein langer Weg und zumindest in Bochum noch nicht mehr als ein Hirngespenst. Man will erst einmal schauen, wie sich das Ganze entwickelt. &#8220;Es n&uuml;tzt ja nichts, wenn alles im gro&szlig;en Stil aufgebaut wird und man dann mit drei Leuten da sitzt. Das ist ja auch alles eine Frage des Geldes&#8221;, so das Fazit des Professors.</p>
<p><strong><em>Und was meinen die Studenten?</em></strong></p>
<p>Die Studenten sind sich hingegen relativ einig: Sie bef&uuml;rworten den neuen Islamstudiengang.</p>
<p style="text-align: center;">[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.pflichtlektuere.com/25/11/2010/raus-aus-dem-hinterhof-islam-an-der-uni/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p>Seht ihr das genauso? Seid ihr anderer Meinung? Wir wollen es wissen!</p>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/25/11/2010/raus-aus-dem-hinterhof-islam-an-der-uni/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Der m&#228;chtigste Student der Uni Dortmund</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/23/09/2010/vom-kleinen-juso-zum-asta-chef/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/23/09/2010/vom-kleinen-juso-zum-asta-chef/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Sep 2010 16:35:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie Meyer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Videos]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im hörsaal]]></category>

		<category><![CDATA[AStA-Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[AStA-Vorsitzender]]></category>

		<category><![CDATA[Jascha Stümmler]]></category>

		<category><![CDATA[TU Dortmund]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=39874</guid>
		<description><![CDATA[Das Studierendenparlament hat ihn zum m&#228;chtigsten Studenten der Uni gew&#228;hlt: Jascha St&#252;mmler ist seit Juli der neue AStA-Vorsitzende. Dass er politisch bescheid wei&#223;, ist selbstverst&#228;ndlich. Ungew&#246;hnlich ist nur, dass Jascha gerade einmal 20 Jahre alt ist. 


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auf den ersten Blick ist Jascha St&uuml;mmler ein normaler Kerl. Er ist kein Adonis und auch kein Modefreak. Vielmehr macht er den Eindruck eines gutm&uuml;tigen Kumpeltyps mit sanftem Blick und Strubbelfrisur. Doch was man Jascha nicht auf den ersten Blick ansieht, ist seine hochschulpolitische Leistung. Denn wer kann schon von sich behaupten bereits als Teenie der m&auml;chtigste Studentenvertreter der TU Dortmund gewesen zu sein?<br />
</strong></p>
<div id="attachment_39871" class="wp-caption alignleft" style="width: 234px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/09/jascha-stuemmler-800.jpg"><img class="size-medium wp-image-39871" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/09/jascha-stuemmler-800-224x300.jpg" alt="Jascha St&uuml;mmler - AStA-Vorsitzender; Foto: AStA-Dortmund" width="224" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Jascha St&uuml;mmler ist seit Juli AStA-Vorsitzender in Dortmund. Foto: AStA-Dortmund</p></div>
<p>&#8220;Zwei Tage nach meiner Wahl bin ich erst 20 geworden&#8221;, sagt Jascha - und ein bisschen Stolz schwingt da in seiner Stimme mit. Am 20. Juli w&auml;hlte ihn das Studierendenparlament mehrheitlich in sein Amt. Das Vertrauen der Kollegen scheint er trotz seines jungen Alters zu haben. &#8220;Ich muss wohl sehr reif wirken&#8221;, sagt er grinsend.</p>
<p>Aber was f&uuml;r ein Mensch ist das eigentlich, dem man so eine Aufgabe anvertraut? Ein Streber? Ein Politiker mit Anzug und Krawatte?</p>
<p>Im Gegenteil: Der 20-J&auml;hrige aus Wetter studiert im dritten Semester der TU Mathematik und Informatik auf Lehramt, ist bei den Jusos (Jugendorganisation der SPD), steht auf die Arctic Monkeys und Football.</p>
<p>&#8220;Als ich an die TU kam, wollte ich mich eigentlich einfach mal in Hochschulpolitik versuchen&#8221;, sagt Jascha, der seit Anfang 2009 SPD-Mitglied ist. &#8220;Dann kam die Anfrage meines Vorg&auml;ngers, ob ich nicht den Vorsitz machen w&uuml;rde – so wurde ich vom kleinen Juso zum AStA-Chef.&#8221;</p>
<p><strong>Mit politischer Erfahrung im Gep&auml;ck</strong></p>
<p>Obwohl Jascha spricht, als h&auml;tte er in seinem Leben schon einige politische Debatten gef&uuml;hrt, wirkt er keineswegs &uuml;berheblich. Immer wieder macht er Witze, schmunzelt vergn&uuml;gt. &#8220;Klar w&uuml;rde mich die Politik als Beruf reizen, aber es ist doch eher unwahrscheinlich irgendwann mal Abgeordneter zu werden&#8221;, sagt er. &#8220;Generell vermittle ich gerne Dinge, daher kommt auch mein Berufswunsch Lehrer zu werden.&#8221;</p>
<p>Als Lehrer kann man sich den erfolgreichen Studenten durchaus vorstellen. Mit einer sehr ruhigen Art spricht er &uuml;ber das, was ihn bewegt, was er in seinem Amt erreichen will. Man hat bei ihm nicht das Gef&uuml;hl, dass er sich f&uuml;r etwas besseres h&auml;lt. Vielmehr unterh&auml;lt er sich auf Augenh&ouml;he - von Student zu Student. Dabei streicht er sich ab und an &uuml;ber den kurzen Kinnbart oder guckt nachdenklich aus dem Fenster.</p>
<p>Seine vertrauliche Art und die F&auml;higkeit zu vermitteln will er auch in seinem neuen Amt nutzen. &#8220;Das Interesse an Hochschulpolitik ist an der TU leider sehr gering – zumindest sagt das die StuPa-Wahlbeteiligung&#8221;, sagt der geb&uuml;rtige Lippst&auml;dter, &#8220;das w&uuml;rde ich gerne &auml;ndern.&#8221;</p>
<p>So politisch aktiv Jascha auch ist, so chaotisch sieht sein Arbeitsplatz aus. Das AStA-B&uuml;ro mit einer alten &#8220;taz&#8221; auf dem Tisch erscheint sinnbildlich f&uuml;r seine Ziele: Es liegt viel herum, was er angehen m&ouml;chte. &#8220;Aufr&auml;umen w&auml;r&#8217; auch mal wieder gut&#8221;, sagt er und lacht laut auf. Der Moment legt nahe, dass er nicht nur den unordenlichen Tisch meint, sondern auch die Organisation des AStA und der Politik an der TU.</p>
<p><strong>Football-Schiedsrichter mit Teamgeist und eigener Band<br />
</strong></p>
<div id="attachment_39951" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/09/jascha-stuemler-foto_susanne-wolter.jpg"><img class="size-medium wp-image-39951" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/09/jascha-stuemler-foto_susanne-wolter-300x270.jpg" alt="AStA-Vorsitzender Jascha St&uuml;mmler;  Foto: Susanne Wolter" width="300" height="270" /></a><p class="wp-caption-text">Hut, hut hut: Jascha in Action beim Football. Foto: Susanne Wolter</p></div>
<p>Sein Engagement hat er bisher nicht nur im SPD-Wahlkampf, sondern auch im Sport gezeigt. Vor f&uuml;nfeinhalb Jahren hat er angefangen Football zu spielen – bei den Sauerland Mustangs in Hagen. Die Statur hat er noch immer. Ein AStA-Chef, der gerne mal einen Body-Check riskiert? Kann das gut gehen?</p>
<p>&#8220;Kein Problem&#8221;, findet Jascha. Und pl&ouml;tzlich wird er schw&auml;rmerisch, sein Blick ist voller Begeisterung. &#8220;Football ist ein absoluter Mannschaftssport – ohne das Team z&auml;hlt der Einzelne nichts. Ich w&uuml;rde mich auch selbst als Teamplayer bezeichnen&#8221;, sagt er euphorisch und f&uuml;gt -ganz Profi- hinzu: &#8220;Das kann ich nat&uuml;rlich auch gut auf meine Arbeit beim AStA &uuml;bertragen.&#8221;</p>
<p>Selbst spielt Jascha kaum noch Football. Er ist eher als Schiedsrichter in ganz NRW unterwegs. Doch mit einem Grinsen im Gesicht weist er darauf hin, dass es ganz ohne Sport auch nicht geht. &#8220;Mit ein paar Freunden habe ich aber vor kurzem angefangen Volleyball zu spielen&#8221;, sagt er .  &#8220;Das gef&auml;llt mir aber auch – Hauptsache es ist eine Ballsportart.&#8221;</p>
<p>Aber Jascha ist nicht nur f&uuml;r Sport zu begeistern, sondern auch f&uuml;r Musik. L&auml;ssig h&auml;ngen ihm die Kopfh&ouml;rer um den Hals. Dar&uuml;ber h&ouml;rt er am meisten seine &#8220;absolute Lieblungsband&#8221; - die Arctic Monkeys. Musik h&ouml;rt er jedoch nicht nur gerne, sondern macht sie auch gemeinsam mit Freunden selbst. Zwei Bands hat er schon gegr&uuml;ndet. &#8220;Ich spiele Bass und Saxophone&#8221;, sagt er. Seine Band &#8216;Multicore&#8217; sei  sogar in Wetter und Umgebung bekannt. Es ist eine Coverband, die er mit Freunden aus seinem Abiturjahrgang  gegr&uuml;ndet hat. Sie spielen Songs von Metallica, Johnny Cash oder auch  mal Lady Gaga. Seine zweite Band geht musikalisch eher in Richtung  Grunge und Punk. &#8220;Das ist auch eher meine Musik&#8221;, sagt er.</p>
<div id="attachment_39952" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/09/jascha-stuemmler-am-saxophone_jazzband-midnight-mood_rechts_joscha-mueller_foto_privat.jpg"><img class="size-medium wp-image-39952" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/09/jascha-stuemmler-am-saxophone_jazzband-midnight-mood_rechts_joscha-mueller_foto_privat-225x300.jpg" alt="AStA-Vorsitzender Jascha St&uuml;mmler; Foto: privat" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Jascha (l.) 2008 bei einem Auftritt mit seiner Jazzband. Foto: privat</p></div>
<p><strong>Der 20-J&auml;hrige f&uuml;hlt sich seiner Aufgabe gewachsen</strong></p>
<p>Auch wenn Jascha nicht in Dortmund lebt, so pendelt er sogar in der vorlesungsfreien Zeit fast t&auml;glich zur TU. &#8220;Ich trage meine Last aber gerne&#8221;, sagt er und lacht pl&ouml;tzlich laut auf. Das macht er oft. Lachen. Er ist eben ein fr&ouml;hlicher Mensch mit gro&szlig;en Ambitionen. Denn sein Amt nimmt er sehr ernst.</p>
<p>Den Eindruck, dass der AStA in Dortmund eine kleine, unzug&auml;ngliche Gruppe ist, die ihr eigenes S&uuml;ppchen kocht, hatte Jascha noch nie. Er sei einfach mal zu einem Treffen erschienen und sofort dabei geblieben. &#8220;Die Hierarchien hier sind sehr flach und neue Mitglieder immer willkommen&#8221;, sagt er.</p>
<p>Politisch will er nicht nur versuchen die Studenten der TU f&uuml;r Hochschulpolitik zu sensibilisieren, sondern auch die Vernetzung der Ruhr-Unis zu f&ouml;rdern. &#8220;Allerdings sehe ich meine Aufgabe auch klar in der Koordination des AStA&#8221;, sagt Jascha. Wie ge&uuml;bt unterstreicht er seine Ausf&uuml;hrungen zu politischen Themen mit dezenten Gesten. Hier mal eine erhobene Hand, da mal nur ein Zucken im Finger. Nichtsdestotrotz macht Jascha einen sehr authentischen, engagierten Eindruck - mit Kompetenz und Teamgeist.</p>
<p>So k&ouml;nnte der Slogan f&uuml;r die n&auml;chste Amtsperiode vielleicht hei&szlig;en: &#8220;Jascha St&uuml;mmler – Schiedsrichter der Hochschulpolitik.&#8221;</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.asta.uni-dortmund.de/" target="_blank">Alles rund um den AStA der TU-Dortmund</a></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.tu-dortmund.de/uni/Uni/aktuelles/meldungen/2010-08/10-08-20_neuer_asta/index.html" target="_blank">Jascha St&uuml;mmler stellt sich auf der TU-Homepage vor</a></p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/23/09/2010/vom-kleinen-juso-zum-asta-chef/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Unsere internationale Serie: Weihnachten auf Deutsch</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/29/11/2009/unsere-internationale-serie-weihnachten-auf-deutsch-2/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/29/11/2009/unsere-internationale-serie-weihnachten-auf-deutsch-2/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 17:39:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephanie Kwoll</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Videos]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im freizeitrausch]]></category>

		<category><![CDATA[Adventskalender]]></category>

		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

		<category><![CDATA[Geschenke]]></category>

		<category><![CDATA[Polen]]></category>

		<category><![CDATA[Spanien]]></category>

		<category><![CDATA[Ungarn]]></category>

		<category><![CDATA[Video]]></category>

		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

		<category><![CDATA[Weihnachtsmann]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=17898</guid>
		<description><![CDATA[Heute: Wer bringt die Geschenke? Und im Video: Der Adventskalender - internationale Bastelanleitung.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vier Erasmus-Studenten, eine Deutsche. Ziel: Deutsche Weihnachtsbr&auml;uche lernen und mit den eigenen vergleichen. Die Ergebnisse gibt es in der Serie: Weihnachten auf Deutsch. Heute: Wer bringt die Geschenke? Und im Video: Der Adventskalender - internationale Bastelanleitung.</strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Warum manche Kinder zweimal Weihnachtsgeschenke bekommen…</span></strong></p>
<p><strong>Von Stephanie Kwoll, Judit Révész, Agata Sliwińska, Laura Baruso</strong></p>
<div class="mceTemp">
<dt class="wp-caption-dt">
<div id="attachment_17867" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/geschenke335622_r_k_by_suedberliner_pixeliode.jpg"><img class="size-medium wp-image-17867" title="Geschenke! Foto: suedberliner/pixelio" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/geschenke335622_r_k_by_suedberliner_pixeliode-300x300.jpg" alt="Geschenke! Foto: suedberliner/pixelio" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Geschenke! Foto: suedberliner/pixelio</p></div>
<p>Die Geschenkeverteilung an Weihnachten ist in Deutschland eine klare Sache. Jedes Kind wei&szlig;, dass am Heiligabend (dem Abend des 24. Dezembers) der Weihnachtsmann die Geschenke bringt. In manchen (vornehmlich katholischen) Familien ist es auch statt des Weihnachtsmanns das Christkind. Doch ist es denn wirklich so einfach? Nein, denn andere L&auml;nder - andere Sitten. Und das gilt auch f&uuml;r die Bescherung!</p>
</dt>
</div>
<p>So kommt der Weihnachtsmann in Gro&szlig;britannien und Irland erst in der Nacht. &#8220;Santa Claus&#8221; rutscht durch den Kamin und verteilt die Pr&auml;sente unter dem Baum. Die Kinder stellen ihm daf&uuml;r Milch und Kekse (in Irland auch manchmal Pastete und Guinness) bereit. Am Morgen des 25.12. finden die Kinder dann die Geschenke.</p>
<p>In Ungarn werden die Geschenke wie in Deutschland am 24.12. gebracht, allerdings nicht vom Weihnachtsmann. Hier kommt Jézuska, das Christkind oder - alternativ - der Weihnachtsengel. In Polen werden die Geschenke ebenfalls am Heiligabend verteilt. Aber auch hier arbeitet nicht der Weihnachtsmann, sondern der Sternenmann (auf Polnisch: Gwiazdka), begleitet vom Sternenjungen.</p>
<p>Spanische Kinder haben Gl&uuml;ck, denn f&uuml;r sie gibt es gleich zwei Mal Geschenke! Am Heiligabend kommt wie bei uns der Weihnachtsmann, aber das eigentlich viel wichtigere Datum ist der 6. Januar. Am sogenannten &#8220;Dia de los Reyes&#8221;, dem Tag der heiligen drei K&ouml;nige, findet in Spanien traditionell die gro&szlig;e Bescherung statt. Am Abend vorher ziehen die drei heiligen K&ouml;nige Kaspar, Melchior, und Balthasar in einer Parade durch die Stadt und werfen S&uuml;&szlig;igkeiten, bevor sie in der Nacht den Kindern ihre Geschenke bringen. Dabei stellt man nicht Kekse und Milch bereit, sondern Stroh und Wasser - denn schlie&szlig;lich m&uuml;ssen die Kamele der K&ouml;nige versorgt werden!</p>
<p><strong>Das Video: Der Adventskalender - Stephanie, Judit, Agata und Laura haben f&uuml;r euch gebastelt!</strong><br />
<object width="560" height="340" data="http://www.youtube.com/v/64manW04CPs&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/64manW04CPs&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/29/11/2009/unsere-internationale-serie-weihnachten-auf-deutsch-2/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Ost und West: F&#252;rs Studium r&#252;berwechseln</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/09/11/2009/abiturienten-denken-noch-in-ost-und-west/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/09/11/2009/abiturienten-denken-noch-in-ost-und-west/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 00:04:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pflichtlektuere</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Duisburg]]></category>

		<category><![CDATA[Unter der Lupe]]></category>

		<category><![CDATA[Videos]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im hörsaal]]></category>

		<category><![CDATA[Berlin]]></category>

		<category><![CDATA[dresden]]></category>

		<category><![CDATA[mauer]]></category>

		<category><![CDATA[mauerfall]]></category>

		<category><![CDATA[potsdam]]></category>

		<category><![CDATA[Studiengebühren]]></category>

		<category><![CDATA[studieren]]></category>

		<category><![CDATA[wuppertal]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=15328</guid>
		<description><![CDATA[Zwanzig Jahre ist es her, als die Berliner Mauer fiel. Zum Studieren machen trotzdem nicht viele Abiturienten "r&#252;ber". pflichtlektuere.com sprach mit zwei Studierenden, die den gro&#223;en Schritt wagten - und jetzt gl&#252;cklich sind. 


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wessis sind arrogant und eingebildet; Ossis jammern, s&auml;chseln und lieben FFK. Das sind die typischen Vorurteile, die sich auch noch zwanzig Jahre nach dem Mauerfall hartn&auml;ckig halten. Viele Abiturienten lassen sich deshalb von einem Studium im jeweils anderen Teil Deutschlands abschrecken. Natalie und Simon haben sich trotzdem getraut.<br />
</strong></p>
<div id="attachment_15360" class="wp-caption alignright" style="width: 234px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/mauerfall_1.jpg"><img class="size-medium wp-image-15360" title="mauerfall_1" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/mauerfall_1-224x300.jpg" alt="Th&uuml;ringerin im Pott: Natalie ist vom Osten in den Westen gezogen. Ihre Wurzeln hat sie aber nicht aufgegeben - genauso wenig wie ihren Dialekt." width="224" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Th&uuml;ringerin im Pott: Natalie ist vom Osten in Westen gezogen. Ihre Wurzeln hat sie aber nicht aufgegeben - genauso wenig wie ihren Dialekt.</p></div>
<p>1999, zehn Jahre nach dem Mauerfall. Die Tageszeitung „Die Welt“ schreibt, dass „eine emotionale Vereinigung der ost- und westdeutschen Hochschullandschaften noch nicht in Sicht“ ist. Im Auftrag des Bundesbildungsministeriums befragten Sozialwissenschaftler der Universit&auml;t Koblenz damals 9000 Studierende. Heraus kam, dass „mehr als die H&auml;lfte der Befragten nicht an Kontakten zu Kommilitonen aus dem jeweils anderen Teil Deutschlands interessiert&#8221; seien. So wollten mehr als die H&auml;lfte der Ossis und fast 60 Prozent der Wessis keinen weiteren Kontakt &uuml;ber die ehemalige deutsch-deutsche Grenze. Wer trotzdem f&uuml;r das Studium aus dem Westen in den Osten zog, der tat dies meist unfreiwillig: Zum Beispiel dank der zentralen Studienplatzvergabe oder wenn es den gew&uuml;nschten Studiengang nur „dr&uuml;ben“ gibt.</p>
<p>Im Sommer 2008, knappe 19 Jahre nach dem Mauerfall, stand Natalie Klinger vor genau diesem Problem. Die 20-J&auml;hrige aus Gotha (Th&uuml;ringen) muss sich entscheiden: Traumstudium antreten und in den Westen ziehen? Oder lieber an einer ostdeutschen Universit&auml;t einschreiben? Heute studiert Natalie Journalistik und Englisch im dritten Semester an der TU Dortmund. Notgedrungen, k&ouml;nnte man sagen. Denn sie wollte lieber im Osten bleiben, in Leipzig studieren. „Schon allein wegen der nicht vorhandenen Studiengeb&uuml;hren und meinem Vorurteil, dass die Ostdeutschen lockerer sind als die Westdeutschen“. Aber in Leipzig wurde mit dem Bologna-Prozess der Diplomstudiengang abgeschafft und nur der M.A. Journalistik eingef&uuml;hrt. „Mir blieb gar nichts anderes &uuml;brig, als nach Dortmund zu ziehen“, sagt Natalie heute.</p>
<p><strong>Nur die Wenigsten wollen im Osten studieren</strong></p>
<p>Zwanzig Jahre nach dem Mauerfall berichtet „Die Welt“ wieder &uuml;ber das Verhalten von Studierenden aus Ost- und Westdeutschland. Darin hei&szlig;t es, dass laut einer bundesweiten Umfrage der Hochschulinitiative Neue Bundesl&auml;nder nur 22 Prozent der ostdeutschen Abiturienten im Westen studieren wollen. &Uuml;ber die H&auml;lfte hingegen (54 Prozent) wollen im Osten bleiben. Noch drastischer f&auml;llt die Meinung westdeutscher Sch&uuml;ler aus.  Zwar rechnen 62 Prozent von ihnen damit, dass sie zum Studieren die Heimat verlassen.  Aber nur f&uuml;nf Prozent aller befragten Westdeutschen w&uuml;rden auch gern in ostdeutschen L&auml;ndern studieren.</p>
<div id="attachment_15359" class="wp-caption alignleft" style="width: 231px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/mauerfall_2.jpg"><img class="size-medium wp-image-15359" title="mauerfall_2" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/mauerfall_2-221x300.jpg" alt="Nostalgisch: Simon auf den Spuren der DDR." width="221" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Nostalgisch: Simon auf den Spuren der DDR.</p></div>
<p>Einer, der unter diese f&uuml;nf Prozent f&auml;llt, ist Simon Preis.  Als er sich vor zwei Jahren f&uuml;r ein Studium entscheiden musste, kam f&uuml;r ihn auch der Osten in Frage. „Ich war sehr aufgeschlossen, w&auml;re wahrscheinlich &uuml;berall hingezogen“, sagt Simon. Und so kam es dann auch.  F&uuml;r seinen Studienwunsch „Verkehrsingenieurwesen“ zog er von Wuppertal nach Dresden. Denn nur dort gibt es einen solchen Studiengang. Das sei aber auch der einzige Grund f&uuml;r den Wechsel in den Osten gewesen, betont der 22-j&auml;hrige. Mittlerweile hat er aber auch andere Vorteile am Studienleben im Osten gefunden. „Wir bezahlen keine Studiengeb&uuml;hren, die Wohnungen sind etwas billiger und die Dienstleistungen auch“.</p>
<p><strong>Zufriedenere Studenten im Osten</strong></p>
<p>Gute Noten bekommen Ostdeutsche Hochschulen auch von Bildungsexperten. Sie loben den h&auml;ufig pers&ouml;nlichen Kontakt zwischen Hochschullehrern und Studenten, das gute Betreuungsangebot und die gute Ausstattung. Das spiegelt sich auch bei den Studenten wieder. So ergab eine Umfrage des Hochschul-Informations-Systems (HIS) im Jahr 2008, dass die Zufriedenheit an ostdeutschen Universit&auml;ten deutlich h&ouml;her ist. Demnach sind 66 Prozent der Studierenden im Osten zufrieden. Im Westen sind es nur 52 Prozent. Trotz dieser Ergebnisse herrscht in vielen K&ouml;pfen der westdeutschen Abiturienten noch das Bild vom alten, maroden, armen und grauen Ostdeutschland.</p>
<p>Simon hingegen sagt, keinerlei Vorbehalte gegen&uuml;ber dem Osten gehabt zu haben. Im Gegenteil: Schon vor seinem Studium war der Wuppertaler einige Male dort untwegs, kannte dadurch  schon viele St&auml;dte. Er lernte auch von den Erfahrungen seines Bruders, der von der Zentralen Vergabestelle nach Magdeburg geschickt wurden war. Au&szlig;erdem war er schon immer sehr an der Geschichte Deutschlands und der Teilung interessiert, hatte sogar als einer der wenigen Westdeutschen eine Simson. „Dadurch hatte ich an meiner Schule in Wuppertal schon den Spitznamen &#8216;Ossi&#8217; weg“, sagt Simon. Er findet es wichtig, selbst Erfahrungen zu sammeln und sich nicht die Meinung anderer zum Thema Ost-West aufdr&uuml;cken zu lassen.  „Erst dann kann man sich ein wirkliches Bild von Ostdeutschland und den Ostdeutschen machen“.</p>
<p><strong>Dialekt als Markenzeichen statt Makel</strong></p>
<p>Das hatte auch Natalie n&ouml;tig. Sie wurde kurz vor der Wende geboren. Ihre Familie und Freunde sind alle in der DDR aufgewachsen und hatten ein ganz bestimmtes Bild vom Westen. Diese Einstellungen, so erz&auml;hlt Natalie, wurden auch an sie weitergetragen. „Nat&uuml;rlich bekam ich bestimmte Klischees vermittelt. Zum Beispiel das Bild von den arroganten Wessis, den Arschl&ouml;chern. Aber bevor ich hier her gekommen bin, war ich gezwungen, diese Klischees in meiner Vorstellung zu t&ouml;ten. Einfach, weil ich mir hier in Dortmund ein neues Leben aufbauen wollte. Dabei w&auml;ren diese Vorurteile nicht f&ouml;rderlich gewesen.“</p>
<p>Mittlerweile hat sich Natalie gut in Dortmund eingelebt. „Mir wurde es nicht leicht gemacht, aber auch nicht schwer“, erinnert sie sich. Das h&auml;nge ihrer Meinung nach aber nicht davon ab, aus welchem Teil Deutschlands eine Person stammt, sondern von der Verhaltensweise einzelner und der Zugehensweise  auf die Ruhrpottler. „Und gerade die sind ja sehr offen“, sagt die Studentin. Spr&uuml;che &uuml;ber ihre Herkunft bekommt Natalie aber trotzdem immer mal zu h&ouml;ren. „Aber nur, weil sich manche Menschen besonders lustig finden und ich mit meiner Aussprache auch super Steilvorlagen liefere. Ich sage nur „Gew&ouml;rzgorken“ (Gew&uuml;rzgurken).“</p>
<p><strong>Von den Freunden schief angeguckt</strong></p>
<div id="attachment_15361" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/mauerfall_3.jpg"><img class="size-medium wp-image-15361" title="mauerfall_3" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/mauerfall_3-300x200.jpg" alt="Der Blick auf die andere Seite: Auch 20 Jahre nach dem Mauerfall wagen ihn nur wenige Studenten. Natalie wurde sogar von ihren Freunden schief angeguckt, weil sie im Westen studiert. Foto: belobos/ stock.xchng" width="300" height="200" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Der Blick auf die andere Seite: Auch 20 Jahre nach dem Mauerfall wagen ihn nur wenige Studenten. Natalie wurde sogar von ihren Freunden schief angeguckt, weil sie im Westen studiert. Foto: belobos/ stock.xchng</p></div>
<p>Alles in allem hat Natalie ihren Umzug in den Westen nicht bereut.  Zwar sei Dortmund nicht die sch&ouml;nste Stadt, aber daf&uuml;r punktet das Studium. „Wenn das Spa&szlig; macht, dann spielt die Umgebung f&uuml;r mich nur eine untergeordnete Rolle“. Auch Simon f&uuml;hlt sich in Dresden richtig wohl. „Ich fahre auch nur einmal im Semester nach Hause. Mehr ist nicht n&ouml;tig. Mein Freundeskreis ist jetzt in Dresden.“</p>
<p>Zwar haben es Natalie und Simon geschafft, die gedankliche Mauer zu &uuml;berwinden. Trotzdem werden sie immer wieder mit ihr konfrontiert. „Als meine Freunde von meiner Entscheidung, ein Studium in Dresden anfangen zu wollen, h&ouml;rten, fragten sie: Wie kannst du nur in den Osten ziehen?“, erinnert sich Simon. Und auch Natalie kennt solche Reaktionen. Erst neulich habe sie eine Freundin angerufen, die in Jena studiert und dort auch auf Studenten aus dem Westen trifft. „Sie meinte, wie h&auml;lst du es nur dort dr&uuml;ben aus. Die Wessis sind doch total arrogant“. F&uuml;r Natalie sind die Teilung Deutschlands und die gegenseitigen Vorurteile noch immer in den K&ouml;pfen drin. „Auch in der Generation, die kurz vor der Wende geboren ist und die Teilung eigentlich nicht mehr bewusst miterlebt hat“. Simon denkt, dass diesen Denken von Generation zu Generation abnehmen wird.</p>
<p><strong>Belohnung f&uuml;r das Leben im Osten</strong></p>
<p>Dazu sollen auch zahlreiche Werbekampagnen beitragen. Eine davon ist die Aktion „Studieren in Fernost“, die vom Bundesministerium f&uuml;r Bildung und Forschung mit insgesamt zehn Millionen Euro gef&ouml;rdert wird. In kleinen Videoclips werden die 44 Fachhochschulen und Universit&auml;t der neuen Bundesl&auml;nder vorgestellt. Dadurch sollen mehr Abiturienten an ostdeutsche Hochschulen gelockt werden.  Denn dort gehen die Studentenzahlen zur&uuml;ck.  Die L&uuml;cke, die in einigen Jahren durch zu schwache Geburtenjahrg&auml;nge und somit einer geringeren Zahl von Studienanf&auml;ngern klaffen wird, soll dadurch geschlossen werden. Gleichzeitig will man, dass die Hochschulen in Westdeutschland entlastet werden.</p>
<p>Eine andere Lockstrategie gibt es in Potsdam. Wer aus einem anderen Bundesland als Berlin oder Brandenburg an die Uni kommt, erh&auml;lt eine Mobilit&auml;tspr&auml;mie - und zwar eine Bahncard 50 f&uuml;r ein Jahr kostenlos. Vielleicht helfen ja solche finanziellen Anreize, dass noch mehr Studenten dem Beispiel von Natalie und Simon folgen: Vorbehaltlos in jeder Ecke Deutschlands ein Studium aufzunehmen.</p>
<div style="text-align: center;"><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/TodCbC_P6fw&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/TodCbC_P6fw&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/09/11/2009/abiturienten-denken-noch-in-ost-und-west/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
	</channel>
</rss>

