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	<title>pflichtlektüre &#187; Themenwoche Schlaf</title>
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	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Wed, 23 May 2012 17:50:58 +0000</pubDate>
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		<title>Schlafen zu zweit – ein n&#228;chtlicher Kampf</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/28/11/2011/schlafen-zu-zweit-ein-naechtlicher-kampf/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 14:53:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lisa Weitemeier</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Themenwoche Schlaf]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[aus dem labor]]></category>

		<category><![CDATA[Einsamkeit]]></category>

		<category><![CDATA[nebeneinander einschlafen]]></category>

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		<category><![CDATA[schlafen]]></category>

		<category><![CDATA[schlafen zu zweit]]></category>

		<category><![CDATA[unruhiger Schlaf]]></category>

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		<description><![CDATA[Schlafen k&#246;nnte so sch&#246;n sein. H&#228;tte man gen&#252;gend Platz und w&#252;rde der Partner neben einem nicht st&#228;ndig schnarchen, schmatzen oder treten.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 9]&gt;  Normal 0   21   false false false  DE X-NONE X-NONE                           &lt;![endif]--><!--[if gte mso 9]&gt;                                                                                                                                             &lt;![endif]--><!--[if gte mso 10]&gt;--></p>
<div id="attachment_78467" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/banner_themenwoche_schlaf.jpg"><img class="size-full wp-image-78467" title="banner_themenwoche_schlaf" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/banner_themenwoche_schlaf.jpg" alt="Foto: flickr.com/kate hiscock/Timothy/sdminor81/pedrosimoes7; Montage: Marc Patzwald" width="600" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: flickr.com/kate hiscock/Timothy/sdminor81/pedrosimoes7; Montage: Marc Patzwald</p></div>
<p>Ein glossierender Beitrag</p>
<p><strong>Bettdecken-Klauer, Z&auml;hne-Knirscher und notorische Fernseh-Anlasser - gemeinsam mit seinem Partner zu schlafen kann ganz sch&ouml;n nervig sein. Aber warum schlafen wir dann doch so gerne neben unseren Liebsten?</strong></p>
<p>Jede Nacht dieselbe Qual. Von der anderen Seite des Bettes erklingen in regelm&auml;&szlig;igen Abst&auml;nden laute Atemger&auml;usche, Schmatzer oder Schnarcher in einer Lautst&auml;rke von gef&uuml;hlten 1243 Dezibel. Und ist man gerade fast eingeschlafen, ist da pl&ouml;tzlich ein Ellbogen zwischen den Rippen oder ein Knie im Bauch. Es schl&auml;ft sich halt eher schlecht, wenn sich der Partner neben einem maulwurfartig durch die Kissen w&uuml;hlt, und in etwa so ruhig schl&auml;ft wie das Nagetier Sid in Ice Age.</p>
<p>So h&auml;ngt erholsames Schlafen ja auch immer von den Schlafgewohnheiten des Partners ab: W&auml;hrend sich die einen gerne die ganze Nacht in L&ouml;ffelchen-Stellung eng an den Partner kuscheln, wollen die anderen nichts lieber als eins: Platz, ganz viel Platz.</p>
<p><strong>N&auml;chtliche Scharm&uuml;tzel</strong></p>
<p>So ist es auch bei den beiden Studenten Andre und Anne. Die beiden sind schon seit f&uuml;nf Jahren ein Liebespaar, seit Beginn der Beziehung schlafen sie beieinander - sind also schon &#8220;Profis&#8221; im Umgang mit den n&auml;chtlichen Querelen. Anne ist eine von der Sorte, die beim Schlafen eher ihre Freiheiten braucht: &#8220;Es ist ja ganz sch&ouml;n abends in seinem Arm zu liegen, und sich zu entspannen und bei ihm zu sein&#8221;, gibt sie zu. &#8220;Aber wenn ich dann schlafen m&ouml;chte, dreh ich mich weg - und dann schlaf ich.&#8221;</p>
<div id="attachment_79088" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-79088" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/fuse-schlafen2-300x200.jpg" alt="Morgendliche Zweisamkeit unter der Bettdecke - zusammen aufzuwachen ist doch immer wieder wundersch&ouml;n. Foto: S. Hofschlaeger/pixelio.de" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Morgendliche Zweisamkeit unter der Bettdecke - zusammen aufzuwachen ist doch immer wieder wundersch&ouml;n.               Foto: S. Hofschlaeger/pixelio.de</p></div>
<p>Und so nimmt sie, wie es so h&auml;ufig ist, das Bett in seiner vollen Gr&ouml;&szlig;e in Beschlag und klaut nicht nur den Platz, sondern oft auch die Decke - sehr zum Leidwesen ihres Partners. Wenn der n&auml;mlich nachts aufwacht, habe er grunds&auml;tzlich nie eine Bettdecke und sei v&ouml;llig an den Rand des Bettes gedr&auml;ngt, moniert er. Und das, obwohl die beiden ein extra breites Bett angeschafft h&auml;tten. &#8220;Und dann ist es, wie wenn du einen Stein rollen musst&#8221;, erkl&auml;rt Andre die n&auml;chtliche Prozedur. &#8220;Dann rolle ich den Stein, und wenn der Stein wach wird, ist der Stein sauer.&#8221; Und das sei dann eher suboptimal f&uuml;r den n&auml;chtlichen Frieden.</p>
<p>Genauso wie Annes dauer-kalte F&uuml;&szlig;e, die des Nachts treffsicher ihren Weg zwischen die warmen Waden ihres Bettgef&auml;hrten finden. Der n&auml;chtliche K&auml;lteschock ist also vorprogrammiert.<br />
Und auch die Nachttischlampe solle umgestellt werden, schl&auml;gt Andre vor. Denn grunds&auml;tzlich stehe alles immer auf seiner Seite. Und egal, was seine Freundin brauche, immer m&uuml;sse er es ihr geben. „Oder sie dr&uuml;ckt mir eben auf den Bauch, um es zu bekommen - in beiden F&auml;llen werde ich wach.&#8221;</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Buchtipp:</strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p style="color: white;">In dem Buch “Two in a bed: the social system of couple bed sharing” von Paul Rosenblatt dreht sich alles um kalte F&uuml;&szlig;e, Schnarchen, Schlafwandeln und Spooning. Der Soziologe hat sich intensiv mit den Vorteilen und Herausforderungen des Schlafens zu zweit besch&auml;ftigt, mehr als vierzig Paare hat er interviewt. Schlussfolgerung: Das gemeinsame Schlafen muss man lernen.</p>
<p style="color: white;"><strong>Studientipp:</strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p style="color: white;">Frauen schlafen besser alleine – eine Studie von Verhaltensbiologen der Universit&auml;t Wien aus dem Jahr 2007.</p>
<p style="color: white;">Einsamkeit raubt den Schlaf – eine Studie der American Academy of Sleep Medicine vom November 2011.</p>
</div>
<p><strong>Arme Frauen</strong></p>
<p>Nebeneinander schlafen kann halt ganz sch&ouml;n schwierig sein. Vor allem aber f&uuml;r die Frauen. Denn eigentlich schlafen die wesentlich besser ohne ihren Partner. Bei den M&auml;nnern ist das genau umgekehrt: Die schlafen ruhiger und erholsamer, wenn sie sich des Nachts an ihre Freundin kuscheln k&ouml;nnen. Liegt daran, dass die Menschen fr&uuml;her in Gruppen geschlafen haben - und an der Seite der Frau lag nicht etwa ihr Mann, sondern das eigene Baby, dessen Schlaf sie &uuml;berwachte. Heute liegt auf der anderen Bettseite zwar ein schnarchendes Riesenbaby, trotzdem f&uuml;hlt sich die Frau nachts weiterhin instinktiv in der Mutterrolle. So schl&auml;ft sie seicht und unruhig, der Mann aber schlummert tief und fest. Denn der reagiert auf den Schlaf zu zweit genauso wie auf den Gruppenschlaf - er f&uuml;hlt sich besonders sicher. Und so ist er morgens besonders fit und ausgeschlafen, und die Frau kriegt kaum ein Auge auf.</p>
<div id="attachment_79141" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-79141" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/stein-schlafen-300x200.jpg" alt="Das Bett in seiner vollen Gr&ouml;&szlig;e geentert -viel Platz f&uuml;r den Partner bleibt da nicht. Foto:" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Das Bett in seiner vollen Gr&ouml;&szlig;e geentert -viel Platz f&uuml;r den Partner bleibt da nicht. Foto: Phil and Pam/flickr.com.</p></div>
<p>Auch Andre preist die n&auml;chtliche Zweisamkeit, seien Menschen doch daf&uuml;r gemacht, ihre Zeit gemeinsam zu verbringen. &#8220;Genau wie Meerschweinchen&#8221;, erkl&auml;rt der 21-J&auml;hrige und schmunzelt. &#8220;Wenn das eine Meerschweinchen stirbt, stirbt auch das andere - weil die nicht ohneeinander k&ouml;nnen.&#8221; Schlafe der eine Partner woanders, k&ouml;nne eben auch der andere nicht mehr schlafen.<br />
Auch Forscher glauben: Einsamkeit raubt den Schlaf. Denn unsere Vorfahren konnten nur im Schutz der Gruppe schlafen, ohne sich vor wilden Tieren oder anderen Gefahren f&uuml;rchten zu m&uuml;ssen. Und diesen Urinstinkt haben wir geerbt. Fehlt uns dieses Gef&uuml;hl der Sicherheit, ist man wachsamer und schl&auml;ft wesentlich unruhiger. Und das nicht nur bei extremer sozialer Isolation, sondern schon bei einem schwachen Gef&uuml;hl der Einsamkeit.</p>
<p><strong>Tiefer Schlaf - oder lieber kuscheln?</strong></p>
<p>Nun ja, manchmal scheint eher die Zweisamkeit den Schlaf zu rauben. Aber trotz der n&auml;chtlichen Scharm&uuml;tzel um die Bettdecke, l&auml;stigem Schnarchen und schmerzhaften Tritten - die meisten Paare wollen trotzdem nicht auf die Geborgenheit verzichten, die sie nachts in der N&auml;he ihres Partners sp&uuml;ren.</p>
<p>So auch unser Studenten-P&auml;rchen. Anne merke zwar, dass sie nur dann vollkommen in der Tiefschlafphase ist und sich richtig erholen kann, wenn sie mal alleine schl&auml;ft - das morgendliche beieinander Aufwachen und das Kuscheln vor dem Einschlafen w&uuml;rden sie aber f&uuml;r den unruhigen Schlaf entsch&auml;digen. &#8220;Man hat ja mittlerweile auch seine Routine beim Schlafen - und wenn Andre dann nicht da ist, ist es auch schon wieder komisch&#8221;, sagt Anne.<br />
Und ganz ehrlich, wer braucht schon tiefen Schlaf? Nachts ausgiebig zu kuscheln ist doch oft viel sch&ouml;ner als der erholsame Schlaf allein.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Themenwoche Schlaf:</strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p style="color: white;">F&uuml;nf Tage lang dreht sich bei uns alles ums Thema Schlaf. Zusammen mit eldoradio* pr&auml;sentieren wir euch Interessantes, Kurioses und Unglaubliches. Online gibt es t&auml;glich einen neuen Beitrag.</p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re:<a href="http://www.pflichtlektuere.com/28/11/2011/schlafkulturen/" target="_blank"> Schlafkulturen</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/28/11/2011/wenn-die-nacht-zum-alptraum-wird/">Wenn die Nacht zum Alptraum wird</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/28/11/2011/das-fremde-in-meinem-bett/">Das Fremde in meinem Bett</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/28/11/2011/power-napping-nickerchen-fuers-koepfchen/">Power-Napping - Nickerchen f&uuml;rs K&ouml;pfchen</a></p>
<p style="color: white;">
</div>


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		<title>Power-Napping - Nickerchen f&#252;rs K&#246;pfchen</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 14:53:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mira Fricke</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Themenwoche Schlaf]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[aus dem labor]]></category>

		<category><![CDATA[Dr. J. Walther]]></category>

		<category><![CDATA[Erholung]]></category>

		<category><![CDATA[Konzentration]]></category>

		<category><![CDATA[Mittagsschlaf]]></category>

		<category><![CDATA[Power-napping]]></category>

		<category><![CDATA[Schlaf]]></category>

		<category><![CDATA[Schlafmedizin]]></category>

		<category><![CDATA[Silent Room]]></category>

		<category><![CDATA[Stress]]></category>

		<category><![CDATA[Wellness]]></category>

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		<description><![CDATA[Qu&#228;lende M&#252;digkeit, Unaufmerksamkeit und mangelnde Konzentration. Kaum etwas ist l&#228;stiger. Ist "Power-Napping" zwischendurch tats&#228;chlich eine L&#246;sung?


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_78467" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/banner_themenwoche_schlaf.jpg"><img class="size-full wp-image-78467" title="banner_themenwoche_schlaf" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/banner_themenwoche_schlaf.jpg" alt="Foto: flickr.com/kate hiscock/Timothy/sdminor81/pedrosimoes7; Montage: Marc Patzwald" width="600" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: flickr.com/kate hiscock/Timothy/sdminor81/pedrosimoes7; Montage: Marc Patzwald</p></div>
<p><strong>Ein Silent Room geh&ouml;rt nicht zur Standardausstattung eines Unternehmens. Die Firma Tecbytel stellt einen solchen trotzdem zur Verf&uuml;gung und erh&auml;lt im Gegenzug ausgeschlafene Mitarbeiter. Von einem Ruheraum f&uuml;r die Mittagspause w&uuml;rde auch so manch ein &uuml;berm&uuml;deter Student an der Uni profitieren, beweisen Studien zum &#8220;Power-Napping&#8221;.</strong></p>
<p><strong></strong></p>
<div id="attachment_78758" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-78758   " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/silent-room-21-300x200.jpg" alt="Silent Room Firma Tecbytel" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Einer der zwei &quot;Silent Rooms&quot; der Firma Tecbytel. Fotos: Mira Fricke</p></div>
<p>Rund acht Stunden sitzt Thomas Diesner t&auml;glich im Gro&szlig;raumb&uuml;ro eines Gelsenkirchener Call Centers und beantwortet unaufh&ouml;rlich Anfragen von Kunden, im Hintergrund tun es ihm seine Kollegen gleich. Alle paar Minuten ein neuer Gespr&auml;chspartner mit Fragen zu unterschiedlichsten Themen, das erfordert Flexibilit&auml;t und vollste Konzentration. In der Mitte seiner Schicht, besonders nach dem Essen kommt die M&uuml;digkeit. Dann sehnt Thomas Diesner sich nach einem Moment Ruhe und etwas Privatsph&auml;re, genau daf&uuml;r gibt es im Call Center den &#8220;Silent Room&#8221;.</p>
<p>Die Firma Tecbytel in Gelsenkirchen, Service Center f&uuml;r die Heizungs- Klima- und Versorgungsbranche, bietet ihren Mitarbeitern schon seit dem Jahre 2002 diese M&ouml;glichkeit in Form eines besonderen R&uuml;ckzugorts. In Zusammenarbeit mit der Universit&auml;t Wuppertal richtete das Unternehmen in einem Pilotprojekt einen &#8220;Silent Room&#8221; ein. In diesem befinden sich zwei abschlie&szlig;bare Schlafkabinen ausgestattet mit einer bequemen Liege. Die Wissenschaftler der Universit&auml;t Wuppertal verglichen in einer sechsmonatigen Studie zwei Mitarbeitergruppen mit je 14 Teilnehmern. Die eine nutzte in ihrer Mittagspause regelm&auml;&szlig;ig den &#8220;Silent Room&#8221; f&uuml;r erlernte Entspannungstechniken, die andere ging in dieser Zeit ihrer gewohnten Pausenroutine nach.</p>
<p><strong>Cortisol als Ma&szlig; f&uuml;r Entspanntheit</strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p>Die Kontrolle der Herzfrequenz und des Stresshormons Cortisol im Speichel der Teilnehmer, waren die entscheidenden Parameter zur Feststellung der Wirksamkeit einer Pause im „Silent Room&#8221;. Das Ergebnis zeigte eine positive Ver&auml;nderung dieser Werte in der Gruppe der &#8220;Silent Room&#8221;-Nutzer, was auf eine erh&ouml;hte Stressresistenz hinwies. Daraufhin entschloss Tecbytel den Raum dauerhaft einzurichten, erkl&auml;rt Verena Saul Leiterin des Service Centers. Die Firma ist damit ein Vorreiter in Deutschland, denn R&uuml;ckzugsr&auml;ume und die &Uuml;berzeugung, dass erholte und ausgeglichene Mitarbeiter bessere Arbeit leisten, ist nicht selbstverst&auml;ndlich. Auch Thomas Diesner ist &uuml;berzeugt von den Vorteilen einer Pause im &#8220;Silent Room&#8221;. Er schlafe zwar nicht immer ein, aber einfach mal 15 Minuten die Augen schlie&szlig;en und zu sich kommen, helfe ihm in seinem Arbeitsalltag enorm.</p>
<p>Die positiven Effekte eines Mittagsschlafs oder &#8220;Power-Napping&#8221; sind schon seit den 1980er Jahren bekannt, trotzdem scheinen wir noch immer gewisse Vorurteile zu haben. Das &#8220;Mittagsnickerchen&#8221; hat den Ruf f&uuml;r Kleinkinder und Senioren gemacht worden zu sein. Dabei ist es f&uuml;r S&auml;ugetiere v&ouml;llig normal w&auml;hrend eines 24 Stunden Biorhythmus mindestens zwei Mal zu ruhen. Einzig der Mensch f&auml;llt aus der Reihe, indem er sich einen monophasischen Schlaf anerzogen hat. Die Ursachen daf&uuml;r sind bis jetzt nicht genau gekl&auml;rt, der jeweilige Kulturkreis scheint jedoch eine Rolle zu spielen.</p>
<p><strong>Kein Mittagsschlaf im Protestantismus</strong></p>
<p>In Deutschland ist der Schlaf am Tag noch weitgehend tabuisiert. Dr. J&ouml;rg Walther, Schlafmediziner am Bergmannsheil Krankenhaus Bochum, sieht die Ursache daf&uuml;r in der Berufsethik des fr&uuml;hen Protestantismus, welche die wesentliche Grundlage einer kapitalistisch handelnden Gesellschaft ist. Nur ein disziplinierter und flei&szlig;iger Mensch ist demnach jemand, der soziale Anerkennung erh&auml;lt. Auch wenn wir heute nicht bewusst an den Lehren des fr&uuml;hen Protestantismus festhalten, so k&ouml;nnen wir uns nicht frei davon machen, eine Leistungsgesellschaft zu sein, in der Arbeit und Erfolg einen enormen Stellenwert haben. Mit einem t&auml;glichen Mittagsschlaf l&auml;sst sich diese Denkweise also auf den ersten Blick nicht vereinbaren und so schleppt man sich lieber im halbwachen Zustand, mit dem obligatorischen Kaffeebecher, von Vorlesung zu Vorlesung oder von Meeting zu Meeting.</p>
<div id="attachment_78755" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><img class="size-thumbnail wp-image-78755 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/mobile-250x250.jpg" alt="Mobile Babyraum TU Dortmund" width="250" height="250" /><p class="wp-caption-text">Babydeko im Ruheraum des HG II.</p></div>
<p>Dabei k&ouml;nnte alles so viel einfacher sein. Medizinische Studien belegen, dass sich schon ein zehnmin&uuml;tiger &#8220;Power-Nap&#8221; nachweisbar positiv auf den K&ouml;rper und die Leistungsf&auml;higkeit, insbesondere auf die Reaktionsgeschwindigkeit, auswirkt. Ein kurzes Nickerchen erzielt damit bessere Wirkungen als eine Tasse Kaffee. Beabsichtigt man eine schnelle Verbesserung der eigenen Leistungsf&auml;higkeit, raten &Auml;rztr davon ab l&auml;nger als 30 Minuten zu schlafen. Grund daf&uuml;r ist der nat&uuml;rliche Ablauf des Schlafs. In den ersten zehn bis zwanzig Minuten wird der K&ouml;rper in zwei aufeinander folgende Einschlafphasen versetzt. In dieser Zeit ist der Schlafende noch sehr leicht wieder auf zu wecken und es erfolgt keine vollst&auml;ndige Muskelerschlaffung. Trotzdem ist das Bewusstsein weitgehend ausgeschaltet, sodass das Gehirn dem Schlafenden sp&auml;ter die Nachricht &#8220;Du hast geschlafen&#8221;, &uuml;bermittelt.</p>
<p>Nach einer knappen halben Stunde f&auml;llt der Schlafende in die dritte und vierte Schlafphase, welche die Tiefschlafperioden sind. Nach einer weiteren halben Stunde geht der K&ouml;rper erst in einen leichteren, der Einschlafphase &auml;hnlichen Schlaf &uuml;ber, bevor ein Abschnitt des Traumschlafes oder auch &#8220;Rapid-Eye-Movement-Schlaf&#8221; (REM) folgt. Ein solcher Schlafzyklus dauert zwischen 90 und 120 Minuten und wiederholt sich w&auml;hrend einer Nacht mehrmals.</p>
<p><strong>Power-Napping - so gehts richtig</strong></p>
<p>F&uuml;r ein erfolgreiches &#8220;Power-Napping&#8221; zwischendurch ist es wichtig, nicht in die Phase des Tiefschlafs &uuml;berzugehen. Anderenfalls empfindet der Mittagsschl&auml;fer nach dem Aufwachen die typische f&uuml;r einige Zeit anhaltende Schlaftrunkenheit. Der K&ouml;rper braucht dann 30 bis 60 Minuten, um wieder zu voller Leistungsf&auml;higkeit zur&uuml;ckzukehren. Oft ist es genau dieses Gef&uuml;hl, das Menschen von einem Mittagsschlaf abh&auml;lt. Sie f&uuml;rchten, anschlie&szlig;end nicht mehr in den Arbeitsmodus zur&uuml;ck zu kommen. Bei einer k&uuml;rzeren Schlafzeit, von idealer Weise nur zehn Minuten, ist das nicht der Fall. Der Geist ist schon kurz nach dem Aufwachen wieder voll leistungsf&auml;hig. Erstaunlicherweise ist der Erholungseffekt nach zehn Minuten und nach einer Stunde Schlaf fast identisch.</p>
<p>Dem unge&uuml;bten Mittagsschl&auml;fer r&auml;t Dr. J&ouml;rg Walther w&auml;hrend des &#8220;Napping&#8221; einen Schl&uuml;sselbund in der Hand zu halten. Mit dem &Uuml;bergang in die Tiefschlafphase erschlafften die Muskeln und man wache durch den fallenden Schl&uuml;ssel wieder auf. Zu lange schlafen sei damit ausgeschlossen.</p>
<div id="attachment_78939" class="wp-caption alignright" style="width: 209px"><img class="size-medium wp-image-78939" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/dsc_9717-199x300.jpg" alt="Saskia Jaimovic" width="199" height="300" /><p class="wp-caption-text">Saskia Jacimovic w&auml;hrend ihres Entspannungsprogramms.</p></div>
<p>Auch die Wellness-Branche ist auf den Geschmack von Power-Napping und Co. gekommen. Birgit Syring betreibt seit fast neun Jahren ihre &#8220;Chil-Out-Lounge&#8221; in der Dortmunder Innenstadt. Massageliegen und Entspannungsmusik sollen ihren gestressten Kunden wieder zu neuer Energie verhelfen. Saskia Jacimovic kommt regelm&auml;&szlig;ig zur Entspannungskur und bringt auch schon mal ihre Kinder mit. Die seien von den Programmen genauso &uuml;berzeugt wie sie. Im Angebot der Lounge findet sich auch ein 20 Minuten dauerndes &#8220;Power-Napping&#8221;. Neben einer Beinvibrationsmassage und Entspannungsmusik, bekommt der Kunde auch eine spezielle Lichtstimulationsbrille aufgesetzt. Und wer noch mehr will, der kann laut Birgit Syring seine Leistungsf&auml;higkeit mit einer Extraportion Sauerstoffatmen steigern.</p>
<p><strong>Extrakick durch Sauerstoff?</strong></p>
<p>Sauerstoffatmen f&uuml;r eine bessere Konzentration, kann das was bringen? Bei &Uuml;berm&uuml;dung r&auml;t die allwissende Oma schlie&szlig;lich auch h&auml;ufig zu &#8220;frischer Luft&#8221;. Fakt ist, der menschliche K&ouml;rper kann nur eine sehr begrenzte Menge Sauerstoff aufnehmen, soviel bis eine S&auml;ttigung des Bluts, genauer der roten Blutk&ouml;rperchen erreicht ist. F&uuml;hrt man dem K&ouml;rper nun &uuml;ber die Ma&szlig;en Sauerstoff zu, ist er nicht in der Lage diesen aufzunehmen. Schon der in der normalen Atemluft enthaltene Sauerstoff kann nicht vollst&auml;ndig aufgenommen werden. Die Wirksamkeit dieser Methode ist daher eher fraglich.</p>
<p>20 Minuten die Augen schlie&szlig;en bringt hingegen auf jeden Fall etwas, auch ohne Musik oder Lichtstimulation. Wer jedoch an der Uni in Dortmund auf der Suche nach einem stillen &Ouml;rtchen f&uuml;r sein Nickerchen ist, der wird erst einmal vergeblich suchen. Einzig f&uuml;r M&uuml;tter mit Kind gibt es einen Ruheraum im H&ouml;rsaalgeb&auml;ude II. Dieser l&auml;sst jedoch mit seiner olivgr&uuml;nen Krankenpritsche an Gem&uuml;tlichkeit eine wenig zu w&uuml;nschen &uuml;brig. Aber im Notfall tut es ja auch der Klapptisch im H&ouml;rsaal oder ein dicker W&auml;lzer in der Bibliothek auf dem man den Kopf ablegt, wer h&auml;tte das nicht selbst schon mal ausprobiert.</p>

<a href='http://www.pflichtlektuere.com/28/11/2011/power-napping-nickerchen-fuers-koepfchen/thomas-diesner1/' title='Thomas Diesner an seinem Arbeitsplatz'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/thomas-diesner1-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/28/11/2011/power-napping-nickerchen-fuers-koepfchen/silent-room-31/' title='Vorraum Silent Room Tecbytel'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/silent-room-31-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/28/11/2011/power-napping-nickerchen-fuers-koepfchen/chill-out-lounge1/' title='Chill-out-Lounge Dortmund'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/chill-out-lounge1-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/28/11/2011/power-napping-nickerchen-fuers-koepfchen/schild-ruheraum1/' title='Ruheraumschild'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/schild-ruheraum1-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/28/11/2011/power-napping-nickerchen-fuers-koepfchen/baby-raum-11/' title='Baby- und Ruheraum an der TU in Dortmund im HGII'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/baby-raum-11-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/28/11/2011/power-napping-nickerchen-fuers-koepfchen/baby-raum-21/' title='Liege im Baby- und Ruheraum'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/baby-raum-21-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>

<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Themenwoche Schlaf:</strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p style="color: white;">F&uuml;nf Tage lang dreht sich bei uns alles ums Thema Schlaf. Zusammen mit eldoradio* pr&auml;sentieren wir euch Interessantes, Kurioses und Unglaubliches. Online gibt es t&auml;glich einen neuen Beitrag.</p>
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<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/28/11/2011/wenn-die-nacht-zum-alptraum-wird/">Wenn die Nacht zum Alptraum wird</a></p>
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<p style="color: white;">
</div>


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		<item>
		<title>Das Fremde in meinem Bett</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 14:53:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pflichtlektuere</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Themenwoche Schlaf]]></category>

		<category><![CDATA[aus dem labor]]></category>

		<category><![CDATA[Betten]]></category>

		<category><![CDATA[Bettwanzen]]></category>

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		<category><![CDATA[Import]]></category>

		<category><![CDATA[Milben]]></category>

		<category><![CDATA[Professor Mehlhorn]]></category>

		<category><![CDATA[Schlafzimmer]]></category>

		<category><![CDATA[Schokolade]]></category>

		<category><![CDATA[Uni Düsseldorf]]></category>

		<category><![CDATA[Zecken]]></category>

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		<description><![CDATA[Bettwanzen, Milben und Zecken - daran m&#246;chten die meisten gar nicht denken. Und im eigenen Bett m&#246;chte man das schon gar nicht haben. Wie man sich dagegen sch&#252;tzen kann und was man sonst noch im Bett findet erkl&#228;rt die pflichtlekt&#252;re.


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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_78467" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/banner_themenwoche_schlaf.jpg"><img class="size-full wp-image-78467" title="banner_themenwoche_schlaf" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/banner_themenwoche_schlaf.jpg" alt="Foto: flickr.com/kate hiscock/Timothy/sdminor81/pedrosimoes7; Montage: Marc Patzwald" width="600" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: flickr.com/kate hiscock/Timothy/sdminor81/pedrosimoes7; Montage: Marc Patzwald</p></div>
<p><em>Von Thomas Borgb&ouml;hmer und Sarah Bolte</em></p>
<p><strong>Mit kleinen Krabbeltierchen das Bett teilen - die reinste Horrorvision f&uuml;r viele. Treffen kann es jeden, auch wenn man sein Bett noch so penibel sauber h&auml;lt. Gegen einige der fremden Mitschl&auml;fer gibt es Schutzma&szlig;nahmen, andere dagegen m&uuml;ssen wir einfach akzeptieren. </strong></p>
<p>&#8220;Zu allererst juckt es nat&uuml;rlich kriminell&#8221;, sagt Heinz Mehlhorn, Professor f&uuml;r Parasitologie. &#8220;Es ist extrem unangenehm, wenn man aufwacht und man komplett zerstochen ist und hunderte von Einstichen hat.&#8221; Schuld f&uuml;r die Einstiche k&ouml;nnen Bettwanzen sein. Die lauern unter der Matratze und krabbeln dann in der Nacht auf den K&ouml;rper.</p>
<div id="attachment_78308" class="wp-caption alignleft" style="width: 209px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/prof-mehlhorn1.jpg"><img class="size-medium wp-image-78308" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/prof-mehlhorn1-199x300.jpg" alt="Heinz Mehlhorn ist Professor f&uuml;r Parasitologie an der Uni D&uuml;sseldorf. In K&uuml;rze erscheint sein neues Buch &quot;Schach den Blutsaugern und Sch&auml;dlingen&quot;. Foto:privat " width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Heinz Mehlhorn ist Professor f&uuml;r Parasitologie an der Uni D&uuml;sseldorf. In K&uuml;rze erscheint sein neues Buch &quot;Schach den Blutsaugern und Sch&auml;dlingen&quot;. Foto:privat </p></div>
<p>Dabei tauchen Bettwanzen nicht aufgrund fehlender Hygiene auf. Es handelt sich vielmehr um einen Bettwanzen-Import. &#8220;Also nach einem Urlaub oder einem Hotelaufenthalt&#8221;, erkl&auml;rt Mehlhorn, &#8220;sollte man die Kleidung ausschlagen und waschen. Und nat&uuml;rlich den Koffer s&auml;ubern.&#8221; Ein weiterer Tipp: Den Koffer im Hotelzimmer nicht offen stehen lassen. Da Bettwanzen vor allem in der Nacht aktiv sind, kommt es vor, dass diese in den Koffer springen und sich dort einnisten.</p>
<p><strong>Bettwanzen? Nein Danke!</strong></p>
<p>Haben sich die Bettwanzen erstmal ihren Platz im Bett gesucht, kann die Nacht ein Horror werden. Allerdings erkennt man Bettwanzen ziemlich schnell: Nachdem das Opfer die unz&auml;hligen Stiche bemerkt hat, sollte es sich auf die Suche nach den kleinen Mitschl&auml;fern machen. &#8220;Die Bettwanzen kann man gut sehen&#8221; sagt der Parasitologe. &#8220;Eventuell sieht man sogar braune Flecken. Dabei handelt es sich um das verdaute Blut.&#8221;</p>
<p>W&auml;hrend Bettwanzen eigentlich nur unangenehm sind, ist das bei Hausstaubmilben schon anders. Die gibt es in jedem Bett, das l&auml;sst sich gar nicht verhindern, und das ist auch nicht schlimm. &#8220;Zumindest f&uuml;r Immungesunde macht die Anwesenheit keinen Unterschied&#8221;, so Mehlhorn. &#8220;F&uuml;r Allergiker ist das aber ziemlich gef&auml;hrlich.&#8221; Die n&auml;mlich haben gro&szlig;e Probleme mit den Hausstaubmilben und es kann im schlimmsten Fall sogar zu starken Atembeschwerden kommen.</p>
<p>Und da laut Mehlhorn mittlerweile 25 Prozent der Deutschen allergisch reagieren, ist die richtige Pr&auml;vention wichtig. Und die ist sogar ziemlich einfach: Das Schlafzimmer sollte mit 16 bis 17 Grad relativ k&uuml;hl gehalten werden, denn das gef&auml;llt den Milben gar nicht. &#8220;Wenn es dann nat&uuml;rlich molligwarm und feucht im Zimmer ist, f&uuml;hlen sich die Milben wie im Paradies&#8221;, sagt der Experte.</p>

<a href='http://www.pflichtlektuere.com/28/11/2011/das-fremde-in-meinem-bett/lederzecken1/' title='lederzecken'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/lederzecken1-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/28/11/2011/das-fremde-in-meinem-bett/bettwanze1/' title='bettwanze'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/bettwanze1-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/28/11/2011/das-fremde-in-meinem-bett/hausstaubmilbe1/' title='hausstaubmilbe'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/hausstaubmilbe1-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>

<p><strong>Das Allrounder-Bett</strong></p>
<p>Doch neben diesen ungewollten Besuchern, findet sich in den Betten von Studenten auch einiges anderes. Dort wird n&auml;mlich nicht nur geschlafen: Fragt man Studenten, was sie noch im Bett machen und was man dort findet, bekommt man teils sehr au&szlig;ergew&ouml;hnliche Antworten. Das Bett mit der Doppelfunktion Abstellkammer und Wohnzimmer?</p>
<p>Umfrage: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/umfrage_bett.mp3">Das Bett als Allesk&ouml;nner</a></p>
<p>Gem&uuml;tlich im Bett essen ist f&uuml;r viele Studenten nichts au&szlig;ergew&ouml;hnliches.  Das best&auml;tigt auch die Studie der Internetseite brandnooz.de. Auf der Internetseite k&ouml;nnen Lebensmittelhersteller ihre neuen Produkte anbieten und die User k&ouml;nnen diese dann kostenlos testen. Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Johannes Nielsen hat mit seinem Team rund 1.000 Nutzer gefragt, ob und was sie im Bett alles essen.</p>
<p><strong>Interessante Ergebnisse</strong></p>
<p>Tats&auml;chlich essen laut der Umfrage rund 30 Prozent der Befragten in ihrem Bett und die Tendenz zeigt, dass junge Leute eher in ihrem Bett essen als &auml;ltere. Viel interessanter ist aber, was im Bett gegessen wird. &#8220;Es wird mehr geknabbert als gelutscht&#8221;, wei&szlig; Nielsen. &#8220;Wir dachten nat&uuml;rlich, dass alles was so kr&uuml;melt nicht verzehrt wird&#8221;, sagt Nielsen. &#8220;Tats&auml;chlich ist das beliebsteste Lebensmittel im Bett Chips, auf Platz zwei erst die Schokolade und auf Platz drei dann Kekse.&#8221;</p>

<a href='http://www.pflichtlektuere.com/28/11/2011/das-fremde-in-meinem-bett/chips1/' title='chips1'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/chips1-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/28/11/2011/das-fremde-in-meinem-bett/schoko/' title='schoko'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/schoko-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/28/11/2011/das-fremde-in-meinem-bett/kekse1/' title='kekse1'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/kekse1-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>

<p>Wer seine Mahlzeiten also st&auml;ndig im Bett zu sich nimmt, kr&uuml;melt viel und sollte seine Bettw&auml;sche regelm&auml;&szlig;ig wechseln. Aber wie genau nehmen es die Studenten an der TU Dortmund mit der Betthygiene? Hier das Ergebnis:</p>
<p>Umfrage: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/umfrage_bettwasche.mp3">Wie h&auml;ufig wechselt ihr eure Bettw&auml;sche?</a></p>
<p><strong>Service f&uuml;r Sch&auml;dlinge</strong></p>
<p>&#8220;Die Tierchen naschen dann gemeinsam das Croissant beim Fr&uuml;hst&uuml;ck&#8221;, sagt Mehlhorn. Allerdings werden die Tierchen nicht zwangsl&auml;ufig von Essensresten und alter Bettw&auml;sche angezogen ─ dar&uuml;ber braucht man sich keine Sorgen zu machen. Um Betroffenen eine ersten Anlaufstelle zu geben, hat Mehlhorn  mit Kollegen eine Servicestelle eingerichtet, den Alphabiocare Shop: Dort kann man dann beispielsweise gefundene Parasiten einschicken, bestimmen lassen und sich dann L&ouml;sungsstrategien vorschlagen lassen.</p>
<p>Wer allerdings auf die wenigen, wichtigen Tipps zur Pr&auml;vention achtet, wird auch zuk&uuml;nftig keine Probleme mit Bettwanzen und Milben haben. Und dann kann jeder in Ruhe schlafen und wird nicht von kleinen Krabbeltierchen gest&ouml;rt.</p>
<p>Zus&auml;tzlich zu den Krabbeltierchen und den Essensresten gibt es noch andere Hinterlassenschaften, die man so im Bett finden kann. Der Mensch verliert ca. 60-100 Haare am Tag, viele davon bleiben dann in der Nacht auf dem Kopfkissen liegen. Vor allem bei Menschen mit langen Haaren f&auml;llt das besonders auf. Au&szlig;erdem schwitzt jeder Mensch in der Nacht circa einen Liter Fl&uuml;ssigkeit aus. Wer zus&auml;tzlich noch mit offenem Mund schl&auml;ft, der findet auch mal den einen oder anderen Speichelfleck auf dem Kissen. Regelm&auml;&szlig;iges Bettw&auml;sche wechseln ist somit auch ohne Bettwanzenbefall w&auml;rmstens zu empfehlen.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Themenwoche Schlaf:<br />
</strong>
</p>
<p style="color: white;">F&uuml;nf Tage lang dreht sich bei uns alles ums Thema Schlaf. Zusammen mit eldoradio* pr&auml;sentieren wir euch Interessantes, Kurioses und Unglaubliches. Online gibt es t&auml;glich einen neuen Beitrag.</p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re:<a href="http://www.pflichtlektuere.com/28/11/2011/schlafkulturen/" target="_blank"> Schlafkulturen</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/28/11/2011/wenn-die-nacht-zum-alptraum-wird/">Wenn die Nacht zum Alptraum wird</a></p>
<p style="color: white;">
<p><span style="color: #ffffff;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></span></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.alphabiocare.de/" target="_blank">Homepage Alphabiocare Shop</a></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.brandnooz.de/" target="_blank">Homepage brandnooz</a></p>
</div>


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		<item>
		<title>Wenn die Nacht zum Alptraum wird</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 14:52:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith Merkelt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[Themenwoche Schlaf]]></category>

		<category><![CDATA[aus dem labor]]></category>

		<category><![CDATA[Alb]]></category>

		<category><![CDATA[Alptraum]]></category>

		<category><![CDATA[Alptraumtherapie]]></category>

		<category><![CDATA[Dr. Christine Norra]]></category>

		<category><![CDATA[Dr. Johanna Thünker]]></category>

		<category><![CDATA[Heinrich-Heine Universität]]></category>

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		<description><![CDATA[Einen schlechten Traum hat jeder Mal. Bei manchen Menschen sind die Tr&#228;ume aber so schlimm, dass sie Hilfe brauchen. Bei der Alptraumherapie gibt es verschiedene Ans&#228;tze.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><em></em> <em></em> <em></em></p>
<div id="attachment_78467" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><em><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/banner_themenwoche_schlaf.jpg"><img class="size-full wp-image-78467" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/banner_themenwoche_schlaf.jpg" alt="Foto: flickr.com/kate hiscock/Timothy/sdminor81/pedrosimoes7; Montage: Marc Patzwald" width="600" height="200" /></a></em><p class="wp-caption-text">Foto: flickr.com/kate hiscock/Timothy/sdminor81/pedrosimoes7; Montage: Marc Patzwald</p></div>
<p><em></em> <em></em> <em>Ich stehe am Rheinufer und schaue aufs Wasser. Alles ist ruhig, bis pl&ouml;tzlich der Wasserpegel steigt. Unaufhaltsam verschluckt der graue Fluss die Wiesen und erreicht den Damm, auf dem ich stehe. Ich wei&szlig;, ich muss meine Familie finden,  also spurte ich los. Laar – meine Heimat -  sieht auf einmal ganz anders aus. Ich irre durch v&ouml;llig unbekannte Stra&szlig;enz&uuml;ge, laufe durch ganze H&auml;user und lasse jegliche Grenzen der Physik hinter mir. Ich wei&szlig;, dass ich die anderen nicht finden werde und verfalle immer weiter in Panik…</em></p>
<div id="attachment_78204" class="wp-caption alignleft" style="width: 253px"><img class="size-medium wp-image-78204      " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/552783_r_by_lutz-stallknecht_pixeliode-1-300x224.jpg" alt="Alptr&auml;ume - Horrorfilme in unseren K&ouml;pfen foto: pixelio/ lutz stallknecht" width="243" height="182" /><p class="wp-caption-text">Alptr&auml;ume - Horrorfilme in unseren K&ouml;pfen, Foto: pixelio.de/ lutz stallknecht. Teaserbild: pixelio.de/ Christina K&ouml;rner</p></div>
<p>Solche oder &auml;hnliche Alptr&auml;ume kennt jeder. Oft wacht man mitten in der Nacht auf und muss sich kurz vergewissern, dass alles nur ein Traum war. Vielleicht bleibt ein Schatten der Erinnerung am n&auml;chsten Morgen zur&uuml;ck, doch ansonsten ist alles in Ordnung. F&uuml;r etwa f&uuml;nf Prozent der  Erwachsenen Bev&ouml;lkerung gilt das nicht. Sie leiden an so schlimmen oder so h&auml;ufigen Alptr&auml;umen, dass diese therapiert werden m&uuml;ssen. Bei Kindern treten Alptr&auml;ume noch viel h&auml;ufiger auf, werden unter normalen Umst&auml;nden aber nicht als Krankheit betrachtet.</p>
<p><strong>Wer leidet ist krank</strong></p>
<p>&#8220;Es gibt keine Richtwerte, ab wann Alptr&auml;ume behandelt werden sollten, entscheidend ist, wie hoch der Leidensdruck des Patienten ist“, erkl&auml;rt Dr. Christine Norra. Die Fach&auml;rztin f&uuml;r Psychiatrie und Psychotherapie am LWL Klinikum Bochum behandelt Menschen, die im Rahmen einer psychischen Erkrankung Alptr&auml;ume haben. Das ist vor allem bei einer Posttraumatischen Belastungsst&ouml;rung (PTBS), also nach einem schweren Unfall oder einem anderen schlimmen Erlebnis der Fall. Aber auch bei Depressionen und Angsterkrankungen kann es zu Alptr&auml;umen kommen. &#8220;Wir raten den Patienten erst einmal zu einer besseren Schlafhygiene, das hei&szlig;t kein Alkohol am Abend, kein schweres Essen und daf&uuml;r regelm&auml;&szlig;ige Schlafzeiten“, so Norra. Au&szlig;erdem g&auml;be es Medikamente, die die Phase in der wir am h&auml;ufigsten Tr&auml;umen – den REM–Schlaf- unterdr&uuml;cken. Setze man die Medikamente ab, k&ouml;nne es zum sogenannten REM-rebound-Effekt kommen, bei dem vermehrt Alptr&auml;ume auftreten, erkl&auml;rt die Psychiaterin. Ein REM-Traum ist zwischen 30 und 90 Minuten lang, die erlebte Traumzeit kann allerdings deutlich l&auml;nger sein.  <strong></strong></p>
<p><strong>Regisseur im eigenen Traum</strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong></p>
<div id="attachment_78203" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><strong><img class="size-medium wp-image-78203  " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/469399_r_b_by_jmg_pixeliode-200x300.jpg" alt="foto: pixelio/ rb by jmg" width="200" height="300" /></strong><p class="wp-caption-text"> Auch freudige Ereignisse k&ouml;nnen Alptr&auml;ume ausl&ouml;sen. Foto: pixelio.de/ rb by jmg</p></div>
<p><strong> </strong> Neben der medikament&ouml;sen Therapie haben Dr. Johanna Th&uuml;nker und  Prof. Dr. Reinhard Pietrowsky  vom Institut f&uuml;r Experimentelle Psychologie der Heinrich-Heine-Universit&auml;t D&uuml;sseldorf einen weiteren Ansatz entwickelt. Ihre Alptraumtherapie geht auf ein amerikanisches Vorbild zur&uuml;ck und richtet sich sowohl an Menschen mit einer psychischen Erkrankung, als auch an gesunde Menschen. &#8220;F&uuml;r psychisch gesunde Menschen mit Alptr&auml;umen haben wir keinen richtigen Begriff, wir nennen sie einfach h&auml;ufige Tr&auml;umer“, sagt Johanna Th&uuml;nker. Ihre Alptraumtherapie besteht aus acht ambulanten Therapiesitzungen. &#8220;Die Patienten lernen bei uns nicht mehr Darsteller, sondern Regisseur in ihrem eigenen Alptraumfilm zu sein&#8221;, erkl&auml;rt die Diplompsychologin. Bei der Therapie lernen die Patienten eine Entstpannungstechnik, dann folgen Imaginations&uuml;bungen. &#8220;Wir unternehmen Phantasiereisen, um auszuloten mit welchen Sinnen sie in ihrer Vorstellung arbeiten. Das ist bei jedem anders: viele sehen und h&ouml;ren, andere riechen oder tasten aber auch mehr&#8221;, so Th&uuml;nker.  <strong> </strong></p>
<p><strong>Der Vorstellung sind keine Grenzen gesetzt</strong></p>
<p>Anschlie&szlig;end sucht sich der Patient einen besonders schlimmen Alptraum heraus und versucht diesen in seinen Gedanken zu ver&auml;ndern. &#8220;Wir schreiben sozusagen ein neues Traumskript. Dazu suchen wir uns die Elemente des Traums heraus, die ihn zum Alptraum machen und &uuml;berlegen, wie wir diese ver&auml;ndern k&ouml;nnten&#8221;, erkl&auml;rt Th&uuml;nker weiter. Bei diesem Teil der Arbeit sei es besonders wichtig, dass der Patient verstehe, dass der Phantasie keine Grenzen gesetzt seien, sagt sie. &#8220;Oft ist es in den Tr&auml;umen sehr dunkel, nat&uuml;rlich k&ouml;nnten wir uns einfach einen Lichtschalter vorstellen, um die Dunkelheit zu vertreiben.&#8221; Aber manchmal passe das gar nicht zum Traum. &#8220;Vielleicht braucht man viel eher eine Fackel, weil man in einer H&ouml;hle ist.&#8221;</p>
<div id="attachment_78202" class="wp-caption alignleft" style="width: 230px"><strong><img class="size-medium wp-image-78202   " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/351685_r_b_by_oliver-haja_pixeliode-2-275x300.jpg" alt="foto: pixelio/ oliver-haja" width="220" height="240" /></strong><p class="wp-caption-text">Ein viertel der Patienten werden im Traum selbst zum T&auml;ter. Foto: pixelio.de/ oliver-haja</p></div>
<p><strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong>Tr&auml;ume -  Spiegel der Seele?</strong></p>
<p>Zur Alptraumtherapie kommen deutlich mehr Frauen als M&auml;nner. &#8220;Wir glauben, bei Frauen ist die Bereitschaft sich den Tr&auml;umen zu stellen gr&ouml;&szlig;er, bei M&auml;nnern liegt au&szlig;erdem die Schamgrenze h&ouml;her&#8221;, berichtet die Psychologin.  Die Themen der Alptr&auml;ume sind laut Th&uuml;nker h&auml;ufig die gleichen: &#8220;Meist geht es um Bedrohung des eigenen Lebens, Versagens&auml;ngste oder zwischenmenschliche Konflikte. Oft w&uuml;rden solche Tr&auml;ume in Phasen psychischen Stresses auftreten. Aber auch freudige Ereignisse wie eine Hochzeit oder Schwangerschaft k&ouml;nnen zu Alptr&auml;umen f&uuml;hren, erkl&auml;rt Johanna Th&uuml;nker. &#8220;Einige unserer Patienten tr&auml;umen aber auch davon, selbst zum T&auml;ter zu werden.&#8221; Gerade f&uuml;r solche Leute sei es wichtig, zu verstehen, dass Alptr&auml;ume nicht zwangsl&auml;ufig unsere geheimen W&uuml;nsche und Tr&auml;ume abbildenten. &#8220;Die Psychoanalytiker nach Freud glauben wir Tr&auml;umen unsere inneren Triebe, Biopsychologen meinen unsere Tr&auml;ume h&auml;tten &uuml;berhaupt keine Bedeutung -  die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen&#8221;, sagt Th&uuml;nker.</p>
<p><strong>Die Behandlung hilft – nicht nur gegen Tr&auml;ume</strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong> <strong></strong></p>
<div id="attachment_78205" class="wp-caption alignright" style="width: 234px"><strong><img class="size-medium wp-image-78205 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/4831011631_18c5d19c7f-224x300.jpg" alt="Foto: flickr/ 18c5d19c7f" width="224" height="300" /></strong><p class="wp-caption-text">Alptr&auml;ume vom freien Fall kommen meist kurz vor dem Aufwachen vor. Foto: flickr.de/ 18c5d19c7f</p></div>
<p>Wichtig ist, dass die Patienten auch zuhause immer weiter &uuml;ben. Sie m&uuml;ssen sich das neue Traumskript immer wieder mit m&ouml;glichst vielen Details vorstellen, um es zu verinnerlichen. Johanna Th&uuml;nker erkl&auml;rt: &#8220;Nur wenige der Patienten tr&auml;umen die neue Version des Traums wirklich, oft werden die Alptr&auml;ume einfach langsam weniger intensiv oder der Patient wacht nicht mehr so h&auml;ufig davon auf.&#8221; Die Therapie zeigte also die gew&uuml;nschte Wirkung. Sowohl die Diplompsychologin, als auch die Psychiaterin berichten von einem weiteren positiven Effekt. &#8220;Werden Alptr&auml;ume richtig behandelt, kann das den Therapieerfolg f&uuml;r psychische Erkrankungen erh&ouml;hen. Die Patienten sind ausgeruhter, wacher und k&ouml;nnen sich besser auf ihre weitere Therapie konzentrieren&#8221;, sagt Norra. Johanna Th&uuml;nker hat eine andere Hypothese zu dem Ph&auml;nomen: &#8220;Unsere Alptraumtherapie gibt den Menschen ein St&uuml;ck Selbstkontrolle zur&uuml;ck. Oft f&uuml;hlen sie sich gegen ihre Erkrankung machtlos, wenn sie selbst etwas gegen die Alptr&auml;ume tun k&ouml;nnen, gibt ihnen das neuen Mut.&#8221; Werden Alptr&auml;ume dagegen nicht richtig therapiert kann sich daraus eine Angstst&ouml;rung entwickeln. &#8220;Es ist in beide Richtungen vorstellbar: zum einen dass eine Angsterkrankung Alptr&auml;ume macht, aber auch dass Alptr&auml;ume zur Angst vor dem Einschlafen f&uuml;hren, die krankhaft werden kann&#8221;, erkl&auml;rt Norra.</p>
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<p style="color: white;"><strong>Themenwoche Schlaf:<br />
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<p style="color: white;">F&uuml;nf Tage lang dreht sich bei uns alles ums Thema Schlaf. Zusammen mit eldoradio* pr&auml;sentieren wir euch Interessantes, Kurioses und Unglaubliches. eldoradio* steigt heute um 19 Uhr live mit der Wissenschaftsendung Ultraschall ein. Online gibt es t&auml;glich einen neuen Beitrag.</p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re:<a href="http://www.pflichtlektuere.com/28/11/2011/schlafkulturen/" target="_blank"> Schlafkulturen</a></p>
<p style="color: white;">eldo*: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/podcast_291111_schlafen-alleine-oder-zu-zweit.mp3">Schlafen alleine oder zu zweit?</a></p>
<p style="color: white;">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;">Web:<a href="http://alptraumtherapie.de/" target="_blank"> Homepage zur Alptraumtherapie</a></p>
<p style="color: white;">Web:<a href="http://www.charite.de/dgsm/dgsm/fachinformationen_literaturhinweise.php" target="_blank"> Literaturhinweise zum Thema Schlaf</a></p>
</div>


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		<title>Schlafkulturen</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 14:51:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elena Bernard</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Schlafen muss jeder. Aber wie, das ist eine Frage der Kultur. Auf dem Boden, mit der ganzen Familie oder blo&#223; nicht auf dem R&#252;cken.


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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_78467" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/banner_themenwoche_schlaf.jpg"><img class="size-full wp-image-78467" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/banner_themenwoche_schlaf.jpg" alt="Foto: flickr.com/kate hiscock/Timothy/sdminor81/pedrosimoes7; Montage: Marc Patzwald" width="600" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: flickr.com/kate hiscock/Timothy/sdminor81/pedrosimoes7; Montage: Marc Patzwald</p></div>
<p><strong>In Deutschland legen wir uns abends in unser Bett, kuscheln uns unter die Bettdecke und schlafen bis zum n&auml;chsten Morgen, um dann am kommenden Tag wach zu sein. Eine Selbstverst&auml;ndlichkeit. Doch wie sieht das in anderen L&auml;ndern aus? Junge Menschen aus aller Welt erz&auml;hlen, wie man in ihrem Heimatland schl&auml;ft.</strong></p>
<p><object width="100%" height="400" data="http://www.vuvox.com/collage_express/collage.swf?collageID=04b9410ff0" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.vuvox.com/collage_express/collage.swf?collageID=04b9410ff0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Teaser: Fahnen: www.nationalflaggen.de; Bett: flickr.com/ joelk75; Montage: Elena Bernard</p>
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<p style="color: white;"><strong>Themenwoche Schlaf:<br />
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<p style="color: white;">F&uuml;nf Tage lang dreht sich bei uns alles ums Thema Schlaf. Zusammen mit eldoradio* pr&auml;sentieren wir euch Interessantes, Kurioses und Unglaubliches. eldoradio* steigt heute  (29.11.) um 19 Uhr live mit der Wissenschaftsendung Ultraschall ein. Online gibt es t&auml;glich einen neuen Beitrag.</p>
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