<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	>

<channel>
	<title>pflichtlektüre &#187; Themenwoche Müll</title>
	<atom:link href="http://www.pflichtlektuere.com/category/themenwoche-muell/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.pflichtlektuere.com</link>
	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Wed, 23 May 2012 17:50:58 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.7.1</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Studentenm&#252;ll hochgerechnet</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/04/02/2012/studentenmuell-hochgerechnet/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/04/02/2012/studentenmuell-hochgerechnet/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 13:14:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lara Schwenner</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Themenwoche Müll]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[aus dem labor]]></category>

		<category><![CDATA[Bier]]></category>

		<category><![CDATA[H-Bahn]]></category>

		<category><![CDATA[Kaffee]]></category>

		<category><![CDATA[Kaugummi]]></category>

		<category><![CDATA[Müll]]></category>

		<category><![CDATA[Mensa]]></category>

		<category><![CDATA[Papier]]></category>

		<category><![CDATA[Studenten]]></category>

		<category><![CDATA[Unibibliothek]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=85705</guid>
		<description><![CDATA[Ein Br&#246;tchen hier, ein Kaffee da. Die Br&#246;tchent&#252;te und der Pappbecher wandern anschlie&#223;end in den M&#252;lleimer. Aber wieviel M&#252;ll produzieren die Dortmunder Studenten eigentlich? 


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_85752" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-85752" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/banner_themenwoche_mull.jpg" alt="Fotos: flickr.com/Timothy Takemoto/epSos.de/Marc Patzwald, Montage: Marc Patzwald" width="600" height="200" /><p class="wp-caption-text">Fotos: flickr.com/Timothy Takemoto/epSos.de/Marc Patzwald, Montage: Marc Patzwald</p></div>
<p><strong>Fasst man unter den Tisch, klebt dort hin und wieder ein gekautes Kaugummi. Und in den M&uuml;lleimern an der Uni stapeln sich Pappbecher, zerkn&uuml;lltes Papier und Bierflaschen. Typischer Studentenm&uuml;ll, der t&auml;glich in gro&szlig;en Mengen anf&auml;llt. Denn an der TU Dortmund sind zur Zeit 26.893 Studenten eingeschrieben. Und die brauchen an langen Tagen Kaffee als Muntermacher, Papier f&uuml;r Vorlesungsnotizen und am Ende eines Tages auch mal ein Feierabendbier. Wir haben einmal hochgerechnet, wie viel von diesem typischen Studentenm&uuml;ll wirklich anf&auml;llt und in welche Universit&auml;tsr&auml;umlichkeiten dieser M&uuml;ll hineinpassen w&uuml;rde.<br />
</strong></p>
<p><object width="400" height="400" data="http://www.vuvox.com/collage_express/collage.swf?collageID=04fdae525f" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.vuvox.com/collage_express/collage.swf?collageID=04fdae525f" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/04/02/2012/vom-pulli-zum-putzlappen/" target="_blank">Vom Pulli zum Putzlappen?</a></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/01/02/2012/muellberge-fuer-die-steckdose/" target="_blank">M&uuml;llberge f&uuml;r die Steckdose</a></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/31/01/2012/ist-das-kunst-oder-kann-das-weg/" target="_blank">Ist das Kunst oder kann das weg?</a></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/30/01/2012/mit-alten-handys-helfen/" target="_blank">Mit alten Handys helfen</a></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/03/02/2012/sind-pet-flaschen-so-schlecht-wie-ihr-ruf/" target="_blank">Sind PET-Flaschen so schlecht wie ihr Ruf?</a><strong><br />
</strong></p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/04/02/2012/studentenmuell-hochgerechnet/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Vom Pulli zum Putzlappen?</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/04/02/2012/vom-pulli-zum-putzlappen/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/04/02/2012/vom-pulli-zum-putzlappen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 23:29:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith Merkelt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Themenwoche Müll]]></category>

		<category><![CDATA[aus dem labor]]></category>

		<category><![CDATA[Altkleider]]></category>

		<category><![CDATA[Bethel]]></category>

		<category><![CDATA[Bielefeld]]></category>

		<category><![CDATA[Bodelschwinghsche Stiftung]]></category>

		<category><![CDATA[Brockensammlung]]></category>

		<category><![CDATA[Rüdiger Wormsbecher]]></category>

		<category><![CDATA[Recykling]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=85818</guid>
		<description><![CDATA[Altkleidercontainer gibt es in jeder Stadt. Aber was passiert mit dem Lieblingsst&#252;ck, wenn man es in den Blechkasten geworfen hat? Pflichtlekt&#252;re begleitet die Reise eines Pullovers.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="color: white;">
<p style="color: white;">
<p><strong>Was man selbst nichtmehr tragen m&ouml;chte, geh&ouml;rt noch lange nicht in den M&uuml;ll. Altkleidersammlungen gibt es in jeder Stadt. Sie sortieren die gespendete Kleidung und verkaufen sie anschlie&szlig;end. Aber was passiert mit den Sachen zwischen Spende und Verkauf? Welche H&uuml;rden muss ein Kleidungsst&uuml;ck nehmen, um ein Second-Hand Artikel zu werden? Um diese Frage zu beantworten gehe ich mit meinen ehemaligen Lieblingspullover zur Brockensammlung Bethel.</strong></p>
<div id="attachment_86561" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-86561" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/dscf18411-300x297.jpg" alt="Beim Aufr&auml;umen merke ich: Den Pullover hatte ich Jahre nicht mehr an. Fotos: Judith Merkelt" width="300" height="297" /><p class="wp-caption-text">Beim Aufr&auml;umen merke ich: Den Pullover hatte ich Jahre nicht mehr an. Fotos: Judith Merkelt</p></div>
<p>Quietsch gr&uuml;n und geschm&uuml;ckt mit Totenk&ouml;pfen und Hibiskusbl&uuml;ten ist er. Ich habe ihn seit ich 16 bin, und er hat mich durch eine sehr bunte Punk-Zeit begleitet. Jetzt liegt der Pullover seit zwei Jahren ganz hinten in meinem Schrank. Es wird also Zeit ein neues zu Hause f&uuml;r ihn zu finden. Da drau&szlig;en muss es doch ein anderes Teenager-M&auml;dchen geben, dass ihn genauso lieben wird wie ich es einmal tat – so hoffe ich zumindest. Also auf nach Bielefeld, denn dort sitzt die Brockensammlung der von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel.</p>
<p>In Bielefeld angekommen begr&uuml;&szlig;t mich R&uuml;diger Wormsbecher. Er ist Leiter der Brockensammlung und wird mir erkl&auml;ren, wie die Altkleidersammlung funktioniert. Aber halt: &#8220;Wir sagen hier Kleidersammlung, auf das &#8220;alt&#8221; verzichten wir, das klingt abwertend&#8221;, erkl&auml;rt R&uuml;diger Wormsbecher. Dann nimmt er meinen Pullover entgegen. So richtig begeistert sieht er nicht aus. Trotzdem - die erste H&uuml;rde &uuml;bersteht er: Bei der ersten Sortier-Station werden nur offensichtlich besch&auml;digte Dinge heraus genommen. Gerade frage ich mich, wer kaputte Sachen spendet, als eine Frau mit einem Korb voller Geschirr hereinkommt. Als die Frau zur T&uuml;r hinaus gegangen ist, bemerken die Mitarbeiter, dass eine Untertasse  eine ganz deutliche Macke hat. &#8220;Sowas k&ouml;nnen wir dann nur noch entsorgen&#8221;, meint Herr Wormsbecher kopfsch&uuml;ttelnd.</p>
<p><strong>Second-Hand oder Putzlumpen</strong></p>
<div id="attachment_85822" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-85822" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/dscf1820-300x225.jpg" alt="An h&ouml;henverstellbaren Tischen findet jeder Sortierer die richtige Arbeitshaltung. Foto: Judith Merkelt" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">R&uuml;diger Wormsbecher pr&uuml;ft meinen Pullover ganz genau.</p></div>
<p>Als n&auml;chstes Folge ich meinem Pullover und Herrn Wormsbecher, der schnellen Schrittes vorgeeilt ist in den Sortierraum. Hier gibt es Kleiderst&auml;nder und Karren auf denen die sortierten St&uuml;cke auf ihren Bestimmungsort warten. Au&szlig;erdem sind die Arbeitstische h&ouml;henverstellbar - das ist wichtig, damit jeder Mitarbeiter die richtige Arbeitsposition findet, sagt Herr Wormsbecher.</p>
<p>Er breitet meinen Pullover auf dem Tisch aus und pr&uuml;ft ihn von allen Seiten. &#8220;Nein, das geht nicht, der kann nicht mehr in den Verkauf&#8221; ist sein erstes Urteil. Da seien ja L&ouml;cher am Rand, starke Gebrauchsspuren k&ouml;nne er nicht tolerieren. Ich versuche ihm vorsichtig zu erkl&auml;ren, dass das der &#8220;used look&#8221; ist und ich den Pullover schon so gekauft habe. Trotzdem verstehe ich, dass beim sortieren harte Kriterien wichtig sind. Ich w&uuml;rde sonst auch keine besch&auml;digte Ware kaufen, warum soll es dann bei Second-Hand in Ordnung sein? Wormsbecher ist skeptisch, nimmt den Pulli aber trotzdem mit zur n&auml;chsten Station. -Puhh, nochmal geschafft, denke ich.  Und frage mich, was wohl mit meinem Shirt geschehen w&auml;re, wenn ich nicht hier gewesen w&auml;re.</p>
<p>&#8220;Sachen, die nicht mehr tragbar sind kommen entweder in die M&uuml;llverbrennung oder werden zu Putzlappen verarbeitet&#8221; erkl&auml;rt mir Herr Wormsbecher. Putzlappen? Reinigt dann irgendwann jemand sein Klo mit meinem Pulli? Ich frage nach. Nein, so w&auml;re das nicht, meint er. Die Putzlumpenschneider beliefern haupts&auml;chlich gro&szlig;e Firmen, die Packdecken oder Filze f&uuml;r den Stra&szlig;enbau daraus machen. Es k&ouml;nnte aber auch sein, dass in einer Autowerkstatt damit nachher die Fahrzeuge auf Hochglanz poliert werden.</p>
<p><strong>Endstation W&uuml;hltisch?</strong></p>
<div id="attachment_85835" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-85835  " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/dscf1826-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Der Pullover - ein gr&uuml;ner Farbklecks auf dem W&uuml;hltisch.</p></div>
<p>Mein Pullover w&auml;re also grade an einer Karriere als Auto-Polierwerkzeug vorbeigeschlittert und k&auml;me nun in den Verkauf. Hier g&auml;be es verschiedene M&ouml;glichkeiten. Designerst&uuml;cke und ausgew&auml;hlte Einzelteile kommen in die Boutique Jasis, nun gut mein Pullover entspricht nicht ganz dem Profil &#8220;ausgew&auml;hltes Einzelst&uuml;ck&#8221;. Die normalen Second-Hand Kleidungsst&uuml;cke werden im Brosa Shop verkauft. Hier gibt es auch immer wieder Neuware aus Restposten. Au&szlig;erdem w&auml;ren da noch die klassischen W&uuml;hltische, da landet mein Pullover. Aber nicht, ohne dass sich Herr Wormsbecher zuvor bei einer seiner Verk&auml;uferinnen versichert hat, dass es den Used-Look wirklich gibt.</p>
<p>Im Laden f&auml;llt auf, was mir der Leiter der Brockensammlung schon vorher erz&auml;hlt hat: Gespendet werden deutlich mehr Frauensachen als M&auml;nnerkleidung. M&auml;nner wechselten einfach nicht sooft die Mode, er sei da auch kein Gegenbeispiel, meint Herr Wormsbecher. Mein Pullover aus der Kategorie Damenoberbekleidung geh&ouml;rt also zu den meistgespendeten Sachen. Auch Kindersachen werden weniger gespendet. &#8220;F&uuml;r Kinderkleidung gibt es genug Flohm&auml;rkte und Basare, fast jeder Kindergarten hat so einen&#8221; erkl&auml;rt R&uuml;diger Wormsbecher. Gespendet wird au&szlig;erdem meist Jahreszeiten versetzt. Im Sommer wird die Winterkleidung aussortiert und umgekehrt. Das kann ich nachvollziehen, auch ich habe erst angefangen meinen Schrank &#8220;auszumisten&#8221; nachdem der Winter lange so &uuml;berhaupt nicht kalt war und ich dachte ich k&ouml;nnte den einen oder anderen Pullover entbehren.</p>
<p><strong>Andere Wege zum Ziel</strong></p>
<p><strong></strong></p>
<div id="attachment_85820" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-85820" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/dscf1824-300x225.jpg" alt="Zw&ouml;lf der eigenen Bethel LKW sammeln Altkleider in ganz Deutschland." width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Zw&ouml;lf der eigenen Bethel LKW sammeln Altkleider in ganz Deutschland.</p></div>
<p>H&auml;tte ich meinen Pullover nicht begleiten wollen, h&auml;tte ich ihn &uuml;brigens auch bei einer Bethel-Sammelstelle abgeben oder in einen der Altkleidercontainer werfen k&ouml;nnen. Die Brockensammlung arbeitet bundesweit mit Kirchengemeinden zusammen, die die Kleiderspenden sammeln und an Bethel weitergeben. Doch die meisten gesammelten Kleider kommen gar nicht mehr nach Bielefeld: Die Brockensammlung sammelt etwa 11 000 Tonnen Kleider pro Jahr, das ist viel zu viel f&uuml;r die Bielefelder Second-Hand L&auml;den. &#8220;Alles was nicht in einem Umkreis von 200 Kilometern um Bethel gesammelt wurde, verkaufen wir direkt an professionelle Sortierbetriebe&#8221;, so Wormsbecher.</p>
<p>Von den Sortierbetrieben gehen die Kleider dann meist nach Osteuropa. &#8220;Wir haben uns bem&uuml;ht, dass unsere Kleidung vorwiegend nicht nach Afrika verkauft wird&#8221; erkl&auml;rt Herr Wormsbecher. &#8220;Das hei&szlig;t nt&uuml;rlich nicht, dass jetzt auch nur eine Tonne weniger Kleidung nach Afrika geschickt wird, wo wir aufh&ouml;ren zieht ein anderer nach, leider.&#8221; Der Verkauf der gespendeten Kleider richtet sich streng nach den Kriterien des Altkleider Dachverbandes „FAIRwertung“, um einen m&ouml;glichst transparenten und nachhaltigen Umgang mit den Gebrauchtkleidern zu gew&auml;hrleisten. Der Erl&ouml;s aus dem Verkauf kommt dann den diakonischen Aufgaben der von Bodelschwinghschen Stiftungen zu gute.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/04/02/2012/studentenmuell-hochgerechnet/" target="_blank">Studentenm&uuml;ll hochgerechnet</a></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/01/02/2012/muellberge-fuer-die-steckdose/" target="_blank">M&uuml;llberge f&uuml;r die Steckdose</a></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/31/01/2012/ist-das-kunst-oder-kann-das-weg/" target="_blank">Ist das Kunst oder kann das weg?</a></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/30/01/2012/mit-alten-handys-helfen/" target="_blank">Mit alten Handys helfen</a></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/03/02/2012/sind-pet-flaschen-so-schlecht-wie-ihr-ruf/" target="_blank">Sind PET-Flaschen so schlecht wie ihr Ruf?</a><strong><br />
</strong></p>
</div>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:<br />
</strong>
</p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.fairwertung.de/index.html" target="_blank">Dachverband &#8220;FairWertung&#8221;</a></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.brockensammlung-bethel.de/brockensammlung.html" target="_blank">Brockensammlung der von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel</a></p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/04/02/2012/vom-pulli-zum-putzlappen/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Sind PET-Flaschen so schlecht wie ihr Ruf?</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/03/02/2012/sind-pet-flaschen-so-schlecht-wie-ihr-ruf/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/03/02/2012/sind-pet-flaschen-so-schlecht-wie-ihr-ruf/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 22:47:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Jochimsen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Themenwoche Müll]]></category>

		<category><![CDATA[aus dem labor]]></category>

		<category><![CDATA[Acetaldehyd]]></category>

		<category><![CDATA[Bundesamt für Risikobewertung]]></category>

		<category><![CDATA[Kunststoff]]></category>

		<category><![CDATA[PET-Flaschen]]></category>

		<category><![CDATA[Polyester]]></category>

		<category><![CDATA[Polyethylenterphtalat]]></category>

		<category><![CDATA[Recycling]]></category>

		<category><![CDATA[Textilien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=84905</guid>
		<description><![CDATA[PET-Flaschen werden wieder recycelt, das wei&#223; jeder. Doch was passiert dabei und wie kann aus alten PET-Flaschen Kleidung entstehen?


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_85752" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/banner_themenwoche_mull.jpg"><img class="size-full wp-image-85752" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/banner_themenwoche_mull.jpg" alt="Fotos: flickr.com/Timothy Takemoto/epSos.de/Marc Patzwald, Montage: Marc Patzwald" width="600" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Fotos: flickr.com/Timothy Takemoto/epSos.de/Marc Patzwald, Montage: Marc Patzwald, Teaserfoto: pixelio.de/knipseline</p></div>
<p><strong>Die Tatsache, dass auf einer Getr&auml;nkeflasche oder einer Dose Pfand ist, verleitet zu der Annahme, sie w&uuml;rde einfach gewaschen und dann wiederverwendet. Dem ist jedoch nicht immer so. Zwar werden auch PET-Flaschen noch mehrmals benutzt, jedoch oft erst nachdem sie einen aufwendigen Recycling-Prozess durchlaufen haben. Das ist aber nicht das einzige Problem mit diesen Kunststoff-Flaschen.</strong></p>
<div id="attachment_86057" class="wp-caption alignright" style="width: 227px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/pet-rohlinge.jpg"><img class="size-full wp-image-86057" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/pet-rohlinge.jpg" alt="So sehen die PET-Flaschen aus, bevor sie aufgeblasen werden. Foto: pixelio.de/UG" width="217" height="162" /></a><p class="wp-caption-text">So sehen die PET-Flaschen aus, bevor sie aufgeblasen werden. PET-Flaschen erkennt man &uuml;brigens an dem Dreieck mit der 1 auf dem Boden. Foto: pixelio.de/UG</p></div>
<p>Die PET-Flasche hat ihren Namen von dem Kunststoff, aus dem sie gemacht ist: Polyethylenterphtalat. Aus diesem Kunststoff werden Rohlinge geformt, die daraufhin bei einer Temperatur zwischen 90 und 120 Grad Celsius zu einer Flasche geformt werden. Nach dem Gebrauch k&ouml;nnen sie auf zwei Arten wiederverwendet werden: Eine PET-Mehrwegflasche wird, wie der Name schon verr&auml;t, nach der Reinigung wieder bef&uuml;llt und bis zu 25 Mal verwendet. Das Problem: gut 90 Prozent aller gekauften PET-Flaschen sind keine Mehrweg-, sondern Einwegflaschen. Im Jahr 2009 waren das in Deutschland ca. 12,5 Milliarden solcher Flaschen. Auf welchen dieser PET-Einwegflaschen Pfand ist, erkennt man an dem blauen <a href="DPG-Zeichen" target="_blank">DPG-Zeichen</a> auf der Flasche.</p>
<p>Eine solche PET-Einwegflasche wird nach der R&uuml;ckgabe zun&auml;chst zerschreddert. Die sogenannten &#8220;Flakes&#8221; werden dann gereinigt und zu neuen Flaschen eingeschmolzen, so beginnt der Kreislauf von vorne. Allerdings gibt es einen Schwund, da nur etwa die H&auml;lfte der Flaschen wieder zu neuen Flaschen verarbeitet werden kann, und selbst dort muss noch frisches PET-Granulat beigemengt werden. Die andere H&auml;lfte mit minderer Qualit&auml;t geht zumeist nach Asien, wo sie zu Textilien weiterverarbeitet werden. Insbesondere die eingef&auml;rbten PET-Einwegflaschen k&ouml;nnen nicht zu neuen Flaschen werden, da die Farbe nicht mehr rauszukriegen ist. Das aufwendige Recycling und der viele Transport tr&uuml;ben die &Ouml;kobilanz einer PET-Einwegflasche im Vergleich zu ihrem Glas-Kontrahenten erheblich. Allein das leichte Gewicht wirkt sich positiv auf die Transportkosten aus.</p>
<div id="attachment_86061" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/jacke.jpg"><img class="size-full wp-image-86061" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/jacke.jpg" alt="Viele zerhackte PET-Flaschen werden in China zu teuren Sporttextilien verarbeitet. Foto: flickr.com/warrantedarrest" width="250" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Auch das Polyester f&uuml;r diese Sportjacke k&ouml;nnte aus recycelten PET-Flaschen stammen. Foto: flickr.com/warrantedarrest</p></div>
<p><strong>Wir tragen Flaschen am K&ouml;rper</strong></p>
<p>Was passiert denn nun mit den Flaschen, die nach China verschifft werden? Sie werden zu Polyesterfasern weiterverarbeitet. Im Jahr 2006 importierte China ungef&auml;hr 100 Milliarden Plastikflaschen. Genau wie der Kunststoff Polyethylenterphtalat wird auch Polyester aus Erd&ouml;l gewonnen. Bei steigenden &Ouml;l-Preisen lohnt sich also das Aufbereiten von zerhackten PET-Flaschen. Dazu werden die Schnipsel geschmolzen und zu F&auml;den gezogen. Daraus werden dann zum Beispiel Textilstoffe wie Fleece. F&uuml;r einen Pullover braucht man 16 alte PET-Flaschen; die reinen Materialkosten betragen f&uuml;r ihn also ca. 30 Cent. Verkauft werden Polyester-Textilien hierzulande meist als Sportkleidung, da sie atmungsaktiv sind. Ob dieses Recycling die Umwelt schont, ist umstritten. Zwar wird auf diese Weise nicht zuletzt Erd&ouml;l gespart, allerdings m&uuml;ssen auch etliche Tonnen PET-Flaschen nach China gebracht werden.</p>
<p><strong>Auswirkungen auf die Gesundheit sind nicht zu bef&uuml;rchten</strong></p>
<p>Manchmal schmeckt Wasser aus PET-Flaschen etwas s&uuml;&szlig;lich. Das liegt an dem Stoff Acetaldehyd, der bei der Herstellung und Lagerung von PET-Flaschen entsteht. Wenn jetzt ein wenig davon in die Flasche &uuml;bergeht, ist dies schon bei sehr kleinen Dosierungen zu schmecken. Das Bundesamt f&uuml;r Risikobewertung gibt jedoch Entwarnung, die EU-Grenzwerte werden dabei nicht &uuml;berschritten. Entgegen einiger Meldungen werden in PET-Flaschen keine Weichmacher eingesetzt, die negative Auswirkungen auf den Hormonhaushalt haben. Zumindest im Kunststoff f&uuml;r PET-Flaschen sind diese nicht enthalten. Einen gro&szlig;en Nachteil haben die PET-Flaschen jedoch: Durch ihre Oberfl&auml;che kann - im Gegensatz zum Glas - Gas entweichen, das Getr&auml;nk wird schal. Wer also Hamsterk&auml;ufe plant, sollte sich eher f&uuml;r Glasflaschen entscheiden.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/04/02/2012/vom-pulli-zum-putzlappen/" target="_blank">Vom Pulli zum Putzlappen?</a></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/04/02/2012/studentenmuell-hochgerechnet/" target="_blank">Studentenm&uuml;ll hochgerechnet</a></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/01/02/2012/muellberge-fuer-die-steckdose/" target="_blank">M&uuml;llberge f&uuml;r die Steckdose</a></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/31/01/2012/ist-das-kunst-oder-kann-das-weg/" target="_blank">Ist das Kunst oder kann das weg?</a></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/30/01/2012/mit-alten-handys-helfen/" target="_blank">Mit alten Handys helfen</a></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong> </strong></div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/03/02/2012/sind-pet-flaschen-so-schlecht-wie-ihr-ruf/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>M&#252;llberge f&#252;r die Steckdose</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/01/02/2012/muellberge-fuer-die-steckdose/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/01/02/2012/muellberge-fuer-die-steckdose/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 13:23:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lisa Weitemeier</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Themenwoche Müll]]></category>

		<category><![CDATA[aus dem labor]]></category>

		<category><![CDATA[Autark]]></category>

		<category><![CDATA[Entwicklungsländer]]></category>

		<category><![CDATA[Fraunhofer Institut Umsicht]]></category>

		<category><![CDATA[Kraftwerk]]></category>

		<category><![CDATA[Müll]]></category>

		<category><![CDATA[Müllberg]]></category>

		<category><![CDATA[Oberhausen]]></category>

		<category><![CDATA[Plastiktüten]]></category>

		<category><![CDATA[Strom]]></category>

		<category><![CDATA[Togo]]></category>

		<category><![CDATA[Wirbelschichtfeuerung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=86003</guid>
		<description><![CDATA[M&#252;ll, &#252;berall nur M&#252;ll – in vielen afrikanischen L&#228;ndern verdrecken Plastikt&#252;ten, Flaschen und Co die Stra&#223;en. Bald soll man die M&#252;llberge dort aber sogar effektiv nutzen k&#246;nnen.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_85752" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-85752 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/banner_themenwoche_mull.jpg" alt="Fotos: flickr.com/Timothy Takemoto/epSos.de/Marc Patzwald, Montage: Marc Patzwald" width="600" height="200" /><p class="wp-caption-text">Fotos: flickr.com/Timothy Takemoto/epSos.de/Marc Patzwald, Montage: Marc Patzwald</p></div>
<p><strong>Bei uns geh&ouml;rt der Abfall in die M&uuml;lltonne - und wenn die M&uuml;llabfuhr da war, hei&szlig;t es oft: Aus den Augen, aus dem Sinn.  In vielen afrikanischen L&auml;ndern aber verdreckt der M&uuml;ll oft die Stra&szlig;en. Jetzt entwickelt man eine Methode, um die stinkenden M&uuml;llberge sogar auf effektive Weise zu nutzen.</strong></p>
<p>Kleine schwarze Plastikt&uuml;ten h&auml;ngen in den B&auml;umen und flattern im Wind,  Plastikflaschen liegen an jeder Ecke, &uuml;berall stapelt sich der M&uuml;ll -  ein katastrophales Bild, das man hier h&ouml;chstens in den hintersten  Bahnhofs-Ecken oder nach Festivals kennt.</p>
<div id="attachment_86009" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-86009" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/3249605540_b3d7542c3f_b-300x169.jpg" alt="M&uuml;llberge wie dieser sind ein typisches Bild in vielen afrikanischen L&auml;ndern - hier bei uns kaum vorstellbar. Foto: hoyasmeg/flickr.com" width="300" height="169" /><p class="wp-caption-text">M&uuml;llberge wie dieser sind ein typisches Bild in vielen afrikanischen L&auml;ndern - hier bei uns kaum vorstellbar. Foto: hoyasmeg/flickr.com</p></div>
<p>In Togo beherrscht es tagein,  tagaus die Stra&szlig;en. Auch die Eisenbahnstrecke, die  quer durch das Land  verl&auml;uft, wird von meterhohen M&uuml;llhaufen umrandet.  Denn wie in vielen  afrikanischen L&auml;ndern gibt es hier keine  funktionierende  Abfallwirtschaft - die St&auml;dte ertrinken beinahe im M&uuml;ll.</p>
<p>So entwickelt man derzeit speziell f&uuml;r Entwicklungs- und Schwellenl&auml;nder ein Kraftwerk, das solche Abfallstoffe und Biomasse nutzt, um W&auml;rme, K&auml;lte, Strom und m&ouml;glicherweise auch Trinkwasser zu gewinnen. &#8220;So leistet man auf der einen Seite einen Beitrag zu einer vern&uuml;nftigen Abfallbeseitigung, zudem l&auml;sst sich auch ein deutlicher Nutzen aus der enthaltenen Energie erzeugen&#8221;, erkl&auml;rt Chemieingenieur Tim Schulzke vom Oberhausener Fraunhofer-Institut Umsicht das Konzept. Dort am Institut hat man n&auml;mlich eine sogenannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wirbelschichtfeuerung" target="_blank">Wirbelschichtfeuerung</a> entwickelt, die die n&ouml;tige W&auml;rme f&uuml;r den Betrieb des Kraftwerks erzeugt.</p>
<p><strong>Strom sparen beim K&uuml;hlen</strong></p>
<p>Sri Lanka, der s&uuml;dliche Mittelmeerraum, Indien, Afrika - der Zielmarkt f&uuml;r ein solches Kraftwerk liegt vorwiegend in sonnigen Regionen. Heizen wollen dort wohl die wenigsten, klimatisieren hingegen schon. Indem man die Abw&auml;rme des Kraftwerks nutzt, um thermische K&auml;ltemaschinen anzutreiben, spart man schon einmal deutlich an Strom gegen&uuml;ber den herk&ouml;mmlichen K&auml;ltemaschinen.</p>
<div id="attachment_86018" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-86018 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/wirbelschichtfeuerung-300x270.jpg" alt="So sieht die Wirbelschichtfeuerung am Fraunhofer-Institut aus. So gro&szlig; wird das M&uuml;ll-Kraftwerk auch in etwa sein. Foto: Fraunhofer Umsicht" width="300" height="270" /><p class="wp-caption-text">So sieht die Wirbelschichtfeuerung am Fraunhofer-Institut aus. So gro&szlig; wird das M&uuml;ll-Kraftwerk sp&auml;ter auch in etwa sein. Foto: Fraunhofer Umsicht</p></div>
<p>In besonders trockenen Regionen k&ouml;nne man mithilfe des Kraftwerks sogar Trinkwasser erzeugen, erkl&auml;rt Tim Schulzke (&uuml;brigens auch ehemaliger TU Dortmund-Student), indem Meerwasser mithilfe von W&auml;rme entsalzt wird - eine eher altmodische Methode, die sehr energieaufw&auml;ndig ist und deshalb kaum mehr angewendet wird. Aber mit der Verbrennungsw&auml;rme des Kraftwerks h&auml;tte man ja sogar noch W&auml;rme &#8216;&uuml;brig&#8217;, die dann zur Meerwasserentsalzung genutzt werden k&ouml;nnte.</p>
<p><strong>Zuerst die Hotels</strong></p>
<p>Als erstes sollen Hotelanlagen mit einem solchen Kraftwerk ausgestattet werden. Der Inhalt der Papierk&ouml;rbe, alte Tischdecken, Handt&uuml;cher, Servietten, Kartonagen - das alles k&ouml;nnte verfeuert werden. Auch trockener Gr&uuml;nschnitt, der auf den ausgedehnten Gr&uuml;nfl&auml;chen ja zuhauf anf&auml;llt, Geh&ouml;lze und B&auml;ume k&ouml;nnten so entsorgt werden.<br />
Und nicht nur die Hotelanlage selbst soll sich durch das Kraftwerk mit Strom, K&auml;lte oder auch Wasser selbstversorgen, auch das angrenzende Dorf k&ouml;nnte mit der Energie versorgt werden. Sollte das Kraftwerk allerdings nicht genug Energie erzeugen, k&ouml;nnte man auch andere Stromerzeugungsanlagen wie beispielsweise Wasserkraft- oder Photovoltaik- Anlagen in das Stromnetz einbauen - ein klassischer Hybrid-Ansatz.</p>
<p>In Togo sind die Stromnetze extrem schlecht, sie halten keine hohen Belastungen aus. W&auml;hrend hierzulande ein zehnmin&uuml;tiger Stromausfall schon zu Chaos f&uuml;hrt, seien dort Stromausf&auml;lle die Regel - etwa vier bis sechs Stunden am Tag, berichtet Schulzke. Dem Betrachter bietet sich dann ein erschreckendes Bild: Dichte, schwarze Wolken steigen &uuml;ber den H&auml;usern auf. Denn auf fast jedem Haus steht f&uuml;r genau diesen Fall ein Dieselgenerator, der das Haus weiterhin mit Strom versorgt.</p>
<p><strong>Keine Top-Emissionswerte</strong></p>
<div id="attachment_86017" class="wp-caption alignleft" style="width: 220px"><img class="size-medium wp-image-86017" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/img_23601-210x300.jpg" alt="Chemie-Ingenieur Tim Schulzke, ehemaliger TU-Dortmund-Student. Foto: privat" width="210" height="300" /><p class="wp-caption-text">Chemie-Ingenieur Tim Schulzke, ehemaliger TU-Dortmund-Student. Foto: privat</p></div>
<p>Schaut man auf die Emissionswerte, m&uuml;sse man deshalb auch beachten, womit man diese vergleicht. Mit den hiesigen Umwelt-Standards k&ouml;nnten die geplanten Kraftwerke sicherlich nicht mithalten, selbst das &auml;lteste Kohlekraftwerk in Deutschland sei vergleichsweise &#8217;sauber&#8217;, so Schulzke. Doch verglichen mit dem jetzigen Standard vor Ort w&auml;re es ein enormer Fortschritt, l&auml;gen die Emissionen des M&uuml;ll-Kraftwerks doch weit unterhalb derer, die bei der direkten Verbrennung der Abf&auml;lle entstehen. Momentan ist das n&auml;mlich oft die L&ouml;sung, um die riesigen M&uuml;llberge loszuwerden. &#8220;Und wenn wir mithilfe des Kraftwerks nur zwei, drei Stunden Dieselgenerator-Nutzung am Tag einsparen, dann ist das schon ein gro&szlig;er Beitrag zur Luftreinhaltung&#8221;, so Schulzke.</p>
<p><strong>Erstmal Kinderkrankheiten ausmerzen</strong></p>
<p>Auf einem Netzwerk-Treffen am Fraunhofer-Institut berichtete ein geb&uuml;rtiger Togolese, bei der &auml;lteren Generation sei in puncto Abfallentsorgung und Umweltschutz schon Hopfen und Malz verloren. Die nachwachsende Generation aber sei sehr sensibilisiert f&uuml;r die Thematik und interessiert an Ver&auml;nderungen. Es gibt es auch schon erste Anfragen nach den Kraftwerken, beispielsweise von einem Ministerium in Togo, doch die werden zurzeit noch vertr&ouml;stet.<br />
Denn erst einmal muss noch getestet werden, ob die Anlage auch im Dauerbetrieb funktioniert, au&szlig;erdem soll mit unterschiedlichen Brennstoffen experimentiert werden. Leider k&ouml;nne man eine solche Testanlage nicht einfach in Togo oder Sri Lanka selbst aufbauen: &#8220;Die Kinderkrankheiten sollten wir erst einmal hier in der N&auml;he auszumerzen versuchen.&#8221;<br />
Der Wunsch ist, dass man mit der Planung der ersten Anlage Anfang 2014 beginnen kann. &#8220;Aber das ist ein extrem straffer Zeitplan&#8221;, warnt Schulzke.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;"><!--[if gte mso 9]&gt;  Normal 0   21   false false false  DE X-NONE X-NONE                           &lt;![endif]--><!--[if gte mso 9]&gt;                                                                                                                                            &lt;![endif]--><!--[if gte mso 10]&gt; &lt;!   /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-priority:99; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:11.0pt; 	font-family:"Calibri","sans-serif"; 	mso-ascii-font-family:Calibri; 	mso-ascii-theme-font:minor-latin; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-theme-font:minor-fareast; 	mso-hansi-font-family:Calibri; 	mso-hansi-theme-font:minor-latin; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-theme-font:minor-bidi;} --> Zwei Netzwerke namens &#8220;Autark&#8221; und &#8220;Holzstrom&#8221;, zusammengesetzt aus  Industriebetrieben und Forschungseinrichtungen wie dem  Fraunhofer-Institut Umsicht sind an der Entwicklung eines solchen  Kraftwerks beteiligt. Finanziell unterst&uuml;tzt wird die Koordination des  Projektes &uuml;brigens drei Jahre lang vom Bundesministerium f&uuml;r Wirtschaft  und Technologie.</p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://videos.www4.arte.tv/de/videos/togo_ein_mann_und_der_muell-3228794.html" target="_blank">Ein arte-Film zum M&uuml;llproblem in Togo</a></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.entrade.de/terrasys" target="_blank">Mehr zum Projekt</a></p>
</div>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/04/02/2012/vom-pulli-zum-putzlappen/" target="_blank">Vom Pulli zum Putzlappen?</a></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/04/02/2012/studentenmuell-hochgerechnet/" target="_blank">Studentenm&uuml;ll hochgerechnet</a></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/31/01/2012/ist-das-kunst-oder-kann-das-weg/" target="_blank">Ist das Kunst oder kann das weg?</a></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/30/01/2012/mit-alten-handys-helfen/" target="_blank">Mit alten Handys helfen</a></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/03/02/2012/sind-pet-flaschen-so-schlecht-wie-ihr-ruf/" target="_blank">Sind PET-Flaschen so schlecht wie ihr Ruf?</a><strong><br />
</strong></p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/01/02/2012/muellberge-fuer-die-steckdose/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Ist das Kunst, oder kann das weg?</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/31/01/2012/ist-das-kunst-oder-kann-das-weg/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/31/01/2012/ist-das-kunst-oder-kann-das-weg/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 20:12:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pflichtlektuere</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Themenwoche Müll]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[Beuys]]></category>

		<category><![CDATA[Dortmunder U]]></category>

		<category><![CDATA[Künstler]]></category>

		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>

		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

		<category><![CDATA[Müll]]></category>

		<category><![CDATA[Metzger]]></category>

		<category><![CDATA[Moderne Kunst]]></category>

		<category><![CDATA[Putzfrau]]></category>

		<category><![CDATA[Schloss]]></category>

		<category><![CDATA[wegwischen]]></category>

		<category><![CDATA[Zeitgenössisch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=85975</guid>
		<description><![CDATA[Wenn ein Gugelhupf die Gesellschaft kritisiert: Was f&#252;r viele unm&#246;glich klingt, ist in Wirklichkeit Kunst. Pflichtlekt&#252;re-Autorin Katja Vossenberg hat dazu eine eindeutige Meinung. 


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_85752" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/banner_themenwoche_mull.jpg"><img class="size-full wp-image-85752" title="banner_themenwoche_mull" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/banner_themenwoche_mull.jpg" alt="Fotos: flickr.com/Timothy Takemoto/epSos.de/Marc Patzwald, Montage: Marc Patzwald" width="600" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Fotos: flickr.com/Timothy Takemoto/epSos.de/Marc Patzwald, Montage: Marc Patzwald</p></div>
<p><strong><em>Ein Kommentar von Katja Vossenberg</em></strong></p>
<p>Die Putzfrau dachte sich wahrscheinlich nichts besonderes. Da war halt dieser Kalkfleck. Das sieht ja auch nicht sch&ouml;n aus. Kurzerhand wischte sie ihn einfach weg. Ohne zu wissen, dass sie gerade einen Schaden von 800.000 Euro angerichtet hat. Der Kalkfleck geh&ouml;rte n&auml;mlich zum Kunstwerk &#8220;Wenns anf&auml;ngt durch die Decke zu tropfen“ von Martin Kippenberger.</p>
<div id="attachment_85979" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/joseph-beuys.jpg"><img class="size-medium wp-image-85979" title="Joseph Beuys" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/joseph-beuys-300x300.jpg" alt="Der Sch&ouml;pfer der Fettecke: Joseph Beuys. Foto: flickr/cea" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Der Sch&ouml;pfer der Fettecke: Joseph Beuys. Foto: flickr/cea</p></div>
<p>Die Geschichte aus dem Dortmunder U ist bekannt. Sie ist aber bestimmt kein Einzelfall: Da war zum Beispiel auch die &#8220;Fettecke“ von Joseph Beuys. F&uuml;nf Kilo Butter in einer Ecke – der Hausmeister nahm sich dieser vermeintlichen Verschmutzung an. Oder der M&uuml;llsack mit Zeitungen und Pappe drin, der im London Tate Britian vor einem abstrakten Bild stand. Das war nicht einfach nur M&uuml;ll, sondern geh&ouml;rte zum Werk von Gustav Metzger dazu. Es sollte die Verg&auml;nglichkeit von Kunst darstellen – wie passend, dass die Putzfrau den Sack einfach wegr&auml;umte.</p>
<p>Kunst will provozieren, wachr&uuml;tteln, Missst&auml;nde zeigen: Aber geht das wirklich mit Kalkflecken, f&uuml;nf Kilo Butter oder einem Sack voll Papierm&uuml;ll? Eher nicht.</p>
<div id="attachment_85978" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/gugelhupf.jpg"><img class="size-medium wp-image-85978" title="Gugelhupf" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/gugelhupf-225x300.jpg" alt="Auch das kann Gesellschaftskritik sein: der Gugelhupf. Foto: flickr/kochtopf" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Auch das kann Gesellschaftskritik sein: der Gugelhupf. Foto: flickr/kochtopf</p></div>
<p><strong>F&auml;kalien in Dosen </strong></p>
<p><strong></strong><span style="-webkit-tap-highlight-color: rgba(26, 26, 26, 0.296875); -webkit-composition-fill-color: rgba(175, 192, 227, 0.230469); -webkit-composition-frame-color: rgba(77, 128, 180, 0.230469);">Die Kunst vergisst dabei n&auml;mlich eines: Sie hat Betrachter. Und ich als Betrachter f&uuml;hle mich so einfach nicht ernst genommen. Ein Beispiel: Konzeptk&uuml;nstler Piero Manzoni verkaufte in den 60er Jahren seine eigenen F&auml;kalien in Dosen. 30 Gramm feinste &#8220;K&uuml;nstlerschei&szlig;e“ - so wirklich der Titel. Das Ganze zum Preis von 30 Gramm Gold. Heutzutage w&uuml;rde man daf&uuml;r also knapp 400 Euro f&uuml;r die &#8220;K&uuml;nstlerschei&szlig;e“ bezahlen.</span></p>
<p>Klar, Manzoni will kritisieren, dass in der Kunst viel zu Gold gemacht wird, was es nicht wert ist. Und auch Manzoni hat es geschafft: seine „K&uuml;nstlerschei&szlig;e“ wurde im Jahr 2008 f&uuml;r 124.000 Euro versteigert. Aber ist gerade das das richtige Mittel? Im Grunde genommen l&auml;sst er sich seine ach so tolle Kritik doch genauso versilbern, wie alle anderen K&uuml;nstler das auch tun.</p>
<p><strong>Kuchen der Kritik</strong></p>
<p><strong></strong>Oder auch: Der Gugelhupf von Kunststudent Peter Schloss, der die Gesellschaft kritisieren soll. Ein schlichter Kuchen, ein Messer, Zitate von John Rawls. Wer w&uuml;rde nicht darauf kommen, dass Schloss die ungerechte G&uuml;terverteilung in der Welt kritisieren will. Und wer wei&szlig;: Wenn ich meinen n&auml;chsten Kuchen in den Ofen schiebe, vielleicht finde ich ja auch ein dankbares Kunstmuseum als Abnehmer.</p>
<p>Man kann mir jetzt nat&uuml;rlich vorwerfen, dass ich nichts von Kunst verstehe. Und ich bin bestimmt auch keine Kunstexpertin. Aber Kunst sollte doch auch nicht nur f&uuml;r Experten sein. Immerhin komme auch ich mit Kunst in Kontakt und auch ich als Nicht-K&uuml;nstler w&uuml;rde gerne etwas davon haben. Es w&auml;re sch&ouml;n, auch in Zukunft ohne Audio-Guide im Kunstmuseum zurecht kommen zu k&ouml;nnen. Und auch nach einem Museumsbesuch w&uuml;rde ich gerne mehr mitnehmen als reines Unverst&auml;ndnis.</p>
<p>Zurecht kann man da die Frage stellen: Ist das Kunst, oder kann das weg?</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.tate.org.uk/servlet/ViewWork?cgroupid=999999961&amp;workid=27330&amp;tabview=text&amp;texttype=10" target="_blank">So wurde K&uuml;nstlerschei&szlig;e zu Geld</a></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dortmund/Putzfrau-zerstoert-800-000-Euro-Kunstwerk;art13731,1456702" target="_blank">Artikel zum weggewischten Kunstwerk im Dortmunder U</a></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.ruhrnachrichten.de/nachrichten/kultur/msfe/Wewerka-Pavillon-Philosophie-mit-Puderzucker;art2551,288611" target="_blank">Artikel zur Gugelhupf-Kunst</a></p>
<p style="color: white;">
</div>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/04/02/2012/vom-pulli-zum-putzlappen/" target="_blank">Vom Pulli zum Putzlappen?</a></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/04/02/2012/studentenmuell-hochgerechnet/" target="_blank">Studentenm&uuml;ll hochgerechnet</a></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/01/02/2012/muellberge-fuer-die-steckdose/" target="_blank">M&uuml;llberge f&uuml;r die Steckdose</a></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/30/01/2012/mit-alten-handys-helfen/" target="_blank">Mit alten Handys helfen</a></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/03/02/2012/sind-pet-flaschen-so-schlecht-wie-ihr-ruf/" target="_blank">Sind PET-Flaschen so schlecht wie ihr Ruf?</a><strong><br />
</strong></p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/31/01/2012/ist-das-kunst-oder-kann-das-weg/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Mit alten Handys helfen</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/30/01/2012/mit-alten-handys-helfen/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/30/01/2012/mit-alten-handys-helfen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 07:41:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elena Bernard</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Themenwoche Müll]]></category>

		<category><![CDATA[aus dem labor]]></category>

		<category><![CDATA[EAZA]]></category>

		<category><![CDATA[Elektroschrott]]></category>

		<category><![CDATA[Gorilla]]></category>

		<category><![CDATA[Handy]]></category>

		<category><![CDATA[Müll]]></category>

		<category><![CDATA[Menschenaffe]]></category>

		<category><![CDATA[Recycling]]></category>

		<category><![CDATA[Spenden]]></category>

		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

		<category><![CDATA[Zoo]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=84503</guid>
		<description><![CDATA[Recycling mal anders: Wer sein altes Handy im Dortmunder Zoo abgibt, kann damit Menschenaffen helfen.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_85752" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/banner_themenwoche_mull.jpg"><img class="size-full wp-image-85752" title="banner_themenwoche_mull" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/banner_themenwoche_mull.jpg" alt="Fotos: flickr.com/Timothy Takemoto/epSos.de/Marc Patzwald, Montage: Marc Patzwald" width="600" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Fotos: flickr.com/Timothy Takemoto/epSos.de/Marc Patzwald, Montage: Marc Patzwald</p></div>
<p><strong>Viele alte Handys landen in der M&uuml;lltonne oder bleiben einfach in der Schublade liegen. Selbst wenn sie noch funktionieren, kommen die meisten Menschen nicht auf die Idee, dass man das alte Modell noch sinnvoll nutzen kann. Mittlerweile machen verschiedene Aktionen darauf aufmerksam, so auch im Dortmunder Zoo.</strong></p>
<div id="attachment_84875" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/handysammelbox1.jpg"><img class="size-medium wp-image-84875" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/handysammelbox1-200x300.jpg" alt="Am Eingang des Dortmunder Zoos steht die Sammelbox f&uuml;r alte Handys. Foto: Zoo Dortmund" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Am Eingang des Dortmunder Zoos steht die Sammelbox f&uuml;r alte Handys. Foto: Zoo Dortmund</p></div>
<p>Elektroschrott schadet der Umwelt. Giftige Gase bei der Verbrennung,  Schwermetalle, die den Boden verseuchen, und so weiter. Das d&uuml;rften viele im Hinterkopf haben. Vielleicht ist das einer der Gr&uuml;nde, warum  alte Handys – funktionsf&auml;hig oder nicht – oft in der Schublade liegen  bleiben. Doch die Entsorgung von alten Elektroger&auml;ten kann der Umwelt  sogar helfen, vorausgesetzt, sie werden fachgerecht recycelt. Da das  Recycling oft mehr Geld einbringt, als es kostet, nutzen verschiedene  Organisationen den Elektroschrott sogar als Spendenquelle.</p>
<p>Ein solches Projekt wurde zum Beispiel im Jahr 2011 von der European Association of Zoos and Aquaria (EAZA) gestartet. Der Erl&ouml;s aus den alten Handys kam bei dieser Kampagne den Menschenaffen in Mittelafrika zu Gute. In diesem Jahr sollen Tierarten in S&uuml;dostasien unterst&uuml;tzt werden. In vielen teilnehmenden Zoos stehen Sammelboxen, in denen Zoobesucher ihre alten Handys entsorgen k&ouml;nnen. Auch der Dortmunder Zoo beteiligt sich an der Aktion.</p>
<p><strong>Was passiert mit den alten Handys?</strong></p>
<div id="attachment_84876" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/orangutanfotozoodortmund1.jpg"><img class="size-medium wp-image-84876" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/orangutanfotozoodortmund1-300x200.jpg" alt="Orang-Utan Walter lebt im Dortmunder Zoo. Seinen Artgenossen in S&uuml;dostasien hilft die aktuelle Kampagne der EAZA. Foto: Zoo Dortmund" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Orang-Utan Walter lebt im Dortmunder Zoo. Seinen Artgenossen in S&uuml;dostasien hilft die aktuelle Kampagne der EAZA. Foto: Zoo Dortmund</p></div>
<p>Die gesammelten Handys werden an ein Recycling-Unternehmen weitergeleitet. Dort werden Handys, die noch nutzbar sind, wieder so aufgearbeitet, dass sie weiterverkauft werden k&ouml;nnen. Doch auch kaputte Handys k&ouml;nnen verwendet werden: &#8220;Wir sammeln alle Handys, egal in welchem Alter und Zustand&#8221;, sagt Nadja Niemann, wissenschaftliche Assistentin des Dortmunder Zoodirektors. &#8220;Was nicht mehr reparabel ist, wird zerlegt&#8221;, erkl&auml;rt sie. Denn jedes Handy enth&auml;lt wertvolle Rohstoffe, die wiederverwertet werden k&ouml;nnen. Abz&uuml;glich der Recyclingkosten bleiben pro Handy noch etwa 50 Cent bis 2 Euro, so dass der Zoo im Durchschnitt 1 Euro pro Handy von der Recyclingfirma erh&auml;lt. Dieses Geld geht dann an die jeweilige EAZA-Kampagne und wird beispielsweise f&uuml;r den Schutz von Menschenaffen eingesetzt.</p>
<p><strong>Coltan-Abbau gef&auml;hrdet Lebensraum der Affen</strong></p>
<div id="attachment_84513" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/mobiel-gert-janssen8-300x189-photo-apenheul.jpg"><img class="size-full wp-image-84513 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/mobiel-gert-janssen8-300x189-photo-apenheul.jpg" alt="Der niederl&auml;ndische Zoo Apenheul hat viele Handys zugunsten der Gorillas gesammelt. Foto: Apenheul" width="300" height="189" /></a><p class="wp-caption-text">Der niederl&auml;ndische Zoo Apenheul hat viele Handys zugunsten der Gorillas gesammelt. Foto: Apenheul</p></div>
<p>Doch die Affen profitieren nicht nur vom Verkaufserl&ouml;s, den die alten   Handys erzielen. Denn f&uuml;r die Elektronik der Ger&auml;te wird unter anderem   das Metall Tantal ben&ouml;tigt. Dieses gewinnt man aus einem Erz namens  Coltan. Rund 2000 Tonnen werden j&auml;hrlich abgebaut, oft unter inhumanen  Bedingungen. Doch was haben die Affen damit zu tun? Um an das wertvolle  Erz zu gelangen, werden beispielsweise im Kongo Teile des Regenwalds  abgeholzt, in dem die letzte Population des bedrohten &Ouml;stlichen  Flachlandgorillas lebt, die dadurch immer st&auml;rker zur&uuml;ckgeht.</p>
<p>Aus den gesammelten Handys werden Tantal und andere Metalle wie Silber, Gold, Palladium, Kupfer und Kobalt zur&uuml;ckgewonnen. Ein einzelnes Handy enth&auml;lt zwar jeweils nur wenige Milligramm der wertvollen Metalle. Doch weltweit ben&ouml;tigt allein die Handy-Industrie j&auml;hrlich viele Tonnen der Edelmetalle. Das Recycling von Elektroger&auml;ten wie Handys hilft dabei, den Abbau zu reduzieren und so auch die Affen zu sch&uuml;tzen.</p>
<p><strong>&#8220;Die meisten wissen nicht, dass es Recycling-M&ouml;glichkeiten gibt&#8221;</strong></p>
<div id="attachment_84888" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/glen-bowman3511874961_64f9605444_o.jpg"><img class="size-medium wp-image-84888" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/glen-bowman3511874961_64f9605444_o-225x300.jpg" alt="Auch aus kaputten Handys k&ouml;nnen die wertvollen Rohstoffe zur&uuml;ckgewonnen werden. Foto: www.flickr.com/Glen Bowman" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Auch aus kaputten Handys k&ouml;nnen die wertvollen Rohstoffe zur&uuml;ckgewonnen werden. Foto: www.flickr.com/Glen Bowman</p></div>
<p>&#8220;Das Tolle an der Kampagne ist, dass sie nicht nur Aufmerksamkeit f&uuml;r die bedrohten Tierarten weckt, sondern im Idealfall eine Recycling-Welle ausl&ouml;st, die dann auch wieder direkt den Tieren zugute kommt. So tut man mit dem Recycling doppelt Gutes&#8221;, meint Nadja Niemann. Was den bisherigen Erfolg der Sammelaktion im Dortmunder Zoo angeht, ist sie allerdings weniger zufrieden: &#8220;Wir haben im letzten Jahr leider nur ungef&auml;hr 100 Handys gesammelt. Dabei hat ja fast jeder ein altes Handy zu Hause liegen. Nur: Die meisten wissen nicht, dass es Recyclingm&ouml;glichkeiten gibt&#8221;, vermutet sie.</p>
<p>Dennoch nutzen verschiedene Organisationen Handyspenden, um Geld zu sammeln. Die Deutsche Umwelthilfe etwa bietet den Nutzern auf ihrer Seite die M&ouml;glichkeit, ihr Handy selbst online zu verkaufen und einen Teil des Erl&ouml;ses f&uuml;r Projekte der Umwelthilfe zu spenden. Dabei w&auml;hlt der Nutzer Marke, Modell und Zustand seines alten Handys und kann damit berechnen lassen, wie viel er f&uuml;r sein Altger&auml;t noch bekommen kann. Modelle, die sich nicht mehr verkaufen lassen, k&ouml;nnen kostenlos zum Recycling geschickt werden. Auch Recycling-Angebote ohne Spendenhintergrund gibt es im Internet. Die Mobilfunkanbieter sind sogar gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Ger&auml;te kostenlos zur&uuml;ck zu nehmen und umweltschonend zu entsorgen.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.handysfuerdieumwelt.de" target="_blank">Das Recycling-Angebot der Deutschen Umwelthilfe</a></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.apecampaign.org" target="_blank">Die EAZA-Kampagne</a></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.dortmund.de/zoo" target="_blank">Homepage des Dortmunder Zoos</a></p>
</div>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/04/02/2012/vom-pulli-zum-putzlappen/" target="_blank">Vom Pulli zum Putzlappen?</a></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/04/02/2012/studentenmuell-hochgerechnet/" target="_blank">Studentenm&uuml;ll hochgerechnet</a></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/01/02/2012/muellberge-fuer-die-steckdose/" target="_blank">M&uuml;llberge f&uuml;r die Steckdose</a></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/31/01/2012/ist-das-kunst-oder-kann-das-weg/" target="_blank">Ist das Kunst oder kann das weg?</a></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/03/02/2012/sind-pet-flaschen-so-schlecht-wie-ihr-ruf/" target="_blank">Sind PET-Flaschen so schlecht wie ihr Ruf?</a><strong><br />
</strong></p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/30/01/2012/mit-alten-handys-helfen/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
	</channel>
</rss>

