<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	>

<channel>
	<title>pflichtlektüre &#187; im freizeitrausch</title>
	<atom:link href="http://www.pflichtlektuere.com/category/im-freizeitrausch/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.pflichtlektuere.com</link>
	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 08:59:18 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.7.1</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Erste Schritte auf der Theaterb&#252;hne</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/11/02/2012/erste-schritte-auf-der-theaterbuehne/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/11/02/2012/erste-schritte-auf-der-theaterbuehne/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 08:59:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Lucas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im freizeitrausch]]></category>

		<category><![CDATA[acht Frauen]]></category>

		<category><![CDATA[üben]]></category>

		<category><![CDATA[Die Acht Frauen]]></category>

		<category><![CDATA[Elbershallen]]></category>

		<category><![CDATA[Gruppe]]></category>

		<category><![CDATA[Hagen]]></category>

		<category><![CDATA[Indra Janorschke]]></category>

		<category><![CDATA[Laientheater]]></category>

		<category><![CDATA[schauspielen]]></category>

		<category><![CDATA[Schauspielerei]]></category>

		<category><![CDATA[Selbstversuch]]></category>

		<category><![CDATA[Text]]></category>

		<category><![CDATA[Textbuch]]></category>

		<category><![CDATA[Theater]]></category>

		<category><![CDATA[Theater an der Volme]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=86529</guid>
		<description><![CDATA[Welche Herausforderungen das Schauspielern mit sich bringt und wie es ist, eine Omi zu sein, hat pflichtlekt&#252;re-Autorin Laura Lucas in einem Selbstversuch erfahren.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie f&uuml;hlt es sich eigentlich an, auf der B&uuml;hne eines Theaters zu stehen? Dieser Frage ging pflichtlekt&uuml;re-Autorin Laura Lucas in einem Selbstversuch nach. Sie schloss sich der Laienschauspieltruppe des Theaters an der Volme in Hagen an und stie&szlig; dabei auf eine besondere Herausforderung: In der Krimi-Kom&ouml;die &#8220;Die acht Frauen&#8221; des Franzosen Robert Thomas von 1961, sollte sie eine 70-J&auml;hrige spielen.</strong></p>
<div id="attachment_86545" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><img class="size-medium wp-image-86545" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/theater-an-der-volme-300x225.jpg" alt="theater-an-der-volme" width="270" height="203" /><p class="wp-caption-text">Das Theater an der Volme: Hier &uuml;bt sich pflichtlekt&uuml;re-Autorin Laura Lucas in der Kunst des Schauspielens. Fotos: Laura Lucas, Teaserfoto: olga meier-sander/pixelio.de </p></div>
<p>Meine ersten Schritte als Theaterschauspielerin mache ich mit einem Kr&uuml;ckstock. Als eine der &#8220;Huit Femmes&#8221; spiele ich &#8220;Mamy&#8221;,  eine r&uuml;stige, etwa 70-j&auml;hrige Frau, laut Rollenbeschreibung eine &#8220;nette alte Dame mit wei&szlig;en Haaren&#8221;. Es ist meine erste Probe mit der Laienschauspieltruppe im Theater an der Volme. Doch bevor es mit dem Schauspielen losgeht, stehen erst einmal B&uuml;hnen&uuml;bungen auf dem Programm. Texte lernen mussten wir zwar noch nicht, aber das St&uuml;ck sollten wir schon lesen. Auf dieser Grundlage sollten wir uns dann eine Biographie f&uuml;r unsere Rolle ausdenken, damit wir uns besser mit ihr identifizieren k&ouml;nnen, wenn wir spielen. So weit so gut.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Biographie</strong></p>
<p style="color: white;">Ich bin Mamy und 70 Jahre alt. Ich habe zwei T&ouml;chter, Gaby (40) und Augustine (45). Au&szlig;erdem habe ich zwei Enkelt&ouml;chter: Susanne (20) und Catherine (16). Sie sind die T&ouml;chter von Gaby, Augustine hat keine Kinder. Gaby und ihr Mann Marcel haben mich und meine Tochter Augustine in ihrem Haus aufgenommen.</p>
<p style="color: white;">Ich bin geizig und scheinheilig. Ich trinke heimlich und nutze die Gastfreundschaft meines Schwiegersohns aus. Meinen Mann habe ich verachtet, aber wenigstens war er reich. Ich h&auml;tte im Leben gerne mehr erreicht, aber ein M&auml;dchen hatte zu meiner Zeit Klavier und Literatur zu studieren, h&uuml;bsch auszusehen und reich zu heiraten.</p>
</div>
<div id="attachment_86544" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-86544" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/indra-janorschke-300x200.jpg" alt="indra-janorschke" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Indra Janorschke leitet das Theater an der Volme. Sie ist Schauspielerin und Dramaturgin und schreibt auch eigene Theatertexte.</p></div>
<p>Indra Janorschke, die Leiterin des Theaters an der Volme, ist auch die Regisseurin dieser Laienproduktion. Sie hatte uns den Tipp gegeben, sich ein bestimmtes Accessoire auszusuchen, das unsere Rolle unterst&uuml;tzt. Da stehe ich nun also mit meinem Kr&uuml;ckstock, schlie&szlig;lich bin ich ja alt. Ansonsten bin ich aber noch Laura mit Jeans, Sneakers und blonden Haaren und f&uuml;hle mich mit meinen 22 Jahren eigentlich gar nicht alt. Genau das sei auch die Herausforderung bei meiner Rolle, lerne ich gleich zu Anfang. Ich muss spielen, ohne mich dabei auf meine eigenen Erfahrungen berufen zu k&ouml;nnen. Meine Enkeltochter Catherine, die ja eigentlich Carola hei&szlig;t, hat es da ein bisschen leichter. An ihren sechzehnten Geburtstag kann sie sich noch bestens erinnern, w&auml;hrend ich mir beim besten Willen nicht ausmalen kann, wie es ist, 70 zu sein. Also muss ich auf meine Beobachtungen von alten Damen zur&uuml;ckgreifen. Und das tue ich dann auch in der ersten &Uuml;bung.</p>
<p><strong>Erste Gehversuche auf der B&uuml;hne mit Kr&uuml;ckstock</strong></p>
<p>Catherine, also Carola, und ich stehen gemeinsam auf der kleinen, schwarzen Holzb&uuml;hne. Die Scheinwerfer sind aus und der Theatersaal verlassen. Wir sollen auf der Grundlage unserer zuvor erarbeiteten Biographien improvisieren. Auf der B&uuml;hne steht nichts weiter als eine Bank, wir sollen uns aber vorstellen, wir seien am Bahnhof. Und los geht&#8217;s! Carola sitzt auf der Bank, also am Bahnsteig, und wartet auf einen Zug. Ich gehe auf sie zu. Ich humpele ein bisschen und schiebe die linke H&uuml;fte ein St&uuml;ckchen nach vorne. Alte Damen haben doch immer etwas an der H&uuml;fte, denke ich. Und jetzt irgendetwas geistreiches sagen, Laura! Was machen alte Damen denn in so einer Situation? Ich beschlie&szlig;e Carola erst einmal ordentlich anzumeckern. Wegen der Tasche auf dem Sitz und der lauten Musik aus ihren (nicht vorhandenen) Kopfh&ouml;rern. Carola scheint aber beschlossen zu haben, ein braves, gut erzogenes M&auml;dchen zu sein. Sie nimmt sogleich die (nicht vorhandene) Tasche vom Sitz und mir damit den Wind aus den Segeln. Ich setze mich unter lautem Gest&ouml;hne und Gezeter neben sie. Das junge M&auml;dchen guckt mich irritiert an und ich sage: &#8220;H&uuml;ftschaden!&#8221; und st&uuml;tze mich auf meinen Stock.</p>
<div id="attachment_86543" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-86543" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/zuschauerraum-300x225.jpg" alt="zuschauerraum" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Aussicht von der B&uuml;hne: W&auml;hrend der Proben sind die Zuschauerr&auml;nge dunkel und verlassen.</p></div>
<p>Ich meckere noch ein bisschen &uuml;ber die &#8220;Jugend von heute&#8221;, dar&uuml;ber dass die Anzeigentafeln viel zu klein sind und einem heutzutage ja auch kein Bahnpersonal mehr Hilfe leistet. &#8220;Lauter!&#8221; t&ouml;nt es aus dem Zuschauerraum, wo die Regisseurin sitzt. Ich lerne meine erste Lektion in Sachen Theaterspielen: Wenn du denkst, du sprichst schon ungew&ouml;hnlich laut, dann sprich noch zwei Mal lauter. Man m&uuml;sse mich schlie&szlig;lich in der letzten der zw&ouml;lf Reihen auch noch h&ouml;ren k&ouml;nnen. Von der B&uuml;hne aus ist die aber gar nicht mal weit weg. Und au&szlig;erdem sind die R&auml;nge menschenverlassen. Ich versuche mir vorzustellen, wie ich vor einem Publikum stehe, das tuschelt und hustet und mit den St&uuml;hlen knarzt. Also br&uuml;lle ich die arme Carola an und komme mir ein bisschen albern vor.</p>
<p><strong>Und jetzt auf vier Beinen</strong></p>
<p>Schlimmer wird es bei unserem zweiten Treffen. Heute lautet die Aufgabe: Denkt euch ein passendes Tier zu eurer Rolle aus und bewegt euch dementsprechend auf der B&uuml;hne. Minutenlang &uuml;berlege ich, welches Tier zu meiner Rolle passen k&ouml;nnte. Laut Rollenbeschreibung bin ich eigentlich &#8220;nett&#8221;, aber wie ich wei&szlig;, verberge ich auch das eine oder andere dunkle Geheimnis. Schlie&szlig;lich entscheide ich mich f&uuml;r eine dicke, wei&szlig;e Katze und schon verwandelt sich die B&uuml;hne in einen Zoo. Acht Frauen, schleichen, kriechen oder h&uuml;pfen &uuml;ber die B&uuml;hne, wiehern, bellen oder gackern. &#8220;Und jetzt interagieren!&#8221;, lautet die Anweisung. Also jage ich das H&uuml;hnchen und ducke mich vor dem gro&szlig;en Pferd, das ja eigentlich einen Kopf kleiner ist als ich. Herrlich! Alleine k&auml;me ich mir wahrscheinlich furchtbar albern vor, aber in der Gruppe ist es richtig lustig, sich buchst&auml;blich zum Affen zu machen.</p>
<p>Bei unserem dritten Treffen darf ich wieder eine Omi sein und ich habe meinen Kr&uuml;ckstock wieder! Heute ist unsere erste, richtige Probe. Wir befinden uns im B&uuml;hnenbild von &#8220;Misery&#8221;, einem Thriller von Stephen King, der bald Premiere feiert. Der normale Theaterbetrieb ist nat&uuml;rlich wichtiger und es muss t&auml;glich geprobt werden. Auf der B&uuml;hne steht deshalb ein karger, kleiner Tisch und ein wei&szlig;es Bett. Statt W&auml;nde, begrenzen Metallgitter das B&uuml;hnenzimmer. Das B&uuml;hnenbild passt irgendwie &uuml;berhaupt nicht zu unserer Krimi-Kom&ouml;die. So stehen wir also alle, mit unseren Textb&uuml;chern in der Hand, etwas hilflos auf der B&uuml;hne herum. Nur ich darf sitzen, ich bin schlie&szlig;lich alt. Daran k&ouml;nnte ich mich gew&ouml;hnen. Etwas holperig gehen wir unsere S&auml;tze durch. Die Texte k&ouml;nnen wir noch nicht, also lesen wir ab. Indra Janorschke ruft immer mal wieder Lob und Kommentare herein, dirigiert uns herum und gibt Anweisungen. &#8220;Lasst euch mehr Zeit!&#8221;, ruft sie zum Beispiel, denn wir neigen dazu, unseren Text herunter zu rattern. &#8220;Ihr m&uuml;sst die S&auml;tze entwickeln.&#8221; Anfangs bin ich noch ein bisschen scheu, aber als ich mich schlie&szlig;lich traue, richtig in die Rolle hineinzuschl&uuml;pfen, macht es gro&szlig;en Spa&szlig;. Auch Indra ist zufrieden mit mir. Das mit der Omi hab ich also drauf, freue ich mich.</p>
<p><strong>Meine Lerntechnik: Ich packe meinen Koffer&#8230;</strong></p>
<div id="attachment_86547" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-86547" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/textbuch-300x225.jpg" alt="textbuch" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">F&uuml;r ein paar Wochen Lauras treuer Begleiter, sogar im Bett: das Textbuch.</p></div>
<p>Nun geht es ans Textlernen. Ich sitze im Schneidersitz auf meinem Bett und bl&auml;ttere durch mein Textbuch. Ich bin ein bisschen erschrocken, als ich sehe, wie viele S&auml;tze ich mir beim Durchlesen gelb markiert habe. Das soll ich alles lernen? Und wie soll ich mir das blo&szlig; merken? Zum Gl&uuml;ck gibt es ja Probenpl&auml;ne und ich muss nicht alles auf einmal lernen, nur bis Seite zw&ouml;lf. Ich entscheide mich f&uuml;r die &#8220;Ich packe meinen Koffer&#8230;&#8221;-Taktik und wiederhole erst einen Satz, dann zwei, dann drei und nach einer halben Stunde kann ich meinen Text. Doch bei der n&auml;chsten Probe lerne ich meine zweite Lektion: Egal, wie gut du deinen Text kannst, wenn du das erste Mal Text und Spielen verbinden musst, ist er weg. Ich &auml;rgere mich ein bisschen. Die Worte liegen mir auf der Zunge. Jetzt denken die anderen bestimmt, ich h&auml;tte nicht ge&uuml;bt. Doch Indra erkl&auml;rt, das sei v&ouml;llig normal: &#8220;Zuhause kann man den Text vorw&auml;rts und r&uuml;ckw&auml;rts aufsagen, doch steht man dann auf der B&uuml;hne, dann &uuml;berlagert das Spielen erst einmal den Text. Sp&auml;ter klappt&#8217;s dann.&#8221;</p>
<p>Doch so weit kommt es gar nicht erst. Unsere Laientruppe schrumpft und aus &#8220;Die acht Frauen&#8221; werden pl&ouml;tzlich f&uuml;nf. Das St&uuml;ck ist Geschichte und ein neues muss her: &#8220;Honigmond&#8221; etwa oder &#8220;F&uuml;nf im gleichen Kleid&#8221;. In beiden St&uuml;cken kommt leider keine Omi vor. Dabei hatte ich meinen Kr&uuml;ckstock schon richtig liebgewonnen.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/19/09/2011/der-theater-check/" target="_blank">Theatercheck</a></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.theaterandervolme.de" target="_blank">Das Theater an der Volme</a></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://de-de.facebook.com/pages/Theater-an-der-Volme/131787913564013" target="_blank">Das Theater bei facebook</a><a href="http://www.theaterandervolme.de" target="_blank"> </a></p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/11/02/2012/erste-schritte-auf-der-theaterbuehne/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Kino-Tipp: F&#252;r immer Liebe</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/09/02/2012/kino-tipp-fuer-immer-liebe/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/09/02/2012/kino-tipp-fuer-immer-liebe/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 11:36:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vanessa Martella</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kino-Tipps]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im freizeitrausch]]></category>

		<category><![CDATA[Amnesie]]></category>

		<category><![CDATA[Channing Tatum]]></category>

		<category><![CDATA[Drama]]></category>

		<category><![CDATA[Für immer Liebe]]></category>

		<category><![CDATA[Film]]></category>

		<category><![CDATA[Kino]]></category>

		<category><![CDATA[Liebe]]></category>

		<category><![CDATA[Rachel McAdams]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=87335</guid>
		<description><![CDATA[Bald ist Valentinstag, Hollywoods Antwort: "F&#252;r immer Liebe", ein herzzerrei&#223;endes Drama. Doch der Film verzichtet auf &#252;berm&#228;&#223;igen Kitsch - und basiert auf einer wahren, tragischen Geschichte.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Autounfall rei&szlig;t ein Loch in das Leben von Paige: Sie vergisst, dass sie ihr Studium geschmissen hat, um K&uuml;nstlerin zu werden. Sie vergisst, dass sie den Kontakt zu ihrer Familie abgebrochen hat. Und sie vergisst ihren Ehemann - und damit ihre ganz gro&szlig;e Liebe. Von der zuf&auml;lligen Begegnung bis zu einer unkonventionellen Hochzeit lebten Leo und Paige eine perfekte Liebesgeschichte. Verzweifelt versucht Leo nun das Herz seiner Frau ein zweites Mal zu gewinnen.</strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/titelschriftzug.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-87372" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/titelschriftzug.jpg" alt="Banner &quot;F&uuml;r immer Liebe&quot;" width="600" height="77" /></a></p>
<div id="attachment_87382" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/szenenbild_11klein700x466-2.jpg"><img class="size-full wp-image-87382" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/szenenbild_11klein700x466-2.jpg" alt="Durch den Unfall vergisst Paige ihre Liebe zu Leo. Fotos: Sony Pictures Releasing GmbH" width="600" height="261" /></a><p class="wp-caption-text">Durch den Unfall vergisst Paige ihre Liebe zu Leo. Fotos: Sony Pictures Releasing GmbH</p></div>
<p style="text-align: center;"><strong></strong><strong></strong></p>
<p>Die ganz gro&szlig;e Liebe, ein sch&ouml;nes Schauspielerpaar und ein romantisches Drama - &#8220;F&uuml;r immer Liebe&#8221; erf&uuml;llt alle Kriterien f&uuml;r einen klassischen Hollywood-Valentinstags-Streifen. Kitschig und vorhersehbar sind &uuml;blicherweise die ersten Assoziationen, aber dieses Mal bleibt dieses Klischee unerf&uuml;llt. Unaufdringlich und romantisch kommt dieser Film daher. Der Unfall l&auml;sst scheinbar nicht nur Erinnerungen sondern auch &uuml;berm&auml;&szlig;igen Kitsch verschwinden. Romantische Situationen gibt es nat&uuml;rlich - sie bleiben aber wohl dosiert und ohne den &uuml;blichen Hollywood-Zuckergu&szlig;. Vielmehr spielt die Entwicklung die Paige und Leo gleicherma&szlig;en durchmachen eine wichtige Rolle. Vielleicht liegt es daran, dass die Geschichte nicht aus der Feder eines Drehbuch-Autors stammt, sondern aus dem realen Leben: Der Film erz&auml;hlt die Geschichte von dem US-amerikanischen Paar Kim und Krickitt Carpenter.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></strong></p>
<div id="attachment_87405" class="wp-caption alignleft" style="width: 297px"><strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/szenenbild_14466x700.jpg"><img class="size-full wp-image-87405  " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/szenenbild_14466x700.jpg" alt="Paige versteht sich selbst nicht: Warum hat sie ihr Leben so ver&auml;ndert?" width="287" height="432" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Paige versteht sich selbst nicht: Warum hat sie ihr Leben so ver&auml;ndert?</p></div>
<p><strong>Zur&uuml;ck zu einer alten Pers&ouml;nlichkeit</strong></p>
<p>Das Krankheitsbild der Amnesie wurde auch zuvor schon in Filmen genutzt: In &#8220;Die Bourne-Identit&auml;t&#8221; ist Matt Damon auf der Suche nach seinem Leben und in &#8220;50 erste Dates&#8221; muss Adam Sandler Drew Barrymore jeden Tag aufs neue von seiner Liebe &uuml;berzeugen. In &#8220;F&uuml;r immer Liebe&#8221; k&auml;mpft Rachel McAdams als Paige nicht so sehr mit dem Vergessen - vielmehr wird ihr eine fr&uuml;here Pers&ouml;nlichkeit zur&uuml;ckgegeben, die ihr Ehemann Leo gar nicht kennengelernt hat. Die &#8220;neue alte Paige&#8221; wohnt noch bei ihren Eltern, studiert Jura,  tr&auml;gt schicke Klamotten. Dazu kommt, dass sie mit dem  Gesch&auml;ftsmann Jeremy verlobt ist. Die &#8220;Paige&#8221; von der Leo ihr erz&auml;hlt, hat nichts damit zu tun: Sie studiert Kunst, ist Vegetarierin und hat jeden Kontakt zu ihrem wohlhabenden Elternhaus abgebrochen. Paige kann nicht verstehen, wie sich ihr Leben so entwickeln konnte. Bald gibt sie die Suche nach den Erinnerungen auf und bringt damit auch den unerm&uuml;dlichen Leo zum Kapitulieren.</p>
<div id="attachment_87400" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/szenenbild_07700x466.jpg"><img class="size-medium wp-image-87400" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/szenenbild_07700x466-300x199.jpg" alt="&quot;F&uuml;r immer Liebe&quot;5" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Leo versucht Paige f&uuml;r sich zu gewinnen und erz&auml;hlt von ihrem Zusammenleben.</p></div>
<p>Anders als in der Romanze &#8220;Wie ein einziger Tag&#8221; (2004) ist Rachel McAdams nicht zwischen der Liebe zu zwei M&auml;nnern hin und hergerissen. Vielmehr wurde ihr Leben durch den Unfall durcheinander gewirbelt, nun muss sie entscheiden wer sie sein will. Der urspr&uuml;ngliche Verlobte Jeremy bringt zwar Probleme f&uuml;r Leo, der Konkurrenzkampf steht aber nicht im Fokus des Films.</p>
<p><strong>Channing Tatum als Romantiker</strong></p>
<p>Einer verleiht dem Ganzen doch noch den klaren Liebesfilm-Charakter: Channing Tatum verk&ouml;rpert Romantik pur. Tatums erster gro&szlig;er Liebesstreifen kann sich sehen lassen. Als Leo erntet er nur Distanz und misstrauische Blicke - nachdem er wochenlang am Krankenbett seiner Frau gewacht hat. Er darf sie nicht ber&uuml;hren, sie sch&auml;mt sich vor ihm. Die Wohnung gef&auml;llt ihr nicht, ihren Lebensstil findet sie befremdlich. Unabsichtlich feuert Paige eine Spitze nach der anderen auf ihn ab. Tatums Charakter ist hin und hergerissen zwischen Verst&auml;ndnis und Geduld auf der einen und dem Bed&uuml;rfnis diese fremde Frau zu sch&uuml;tteln auf der anderen Seite. Der Spagat gelingt dem Schauspieler: Der Schmerz und die Hilflosigkeit stehen ihm ins Gesicht geschrieben, der Zuschauer f&uuml;hlt mit.</p>
<div id="attachment_87410" class="wp-caption alignleft" style="width: 236px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/szenenbild_03466x700.jpg"><img class="size-full wp-image-87410   " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/szenenbild_03466x700.jpg" alt="Leo wei&szlig; nicht wie er mit Paige umgehen soll. " width="226" height="340" /></a><p class="wp-caption-text">Leo wei&szlig; nicht, wie er mit Paige umgehen soll. </p></div>
<p>Tatum stellt in diesem Film einen attraktiven und charmanten Musiker dar, einen Romantiker, der seiner Frau die Welt zu F&uuml;&szlig;en legt. Kurz gesagt: Er spielt den perfekten Mann. Was zu gucken gibt es auch: Nackt schlafen und oben ohne den M&uuml;ll rausbringen - Szenen, die f&uuml;r ein Raunen in den weiblich besetzten Kinosesseln sorgen. Klischee? Eindeutig. Aber so ein bisschen Kitsch geh&ouml;rt dann wohl doch zu jedem Liebesstreifen. Und auch wenn unklar ist, ob Paige Leo erneut ihr Herz schenken kann - die Herzen der Zuschauerinnen gewinnt er sicherlich.</p>
<p>Fazit: &#8220;F&uuml;r immer Liebe&#8221; erfrischt durch mehr Unvorhersehbarkeit bez&uuml;glich der Handlung, ohne aber die klassischen Merkmale einer Hollywood-Romanze hinter sich zu lassen. F&uuml;r Romantiker ist der Film sowieso ein Muss, aber auch wer skeptisch bleibt, kann einen Versuch wagen: Wenn die kitschige Vorgeschichte von Leo und Paige &uuml;berstanden ist, wird die Liebesgeschichte auf angenehme Art subtil und unaufdringlich.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:<br />
</strong>
</p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.fuer-immer-liebe.de/">Die offizielle Filmseite &#8220;F&uuml;r immer Liebe&#8221; mit Trailer</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/31/01/2012/kino-tipp-spezial-intruders/" target="_blank">Kinotipp &#8220;Intruders&#8221;</a></p>
<p>pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/29/01/2012/kino-tipp-the-artist/" target="_blank">Kinotipp &#8220;The Artist&#8221;</a></p>
<p>pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/13/01/2012/kino-tipp-offroad/" target="_blank">Kinotipp &#8220;Offroad&#8221;</a></p>
<p>pflichtlekt&uuml;re: Kinotopp <a href="http://www.pflichtlektuere.com/07/02/2012/kino-tipp-moneyball/" target="_blank">&#8220;Moneyball&#8221;</a></div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/09/02/2012/kino-tipp-fuer-immer-liebe/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Kino-Tipp: Moneyball</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/07/02/2012/kino-tipp-moneyball/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/07/02/2012/kino-tipp-moneyball/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 14:45:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pflichtlektuere</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kino-Tipps]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im freizeitrausch]]></category>

		<category><![CDATA[Baseball]]></category>

		<category><![CDATA[Brad Pitt]]></category>

		<category><![CDATA[Kino]]></category>

		<category><![CDATA[kino-Tipp]]></category>

		<category><![CDATA[Moneyball]]></category>

		<category><![CDATA[Philip Seymor Hoffman]]></category>

		<category><![CDATA[Sportfilm]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=87102</guid>
		<description><![CDATA[Baseball ist Amerikas Lieblingssport. In Deutschland interessiert sich kaum jemand daf&#252;r. Warum sich das etwas andere Sportdrama „Die Kunst zu gewinnen - Moneyball" trotzdem lohnt.



Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von Hanne Ermann</p>
<p><strong>Die gute Nachricht: Man braucht kein eingefleischter Basbeball-Fan zu sein, um den neuen Film von Regisseur Bennett Miller („Capote&#8221;) zu verstehen. Die vermeintlich schlechte Nachricht: Wer bei &#8220;Moneyball&#8221; einen typischen actionreichen Sportfilm erwartet, wird entt&auml;uscht.</strong></p>
<div id="attachment_87109" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/moneyball-spieler.jpg"><img class="size-full wp-image-87109" title="Am Spielfeldrand herrscht keine gute Stimmung beim Trainer und den Spielern der Oakland A's. Fotos: Sony Pictures Releasing GmbH" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/moneyball-spieler.jpg" alt="Am Spielfeldrand herrscht keine gute Stimmung beim Trainer und den Spielern der Oakland A's. Fotos: Sony Pictures Releasing GmbH" width="600" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Am Spielfeldrand herrscht keine gute Stimmung beim Trainer und den Spielern der Oakland A&#39;s. Fotos: Sony Pictures Releasing GmbH</p></div>
<p>Die Lage des Baseballteams der Oakland Athletics ist zu Beginn der Saison 2002 alles andere als gut: Das Budget ist knapp und die besten Spieler wurden von der Konkurrenz gekauft. Die Mannschaft ist &#8220;der letzte Hund am Fressnapf&#8221;, wie Manager Billy Beane (Brad Pitt) die Situation treffend formuliert. Und genau er, der gescheiterte Baseballspieler, muss jetzt das Team neu aufbauen. Mit einem gl&uuml;cklichen H&auml;ndchen gelingt es ihm Peter (Jonah Hill) zu rekrutieren: ein sch&uuml;chterner Absolvent der Yale-Universit&auml;t und vollkommener Neuling im Baseball-Gesch&auml;ft. Peter hat ein H&auml;ndchen f&uuml;r Statistiken und wird schnell zu Beanes Assistenten. Mithilfe von Formeln und Gleichungen wollen sie den Erfolg herbei berechnen. So entdecken sie 25 Spieler, die von der Konkurrenz bisher aussortiert oder ignoriert wurden. Die Gr&uuml;nde: zu viele Verletzungen, zu hohes Alter oder kein passendes Aussehen. In Peters Worten: &#8220;Ein Teich voller h&auml;sslicher Entlein&#8221;.</p>
<div id="attachment_87108" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/moneyball-leeres-stadion.jpg"><img class="size-medium wp-image-87108" title="Leeres Stadion, leere Kassen, frustrierter Brad Pitt." src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/moneyball-leeres-stadion-300x200.jpg" alt="Leeres Stadion, leere Kassen, frustrierter Brad Pitt." width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Leeres Stadion, leere Kassen, frustrierter Brad Pitt.</p></div>
<p><strong>Geht die neue Strategie auf?</strong></p>
<p>Ein Team mit Computer-Statistiken zusammenstellen? Damit betreten Billy Beane und sein Gehilfe v&ouml;lliges Baseball-Neuland. Da verwundert es nicht, dass die Ideen bei den alten, grauen Beratern der Mannschaft auf Widerstand treffen. Und vor allem Trainer Art Howe (Philip Seymor Hoffman) will sich nicht auf Umstrukturierungen einlassen. Als die Oakland A&#8217;s trotz der neuen Strategie ein Spiel nach dem anderen verlieren, sieht sich der Coach best&auml;tigt.</p>
<p>Man erwartet trotzdem, dass die Mannschaft am Ende die Meisterschaft gewinnen wird. Weil Sportdramen so funktionieren. Und tats&auml;chlich rappeln sich alle auf, der Einzelk&auml;mpfer Billy Beane beginnt endlich mit den Spielern zu sprechen und die Oakland A&#8217;s haben eine unvergleichliche Siegesserie. Die Strategie geht auf - jedoch nicht komplett.</p>
<p>Am Ende findet man keine Spieler, die zu Helden werden, sowieso findet die Handlung gr&ouml;&szlig;tenteils gar nicht auf dem Spielfeld statt. Das ist der eine Grund, warum &#8220;Moneyball&#8221; kein typischer Sportfilm ist. Man hat das Gef&uuml;hl, die Spiele werden nicht auf dem Platz, sondern am Telefon im Hinterzimmer entschieden. Beim Pokern um Spieler. Dabei fallen in schnellen Dialogen Begriffe wie &#8220;Walks&#8221; und &#8220;Fast Ball&#8221;, die teilweise verwirren. Ansonsten kann aber auch ein Baseball-Laie der Handlung problemlos folgen. Doch noch viel &uuml;berraschender ist, dass &#8220;Moneyball&#8221; ein &auml;u&szlig;erst ruhiger und unaufgeregter Film ist, ganz anders als der Trailer vermuten l&auml;sst. Wenn sich Billy Beane freut, dann im Stillen. Diese Langsamkeit erzeugt Spannung, dazu braucht es keine schwitzenden Sportler oder extreme Zeitlupen. In den entscheidenden Szenen laufen die Spieler ohne Ton durch das Bild und das einzige - und wichtigste - Ger&auml;usch erzeugt der Baseball, wenn er auf den Schl&auml;ger trifft.</p>
<p><strong>Nach ein wahren Begebenheit</strong></p>
<div id="attachment_87107" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/moneyball-buro.jpg"><img class="size-medium wp-image-87107" title="Manager und Assistent stellen das Team unter regen Diskussionen neu auf." src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/moneyball-buro-300x200.jpg" alt="Manager und Assistent stellen das Team unter regen Diskussionen neu auf." width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Manager und Assistent stellen das Team unter regen Diskussionen neu auf.</p></div>
<p>Vorlage f&uuml;r den Film sind die tats&auml;chlichen Ereignisse um Manager Billy Beane und die Oakland A&#8217;s, die der amerikanische Journalist Michael Lewis in seinem Sachbuch &#8220;Moneyball - The Art of Winning an Unfair Game&#8221; festgehalten hat. Das Wissen, dass Beane tats&auml;chlich Amerikas Lieblingssport revolutioniert hat, tr&auml;gt zus&auml;tzlich zum Gelingen des Films bei.</p>
<p>Brad Pitt spielt eben diesen Manager brillant, ohne dabei zu aufdringlich zu werden oder einen&#8221; Star-Trainer&#8221; spielen zu wollen. Zu Recht ist er mit dieser Leistung als &#8220;bester Hauptdarsteller&#8221; f&uuml;r die Oscars nominiert. Zwar ist &#8220;Moneyball&#8221; mit nur sechs Nominierungen kein Top-Favorit, dennoch w&uuml;rde man vor allem Jonah Hill den Preis als &#8220;bester Nebendarsteller&#8221; g&ouml;nnen. Als Peter verk&ouml;rpert er glaubhaft den Neuling im Baseball-Gesch&auml;ft, der - genauso wie der Zuschauer - das ein oder andere Mal verbl&uuml;fft ist, &uuml;ber das, was abseits des Baseballfelds passiert.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=BQgBGWtDwJ0" target="_blank">Link zum Trailer</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/31/01/2012/kino-tipp-spezial-intruders/" target="_blank">Kinotipp Intruders</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/29/01/2012/kino-tipp-the-artist/" target="_blank">Kinotipp The Artist</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/13/01/2012/kino-tipp-offroad/" target="_blank">Kinotipp Offroad</a></p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/07/02/2012/kino-tipp-moneyball/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Duell: Facebook-Chronik - Like oder Dislike?</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/02/02/2012/duell-facebook-chronik-like-oder-dislike/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/02/02/2012/duell-facebook-chronik-like-oder-dislike/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 09:04:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pflichtlektuere</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im freizeitrausch]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[Chronik]]></category>

		<category><![CDATA[Facebook]]></category>

		<category><![CDATA[Facebook-Design]]></category>

		<category><![CDATA[Pflicht]]></category>

		<category><![CDATA[Pro und Contra]]></category>

		<category><![CDATA[Protest]]></category>

		<category><![CDATA[soziales Netzwerk]]></category>

		<category><![CDATA[Timeline]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=86213</guid>
		<description><![CDATA[Fast 800 Millionen Menschen nutzen Facebook. Und alle m&#252;ssen bald auf die neue Chronik umstellen. Dieser Zwang missf&#228;llt einigen Usern - andere m&#246;gen das neue Design. 


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><strong><img class="aligncenter size-full wp-image-86006" title="das-duell-jan-ole-niermann-vs-maren-bednarczyk" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/das-duell-jan-ole-niermann-vs-maren-bednarczyk.jpg" alt="das-duell-jan-ole-niermann-vs-maren-bednarczyk" width="600" height="200" />Bald wird diese Chronik Pflicht - die neue Facebook-Timeline kommt f&uuml;r alle Nutzer. Ob sie wollen oder nicht. Facebook frohlockt, das gesamte Leben soll nun auch online zu finden sein: Geburt, Hochzeit, Uni-Abschluss - wenn es nach Facebook geht, findet das alles bald auch im sozialen Netzwerk statt. Mit weitreichenden Konsequenzen: Knapp 800 Millionen Mitglieder z&auml;hlt das Netzwerk schon. Doch das neue Outfit entzweit die Facebook-Gemeinde. Auch unsere beiden pflichtlekt&uuml;re-Redakteure Jan-Ole Niermann und Maren Bednarczyk sind geteilter Meinung:<br />
</strong></p>
<p><strong><!--EndFragment--></strong><strong></strong></p>
<table style="height: 694px;" border="0" width="656">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: right; background-color: white; border-spacing: 10px; width: 10px; border-color: white;"><strong>Like</strong></td>
<td style="background-color: white; border-spacing: 10px; width: 10px; border-color: white;"></td>
<td style="background-color: white; border-spacing: 10px; width: 10px; border-color: white;"><strong>Dislike</strong></td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color: white; border-spacing: 10px; width: 250px; vertical-align: top; border-color: white;">Fast 50.000 gef&auml;llt sie - die Facebook-Gruppe &#8220;Gegen die neue FB Chronik&#8221;. Doch der digitale Wutaufschrei ist &uuml;bertrieben: Facebook ist Spa&szlig;, Kontakt mit weit entfernten Freunden, herrlich unbedachte Minuten im stressigen Alltag. Wer sich nun &uuml;ber die neue Optik des Lieblingszeitkillers echauffiert, dem kann ich nur raten: Ausloggen, Account l&ouml;schen, studiVZen!</p>
<p>Tats&auml;chlich ist die Chronik erst mal ungewohnt, etwas Neues f&uuml;r unser durch viele Stunden geschultes Facebook-Auge: Freunde, Fotos, Like Button - alles finden wir vollkommen automatisch. Nach einigen Surfminuten geht das auch mit der neuen Chronik. Viele Kritiker werden schon bald zu den Bef&uuml;rwortern z&auml;hlen. Mich hat das neue Design schnell &uuml;berzeugt: ein kleiner Pfad in der Mitte, Infoboxen links und rechts, zwischendrin Monatsangaben - stringent, logisch, chronologisch. Und damit sich die Nutzer an ein einheitliches Design gew&ouml;hnen, ist die Umstellung f&uuml;r alle sinnvoll.</p>
<p><strong>Alles gut, wenn Privates privat bleibt</strong></p>
<p>Das gilt nat&uuml;rlich nur, solange darunter nicht die Privatsph&auml;re leidet. Die ist bei Facebook seit jeher nur schwer zu kontrollieren. Nutzer m&uuml;ssen viel Zeit investieren, um sich selbst im Netz zu sch&uuml;tzen. Ein berechtigter Kritikpunkt, doch wer sich im sozialen Netz bewegt, der sollte sich diese Zeit nehmen. Darum &uuml;ber die neue Chronik zu schimpfen, ist scheinheilig - die Einstellungen f&uuml;r die Privatsph&auml;re sollen schlie&szlig;lich die gleichen bleiben. So lange das der Fall ist, gef&auml;llt mir die optische Auffrischung. Vor allem das breite Panoramabild auf der Titelseite ist ein Hingucker. Neulich erinnerte es mich, auf der Seite eines alten Freundes, unverhofft an einen l&auml;ngst vergangenen Strandtag im S&uuml;den Frankreichs. Danke Facebook!</p>
<p>Der Protest gegen die neue Chronik ist darum chronischer Natur, getreu dem Motto: &#8220;Was ich nicht kenne, schmeckt mir nicht.&#8221; Also erst mal moppern und w&uuml;ten. Doch schon wenige Wochen nach der verpflichtenden Einf&uuml;hrung wird sich das Gewohnheitstier Mensch (zudem ja auch der gemeine Internetnutzer geh&ouml;rt) an die neue Optik gew&ouml;hnen. Zu tief ist Facebook in unseren Alltag verankert, zu angefixt sind vor allem wir, die jungen Nutzer.</p>
<p><strong>Ich entscheide, was ich hochlade</strong></p>
<p>Meine Lebensgeschichte soll die neue Chronik erz&auml;hlen, doch das wird die neue Chronik nur in dem Ma&szlig;e tun, indem ich es erlaube. Darum wird meine neue Chronik (genau wie mein bisheriges Facebook-Profil) nur Freunden etwas &uuml;ber mich preisgeben. Und ganz sicher nicht meine komplette Lebensgeschichte: Niemand wird Kinderplanschereien, Hochzeitstorten oder Partyknutschereien von mir sehen. Welche Geschichten ich ins digitale Geschichtsbuch schreibe, das entscheide immer noch ich.</td>
<td style="background-color: white; border-spacing: 10px; width: 10px; border-color: white;"></td>
<td style="background-color: white; border-spacing: 10px; width: 250px; vertical-align: top; border-color: white;">Nein, Danke! Ich m&ouml;chte bitte nicht, dass Facebook auch noch eine Chronik von mir und meinem Leben erstellt. In irgendwelchen weiten Sph&auml;ren des Internets sind ohnehin schon viele kleine Datengerinsel von mir versteckt. Warum soll ich dann auch noch in einem sozialen Netzwerk mein Leben vom Kindergarten, &uuml;ber die Ehrenurkunde beim Sportfest in der 7. Klasse, hin zum Studium an der TU Dortmund sch&ouml;n auf einem Zeitstrahl anschaulich machen? Die Leute, die mich schon seit dem Kindergarten kennen, wissen Bescheid &uuml;ber meine Lebensgeschichte. Alle anderen sollen auch gar nicht wissen, was noch vor drei, vier oder gar zehn Jahren in meinem Leben abging. Vor allem durch Studium, Arbeit und Co. hat man ja auch immer mehr wichtige berufliche Kontakte. Facebook-Gr&uuml;nder Mark Zuckerberg zeigt bei der Pr&auml;sentation der neuen Chronik zum Beispiel Kinderfotos - geht´s noch?</p>
<p><strong>Der Lebenslauf im WWW? Nein!</strong></p>
<p><strong> </strong>&#8220;Erz&auml;hle deine Lebensgeschichte mit einem neuartigen Profil&#8221; lautet der Werbeslogan f&uuml;r die Chronik. Da redet man schon so viel &uuml;ber Datenschutz und zu viel Transparenz im Internet und jetzt soll jeder seinen eigenen Lebenslauf, also quasi das Pers&ouml;nlichste, was man so hat, der gro&szlig;en weiten Welt pr&auml;sentieren. Dann br&auml;uchten wir ja auch eigentlich gar keine Bewerbungen oder Vorstellungsgespr&auml;che mehr. Vielleicht l&auml;uft es bald besser so: &#8220;Sehr geehrter potenzieller Chef, hiermit w&uuml;rde ich Sie bitten, all meine Daten und bisherigen Erfahrungen meiner Chronik im Facebook zu entnehmen. Klicken Sie &#8220;Gef&auml;llt mir&#8221;, wenn Sie mich einstellen wollen.&#8221; - Was f&uuml;r ein Schwachsinn! Au&szlig;erdem ist auch noch jeder Nutzer aufgefordert, seine &auml;lteren Beitr&auml;ge zu durchforsten, damit auf der Chronik nichts, vielleicht sogar Vergessenes, ungewollt erscheint. Aufgezwungene Erneuerung verbunden mit unfreiwilligem Zeitaufwand: Oh du unversch&auml;mte Chronik!</p>
<p><strong>Bessere &Uuml;bersicht Fehlanzeige</strong></p>
<p>Laut Zuckerberg soll durch die Einf&uuml;hrung der neuen Chronik vor allem eines erreicht werden: Bessere &Uuml;bersichtlichkeit. Aber bei dem riesigen Banner in der Kopfzeile des Profils, wom&ouml;glich noch mit einem azurblauen Ozean vom Traumurlaubsziel &uuml;berladen, bekommt man doch erst mal einen Flash - abgesehen davon, dass man den eigentlichen Nutzer erst beim zweiten Hinsehen ganz klein links unten in der Ecke entdeckt. Und darunter folgt ein gro&szlig;es Wirrwarr von Statusmeldungen links und rechts bunt verteilt, eine vermeintliche Timeline entlang, die man aber kaum erkennen kann. Und das Schlimmste an der neuen Chronik ist, dass wir als Facebook-Nutzer keine Alternative haben - entweder Chronik akzeptieren oder eben komplett abmelden.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><img class="size-full wp-image-51479" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/das-duell-feeder.jpg" alt="das-duell-feeder" width="600" /></p>
<p><span style="color: #000000;">Foto: stockxchng/bizior, Montage: Steinborn/H&uuml;ckelheim/Br&uuml;ning, Teaserfoto: pixelio.de/tokamuwi<br />
</span></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>DAS DUELL:</strong></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/19/01/2012/duell-klausur-oder-hausarbeit/" target="_blank">Klausur oder Hausarbeit?</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/12/01/2012/duell-ist-freitag-der-13-ein-unglueckstag/" target="_blank">Ist Freitag der 13. ein Ungl&uuml;ckstag?</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/22/12/2011/duell-weihnach…der-christkind/" target="_blank">Weihnachtsmann oder Christkind?</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/15/12/2011/duell-weihnachtsklassiker-last-christmas-liebe-oder-hass/" target="_blank">&#8220;Last Christmas&#8221; - Liebe oder Hass?</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/08/12/2011/duell-kann-wetten-dass-ohne-gottschalk-weitergehen/" target="_blank">Kann &#8220;Wetten dass&#8221; ohne Gottschalk?</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/27/01/2012/duell-laengere-ladenoeffnungszeiten-ja-oder-nein/">L&auml;ngere Laden&ouml;ffnungszeiten - ja oder nein?</a></p>
<p style="color: white;">
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/02/02/2012/duell-facebook-chronik-like-oder-dislike/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Studententheater &#252;ber Tschernobyl</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/01/02/2012/studententheater-ueber-tschernobyl/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/01/02/2012/studententheater-ueber-tschernobyl/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 10:29:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pflichtlektuere</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Duisburg]]></category>

		<category><![CDATA[Essen]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im freizeitrausch]]></category>

		<category><![CDATA[Internationales englisches Studententheater]]></category>

		<category><![CDATA[Reaktorkatastrophe]]></category>

		<category><![CDATA[Theater]]></category>

		<category><![CDATA[Uni Duisburg-Essen]]></category>

		<category><![CDATA[Wormwood]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=86093</guid>
		<description><![CDATA[Das Englische Studententheater in Duisburg spielt „Wormwood", ein anspruchsvolles St&#252;ck &#252;ber die Katastrophe von Tschernobyl. Kein Schauspiel zum Genie&#223;en - und darum sehenswert.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Beitrag von Hanne Ermann</em></p>
<p><strong>Wir kennen die Bilder von der Katastrophe in Tschernobyl aus Fernsehen, Zeitung und Internet: Das zerst&ouml;rte Kernkraftwerk, der Sarkophag und die verlassene Stadt Pripyat mit menschenleeren Stra&szlig;en und volleingerichtete Wohnungen. An genau diesen einsamen Ort reist die junge Strahlen&ouml;kologin Natalia in Catherine Czerkawskas St&uuml;ck „Wormwood&#8221;. Die ukrainische Stadt ist ihre Heimat, als im April 1986 die unvorstellbare nukleare Katastrophe &uuml;ber die Bewohner hereinbricht. In dem St&uuml;ck &#8220;Wormwood&#8221; des Internationalen Englischen Studententheaters (Duisburg University English Theatre = DUET) stehen genau diese Menschen mit ihren Wahrnehmungen und Gef&uuml;hlen im Vordergrund.</strong></p>
<div id="attachment_86102" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/anton-mit-eltern-tanya-und-stefan.jpg"><img class="size-medium wp-image-86102" title="Vor der Katastrophe ist die Welt noch in Ordnung. Fotos: DUET" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/anton-mit-eltern-tanya-und-stefan-300x275.jpg" alt="Vor der Katastrophe ist die Welt noch in Ordnung. Fotos: DUET" width="300" height="275" /></a><p class="wp-caption-text">Vor der Katastrophe ist die Welt noch in Ordnung. Fotos: DUET</p></div>
<p>Natalia (gespielt von Melika Saric) beginnt sich an ihr gl&uuml;ckliches Leben vor der Katastrophe zu erinnern. In R&uuml;ckblenden wird deutlich, dass ihr Verlobter Victor (Shaheryar Shah) als Ingenieur im Kraftwerk Tschernobyl angestellt wird. Das junge Paar schmiedet eifrig Zukunftspl&auml;ne f&uuml;r das gemeinsame Leben im aufbl&uuml;henden Pripyat. Victor ist davon &uuml;berzeugt, dass Tschernobyl sicher ist, ansonsten w&uuml;rde er direkt k&uuml;ndigen. Natalias Schwester Tanya (Nadine Kreischer) ist anderer Meinung, sie hat Albtr&auml;ume und f&uuml;hlt sich in Pripyat unwohl. Gerade als sie und ihr Mann, der Feuerwehrmann Stefan (Daniel Hees), entschieden haben nach Kiew umzuziehen, geschieht das als vollkommen unwahrscheinlich Eingestufte: Ein Unfall im Kernkraftwerk. Natalia und Tanya fliehen mit Tanyas Sohn Anton (Orun De) nach Kiew, ohne ihre M&auml;nner, die im Kraftwerk versuchen die un&uuml;berschaubare Lage in den Griff zu bekommen.</p>
<p><strong>Wie sicher ist „sicher&#8221;?</strong></p>
<p><strong></strong>Die komplexen Ereignisse, die sich nach dem fehlgeschlagenen Sicherheitstest in der Reaktoranlage abspielen, werden in R&uuml;ckblicken aufgearbeitet. Artemis, eine nicht weiter erkl&auml;rte Pr&auml;senz (verk&ouml;rpert durch Maame Henewaa Boateng, Maria Krysen und Anita Weidental), fragt den naiv an die Sicherheit des Kraftwerks glaubenden Victor &uuml;ber den Ablauf aus und es werden erschreckend aktuelle Fragen aufgeworfen: Wie sicher ist „sicher genug&#8221;? Ist Sicherheit nicht nur einer von vielen Faktoren in einem Kraftwerk? Was passiert, wenn &ouml;konomische und politische Interessen Vorrang haben? Und was passiert, wenn ein Ereignis f&uuml;r so unwahrscheinlich gehalten wird, dass es einfach ignoriert wird?</p>
<div id="attachment_86117" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/farbenschauspiel-am-himmel.jpg"><img class="size-medium wp-image-86117" title="Ist die Katastrophe ein Naturschauspiel? Die Bewohner der Stadt r&auml;tseln." src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/farbenschauspiel-am-himmel-300x291.jpg" alt="Ist die Katastrophe ein Naturschauspiel? Die Bewohner der Stadt r&auml;tseln. " width="300" height="291" /></a><p class="wp-caption-text">Ist die Katastrophe ein Naturschauspiel? Die Bewohner der Stadt r&auml;tseln. </p></div>
<p>Dass das Thema des St&uuml;cks durch die Autorin Catherine Czerkawska &auml;u&szlig;ert sorgf&auml;ltig recherchiert wurde, f&auml;llt sp&auml;testens in den Szenen auf, in denen die Ereignisse im Reaktor detailliert rekapituliert werden. Die genauen Beschreibungen wirken teilweise &uuml;berfordernd - sind sie auch noch mit Fachbegriffen untersetzt. Der Effekt: Man beginnt sich zu fragen, wie &uuml;berfordert wohl die direkt betroffenen Menschen mit der nicht f&uuml;r m&ouml;glich gehaltenen Katastrophe gewesen sein m&uuml;ssen.</p>
<p><strong>Gute schauspielerische Leistungen</strong></p>
<p>Unglaube, Angst, Verlust, Trauma: das St&uuml;ck thematisiert die menschliche Dimension der Tschernobyl-Katastrophe und den jungen Schauspielern gelingt es teils unaussprechliche Gef&uuml;hle ohne &Uuml;bertreibung auszudr&uuml;cken. Bemerkenswert ist dabei auch das durchweg klar verst&auml;ndliche Englisch der Darsteller. Untermalt werden die bemerkenswerten schauspielerischen Leistungen durch Klavierspiel von Brikenda Ahmetaj und durch Bild- und Videoprojektionen an den richtigen Stellen. Es ist zu sp&uuml;ren, wie viel Energie und Engagement die internationalen Mitglieder von DUET seit Probenbeginn im Oktober in das Projekt „Wormwood&#8221; gesteckt haben - sowohl auf als auch hinter der B&uuml;hne.</p>
<p>„Wormwood&#8221; ist sicherlich kein Theaterst&uuml;ck f&uuml;r einen entspannten Abend, sondern regt auf unaufdringliche Weise zum Nachdenken an. Durch die Ereignisse in Fukushima hat das St&uuml;ck, das 1997 in Edinburgh uraufgef&uuml;hrt wurde, erschreckend an Aktualit&auml;t gewonnen. Am Ende richtet sich Natalias Blick auf die Zukunft und auch der Zuschauer geht mit dem beklemmenden Gedanken „Was w&auml;re wenn&#8230;?&#8221; nach Hause.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;">Weitere Auff&uuml;hrungen: 1. , 2., 3. Februar jeweils um 19.30 Uhr</p>
<p style="color: white;">Ort: Geb&auml;ude SG, Aula, Geibelstra&szlig;e 41, Duisburg</p>
<p style="color: white;">Kosten: 6 Euro, erm&auml;&szlig;igt 3 Euro</p>
<p style="color: white;">Reservierungen: duet@uni-due.de</p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.uni-due.de/duet/index.html" target="_blank">Homepage des DUET</a></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://pripyat.com/de" target="_blank">Inoffizielle Homepage der Stadt Pripyat, von ehemaligen Bewohnern ins Leben gerufen</a></p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/01/02/2012/studententheater-ueber-tschernobyl/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Kino-Tipp Spezial: Intruders</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/31/01/2012/kino-tipp-spezial-intruders/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/31/01/2012/kino-tipp-spezial-intruders/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 10:32:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alberto Sisi Sanchez</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Duisburg]]></category>

		<category><![CDATA[Essen]]></category>

		<category><![CDATA[Kino-Tipps]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im freizeitrausch]]></category>

		<category><![CDATA[Intruders]]></category>

		<category><![CDATA[Juan Carlos Fresnadillo]]></category>

		<category><![CDATA[kino-Tipp]]></category>

		<category><![CDATA[Spanien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=85692</guid>
		<description><![CDATA[Heutzutage gibt es immer mehr Filme, die aus internationalen Produktionen entstehen. Ein Beispiel f&#252;r eine deutsch-spanische Produktion ist der Film "Intruders", der vor kurzem in die Kinos kam. 


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Beitrag von Sandra Calvo Pastor und Alberto Sisí Sánchez</em></p>
<p><strong>Intruders ist ein Horrorfilm. Es geht um die Geschichte zweier Kinder, Juan und Mia, </strong><strong>die getrennt von</strong><strong> Raum und Zeit leben. Sie haben jedoch eine gemeinsame Furcht, die Furcht vor dem Einschlafen. Sie leiden unter mysteri&ouml;sen Albtr&auml;umen in der Nacht. Diese Albtr&auml;ume sind die Basis von &#8220;Intruders&#8221;, dem dritten Film des spanischen Regisseurs Juan Carlos Fresnadillo.</strong></p>
<div id="attachment_85924" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/intrudersquelleparamountpictures.jpg"><img class="size-full wp-image-85924" title="Mia hat jede Nacht Albtr&auml;ume. Quelle: Universal Pictures" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/intrudersquelleparamountpictures.jpg" alt="Mia hat jede Nacht Albtr&auml;ume. Quelle: Universal Pictures" width="600" height="347" /></a><p class="wp-caption-text">Mia hat jede Nacht Albtr&auml;ume. Ihre Mutter versucht ihre Tochter zu verstehen. Quelle: Universal Pictures</p></div>
<p>Der Junge Juan ist eigentlich ein lebendiges Kind. Er w&auml;chst im grauen Spanien, in der Zeit der spanischen Diktatur von Francisco Franco auf. Er lebt gemeinsam mit seiner Mutter, einer alleinerziehende Frau, in Spanien. Das kleine M&auml;dchen Mia ist aus England und lebt mit ihren Eltern in London. Die Eltern der beiden Kinder sind in gro&szlig;er Sorge. Sie versuchen das Geheimnis der Albtr&auml;ume ihrer Kinder zu entwirren und entdecken letztendlich, warum ihre Kinder diese &Auml;ngste aufweisen. W&auml;hrend Mias Gro&szlig;mutter, Luisa (gespielt von Pilar Lopez de Ayala) bei einem jungen katholischen Priester (gespielt von Daniel Br&uuml;hl) Hilfe sucht, versuchen Mias Eltern eine L&ouml;sung bei einem renomierten Psychologen aus London zu finden.</p>
<p>Laut dem Regisseur, der urspr&uuml;nglich von den Kanarischen Inseln stammt, l&ouml;st der Film kein Entsetzen aus. Es ist ein Krimi, mit viel Fantasie. Ein Film, der die &Auml;ngste von Kindern beschreibt, die wir alle bereits wahrscheinlich w&auml;hrend unserer Kindheit erlebt haben. Die Angst vor dem &#8220;Closet Monster&#8221;, also dem Monster im Kleiderschrank. Der Film zeigt sehr anspruchsvolle Spezialeffekte, die die Angst bei dem Zuschauer verst&auml;rken sollen.</p>
<div id="attachment_85923" class="wp-caption alignright" style="width: 222px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/intrudersposterquelleparamountpictures.jpg"><img class="size-medium wp-image-85923" title="Das offizielle Intruders Filmplakat. Quelle: Universal Pictures" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/intrudersposterquelleparamountpictures-212x300.jpg" alt="Das offizielle Intruders Filmplakat. Quelle: Universal Pictures" width="212" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Das offizielle Intruders Filmplakat. Quelle: Universal Pictures</p></div>
<p><strong>Wer ist Juan Carlos Fresnadillo?</strong></p>
<p>Juan Carlos Fresnadillo ist ein Regisseur aus Spanien. Er begann seine Karriere in Hollywood, mit der Regie des Films &#8220;28 Tage sp&auml;ter&#8221;, dann mit der Forsetzung &#8220;28 Wochen sp&auml;ter&#8221;. Ein weiterer Film, dass die dunkle Seite des Menschen erforscht, um zu zeigen, was auf der Erde nach einer Zombie-Invasion passieren w&uuml;rde. Diese Filme f&uuml;hrten ihn direkt in die Hollywood-Studios, wo er nun vollkommen angekommen ist. Er arbeitet derzeit engagiert f&uuml;r Projekte mit Steven Spielberg. Fresnadillos n&auml;chstes Projekt ist die Verfilmung von &#8220;Die Kr&auml;he&#8221;.</p>
<p>Sein neuester Film &#8220;Intruders&#8221; ist nicht nur eine internationale Produktion, weil der Schauspieler Clive Owen in diesem Film mitspielt. Auch der deutsch-spanische Schauspieler Daniel Br&uuml;hl spielt in diesem Film mit. Als Sohn einer Spanierin, spricht er sehr gut Spanisch. Er hat bereits in vielen anderen spanischen Produktionen mitgespielt, wie zum Beispiel in dem Film &#8220;Salvador&#8221;, der 2006 in die Kinos kam. Es gibt viele weitere erfolgreiche Filmkooperationen zwischen Deutschland und Spanien.</p>
<p><strong>Weitere Beispiele</strong></p>
<p>FIlmproduktionen, wie zum Beispiel &#8220;Transsiberian&#8221;. In diesem Film haben der spanische Schauspieler Eduardo Noriega und der deutsche Schauspieler Thomas Kretschmann mitgespielt. Auch im Jahre 2011, konnte man in den Kinos eine Produktion zwischen Frankreich, Polen, Deutschland und Spanien sehen, der Film: &#8220;Der Gott des Gemetzels&#8221;, von dem erfolgreichen Direktor Roman Polanski. Der Film war eine Anlehnung an das Theaterst&uuml;ck von Yasmin Reza &#8220;Le dieu de Carnage&#8221;.</p>
<div id="attachment_85926" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/dralemanquellewwwdralemancom.jpg"><img class="size-medium wp-image-85926" title="Der Film Dr. Alemán kam 2008 in die Kinos. Quelle: Paramount Pictures" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/dralemanquellewwwdralemancom-300x249.jpg" alt="Der Film Dr. Alemán kam 2008 in die Kinos. Quelle: Paramount Pictures" width="300" height="249" /></a><p class="wp-caption-text">Der Film Dr. Alemán kam 2008 in die Kinos. Quelle: Paramount Pictures</p></div>
<p>Man merkt, dass es in den letzten Jahren eine Tendenz zu mehr internationalen Produktionen gegeben hat. Ein weiteres Beispiel f&uuml;r eine gute internationale Produktion ist &#8220;Dr. Alemán&#8221; (2008), von dem deutschen Regisseur Tom Schreiber. Der Film handelt von einem deutschen Medizinstudenten, der sein praktisches Jahr in S&uuml;damerika absolvieren m&ouml;chte. Gespielt wird dieser von dem deutschen Schauspieler August Diehl, der auch zusammen mit Daniel Br&uuml;hl in &#8220;Inglorious Basterds&#8221; (2009) gespielt hat.</p>
<p><strong>Ein guter Weg<br />
</strong></p>
<p>Man kann sagen, dass internationale Produktionen, die heutige Filmindustrie bereichern und verbessern. Die Inhalte der Filme weisen verschiedene kulturelle Hintergr&uuml;nde auf, wie zum Beipsiel auch &#8220;Intruders&#8221;.</p>
<p><object width="425" height="350" data="http://www.youtube.com/v/mn5xqoUp9TY" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/mn5xqoUp9TY" /></object></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:<br />
</strong>
</p>
<p style="color: white;"><a href="http://movies.universal-pictures-international-germany.de/intruders.html" target="_blank">web: Homepage des Films &#8220;Intruders&#8221;</a></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/29/01/2012/kino-tipp-the-artist/" target="_blank">pflichtlekt&uuml;re: Kino-Tipp: &#8220;The Artist&#8221;</a></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/13/01/2012/kino-tipp-offroad/" target="_blank">pflichtlekt&uuml;re: Kino-Tipp: &#8220;Offroad&#8221;</a></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/30/12/2011/kino-tipp-der-gott-des-gemetzels/" target="_blank">pflichtlekt&uuml;re: Kino-Tipp: &#8220;Der Gott des Gemetzels&#8221;</a></p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/31/01/2012/kino-tipp-spezial-intruders/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Dortmund und die Nazis</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/30/01/2012/dortmund-und-die-nazis/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/30/01/2012/dortmund-und-die-nazis/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 15:27:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pflichtlektuere</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im freizeitrausch]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[Antifa]]></category>

		<category><![CDATA[Autonome Nationalisten]]></category>

		<category><![CDATA[Borussenfront]]></category>

		<category><![CDATA[Dorstfeld]]></category>

		<category><![CDATA[Hochburg]]></category>

		<category><![CDATA[Kameradschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Neonazis]]></category>

		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>

		<category><![CDATA[Skinheads]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=85065</guid>
		<description><![CDATA[Dortmund wird oft als Neonazi-Hochburg bezeichnet. Aber wie viele Neonazis gibt es hier wirklich? Und worin unterscheiden sie sich? Die Lage im &#220;berblick. 


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&Uuml;ber 1000 rechtsmotivierte Straftaten gab es laut Verfassungsschutz in den Jahren von 2005 bis 2010 - allein in Dortmund. Das hei&szlig;t: Jeden zweiten Tag passiert hier eine Straftat mit rechtsextremistischem Hintergrund, so viel wie in keiner anderen Stadt in NRW. Wie sieht die Situation heute aus? pflichtlekt&uuml;re hat die Lage in Dortmund f&uuml;r euch zusammengefasst.</strong> <strong> </strong></p>
<p><strong>Kompakt: Seit wann? Wo? Wie viele?</strong></p>
<p>Seit den 80er Jahren gibt es in Dortmund eine gut organisierte rechte Szene. Zun&auml;chst gr&uuml;ndete sich die &#8220;Borussenfront&#8221;, ein Zusammenschluss aus BVB-Fans unter der Leitung von Siegfried Borchert, dem fr&uuml;heren Landesvorsitzenden der &#8220;Freiheitlichen Deutschen Arbeiterpartei&#8221;. Sie wurde 1995 verboten. Danach gab es viele lockere Zusammenschl&uuml;sse, sogenannte &#8220;Freie Kameradschaften&#8221;. Heute wird die Szene vor allem von zwei Gruppierungen dominiert: Der &#8220;Skinhead Front Dortmund-Dorstfeld&#8221; und den &#8220;Autonomen Nationalisten&#8221;. Ihre Mitglieder und Sympathisanten bewegen sich vor allem im Westen Dortmunds im Stadtteil Dorstfeld, aber auch um Eving oder L&uuml;tgendortmund. Der harte Kern der Neonazis besteht aus ca. 30 Personen. Die Polizei geht von insgesamt 80 aus, Sympathisanten mit eingerechnet.  <strong></strong></p>
<p><strong>Welche rechten Gruppierungen gibt es zurzeit in Dortmund?</strong></p>
<div id="attachment_85123" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/5625106685_99b50726b3.jpg"><img class="size-medium wp-image-85123" title="5625106685_99b50726b3" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/5625106685_99b50726b3-300x198.jpg" alt="Heute sind Neonazis nicht mehr so einfach am Aussehen zu erkennen. Foto: Bob Jagendorf / www.flickr.com" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Heute sind Neonazis nicht mehr so einfach am Aussehen zu erkennen. Foto: Bob Jagendorf / www.flickr.com Teaser: Wrote / www.flickr.com</p></div>
<p><strong>&#8220;Autonome Nationalisten&#8221;:</strong> Die &#8220;Autonomen Nationalisten&#8221; gibt es seit  2004. Diese &#8220;Kameradschaft&#8221; ist gut organisiert, ihre Anh&auml;nger sind sehr  jung, zwischen 18 und 27 Jahren. &#8220;Sie verstehen sich im  Selbstverst&auml;ndnis als eine revolution&auml;re Bewegung, eine, die auch auf  der symbolischen Ebene auf &Auml;u&szlig;erlichkeiten bezogen vieles von  Linksautonomen &uuml;bernimmt&#8221;, sagt Thomas Pfeiffer, Referent beim  Verfassungsschutz NRW. Das hei&szlig;t konkret: Sie tragen zum Beispiel auch  schwarze Kapuze und Sonnenbrille. Au&szlig;erdem suchen sie h&auml;ufig die  Konfrontation mit der Polizei oder Antifaschisten.</p>
<p><strong>&#8220;Skinhead Front Dortmund-Dorstfeld&#8221;:</strong> Die &#8220;Skinhead Front  Dortmund-Dorstfeld&#8221; wurde ebenfalls 2004 gegr&uuml;ndet. Sie sieht sich  selbst als &#8220;feste Kameradschaft&#8221;. Ihre Mitglieder fallen vor allem durch  ihr Aussehen auf: Glatze, Springerstiefel und Bomberjacke. Der harte  Kern dieser Gruppierung besteht aus rund 15 Personen. &#8220;Die Skinheadszene  versteht sich selbst als Arbeiterjugend&#8221;, sagt Thomas Pfeiffer.  Deswegen gebe es in diesen Gruppierungen auch kaum Gymnasiasten und  Studierende. Laut Polizei-Pressesprecher Wolfgang Wieland ist die &#8220;Skinhead Front&#8221; nicht so organisiert, wie es bei den &#8220;Autonomen  Nationalisten&#8221; der Fall ist.</p>
<p><strong>Warum ist Dortmund so attraktiv f&uuml;r Neonazis?</strong></p>
<p>Laut Antifa war Dortmund neben Berlin eine der ersten St&auml;dte, in  denen der Stil der &#8220;Autonomen Nationalisten&#8221; schnell bekannt und  &uuml;bernommen wurde. Inzwischen hat sich Dortmund zu einem Zentrum der &#8220;Autonomen Nationalisten&#8221; entwickelt. „Zum anderen war es auch das  jahrelange Wegsehen der Dortmunder Zivilgesellschaft, der Stadt und der  Polizei&#8221;, sagt   Niklas (Name ge&auml;ndert) von der Antifa. Es gebe  Interviews mit Aussteigern, die sich gewundert h&auml;tten, dass sie in  Dortmund tun und lassen k&ouml;nnten, was sie wollten, ohne daf&uuml;r belangt zu  werden. Inzwischen hat Dortmund aus der Sicht von Neonazis einen so  guten Ruf, dass es immer mehr von ihnen nach Dortmund zieht. Dortmund  wird mittlerweile Symbolcharakter zugeschrieben. Von Dortmund aus soll,  so die Idee, das ganze Ruhrgebiet eingenommen werden.  <strong></strong></p>
<p><strong>Warum lassen sich viele junge Leute auf die rechte Szene ein? </strong></p>
<div id="attachment_85127" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/6119520759_d1ecfb05e7.jpg"><img class="size-medium wp-image-85127" title="6119520759_d1ecfb05e7" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/6119520759_d1ecfb05e7-300x199.jpg" alt="In Dortmund finden regelm&auml;&szlig;ig Nazi-Aufm&auml;rsche und Gegen-Demos statt. Foto: DortmundQuer / www.flickr.com" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">In Dortmund finden regelm&auml;&szlig;ig Nazi-Aufm&auml;rsche und Gegen-Demos statt. Foto: DortmundQuer / www.flickr.com</p></div>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Viele Jugendliche sind schon mit 15 Jahren in der rechten Szene aktiv. Viele von ihnen suchen dort nach Halt und Orientierung. Einschneidende Erlebnisse wie ein Wohnortswechsel oder der Tod eines Elternteils k&ouml;nnen der Ausl&ouml;ser daf&uuml;r sein. Oft bemerken die Jugendlichen gar nicht, welche politischen Botschaften zum Beispiel hinter Rechts-Konzerten stecken. &#8220;Rechtsextremisten bem&uuml;hen sich, ihr Weltbild, ihre politische Propaganda in Formen zu kleiden, die Jugendlichen auf den ersten Blick Spa&szlig; machen, die Jugendliche ansprechen, um auf diese Weise den politischen Inhalt eher peu à peu einflie&szlig;en zu lassen&#8221;, sagt Thomas Pfeiffer.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white; text-align: left;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white; text-align: left;">Schwerpunkte der Neonazis in Dortmund<strong><br />
</strong>
</p>
<p style="text-align: center;"><iframe width="425" height="350" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="http://maps.google.de/maps/ms?hl=de&amp;gl=de&amp;ie=UTF8&amp;oe=UTF8&amp;msa=0&amp;msid=213661721396598392841.0004b758a9276e8fe2538&amp;t=m&amp;z=12&amp;output=embed"></iframe></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.eldoradio.de/podcast/item.php?idx=3075&amp;sel=all" target="_blank"><span style="color: #ffffff;">Hier Reinh&ouml;ren: eldoradio*-Beitrag zum Thema</span></a></p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #ffffff;">pflichtlekt&uuml;re:<a title="Gemeinsam gegen Rechts: Task-Force f&uuml;r Dortmund" href="http://www.pflichtlektuere.com/27/01/2012/gemeinsam-gegen-rechts-task-force-fuer-dortmund/" target="_blank"> </a><a href="http://www.pflichtlektuere.com/27/01/2012/gemeinsam-gegen-rechts-task-force-fuer-dortmund/">Gemeinsam gegen Rechts: Task-Force f&uuml;r Dortmund</a></span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #ffffff;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/25/01/2012/springerstiefel-statt-stollenschuhe/" target="_blank">Springerstiefel statt Stollenschuhe</a></span></p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/30/01/2012/dortmund-und-die-nazis/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Einblicke in fremde Wohnzimmer</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/29/01/2012/einblicke-in-fremde-wohnzimmer/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/29/01/2012/einblicke-in-fremde-wohnzimmer/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 12:20:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pflichtlektuere</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im freizeitrausch]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[Alexander Schwegl]]></category>

		<category><![CDATA[Dia Show]]></category>

		<category><![CDATA[Dias]]></category>

		<category><![CDATA[Dunix]]></category>

		<category><![CDATA[Florian Biedermann]]></category>

		<category><![CDATA[Sissikingkong]]></category>

		<category><![CDATA[Wohnzimmer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=85702</guid>
		<description><![CDATA[Details aus dem Leben von Fremden haben immer einen Reiz. Ein intimer Dia-Abend im Sissikingkong zeigte Bilder aus 50 Jahren Alltagsleben.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: medium;"><strong></strong></span><em>Ein Bericht von Ellen Brinkmann</em></p>
<p><strong>Dicht stand der Rauch im dunklen Keller der Dortmunder Bar Sissikingkong. Einzig die W&auml;nde waren hell erleuchtet - denn dorthin projizierten die Bochumer K&uuml;nstler Alexander Schwegl und Florian Biedermann einige der Dias, die sie seit 14 Jahren kaufen und sammeln. </strong></p>
<p>Neben dem Eingang lachten auf der Projektions-Wand drei &auml;ltere Frauen dem Zuschauer entgegen. W&auml;hrend man anfing sich zu fragen, was diese Frauen so zum Lachen gebracht haben mag, war sie da: Die Wohnzimmer-Atmosph&auml;re. Alles erinnerte an einen gem&uuml;tlichen Foto-Abend mit der Familie.</p>
<div id="attachment_85709" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/dunix2.jpg"><img class="size-medium wp-image-85709" title="Dunix am Mischpult  Foto: Ellen Brinkmann" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/dunix2-300x200.jpg" alt="Musik sollte die Bilder in ihrer Wirkung unterst&uuml;tzen. Foto: Ellen Brinkmann" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Musik w&auml;hrend der Dia-Show sollte die Bilder in ihrer Wirkung unterst&uuml;tzen. Fotos: Ellen Brinkmann</p></div>
<p>Seit etwa 14 Jahren sammeln Alexander Schwegl und Florian Biedermann alias &#8220;Dunix-Lichtbilder“ bereits Dias. Ihre Quellen sind Flohm&auml;rkte und Haushaltsaufl&ouml;sungen. &#8220;Was manche Menschen f&uuml;r Bilder von sich verkaufen ist unfassbar“, findet Alexander Schwegl. Insgesamt besitzen sie bereits 20.000 Dias, sortiert nach vordergr&uuml;ndigem Motiv. Die doppelte Menge an teilweise ungesichtetem Material liegt noch in Florian´s Keller. &#8220;Manchmal sind auch richtige Quatsch-Aufnahmen dabei. In unserer neuen Show haben wir ein St&uuml;ck, in dem wir nur Dias von Pflanzen in Wohnungen zeigen“, sagt Alexander Schwegl. Aus den Dias produzieren die beiden zusammen Shows, in denen die Bilder mit Musik hinterlegt werden, die ihre Wirkung unterst&uuml;tzen soll. &#8220;Dia-Recycling“ nennt Florian Biedermann das.</p>
<p><strong>Aufh&ouml;ren kommt nicht infrage</strong></p>
<p>Angefangen hat alles, als die beiden auf einem Tr&ouml;delmarkt eine Kiste mit alten Dias entdeckt haben. &#8220;Die Faszination ist, dass wir nie wissen, was wir bekommen“, sagt Florian Biedermann. So finde man auch die absurdesten Bilder. &#8220;Gerade wenn wir denken, wir h&auml;tten alles gesehen, dann kommt der n&auml;chste Br&uuml;ller. Wir rufen uns dann immer an und sagen: ´Jetzt k&ouml;nnen wir aufh&ouml;ren, jetzt haben wir alles gesehen´“. Doch aufh&ouml;ren komme nicht infrage.</p>
<div id="attachment_85711" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/dunix3.jpg"><img class="size-medium wp-image-85711" title="Dunix Lichtbilder" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/dunix3-300x200.jpg" alt="Alexander Schwegl (l.) und Florian Biedermann (r.) dokumentieren seit 14 Jahren den Alltag." width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Alexander Schwegl (l.) und Florian Biedermann (r.) dokumentieren seit 14 Jahren den Alltag.</p></div>
<p>Die neue Show des Duos, die am Dienstag (24.1.)  im Sissikingkong gezeigt wurde, tr&auml;gt den Titel &#8220;Damals war auch schon Krise“. Von Blumen in Wohnungen, schiefen Grimassen und wilden Festen ist alles an Motiven vertreten. Dabei geht es den K&uuml;nstlern offensichtlich nicht darum, au&szlig;ergew&ouml;hnliche Motive, sondern das Au&szlig;ergew&ouml;hnliche im Allt&auml;glichen zu zeigen. So bekommt man an auch dem Abend eine Chronik des allt&auml;glichen Lebens, angefangen in den 60er Jahren.</p>
<p><strong>Das Gef&uuml;hl von Voyeurismus bleibt</strong></p>
<p>Sp&auml;testens bei dem Teil der Show, in dem die K&uuml;nstler pornographische Dias zeigten, wurde vielen die Intimit&auml;t der Bilder bewusst: Das vorherige Lachen &uuml;ber schiefe Grimassen und verdorrte Zimmerpflanzen war nun verstummt. Da beschlich einen schnell das Gef&uuml;hl von Voyeurismus. Nach 14 Jahren ist dieses Gef&uuml;hl auch bei den beiden K&uuml;nstlern nicht komplett verschwunden. „Wir entdecken komplette Familiengeschichten und sehen Kinder zu Erwachsenen werden auf den Bildern. Da f&uuml;hlt man sich schon komisch“, sagt Alexander Schwegl. „Hinter diesen Bildern stecken ganze Schicksale“, erg&auml;nzt Florian Biedermann. Oft frage man sich, was mit den Menschen auf den Bildern geschehen ist.</p>
<div id="attachment_85712" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/dunix4.jpg"><img class="size-medium wp-image-85712" title="Dunix im Sissikingkong Foto: Ellen Brinkmann" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/dunix4-300x199.jpg" alt="Die Atmosph&auml;re w&auml;hrend der Show erinnert an Foto-Abende im eigenen Wohnzimmer." width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Die Atmosph&auml;re w&auml;hrend der Show erinnert an Foto-Abende im eigenen Wohnzimmer.</p></div>
<p>Das zur Schau stellen von fremden Menschen wird sp&auml;testens seit dem Boom der Reality-Shows im Fernsehen stark diskutiert. Auch die Show im Sissikingkong zeigte das Intimste aus dem Leben von fremden Menschen. Bei den meisten Bildern hatte man jedoch das Gef&uuml;hl, dass die Abgelichteten sich heute vielleicht lachend neben einen setzen w&uuml;rden, um diesen Moment mit dem Publikum zusammen noch einmal zu durchleben.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema<br />
</strong>
</p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.ekamina.de/" target="_blank">Weitere Veranstaltungen im Sissikingkong</a></p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/29/01/2012/einblicke-in-fremde-wohnzimmer/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Kino-Tipp: The Artist</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/29/01/2012/kino-tipp-the-artist/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/29/01/2012/kino-tipp-the-artist/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 11:37:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Jochimsen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kino-Tipps]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im freizeitrausch]]></category>

		<category><![CDATA[Bérénice Bejo]]></category>

		<category><![CDATA[Filmtipp]]></category>

		<category><![CDATA[Golden Globe]]></category>

		<category><![CDATA[Hollywood]]></category>

		<category><![CDATA[Jean Dujardin]]></category>

		<category><![CDATA[Kino]]></category>

		<category><![CDATA[Michel Hazanavicius]]></category>

		<category><![CDATA[Oscar]]></category>

		<category><![CDATA[schwarz-weiß]]></category>

		<category><![CDATA[Stummfilm]]></category>

		<category><![CDATA[The Artist]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=85304</guid>
		<description><![CDATA[Dass gutes Kino auch ohne Dialoge auskommt, beweist die Stummfilm-Hommage "The Artist". Inhalt und Form passen hier perfekt zusammen.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hollywood, 1927: George Valentin (gespielt von Jean Dujardin) ist gefeierter Stummfilm-Star. Ein Erfolg reiht sich an den n&auml;chsten. Den gerade aufkommenden Ton-Filmen steht er skeptisch gegen&uuml;ber, ein wahrer Schauspieler brauche keine &uuml;berfl&uuml;ssigen Worte, um Emotionen zu vermitteln. Das Publikum sieht das anders und sein Stern beginnt zu sinken. W&auml;hrenddessen  beginnt die junge Peppy Miller (Bérénice Bejo) gerade eine Karriere im Filmbusiness. Diese beiden so gegens&auml;tzlichen Personen haben jedoch eine besondere Verbindung miteinander.<br />
</strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_85426" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/valentinmiller.jpg"><img class="size-full wp-image-85426" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/valentinmiller.jpg" alt="Fotos: Delphi Filmverleih" width="600" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Die Hauptdarsteller Jean Dujardin und Bérénice Bejo zeigen auch in einigen Tanzszenen ihr K&ouml;nnen. Fotos: Delphi Filmverleih</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p>Schon zu Beginn des Films ist vieles anders als gew&ouml;hnlich: Die Logos der Studios sind schwarz-wei&szlig; und an den R&auml;ndern sind schwarze Balken zu sehen, da der Film im 4:3-Format gedreht wurde. In der ersten Einstellung kommt kein Ton aus dem zu einem Schrei ge&ouml;ffneten Mund Valentins. Stattdessen erwarten den  Zuschauer Texteinblendungen wie &#8220;Rede!&#8221; und eine mal traurige, mal beschwingte Orchester-Musik.</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_85439" class="wp-caption alignright" style="width: 274px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/peppy-hand.jpg"><img class="size-full wp-image-85439" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/peppy-hand.jpg" alt="Der Film &uuml;berzeugt auch mit gro&szlig;em visuellen Einfallsreichtum." width="264" height="395" /></a><p class="wp-caption-text">Der Film &uuml;berzeugt auch mit gro&szlig;em visuellen Einfallsreichtum.</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Das Werk eines eingespielten Teams</strong></p>
<p>Regisseur Michel Hazanavicius machte sich durch die Agentenparodien &#8220;OSS 117 - Der Spion, der sich liebte&#8221; und &#8220;OSS 117 - Er selbst ist sich genug&#8221; einen Namen in seiner Heimat Frankreich. Im ersten Film spielte Hazanavicius derzeitige Lebensgef&auml;hrtin Bérénice Bejo die weibliche Hauptrolle, die m&auml;nnliche &uuml;bernahm in beiden Filmen Jean Dujardin. Dieser nahm nach anf&auml;nglichem Z&ouml;gern auch in &#8220;The Artist&#8221; die Hauptrolle an - und fand mehr und mehr Gefallen daran. Um sich ganz in ihr vertiefen zu k&ouml;nnen, lebte Dujardin w&auml;hrend der Dreharbeiten in einem Haus aus den  30er-Jahren in den Hollywood Hills.</p>
<p>An seinem Spiel gibt es wahrlich nichts auszusetzen, im Gegenteil. Bei ihm und der Hauptdarstellerin Bérénice Bejo l&auml;sst sich jede Gef&uuml;hlsregung an der Mimik ablesen. In solchen Momenten kann man George Valentins Ablehnung des Tonfilms verstehen. Wer braucht ausschweifende Dialoge, wenn ein Blick oder eine Geste ausreicht? Dass auch Umgebungsger&auml;usche fehlen, f&auml;llt erst wirklich bei eine Albtraumszene Valentins auf, in der er (und der Zuschauer) pl&ouml;tzlich Ger&auml;usche h&ouml;ren kann, seine eigene Stimme bleibt jedoch weiter stumm. Diese Szene verdeutlicht, dass diejenigen, die bei Stummfilmen an Charlie Chaplin denken, entt&auml;uscht sein werden: Slapstick ist in &#8220;The Artist&#8221; nicht zu finden. Zwar bietet der Film durch seinen Einfallsreichtum einige Lacher, allerdings ist er weder Kom&ouml;die noch die Romanze, als die er manchmal beworben wird. Vielmehr erz&auml;hlt er gleichzeitig die Geschichte eines fallenden Stars und einer aufstrebenden jungen Schauspielerin.</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_85437" class="wp-caption alignleft" style="width: 291px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/valentin.jpg"><img class="size-full wp-image-85437" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/valentin.jpg" alt="Der heimliche Star des Films ist der Jack Russell Terrier Uggie, der in Cannes mit dem &quot;Palm Dog Award&quot; f&uuml;r die beste Hunde-Performance ausgezeichnet wurde." width="281" height="421" /></a><p class="wp-caption-text">Der heimliche Star des Films ist der Jack Russell Terrier Uggie, der in Cannes mit dem &quot;Palm Dog Award&quot; f&uuml;r die beste Hunde-Performance ausgezeichnet wurde.</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>10 Oscar-Nominierungen</strong></p>
<p>F&uuml;r ihren Mut und die gro&szlig;artig inszenierte Hommage an die Anf&auml;nge der gro&szlig;en Hollywood-Filme wurde &#8220;The Artist&#8221; bislang mit Preisen &uuml;bersch&uuml;ttet. Er gewann bereits drei Golden Globes f&uuml;r Bester Film (Kom&ouml;die oder Musical), Bester Hauptdarsteller (Kom&ouml;die oder Musical) und Beste Filmmusik. Dazu ist er zehn Mal f&uuml;r die kommenden Oscar-Verleihungen nominiert. Darunter auch in den wichtigen Kategorien Bester Hauptdarsteller, Beste Nebendarstellerin, Bester Film und Beste Regie. Ein Oscar f&uuml;r den Franzosen Jean Dujardin w&auml;re &auml;u&szlig;erst bemerkenswert: Erst einmal ging der Oscar als Bester Hauptdarsteller an einen nicht-englischsprachigen Schauspieler; 1999 gewann Roberto Benigni mit &#8220;Das Leben ist sch&ouml;n&#8221;.</p>
<p>Dieser Film ist nicht nur f&uuml;r Nostalgiker und Cineasten sehenswert, sondern f&uuml;r jeden, der einmal etwas Neues - das eigentlich alt ist - erleben m&ouml;chte. Die Leichtigkeit, mit der diese Art Kino heute noch funktioniert und bezaubert, erstaunt. Schon durch seine ganz besondere Machart zieht er den Zuschauer in den Bann. Dialoge werden nicht ben&ouml;tigt, es reichen allein Einfallsreichtum, hervorragende Schauspieler und eine gute Geschichte, um kurzweilig zu unterhalten. Wie man sich diesen Film ansehen sollte, beantwortet George Valentin mit seinen zwei einzigen gesprochenen W&ouml;rtern: &#8220;Mit Vergn&uuml;gen&#8221;.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:<br />
</strong>
</p>
<p style="color: white;"><a href="http://theartist-derfilm.de/" target="_blank">web: Deutsche Homepage des Films &#8220;The Artist&#8221;</a></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/13/01/2012/kino-tipp-offroad/">pflichtlekt&uuml;re: Kino-Tipp: Offroad</a></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/06/01/2012/kino-tipp-jonas/">pflichtlekt&uuml;re: Kino-Tipp: Jonas</a></p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/29/01/2012/kino-tipp-the-artist/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Die Mausefalle&#8221; auf dem Campus</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/28/01/2012/die-mausefalle-auf-dem-campus/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/28/01/2012/die-mausefalle-auf-dem-campus/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 11:40:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alberto Sisi Sanchez</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im freizeitrausch]]></category>

		<category><![CDATA[Agatha]]></category>

		<category><![CDATA[Asta TU Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Christie]]></category>

		<category><![CDATA[Faust]]></category>

		<category><![CDATA[IBZ]]></category>

		<category><![CDATA[mausefalle]]></category>

		<category><![CDATA[Theater]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=85430</guid>
		<description><![CDATA[Acht Fremde treffen sich - alle werden eines Mordes verd&#228;chtigt. So beginnt das Theaterst&#252;ck "Die Mausefalle" von Agatha Christie. Die Theater AG des AStA der TU Dortmund f&#252;hrt derzeit dieses St&#252;ck auf.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Die Mausefalle&#8221; ist vielleicht das bekannteste Theaterst&uuml;ck von Agatha Christie. Seit 1952 wird es in London aufgef&uuml;hrt. Interessierte haben jetzt noch die M&ouml;glichkeit, dieses klassische Theaterst&uuml;ck auf dem Campus der TU Dortmund zu sehen. Die Theatergruppe des AStA der TU l&auml;dt die Zuschauer am Sonntag ein letztes Mal zur Auff&uuml;hrung ein.<br />
</strong></p>
<p>Die Mausefalle hat eine gewisse Struktur, die allen anderen Werken von Agatha Christie sehr &auml;hnelt. Die Handlung folgt keinem klassischen Muster. Die Geschichte beginnt zun&auml;chst mit acht Personen, die in der Pension &#8220;Monkswell Manor&#8221; gefangen sind. Der Grund daf&uuml;r ist ein Schneesturm. In der Zwischenzeit hat sich ein grausames Verbrechen in London ereignet: Es gilt nun zu kl&auml;ren, wer der M&ouml;rder ist.</p>
<p><strong>Die Handlung</strong></p>
<p>Das Ehepaar Ralston hat die alte Pension &#8220;Monkswell Manor&#8221; geerbt und will die Er&ouml;ffnung feiern. W&auml;hrend den Vorbereitungen f&uuml;r die Feier erf&auml;hrt das Paar aus dem Radio von einem Mord in London. Das frisch verm&auml;hlte Paar Ralston erwartet seine ersten f&uuml;nf G&auml;ste, von denen einer allerdings unerwartet erscheint. Das Wetter verschlechtert sich zunehmend, und die Pension ist von der Au&szlig;enwelt abgeschottet. Pl&ouml;tzlich steht Sergeant Trotter vor der T&uuml;r. Der Polizist informiert die Eingeschlossenen &uuml;ber den Mord einer Frau in London. Er erz&auml;hlt ihnen, dass der fl&uuml;chtige M&ouml;rder die Adresse der Pension in seinem Notizbuch notiert hatte. Sergeant Trotter vermutet deshalb, dass sich der M&ouml;rder in der Pension aufh&auml;lt. Er verfolgt einen Plan, um herauszufinden, wer der M&ouml;rder ist und wer sein n&auml;chstes Opfer sein k&ouml;nnte.</p>
<p>Das St&uuml;ck schafft ein Netz von Geheimnissen und Spannung zwischen den Charakteren. Jeder der Eingeschlossenen wird des Mordes verd&auml;chtigt. Das St&uuml;ck bleibt vom Anfang bis zum Ende spannend. F&uuml;r den Zuschauer kommt das Ende v&ouml;llig &uuml;berraschend.</p>
<p>Insgesamt ist die Umsetzung des St&uuml;cks sehr lustig gelungen. Die Leistung der   Schauspieler ist sehr profesionell, und die Zuschauer vergessen leicht, dass   die Theatergruppe des AStA eigentlich eine Amateurtheatergruppe ist.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">
<p><strong>Reaktionen der Zuschauer auf das Theaterst&uuml;ck &#8220;Die Mausefalle&#8221;</strong></p>
<p><strong></strong><br />
<object width="425" height="350" data="http://www.youtube.com/v/M-U37foseoE" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/M-U37foseoE" /></object></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Eine Auff&uuml;hrung des Theaterst&uuml;cks &#8220;Die Mausefalle&#8221; gibt es noch:</strong></p>
<p style="color: white;">Wann: Sonntag, den 29. Januar um 18 Uhr</p>
<p style="color: white;">Wo: IBZ, Emil-Figge-Str. 59, TU-Dortmund</p>
<p style="color: white;">Der Einlass ist 30 Minuten vor Beginn der Vorstellung. Der Eintritt ist frei.</p>
<p style="color: white;"><span style="font-weight: bold;">Mehr zum Thema:</span></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.asta.uni-dortmund.de/studentischeags/theater-ag/" target="_blank">AStA Theater AG</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/19/09/2011/der-theater-check/" target="_blank">Der Theater Check</a></p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/28/01/2012/die-mausefalle-auf-dem-campus/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
	</channel>
</rss>

