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	<title>pflichtlektüre &#187; dortmunder diamanten</title>
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	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 08:59:18 +0000</pubDate>
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		<title>A day laborer’s life in Dortmund – 35 Euro per day</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 12:03:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pflichtlektuere</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Rare jobs, low salaries, uncertain future – over 200 Bulgarians in the Nordstadt of Dortmund are facing the same problems. Amet is one of them. Six years ago he came to Dortmund to earn some money for his family back in Bulgaria. He is still struggling.
By Sebastian James Brunt, Julia B&#252;lling, Anna-Maria Kramer and Caroline Nagorski
[Im [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rare jobs, low salaries, uncertain future – over 200 Bulgarians in the Nordstadt of Dortmund are facing the same problems. Amet is one of them. Six years ago he came to Dortmund to earn some money for his family back in Bulgaria. He is still struggling.</strong></p>
<p><em>By Sebastian James Brunt, Julia B&uuml;lling, Anna-Maria Kramer and Caroline Nagorski</em></p>
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		<title>Das Leben eines Tagel&#246;hners in Dortmund – 35 Euro pro Tag</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 12:03:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pflichtlektuere</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Kaum Arbeit, niedrige L&#246;hne, ungewisse Zukunft – &#252;ber 200 Bulgaren in der Dortmunder Nordstadt haben die gleichen Probleme. Amet ist einer von ihnen. Vor sechs Jahren kam er nach Dortmund, um Geld f&#252;r seine Familie zuverdienen. Aber auch das ist nicht so einfach.
Von Sebastian James Brunt, Julia B&#252;lling, Anna-Maria Kramer und Caroline Nagorski
[Im Feed kann [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kaum Arbeit, niedrige L&ouml;hne, ungewisse Zukunft – &uuml;ber 200 Bulgaren in der Dortmunder Nordstadt haben die gleichen Probleme. Amet ist einer von ihnen. Vor sechs Jahren kam er nach Dortmund, um Geld f&uuml;r seine Familie zuverdienen. Aber auch das ist nicht so einfach.</strong></p>
<p><em>Von Sebastian James Brunt, Julia B&uuml;lling, Anna-Maria Kramer und Caroline Nagorski</em></p>
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		<title>Ayham&#8217;s Geschichte - das Leben eines weiteren Tagel&#246;hners</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 12:02:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pflichtlektuere</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[&#8220;Gestern war ein guter Tag, denn ich habe eine Arbeit bekommen&#8221;, sagt Ayham gl&#252;cklich. Der 52-j&#228;hrige Bulgare kommt schon seit &#252;ber 20 Jahren regelm&#228;&#223;ig nach Deutschland. Seit seiner letzten Heimreise nach Bulgarien, ist es jetzt schon ein Jahr her. Urspr&#252;nglich kam er mit zw&#246;lf anderen Bulgaren hier her: &#8220;Wir alle kamen mit dem Bus und [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Gestern war ein guter Tag, denn ich habe eine Arbeit bekommen&#8221;, sagt Ayham gl&uuml;cklich. Der 52-j&auml;hrige Bulgare kommt schon seit &uuml;ber 20 Jahren regelm&auml;&szlig;ig nach Deutschland. Seit seiner letzten Heimreise nach Bulgarien, ist es jetzt schon ein Jahr her. Urspr&uuml;nglich kam er mit zw&ouml;lf anderen Bulgaren hier her: &#8220;Wir alle kamen mit dem Bus und es war eine lange, anstrengende Reise.&#8221;</strong></p>
<p><em>Von Sebastian James Brunt, Julia B&uuml;lling, Anna-Maria Kramer und Caroline Nagorski</em></p>
<div id="attachment_38399" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/unbenannt-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-38399" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/unbenannt-2-300x198.jpg" alt="Ayham wartet auf die n&auml;chste Arbeit" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Ayham wartet auf die n&auml;chste Arbeit</p></div>
<p>In der Vergangenheit hat er oft versucht Asyl zu beantragen - jedoch ohne Erfolg. W&auml;hrend dieser Zeit hat er Deutsch gelernt. Neben Deutsch kann er auch noch einige andere Sprachen, wie Bulgarisch, T&uuml;rkisch und Russisch. Aber seitdem Bulgarien 2007 Mitglieder der Europ&auml;ischen Union wurde, braucht Ayham kein Visum mehr. Nun versucht er sein Gl&uuml;ck als Tagel&ouml;hner in der Dortmunder Nordstadt.</p>
<p>Das Geld, das er hier verdient, schickt er seiner Familie, die in Plovdiv in Bulgarien wohnt. Als Teil der t&uuml;rkischen Minderheit in seiner Heimat, hat er keine Chance dort eine Arbeit zu bekommen, erkl&auml;rt er uns. &#8220;Wenn du Nikolai oder Georgi hei&szlig;t, dann hast du keine Probleme in Bulgarien. Wenn du allerdings Hassan oder Ali hei&szlig;t, hast du keine Chance.&#8221; Und auch wenn man eine Arbeit hat, ist der Lohn dennoch zu niedrig um eine Familie zu versorgen. Das ist der Grund warum sein &auml;ltester Sohn Deniz Bulgarien verlassen hat, um woanders einen Job zu bekommen. Zur Zeit, besucht der 25-J&auml;hrige seinen Vater hier in Dortmund. Haupts&auml;chlich verbringt er hier seine Ferien, aber er m&ouml;chte auch seinem Vater bei der Arbeit helfen. Normalerweise arbeitet Deniz in Paris f&uuml;r Gaz de France, eine der gr&ouml;&szlig;ten Erdgasversorger in Frankreich. Mit dem Geld, das er dort verdient unterst&uuml;tzt er seinen Vater. F&uuml;r diese Unterst&uuml;tzung ist Ayham seinem Sohn sehr dankbar.  Als einer der &Auml;ltesten unter den Tagel&ouml;hnern, ist seine Chance eine Arbeit zu bekommen noch geringer. Die Miete f&uuml;r seine Wohnung betr&auml;gt 500 Euro pro Monat. Zu seinem Vermieter hat er kein gutes Verh&auml;ltnis. Deshalb war er nicht bereit uns seine Wohnung zu zeigen, die er mit seinem Sohn und zwei weiteren Bulgaren teilt.</p>
<p>Inzwischen ist Ayham mit seinem Sohn nach Paris gegangen. Wann und ob er wieder nach Dortmund zur&uuml;ckkehrt bleibt ungewiss.</p>


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		<title>„Totale Offensive” gegen Alkoholismus und Gewalt</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/21/07/2010/totale-offensive-gegen-alkoholismus-und-gewalt/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 12:02:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pflichtlektuere</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[dortmunder diamanten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Projekt von Melanie Br&#246;cker, Lucas Gunkel, Jasmin Maxwell und Judit Révész
Beten zum Fu&#223;ballgott&#8230;
&#8230;hilft meistens wenig. Die &#8220;Totale Offensive&#8221; setzt dem Fu&#223;ballfieber christliche Werte entgegen.

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Ein neues Leben ohne Alkohol - Dirks Geschichte
Wie Dirk Haslinde, der Gr&#252;nder der Totalen Offensive, vom Alkohol loskam.
Hier klicken [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Projekt von Melanie Br&ouml;cker, Lucas Gunkel, Jasmin Maxwell und Judit Révész</em></p>
<p><strong>Beten zum Fu&szlig;ballgott&#8230;</strong></p>
<p>&#8230;hilft meistens wenig. Die &#8220;Totale Offensive&#8221; setzt dem Fu&szlig;ballfieber christliche Werte entgegen.</p>
<p><strong></strong></p>
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<p><strong>Ein neues Leben ohne Alkohol - Dirks Geschichte</strong></p>
<p>Wie Dirk Haslinde, der Gr&uuml;nder der Totalen Offensive, vom Alkohol loskam.</p>
<p><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/dirks-geschichte.mp3">Hier klicken zum H&ouml;ren: Dirks Geschichte</a></p>
<p><strong>Was hinter geballten F&auml;usten steckt</strong></p>
<div id="attachment_38200" class="wp-caption alignleft" style="width: 222px"><img class="size-medium wp-image-38200 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/bild-2-212x300.jpg" alt="Oliver R&ouml;mer" width="212" height="300" /><p class="wp-caption-text">Oliver R&ouml;mer hatte als Teenager Probleme mit Gewalt</p></div>
<p>Ins Stadion ging Oliver R&ouml;mer jede Woche. Eigentlich zum Fu&szlig;ballgucken. Er hatte eine Dauerkarte, war gro&szlig;er BVB-Fan. Dass er nach einem Spiel in eine Schl&auml;gerei geriet und selbst kr&auml;ftig mitmischte, hatte mit dem Fu&szlig;ball nichts zu tun. Er war frustriert, dass sich seine Eltern getrennt hatten, er wollte auffallen, provozieren – und schlie&szlig;lich pr&uuml;gelten auch seine Freunde mit.</p>
<p>Der Tag endete f&uuml;r den damals 16-J&auml;hrigen auf dem Polizeirevier. Im Nachhinein ein Gl&uuml;cksfall. „Die Festnahme war f&uuml;r mich ein Weckruf“, sagt R&ouml;mer heute. Er trennte sich von seinen alten Freunden und begann sich in der katholischen Jugendarbeit zu engagieren, wo er zum Glauben fand. Heute ist Oliver R&ouml;mer Mitglied im christlichen BVB-Fanclub Totalen Offensive (TO) und setzt sich dort aktiv gegen Gewalt im Stadion ein.</p>
<p>Schl&auml;gereien unter Fu&szlig;ballfans – ein altes Problem. Auch in Dortmund kam es in der Vergangenheit h&auml;ufig zu gewaltt&auml;tigen Auseinandersetzungen – gerade bei Spielen gegen den Erzrivalen FC Schalke 04. Durch ein gro&szlig;es Aufgebot an Ordnern und Polizisten sowie Appelle an die Fans versuchen der BVB und die Dortmunder Polizei, das Problem in den Griff zu bekommen. Fans, die h&auml;ufig auffallen, erhalten Stadionverbot. Auch die Ursachen der Gewalt sollen bek&auml;mpft werden. Denn es ist nicht nur die teilweise jahrelang gepflegte Rivalit&auml;t zwischen Fu&szlig;ballclubs, die zu Schl&auml;gereien f&uuml;hrt – dar&uuml;ber sind sich alle Beteiligten im Klaren. Doch was bringt Fu&szlig;ballfans dazu, sich bei Spielen zu pr&uuml;geln?</p>
<p>„Das Feindbild der Fans von anderen Clubs<span> </span>wird gerne genutzt, die Gewalt r&uuml;hrt aber von sozialen Problemen her, von der Perspektivlosigkeit“, meint Oliver R&ouml;mer. Auch Petra St&uuml;ker, Fanbeauftragte beim BVB, wei&szlig;: „Probleme machen viele jugendliche Fans, so 16 bis 20 Jahre, die nicht so viel mit sich anzufangen wissen, die vielleicht soziale Probleme haben, zum Beispiel arbeitslos sind oder sogar auf der Stra&szlig;e leben. Wenn dann Alkohol im Spiel ist, kann das schnell &uuml;berkochen.“ Dazu komme noch der Gruppenzwang. Denn viele junge Leute w&uuml;rden nur ins Stadion gehen, weil sie in der Fanszene Freunde gefunden h&auml;tten.</p>
<div id="attachment_38201" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-38201" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/bild-3-300x283.jpg" alt="Gewaltt&auml;tige Fans erhalten Stadionverbote" width="300" height="283" /><p class="wp-caption-text">Gewaltt&auml;tige Fans erhalten Stadionverbote</p></div>
<p>Die Totale Offensive &uuml;bertr&auml;gt BVB-Spiele &ouml;ffentlich und geht auch selbst ins Stadion. So versuchen sie, Fu&szlig;ballfans mit sozialen Problemen zu erreichen, um ihnen helfen zu k&ouml;nnen. Alkohol gibt es bei den &Uuml;bertragungen der TO gar nicht. „&Uuml;ber den Fu&szlig;ball kommt man leichter an die Jugendlichen heran, da ist die Hemmschwelle niedriger. Wir wollen versuchen, ihnen Werte zu vermitteln.“ Vor allem die Werte des christlichen Glaubens.</p>
<p>Auch der BVB m&ouml;chte die sozialen Probleme l&ouml;sen, die zu Gewalt bei Fu&szlig;ballspielen f&uuml;hren. Seit 20 Jahren gibt es in Dortmund – wie in jeder Stadt mit Bundesligaverein – das so genannte Fanprojekt. Das ist eine Einrichtung mit Sozialarbeitern, die sich um auff&auml;llig gewordene Fans k&uuml;mmern und ihnen auch bei Beh&ouml;rdeng&auml;ngen helfen.</p>
<p>Doch die Gr&uuml;nde f&uuml;r Gewalt im Stadion seien differenzierter, als es auf den ersten Blick scheine, betont man bei der Polizeipressestelle: „Nicht jeder, der gezielt die Auseinandersetzung sucht, ist sozial schwach. Es gibt genauso den Rechtsanwalt, der unter der Woche unauff&auml;llig seine Arbeit macht und sich am Wochenende bei Spielen pr&uuml;gelt.“ Alkohol spielt dabei zwar manchmal eine Rolle – manchmal aber auch nicht. Denn wenn Fangruppen Pr&uuml;geleien bei Spielen gezielt planen, bleiben sie meistens mit Absicht n&uuml;chtern, so die Erfahrung der Polizisten. Die Schl&auml;gereien seien dann kurz und heftig und w&uuml;rden oft weniger als eine Minuten andauern. „F&uuml;r diese Fans ist Schlagen einfach Sport.“</p>
<div id="attachment_38203" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-38203" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/bild-5-200x300.jpg" alt="Die Totale Offensive verteilte Schoko-Nikol&auml;use an die Ordner." width="200" height="300" /><p class="wp-caption-text">Die Totale Offensive verteilte Schoko-Nikol&auml;use an die Ordner.</p></div>
<p>Der BVB versucht, das Aufeinandertreffen von gegnerischen Fans von vornherein zu verhindern, indem sie in unterschiedlichen Stadionbl&ouml;cken untergebracht werden. Damit folgt er einer Richtlinie zur Fan-Sektoren-Trennung des Deutschen-Fu&szlig;ball-Bundes. Die Totale Offensive setzt zudem auf Verst&auml;ndigung zwischen gegnerischen Fans. Die Mitglieder trafen sich zum Beispiel schon mit der Faninitiative „Mit Gott auf Schalke“. Doch nicht nur zwischen gegnerischen Fans m&ouml;chten die Clubmitglieder vermitteln, sondern auch zwischen Fans und Ordnern. Zu Ostern und Nikolaus verteilen sie deshalb an die Ordnungskr&auml;fte im Stadion und an die Polizisten im Einsatz Schokolade, um ihre Wertsch&auml;tzung f&uuml;r ihre Arbeit auszudr&uuml;cken.</p>
<p>Viele Fans h&auml;tten nach vielen Gespr&auml;chen mittlerweile selbst erkannt, dass Gewalt bei Spielen zu nichts f&uuml;hrt, sagt Petra St&uuml;ker. In der vergangenen Saison habe es daher weniger Auseinandersetzungen gegeben als in der vorherigen. Der Schl&uuml;ssel zum Erfolg, meint auch Oliver R&ouml;mer, ist der Dialog mit den Fans, die gewaltt&auml;tig wurden statt dauerhafter Stadionverbote. Dann kommen diese Fans vielleicht in Zukunft – wie er selbst  wirklich nur noch zum Fu&szlig;ballgucken ins Stadion.</p>


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		<title>A &#8220;total offensive&#8221; against alcohol and violence</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 12:01:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pflichtlektuere</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[dortmunder diamanten]]></category>

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		<description><![CDATA[By Melanie Br&#246;cker, Lukas Gunkel, Jasmin Maxwell and Judit Andrea Révész
Praying to the Football God&#8230;
&#8230;is not really effective. &#8220;Totale Offensive&#8221; promotes christian values instead of football fever.
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A new life without alcohol - Dirk&#8217;s story
How Dirk Haslinde, the founder of &#8220;Totale Offensive&#8221;, conquered [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span lang="DE-AT"><span style="font-weight: normal;"><em>By Melanie Br&ouml;cker, Lukas Gunkel, Jasmin Maxwell and Judit Andrea Révész</em></span></span></strong></p>
<p><strong>Praying to the Football God&#8230;</strong></p>
<p>&#8230;is not really effective. &#8220;Totale Offensive&#8221; promotes christian values instead of football fever.</p>
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<p style="text-align: center;">
<p><strong>A new life without alcohol - Dirk&#8217;s story</strong></p>
<p>How Dirk Haslinde, the founder of &#8220;Totale Offensive&#8221;, conquered his addiction to alcohol.</p>
<p><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/dirks-story.mp3">Click to listen: Dirk&#8217;s story</a></p>
<p><strong>What&#8217;s behind the punching fists </strong></p>
<div id="attachment_38200" class="wp-caption alignleft" style="width: 222px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/bild-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-38200" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/bild-2-212x300.jpg" alt="Oliver R&ouml;mer had problems with violence as a teenager" width="212" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Oliver R&ouml;mer had problems with violence as a teenager</p></div>
<p>Oliver R&ouml;mer went to the stadium every week. And actually he only wanted to watch football. He had a seasonal ticket and was a huge fan of Borussia Dortmund. Football was not the reason for him getting into a brawl after a match one day. Oliver was frustrated about his parents’ separation, he was trying to get attention, sought to provoke – and, after all, his friends also joined in the fight. At the end of the day, the then 16 year old found himself at the police station. Looking back, that was the best thing that could have happened to him. “Being arrested was a wake-up-call”, Oliver says today. After that, he stopped seeing his old friends and started volunteering at a catholic church where he became a Christian. Today, Oliver R&ouml;mer is a member of the Christian BVB fan club “Totale Offensive” and fights against violence in the stadium.</p>
<p>Brawls among football fans – an old story also well known in Dortmund. There have always been fights at the stadium – especially at games against rival FC Schalke 04. The BVB and the police are trying to solve the problem by positioning more and more security staff and police officers at the games as well as by appealing to fans to stop the violence. Fans who are caught during fights are banned from the stadium. But the football club and the police also want to fight the cause of the problem. It’s not only the traditional rivalry between football clubs that leads to brawls – that’s clear to everybody. But what is it that makes football fans beat up each other at games?</p>
<div id="attachment_38201" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/bild-3.jpg"><img class="size-medium wp-image-38201" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/bild-3-300x283.jpg" alt="Violent fans are banned from the stadium" width="300" height="283" /></a><p class="wp-caption-text">Violent fans are banned from the stadium</p></div>
<p>“The concept of the enemy as fans of other football clubs is very common – but in reality the violence is caused by social problems, by a lack of perspective”, thinks Oliver R&ouml;mer. Petra St&uuml;ker, the coordinator of the BVB fan clubs, agrees: “We do have problems with young fans, about 16 to 20 years old, who don’t know what to do with themselves. Many of them have social problems, such as being out of work or maybe even homeless. When they are drinking alcohol, things tend to get out of control.” Peer pressure adds to that since many young people only come to the stadium because of their friends, Petra St&uuml;ker states.</p>
<p>“Totale Offensive” tries to get to know those people who they believe need help. Therefore the members offer public screenings of football games where no alcohol is served. They also go to the stadium together. “Football is an easy way to reach people. We want to submit values to them”, says Oliver R&ouml;mer. By Values he especially means Christian ones.</p>
<p>Borussia Dortmund also tries to solve social problems underlying the violence. Like every German town with a premier league football team, BVB employs social workers since 20 years. Those social workers are talking to fans who have been caught during fights and are offering them help in solving personal problems such as addictions.</p>
<p>However, a spokesman of the police in Dortmund says that there are multiple causes for violence in the football stadium: “Not everybody involved in brawls is socially deprived or has social problems. We also know attorneys who go to work regularly during the week and look for fights in the stadium at the weekend.” Sometimes, alcohol plays a role in those clashes – but that’s not always the case. Experience showed to the police that when fans go to football games planning to get into fights they most of the time stay sober intentionally. Those fights are mostly quick but even more violent, says the police spokesman. “Beating is sport for those people.”</p>
<p>Borussia Dortmund tries to avoid clashes between rivalling fans by preventing them from directly meeting each other. Therefore different fan groups are placed in separated parts of the stadium. That is part of a guide line of the German Football Association (Deutscher Fu&szlig;ball Bund).</p>
<div id="attachment_38203" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/bild-5.jpg"><img class="size-medium wp-image-38203" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/bild-5-200x300.jpg" alt="Totale Offensive gave chocolate to security staff on St. Nicolas’ Day." width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Totale Offensive gave chocolate to security staff on St. Nicolas’ Day.</p></div>
<p>However, Totale Offensive seeks to tear down barriers between rivalling football clubs by getting to know with other fan clubs. They even met with the Christian initiative “Mit Gott auf Schalke” (In Schalke together with god) of rival Schalke 04. But it is not only between opposing fans that TO tries to build bridges, but also between fans and the stadium security. On Easter and St. Nicolas’ Day they give chocolate to security staff and police officers in the stadium to show their appreciation for their work.</p>
<p>After many talks, a lot of fans have realised that violence at football games leads to nowhere, says Petra St&uuml;ker. In the last season there have been fewer clashes than the season before. Oliver R&ouml;mer also believes that the key to success is talking to violent fans and not permanently banning them from the stadium. Because this way – like in his case – they might come to the stadium just because of football one day.</p>


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		<title>Der Streit um das Evinger Minarett</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 11:58:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pflichtlektuere</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[dortmunder diamanten]]></category>

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		<description><![CDATA[Moschee neben Schrebergarten – im Dortmunder Stadtteil Eving treffen Kulturen aufeinander. Das f&#252;hrt zu Spannungen: 2009 entbrennt in dem alten Bergmannsviertel ein Streit um den Bau eines Minaretts. Eine Petition bleibt erfolglos, heute steht der Turm. Doch hat Eving sich ver&#228;ndert? Geschichten zwischen F&#246;rderturm und Muezzin…
Von Philipp Anft, Noelle O&#8217;Brien-Coker, Samuel Acker, Jan-Ole Niermann und [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Moschee neben Schrebergarten – im Dortmunder Stadtteil Eving treffen Kulturen aufeinander. Das f&uuml;hrt zu Spannungen: 2009 entbrennt in dem alten Bergmannsviertel ein Streit um den Bau eines Minaretts. Eine Petition bleibt erfolglos, heute steht der Turm. Doch hat Eving sich ver&auml;ndert? Geschichten zwischen F&ouml;rderturm und Muezzin…</strong></p>
<p><em>Von Philipp Anft, Noelle O&#8217;Brien-Coker, Samuel Acker, Jan-Ole Niermann und Philipp Glitz</em></p>
<div id="attachment_38199" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-38199 " title="Ali Kisa Minaret" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/12-300x199.jpg" alt="For Ali Kisa, the Minaret represents his community." width="300" height="199" /><p class="wp-caption-text">F&uuml;r Ali Kisa steht das Minarett f&uuml;r die gesamte muslimische Gemeinde.</p></div>
<p>Langsam gie&szlig;t Mehmet Ali Kisa hei&szlig;es Wasser in sein Teeglas. Das Klirren des kleinen L&ouml;ffels vermischt sich mit Ger&auml;uschen aus einem Fernseher und dem Gespr&auml;ch einer Gruppe t&uuml;rkischer M&auml;nner. Der 64-j&auml;hrige nimmt einen Schluck aus seinem Glas und f&auml;hrt sich &uuml;ber den Schnurrbart. „Hier ist unser Zuhause“ sagt er und l&auml;chelt.</p>
<p>Mit „Zuhause“ meint Ali die Selimiye Gemeinde in Eving, einem Stadtteil im Norden Dortmunds. Schon seit Ende der 80er Jahre gibt es das muslimische Gemeindehaus, damals kamen mehr und mehr t&uuml;rkische Gastarbeiter in die Stadt. 2009 bekam die Moschee ein Minarett und ist damit das erste muslimische Gotteshaus in Dortmund mit einem traditionellen Gebetsturm. Mit 24 Metern H&ouml;he und einem blau-wei&szlig;en Anstrich sieht der Turm der Moschee typisch orientalisch aus. „Das ist ein Zeichen f&uuml;r gelungene Integration“, meint Adam S&ouml;nmez, der Vorsitzende der Gemeinde: „Wenn unsere Mitglieder das Minarett sehen, f&uuml;hlen sie sich zu Hause. Sie sehen, dass die deutsche Gesellschaft sie akzeptiert hat.“ In der Ferne ruft der Imam zum Gebet.</p>
<p><strong>Schreberg&auml;rten im Schatten des Minaretts</strong></p>
<div id="attachment_38219" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-38219" title="Heinrich Jordan harkt gerne im Schrebergarten &quot;Gut Gl&uuml;ck&quot;" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/dsc_1319-300x199.jpg" alt="Heinrich Jordan harkt gerne im Schrebergarten &quot;Gut Gl&uuml;ck&quot;" width="300" height="199" /><p class="wp-caption-text">Heinrich Jordan harkt gerne im Schrebergarten &quot;Gut Gl&uuml;ck&quot;</p></div>
<p>Nur ein paar Meter weiter ist Heinrich Jordan dabei, seinen Garten umzugraben. Der sonnige Apriltag hat ihn an die frische Luft gelockt und bei einem Schluck gek&uuml;hltem Bier betrachtet er sein Beet. Jordan ist der Vorsitzende des Evinger Schrebergartenvereins „Gut Gl&uuml;ck“.</p>
<p>Er verwaltet 46 G&auml;rten, die meisten davon sind an Deutsche vermietet. Schrebergartenkultur direkt neben einer Moschee – funktioniert das? „Mit den meisten Moscheebesuchern haben wir &uuml;berhaupt keine Probleme“, sagt Jordan: „Das einzige was uns gest&ouml;rt hat, war, dass manche davon unsere Parkpl&auml;tze benutzt haben. Jetzt haben wir aber einen Pfosten eingebaut, den nur wir entfernen k&ouml;nnen. Seitdem haben wir da zum Gl&uuml;ck keine Probleme mehr.“</p>
<p>Jordans Einstellung scheint bezeichnend f&uuml;r viele deutsche Bewohner Evings: Sie vereint eine eigent&uuml;mliche Mischung aus Toleranz und Misstrauen.  Die kulturellen Kontraste des Stadtteils sind das Ergebnis seiner Ruhrpott-Geschichte: In den Jahren des deutschen Wirtschaftswunders, als jede Hand gebraucht wurde, zog das Bergmannsviertel viele Gastarbeiter an. Die vor allem aus der T&uuml;rkei kamen. In der zentral gelegenen „Zeche Minister Stein“ gab es genug Arbeit f&uuml;r alle.</p>
<p>Heute haben fast ein F&uuml;nftel der 35.000 Einwohner Evings einen Migrationshintergrund. Doch die &ouml;konomische Situation hat sich drastisch ge&auml;ndert, seit die Zeche geschlossen wurde. Die Arbeitslosigkeit liegt mit 15,4% &uuml;ber dem bereits hohen Dortmunder Durchschnitt.  Die Auswirkungen der schwierigen wirtschaftlichen Lage sind gerade heute sp&uuml;rbar: Probleme zwischen den ethnischen Gruppen Evings. 2008 entluden sich die Spannungen in einer heftigen Diskussion um den Bau des Minaretts. Als die muslimische Gemeinde mit ihren Pl&auml;nen an die &Ouml;ffentlichkeit trat, f&uuml;hlten sich viele deutsche Evinger angegriffen und protestierten gegen den Bau des Turms. Detlef M&uuml;nch, ein Lokalpolitiker der „Freien B&uuml;rgerinitiative“, begann, Unterschriften gegen die Errichtung des Minaretts zu sammeln, um eine Petition einreichen zu k&ouml;nnen. (Siehe Video Podcast)</p>
<p style="text-align: center;"><object width="480" height="385" data="http://www.youtube.com/v/I1DaTPU9F1g&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/I1DaTPU9F1g&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object> <strong></strong>
</p>
<p style="text-align: left;"><strong>&#8220;Die wollten hier keine T&uuml;rken&#8221;</strong></p>
<p style="text-align: left;">Die gr&ouml;&szlig;eren politischen Parteien im Dortmunder Stadtrat waren geteilter Meinung &uuml;ber den Bau. W&auml;hrend die CDU sich gegen die Konstruktion aussprach, kam die muslimische Gemeinde zu einer &Uuml;bereinkunft mit der politischen Mehrheit aus SPD und den Gr&uuml;nen. Ein Jahr sp&auml;ter wurde das Minarett eingeweiht – ein langj&auml;hriger Traum der Muslime in Dortmund ging in Erf&uuml;llung. Dennoch: Der Protest der Evinger B&uuml;rger hat seine Spuren hinterlassen. Und die Spannungen zwischen den Bewohnern blieben bestehen.</p>
<div id="attachment_38193" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-38193 " title="Ali in seinem Kiosk" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/dsc_1735-300x199.jpg" alt="dsc_1735" width="300" height="199" /><p class="wp-caption-text">Ali Kisa in seinem Kiosk im muslimischen Gemeindezentrum.</p></div>
<p>Ali Kisa lebt mit diesen Spannungen – seit vielen Jahren. Als er 1981 nach Eving kam, fand er ein Deutschland vor, das noch nicht bereit schien f&uuml;r Immigranten. „Als ich in meine erste Wohnung gezogen bin, habe ich gemerkt, wie ich bl&ouml;d angeguckt wurde. Die wollten hier keine T&uuml;rken“, erinnert er sich: „Heute hat sich das etwas ge&auml;ndert. Trotzdem sehe ich manchmal Leute, die an der Moschee vorbeigehen und Beleidigungen vor sich hin murmeln.“</p>
<p>Wie viele seiner Landsm&auml;nner schuftete auch Ali Kisa in den verschiedenen Zechen der Umgebung. Und als die Minen geschlossen wurden, arbeitete er einige Jahre in einer Telefon-Fabrik. Heute ist er in Rente und verbringt seine Tage im Gemeindezentrum der Mosche. Aus einem kleinen Kiosk verkauft er Tee und S&uuml;&szlig;igkeiten an die Besucher. „Ich lebe seit 30 Jahren in Eving. Hier ist meine zweite Heimat. Und das Gemeindezentrum ist der Mittelpunkt davon.“  F&uuml;r Heinrich Jordan ist sein Schrebergarten der Mittelpunkt. Fast jeden Tag verbringt er hier, vom Fr&uuml;hst&uuml;ck bis in die Nacht hinein. Seit er nicht mehr als Kinderg&auml;rtner und Gesch&auml;ftsmann t&auml;tig ist, widmet er seine Zeit den Pflanzen. Trotz der Probleme des Stadtteils sch&auml;tzt Jordan seine Heimat: „F&uuml;r mich ist Eving ein sch&ouml;nes, gr&uuml;nes St&uuml;ck Dortmund.“</p>
<p><strong>Neue Diskussionen in 2014?</strong></p>
<p>Doch Eving ist nicht nur gr&uuml;n, sondern bunt. Auf der Einkaufsstra&szlig;e reihen sich deutsche, t&uuml;rkische, russische und arabische Gesch&auml;fte aneinander. Dennoch scheint es manchmal so, als lebten Evings B&uuml;rger eher neben- als miteinander. Interkultureller Austausch bleibt die Ausnahme (siehe Audio-Podcast) und die meisten ethnischen Gruppen bleiben unter sich. Die muslimische Gemeinde plant, im Jahr 2014 einen Antrag auf die Genehmigung eines Gebetsrufers zu stellen. Ob die Bewohner des alten Bergmannsviertel es dann schaffen, in einen konstruktiven, interkulturellen Dialog zu treten, l&auml;sst sich heute nur schwer voraussagen.</p>
<p style="text-align: center;"><object width="480" height="385" data="http://www.youtube.com/v/U2C5KuV67TQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/U2C5KuV67TQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>


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		<title>Gefangene der Gesellschaft</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 11:57:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pflichtlektuere</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[dortmunder diamanten]]></category>

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		<description><![CDATA[Man stelle sich vor, in einer liebevollen, gl&#252;cklichen Familie zu leben, in der Vertrauen selbstverst&#228;ndlich ist und in der man &#252;ber Probleme jeglicher Art reden kann. Au&#223;er &#252;ber das Problem, was einen am meisten besch&#228;ftigt. „Ein so gro&#223;es Geheimnis f&#252;r sich behalten zu m&#252;ssen, macht einen fertig. Manchmal m&#246;chte man einfach von einer Br&#252;cke springen“.
Sergan [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Man stelle sich vor, in einer liebevollen, gl&uuml;cklichen Familie zu leben, in der Vertrauen selbstverst&auml;ndlich ist und in der man &uuml;ber Probleme jeglicher Art reden kann. Au&szlig;er &uuml;ber das Problem, was einen am meisten besch&auml;ftigt. „Ein so gro&szlig;es Geheimnis f&uuml;r sich behalten zu m&uuml;ssen, macht einen fertig. Manchmal m&ouml;chte man einfach von einer Br&uuml;cke springen“.</strong></p>
<div id="attachment_38167" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/sergan.jpg"><img class="size-medium wp-image-38167" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/sergan-300x252.jpg" alt="Sergan (22) studiert Geschichte und Chemie an der Ruhr-Universit&auml;t Bochum. Um sein Geheimnis zu wahren, m&ouml;chte er nicht identifiziert werden." width="300" height="252" /></a><p class="wp-caption-text">Sergan (22) studiert Geschichte und Chemie an der Ruhr-Universit&auml;t Bochum. Um sein Geheimnis zu wahren, m&ouml;chte er nicht identifiziert werden.</p></div>
<p><em>Von Lina Friedrich und Natalie Klinger</em></p>
<p>„Sergan“, der seinen richtigen Namen nicht verraten m&ouml;chte, ist schwul. Seine Freunde wissen es, seine Kommilitonen auch, aber sein Vater w&uuml;rde ihn versto&szlig;en, w&uuml;rde er es herausfinden. In muslimischen Gesellschaften verst&ouml;&szlig;t man gegen die sozialen Konventionen, wenn man Menschen des gleichen Geschlechts liebt.</p>
<p><strong>Kein Outing in der Familie</strong></p>
<p>Als Sergan in die Pubert&auml;t kam, wusste er, dass er „irgendwie anders“ war. Weil er ahnte, schwul zu sein, vermied er es, Madonna zu h&ouml;ren, pinke T-Shirts zu tragen und tuckige Handbewegungen beim Sprechen zu machen. Sergan wollte unter keinen Umst&auml;nden Klischees erf&uuml;llen, die in irgendeiner Weise mit Homosexualit&auml;t assoziiert werden k&ouml;nnten.</p>
<p><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/outing-in-der-familie-und-versteckspiel-in-der-jugend.mp3">Zum H&ouml;ren hier klicken: Sergan &uuml;ber das Outing in der Familie und Versteckspiele in der Jugend.</a></p>
<p><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/outing-in-der-familie-und-versteckspiel-in-der-jugend.mp3"></a>Er hatte Angst, dass seine Familie sein Anderssein bemerken k&ouml;nnte. Er f&uuml;rchtete, sie w&uuml;rden ihn beschuldigen, die traditionelle Rolle, die er in der Familie einnehmen sollte, nicht zu respektieren. Im Alter von 16 Jahren wollte er ausbrechen, aber Sergan fand nicht die richtigen Worte, als er sich seiner Mutter anvertrauen wollte und gab auf. Dennoch glaubt er, dass sie geahnt hat, was er ihr erz&auml;hlen wollte.</p>
<p><strong>Homosexualit&auml;t und der Koran – kein Widerspruch</strong></p>
<p><strong></strong>Es war die Religion, die Sergan half, mit diesen Problemen umzugehen. Entgegen allgemeiner Vorstellungen verbietet der Koran Homosexualit&auml;t nicht. Stefan Reichmuth ist Professor f&uuml;r Islamwissenschaften an der Ruhr-Universit&auml;t Bochum (RUB): „Die einzige Stelle, die sich auf Homosexualit&auml;t bezieht, ist Lot und sein Volk, vergleichbar mit der Legende von Sodom und Gomorrha in der Bibel. Lot klagt die M&auml;nner seines Volkes an, miteinander zu verkehren“. Aber die Legende l&auml;sst viele Fragen unbeantwortet.<br />
„Es wird weder explizit erw&auml;hnt, dass die M&auml;nner tats&auml;chlich Sex haben, noch wird &uuml;berhaupt an Vergewaltigung gedacht“, sagt Reichmuth. Au&szlig;erdem konzentriere sich die Legende auf verheiratete M&auml;nner und k&ouml;nne deshalb nicht als Grundlage f&uuml;r ein Verbot von gleichgeschlechtlicher Liebe etabliert werden.</p>
<p><strong>Harte Strafen</strong></p>
<div id="attachment_38168" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/dsc_0374.jpg"><img class="size-medium wp-image-38168" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/dsc_0374-300x207.jpg" alt="Stefan Reichmuth ist Professor f&uuml;r Islamwissenschaften an der Ruhr-Universit&auml;t Bochum. Deutschland gewinnt als Einwanderungsland immer mehr Interesse an dieser Fachrichtung. " width="300" height="207" /></a><p class="wp-caption-text">Stefan Reichmuth ist Professor f&uuml;r Islamwissenschaften an der Ruhr-Universit&auml;t Bochum. Deutschland gewinnt als Einwanderungsland immer mehr Interesse an dieser Fachrichtung. </p></div>
<p><strong></strong>Nichtsdestotrotz wird Analverkehr mit Auspeitschung im Koran und Steinigung im islamischen Recht geahndet. Trotz des westlichen Einflusses auf die islamische Kultur sind auch heute noch F&auml;lle zu beobachten, in denen Personen get&ouml;tet werden, weil sie Analverkehr hatten: Im Iran steht Homosexualit&auml;t immer noch unter Todesstrafe. 1998 berichtete die Nachrichtenagentur Reuters von zwei Vorf&auml;llen in Afghanistan: Zwei M&auml;nner wurden lebendig begraben, nachdem sie gestanden hatten, miteinander geschlafen zu haben.</p>
<p>Es ist vor allem der passive Part, der von der muslimischen Gesellschaft besonders kritisiert wird.  „Der aktive Part wird eher mit dem M&auml;nnlichen assoziiert, der passive wird als weiblich angesehen, was es zu einer charakterlichen Verirrung macht“, sagt der Experte Reichmuth.</p>
<p><strong>Patriarchalische Strukturen in den Familien erschweren das Leben der schwulen Muslime</strong></p>
<p><strong></strong>Genauer betrachtet ist es nicht die Religion, die f&uuml;r die Unvereinbarkeit von Homosexualit&auml;t und der muslimischen Kultur verantwortlich ist. Es sind viel mehr die Politik, sozial konstruierte Werte und die patriarchalischen Familienstrukturen in muslimisch gepr&auml;gten L&auml;ndern, die den Zwist verursachen.</p>
<p>„Unsere Familienstruktur ist wie ein pr&auml;destiniertes Gem&auml;lde, in dem f&uuml;r jeden sein Platz reserviert ist“, sagt Vurat (22) aus Bochum, der aus Erfahrung spricht. Weil seine Eltern in der T&uuml;rkei leben, muss er seine sexuelle Orientierung zwar im Alltag nicht verstecken; die hohen Erwartungen seiner Familie &uuml;ben dennoch viel Druck auf ihn aus. „In typischen t&uuml;rkischen Familien redet man nicht &uuml;ber Identit&auml;tsprobleme“.</p>
<p><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/vurat-feste-turkische-identitat.mp3">Zum H&ouml;ren hier klicken: Vurat &uuml;ber die feste t&uuml;rkische Identit&auml;t.</a></p>
<p><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/vurat-feste-turkische-identitat.mp3"></a>Die patriarchalischen Strukturen sind der Hauptgrund f&uuml;r Identit&auml;tskonflikte schwuler Muslime, wei&szlig; Patrick D&ouml;rr vom Schwulenreferat der RUB. Mit seiner Arbeit versucht er die Rechte der Homosexuellen an der Universit&auml;t zu st&auml;rken. „Die uneingeschr&auml;nkte Autorit&auml;t des Vaters gilt auch noch dann, wenn der Sohn schon erwachsen ist. S&ouml;hne sollten gehorsam sein; es ist ihnen nicht gestattet vor der Heirat aus dem elterlichen Haus auszuziehen.“ Deswegen haben sowohl Vurat als auch Sergan Schwierigkeiten, sich gegen den Vater und damit gegen die Tradition zu stellen.</p>
<p>Vurat versucht sich von allem zu distanzieren, was nicht aus dem Koran hervorgeht, so zum Beispiel der Todesstrafe. Die Diskriminierung Homosexueller geh&ouml;rt auch in diese Kategorie. „Ich glaube definitiv an Gott und so wie ich das sehe, gibt es keinen Widerspruch zwischen meiner Religion und meiner sexuellen Orientierung“, sagt der Student.</p>
<p><strong>Verschweigen als Konsens</strong></p>
<p><strong></strong>Der Islam war f&uuml;r Sergan ein Halt – nicht nur auf der Suche nach seiner Identit&auml;t, sondern auch, als seine Mutter starb. Wenn &uuml;berhaupt, erf&auml;hrt zuerst die Mutter von der Homosexualit&auml;t des Sohns; sie ist in der Regel diejenige, die es dem Familienvater &uuml;bermittelt. M&ouml;glicherweise wird Sergans Vater deshalb nie von dem Geheimnis seines Kindes erfahren. W&uuml;sste er davon, w&auml;re f&uuml;r ihn vermutlich Verschweigen der Weg, diese Identit&auml;tsprobleme zu umgehen.</p>
<div id="attachment_38170" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/dsc_0122.jpg"><img class="size-medium wp-image-38170" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/dsc_0122-300x199.jpg" alt="Vurat sagt, nur die Kommunikation zwischen den Generationen k&ouml;nne helfen, das Problem zu l&ouml;sen." width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Vurat sagt, nur die Kommunikation zwischen den Generationen k&ouml;nne helfen, das Problem zu l&ouml;sen.</p></div>
<p>Auch Vurats Familie hinterfragt die traditionellen t&uuml;rkischen Rollenvorstellungen nicht. „Man spricht einfach nicht dar&uuml;ber, aus diesen allgemein vereinbarten Traditionen auszubrechen. Es ist ein Tabu“, sagt Vurat. Die Art, wie diese beiden t&uuml;rkischen Familien mit dem Thema umgehen, ist beispielhaft f&uuml;r die weit verbreiteten Konventionen in muslimischen Gesellschaften. „Es ist wirklich sehr gebr&auml;uchlich, den Sohn von zu Hause zu verbannen. Wenn er jemals wieder aufgenommen wird, einigt man sich darauf, das Problem zu verschweigen“, erkl&auml;rt RUB-Homosexuellenbeauftragter Patrick D&ouml;rr.</p>
<p><strong>Doppelte Moral f&uuml;r schwule Muslime in Deutschland</strong></p>
<p><strong></strong>Homosexuelle Muslime mit Migrationshintergrund in Deutschland sehen sich sogar mit noch mehr Schwierigkeiten konfrontiert. Es sind nicht nur ihre Familien, denen sie sich erkl&auml;ren m&uuml;ssen, sondern auch ihre Freunde und ihr Arbeits- oder Lernumfeld. Das Problem, das auftritt, ist, dass zum Beispiel in der T&uuml;rkei die Menschen sich eher &uuml;ber ihre Familie definieren, als &uuml;ber das, was sie tun. „Die soziale Identit&auml;t ist wichtiger als die pers&ouml;nliche“, f&uuml;gt Patrick hinzu.</p>
<p>Deutschland unterscheidet sich als hoch individualisierte Gesellschaft deswegen stark von der T&uuml;rkei. In einer Beziehung zwischen einem Homosexuellen mit Migrationshintergrund und einem schwulen Deutschen k&ouml;nnen deshalb zus&auml;tzliche Hindernisse auftreten: Wenn der schwule Moslem Probleme zu Hause hat, fehlt beim Deutschen oft das Verst&auml;ndnis daf&uuml;r, warum sein Freund nicht einfach von dort auszieht. Patrick D&ouml;rr wei&szlig; von solchen Umst&auml;nden: „Schwule Muslime m&uuml;ssen sich immer vor allen daf&uuml;r rechtfertigen, warum sie sich verhalten, wie sie sich verhalten. Das kann einen wirklich gro&szlig;en Einfluss auf die Psyche haben.“</p>
<p>Kein Wunder, dass Sergan davon spricht, von einer Br&uuml;cke springen zu wollen, wenn er seine Gef&uuml;hle beschreibt.</p>


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		<title>Pattis, Saris and other oddities - The story of Tamil family in Dortmund</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/21/07/2010/pattis-saris-and-other-oddities-the-story-of-tamil-family-in-dortmund/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 11:55:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pflichtlektuere</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[dortmunder diamanten]]></category>

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		<description><![CDATA[Dortmund. A “Melting Pot” in the Ruhrgebiet. People from all kinds of different cultures live in cramped confines and turn this region into a special place. Whether from Eastern Europe, the Mediterranean or Asia, foreigners have travelled to this metropolis for all kinds of reasons. Most of them, such as Polish and Turkish immigrants came [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dortmund. A “Melting Pot” in the Ruhrgebiet. People from all kinds of different cultures live in cramped confines and turn this region into a special place. Whether from Eastern Europe, the Mediterranean or Asia, foreigners have travelled to this metropolis for all kinds of reasons. Most of them, such as Polish and Turkish immigrants came to look for work. Others fled from their home countries due to dictatorships, corrupt governments or civil wars. One of the latter groups is the Tamil community in Dortmund.</strong></p>
<div id="attachment_38271" class="wp-caption alignleft" style="width: 225px"><img class="size-medium wp-image-38271" title="Rasiah Thillayampalam" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/bild04-215x300.jpg" alt="Rasiah Thillayampalam immigrated  to Germany in the 1990's" width="215" height="300" /><p class="wp-caption-text">Rasiah Thillayampalam immigrated in the 1990&#39;s to Germany</p></div>
<p><em>By Miryam Nadkarni and Julia Wei&szlig;</em></p>
<p>The Tamil Rasiah Thillayampalam migrated from Sri Lanka to Germany in the 1990s with his wife, one of his daughters and her husband. He was the father of ten children, most of whom decided to flee to different countries during the civil war (1980-2009).</p>
<p>Tamils live in South-East India and in the North of Sri Lanka. Their religion is Hinduism and they speak Tamil, an ancient language whose literature has existed for over 2000 years.</p>
<p>Life in Germany was not as easy as any of Rasiah Thillayampalam&#8217;s family or other Tamil immigrants had imagined it to be. False expectations caused by Hollywood movies had made them dream of wealth and a good life.</p>
<p>„If you want to do anything in Sri Lanka you just go for it. In Germany you have to fill in a thousand forms. German bureaucracy is crazy,“ says Gowreswaran Wijeyarajah, son-in-law of Rasiah. Most Tamils who came in the 1980s and after had to wait for years to get their asylums granted.</p>
<div id="attachment_38242" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-38242" title="Srithayaruby Gowreswaran" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/bild02-200x300.jpg" alt="Srithayaruby Gowreswaran likes to live in Germany" width="200" height="300" /><p class="wp-caption-text">Srithayaruby Gowreswaran likes to live in Germany</p></div>
<p>“During this period”, says Jeyakumaran Kumarasamy, leader of a Tamil-Culture-Centre in Dortmund, “the anxiousness of being expelled from Germany was mingled with our fear of being in a foreign country without work and not understanding the language.” For most of these immigrants did not receive language courses until they were allowed to stay in Germany permanently. In these troubled times, keeping contact with other Tamils in Dortmund was one of the main things that kept these people going. Maintaining their culture and their religion strengthened their identity in this foreign country. “Many of us hoped that our stay in Germany would only be temporary,” says Jeyakumaran Kumarasamy. However, when it became clear that it was unlikely that they could return to Sri Lanka in due time, many of them chose to move to bigger communities than the one in Dortmund. From approximately 1000 Tamil families that used to live there, only 450 remain.</p>
<p>Rasiah Thillayampalam&#8217;s family is one of them. Far from thinking about leaving they started taking part actively in the Tamil community:</p>
<div id="attachment_38239" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-38239" title="Rasiah with his family" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/bild01-300x225.jpg" alt="Pruntha getting blessed by her grandpa on her 16th birthday" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Pruntha gets a blessing from her grandpa on her 16th birthday</p></div>
<p>Rasiah who was around 70 years old at the time of his arrival in Germany stopped working as a professor and decided to commit his time and energy to fortune-telling, a very well-respected profession with the Tamil people. His son in law, Gowreswaran Wijeyarajah, found a job and started working as a craftsman. Both of them helped to build a new Hindu temple in Dortmund. After six years of voluntary work, the Temple was completed in June 2010 and opened to the Tamil community.</p>
<p>Rasiah&#8217;s daughter, Srithayaruby Gowreswaran, decided to give birth to her children in Germany. Pruntha and Namartha are now 16 and 17 years of age respectively. They go to a German school during the week and to a Tamil one on Saturdays. Here they learn how to read and write Tamil. Moreover, they take subjects such as geography and music, which are designed to give them a better understanding of their family’s culture. When meeting friends they walk around in jeans and T-shirts; when going to a Hindu Temple with their parents they drape themselves in saris. They eat Bratwurst in town and Pattis (small pasties) at home. In summary, they are typical of a second generation of immigrants: living a Western life but believing in and respecting their parents&#8217; culture.</p>
<div id="attachment_38247" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-38247" title="Family Gowreswaran" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/bild03-300x200.jpg" alt="Pruntha, Gowreswaran, Srithayaruby and Namartha miss their oldest family member" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Prunta, Gowreswaran, Srithayaruby and Namartha miss their oldest family member</p></div>
<p>For Tamils spending time with their relatives is very important. Therefore the whole family suffered immensely when Rasiah&#8217;s wife and beloved grandma of Pruntha and Namartha had to leave Germany due to sickness almost 10 years ago.</p>
<p>In 2009 the civil war in Sri Lanka finally ended. For the first time in 20 years, the family can now go back there. Pruntha and Namartha have never seen where their parents grew up and will finally be able to meet the rest of their family.</p>
<p>Unfortunately, their grandpa cannot go with them. He died on the 3rd of May 2010 - 2 months before he was going to be reunited with his wife and other children in Sri Lanka.</p>
<p style="text-align: center;"><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/LZfl2eZ1ScM&amp;hl=de&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/LZfl2eZ1ScM&amp;hl=de&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>


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		<title>Von Pattis, Saris und anderen Kuriosit&#228;ten</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 11:52:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pflichtlektuere</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[dortmunder diamanten]]></category>

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		<description><![CDATA[Dortmund. Ein &#8216;Meltingpot&#8217; im Ruhrgebiet. Menschen aus unterschiedlichsten Kulturen tummeln sich auf engstem Raum und machen diese Region zu etwas Besonderem. Sei es aus Osteuropa, dem Mittelmeerraum oder aus Asien: Migranten str&#246;men  aus den verschiedensten Gr&#252;nden in die Metropole. Manche, unter anderem T&#252;rken und Polen, kamen vor allem, um Arbeit zu finden. Andere verlie&#223;en [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dortmund. Ein &#8216;Meltingpot&#8217; im Ruhrgebiet. Menschen aus unterschiedlichsten Kulturen tummeln sich auf engstem Raum und machen diese Region zu etwas Besonderem. Sei es aus Osteuropa, dem Mittelmeerraum oder aus Asien: Migranten str&ouml;men  aus den verschiedensten Gr&uuml;nden in die Metropole. Manche, unter anderem T&uuml;rken und Polen, kamen vor allem, um Arbeit zu finden. Andere verlie&szlig;en ihre Heimat wegen Diktaturen, korrupten Regierungen und  B&uuml;rgerkriegen. Zu letzteren geh&ouml;rt auch die tamilische Gemeinde in Dortmund.</strong></p>
<div id="attachment_38271" class="wp-caption alignleft" style="width: 225px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/bild04.jpg"><img class="size-medium wp-image-38271" title="Rasiah Thillayampalam" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/bild04-215x300.jpg" alt="Rasiah Thillayampalam kam in den 1990er Jahren nach Deutschland" width="215" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Rasiah Thillayampalam immigrated in the 1990&#39;s to Germany</p></div>
<p><em>Von Miryam Nadkarni und Julia Wei&szlig;</em></p>
<p>Der Tamile Rasiah Thillayampalam emigrierte in den 90er Jahren mit seiner Frau, einer seiner T&ouml;chter und deren Ehemann von Sri Lanka nach Deutschland.  Tamile leben in S&uuml;dostindien und im Norden von Sri Lanka. Ihre Religion  ist der Hinduismus und sie sprechen Tamil, eine uralte Sprache, deren Literatur seit &uuml;ber zweitausend Jahren existiert. Das Leben in Deutschland war nicht so leicht, wie Rasiah Thillayampalams Familie und andere tamilische Immigranten es sich vorgestellt hatten. Falsche Erwartungen, von Hollywoodfilmen geweckt, hatten sie von Reichtum und einem guten Leben tr&auml;umen lassen.  &#8220;Wenn man irgendwas in Sri Lanka machen will dann tut man es einfach. In Deutschland muss man tausend Formulare ausf&uuml;lle. Deutsche sind verr&uuml;ckt&#8221;, sagt Gowreswaran Wijeyarajah, Schwiegersohn von Rasiah.  Die meisten Tamilen, die in den 1980er Jahren und danach kamen, mussten jahrelang warten, bis ihnen Asyl gew&auml;hrt wurde.</p>
<div id="attachment_38242" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/bild02.jpg"><img class="size-medium wp-image-38242" title="Srithayaruby Gowreswaran" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/bild02-200x300.jpg" alt="Srithayaruby Gowreswaran mag es, in Deutschland zu leben" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Srithayaruby Gowreswaran likes to live in Germany</p></div>
<p>&#8220;W&auml;hrend dieser Zeit&#8221;, erkl&auml;rt  Jeyakumaran Kumarasamy, Leiter des tamilischen Kulturzentrums in Dortmund, &#8220;war unsere Furcht vor einer Ausweisung aus Deutschland gemischt mit der Furcht, an einem fremden Ort ohne Arbeit zu sein und die Sprache nicht zu verstehen.&#8221;  Denn die meisten dieser Migranten konnten erst Sprachkurse besuchen, nachdem sie eine Aufenthaltserlaubnis in Deutschland erhalten hatten. In diesen schwierigen Zeiten war der Kontakt zu anderen Tamilen in Dortmund ihr gr&ouml;&szlig;ter Halt.  Ihre Kultur und ihre Religion zu bewahren, st&auml;rkte ihre Identit&auml;t in der  Fremde. &#8220;Viele von uns haben gehofft, dass wir nur vor&uuml;bergehend in  Deutschland bleiben w&uuml;rden,&#8221; erz&auml;hlt Jeyakumaran Kumarasamy. Als jedoch klar wurde, dass eine R&uuml;ckkehr nach Sri Lanka in absehbarer Zeit unwahrscheinlich war, entschieden sich viele von ihnen, in eine gr&ouml;&szlig;ere Gemeinde als in Dortmund zu ziehen. Von ungef&auml;hr tausend tamilischen Familien, die dort gelebt hatten, verblieben nur 450.  Rasiah Thillayampalams Familie ist eine von ihnen. Sie dachten nicht  daran, wieder wegzugehen, sondern begannen, sich aktiv in der tamilischen Gemeinde zu engagieren:</p>
<div id="attachment_38239" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/bild01.jpg"><img class="size-medium wp-image-38239" title="Rasiah with his family" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/bild01-300x225.jpg" alt="Pruntha wird von ihrem Gro&szlig;vater zum 16ten Geburtstag gesegnet" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Pruntha gets a blessing from her grandpa on her 16th birthday</p></div>
<p>Rasiah, der zum Zeitpunkt seiner Ankunft in Deutschland etwa 70 Jahre alt war, arbeitete nicht l&auml;nger als Professor, sondern beschloss, seine Zeit und Energie der Wahrsagerei zu widmen, eine unter Tamilen hoch angesehene T&auml;tigkeit. Sein Schwiegersohn, Gowreswaran Wijeyarajah, fand Arbeit als Handwerker. Beide halfen, in Dortmund einen neuen Hindutempel zu bauen. Nach sechs Jahren freiwilliger Arbeit wurde der Tempel im Juni 2010 vollendet und f&uuml;r die tamilische Gemeinde ge&ouml;ffnet.  Rasiahs Tochter, Srithayaruby Gowreswaran, beschloss ihre Kinder in  Deutschland zur Welt zu bringen und gro&szlig;zuziehen. Pruntha und Namartha sind inzwischen 16 und 17 Jahre alt. Unter der Woche gehen sie in eine normale deutsche Schule, samstags besuchen sie eine tamilische. Dort lernen sie, tamilisch zu lesen und zu schreiben. Au&szlig;erdem gibt es F&auml;cher, wie Erdkunde und Musik, in denen ihnen die Kultur ihrer Familie n&auml;her  gebracht wird. Wenn sie sich mit Freunden treffen, tragen sie Jeans und T-Shirts, aber wenn sie mit ihren Eltern in einen Hindutempel gehen, wickeln sie sich in einen Sari. Sie essen Bratwurst in der Stadt und Pattis (kleine Teigtaschen) zu Hause. Kurz: sie sind typisch f&uuml;r eine zweite Migrantengeneration. Sie f&uuml;hren ein  westliches Leben, aber sie glauben an die Kultur ihrer Eltern und  respektieren diese.</p>
<div id="attachment_38247" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/bild03.jpg"><img class="size-medium wp-image-38247" title="Family Gowreswaran" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/bild03-300x200.jpg" alt="Prunta, Gowreswaran, Srithayaruby and Namartha vermissen das &auml;lteste Familienmitglied" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Prunta, Gowreswaran, Srithayaruby and Namartha miss their oldest family member</p></div>
<p>F&uuml;r Tamilen ist es sehr wichtig, Zeit mit ihren Verwandten zu verbringen. Deshalb litt die ganze Familie sehr, als Rasiahs Frau und geliebte Gro&szlig;mutter von Pruntha und Namartha Deutschland vor fast zehn Jahren aus Krankheitsgr&uuml;nden verlassen musste.  2009 endete der B&uuml;rgerkrieg in Sri Lanka. Jetzt kann die Familie das erste Mal seit 20 Jahren dorthin fliegen. Pruntha und Namartha waren noch nie an dem Ort, in dem ihre Eltern aufgewachsen sind und k&ouml;nnen nun endlich den Rest ihrer Familie kennen lernen.  Leider kann ihr Gro&szlig;vater sie nicht begleiten. Er starb am 3. Mai 2010 -  zwei Monate bevor er, seine Frau und die anderen Kinder sich in Sri Lanka wiedergesehen h&auml;tte.</p>
<p style="text-align: center;"><object width="480" height="385" data="http://www.youtube.com/v/TGg_CLKpCPI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/TGg_CLKpCPI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>


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		<title>Ayham&#8217;s story - the life of another daylaborer</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 11:48:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pflichtlektuere</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[dortmunder diamanten]]></category>

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		<description><![CDATA[“Yesterday was a good day, as I got a job”, says Ayham happily. The 52-year old Bulgarian has been coming to Germany on a regular basis for more than twenty years, this time around he has been here since summer of last year. He came here with almost a dozen other Bulgarians: “All of us [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>“Yesterday was a good day, as I got a job”, says Ayham happily. The 52-year old Bulgarian has been coming to Germany on a regular basis for more than twenty years, this time around he has been here since summer of last year. He came here with almost a dozen other Bulgarians: “All of us travelled together by bus, it was a long and tiring journey.” In the past, he tried to apply for asylum in Germany, albeit unsuccessfully.</strong></p>
<p><em>By Sebastian James Brunt, Julia B&uuml;lling, Anna-Maria Kramer and Caroline Nagorski</em></p>
<div id="attachment_38387" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/unbenannt-1.jpg"><img class="size-medium wp-image-38387" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/unbenannt-1-300x224.jpg" alt="Maybe the next employer?" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Maybe the next employer?</p></div>
<p>During that time of seeking asylum, he had a language course to learn German. That was another language he was able to add to his impressive tally of the other tongues he speaks: Bulgarian,Turkish and Russian. But since 2007 – when Bulgaria joined the European Union – he does not need a special permit to stay here. Hence, he tries his luck as a day labourer in Dortmund&#8217;s Nordstadt. The money he earns is for his family back home in Plovdiv, the second largest city in Bulgaria.</p>
<p>As a part of the Turkish minority in his native country, he has got no chance of getting a job back home, he says. “If your name is Nikolai or Georgi, you don&#8217;t have a problem in Bulgaria. But if you&#8217;re called Hassan or Ali, then you get no chance.” And even if you have a job, the wages are too low to support a family. That&#8217;s why his elder son, Deniz, has also left Bulgaria to seek a job opportunity elsewhere.</p>
<p>Currently, 25-year old Deniz is staying with his father in Dortmund – mainly as a vacation, but also to help his father with his jobs. Normally, Deniz works in Paris for <em>Gaz de France</em>, one of the biggest gas companies in France. He supports his father financially with the money he earns there. A support that Ayham desperately needs: because he is older than most of the other day labourers, his job chances are even worse and the rent for the flat he is staying in is 500 Euros a month. He does not get on well with his landlord, hence he was reluctant to show us the flat, which he currently shares with his son and two other Bulgarians. In the meantime, Ayham has gone to Paris with his son.</p>
<p>When and if he returns to Dortmund is still uncertain.</p>


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