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	<title>pflichtlektüre &#187; campusmedien unter strom</title>
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	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 08:59:18 +0000</pubDate>
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		<title>Campusmedien unter Strom</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 22:05:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pflichtlektuere</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[campusmedien unter strom]]></category>

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		<description><![CDATA[Strom - rund um die Energie aus der Steckdose gibt es einiges zu entdecken. Wir setzen f&#252;r euch die Campusmedien online, Radio und Fernsehen unter Strom.


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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_35679" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><img class="size-medium wp-image-35679" title="463251_r_k_by_bernd-bast_pixeliode" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/463251_r_k_by_bernd-bast_pixeliode-225x300.jpg" alt="Campusmedien unter Strom" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">Campusmedien unter Strom Foto:Bernd Bast / pixelio.de</p></div>
<p><strong>Ob Laptop, Lampe, Fernseher oder K&uuml;hlschrank – allt&auml;gliches Leben w&uuml;rde heute ohne Strom nicht mehr richtig funktionieren. Von der Fu&szlig;ball-WM bis zur Klausurvorbereitung in der Bibliothek h&auml;ngt alles vom Strom ab. Die Campusmedien – pflichtlekt&uuml;re, eldoradio* und do1 haben spannende Geschichten und Entdeckungen rund um das Thema Strom f&uuml;r euch aufbereitet. Es geht unter anderem um Stromrebellen rund um Olfen, um Nachtspeicher&ouml;fen und die Stromrechnung einer Uni.</strong></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/category/campusmedien unter strom/">Hier gehts zum Online-Strom-Special</a></p>
</div>
<p>Au&szlig;erdem:</p>
<p>- eine spannende TV-Sendung zum Thema Strom ab sofort auf <a href="http://www.do1-tv.de/" target="_blank">do1-tv.de</a></p>
<p>- und bald gibt es den Strom-&#8221;Ultraschall&#8221; auf <a href="http://www.eldoradio.de/" target="_blank">eldoradio*</a> als podcast</p>
<p>(Teaserbild: R. B. / pixelio.de)</p>


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		</item>
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		<title>Risiko Stromausfall: Wie er entsteht und wo es gef&#228;hrlich wird</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/30/06/2010/risiko-stromausfall-wie-er-entsteht-und-wo-es-gefaehrlich-wird/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 07:57:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jonathan Focke</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[aus dem labor]]></category>

		<category><![CDATA[campusmedien unter strom]]></category>

		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

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		<category><![CDATA[Strom]]></category>

		<category><![CDATA[Stromausfall]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn der Strom pl&#246;tzlich ausf&#228;llt, wird es in Krankenh&#228;usern und auf Flugh&#228;fen kritisch.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie sehr wir auf elektrischen Strom angewiesen sind, merken wir erst dann, wenn er pl&ouml;tzlich weg ist. W&auml;hrend man zuhause einfach eine Kerze anz&uuml;nden kann, wird es in Krankenh&auml;usern und Flugh&auml;fen bei einem Stromausfall kritisch. Dort ist Strom &uuml;berlebenswichtig.</strong></p>
<p><strong></strong></p>
<div id="attachment_35610" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/290062_r_k_b_by_lothar-wandtner_pixeliode.jpg"><img class="size-medium wp-image-35610" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/290062_r_k_b_by_lothar-wandtner_pixeliode-240x300.jpg" alt="Bei einer Operation darf der Strom auf keinen Fall ausfallen. Im OP sorgen Batterien daher f&uuml;r eine st&auml;ndige Stromversorgung. Foto: Lothar Wandtner / pixelio.de" width="240" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Bei einer Operation darf der Strom auf keinen Fall ausfallen. Im Operationssaal sorgen daher Batterien f&uuml;r eine st&auml;ndige und unterbrechungsfreie Stromversorgung. Foto: Lothar Wandtner / pixelio.de</p></div>
<p>F&auml;llt in einer Stadt der Strom aus, wird es auch im Krankenhaus dunkel. „Aber nur f&uuml;r ein paar Sekunden“, erkl&auml;rt Burkhard B&uuml;scher vom Universit&auml;tsklinikum Essen. „In Krisensituationen sind wir in Sachen Strom v&ouml;llig autark.“ Innerhalb von 15 Sekunden schalten sich dieselbetriebene Notstromaggregate ein, die das Klinikum bis zu 24 Stunden mit Strom versorgen k&ouml;nnen. Dennoch gibt es auch im Krankenhaus Bereiche, in denen 15 Sekunden Stromausfall fatale Folgen haben k&ouml;nnen: 15 Sekunden ohne Strom k&ouml;nnen im OP oder auf der Intensivstation &uuml;ber Leben und Tod entscheiden. „Hier sorgt eine unterbrechungsfreie Stromversorgung &uuml;ber Batterien daf&uuml;r, dass ein Stromausfall &uuml;berhaupt nicht bemerkbar ist“, sagt B&uuml;scher. Bis die Dieselaggregate Strom liefern, sorgen also Batterien daf&uuml;r, das die Herz-Lungen-Maschine weiterl&auml;uft.</p>
<p><strong>Strom am Boden sichert den Flugverkehr in der Luft</strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Auch Flugh&auml;fen sind bei einem Stromausfall auf eine schnelle eigene Stromversorgung angewiesen. So sichert die Deutsche Flugsicherung vom Tower aus mithife etlicher elektronischer Maschinen den Flugverkehr in der Luft. Die Mitarbeiter koordinieren Starts und Landungen, um Kollisionen zu vermeiden. Ein l&auml;ngerer Stromausfall wird am Flughafen gef&auml;hrlich. Zum Beispiel, wenn ein Flugzeug bei Dunkelheit im Landeanflug ist und pl&ouml;tzlich die Landebahn nicht mehr sieht. Am Dortmunder Flughafen sichern daher zwei Blockheizkraftwerke die Stromversorgung im Notfall, wie Pressesprecher Marc Schulte erkl&auml;rt. „In Sekundenbruchteilen werden Flugsicherung und die Befeuerung auf Start- und Landebahn mit Strom versorgt.“</span></strong></p>
<p><strong>Bei extremem Wetter und Netz&uuml;berlastungen f&auml;llt der Strom aus</strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Doch wie entstehen Stromausf&auml;lle &uuml;berhaupt? H&auml;ufig sind es extreme Wetterlagen wie Sturm, Schnee und Eis, die Stromleitungen besch&auml;digen oder ganz zerst&ouml;ren. Auch &Uuml;berlastungen des Stromnetzes durch einen zu hohen Verbrauch in Haushalten oder der Industrie k&ouml;nnen zu einem Stromausfall f&uuml;hren. Entweder kommt es also zu einer Unterbrechung des Stromkreises oder zu einem Ungleichgewicht von Stromerzeugung und Stromverbrauch.</span></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>In der Regel bleiben die Lichter an</strong></p>
<div id="attachment_35619" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/stromnetz.jpg"><img class="size-medium wp-image-35619" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/stromnetz-300x199.jpg" alt="Das europ&auml;ische Verbundnetz beliefert ganz Europa mit Strom. Auch wenn mal ein Kraftwerk ausf&auml;llt. Foto: Jonathan Focke" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Das europ&auml;ische Verbundnetz beliefert ganz Europa mit Strom. Auch wenn mal ein Kraftwerk ausf&auml;llt. Foto: Jonathan Focke</p></div>
<p>Das ist etwa bei einem Kraftwerksausfall der Fall. Viele St&auml;dte in Deutschland werden durch ein eigenes Kraftwerk mit Strom versorgt. Beispielsweise Duisburg: Drei Kraftwerke beliefern mit einer Gesamtleistung von 500 Mega-Watt das gesamte Stadtgebiet. Doch gehen bei einem Ausfall der Kraftwerke wirklich die Lichter in Duisburg aus? „Nicht zwangsl&auml;ufig“, sagt Helmut Schoofs von den Duisburger Stadtwerken. „Unabh&auml;ngig von der Eigenerzeugung sind die Stadtwerke &uuml;ber Verbundkuppelstellen an das europ&auml;ische Verbundnetz angeschlossen.“ Dieses Netz verbindet Kraftwerke und Verbraucher aus ganz Europa miteinander. F&auml;llt ein Kraftwerk aus, gibt es immer noch gen&uuml;gend andere, die das Netz ausreichend mit Strom versorgen. Helmut Schoofs: „&Uuml;ber die Verbundkuppelstellen kann bei einem Kraftwerksausfall die in Duisburg ben&ouml;tigte Strommenge ins Netz eingespeist werden.“ In der Regel bleiben die Lichter also an.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Unterbrechungsfreie Stromversorgung</strong></p>
<p style="color: white;">Auf der Intensivstation oder im Operationssaal eines Krankenhauses soll eine sogenannte USV (&#8221;Unterbrechungsfreie Stromversorgung&#8221;) daf&uuml;r sorgen, dass ein Stromausfall unbemerkt bleibt. Ist pl&ouml;tzlich keine Spannung mehr auf den Stromleitungen, springt sofort und automatisch ein Schalter um, der Batterien an den Stromkreis anschlie&szlig;t. Diese liefern sofort Strom und m&uuml;ssen nicht erst wie Notstromaggregate gestartet werden. Ein Stromausfall dauert so h&ouml;chstens einige Millisekunden, was in der Regel unproblematisch ist und nicht dazu f&uuml;hrt, das elektrische Ger&auml;te ausfallen.</p>
</div>


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		<title>Nachtspeicherheizung - Das Laster der Studentenwohnung</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 07:55:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Schürmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[aus dem labor]]></category>

		<category><![CDATA[campusmedien unter strom]]></category>

		<category><![CDATA[Bremer Energieinstitut]]></category>

		<category><![CDATA[Effizienz]]></category>

		<category><![CDATA[Elektrizität]]></category>

		<category><![CDATA[IZE]]></category>

		<category><![CDATA[Nachtspeicherofen]]></category>

		<category><![CDATA[Strom]]></category>

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		<description><![CDATA[W&#228;rme erzeugen mit Strom – Nachtspeicher&#246;fen machen es m&#246;glich. Allerdings sind sie nicht nur h&#228;sslich und nehmen viel Platz weg, sondern sollen zudem Strom in rauen Mengen verbrauchen. In unserem medien&#252;bergreifenden Strom-Special kl&#228;ren wir unter anderem, wie &#246;konomisch und &#246;kologisch die &#214;fen wirklich sind.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>W&auml;rme erzeugen mit Strom – Nachtspeicher&ouml;fen machen es m&ouml;glich. Allerdings sind sie nicht nur h&auml;sslich und nehmen viel Platz weg, sondern sollen zudem Strom in rauen Mengen verbrauchen. In unserem medien&uuml;bergreifenden Strom-Special kl&auml;ren wir unter anderem, wie &ouml;konomisch und &ouml;kologisch die &Ouml;fen wirklich sind.</strong></p>
<div id="attachment_35667" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-35667" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/nachtspeicher-bild-neu-neu-300x245.jpg" alt="Niedrige Anschaffungskosten vs hohe Stromkosten: Nachtspeicher&ouml;fen sind nicht unumstritten. Foto: wikimedia commons." width="300" height="245" /><p class="wp-caption-text">Niedrige Anschaffungskosten vs hohe Stromkosten: Nachtspeicher&ouml;fen sind nicht unumstritten. Foto: wikimedia commons.</p></div>
<p>Zu vielen Studentenwohnungen geh&ouml;ren Nachtspeicherheizungen wie Filmposter an der Wand oder Bier auf dem Balkon. Manche Nutzer freuen sich &uuml;ber die ausbleibenden &Ouml;l- oder Gas-Rechnungen, andere w&uuml;nschen sich nichts sehnlicher als eine Zentralheizung im Keller. Allein in Dortmund gibt es rund 20 000 Nachtspeicher-Heizsysteme; in ganz Deutschland werden rund 1,4 Millionen Wohnungen elektrisch beheizt. pflichtlektuere.com hat sich im Rahmen des multimedialen Strom-Specials mit Nachtspeicherheizungen und ihrer Effizienz besch&auml;ftigt.</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Wie funktioniert´s?</strong></p>
<p><strong></strong>Nachtspeicherheizungen werden mit elektrischem Strom betrieben. Sie wandeln elektrische Energie in W&auml;rme um und geben diese allm&auml;hlich ab. Je nach Bauart speichern unterschiedliche &Ouml;fen die W&auml;rme unterschiedlich lange.</p>
<p>M&ouml;glich wird die elektrische W&auml;rmegewinnung durch ein metallisches Bauteil, den so genannten Heizwiderstand.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Heizwiderstand</strong></p>
<p style="color: white;">Ein Heizwiderstand wandelt elektrische Energie in W&auml;rme um. Er besteht aus elektrisch leitf&auml;higem Material mit hohem Widerstand. Durchflie&szlig;t es ein Strom, sorgt der hohe Widerstand daf&uuml;r, dass ein Teil der Energie als W&auml;rme verloren geht. Die erreichte W&auml;rme ist dabei abh&auml;ngig von der H&ouml;he des Widerstands und der angelegten Spannung.</p>
</div>
<p>Wie gut ein elektrisches Heizsystem funktioniert, h&auml;ngt von seiner Bauform ab. M&ouml;gliche Energieverluste k&ouml;nnen etwa entstehen, wenn nur Teile der erzeugten W&auml;rme an ihrem Zielort ankommen. Auch in Elektroherden besteht dieses Problem. Die L&ouml;sung: Die Heizwendel, also das von Strom durchflossene Metallbauteil, ist hier zumeist in eine Stahl- und Keramikkonstruktion eingebettet, wodurch der Wirkungsgrad erh&ouml;ht wird – die W&auml;rme kommt nur dort an, wo sie hingeh&ouml;rt: Unter Topf oder Pfanne.</p>
<p><strong>Warum ist Strom nachts billiger?</strong></p>
<p><strong></strong>Ihren Namen tr&auml;gt die Nachtspeicherheizung zu Recht. Denn ihr W&auml;rmespeicher wird in den so genannten Schwachlastzeiten – also nachts – aufgeheizt. Der zu diesen Zeiten bezogene Strom ist im Vergleich zum Normaltarif billiger.</p>
<div id="attachment_35675" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-35675" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/2-stromzahler-300x220.jpg" alt="Grundlaststrom ist g&uuml;nstiger – deshalb wird er &uuml;ber einen zweiten Stromz&auml;hler abgerechnet. Foto: Lukas Sch&uuml;rmann." width="300" height="220" /><p class="wp-caption-text">Grundlaststrom ist g&uuml;nstiger – deshalb wird er &uuml;ber einen zweiten Stromz&auml;hler abgerechnet. Foto: Lukas Sch&uuml;rmann.</p></div>
<p>Gabi Dobovisek vom Dortmunder Energieversorger „DEW21“ erkl&auml;rt, warum die Strompreise zeitweise niedriger sind: Sie seien auf den, im Tagesverlauf unterschiedlichen, Gesamtstromverbrauch der Bev&ouml;lkerung zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Die elektrische Grundversorgung werde rund um die Uhr von so genannte Grundlastkraftwerken sichergestellt, so Dobovisek. Tags&uuml;ber gebe es allerdings Zeiten, in denen diese Grundversorgung nicht mehr ausreiche. Deswegen m&uuml;sse etwa durch die Verbrennung von Erdgas zus&auml;tzliche Energie bereitgestellt werden. Dies wirke sich auf den Preis pro Kilowattstunde aus, sodass dieser zu Spitzenzeiten h&ouml;her sei als nachmittags oder abends.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Kilowattstunde</strong></p>
<p style="color: white;">Stromz&auml;hler messen den Energieverbrauch in Kilowattstunden (kWh). Kern dieser Einheit ist das Watt, eine Einheit der Leistung – sie misst Energie pro Zeit. Ein Watt entspricht dabei einer Energie von einem Joule pro Sekunde.<br />
Eine Wattstunde entspricht der Energie, die eine Maschine mit einer Leistung von einem Watt in einer Stunde aufnimmt oder abgibt – eine Kilowattstunde sind tausend Wattstunden.</p>
</div>
<p>Wer seine Wohnung mithilfe eines Nachtspeichersystems beheizt, hat darum zwei voneinander getrennte Stromz&auml;hler – einer der beiden misst den normalen Stromverbrauch, der andere den spezifischen Verbrauch der Heizung. Nachts ist Strom schlie&szlig;lich g&uuml;nstiger.</p>
<p><strong></strong></p>
<div id="attachment_35664" class="wp-caption alignleft" style="width: 261px"><img class="size-medium wp-image-35664" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/458172_r_k_by_m-t_pixelio-251x300.jpg" alt="Bei der Verbrennung von Kohle oder Holz wird Prim&auml;renergie gewonnen. Foto: M T / pixelio.de." width="251" height="300" /><p class="wp-caption-text">Bei der Verbrennung von Kohle oder Holz wird Prim&auml;renergie gewonnen. Foto: M T / pixelio.de.</p></div>
<p><strong>Ist Heizen mit Strom effizient?</strong></p>
<p><strong></strong>Elektrische Energie stammt (abgesehen von alternativen Energiequellen) zumeist aus Verbrennungs- oder Atomkraftwerken. Dort wird W&auml;rme, die bei der Verbrennung von Kohle oder Gas oder bei der Spaltung von Atomkernen entsteht, mithilfe von Generatoren in elektrische Energie verwandelt. Nachtspeicherheizungen erzeugen aus ebenjener Energie wieder W&auml;rme. Die Frage mag aufkommen, ob dieses System effizient ist.</p>
<p>Eine 2007 vom Bremer Energieinstitut und vom Institut f&uuml;r Zukunftsenergiesysteme (IZE) erstellte Studie besch&auml;ftigt sich mit m&ouml;glichen Verbesserungen der Energieeffizienz durch den Ersatz von strombetriebenen Heizungen durch andere Heizungsformen. Die Forscher haben dabei festgestellt, dass elektrische Widerstandsheizungen „eine Verschwendung hochwertiger Energie f&uuml;r die Bereitstellung niederwertiger Raumw&auml;rme“ seien. Einfacher: Strom ist zu kostbar zum Heizen.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Prim&auml;renergie vs Sekund&auml;renergie</strong></p>
<p style="color: white;">Nat&uuml;rliche Energiequellen, wie Kohle, Sonnen- und Wind- oder Kernenergie, liefern Prim&auml;renergie. In Kohlekraftwerken wird etwa aus dem prim&auml;ren Energietr&auml;ger Kohle durch Verbrennung die Prim&auml;renergie W&auml;rme gewonnen.<br />
Von Sekund&auml;renergie spricht man, wenn man die Prim&auml;renergie – etwa die im Kraftwerk entstehende W&auml;rme – mithilfe von Umwandlungsprozessen, bei denen meist Energie verloren geht, in andere Energietr&auml;ger umgewandelt hat. In unserem Fall ist die elektrische Energie also eine Sekund&auml;renergie. Denn im Verbrennungs- oder Atomkraftwerk wurde W&auml;rme (Prim&auml;renergie) durch Verbrennung oder Spaltung erzeugt und in elektrische (Sekund&auml;r-)Energie umgewandelt. Je mehr Umwandlungsprozesse durchlaufen werden, umso mehr Chancen f&uuml;r Energieverluste bestehen. Daher w&auml;re es am effizientesten, mithilfe von Prim&auml;renergie zu heizen.</p>
</div>
<p><strong>Ist Heizen mit Strom &ouml;kologisch unbedenklich?</strong></p>
<p><strong></strong>In der bereits zitierten Studie stellen die Forscher auch dar: Bezogen auf CO2-Emissionen pro Kilowattstunde Endenergie seien Nachtspeicher&ouml;fen anderen Heizsystemen klar unterlegen. Verglichen mit einer Gasbrennwertheizung (einer besonderen Form des Heizkessels) seien die Emissionen pro kWh 3,6 mal so hoch, gegen&uuml;ber einer Holzpellet-Heizung sogar um den Faktor 13 h&ouml;her. Insgesamt verursachten Stromheizungen einen j&auml;hrlichen CO2-Aussto&szlig; von 30 Millionen Tonnen.</p>
<p><strong>Und jetzt?</strong></p>
<p><strong></strong>Aus den Gr&uuml;nden der Effizienz und Umweltvertr&auml;glichkeit fordern die beteiligten Institute neue F&ouml;rderprogramme, mit deren Hilfe die Umstellung von Nachtspeicher&ouml;fen zu anderen Heizsystemen vereinfacht werden soll. Auch DEW21-Pressesprecherin Gabi Dobovisek h&auml;lt fest: „Nachtspeicher sind eigentlich ein Auslaufmodell.“</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/studie_stromheizungen.pdf" target="_blank">Die zitierte Studie des Bremer Energieinstituts &amp; des IZE</a></p>
</div>
<p><em>Teaserbild: Peter Kirchhoff / pixelio.de</em></p>


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		</item>
		<item>
		<title>Stromversorgung der TU Dortmund</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/30/06/2010/stromversorgung-der-tu-dortmund/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/30/06/2010/stromversorgung-der-tu-dortmund/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 07:48:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Hahn</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[aus dem labor]]></category>

		<category><![CDATA[campusmedien unter strom]]></category>

		<category><![CDATA[Stromrechnung]]></category>

		<category><![CDATA[Stromversorgung]]></category>

		<category><![CDATA[TU Dortmund]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Thema Stromrechnung gibt es oft lange Gesichter. Nachzahlungen sind selten toll. Doch egal, was f&#252;r ein Loch die letzte Abrechnung auf eurem Konto hinterlassen hat – die Stromrechnung der Uni Dortmund kann das garantiert toppen.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Beim Thema Stromrechnung gibt es oft lange Gesichter. Nachzahlungen sind selten toll. Doch egal, was f&uuml;r ein Loch die letzte Abrechnung auf eurem Konto hinterlassen hat – die Stromrechnung der Uni Dortmund kann das garantiert toppen.</strong></p>
<div id="attachment_35457" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/strombib.jpg"><img class="size-large wp-image-35457   " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/strombib-600x289.jpg" alt="Die Bibliothek hat momentan bis ein Uhr Nachts ge&ouml;ffnet / Foto:C.Hahn" width="600" height="289" /></a><p class="wp-caption-text">So lange hier gelernt wird, brennt auch das Licht. Foto:C.Hahn</p></div>
<p>Die Bibliothek, die Mensa und euer Laptop in der Vorlesung – das sind nur ein paar der Stromfresser der TU Dortmund. Die Dortmunder Uni hat einen j&auml;hrlichen Stromverbrauch von 24 Millionen Kilowattstunden. Zum Vergleich: Ein Einpersonen-Haushalt verbraucht im Durchschnitt j&auml;hrlich 1.600 Kilowattstunden. Mit dem Stromverbrauch der Uni k&ouml;nnte man also 15.000 kleine Wohnungen ein Jahr lang mit Energie versorgen.</p>
<p>Trotz des hohen Gesamtverbrauchs sieht die Stromrechnung eigentlich noch ganz gut aus: Rund 1,7 Millionen Euro werden j&auml;hrlich f&uuml;r die Stromversorgung f&auml;llig. Das ist relativ wenig, denn die TU Dortmund versorgt sich zu einem gro&szlig;en Teil selbst mit Strom: Von den 24 Millionen Kilowattstunden Gesamtverbrauch werden nur 10 Millionen eingekauft und der Rest kommt aus einem Blockheizkraftwerk der Uni. &#8220;Das Blockheizkraftwerk wird mit einem Gasmotor betrieben und hat einen Wirkungsgrad von rund 90 Prozent. Im Klartext hei&szlig;t das: 90 Prozent des eingesetzten Gases werden in tats&auml;chlich nutzbare Energie umgewandelt&#8221;, sagt Elmar Middeldorf, Abteilungsleiter der Elektro- und Anlagentechnik der TU Dortmund.</p>
<p><strong>Heizung und Klimaanlage</strong></p>
<p>Schon in der Schule lernt man: Bei der Erzeugung von Energie entsteht auch immer W&auml;rme. Diese wird im Winter zum Heizen gebraucht, im Sommer wird das Ganze mit sogenannten Absorptionsk&auml;ltemaschinen in K&auml;lte umgewandelt. H&ouml;rs&auml;le und Laborr&auml;ume k&ouml;nnen so im Sommer klima- und kontofreundlich gek&uuml;hlt werden.</p>
<div id="attachment_35464" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/strom1.jpg"><img class="size-medium wp-image-35464 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/strom1-200x300.jpg" alt="700 Lampen und der Mathe-Tower erhellen jede Nacht den Campus. / Foto: C.Hahn" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">700 Lampen und der Mathe-Tower erhellen jede Nacht den Campus.   Foto: C.Hahn</p></div>
<p>Wer am Wochenende im tiefsten Winter im Seminar sitzt und friert, sollte sich an den Prof wenden: Denn er ist daf&uuml;r zust&auml;ndig, dass zu seinen Seminarzeiten die Heizung l&auml;uft. Hat er das vergessen, bleibt wohl nur der Ausweg, sich warme Gedanken zu machen. Denn am Wochenende wird die Heizung an der Uni heruntergefahren, sodass die Raumtemperatur k&uuml;hle 16 Grad betr&auml;gt.</p>
<p><strong>Steigender Stromverbrauch</strong></p>
<p>&#8220;Wir beobachten seit ein paar Jahren einen moderat steigenden Strombedarf. Nat&uuml;rlich muss man ber&uuml;cksichtigen, dass die Uni immer gr&ouml;&szlig;er wird. Alles in allem ist der Verbrauch aber okay&#8221;, sagt Elmar Middeldorf.</p>
<p>Und das obwohl es an der Uni immer mehr stromfressende Technik gibt: Im B&uuml;ro laufen immer mehr Ger&auml;te &uuml;ber Strom und auch der zunehmende Service der Uni kostet Geld. Wenn die Bibliothek bis ein Uhr in der Nacht offen ist, muss sie nat&uuml;rlich auch beleuchtet werden.</p>
<p>Doch einige von uns tragen in besonderer Weise zu den 24 Millionen Kilowattstunden Gesamtverbrauch der Uni bei: Ein Notebook verbraucht pro Stunde ca. 100 Watt, also circa eine Kilowattstunde f&uuml;r zehn Stunden Laufzeit. Je nachdem, wie oft man in der Uni den Laptop dabei hat, kommt man auf bis zu 50 Kilowattstunden im Jahr pro Student. Beim aktuellen Strompreis, den die TU Dortmund zahlt, sind das 8,50 Euro im Jahr pro Student.</p>
<p><strong>Darf der das?</strong></p>
<div id="attachment_35463" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/server.jpg"><img class="size-medium wp-image-35463" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/server-300x200.jpg" alt="Studieren hei&szlig;t heute vor allem, gut vernetzt zu sein. / Foto: C.Hahn" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Studieren hei&szlig;t heute vor allem, gut vernetzt zu sein. / Foto: C.Hahn</p></div>
<p>Rechtlich gesehen, ist das Stromtanken an der Uni kein gro&szlig;es Problem: Zwar gibt es den Paragrafen 248c StGB, der die <em>Entziehung elektrischer Energie</em> unter Strafe stellt, aber: &#8220;Die Universit&auml;t wei&szlig;, dass Studenten ihre Laptops aufladen. Da sie es nicht erst seit gestern tun, liegt eine langj&auml;hrige &Uuml;bung vor. Und wenn die Universit&auml;t das wei&szlig; und nichts dagegen unternimmt, erkl&auml;rt sie sich damit einverstanden. Juristisch gesehen ist das eine gewohnheitsrechtliche Einwilligung&#8221;, sagt der Jurist Uwe Verhoeven. Im Klartext hei&szlig;t das: Auch wenn Studenten nach Paragraph 248c StGB Stromklauer sind, ist die Tat nicht rechtswidrig, weil die Uni nichts dagegen unternimmt.</p>
<p>Doch wer ist haupts&auml;chlich f&uuml;r die 24 Millionen Kilowattstunden im Jahr verantwortlich? Pauschal l&auml;sst sich das nicht sagen, aber „ein hoher Verbrauch ist immer da, wo viele Laborr&auml;ume sind. Die Fakult&auml;t der Bio- und Chemieingenieurwesen braucht mehr Strom als die Geisteswissenschaften, das ist klar.“, sagt Elmar Middeldorf. Klar ist auch, dass sich mit der Technik das Studium als solches ver&auml;ndert hat: &#8220;Bildet Netzwerke!&#8221;, r&auml;t mancher Karriereberater und bringt das <em>Studium 2010</em> auf den Punkt. Denn gut vernetzt zu sein ist heute das A und O, ob nun on- oder offline - aber auf jeden Fall immer unter Strom.</p>


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		<title>Rebellion oder Rechenaufgabe? Stromkampf gegen RWE</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/30/06/2010/rebellion-oder-rechenaufgabe-stromkampf-gegen-rwe/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 07:48:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elisabeth Brenker</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[aus dem labor]]></category>

		<category><![CDATA[campusmedien unter strom]]></category>

		<category><![CDATA[Energieriese]]></category>

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		<category><![CDATA[RWE]]></category>

		<category><![CDATA[Strom]]></category>

		<category><![CDATA[Stromnetz]]></category>

		<category><![CDATA[Stromrebellen]]></category>

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		<description><![CDATA[Im M&#252;nsterland haben sich acht Gemeinden zusammen getan, um den Energieriesen RWE aus ihrer Region zu vertreiben. Wir erkl&#228;ren euch ihren Plan und die Hintergr&#252;nde.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir befinden uns im Jahr 2010 nach Christus. Ganz Nordrhein-Westfalen wird von RWE beherrscht. Ganz Nordrhein-Westfalen? Nein, acht Gemeinden im Kreis Coesfeld haben sich zusammengeschlossen, um dem Energieriesen den Kampf anzusagen. Gemeinsam wollen sie RWE aus ihrem Gebiet vertreiben und die Stromversorgung ihrer B&uuml;rger selbst in die Hand nehmen. Aber wie? Das Protokoll einer Rebellion, die gar keine ist.</strong></p>
<div id="attachment_35514" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-35514" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/teaserbild_stromnetze-300x199.jpg" alt="195 000 Kilometer Stromnetz geh&ouml;ren der RWE. Foto: pixelio" width="300" height="199" /><p class="wp-caption-text">196 000 Kilometer Stromnetz geh&ouml;ren der RWE. Foto: Thomas Max M&uuml;ller / pixelio.de</p></div>
<p>Das Deutsche Stromnetz ist insgesamt 1,7 Millionen Kilometer lang. Ganze 196 000 Kilometer davon geh&ouml;ren der RWE AG. Der zweitgr&ouml;&szlig;ten Energiekonzern Deutschlands mit Hauptsitz in Essen betreibt Verteilernetze auf einer Gesamtfl&auml;che von 51 000 Quadratkilometern. Zum Vergleich: Nordrhein-Westfalen hat eine Fl&auml;che von etwa 34 000 Quadratkilometern. Allein mit diesen Netzen machte das Unternehmen 5,6 Milliarden Euro Umsatz, denn als Betreiber kassierte es von den Stromlieferanten so genannte Netzentgelte f&uuml;r die Nutzung der Verteilernetze.</p>
<p>Auch die Verteilernetze der St&auml;dte Ascheberg, Billerbeck, Havixbeck, L&uuml;dinghausen, Nordkirchen, Olfen, Rosendahl und Senden geh&ouml;ren der RWE. Anfang der 1990er Jahre hatten die Gemeinden sogenannte Konzessionsvertr&auml;ge mit den Vereinigten Elektrizit&auml;tswerken Westfalen (VEW) abgeschlossen. Die Konzession ist das urspr&uuml;nglich kommunale Recht, das Stromnetz der Region zu betreiben. Mit Abschluss des Vertrages wurde dieses Recht und die Pflicht der Instandhaltung des Netzes an die VEW &uuml;bertragen.  Als Gegenleistung erhielten die Kommunen regelm&auml;&szlig;ige Abgaben des Unternehmens, das damals noch ein Konkurrent der RWE war. Ausgelegt waren die Vertr&auml;ge alle auf eine Laufzeit von 20 Jahren.</p>
<p><strong>In 20 Jahren hat sich auf dem Strommarkt viel getan</strong></p>
<p>Seit der Unterzeichnung hat sich Vieles ver&auml;ndert. 1998 verabschiedete der Deutsche Bundestag das Energiewirtschaftsgesetz, das festlegte, dass die Nutzung des Energienetzes kostenorientiert und diskriminierungsfrei vonstattengehen soll. Der Energiemarkt sollte so liberalisiert werden. Jedoch vers&auml;umte der Gesetzgeber damals eine Stelle einzurichten, die die Kostenentwicklung auf dem Energiemarkt reguliert und kontrolliert. Erst 2005 wurde die Bundesnetzagentur (BNetzA) gegr&uuml;ndet, die heute die Grenzen der Netzentgelte festlegt und kontrolliert. Von dieser jahrelang existierenden L&uuml;cke im System profitierten vor allem die gro&szlig;en Konzerne: RWE, Eon, EnBW und Vattenfall hatten schon damals das komplette deutsche Hochspannungsnetz in ihrer Hand. Sie konnten nach der Liberalisierung mehr oder weniger ungest&ouml;rt die Preise steuern. Das hatte nicht nur zur Folge, dass die Stromkosten in Deutschland vergleichsweise hoch ausfielen, sondern zwang auch viele kleinere Unternehmen zur Gesch&auml;ftsaufgabe. RWE kaufte sich in immer mehr Ortsnetze ein und vergr&ouml;&szlig;erte so stetig den Einfluss auf den nordrhein-westf&auml;lischen Strommarkt. Im Jahre 2000 fusionierte die RWE mit der VEW und schluckte damit nicht nur den gr&ouml;&szlig;ten Konkurrenten in NRW, sondern auch die Verteilernetze jener acht Gemeinden, die sich nun aufmachen den Energieriesen zu bek&auml;mpfen.</p>
<div id="attachment_35515" class="wp-caption alignleft" style="width: 219px"><img class="size-thumbnail wp-image-35515" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/laterne-250x250.jpg" alt="Noch geh&ouml;ren Olfens Laternen der RWE, aber der Weg in die Freiheit ist nicht mehr weit. Foto: pixelio" width="209" height="209" /><p class="wp-caption-text">Auch Olfens Laternen sind ein Streitpunkt. Foto: Rolf Handke / pixelio.de</p></div>
<p>Denn mittlerweile sind 20 Jahre vergangen und die Konzessionsvertr&auml;ge der Gemeinden laufen bis 2013 alle aus. Es ist h&ouml;chste Zeit, sich etwas Neues einfallen zu lassen, denn die M&uuml;nsterl&auml;nder sind unzufrieden mit RWE. Olfens B&uuml;rgermeister Josef Himmelmann macht das an einem Beispiel deutlich: die Laternen der Stadt. &#8220;Unserer Meinung nach, ist deren Instandhaltung durch RWE nicht mehr zeitgem&auml;&szlig; und &uuml;berteuert&#8221;, sagt der CDU-Mann. Doch als man den Konzern darauf hinwies und Verbesserungsvorschl&auml;ge machen wollte, war dieser zu keinem Gespr&auml;ch bereit. Ein altes Problem: &#8220;F&uuml;r gro&szlig;e Unternehmen lohnt sich eine Investition in eine Kleinstadt in l&auml;ndlicher Umgebung, wie Olfen es ist, einfach nicht&#8221;, klagt Himmelmann. Die B&uuml;rgermeister der Umgebung sind daran gew&ouml;hnt, nicht ernst genommen zu werden.</p>
<p><strong>Gemeinsam f&uuml;r die Unabh&auml;ngigkeit</strong></p>
<p>Doch damit soll jetzt Schluss sein. Gemeinsam hat man einen Masterplan ausget&uuml;ftelt, der endlich Unabh&auml;ngigkeit und Eigenst&auml;ndigkeit verspricht. Eine eigene Gesellschaft mit dem Arbeitstitel &#8220;M&uuml;nsterland Netzbetriebsgesellschaft mbH &amp; Co.KG&#8221; soll gegr&uuml;ndet werden und nach und nach die Netze der acht Gemeinden &uuml;bernehmen. Dazu m&uuml;ssen die Kommunen einfach nur die Stromkonzessionen an sich selbst vergeben und dem bisherigen Netzbetreiber – also RWE – eine Abfindung zahlen. Wie hoch diese ausfallen wird, steht noch nicht fest und RWE will sich zu den laufenden Verhandlungen auch nicht &auml;u&szlig;ern. Nachdem die Gemeinden diese Abfindung gezahlt haben, ist RWE raus aus dem Gesch&auml;ft und die M&uuml;nsterl&auml;nder sind unabh&auml;ngig.</p>
<p>Also tats&auml;chlich eine Rebellion? &#8220;Ich sehe darin nichts Rebellisches&#8221;, sagt Himmelmann. Ein Vertrag l&auml;uft aus und er als B&uuml;rgermeister muss sich Gedanken machen, wie es weiter geht. Als &#8220;vision&auml;r&#8221; w&uuml;rde er das Vorhaben eher bezeichnen. Und tats&auml;chlich liegen die acht Gemeinden voll im Trend. &#8220;Wir beobachten, dass mit Auslaufen der bestehenden Konzessionsvertr&auml;ge viele Kommunen dar&uuml;ber nachdenken, die Netzbetreibung selbst zu &uuml;bernehmen&#8221;, sagt Rainer Warnecke von der Bundesnetzagentur. &#8220;Rekommunalisierung&#8221; nennt sich dieser Prozess der zurzeit in zu sein scheint. &#8220;Fr&uuml;her forderten immer alle &#8216;Privatisierung, Privatisierung!&#8217; Heute scheint die Tendenz wieder in die andere Richtung zu gehen&#8221;, sagt Warnecke. Er pers&ouml;nlich ist der Meinung, dass so ein Schritt gut &uuml;berlegt sein sollte: &#8220;Die Kommunen sollten in diesem Fall nicht aus ideologischen Gesichtspunkten handeln, sondern ganz rational ausrechnen, was wirtschaftlicher f&uuml;r den B&uuml;rger ist.&#8221;</p>
<p>Das haben Himmelmann und Co. gemacht und sind &uuml;berzeugt, dass ihre Rechnung aufgeht. &#8220;Wir werden in der Stromversorgung eigenst&auml;ndiger, sicherer und flexibler&#8221;, sagt der B&uuml;rgermeister von Olfen. Seiner Meinung nach haben Stromnetze eine dienende Funktion f&uuml;r die B&uuml;rger und deshalb sollte die Region auch selbst entscheiden k&ouml;nnen, wie sie gebaut und genutzt werden. Au&szlig;erdem wollen die M&uuml;nsterl&auml;nder auf neue Wege der Energiegewinnung setzen, f&uuml;r die ihre Region die besten Voraussetzungen bietet. Die Produktion von Biogas ist solch eine M&ouml;glichkeit. Im Grunde ben&ouml;tigt man hier zur Energiegewinnung nur Mais, G&uuml;lle, Gras, eben alles, was die Felder so hergeben – und davon gibt es reichlich in Olfens Umgebung.</p>
<p><strong>Mit erneuerbaren Energien in die Zukunft</strong></p>
<div id="attachment_35513" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="size-thumbnail wp-image-35513" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/rwe_tower_essen-250x250.jpg" alt="Der RWE-Tower in Essen. Foto: pixelio" width="250" height="250" /><p class="wp-caption-text">Der RWE-Tower in Essen. Foto: Sascha Lehmann / pixelio.de</p></div>
<p>Eine Biogasanlage wird in Olfen derzeit bereits gebaut. Bauer Michael Tenkhoff hatte die Anlage urspr&uuml;nglich geplant, um die Zukunft seines Sohnes zu sichern. Dass das Projekt jetzt so gut in den Plan seines B&uuml;rgermeisters passt, findet er gut: &#8220;Wenn das alles klappt, ist das eine sch&ouml;ne Idee vom Himmelmann&#8221;, sagt Tenkhoff. Er wei&szlig;, dass durch intelligente Selbstversorgung und die Investition in erneuerbare Energien nicht nur viel Geld, sondern auch viel CO2 gespart werden kann. Neben weiteren Biogasanlagen ist n&auml;mlich auch die Gewinnung von Energie durch Windkraft geplant. Die Region wird so wom&ouml;glich viel umweltfreundlicher, als RWE es jemals erm&ouml;glicht h&auml;tte. Denn obwohl der Konzern in seiner Werbekampagne ein Image vom liebevollen Energieriesen erschaffen will, der gem&uuml;tlich Windr&auml;der aufstellt, Wasserkraftwerke installiert und B&auml;ume pflanzt, sagen die Zahlen etwas ganz anderes: Laut Greenpeace betrug der Anteil von erneuerbaren Energien in der Stromproduktion von RWE im Jahr 2008 nur 2 Prozent.</p>
<p>Michael Tenkhoff ist nicht der Einzige, dem der gro&szlig;e Plan von Himmelmann und seinen Kollegen gef&auml;llt. &#8220;Das Ganze ist eine sehr popul&auml;re Angelegenheit&#8221;, sagt der B&uuml;rgermeister und wei&szlig;, dass er und die anderen sich der Unterst&uuml;tzung der rund 120 000 Einwohner in der Region sicher sein kann. Es geht also geschlossen gegen den Riesen.</p>
<p>Das Campusfernsehen do1 &uuml;ber den Kampf gegen RWE im M&uuml;nsterland:</p>
<p style="text-align: center;">[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.pflichtlektuere.com/30/06/2010/rebellion-oder-rechenaufgabe-stromkampf-gegen-rwe/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;">Im Kino macht RWE Werbung mit dem Energieriesen. Wer den Spot noch nicht kennt, kann ihn sich<strong><span style="text-decoration: underline;"> <a href="http://www.thomson-webcast.net/de/dispatching/?event_id=63770356a1905d1885dcdaccaaaf95a7&amp;portal_id=8ea4456ce4e97653f736a80ac030a1e9&amp;language=de" target="_blank">hier</a> </span></strong>ansehen.</p>
<p style="color: white;">Und die klare Antwort von Greenpeace gibt es<span style="text-decoration: underline;"><strong> <a href="http://www.youtube.com/watch?v=xZFGYG7acz4" target="_blank">hier</a> </strong></span>zu sehen.</p>
<p style="color: white;"><strong>Campusmedien unter Strom: </strong></p>
<p style="color: white;">Mehr Beitr&auml;ge zum Thema Stromkampf im M&uuml;nsterland:</p>
<p style="color: white;">- in Bild und Ton beim Campusfernsehen <strong><span style="text-decoration: underline;"> <a href="http://www.do1-tv.de/" target="_blank">Do1</a></span></strong></p>
<p style="color: white;">- Radiobeitr&auml;ge zum Thema Strom gibt es als Podcasts bei <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="http://www.eldoradio.de/podcast/podcast.php?sel=sendung&amp;idx=25" target="_blank">eldoradio*</a></strong></span></p>
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Physik f&#252;r Geisteswissenschaftler - Was ist Strom?</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/30/06/2010/physik-fuer-geisteswissenschaftler-was-ist-strom/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 07:47:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Schürmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[aus dem labor]]></category>

		<category><![CDATA[campusmedien unter strom]]></category>

		<category><![CDATA[Elektrizität]]></category>

		<category><![CDATA[Mühle]]></category>

		<category><![CDATA[Spannung]]></category>

		<category><![CDATA[Strom]]></category>

		<category><![CDATA[Stromstärke]]></category>

		<category><![CDATA[Widerstand]]></category>

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		<description><![CDATA[Physiker w&#252;rden auf die Frage „Was ist Elektrizit&#228;t?“ mit mathematischen Formeln antworten, die wesentlich mehr griechische Buchstaben als arabische Zahlen enthalten. pflichtlektuere.com bem&#252;ht sich um eine einfachere Beantwortung.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Physiker w&uuml;rden auf die Frage „Was ist Elektrizit&auml;t?“ mit mathematischen Formeln antworten, die wesentlich mehr griechische Buchstaben als arabische Zahlen enthalten. pflichtlektuere.com bem&uuml;ht sich um eine einfachere Beantwortung.</strong></p>
<div id="attachment_35644" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-35644" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/bild-nachtspeicher-300x202.jpg" alt="Ein konstanter Strom flie&szlig;t nur, wenn verschiedene Vorgaben erf&uuml;llt sind. Grafik: Lukas Sch&uuml;rmann." width="300" height="202" /><p class="wp-caption-text">Ein konstanter Strom flie&szlig;t nur, wenn verschiedene Vorgaben erf&uuml;llt sind. Grafik: Lukas Sch&uuml;rmann.</p></div>
<p>Machen wir ein Gedankenexperiment. Wasser wird in einem kreisf&ouml;rmigen Kanal ohne Zu- oder Abfluss von einer Pumpe angetrieben, sodass es im Kreis flie&szlig;t. An der der Pumpe gegen&uuml;berliegenden Seite des Kanals befindet sich eine M&uuml;hle, die durch das vorbeiflie&szlig;ende Wasser angetrieben wird.<br />
Man mag sich fragen: Ist das nicht unsinnig? Man k&ouml;nnte die M&uuml;hle doch direkt mit Strom antreiben. Und: Was hat das mit Elektrizit&auml;t zu tun? Die Antwort: Egal, ob man die M&uuml;hle mit Wasser oder mit Strom antreibt: Die Abl&auml;ufe, die dahinter stecken, sind die gleichen.</p>
<p><strong>1) Das geschlossene System</strong></p>
<p>Das Wasser, das in unserem Beispiel im Kreis flie&szlig;t, besteht aus vielen Millionen Wassermolek&uuml;len. Genauso besteht elektrischer Strom aus vielen Ladungstr&auml;gern, die durch elektrisch leitf&auml;higes Material flie&szlig;en. Im Alltag bestehen fast alle Leiter (Kabel, Steckdosen) aus Metall, das von negativ geladenen Elektronen durchflossen wird.<br />
Dabei ist ein konstanter Fluss genau wie im Kanal nur m&ouml;glich nur m&ouml;glich, wenn das kreisf&ouml;rmige System geschlossen ist. Nur, wenn kein Wasser aus dem System herausflie&szlig;t, kann die Pumpe dauerhaft die Wasserm&uuml;hle antreiben.<br />
Eine weitere Tatsache: Die Zahl der Elektronen, die etwa von einer Batterie in ein Kabel &uuml;bertreten, ist genauso gro&szlig; wie die Zahl der Elektronen, die am anderen Pol aus dem Kabel zur&uuml;ck in die Batterie gelangen – alles nat&uuml;rlich nur unter der Annahme, dass der Stromkreis geschlossen ist.<br />
Batterien oder Kraftwerke erzeugen zudem keine Elektronen, sondern setzen sie nur in Bewegung. Dies ist auch im Fall einer Wasserpumpe so.</p>
<p><strong></strong></p>
<div id="attachment_35649" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-35649" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/131525_r_k_by_siegfried-baier_pixelio-300x200.jpg" alt="In unserem Beispiel entspricht die Geschwindigkeit des Wassers der Spannung eines Stromkreises. Foto: Siegfried Baier / pixelio.de" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">In unserem Beispiel entspricht die Geschwindigkeit des Wassers der Spannung eines Stromkreises. Foto: Siegfried Baier / pixelio.de</p></div>
<p><strong>2) Die elektrische Spannung</strong><br />
Das Ph&auml;nomen, das Elektronen aus Batterien heraus, durch Kabel hindurch und zur&uuml;ck zur Batterie wandern l&auml;sst, nennt man elektrische Spannung. In unserem Gedankenexperiment entspricht die Spannung der von der Pumpe ausgehenden Kraft bzw. der daraus resultierenden Geschwindigkeit des Wassers. Die Einheit der Ladung ist das nach dem italienischen Elektrotechniker Alessandro Volta benannte Volt. Sie wird berechnet, indem die Energie, die zur Verschiebung eines Ladungstr&auml;gers n&ouml;tig ist, durch ebenjenen Ladungstr&auml;ger geteilt wird.</p>
<p><strong>3) Die Stromst&auml;rke</strong><br />
Die elektrische Stromst&auml;rke ist eine Kenngr&ouml;&szlig;e daf&uuml;r, wie viele Ladungen (in Metallkabeln Elektronen) in einer bestimmten Zeit einen Abschnitt des Leiters passieren. Gemessen wird die Stromst&auml;rke in Ampere – zu Ehren des franz&ouml;sischen Mathematikers André-Marie Ampère. In unserem Experiment entspricht die Stromst&auml;rke also der Menge des Wassers, die in einer bestimmten Zeit die M&uuml;hle passiert.</p>
<p><strong>4) Der Widerstand</strong><br />
In einem stromdurchflossenen elektrischen Leiter sto&szlig;en die Ladungstr&auml;ger h&auml;ufig mit den Atomen des Leiters zusammen. Dabei geht Energie verloren, der Leiter wird warm. Physiker sagen: Er setzt dem Stromfluss einen Widerstand entgegen. Wie gro&szlig; der Widerstand eines Leiters ist, wird in Ohm angegeben, einer physikalischen Gr&ouml;&szlig;e, deren Name auf den deutschen Physiker Georg Simon Ohm zur&uuml;ckgeht.<br />
Eine einfache Ver&auml;nderung des Gedankenexperiments erkl&auml;rt &uuml;brigens auch den Widerstand: An bestimmten Stellen im Kanal befinden sich Hindernisse wie Wehre oder Stromschnellen, an denen sich das Wasser staut. Dort muss mehr Kraft (Spannung) wirken, um die durchgeschleuste Menge an Wasser (Stromst&auml;rke) konstant zu halten.</p>


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		</item>
		<item>
		<title>Wenn Strom weniger als Nichts kostet</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/30/06/2010/wenn-strom-weniger-als-nichts-kostet/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 07:46:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pflichtlektuere</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[campusmedien unter strom]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=35982</guid>
		<description><![CDATA[Immer wieder rutschen die Preise f&#252;r Strom in Deutschland ins Minus. Gro&#223;kunden bekommen also Geld daf&#252;r, dass sie  Strom abnehmen. Und was hat der Endverbraucher davon?


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			<content:encoded><![CDATA[<p>In Deutschland herrscht zur Zeit verkehrte Welt. Immer wieder rutschen die Preise f&uuml;r Strom ins Minus. Gro&szlig;kunden bekommen also Geld daf&uuml;r, dass sie  Strom abnehmen. Wie das sein kann und was das f&uuml;r Otto Normalverbraucher bedeutet, damit hat sich Eldoradio Reporterin Carolin Bredendiek  auseinandergesetzt.</p>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/100629_cb_negativestrompreisefertig.mp3">Radiobeitrag: Negative Strompreise</a></div>
<p>Weitere interessante Radiobeitr&auml;ge rund um das Thema Strom als Podcasts auf<strong> <a href="http://www.eldoradio.de/podcast/podcast.php?sel=sendung&amp;idx=25" target="_blank">eldoradio*</a></strong>.</p>
<p>Teaserbild: Dieter Sch&uuml;tz/pixelio.de</p>


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		</item>
		<item>
		<title>Elektroautos - Mobile der Zukunft</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/30/06/2010/elektroautos-mobile-der-zukunft/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/30/06/2010/elektroautos-mobile-der-zukunft/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 07:45:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pflichtlektuere</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[aus dem labor]]></category>

		<category><![CDATA[campusmedien unter strom]]></category>

		<category><![CDATA[Do1]]></category>

		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

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		<category><![CDATA[Elektromobil]]></category>

		<category><![CDATA[Strom]]></category>

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		<description><![CDATA[Elektroautos k&#246;nnten die Fortbewegungsmittel der Zukunft sein. Aber wer ist selbst schon mal eines gefahren? Sola H&#252;lsewig und Heike Mohr vom Fernsehsender Do1.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_35785" class="wp-caption alignleft" style="width: 193px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/unbenannt-2.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-35785" title="Elektroauto" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/unbenannt-2-250x250.jpg" alt="Elektromobile - Autos der Zukunft. Foto: ddp" width="183" height="183" /></a><p class="wp-caption-text">Elektromobile - Autos der Zukunft. Foto: ddp</p></div>
<p><strong>Elektroautos k&ouml;nnten die Fortbewegungsmittel der Zukunft sein. Aber wer ist selbst schon mal eines gefahren? </strong></p>
<p>Gerd Petrusch, Friseur aus Dortmund, ist schon seit 20 Jahren &uuml;berzeugter &#8220;Solarmobilist&#8221;. Sola H&uuml;lsewig und Heike Mohr vom Fernsehsender Do1 sind bei ihm eingestiegen - und haben sich au&szlig;erdem auf dem Duisburger Campus informiert: Hier  k&ouml;nnen Probanden am Simulator &uuml;ber die virtuelle A 40 cruisen. So gewinnen die Forscher Erkenntnisse &uuml;ber das Fahrverhalten am Steuer eines Elektroautos.</p>
<p>Den Fernsehbeitrag und weitere spannende Beitr&auml;ge rund um das Thema Strom vom Campusfernsehsender do1:</p>
<p style="text-align: center;">[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.pflichtlektuere.com/30/06/2010/elektroautos-mobile-der-zukunft/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><a href="http://www.do1-tv.de/" target="_blank">www.do1-tv.de</a></p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein Tag ohne Strom</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/30/06/2010/ein-tag-ohne-strom/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/30/06/2010/ein-tag-ohne-strom/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 07:44:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pflichtlektuere</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[aus dem labor]]></category>

		<category><![CDATA[campusmedien unter strom]]></category>

		<category><![CDATA[Do1]]></category>

		<category><![CDATA[Eldoradio]]></category>

		<category><![CDATA[Selbstversuch]]></category>

		<category><![CDATA[Strom]]></category>

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		<description><![CDATA[Kein Computer, kein Radio, kein Telefon und nicht einmal die Kaffeemaschine funktioniert. Ein Tag ohne Strom kann lang werden - oder kurz, denn die Sonne bestimmt, wann er vorbei ist. Wir haben f&#252;r euch einen Tag ohne Strom verbracht. Erfahrungen eines Selbstversuchs.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kein Computer, kein Radio, kein Telefon und nicht einmal die Kaffeemaschine funktioniert. Ein Tag ohne Strom kann lang werden - oder kurz, denn die Sonne bestimmt, wann er vorbei ist. Wir haben f&uuml;r euch einen Tag ohne Strom verbracht. Erfahrungen eines Selbstversuchs.</p>
<p>Wie wichtig Strom f&uuml;r uns ist, realisieren wir meist erst dann, wenn er nicht mehr flie&szlig;t. Schon das Kaffeekochen am Morgen wird zur Qual, Freunde anrufen ist unm&ouml;glich und im Winter enden die Abende fr&uuml;h oder im Kerzenschein.<br />
Einen Tag ohne Strom haben zwei Reporterinnen verbracht. Ihre Erlebnisse und Erfahrungen schildern sie hier:</p>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/ein-tag-ohne-strom-horspiel.mp3">Radiobeitrag: H&ouml;rspiel - Ein Tag ohne Strom</a></div>
<div style="margin-top:15px"></div>
<p>Weitere spannende Beitr&auml;ge rund um das Thema Strom findet ihr als Podcasts auf<strong> <a href="http://www.eldoradio.de/" target="_blank">eldoradio*</a></strong>.</p>
<p>Einen Fernsehbeitrag zum gleichen Thema gibt es hier zu sehen:</p>
<p style="text-align: center;">[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.pflichtlektuere.com/30/06/2010/ein-tag-ohne-strom/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p>Teaserbild: Alfred Borchard/pixelio.de</p>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
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