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	<title>pflichtlektüre &#187; auf dem konto</title>
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	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 08:59:18 +0000</pubDate>
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		<title>Warum Studenten Blut spenden sollten</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 17:12:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pflichtlektuere</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>

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		<category><![CDATA[TU Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Uni]]></category>

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		<description><![CDATA[Sich eine Nadel in den Arm stechen lassen und dabei zusehen, wie das eigene Blut in einen Beutel flie&#223;t? Davor schrecken viele zur&#252;ck. Doch gerade junge Menschen sind gesuchte Spender. 


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Beitrag von Julia Kn&uuml;bel</em></p>
<p><strong>Dass Blutspenden irgendwie wichtig ist, wei&szlig; jeder. Und sp&auml;testens seit Doktor House hat auch jeder schon mal eine Blutkonserve gesehen. Doch wer kann eigentlich spenden? Und wo?  Und wie l&auml;uft so eine Spende ab? Das Deutsche Rote Kreuz war am Berufskolleg in Hacheney und hat die Sch&uuml;ler dort zum Spenden motiviert. Bald sind die Rot-Kreuz-Helfer auch wieder an der Uni Dortmund. Warum man dort vorbeischauen sollte.</strong></p>
<div id="attachment_86638" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/_dsc0028.jpg"><img class="size-medium wp-image-86638" title="Dr. Theodore Wienecke ist &Auml;rztin und unterst&uuml;tzt das Deutsche Rote Kreuz seit 20 Jahren bei Blutspendeterminen. Fotos: Julia Kn&uuml;bel" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/_dsc0028-300x199.jpg" alt="Dr. Theodore Wienecke ist &Auml;rztin und unterst&uuml;tzt das Deutsche Rote Kreuz seit 20 Jahren bei Blutspendeterminen. Fotos: Julia Kn&uuml;bel" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Dr. Theodore Wienecke ist &Auml;rztin und unterst&uuml;tzt das Deutsche Rote Kreuz seit 20 Jahren bei Blutspendeterminen. Fotos: Julia Kn&uuml;bel</p></div>
<p>Der Wunschspender von Frau Dr. Theodore Wienecke wiegt mindestens 50 Kilogramm, ist &auml;lter als 18, hat eine K&ouml;rpertemperatur zwischen 36 und 37,5 Grad und einen Puls von 50 bis 110 Schl&auml;gen pro Minute. Theodore Wienecke unterst&uuml;tzt seit mehr als 20 Jahren das Rote Kreuz bei Blutspende-Aktionen. Als &Auml;rztin &uuml;berwacht sie die Blutabnahme und schreitet ein &#8220;wenn jemandem mal schwindelig wird&#8221;.</p>
<p>Mehrmals die Woche ruft das Rote Kreuz zum Blutspenden auf. Am heutigen Freitag waren die Helfer im Paul-Ehrlich-Berufskolleg in Dortmund Hacheney unterwegs, um die Sch&uuml;ler dort zum Spenden zu motivieren. Ob die aber alle Wunschkriterien erf&uuml;llen, wissen sie selbst nicht. &#8220;Keine Angst&#8221;, meint Theodore Wienecke, &#8220;diese Werte hat jeder gesunde Mensch. Wer keine schwerwiegende Erkrankung hat, kann spenden.&#8221;</p>
<p><strong>Jeder Erstspender bekommt einen Ausweis</strong></p>
<p>Die meisten Sch&uuml;ler sind gerade erst vollj&auml;hrig geworden und Erstspender. Sie m&uuml;ssen einen Fragebogen ausf&uuml;llen und ihre Personalien angeben. So fragen die Helfer m&ouml;gliche Vorerkrankungen ab und die Spender bekommen einen Ausweis. Bei der n&auml;chsten Spende muss der dann nur noch vorgezeigt werden.</p>
<div id="attachment_86639" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/_dsc0051.jpg"><img class="size-medium wp-image-86639" title="500 Milliliter Blut laufen in f&uuml;nf bis zehn Minuten in die Konserve." src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/_dsc0051-300x199.jpg" alt="500 Milliliter Blut laufen in f&uuml;nf bis zehn Minuten in die Konserve. " width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">500 Milliliter Blut laufen in f&uuml;nf bis zehn Minuten in die Konserve. </p></div>
<p>Im n&auml;chsten Schritt werden Temperatur und Blutdruck gemessen und der H&auml;moglobinwert im Blut bestimmt. &#8220;Wir m&uuml;ssen pr&uuml;fen, ob der Spender zu einer Spende gesundheitlich in der Lage ist&#8221;, erkl&auml;rt die &Auml;rztin. Ist das sicher, geht es zur Blutspende. Die dauert ungef&auml;hr f&uuml;nf bis zehn Minuten. Und danach wird gefr&uuml;hst&uuml;ckt. Schlie&szlig;lich hat der K&ouml;rper nun die Aufgabe, das abgenommene Blut zu ersetzen. F&uuml;r die immerhin 500ml braucht ein Mensch im Schnitt vier Wochen.</p>
<p>Damit endet die Aufgabe des Spenders. Die &Auml;rzte schicken das Blut ins Labor. Heute geht das Blut nach Hagen. Im Labor wird es untersucht und die roten Blutk&ouml;rperchen werden vom Blutplasma getrennt. Frau Wienecke erkl&auml;rt: &#8220;Wir geben dem Patienten immer nur das, was er auch braucht. Durch die Untersuchung verhindern wird, dass der Empf&auml;nger negativ auf das Blut reagiert, etwa weil noch Antik&ouml;rper vom Spender vorhanden sind.&#8221; Nach dem Laborcheck wird das Blut an die umliegenden Krankenh&auml;user verteilt. Eine Blutkonserve h&auml;lt sich bis zu 49 Tagen, danach sind die roten Blutk&ouml;rperchen abgestorben und die Spende kann nicht mehr verwendet werden. Aber so lange h&auml;lt eine Konserve sowieso nicht. Nach ein paar Tagen wird die Spende fast immer gebraucht. Die meisten Blutkonserven bekommen Tumorpatienten. Bei Krebserkrankungen wird durch die Strahlentherapie die Blutbildung beeintr&auml;chtigt. Wenn der K&ouml;rper nicht mehr genug eigenes Blut produzieren kann, kommt die Spende zum Einsatz. Auch bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden viele Konserven ben&ouml;tigt. Nur einen Bruchteil brauchen &Auml;rzte bei Verletzungen, etwa bei Unfallopfern.</p>
<div id="attachment_86642" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/_dsc0043.jpg"><img class="size-medium wp-image-86642 " title="Am Anfang jeder Blutspende muss eine Vene gefunden werden. Bei dieser Sch&uuml;lerin war das gar nicht so einfach." src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/_dsc0043-300x199.jpg" alt="Am Anfang jeder Blutspende muss eine Vene gefunden werden. Bei dieser Sch&uuml;lerin war das gar nicht so einfach." width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Am Anfang jeder Blutspende muss eine Vene gefunden werden. Bei dieser Sch&uuml;lerin war das gar nicht so einfach.</p></div>
<p><strong>Junge Spender sind gesucht</strong></p>
<p>&#8220;Wegen Konservenmangel wird auch schon mal eine OP verschoben, aber f&uuml;r Notsituationen haben wir immer genug da&#8221;, sagt Frau Wienecke und ruft damit gleichzeitig zu mehr Spenden auf. „Besonders junge Leute suchen wir, weil die lange und kontinuierlich spenden k&ouml;nnen.&#8221; Wer spenden will, muss vor allem gesund sein. &#8220;Und das ist bei jungen Leuten nun mal eher gegeben.&#8221; Schon ein Schnupfen kann dazu f&uuml;hren, dass die Helfer den Spender bitten m&uuml;ssen beim n&auml;chsten Mal wieder zukommen.</p>
<p>Das Deutsche Rote Kreuz ist auch immer wieder an der Uni unterwegs. Letzte Woche konnten Studenten an der TU Dortmund Blut spenden. Und die Resonanz war gut. &#8220;Bis zu 90 Spender sind pro Tag gekommen&#8221;, sagt Gerda Tillmann vom DRK-Kreisverband Dortmund. Die n&auml;chsten Termine sind im April. Frauen d&uuml;rfen vier Mal im Jahr spenden, M&auml;nner sechs Mal. Danach richtet das Rote Kreuz die Termine aus.</p>
<p><strong>Jeder hat andere Gr&uuml;nde spenden zu gehen</strong></p>
<p>Die Motive zum Spenden sind so unterschiedlich wie die Menschen selbst. Manche wollen anderen Menschen helfen oder kommen aus Gewohnheit immer wieder. Auch die preiswerte Blutuntersuchung wird als Grund angef&uuml;hrt. Die Sch&uuml;ler am Berufskolleg wollen einfach Gutes tun und „die Freistunde mitnehmen, ist doch klar.&#8221; Alexander Kopatz grinst, als er das sagt. Er hat zum ersten Mal gespendet. &#8220;Vielleicht brauche ich ja selbst mal Blutkonserven und dann bin ich froh, wenn andere gespendet haben.&#8221;</p>
<p>Die Empf&auml;nger bekommen je nach Erkrankung zwischen zwei und zwanzig Konserven. Eine Konserve enth&auml;lt zirka 250-300 Milliliter. Das entspricht der Menge an roten Blutk&ouml;rperchen, die ein Spender abgegeben hat. Blut von nur einer Konserve kann der K&ouml;rper selbst nachbilden, erst ab dann muss Blut zugef&uuml;hrt werden.</p>
<p>Die Spender am Berufskolleg schauen anfangs noch etwas skeptisch, sind sich dann aber einig, dass Blutspenden gar nicht so schlimm ist. &#8220;Schlie&szlig;lich sind wir Lebensretter.&#8221;</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;">Die n&auml;chsten Spendetermine an der TU-Dortmund: 16. bis 20. April, jeweils von 10 bis 15 Uhr am Vogelpothsweg 85</p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.blutspendedienst-west.de/" target="_blank">Homepage des DRK-Blutspendedienst West</a></p>
<p style="color: white;">
</div>
<h2><span style="font-family: mceinline;"><br />
</span></h2>
<h2><strong>Was TU-Studenten &uuml;ber&#8217;s Blutspenden denken:</strong></h2>
<div id="attachment_86690" class="wp-caption alignleft" style="width: 129px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/dsc0077.jpg"><img class="size-medium wp-image-86690 " title="Myrel Alsayegh." src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/dsc0077-199x300.jpg" alt="Myrel Alsayegh." width="119" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Myrel Alsayegh.</p></div>
<p><strong>Myrel Alsayegh, 26, studiert im 1. Mastersemester Automation and Robotics:</strong></p>
<p><em>&#8220;Ich finde Blutspenden wichtig, denn vielleicht brauche ich ja auch mal eine Spende. Ich war schon drei Mal Blut spenden, in meiner Heimat in Syrien. Eine meiner Freundinnen war letzte Woche hier an der Uni, aber da war ich noch nicht in Deutschland.&#8221;</em></p>
<div id="attachment_86686" class="wp-caption alignright" style="width: 129px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/dsc0067.jpg"><img class="size-medium wp-image-86686 " title="Jan Trost." src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/dsc0067-199x300.jpg" alt="Jan Trost." width="119" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Jan Trost.</p></div>
<p><strong>Jan Trost, 22, studiert Logistik im 3. Semester:</strong></p>
<p><em>&#8220;Ich habe noch nie Blut gespendet. Ich habe geh&ouml;rt, dass man danach nicht mehr so leistungsf&auml;hig ist und dazu habe ich im Moment einfach keine Zeit, weil ich lernen muss.&#8221;</em></p>
<div id="attachment_86687" class="wp-caption alignleft" style="width: 129px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/dsc0070.jpg"><img class="size-medium wp-image-86687 " title="Sabrina Sch&uuml;tzmann." src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/dsc0070-199x300.jpg" alt="Sabrina Sch&uuml;tzmann." width="119" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Sabrina Sch&uuml;tzmann.</p></div>
<p><strong>Sabrina Sch&uuml;tzmann, 20, studiert im 1. Semester Lehramt Mathe und Philosophie:</strong></p>
<p><em>&#8220;Ich bin noch nicht zum Blutspenden gekommen, weil ich sehr viel krank bin. Aber wenn ich im April gesund bin, dann werde ich auf jeden Fall zum Spendentermin an der Uni gehen.&#8221;</em></p>
<div id="attachment_86688" class="wp-caption alignright" style="width: 129px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/dsc0075.jpg"><img class="size-medium wp-image-86688 " title="Patrick Schramowski." src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/dsc0075-199x300.jpg" alt="Patrick Schramowski." width="119" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Patrick Schramowski.</p></div>
<p><strong>Patrick Schramowski, 21, studiert im 2. Semester Informatik:</strong></p>
<p><em>&#8220;Ich war schon sechs Mal Blut spenden. Angefangen habe ich in meiner Bundeswehrzeit und jetzt gehe ich regelm&auml;&szlig;ig in die Klinik am Westenhellweg. Dort bekomme ich 20 Euro f&uuml;r&#8217;s Spenden, aber das ist f&uuml;r mich nicht der Hauptgrund. Wenn ich mal auf eine Spende angewiesen bin, w&uuml;nsche ich mir ja auch, dass jemand gespendet hat.&#8221;</em></p>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wissenswert: Aghet - V&#246;lkermord an den Armeniern</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/29/01/2012/wissenswert-aghet-voelkermord-an-den-armeniern/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/29/01/2012/wissenswert-aghet-voelkermord-an-den-armeniern/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 16:46:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Ziser</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Essen]]></category>

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		<description><![CDATA["Aghet" (dt.: Katastrophe) bezeichnet den V&#246;lkermord an hunderttausenden Armeniern. Ein Gesetz in Frankreich sorgt f&#252;r Debatten dar&#252;ber.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><strong></strong></p>
<div id="attachment_74616" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/entwurf1-neu2.jpg"><img class="size-full wp-image-74616" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/entwurf1-neu2.jpg" alt="Foto: flickr.com/Karen Roe, Rafael Robles L, Lars Kasper, NASA Goddard Photo and Video; Montage: Marc Patzwald, Teaserfoto: flickr.com/poniblog" width="600" height="200" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Foto: flickr.com/Karen Roe, Rafael Robles L, Lars Kasper, NASA Goddard Photo and Video; Montage: Marc Patzwald, Teaserfoto: flickr.com/poniblog</p></div>
<p><strong>Die Leugnung des V&ouml;lkermordes an den Armeniern im Osmanischen Reich soll in Frankreich unter Strafe gestellt werden. Doch die Regierung der T&uuml;rkei leugnet diesen V&ouml;lkermord bis heute, obwohl er als wissenschaftlich erwiesen gilt. Wie kam es zur Vernichtung nahezu eines ganzen Volkes?</strong></p>
<p class="MsoNormal">Das Osmanische Reich war ein Vielv&ouml;lkerstaat, der wie viele andere dieser Staaten durch die Nationalismusbewegung im 19. Jahrhundert von innen auseinanderzufallen drohte. Grundlage des Osmanischen Rechtssystems war der Islam – es unterschied ausdr&uuml;cklich zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen. Dabei waren l&auml;ngst nicht alle Einwohner des Osmanischen Reichs Muslime: Ungef&auml;hr 40 Prozent der Einwohner Anatoliens, in etwa das Gebiet der heutigen T&uuml;rkei, waren Christen.</p>
<div id="attachment_85626" class="wp-caption alignright" style="width: 226px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/armeniansondeportationmarchklein.jpg"><img class="size-medium wp-image-85626" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/armeniansondeportationmarchklein-216x300.jpg" alt="Dieses Foto zeigt eine armenische Witwe mit ihren Kindern im Jahr 1899. Quelle: George Grantham Bain collection." width="216" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Dieses Foto zeigt eine armenische Witwe mit ihren Kindern im Jahr 1899. Quelle: George Grantham Bain collection.</p></div>
<p class="MsoNormal">Diese Nicht-Muslime waren f&uuml;r die Muslime, die einen islamischen Nationalstaat anstrebten, nicht akzeptabel. Dass sie seit 1839 rechtlich gleichgestellt waren, machte die Sache f&uuml;r die Muslime damals nur noch unertr&auml;glicher.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Nationalismus plus Religion gleich Ideologie</strong></p>
<p class="MsoNormal">Der V&ouml;lkermord an den Armeniern war die Konsequenz des ideologischen Plans, eine homogene muslimisch-t&uuml;rkische Heimat zu schaffen – von Istanbul bis an die chinesische Mauer. Der Nationalismus als Gesellschaftsmodell und die Weltanschauung, dass Muslime die besseren Menschen seien - das verhinderte eine Integration in einen gemeinsamen t&uuml;rkischen Nationalstaat.</p>
<p class="MsoNormal">Haupts&auml;chlich in den Jahren 1915 und 1916, mitten in der Phase der Transformation vom Osmanischen Vielv&ouml;lkerstaat in einen t&uuml;rkischen Nationalstaat, wurden mehrere Hunderttausend Armenier durch Massaker und Todesm&auml;rsche get&ouml;tet. Sie wurden in ihren Hauptsiedlungsgebieten zusammen getrieben und dann entweder sofort ermordet, oder auf eine Wanderung durch das Gebirge geschickt. Ziel dieser M&auml;rsche war nicht die Umsiedlung der Armenier, sondern die Vernichtung des ganzen Volkes.</p>
<p class="MsoNormal">Sch&auml;tzungen &uuml;ber die Opferzahlen gehen weit auseinander, da auch die Angaben &uuml;ber die Anzahl der Christen im Osmanischen Reich nicht sicher sind. Die Opferzahlen reichen von 300.000 bis 1,5 Millionen.</p>
<p class="MsoNormal">Vladimir Iliescu, Geschichtsprofessor und Osteuropaexperte an der RWTH Aachen, rechnet mit ungef&auml;hr einer Million Opfern: „Man muss wissen, dass es bereits in den letzten Jahren des neunzehnten Jahrhunderts kleiner Progrome gab.“ Der Gro&szlig;teil der Get&ouml;teten sei aber w&auml;hrend des ersten Weltkriegs umgekommen. „Da die Armenier christlich-orthodox waren, bezichtigten die T&uuml;rken sie, die ebenfalls christliche Sowjetunion im Krieg zu unterst&uuml;tzen.“</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Das Thema ist l&auml;ngst nicht aufgearbeitet</strong></p>
<p class="MsoNormal">Bis heute ist das armenische Selbstverst&auml;ndnis stark durch dieses Vernichtungstrauma gepr&auml;gt.  „Sie empfinden sich als verfolgtes Volk“, erkl&auml;rt Professor Iliescu. F&uuml;r die Armenier verschlimmere sich das Trauma durch die Leugnung immer weiter. Dadurch setze sich die genozidale Politik fort und den Opfern werde ihre Geschichte genommen. Bis heute k&auml;mpfen die Armenier beharrlich um die Anerkennung des V&ouml;lkermords durch die T&uuml;rkei. Diese reagierte jedoch negativ auf das neue franz&ouml;sische Gesetz, das die Leugnung unter Strafe stellt und legte die Milit&auml;rbeziehungen mit Frankreich auf Eis.</p>
<p class="MsoNormal">In der T&uuml;rkei kann man n&auml;mlich sogar daf&uuml;r bestraft werden, die Vorg&auml;nge der Jahre 1915/16 als Genozid zu bezeichnen. „Viele T&uuml;rken sind sogar aufgrund von falscher Propaganda fest davon &uuml;berzeugt, dass die Armenier die T&uuml;rken verfolgt haben und nicht andersherum. Aber das ist falsch“, erl&auml;utert Iliescu.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color: white;">
<p style="color: white;"><strong>eldoradio: </strong><a href="http://www.eldoradio.de/podcast/item.php?idx=3081&amp;sel=ressort&amp;selidx=17" target="_blank">Wo ist es verboten, was zu leugnen?</a></p>
<p style="color: white;"><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> <a href="http://www.pflichtlektuere.com/20/01/2012/dns-changer/" target="_blank">Wissenswert - Sch&auml;dlicher Trojaner</a></p>
<p style="color: white;"><strong>pflichtlekt&uuml;re: </strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/13/01/2012/wissenswert-keime-im-fleisch/">Wissenswert - Keime im Fleisch</a></p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Duell: L&#228;ngere Laden&#246;ffnungszeiten - ja oder nein?</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/27/01/2012/duell-laengere-ladenoeffnungszeiten-ja-oder-nein/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/27/01/2012/duell-laengere-ladenoeffnungszeiten-ja-oder-nein/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 17:40:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pflichtlektuere</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Duell am Donnerstag]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[auf dem konto]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[24 Stunden geöffnet]]></category>

		<category><![CDATA[Öffnungszeit]]></category>

		<category><![CDATA[Kaufen]]></category>

		<category><![CDATA[laden]]></category>

		<category><![CDATA[Shopping]]></category>

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		<description><![CDATA[Abends um kurz vor zehn noch schnell was im Supermarkt kaufen - ob praktisch, oder unn&#246;tig kl&#228;ren zwei pflichtlekt&#252;re-Reporter im Duell.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/das-duell-henrik-vs-janna.jpg"><img class="size-full wp-image-84545 aligncenter" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/das-duell-henrik-vs-janna.jpg" alt="Duell Henrik vs Janna" width="600" height="200" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/das-duell-henrik-vs-janna.jpg"></a></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Der Diskurs &uuml;ber die Laden&ouml;ffnungszeiten hat in Deutschland Tradition. Seit 1900 bereits regelt der Staat den Ladenschluss mit Gesetzen –bis dahin war es &uuml;blich, dass die Gesch&auml;fte sieben Tage in der Woche offen waren. Mitte des 20. Jahrhunderts wurden die &Ouml;ffnungszeiten dann drastisch beschnitten, sp&auml;ter wieder liberalisiert. Eigentlich gibt es daf&uuml;r ein Bundesgesetz, aber jedes Land hat seine eigenen Regeln. In Nordrhein-Westfalen d&uuml;rfen Gesch&auml;fte unter der Woche &ouml;ffnen, wann sie wollen. Damit k&ouml;nnte bald Schluss sein: Die Regeln sollen wieder einmal &uuml;berpr&uuml;ft werden. Doch was ist eigentlich besser: Ein sp&auml;ter oder ein fr&uuml;her Ladenschluss? Das meinen unsere pflichtlekt&uuml;re Redakteure Henrik Veldhoen und Janna Corneli&szlig;en dazu:<br />
</strong></p>
<p><strong><!--EndFragment--></strong><strong></strong></p>
<table style="height: 694px;" border="0" width="656">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: right; background-color: white; border-spacing: 10px; width: 10px; border-color: white;"><strong>FR&Uuml;H</strong><strong> </strong></td>
<td style="background-color: white; border-spacing: 10px; width: 10px; border-color: white;"></td>
<td style="background-color: white; border-spacing: 10px; width: 10px; border-color: white;"><strong>SP&Auml;T</strong></td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color: white; border-spacing: 10px; width: 250px; vertical-align: top; border-color: white;">Rund um die Uhr einkaufen – das muss nicht sein. Ein Kompromiss ist, wie so oft, die L&ouml;sung: Die Gesch&auml;fte sollten von 7 bis 21 Uhr &ouml;ffnen. Das reicht vollkommen. Noch bis Mitte der Neunziger Jahre schloss die letzte Kasse um 18.30 Uhr, an Samstagen sogar um 14 Uhr. Und<strong> </strong>die Leute haben trotzdem etwas zu essen gehabt.Sp&auml;ter Ladenschluss rentiert sich nichtSicher, es gibt heute mehr Berufst&auml;tige, die bis in die sp&auml;ten<strong> </strong>Abendstunden arbeiten m&uuml;ssen. Aber niemand ist jeden Tag 14 Stunden am St&uuml;ck unterwegs. Zwischen 7 und 21 Uhr sollte jeder Zeit haben, in ein Gesch&auml;ft zu fahren.</p>
<p>Die verl&auml;ngerten &Ouml;ffnungszeiten rentieren sich nicht, argumentieren zudem die Gewerkschaften. So hat dieSupermarkt-Kette „Kaufland“ etwa nach rund einem Jahr ihren Ladenschluss von 24 auf 22 Uhr vorverlegt. Trotzdem: Eine gesetzliche Beschr&auml;nkung der &Ouml;ffnungszeiten ist wichtig. Denn die &Ouml;ffnungszeiten pendeln sich eben nicht von selbst ein.</p>
<p><strong>Von langen &Ouml;ffnungszeiten profitieren die Gro&szlig;en</strong></p>
<p>Der Grund: Konkurrenzdruck. Gerade kleine und mittelst&auml;ndische Unternehmen oder Fachh&auml;ndler sind chancenlos gegen eine gro&szlig;e Kette, deren Filiale einen Vollzeitbetrieb viel leichter stemmen kann. Von der 2006 in Kraft getretenen Liberalisierung der Laden&ouml;ffnungszeiten profitieren vor allem die Gro&szlig;en. <strong> </strong></p>
<p><strong>Angestellte sind die Leidtragenden</strong></p>
<p><strong> </strong> Leiden m&uuml;ssen unterdes die Angestellten. F&uuml;r sie sind die langen &Ouml;ffnungszeiten oftmals eine Belastung. Sie m&uuml;ssen sich an den Arbeitsplatz anpassen und flexibel sein – gerade f&uuml;r Eltern ist das nicht leicht. Auch hat der sp&auml;te Ladenschluss kaum Entlastung auf dem Arbeitsmarkt geschaffen: Statt mehr Stellen gebe es nun einfach mehr Zeitarbeiter im Handel, bem&auml;ngeln die Gewerkschaften.</p>
<p style="text-align: left;">Unser t&auml;gliches Leben, es wird immer schneller. Wir sind rund um die Uhr erreichbar, k&ouml;nnen zu jedem noch so entlegenen Winkel der Erde aufbrechen. Ein fr&uuml;herer Ladenschluss sorgt f&uuml;r ein wenig Ruhe am Abend. Das k&ouml;nnte uns als Menschen auch einfach mal gut tun.</p>
</td>
<td style="background-color: white; border-spacing: 10px; width: 10px; border-color: white;"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/07/das-duell-michael-versus-maren.jpg"> </a></td>
<td style="background-color: white; border-spacing: 10px; width: 250px; vertical-align: top; border-color: white;">Unser Feierabend verschiebt sich immer weiter nach hinten. Studenten haben teilweise bis 20 Uhr Vorlesungen. Muss man dann noch eine l&auml;ngere Strecke nach Hause pendeln, ist man vor neun oft nicht zuhause. Der Blick in den K&uuml;hlschrank ist dann erschreckend: Absolute Leere. Jetzt noch schnell zum Supermarkt einkaufen. Oder eben auch nicht. Werden die Ladungs&ouml;ffnungszeiten wieder verk&uuml;rzt, haben manche dann &uuml;berhaupt keine Chance mehr ihre M&auml;gen zu f&uuml;llen. Aus der Not heraus wird dann zu &uuml;briggeblieben Keksen oder Chips gegriffen. Und genau das wird ja angeprangert. Man soll sich doch ausgewogen ern&auml;hren.</p>
<p><span style="font-weight: normal;"><strong>Viele arbeiten gern </strong></span><span style="font-weight: normal;"><strong>abends</strong></span></p>
<p>Ein Argument gegen die &Ouml;ffnungszeiten nach 20 Uhr ist, dass die Mitarbeiter gesch&uuml;tzt werden sollen. Es gibt aber garantiert auch viele Menschen, die gerne abends Arbeiten. Wenn man Kinder hat und beide Elternteile arbeiten gehen, k&ouml;nnte einer die Kinder abends betreuen und der andere Tags&uuml;ber. Au&szlig;erdem h&auml;tten Studenten oder Sch&uuml;ler abends Zeit zum jobben und w&uuml;rden dann statt Kellnerjob eben im Supermarkt arbeiten.  Es w&auml;re einfach nicht mehr Zeitgem&auml;&szlig; wenn alle L&auml;den wieder um 20 Uhr die Pforten schlie&szlig;en. Nicht nur das Studium zieht sich immer mehr in den Abend hinein. Auch die Arbeitszeiten im Beruf sind schon lange von &Uuml;berstunden gepr&auml;gt.</p>
<p><strong>Lebensmittel wichtiger als Klamotten </strong></p>
<p>Man muss ganz klar zwischen Lebensmittelgesch&auml;ften und Klamottenl&auml;den unterscheiden. Noch etwas Essbares f&uuml;r den Abend zu ergattern ist nat&uuml;rlich wichtiger als seinem Drang nach Konsum nachzugehen. Hier k&ouml;nnte man auf die langen &Ouml;ffnungszeiten verzichten.  Der &#8220;b&ouml;se&#8221; Wirtschaftliche Aspekt sagt auch einiges &uuml;ber l&auml;ngere Zeiten aus. Es ist nachgewiesen, dass vor allem zwischen 20 Uhr und 22 Uhr die L&auml;den gut genutzt werden. Die Supermarktketten &#8220;REWE&#8221;  und &#8220;Penny&#8221; geben an, dass bis zu zehn Prozent des Wochenumsatzes zwischen 20 Uhr und 22 Uhr erwirtschaftet wird. Wenn die &Ouml;ffnungszeiten wieder verk&uuml;rzt werden droht ein Abbau von Stellen.  Wir leben einfach in einer Zeit, in der Verf&uuml;gbarkeit und lange N&auml;chte Standard sind. Diesen Umstand kann man sicherlich anprangern. Doch die Laden&ouml;ffnungszeiten sollten sich diesem Wandel anpassen, alles andere w&auml;re altmodisch und &uuml;berholt.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><img class="size-full wp-image-51479" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/das-duell-feeder.jpg" alt="das-duell-feeder" width="600" /></p>
<p><span style="color: #000000;">Foto: stockxchng/bizior, Montage: Steinborn/H&uuml;ckelheim/Br&uuml;ning, Teaserfoto: pixelio.de/tokamuwi<br />
</span></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>DAS DUELL:</strong></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/19/01/2012/duell-klausur-oder-hausarbeit/" target="_blank">Klausur oder Hausarbeit?</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/12/01/2012/duell-ist-freitag-der-13-ein-unglueckstag/" target="_blank">Ist Freitag der 13. ein Ungl&uuml;ckstag?</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/22/12/2011/duell-weihnach…der-christkind/" target="_blank">Weihnachtsmann oder Christkind?</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/15/12/2011/duell-weihnachtsklassiker-last-christmas-liebe-oder-hass/" target="_blank">&#8220;Last Christmas&#8221; - Liebe oder Hass?</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/08/12/2011/duell-kann-wetten-dass-ohne-gottschalk-weitergehen/" target="_blank">Kann &#8220;Wetten dass&#8221; ohne Gottschalk?</a></p>
<p style="color: white;">
</div>


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			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/27/01/2012/duell-laengere-ladenoeffnungszeiten-ja-oder-nein/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Geld sparen - Autos teilen</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/26/01/2012/geld-sparen-autos-teilen/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/26/01/2012/geld-sparen-autos-teilen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 15:51:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lara Schwenner</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Duisburg]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[auf dem konto]]></category>

		<category><![CDATA[im freizeitrausch]]></category>

		<category><![CDATA[Auto]]></category>

		<category><![CDATA[Carsharing]]></category>

		<category><![CDATA[Sparen]]></category>

		<category><![CDATA[teilen]]></category>

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		<description><![CDATA[Schlechtes Wetter, schwere Eink&#228;ufe, aber kein Auto zur Verf&#252;gung. F&#252;r Dennis Focke ist die perfekte L&#246;sung, ein Auto nur dann zu nutzen und zu bezahlen, wenn er es braucht.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Immer weniger junge Menschen m&ouml;chten ein eigenes Auto besitzen. Das belegte zuletzt eine Studie des KIT - Institut f&uuml;r Technologie in Karlsruhe. Die Gr&uuml;nde daf&uuml;r liegen auf der Hand: die Parkplatzsuche in Gro&szlig;st&auml;dten ist oft nervenaufreibend und die Staus in der Innenstadt sowieso. Nicht zu schweigen von den stetig ansteigenden Spritpreisen. Der Trend geht immer mehr dahin, sich Autos zu teilen. Dennis Focke macht seit einem halben Jahr Carsharing und ist begeistert von diesem Prinzip.</strong></p>
<p>Auf Deutsch bedeutet Carsharing &#8220;Autos teilen&#8221;. Die Idee dazu entstand schon in den sp&auml;ten 80er Jahren, 1988 ging die erste Carsharing-Organisation in Berlin an den Start. Das Ziel: mit mehreren Leuten ein Auto zu nutzen - und zwar nur dann, wenn man das Auto wirklich braucht. Gerade in den letzten Jahren hat sich das Prinzip &#8220;Carsharing&#8221; durchgesetzt. Laut Angaben des Bundesverbands f&uuml;r Carsharing gibt es mittlerweile in 270 deutschen St&auml;dten und Gemeinden Carsharing-Standorte.</p>
<div id="attachment_84956" class="wp-caption alignleft" style="width: 149px"><img class="size-medium wp-image-84956 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/dennis-focke-199x300.jpg" alt="Dennis Focke schreibt gerade seine Doktorarbeit an der Fakult&auml;t Bio -und Chemieingenieurwesen. Quelle: privat" width="139" height="210" /><p class="wp-caption-text">Dennis Focke schreibt gerade seine Doktorarbeit an der Fakult&auml;t Bio- und Chemieingenieurwesen. Foto: Dennis Focke, Teaserfoto: Thorben Wengert/pixelio.de</p></div>
<p><strong>Neueinsteiger<br />
</strong></p>
<p>Dennis Focke macht Carsharing in Dortmund. Die meisten Strecken f&auml;hrt Dennis mit seinem Fahrrad oder der Bahn. Ein eigenes Auto zu unterhalten macht f&uuml;r ihn also keinen Sinn. &#8220;Mir ist aufgefallen, dass ich zwischendurch aber mal ein Auto brauche.&#8221; Manchmal konnte sich Dennis von Freunden ein Auto leihen, doch das war nicht immer so einfach: &#8220;Manchmal braucht man ein Auto, wenn man zum Baumarkt will und was gr&ouml;&szlig;eres abholen m&ouml;chte. Aber dann braucht man auch mal einen Kombi und den haben die wenigsten.&#8221; Also hat sich Dennis nach Alternativen umgeschaut und ist auf das Carsharing in Dortmund gesto&szlig;en. &#8220;Jetzt kann ich mir flexibel ein Auto dann holen, wenn ich auch eins brauche, beispielsweise zum Einkaufen.&#8221;</p>
<p><strong>Wie funktioniert&#8217;s? </strong></p>
<div id="attachment_84849" class="wp-caption alignright" style="width: 294px"><strong><img class="size-full wp-image-84849 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/screenshot_standorte_carsharingdortmund.jpg" alt="Carsharing Stationen in Dortmund. Die gr&uuml;nen Autos symbolisieren geplante Stationen f&uuml;r die Zukunft. Quelle: screenshot" width="284" height="258" /></strong><p class="wp-caption-text">Carsharing Stationen in Dortmund. Die gr&uuml;nen Autos symbolisieren geplante Stationen f&uuml;r die Zukunft. Foto: willmobil.de</p></div>
<p>Jochen Will leitet in Dortmund das Carsharing Unternehmen &#8220;Willmobil&#8221;. An drei Stationen in der Dortmunder Innenstadt stehen seine Autos verteilt. Beim Carsharing bezahlt man nicht den verfahrenen Sprit, sondern einen Stunden- und Kilometerpreis, erkl&auml;rt Jochen Will. Zus&auml;tzlich f&auml;llt eine monatliche Grundgeb&uuml;hr an. Je nachdem, wieviel man f&auml;hrt, kann man zwischen zwei unterschiedlichen Tarifen w&auml;hlen: f&auml;hrt man &uuml;ber 100 Kilometer monatlich, lohnt sich der &#8220;Normaltarif&#8221;. In diesem Tarif ist zwar die Grundgeb&uuml;hr h&ouml;her, daf&uuml;r der Kilometerpreis geringer. Liegen die monatlichen Fahrten unter 100 Kilometer, ist der &#8220;Wenig-Fahr-Tarif&#8221; g&uuml;nstiger.Ein Nachteil dabei: die monatliche Grundgeb&uuml;hr muss man auch dann bezahlen, wenn das Leih-Auto einen Monat lang nicht genutzt wird. Allerdings ist diese Grundgeb&uuml;hr relativ gering. Bei Willmobil betr&auml;gt sie im &#8220;Wenigfahr-Tarif&#8221; sieben und im &#8220;Normaltarif&#8221; 19 Euro. Au&szlig;erdem gibt es keine Vertragsmindestlaufzeit.<br />
Das Carsharing lohnt sich also gerade als Erg&auml;nzung zu anderen Verkehrsmitteln, so Jochen Will: &#8220;Es ist einerseits einfach bequem. Man muss sich nicht um sein eigenes Auto k&uuml;mmern, au&szlig;er, dass man mal tanken muss oder nach l&auml;ngeren Autofahrten auch mal nach M&uuml;ll guckt. Wenn man nur sporadisch ein Auto nutzt, ist es auch einfach deutlich kosteng&uuml;nstiger.&#8221;</p>
<p><strong>Aufschlie&szlig;en, einsteigen, losfahren</strong></p>
<p>Dennis Focke nutzt das Auto nur sporadisch und ist deshalb seit einem halben Jahr bei &#8220;Willmobil&#8221; angemeldet. F&uuml;r seinen Geburtstag musste er neulich einen Gro&szlig;einkauf t&auml;tigen. Also buchte Dennis sich f&uuml;r einen Zeitraum seiner Wahl ein Auto beim Carsharing Unternehmen. Diese Buchung funktioniert ganz einfach &uuml;ber ein Internetportal: &#8220;Einfach einloggen und das Auto ausw&auml;hlen, welches man haben m&ouml;chte. Ist das Auto schon gebucht, kann man sich noch ein anderes Auto aussuchen. Wenn das auch nicht frei ist, muss man eventuell den Zeitraum anpassen. Meistens klappt das mit dem Buchen aber auch sehr kurzfristig.&#8221; Mit dem Rad ist Dennis in f&uuml;nf Minuten an der n&auml;chsten Carsharing - Station und kann dann direkt losfahren. Nachdem alle Erledigungen get&auml;tigt sind, stellt Dennis das Auto wieder an der Carsharing-Station ab und f&auml;hrt mit seinem Fahrrad nach Hause.</p>
<p><strong>Zeit ist Geld</strong></p>
<p>Bevor man ein Auto beim Carsharing nutzt, sollte man sich genau &uuml;berlegen wohin es gehen soll und wie lange die Fahrt dauern wird. Schlie&szlig;lich bezahlt man pro Stunde und Kilometer. Denn wenn man es eilig hat, kommt oft etwas dazwischen. So auch bei Dennis: &#8220;Ich musste dringend Tauchausr&uuml;stung zu meinem Verein zur&uuml;ckbringen. Als ich zur Carsharing Station kam, war der komplette Weg um das Auto herum aufgerissen - Baustelle.&#8221; Lustig fand Dennis das nicht, schlie&szlig;lich war ihm der Weg zu seinem gebuchten Auto komplett versperrt. &#8220;Zum Gl&uuml;ck habe ich dann den kleinen abgesteckten Weg am Rand der Baustelle entdeckt. Dort konnte ich mich durchzw&auml;ngen und zum Auto gelangen. Die Mail vom Carsharing - Unternehmen mit dem Hinweis zu Baustelle hab ich nat&uuml;rlich erst abends gelesen, als es schon zu sp&auml;t war. Dort stand auch, dass die Zufahrt von der anderen Seite frei ist. Aber letztendlich hat ja alles noch gut geklappt.&#8221; Zur Not h&auml;tte Dennis seine Buchung aber auch per Telefonanruf noch verl&auml;ngern k&ouml;nnen.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color: white;"><strong><span style="font-weight: normal;">Web: </span><span style="color: #000000; font-family: mceinline, 'Times New Roman', 'Bitstream Charter', Times, serif; font-weight: normal;"><a href="http://www.carsharing.de/">Seite des Bundesverbands Carsharing e.V.</a></span></strong></p>
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Private Krankenversicherung: Zur Kasse gebeten</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/01/01/2012/private-krankenversicherung-zur-kasse-gebeten/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/01/01/2012/private-krankenversicherung-zur-kasse-gebeten/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 23:06:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vanessa Martella</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Duisburg]]></category>

		<category><![CDATA[Essen]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[auf dem konto]]></category>

		<category><![CDATA[enversicherung]]></category>

		<category><![CDATA[Familienversicherung]]></category>

		<category><![CDATA[gesetzlich]]></category>

		<category><![CDATA[privat]]></category>

		<category><![CDATA[Regelstudienzeit]]></category>

		<category><![CDATA[Vollversicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Studienstart f&#228;llt die Wahl der Krankenversicherung: Privat oder gesetzlich? Das gilt bis zum Ende des Studiums und kann zu ungewollten &#220;berraschungen f&#252;hren. 


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenig Wartezeiten, ausf&uuml;hrliche Beratung und Chefarzt-Behandlung im Krankenhaus - die Vorteile einer privaten Krankenversicherung sind bekannt. Zum Studienstart m&uuml;ssen Studenten sich zwischen der privaten und der gesetzlichen Versicherung entscheiden. Die Wahl f&auml;llt h&auml;ufig intuitiv: Wer privat versichert war, bleibt in der Regel dabei. </strong></p>
<div id="attachment_81003" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-81003 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/477552_original_r_k_b_by_chris-beck_pixeliode-300x200.jpg" alt="Wenn die Familienversicherung ausl&auml;uft, kann es f&uuml;r Studenten in einer privaten Versicherung teuer werden. Foto: Chris Beck/pixelio.de" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Wenn die Familienversicherung ausl&auml;uft, kann es f&uuml;r Studenten in einer privaten Versicherung teuer werden. Foto: Chris Beck/pixelio.de</p></div>
<p>So auch André. Sein Name wurde ge&auml;ndert, denn das Thema Versicherung ist dem angehenden Bioingenieur zu privat. Dass die Familienversicherung nicht einmal seine Regelstudienzeit abdeckt, war ihm nicht bewusst. Darauf habe er blind vertraut, gesteht er jetzt. Nun winkt die Aussicht auf eine private Vollversicherung: 100 bis 200 Euro im Monat werden daf&uuml;r f&auml;llig. F&uuml;r viele Studenten entspricht das der H&auml;lfte ihres Einkommens.</p>
<p>Als Sohn einer Beamtin profitiert André von der staatlichen Beihilfe. Das bedeutet: Ein gro&szlig;er Teil seiner Kosten werden &uuml;bernommen, &uuml;brig bleiben nur rund 20 Prozent, die er privat versichern muss. Vorteile, die er nicht aufgeben wollte, als er sich f&uuml;r das Studium einschrieb. Was er nicht bedacht hat: Die Beihilfe endet, ebenso wie der Kindergeldanspruch, am 25. Geburtstag. Das bedeutet bald: Rund 180 Euro weniger Kindergeld im Monat, dazu eine private Vollversicherung. Die Beitr&auml;ge liegen zwischen 100 und 200 Euro, je nach Leistungspaket und H&ouml;he der Selbstbeteiligung. Die wollen die meisten Studenten nat&uuml;rlich m&ouml;glichst gering halten.</p>
<p><strong>Nicht einmal Regelstudienzeit abgedeckt</strong></p>
<p>Wenn es soweit ist, wird der angehende Bioingenieur nicht einmal die Regelstudienzeit von zehn Semestern f&uuml;r sein Bachelor- und Master-Studium hinter sich haben, obwohl er bisher keine L&uuml;cken in seiner Vita hinterlassen hat: Abitur ohne Ehrenrunde, Zivildienst, Studium. Kein Auslandsjahr oder Urlaubssemester, keine unn&ouml;tigen Pausen. Trotzdem geht die Rechnung nicht auf. Genau das findet er &auml;rgerlich. &#8220;Es ist klar, dass man zur Kasse gebeten wird, wenn man herumtr&ouml;delt. Heutzutage haben Krankenkassen mit Sicherheit nichts zu verschenken. Aber dass man nicht einmal &uuml;ber die Regelstudienzeit im ersten Ausbildungsweg versichert ist, macht es Studenten doch v&ouml;llig unverschuldet schwer.&#8221;</p>
<div id="attachment_82153" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/400835_original_r_k_b_by_rene-golembewski_pixeliode.jpg"><img class="size-medium wp-image-82153" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/400835_original_r_k_b_by_rene-golembewski_pixeliode-300x225.jpg" alt="Flei&szlig;iges Lernen, um in der Regelstudienzeit durchzukommen hat keinen Einfluss auf den Versicherungsbeitrag. Hier z&auml;hlt nur das Alter. Foto: Rene Golembewski / pixelio.de" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Flei&szlig;iges Lernen, um in der Regelstudienzeit durchzukommen, hat keinen Einfluss auf den Versicherungsbeitrag. Hier z&auml;hlt nur das Alter. Foto: Rene Golembewski / pixelio.de</p></div>
<p>Zwar wird die Zeit des Zivildienstes angehangen, das sind bei André aber durch den verk&uuml;rzten Dienst nur sechs Monate. Trotzdem konnte er das Studium erst ein ganzes Jahr nach dem Abitur antreten, denn sein Studiengang wird nur zum Wintersemester angeboten. Ein zus&auml;tzliches halbes Jahr, das jetzt teuer wird. Auch wenn die privaten Krankenversicherungen Studententarife um die 100 Euro anbieten, kommt da h&auml;ufig noch etwas drauf, wenn zum Beispiel die Selbstbeteiligung gering sein soll. Sollte man also lieber von vornherein auf die private Versicherung verzichten?</p>
<p><strong>Fr&uuml;hzeitg abw&auml;gen</strong></p>
<p>Dirk Lullies ist Pressesprecher des &#8220;Verbands der Privaten Krankenversicherung&#8221;. Er r&auml;t dazu, sich vorm Studienstart gr&uuml;ndlich zu informieren, ob eine private Vollversicherung absehbar ist und was dann infrage k&auml;me. &#8220;Man sollte sich viele verschiedene Angebote machen lassen und &uuml;berlegen, welche Leistungen einem pers&ouml;nlich wichtig sind. Es gibt einen einheitlichen Studententarif, den sechs gro&szlig;e Kassen anbieten. Den kann man als Grundlage nehmen und dann festmachen, brauche ich mehr oder was davon brauche ich nicht.&#8221;</p>
<p>Wer fr&uuml;hzeitig abw&auml;gt, wird im Nachhinein nicht von der H&ouml;he der Beitr&auml;ge &uuml;berrascht. Au&szlig;erdem besteht dann noch alternativ die M&ouml;glichkeit, sich von vornherein gesetzlich zu versichern. Die Beitr&auml;ge dort sind einheitlich: Aktuell zahlen Studenten rund 78 Euro im Monat (s. Mehr zum Thema). Wer sich nicht &uuml;ber die Familie versichern kann, weil die Eltern privat versichert sind, muss diesen Beitrag nat&uuml;rlich vom ersten Semester an zahlen und nicht erst mit 25. Das kann ebenso Nachteile haben, entscheiden muss jeder individuell. Klar sein muss nur, dass auch das Durchkommen in der Regelstudienzeit keine Garantie ist, bis zum Ende der Ausbildung mit einer g&uuml;nstigen Versicherung versorgt zu sein. Auch ohne Tr&ouml;deln.</p>
<div class="additionallinks">
<p><strong><span style="color: #ffffff;">Mehr zum Thema</span><br />
</strong></p>
<p style="color: white;">pflichtlektuere:<a href="http://www.pflichtlektuere.com/02/05/2011/krankenkassen-erhoehen-beitraege-fuer-studenten" target="_blank"> Krankenkassen erh&ouml;hen Beitr&auml;ge f&uuml;r Studenten</a></p>
<p style="color: white;">web:<a href="http://www.studenten-kv.de/private_krankenversicherung-studenten.html" target="_blank"> Die Studentische Krankenversicherung</a></p>
</div>
<p class="MsoNormal" style="text-align: left;">
<p class="MsoNormal" style="text-align: left;">


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		</item>
		<item>
		<title>Endlich Fu&#223;ball-Profi</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/23/11/2011/endlich-fuszball-profi/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/23/11/2011/endlich-fuszball-profi/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 18:51:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arne Schleef</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[auf dem konto]]></category>

		<category><![CDATA[im freizeitrausch]]></category>

		<category><![CDATA[im hörsaal]]></category>

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		<category><![CDATA[Dritte Liga]]></category>

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		<category><![CDATA[Niklas Hartmann]]></category>

		<category><![CDATA[Rot-Weiß Oberhausen]]></category>

		<category><![CDATA[RWO]]></category>

		<category><![CDATA[SV Wehen Wiesbaden]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Jugendspieler tr&#228;umen davon, Fu&#223;ballprofi zu werden. Doch nur die wenigsten schaffen es wirklich. Niklas Hartmann kommt diesem Traum gerade einen Schritt n&#228;her.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Endlich kann er sich beweisen. Niklas Hartmann spielt schon jahrelang auf gutem Niveau Fu&szlig;ball. F&uuml;r einen Startplatz in einer Profi-Liga reichte es bis Samstag (19.11.2011) trotzdem nicht. Aber um 14 Uhr war es dann endlich so weit: Der 21-J&auml;hrige, der bei Rot-Wei&szlig; Oberhausen unter Vertrag steht, stand gegen den SV Wehen Wiesbaden von Beginn an zwischen den Pfosten. Stammtorwart Melka hatte sich verletzt. RWO-Coach Mario Basler sprach Hartmann das &#8220;volle Vertrauen&#8221; aus – und wurde nicht entt&auml;uscht. <em>Ein Tag im Profi-Fu&szlig;ball.</em></strong></p>
<div id="attachment_77376" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/schuss_breit_klein1.jpeg"><img class="size-full wp-image-77376" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/schuss_breit_klein1.jpeg" alt="Knapp 3000 Zuschauer bejubelten eine tadellose Leistung des Deb&uuml;tanten. Foto: Arne Schleef" width="600" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Knapp 3000 Zuschauer bejubelten eine tadellose Leistung des Deb&uuml;tanten. Foto: Arne Schleef</p></div>
<p><em><strong>12:31h</strong></em> Noch anderthalb Stunden. Das Niederrhein-Stadion strahlt im Sonnenschein, anscheinend hat der Wetter-Gott gute Laune. Niklas Hartmann ist konzentriert. Seine Stirn wirkt angestrengt gerunzelt, die Augen starren im Tunnelblick. &#8220;Direkt vor dem Spiel m&ouml;chte ich nichts sagen, da will ich mich einfach nur konzentrieren&#8221;, sagt Hartmann am Abend vor seinem RWO-Deb&uuml;t. Die Anspannung ist gro&szlig;.</p>
<p>F&uuml;r Niklas Hartmann ist es der zweite Einsatz in einer Profi-Liga &uuml;berhaupt. Aufgewachsen in Reinhardshagen, einem beschaulichen Luftkurort an der Weser, richtete der 21-J&auml;hrige sein Leben schon fr&uuml;h auf den Fu&szlig;ball aus. Erste Erfahrungen sammelte er beim KSV Hessen Kasssel, bis schlie&szlig;lich Scouts von Arminia Bielefeld auf ihn aufmerksam wurden. Nach einigen Gespr&auml;chen stand fest: Hartmann wird seine Heimat mit 15 Jahren in Richtung Bielefeld verlassen. Dort absolvierte er etliche Spiele in Junioren-Bundesligen, nahm an einem DFB-Lehrgang teil und war dritter Torwart der Zweitliga-Mannschaft. Mit Bielefeld feierte er auch sein Profi-Deb&uuml;t: Als sich Ersatztorwart Rowen Fernandez in Augsburg nach 20 Minuten verletzte, musste Niklas ran. Ohne warmmachen, vor 15.000 Zuschauern, gegen Kaliber wie Michael Thurk.</p>
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<p style="color: white;"><strong>Hier reinh&ouml;ren: </strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/debut.mp3">Niklas &uuml;ber sein Profi-Deb&uuml;t mit Bielefeld</a></p>
<p style="color: white;">
</div>
<p>Zu Rot-Wei&szlig; Oberhausen wechselte Hartmann erst vor der Saison 2011/2012, als die Lizenzerteilung in Bielefeld unsicher war. Hier darf er nun von Beginn an ran.</p>
<div id="attachment_77394" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/warmmachen1.jpeg"><img class="size-full wp-image-77394" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/warmmachen1.jpeg" alt="Volle Konzentration beim Warmmachen vor Niklas Hartmanns RWO-Deb&uuml;t. Foto: Arne Schleef" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Volle Konzentration beim Warmmachen vor Niklas Hartmanns RWO-Deb&uuml;t. Foto: Arne Schleef</p></div>
<p><em><strong>13:36h</strong></em> Der Puls steigt. Eine halbe Stunde vor Spielbeginn l&auml;uft der 21-J&auml;hrige in das Niederrhein-Stadion ein. Warmmachen, ein paar flache B&auml;lle und Flanken, die letzte Besprechung mit dem Torwart-Trainer. Dieser flucht lauthals, als Hartmann ein Ball durch die Lappen geht. Eins ist klar: Das heutige Spiel ist nicht nur f&uuml;r Niklas wichtig, sondern auch f&uuml;r das sportliche &Uuml;berleben von RWO. Die Malocher stecken seit Liga-Beginn im Abstiegs-Sumpf. Der Keeper verl&auml;sst das Feld schon lange vor seinen Mannschaftskollegen.<em><strong></strong></em></p>
<p><em><strong>13:56h</strong></em> Jetzt wird’s ernst: Im Spielertunnel hat Hartmann einen letzten ruhigen Moment, dann geht‘s aufs Spielfeld. Auf diesen Moment hat er seit Jahren gewartet.</p>
<p><em><strong>14:12h</strong></em> RWO im Gl&uuml;ck: In der von beiden Seiten schwachen Anfangsphase trifft Kapit&auml;n Dimitrios Pappas aus dem Nichts. Ein Blick zu Hartmann verr&auml;t: Da f&auml;llt einiges an Ballast ab - ein guter Start f&uuml;r die Oberhausener. Niklas ballt die Faust, klatscht Mitspieler ab.</p>
<p><em><strong>14:46h</strong></em> Oberhausen bringt das 1:0 in die Halbzeit. Ein erleichterter Hartmann verl&auml;sst den Platz. Die Falten seiner Stirn erscheinen ein wenig entspannter. Das sollte sich in Halbzeit zwei wieder &auml;ndern…  <em><strong></strong></em></p>
<p><em><strong>15:00h</strong></em> …Denn nur eine Viertelstunde sp&auml;ter der Schock: Nach einem Freisto&szlig; springt die von Niklas gestellte Mauer nicht hoch genug. Der Ball landet links unten im Netz, Niklas hat keine Chance. Mitspieler sprechen ihm Mut zu. Trotzdem: Die Stirn ist wieder im Anfangs-Modus. Doch nicht mehr lange.</p>
<div id="attachment_77405" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/profil-niklas1.jpeg"><img class="size-full wp-image-77405" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/profil-niklas1.jpeg" alt="Nach dem 1:1 Ausgleich gibt es f&uuml;r Niklas nichts zu lachen. Foto: Arne Schleef" width="600" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Nach dem 1:1 Ausgleich gibt es f&uuml;r Niklas nichts zu lachen. Foto: Arne Schleef</p></div>
<p><em><strong>15:12h</strong></em> RWO im Gl&uuml;ck die Zweite: Irgendwie schaffen es die Malocher, die Kugel noch ein zweites Mal hinter die Linie zu dr&uuml;cken. Niklas rei&szlig;t die Arme hoch und rennt erleichtert zu Mitspieler Tobias Willers. Dann nimmt er erst einmal einen kr&auml;ftigen Schluck aus der Flasche. Fast ein Wunder, dass der M&uuml;lheimer vom Schreien noch nicht heiser ist!</p>
<div id="attachment_77865" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/knapp.jpeg"><img class="size-medium wp-image-77865" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/knapp-300x200.jpg" alt="Das war knapp: Niklas macht sich lang und pariert den Schuss eines Wiesbadener St&uuml;rmers. Foto: Arne Schleef" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Das war knapp: Niklas macht sich lang und pariert den Schuss eines Wiesbadener St&uuml;rmers. Foto: Arne Schleef</p></div>
<p><em><strong>15:39h</strong></em> Die letzte Tat: Der 21-J&auml;hrige entsch&auml;rft mit seiner linken Hand die letzte Chance der Wiesbadener. Kollege Tobias Willers herzt ihn, die RWO-Fans feiern Hartmann mit Sprechch&ouml;ren. F&uuml;nf Minuten sp&auml;ter ist Schluss. Dann endlich auch mit Tunnelblick und Falten auf der Stirn!</p>
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<p style="color: white;"><strong>Hier reinh&ouml;ren: </strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/fazit-niklas.mp3">Niklas&#8217; Fazit zu seinem RWO-Deb&uuml;t</a></p>
</div>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p>Nicht nur Niklas war mit seinem Deb&uuml;t zufrieden. &#8220;Niklas hat  seine Aufgabe souver&auml;n gel&ouml;st&#8221;, befand auch RWO-Trainer Mario Basler. &#8220;Er hat Ruhe ausgestrahlt f&uuml;r die Mannschaft und seine Sache toll gemacht. Es ist sch&ouml;n zu wissen, dass man so einen zweiten Mann hat, den man einfach da reinschmei&szlig;en kann und der dann eine gute Leistung abruft.&#8221; Hartmann schafft es sogar in die Elf des Spieltags beim &#8220;Kicker&#8221;. Der 21-J&auml;hrige wird auch in den n&auml;chsten Spielen zeigen k&ouml;nnen, was in ihm steckt - Stammtorwart Melka f&auml;llt l&auml;nger aus. Dieser Start sollte dem Nachwuchs-Torwart Aufwind geben. Und seinen Gesichtsausdruck beim n&auml;chsten Spiel vielleicht etwas entspannter aussehen lassen.</p>
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<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=pxaYxDguotI" target="_blank">Niklas Hartmann zu seinem Deb&uuml;t im Video-Interview bei rwounderdogtv</a></p>
<p style="color: white;"><span style="color: #ffffff;">Web:</span><a href="http://www.rwo-online.de/saison/rwo/kader.php?show=723" target="_blank"> Spielerprofil von Niklas Hartmann auf rwo-online.de</a></p>
<p style="color: white;"><span style="font-size: large;">Foto-Galerie</span>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/23/11/2011/endlich-fuszball-profi/dsc_2965/' title='dsc_2965'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/dsc_2965-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/23/11/2011/endlich-fuszball-profi/dsc_2970/' title='dsc_2970'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/dsc_2970-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/23/11/2011/endlich-fuszball-profi/dsc_3002/' title='dsc_3002'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/dsc_3002-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/23/11/2011/endlich-fuszball-profi/dsc_3020/' title='dsc_3020'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/dsc_3020-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/23/11/2011/endlich-fuszball-profi/dsc_3024/' title='dsc_3024'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/dsc_3024-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/23/11/2011/endlich-fuszball-profi/dsc_3031/' title='dsc_3031'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/dsc_3031-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/23/11/2011/endlich-fuszball-profi/dsc_3047/' title='dsc_3047'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/dsc_3047-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/23/11/2011/endlich-fuszball-profi/dsc_3055/' title='dsc_3055'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/dsc_3055-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/23/11/2011/endlich-fuszball-profi/dsc_3064/' title='dsc_3064'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/dsc_3064-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/23/11/2011/endlich-fuszball-profi/dsc_3067/' title='dsc_3067'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/dsc_3067-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/23/11/2011/endlich-fuszball-profi/dsc_3083/' title='dsc_3083'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/dsc_3083-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/23/11/2011/endlich-fuszball-profi/dsc_3091/' title='dsc_3091'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/dsc_3091-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/23/11/2011/endlich-fuszball-profi/dsc_3101/' title='dsc_3101'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/dsc_3101-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/23/11/2011/endlich-fuszball-profi/dsc_3120/' title='dsc_3120'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/dsc_3120-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/23/11/2011/endlich-fuszball-profi/dsc_3123/' title='dsc_3123'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/dsc_3123-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/23/11/2011/endlich-fuszball-profi/dsc_3141/' title='dsc_3141'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/dsc_3141-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/23/11/2011/endlich-fuszball-profi/dsc_3143/' title='dsc_3143'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/dsc_3143-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/23/11/2011/endlich-fuszball-profi/dsc_3161/' title='dsc_3161'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/dsc_3161-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/23/11/2011/endlich-fuszball-profi/dsc_3180/' title='dsc_3180'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/dsc_3180-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/23/11/2011/endlich-fuszball-profi/dsc_3186-2/' title='dsc_3186'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/dsc_3186-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/23/11/2011/endlich-fuszball-profi/dsc_3190/' title='dsc_3190'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/dsc_3190-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/23/11/2011/endlich-fuszball-profi/dsc_3203/' title='dsc_3203'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/dsc_3203-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/23/11/2011/endlich-fuszball-profi/dsc_3207/' title='dsc_3207'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/dsc_3207-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/23/11/2011/endlich-fuszball-profi/dsc_3214/' title='dsc_3214'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/dsc_3214-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/23/11/2011/endlich-fuszball-profi/dsc_3231/' title='dsc_3231'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/dsc_3231-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/23/11/2011/endlich-fuszball-profi/dsc_3239/' title='dsc_3239'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/dsc_3239-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/23/11/2011/endlich-fuszball-profi/dsc_3240/' title='dsc_3240'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/dsc_3240-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/23/11/2011/endlich-fuszball-profi/dsc_3248-2/' title='dsc_3248'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/dsc_3248-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/23/11/2011/endlich-fuszball-profi/dsc_3250/' title='dsc_3250'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/dsc_3250-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/23/11/2011/endlich-fuszball-profi/dsc_3286/' title='dsc_3286'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/dsc_3286-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/23/11/2011/endlich-fuszball-profi/dsc_3287/' title='dsc_3287'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/dsc_3287-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/23/11/2011/endlich-fuszball-profi/dsc_3294/' title='dsc_3294'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/dsc_3294-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/23/11/2011/endlich-fuszball-profi/dsc_3311/' title='dsc_3311'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/dsc_3311-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/23/11/2011/endlich-fuszball-profi/dsc_3343/' title='dsc_3343'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/dsc_3343-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/23/11/2011/endlich-fuszball-profi/dsc_3380/' title='dsc_3380'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/dsc_3380-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/23/11/2011/endlich-fuszball-profi/dsc_3414/' title='dsc_3414'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/dsc_3414-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/23/11/2011/endlich-fuszball-profi/dsc_3417/' title='dsc_3417'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/dsc_3417-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/23/11/2011/endlich-fuszball-profi/dsc_3421/' title='dsc_3421'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/dsc_3421-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/23/11/2011/endlich-fuszball-profi/dsc_3452/' title='dsc_3452'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/dsc_3452-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/23/11/2011/endlich-fuszball-profi/dsc_3471/' title='dsc_3471'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/dsc_3471-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/23/11/2011/endlich-fuszball-profi/dsc_3481/' title='dsc_3481'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/dsc_3481-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/23/11/2011/endlich-fuszball-profi/dsc_3488/' title='dsc_3488'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/dsc_3488-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
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</p>
</div>


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		<item>
		<title>Studenten entwickeln Hilfsmittel f&#252;r Demente</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/20/11/2011/studenten-entwickeln-hilfsmittel-fuer-demente/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Nov 2011 21:56:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yvonne Grote-Kus</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Erleuchtung der Woche]]></category>

		<category><![CDATA[Essen]]></category>

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		<category><![CDATA[Folkwang Universität der Künste]]></category>

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		<category><![CDATA[Studenten]]></category>

		<category><![CDATA[Tanzjacke]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht f&#252;r die Schublade sondern f&#252;r die Praxis forschen: Studenten der Folkwang Universit&#228;t der K&#252;nste in Essen haben Gegenst&#228;nde entwickelt, die in der Therapie von Alzheimer eingesetzt werden sollen.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="JUSTIFY"><strong>F&uuml;nf Studenten aus dem Fach Industriedesign haben an der Folkwang Universit&auml;t in Essen im Sommersemester in einem Projekt f&uuml;r Alzheimerpatienten geforscht. Dabei haben sie f&uuml;nf ganz unterschiedliche Produkte entwickelt, mit denen sich die Studenten auch nach dem Abschluss des Seminars noch intensiv besch&auml;ftigen.</strong></p>
<p align="JUSTIFY">
<p align="JUSTIFY">
<div id="attachment_76534" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/antonia_canucia1.jpg"><img class="size-medium wp-image-76534 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/antonia_canucia1-225x300.jpg" alt="Antonia Eggelings Geschirrserie Canucia verzichtet auf Besteck, daf&uuml;r gibts einen Keramikstrohhalm. Foto: Yvonne Grote-Kus." width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Antonia Eggelings Geschirrserie Canucia verzichtet auf Besteck, daf&uuml;r gibts einen Keramikstrohhalm. Foto: Yvonne Grote-Kus.</p></div>
<p>Antonia Eggeling ist eine der Studenten, die an dem Forschungsprojekt mitgearbeitet haben. Sie hat eine Geschirrserie entwickelt, die Alzheimerpatienten das Essen erleichtern soll. &#8220;Canucia hei&szlig;t mein Produkt. Es ist ein Essen ohne Besteck, aber mit allen Sinnen. Wir haben hier ein zweiteiliges Geschirr, mit einem unteren Teil, wo wir Fingerfood oder eine Suppe drin haben, und einem oberen Teil, der wie ein Deckel auf dem Hauptessen ist, wo wir So&szlig;en und Dips drin haben. Die Suppe wird mir einem Strohhalm getrunken,&#8221; erkl&auml;rt Antonia Eggeling ihr Produkt. „Ich habe mich viel mit dem Thema Essen besch&auml;ftigt und habe geguckt, was es da f&uuml;r Patienten mit Demenz f&uuml;r Probleme gibt. Oft treten Schluckst&ouml;rungen auf und sie haben Probleme mit dem Besteck, deshalb gibt&#8217;s bei mir einfach kein Besteck.&#8221;</p>
<p><strong>Soziale Isolation  - f&uuml;r Patienten und Angeh&ouml;rige ein gro&szlig;es Problem</strong></p>
<p align="JUSTIFY">
<p align="JUSTIFY">Von der Idee bis zu der fertigen Geschirrserie war es harte Arbeit f&uuml;r Antonia Eggeling. Zuerst musste sie sich mit ihren Kommilitonen in die Thematik einlesen. &Uuml;ber Demenz wussten die Studenten vorher nicht viel. In der Recherche ist Antonia dann auf das Thema soziale Isolation gesto&szlig;en: &#8220;Soziale Isolation ist ein riesengro&szlig;es Problem bei der Demenz, nicht nur f&uuml;r die Patienten. Denn die Angeh&ouml;rigen haben bei der Pflege einen Fulltimejob und verlieren dadurch jeden gesellschaftlichen Anschluss. Und sie trauen sich nicht mit ihren dementen Angeh&ouml;rigen in die &Ouml;ffentlichkeit.&#8221; Angesichts dieses Problems kam Antonia Eggeling die Idee, ihre Geschirrserie zu einem ganzen Restaurantkonzept zu erweitern. Darauf hat sie dann ihre gesamte Forschung ausgelegt. In der K&uuml;che</p>
<div id="attachment_76546" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/cannuccia_antonia-eggeling.jpg"><img class="size-medium wp-image-76546" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/cannuccia_antonia-eggeling-300x200.jpg" alt="Canucia - eine Geschirrserie, die sich zu einem ganzen Restaurantkonzept entwickeln soll. Foto: Folkwankg Universit&auml;t der K&uuml;nste." width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Canucia - eine Geschirrserie, die sich zu einem ganzen Restaurantkonzept entwickeln soll. Foto: Folkwankg Universit&auml;t der K&uuml;nste.</p></div>
<p>eines Pflegeheims in Essen hat sie in der K&uuml;che geholfen, um zu sehen, welche Art von Essen f&uuml;r demente Menschen geeignet ist und welche Probleme es geben kann. Danach hat sie das Modell f&uuml;r ihre zweiteiligen Sch&uuml;sseln inklusive Keramikstrohhalm entwickelt. Vom ersten Styropormodell bis zum fertigen Keramikgeschirr hat Antonia alles selber gemacht. Jetzt wo der Prototyp fertig ist, soll das Konzept auch in die Tat umgesetzt werden: &#8220;Ich m&ouml;chte mein Produkt auf alle F&auml;lle in Altenheimen zeigen,&#8221; sagt Antonia. &#8220;Das w&auml;re dann der kleine Schritt. Und ein gro&szlig;er Schritt w&auml;re ein richtiges Restaurant. Ich m&ouml;chte die Angeh&ouml;rigen und die Patienten aus ihrer sozialen Isolation rausholen, ihnen eine kleine Alltagsflucht damit bieten. Alle sollen das gleiche essen k&ouml;nnen und zwar von dem gleichen Geschirr - ohne dass es Unterschiede gibt und ohne, dass jemand schief angeguckt wird.&#8221;</p>
<p align="JUSTIFY">
<p align="JUSTIFY">Antonias Vision ist, dass es normal wird f&uuml;r Menschen mit und ohne Demenz zusammen in einem Restaurant zu essen. Wo alle ohne Besteck essen und wo selbst die Kellner wissen, wie sie mit dementen G&auml;sten umgehen m&uuml;ssen. Sie m&ouml;chte die Idee nicht ganz in der Versenkung verschwinden lassen, auch wenn es nicht sofort mit dem Restaurant klappt. Deshalb hat Antonia schon einen Kontakt zu einem Pflegeheim in Essen aufgebaut, wo sie Canucia als eine Alternative f&uuml;r das normale Geschirr mir normalem Besteck vorstellen m&ouml;chte.</p>
<p align="JUSTIFY"><strong>Musik regt auch demente Menschen zur Bewegung an</strong></p>
<p align="JUSTIFY">
<div id="attachment_76535" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/lee_tanzjacke.jpg"><img class="size-medium wp-image-76535" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/lee_tanzjacke-300x225.jpg" alt="lee_tanzjacke" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Eunkyoung Lee hat eine Tanzjacke entwickelt, die demente Menschen zur Bewegung animieren soll. Foto: Yvonne Grote-Kus</p></div>
<p align="JUSTIFY">Ganz soweit ist Eunkyoung Lee mit ihrem Produkt noch nicht. Sie hat die Tanzjacke &#8220;Monami&#8221; entwickelt. Es ist eine Jacke aus d&uuml;nnem Stoff, die &uuml;ber die normale Kleidung gezogen werden kann. In die Jacke ist ein Mp3 Player integriert, der Rythmusinstrumente wiedergibt. Dazu sind Zonen in den Stoff eingelassen, die als Kontakte dienen. Wenn man die Jacke tr&auml;gt und zum Beispiel eine Trommel erklingt, soll der Tr&auml;ger animiert werden sich mit der Hand im Takt des Instruments leicht auf den Bauch zu schlagen. Auch das soll Alzheimerpatienten helfen. &#8220;Musiktherapie ist eine gute M&ouml;glichkeit um Menschen mit Alzheimer zu aktivieren,&#8221; erkl&auml;rt Eunkyoung Lee die Erkenntnisse ihrer Forschung. &#8220;Auf Knopfdruck starten die Rhythmusinstrumente auf dem Mp3 Player und durch die Vibrationen werden Menschen stimuliert und fangen automatisch an sich zu bewegen oder zu tanzen. Dadurch k&ouml;nnen auch Alzheimerpatienten mit anderen Menschen zusammen musizieren.&#8221;</p>
<p align="JUSTIFY">
<p align="JUSTIFY">Ihre Erkenntnisse hat die Studentin aus ihrer Recherche in B&uuml;chern und das Analysieren von Videos aus Sitz-Tanzgruppen in Pflegeheimen gewonnen. An Patienten testen konnte sie ihre Jacke bisher nicht. Aber sie hofft, dass die Tanzjacke eines Tages wirklich produziert werden kann. Deshalb arbeitet Eunkyoung Lee auch jetzt nach Abschluss des Projekt noch weiter an ihrem Prototyp. Denn bisher ist der Mp3 Player noch nicht programmiert. Das soll sich aber bald &auml;ndern, damit die Jacke auch wirklich funktioniert.</p>
<p align="JUSTIFY">
<p align="JUSTIFY">Die Folkwankg Universit&auml;t der K&uuml;nste hat bereits in der Vergangenheit mit Firmen zusammengearbeitet, die Projekte von den Studenten gekauft oder zusammen mit ihnen weiter erforscht haben. Genau das erhoffen sich auch Antonia Eggeling und Eunkyoung Lee, damit das Leben mit Demenz sowohl f&uuml;r Betroffene als auch Angeh&ouml;rige leichter und angenehmer werden kann.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color: white;">eldoradio*: <a href="http://www.eldoradio.de/podcast/item.php?idx=2973&amp;sel=sendung&amp;selidx=29" target="_blank">Der H&ouml;rfunkbeitrag zum Thema</a></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.folkwang-uni.de/de/home/hochschule/aktuell/" target="_blank">Folkwang Universit&auml;t der K&uuml;nste</a></p>
</div>


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			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/20/11/2011/studenten-entwickeln-hilfsmittel-fuer-demente/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Bildungsstreik - Sch&#252;lerstreik?</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/18/11/2011/bildungsstreik-schuelerstreik/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/18/11/2011/bildungsstreik-schuelerstreik/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 14:56:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena Hilbert</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[Campus]]></category>

		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Duisburg]]></category>

		<category><![CDATA[Essen]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[auf dem konto]]></category>

		<category><![CDATA[im freizeitrausch]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Junge Demonstranten haben sich beim Bildungsstreik in Dortmund f&#252;r ihre Zukunftschancen stark gemacht. Vor allem waren es Sch&#252;ler. Wo blieben die Studenten?


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gesamtschulen, G9, freie Studienwahl und &Uuml;bernahmegarantie f&uuml;r Azubis - der bundesweite Bildungsstreik hat viele Themen. Allgemein fordern die jungen Demonstranten die Politik auf,  in gute Bildung statt in Banken und Konzerne zu investieren. Auch in der Dortmunder Innenstadt demonstrierten Sch&uuml;ler, Studenten und Azubis.</strong></p>
<div id="attachment_77073" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/streikbild-3.jpg"><img class="size-medium wp-image-77073" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/streikbild-3-300x225.jpg" alt="An der Katharinentreppe vor dem Hauptbahnhof beginnt die Demo. Foto: Verena Hilbert" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">An der Katharinentreppe vor dem Hauptbahnhof beginnt die Demo. Foto: Verena Hilbert</p></div>
<p>Nach Sch&auml;tzungen der Polizei waren es etwa 1400 Demonstranten, die vom Hauptbahnhof zum Friedensplatz zogen. Organisiert wurde die Aktion vom Bildungsstreikb&uuml;ndnis Dortmund. Mit dabei: das Komitee f&uuml;r freie Bildung (KffB) von der TU Dortmund. Es war die einzige Gruppe der Uni, die sich aktiv beteiligte. Erst zwei Tage vor dem Streik hatte das Studierendenparlament beschlossen, den Streik zu unterst&uuml;tzen. Das StuPa und der AStA riefen also zum Bildungsstreik auf. Allerdings erst einen Tag vor der Demonstration.  &#8220;Die Mobilisierung an der Uni ist nicht ganz so gut verlaufen“, sagt Finn Siebert von der KffB und spricht von etwa 50 Studenten der TU Dortmund, die bei der Demo dabei sind.  Ein weiterer Grund f&uuml;r die geringe Beteiligung der Studenten kann auch die Abschaffung der Studiengeb&uuml;hren sein. F&uuml;r viele ist das Hauptziel damit erreicht. S&ouml;nke Schr&ouml;der sieht das aber eher als &#8220;Motivation, dass man was erreichen kann“. Ohne Bildungsstreiks und andere Aktionen w&auml;ren laut ihm die Studiengeb&uuml;hren nicht abgeschafft worden.</p>
<div id="attachment_77071" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/streikbild-1.jpg"><img class="size-medium wp-image-77071" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/streikbild-1-300x225.jpg" alt="Finn Siebert, einer der Organisatoren, moderierte auch die kleine Kundgebung am Schluss. Foto: Verena Hilbert" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Finn Siebert, einer der Organisatoren, moderierte auch die kleine Kundgebung am Schluss. Foto: Verena Hilbert</p></div>
<p>F&uuml;r die Studenten, die doch auf die Stra&szlig;e gegangen sind, sind auch noch l&auml;ngst nicht alle Forderungen erf&uuml;llt. Die Politik solle &#8220;endlich Geld in die Hand nehmen“ und genug Kapazit&auml;ten f&uuml;r alle Studenten schaffen, sagt Finn Siebert. Die &uuml;berf&uuml;llten Unis waren ein gro&szlig;es Thema bei der Demo. Das Bildungsb&uuml;ndnis fordert ausreichend Studienpl&auml;tze f&uuml;r alle und eine Masterplatz-Garantie f&uuml;r Bachelor-Absolventen. Au&szlig;erdem wollen die Studenten, dass jeder sein Studienfach frei w&auml;hlen kann. Daf&uuml;r sollen NCs und andere Zulassungsbeschr&auml;nkungen abgeschafft werden.  Den Sch&uuml;lern ging es dagegen darum, G8 abzuschaffen und das Gymnasium wieder auf neun Jahre zu verl&auml;ngern. Es sollen Mensen gebaut und Schulen saniert werden. Das dreigliedrige Schulsystem wollen die Demonstranten abschaffen und kleinere Klassen erm&ouml;glichen.  Auch f&uuml;r die Finanzierung ihrer Forderungen haben die Demonstranten Ideen. Immer wieder sind Rufe zu h&ouml;ren wie: &#8220;Rauf mit der Bildung, runter mit der R&uuml;stung&#8221;. Redner und Demonstranten kritisieren auch, dass die Regierung Banken und Konzernen mit gro&szlig;en Summen aushelfe und dann kein Geld f&uuml;r die Bildung habe. &#8220;Da ist was schief im System“, sagt Student Tino. Beim Bildungsstreik ging es also neben Bildungsthemen auch um andere Bereiche der Politik und um die Wirtschaft.</p>
<div id="attachment_77072" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/streikbild-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-77072 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/streikbild-2-300x225.jpg" alt="Mit einem Transparent setzen sich Studenten und Sch&uuml;ler in der Dortmunder Innenstadt f&uuml;r freie Bildung ein. Foto: Verena Hilbert" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Mit einem Transparent setzen sich Studenten und Sch&uuml;ler in der Dortmunder Innenstadt f&uuml;r freie Bildung ein. Foto: Verena Hilbert</p></div>
<p>Das ist einer der Gr&uuml;nde, warum sich der AStA der TU Dortmund teilweise vom Bildungsb&uuml;ndnis distanziert. Bei manchen Forderungen frage man sich, was das noch mit Hochschulpolitik zu tun habe. Zudem gebe es, laut Johannes Bl&ouml;meke, teils keinen L&ouml;sungsansatz f&uuml;r die Probleme im Bildungssystem. Mitorganisator Finn Siebert freute sich jedenfalls &uuml;ber die &#8220;coole, gro&szlig;e, bunte Demo“.  Es  konnte sich wohl jeder in dem gro&szlig;en Themenspektrum widerfinden und eigene Schwerpunkte setzen. Und manche schienen sich auch einfach &uuml;ber den schulfreien Tag zu freuen.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/16/11/2011/bundesweiter-bildungsstreik-am-17-november/">Bundesweiter Bildungsstreik am 17. November</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ZcFzD904xvE&amp;feature=related" target="_blank"> </a><a href="http://www.pflichtlektuere.com/07/06/2010/der-bildungsstreik-ist-zurueck/">Der Bildungsstreik ist zur&uuml;ck</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/05/05/2010/bildungsstreik-erste-veraenderungen/">Bildungsstreik: Erste Ver&auml;nderungen</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <span style="color: #000000;"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/28/04/2010/wenig-interesse-am-bildungsstreik/">Wenig Bock auf Bildungsstreik</a></span></p>
<p style="color: white;">
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Steuererkl&#228;rung f&#252;r Studenten</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/16/11/2011/steuererklaerung-fuer-studenten/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/16/11/2011/steuererklaerung-fuer-studenten/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 15:25:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Birte Möller</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Duisburg]]></category>

		<category><![CDATA[Essen]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[auf dem konto]]></category>

		<category><![CDATA[im hörsaal]]></category>

		<category><![CDATA[Bundesfinanzhof]]></category>

		<category><![CDATA[Bundesregierung]]></category>

		<category><![CDATA[Sozialberatung]]></category>

		<category><![CDATA[Steuererklärung]]></category>

		<category><![CDATA[Steuern]]></category>

		<category><![CDATA[Studenten]]></category>

		<category><![CDATA[Werbungskosten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Entscheidung des Bundesfinanzhofes, Studenten d&#252;rften k&#252;nftig ihre Ausgaben von der Steuer absetzen, lie&#223; im August aufhorchen. Doch ein Beschluss der Bundesregierung sorgt jetzt f&#252;r Ern&#252;chterung.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es war einfach zu sch&ouml;n um wahr zu sein: Eine Steuererkl&auml;rung bereits w&auml;hrend des Studiums abzugeben, obwohl man noch gar nichts verdient hat? Beim Berufseinstieg direkt nachtr&auml;glich Steuern sparen? Als Mitte August 2011 das Urteil zur studentischen Steuererkl&auml;rung fiel, sammelte die Studentenwelt gedanklich schon die Belege zusammen. Doch Ende Oktober dann die Ern&uuml;chterung: Die Bundesregierung schob den Steuergeschenken einen Riegel vor und sch&uuml;tzte sich so vor Steuerverlusten in Milliardenh&ouml;he.</strong></p>
<p>Den Stein ins Rollen gebracht hatte der Bundesfinanzhof bereits im Juli, als er &uuml;ber zwei F&auml;lle zum Thema Anrechnung von Studienausgaben entschied. Fall eins betraf eine Studentin aus M&uuml;nchen, die 2004 unmittelbar im Anschluss an die Schulzeit ein Medizinstudium aufgenommen hatte. Die ihr entstandenen, hohen Kosten des Studiums wollte sie nun steuerlich geltend machen. Als so genannte “vorweggenommene Werbungskosten” versuchte sie die w&auml;hrend des Studiums geleisteten Zahlungen in ihrer Steuererkl&auml;rung geltend zu machen. Als Werbungskosten bezeichnet man die Ausgaben, die der Sicherung oder dem Erwerb von Einkommen dienen. Beispielsweise kann ein Arbeitnehmer die Kosten f&uuml;r eine berufliche Weiterbildung steuerlich absetzen.</p>
<p>Das Finanzamt lehnte den Antrag der Studentin ab, mit der Begr&uuml;ndung, dass das Erststudium und jede andere unmittelbar auf die Schullaufbahn folgende Ausbildung nicht mit einer nebenberuflichen Fortbildung gleichzusetzen ist. Im Einkommenssteuergesetz sei diese Regelung seit 2004 festgesetzt. Der Fall wurde an die verschiedenen Gerichte weitergeleitet und die Entscheidung des Finanzamts als rechtm&auml;&szlig;ig befunden. Erst der Bundesfinanzhof entschied anders. Die Richter stellten fest, dass ein grunds&auml;tzliches Verbot von steuerlich absetzbaren Bildungskosten, wie Studiengeb&uuml;hren etc., nicht vom deutschen Recht gedeckt ist. Es hat sich also eine L&uuml;cke im Rechtssystem aufgetan und der Studentin wurde zugesprochen, dass sie die Ausgaben, die sie</p>
<div id="attachment_76391" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-76391" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/foto-bundestag-klaus-mackenbach-300x197.jpg" alt="Die Entscheidung des Bundestages sorgte f&uuml;r Ern&uuml;chterung bei den Studenten. Foto: Klaus Mackenbach" width="300" height="197" /><p class="wp-caption-text">Die Entscheidung des Bundestages sorgte f&uuml;r Ern&uuml;chterung bei den Studenten. Foto: Klaus Mackenbach</p></div>
<p>durch ihr Studium hatte, in Zukunft bei der Steuererkl&auml;rung anrechnen lassen darf. Sie muss also zu Beginn ihrer beruflichen Laufbahn deutlich weniger Steuern zahlen, als &uuml;blich.</p>
<p><strong>Bundestag schiebt der Entscheidung einen Riegel vor</strong></p>
<p>Das Urteil lies aufhorchen und versetzte die Bundesregierung in Panik. Sollten k&uuml;nftig alle Studenten diesen Schritt gehen und ihre Bildungskosten als Werbungskosten geltend machen, w&uuml;rden dem Staat Steuerverluste in Milliardenh&ouml;he drohen. Ende Oktober folgte dann die zu erwartende Antwort der Bundesregierung. Zun&auml;chst beschloss der Bundesfinanzausschuss ein neues Gesetz, um die Gesetzesl&uuml;cke r&uuml;ckwirkend bis 2004 zu f&uuml;llen. Der Bundestag stimmte nur einen Tag sp&auml;ter mit den Stimmen der schwarz-gelben Koalition zu. Zwar muss Ende November noch der Bundesrat zustimmmen, doch dieser Schritt wird wohl nur reine Formsache sein. Ist das Gesetz einmal verabschiedet, kann nur noch das Bundesverfassungsgericht es wieder kippen. Noch ist also nicht alle Hoffnung verloren.</p>
<p>&#8220;Nach dem H&uuml; durch den Bundesfinanzhof kommt jetzt das Hott durch die Bundesregierung. Das war politisch so zu erwarten. Dennoch hinterl&auml;sst das Ganze einen Nachgeschmack; man h&auml;tte den Studierenden gleich sagen k&ouml;nnen, dass die steuerliche Absetzbarkeit von Studienkosten so rasch und in dem gro&szlig;en Umfang nicht kommen w&uuml;rde&#8221;, so die Worte von Rolf Dobischat, dem Pr&auml;sidenten des Deutschen Studentenwerks (DSW). Es sei offensichtlich gewesen, dass die Bundesregierung ein dema&szlig;en gro&szlig;z&uuml;giges Steuergeschenk an die Studenten nicht aufrecht erhalten w&uuml;rde. Dennoch sei den Studenten Hoffnung gemacht worden. Doch das DSW hat Hoffnung, dass die entg&uuml;ltige Entscheidung zu diesem Thema noch nicht getroffen wurd und eine realistische Chance besteht, dass das Bundesverfassungsgericht das letzte Wort hat.</p>
<p><strong>Steuern noch kein gro&szlig;es Thema f&uuml;r Studenten</strong></p>
<p><strong></strong><br />
Alex, Studentin an der TU Dortmund, ist entt&auml;uscht &uuml;ber die neue Regelung der Bundesregierung. Die 21-J&auml;hrige</p>
<div id="attachment_76403" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-76403" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/foto-steuern-alex-300x254.jpg" alt="Studentin Alex h&auml;tte gerne eine Steuererkl&auml;rung abgegeben. Foto: Birte M&ouml;ller" width="300" height="254" /><p class="wp-caption-text">Studentin Alex h&auml;tte gerne eine Steuererkl&auml;rung abgegeben. Foto: Birte M&ouml;ller</p></div>
<p>studiert Raumplanung im dritten Semester und h&auml;tte Ausgaben f&uuml;r ihre gesamte bisherige Studienzeit geltend machen k&ouml;nnen. “Ich habe immer alle Belege aufgehoben und hatte mich schon gefreut, von meinen Ausgaben mal etwas wiederzusehen. Gerade in meinem Studiengang haben wir besonders hohe Materialkosten, die schon ein ordentliches Loch in den Geldbeutel rei&szlig;en”. Doch nicht alle Studenten an der TU scheinen so gut informiert gewesen zu sein wie Alex. Beim Gang &uuml;ber die Mensabr&uuml;cke wusste der gr&ouml;&szlig;te Teil der befragten Studenten nichts oder nur sehr wenig &uuml;ber die M&ouml;glichkeit einer Steuererkl&auml;rung. Einige von ihnen haben nur fl&uuml;chtig etwas von der Sache mitbekommen, etwa durch Berichte im Radio. Die wenigsten von ihnen h&auml;tten allerdings in</p>
<div id="attachment_76393" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-76393" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/foto-studenten-uni-dortmund-patrick-lanke-300x200.jpg" alt="Viele der Dortmunder Studenten bekamen von der Thematik kaum etwas mit. Foto: Patrick Lauke" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Viele der Dortmunder Studenten bekamen von der Thematik kaum etwas mit. Foto: Patrick Lauke</p></div>
<p>Erw&auml;gung gezogen, eine Steuererkl&auml;rung abzugeben. Daf&uuml;r war das vorhandene Wissen &uuml;ber die M&ouml;glichkeiten zu gering, Steuern sind f&uuml;r Studenten einfach noch kein gro&szlig;es Thema. Rechtsanwalt Dr. Leonhard Watz best&auml;tigt diesen Eindruck im Interview mit pflichtlekt&uuml;re.com. &#8220;Eine Anfrage zu diesem Thema hatte ich nicht, daran w&uuml;rde ich mich erinnern&#8221;, so Watz. Dr. Watz bietet einmal w&ouml;chentlich eine Rechtsberatung f&uuml;r Studenten beim Dortmunder Asta an.</p>
<p><strong>Wer trotzdem profitieren kann</strong></p>
<p>Weiterhin eine Steuererkl&auml;rung einreichen k&ouml;nnen Studenten, die w&auml;hrend des Studiums arbeiten und soviel Geld verdienen, dass sie Steuern bezahlen m&uuml;ssen. Meist sind die Steuern f&uuml;r Studenten zu hoch bemessen und durch eine freiwillige Steuererkl&auml;rung am Jahresende lie&szlig;e sich viel der bezahlten Steuern wieder zur&uuml;ckholen. Im Rahmen dessen k&ouml;nnen als sogenannte Sonderausgaben auch Kosten, die durch das Studium entstanden sind, geltend gemacht werden. Diese M&ouml;glichkeit besteht allerdings nur f&uuml;r Studenten, die bereits w&auml;hrend des Studiums arbeiten. Nachtr&auml;glich lassen sich diese Sonderausgaben nicht absetzen.</p>
<div id="attachment_76392" class="wp-caption alignright" style="width: 202px"><img class="size-medium wp-image-76392  " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/foto-paragrafen-claudia-hautumm-300x242.jpg" alt="Bei dem ganzen Paragrafenwirrwarr hilft oft nur der Gang zum Anwalt - oder zur Sozialberatung. Foto: Claudia Hautumm" width="192" height="155" /><p class="wp-caption-text">Bei dem ganzen Paragrafenwirrwarr hilft oft nur der Gang zum Anwalt - oder zur Sozialberatung. Foto: Claudia Hautumm</p></div>
<p><strong>Im Zweifelsfalls jemanden fragen, der sich damit auskennt</strong></p>
<p>Wer bei dem ganzen Steuerwirrwarr nicht durchblickt, sollte sich  am besten an einen Steuerberater oder einen Anwalt des Steuerrechts wenden. F&uuml;r Studenten bietet der Asta auch eine Sozialberatung an, wo Steuer- und Studienfinanzierungsfragen gekl&auml;rt werden k&ouml;nnen. Gegen eine geringe Geb&uuml;hr kann auch die Hilfe des Lohnsteuerhilfevereins in Anspruch genommen werden.</p>
<p style="color: white;"><span style="font-family: mceinline;">.</span></p>
<p style="color: white;"><span style="font-family: mceinline;">.</span></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Asta Sozialberatung: Sprechstunden und Kontakt<br />
</strong>
</p>
<p style="color: white;"><span style="text-decoration: underline;">TU</span></p>
<p style="color: white;">Kontakt: 0231/7557167</p>
<p style="color: white;">Sprechzeiten: Mo. 15:00 Uhr - 18:00 Uhr, Do. 08:00 Uhr - 10:00 Uhr</p>
<p style="color: white;"><span style="text-decoration: underline;">RUB</span></p>
<p style="color: white;">Kontakt: 0234/3223050</p>
<p style="color: white;">Sprechzeiten: Mo. 12:30 Uhr - 16:30 Uhr; Mi. 11:00 Uhr - 15:00 Uhr</p>
<p style="color: white;"><span style="text-decoration: underline;">UDE (Campus Essen)</span></p>
<p style="color: white;">Kontakt: 0201/1832952</p>
<p style="color: white;">Sprechzeiten: Do. 10:00 Uhr - 14:00 Uhr</p>
<p style="color: white;"><span style="text-decoration: underline;">UDE (Campus Duisburg)</span></p>
<p style="color: white;">Kontakt: 0203/3179844</p>
<p style="color: white;">Sprechzeiten: Di. 11:00 Uhr - 15:00 Uhr; Mi. 12:00 Uhr - 16:00 Uhr</p>
<p style="color: white;">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.steuerverbund.de/xist4c/web/Dortmund-Lohnsteuerhilfe-Beratungsstelle-Dorothea-Kaminski_id_1461__dId_39240_.htm" target="_blank">Kontaktdaten des &ouml;rtlichen Lohnsteuerhilfevereins</a></p>
</div>


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		<title>Bekenntnisse eines Spielers</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/13/06/2011/bekenntnisse-eines-spielers/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Jun 2011 10:56:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis Klammer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

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		<category><![CDATA[im freizeitrausch]]></category>

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		<category><![CDATA[Sportwetten]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Ruf des schnellen Geldes lockt an vielen Stra&#223;enecken: Wettb&#252;ros. Welchen Einfluss Sportwetten auf das Leben haben k&#246;nnen, schildert ein anonymer Spieler.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sportwetten sind f&uuml;r manche Studenten eine nette Bereicherung f&uuml;r den Geldbeutel. F&uuml;r einige Hobbymanager kann das Spiel um das schnelle Geld auch zur Sucht werden. &#8220;pflichtlekt&uuml;re&#8221;-Redakteur Dennis Klammer hat die Bekenntnisse eines Sportwetts&uuml;chtigen protokolliert:</strong></p>
<div id="attachment_64638" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/dsc_0092.jpg"><img class="size-medium wp-image-64638" title="Teaser Sportwetten" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/dsc_0092-300x200.jpg" alt="Onlinewetten vervielf&auml;ltigen das Spiel- und Suchtpotenzial. Foto: Stella Peters" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Onlinewetten vervielf&auml;ltigen das Spiel- und Suchtpotenzial. Foto: Stella Peters</p></div>
<p>Es gibt Spiele, bei denen du wei&szlig;t: Das kann nicht gut gehen – und du tust es trotzdem. Da kommt dann wieder solch ein Blackout. Das kann doch nicht sein? Man spricht sich irgendwie Mut zu: &#8220;Komm, mach einfach! Wenn du das noch zu deiner Kombiwette tust, gewinnst du mehr.“ Unerkl&auml;rlich, diese Bl&ouml;dheit. Man wei&szlig; es eigentlich, macht es aber trotzdem. Das ist einfach diese Sucht. Herzlichen Gl&uuml;ckwunsch!</p>
<p><strong>Die Anf&auml;nge</strong></p>
<p>Angefangen hat meine Wettsucht 2005, da war ich 26 Jahre alt. Ich habe oft mit Freunden &uuml;ber Fu&szlig;ball diskutiert und dabei gemerkt, dass ich mehr Ahnung hatte als viele andere. Trends, Statistiken, die einzelnen Ligen. Aus diesem Wissen wollte ich Profit schlagen und habe angefangen, Sportwetten abzuschlie&szlig;en.</p>
<p>Die Wettb&uuml;ros schossen zu dieser Zeit wie Pilze aus dem Boden, auch in Siegen. Damals war ich bei der Post als Katalogzusteller und habe von meinem Verdienst 100-150 Euro als Grundlage f&uuml;r zocken eingeplant. Anfangs habe ich nur auf Fu&szlig;ballspiele gesetzt: freitags, samstags, sonntags. Dazu unter der Woche noch Spiele im Uefa-Cup und der Championsleague.</p>
<p>Pro Tipp-Schein habe ich zehn bis 20 Euro gesetzt. In der Woche gingen dabei locker 100 Euro weg. Die Gewinne lagen ca. bei 250 Euro. Sp&auml;ter, als die Sucht gr&ouml;&szlig;er wurde, habe ich mich auch mit kleineren Betr&auml;gen zufrieden gegeben. „Mit Gewalt gewinnen“ stand im Vordergrund, nicht der Gewinn an sich. Anfangs habe ich im Monat etwa 30 dieser Tippscheine ausgef&uuml;llt, sp&auml;ter wurden es mehr.</p>
<p>Meine Lieblingsliga war die spanische Primera Division. Da konnte man mit einem bisschen Know-How am ehesten die Ergebnisse voraussehen. Man tippt immer &#8220;1&#8243;, &#8220;2&#8243; oder &#8220;0“. &#8220;1&#8243; hei&szlig;t, dass das Heimteam gewinnt. Glaubt man an einen Ausw&auml;rtserfolg, tippt man &#8220;2&#8243;. Und &#8220;0&#8243; eben f&uuml;r Unentschieden. Sp&auml;ter habe ich nur noch auf Basketball getippt, da in der NBA jeden Abend Spiele waren. Was f&uuml;r einen Spiels&uuml;chtigen noch schlimmer ist, da es keine Remis und so nur 50/50-Chancen gibt.</p>
<p><strong>Das Leben im Wettb&uuml;ro</strong></p>
<div id="attachment_64639" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/dsc_7247.jpg"><img class="size-medium wp-image-64639" title="Wettb&uuml;ro" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/dsc_7247-300x198.jpg" alt="Eines der vielen Wettb&uuml;ros in Dortmunds Innenstadt. Foto: Sebastian Schaal" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Eines der vielen Wettb&uuml;ros in Dortmunds Innenstadt. Foto: Sebastian Schaal</p></div>
<p>Langweilig wurde es in dem Wettb&uuml;ro nie. Mittags um 12 Uhr rein, abends erst gegen 23 Uhr raus. Den ganzen Tag zocken. H&ouml;chstens zum Essen holen habe ich den Laden verlassen. Die anderen Tipper und ich haben immer stundenlang an unseren Tippscheinen herumgedoktort. Eine peinliche Angelegenheit im Nachhinein. Es gab immer viele Diskussionen – die waren ja nicht alle hohl da. Es gab viele dubiose Gestalten, aber einige w&uuml;rde ich sogar als meine Freunde bezeichnen. Mit meinem Tipppartner, mit dem ich &uuml;ber 2 bis 3 Jahre zusammen gezockt habe, traf ich mich beispielsweise auch privat. Wir verstanden uns gut und wollten klar machen, dass Zocken nicht das einzige ist, was unsere Freundschaft verbindet. Wir sind auch mal nach Frankfurt zum Fu&szlig;ball gefahren, obwohl da nat&uuml;rlich auch wieder Fu&szlig;ball im Spiel war.</p>
<p>Meine Eltern und Br&uuml;der sind mir mit Verachtung entgegengetreten, als sie meine Spielsucht gemerkt haben. &#8220;Was soll das? Halt dich da nicht mehr auf!“, habe ich dann zu h&ouml;ren bekommen. Oft war ich dadurch im Zwiespalt: Einerseits wollte ich ja zocken und die Leute sehen. Man kann da ja auch hingehen, nur um einen Plausch zu halten. Aber andererseits habe ich mich auch gefragt, was ich da mache. Eigentlich geh&ouml;rte ich da gar nicht hin. Aber ich habe weitergespielt, sp&auml;ter auch online. Da hatte man noch mehr M&ouml;glichkeiten. Bis zu Dritten Liga konnte ich hier tippen.</p>
<p><strong>Auf der Suche nach Hilfe</strong></p>
<p>Irgendwann habe sogar mal Hilfe aufgesucht und habe meinem Therapeuten, den ich wegen anderer Sachen besuchte von meinem Zock-Pensum erz&auml;hlt. Der meinte, es sei nicht n&ouml;tig, das behandeln zu lassen. Er k&ouml;nne das im Rahmen seiner Therapie mitmachen. Gebracht hat es aber nichts. Also habe ich weiterhin gespielt. Bremsen konnte ich mich selten, vor allen Dingen nicht w&auml;hrend Gro&szlig;turnieren wie der Fu&szlig;ball-WM.</p>
<p>Richtig in Geldnot war ich aufgrund des Zockens zwar nicht oft, aber es kam vor, so dass ich einige Dinge nicht bezahlen konnte. Gro&szlig;e Konsequenzen hatte es aber nicht, das war noch im Rahmen. Andere Spiels&uuml;chtige haben regelm&auml;&szlig;ig um Haus und Hof gespielt. Da wurden auch schon mal 6.000 Euro-Scheine ausgef&uuml;llt.</p>
<p><strong>Der Reiz der Sportwetten</strong></p>
<div id="attachment_64640" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/dsc_7271.jpg"><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/dsc_7271-300x198.jpg" alt="Ergebnisse und Tippm&ouml;glichkeiten - auf Papier und Bildschirm. Foto: Sebastian Schaal" title="Wettlisten" width="300" height="198" class="size-medium wp-image-64640" /></a><p class="wp-caption-text">Ergebnisse und Tippm&ouml;glichkeiten - auf Papier und Bildschirm. Foto: Sebastian Schaal</p></div>
<p>In erster Linie ist Wetten f&uuml;r mich der reine Nervenkitzel. Ich war anfangs immer positiv aufgeregt. Es war ein Muss, die Sucht eben. Mein h&ouml;chster Gewinn war einmal 500 Euro. Wenn ich gewonnen habe, war es eine Genugtuung. Aber ich habe einen Teufel getan und die Scheine sofort eingel&ouml;st. Meist erst am n&auml;chsten Tag, ich habe das richtig zelebriert. Man hat sich best&auml;tigt gef&uuml;hlt und sich was geg&ouml;nnt. Eine Reise nach Madrid, zum Fu&szlig;ball gucken beispielsweise. 4 Tage, Flug, Hotel, Eintrittskarte – alles aus Zockgeld.</p>
<p>Wenn ich aber verloren habe und die Scheine kaputt waren, war ich ausgebrannt. So richtig mies gelaunt. Wenn andere Spieler verloren haben, haben sie ihren Frust meistens nach drau&szlig;en gelassen, herumgeschrieen und Sachen zerst&ouml;rt. Das war bei mir nie der Fall. Es gibt zivilisierte und unzivilisierte Zocker. Ich w&uuml;rde mich schon zu den zivilisierten Zockern z&auml;hlen. Da wurde bei anderen Hass auf Mannschaften aufgebaut, die einem den Tipp zerst&ouml;rt haben. Das hatte ich nie. Ich habe die Entt&auml;uschung eher in mich reingefressen.</p>
<p>Manchmal habe ich auch aus &Uuml;bermut eine Quatschwette platziert. Einfach mal auf Philadelphia, obwohl ich wusste, dass Memphis das Spiel gewinnen wird. Als ich dann die Wette gesetzt habe, dachte ich nur: &#8220;Schei&szlig;e, ich Idiot.“ Und so kam es dann auch. Wieder 30 Euro weg.</p>
<p><strong>&#8220;Das ewige Leid eines Tippers&#8221;</strong></p>
<div id="attachment_64643" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/dsc_7303.jpg"><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/dsc_7303-300x198.jpg" alt="Ein Tipper f&uuml;llt seinen Schein aus. Foto: Sebastian Schaal" title="Tippschein" width="300" height="198" class="size-medium wp-image-64643" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Tipper f&uuml;llt seinen Schein aus. Foto: Sebastian Schaal</p></div>
<p>Mittlerweile spiele ich aber wieder weniger. Haupts&auml;chlich, weil ich kein Geld dazu habe. Ich glaube, dass ich nie ganz mit Wetten aufh&ouml;ren k&ouml;nnte. Wenn ich Geld h&auml;tte und den Verlust verschmerzen k&ouml;nnte, k&ouml;nnte es sein, dass ich auf eine NBA-Partie wette. Aber als Student ohne Arbeit ist das schwierig. Neulich zum Beispiel h&auml;tte ich gern auf ein Basketballspiel zwischen Boston und Miami gewettet, aber ich hatte kein Geld. Boston wurde als Au&szlig;enseiter gegen Miami gehandelt – zu Hause! Das ist eine Frechheit, Boston zu Hause als Au&szlig;enseiter zu sehen. Ein absolutes No-Go! Eigentlich ist das f&uuml;r einen Tipper wie Weihnachten: Boston Celtics zu Hause eine Quote von 2,2. Geht’s noch? Das war eine dieser Buchmacherfallen, um Tipper zu locken. Da kann man doch gar nicht Nein sagen. Ich h&auml;tte mich insgeheim sogar gefreut, wenn Miami gewonnen h&auml;tte. Im Falle eines Sieges brauchst du dich hinterher nicht zu &auml;rgern. Selbst als Boston-Fan geistern einem dann solche Gedanken im Kopf herum. Das ist echt beschissen!</p>
<p>Das ist das ewige Leid eines Tippers: Wenn man nichts setzt, dann laufen die Ergebnisse meist besser, als wenn man setzt. Das ist wie ein Fluch. Aber irgendwann versteht man dann auch, dass es auch doch nicht klappt und man mit Sportsachverstand keinen Blumentopf gewinnt.</p>
<p>Am besten fragst du einfach die Frauen, wie welche Spiele an einem bestimmten Spieltag ausgehen – ich sag dir: vier von f&uuml;nf sind richtig. Ist halt so. Die h&ouml;ren dann die Namen: &#8220;Oh, La Coruňa. H&ouml;rt sich sch&ouml;n an, auf die tipp‘ ich - die gewinnen bestimmt“. Aber eigentlich wei&szlig;t du als erfahrener Tipper: die sind nicht in Form und m&uuml;ssten eigentlich verlieren – und peng, gewinnen sie doch.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;">Web:<a href="http://www.anonyme-spieler.org/sucht.htm" target="_blank"> Homepage der Anonymen Spieler</a></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.selbsthilfenetz.de/content/e2994/e6997/e7447/index_html?stichwort_id=943" target="_blank">Selbsthilfegruppen in NRW</a></p>
</div>


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