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	<title>pflichtlektüre &#187; aktuell</title>
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	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 14:01:47 +0000</pubDate>
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		<title>Geteilte Bilanz der &#8220;besser-studieren&#8221;-Studie</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/10/02/2012/geteilte-bilanz-der-besser-studieren-studie/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 10:30:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Crone</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>

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		<category><![CDATA[Svenja Schulze]]></category>

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		<description><![CDATA[Fast alle Studenten in NRW sind zufrieden, so eine neue Studie. Klingt wunderbar, blo&#223; ist das nur die halbe Wahrheit. Es gibt eher viel zu tun. Ein Kommentar von Paul Crone.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine Studie des Ministeriums f&uuml;r Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW (kurz MIWF) mit dem klangvollen Titel &#8220;besser-studieren.nrw&#8221; wurde k&uuml;rzlich vorgestellt. Der Inhalt ist erschreckend, nur br&uuml;stet sich das Ministerium vorerst nur mit den scheinbaren Erfolgen. Dabei bedarf es einer schnellen und umfassenden Reaktion.</strong></p>
<p><em>Ein Kommentar von Paul Crone</em></p>
<div id="attachment_86992" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/svenja-schulze-dietmar-wadewitz.jpg"><img class="size-medium wp-image-86992 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/svenja-schulze-dietmar-wadewitz-300x199.jpg" alt="svenja-schulze-dietmar-wadewitz" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Die Hochschulpolitik in NRW ist ihre Baustelle: SPD-Ministerin Svenja Schulze. Foto: Dietmar Wadewitz, Teaserfoto: Screenshot http://www.besser-studieren.nrw.de/</p></div>
<p>Es ist einiges nicht in Ordnung an den Hochschulen in unserem Land. Das jedenfalls offenbart die Studie besser-studieren.nrw. Nur scheint es, als liest man im zust&auml;ndigen Wissenschaftsministerium etwas Anderes aus den Ergebnissen:   &#8220;Insgesamt zeigten sich etwa 71 Prozent derjenigen, die sich am Verfahren beteiligt haben, zufrieden mit ihrem Studium und ihren Studienbedingungen.&#8221; Fein, also sind fast alle gl&uuml;cklich, das wird als Sieg verbucht. Dabei gibt es wirklich gen&uuml;gend Baustellen in der nordrhein-westf&auml;lischen Hochschullandschaft, auf die die Studenten auch deutlich hinweisen. Das hat man im Ministerium jetzt schwarz auf wei&szlig;. Bis in die zugeh&ouml;rige Pressemitteilung sind die umfassenden Infos nicht durchgesickert, doch so neu sind die Erkenntnisse aber auch wirklich nicht.</p>
<p><strong>Auswertung nicht gleich Pressemitteilung</strong></p>
<p>Die Erkenntnisse der Studie sollen laut Ministerin Svenja Schulze in ein Bologna-Memorandum einflie&szlig;en, welches zusammen mit den Hochschulen in diesem Fr&uuml;hjahr verabschiedet werde soll. &#8220;Dort sollen dann insbesondere die Themen Studierbarkeit und Qualit&auml;t der Lehre, Mobilit&auml;t und Anerkennung sowie der &Uuml;bergang vom Bachelor zum Master eine wichtige Rolle spielen.&#8221; Die Punkte, die laut Ministerium besondere Relevanz haben, sind letztlich auch diejenigen, die die Studenten am meisten besch&auml;ftigen. Aber leider bestehen diese Probleme auf studentischer Seite nicht erst seit der Bekanntgabe der j&uuml;ngsten Ergebnisse:</p>
<div id="attachment_86993" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/pm-cut.png"><img class="size-medium wp-image-86993" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/pm-cut-300x191.png" alt="pm-cut" width="300" height="191" /></a><p class="wp-caption-text">Die Pressemitteilung hinterl&auml;sst, in Anbetracht der umfassenden Ergebnisse der Studie, einen seltsamen Eindruck. Screenshot: www.wissenschaft.nrw.de/studieren_in_nrw/Online-Befragung_Besser_studieren_Ende/index.php</p></div>
<p><strong>- Studierbarkeit: </strong>59 Prozent der Befragten k&ouml;nnen die f&uuml;r ein Vollzeitstudium vorgesehene Arbeitsbelastung von 32 bis 39 Wochenstunden nicht einhalten. Die Diskussion offenbart: Viele Studenten arbeiten wesentlich mehr, zu Lasten von Erholung und sozialen Kontakten.<br />
<strong>- Qualit&auml;t der Lehre:</strong> Nur 24 Prozent stimmen zu, dass die erforderlichen Veranstaltungen und Pr&uuml;fungen &uuml;berschneidungsfrei und ohne Zeitverlust absolviert werden k&ouml;nnen. Gleichzeitig best&auml;tigen 84 Prozent der Befragten: An meiner Hochschule gibt es Probleme mit zu wenigen und &uuml;berf&uuml;llten H&ouml;rs&auml;len und Seminarr&auml;umen.<br />
<strong>- Mobilit&auml;t:</strong> Im Studium ist ein Auslandaufenthalt m&ouml;glich, der von der Hochschule durch Partnerschaftsabkommen unterst&uuml;tzt wird. Hier gibt es immerhin eine Zustimmung von 47 Prozent, wahrscheinlich zur&uuml;ckzuf&uuml;hren auf das reichhaltige Angebot der Erasmus-Programme.<br />
<strong>- Anerkennung: </strong>Viele M&auml;ngel an diesem Punkt: Dass die Anerkennung von andernorts erbrachten Studienleistungen einheitlich, unb&uuml;rokratisch und transparent durchgef&uuml;hrt wird, best&auml;tigten nur 16 Prozent der Befragten. Nur zehn Prozent gaben an, dass die Hochschule beim Anerkennungsverfahren pr&uuml;ft, ob gleichwertige Kompetenzen anstatt Studieninhalten erworben wurden.<br />
<strong>- &Uuml;bergang vom Bachelor zum Master:</strong> Dieser wichtige Punkt wird durch den vorhergegangen Punkt &#8216;Anerkennung&#8217; deutlich erschwert. Studierende klagen &uuml;ber &#8220;zahlreiche H&uuml;rden und Probleme bei der Anerkennung&#8221; - und damit auch beim &Uuml;bergang vom Bachelor zum Master.</p>
<p><strong>Angemessene Reaktion n&ouml;tig</strong></p>
<p>Liest man sich die Statements der Studenten durch, ist viel Wut zu sp&uuml;ren, viel Unverst&auml;ndnis &uuml;ber die oftmals schlechten Bedingungen, die zwar nicht davon abhalten, ein Studium zu absolvieren, aber es vielen deutlich erschweren. Die Pressemitteilung liest sich in Anbetracht dieser gut dokumentierten Tatsachen wie ein schlechter Scherz, sie untergr&auml;bt die Glaubw&uuml;rdigkeit dar&uuml;ber, dass die Studie in D&uuml;sseldorf ernst genommen wird. Besonders, weil die Probleme wirklich nichts Neues sind, wird es gerade jetzt Zeit f&uuml;r eine ad&auml;quate Reaktion des Ministeriums. Denn ohne angemessene Reaktion macht so eine Studie keinen Sinn. Schlie&szlig;lich d&uuml;rften sich die Probleme im n&auml;chsten Jahr eher verschlimmern, bedenkt man den doppelten Abiturjahrgang und die damit verbundene Studentenflut.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.wissenschaft.nrw.de/objekt-pool/download_dateien/Ergebnisbericht_besser-studieren_nrw.pdf" target="_blank">Die komplette Studie zum nachlesen (pdf/8,72 mb)<br />
</a>
</p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.besser-studieren.nrw.de/" target="_blank">Homepage der Studie &#8220;besser-studieren.nrw&#8221;</a></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.wissenschaft.nrw.de/" target="_blank">Homepage des Ministeriums f&uuml;r Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW</a></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.wissenschaft.nrw.de/studieren_in_nrw/Online-Befragung_Besser_studieren_Ende/index.php" target="_blank">Die Pressemitteilung des Ministeriums zur Studie</a></p>
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Zootiere freuen sich auf den Sommer</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/09/02/2012/zootiere-freuen-sich-auf-den-sommer/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/09/02/2012/zootiere-freuen-sich-auf-den-sommer/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 17:40:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pflichtlektuere</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

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		<category><![CDATA[Tiere]]></category>

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		<category><![CDATA[Zoo Dortmund]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir ziehen bei den aktuellen Minusgraden immer w&#228;rmere Kleidung an. Die Tiere im Dortmunder Zoo m&#252;ssen anders vor der K&#228;lte gesch&#252;tzt werden. Doch wie machen die Pfleger das?


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Beitrag von Julia Kn&uuml;bel</em></p>
<p><strong>Sandra friert. Das geht gerade vielen so, doch Sandra hat keine Handschuhe und keinen Schal. Und statt einer Jacke nur Fell. Sandra ist ein Ameisenb&auml;r-Weibchen und lebt im Dortmunder Zoo. Dort zeigt das Thermometer bis zu Minus 10 Grad Celsius an. 40 Grad weniger als in ihrem nat&uuml;rlichen Lebensraum in S&uuml;damerika. Pflegerin Ilona Offhaus muss sich darum besonders um Sandra und die anderen Tiere k&uuml;mmern.</strong></p>
<div id="attachment_87445" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/ameisenbaer_sandra.jpg"><img class="size-medium wp-image-87445" title="ameisenbaer_sandra" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/ameisenbaer_sandra-300x200.jpg" alt="Pflegerin Ilona Offhaus muss die Tiere auch im Winter nach drau&szlig;en schicken.. Foto: Julia Kn&uuml;bel" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Pflegerin Ilona Offhaus muss die Tiere auch im Winter nach drau&szlig;en schicken. Fotos: Julia Kn&uuml;bel</p></div>
<p>Das gr&ouml;&szlig;te Problem bei der K&auml;lte sind die F&uuml;&szlig;e der Tiere. Viele Tiere im Zoo sind Sohleng&auml;nger, das hei&szlig;t bei der Fortbewegung ber&uuml;hrt der ganze Fu&szlig; den Boden. &#8220;Und das ist den Tieren im Moment einfach zu kalt. Als w&uuml;rden wir Menschen barfu&szlig; laufen. Das w&uuml;rde im Winter ja auch niemand tun&#8221;, sagt Ilona Offhaus. Die Tierpflegerin ist seit 20 Jahren im Dortmunder Zoo angestellt und kennt die Probleme der Tiere bei diesem Wetter genau. Sie ist Leiterin des Gro&szlig;reviers S&uuml;damerika im Zoo und k&uuml;mmert sich so vor allem um Ameisenb&auml;ren, Faultiere, Tapire.</p>
<p>Bei der derzeitigen Au&szlig;entemperatur d&uuml;rfen die Tiere nur f&uuml;r kurze Zeit nach drau&szlig;en. Und sie m&uuml;ssen sich bewegen. Sobald sich die Tiere hinlegen, k&uuml;hlen sie aus und bekommen einen Schnupfen, wie Menschen eben auch. Trotzdem scheucht Ilona Offhaus die Ameisenb&auml;ren f&uuml;r 20 Minuten nach drau&szlig;en. So lange brauchen die Pfleger um die St&auml;lle zu reinigen. Ilona Offhaus lacht. &#8220;Die Tiere sind beleidigt, die wollen nicht nach drau&szlig;en. Man kann deutlich sehen, dass ihnen zu kalt ist.&#8221; Aber nicht nur die Temperatur ist ein Problem: Das Gras auf der Wiese ist gefroren. Tapire haben weiche F&uuml;&szlig;e und w&uuml;rden sich an der gefrorenen Wiese schneiden.</p>
<p><strong>Dem W&uuml;stentier Kamel macht die K&auml;lte nichts aus</strong></p>
<div id="attachment_87446" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/kamele.jpg"><img class="size-medium wp-image-87446" title="K&auml;lteZoo_kamele" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/kamele-300x211.jpg" alt="Kamele legen sich im Winter einen dicken Pelz zu. Foto: Julia Kn&uuml;bel" width="300" height="211" /></a><p class="wp-caption-text">Kamele legen sich im Winter einen dicken Pelz zu.</p></div>
<p>Doch nicht allen Tieren im Zoo haben so gro&szlig;e Probleme mit der K&auml;lte. Kamele kommen zum Beispiel ganz gut mit den Minusgraden zurecht. Sie stammen aus W&uuml;stenregionen, in denen es teilweise bis zu Minus 40 Grad kalt wird. Daher haben sie sich einen dicken Pelz zugelegt, den sie im Sommer wieder verlieren. Tiere, die auch in ihrer nat&uuml;rlichen Umgebung K&auml;lte ausgesetzt sind, haben keine gro&szlig;en abstehenden K&ouml;rperteile wie etwa gro&szlig;e Ohren oder die Schwanzspitze. Diese w&uuml;rden bei extremer K&auml;lte zuerst absterben. Deswegen d&uuml;rfen die Nash&ouml;rner und Giraffen auch nur kurz vor die T&uuml;r.  &#8221;Bei Giraffen haben wir au&szlig;erdem das Problem, dass sie auf dem Eis leicht ausrutschen w&uuml;rden. Wenn sich eine Giraffe ein Bein bricht, kann man ihr meistens nicht mehr helfen&#8221;, erkl&auml;rt die Tierpflegerin. Der Tierarzt versucht noch das Bein zu schienen, doch meist vergeblich. Die Giraffe m&uuml;sste eingeschl&auml;fert werden. Das sei in Dortmund gl&uuml;cklicherweise aber noch nie passiert.</p>
<p>Tigern hingegen macht die K&auml;lte nichts aus. Trotzdem m&uuml;ssen sie zur Zeit drinnen bleiben. Denn der Wassergraben, der als Abgrenzung zu den Besuchern dient, ist zugefroren. Die Tiger k&ouml;nnten den Graben also einfach &uuml;berspringen und durch den Zoo spazieren. &#8220;Da muss man schon aufpassen. Die K&auml;lte ist f&uuml;r die Pfleger vor allem eine logistische Herausforderung.&#8221; Im Tamandua-Haus etwa (hier leben Faultiere, Ameisenb&auml;ren und G&uuml;rteltiere) darf die Temperatur nicht unter 20 Grad sinken. Im Moment kann das Haus aber nur auf zehn Grad geheizt werden, deswegen m&uuml;ssen die Tiere umziehen und ein bisschen n&auml;her zusammenr&uuml;cken.</p>
<p><strong>Ab zehn Grad geht&#8217;s wieder raus</strong></p>
<p>&#8220;Im Winter ver&auml;ndert sich der Alltag, die Arbeit bleibt aber die gleiche. Im Winter m&uuml;ssen die Gehege drau&szlig;en sauber gemacht werden, im Sommer die St&auml;lle drinnen&#8221;, sagt Ilona Offhaus. Einziger Unterschied: Im Winter frieren schon mal die Wasserleitungen zu, dann m&uuml;ssen die Pfleger das Wasser von A nach B schleppen. Die Schauf&uuml;tterungen finden in den Wintermonaten nicht statt. Bei den wenigen Besuchern ist das gar nicht n&ouml;tig, denn der Zoo ist menschenleer. Im Winter kommen h&ouml;chstens die Dauerkartenbesitzer f&uuml;r einen Spaziergang in den Zoo. Da alle St&auml;lle fast gleichzeitig ges&auml;ubert werden, sind auch alle Tiere parallel f&uuml;r ein paar Minuten drau&szlig;en. Besucher k&ouml;nnen in der kurzen Zeit nur wenige Gehege ablaufen und so etwa ein Drittel aller Tiere sehen. In die St&auml;lle d&uuml;rfen die G&auml;ste n&auml;mlich nicht.</p>
<div id="attachment_87452" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/giraffe_rechts.jpg"><img class="size-medium wp-image-87452" title="giraffe_rechts" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/giraffe_rechts-200x300.jpg" alt="F&uuml;r Giraffen ist gefrorener Boden eine echte Gefahr." width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">F&uuml;r Giraffen ist gefrorener Boden eine echte Gefahr.</p></div>
<p>Sobald die Au&szlig;entemperatur &uuml;ber zehn Grad Plus steigt, leben die Zootiere wieder den ganzen Tag lang drau&szlig;en. Bis es soweit ist, m&uuml;ssen die Pfleger ihre Sch&uuml;tzlinge noch im Stall besch&auml;ftigen. &#8220;Die Tiere langweilen sich schnell und werden zickig. Deswegen legen wir ihnen Spielzeug in die Stallungen und verteilen das Futter &uuml;ber den ganzen Tag, um sie zu besch&auml;ftigen&#8221;, erkl&auml;rt Ilona Offhaus ihre Arbeit. Auf so engem Raum entsteht bei Tieren schnell Lagerkoller. Im Sommer k&ouml;nnten sich die Tiere im Au&szlig;engehege besser aus dem Weg gehen.</p>
<p>Sandra und die anderen Ameisenb&auml;ren frieren zwar, k&ouml;nnen sich aber zumindest ein bisschen auf die Witterung einstellen, sie bekommen ein dickeres Fell. Schnee lieben sie sogar. &#8220;Dann tauchen die Tiere mit der Nase in den Schnee wie ein U-Boot.&#8221;</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.dortmund.de/de/freizeit_und_kultur/zoo_dortmund/start_zoo/index.html" target="_blank">Der Dortmunder Zoo online</a></p>
<p style="color: white;">Eintritt: 7,50 Euro f&uuml;r Erwachsene, 4 Euro f&uuml;r Studenten</p>
<p style="color: white;">
</div>


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			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/09/02/2012/zootiere-freuen-sich-auf-den-sommer/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Kino-Tipp: F&#252;r immer Liebe</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/09/02/2012/kino-tipp-fuer-immer-liebe/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/09/02/2012/kino-tipp-fuer-immer-liebe/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 11:36:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vanessa Martella</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kino-Tipps]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im freizeitrausch]]></category>

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		<category><![CDATA[Drama]]></category>

		<category><![CDATA[Für immer Liebe]]></category>

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		<category><![CDATA[Kino]]></category>

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		<category><![CDATA[Rachel McAdams]]></category>

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		<description><![CDATA[Bald ist Valentinstag, Hollywoods Antwort: "F&#252;r immer Liebe", ein herzzerrei&#223;endes Drama. Doch der Film verzichtet auf &#252;berm&#228;&#223;igen Kitsch - und basiert auf einer wahren, tragischen Geschichte.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Autounfall rei&szlig;t ein Loch in das Leben von Paige: Sie vergisst, dass sie ihr Studium geschmissen hat, um K&uuml;nstlerin zu werden. Sie vergisst, dass sie den Kontakt zu ihrer Familie abgebrochen hat. Und sie vergisst ihren Ehemann - und damit ihre ganz gro&szlig;e Liebe. Von der zuf&auml;lligen Begegnung bis zu einer unkonventionellen Hochzeit lebten Leo und Paige eine perfekte Liebesgeschichte. Verzweifelt versucht Leo nun das Herz seiner Frau ein zweites Mal zu gewinnen.</strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/titelschriftzug.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-87372" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/titelschriftzug.jpg" alt="Banner &quot;F&uuml;r immer Liebe&quot;" width="600" height="77" /></a></p>
<div id="attachment_87382" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/szenenbild_11klein700x466-2.jpg"><img class="size-full wp-image-87382" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/szenenbild_11klein700x466-2.jpg" alt="Durch den Unfall vergisst Paige ihre Liebe zu Leo. Fotos: Sony Pictures Releasing GmbH" width="600" height="261" /></a><p class="wp-caption-text">Durch den Unfall vergisst Paige ihre Liebe zu Leo. Fotos: Sony Pictures Releasing GmbH</p></div>
<p style="text-align: center;"><strong></strong><strong></strong></p>
<p>Die ganz gro&szlig;e Liebe, ein sch&ouml;nes Schauspielerpaar und ein romantisches Drama - &#8220;F&uuml;r immer Liebe&#8221; erf&uuml;llt alle Kriterien f&uuml;r einen klassischen Hollywood-Valentinstags-Streifen. Kitschig und vorhersehbar sind &uuml;blicherweise die ersten Assoziationen, aber dieses Mal bleibt dieses Klischee unerf&uuml;llt. Unaufdringlich und romantisch kommt dieser Film daher. Der Unfall l&auml;sst scheinbar nicht nur Erinnerungen sondern auch &uuml;berm&auml;&szlig;igen Kitsch verschwinden. Romantische Situationen gibt es nat&uuml;rlich - sie bleiben aber wohl dosiert und ohne den &uuml;blichen Hollywood-Zuckergu&szlig;. Vielmehr spielt die Entwicklung die Paige und Leo gleicherma&szlig;en durchmachen eine wichtige Rolle. Vielleicht liegt es daran, dass die Geschichte nicht aus der Feder eines Drehbuch-Autors stammt, sondern aus dem realen Leben: Der Film erz&auml;hlt die Geschichte von dem US-amerikanischen Paar Kim und Krickitt Carpenter.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></strong></p>
<div id="attachment_87405" class="wp-caption alignleft" style="width: 297px"><strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/szenenbild_14466x700.jpg"><img class="size-full wp-image-87405  " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/szenenbild_14466x700.jpg" alt="Paige versteht sich selbst nicht: Warum hat sie ihr Leben so ver&auml;ndert?" width="287" height="432" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Paige versteht sich selbst nicht: Warum hat sie ihr Leben so ver&auml;ndert?</p></div>
<p><strong>Zur&uuml;ck zu einer alten Pers&ouml;nlichkeit</strong></p>
<p>Das Krankheitsbild der Amnesie wurde auch zuvor schon in Filmen genutzt: In &#8220;Die Bourne-Identit&auml;t&#8221; ist Matt Damon auf der Suche nach seinem Leben und in &#8220;50 erste Dates&#8221; muss Adam Sandler Drew Barrymore jeden Tag aufs neue von seiner Liebe &uuml;berzeugen. In &#8220;F&uuml;r immer Liebe&#8221; k&auml;mpft Rachel McAdams als Paige nicht so sehr mit dem Vergessen - vielmehr wird ihr eine fr&uuml;here Pers&ouml;nlichkeit zur&uuml;ckgegeben, die ihr Ehemann Leo gar nicht kennengelernt hat. Die &#8220;neue alte Paige&#8221; wohnt noch bei ihren Eltern, studiert Jura,  tr&auml;gt schicke Klamotten. Dazu kommt, dass sie mit dem  Gesch&auml;ftsmann Jeremy verlobt ist. Die &#8220;Paige&#8221; von der Leo ihr erz&auml;hlt, hat nichts damit zu tun: Sie studiert Kunst, ist Vegetarierin und hat jeden Kontakt zu ihrem wohlhabenden Elternhaus abgebrochen. Paige kann nicht verstehen, wie sich ihr Leben so entwickeln konnte. Bald gibt sie die Suche nach den Erinnerungen auf und bringt damit auch den unerm&uuml;dlichen Leo zum Kapitulieren.</p>
<div id="attachment_87400" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/szenenbild_07700x466.jpg"><img class="size-medium wp-image-87400" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/szenenbild_07700x466-300x199.jpg" alt="&quot;F&uuml;r immer Liebe&quot;5" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Leo versucht Paige f&uuml;r sich zu gewinnen und erz&auml;hlt von ihrem Zusammenleben.</p></div>
<p>Anders als in der Romanze &#8220;Wie ein einziger Tag&#8221; (2004) ist Rachel McAdams nicht zwischen der Liebe zu zwei M&auml;nnern hin und hergerissen. Vielmehr wurde ihr Leben durch den Unfall durcheinander gewirbelt, nun muss sie entscheiden wer sie sein will. Der urspr&uuml;ngliche Verlobte Jeremy bringt zwar Probleme f&uuml;r Leo, der Konkurrenzkampf steht aber nicht im Fokus des Films.</p>
<p><strong>Channing Tatum als Romantiker</strong></p>
<p>Einer verleiht dem Ganzen doch noch den klaren Liebesfilm-Charakter: Channing Tatum verk&ouml;rpert Romantik pur. Tatums erster gro&szlig;er Liebesstreifen kann sich sehen lassen. Als Leo erntet er nur Distanz und misstrauische Blicke - nachdem er wochenlang am Krankenbett seiner Frau gewacht hat. Er darf sie nicht ber&uuml;hren, sie sch&auml;mt sich vor ihm. Die Wohnung gef&auml;llt ihr nicht, ihren Lebensstil findet sie befremdlich. Unabsichtlich feuert Paige eine Spitze nach der anderen auf ihn ab. Tatums Charakter ist hin und hergerissen zwischen Verst&auml;ndnis und Geduld auf der einen und dem Bed&uuml;rfnis diese fremde Frau zu sch&uuml;tteln auf der anderen Seite. Der Spagat gelingt dem Schauspieler: Der Schmerz und die Hilflosigkeit stehen ihm ins Gesicht geschrieben, der Zuschauer f&uuml;hlt mit.</p>
<div id="attachment_87410" class="wp-caption alignleft" style="width: 236px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/szenenbild_03466x700.jpg"><img class="size-full wp-image-87410   " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/szenenbild_03466x700.jpg" alt="Leo wei&szlig; nicht wie er mit Paige umgehen soll. " width="226" height="340" /></a><p class="wp-caption-text">Leo wei&szlig; nicht, wie er mit Paige umgehen soll. </p></div>
<p>Tatum stellt in diesem Film einen attraktiven und charmanten Musiker dar, einen Romantiker, der seiner Frau die Welt zu F&uuml;&szlig;en legt. Kurz gesagt: Er spielt den perfekten Mann. Was zu gucken gibt es auch: Nackt schlafen und oben ohne den M&uuml;ll rausbringen - Szenen, die f&uuml;r ein Raunen in den weiblich besetzten Kinosesseln sorgen. Klischee? Eindeutig. Aber so ein bisschen Kitsch geh&ouml;rt dann wohl doch zu jedem Liebesstreifen. Und auch wenn unklar ist, ob Paige Leo erneut ihr Herz schenken kann - die Herzen der Zuschauerinnen gewinnt er sicherlich.</p>
<p>Fazit: &#8220;F&uuml;r immer Liebe&#8221; erfrischt durch mehr Unvorhersehbarkeit bez&uuml;glich der Handlung, ohne aber die klassischen Merkmale einer Hollywood-Romanze hinter sich zu lassen. F&uuml;r Romantiker ist der Film sowieso ein Muss, aber auch wer skeptisch bleibt, kann einen Versuch wagen: Wenn die kitschige Vorgeschichte von Leo und Paige &uuml;berstanden ist, wird die Liebesgeschichte auf angenehme Art subtil und unaufdringlich.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:<br />
</strong>
</p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.fuer-immer-liebe.de/">Die offizielle Filmseite &#8220;F&uuml;r immer Liebe&#8221; mit Trailer</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/31/01/2012/kino-tipp-spezial-intruders/" target="_blank">Kinotipp &#8220;Intruders&#8221;</a></p>
<p>pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/29/01/2012/kino-tipp-the-artist/" target="_blank">Kinotipp &#8220;The Artist&#8221;</a></p>
<p>pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/13/01/2012/kino-tipp-offroad/" target="_blank">Kinotipp &#8220;Offroad&#8221;</a></p>
<p>pflichtlekt&uuml;re: Kinotopp <a href="http://www.pflichtlektuere.com/07/02/2012/kino-tipp-moneyball/" target="_blank">&#8220;Moneyball&#8221;</a></div>


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		</item>
		<item>
		<title>TU: Die Halbzeitbilanz des AStA</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/09/02/2012/tu-die-halbzeitbilanz-des-asta/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/09/02/2012/tu-die-halbzeitbilanz-des-asta/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 06:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher Ophoven</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu Beginn seiner Amtszeit hatte sich der AStA an der TU Dortmund viel vorgenommen. Jetzt ist Halbzeit, im Interview schauen die Vorsitzenden auf ihre Arbeit zur&#252;ck und blicken in die Zukunft.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vor genau sechs Monaten wurde der jetzige AStA der TU Dortmund ins Amt gew&auml;hlt. Das Team um Marc H&ouml;vermann hatte sich f&uuml;r diese Amtszeit einiges vorgenommen. Im Interview mit pflichtlekt&uuml;re-Online sprechen der AStA-Vorsitzende und sein Stellvertreter, </strong><strong>Horatiu Dancu, </strong><strong>&uuml;ber ihre bisherige Arbeit - und &uuml;ber ihre Pl&auml;ne f&uuml;r die Zukunft.</strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re: Ihr seid jetzt ein halbes Jahr im Amt – wie f&auml;llt eure pers&ouml;nliche Halbzeitbilanz aus?</strong></p>
<p><strong>Marc H&ouml;vermann:</strong> Wir sind zufrieden, obwohl wir vor einige unvorhersehbare Probleme gestellt wurden. Die Kapazit&auml;tsengp&auml;sse zu Semesterbeginn haben uns beispielsweise ziemlich &uuml;berrumpelt. Die Hochschule und der vorherige AStA waren der Ansicht, dass es keine Probleme geben wird. Wir haben diese Probleme dann relativ schnell, auch in Zusammenarbeit mit der Hochschule, so gut wie m&ouml;glich auffangen k&ouml;nnen.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re: Wie oft sto&szlig;t ihr bei derartigen Problemen an eure Grenzen? Eure Macht ist ja auch nur begrenzt.</strong></p>
<p><strong>Horatiu Dancu: </strong>Das kommt immer wieder vor. Es gibt manche Situationen, die man als studentischer Vertreter am Anfang schwer einsch&auml;tzen kann.</p>
<p><strong>Marc H&ouml;vermann:</strong> Gerade bei so gro&szlig;en Problemen wie mit dem BAf&ouml;G-Amt merken wir schnell, dass wir nur eine von vielen Schnittstellen an der Uni sind. Beim BAf&ouml;G-Problem beispielsweise liegt es daran, dass das Ministerium nicht gen&uuml;gend Geld zur Verf&uuml;gung stellt. Da sind unsere M&ouml;glichkeiten begrenzt. Auf h&ouml;heren Ebenen werden unsere Probleme teilweise sogar weggel&auml;chelt.</p>
<div id="attachment_86968" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/hvermann.jpg"><img class="size-medium wp-image-86968" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/hvermann-300x270.jpg" alt="hvermann.jpg" width="300" height="270" /></a><p class="wp-caption-text">Marc H&ouml;vermann ist der Vorsitzende des AStA. Der 28-J&auml;hrige studiert Wirtschaftswissenschaften. Foto: Christopher Ophoven</p></div>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re: Wie seht ihr eure Rolle in diesem Fall?</strong></p>
<p><strong>Marc H&ouml;vermann: </strong>Ich denke, dass wir das Beste aus unseren M&ouml;glichkeiten gemacht haben. Wir werden auch weiterhin alles daf&uuml;r tun, damit sich die Situation verbessert, indem wir die Arbeitsabl&auml;ufe f&uuml;r die Studierenden und das  BAf&ouml;G-Amt erleichtern. Wir arbeiten derzeit beispielsweise daran, dass es ein Formular geben wird, das den Studierenden die Abgabe Ihres Antrages best&auml;tigt.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> <strong>Wird sich die Situation beim BAf&ouml;G </strong><strong>aus eurer Sicht k&uuml;nftig verbessern?</strong></p>
<p><strong>Marc H&ouml;vermann:</strong> Wir hoffen es, aber realistisch gesehen denken wir nicht, dass sich die Situation deutlich verbessert. Das BAf&ouml;G-Amt hat schlichtweg nicht die Kapazit&auml;ten, weil das Geld vom Land derzeit nicht freigegeben wird. Wir werden aber weiter versuchen, die Studierenden in Notlagen mit unserem Hilfsfonds zu unterst&uuml;tzen.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> <strong>In unserem Interview zu Beginn eurer Amtszeit meintet ihr, dass der AStA ein Auto anschafft. Dieses Fahrzeug soll beispielsweise eingesetzt werden, um den AStA-Copy-Shop mit Papier zu beliefern. So langsam m&uuml;sste es in Betrieb gehen, oder?</strong></p>
<p><strong>Horatiu Dancu:</strong> Das Auto ist da, wir haben derzeit nur Probleme mit dem Stra&szlig;enverkehrsamt, das unser Auto nicht zulassen will.</p>
<p><strong>Marc H&ouml;vermann:</strong> Momentan stecken wir in den M&uuml;hlen der B&uuml;rokratie fest. Beim Finanzamt d&uuml;rfen wir Steuern zahlen, aber das Stra&szlig;enverkehrsamt hat wohl noch nie von einer Teilk&ouml;rperschaft &ouml;ffentlichen Rechts geh&ouml;rt.</p>
<p><strong>Horatiu Dancu:</strong> Wir sind derzeit noch in Gespr&auml;chen. Notfalls gibt es wohl noch die M&ouml;glichkeit das Auto &uuml;ber die Hochschule zuzulassen.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re: </strong><strong>Anderes Thema: Ihr wolltet eine Fahrradausleihe starten. Wie ist der derzeitige Stand?</strong></p>
<p><strong>Horatiu Dancu:</strong> Wir haben derzeit leider keine R&auml;umlichkeiten zur Verf&uuml;gung. Die daf&uuml;r vorgesehenen R&auml;ume auf dem Campus-S&uuml;d sind einsturzgef&auml;hrdet, deshalb ist das Projekt bis auf Weiteres vertagt.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> <strong>Insgesamt gesehen: Wie viele eurer Ziele habt ihr bisher sch&auml;tzungsweise umgesetzt?</strong></p>
<p><strong>Marc H&ouml;vermann:</strong> Ich denke, wir stehen derzeit bei deutlich &uuml;ber 50% - wir sind im Soll.</p>
<div id="attachment_86966" class="wp-caption alignright" style="width: 266px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/dancu.jpg"><img class="size-medium wp-image-86966" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/dancu-256x300.jpg" alt="dancu.jpg" width="256" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Horatiu Dancu war schon in der vergangenen Legislaturperiode stellv. Vorsitzender des AStA. Er ist 29 Jahre alt und studiert Bauingenieurwesen. Foto: Christopher Ophoven</p></div>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> <strong>Was erwartet uns also in den kommenden Monaten?</strong></p>
<p><strong>Marc H&ouml;vermann:</strong> Wir starten demn&auml;chst zusammen mit dem FH-AStA einen BAf&ouml;G-Blog, um &uuml;ber den Stand der Bearbeitung zu informieren. Zudem haben wir zusammen mit dem Mieterverein einen Reader erstellt, den wir demn&auml;chst rausbringen. Auf 60 Seiten werden dort unter anderem die Rechte von Mietern erkl&auml;rt. Dann wird es eine Neuauflage des Readers &#8220;Wohnen in Dortmund“ geben, unter anderem mit Ausgehtipps. Derzeit arbeiten wir au&szlig;erdem an dem Flyer &#8220;Studieren mit Kind“.</p>
<p><strong>Horatiu Dancu:</strong> Ab Februar planen wir, das Haus D&ouml;rstelmann (Anm. d. Red. Campus-S&uuml;d) f&uuml;r Veranstaltungen zu nutzen.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> <strong>In unserem ersten Interview hattet ihr damals &uuml;ber eine Verkleinerung des StuPas nachgedacht. Seht ihr das immer noch als eine M&ouml;glichkeit?</strong></p>
<p><strong>Marc H&ouml;vermann:</strong> Diese &Uuml;berlegung gibt es derzeit wohl in allen Listen, ganz einfach weil das politische Interesse (Anm. d. Red. Interesse an Hochschulpolitik) nachl&auml;sst. Wir haben in Dortmund ein vergleichsweise gro&szlig;es Parlament in Hinblick auf die Studierendenzahlen. Das Verh&auml;ltnis von Studierendenzahlen zu Sitzen ist in Bochum beispielsweise viel niedriger – und dort geht es auch.</p>
<p><strong>Horatiu Dancu:</strong> Eine konkrete Regelung wurde derzeit aber noch nicht getroffen. Wahrscheinlich wird es eine Grundbedingung in den Koalitionsgespr&auml;chen vor der kommenden Wahlen werden.</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> <strong>Marc meinte gerade, dass das Interesse an Hochschulpolitik sinkt – was sch&auml;tzt ihr die Beteiligung bei der n&auml;chsten Wahl ein?</strong></p>
<p><strong>Marc H&ouml;vermann:</strong> Ich denke, es werden mehr Leute als bei der letzten Wahl werden. Bei der Senatswahl war die Beteiligung zuletzt ja auch schon h&ouml;her. Die kommende Wahl wird wahrscheinlich auch mit der Senatswahl zusammen durchgef&uuml;hrt. Zus&auml;tzlich wird der AStA, und auch die Hochschule, massiv f&uuml;r diese Wahl werben, damit die Leute wissen, wof&uuml;r und was sie w&auml;hlen. Wie angek&uuml;ndigt wurde die Urnenbedingung wieder aufgehoben, das hei&szlig;t jeder kann am Campus w&auml;hlen wo er will.</p>
<p><strong>Horatiu Dancu:</strong> Ich bin da nicht so positiv eingestellt. Allerdings ist es auch schwer einzusch&auml;tzen, weil die Wahlen wahrscheinlich zusammengef&uuml;hrt werden. Ich denke schlimmer kann es nicht mehr werden.</p>
<p><object width="100%" height="400"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="flashvars" value="showMenu=false&#038;clickToStart=true"/><param name="movie" value="http://www.vuvox.com/collage_express/collage.swf?collageID=050a888e42"/><embed src="http://www.vuvox.com/collage_express/collage.swf?collageID=050a888e42" flashvars="showMenu=false&#038;clickToStart=true" allowFullScreen="true" type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="400"></embed></object></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/17/08/2011/dortmunder-asta-im-interview/">AStA der TU: Alles beim Alten?</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="../../10/03/2011/unternehmen-asta/">“Unternehmen” AStA</a></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.asta.uni-dortmund.de/" target="_blank">AStA der TU Dortmund</a></p>
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Von Austausch-Student zu Austausch-Student</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/08/02/2012/von-austausch-student-zu-austausch-student/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/08/02/2012/von-austausch-student-zu-austausch-student/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 15:15:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pflichtlektuere</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

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		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[Austauschstudenten]]></category>

		<category><![CDATA[Erasmus]]></category>

		<category><![CDATA[H-Bahn]]></category>

		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>

		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

		<category><![CDATA[TU Dortmund]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Austausch-Studenten fahren bald wieder nach Hause. Den Nachfolgern k&#246;nnen sie gute Ratschl&#228;ge dalassen. Ein Gespr&#228;ch &#252;ber Kaninchen, den "Airtrain" und So&#223;e in der Mensa.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Beitrag von Joanna Pietryka und Valentin Hernoux</em></p>
<p><strong>Joanna (25) aus Polen und Valentin (21) aus Belgien haben es gerade hinter sich, andere haben es noch vor sich: ein Erasmus-Semester an der Uni Dortmund. Jeder Austausch-Student bekommt bei seiner Ankunft ein dickes Ratgeber-Buch &uuml;ber das Leben in Dortmund. Doch Joanna und Valentin haben in ihren sechs Monaten an dieser Uni viele eigene Erfahrungen gemacht und k&ouml;nnen den Neuank&ouml;mmlingen aus anderen L&auml;ndern deshalb viele pers&ouml;nliche Tipps mitgeben, die es nicht im Ratgeber zu lesen gibt. Ein Gespr&auml;ch zwischen &#8220;Experten&#8221;.</strong></p>
<p><strong></strong></p>
<div id="attachment_87258" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/joanna-und-valentin-duell.jpg"><img class="size-full wp-image-87258" title="Joanna und Valentin m&ouml;chten ihre Erfahrungen an alle neuen Austausch-Studenten weitergeben. Fotos: Sandra Calvo Pastor" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/joanna-und-valentin-duell.jpg" alt="Joanna und Valentin m&ouml;chten ihre Erfahrungen an alle neuen Austausch-Studenten weitergeben. Fotos: Sandra Calvo Pastor" width="600" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Joanna und Valentin m&ouml;chten ihre Erfahrungen an alle neuen Austausch-Studenten weitergeben. Fotos: Sandra Calvo Pastor</p></div>
<p><strong>Zum Campus:</strong></p>
<p><em><strong>Joanna:</strong></em><em> </em>Es ist sehr einfach, den Campus kennen zu lernen. Die Mensa, die Bibliothek und das Geb&auml;ude, in dem der meiste Unterricht von eurer Fakult&auml;t stattfinden wird - das ist alles was ihr wissen m&uuml;sst.</p>
<p><em><strong>Valentin:</strong></em><em> </em>Stimmt, das einzige Problem, das ich hatte, war am erstes Tag das IBZ-Geb&auml;ude (Internationales Begegnungszentrum) zu finden. Und warum? Weil die deutschen Studenten nicht wissen, wo es sich befindet.</p>
<p><em><strong>Joanna:</strong></em><em> </em>Genau, sie m&uuml;ssen das nicht wissen, weil sie mit dieser Institution nichts zu tun haben. Fragt nach dem Sprachenzentrum. Das IBZ-Geb&auml;ude liegt direkt neben dem Sprachenzentrum.</p>
<p><em><strong>Valentin:</strong></em><em> </em>Was muss man noch &uuml;ber den Campus wissen? Ein Fahrrad ist sehr n&uuml;tzlich, um sich in der N&auml;he zu bewegen. Es gibt dort viele Gr&uuml;nfl&auml;chen.</p>
<p><em><strong>Joanna:</strong></em><em> </em>Aber keine Angst, wenn sich in den B&uuml;schen etwas bewegt. Auf dem Gel&auml;nde der Uni Dortmund gibt es viele Kaninchen. Gl&uuml;cklicherweise sind die vielen verschiedenen Nash&ouml;rner aus Kunststoff.</p>
<p><span style="color: #888888;"><br />
</span></p>
<p><strong>&Uuml;ber die H-Bahn:</strong></p>
<p><em><strong></strong></em></p>
<div id="attachment_87260" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/joanna-und-valentin-gucken-fragend.jpg"><img class="size-medium wp-image-87260  " title="Joanna und Valentin w&uuml;nschen allen nachfolgenden Erasmus-Studenten genauso viel Spa&szlig;, wie sie ihn in Dortmund hatten." src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/joanna-und-valentin-gucken-fragend-200x300.jpg" alt="Joanna und Valentin gucken fragend. Foto: Sandra Calvo Pastor" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Joanna und Valentin w&uuml;nschen allen nachfolgenden Erasmus-Studenten genauso viel Spa&szlig;, wie sie ihn in Dortmund hatten.</p></div>
<p>Valentin:<em> </em>Nein wir sind nicht in einem Skigebiet. Dieser kleine „Airtrain&#8221; namens H-Bahn ist das besondere Verkehrsmittel auf diesem Campus.</p>
<p><em><strong>Joanna:</strong></em><em> </em>Ich erinnere mich noch gut an meine erste Fahrt mit der H-Bahn, als ich mit den Notizen von meiner Patin unterwegs war. Ich habe gedacht, dass es so kompliziert ist! Ich musste umsteigen und ich hatte keine Fahrkarte.</p>
<p><em><strong>Valentin:</strong></em><em> </em>Das hatte aber nichts mit der H-Bahn zu tun, du kannst dich ja in deinem eigenen Haus verlieren. Die ganze H-Bahn-Linie hat nur vier Haltestellen, es gibt nichts Einfacheres.</p>
<p><em><strong>Joanna:</strong></em><em> </em>Zumindest habe ich kein Straf-Ticket f&uuml;r das Schwarzfahren bekommen&#8230;</p>
<p><em><strong>Valentin:</strong></em><em> </em>Ja, man braucht ein Ticket, aber kein Stress: Am Anfang von eurem Erasmus-Semester k&ouml;nnt ihr ein Semesterticket bekommen. Mit diesem Ticket k&ouml;nnt ihr &uuml;berall in Nord-Rhein-Westfallen fahren.</p>
<p><span style="font-family: mceinline;"><br />
</span></p>
<p><strong>&Uuml;ber die Deutschen:</strong></p>
<p><em><strong>Joanna: </strong></em>Deutsche Leute sind sehr nett, aber manchmal man kann das nicht auf den ersten Blick erkennen.</p>
<p><em><strong>Valentin:</strong></em> Das ist richtig, besonders bei der Kassiererin in der Mensa und beim Hausmeister&#8230;</p>
<p><em><strong>Joanna:</strong></em><em> </em>Ja, aber ich mag meinen Hausmeister. Obwohl es sehr schwierig ist mit ihm zu sprechen, kennt er alle meine Probleme. Ich wei&szlig; nicht, ob er mich versteht, aber er hilft mir jedes Mal.</p>
<p><em><strong>Valentin:</strong></em> Obwohl die Deutschen nicht so oft l&auml;cheln, sind sie sehr willig dir zu helfen.</p>
<p><em><strong>Joanna:</strong></em><em> </em>Genau. Als ich einmal nach dem Weg zum Nightrooms (eine Disco) gefragt habe, haben junge Deutsche zu mir gesagt: In dieser Kleidungen kannst du nicht ins Nightrooms gehen&#8230; Aber sie haben mir den Weg gezeigt.</p>
<p><span style="font-family: mceinline;"><br />
</span></p>
<p><strong>Essen und Trinken:</strong></p>
<p><em><strong>Valentin:</strong></em><em> </em>Vorsicht mit dem Essen in der Mensa. Es ist billig, aber mit zu viel So&szlig;e. Wenn ihr Wurst m&ouml;gt, ist Deutschland ein Paradies f&uuml;r euch.</p>
<p><em><strong>Joanna:</strong></em><em> </em>Kartoffeln und Pommes beim Hauptgericht: Vier Kilo mehr werde ich nach Polen mitbringen.</p>
<p><em><strong>Valentin:</strong></em><em> </em>Ich acht Kilo mehr!</p>
<p><em><strong>Joanna:</strong></em><em> </em>Kein Kommentar.</p>
<p><em><strong>Valentin:</strong></em><em> </em>Aber ich suche die Schuld nicht im guten und fetten Essen. Mein Problem ist, dass ich Belgier bin und gerne Bier trinke. Und in Deutschland kosten sechs Bier bei Lidl 3 Euro. Das ist so g&uuml;nstig!</p>
<p><em><strong>Joanna:</strong></em><em> </em>Leider billiger als Wasser.</p>
<p><em><strong>Valentin:</strong></em><em> </em>Aber Erasmus in Deutschland ohne deutsches Bier ist kein Erasmus!</p>
<div id="attachment_87278" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/joanna-und-valentin-mit-erasmusbuch.jpg"><img class="size-full wp-image-87278 " title="Joanna und Valentin mit dem dicken Ratgeber-Buch f&uuml;r Austausch-Studenten, das sie nun um ihre eigenen Erfahrungen erg&auml;nzen k&ouml;nnen. " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/joanna-und-valentin-mit-erasmusbuch.jpg" alt="Joanna und Valentin mit dem dicken Ratgeber-Buch, das sie nun um ihre eigenen Erfahrungen erg&auml;nzen k&ouml;nnen. " width="600" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Joanna und Valentin mit dem dicken Ratgeber-Buch f&uuml;r Austausch-Studenten, das sie nun um ihre eigenen Erfahrungen erg&auml;nzen k&ouml;nnen. </p></div>


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		</item>
		<item>
		<title>Zu Besuch bei einer Dortmunder Hexe</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/08/02/2012/zu-besuch-bei-einer-dortmunder-hexe/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/08/02/2012/zu-besuch-bei-einer-dortmunder-hexe/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 09:03:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pflichtlektuere</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Hexen gibt es nicht? Gibt es doch! Sogar mitten in Dortmund: Hier betreibt die Hexe Minerva ihren Hexenladen. Als moderne Hexe wiederlegt sie s&#228;mtliche Klischees ihrer Zunft.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Beitrag von Paul Crone und Marc Miertzschke</em></p>
<p><strong>Eigentlich kennt man sie nur aus den M&auml;rchen der Gebr&uuml;der Grimm als  b&ouml;se Frau, der H&auml;nsel und Gretel fast zum Opfer fielen: Mit Warze auf  der Nase, einem Besen in der Hand und einer Katze im Schlepptau hat sie  vielen Kindergenerationen Angst gemacht - die Hexe. In der fr&uuml;hen  Neuzeit wurden Frauen verbrannt, die verd&auml;chtigt wurden mit dem Teufel im Bunde zu stehen. Heute sind Hexen als Hermine Granger, Gundel Gaukeley oder Bibi Blocksberg fast nur noch als Fantasiefiguren bekannt.<br />
</strong></p>
<p>Aber es gibt sie noch - Frauen, die sich selbst als Hexe bezeichnen. Als moderne Hexe r&auml;umt Minerva in ihrem Laden in Dortmund-Berghofen mit den Klischees und Vorurteilen auf und erz&auml;hlt, wie man eigentlich zur Hexe wird.</p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.pflichtlektuere.com/08/02/2012/zu-besuch-bei-einer-dortmunder-hexe/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:<br />
</strong>
</p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.hexenladen-nrw.de/" target="_blank">Homepage von Minervas Hexenladen &#8220;Trudimonia&#8221;</a></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hexe" target="_blank">Artikel &#8220;Hexe&#8221; auf Wikipedia</a></p>
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Kino-Tipp: Moneyball</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/07/02/2012/kino-tipp-moneyball/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/07/02/2012/kino-tipp-moneyball/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 14:45:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pflichtlektuere</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kino-Tipps]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im freizeitrausch]]></category>

		<category><![CDATA[Baseball]]></category>

		<category><![CDATA[Brad Pitt]]></category>

		<category><![CDATA[Kino]]></category>

		<category><![CDATA[kino-Tipp]]></category>

		<category><![CDATA[Moneyball]]></category>

		<category><![CDATA[Philip Seymor Hoffman]]></category>

		<category><![CDATA[Sportfilm]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=87102</guid>
		<description><![CDATA[Baseball ist Amerikas Lieblingssport. In Deutschland interessiert sich kaum jemand daf&#252;r. Warum sich das etwas andere Sportdrama „Die Kunst zu gewinnen - Moneyball" trotzdem lohnt.



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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von Hanne Ermann</p>
<p><strong>Die gute Nachricht: Man braucht kein eingefleischter Basbeball-Fan zu sein, um den neuen Film von Regisseur Bennett Miller („Capote&#8221;) zu verstehen. Die vermeintlich schlechte Nachricht: Wer bei &#8220;Moneyball&#8221; einen typischen actionreichen Sportfilm erwartet, wird entt&auml;uscht.</strong></p>
<div id="attachment_87109" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/moneyball-spieler.jpg"><img class="size-full wp-image-87109" title="Am Spielfeldrand herrscht keine gute Stimmung beim Trainer und den Spielern der Oakland A's. Fotos: Sony Pictures Releasing GmbH" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/moneyball-spieler.jpg" alt="Am Spielfeldrand herrscht keine gute Stimmung beim Trainer und den Spielern der Oakland A's. Fotos: Sony Pictures Releasing GmbH" width="600" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Am Spielfeldrand herrscht keine gute Stimmung beim Trainer und den Spielern der Oakland A&#39;s. Fotos: Sony Pictures Releasing GmbH</p></div>
<p>Die Lage des Baseballteams der Oakland Athletics ist zu Beginn der Saison 2002 alles andere als gut: Das Budget ist knapp und die besten Spieler wurden von der Konkurrenz gekauft. Die Mannschaft ist &#8220;der letzte Hund am Fressnapf&#8221;, wie Manager Billy Beane (Brad Pitt) die Situation treffend formuliert. Und genau er, der gescheiterte Baseballspieler, muss jetzt das Team neu aufbauen. Mit einem gl&uuml;cklichen H&auml;ndchen gelingt es ihm Peter (Jonah Hill) zu rekrutieren: ein sch&uuml;chterner Absolvent der Yale-Universit&auml;t und vollkommener Neuling im Baseball-Gesch&auml;ft. Peter hat ein H&auml;ndchen f&uuml;r Statistiken und wird schnell zu Beanes Assistenten. Mithilfe von Formeln und Gleichungen wollen sie den Erfolg herbei berechnen. So entdecken sie 25 Spieler, die von der Konkurrenz bisher aussortiert oder ignoriert wurden. Die Gr&uuml;nde: zu viele Verletzungen, zu hohes Alter oder kein passendes Aussehen. In Peters Worten: &#8220;Ein Teich voller h&auml;sslicher Entlein&#8221;.</p>
<div id="attachment_87108" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/moneyball-leeres-stadion.jpg"><img class="size-medium wp-image-87108" title="Leeres Stadion, leere Kassen, frustrierter Brad Pitt." src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/moneyball-leeres-stadion-300x200.jpg" alt="Leeres Stadion, leere Kassen, frustrierter Brad Pitt." width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Leeres Stadion, leere Kassen, frustrierter Brad Pitt.</p></div>
<p><strong>Geht die neue Strategie auf?</strong></p>
<p>Ein Team mit Computer-Statistiken zusammenstellen? Damit betreten Billy Beane und sein Gehilfe v&ouml;lliges Baseball-Neuland. Da verwundert es nicht, dass die Ideen bei den alten, grauen Beratern der Mannschaft auf Widerstand treffen. Und vor allem Trainer Art Howe (Philip Seymor Hoffman) will sich nicht auf Umstrukturierungen einlassen. Als die Oakland A&#8217;s trotz der neuen Strategie ein Spiel nach dem anderen verlieren, sieht sich der Coach best&auml;tigt.</p>
<p>Man erwartet trotzdem, dass die Mannschaft am Ende die Meisterschaft gewinnen wird. Weil Sportdramen so funktionieren. Und tats&auml;chlich rappeln sich alle auf, der Einzelk&auml;mpfer Billy Beane beginnt endlich mit den Spielern zu sprechen und die Oakland A&#8217;s haben eine unvergleichliche Siegesserie. Die Strategie geht auf - jedoch nicht komplett.</p>
<p>Am Ende findet man keine Spieler, die zu Helden werden, sowieso findet die Handlung gr&ouml;&szlig;tenteils gar nicht auf dem Spielfeld statt. Das ist der eine Grund, warum &#8220;Moneyball&#8221; kein typischer Sportfilm ist. Man hat das Gef&uuml;hl, die Spiele werden nicht auf dem Platz, sondern am Telefon im Hinterzimmer entschieden. Beim Pokern um Spieler. Dabei fallen in schnellen Dialogen Begriffe wie &#8220;Walks&#8221; und &#8220;Fast Ball&#8221;, die teilweise verwirren. Ansonsten kann aber auch ein Baseball-Laie der Handlung problemlos folgen. Doch noch viel &uuml;berraschender ist, dass &#8220;Moneyball&#8221; ein &auml;u&szlig;erst ruhiger und unaufgeregter Film ist, ganz anders als der Trailer vermuten l&auml;sst. Wenn sich Billy Beane freut, dann im Stillen. Diese Langsamkeit erzeugt Spannung, dazu braucht es keine schwitzenden Sportler oder extreme Zeitlupen. In den entscheidenden Szenen laufen die Spieler ohne Ton durch das Bild und das einzige - und wichtigste - Ger&auml;usch erzeugt der Baseball, wenn er auf den Schl&auml;ger trifft.</p>
<p><strong>Nach ein wahren Begebenheit</strong></p>
<div id="attachment_87107" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/moneyball-buro.jpg"><img class="size-medium wp-image-87107" title="Manager und Assistent stellen das Team unter regen Diskussionen neu auf." src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/moneyball-buro-300x200.jpg" alt="Manager und Assistent stellen das Team unter regen Diskussionen neu auf." width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Manager und Assistent stellen das Team unter regen Diskussionen neu auf.</p></div>
<p>Vorlage f&uuml;r den Film sind die tats&auml;chlichen Ereignisse um Manager Billy Beane und die Oakland A&#8217;s, die der amerikanische Journalist Michael Lewis in seinem Sachbuch &#8220;Moneyball - The Art of Winning an Unfair Game&#8221; festgehalten hat. Das Wissen, dass Beane tats&auml;chlich Amerikas Lieblingssport revolutioniert hat, tr&auml;gt zus&auml;tzlich zum Gelingen des Films bei.</p>
<p>Brad Pitt spielt eben diesen Manager brillant, ohne dabei zu aufdringlich zu werden oder einen&#8221; Star-Trainer&#8221; spielen zu wollen. Zu Recht ist er mit dieser Leistung als &#8220;bester Hauptdarsteller&#8221; f&uuml;r die Oscars nominiert. Zwar ist &#8220;Moneyball&#8221; mit nur sechs Nominierungen kein Top-Favorit, dennoch w&uuml;rde man vor allem Jonah Hill den Preis als &#8220;bester Nebendarsteller&#8221; g&ouml;nnen. Als Peter verk&ouml;rpert er glaubhaft den Neuling im Baseball-Gesch&auml;ft, der - genauso wie der Zuschauer - das ein oder andere Mal verbl&uuml;fft ist, &uuml;ber das, was abseits des Baseballfelds passiert.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=BQgBGWtDwJ0" target="_blank">Link zum Trailer</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/31/01/2012/kino-tipp-spezial-intruders/" target="_blank">Kinotipp Intruders</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/29/01/2012/kino-tipp-the-artist/" target="_blank">Kinotipp The Artist</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/13/01/2012/kino-tipp-offroad/" target="_blank">Kinotipp Offroad</a></p>
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Neues Wohnheim f&#252;r die TU</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/07/02/2012/neues-studentenwohnheim-an-der-tu-dortmund/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/07/02/2012/neues-studentenwohnheim-an-der-tu-dortmund/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 09:35:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yvonne Grote-Kus</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Campus]]></category>

		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[Adem Susam]]></category>

		<category><![CDATA[Bau]]></category>

		<category><![CDATA[doppelte Abiturjahrgänge]]></category>

		<category><![CDATA[Rainer Szary]]></category>

		<category><![CDATA[Studenten]]></category>

		<category><![CDATA[Studentenwerk]]></category>

		<category><![CDATA[Studentenwohnheim]]></category>

		<category><![CDATA[TU Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Semesterbeginn ist es voll geworden auf dem Campus. Das merkt man in den H&#246;rs&#228;len, in der Mensa und beim Thema Wohnen. Nun reagiert das Studentenwerk und plant ein neues Wohnheim.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><strong>Die erste Welle der Studentenflut ist mit den doppelten Abiturjahrg&auml;ngen aus Bayern und Niedersachsen zum Anfang dieses Semesters an die TU Dortmund gekommen. Dazu kommt die Aussetzung der Wehrpflicht und des Zivildienstes. Dadurch gibt es noch mehr Studienanf&auml;nger. Und das merkt man &uuml;berall auf dem Campus. Auch bei den Wohnheimpl&auml;tzen ist die Nachfrage gestiegen. Deshalb plant das Studentenwerk ein neues Wohnheim.</strong></p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<div class="mceTemp" style="text-align: left;">
<dl id="attachment_86926" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/wohnheim_gardenkamp_neu.jpg"><img class="size-medium wp-image-86926" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/wohnheim_gardenkamp_neu-225x300.jpg" alt="Die Wohnheimanlage &quot;Am Gardenkamp&quot; soll durch das neue Wohnheim erg&auml;nzt werden. Foto: Yvonne Grote-Kus" width="225" height="300" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd" style="text-align: center;">Die Wohnheimanlage &#8220;Am Gardenkamp&#8221; soll durch das neue Wohnheim erg&auml;nzt werden. Foto: Yvonne Grote-Kus</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: left;">Das neue Wohnheim soll auf dem Gel&auml;nde des bereits bestehenden Wohnheims am Gardenkamp in  der N&auml;he vom Campus S&uuml;d gebaut werden. &#8220;Wir haben vor, ein neues Wohnheim f&uuml;r 128 Studierende in Zweiraumwohnungen zu errichten,&#8221; sagt Rainer Szary, Abteilungsleiter Bau und Technik beim Studentenwerk Dortmund. &#8220;Die Wohnungen werden eine Gr&ouml;&szlig;e von 56 bis 67 Quadratmetern haben. Vier Wohnungen werden behindertengerecht sein.&#8221;</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Warten auf das neue Wohnheim</strong></p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Derzeit ist das Wohnheim noch in der Planung. Und es wird auch noch einige Zeit dauern, bis es fertig ist. Im Moment l&auml;uft noch die Genehmigungsplanung. &#8220;Wir haben den Bauantrag gestellt und  haben vor, im August in diesem Jahr mit dem Bau zu beginnen,&#8221; sagt Rainer Szary. Zum Wintersemester 2013/2014 sollen dann die ersten Studenten in das neue Wohnheim einziehen k&ouml;nnen.</p>
<p style="text-align: left;"><strong></strong>Bis dahin bleibt der Andrang auf die Wohnheimpl&auml;tze hoch. Im Moment muss ein Student im Durchschnitt sechs Monate auf einen freien Platz f&uuml;r ein Einzelappartement warten. Auf der Warteliste des Studentenwerks stehen rund 2100 Studenten. Wer also in eines der Wohnheime in Dortmund ziehen m&ouml;chte, muss erstmal ein ganzes Semester &uuml;berbr&uuml;cken und woanders unterkommen oder so lange pendeln.</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Ob die 128 Pl&auml;tze in dem neuen Studentenwohnheim ausreichend sein werden, ist unklar. &#8220;Generell w&uuml;rde ich sagen, reicht die Anzahl nicht aus&#8221;, meint Adem Susam, studentisches Mitglied im Verwaltungsrat des Studentenwerks Dortmund. &#8220;Urspr&uuml;nglich sollte auch ein gr&ouml;&szlig;eres Wohnheim an einer anderen Stelle gebaut werden. Das Planungsverfahren ist dann leider aufgrund von amtlichen Absagen gescheitert. Die Kapazit&auml;t, die jetzt an der neuer Stelle erreicht werden soll, h&auml;ngt auch ein bisschen von der Umgebung ab und zus&auml;tzlich ist es auch noch eine Kostenfrage.&#8221; Am Gardenkamp ist nicht gen&uuml;gend Platz, um ein gr&ouml;&szlig;eres Wohnheim zu bauen.</p>
<div class="mceTemp" style="text-align: left;">
<dl id="attachment_86923" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/standort_neues_wohnheim.jpg"><img class="size-medium wp-image-86923" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/standort_neues_wohnheim-300x225.jpg" alt="Hinter einer Baumreihe an der Stockumer Stra&szlig;e soll das neue Studentenwohnheim gebaut werden. Foto: Yvonne Grote-Kus" width="300" height="225" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd" style="text-align: center;">Hinter einer Baumreihe an der Stockumer Stra&szlig;e soll das neue Studentenwohnheim gebaut werden. Foto: Yvonne Grote-Kus</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;"><strong>Finanzierungsfrage noch offen</strong></p>
<p style="text-align: left;">Die Finanzierung f&uuml;r das geplante neue Wohnheim ist zur Zeit noch nicht gekl&auml;rt. Der Bau soll aus verschiedenen Quellen finanziert werden. &#8220;Wir sind zur Zeit in Gespr&auml;chen mit Banken, um die Finanzierung abzurunden,&#8221; sagt Rainer Szary. &#8220;Wir wollen aber auch &ouml;ffentliche Mittel oder Zusch&uuml;sse nutzen. Wahrscheinlich werden wir verschiedene Zusch&uuml;sse in Anspruch nehmen, vielleicht aus dem Topf energiesparende Ma&szlig;nahmen oder Zusch&uuml;sse f&uuml;r Regenwasserbewirtschaftung, das k&ouml;nnen wir noch nicht so genau sagen. Wir haben allerdings vor, so viel wie m&ouml;glich an Zusch&uuml;ssen zu bekommen.&#8221; Insgesamt werden f&uuml;r den Bau nach derzeitigem Stand 7 Millionen Euro ben&ouml;tigt. Die Finanzierung soll sich in den n&auml;chsten Wochen kl&auml;ren.</p>
<div class="additionallinks" style="text-align: left;">
<p style="color: white; text-align: left;"><strong>Mehr zum Thema:<br />
</strong>
</p>
<p style="color: white;">Hier reinh&ouml;ren: <a href="http://www.eldoradio.de/podcast/item.php?idx=3094&amp;sel=sendung&amp;selidx=29" target="_blank">Der H&ouml;rfunkbeitrag zum Thema auf eldoradio*</a></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.stwdo.de/" target="_blank">Die Internetseiten des Studentenwerks Dortmund</a></p>
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>J&#246;rg Thadeusz bewundert Studenten</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/06/02/2012/joerg-thadeusz-bewundert-studenten/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/06/02/2012/joerg-thadeusz-bewundert-studenten/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 16:33:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ann-Christin Gertzen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[Berlin]]></category>

		<category><![CDATA[Berlinale]]></category>

		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Götz Alsmann]]></category>

		<category><![CDATA[Jörg Thadeusz]]></category>

		<category><![CDATA[rbb]]></category>

		<category><![CDATA[RUB]]></category>

		<category><![CDATA[Talkshow]]></category>

		<category><![CDATA[Zimmer frei]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=86636</guid>
		<description><![CDATA[Seine Studienzeit hat Moderator J&#246;rg Thadeusz als "br&#228;sig" in Erinnerung. Die Romanistik-Studentinnen fand er jedoch gut, erz&#228;hlt er in unserer Serie "Vom Studenten zum Prominenten". 


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/promis-banner-ferig.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-83759" title="promis-banner-ferig" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/promis-banner-ferig.jpg" alt="promis-banner-ferig" width="600" height="200" /></a></p>
<p><strong>Moderator J&ouml;rg Thadeusz lebt mittlerweile in Berlin und hat eine eigene Talkshow beim rbb. Angefangen hat seine journalistische Karriere jedoch beim WDR - hier wurde er unter anderem durch seine launigen Promi-Besuche bei &#8220;Zimmer frei!&#8221; bekannt. F&uuml;r dieses Interview hat er uns das Versprechen abgekn&ouml;pft, mit ihm in einem angesagten Berliner Club feiern zu gehen. Klar doch, machen wir gerne. Vielleicht nimmt er uns dann ja auch mit zu seiner n&auml;chsten Berlinale-Berichterstattung. Dabei mag er solchen D&uuml;nkel eigentlich gar nicht, erz&auml;hlt er in unserer Interview-Reihe &#8220;Vom Studenten zum Prominenten&#8221;.<br />
</strong></p>
<p><strong>Was ist die sch&ouml;nste Erinnerung an </strong><strong>Ihre Studienzeit?</strong></p>
<p>Kaffee trinken mit meinem Bruder in einer Cafeteria, in der wir auf Romanistik-Studentinnen lauerten. Nickerchen in der ein oder anderen Bibliothek. Au&szlig;erdem konnte ich mir damals durch volles Haar fassen, wenn mir nicht einfiel, was ich sonst machen sollte.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_86644" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/6_berlinale_2012_radioeins_artikel.jpg"><img class="size-medium wp-image-86644" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/6_berlinale_2012_radioeins_artikel-300x225.jpg" alt="J&ouml;rg Thadeusz hat seine eigene Talkshow im rbb und berichtet regelm&auml;&szlig;ig von der Berlinale. Die Zeit an der RUB war hingegen &quot;br&auml;sig&quot;. Teaser- und Artikelfoto: rbb/Jenny Sieboldt" width="300" height="225" /></a></strong><p class="wp-caption-text">J&ouml;rg Thadeusz hat seine eigene Talkshow im rbb und berichtet regelm&auml;&szlig;ig von der Berlinale. Teaser- und Artikelfoto: rbb/Jenny Sieboldt</p></div>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Und welche ist Ihre schlimmste?</strong></p>
<p>Ich habe den Aufenthalt an der Ruhr-Uni als so br&auml;sig in Erinnerung, dass noch nicht mal irgendetwas genug Spannkraft hatte, um wirklich schlimm zu sein. Die Begr&uuml;&szlig;ungsansprachen mehrerer Dozenten waren r&uuml;de. Auf uns h&auml;tte nun wirklich niemand gewartet und jeder Einzelne von uns w&uuml;rde letztlich den ganzen Laden nur &uuml;berf&uuml;llen, war die Botschaft. War aber auch nicht schlimm. Weil ich dachte: Aber Ihr m&uuml;sst f&uuml;r immer hier bleiben. Und ich darf irgendwann raus aus dem Waschbeton.</p>
<p><strong>Was ist das Besondere am Studieren im Ruhrpott?</strong></p>
<p>Wie generell im Ruhrgebiet: Die Abwesenheit von D&uuml;nkel. Ich habe auch keine Burschenschafts-Heinis treffen m&uuml;ssen, die unter dem kleinen doofen M&uuml;tzchen ganz viel verwirrten Geist mit sich tragen. Und: Die Geb&auml;ude sehen so schrecklich aus, dass ich die Erinnerung gelegentlich f&uuml;r eine alptraumhafte Fantasie halte. Aber die kluge Bev&ouml;lkerung dieser Finsterbauten ist einnehmender als anderswo.<strong></strong></p>
<p><strong>Welche Tipps geben Sie uns Studenten?</strong></p>
<p>Keinen Rat von Leuten annehmen, die ihr Studium nicht abgeschlossen haben. Ich habe in letzter Zeit viele Leute im Studentenalter getroffen, die wendiger, welthungriger und zielstrebiger sind, als ich es jemals war. Denen kann ich nichts empfehlen, sondern sie nur bewundern.</p>
<p><em>J&ouml;rg Thadeusz wurde in Dortmund geboren und hat von 1990 bis 1994 an der Ruhr-Uni Jura, Geschichte und Politik studiert. Von insgesamt acht Semestern studierte er auch ein Semester an der LMU in M&uuml;nchen: &#8220;Aber nur, um Mitstudenten kennenzulernen, die mir sch&ouml;ne Bierg&auml;rten und Sportpl&auml;tze zeigen.&#8221; </em></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Serie vom Studenten zum Prominenten<br />
</strong>
</p>
<p style="color: white;">Das Prinzip ist einfach. Die Pflichtlekt&uuml;re hat prominenten Ex-Studenten der Ruhr-Universit&auml;ten dieselben Fragen zu ihrer Unizeit gestellt. Mit dabei sind unter anderem der Autor Oliver Uschmann, Fu&szlig;ballreporter Manni Breuckmann und Comedian Hennes Bender.</p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/04/01/2012/autor-oliver-uschmann-genoss-die-vielfalt-des-ruhrpotts/">Promi-Interview mit Oliver Uschmann</a></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re:<a href="http://www.pflichtlektuere.com/23/01/2012/hennes-bender-nackt-auf-dem-campus/"> Zum Interview mit Hennes Bender</a></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/30/01/2012/manni-breuckmann-und-der-ruhrpott/">Manni Breuckmanns Interview zu seiner Studienzeit </a></p>
<p style="color: white;">Web:<a href="http://www.rbb-online.de/thadeusz/moderation/joerg_thadeusz.html" target="_blank"> Zur rbb-Seite von J&ouml;rg Thadeusz</a></p>
</div>
<p>Fotos: RUB/UDE/TU Dortmund/Gerd Altmann/AllSilhouettes.com/pixelio.de; Montage: A.-L. Wagner</p>


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		</item>
		<item>
		<title>Herausforderung Handgep&#228;ckkontrolle</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/06/02/2012/herausforderung-handgepaeckkontrolle/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 08:41:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Birte Möller</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Wer mit dem Flieger in den Urlaub startet, hat am Flughafen viele H&#252;rden zu &#252;berwinden. pflichtlekt&#252;re-Reporterin Birte M&#246;ller erkl&#228;rt im Selbstversuch, worauf es ankommt.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer heutzutage in ein Flugzeug steigen m&ouml;chte, muss einiges &uuml;ber sich ergehen lassen: Von unangenehmen Fragen &uuml;ber penibel genaue Fl&uuml;ssigkeitsbeschr&auml;nkungen bis hin zu Nacktscannern ist alles dabei. Wen das alles nicht abschreckt, der darf sich dann, oft Stunden sp&auml;ter, endlich in das Flugzeug begeben. Die Leiden eines Reisenden am Flughafen habe ich auf meinem Weg nach Australien und zur&uuml;ck getestet und n&auml;her nachgefragt – warum ist das eigentlich so?</strong></p>
<p><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/flughafen-frankfurt.jpg"></a></p>
<p><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/flughafen-frankfurt.jpg"> </a></p>
<div id="attachment_86363" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/flughafen-frankfurt.jpg"><img class="size-medium wp-image-86363" title="flughafen-frankfurt" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/flughafen-frankfurt-300x173.jpg" alt="Lange Warteschlangen vor der Sicherheitskontrolle am Frankfurter Flughafen. Foto: Birte M&ouml;ller" width="300" height="173" /></a><p class="wp-caption-text">Lange Warteschlangen vor der Sicherheitskontrolle am Frankfurter Flughafen. Foto: Birte M&ouml;ller</p></div>
<p>Die Vorbereitungen f&uuml;r den Flughafen gehen schon am Tag vorher zu Hause los. Ich muss mir &uuml;berlegen, welche Fl&uuml;ssigkeiten ich im Flugzeug unbedingt brauche und welche ich in den Koffer packen kann. Dabei ist Fl&uuml;ssigkeit nicht gleich Fl&uuml;ssigkeit, auch Cremes und Salben geh&ouml;ren dazu. S&auml;mtliches Makeup und Shampoo ist also schon mal tabu. Oder vielleicht doch nicht? Denn  Fl&uuml;ssigkeiten im Handgep&auml;ck sind erlaubt, wenn sie sich in einem Beh&auml;lter, der nicht mehr als 100 Milliliter enth&auml;lt, befinden. Diese kleinen Tuben und Flaschen m&uuml;ssen dann gesammelt in ein wiederverschlie&szlig;bares Plastikt&uuml;tchen passen, das nicht mehr als einen Liter fasst. Ganz sch&ouml;n kompliziert.</p>
<p><strong>Versch&auml;fte Kontrollen nach Anschl&auml;gen des 11. September</strong></p>
<p>Angefangen haben die versch&auml;rften Kontrollen an Flugh&auml;fen nach den Terroranschl&auml;gen vom 11. September 2001. Sie spiegelten sich zun&auml;chst in Kofferkontrollen wieder, um beim Check-in sicherzustellen, dass niemand gef&auml;hrliche Substanzen in das Gep&auml;ck schmuggelt. Als dann allerdings im August 2006 eine Gruppe Terroristen versuchte, Fl&uuml;ssigsprengstoff mit an Bord mehrerer Maschinen in die USA zu bringen, musste auch das Handgep&auml;ck dran glauben. Ab November des gleichen Jahres galt dann die neue 100 Milliliter Regelung.</p>
<div id="attachment_86361" class="wp-caption alignleft" style="width: 246px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/flughafen-birte.jpg"><img class="size-medium wp-image-86361" title="flughafen-birte" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/flughafen-birte-236x300.jpg" alt="Brav habe ich meine Fl&uuml;ssigkeiten vorschriftsm&auml;&szlig;ig verpackt. Foto: privat." width="236" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Brav habe ich meine Fl&uuml;ssigkeiten vorschriftsm&auml;&szlig;ig verpackt. Foto: privat.</p></div>
<p>Doch was hat es mit dieser Mengenbeschr&auml;nkung auf sich? Holger Kraft vom Flughafenverband ADV erkl&auml;rt, dass es sich bei dieser Regelung um einen Kompromiss handelt, um &uuml;berhaupt noch Fl&uuml;ssigkeiten mit an Bord nehmen zu k&ouml;nnen. “Sicherheitsexperten gingen bei Einf&uuml;hrung der Fl&uuml;ssigkeitsregelung davon aus, dass mit einer Menge von 100 Milliliter kein substanzieller Schaden an einem Verkehrsflugzeug angerichtet werden kann.&#8221; Doch was ist, wenn jemand aus diesen vielen kleinen Beh&auml;ltern eine gr&ouml;&szlig;ere Fl&uuml;ssigkeit zusammen mischt? “Dieses Argument wurde damit entkr&auml;ftet, dass die Herstellung fl&uuml;ssiger Sprengstoffe ein komplexer chemischer Prozess ist, der sich nicht so einfach mal eben hinter den Sicherheitskontrollstellen bewerkstelligen l&auml;sst”, so Holger Kraft.<br />
<strong><br />
Nach der Sicherheitskontrolle geht es noch weiter</strong></p>
<p>Ich packe am Flughafen also brav mein T&uuml;tchen mit dem n&ouml;tigsten und lege es an der Sicherheitskontrolle vor. Gleichzeitig muss ich noch meinen Laptop aus der Tasche holen und den G&uuml;rtel sowie Schmuck ablegen. Und hinter der Sicherheitskontrolle lauert schon die n&auml;chste Stolperfalle: Der Duty Free Shop.</p>
<p>Der wird mir auf der R&uuml;ckreise von Australien &uuml;ber China nach Frankfurt zum Verh&auml;ngnis. Als Mitbringsel versuche ich, ein Glas Australischen Honig zu kaufen. Auf die Frage, wo ich denn umsteigen w&uuml;rde, antworte ich wahrheitsgem&auml;&szlig; mit &#8220;Shanghai und Peking&#8221;. Da ist der Traum vom Honig dann auch schon zu Ende getr&auml;umt. Zuvor hatte ich immer die Erfahrung gemacht, dass Fl&uuml;ssigkeiten, die man hinter der Sicherheitskontrolle kauft, nicht unter die Begrenzung fallen. In Australien allerdings erkl&auml;rt man mir, dass ich keine Fl&uuml;ssigkeiten aus dem Duty Free Shop &uuml;ber 100 Milliliter mitf&uuml;hren d&uuml;rfte, da ich zweimal umsteigen muss. Den Sinn habe ich nicht ganz verstanden, nehme die Erkl&auml;rung aber dennoch in Kauf und verlasse Australien ohne Honig im Gep&auml;ck.</p>
<p><strong>Unterschiedliche Regelungen in verschiedenen L&auml;ndern</strong></p>
<p>Diese verwirrenden Regelungen erkl&auml;rt Holger Kraft damit, dass im Grunde jeder Staat das Recht hat, seine eigenen Regeln aufzustellen. Auf die Fl&uuml;ssigkeitsbeschr&auml;nkungen h&auml;tten sich zwar alle gro&szlig;en Luftfahrtnationen verst&auml;ndigt, kleinere Abweichungen k&ouml;nne es aber dennoch geben. So sollten zum Beispiel bereits im letzten Jahr die Beschr&auml;nkungen auf Duty Free Produkte in der EU aufgehoben werden. Dieser Plan wurde allerdings kurzfristig verworfen, weil nicht gen&uuml;gend Mitgliedsstaaten die Vorgaben umsetzen wollten.</p>
<div id="attachment_86362" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/china-immigration.jpg"><img class="size-medium wp-image-86362" title="china-immigration" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/china-immigration-300x137.jpg" alt="Nach China musste ich ohne Australischen Honig reisen. Foto: Birte M&ouml;ller" width="300" height="137" /></a><p class="wp-caption-text">Nach China musste ich ohne Australischen Honig reisen. Foto: Birte M&ouml;ller</p></div>
<p>Aber es gibt Hoffnung, zumindest in der EU. Die EU-Kommission hat alle Mitgliedsstaaten dazu verpflichtet, bis zum 29. April 2013 alle Fl&uuml;ssigkeitsbeschr&auml;nkungen aufzuheben und stattdessen besondere Fl&uuml;ssigkeitsscanner einzusetzen. Allerdings bem&auml;ngeln Kritiker, dass die daf&uuml;r ben&ouml;tigte Technologie nicht leistungsf&auml;hig genug ist, um Fehler auszuschlie&szlig;en. Und auch diese Regelung w&uuml;rde dann zun&auml;chst nur in der EU gelten.</p>
<p>“Sollten Drittstaaten diese Regelung nicht anerkennen, so m&uuml;ssten Fl&uuml;ssigkeiten, die im Handgep&auml;ck mitgef&uuml;hrt werden, beim Umsteigen in einem Drittstaat entsorgt werden. Dies ist neben der noch nicht hinreichend leistungsf&auml;higen und getesteten Technologie zur Kontrolle von Fl&uuml;ssigkeiten der wunde Punkt an der Regelung”, so Kraft. Es bleibt also abzuwarten, was die Zukunft bringt. Ich steige in jedem Fall trotzdem jederzeit wieder in den Flieger!</p>
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<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:<br />
</strong>
</p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.adv.aero/" target="_blank">Flughafenverband ADV</a></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.dortmund-airport.de/1347.html" target="_blank">Informationen zu Handgep&auml;ckbestimmungen im Flugzeug</a></p>
<p style="color: white;">
</div>


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