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	<title>pflichtlektüre &#187; Ulrike Hendan</title>
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	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Wed, 23 May 2012 17:50:58 +0000</pubDate>
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		<title>Unis werben in USA und Moskau f&#252;rs Ruhrgebiet</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 08:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Hendan</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Die drei Ruhrgebiets-Unis leisten sich gemeinsam ein B&#252;ro in New York und eines in Moskau. Das kostet sie knapp 100.000 Euro j&#228;hrlich. Zu viel f&#252;r zwei F&#228;hnchen auf der Weltkarte in den Rektoren-B&#252;ros? Und was haben wir Studenten davon?


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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8003" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><img class="size-medium wp-image-8003" title="conruhr_manhattan01" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/06/conruhr_manhattan01-300x209.jpg" alt="UAMR bewirbt Ruhrgebiet in New York." width="300" height="209" /></strong><p class="wp-caption-text">Die Universit&auml;tsallianz Metropole Ruhr bewirbt das Ruhrgebiet in New York. Foto: Maria Haensch</p></div>
<p><strong>Bernsteingelber Tee schwappt in der Glaskanne, w&auml;hrend Abraham van Veen zwei Tassen f&uuml;llt. Das Getr&auml;nk riecht nach fremdartigen Gew&uuml;rzen. &#8220;Wissenschaft kennt keine Grenzen&#8221;, erkl&auml;rt er beim Einschenken. Van Veen ist Dezernent f&uuml;r Studierendenservice und zugleich Koordinator des ConRuhr-B&uuml;ros in den USA. Die Idee, das Ruhrgebiet in New York zu bewerben, hat es ihm angetan. Wer aber t&auml;glich nur zur Uni pendelt, f&uuml;r den liegt Manhattan so weit weg wie die Anbaugebiete von van Veens Lieblingstee. Oder wie der Mond.</strong></p>
<p>&#8220;Es beeindruckt die Amerikaner, dass wir als Universit&auml;ts-Allianz in New York vertreten sind&#8221;, versichert er. Die Studenten profitierten davon, dass Abschl&uuml;sse aus Bochum, Dortmund, Duisburg oder Essen eine st&auml;rkere internationale Anerkennung genie&szlig;en – dank des ConRuhr-B&uuml;ros, selbstverst&auml;ndlich. Van Veen hofft auf eine weltl&auml;ufige Stimmung im Ruhrgebiet, er nennt das &#8220;Internationalization at Home&#8221;. &#8220;Es gibt ein Austauschprogramm f&uuml;r amerikanische Studenten, die als Praktikanten in technischen und naturwissenschaftlichen Studieng&auml;ngen hier im Ruhrgebiet arbeiten k&ouml;nnen. Vor ConRuhr gab es dazu j&auml;hrlich zwei Bewerbungen aus den USA. Mittlerweile kommen bis zu 30 Studenten hierher&#8221;, berichtet der Dezernent.</p>
<div id="attachment_8452" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-8452" title="conruhr_uh_02" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/06/manhattan-300x225.jpg" alt="Auch hier ist das Ruhrgebiet: Manhatten. Foto: stock.chng/manisi" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Auch hier ist das Ruhrgebiet: Manhatten. Foto: stock.chng/manisi</p></div>
<p><strong>UAMR finanziert Lobbyarbeit in Midtown Manhatten</strong><br />
Die Technische Universit&auml;t Dortmund ist vor allem f&uuml;r das B&uuml;ro in Midtown Manhattan verantwortlich. Alle drei Hochschulen der Universit&auml;ts-Allianz Metropole Ruhr (UAMR) teilen sich die Finanzierung: Die im M&auml;rz er&ouml;ffnete Moskauer Vertretung hinzugerechnet, kostet das Projekt die Ruhr-Unis knapp 100.000 Euro im Jahr. &#8220;Da steckt kein Euro aus den Studiengeb&uuml;hren drin&#8221;, erkl&auml;rt van Veen. Die Personalkosten sind dabei nicht ber&uuml;cksichtigt. In New York leitet der ehemalige Chef des Dortmunder Max-Planck-Instituts, Professor Rolf Kinne, das ConRuhr-B&uuml;ro. Ihm steht eine junge Amerikanerin zur Seite. Ihre Aufgaben: Tagungen besuchen, Beziehungen kn&uuml;pfen, Kontakte f&ouml;rdern. &#8220;Wenn man alles addiert, kommt man mit den 100 000 Euro nicht aus, denn es kommt auch noch mein Gehalt dazu. Schreiben Sie trotzdem etwa 100 000 Euro, das ist pr&auml;zise genug&#8221;, sagt Kinne zu den Kosten. Andere Verbindungsb&uuml;ros bek&auml;men drei bis vier Mal so viel Geld, das Kinne auch gern von der UAMR h&auml;tte.</p>
<p><strong>Ein B&uuml;ro soll f&uuml;r weltl&auml;ufige Stimmung im Pott sorgen</strong></p>
<p>&#8220;Das Wichtigste an unserer Arbeit ist die pers&ouml;nliche Verkn&uuml;pfung, da k&ouml;nnen sie kein Preisschild dran h&auml;ngen&#8221;. Kinne ist nicht immer in New York stationiert – 50 Prozent seiner Arbeitszeit sei er im Ruhrgebiet. In Amerika kn&uuml;pft das B&uuml;ro auch auf amerikanische Weise Kontakte, zum Beispiel beim ersten Gala-Dinner 2008. Freunde und F&ouml;rderer waren zu einem schicken Essen in Downtown Manhattan eingeladen, RUB-Rektor Weiler und NRW-Wissenschaftsminister Pinkwart durften nicht fehlen. Der Gro&szlig;teil wurde von Sponsoren bezahlt, sagt Kinne. Dass auch die Hochschul-Allianz UAMR etwas dazu gezahlt hat, leugnet er nicht. Wie viel Geld die Unis ausgegeben haben, verr&auml;t er nicht.</p>
<p><strong>Netzwerk f&uuml;r deutsche Studenten in Amerika<br />
</strong><br />
Als j&uuml;ngsten Erfolg der ConRuhr-Lobbyarbeit f&uuml;hrt van Veen ein Abkommen mit der University of Pennsylvania von 2008 an. Man habe sich auf Kooperationen bei den Ingenieurswissenschaften geeinigt. Studentenaustausch und gemeinsame Summer Schools inbegriffen. &#8220;Es w&auml;re falsch, zu sagen, dass nur die technisch-naturwissenschaftlichen Fachbereiche etwas von dem B&uuml;ro in Manhattan haben. Die Hochschule ist wie ein K&ouml;rper. Werden die Augen operiert, profitieren alle K&ouml;rperteile davon&#8221;, erkl&auml;rt van Veen. Da stimmt Rolf Kinne zu: &#8220;Die Studierenden sollten sich als Teil der Universit&auml;t sehen und nicht nur fragen: &#8216;Was habe ich davon?&#8221;, sondern auch &uuml;berlegen, was die Hochschule als Ganzes davon hat.“ Alles andere deute auf eine grauenhafte Einstellung hin, die nur auf Egoismus abziele.</p>
<p>Doch die Studierenden selbst gehen auch nicht leer aus. &#8220;Wenn ein Student in die USA kommt, k&ouml;nnen wir ihm ein Netzwerk bieten&#8221;, sagt Kinne. Das ConRuhr-B&uuml;ro hat einen Ehemaligen-Verein aufgebaut: Amerikaner, die einmal an den Ruhr-Unis studiert haben, seien bereit, deutschen Studenten oder Wissenschaftlern Orientierung zu geben.  Damit man als Student bei seinem eigenen Amerika-Besuch von dem B&uuml;ro etwas hat, solle man sich n melden, erg&auml;nzt Kinne. &#8220;Wenn Du in eine bestimmte Stadt gehen willst, dann frag doch vorher mal bei ConRuhr nach. Wir k&ouml;nnen dann sehen, dass der Student in der Stadt nicht so alleine ist.&#8221; Was die Studierenden bek&auml;men, sei &#8220;unbezahlbar f&uuml;r die eigene Entwicklung.&#8221;</p>
<p><strong>Wie das Ruhrgebiet in Moskau ankommt:</strong> Weiterlesen auf der n&auml;chsten Seite</p>


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		<title>FH Dortmund liefert Bericht zu Studienbeitr&#228;gen nach</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 09:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Hendan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[in aller Kürze]]></category>

		<category><![CDATA[Fachhochschule]]></category>

		<category><![CDATA[Fachhochschule SÃ¼dwestfalen]]></category>

		<category><![CDATA[FH Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Studienbeiträge]]></category>

		<category><![CDATA[Studiengebühren]]></category>

		<category><![CDATA[Wissenschaftsministerium]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Dortmunder Fachhochschule hat noch rechtzeitig ihren Bericht zur geplanten Verwendung der Studienbeitr&#228;ge an das Wissenschaftsministerium abgeliefert. Gegen die Fachhochschule S&#252;dwestfalen in Iserlohn musste das Ministerium dagegen ein rechtsaufsichtliches Verfahren einleiten. Die FH konnte nicht rechtzeitig beweisen, dass sie eingenommene Studiengeb&#252;hren schnell und zweckgebunden verwenden wird - so wie es das Studienbeitragsgesetz vorschreibt. Den Bericht [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Dortmunder Fachhochschule hat noch rechtzeitig ihren Bericht zur geplanten Verwendung der Studienbeitr&auml;ge an das Wissenschaftsministerium abgeliefert. Gegen die <a href="http://www3.fh-swf.de/">Fachhochschule S&uuml;dwestfalen</a> in Iserlohn musste das Ministerium dagegen ein rechtsaufsichtliches Verfahren einleiten. Die FH konnte nicht rechtzeitig beweisen, dass sie eingenommene Studiengeb&uuml;hren schnell und zweckgebunden verwenden wird - so wie es das Studienbeitragsgesetz vorschreibt. Den Bericht der FH Dortmund hingegen akzeptierte das Ministerium. Sie hat damit kein Verfahren zu bef&uuml;rchten, bei dem wom&ouml;glich das Ministerium selbst &uuml;ber die Verwendung der Mittel entscheidet.</p>
<p>Schon im M&auml;rz hatte die Beh&ouml;rde insgesamt neun Fachhochschulen und vier Universit&auml;ten dazu aufgefordert, einen Bericht zur Verwendung ihrer Studiengeb&uuml;hren vorzulegen. Anlass daf&uuml;r war eine Befragung der Hochschulen, die das Ministerium durchgef&uuml;hrt hatte. Sie ergab, dass die neun FHs mehr als ein Drittel ihrer eingenommen Studiengeb&uuml;hren noch nicht verwendet hatten. Darunter war auch die FH Dortmund. Bis zur letzten Frist am 15. Juni gelang es acht der neun Fachhochschulen, in einem Bericht darzulegen, dass die Gelder ausgegeben oder schon fest verplant sind.</p>


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