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	<title>pflichtlektüre &#187; Tobias Fuelbeck</title>
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	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Wed, 23 May 2012 17:50:58 +0000</pubDate>
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		<title>Ein E-Book-Reader im Uni-Praxistest</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/09/11/2009/sieben-tage-sieben-naechte/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 21:40:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Fuelbeck</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>

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		<category><![CDATA[Sony PRS 600]]></category>

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		<description><![CDATA[Elektronische B&#252;cher sind auf dem Vormarsch. Was die elektronischen B&#252;cher uns Studenten im Uni-Alltag bringen, hat pflichtlekt&#252;re-Autor Tobias F&#252;lbeck eine Woche lang getestet. Sein Fazit ist durchwachsen – aber nicht vernichtend


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Elektronische B&uuml;cher sind auf dem Vormarsch. Was E-Books uns Studenten im Uni-Alltag bringen, hat pflichtlekt&uuml;re-Autor Tobias F&uuml;lbeck eine Woche lang getestet. Sein Fazit ist durchwachsen – aber nicht vernichtend.</strong></p>
<div id="attachment_15450" class="wp-caption alignleft" style="width: 240px"><img class="size-medium wp-image-15450" title="ebook1" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/ebook1-230x300.jpg" alt="Das elektronische Buch ist ein echter Hingucker. Tester Tobias fi ndet es in der Anschaffung allerdings teuer und h&auml;lt das Angebot auf dem Campus noch zu begrenzt." width="230" height="300" /><p class="wp-caption-text">Das elektronische Buch ist ein echter Hingucker. Tester Tobias findet es in der Anschaffung allerdings teuer und h&auml;lt das Angebot auf dem Campus noch zu begrenzt.</p></div>
<p>Zu einem zeitgem&auml;&szlig;en Buch geh&ouml;ren Touchpen, Ladeger&auml;t und Schutzh&uuml;lle. Letztere ist besonders wichtig, sonst riskiert man noch einen Riss im gl&auml;sernen Buch-Cover – und das muss ja wirklich nicht sein. Erst recht nicht bei einem schicken kleinen Silberling, wie dem neuen Sony-E-Book- Reader PRS 600. Auf der  rankfurter Buchmesse wurde das 280 Gramm schwere Ger&auml;t erstmals der &Ouml;ffentlichkeit vorgestellt. Laut Sony-Werbesprache richtet es sich an eine „Zielgruppe mit professionellem Lese- und Arbeitsbed&uuml;rfnissen“. Nun ist er f&uuml;r eine Woche mein treuer Begleiter auf dem Campus.</p>
<p><strong>Tag 1:</strong></p>
<p>Ganz sch&ouml;n kompliziert die Inbetriebnahme meines elektronischen Buches. Erstmal den technischen Hilfsdienst anrufen und beschweren: „Also, h&ouml;ren Sie mal, das Ger&auml;t funktioniert nicht. ‚Abstimmungsfehler entdeckt’ steht hier.“ Der Mann am anderen Ende der Leitung bleibt h&ouml;fl ich, sagt, ich m&uuml;sse doch nur mit dem Touchpen die auf dem Bildschirm erscheinenden Kreuze ber&uuml;hren und nicht blindlings irgendwo hindr&uuml;cken. Okay, dumm von mir. Bisher musste ich vor dem Lesen jedoch keine Partie &#8220;Schiffe versenken f&uuml;r Fortgeschrittene&#8221; spielen.</p>
<p><strong>Tag 2:</strong></p>
<p>In Politikwissenschaften musste ich den rund 500 Seiten schweren Semesterapparat mit allen Texten kaufen. Ich frage die Sekret&auml;rin, ob es auch eine E-Book- oder pdf-Version davon gibt. Ihr Blick sagt alles: &#8220;Ieeeh-Book, h&auml;h?“ Nee, dat kannte se nicht. Abends dann das erste Erfolgserlebnis: Mit dem E-Book an der Bushaltestelle sind einem alle neidischen Blicke sicher. Ich f&uuml;hle mich wie der King of Future, wenn auch ein bisschen schn&ouml;selig. Trotzdem drehe ich das E-Book mehrmals um 360 Grad und winke damit stolz in die Menge.</p>
<p><strong>Tag 3:</strong></p>
<p>Tagsdrauf werde ich in der U-Bahn von der Seite angequatscht. Ist das etwa ein E-Book, quakt eine viel zu gut gelaunte Frau und beugt sich zu mir r&uuml;ber. „Sie sind ja der Erste, den ich mit so etwas sehe.“ So etwas? Als w&auml;re es etwas Illegales. Und dann legt sie los: Ob mir denn nicht das Bl&auml;ttern fehlen w&uuml;rde und der  Geruch eines frisch gedruckten Buches. Und &uuml;berhaupt, es geht doch nichts &uuml;ber ein richtiges Buch, mit sch&ouml;nen Lesezeichen, Eselsohren und dem Restsand vom letzten Strandurlaub – der theatralische Monolog nervt. Recht hat sie nat&uuml;rlich. Zwar speichert ein E-Book locker 40.000 B&uuml;cherseiten ab und wird nicht schwerer, aber der entscheidende Punkt: Meine Uni-W&auml;lzer kann ich gegen die Wand werfen, wenn ich schlechte Laune habe. Beim E-Book w&uuml;rde es klirren, und ich m&uuml;sste ein Kerrblech holen oder zumindest Error-Fehlermeldung versuchen wegzuzaubern. Mein gedrucktes Buch kann ich die ganze Nacht durchlesen, ohne dass es mir irgendwann mit einem nervigen Piepsen signaliert, aufgeladen werden zu wollen. Ich will ein Buch, kein Tamagotchi!</p>
<p><strong>Tag 4:</strong></p>
<div id="attachment_15449" class="wp-caption alignright" style="width: 224px"><img class="size-medium wp-image-15449" title="ebook2" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/ebook2-214x300.jpg" alt="Bis zu 40.000 B&uuml;cher lassen sich auf dem E-Book-Reader speichern – mehr als 280 Gramm wird er aber nie wiegen." width="214" height="300" /><p class="wp-caption-text">Bis zu 40.000 B&uuml;cher lassen sich auf dem E-Book-Reader speichern – mehr als 280 Gramm wird er aber nie wiegen.</p></div>
<p>Der Dozent verweist auf ein E-Book in der Bibliothek. Juhu! Da auch jedes Notebook die Datei &ouml;ffnen kann, frage ich mich skeptisch, wieso es &uuml;berhaupt ein rund 300 Euro teures E-Book braucht. Bisher sehe ich  keinen Vorteil zum herk&ouml;mmlichen Buch oder den kleinen Netbooks. Mittags ist der Akku dann fast leer. Zwischen all den Notebook-, Handy-, iPod, Kopfh&ouml;rer-, Kamera- und USB-Kabeln fi nde ich das passende EBook- Ladeger&auml;t nicht. Zeit, dass jemand endlich ein Universalkabel erfindet.</p>
<p><strong>Tag 5:</strong></p>
<p>Lese auf einer l&auml;ngeren Bahnfahrt erstmals auch l&auml;ngere Unitexte im pdf-Format auf dem E-Book. Alles easy. Auch wenn es lange dauert, kann ich Anmerkungen an den Rand schreiben. Dabei muss ich sehr langsam und deutlich schreiben, sonst klappt es nicht.</p>
<p><strong>Tag 6:</strong></p>
<p>Wieder Bahnfahrt. Wieder E-Book. So langsam wird es was mit der Freundschaft zwischen mir und dem PRS 600. In einem gro&szlig;en Online-Shop l&auml;sst sich das Ger&auml;t f&uuml;r satte 299 Euro erwerben. Vergleichbare  Alternativen: der Kindle-Reader f&uuml;r rund 180 Euro und das Vorg&auml;nger-Modell von Sony, ohne Touch-Screen, das rund 199 Euro kostet.</p>
<p><strong>Tag 7:</strong></p>
<p>Im Moment erscheint mir eine Anschaffung &uuml;berfl&uuml;ssig. Zwar ist das von mir getestete E-Book ein echter Hingucker, aber in meiner Studienwoche hat es nur eine Randrolle gespielt. Auch weil die Dozenten an der TU Dortmund pdf-Formate und E-Books noch wenig einsetzen. Obwohl ich vorher &auml;u&szlig;erst skeptisch war, denke ich nun auch, dass die elektronischen B&uuml;cher in Zukunft eine gewichtige Rolle spielen werden – auch im Studium. „Wir werden unser E-Book-Angebot konsequent ausbauen – ohne allerdings das gedruckte Buch zu vernachl&auml;ssigen“, verspricht der Dortmunder Bibliotheksleiter Norbert G&ouml;vert. Seinen Angaben zufolge stehen den Dortmunder Studenten im Uni-Netz 20.000 E-Books zur Verf&uuml;gung. „E-Books werden von uns wie herk&ouml;mmliche B&uuml;cher gekauft, m&uuml;ssen zudem auch lizensiert werden, viele davon &uuml;ber die Deutsche  Forschungsgemeinschaft DFG. Und nat&uuml;rlich ver&ouml;ffentlichen viele Wissenschaftler ihre Dissertationen und Habilitationen bei uns in elektronischer Form, so dass auch diese Schriften als elektronische Volltexte zur Verf&uuml;gung stehen.“</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Drei Fragen an Mark Allelein.</strong></p>
<p style="color: white;">
<div id="attachment_15630" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><img class="size-medium wp-image-15630" title="foto-allelein" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/foto-allelein-300x295.jpg" alt="Allelein koordiniert und begleitet ein E-Book-Pilotprojekt f&uuml;r Verbundstudien in NRW." width="180" height="177" /><p class="wp-caption-text">Allelein koordiniert und begleitet ein E-Book-Pilotprojekt f&uuml;r Verbundstudien in NRW.</p></div>
<p style="color: white;"><strong>pflichtlektuere: Was verbirgt sich hinter dem E-Book-Pilotprojekt Verbundstudium, also einem Studium, das sich in erster Linie an Auszubildende oder Berufst&auml;tige richtet?</strong><br />
<strong>Allelein:</strong> In f&uuml;nf Studieng&auml;ngen in NRW testen rund 120 Studenten ein Studium mit E-Books statt kopierten Zetteln und B&uuml;chern. Wir haben jetzt Projekthalbzeit. Zum Start des Wintersemesters haben die Studenten erneut eine Speicherkarte mit den gesamten Lernbriefen bekommen. Wir nutzen aber nicht den Sony E-Book-Reader, sondern ein Modell der niederl&auml;ndischen Firma IRex. Dieses E-Book ist so gro&szlig; wie ein DINA4-Blatt und so breit wie eine Tafel Schokolade. Wir m&ouml;chten, dass die Studenten die &uuml;blichen Lernbriefe nicht zusammengestaucht auf einem Mini-Bildschirm lesen m&uuml;ssen.</p>
<p style="color: white;"><strong>pflichtlektuere: Wie sind die Reaktionen?</strong><br />
<strong>Allelein:</strong> Da bin ich ganz ehrlich. Die Reaktionen sind eher gemischt. Einige k&ouml;nnen mit den E-Books gar nichts anfangen und sind sehr kritisch, viele sind aber auch neugierig. Ich bin von den Vorteilen weiterhin &uuml;berzeugt. Es sind nicht mehr hunderte Kopien notwendig, die die Studenten rumschleppen m&uuml;ssen und es genauso einfach Anmerkungen einzuf&uuml;gen wie bei einem klassischen Buch.</p>
<p style="color: white;"><strong>pflichtlektuere: Was passiert nach dem Projekt – gibt es dann grunds&auml;tzlich nur noch E-Book-Reader bei Ihnen?</strong><br />
<strong>Allelein:</strong> Wir hoffen, dass wir bis zum Projektende im M&auml;rz 2010 den deutschen Hochschulen eine moderne Lernalternative mit E-Books pr&auml;sentieren k&ouml;nnen. Nach einer wissenschaftlichen Auswertung von Frageb&ouml;gen k&ouml;nnen wir vielleicht auch Aussagen dar&uuml;ber treffen, ob E-Books eher f&uuml;r sprachlastige oder technische Studieng&auml;nge geeignet sind.</p>
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Ruhr-Uni wird elit&#228;r: Studieren f&#252;r 3.200 Euro</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/27/06/2009/ruhr-uni-wird-elitaer-studieren-fuer-3200-euro/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/27/06/2009/ruhr-uni-wird-elitaer-studieren-fuer-3200-euro/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2009 07:36:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Fuelbeck</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>

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		<category><![CDATA[4000 Euro]]></category>

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		<category><![CDATA[Studiengang]]></category>

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		<description><![CDATA[Ohne Moos nix los: Die staatliche Ruhr-Uni Bochum macht auf Privathochschule. Der neue Studiengang "Kunstkritik" kostet 3.200 Euro f&#252;r zwei Semester. Doch es ist mehr als fraglich, ob das Geld gut angelegt ist.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Teurer Spa&szlig;: F&uuml;r den Studiengang &#8220;Kunstkritik&#8221; an der RUB sollen die Studis 3.200 Euro hinbl&auml;ttern. Rekrutierung der Elite oder Aufbaustudium gegen Hartz IV? pflichtlekt&uuml;re-Mitarbeiter Tobias F&uuml;lbeck hat kritisch nachgehakt. </strong></p>
<p>Mit einem Bachelor oder Master im Gep&auml;ck geht’s mit Vollgas ins Berufsleben - in der Theorie. Nicht selten geht es aber auch direkt in die Arbeitslosigkeit, gerade bei Absolventen der Kunst- und Geisteswissenschaften. In so einer Lage hilft dann – trotz abgeschlossenen Studiums - nur ein Praktikum. Auch wenn es unbezahlt ist.</p>
<div id="attachment_5963" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-5963" title="Studiengang &quot;Kunstkritik&quot; an der RUB" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/06/dsc_1400-300x199.jpg" alt="Teures Vergn&uuml;gen: Wer an der RUB lernen will, Kunst zu kritisieren, muss viel auf dem Konto haben. Foto: Florian H&uuml;ckelheim" width="300" height="199" /><p class="wp-caption-text">Teures Vergn&uuml;gen: Wer an der RUB lernen will, Kunst zu kritisieren, muss viel auf dem Konto haben. Foto: Florian H&uuml;ckelheim</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm;">An der RUB gibt es nun ein weiterbildendes Studium, das genau dort ansetzt. Der Name lautet &#8220;Kunstkritik &amp; Kuratorisches Wissen&#8221;. Dieser Aufbaustudiengang bietet ein unbezahltes Praktikum in der vorlesungsfreien Zeit. Renommierte G&auml;ste aus Kunst, Kultur und Medien kommen nach Bochum, erz&auml;hlen aus ihrem Arbeitstag und geben praktische Tipps. Au&szlig;erdem werden die Studenten ein eigenes Ausstellungskonzept f&uuml;r ihr Praktikums-Museum entwickeln. Ob dieses Konzept tats&auml;chlich realisiert wird, ist nicht klar. Eine Zusage gibt es nicht. Die Kosten f&uuml;r das Studium betragen 3.200 Euro f&uuml;r zwei Semester.</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Teure G&auml;ste sollen die Studis weiterbringen</strong></p>
<p>Allein die 3.200 Euro sind ein Grund, mal genauer hinzuschauen. Das weiterbildende Studium, das im Wintersemester startet, ist deutschlandweit einmalig und orientiert sich an vergleichbaren Angeboten in der Schweiz und in England. Die Studenten sollen auf T&auml;tigkeiten im Bereich Kunstkritik oder Ausstellungswesen vorbereitet werden. Zu den G&auml;sten, die Schreibwerkst&auml;tten oder Workshops anbieten, geh&ouml;ren Redakteure des WDR, der S&uuml;ddeutschen Zeitung, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, sowie K&uuml;nstler und Kuratoren aus NRW. Au&szlig;erdem wird Peter Risthaus, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Germanistik in Bochum, die journalistischen Fertigkeiten vertiefen. Denn der permanente Austausch zwischen Theorie und Praxis soll in allen Ausbildungsphasen gew&auml;hrleistet sein.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_5980" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-medium wp-image-5980" title="Ruhr-Uni Bochum" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/06/audimax_forum1_300-300x200.jpg" alt="Ein Hauch vom Parf&uuml;m „élite no. 5“ weht &uuml;ber die wippenden Betonplatten der Ruhruni. Foto: Pressestelle der RUB" width="300" height="200" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Ein Hauch vom Parf&uuml;m &#8220;élite no. 5&#8243; weht &uuml;ber die wippenden Betonplatten der Ruhruni. Foto: Pressestelle der RUB</dd>
</dl>
<p>&#8220;Die Arbeitsmarkt-Situation ist nicht rosig&#8221;, sagt Dorothee B&ouml;hm, Koordinatorin des neuen Studiums und Dozentin am kunstgeschichtlichen Institut. &#8221;Bestimmte Qualifikationen k&ouml;nnen im grundst&auml;ndigen Studium wegen der verk&uuml;rzten Studienzeiten nicht vermittelt werden.&#8221; Das hei&szlig;t: Im Kunstgeschichts-Studium kommt die Praxis zu kurz. Dabei ist Bochum im Vergleich zu anderen Universit&auml;ten noch relativ vorbildlich und bietet im Bachelor-Verlaufsplan ein Blockseminar an. Darin soll den Studierenden die Entwicklung einer Ausstellung praxisorientiert erkl&auml;rt werden. Zus&auml;tzlich gibt es im Master ein Seminar &#8220;Design im Museum&#8221;, das Tipps zu Museums-F&uuml;hrungen gibt.</p></div>
<p>Regionale, nationale und internationale Vernetzung der Studenten wird als eines der Ziele des neuen Studiums deklariert. Fraglich bleibt, ob durch ein paar Treffen von renommierten G&auml;sten gleich ein dichtes Netzwerk an Kontakten entsteht, das nicht auch durch Praktika in den Semesterferien entstehen kann.</p>
<p><strong>Keiner will&#8217;s machen: Der Ruhruni fehlen die Bewerber<br />
</strong><br />
&#8220;In NRW profitieren wir von der gro&szlig;en Dichte an Museen&#8221;, sagt Dorothee B&ouml;hm, die schon eine L&ouml;sung f&uuml;r das m&ouml;gliche Finanzierungsproblem vorschl&auml;gt: &#8220;Mir ist bewusst, dass das eine hohe Summe ist, aber mit Stipendien kann man das abfedern.&#8221; Das klingt gut, doch nur rund zwei Prozent der Studierenden in Deutschland werden durch ein Stipendium gef&ouml;rdert. Aber g&uuml;nstiger kann das Studium aufgrund der hohen Kosten f&uuml;r die Anreise und Workshops der zahlreichen G&auml;ste nicht gestaltet werden. Den Unterschied zu normalen Praktika in den Semesterferien sieht Dorothee B&ouml;hm in der &#8220;theoretischen Reflexion&#8221; mit den Studierenden.</p>
<p>Beworben hat sich f&uuml;r den Studiengang bisher noch niemand. Aber immerhin gab es &#8220;einige Anfragen&#8221;, so Dorothe B&ouml;hm. Weil das nicht reicht, hat das Institut reagiert. Die Anmeldefrist, die erst beim 10. Juli lag, wurde verl&auml;ngert. Au&szlig;erdem wurden die Kosten durch eine Spende gesenkt: Denn urspr&uuml;nglich waren 4000 Euro f&uuml;r zwei Semester vorgesehen.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Infokasten: Der Studiengang &#8220;Kunstkritik&#8221;</strong></p>
<p style="color: white;"><strong>Das Studium</strong>:</p>
<p style="color: white;">Das Weiterbildende Studium &#8220;Kunstkritik &amp; Kuratorisches Wissen“ richtet sich an Interessenten mit abgeschlossenem Hochschulstudium (Magister/MA in Kunstgeschichte oder Kultur- und Medienwissenschaften sowie Freier Kunst). Als Leistungsnachweis gibt es ein pers&ouml;nliches Zertifikat. Das Weiterbildende Studium startet mit einer dreij&auml;hrigen Pilotphase.</p>
<p style="color: white;"><strong>Bewerbung</strong>:</p>
<p style="color: white;">Bewerben kann man sich f&uuml;r den Studiengang noch bis 31. Juli 2009. Zu den Bewerbungsunterlagen geh&ouml;ren ein Motivationsschreiben, ein Lebenslauf, eine Dokumentation des Studienverlaufs, eine dreiseitige Schreibprobe zu einem selbstgew&auml;hlten Thema sowie Arbeitsproben und Zeugnisse.</p>
</div>
<p>Text: Tobias F&uuml;lbeck</p>
<p>Mehr zum Thema:</p>
<div class="additionallinks"><a title="Das detaillierte Programm zum Studiengang &quot;Kunstkritik&quot;" href="http://www.kunstgeschichte.rub.de/beta/wp-content/uploads/2009/06/programm.pdf" target="_blank">Das detaillierte Programm zum Studiengang &#8220;Kunstkritik&#8221;</a></div>
<div class="additionallinks"><a title="Homepage des Studiengangs" href="http://www.kunstgeschichte.rub.de/beta/?open=Kunstkritik%20&amp;%20Kuratorisches%20Wissen,Lehre%20und%20Studium&amp;cat=66" target="_blank">Die Homepage des Studiengangs</a></div>


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