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	<title>pflichtlektüre &#187; Susanna Zdrzalek</title>
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	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 08:59:18 +0000</pubDate>
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		<title>Kaffee: Der Doping-Klassiker zur Pr&#252;fungszeit</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 16:56:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanna Zdrzalek</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaffee ist ein beliebter Wachmacher im Pr&#252;fungsstress. Wie viele Tassen braucht es, um nachts wach zu bleiben? Wie schnell wirkt Kaffee und wann sollte man ihn trinken? 



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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Kaffeemaschine brummt, Tropfen f&uuml;r Tropfen f&uuml;llt sich der Becher mit dem schwarzen Gebr&auml;u. Es ist elf Uhr abends an einem Dienstag in der K&uuml;che von Olga Serov. Die Fahrzeugtechnik-Studentin will nochmal Vollgas geben, bevor es in die Klausur geht. Der Kaffee soll ihr dabei helfen.</strong></p>
<p>Zu kaum einer Zeit des Jahres trinken Studierende in Deutschland so viel Kaffee, wie zur Pr&uuml;fungszeit. Das Koffein im Kaffee soll sie wach machen, damit sie den Lernmarathon, der oft bis tief in die Nacht andauert, durchhalten. Und es soll ihre Konzentration f&ouml;rdern, damit m&ouml;glichst viel vom Pr&uuml;fungsstoff h&auml;ngen bleibt.</p>
<p><strong>Wach- und Gute Laune-Macher</strong></p>
<p>Koffein ist ein wei&szlig;es, kristallines Pulver mit bitterem Geschmack und geh&ouml;rt zu den psychoaktiven Drogen. Eine Tasse Filterkaffee enth&auml;lt etwa 80 bis 120 Milligramm. „Koffein wirkt aufmunternd und sogar antidepressiv. Das liegt daran, dass es die Wirkung des Schlaf f&ouml;rdernden Botenstoffs Adenosin blockiert“, sagt Prof. Christa M&uuml;ller vom Pharmazeutischen Institut der Universit&auml;t Bonn.</p>
<div id="attachment_22383" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-22383" title="Kaffeekonsum" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/kaffee3-300x224.jpg" alt="Legaler Wachmacher im Pr&uuml;fungsstress: Kaffee" width="300" height="224" /><p class="wp-caption-text">Legaler Wachmacher im Pr&uuml;fungsstress: Kaffee</p></div>
<p>Koffein regt unser Zentralnervensystem an, l&auml;sst den Puls steigen und erh&ouml;ht den Blutdruck. Das liegt daran, dass unser K&ouml;rper vermehrt Adrenalin und Dopamin ausst&ouml;&szlig;t. W&auml;hrend Dopamin die Konzentrationsf&auml;higkeit anregt, macht Adrenalin uns aktiv. St&ouml;&szlig;t unser K&ouml;rper aber zu viel Adrenalin aus, vermindert das die Denkf&auml;higkeit und l&auml;sst uns reflexhaft handeln. Wer also komplizierte Aufgaben l&ouml;sen will, der sollte auf gro&szlig;e Mengen Kaffee lieber verzichten.</p>
<p>Fakt ist aber: Kaffee bringt unser Kurzzeitged&auml;chtnis in Schwung. Forscher der Universit&auml;t Innsbruck haben herausgefunden, dass das Koffein die Aktivit&auml;t im Vorderhirn erh&ouml;ht, wo ein Teil des Arbeitsged&auml;chtnisses sitzt. Au&szlig;erdem wird ein Bereich der Gro&szlig;hirnwindung angeregt, in dem die Aufmerksamkeit kontrolliert wird. Wer sich kurz vor der Pr&uuml;fung noch viel Lernstoff merken will, sollte sich also ruhig eine Tasse Kaffee g&ouml;nnen.</p>
<p style="color:white;"><strong>Audio Umfrage</strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/umfragekaffee.mp3"><strong></strong><strong></strong></a><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/umfragekaffee.mp3">Audio-Datei: Umfrage zu Kaffee im Pr&uuml;fungsstress</a></p>
<p style="color:white;">
<p style="text-align: left;"><strong>Kleine Dosen statt gro&szlig;e Dosis</strong></p>
<p>Doch wie viel Kaffee macht wach und wann sollten wir ihn trinken? Die Antwort: Wer einen halben Liter Kaffee auf ex trinkt, der wird hyperaktiv, aber wird sich nicht konzentrieren k&ouml;nnen. Laut einem Artikel in der Schlafforscher-Fachzeitschrift „Sleep“ ist es sinnvoller, viele kleine Schl&uuml;cke Kaffee &uuml;ber den Tag verteilt zu trinken. Das Koffein kann so effektiver auf die Schlafzentren im Gehirn einwirken. Diese Strategie hilft vor allem denen, die nachts arbeiten wollen.</p>
<p>Wer sich direkt vor der Pr&uuml;fung noch einmal fit machen m&ouml;chte, dem reicht eine Tasse Kaffee zehn bis 20 Minuten vorher. „Solange dauert es n&auml;mlich, bis das Koffein seine Wirkung entfaltet“, sagt Prof. M&uuml;ller. Das Koffein wirkt zwei bis drei Stunden, lang genug also, um die Klausur konzentriert durchzustehen.</p>
<p>Aber Achtung: Wer seine Konzentrationsf&auml;higkeit dauerhaft steigern und sein Gehirn auf lange Sicht leistungsf&auml;higer machen will, der darf sich nicht auf den kurzzeitigen Koffeinschub verlassen. Hier hilft nur eine gesunde, vollwertige Ern&auml;hrung.</p>


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		</item>
		<item>
		<title>Um die Ecke gedacht – Kunst trifft Wirtschaft</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/27/01/2010/um-die-ecke-gedacht-kunst-trifft-wirtschaft/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/27/01/2010/um-die-ecke-gedacht-kunst-trifft-wirtschaft/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 17:37:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanna Zdrzalek</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

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		<category><![CDATA[Essen]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im hörsaal]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum f&#252;nften Mal hat eine Jury den IDfactory-Preis vergeben. 19 Studierende haben Kunstobjekte f&#252;r ein Dortmunder B&#252;rogeb&#228;ude designed.


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Hochsitz aus rostendem Stahl, sechs Meter hoch, Kosten 11.800 Euro – das ist der Entwurf, der gestern den IDfactory-Preis der TU Dortmund gewonnen hat. Einen Blick &uuml;ber den Gro&szlig;stadtdschungel soll der Hochsitz verschaffen, sagt sein Designer, der Rehabilitationswissenschaftenstudent Jan-Gerd Terh&uuml;me. Eine f&uuml;nfk&ouml;pfige Jury hat gestern zum f&uuml;nften Mal den IDfactory-Preis an die drei &uuml;berzeugensten Projekte vergeben.</p>
<p>„Eine Idee f&uuml;r ein Haus“ lautete die Aufgabenstellung in diesem Semester. In zwei Seminargruppen besch&auml;ftigten sich 19 Studenten verschiedener Fakult&auml;ten damit, ein Kunstwerk f&uuml;r den Platz vor einem B&uuml;rogeb&auml;ude zu entwickeln – dem Westfalentower, der zurzeit auf dem Westfalendamm gebaut wird. Dabei mussten sie die Vorgaben der Projektfirma beachten. Zum Beispiel durften sie maximal 30.000 Euro ausgeben. Wie bei allen Projekten der IDfactory stand aber auch hier das non-lineare Denken im Vordergrund.</p>
<div id="attachment_21714" class="wp-caption alignright" style="width: 291px"><img class="size-medium wp-image-21714" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/jan-281x300.jpg" alt="Hat f&uuml;r seinen Hochsitz den ersten Preis bekommen. Jan-Gerd Terh&uuml;me. Foto: Susanna Zdrzalek" width="281" height="300" /><p class="wp-caption-text">Hat f&uuml;r seinen Hochsitz den ersten Preis bekommen. Jan-Gerd Terh&uuml;me. Foto: Susanna Zdrzalek</p></div>
<p><strong>Kunst in au&szlig;erk&uuml;nstlerischen Feldern</strong></p>
<p>„Es geht darum, durch interdisziplin&auml;res Denken v&ouml;llig Neues zu produzieren“, erkl&auml;rt Prof. Ursula Bertram, die Leiterin der IDfactory. Das fange damit an, dass in den Seminaren der IDfactory Studenten verschiedener Fakult&auml;ten aufeinander treffen, die v&ouml;llig unterschiedlich an Dinge herangehen – ob Maschinenbau- und Kunststudenten, Germanisten, Arch&auml;ologen oder Mathematiker. Eine &Uuml;bung, durch welche Bertram die Studenten an das Projekt heranf&uuml;hrte, sah so aus: Sie mussten in einem Ein-Euro-Laden irgendetwas kaufen und dann per Photoshop mit dem Westfalentower in Verbindung stellen. „So entstanden ungebremste Entw&uuml;rfe, die in manchen F&auml;llen tats&auml;chlich auch weiterverfolgt wurden.“</p>
<p>Die Anforderungen an die Studenten seien viel h&ouml;her gewesen, als das bei einer freien k&uuml;nstlerischen Arbeit der Fall ist, sagt Bertram. Ist das Kunstwerk stabil oder kippt es, wenn randalierende Jugendliche darauf herumklettern? H&auml;lt das Material dem Wetter stand? Wird das Kunstwerk dem Geb&auml;ude, vor dem es steht, gerecht? Und bleibt der Entwurf im Budget-Rahmen? Bis zu 40 Unternehmen haben die Studenten angeschrieben, um das g&uuml;nstigste Angebot zu finden. Entstanden sind ein vom Boden aufsteigender Ballon, die mathematische Formel f&uuml;r Sicherheit, eine Klob&uuml;rste oder ein Faltboot.</p>
<div id="attachment_21716" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-21716" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/photoshop1-300x206.jpg" alt="Tower trifft Ein-Euro-Krimskrams: Die ersten Entw&uuml;rfe der Studenten. Foto: Susanna Zdrzalek" width="300" height="206" /><p class="wp-caption-text">Tower trifft Ein-Euro-Krimskrams: Die ersten Entw&uuml;rfe der Studenten. Foto: Susanna Zdrzalek</p></div>
<p><strong><br />
Jonglieren mit 30.000 Euro</strong></p>
<p>Jan-Gerd Terh&uuml;me hatte zwischenzeitlich gezweifelt, ob er und seine Kommilitonen &uuml;berhaupt ein Endergebnis zustande bekommen. „Der Prozess hat gedauert. Unsere Projekte, wie sie hier stehen, sind das Ergebnis der letzten Wochen oder sogar Tage“, sagt der 23-J&auml;hrige. In der Anfangsphase wurden die Studenten fit gemacht f&uuml;r den Kurs, lernten, einen Kostenvoranschlag zu stellen und Kosten richtig zu kalkulieren.  Als Student hantiere man ja nicht jeden Tag mit mehreren zehntausend Euro.</p>
<p>Die eigentliche Idee wurde erst in der zweiten H&auml;lfte des Kurses konkret. „Auf den Hochsitz bin ich gekommen, weil ich selbst J&auml;ger und Falkner bin. Man kann den Turm aber auch als Aussichtskanzel oder Grenzturm sehen. Es geht einfach darum, mal objektiv &uuml;ber den Dingen zu stehen und sich alles von oben anzuschauen.“ Jan-Gerd Terh&uuml;me will das, was er in der IDfactory gelernt hat, in Zukunft auch in anderen Lebensbereichen anwenden: Sachen v&ouml;llig neu anzupacken und statt in gewohnten Bahnen, mal um die Ecke zu denken.</p>


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		</item>
		<item>
		<title>Den Kopf Richtung Mekka</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/24/01/2010/den-kopf-richtung-mekka/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 12:14:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanna Zdrzalek</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

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		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[Bestattung]]></category>

		<category><![CDATA[Grab]]></category>

		<category><![CDATA[Islam]]></category>

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		<description><![CDATA[80 Prozent der in Deutschland lebenden Muslime lassen sich nach dem Tod in ihre Heimatl&#228;nder &#252;berf&#252;hren. Die islamischen Gr&#228;berfelder in Dortmund bleiben leer. Ein Umblick.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Asli Ozuntas steht vor einem Grab auf dem Dortmunder Hauptfriedhof. Der Grabstein ist aus wei&szlig;em Marmor, davor liegen Blumen. Eine Grabplatte gibt es nicht. Die Dortmunder Studentin besucht ihren Bruder, der vor f&uuml;nf Jahren gestorben ist. Er wurde auf einem Teil des Dortmunder Hauptfriedhofs beerdigt, der f&uuml;r Muslime reserviert ist.</strong></p>
<p>Dass Aslis Bruder hier begraben liegt, ist nicht die Regel. Das islamische Gr&auml;berfeld in Dortmund gibt es sei 1996. 103 Personen wurden hier bestattet, das sind weniger als zehn pro Jahr. „80 Prozent der in Deutschland lebenden Muslime lassen sich nach dem Tod in ihre Heimatl&auml;nder &uuml;berf&uuml;hren“, sagt Peter Buschkamp von der Dortmunder Friedhofsverwaltung. Sie schlie&szlig;en daf&uuml;r eine Versicherung ab, die nach dem Tod alles mit den Beh&ouml;rden regelt und den Toten in sein Heimatland &uuml;berf&uuml;hrt. Bei der DITIP, der T&uuml;rkisch-Islamischen Union der Anstalt f&uuml;r Religionen, kostet das 50 bis 60 Euro pro Jahr.</p>
<div id="attachment_21435" class="wp-caption alignleft" style="width: 299px"><img class="size-full wp-image-21435" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/pic2.jpg" alt="Das islamische Gr&auml;berfeld in Dortmund: 103 Muslime wurden hier begraben. Foto: Susanna Zdrzalek" width="289" height="202" /><p class="wp-caption-text">Das islamische Gr&auml;berfeld in Dortmund: 103 Muslime wurden hier begraben. Foto: Susanna Zdrzalek</p></div>
<p><strong>Rituale vs. Bestattungsgesetz</strong></p>
<p><strong></strong>Die Gr&uuml;nde daf&uuml;r sind unterschliedlich. „Da ist einmal die Verbundenheit zur Heimat. Viele wollen dort bestattet werden, wo auch ihre Vorfahren und Verwandten liegen“, erkl&auml;rt &Uuml;nal G&ouml;kce, Vorstandmitglied im T&uuml;rkisch-islamischen Kulturverein in Dortmund-H&ouml;rde. Der zweite Grund: Viele Muslime haben Angst, dass sie in Deutschland nicht gem&auml;&szlig; der muslimischen Rituale beerdigt werden. Ein Problem ist das Gebot der ewigen Totenruhe. „Wir Muslime werden auf einer Fl&auml;che begraben, auf der vorher noch nie jemand bestattet wurde. Und dieses Grab wollen wir dann auch f&uuml;r immer behalten. Das ist in Deutschland aber nicht m&ouml;glich. Das Grab wird hier nur f&uuml;r eine befristete Zeit gepachtet und irgendwann kommt da eine andere Person hin“, sagt G&ouml;kce.</p>
<p>Die muslimischen Rituale schreiben vor, dass der Tote gewaschen wird, um suaber ins Jenseits &uuml;berzugehen. Danach wird er in ein Leichentuch gewickelt und noch am Todestag mit dem Kopf Richtung Mekka begraben – und zwar ohne Sarg. Die sarglose Bestattung war in Deutschland lange Zeit ein Problem. In der Dortmunder Friedhofsatzung steht aber seit einigen Jahren: „Von der Pflicht, Tote in S&auml;rgen zu bestatten, kann die Friedhofsverwaltung bei Toten einer Glaubensgemeinschaft, die sarglose Bestattung gebietet… Ausnahmen zulassen.“ „Wir versuchen den Muslimen so weit es geht entgegenzukommen“, sagt Peter Buschkamp.</p>
<p>Es habe einige runde Tische gegeben, bei denen Vertreter muslimischer Gemeinden ihre W&uuml;nsche &auml;u&szlig;ern konnten. Das islamische Gr&auml;berfeld liegt zum Beispiel auf einem Teil des Hauptfriedhofs, auf dem vorher noch nie jemand bestattet wurde. „Als Friedhofsverwaltung sind wir aber auch an das Bestattungsgesetz gebunden. Und das besagt zum Beispiel, dass man eine Sterbeurkunde vorweisen muss, wenn man jemanden bestatten lassen will. Das dauert aber zwei, drei Tage, bis die fertig ist. Und deshalb k&ouml;nnen wir die Toten nicht schon am Todestag bestatten“, erkl&auml;rt Buschkamp.</p>
<div id="attachment_21437" class="wp-caption alignright" style="width: 208px"><img class="size-full wp-image-21437" title="pic3" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/pic3.jpg" alt="80 Prozent der in Deutschland lebenden Muslime lassen sich nach dem Tod in ihr Heimatland &uuml;berf&uuml;hren. Foto: stock.xchng" width="198" height="262" /><p class="wp-caption-text">80 Prozent der in Deutschland lebenden Muslime lassen sich nach dem Tod in ihr Heimatland &uuml;berf&uuml;hren. Foto: stock.xchng</p></div>
<p>Die meisten muslimischen Bekannten von &Uuml;nal G&ouml;kce wollen sich nach dem Tod in die T&uuml;rkei &uuml;berf&uuml;hren lassen. Auch seine Eltern haben eine Versicherung abgeschlossen. Er selbst ist noch im Zwiespalt. „Einerseits w&auml;re es sch&ouml;n, nah bei den Verwandten zu sein. Ich k&ouml;nnte mir auch sicher sein, dass die Rituale zu 100 Prozent eingehalten werden. Andererseits wachsen meine Kinder hier in Deutschland auf, Deutschland ist ihre Heimat. F&uuml;r sie w&auml;re es unkomplizierter, wenn ich mich hier begraben lassen w&uuml;rde“, sagte G&ouml;kce. Er ist &uuml;berzeugt, dass sich mit den kommenden Generationen immer mehr in Deutschland lebende Muslime auch hier begraben lassen werden. Peter Buschkamp sieht das &auml;hnlich. „Da ist die Verbundenheit zum Heimatland nicht mehr so gro&szlig;. Und wir wollen unsere Toten nun mal in der N&auml;he haben.“ Noch sei vielen Muslimen aber nicht bewusst, dass sich der Gro&szlig;teil der Bestattungsrituale auch in Deutschland umsetzen l&auml;sst. „Das muss noch mehr in die &Ouml;ffentlichkeit dringen“, findet Buschkamp.</p>
<p>F&uuml;r Asli Ozuntas‘ Familie war klar, dass der Bruder in Dortmund bleibt, wo sie sein Grab regelm&auml;&szlig;ig besuchen k&ouml;nnen. Asli selbst will nach dem Tod auch in Deutschland bleiben. Dass bei der Beerdigung m&ouml;glicherweise nicht alle Rituale eingehalten werden k&ouml;nnen, st&ouml;rt sie nicht. „Im Endeffekt kommt es doch darauf an, dass man ein guter Mensch war.“</p>


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		</item>
		<item>
		<title>Patriotismus: Mehr Flagge zeigen im Land?</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/07/01/2010/patriotismus-mehr-flagge-zeigen-im-land/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 11:16:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanna Zdrzalek</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[im hörsaal]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

		<category><![CDATA[Identität]]></category>

		<category><![CDATA[Patriotismus]]></category>

		<category><![CDATA[Rüttgers]]></category>

		<category><![CDATA[WM]]></category>

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		<description><![CDATA[J&#252;rgen R&#252;ttgers fordert von den Deutschen mehr Patriotismus. Nur mit einem starken Heimatbewusstsein k&#246;nne eine europ&#228;ische Identit&#228;t geschaffen werden. Dortmunder Geschichts-Professoren sehen das aber kritisch.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>J&uuml;rgen R&uuml;ttgers fordert von den Deutschen mehr Patriotismus. Nur mit einem starken Heimatbewusstsein k&ouml;nne eine europ&auml;ische Identit&auml;t geschaffen werden. Dortmunder Geschichts-Professoren sehen das aber kritisch.</strong></p>
<div id="attachment_19873" class="wp-caption alignleft" style="width: 349px"><img class="size-medium wp-image-19873" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/wm-300x198.jpg" alt="Eine Nation im WM-Rausch:Verbundenheit zum eigenen Land geht &uuml;bers Herz" width="339" height="223" /><p class="wp-caption-text">Eine Nation im WM-Rausch: Verbundenheit zum eigenen Land geht &uuml;bers Herz. Foto: Flickr</p></div>
<p>Mehr Patriotismus und Heimatliebe zeigen – das forderte der nordrhein-westf&auml;lische Ministerpr&auml;sident J&uuml;rgen R&uuml;ttgers. Nur so k&ouml;nne eine lebendige europ&auml;ische Identit&auml;t geschaffen werden. Nur wer wei&szlig;, wo er herkommt, der k&ouml;nne sich f&uuml;r andere Kulturen besser &ouml;ffnen, sagte R&uuml;ttgers. Wie er dazu beitragen will, dass die Menschen in Nordrhein-Westfalen sich ihrem Bindestrichland und Deutschland verbundener f&uuml;hlen, wei&szlig; der Landesvater ganz genau. NRW-, Deutschland- und Europa-Flaggen sollen vor s&auml;mtlichen &ouml;ffentlichen Geb&auml;uden wehen. Zudem muss in der Schule mehr Landes- und deutsche Geschichte unterricht werden. Au&szlig;erdem kritisiert R&uuml;ttgers, dass nur etwa die H&auml;lfte der Deutschen ihre eigene Nationalhymne kennt.<br />
<strong><br />
Europ&auml;ische Integration durch mehr Patriotismus? </strong></p>
<p>Karl Lauschke, Professor f&uuml;r Neue Geschichte an der TU Dortmund wirft R&uuml;ttgers vor „Symbolpatriotismus“ zu betreiben. „Wenn man sich positiv auf sein eigenes Land beziehen m&ouml;chte, dann sollte man mit einem Verfassungspatriotismus arbeiten.“ An R&uuml;ttgers Stelle w&uuml;rde er sich weniger daran st&ouml;ren, dass die H&auml;lfte der Menschen in Deutschland die Nationalhymne nicht kennt. Viel schlimmer findet Lauschke, dass ein gro&szlig;er Teil der Deutschen das Grundgesetz nicht kennt. Ob mehr Fahnen eine tiefere Verbundenheit zu einem Land oder zur EU vermitteln k&ouml;nnen? „Da bin ich skeptisch“, sagt Lauschke.</p>
<p>In den Augen von Professor Rolf Br&uuml;tting vom Lehrstuhl f&uuml;r Neue Geschichte der TU Dortmund kann der deutsche Patriotismus nicht von politischen Aktionen wiederbelebt werden. Das Verh&auml;ltnis der Deutschen zur eigenen Nation sei durch die Erfahrung des Nationalsozialismus und des Holocausts tief zerr&uuml;ttet. „Wir haben das bei der Fu&szlig;ball-WM gesehen: Verbundenheit zum eigenen Land entsteht nicht durch politp&auml;dagogische Vorhaben, sondern geht &uuml;bers Herz“, sagt Br&uuml;tting. Von mehr Beflaggung h&auml;lt er nichts. An staatlichen Gedenktagen werden die Flaggen sowieso gehisst - und zwar genau in der von R&uuml;ttgers geforderten Kombination: NRW-, Deutschland- und Europaflagge. „Da l&auml;sst sich nur etwas verst&auml;rken, wenn wir st&auml;ndig flaggen. Und dann haben die Fahnen schon bald keine Bedeutung mehr und verkommen zu Denkm&auml;lern, die kein Mensch mehr wahrnimmt.“</p>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/091215-umfrage-patriotismus.mp3">Zum H&ouml;ren: Das sagen die Studierenden zu R&uuml;ttgers Forderung mehr Flagge zu zeigen</a></div>
<p> </p>
<p><strong>„Schaufensterrede ohne Konsequenzen“</strong></p>
<p>Von mehr deutscher Geschichte im Unterricht h&auml;lt Br&uuml;tting ebenfalls nichts. Davon gebe es in den Schulen genug, wenn nicht zu viel. Wenn R&uuml;ttgers wolle, dass die Deutschen sich Europa und der EU st&auml;rker zugeh&ouml;rig f&uuml;hlen, m&uuml;ssten in der Schule Europa-Themen eine gr&ouml;&szlig;ere Rolle spielen. „Europa taucht im Geschichtsunterricht eigentlich gar nicht auf und wenn, dann nur als Konflikt, in Form von Kriegen oder gewaltsamen Revolutionen, wo die Menschen bis zu den Knien im Blut waren“, sagt Br&uuml;tting. So entstehe eine eigene, nationale Identit&auml;t in Abgrenzung zu anderen.  Die Aussage R&uuml;ttgers‘ „Wenn man wei&szlig;, wo man herkommt, kann man sich anderen Kulturen besser &ouml;ffnen“ h&ouml;re sich vor allem gut an, sagt Br&uuml;tting. „Aber worauf bezieht sich dieses ‚wo man herkommt‘? Auf NRW? Auf Deutschland? Und wenn ja, auf welches Deutschland und wie weit zur&uuml;ckgehend?“</p>
<p>Karl Lauschke st&ouml;rt an der Argumentation des Ministerpr&auml;sidenten, dass die Deutschen scheinbar erst ein regionales, dann ein nationales und darauf aufbauend ein europ&auml;isches Bewusstsein entwickeln sollen. „Dabei vergisst R&uuml;ttgers, dass das europ&auml;ische Bewusstsein integraler Bestandteil des nationalen Bewusstseins ist. Man kann das nicht voneinander trennen“, meint Lauschke. Polemisch k&ouml;nne man sagen, R&uuml;ttgers wolle sich erstmal um das Nationalgef&uuml;hl k&uuml;mmern und die Schaffung eines europ&auml;ischen Bewusstseins auf die lange Bank schieben. Dabei sei es gar nicht schwer, den Menschen Europa n&auml;her zu bringen. Das funktioniere am besten durch Austausch und den direkten Kontakt von Menschen aus verschiedenen europ&auml;ischen L&auml;ndern, so Lauschke. „Das ist das Fundament f&uuml;r eine gemeinsame europ&auml;ische Identit&auml;t.“</p>


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		<title>Kurzfilmfestival: Gro&#223;es Kino im Kurzformat</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/18/11/2009/kurzfilmfestival-groszes-kino-im-kurzformat/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 21:07:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanna Zdrzalek</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im freizeitrausch]]></category>

		<category><![CDATA[Anne Walther]]></category>

		<category><![CDATA[Birdland]]></category>

		<category><![CDATA[Cinestar-Filmpalast]]></category>

		<category><![CDATA[Jimmy Grassiant]]></category>

		<category><![CDATA[Kurzfilm]]></category>

		<category><![CDATA[Lena Liberta]]></category>

		<category><![CDATA[Steinfliegen]]></category>

		<category><![CDATA[Stiller See]]></category>

		<category><![CDATA[Werbe- und Medien-Akademie Marquardt]]></category>

		<category><![CDATA[XXS Kurzfilmfestival]]></category>

		<category><![CDATA[XXS Kurzfilmfestival  Dortmund]]></category>

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		<description><![CDATA[Volles Haus beim neunten XXS Kurzfilmfestival in Dortmund. Insgesamt zehn Nachwuchsregisseure stellten in diesem Jahr ihre Kurzfilme vor. Der beste Film wurde mit dem „Kleinen Filmpreis in Gold“ ausgezeichnet.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der kleine Ferdi hat einen Traum: Fliegen lernen. Als Fliege sollte das eigentlich kein Problem sein. Doch Ferdi ist eine Steinfliege und damit viel zu schwer, um abzuheben. Um nichts unversucht zu lassen, verl&auml;sst der Steinfliegenjunge seine Eltern und zieht in die weite Welt hinaus, um doch einen Weg zu finden, in die L&uuml;fte abzuheben. </strong></p>
<div id="attachment_16511" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-16511" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/cimg3563-300x225.jpg" alt="Foto: Susanna Zdrzalek" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Volles Haus und Popcorn gratis beim neunten XXS Kurzfilmfestival in Dortmund. Foto: Susanna Zdrzalek</p></div>
<p>Die Steinfliege mit den Stummelfl&uuml;gelchen und den kugelrunden, blauen Augen war der Publikumsliebling beim XXS Kurzfilmfestival  Dortmund am Samstag, 14. November, im Cinestar-Filmpalast. Zum neunten Mal hatte die Dortmunder Werbe- und Medien-Akademie Marquardt junge Filmemacher aufgerufen, ihre Kurzfilme einzureichen. Von 160 Einsendungen aus Deutschland, &Ouml;sterreich und der Schweiz schafften es zehn Filme in die engere Auswahl. Vom Kinderanimationsfilm bis zum actiongeladenen Kurz-Thriller und von lustig bis d&uuml;ster – beim Kurzfilmfestival waren alle Genres vertreten. „Das machte es schwer, einheitliche Bewertungskriterien zu finden“, sagt Joe Bausch. Der Schauspieler, den man sonst als Gerichtsmediziner Dr. Joseph Roth vom WDR-Tatort kennt, sa&szlig; neben Regisseur Felix D&uuml;nnemann und Schauspielerin Tanja Wenzel in der Jury. In seinen Augen ist der Kurzfilm die K&ouml;nigsdisziplin des Films.</p>
<p>„Bei der Bewertung haben wir geschaut, ob der Film das erf&uuml;llt, was man von einem Kurzfilm erwartet. Schaffen es die Bilder, die Handlung zu transportieren? Ist die Story gut?“ Die Kreativit&auml;t der Filmemacher beeindruckte Bausch besonders. „Zwei Filme haben mich total &uuml;berrascht, da war nichts, was ich in der Form schon mal gesehen oder gelesen h&auml;tte“, sagt der Schauspieler. So wie der Siegerfilm von Lena Liberta, der Schwarzwei&szlig;film „Stiller See“. Er handelt von einem Mann, der sich nach dem Tod seiner Frau mit seinem autistischen Sohn auseinandersetzten muss, der ihm bislang v&ouml;llig fremd war.</p>
<p><strong>Jedes Bild muss sitzen</strong></p>
<div id="attachment_16510" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><strong></strong><strong><img class="size-medium wp-image-16510" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/cimg3558-225x300.jpg" alt="Anne Walther und ihr Hauptdarsteller, Publikumsliebling Ferdi. Foto: Susanna Zdrzalek" width="225" height="300" /></strong><p class="wp-caption-text">Anne Walther und ihr Hauptdarsteller, Publikumsliebling Ferdi. Foto: Susanna Zdrzalek</p></div>
<p>Dem Publikum machte die vier Stunden dauernde, von Slam-Poet Mischa Vérollet moderierte Veranstaltung sichtlich Spa&szlig;. Vor allem junge Menschen zog es in den Kinosaal – eigentlich untypisch f&uuml;r ein Kurzfilmfestival, findet Jimmy Grassiant. Der Student der Hamburger Media School trat mit seinem Film „Birdland“ an, ebenfalls einem Schwarzwei&szlig;film, in dem sich zwei Saxophonisten duellieren. „Jeder, der einmal ein gro&szlig;er Regisseur werden m&ouml;chte, f&auml;ngt mit Kurzfilmen an“, meint Grassiant. F&uuml;r ihn bietet der Kurzfilm eine M&ouml;glichkeit, neue Dinge auszuprobieren und experimentell zu arbeiten. Die Herausforderung: „Man hat gerade mal 10, 20 Minuten Zeit, eine tolle Geschichte zu erz&auml;hlen. Da muss jedes Bild sitzen.“</p>
<p>Anne Walther kann es sich momentan einfach noch nicht leisten, l&auml;ngere Filme zu drehen. „15 Minuten zu finanzieren, das ist schon schwer genug“, sagt die Regisseurin. Ihr Abschlussfilm „Steinfliegen“ gewann am Samstag den Publikumspreis. Drei Jahre arbeitete sie an dem Stop-Motion-Film. „Stop Motion ist ziemlich aufwendig. Pro Tag schafft man nur drei bis vier Sekunden. Das k&ouml;nnen sich die Realfilmer gar nicht vorstellen“, erkl&auml;rt Walther.</p>
<p><strong>Auf Tuchf&uuml;hlung mit dem Publikum</strong></p>
<p>F&uuml;r den Filmnachwuchs sind Festivals wie das XXS eine M&ouml;glichkeit, andere Leute aus der Filmbranche zu treffen, sich auszutauschen und neue Kontakte zu kn&uuml;pfen. Vor allem aber sind sie ein Ort, um hautnah die Reaktionen des Publikums zu erleben. „Ich mache Filme, um Menschen zu ber&uuml;hren. Und ob ich das geschafft habe, das merke ich am besten, wenn ich im Publikum sitze“, sagt Anne Walther. Dass sie es nicht unter die Top drei geschafft hat und keinen der „Kleinen Filmpreise“ bekommen hat, st&ouml;rt sie nicht. Hauptsache das Publikum ist gl&uuml;cklich, dass der Steinfliegenjunge Ferdi am Schluss doch noch geflogen ist. Mithilfe eines kleinen M&auml;dchens.</p>


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		<title>Sexsucht: Dildo immer in der Handtasche</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 15:18:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanna Zdrzalek</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie masturbieren zehn mal am Tag und geben ihr letztes Geld f&#252;r Porno-Filme aus. Zwei Prozent der Deutschen gelten als sexs&#252;chtig, vor allem sind es junge Menschen. 


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>W&auml;hrend der vierst&uuml;ndigen Klausur huscht Eva* mehrmals aus dem H&ouml;rsaal, raus aufs Klo. Sie denkt an ihren Dildo, der zuhause in der Schublade liegt. Egal, es muss auch ohne gehen. Auf der Damentoilette bringt sie sich zum Orgasmus, wissend, dass die Befriedigung nicht lange anhalten wird. Eva ist sexs&uuml;chtig.</strong></p>
<div id="attachment_15989" class="wp-caption alignright" style="width: 350px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/sexsucht_foto2.jpg"><img class="size-full wp-image-15989" title="Frau sitzt auf einem Sessel mit Hand im Schritt" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/sexsucht_foto2.jpg" alt="(c) sflood02/stockxchng" width="340" height="255" /></a><p class="wp-caption-text">Kein Einzelfall: Mehr als jeder zehnte Deutsche hat einen st&auml;rker ausgepr&auml;gten Sexualtrieb. (c) sflood02/stockxchng</p></div>
<p>Zehn bis 15 Prozent der Menschen in Deutschland haben Statistiken zufolge eine stark ausgepr&auml;gte Libido. Bei etwa zwei Prozent ist die Lust zur Sucht geworden: Sie sind hypersexuell, der Sex bestimmt ihr Denken und ihr Handeln. Wie Eva verlassen sie ihre Wohnung nicht ohne Dildo, geben hunderte von Euros f&uuml;r Pornos und Telefonsex aus, verbringen die N&auml;chte vor dem PC, st&auml;ndig auf der Suche nach dem sexuellen Kick. Denn Orgasmen befriedigen nur kurzzeitig.</p>
<p><strong>Keine Kontrolle &uuml;bers Masturbieren</strong></p>
<p>Die Hypersexualit&auml;t unterscheidet sich von anderen S&uuml;chten, sagt Professor Jakob Past&ouml;tter von der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Sozialwissenschaftliche Sexualforschung. Im Gegensatz zur Nikotinsucht oder dem Kaufzwang ist sie nicht an einen Stoff gebunden. „Au&szlig;erdem steigert die Sexsucht sich im Laufe der Zeit nicht, sondern kann immer wieder sporadisch aufflammen. Es kann also immer wieder Phasen geben – Wochen, Monate oder Jahre – in denen Menschen keine Kontrolle dar&uuml;ber haben, wie viel sie masturbieren“, erkl&auml;rt der Sexualforscher.</p>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/sexsucht_collage.mp3">zum Anh&ouml;ren: Sexs&uuml;chtige packen aus (nachgesprochen)</a></div>
<div style="margin-top:15px"></div>
<p>Professor Past&ouml;tter sieht bei der Hypersexualit&auml;t vor allem ein Problem: „Wir leben in einem Zeitalter, in dem es unglaublich leicht ist, sich audiovisuelle sexuelle Stimuli in beliebiger Menge zu beschaffen. Ohne Internet, ohne DVDs, die rund um die Uhr ausleihbar sind, w&auml;re das Problem Sexsucht sicherlich kaum vorhanden.“</p>
<p><strong>Psychische Ursachen wie sexueller Missbrauch</strong></p>
<p>Die Sucht hat in den meisten F&auml;llen psychische Ursachen. Betroffene kommen zum Beispiel aus Familien, in denen das Thema Sex stark tabuisiert wurde oder sie hatten eine pr&auml;gende Erfahrung wie sexueller Missbrauch. Bestimmte Medikamente und Drogen k&ouml;nnen Hypersexualit&auml;t ausl&ouml;sen. Die Sucht kann auch eine Begleiterscheinung  der Pubert&auml;t sein. Besonders Menschen mit bipolaren St&ouml;rungen, also mit starken Stimmungsschwankungen, sind anf&auml;llig.</p>
<div id="attachment_15987" class="wp-caption alignleft" style="width: 200px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/sexsucht_foto3.jpg"><img class="size-full wp-image-15987" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/sexsucht_foto3.jpg" alt="Foto: Privat" width="190" height="261" /></a><p class="wp-caption-text">„Auf Dauer macht Hypersexualit&auml;t einsam“, sagt Prof. Jakob Past&ouml;tter. Foto: Privat</p></div>
<p>Wer Sexs&uuml;chtige um ihre st&auml;ndige Lust beneidet, kennt nicht den Tribut, den sie zahlen: Die Hypersexualit&auml;t bestimmt den Alltag, frisst Energie und  Geld. Sexs&uuml;chtige schlafen zu wenig, leiden unter aufgesch&uuml;rften Genitalien, sind oft gereizt und gestresst. Arbeit und Schule werden vernachl&auml;ssigt, Beziehungen zerbrechen, weil der Partner oder die Partnerin mit dem extrem gesteigerten Sexualtrieb des anderen nicht zurechtkommt. „Auf Dauer macht Hypersexualit&auml;t einsam“, sagt Past&ouml;tter. Denn die Suche nach einem Sexualpartner sei aufw&auml;ndig und nicht immer erfolgreich. Dagegen k&ouml;nne man im Internet innerhalb von Sekunden erregende Bilder finden. „Die Frustrationstoleranz sinkt zunehmend. Sexs&uuml;chtigen f&auml;llt es deswegen oft schwer, neue Kontakte zu kn&uuml;pfen und Bindungen einzugehen“, erkl&auml;rt der Sexualforscher.</p>
<p><strong>„Habe ich einen Dachschaden?“</strong></p>
<p>Gleichgesinnte finden Sexs&uuml;chtige in Internetforen. Hier tauschen sie sich aus. W&auml;hrend die einen ihren gesteigerten Trieb genie&szlig;en und offen von hemmungslosem Sex mit st&auml;ndig wechselnden Partnern schreiben, leidet der Gro&szlig;teil unter der allgegenw&auml;rtigen Lust. „Nur ein Pseudonym“ schreibt: „Mein Problem ist: ich will und kann immer. Ich kann gerade Sex gehabt haben, f&uuml;nf Minuten sp&auml;ter bin ich wieder sowas von hei&szlig;. Und es kommt vor, dass ich mich so zehnmal t&auml;glich selbstbefriedige. Dazu leih ich mir immer Pornos aus der Videothek. Oft kam es schon vor, dass ich kaum noch Geld f&uuml;r den Rest des Monats hatte, und das letzte Geld dann f&uuml;r Pornos ausgegeben habe. Hab ich einen Dachschaden??? Oder bin ich sexs&uuml;chtig?? Ist das f&uuml;r einen jungen Mann normal?? Ich bin 20 Jahre.“</p>
<p>Hilfe bekommen Betroffene bei Psychologen, Sexualtherapeuten und in Selbsthilfegruppen. Dort versuchen sie herauszufinden, was sie s&uuml;chtig macht, und lernen, sich ihrem Trieb zu widersetzen. Ziel ist es, dass der S&uuml;chtige eine gesunde Beziehung zu sich selbst und seiner Sexualit&auml;t aufbaut. Eine festgeschriebene Therapieform gebe es dabei nicht, sagt Past&ouml;tter. „Das kann es auch gar nicht. Denn die Sexualit&auml;t des Menschen ist so individuell, wie Individuen eben individuell sind.“</p>
<p>* Name von der Redaktion ge&auml;ndert</p>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.shg-pornographieabhaengigkeit.de/">Hilfe f&uuml;r Sexs&uuml;chtige</a></div>
<div style="margin-top:15px"></div>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.slaa.de/">Anonyme Sex- und Liebess&uuml;chtige</a></div>
<div style="margin-top:15px"></div>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.sa.org/">Sexaholics Anonymous</a></div>


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		<title>Latex, Lack und Leder - ein Besuch im Fetisch-Gesch&#228;ft</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/09/11/2009/latex-lack-und-leder/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 19:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanna Zdrzalek</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>

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		<category><![CDATA[Sex]]></category>

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		<description><![CDATA[Fetischisten kommen im Fetisch-Gesch&#228;ft Demask voll auf ihre Kosten. Knebel und Fesseln steigern die Lust. Vorurteile werden weniger.   


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schwarz-rot gemustert ist der Sack, der an zwei Stahlketten an der Decke baumelt. Mumienf&ouml;rmig und aufblasbar. Der Sack ist ein Sexspielzeug. Er h&auml;ngt im Fetisch-Gesch&auml;ft von Jens und Tanja Vogt, auf dem Gel&auml;nde des ehemaligen Dortmunder Ostbahnhofs.</strong></p>
<div id="attachment_15401" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-15401" title="fetisch1" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/fetisch1-300x200.jpg" alt="Jens Vogt hat sein Hobby zum Beruf gemacht" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Jens Vogt hat sein Hobby zum Beruf gemacht</p></div>
<p>Die einen stehen auf F&uuml;&szlig;e, andere finden Zahnspangen sexy, wieder andere m&ouml;gen den Geruch von Latex. Menschen, die einen sexuellen Fetisch haben, werden von einem bestimmten Gegenstand oder Material sexuell erregt. Ob ein Fetisch nun eine sexuelle Vorliebe ist oder eine behandlungsbed&uuml;rftige St&ouml;rung, dar&uuml;ber gehen die Meinungen innerhalb der Psychologie auseinander. F&uuml;r Jens Vogt hat Fetischismus vor allem mit Spa&szlig; zu tun. Mit Neugier und der Lust, Neues auszuprobieren. Der Maschinenbau-Ingenieur interessiert sich schon seit langem f&uuml;r Latex. Er mag das Gef&uuml;hl des Gummis auf der Haut und findet, dass es einfach gut aussieht. Als er vor ein paar Jahren in seinem Lieblingsladen einkaufen war, wusste er sofort: Das will ich machen. 2005 mietete er zusammen mit seiner Frau eine leerstehende Lagerhalle auf dem Gel&auml;nde des ehemaligen Dortmunder Ostbahnhofs. Auf zwei Etagen verkaufen sie Latexmieder, Dildos, Peitschen, Masken mit Knebeln, Latexcatsuits und Kopfbedeckungen in Hundeform. Zu den ausgefallensten Artikeln geh&ouml;rt ein aufblasbarer, schwarzer Ball, in den zwei Personen hineinpassen. Sie atmen durch Luftschl&auml;uche – sehen, h&ouml;ren oder sich bewegen k&ouml;nnen sie in dem Ball nicht. Wieso Menschen sich freiwillig in so etwas einsperren lassen? „Bei vielen wird dadurch, dass sie andere Sinne ausschalten, die Lust gesteigert. In dem Moment,  in dem man nichts mehr sehen, h&ouml;ren oder sich nicht mehr bewegen kann, konzentriert man sich viel st&auml;rker auf die gerade stattfindende Sexualit&auml;t“, erkl&auml;rt Vogt. Sensorische Depression hei&szlig;t der wissenschaftliche Fachbegriff daf&uuml;r.</p>
<p><strong>Der typische Kunde steht mitten im Leben</strong></p>
<p>Wer bei Demask in Dortmund einkauft, hat den Laden meist f&uuml;r sich allein. 15 Kunden am Tag, das ist das absolute Maximum. „Das hier ist keine normale Boutique. Unser Kundenstamm ist sehr viel kleiner. Und die Menschen kommen hier nicht zuf&auml;llig vorbei, sondern sie fahren oft viele Kilometer und bleiben auch mal ein paar Stunden“, sagt Jens Vogt.</p>
<div id="attachment_15400" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><img class="size-medium wp-image-15400" title="fetisch2" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/fetisch2-225x300.jpg" alt="Latex in verschiedensten Formen" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">Latex in verschiedensten Formen</p></div>
<p>Den typischen Fetischisten gibt es nicht, sagt Tanja Vogt. W&auml;hrend P&auml;rchen sich in der zweiten Etage der sonnendurchfluteten Lagerhalle aufblasbare Knebel anschauen, kocht sie unten Milchkaffee. „Was ich bei vielen unserer Kunden beobachte, ist, dass das Menschen sind, die mitten im Leben stehen, die Erfolg im Beruf haben, Verantwortung tragen. F&uuml;r sie ist zum Beispiel diese Fessel-Geschichte eine M&ouml;glichkeit, sich einfach mal fallen zu lassen. Nicht zu befehlen, sondern zu gehorchen“, sagt Tanja Vogt. Ihr Mann glaubt, dass Menschen mit einer gewissen Bildung eher bereit sind, herumzuexperimentieren. „Bei vielen steht auch der &auml;sthetische Aspekt im Vordergrund. Sie finden einfach, dass der K&ouml;rper in Latex sch&ouml;ner aussieht, straffer, glatter“, findet Jens Vogt. Junge Menschen in den Zwanzigern sind nur selten Kunden. Jens Vogt glaubt, dass es daran liegt, dass die Sexualit&auml;t sich &uuml;ber die Jahre hinweg entwickelt. „Man muss erst einmal das Gesp&uuml;r daf&uuml;r entwickeln, was man will. Niemand steigt von einem auf den n&auml;chsten Tag in einen aufblasbaren Ball und findet das toll. Das passiert Schritt f&uuml;r Schritt.“</p>
<p><strong>Fetischismus – ein teures Hobby</strong></p>
<p>Wer auf Bondage steht, es also mag, gefesselt zu werden, oder wer Latex stimulierend findet, der muss bereit sein, viel Geld auszugeben. 300 Euro f&uuml;r ein Mieder sind Normalpreis. Ein Mumiensack, in dem man dem Partner vollkommen ausgeliefert ist, kostet &uuml;ber tausend Euro. Das hat seinen Grund: „Verglichen mit normalen Bekleidungsl&auml;den ist unsere Auflage sehr viel kleiner. Au&szlig;erdem werden die einzelnen Teile in stundenlanger Kleinarbeit von Hand gefertigt. Dazu kommt das teure Material“, sagt Jens Vogt. Angeeckt ist das Ehepaar mit seinem Laden bisher nicht. Die Gesellschaft sei Fetischismus gegen&uuml;ber offener geworden. Das liege auch an den Medien: In Werbekampagnen werden ganz selbstverst&auml;ndlich Latexhosen mit Baumwollkleidung kombiniert; bekannte Kleidungsketten verkaufen gl&auml;nzende Leggings, die stark an Latex erinnern. Zwei Mal im Jahr laden die Vogts zu einer Fetisch-Party ein. Kommen kann jeder, der Lust hat. Die einzige Vorgabe: Man muss Latex, Lack oder Leder tragen. Die Partys sind auch dazu da, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, &uuml;ber sexuelle Vorlieben zu sprechen, neue Anregungen zu bekommen. Denn obwohl die Akzeptanz in der Gesellschaft gewachsen ist: Ganz offen &uuml;ber ihren Fetisch reden k&ouml;nnen die Betroffenen immer noch nicht.</p>


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		</item>
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		<title>Nachwuchsforscher – wenig Sicherheit, viel Freiheit</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/21/10/2009/nachwuchsforscher-in-deutschland-wenig-sicherheit-viel-freiheit/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 06:55:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanna Zdrzalek</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[aus dem labor]]></category>

		<category><![CDATA[Forschung]]></category>

		<category><![CDATA[Innovationspreis]]></category>

		<category><![CDATA[Nachwuchswissenschaftler]]></category>

		<category><![CDATA[Supercomputer]]></category>

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		<description><![CDATA[Dr. Kai Phillip Schmidt forscht am "Supercomputer der Zukunft". Jetzt erhielt er den Innovationspreis. Doch der Weg war steinig. Ein Gespr&#228;ch &#252;ber Leistungsdruck in der deutschen Wissenschaft.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dr. Kai Phillip Schmidt ist erst 34 und doch schon einer der ganz Gro&szlig;en seiner Zunft. </strong><strong>Am Montag wurde </strong><strong>der</strong><strong> theoretische Physiker</strong><strong> mit dem Innovationspreis des Landes Nordrhein-Westfalen in der Kategorie Nachwuchs ausgezeichnet. </strong><strong>50.000 Euro bekommt er f&uuml;r seine Forschung </strong><strong>nach dem &#8220;Supercomputer der Zukunft&#8221;</strong><strong>. pflichtlekt&uuml;re online-Redakteurin Susanne Zdrzalek hat ihn </strong><strong>an der TU Dortmund </strong><strong>getroffen. - Ein Gespr&auml;ch &uuml;ber Leistungsdruck und Konkurrenz in der deutschen Wissenschaft.</strong></p>
<div id="attachment_14349" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong></strong><strong><img class="size-medium wp-image-14349" title="Kai Phillip Schmidt" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/10/kai-schmidt-04-fh-kopie-300x300.jpg" alt="Hat den Innovationspreis des Landes NRW in der Kategorie &quot;Nachwuchs&quot; gewonnen: Dr. Kai Phillip Schmidt. Er ist Arbeitsgruppenleiter an der Fakult&auml;t Physik an der TU-Dortmund.  Foto: Florian H&uuml;ckelheim" width="300" height="300" /></strong><p class="wp-caption-text">Hat den Innovationspreis des Landes NRW in der Kategorie &quot;Nachwuchs&quot; gewonnen: Dr. Kai Phillip Schmidt. Er ist Arbeitsgruppenleiter an der Fakult&auml;t Physik an der TU-Dortmund.  Foto: Florian H&uuml;ckelheim</p></div>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re online:</strong> Herr Schmidt, 2007 haben Sie den renommierten &#8220;European Young Investigator Award&#8221; bekommen, in diesem Jahr wurden Sie in das &#8220;Junge Kolleg der Nordrhein-Westf&auml;lischen Akademie der Wissenschaft und K&uuml;nste&#8221; aufgenommen. War Ihnen klar, dass jetzt der Innovationspreis folgt?</p>
<p><strong>Schmidt:</strong> Erwartet habe ich das nicht, denn es gibt schon viele gute Leute in Deutschland. Au&szlig;erdem kommen die Nominierten aus den gesamten Wirtschafts- und Naturwissenschaften. Ich habe mir schon Chancen ausgerechnet, war mir nicht ganz sicher, wie praktisch die Juroren es gerne h&auml;tten. Sie h&auml;tten ja auch sagen k&ouml;nnen: &#8216;Das ist spannend, was du da machst, aber noch solche Zukunftsmusik, das wollen wir jetzt noch nicht w&uuml;rdigen.&#8217; Ich finde es aber super, dass auch mal Grundlagenforschung gew&uuml;rdigt wird, wo man eben nicht direkt das Produkt sieht und die Arbeitspl&auml;tze und das Geld.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re online:</strong> Ver&auml;ndert dieser Zukunftspreis Ihre Arbeit?</p>
<p><strong>Schmidt:</strong> Im Alltag wird sich nichts &auml;ndern und an Motivation fehlt es mir ohnehin nicht. Der Preis wirkt sich nat&uuml;rlich trotzdem auf meine Arbeit aus. Einmal ist da das Preisgeld, wir k&ouml;nnen neue Rechner anschaffen und &Auml;hnliches. Das Preisgeld st&auml;rkt auch die Motivation der Gruppe. Ich hoffe nat&uuml;rlich, dass der Preis sich positiv auf meine berufliche Entwicklung auswirken wird. Im deutschen Wissenschaftssystem ist es nun mal so, dass man an einer Uni nicht beliebig aufsteigen kann. Ich kann hier in Dortmund also nicht so einfach Professor werden und eine feste Stelle bekommen. Ein Preis kann so etwas aber beschleunigen.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re online:</strong> Sie k&ouml;nnen sich jetzt also beruhigt zur&uuml;cklehnen?</p>
<p><strong>Schmidt:</strong> Unabh&auml;ngig von Auszeichnungen ist der Druck, den man als Wissenschaftler hat, immer sehr gro&szlig;. Zur&uuml;cklehnen will ich mich sowieso nicht, aber man hat im deutschen System immer einen existenziellen Druck. Das ist ein gro&szlig;es Problem in Deutschland, denn meiner Erfahrung nach w&uuml;rden die Leute auch ohne Druck sehr gute Arbeit machen. Ich denke schon, dass es viel sinnvoller w&auml;re und auch familienfreundlicher, wenn man als Wissenschaftler mehr Sicherheit h&auml;tte. Da ist sozusagen ein Fehler im System.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re online:</strong> Auch als erfolgreicher Nachwuchsforscher ist man in Deutschland nicht auf Rosen gebettet?</p>
<p><strong>Schmidt:</strong> Grunds&auml;tzlich haben wir keinen Grund zu jammern. Aber diese befristeten Stellen sind nat&uuml;rlich ein gro&szlig;es Problem. Und man kann sich fragen, ob die Geh&auml;lter leistungsgerecht sind. Aber es gibt auch viele positive Aspekte im deutschen System. Solche Stellen wie meine, als unabh&auml;ngiger Forschungsgruppenleiter, die gibt es in anderen L&auml;ndern nur bedingt. Ich habe hier wirklich f&uuml;r f&uuml;nf Jahre meine Mittel, eine komplette Gruppe aufzubauen. Ich habe im Grunde genommen keinen Vorgesetzten, bin also unabh&auml;ngig. Das macht mich nat&uuml;rlich sehr flexibel und frei.</p>
<div id="attachment_14348" class="wp-caption alignright" style="width: 205px"><strong></strong><strong><img class="size-medium wp-image-14348" title="Kai Phillip Schmidt" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/10/kai-schmidt-03-fh-kopie-195x300.jpg" alt="Schmidt kennt den harten Wettkampf in der theoretischen Physik: &quot;Wenn man ein Problem als F&uuml;nfter gel&ouml;st hat, dann hat man gar nichts davon&quot; Foto: Florian H&uuml;ckelheim" width="195" height="300" /></strong><p class="wp-caption-text">Schmidt kennt den harten Wettkampf in der theoretischen Physik: &quot;Wenn man ein Problem als F&uuml;nfter gel&ouml;st hat, dann hat man gar nichts davon.&quot; Foto: Florian H&uuml;ckelheim</p></div>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re online:</strong> Oft gehen Forscher ins Ausland, weil dort die Bedingungen besser seien. Planen Sie, Deutschland irgendwann den R&uuml;cken zuzukehren?</p>
<p><strong>Schmidt:</strong> Ich w&uuml;rde es nicht ausschlie&szlig;en. Meine Zeit in der Schweiz war super und auch mein Studienaufenthalt in Australien. Das kann ich nur jedem empfehlen. Inzwischen bin ich aber ein bisschen &auml;lter. Irgendwann will man vielleicht gar nicht mehr so flexibel sein, weil man eine Familie hat. Dazu kommt, dass es gar nicht so einfach ist, zu Forschungszwecken ins Ausland zu gehen. Denn wenn Forschung irgendwo sehr gut ist, dann ist man bestimmt nicht der Einzige ist, der da gerne hingehen w&uuml;rde.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re online:</strong> Wie geht es mit Ihrer Grundlagenforschung zum Supercomputer weiter?</p>
<p><strong>Schmidt:</strong> Wir sind wir doch sehr erstaunt, wie gut wir vorankommen. Das hat irgendwann als kleines Projekt angefangen, aber wir haben st&auml;ndig neue Ideen und sehen Entwicklungspotenzial. Wir sind also immer noch sehr motiviert und sind gespannt, wann wir gegen eine Wand laufen – oder auch nicht. Und da ist der Konkurrenzdruck, der uns antreibt. Wenn man ein Problem als F&uuml;nfter l&ouml;st, hat man gar nichts davon, auch wenn man vielleicht eine exaktere L&ouml;sung hat.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re online:</strong> Verraten Sie uns Ihre Zukunftstr&auml;ume?</p>
<p><strong>Schmidt:</strong> Ich hoffe nat&uuml;rlich schon, dass ich irgendwann eine Stelle habe, die so gut ausgestattet ist, dass ich sagen kann: Hier ist ein angenehmer Ort zum Arbeiten und Nachdenken, ich habe ein spannendes Team mit guten Leuten, hier kann ich etwas aufbauen. Ich k&ouml;nnte mir auch vorstellen, irgendwann politisch zu arbeiten. Wer wei&szlig;, was die Zukunft bringt. Aber es w&auml;re schon spannend, dar&uuml;ber zu entscheiden, wo Forschungsgelder hingehen und welche Projekte gef&ouml;rdert werden.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Fern der klassischen Gesetze der Physik</strong></p>
<p style="color: white;">Dr. Kai Phillip Schmidt und sein Team erforschen die Grundlagen, die n&ouml;tig sind, um einen Quanten-Computer zu entwickeln – einen Superrechner, der um ein Vielfaches leistungsf&auml;higer sein soll, als unsere heutigen Computer. Quanten-Computer arbeiten mit Chips, die so klein sind, dass die klassischen Gesetze der Physik f&uuml;r sie nicht mehr gelten. Sein Ansatz: Winzige Teilchen, sogenannte Quantum Bits, die &uuml;bereinander gelagert gro&szlig;e Datenmengen dauerhaft speichern k&ouml;nnen und eine hohe Rechenleistung erreichen. Es geht darum, optimale Bedingungen f&uuml;r die Quantum Bits zu schaffen. Ob die Methode funktioniert, sagt Schmidt, wird in sp&auml;testens 20 Jahren feststehen. Damit w&auml;re die gr&ouml;&szlig;te H&uuml;rde auf dem Weg zum Quantencomputer geschafft.</p>
</div>
<p>Text: Susanna Zdrzalek<br />
Fotos: Florian H&uuml;ckelheim</p>


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		<title>Warum unsere Haare irgendwann grau werden</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/26/06/2009/warum-unsere-haare-irgendwann-grau-werden/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 09:40:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanna Zdrzalek</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[aus dem labor]]></category>

		<category><![CDATA[Graue Haare]]></category>

		<category><![CDATA[Haarebleichen]]></category>

		<category><![CDATA[Haarfarbe]]></category>

		<category><![CDATA[Melanin]]></category>

		<category><![CDATA[Wasserstoff-Peroxid]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei George Clooney gelten sie als sexy: die grauen Haare. Mit zunehmendem Alter stellen die Haarzellen keine Farbpigmente mehr her. Schuld daran ist k&#246;rpereigenes Wasserstoff-Peroxid, haben Forscher jetzt herausgefunden.


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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7905" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-7905" title="graue_haare_01" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/06/graue_haare_01-300x200.jpg" alt="Wasserstoffperoxid l&auml;sst unsere Haare ergrauen" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Kein Drama: Wasserstoff-Peroxid l&auml;sst unsere Haare langsam grau werden. Foto:Pixelio/S.G.S.</p></div>
<p><strong><br />
Bei George Clooney finden Frauen sie sexy. Trotzdem l&ouml;sen die ersten grauen Haare manchmal eine Lebenskrise aus - bei beiden Geschlechtern. Der Grund f&uuml;r das Ergrauen: Mit zunehmendem Alter l&auml;sst die Produktion von Melanin nach. Das ist das Pigment, das unserem Haar seine nat&uuml;rliche Farbe gibt. Forscher der Universit&auml;ten Mainz und Bradford haben jetzt herausgefunden: Schuld am Ergrauen ist ein Stoff, den wir vom Haarebleichen kennen - das Wasserstoff-Peroxid. </strong></p>
<p>Bei grauen Haaren wirkt das Wasserstoff-Peroxid aber nicht von au&szlig;en, sondern von innen. Wasserstoff-Peroxid, kurz H2O2, entsteht w&auml;hrend des Stoffwechsels, wenn in den K&ouml;rperzellen Sauerstoff zu Energie und Wasser umgebaut wird. „Normalerweise baut der K&ouml;rper Sauerstoffradikale wie H2O2 problemlos wieder in ihre Bestandteile Wasser und Sauerstoff ab“, sagt Prof. Dr. Heinz Decker vom Institut f&uuml;r Molekulare Biophysik der Universit&auml;t Mainz. Das &auml;ndere sich mit zunehmendem Alter.</p>
<p><strong>Wasserstoff-Peroxid blockiert die Melaninproduktion</strong></p>
<p>Decker und weitere Wissenschaftler haben herausgefunden: Das Enzym Katalase, welches das Wasserstoff-Peroxid zerst&ouml;rt, kommt in den Zellen &auml;lterer Menschen nur noch in sehr geringer Konzentration vor. „Und das f&uuml;hrt dazu, dass das Wasserstoff-Peroxid nicht schnell genug abbaut wird. Seine Konzentration in der Zelle nimmt zu. Dabei kann es zur Sch&auml;digung von bestimmten Proteinen oder Enzymen kommen“, so Decker. Zu den Enzymen, welche das Wasserstoff-Peroxid angreift, geh&ouml;rt auch die Tyrosinase. Und die ist f&uuml;r die Herstellung des nat&uuml;rlichen Farbstoffes Melanins zust&auml;ndig.</p>
<p><strong>Ein Mittel gegen graue Haare? </strong></p>
<p>Wasserstoff-Peroxid legt aber nicht nur die Melaninproduktion in der Haarzelle lahm. Es beeintr&auml;chtigt auch weitere Enzyme. So setzt es eine Kette von Ereignissen in Gang, die dazu f&uuml;hrt, dass die Farbpigmente von der Haarwurzel bis zur Haarspitze verloren gehen. Grau bis wei&szlig; wirken die Haare, weil sich statt der Farbpigmente Luftbl&auml;schen in den Haarschaft einlagern.<br />
Eine hohe Wasserstoff-Peroxid-Konzentration f&uuml;hrt aber nicht nur zum Ergrauen der Haare, sondern ist auch die Ursache von Pigmentst&ouml;rungen wie dem Vitiligo. Das ist der Fachbegriff f&uuml;r die Wei&szlig;fleckenkrankheit. Dort, wo Wasserstoff-Peroxid die Melaninbildung blockiert, ist die Haut frei von Pigmenten - und der K&ouml;rper wirkt fleckig. Betroffene hoffen, dass jetzt, nachdem die molekularen Prozesse entschl&uuml;sselt wurden, eine Heilung nicht mehr fern ist. „Nat&uuml;rlich denken wir dar&uuml;ber nach, ob man nicht einen Stoff entwickeln k&ouml;nnte, der die einzelnen Zellen gegen die Sauerstoffradikale sch&uuml;tzt oder besch&auml;digte Zellen wieder regeneriert. Letztendlich wird das aber schwierig sein“, erkl&auml;rt Decker.</p>
<div id="attachment_7904" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-7904" title="graue_haare_02" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/06/graue_haare_02-300x200.jpg" alt="Wasserstoffperoxid l&auml;sst Haare ergrauen" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Mit zunehmendem Alter stellen Haarzellen weniger Farbstoff her - so dass sich die ersten grauen Haare einschleichen. Foto: pixelio/Alexandra Bucurescu</p></div>
<p><strong>Ungel&ouml;ste  Fragen</strong></p>
<p>Stoff zum Erforschen gibt es also genug. Da w&auml;re zum Beispiel die Frage, warum die einen fr&uuml;her ergrauen als die anderen. Bisher begn&uuml;gt man sich mit der Erkl&auml;rung, dass die Reparaturmechanismen unseres K&ouml;rpers mit zunehmendem Alter nicht mehr so gut funktionieren. Und das bei den einen eben fr&uuml;her und bei den anderen sp&auml;ter. Aber, ganz ehrlich: Was w&auml;re George Clooney ohne seine grauen Schl&auml;fen?</p>
<p>Text: Susanna Zdrzalek, Eldoradio</p>
<p>Mehr zum Thema:</p>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.welt.de/wissenschaft/medizin/article2723699/Graues-Haar-bekommt-natuerliche-Farbe-zurueck.html" target="_blank">Der Ansatz, wie Forscher Ergrauten ihre Natur-Haarfarbe zur&uuml;ckgeben wollen<br />
</a></div>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.zeit.de/online/2008/42/Haarausfallgen-entdeckt" target="_blank">Informationen &uuml;ber ein Gen, das Haare lichter werden l&auml;sst</a></div>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.uni-mainz.de/presse/28182.php" target="_blank">Angaben zur Original-Ver&ouml;ffentlichung der Wissenschaftler aus Mainz und Bradford</a></div>


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