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	<title>pflichtlektüre &#187; Stella Peters</title>
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	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Wed, 23 May 2012 17:50:58 +0000</pubDate>
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		<title>Wo geht&#8217;s hier zur Spitze?</title>
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		<pubDate>Wed, 11 May 2011 12:41:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stella Peters</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Schlusslicht oder Spitzenklasse? Das neue CHE Ranking ist raus. Aber kann man Studieng&#228;nge &#252;berhaupt vergleichen und was sagen die Kritiker? Ein Stimmungsbild.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_59806" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/zeit-online-rankings.jpg"><strong><img class="size-large wp-image-59806    " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/zeit-online-rankings-600x76.jpg" alt="Zeit online und sein CHE Ranking" width="600" height="76" /></strong></a><p class="wp-caption-text">Zeit online ver&ouml;ffentlicht in Zusammenarbeit mit dem CHE dessen Hochschulranking. Foto: Screenshot Zeit online</p></div>
<p class="MsoNormal"><strong> Jedes Jahr aktualisiert das Centrum f&uuml;r Hochschulentwicklung (CHE) circa ein Drittel seines Hochschulrankings. Die neuen Zahlen kamen am 03. Mai und hinterlie&szlig;en bei manchen Studenten und Professoren einen faden Beigeschmack. Von Gleichmacherei ist die Rede. Wissenschaftlich unbrauchbar sagen die einen, wissenschaftlich professionell die anderen. Auch 16 Fachbereiche der Ruhr-Unis und der FH Dortmund wurden neu gerankt - von Spitze bis Schlusslicht ist wieder alles dabei und so unterschiedlich wie die Bewertungen sind auch die Meinungen zu den Ergebnissen.</strong></p>
<p class="MsoNormal">&Uuml;ber &#8220;gute Noten&#8221; freut sich die Universit&auml;t Duisburg-Essen und die TU Dortmund schm&uuml;ckt sich mit<span> &#8220;</span>hervorragenden Ergebnissen&#8221; des Journalistik-Studienganges beim aktualisierten CHE Hochschulranking, das im ZEIT-Studienf&uuml;hrer und auf ZEIT.de ver&ouml;ffentlicht wurde.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Das CHE  untersucht nach eigenen Angaben &uuml;ber 300 Universit&auml;ten und Fachhochschulen in Deutschland, &Ouml;sterreich, der Schweiz und den Niederlanden. So wird seit 1998 j&auml;hrlich das &#8220;umfassendste und detaillierteste (Hochschul-)Ranking im deutschsprachigen Raum&#8221; produziert, sagt das CHE. Es soll vor allem Studienanf&auml;ngern und Wechslern eine Orientierung bieten: Welche Uni hat eine gute Forschungsreputation, wo ist die Bibliothek am sch&ouml;nsten und an welcher FH ist die Betreuung durch Lehrende am besten?</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Wissenschaftlich einwandfrei?</strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong></strong></p>
<div id="attachment_59803" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><strong></strong><strong><a rel="attachment wp-att-59803" href="http://www.pflichtlektuere.com/11/05/2011/wo-gehts-denn-hier-zur-spitze/in-drei-schritten-zur-wunsch-uni/"><img class="size-medium wp-image-59803   " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/in-drei-schritten-zur-wunsch-uni-300x210.jpg" alt="Das CHE Hochschulranking verspricht eine objektive Orientierung in der deutschen Hochschullandschaft" width="240" height="168" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Im Dreischritt zur Wunsch-Uni - Das CHE Hochschulranking verspricht eine objektive Orientierung in der deutschen Hochschullandschaft. Foto: Screenshot Zeit online</p></div>
<p class="MsoNormal">F&uuml;r das Ranking werden Fakten und Urteile erhoben. Die Fakten stammen von schriftlichen Befragungen der Fachbereiche und der Hochschulverwaltung, von Analysen der wissenschaftlichen Publikationen und Erfindungsmeldungen. Au&szlig;erdem werden Daten des Statistischen Bundesamtes verwendet. Urteile &uuml;ber wichtige Indikatoren wie Studierbarkeit, Betreuung oder Lehrangebot fu&szlig;en ausschlie&szlig;lich auf den schriftlichen Befragungen der Studenten des Faches.</p>
<p class="MsoNormal">Auch Michael Koenzens Studiengang wurde in diesem Jahr neu ins Verh&auml;ltnis gesetzt. Die Wirtschaftswissenschaften an der TU Dortmund haben dabei mittelm&auml;&szlig;ig abgeschnitten: Mittelma&szlig; in Betreuung, Ausstattung, Lehrangebot. Mittelma&szlig; bei Berufsbezug und auch beim Gesamturteil &uuml;ber die Studiensituation landet sein Fach im Mittelfeld. Eigentlich kein schlechtes Ergebnis und trotzdem ist Michael Koenzen unzufrieden: &#8220;Ich bin bei diesem Ranking eher skeptisch&#8221;, sagt der Fachschaftsvertreter. Die Studieng&auml;nge seien f&uuml;r Au&szlig;enstehende mit dem Ranking nur sehr schwer zu bewerten. &#8220;Und es fehlen grunds&auml;tzliche wissenschaftliche Daten. Wenn ich so eine Tabelle abgeben w&uuml;rde, w&uuml;rde ich die sofort zur&uuml;ckbekommen.&#8221;</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Eckdaten zum CHE Hochschulranking</strong></span></p>
<p style="color: white;">Seit 1998 bewertet das Centrum f&uuml;r Hochschulentwicklung (CHE) Studieng&auml;nge im deutschsprachigen Raum. Dazu werden laut CHE Urteile von 250 000 Studenten eingeholt, die ihre eigenen F&auml;cher bewerten. Die Frageb&ouml;gen werden von den Unis verschickt und vom CHE ausgewertet. In jedem Jahr wird ein Drittel aller Fachbereiche neubewertet. In diesem Jahr waren Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie Medienwissenschaften, Kommunikationswissenschaften und Soziale Arbeit an der Reihe. Laut CHE w&uuml;rde eine j&auml;hrliche Aktualisierung aller Studieng&auml;nge seine Kapazit&auml;ten &uuml;berschreiten. Das CHE ist eine gemeinn&uuml;tzige GmbH und wurde 1994 von der Bertelsmann Stiftung und der deutschen Hochschulrektorenkonferenz gegr&uuml;ndet.</p>
</div>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>Studieng&auml;nge im Vergleich</strong></p>
<p class="MsoNormal">Konkret meint Michael damit, dass die Grundgesamtheit der befragten Studenten nicht angegeben wird. So wei&szlig; man nicht, ob die mittelm&auml;&szlig;ige Note beim Lehrangebot auf den Urteilen von 20 oder 200 Studenten beruht, denn die R&uuml;cklaufquote f&uuml;r die einzelnen Studieng&auml;nge an den jeweiligen Universit&auml;ten und Hochschulen werden auf ZEIT online nicht ver&ouml;ffentlicht. Daf&uuml;r muss man die Homepage des CHE durchforsten und auch dort stehen die Zahlen der neubewerteten Fachbereiche von Anfang Mai noch nicht online. &#8220;Das sollte eigentlich schon im Internet stehen, aber wir sind da ein bisschen im Verzug&#8221;, sagt Sonja Berghoff vom Centrum f&uuml;r Hochschulentwicklung. Auf Nachfrage der pflichtlekt&uuml;re sagt Berghoff, dass f&uuml;r Michaels Studiengang 76 Studierende den Fragebogen ausgef&uuml;llt haben. Eine R&uuml;cklaufquote mit Prozentangaben kann sie nicht nennen, die TU Dortmund habe ihr nicht die Zahl der insgesamt verschickten Frageb&ouml;gen gegeben. Dabei sollen die Daten vor einer zu gro&szlig;en Verzerrung gesch&uuml;tzt werden, indem Bereiche nicht gerankt werden, in denen die R&uuml;cklaufquote unter 10 % lag oder weniger als 15 Studenten ein Angabe gemacht haben.</p>
<p class="MsoNormal">
<div id="attachment_59805" class="wp-caption alignright" style="width: 246px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/mewi-rub.jpg"><img class="size-medium wp-image-59805    " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/mewi-rub-295x300.jpg" alt="Die CHE Bewertung der Medienwissenschaften an der RUB" width="236" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Die CHE Bewertung der Medienwissenschaften an der RUB. Foto: Screenshot Zeit online</p></div>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Auf den Frageb&ouml;gen f&uuml;r die Studenten werden unterschiedlichste Dinge gefragt: Wie bewerten Sie das Lehrangebot? Den Kontakt zwischen den Studierenden? Wie gelangen Sie zur Hochschule? Und wie bewerten Sie den Zustand der R&auml;umlichkeiten? Beim CHE-Ranking vergeben die Studenten Schulnoten f&uuml;r jeden abgefragten Bereich. Diese Noten werden dann mit den &#8220;Zensuren&#8221; vergleichbarer Studieng&auml;nge an anderen Hochschulen ins Verh&auml;ltnis gesetzt. Beim Ranking werden so keine einzelnen Pl&auml;tze vergeben, sondern die Studieng&auml;nge teilen sich in jedem untersuchten Punkt in Spitzen-, Mittel oder Schlussgruppe auf. So stellt das CHE sicher, das nicht kleinste Unterschiede in der Bewertung zu gro&szlig;en Unterschieden in den Platzierungen f&uuml;hren, falls die Bewertungen alle sehr nah beieinander liegen.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Top gerankt – und dann?</strong></p>
<p class="MsoNormal">Bei Medienwissenschaften an der Ruhr-Universit&auml;t Bochum haben 32 von 195 Studenten ihre ausgef&uuml;llten Fragebogen zur&uuml;ckgeschickt. Der Studiengang geh&ouml;rt laut CHE zur Spitze der medienwissenschaftlichen Studieng&auml;nge. Spitze bei Berufsbezug, Studierbarkeit, Lehrangebot, Wissenschaftsbezug. Die Studiensituation insgesamt wurde im Schnitt mit 1,9 bewertet und liegt damit f&uuml;r die Medienwissenschaften in der Spitzengruppe. Peter Spangenberg, leitender Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Studienganges Medienwissenschaften an der RUB, freut sich &uuml;ber das Ergebnis: &#8220;In diesem Jahr wurden die Medienwissenschaften zum ersten Mal als eigenst&auml;ndiges Fach und nicht zusammen mit Kommunikationswissenschaften und Journalistik bewertet.&#8221; Nun vergleiche man endlich nicht mehr &Auml;pfel mit Birnen.</p>
<p class="MsoNormal">Welche Folgen die gute Bewertung f&uuml;r sein Fach haben wird, kann der Professor noch nicht absehen. Kommen mehr Bewerber oder hat man einen Vorteil bei Verhandlungen mit dem Rektorat? &#8220;Diese Fragen stellen wir uns auch gerade. Wir wissen es nicht, werden aber versuchen unser gutes Ergebnis umzum&uuml;nzen.&#8221; Pr&auml;mien seien von der Uni-Leitung nicht versprochen worden. Auf die Frage wie er die methodische Vorgehensweise des CHE bewerte sagt Spangenberg: &#8220;Meiner Meinung nach geben sich die Leute da sehr viel M&uuml;he und arbeiten mit einem hohen wissenschaftlichen Standard.&#8221;</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Boykott der Historiker</strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong></strong></p>
<div id="attachment_59802" class="wp-caption alignleft" style="width: 230px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/werner_plumpe.jpg"><strong><img class="size-medium wp-image-59802 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/werner_plumpe-220x300.jpg" alt="Werner Plumpe vom Historikerverband lehnt Rankings wie das vom CHE grunds&auml;tzlich ab. Foto: www.historikerverband.de" width="220" height="300" /></strong></a><p class="wp-caption-text">Werner Plumpe vom Historikerverband lehnt Rankings wie das vom CHE grunds&auml;tzlich ab. Foto: Historikerverband</p></div>
<p class="MsoNormal">Das sieht der deutsche Historikerverband ganz anders. Den historischen Instituten und Seminaren in Deutschland empfahl der Verband, nicht mehr an den Rankings des CHE teilzunehmen, viele folgen dieser Linie. Werner Plumpe, Vorsitzender des Verbandes der Historiker und Historikerinnen in Deutschland (VHD), &auml;u&szlig;ert sich im Gespr&auml;ch mit der pflichtlekt&uuml;re angriffslustig: &#8220;Das einzig Positive an diesem Ranking ist doch das Adressverzeichnis&#8221;, sagt Plumpe. Sein Verband kritisiere vor allem die &#8220;Gleichmacherei&#8221;. Es werde durch die Indikatoren eine Scheinobjektivit&auml;t hergestellt. &#8220;Hoch subjektive Punkte wie Aussagen zur Lehre werden nicht als pers&ouml;nliche Meinung deklariert, sondern im Ranking pauschalisiert.&#8221; So k&ouml;nne man die komplexe Hochschullandschaft in Deutschland nicht vergleichend bewerten. &#8220;Und die Rektoren br&uuml;sten sich mit guten Ergebnissen ihrer Hochschulen. Da kommt von oben Druck, dass die F&auml;cher gut abschneiden sollten&#8221;, sagt Plumpe.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>Marktwirtschaftliche Interessen</strong></p>
<p class="MsoNormal">Werner Plumpe geht sogar noch weiter: &#8220;Wer legitimiert diese privaten Leute eigentlich, ein solches Ranking aufzustellen?&#8221; Das fragt sich auch Alexander Kirschbaum, Fachschaftsvertreter im Studiengang Soziale Arbeit an der Universit&auml;t Duisburg-Essen. Sein Studiengang schneidet im neuen Ranking schlecht ab, geh&ouml;rt bei Lehrangebot und Betreuung durch die Lehrenden zur Schlussgruppe. Alexander sieht marktwirtschaftliche Interessen hinter dem Ranking und kann sich vorstellen, dass Universit&auml;ten, die dem Bertelsmann Konzern oder seiner Stiftung nahe stehen, auch bessere Noten bekommen. &#8220;Solche Rankings sollten nicht von GmbH’s erstellt werden&#8221;, sagt er und meint damit die Centrum f&uuml;r Hochschulentwicklung gGmbH.</p>
<p class="MsoNormal">Sonja Berghoff vom CHE widerspricht: &#8220;Ich sehe bei dem Ranking keine marktwirtschaftlichen Interessen. Durch solche Rankings wird niemand reich.&#8221; Das Ranking sei ein Zuschussgesch&auml;ft. Finanziert werde das CHE Hochschulranking von der Wochenzeitung DIE ZEIT und der Bertelsmann Stiftung.</p>
<p class="MsoNormal">Nur in einem Punkt sind sich dann doch alle einig: Ob strittig oder methodisch einwandfrei - ein solches Ranking sollte nicht die einzige Grundlage sein, wenn sich junge Leute f&uuml;r ein Studium entscheiden. &#8220;Man muss sich selbst informieren, in die Sprechstunden gehen, andere Studierende fragen und sich so sein eigenes Bild machen.&#8221;, sagt auch Peter Spangenberg von der RUB, der sich nach dem Ergebnis seines Studienganges zur&uuml;cklehnen k&ouml;nnte. &#8220;Ein solches Ranking kann h&ouml;chstens bei der Orientierung helfen.&#8221;</p>
<p class="MsoNormal">
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color: white;">Web: Pressemitteilungen der<strong> <a href="http://www.tu-dortmund.de/uni/Uni/aktuelles/meldungen/2011-05/11-05-03_Journalistik/index.html" target="_blank"><span style="font-weight: normal;">TU Dortmund</span></a></strong> und der <a href="http://www.uni-due.de/de/presse/meldung.php?id=2682" target="_blank">Uni Duisburg-Essen </a>zum diesj&auml;hrigen CHE Ranking</p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://ranking.zeit.de/che2011/de/" target="_blank">Das CHE Ranking (Zeit online)</a><strong><br />
</strong></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.che-ranking.de/methodenwiki/index.php/Hauptseite" target="_blank">Das CHE Methoden Wiki </a><strong><a href="http://www.che-ranking.de/methodenwiki/index.php/Hauptseite" target="_blank"><br />
</a></strong>
</p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/campus/1449257/" target="_blank">Werner Plumpe im Interview (dRadio Wissen)</a></p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mythos Semesterferien</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/18/02/2011/mythos-semesterferien/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/18/02/2011/mythos-semesterferien/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Feb 2011 08:46:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stella Peters</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Von Ferien kann im Unileben oft keine Rede mehr sein. Erst in der vorlesungsfreien Zeit beginnt der wahre Uni-Stress mit Klausuren. Zeit um die Mama zu besuchen? Nichts da! Ein Kommentar.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 9]&gt;  Normal 0 21   &lt;![endif]--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: left;"><strong>Es sollte die beste Zeit der Jahres sein. Doch f&uuml;r viele Studenten sind die entspannten und sorglosen Semesterferien l&auml;ngst zum Mythos geworden. Ein Kommentar von Stella Peters<br />
</strong>
</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;">„Mit <strong>Ferien</strong> werden in Deutschland Zeitr&auml;ume bezeichnet, in denen eine Einrichtung vollst&auml;ndig schlie&szlig;t, um ihren Angeh&ouml;rigen andere T&auml;tigkeiten, insbesondere Erholung zu erm&ouml;glichen.“</p>
<p class="MsoNormal">
<div id="attachment_52310" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/relax.jpg"><img class="size-medium wp-image-52310" title="Relax Entspannung" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/relax-300x199.jpg" alt="Entspannen ist f&uuml;r viele Studierende selbst in den vermeintlichen Semesterfieren ein Fremdwort." width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Entspannen? F&uuml;r viele Studierende selbst in den Ferien ein Fremdwort. Foto: flickr/User: twicepix</p></div>
<p>Tja, schade nur, dass  ein Blick in den Terminkalender der Universit&auml;ten zeigt, dass gar keine SemesterFERIEN vorgesehen sind. Da steht nur etwas von vorlesungsfreier Zeit. Also k&ouml;nnen immernoch Veranstaltungen, Pr&uuml;fungen oder Praktika in dieser Zeit stattfinden, ohne das jemand ein schlechtes Gewissen haben muss. Nur die Studierenden sind gekniffen, denn von acht Wochen vermeintlicher Freiheit bleibt nur wochenlanger Stress.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Wer in Bochum beispielsweise im f&uuml;nften Semester Sozialwissenschaften studiert, hatte im vergangenen Semester ausschlie&szlig;lich Seminare und muss jetzt Hausarbeiten schreiben. Bei einem durchschnittlich gef&uuml;llten Stundenplan kommen da leicht f&uuml;nf Arbeiten zusammen. Kurz den Taschenrechner gez&uuml;ckt: um in acht Wochen Semesterferien f&uuml;nf Hausarbeiten zu schreiben, bleibt rein rechnerisch f&uuml;r jede Hausarbeit durchschnittlich elf Tage Zeit. Mal angenommen man will aus unverst&auml;ndlichen Gr&uuml;nden nicht sonntags arbeiten und auch noch dekadent eine Woche in den Urlaub fahren, bleiben noch acht Tage f&uuml;r jede Arbeit in so simplen F&auml;chern wie „Global Economic Governance der Energie- und Rohstoffversorgung“. Bei solch einem Zeitplan entstehen sicher herausragende wissenschaftliche Arbeiten und wir alle werden gro&szlig;artige Wissenschaftler. Alles ganz im Sinne der universit&auml;ren Ausbildung.</p>
<p class="MsoNormal">
<div id="attachment_52311" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/schreiben.jpg"><img class="size-medium wp-image-52311 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/schreiben-300x200.jpg" alt="Den Stift braucht man gar nicht weglegen - Klausuren und Hausarbeiten en masse warten" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Den Stift gleich in der Hand behalten: Pr&uuml;fungen en masse warten Foto: flickr/ User: Alex France</p></div>
<p class="MsoNormal">Nun gut, Sozialwissenschaften in Bochum ist vielleicht auch ein besonders stressiger Studiengang? Studieren wir doch lieber VWL. Auf Diplom.  So entkommen wir mit Sicherheit der Stressfalle Bachelor. Um in der Regelstudienzeit fertig zu werden, m&uuml;ssen angehende Volkswirtschaftsgelehrte f&uuml;nf Klausuren pro Semester bestehen. Angenommen sie fallen doch mal duch Makro&ouml;konomik oder Wirtschaftsrecht, kommen die Nachschreibetermine f&uuml;r die Klausuren auch noch in den gleichen Semesterferien dazu. Sch&ouml;n.</p>
<p class="MsoNormal">Dabei haben sich die allermeisten Studenten wenigstens angemessene Semesterferien verdient. Nach Referaten und Readerbergen, sollte auch mal Zeit sein den Kopf ganz leer zu haben. Wir wollen ja gar keine acht Wochen sturmfrei. Aber einfach zwei Wochen lang zu Mutti fahren ohne schlechtes Gewissen und ohne B&uuml;chertasche muss doch drin sein, zweimal im Jahr. Klar geh&ouml;ren Klausuren und Hausarbeiten zum Studium. Aber genug Zeit um Arbeiten abzugeben mit denen man auch zufrieden ist, w&auml;re doch auch nett. Momentan haben viele Studis zeitlich weder die M&ouml;glichkeit ein wenig auszuspannen zwischen den Vorlesugszeiten noch gute Hausarbeiten abzugeben oder genug f&uuml;r Klausuren zu lernen. Was war nochmal der Sinn des Studiums?</p>
<p class="MsoNormal">


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		</item>
		<item>
		<title>Abgeschnittene Ohren: Blutige Wahlwerbung des AStA</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/20/01/2011/blutige-wahlwerbung/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/20/01/2011/blutige-wahlwerbung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 12:59:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stella Peters</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Ab 25. Januar finden die Gremienwahlen der TU Dortmund statt. Da das Interesse der Studenten meist extrem niedrig ist, wirbt der AStA f&#252;r den Urnengang - mit abgeschnittenen Ohren.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein abgeschnittenes blutiges Ohr auf schneewei&szlig;em Hintergrund, daneben ein Messer, darunter der Schriftzug „Geh&ouml;r verschaffen – Ganz legal“. Mit diesem Plakat wirbt der Allgemeine Studierenden-Ausschuss (AStA) der TU Dortmund f&uuml;r die Gremienwahlen vom 25. bis 27. Januar. Politisch neutral, daf&uuml;r blutr&uuml;nstig und gar nicht auf Schmusekurs. Die Aktion soll die Wahlbeteiligung steigern – denn in den letzten Jahren machten nur extrem wenige Studenten ihr Kreuzchen.</strong></p>
<div id="attachment_50407" class="wp-caption alignleft" style="width: 222px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/gehoer-verschafffen-1.jpg"><img class="size-medium wp-image-50407" title="Gremienwahlen-Plakat" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/gehoer-verschafffen-1-212x300.jpg" alt="Mit diesem Plakat wirbt der AStA f&uuml;r die Gremienwahlen. Zun&auml;chst sollen 50 bis 100 St&uuml;ck gedruckt und aufgeh&auml;ngt werden. Quelle: AStA TU Dortmund" width="212" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Mit diesem Plakat wirbt der AStA f&uuml;r die Gremienwahlen. Zun&auml;chst sollen 50 bis 100 St&uuml;ck gedruckt und aufgeh&auml;ngt werden. Quelle: AStA TU Dortmund</p></div>
<p>„Die Plakate sind Eyecatcher. Die Studierenden sollen hingucken und realisieren: Hey, es sind Senatswahlen!“, erkl&auml;rt Peter Gotzner, Referent f&uuml;r &Ouml;ffentlichkeitsarbeit des AStA. Dass die Studierenden sich anscheinend nicht f&uuml;r Senats- oder Fakult&auml;tsratswahlen interessieren, liegt in seinen Augen daran, dass sie nicht ausreichend informiert sind.  Die Studenten w&uuml;ssten meist nichts &uuml;ber die Gremien, auch die vom AStA angebotenen Seminare zur Hochschulpolitik w&uuml;rden da wenig helfen. Dabei k&ouml;nnen Studierende durch die Wahlen mitbestimmen, wo es f&uuml;r die TU Dortmund lang gehen soll: „Man sollte w&auml;hlen gehen, denn sonst bleiben die Stimmen der Studierenden ungeh&ouml;rt. Wir haben das Privileg mitbestimmen zu d&uuml;rfen. Wer aber nicht zur Wahl geht, vers&auml;umt diese Chance!“, betont Gotzner.</p>
<p>Die Entscheidung f&uuml;r die Plakat-Aktion war im AStA mit zwei Enthaltungen und sieben Daf&uuml;r-Stimmen gefallen. Die Kosten f&uuml;r den ersten Schub Plakate und Flyer liegen laut Gotzner insgesamt bei etwa 50 Euro, da der AStA in seinem eigenen Copyshop druckt.</p>
<p>Ab 25. Januar k&ouml;nnen die Studenten f&uuml;r ihre Vertreter im Senat und in den Fakult&auml;tsr&auml;ten sowie f&uuml;r die Beraterinnen der Gleichstellungsbeauftragten abstimmen. Obwohl Senat und Fakult&auml;tsr&auml;te wichtige Entscheidungen an der TU Dortmund treffen, ist das Interesse bei den Studenten nahezu nicht vorhanden. Die Wahlbeteiligung im letzten Jahr lag zum Beispiel bei 5,8 Prozent. Das bedeutet: Von gut 22 000 Studenten, die im Sommersemester 2010 eingeschrieben waren, haben nur 1 100 ihre Stimme abgegeben.</p>
<p><strong>Wen w&auml;hlt man da &uuml;berhaupt?</strong></p>
<p>Auf den Plakaten stehen auch der Termin der Wahlen sowie ein Link auf die AStA-Homepage. Doch was w&auml;hlen die Studenten an der TU eigentlich vom 25. bis 27. Januar, wof&uuml;r sind die Vertreter im Senat und in den Fakult&auml;tsr&auml;ten da? Und was machen die Beraterinnen der Gleichstellungsbeauftragten?</p>
<p><strong>1. Die Vertreter im Senat</strong></p>
<p>Da w&auml;ren einmal die vier Studierendenvertreter im Senat: Der Senat ist wie das Parlament der Universit&auml;t. Allerdings beschr&auml;nken sich seine Kompetenzen auf die Bereiche Forschung, Lehre und Studium. Das hei&szlig;t: Der Senat hat nichts mitzubestimmen, wenn es beispielsweise um Finanzen der Universit&auml;t und die Verteilung der Geldmittel geht. Hier kann der Senat aber Empfehlungen aussprechen, die meist bei der Haushaltsaufstellung ber&uuml;cksichtigt werden, allerdings nicht bindend sind.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 290px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/wahllokal.jpg"><img title="Wahllokal" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/06/wahllokal.jpg" alt="Auch im Foyer der Emil-Figge 50 steht ein Wahllokal, wie hier bei den Wahlen des Studierendenparlaments im vergangenen Jahr. Die abgebenen Stimmzettel werden maschinell gez&auml;hlt, deswegen muss man sie genau nach den Vorgaben ausf&uuml;llen." width="280" height="187" /></a><p class="wp-caption-text">Auch im Foyer der Emil-Figge 50 ist ein Wahllokal, wie hier bei den Wahlen des Studierendenparlaments im vergangenen Jahr. Foto: Archiv/Sebastian Schaal</p></div>
<p>Mehr Entscheidungsgewalt hat der Senat daf&uuml;r in anderen Bereichen: Er beschlie&szlig;t zum Beispiel, wer als neuer Rektor zur Wahl vorgeschlagen wird, und muss dessen Wahl dann auch best&auml;tigen. Der Senat erl&auml;sst beziehungsweise &auml;ndert auch s&auml;mtliche Ordnungen – also die Vorschriften und Regeln – nach denen an der Uni verfahren wird: so wie die Grundordnung der Uni, sozusagen die Verfassung der TU, oder auch die Diplompr&uuml;fungs- und die Studienordnungen der Bachelor- und Masterstudieng&auml;nge.</p>
<p>Der Senat setzt sich aus 13 Hochschullehrern, vier akademischen und vier weiteren Mitarbeitern der Uni sowie den vier studentischen Vertretern zusammen. Und genau diese vier werden ab kommenden Dienstag (25. Januar) neu gew&auml;hlt. Wie jedes Jahr, denn die Studenten haben im Senat eine Amtszeit von einem Jahr.</p>
<p><strong>2. Die Vertreter in den Fakult&auml;tsr&auml;ten</strong></p>
<p>Neben Vertretern im Senat werden auch jeweils drei studentische Vertreter f&uuml;r den Fakult&auml;tsrat jeder Fakult&auml;t gew&auml;hlt. Dieser ist die Legislative einer Fakult&auml;t. Er w&auml;hlt den Dekan beziehungsweise das Dekanat, also das Kollegium um den Dekan herum. Dar&uuml;ber hinaus bestimmt der Fakult&auml;tsrat, kurz FKR, wie die Ressourcen einer Fakult&auml;t verwendet werden, was also mit den Geld- und Sachmitteln, dem Personal oder den R&auml;umen geschieht, die einer Fakult&auml;t zur Verf&uuml;gung stehen.<br />
An der TU Dortmund gibt es 16 Fakult&auml;ten. Sie hie&szlig;en fr&uuml;her Fachbereiche und fassen jeweils Studieng&auml;nge einer bestimmten Fachrichtung zusammen. Diese werden gemeinsam verwaltet.</p>
<p>Im FKR sitzen &uuml;blicherweise acht Vertreter der Professoren, drei akademische und ein weiterer Mitarbeiter und drei studentische Vertreter. Auch im Fakult&auml;tsrat haben die Studenten eine Amtszeit von einem Jahr, alle anderen Mitglieder bleiben zwei Jahre lang im FKR. Ab kommenden Dienstag (25. Januar) werden in jeder Fakult&auml;t die drei studentischen Vertreter f&uuml;r den jeweiligen Fakult&auml;tsrat gew&auml;hlt.</p>
<p><strong>3. Die Beraterinnen der Gleichstellungsbeauftragten</strong></p>
<div id="attachment_50426" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/wahlen_small.jpg"><img class="size-medium wp-image-50426" title="wahlen_small" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/wahlen_small-300x225.jpg" alt="Die abgebenen Stimmzettel werden maschinell gez&auml;hlt, deswegen muss man sie genau nach den Vorgaben ausf&uuml;llen. Symbolfoto: Steffen Meyer" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Die abgebenen Stimmzettel werden maschinell gez&auml;hlt, deswegen muss man sie genau nach den Vorgaben ausf&uuml;llen. Symbolfoto: Steffen Meyer</p></div>
<p>Au&szlig;erdem werden die drei Beraterinnen der Gleichstellungsbeauftragten von den „weiblichen Mitgliedern“ der TU Dortmund, so die Satzung, gew&auml;hlt. Die Beraterin f&uuml;r Wissenschaft wird aus der Gruppe der Professorinnen und akademischen Mitarbeiterinnen gew&auml;hlt. Die zweite Beraterin, f&uuml;r den Bereich Verwaltung und Technik, muss aus der Gruppe der weiteren Mitarbeiter stammen.</p>
<p>Interessant wird es f&uuml;r die Studierenden bei der Beraterin im Bereich Studium, denn das muss eine Studentin der TU sein. Sowohl die Gleichstellungsbeauftragte als auch ihre Beraterinnen k&ouml;nnen nur von Frauen gew&auml;hlt werden, die zu der jeweiligen Gruppe geh&ouml;ren, aus der auch die Kandidatinnen kommen. F&uuml;r die Beraterin der Wissenschaft d&uuml;rfen etwa nur die Professorinnen und akademischen Mitarbeiterinnen abstimmen, f&uuml;r die Beraterin des Studiums nur die Studentinnen.</p>
<p>Die Gleichstellungsbeauftragte der TU Dortmund ist momentan Martina Stackelbeck. Sie wird unterst&uuml;tzt von der Gleichstellungskommission des Senats und eben den drei Beraterinnen, die jetzt neu gew&auml;hlt werden. Sie setzt sich vor allem f&uuml;r die Gleichstellung von M&auml;nnern und Frauen sowie geschlechtlich nicht festgelegten Personen in der TU oder f&uuml;r eine familienfreundlichere Universit&auml;t ein.</p>
<p><strong>Schluss mit Ausreden - hier stehen die Urnen!</strong></p>
<p>Damit es keine Ausrede gibt, nicht w&auml;hlen zu gehen: Die Gremienwahlen 2011 finden an der TU Dortmund vom 25. bis 27. Januar 2011 statt und zwar f&uuml;r die verschiedenen Fakult&auml;ten an folgenden Orten:</p>
<div id="attachment_50415" class="wp-caption alignright" style="width: 214px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/lageplan-wahl1.jpg"><img class="size-medium wp-image-50415" title="lageplan_wahl_klein" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/lageplan_wahl_klein-204x300.jpg" alt="Je nachdem zu welcher Fakult&auml;t man geh&ouml;rt, muss man an bestimmten Orten seine Stimme abgeben. Klickt auf das Bild, um den Lageplan zu vergr&ouml;&szlig;ern - an den rot markierten Pl&auml;tzen stehen die Wahlurnen. Grafik: TU Dortmund/Stella Peters" width="204" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Je nachdem zu welcher Fakult&auml;t man geh&ouml;rt, muss man an bestimmten Orten seine Stimme abgeben. Rot markiert sind im Lageplan die Pl&auml;tze, wo Wahlurnen stehen. Grafik: TU Dortmund/Stella Peters</p></div>
<p><strong>Auf dem Campus Nord im Foyer des AudiMax</strong><br />
•    Mathematik (01)<br />
•    Physik (02)<br />
•    Chemie (03)<br />
•    Informatik (04)<br />
•    Statistik (05)<br />
•    Bio- &amp; Chemieingenieurwesen (06)<br />
•    Maschinenbau (07)<br />
•    Elektro- &amp; Informationstechnik (08)<br />
•    Wirtschafts- &amp; Sozialwissenschaften (11)<br />
•    Institut f&uuml;r Roboterforschung,<br />
•    Zentrum f&uuml;r Synchrotronstrahlung</p>
<p><strong>Auf dem Campus Nord im Foyer der EF 50</strong><br />
•    Fakult&auml;t Erziehungswissenschaft &amp; Soziologie (12)<br />
•    Fakult&auml;t Rehabilitationswissenschaften (13)<br />
•    Fakult&auml;t Humanwissenschaften &amp; Theologie (14)<br />
•    Fakult&auml;t Kulturwissenschaften (15)<br />
•    Fakult&auml;t Kunst- &amp; Sportwissenschaft</p>
<p><strong>Auf dem Campus S&uuml;d im Geschossbau II (Bauwesen) im Foyer</strong><br />
•    Fakult&auml;t Raumplanung (09),<br />
•    Fakult&auml;t Architektur und Bauingenieurwesen (10)</p>


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		<title>Der Welttoilettentag k&#228;mpft f&#252;r bessere Sanit&#228;ranlagen</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/19/11/2010/kein-spasz-der-welttoilettentag/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 19:20:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stella Peters</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Drauf geschissen? Der Welttoilettentag h&#246;rt sich an wie ein schlechter Witz und ist dabei bitter ernst gemeint. 2,6 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sauberen Sanit&#228;ranlagen.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Drauf geschissen? Der Welttoilettentag am 19. November  h&ouml;rt sich an wie ein schlechter Witz und ist dabei bitter ernst gemeint.  Denn 2,6 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu ordentlichen sanit&auml;ren Anlagen.<br />
</strong></p>
<p>Jeder benutzt sie – mehrmals am Tag. Sie verschafft uns Erleichterung, nimmt uns so manchen Druck und doch finden wir sie alle ein bisschen eklig: die Toilette. Am Welttoilettentag habt ihr uns eure Klo-Geschichten verraten. Die besten gibt es hier:</p>
<p style="text-align: center;"><em></em><em>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.pflichtlektuere.com/19/11/2010/kein-spasz-der-welttoilettentag/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></em></p>
<p>Doch was hier so lustig klingt, ist eigentlich bitterer Ernst. In Deutschland realisieren nur die wenigsten Menschen, dass es nicht selbstverst&auml;ndlich ist eine ordentliche, saubere Toilette benutzen zu k&ouml;nnen. Wir haben WC’s im &Uuml;berfluss: in Kaufh&auml;usern, jeder Wohnung, am Arbeitsplatz, in Schulen und Universit&auml;ten. Doch w&auml;hrend wir uns selbst im Bahnhof noch das appetitlichste &Ouml;rtchen aussuchen k&ouml;nnen, haben mehr als 2,6 Milliarden Menschen auf der Welt gar keinen Zugang zu angemessenen Sanit&auml;ranlagen. Das entspricht ann&auml;herend 40 Prozent der Weltbev&ouml;lkerung.</p>
<p><strong>Krankheiten durch schlechte Sanit&auml;ranlagen</strong></p>
<div id="attachment_44306" class="wp-caption alignright" style="width: 227px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/391219_r_b_by_thomas-max-muller_pixeliode.jpg"><img class="size-medium wp-image-44306" title="Toilette in der Steppe" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/391219_r_b_by_thomas-max-muller_pixeliode-217x300.jpg" alt="Toilette in der Steppe" width="217" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">2,6 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sauberen Toiletten. Foto:pixelio.de/Thomas Max M&uuml;ller</p></div>
<p>Menschliche F&auml;kalien sind nicht nur unappetitlich, sondern auch gef&auml;hrlich: In den Ausscheidungen leben Bakterien, Viren und Parasiten, die, wenn nicht ordentlich entsorgt, ins Grundwasser gelangen und so auch das Trinkwasser verschmutzen k&ouml;nnen. In Entwicklungsl&auml;ndern zum Beispiel werden mehr als 80 Prozent der Abw&auml;sser &uuml;berhaupt nicht aufbereitet bevor sie in Fl&uuml;sse, Seen oder Meere abgeleitet werden.</p>
<p>Verschmutztes Trinkwasser f&uuml;hrt in der Folge zum Beispiel zu Durchfall. Das ist zwar keine &Uuml;berraschung, aber die Ausma&szlig;e, die diese simple Krankheit annimmt, sind enorm: Laut UNICEF sterben in jedem Jahr mehr als 1,5 Millionen Kinder an Durchfallerkrankungen. Damit sterben in Entwicklungsl&auml;ndern mehr Kinder an Durchfall als an HIV und AIDS. Das Tragische daran: 88 Prozent aller Durchfallerkrankungen gehen auf eine mangelnde sanit&auml;re Grundversorgung zur&uuml;ck, also zum Beispiel auf fehlende Toiletten.</p>
<p><strong>Toiletten steigern die Wirtschaftskraft</strong></p>
<p>Dabei w&auml;re ein Verbesserung der Situation f&uuml;r alle Seiten von Vorteil: Nicht nur den Menschen ginge es besser, auch der Wirtschaft. Eine Studie des schweizerischen Tropeninstituts in Basel hat errechnet, dass jeder Dollar, der in verbesserte Sanit&auml;ranlagen investiert wird, sich mindestens f&uuml;nffach auszahlt. Sanit&auml;ranlagen f&ouml;rdern n&auml;mlich die Gesundheit und damit auch die Produktivit&auml;t der Bev&ouml;lkerung.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.germantoilet.org/de/startseite/aktuelles.html" target="_blank">Die &#8220;German Toilet Organization&#8221; k&auml;mpft f&uuml;r bessere sanit&auml;re Anlagen</a></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.worldtoilet.org/" target="_blank">Die internationale Partnerorganisation &#8220;World Toilet Organization&#8221;<br />
</a>
</p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.ingenieure-ohne-grenzen.org/de/Regionalgruppen-Kompetenzgruppen/Aachen/Aktuelles" target="_blank">Informationen zum Toiletten-Dilemma von &#8220;Ingenieure ohne Grenzen&#8221;</a></p>
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Neue NRW-Regierung: Minderbemachtet</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/15/07/2010/neue-nrw-regierung-minderbemachtet/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/15/07/2010/neue-nrw-regierung-minderbemachtet/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 15:51:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stella Peters</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Rot-Gr&#252;n ist in der Minderheit - aber trotzdem an der Macht. Warum die n&#228;chsten f&#252;nf Jahre ein KRAFTakt werden.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hannelore Kraft (SPD) ist die erste Ministerpr&auml;sidentIN von Nordrhein-Westfalen. Obwohl ein Sitz zur absoluten Mehrheit und damit eigentlich zur Regierungsf&auml;higkeit im Parlament fehlt, wagt Rot-Gr&uuml;n die Minderheitsregierung – mit Unterst&uuml;tzung von links, hei&szlig;t es von rechts.</strong></p>
<div id="attachment_37892" class="wp-caption alignleft" style="width: 306px"><img class="size-medium wp-image-37892" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/kraft-fertig-296x300.jpg" alt="Hannelore Kraft hat es geschafft: sie ist die erste Ministerpr&auml;sidentin in NRW    Foto: www.flickr.com Benutzer: nrwspd" width="296" height="300" /><p class="wp-caption-text">Hannelore Kraft hat es geschafft: sie ist die erste Ministerpr&auml;sidentin in NRW    Foto: www.flickr.com Benutzer: nrwspd</p></div>
<p><strong>Geschlossen in die Minderheit</strong></p>
<p>Nachdem alle Sondierungsgespr&auml;che f&uuml;r eine Koalition mit klarer Mehrheit nach der Wahl am 9. Mai erfolglos blieben, trafen sich Gr&uuml;ne und SPD noch mal allein und entschieden: wir wollen gemeinsam in die Minderheit, die Minderheitsregierung wohlgemerkt. Am vergangenen Mittwoch (14.07.2010) lie&szlig; sich Hannelore Kraft als erste Frau in Nordrhein-Westfalen zur Ministerpr&auml;sidentin w&auml;hlen, wie erwartet im zweiten Anlauf.<br />
Der rot-gr&uuml;nen Koalition fehlt lediglich eine Stimme um mehr als 50% der Stimmen im Landtag und damit die absolute Mehrheit zu haben. Genau diese Stimme fehlte Kraft (SPD) dann auch um im ersten Wahlgang als Ministerpr&auml;sidentin gew&auml;hlt zu werden. Auch im zweiten Durchgang votierten nur 90 der 181 Abgeordneten f&uuml;r Kraft. Doch da reichte die einfache Mehrheit der Stimmen. Weil sich elf Parlamentarier - wahrscheinlich die Fraktion der Linken - enthielten, &uuml;berstimmte Rot-Gr&uuml;n mit 90 Stimmen die 80 Gegenstimmen aus dem schwarz-gelben Lager.<br />
Die Wahl war demnach eine Demonstration der Geschlossenheit: Schwarz-Gelb ist geschlossen gegen die neue Regierung, die Linke h&auml;lt sich geschlossen alle Optionen offen und Rot-Gr&uuml;n steht geschlossen hinter Hannelore Kraft und dem Koalitionsvertrag.</p>
<p><strong>Die rot-gr&uuml;ne Mannschaft</strong></p>
<p>Die frischgebackene Ministerpr&auml;sidentin Hannelore Kraft hat einen Tag nach ihrer Wahl das neue Kabinett ernannt. Die Regierung besteht demnach aus zehn Ministern: sieben aus dem Lager der SPD, drei von den Gr&uuml;nen.<br />
Die Ministerien Wirtschaft, Finanzen, Arbeit und Integration, Familie, Kultur und Sport, Justiz, Inneres und Wissenschaft gehen an die SPD. Die Gr&uuml;nen werden unter F&uuml;hrung von Schulministerin und Vize-Ministerpr&auml;sidentin Sylvia L&ouml;hrmann dar&uuml;ber hinaus noch die Ministerien f&uuml;r Umwelt und f&uuml;r Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter &uuml;bernehmen.<br />
Besonders stolz zeigte sich Kraft bei der Vorstellung ihres neuen Kabinetts &uuml;ber die gleiche Anzahl von Frauen und M&auml;nnern.</p>
<div id="attachment_37893" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-37893 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/kraft-lohrmann-fertig-300x203.jpg" alt="Koalitionspartnerinnen: Hannelore Kraft (links) und Sylvia L&ouml;hrmann     Foto: www.flickr.com Benutzer: gruenenrw" width="300" height="203" /><p class="wp-caption-text">Koalitionspartnerinnen: Hannelore Kraft (links) und Sylvia L&ouml;hrmann     Foto: www.flickr.com Benutzer: gruenenrw</p></div>
<p><strong>Auf der Suche nach Mehrheiten</strong></p>
<p>Minderheitsregierung bedeutet: es gibt f&uuml;r die Regierungskoalition keine Mehrheit, nie. Und das wiederum hei&szlig;t, dass f&uuml;r jedes Unterfangen, das in den n&auml;chsten f&uuml;nf Jahren auf den Weg gebracht werden soll wenigstens eine Stimme aus dem oppositionellen Lager gewonnen werden muss. Kraft appellierte darum bei ihrer ersten Rede als Regierungschefin an ihre Kollegen im Landtag sich nicht nur von parteipolitischen Interessen leiten zu lassen, sondern das Wohl des Landes im Blick zu haben.<br />
Diese optimistische Linie kann Erfolg haben: zumindest in der Bildungspolitik liegen die Vorstellungen der Linken nicht weit von denen der Regierung entfernt. Auch sie setzen sich f&uuml;r l&auml;ngeres gemeinsames Lernen ein, wenn auch f&uuml;r zehn statt sechs Jahre.</p>
<p>Noch mehr &Uuml;bereinstimmung gibt es gar bei der Abschaffung der Studiengeb&uuml;hren. Bisher sieht der Gesetzesvorschlag der SPD, der heute in den Landtag eingebracht werden soll, allerdings keinen genauen Zeitpunkt zur Abschaffung der Studiengeb&uuml;hren vor. Genau das st&ouml;rt die Linken, sagt Ralf Michalowsky Pressesprecher von DIE LINKE.NRW. &#8220;Wir sind f&uuml;r eine sofortige Abschaffung.&#8221;, betont er.<br />
F&uuml;r Rot-Gr&uuml;n steht eine m&uuml;hsame Regierungszeit in D&uuml;sseldorf bevor. F&uuml;r Schwarz-Gelb wird es jetzt hingegen auf Bundesebene m&uuml;hsam, denn auch Westerwelle und Merkel sehen sich mit einer Minderheit konfrontiert: im Bundesrat.<br />
Nach dem Regierungswechsel in NRW hat Merkels Regierung in der L&auml;nderkammer keine Mehrheit mehr. Im Klartext hei&szlig;t das: bei Gesetzen, die die Finanzen oder die Verwaltungsstruktur der L&auml;nder betreffen oder eine Verfassungs&auml;nderung fordern, wird es in Zukunft f&uuml;r Merkel und Co. schwierig. Probleme kann es zum Beispiel bei der Gesetzes&auml;nderung zum Atomausstieg oder bei einzelnen Punkten des Schwarz-Gelben Sparpaketes geben.</p>
<p><strong>Kritische Stimmen aus der Opposition</strong></p>
<p>F&uuml;r die Einen ist die neue Regierung in NRW eine Chance die Demokratiekultur zu verbessern, Andere k&ouml;nnen nicht genug kritisieren. CDU, CSU und FDP nahmen die Wahl Krafts zur Ministerpr&auml;sidentin zum Anlass f&uuml;r die erste gemeinsame Pressekonferenz ihrer Generalsekret&auml;re Hermann Gr&ouml;he (CDU), Alexander Dobrindt (CSU) und Christian Lindner (FDP). Einig in ihrer Kritik an der „rot-rot-gr&uuml;nen Regierung“ werfen sie der SPD Wortbruch vor. Vor der Wahl h&auml;tte es gehei&szlig;en, die SPD werde sich nicht von den Linken tolerieren lassen. Dies sei jetzt doch der Fall.<br />
Und auch DIE LINKE selbst zeigt sich kritisch: der Koalitionsvertrag sei &#8220;halbherzig&#8221; und &#8220;delegiere die Verantwortung nur nach unten&#8221;, sagte Pressesprecher Michalowsky auf Anfrage von pflichtlekt&uuml;re online. Bei so unkonkreten Forderungen k&ouml;nne die Regierung nicht auf seine Partei z&auml;hlen. Schlie&szlig;lich seien sie bei den vorangegangenen Sondierungsgespr&auml;chen &#8220;versto&szlig;en&#8221; worden.</p>
<p><strong>Spannende Zeiten in NRW</strong></p>
<p>Es wird spannend auf der politischen B&uuml;hne in NRW. Ob Kraft und ihre Stellvertreterin L&ouml;hrmann ihre Fraktionen immer im Griff haben, auch wenn keine Mehrheiten zustande kommen oder schmerzhafte Kompromisse zur Debatte stehen, bleibt abzuwarten. Au&szlig;erdem wird interessant sein inwieweit die LINKE ihre Stellung als Z&uuml;nglein an der Waage auszunutzen wei&szlig;. Trotz allem Optimismus auf Regierungsseite ist man sich dem Risiko des Projektes &#8220;Minderheitsregierung&#8221; bewusst. Sylvia L&ouml;hrmann sagte schon bei der Verabschiedung des Koalitionsvertrages: &#8220;Man kann nicht wissen: h&auml;lt das f&uuml;nf Monate oder f&uuml;nf Jahre, aber wir werden es versuchen.&#8221;</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Infos zum neuen Kabinett</strong></p>
<p style="color: white;">mit Lebensl&auml;ufen und Fotos zu allen neuen MinisterInnen gibt es auf der Seite der Landesregierung: <a href="http://www.nrw.de/meldungen-der-landesregierung/kabinett-9496/"><br />
</a></p>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.nrw.de/meldungen-der-landesregierung/kabinett-9496/">www.nrw.de</a></div>
</p>
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