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	<title>pflichtlektüre &#187; Sandra Bobersky</title>
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	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Wed, 23 May 2012 17:50:58 +0000</pubDate>
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		<title>Auslandsaufenthalte als Reise des Zufalls</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Dec 2010 17:15:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra Bobersky</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Viele Studierende verbringen ein Semester im Ausland. Daf&#252;r gibt es eine Menge Programme. F&#252;r Studentin Sandra Bobersky hie&#223; es auf eigene Faust "Goodbye Deutschland".


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Viele Studierende verbringen ein Semester im Ausland. Daf&uuml;r gibt es diverse Programme. Am 9.12. findet in Bochum die Messe &#8220;Grenzenlos&#8221; f&uuml;r Studieren und Arbeiten im Ausland statt. Grund f&uuml;r Studentin Sandra Bobersky auf ihre eigene, eher ungew&ouml;hnlich Zeit im Ausland zur&uuml;ck zu blicken.</strong><strong></strong></p>
<div id="attachment_41104" class="wp-caption alignright" style="width: 370px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/rombild.jpg"><img class="size-full wp-image-41104 " title="rombild" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/rombild.jpg" alt="rombild" width="360" height="270" /></a><p class="wp-caption-text">Sandra Bobersky, Lisa und Prof. Steven Wrenn auf dem Forum Romanum in Rom. Foto: Sandra Bobersky</p></div>
<p>Erst machte ich das Abitur mit Musik und Biologie als Leistungskurs. Dann konnte ich mich nicht direkt entscheiden: Welcher Studiengang w&auml;re wohl gut f&uuml;r mich? Nun, dann erstmal f&uuml;r zwei Jahre in die USA, um meine Englischkenntnisse aufzubessern. Dort arbeitete ich unter anderem bei der Washington Talent Agency im Bereich Talentsuche und Eventmanagement. &Uuml;ber ein Musikprogramm lernte ich die Onkologin Dr. Melinda Merchant kennen, die mein Interesse an der Naturwissenschaft wiedererweckte. Ich entschied mich gegen das Musikstudium und bewarb mich deutschlandweit f&uuml;r Biochemie. Es klappte in Bochum. Mittlerweile habe ich schon den Bachelorabschluss, das Masterstudium ist dieses Semester gestartet. Das war also der mein Anfang - auch f&uuml;r die Liebe zu Auslandsaufenthalten.</p>
<p><strong>Leerlauf und der Zufall</strong></p>
<p>Ich hatte einen Leerlauf zwischen dem Bachelorabschluss und Masterbeginn. Da kam mir die Idee, diese Zeit erneut im Ausland zu verbringen. Dr. Merchant lud mich zu einem &Auml;rztekongress der Onkologie nach Orlando, Florida ein. W&auml;hrend meines Bachelorstudiums habe ich &uuml;ber die RUB-Stellenb&ouml;rse (zwecks eines studentischen Nebenjobs) den amerikanischen Prof. Dr. Steven P. Wrenn von der Drexel Privatuniversit&auml;t in Philadelphia, Pennsylvania und seine Familie kennengelernt. Er war &uuml;ber die Humboldt Stiftung f&uuml;r ein Jahr Forschung an dem Lehrstuhl f&uuml;r Medizintechnik t&auml;tig. Er bot mir ebenfalls an, ein Praktikum im Ausland, in seinem Biokolloid-Labor zu absolvieren. Somit entschloss ich mich spontan, nach g&uuml;nstigen Fl&uuml;gen zu suchen und verbrachte zwei Monate meines Leerlaufes sinnvoll in den USA. Und das Beste: Die Leistungen konnte ich mir sogar f&uuml;r meinen Master anrechnen lassen.</p>
<p>Der n&auml;chste Zufall war: Dass die Thematik meines Praktikum bei  Prof. Wrenn zu einer Ultraschall–Forschungskonferenz in Rom im September passte. Also lud er mich ein, ihn und seine Frau zu begleiten. Wieder gl&uuml;ckte es mir, preiswerte Fl&uuml;ge &uuml;ber eine Billigfluglinie zu finden und ich folgte seiner Einladung.</p>
<div id="attachment_41103" class="wp-caption alignleft" style="width: 184px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/finnland.jpg"><img class="size-full wp-image-41103" title="finnland" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/finnland.jpg" alt="finnland" width="174" height="234" /></a><p class="wp-caption-text">Drei Ausl&auml;nder im Norden Finnlands. Foto: Privat</p></div>
<p><strong>Engagement und der Zufall</strong></p>
<p>Nach Kroatien kam ich durch den Zufall, dass ich mich gut mit einer Austauschstudentin verstand: Seit dem dritten Semester betreue ich f&uuml;r die International Association for the Exchange of Students of Technical Experience (kurz: IAESTE) ausl&auml;ndische Studenten, die in Bochum ein Praktikum machen. Eine Praktikantin war 2007 Jelena Ruscic aus Kroatien. Mittlerweile promoviert sie an der Universit&auml;t Zagreb in der Biologie. Sie lud mich ein, ihre Forschungsarbeit kennen zu lernen. Auch diese praktische Erfahrung konnte ich f&uuml;r mein Studium anrechnen lassen.</p>
<p>Bevor es dann mit dem Masterstudium losging, blieb noch Zeit, einer Einladung nach Finnland zu folgen, um ehemalige IAESTE Praktikanten aus Schottland, Finnland und Australien zu treffen.</p>
<p><strong>Mehr als nur Zufall</strong></p>
<p>Man darf sich meiner Meinung nach im Studium nicht einengen lassen und muss es aber auch nicht dem Zufall &uuml;berlassen, denn die IAESTE und AIESEC vermitteln zum Beispiel bald wieder bezahlte Auslandspraktika f&uuml;r Viertsemestler der Ruhr Universit&auml;t – und das passend zum Studiengang! Das passt sicherlich auch in deinen straffen und verschulten Studienalltag, oder?</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr Infos</strong></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.iaeste-bochum.de/" target="_blank">Bezahlte Auslandspraktika f&uuml;r Natur und Ingenieurswissenschaftler ab dem 4. Semester vergibt die IAESTE auch in Bochum.</a></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.iaeste.de" target="_blank">Infos der IAESTE deutschlandweit.</a></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.aiesec.de" target="_blank">Bezahlte Auslandspraktika f&uuml;r Studierende aller Geisteswissenschaften bietet AIESEC an der Ruhr Universit&auml;t.</a></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.daad.de" target="_blank">Der deutsche akademische Austausch Dienst liefert Informationen f&uuml;r Studierende aller F&auml;cher.</a></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.rub.de/grenzenlos" target="_blank">Die Auslandsmesse Grenzenlos der RUB f&uuml;r weltweite Praktika.</a></p>
</div>


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		<item>
		<title>Bis(s) zum Masterabschluss</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/12/10/2010/biss-zum-masterabschluss/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Oct 2010 19:38:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra Bobersky</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im freizeitrausch]]></category>

		<category><![CDATA[Masterarbeit]]></category>

		<category><![CDATA[Musical]]></category>

		<category><![CDATA[Tanz der Vampire]]></category>

		<category><![CDATA[TU Dortmund]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass Studenten, die sich t&#228;glich mit Proteinen und Mitochondrien besch&#228;ftigen, auch eine gro&#223;e Leidenschaft f&#252;r T&#246;ne und Harmonien hegen k&#246;nnen, zeigen Jan Albrecht und Kathrin G&#252;nnewig aus Bochum. Die beiden Biochemiker haben ein riesiges Musikprojekt auf die Beine gestellt.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es klingt wie ein M&auml;rchen: Zwei Naturwissenschaftler haben eine gemeinsame Leidenschaft, aus der eine Idee f&uuml;r ein gro&szlig;es Projekt entspringt. Etwas mehr als ein Jahr sp&auml;ter wird diese dann die Grundlage f&uuml;r die Masterarbeit eines Musikstudenten. Aber zur&uuml;ck zu den Anf&auml;ngen.</strong></p>
<div id="attachment_41053" class="wp-caption alignright" style="width: 334px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/biss-zum-masterabschluss-400breite-die-drei-kopfe.jpg"><img class="size-full wp-image-41053  " title="biss-zum-masterabschluss-400breite-die-drei-kopfe" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/biss-zum-masterabschluss-400breite-die-drei-kopfe.jpg" alt="biss-zum-masterabschluss-400breite-die-drei-kopfe" width="324" height="216" /></a><p class="wp-caption-text">Die drei K&ouml;pfe des Projektes im Kost&uuml;m: Kathrin G&uuml;nnewig (Sarah), Lennart Woltering (Dirigent) und Jan Albrecht (Graf von Krolock). Foto: Tanja Grede</p></div>
<p>Jan Albrecht und Kathrin G&uuml;nnewig sind Promotionsstudenten der Biochemie an der Ruhr Universit&auml;t Bochum. Nachdem sie sich kennengelernt hatten, stellte sich schnell heraus, dass beide gerne und gut singen. Nachdem sie zun&auml;chst getrennt die B&uuml;hnen von Bochum und Dortmund gest&uuml;rmt hatten, versuchten sie sich als Gesangsduo. Auf vielen Veranstaltungen begeisterten sie ihre Zuh&ouml;rer mit Duetten aus Moulin Rouge oder auch Disney’s Aladdin.</p>
<p>Nach einem Besuch des Musicals &#8220;Tanz der Vampire&#8221; studierten sie auch einige der Lieder daraus ein. Da diese St&uuml;cke mehr S&auml;nger, Instrumente und auch einen Chor forderten, wurde die Idee geboren, das Ensemble zu erweitern. Schnell fanden sich weitere Musikbegeisterte, wie zum Beispiel Lennart Woltering, der eine Gesangsrolle &uuml;bernehmen sollte.</p>
<p>Freunde, Bekannte und Musiker von Aachen bis Dortmund gesellten sich zu dem Projekt, das nun eine gro&szlig;e B&uuml;hne forderte. Nach der Ruhr Universit&auml;t Bochum und einiger Bochumer Gymnasien fiel das Augenmerk auf die TU Dortmund, an der Lennart Woltering Musik und Germanistik auf Lehramt studiert.</p>
<div id="attachment_41051" class="wp-caption alignleft" style="width: 201px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/biss-zum-masterabschluss-250x250-teaser.jpg"><img class="size-full wp-image-41051  " title="biss-zum-masterabschluss-250x250-teaser" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/biss-zum-masterabschluss-250x250-teaser.jpg" alt="biss-zum-masterabschluss-250x250-teaser" width="191" height="191" /></a><p class="wp-caption-text">Intensive Gesangsproben f&uuml;r den optimalen Klang der Partitur. Foto: Sandra Bobersky</p></div>
<p>Der Dekan des Institutes f&uuml;r Musik und Musikwissenschaft Prof. Dr. G&uuml;nther R&ouml;tter konnte daf&uuml;r gewonnen werden, R&auml;ume, Equipment und seinen Rat bereit zu stellen. Auch verschoben sich einige Rollen, so dass Lennart die musikalische Leitung &uuml;bernahm und jegliche Notens&auml;tze f&uuml;r die fast 60 S&auml;nger und Musiker in n&auml;chtelanger Arbeit arrangierte. Nachdem sich der Musikstudent privat so lange mit dem Gro&szlig;projekt besch&auml;ftigt hatte, entdeckte er es sogar als ein passendes Thema f&uuml;r seine Masterarbeit - und sogar einen passenden Betreuer.</p>
<p>Da selbst die Vereinigten B&uuml;hnen Wien die Auff&uuml;hrungsrechte f&uuml;r eine verk&uuml;rzte Fassung des Musicals verliehen, stand diesem Gro&szlig;projekt kein gro&szlig;es Hindernis mehr im Wege. Kleine technische H&uuml;rden, Druckauftr&auml;ge (der Noten sowie Werbung), Designfragen und gro&szlig;e B&uuml;hnenelementprobleme konnten mit der Hilfe von Freunden, dem Tonstudio der Fakult&auml;t 16, Kommilitonen und nicht zuletzt den Pfadfindern aus Bochum-Querenburg bew&auml;ltigt werden.</p>
<p>Nach etwas mehr als einem Jahr voller Elan, Probenwochenenden und musikalischen Feinheiten ist es dann am 16. und 17. Oktober so weit: Die Vampire laden zum Tanz.</p>
<p>Wer sich diese Masterarbeit der besonderen Art nicht entgehen lassen will, sollte am Samstag um 20:00 Uhr oder am Sonntag um 18:00 Uhr im Audimax der TU Dortmund sein. Der Einlass beginnt jeweils 30 Minuten vor Beginn und der Eintritt ist frei. Spenden hingegen sind willkommen. Diese gehen als Dank komplett an die Pfadfinder, damit sie weiterhin ihre abwechslungsreiche Jugendarbeit leisten k&ouml;nnen.</p>
<div id="attachment_41052" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/biss-zum-masterabschluss-400breite-flyer.jpg"><img class="size-full wp-image-41052 " title="biss-zum-masterabschluss-400breite-flyer" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/biss-zum-masterabschluss-400breite-flyer.jpg" alt="biss-zum-masterabschluss-400breite-flyer" width="400" height="286" /></a><p class="wp-caption-text">Flyer der Veranstaltung. Foto: Tanja Grede</p></div>


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