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	<title>pflichtlektüre &#187; Oliver Schmitz-Kramer</title>
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	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Wed, 23 May 2012 17:50:58 +0000</pubDate>
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		<title>Sport mit dem Elektro-Roller: Segway-Polo</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/29/05/2009/sport-mit-dem-elektro-roller-segway-polo/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 May 2009 12:06:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Schmitz-Kramer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Duisburg]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[Duisburg Golden Knights]]></category>

		<category><![CDATA[Elektro-Roller]]></category>

		<category><![CDATA[Segway]]></category>

		<category><![CDATA[Segway-Polo]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine neue Sportart setzt auf Elektro-Roller statt Pferde: Segway-Polo. Der Trendsport wird immer bekannter. In Duisburg jagen seit kurzem die „Duisburg Golden Knights“ dem Schaumstoffball hinterher. 


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer bei dem Begriff „Polo“ nur an blaubl&uuml;tigen Inseladel und Pferde im Wert eines ganzen Formel-1-Rennstalls denkt, der sollte sich einmal mit Segway-Polo befassen. Denn diese High-Tech-Variante des Luxus-Sports hat mit dem herk&ouml;mmlichen Polo etwa so viel gemein wie britisches Essen mit Haute Cuisine. Die &#8220;Duisburg Golden Knights&#8221; sind eines von wenigen Teams aus Deutschland.</strong></p>
<div id="attachment_2343" class="wp-caption alignleft" style="width: 394px"><img class="size-full wp-image-2343 " title="Segway-Polo" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/05/segway1.jpg" alt="Elektro-Roller statt Pferd: Segway-Polo wird auch in Deutschland immer bekannter. Foto: Funky-Move Turtles" width="384" height="294" /><p class="wp-caption-text">Elektro-Roller statt Pferd: Segway-Polo wird auch in Deutschland immer bekannter. Foto: Funky-Move Turtles</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&#8220;Gespielt wird f&uuml;nf gegen f&uuml;nf. Die Spielzeit betr&auml;gt viermal acht Minuten&#8221;, erkl&auml;rt Pascal Engelhardt (29), Gr&uuml;nder des Teams &#8220;Duisburg Golden Knights&#8221;. Doch der gr&ouml;&szlig;te Unterschied ist nat&uuml;rlich der bewegliche Untersatz. Statt auf heumampfenden Vierbeinern d&uuml;sen die Spieler auf sogenannten Segways, batteriebetriebenen Elektro-Rollern, &uuml;ber das Spielfeld. Die wendigen Fahrzeuge werden &uuml;ber Verlagerung des K&ouml;rpergewichts gesteuert und erreichen eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 20 Stundenkilometer. Die Spieler versuchen, einen Schaumstoffball ins gegnerische Tor zu bugsieren. Dazu bedienen sie sich Schl&auml;gern, deren Material-Bandbreite vom traditionellen Bambus bis zur futuristischen Kohlefaser reicht.</p>
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<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Entstanden im legend&auml;ren Silicon Valley</strong></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm;">Das Spiel wurde im Jahre 2002 im Silicon Valley in den USA erfunden. Im Sagen-Buch der High-Tech-Nerds steht geschrieben, dass Apple-Mitarbeiter erstmals auf zwei batteriebetriebenen R&auml;dern Polo gespielt haben sollen. Nahe liegend, dass Apple-Mitbegr&uuml;nder Steve Wozniak ein aktiver Spieler ist. Er ist auch Namensgeber des so genannten &#8220;Woz-Cup&#8221;. Die inoffizielle Weltmeisterschaft im Segway-Polo wird seit 2005 von einem Team ausgerichtet.</p>
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<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Ausgehen mit Apple-Legende Steve Wozniak</strong></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm;">Im August 2008 reiste der Duisburger Engelhardt mit dem ersten offiziellen deutschen Segway-Polo-Team, den &#8220;Funky-Move Turtles&#8221; aus Lohmar/Wahlscheid in der N&auml;he von K&ouml;ln, als deutsche Delegation nach Indianapolis in den USA, um von dort den Cup in die Bundesrepublik zu holen. Doch die internationale Konkurrenz war zu stark, am Ende landete das Team auf Platz drei. Das Siegerteam kam aus den USA. Dennoch habe sich der Trip gelohnt: &#8220;Das war ein lockeres Zusammenspiel, und wann kann man schon mal mit einer Apple-Legende wie Steve Wozniak etwas trinken gehen?&#8221;, sagt Engelhardt, der nebenbei Segway-Zubeh&ouml;r entwirft.</p>
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<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Bisher gibt es nur wenige Teams</strong></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm;">Eine heimische Liga, um Spielpraxis f&uuml;r den n&auml;chsten WM-Anlauf zu sammeln, gibt es derzeit nicht. Nur wenige Teams (unter anderem aus Lohmar/Wahlscheid und Hemer) haben sich in der Bundesrepublik bislang dem Segway-Polo verschrieben. Die &#8220;Duisburg Golden Knights&#8221;, die im Rheinpark trainieren, suchen derzeit noch nach Gegnern. &#8220;Wir treten gegen jeden an, der sich traut&#8221;, zeigt sich Engelhardt selbstbewusst. In Essen bildet sich gerade eine weitere Mannschaft. Den Durchbruch erhoffen sich die Segway-Jockeys in diesem Sommer bei der WM im eigenen Land. Vom 17. bis 19. August ist die Welt der Segway-Polospieler zu Gast im K&ouml;lner Sportpark M&uuml;ngersdorf.</p>
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<div id="attachment_2347" class="wp-caption alignright" style="width: 308px"><strong><img class="size-full wp-image-2347 " title="Segway im Wasser" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/05/segway_i2_im_wasser.jpg" alt="Der Segway ist teuer in der Anschaffung, aber sparsam im Verbrauch. Foto: www.segway.de" width="298" height="448" /></strong><p class="wp-caption-text">Der Segway ist teuer in der Anschaffung, aber sparsam im Verbrauch. Foto: www.segway.de</p></div>
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<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Teures Sportger&auml;t</strong></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm;">Grund f&uuml;r die geringe Verbreitung des Sports k&ouml;nnten die teuren Anschaffungskosten f&uuml;r das Hauptsport-Ger&auml;t sein. So teuer wie ein Vollblut ist ein Segway zwar nicht, den Preis eines Ponys muss man f&uuml;r den st&auml;hlernen Untersatz aber dennoch entrichten. Rund 7.500 Euro kostet das Ger&auml;t, gebrauchte gibt es auch schon deutlich g&uuml;nstiger. Sponsoren seien in dieser Randsportart zudem rar ges&auml;t. &#8220;Daf&uuml;r gibt es beim Segway fast keine Folgekosten, lediglich eine Haftpflichtversicherung muss bezahlt werden&#8221;, gibt Engelhardt zu bedenken.</p>
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<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>200 Kilometer f&uuml;r nur einen Euro</strong> </p>
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<p style="margin-bottom: 0cm;">Der 29-J&auml;hrige ist davon &uuml;berzeugt, dass ein Segway f&uuml;r die Stadt eine echte Alternative zum Auto sei. Eine Akkuladung bef&ouml;rdert den Fahrer im &#8220;Treky-Style&#8221; rund 38 Kilometer weit – verwunderte bis neidische Blicke der schnell umkurvten Passanten gibt es serienm&auml;&szlig;ig dazu. Nach etwa sechs Stunden Ladezeit ist der Segway wieder einsatzbereit. Der Verbrauch ist dabei geradezu studentenkassenfreundlich: F&uuml;r 200 Kilometer ben&ouml;tigt der Segway lediglich Strom f&uuml;r einen Euro. Kleiner Tipp bei schlechter Laune: Einfach mit dem Segway fr&ouml;hlich winkend an den genervten Tankstellenkunden vorbei cruisen – macht Freude!</p>
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<p>Text: Oliver Schmitz-Kramer</p>
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<p style="margin-bottom: 0cm;">Mehr zum Thema: </p>
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<div class="additionallinks"><a href="http://www.segwaypolo.de">Deutsche Internetseite zum Segway-Polo</a></div>
<div class="additionallinks"><a href="http://web.mac.com/funkymove/Website/Willkommen.html">Das erste deutsche Segway-Polo-Team: die Funky-Move Turtles</a></div>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=viFpTOjqFCA">So sieht Segway-Polo aus: Fernsehbeitrag aus den USA</a></div>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.segway.de/welcome.php">Hier geht&#8217;s zur Seite der deutschen Vertriebszentrale von Segway</a></div>


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