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	<title>pflichtlektüre &#187; Nils Bickenbach</title>
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	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Wed, 23 May 2012 17:50:58 +0000</pubDate>
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		<title>Sagen aus dem Ruhrgebiet: Ewige Studenten und zerhackte Zwerge</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 01:03:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Bickenbach</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

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		<category><![CDATA[Institut für Erzählforschung]]></category>

		<category><![CDATA[Kulturhauptstadt]]></category>

		<category><![CDATA[ruhr.2010]]></category>

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		<category><![CDATA[sagenhaftes ruhrgebiet]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Ruhrgebiet ist sagenhafter, als man vermuten k&#246;nnte. Dirk Sondermann besch&#228;ftigt sich mit Geschichten wie der vom ewigen Studenten an der RUB oder der Frau ohne Augen - und zwar beruflich. Im Kulturhauptstadtjahr bringen er und seine Mitstreiter die alten und neuen Sagen aus dem Pott zu Geh&#246;r.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Ruhrgebiet ist sagenhafter, als man vermuten k&ouml;nnte. Dirk Sondermann besch&auml;ftigt sich mit Geschichten wie der vom ewigen Studenten Hajo an der RUB oder der Frau ohne Augen - und zwar beruflich. Im Kulturhauptstadtjahr bringen der Erz&auml;hlforscher und seine Mitstreiter die alten und neuen Sagen aus dem Pott zu Geh&ouml;r.</strong></p>
<p>Sp&auml;t abends im Januar, eine Bereichsbibliothek der Geisteswissenschaften in Bochum. Die  Stille wird durch ein kratzendes Ger&auml;usch gebrochen. Drau&szlig;en schreckt eine Kr&auml;he von der Fensterbank in die Nacht. Da, eine Gestalt, mehr ein Schatten, huscht durch die Regalreihe au&szlig;er Sicht. Und drei dicke B&uuml;cher sind nicht mehr an ihrem Platz. War das Hajo? Der ewige Student?</p>
<div id="attachment_21033" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/d_sondermann.jpg"><img class="size-medium wp-image-21033" title="Dirk Sondermann, Sagenhaftes Ruhrgebiet" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/d_sondermann-300x200.jpg" alt="Dirk Sondermann vom Institut f&uuml;r Erz&auml;hlforschung ist Experte f&uuml;r die sagenhafte Seite des Ruhrgebiets." width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Dirk Sondermann vom Institut f&uuml;r Erz&auml;hlforschung ist Experte f&uuml;r die sagenhafte Seite des Ruhrgebiets.</p></div>
<p>Er soll in Bochum schon seit Jahrzehnten an einer Dissertation schreiben, die er immer auf dem neuesten Stand haben m&ouml;chte. Weil so viel neue Literatur dazukommt, kann Hajo die Arbeit nie vollenden. So verlor er seine Wohnung und spukt seitdem durch die G&auml;nge. Er w&auml;scht sich auf den Toiletten und verbringt Tag und Nacht an der Uni. „Manche &auml;ltere meinen, sie kennen ihn“, sagt Dirk Sondermann, Gr&uuml;nder des Instituts f&uuml;r Erz&auml;hlforschung im Ruhrgebiet. Sein Projekt „Sagenhaftes Ruhrgebiet“ beinhaltet neben dieser noch viele Sagen aus allen 53 St&auml;dten der Region. Sondermann selbst und zwei weitere Erz&auml;hler, Publizist und Schauspieler Hartmut El Kurdi sowie Musikerin Jessica Burri, die auch schon Sagen vertonte, tragen die Sagen abwechselnd in den verschiedenen St&auml;dten vor. Der wichtigste Teil des Projekts ist der noch unvollst&auml;ndige Internetauftritt.</p>
<p>F&uuml;r die Sammlung seines neusten Buches, „Die sch&ouml;nsten Sagen des Ruhrgebiets“, konnte er aus seinem reichhaltigen Fundus sch&ouml;pfen, musste aber auch viel recherchieren. Daf&uuml;r w&uuml;hlte er sich systematisch durch staubige Archive, aber auch der Zufall half hier und da. Durch Gespr&auml;che zum Beispiel mit Bauern bekam Sondermann sogar direkt m&uuml;ndlich &uuml;berlieferte Sagen geliefert, auch solche, die bis dahin nie niedergeschrieben wurden. „Sowas ist auch heute noch m&ouml;glich“, sagt er, w&auml;hrend seine Katze unter dem Tisch herschleicht. Inzwischen hat er auch eine stolze Sammlung an B&uuml;cher, von denen das &auml;lteste aus dem Jahre 1650 stammt.</p>
<p><strong>Zwerg Goldemar sinnt noch immer auf Rache<br />
</strong></p>
<p>Bekannt ist zum Beispiel die Sage des Schweinehirten, der die Kohle entdeckt. Oder von dem hartherzigen B&auml;cker aus Dortmund, der in mageren Zeiten nichts herausr&uuml;ckt, sich vor der Meute mit seinen Vorr&auml;ten einschlie&szlig;t und dann feststellen muss, dass sein Brot hart wie Stein ist, und sein Wasser zu Blut wurde. Aber auch der unsichtbare Zwerg Goldemar auf der Burg Hardenstein in Witten-Herbede. Dieser spukt nun als Geist herum, da ein K&uuml;chenjunge ihm eine Falle stellte. Er streute Erbsen aus, Goldemar rutschte, verlor seine Tarnkappe und war damit sichtbar. Der K&uuml;chenjunge zerteilte den Zwerg und bereitete ein Essen aus ihm zu. Wenig verwunderlich, dass dieser nun noch eine Rechnung offen hat.</p>
<p><strong>Wo spukt es?</strong></p>
<p>Spukorte kennt Sondermann auch einige. Hattingen, Bredenscheider Stra&szlig;e, Nummer? Er schmunzelt. „Gegen&uuml;ber dem Krankenhaus.“ Dort findet eine Untote keine Ruhe. Eine Frau ohne Augen. Sondermann, der schon &uuml;ber 20 Jahre Sagen aufsp&uuml;rt, kennt die Orte oft derartig genau, weil es ihm in seiner Arbeit besonders wichtig ist, die Sagen exakt zu lokalisieren und ihre historischen Hintergr&uuml;nde zu beleuchten. Sagen sind tats&auml;chlich oft historisch verankert. So ging Pfarrer Otto Prein um 1900 den Schatzfeuer-Sagen nach und grub einfach mal. Er entdeckte schlie&szlig;lich ein R&ouml;merlager. Auch Troja hielten viele f&uuml;r eine ausgedachte Stadt, bis Heinrich Schliemann sie ausgrub.</p>
<p>Viele sagenhafte Orte wie Hohensyburg in Dortmund oder Burg Blankenstein in Hattingen gehen auch auf vorgeschichtliche astronomische Beobachtungen zur&uuml;ck. Allein 36 Sagen und Dichtungen ranken sich um die Burg Volmarstein in Wetter. „Ein Rekord.“</p>
<p>Charakteristisch f&uuml;r die Sagen im Ruhrgebiet sei die Zusammensetzung. Wandersagen, mittelalterlich verwurzelte Sagen, Geschichten aus der Industrialisierung sowie Bergbau- und moderne Sagen kommen vor. „Krupp ist nicht tot!“ ist so eine moderne Sage, eine Art Ruhrgebietsversion von „Elvis lebt!“ Oder der im Hochofen verungl&uuml;ckte Arbeiter, dessen Geist angeblich f&uuml;r das Flackern der versorgten Laternen verantwortlich ist.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Weiterlesen - Links zum Thema</strong></p>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.sagenhaftes-ruhrgebiet.de/Hauptseite">Sagenhaftes Ruhrgebiet - die Internetseite zum Projekt</a></div>
<div class="additionallinks"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dirk_Sondermann">Infos &uuml;ber Dirk Sondermann in der deutschen Wikipedia</a></div>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.almutrybarsch.de/skulpturen_objekte04.shtml">So k&ouml;nnte er ausgesehen haben, der Zwergenk&ouml;nig Goldemar</a></div>
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Lokalpatriotismus auf der Brust</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/16/12/2009/lokalpatriotismus-auf-der-brust/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 16:56:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Bickenbach</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Dortmunds Skyline und andere stadtbezogene Motive schm&#252;cken die T-Shirts der Aktion 4600. Ob mit Lokalpatriotismus oder ein wenig Augenzwinkern – einige Studenten der TU Dortmund w&#252;rden sie tragen.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">
<div id="attachment_19775" class="wp-caption alignright" style="width: 293px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/dortmund-t-shirt-sascha-hoffmann.jpg"><img class="size-full wp-image-19775" title="dortmund-t-shirt-sascha-hoffmann" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/dortmund-t-shirt-sascha-hoffmann.jpg" alt="Sascha Hoffmann hatte die Idee zu den Dortmund-Shirts. Foto: Nils Bickenbach" width="283" height="213" /></a><p class="wp-caption-text">Sascha Hoffmann hatte die Idee zu den Dortmund-Shirts. Foto: Nils Bickenbach</p></div>
<p>Wieso tragen hier Leute Shirts der Uni Berkeley?“ Das fragte sich ein kleiner, leicht nostalgischer Kreis von geb&uuml;rtigen Dortmundern um Sascha Hoffmann. Die Idee: Ein T-Shirt aus Dortmund musste her. Und das schlug ein „wie eine Bombe“. Dortmunds Skyline mit U-Turm und Florian ziert ein Motiv, au&szlig;erdem gibt es noch Bez&uuml;ge auf die Nordstadt, S&uuml;dseite und das Kreuzviertel. Die Motive kommen an – das zeige auch die jetzt schon zu hohe Nachfrage, so Hoffmann.</p>
<p style="text-align: left;">Die Zahl 4600, die auf den Shirts steht, ist die alte Postleitzahl Dortmunds aus den Zeiten als die Stadt noch f&uuml;r „Stahl, Kohle, Bier“ bekannt war. Aber Potleitzahl und  Stadt sind sind nicht die einzigen Inspirationen f&uuml;r Motive auf dem Shirt. In Zukunft soll es  ein Aktionsshirt gegen Nazis geben, da sich das Team um Hoffmann klar gegen Rechts positioniert. „Wir haben zu der Demonstration am f&uuml;nften September den Slogan „F&uuml;r Dortmund. Gegen Nazis.“ beigesteuert, erz&auml;hlt Hoffmann.</p>
<p style="text-align: left;">Das „Low-Budget“ Konzept ist noch ausbauf&auml;hig. Auf der Internetseite  nimmt das Team gerne Ideen von Usern auf. Jeder kann Vorschl&auml;ge einbringen, und sogar sein selbstentworfenes Motiv zum Verkauf anbieten. Es ist geplant, das Projekt auf andere St&auml;dte im Ruhrgebiet wie Bochum zu erweitern.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>pflichtlekt&uuml;re war auf dem Campus in Dortmund unterwegs und hat euch gefragt: W&uuml;rdet ihr ein Dortmund-T-Shirt tragen?</strong></p>
<table style="height: 274px; text-align: center;" border="1" cellspacing="0" width="513">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/dortmund-t-shirt-jan.jpg"></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/dortmund-t-shirt-jan.jpg"><img class="size-medium wp-image-19773" title="dortmund-t-shirt-jan" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/dortmund-t-shirt-jan-300x221.jpg" alt="dortmund-t-shirt-jan" width="220" height="160" /></a></p>
<p>Jan Zeman (31) ist ein echter Dortmunder Nordst&auml;dter. Er studiert Sonder – und Sozialp&auml;dagogik und w&uuml;rde ein lokalpatriotisches T-Shirt tragen. Das „S&uuml;dseite“ Motiv hat es ihm angetan. „Ist doch ganz witzig“.</td>
<td><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/dortmund-t-shirt-gert.jpg"></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/dortmund-t-shirt-gert.jpg"><img class="size-full wp-image-19772" title="dortmund-t-shirt-gert" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/dortmund-t-shirt-gert.jpg" alt="dortmund-t-shirt-gert" width="223" height="157" /></a></p>
<p>Gert Twieling (30) kommt aus L&uuml;nen, f&uuml;hlt sich aber auch als Dortmunder, da er so gut wie jeden Tag herkommt und quasi nebenan wohnt. Trotzdem hat der Mathematikstudent kein gesteigertes Interesse an Dortmund oder L&uuml;nen T-Shirts. Es k&auml;me ihm auf den Preis an, normal denkt er aber nicht &uuml;ber so ein T-Shirt nach.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table style="height: 230px; text-align: center;" border="0" width="512">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/dortmund-t-shirt-ricarda.jpg"></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/dortmund-t-shirt-ricarda.jpg"><img class="size-medium wp-image-19776 aligncenter" title="dortmund-t-shirt-ricarda" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/dortmund-t-shirt-ricarda-300x266.jpg" alt="dortmund-t-shirt-ricarda" width="203" height="179" /></a></p>
<p>Ricarda Piel (22) studiert Raumplanung und wohnt erst seit Oktober in Dortmund. Durch regionale Projekte im Studium hat sie schon eine gewisse Identifikation mit Dortmund, f&uuml;hlt sich aber noch nicht so heimisch wie in M&uuml;nster, wo sie herkommt. Ein Dortmund T-Shirt zu tragen, k&ouml;nnte sie sich nur vorstellen, wenn ihr das Motiv zusagt.</td>
<td>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/dortmund-t-shirt-marieke2.jpg"><img class="size-full wp-image-19792 aligncenter" title="dortmund-t-shirt-marieke2" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/dortmund-t-shirt-marieke2.jpg" alt="dortmund-t-shirt-marieke2" width="215" height="178" /></a></p>
<p>Marieke Becker (23) wohnt seit zweieinhalb Jahren in Dortmund. Die Bauingenieurstudentin hat also schon eine gewisse Identit&auml;t mit der Stadt. Ein T-Shirt mit einem Dortmund Motiv w&uuml;rde sie tragen, es komme nur auf das Motiv an. Das „S&uuml;dseite“-Logo war ihr zu &uuml;berladen.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.4600dortmund.de">Das Modeprojekt 4600</a></div>


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		</item>
		<item>
		<title>Jungfrau oder junge Frau?</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/30/11/2009/jungfrau-oder-junge-frau/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 15:52:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Bickenbach</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[erweiterte Kategorie]]></category>

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		<description><![CDATA[Aufgrund einiger Ungereimtheiten halten viele Historiker und Theologen die Weihnachtsgeschichte f&#252;r Fiktion.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Christus, dessen Geburt wir an Weihnachten feiern, ist vermutlich bereits vier Jahre fr&uuml;her geboren als man seine Geburt datiert. Historiker halten es f&uuml;r m&ouml;glich, dass er schon vor dem Tode von Herodes (4 v. Chr.) zur Welt kam. Der Ursprung unseres Weihnachtsfestes wird in der Regel auf die Version der Geschichte  im neuen Testament nach Lukas zur&uuml;ckgef&uuml;hrt, es gibt aber auch eine Version von Matth&auml;us.</strong></p>
<div id="attachment_17821" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-17821" title="Weihnachtsgeschichte" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/p1000430-300x224.jpg" alt="Was ist damals wirklich passiert? Die Weihnachtsgeschichte auf dem Pr&uuml;fstand." width="300" height="224" /><p class="wp-caption-text">Was ist damals wirklich passiert? Die Weihnachtsgeschichte auf dem Pr&uuml;fstand.</p></div>
<p>Da es sich um eine zentrale Geschichte des Christentums handelt, wird der Versuch unternommen, mit Anbindung an m&ouml;glichst viele historische Figuren (z.B.: Augustus, Herodes der Gro&szlig;e) die Glaubw&uuml;rdigkeit zu erh&ouml;hen.</p>
<p>Probleme in der Konstruktion der Geschichte bereitet eine alttestamentliche Prophezeiung, laut der Jesus in Bethlehem geboren werden sollte. Viele Theologen waren jedoch der Auffassung, Jesus stamme aus Nazaret.</p>
<p><strong>Wer war Maria wirklich?</strong></p>
<p>Auch die Jungfrauengeburt ist nicht ganz eindeutig einzuordnen: es k&ouml;nnte sich hier um ein sprachliches Missverst&auml;ndnis handeln. Denn mit dem Wort Jungfrau (gr.: parthenos) k&ouml;nnte auch einfach „junge Frau“ gemeint sein, was eine Geburt weitaus weniger &uuml;bernat&uuml;rlich gestalten w&uuml;rde.</p>
<p>Aufgrund der Ungereimtheiten halten viele Historiker und Theologen die Geschichte f&uuml;r Fiktion. Wenn sie es auch nicht ganz geschafft hat, einen g&ouml;ttlichen Sohn auf Erden glaubhaft zu machen, so hat sie doch daf&uuml;r gesorgt, dass wir, warum letztendlich auch immer, eine besinnliche Zeit haben.</p>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rentiere am Himmelszelt</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/30/11/2009/rentiere-am-himmelszelt/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/30/11/2009/rentiere-am-himmelszelt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 15:52:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Bickenbach</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[erweiterte Kategorie]]></category>

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		<description><![CDATA[Rentiere ziehen in unserer Fantasie den Weihnachtsschlitten durch die L&#252;fte. Doch, wieso gerade Rentiere?


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine gespenstische Wolke bildet sich. Sie besteht aus Dampf, der unter rasselndem Schnaufen aus mehreren N&uuml;stern steigt. Anstrengungen, um einen gut gen&auml;hrten b&auml;rtigen Herren und dessen Geschenke zu transportieren. Rentiere ziehen in unserer Fantasie den Weihnachtsschlitten durch die L&uuml;fte. Doch, wieso gerade Rentiere?</strong></p>
<div id="attachment_17845" class="wp-caption alignleft" style="width: 130px"><img class="size-medium wp-image-17845" title="Rentier" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/rentier1200-200x300.jpg" alt="Nicht Hunde oder Pferde, Rentiere ziehen den Geschenkeschlitten." width="120" height="180" /><p class="wp-caption-text">Nicht Hunde oder Pferde, Rentiere ziehen den Geschenkeschlitten.</p></div>
<p>Das US-amerikanische Gedicht „A Visit from St. Nicholas“ (1823) ist ma&szlig;geblich daf&uuml;r verantwortlich. Es verwandelte den europ&auml;ischen Sankt-Nikolaus-Brauch in den uns Heute zus&auml;tzlich bekannten Santa Claus. Wer es schrieb, wei&szlig; niemand so genau. In dem Gedicht tauchen zum ersten Mal 8 Rentiere mit Namen auf: Dasher, Dancer, Prancer, Vixen, Comet, Cupid, Donner und Blitzen.</p>
<p><strong>Fest angestellte Rentiere</strong></p>
<div id="attachment_17856" class="wp-caption alignright" style="width: 190px"><img class="size-medium wp-image-17856" title="Rentier 2" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/rentieralternativ1200-300x199.jpg" alt="W&auml;re dieses Tier f&uuml;r den Geschenketransport verantwortlich, w&uuml;rden viele Kinder an Weihnachten leer ausgehen." width="180" height="119" /><p class="wp-caption-text">Gut, dass  dieses Tier nicht f&uuml;r den Geschenketransport verantwortlich ist.</p></div>
<p>Das passt nun hervorragend zu dem heutigen europ&auml;ischen Weihnachtsmann: Rentierherden leben unter anderem in Lappland. Eine Region, die sich durch den Norden Norwegens, Schwedens und Finnlands bis zur russischen Halbinsel Kola erstreckt. Und dort soll auch der Weihnachtsmann irgendwo wohnen. Doch es muss f&uuml;r ihn relativ schwer gewesen sein, fest angestellte Schlittenrentiere zu bekommen, da Rentiere nicht vollst&auml;ndig domestiziert sind und ihre eigenen Wanderrouten verfolgen.</p>
<p>Und noch etwas ist interessant: Das Sternbild „Rentier“ liegt nicht unweit des Polarsterns, ist jedoch relativ klein, unbekannt und hat eine geringe Helligkeit. Trotzdem hei&szlig;t das: Mindestens ein Rentier ist tats&auml;chlich am Himmel.</p>


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		</item>
		<item>
		<title>Ein kleines bisschen Magie - auch ohne Weihnachtsmann</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/30/11/2009/ein-kleines-bisschen-magie-auch-ohne-weihnachtsmann/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/30/11/2009/ein-kleines-bisschen-magie-auch-ohne-weihnachtsmann/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 15:40:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Bickenbach</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[erweiterte Kategorie]]></category>

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		<description><![CDATA[Den Weihnachtsmann gibt es nicht! Aber ja… die Geschenke gibt es, wer bringt sie also?


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Endlich. Drau&szlig;en ist es eisig, doch die Herzen sind, im Idealfall, warm. Kerzen brennen, Obst und N&uuml;sse duften, Gl&ouml;ckchen bimmeln… Es ist Weihnachten. Doch am Abendhimmel ist nirgendwo der Schlitten des Weihnachtsmannes zu sehen, auf den die Kinder sehnlich warten. Ihre Atemluft l&auml;sst die Fenster beschlagen, gegen die sie ihre Nasen dr&uuml;cken. Und wenn dann doch ein Mann mit Bart davor steht, ist es, wie wir wissen, ein Betr&uuml;ger. </strong></p>
<div id="attachment_18344" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/p1000451.jpg"><img class="size-medium wp-image-18344" title="Christkind" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/p1000451-300x225.jpg" alt="Wirkungsvoller als die Bestellung bei Amazon oder dem Weihnachtsmann: der Wunschzettel ans Christkind." width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Wirkungsvoller als die Bestellung bei Amazon oder dem Weihnachtsmann: der Wunschzettel ans Christkind.</p></div>
<p>Den Weihnachtsmann gibt es nicht! Aber ja… die Geschenke gibt es, wer bringt sie also? Sind wir jedes Jahr aufs Neue Zeugen einer kosmischen Anomalie, eine physikalischen Unm&ouml;glichkeit?</p>
<p><strong>Wer bringt die Geschenke?</strong></p>
<p>Nehmen wir uns dieses Ph&auml;nomen einmal genauer vor. Wenn wir uns an Weihnachten erinnern, lag dann, wie hoffentlich heute auch, nicht immer etwas in der Luft? Etwas nicht wirklich greifbares, das mit dem Anz&uuml;nden jeder Adventskerze anschwoll wenn diese auch gleichsam schrumpften? Etwas, das da war, und ist, etwas das die Luft irgendwie funkeln l&auml;sst, wenn wir auf das Fest warten oder die Geschenke unterm Baum erblicken w&auml;hrend sich Schneeflocken in den Vorgarten verirren. Richtig. Sternenstaub. Denn die Geschenke, und deshalb sind sie da, bringt kein an Erdgesetze gebundenes Wesen. Es ist das Christkind.</p>
<p>Nun, das mag man glauben, oder nicht. Doch auch wenn nur wenige Wohnzimmer einen Kamin haben, knistert &uuml;berall ein Feuer, tanzen Funken &uuml;ber den Weihnachtsschmaus und verbreiten Magie. Und erst wenn man dann kurz die Augen schlie&szlig;t und tief einatmet, dann wei&szlig; man: Es ist Weihnachten.</p>
<p><strong><br />
Unsere letzte Frage an Euch ist: In welcher deutschen Stadt findet jedes Jahr der Christkindlesmarkt statt?<br />
Bei heute noch eingeschickter, richtiger Antwort an post@pflichtlektuere.com, k&ouml;nnt ihr 1&#215;2 Karten f&uuml;r die 1. Handball-Bundesliga gewinnen: HSG D&uuml;sseldorf gegen Frisch Auf G&ouml;ppingen am 06.03.2010.<br />
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