<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	>

<channel>
	<title>pflichtlektüre &#187; Nadja Bobrova</title>
	<atom:link href="http://www.pflichtlektuere.com/author/nadja-bobrova/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.pflichtlektuere.com</link>
	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Wed, 23 May 2012 17:50:58 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.7.1</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Kino-Tipp: The Roommate</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/24/03/2011/kino-tipp-the-roommate/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/24/03/2011/kino-tipp-the-roommate/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 16:09:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nadja Bobrova</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kino-Tipps]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[Cam Gigandet]]></category>

		<category><![CDATA[Christian E. Christiansen]]></category>

		<category><![CDATA[Highschool-Story]]></category>

		<category><![CDATA[Leighton Meester]]></category>

		<category><![CDATA[Minka Kelly]]></category>

		<category><![CDATA[Teenie-Film]]></category>

		<category><![CDATA[Teenie-Streifen]]></category>

		<category><![CDATA[The Roommate]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=53839</guid>
		<description><![CDATA[Wem vertrauen und wen f&#252;rchten? Der erste Blick kann t&#228;uschen. Der Film "The Roommate" erz&#228;hlt eine Geschichte &#252;ber Freundschaft und Betrug, die aber in Teenie-Klisches abzudriften droht.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/logo_kino-tipp.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-53841" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/logo_kino-tipp.jpg" alt="logo_kino-tipp" width="600" height="200" /></a><strong></strong></p>
<p><strong>Das Leben in einem Studentenwohnheim: Eine nette Begleiterscheinung zum Studium. Man lernt neue Leute kennen</strong>, <strong>ist eigentlich nie einsam und schlie&szlig;t unz&auml;hlige Freundschaften. Im Kinofilm &#8220;The Roommate&#8221; wird eine Story &uuml;ber die Schattenseiten dieses Lebens erz&auml;hlt. An Spannung mangelt es dem Film nicht, an Teenie-Film-Klischees aber ebensowenig .<br />
</strong></p>
<div id="attachment_53845" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/szenenbild_013000x2000.jpg"><img class="size-medium wp-image-53845" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/szenenbild_013000x2000-300x200.jpg" alt="Die Studentinnen Sara (Minka Kelly l.) und Rebecca (Leighton Meester r.) teilen sich im Studentenwohnheim ein Zimmer. Foto: Sony Pictures" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Die Studentinnen Sara (Minka Kelly l.) und Rebecca (Leighton Meester r.) teilen sich im Studentenwohnheim ein Zimmer. Foto: Sony Pictures</p></div>
<p>&#8220;The Roommate&#8221; startet wie eine typische Highschool-Story – Sara (Minka Kelly), die frisch gebackene Designstudium an der Los Angeles University ist, schlie&szlig;t schon am ersten Tag unz&auml;hlige Freundschaften, hat gute Noten, besucht coole Studentenpartys und trifft ihren Traumtypen.</p>
<p>Damit w&auml;re die Geschichte eigentlich schon erz&auml;hlt, wenn sie nicht einen Haken h&auml;tte: Saras Zimmermitbewohnerin Rebecca (Leighton Meester) &uuml;bertreibt es ein wenig mit der Freundschaft. Zwar verstehen sich die beiden M&auml;dels anfags blendend – lachen, quatschen, unternehmen viel zusammen, vertrauen sich Pers&ouml;nliches an. Doch nach einiger Zeit bemerkt Sara immer mehr, dass ihre Mitbewohnerin ihr dennoch etwas verschweigt. Mit Rebecca scheint etwas nicht zu stimmen - sie verf&auml;llt einem &uuml;bertriebenen Kontrollzwang und verkommt beinahe vor Eifersucht, sobald Sara einen Schritt ohne sie wagt und Zeit mit ihren Freundinnen oder ihrem neuen Freund Stephen (Cam Gigandet) verbringt.</p>
<p><strong>Freundschaft oder Besessenheit?</strong></p>
<p>Was Sara zun&auml;chst als eine gesunde Sorge um eine Freundin interpretiert, beginnt ihr nach einiger Zeit eine enorme Angst einzujagen - Rebecca wird regelrecht besessen von ihrer Zimmergenossin. Nur widerwillig nimmt sie Rebeccas Einladung an, Thanksgiving in deren Elternhaus zu verbringen. Dort entdeckt Sara ein dunkles Geheimnis, das sie endg&uuml;ltig dazu bringt, aus dem gemeinsamen Zimmer auszuziehen. Als sich Sara von Rebecca so immer weiter distanziert, schl&auml;gt die anf&auml;ngliche Freundschaft der beiden jungen Frauen in t&ouml;dlichen Ernst um.</p>
<p><strong>Noch ein Teenie-Film?</strong></p>
<p>Der Thriller fesselt durch die beinahe unglaubliche Geschichte &uuml;ber eine Freundschaft, die in Wirklichkeit nie eine gewesen ist. Der Spannungsbogen zeichnet den Film aus, denn fast bis zum Schluss bleibt unklar, wie die Story tats&auml;chlich ausgehen wird und was der Grund f&uuml;r Rebeccas krankhaftes Verhalten ist. Die Spannungsschraube wird teilweise bis ins Unertr&auml;gliche angezogen, was zwar Geschmackssache bleibt, aber auch leicht &uuml;bertrieben ist. Was in der ersten halben Stunde wie ein Teenie-Film scheint, schl&auml;gt allm&auml;hlich um in ein Horror-Szenario und bleibt in diesem Genre bis zum Schluss. Der f&auml;llt aber leider etwas entt&auml;uschend aus und macht die Filmpointe fragw&uuml;rdig. Das Ende hinterl&auml;sst so doch noch einen Teenie-Touch und wirkt eher ern&uuml;chternd.</p>
<p><strong>Lockeres f&uuml;r den Filmabend</strong></p>
<div id="attachment_53846" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/szenenbild_033000x1996.jpg"><img class="size-medium wp-image-53846" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/szenenbild_033000x1996-300x199.jpg" alt="Sara (Minka Kelly l.) und Rebecca (Leighton Meester r.) erkunden zusammen Los Angeles. Foto: Sony Pictures" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Sara (Minka Kelly l.) und Rebecca (Leighton Meester r.) erkunden zusammen Los Angeles. Foto: Sony Pictures</p></div>
<p>Dass der Film sich vor allem an Jugendliche richtet, beweist nicht nur der Anfang des Films als Highschool-Story und das vermeintliche Teenie-Ende, sondern auch die Auswahl der Schauspieler: Leighton Meester aus der Hollywood-Serie „Gossip Girl“ (2007-2011), Minka Kelly aus „Friday Night Lights“ (2006-2009) und Cam Gigandet aus der Twilight-Reihe machen den Film zu einem hippen Hollywood-Streifen, der zwar junges Publikum anlocken mag, sich aber eher als durchschnittlich herauszustellen droht. Wer allerdings etwas Lockeres f&uuml;r den Filmabend sucht, der ist bei diesem Streifen eindeutig richtig. Denn eine Sache spricht klar f&uuml;r den Film: Ganz im Sinne der Hollywood-Mentalit&auml;t gibt es ein Happy End.</p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.pflichtlektuere.com/24/03/2011/kino-tipp-the-roommate/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a> <a href="http://www.pflichtlektuere.com/category/kino_tipp/"><img class="aligncenter size-full wp-image-50048" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/teaser-fuer-kinorubrik.jpg" alt="teaser-fuer-kinorubrik" width="596" height="192" /></a></p>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/24/03/2011/kino-tipp-the-roommate/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Peter Kloeppel im Talk &#252;ber &#8220;spannende Nachrichten&#8221;</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/16/02/2011/peter-kloeppel-im-talk-ueber-spannende-nachrichten/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/16/02/2011/peter-kloeppel-im-talk-ueber-spannende-nachrichten/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 14:04:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nadja Bobrova</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Duisburg]]></category>

		<category><![CDATA[Essen]]></category>

		<category><![CDATA[Videos]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im hörsaal]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>

		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>

		<category><![CDATA[Journalistik]]></category>

		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

		<category><![CDATA[Peter Kloeppel]]></category>

		<category><![CDATA[Privatfernsehen]]></category>

		<category><![CDATA[RTL]]></category>

		<category><![CDATA[Schweine]]></category>

		<category><![CDATA[Talk]]></category>

		<category><![CDATA[Tiere]]></category>

		<category><![CDATA[Zoom-dasMediencafé]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=52193</guid>
		<description><![CDATA[Schweine und Menschen brauchen eine sinnvolle Besch&#228;ftigung, so der RTL-Moderator Peter Kloeppel. Mehr &#252;berraschende Vergleiche gab es von ihm im „Zoom-das Mediencafé“ des Lernsenders NRWision. 


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schweine – die sind ein bisschen, wie Menschen. Zumindest, was ihren Zeitvertreib angeht, wenn ihnen mal langweilig ist. Diesen und andere &uuml;berraschende Vergleiche von Tier und Mensch gab es am vergangenen Montag bei Peter Kloeppels Besuch in der Talksendung &#8220;Zoom-das Mediencafé“ des Dortmunder Lernsenders <em>nrwision</em>. </strong></p>
<div id="attachment_52145" class="wp-caption alignright" style="width: 200px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/168914_10150104927213872_119629428871_6226049_3747403_n.jpg"><img class="size-medium wp-image-52145" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/168914_10150104927213872_119629428871_6226049_3747403_n-190x300.jpg" alt="&quot;Tagesschau - das w&auml;re nichts f&uuml;r mich&quot;" width="190" height="300" /> </a> <p class="wp-caption-text">&quot;Tagesschau - das w&auml;re nichts f&uuml;r mich.&quot; Foto: Florian Mei&szlig;ner</p></div>
<p>RTL-Chefredakteur und Nachrichtensprecher Peter Kloeppel hat von vielen Sachen Ahnung. Aber von einer ganz besonders – und zwar von Schweinen. Nicht nur, weil er sie richtig s&uuml;&szlig; findet, sondern weil der Nachrichtenmann vor seiner Journalistenkarriere sich der entsprechenden Wissenschaft hingegeben hat. Peter Kloeppel ist studierter Landwirt und hat seine Diplomarbeit ganz im Sinne seiner Leidenschaft f&uuml;r Nutztiere &uuml;ber Haltungssysteme von Schweinen geschrieben. Naja, vielleicht klingt es zu vereinfacht, aber dass Schweine auch eine sinnvolle Besch&auml;ftigung brauchen – das war dabei sein Res&uuml;mee.</p>
<p>Kurz nach dem Studium wurde dem  jungen Kloeppel eine Sache klar – er wollte Stall und Forke gegen Studio und Mikrofon eintauschen und dabei etwas &#8220;richtig Neues ausprobieren“. Diesen Traum hat er verwirklicht und lebt ihn bis heute. &#8220;RTL – das ist mein Sender, hier bin ich hineingewachsen, hier f&uuml;hle ich mich zu Hause“, erz&auml;hlt Kloeppel &uuml;ber den Fernsehkanal, den er seit den Kinderschuhen begleitet hat. F&uuml;r „seinen“ Sender steht Peter Kloeppel mit breiten Schultern und bekennt sich eindeutig als Bevormunder der Nachrichten im Privatfernsehen.</p>
<p>&#8220;Die &ouml;ffentlich-rechtlichen Nachrichten sind mir zu starr.“  Zur Tagesschau hat sich der Nachrichtenmoderator niemals hingezogen gef&uuml;hlt und bleibt auch heute dabei, denn &#8220;Nachrichten einfach verlesen“ – das sei nie was f&uuml;r ihn gewesen, &#8220;eher mitgestalten“, das entspr&auml;che eher seinem Profil. &#8220;Wenn sich Herr Westerwelle zu den Ereignissen in &Auml;gypten &auml;u&szlig;ert, ist es eine Binsenwahrheit, die noch lange keine Nachricht ist. “Politik werde nicht zur Nachricht, wenn jemand etwas sagt, meint Kloeppel und setzt eher auf Betroffenheit seiner Zuschauer durch das Ereignis. Erst wenn es einen angeht wird die Nachricht spannend.</p>
<p><strong>Spannend gleich rei&szlig;erisch?</strong></p>
<p>Aber was ist denn heute f&uuml;r Otto Normalverbraucher richtig spannend? F&uuml;r viele Zuschauer steht RTL f&uuml;r rei&szlig;erische Nachrichten, Sensationsfernsehen. Aber ist das gleich interessant und spannend und vor allem:Entspricht das tats&auml;chlich der Nachrichtenideologie von RTL?  Nicht f&uuml;r Peter Kloeppel, &#8220;Bei uns gelten die selben Qualit&auml;tskriterien, wie &uuml;berall sonst“, verteidigt Kloeppel seine Nachrichtensendung, &#8220;Wir bei RTL-Aktuell setzen genauso viel auf Aktualit&auml;t, Relevanz und Richtigkeit. Und was bei uns schiefl&auml;uft, das nehmen wir als Anlass aus den eigenen Fehlern zu lernen.“ Dennoch mindern solche Aussagen ja bekanntlich kaum etwas an der Kritik der Fernsehkritiker am Sensationsjournalismus und dem Voyeurismus.</p>
<div id="attachment_52275" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/schwein.jpg"><img class="size-medium wp-image-52275" title="Schwein" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/schwein-300x225.jpg" alt="Auch Schweine m&uuml;ssen unterhalten werden. Foto: hennerm auf flickr.com" width="300" height="225" /> </a> <p class="wp-caption-text">Auch Schweine m&uuml;ssen unterhalten werden. Foto: hennerm auf flickr.com</p></div>
<p>Zum Einen in Bezug auf die Nachrichten, zum Anderen im Hinblick auf sonstige Sendungen des Fernsehkanals RTL. Da w&auml;ren vor allem die -  mittlerweile f&uuml;r alle traurig bekannten - Reality-Shows. Bestehend aus kurzen Ausschnitten aus dem angeblich &#8220;t&auml;glichen Leben“ von gr&ouml;&szlig;tenteils Hartz IV-Empf&auml;ngern, Schulschw&auml;nzern und Alkoholikerkindern – und jetzt kommt f&uuml;r viele die gro&szlig;e &Uuml;berraschung: gespielt von immer neuen Laien-Darstellern. Ob man daraus ebenfalls etwas lernen k&ouml;nne? Ne, meint Kloeppel, sowas schaue er selbst nicht unbedingt an seinem freien Nachmittag an, h&ouml;chstens bei der Arbeit in der Redaktion, wenn der Fernseher den ganzen Tag  l&auml;uft. Aber da w&auml;ren diese zwei Argumente, zwei Tatsachen -  Gr&uuml;nde, warum solche Sendungen nachmittags in unseren Fernsehern trotzdem rauf und runter laufen: &#8220;Erstens“, meint Kloeppel, &#8220;ist das oft die Realit&auml;t, soziale Konflikte, die oft genug passieren, um sie aufzugreifen. Und zweitens“, und das ist wohl der viel wichtigere Grund, &#8220;Die Zuschauer wollen das sehen – sie schalten ein und empfinden scheinbar Interesse an solchen Themen. Schlie&szlig;lich macht man Fernsehen nicht f&uuml;r sich selbst.“</p>
<p><strong>Fernsehen f&uuml;r den Zuschauer und nicht f&uuml;r den Kritikerlob</strong></p>
<div id="attachment_52146" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><strong></strong> <strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/dsc_0066.jpg"><img class="size-medium wp-image-52146" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/dsc_0066-300x198.jpg" alt="&quot;Auch Schweine m&uuml;ssen besch&auml;ftigt werden.&quot;" width="300" height="198" /> </a> </strong> <p class="wp-caption-text">&quot;Bei RTL Aktuell gelten die selben Qualit&auml;tskriterien, wie bei &ouml;ffentlich-rechtlichen Nachrichten.&quot; Foto: Florian Mei&szlig;ner</p></div>
<p>Und das kann wohl kaum jemand bestreiten. Denn es soll einer einen Stein werfen, der sich noch nie eine solche Sendung angeguckt hat. Die Frage nach dem Niveau stellt man sich dabei insgeheim zwar schon, aber zum „Niveaufernsehen“ umschalten – das tut dann doch nicht jeder. Deshalb sollten wir vielleicht einmal in sich reinh&ouml;ren und &uuml;berlegen, bevor wir kritisieren und uns &uuml;ber die Anderen aufregen: Ist das, was wir uns da anschauen einfach blo&szlig; ein Zeitvertreib, so &auml;hnlich wie bei den Lieblingstieren von Herrn Kloeppel? Oder ist es doch etwas &uuml;beraus Entscheidendes - n&auml;mlich das, was wir als „spannend“ empfinden?</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"><!--  [if gte mso 10]&gt; &lt;!   /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-priority:99; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin-top:0cm; 	mso-para-margin-right:0cm; 	mso-para-margin-bottom:10.0pt; 	mso-para-margin-left:0cm; 	line-height:115%; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:11.0pt; 	font-family:"Calibri","sans-serif"; 	mso-ascii-font-family:Calibri; 	mso-ascii-theme-font:minor-latin; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-theme-font:minor-fareast; 	mso-hansi-font-family:Calibri; 	mso-hansi-theme-font:minor-latin;} --></p>
<div class="additionallinks">
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"><strong><span style="color: #ffffff;"><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">Mehr zum Thema</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"><span style="color: #ffffff;"><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">Die komplette Sendung mit Peter Kloeppel bei &#8220;Zoom - das Mediencafé&#8221; gibt es ab dem 28. Februar bei <em><strong>nrwision</strong> </em>auf <a href="http://www.nrwision.de/" target="_blank">www.nrwision.de</a> und t&auml;glich im Programm von <em><strong>nrwision</strong> </em>im digitalen Kabelnetz.</span></span></p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/16/02/2011/peter-kloeppel-im-talk-ueber-spannende-nachrichten/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Senatswahl: Zusammen trotz Differenzen</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/31/01/2011/zusammenarbeit-trotz-differenzen/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/31/01/2011/zusammenarbeit-trotz-differenzen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 31 Jan 2011 19:19:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nadja Bobrova</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im hörsaal]]></category>

		<category><![CDATA[Christliche Demokraten]]></category>

		<category><![CDATA[Grüne]]></category>

		<category><![CDATA[Johanna van Elten]]></category>

		<category><![CDATA[Juso]]></category>

		<category><![CDATA[Lars Koppers]]></category>

		<category><![CDATA[Nina Wolf]]></category>

		<category><![CDATA[Philipp Sicking]]></category>

		<category><![CDATA[Senat]]></category>

		<category><![CDATA[TU Dortmund]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=51388</guid>
		<description><![CDATA[Die vier studentischen Vertreter im Senat der TU Dortmund sind gew&#228;hlt - und k&#228;mpfen alle f&#252;r unterschiedliche &#220;berzeugungen. Sie wollen trotzdem versuchen, auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Ergebnis der Gremienwahl der TU Dortmund steht fest. Vier Studenten aus vier verschiedenen Listen sitzen jetzt im Senat der TU Dortmund. Jeder hat seine eigenen Ziele und Vorstellungen, aber alle wollen dennoch versuchen zusammenzuarbeiten – obwohl es in der Vergangenheit einige Konflikte zu bew&auml;ltigen gab. </strong></p>
<div id="attachment_51395" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/nina-wolf.jpg"><img class="size-full wp-image-51395" title="nina-wolf" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/nina-wolf.jpg" alt="Nina Wolf (Gr&uuml;ne), 211 Stimmen. Foto: Archiv/Kerstin B&ouml;r&szlig;" width="200" height="261" /></a><p class="wp-caption-text">Nina Wolf (Gr&uuml;ne) erhielt die meisten Stimmen. 211 Studenten machten bei ihr das Kreuz. Foto: Archiv/Kerstin B&ouml;r&szlig;</p></div>
<p>Die meisten der insgesamt 1305 abgegebenen Stimmen gingen an Nina Wolf, die Vertreterin der Gr&uuml;nen Liste, die auch bei den StuPa-Wahlen im vergangenen Jahr die Vorreiterin war. Ihre Liste (Listen sind vergleichbar mit Parteien) erhielt 571 Stimmen, von denen 211 auf sie entfielen. Die weiteren Senatoren sind Lars Koppers von den Jusos (111 von 408 Stimmen seiner Liste), Philipp Sicking von der Liste Studierende im Senat (79 von 420) und Johanna van Elten von den Christlichen Demokraten (61 von 290).</p>
<p>Obwohl jeder einzelne von ihnen unterschiedliche Ideologien vertritt, sind sich alle vier einig: Nur wenn sie zusammenarbeiten, k&ouml;nnen sie auch etwas erreichen. „Wir haben zwar unterschiedliche L&ouml;sungsans&auml;tze, aber im Grunde wollen wir doch alle bessere Studienbedingungen“, meint Johanna van Elten, die Vertreterin der Christlichen Demokraten. Im Vergleich zum vergangenen Jahr hofft sie bei der n&auml;chsten Amtszeit auf mehr Konsens. Nach Ansicht der Gr&uuml;nen war im Jahr 2010 besonders die Arbeit mit den Linken schwer, da sie stark auf Konfrontation und Blockaden aus waren. Der Juso-Vertreter Lars Koppers hat dagegen mit den Christlichen Demokraten im vergangenen Jahr schlechte Erfahrungen gemacht. „Vielleicht hilft dieses Jahr der Personalwechsel“, so Koppers.</p>
<div id="attachment_51390" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/lars-koppers.jpg"><img class="size-full wp-image-51390" title="lars-koppers" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/lars-koppers.jpg" alt="Lars Koppers (Jusos), 111 Stimmen. Foto: Privat" width="200" height="261" /></a><p class="wp-caption-text">Lars Koppers (Jusos) bem&auml;ngelt die Zusammenarbeit mit den Christlichen Demokraten im vergangenen Jahr. Foto: Privat</p></div>
<p><strong>Konflikte vermindern St&auml;rke</strong></p>
<p>Die Senatoren d&uuml;rfen im Senat der TU Ideen einbringen und haben Mitspracherecht. Au&szlig;erdem muss der Senat &uuml;ber die meisten Entscheidungen des Rektorats ausf&uuml;hrlich informiert werden – auf die endg&uuml;ltigen Beschl&uuml;sse hat der Senat aber kaum Einfluss. Der Senat setzt sich neben den vier studentischen Vertretern aus 13 Hochschullehrern sowie vier wissenschaftlichen und vier nichtwissenschaftlichen Mitarbeitern zusammen. Die studentischen Stimmen haben also nur wenig Gewicht; gibt es sogar noch zwischen ihnen Konflikte, vermindert sich ihre St&auml;rke noch mehr. Die studentischen Senatoren betonen deswegen den Zusammenhalt. „Ich denke, wir sind alle vern&uuml;nftige Menschen und k&ouml;nnen fruchtbar zusammenarbeiten“, sagt Juso Lars Koppers voller Zuversicht.</p>
<div id="attachment_51398" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/ergebnisse-senatswahlen-2011.jpg"><img class="size-large wp-image-51398" title="ergebnisse-senatswahlen-2011" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/ergebnisse-senatswahlen-2011-600x354.jpg" alt="Die Stimmenverteilung der Senatswahlen 2011: In Klamern hinter den Listen stehen die Anzahl der gewonnen Sitze. Grafik: Steffen Meyer" width="600" height="354" /></a><p class="wp-caption-text">Die Stimmenverteilung der Senatswahlen 2011: In Klamern hinter den Listen stehen die Anzahl der gewonnen Sitze. Grafik: Steffen Meyer</p></div>
<div id="attachment_51392" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/philipp-sicking.jpg"><img class="size-full wp-image-51392" title="philipp-sicking" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/philipp-sicking.jpg" alt="Philipp Sicking (Studierende im Senat) will sich in seiner Amtszeit vor allem den Zulassungsvoraussetzungen widmen. Foto: Privat" width="200" height="261" /></a><p class="wp-caption-text">Philipp Sicking (Studierende im Senat) will sich in seiner Amtszeit vor allem den Zulassungsvoraussetzungen widmen. Foto: Privat</p></div>
<p>Trotz der &Uuml;berzeugung, dass man nur zusammen etwas bewirken kann, setzt jeder Kandidat entsprechend seiner Liste unterschiedliche Priorit&auml;ten und Schwerpunkte. Die Mitglieder der Liste Studierende im Senat – ein Zusammenschluss von Anwesenheitliste, Fachschaftenliste und Piraten/LSD – sehen vor allem beim Thema Zulassungsbedingungen f&uuml;r Studieng&auml;nge in den n&auml;chsten zwei Jahren gro&szlig;en Gespr&auml;chsbedarf. Denn besonders wegen der Abschaffung der Wehrpflicht und dem Doppeljahrgang im &uuml;bern&auml;chsten Jahr kann es wegen der gro&szlig;en Bewerberzahlen zu Schwierigkeiten kommen, meint Sicking: „Dem m&uuml;ssen wir soweit es nur geht, entgegenwirken“. Die Gr&uuml;nen dagegen sehen in der Diskussion &uuml;ber die Finanzsituation der Universit&auml;t ihre gro&szlig;e Rolle. Da die Studiengeb&uuml;hren demn&auml;chst wegfallen, gibt es mittlerweile keine Studiengeb&uuml;hren-Kommission mehr. In diesem Gremium konnten die Studenten bisher &uuml;ber die Verwendung der Studiengeb&uuml;hren mitbestimmen (gesonderter Bericht dazu folgt).</p>
<p><strong>Niedrige Wahlbeteiligung trotz Plakat-Aktion</strong></p>
<p>Auf der Agenda der Christlichen Demokraten steht die Kritik am Bachelor-/Master-System: Sie wollen mehr Freiheit bei der Seminarauswahl erreichen. „Man soll das w&auml;hlen k&ouml;nnen, was einem Spa&szlig; macht“, findet Johanna van Elten, die christlich-demokratische Senatorin, „und nicht, was man einfach nur muss.“</p>
<p>Was allen Senatoren und ihren Listen-Mitgliedern jedoch zu schaffen macht, ist die diesj&auml;hrige Wahlbeteiligung. Nur 5,2 Prozent der TU-Studenten sind diesmal w&auml;hlen gegangen. Das sind 0,6 Prozentpunkte weniger als im vergangenen Jahr. „Gerade bei der niedrigen Wahlbeteiligung, kann jede Stimme z&auml;hlen“, &auml;rgert sich Philipp Sicking von der Liste Studierende im Senat.</p>
<div id="attachment_51393" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/johanna-van-elten.jpg"><img class="size-full wp-image-51393" title="johanna-van-elten" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/johanna-van-elten.jpg" alt="Johanna van Elten (Christliche Demokraten) fordert mehr Freiheit bei der Wahl der Seminare. Foto: Privat" width="200" height="261" /></a><p class="wp-caption-text">Johanna van Elten (Christliche Demokraten) fordert mehr Freiheit bei der Wahl der Seminare. Foto: Privat</p></div>
<p>Auch Peter Gotzner, der &Ouml;ffentlichkeitsbeauftragte des Dortmunder AStA, findet es sehr schade, dass so wenige die Chance ergriffen haben, etwas an ihrer Uni zu beeinflussen. Vor allem angesichts der diesj&auml;hrigen Wahlkampagne des AStA „Geh&ouml;r verschaffen – ganz legal“ gibt die niedrige Wahlbeteiligungszahl zu denken – auch wenn man nicht wei&szlig;, wie hoch die Zahl w&auml;re, wenn der AStA die Kampagne nicht umgesetzt h&auml;tte. Dennoch sieht Gotzner die Plakat-Aktion auf keinen Fall als eine Verschwendung an, denn es sei auf jeden Fall sicher, dass die Wahlen ins Bewusstsein ger&uuml;ckt worden seien.</p>
<p>&Uuml;ber eine neue Kampagne f&uuml;r das n&auml;chste Jahr habe sich der AStA noch keine Gedanken gemacht. Erstmal steht ja auch die neue Amtszeit an – ein ganzes Jahr, in dem es viel zu besprechen gibt, sicherlich nicht nur im Senat.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a title="Blutige Wahlwerbung des AStA" href="http://www.pflichtlektuere.com/20/01/2011/blutige-wahlwerbung/" target="_blank">Blutige Wahlwerbung des AStA</a></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="https://www.tu-dortmund.de/uni/Intranet/Wahlen/index.html" target="_blank">Detaillierte Wahlergebnisse im Intranet der TU (Login mit Uni-Mail-Account)</a></p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/31/01/2011/zusammenarbeit-trotz-differenzen/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Gremienwahlen der TU: Ergebnisse stehen fest</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/28/01/2011/gremienwahlen-der-tu-ergebnisse-stehen-fest/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/28/01/2011/gremienwahlen-der-tu-ergebnisse-stehen-fest/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 28 Jan 2011 18:22:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nadja Bobrova</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[in aller Kürze]]></category>

		<category><![CDATA[Fakultät]]></category>

		<category><![CDATA[Gremienwahlen]]></category>

		<category><![CDATA[Senat]]></category>

		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=51238</guid>
		<description><![CDATA[DORTMUND. Die TU Dortmund hat gew&#228;hlt, die studentischen Vertreter im Senat und in den Fakult&#228;tsr&#228;ten sowie die Beraterinnen der Gleichstellungsbeauftragten stehen fest. Nina Wolf kandidierte f&#252;r den Senat und erhielt die meisten Stimmen: 211 Studenten voierten f&#252;r die Vertreterin der Gr&#252;nen Liste. Von der Liste der Jusos wurde Lars Koppers mit 111 Stimmen zum Senator [...]


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>DORTMUND. Die TU Dortmund hat gew&auml;hlt, die studentischen Vertreter im Senat und in den Fakult&auml;tsr&auml;ten sowie die Beraterinnen der Gleichstellungsbeauftragten stehen fest. Nina Wolf kandidierte f&uuml;r den Senat und erhielt die meisten Stimmen: 211 Studenten voierten f&uuml;r die Vertreterin der Gr&uuml;nen Liste. Von der Liste der Jusos wurde Lars Koppers mit 111 Stimmen zum Senator ernannt. Zwei weitere Sitze gehen mit 79 Stimmen an Philipp Sicking von der Liste der Studierenden im Senat - ein Zusammenschluss von Anwesenheitliste, Fachschaftenliste und Piraten/LSD - sowie mit 61 Stimmen an Johanna van Elten von den Christlichen Demokraten.</p>
<p>Die drei Beraterinnen der Gleichstellungsbeauftragten sind f&uuml;r den Bereich &#8220;Verwaltung und Technik&#8221; Ute Zimmermann sowie f&uuml;r den Bereich &#8220;Studium&#8221; Nadine Teicher. F&uuml;r den Aufgabenbereich &#8220;Wissenschaft&#8221; trat nur Kathrin Louven an - diese zog ihre Kandidatur aber zur&uuml;ck.</p>
<p>Die diesj&auml;hrige Wahlbeteiligung lag bei 5,2 Prozent, das sind 0,6 Prozentpunkte weniger als im vergangenen Jahr. Alle Wahlergebnisse finden sich im Intranet der TU Dortmund. Unter <a href="https://www.tu-dortmund.de/uni/Intranet/Wahlen/index.html" target="_blank">diesem Link</a> loggt man sich mit seinem Uni-Mail-Account ein.</p>
<p>Eine ausf&uuml;hrlicher Bericht zur Wahl folgt. </p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a title="Blutige Wahlwerbung des AStA" href="http://www.pflichtlektuere.com/20/01/2011/blutige-wahlwerbung/" target="_blank">Blutige Wahlwerbung des AStA</a>
</p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/28/01/2011/gremienwahlen-der-tu-ergebnisse-stehen-fest/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>UN-Simulation: Das Spiel um eine bessere Welt</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/29/11/2010/un-simulation-das-spiel-um-eine-bessere-welt/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/29/11/2010/un-simulation-das-spiel-um-eine-bessere-welt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Nov 2010 08:34:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nadja Bobrova</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im hörsaal]]></category>

		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>

		<category><![CDATA[Friedrich-Ebert-Stiftung]]></category>

		<category><![CDATA[international]]></category>

		<category><![CDATA[Jugend]]></category>

		<category><![CDATA[Planspiel]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Vereinte Nationen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=44982</guid>
		<description><![CDATA[In dieser Woche findet im mexikanischen Cancún der UN-Klimagipfel statt. Einmal mehr wollen die Staats- und Regierungschefs verbindliche Klimaziele festlegen. Studenten aus aller Welt haben die Atmosph&#228;re des Gipfels vorab am eigenen Leib sp&#252;ren k&#246;nnen.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im mexikanischen Cancún treffen sich in dieser Woche die Staatschefs der Vereinten Nationen, um einmal mehr in Sachen Klimawandel zu verhandeln. Wieder einmal werden z&auml;he Verhandlungen erwartet. Jugendliche aus aller Welt sind schon vorab in die Haut von wichtigen Politikern geschl&uuml;pft und haben in einem Planspiel die Atmosph&auml;re einer UN-Konferenz am eigenen Leib gesp&uuml;rt.<br />
</strong></p>
<div id="attachment_45105" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/bild-452.jpg"><img class="size-medium wp-image-45105" title="Die Jugendlichen haben viele Ideen." src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/bild-452-300x200.jpg" alt="Eine Reihe von Vorschl&auml;gen und Ideen liefern die Jugendlichen bei der simulierten UN-Konferenz." width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Reihe von Vorschl&auml;gen und Ideen liefern die Jugendlichen bei der simulierten UN-Konferenz. Foto: Nadja Bobrova</p></div>
<p>Ein Schwei&szlig;tropfen l&auml;uft Rodrigo César die Schl&auml;fe herunter. Sein Herz rast unangenehm. Rodrigo ist mitten in einer hei&szlig;en Diskussion und versucht den anderen Studenten um ihn herum zu erkl&auml;ren, warum er und nicht sein Sitznachnachbar Recht hat. Der brasilianische Student spielt an diesem Tag eine wichtige Rolle: Er schl&uuml;pft in die Haut von Alain Bédouma Yoda, dem Au&szlig;enminister von Burkina Faso.</p>
<p>Rodrigo k&auml;mpft in seiner Rolle um Entwicklungshilfe f&uuml;r eines der &auml;rmsten L&auml;nder der Welt. Einem Land, in dem Kinder hungern m&uuml;ssen und Erwachsene nicht die M&ouml;glichkeit haben, etwas daran zu ver&auml;ndern. Umso mehr liegt ihm daran, die politischen F&uuml;hrer der reichsten L&auml;nder zu &uuml;berzeugen, Verantwortung f&uuml;r Burkina-Faso zu &uuml;bernehmen und es finanziell zu unterst&uuml;tzen. Ein schweres Unterfangen, wie Rodrigo schnell bewusst wird.</p>
<p><strong>Theater mal ganz anders</strong></p>
<div id="attachment_44988" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/bild-179.jpg"><img class="size-medium wp-image-44988" title="internationale Verst&auml;ndigung" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/bild-179-300x200.jpg" alt="Jordanier und Ghanaer in Rollen von Ban Ki-Moon und Barack Obama" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Jordanier und Ghanaer in den Rollen von Ban Ki-Moon und Barack Obama. Foto: Nadja Bobrova</p></div>
<p>Rodrigo und 31 andere Jugendliche sind Teilnehmer eines Planspiels in Bonn, bei dem der anstehende UN-Gipfel in der mexikanischen Stadt Cancún simuliert wird. Zw&ouml;lf Nationen werden bei dem Projekt der Friedrich-Ebert-Stiftung, „Shaping Globalization!“, von Studenten aus aller Welt vertreten. Die Idee dahinter: Die Jugendlichen spielen F&uuml;hrungspolitiker aus einem wirtschaftlich, politisch und kulturell komplett gegens&auml;tzlichen Land zu ihrer Heimat.</p>
<p>Was Rodrigo und die anderen auszeichnet, ist ihr politisches Engagement in ihrem Heimatland. Seien es die Umst&auml;nde an ihren Universit&auml;ten, die sie versuchen zu ver&auml;ndern oder die Mitgliedschaft in einer politischen Partei, mit der sie die Lage in ihrem Land verbessern wollen. Was sie eint, ist der gemeinsame Glaube, dass es in ihrer Hand liegt, demn&auml;chst die Welt zu ver&auml;ndern – durch gute Argumente, durch Gleichberechtigung und  lange Diskussionen. Den Anfang machen sie schon jetzt im Planspiel, das ihnen wichtige Kompetenzen vermitteln soll. Solche, die sie f&uuml;r ihre sp&auml;tere politische Laufbahn schulen und f&uuml;r das Leben trainieren sollen.</p>
<p><strong>Gegen die Ungerechtigkeit im eigenen Land<br />
</strong></p>
<div id="attachment_45453" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><strong></strong><strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/bild-4582.jpg"><img class="size-medium wp-image-45453" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/bild-4582-300x200.jpg" alt="Rodrigo Cesar setzt sich f&uuml;r die Rechte von Burkina Faso vor den Vereinten Nationen ein" width="300" height="200" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Rodrigo César setzt sich f&uuml;r die Rechte von Burkina Faso ein. Foto: Nadja Bobrova</p></div>
<p>Rodrigo ist 25 und kommt aus Brasilien. Dort engagiert er sich f&uuml;r die Partido dos Trabalhadores, kurz PT, der Arbeiterpartei Brasiliens. Dabei geht es ihm zum Beispiel um bessere Zust&auml;nde an staatlichen Universit&auml;ten. Das hei&szlig;t konkret: mehr Staatsgelder f&uuml;r die Unis in seinem Land. Das Bildungssystem, wie es in Deutschland ist, kann er sich in Brasilien nicht vorstellen. Schon allein die vielen Privatunis in Brasilien treiben den jungen Sozialisten, wie er sich selbst bezeichnet, zur Wei&szlig;glut. Geb&uuml;hren an den staatlichen Hochschulen sollten seiner Ansicht nach in jedem Land abgeschaffen werden.</p>
<p><strong>Geld regiert die Welt</strong></p>
<p>Rodrigo identifiziert sich mit seiner Rolle im Planspiel so stark, dass er kaum merkt, wie die Zeit verstreicht. Doch er ist nicht der Einzige, der mit Leib und Seele dabei ist. W&auml;hrend der Konferenzen kommt es zu solch hei&szlig;en Auseinandersetzungen, dass der Generalsekret&auml;r der Vereinten Nationen, Ban Ki-Moon, gespielt von einem Jordanier, die Konferenz f&uuml;r einige Augenblicke unterbrechen muss. Es geht um &Ouml;l, Gas, Wasser, Kohlenstoffdioxid und Geld. Geld, das den gro&szlig;en Unterschied zwischen einem Menschen in Afrika und einem Menschen in den USA ausmacht. Geld, das an die armen L&auml;nder gegen ihre Zustimmung zu unfairen Vertragsbedingungen verteilt wird.</p>
<div id="attachment_45096" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/bild-428.jpg"><img class="size-medium wp-image-45096" title="Aus aller Welt angereist" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/bild-428-300x200.jpg" alt="Internationale Konferenz &quot;Shaping Globalization!&quot;" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">31 Jugendliche k&auml;mpfen bei der Internationalen Konferenz &quot;Shaping Globalization!&quot; f&uuml;r eine bessere Welt. Foto: Nadja Bobrova</p></div>
<p>Die Erkenntnisse der Teilnehmer sind ern&uuml;chternd, helfen ihnen aber gleichzeitig die Komplexit&auml;t solcher Debatten nachzuvollziehen. „Jetzt denke ich zweimal nach, bevor ich Politiker in ihren Entscheidungen kritisiere“, sagt Rodrigo. Er nimmt, wie die meisten anderen, das Spiel ziemlich ernst. „ Falls wir nicht im Stande sind einen Kompromiss zu finden, so verliert jeder Einzelne von uns die Hoffnung, dass es in der richtigen Politik klappen kann.“</p>
<p><strong>Der Wille, die Welt zu verbessern</strong></p>
<p>Aber letztlich kommt es in Bonn zu einem Kompromiss. Die Studenten verfassen ein Dokument mit Forderungen und Versprechen an die richtigen Vereinten Nationen. Nichts Rechtskr&auml;ftiges. Blo&szlig; als das Resultat des Spiels. Dennoch haben sich die Jugendlichen M&uuml;he gegeben: Hunderte von Unterpunkten und kleinen Detailinformationen zu den Themen Umwelt, Hilfe und Entwicklung. So fordern sie zum Beispiel die Senkung  des CO2-Aussto&szlig;es weltweit oder die Unterst&uuml;tzung des Handels mit schwachen  Wirtschaften. Was die richtigen Poltiker in Cancún beschlie&szlig;en, bleibt jedoch  offen. „Das Wichtigste ist aber, dass die Politiker den Willen haben, die Welt zu verbessern“, sagt Rodrigo. „So wie wir.“</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.fes.de/" target="_blank"> Homepage der Friedrich-Ebert-Stiftung</a></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,708718,00.html" target="_blank"> Spiegel Online &uuml;ber die Erwartungen zum UN-Gipfel in Cancún</a></p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/29/11/2010/un-simulation-das-spiel-um-eine-bessere-welt/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Ein Tag irgendwo zwischen Himmel und Erde</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/05/11/2010/ein-tag-irgendwo-zwischen-himmel-und-erde/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/05/11/2010/ein-tag-irgendwo-zwischen-himmel-und-erde/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 11:32:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nadja Bobrova</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im freizeitrausch]]></category>

		<category><![CDATA[Ateliers]]></category>

		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

		<category><![CDATA[Künstler]]></category>

		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

		<category><![CDATA[Malerei]]></category>

		<category><![CDATA[Nordstadt]]></category>

		<category><![CDATA[Skulpturen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=42815</guid>
		<description><![CDATA[Dortmunds Nordstadt, bekannt als sozialer Brennpunkt, er&#246;ffnet allen Kunstbegeisterten neue Seiten. Ein Blick hinter die Fassaden zeigt, wie viele talentierte K&#252;nstler in diesem Viertel arbeiten.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Pflichtlekt&uuml;re-Reporterin Nadja Bobrova hat beim Wochenende der offenen Ateliers im Dortmunder Norden einen Blick hinter die Fassaden der Nordstadt-H&auml;user gewagt. Ein pers&ouml;nlicher Bericht der Kunst-Tour.</strong></p>
<div id="attachment_42857" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/bild-0651.jpg"><img class="size-medium wp-image-42857" title="Kunstgallerire in der Nordstadt" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/bild-0651-300x200.jpg" alt="Hinter den H&auml;userfassaden in der Nordstadt steckt Kunst. Ateliers und  Wohnungen sind voll davon. (Foto: Nadja Bobrova)" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Hinter den H&auml;userfassaden in der Nordstadt steckt Kunst. Ateliers und  Wohnungen sind voll davon. (Foto: Nadja Bobrova)</p></div>
<p>Dreckige Stra&szlig;en mit prolligen Autos. Dazwischen spielen kleine Jungs Fu&szlig;ball. Gem&uuml;seh&auml;ndler. Gesch&auml;ftige Hausfrauen. Wo soll denn hier bitte Kunst stecken? Ich steige aus der Bahn, atme Nordstadtluft ein und kl&uuml;gele mit dem Stadtplan in der Hand noch schnell meine Route f&uuml;r den Tag aus. Jeder kann an diesem Wochenende, so wie ich, hinter die Nordstadtfassaden blicken und f&uuml;r ein paar Stunden in die Welt der K&uuml;nstler dort eintauchen.</p>
<p>Ich entscheide mich mit meiner Atelier-Tour im Depot an der Immermannstra&szlig;e zu beginnen. Backsteinfassaden und Kopfsteinpflaster pr&auml;gen das Bild. Viele K&uuml;nstler haben hier ihre Arbeitsoase und dementsprechend viel gibt es zu sehen: Fotografie, Malerei, Skulpturen und die au&szlig;ergew&ouml;hnlichsten Installationen. Mein Blick bleibt an einem Bild haften, bei dem es mir zun&auml;chst gro&szlig;e Anstrengung kostet zu erkennen, was es darstellen soll: Eine Fotografie, Asphalt, Federn&#8230; Erst nach Minuten kann ich es erkennen: Eine zermatschte Taube! Die Ged&auml;rme auf dem Boden verschmiert. Die Fl&uuml;gel liegen abgerissen, weg vom Rumpf, daneben. Ein kurzer Schauer l&auml;uft mir &uuml;ber den R&uuml;cken und der Ekel packt mich. Aber ich kann meinen Blick nicht abwenden und bleibe noch einige Momente vor diesem Bild stehen. Bei n&auml;herer Betrachtung entdecke ich eine gewisse  &Auml;sthetik daran. Es ist vielleicht die Farbkomposition, vielleicht die Bl&ouml;&szlig;e des toten Vogels, die mich fesselt. Es symbolisiert das Sterben des alten Ruhrgebiets, f&uuml;r das die Taube sonst stellvertretend steht, erkl&auml;rt der Werbefotograf Jan Schmitz, der das Foto im Rahmen des Projektes RuhrPost2010 gemacht hat. Bei solchen Motiven dient mir die Kamera als ein Distanzobjekt und ich sehe sie aus einer neuen Perspektive.</p>
<div id="attachment_42829" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/bild-011.jpg"><img class="size-medium wp-image-42829" title="Fotograf Jan Schmitz und seine morbide Kunst" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/bild-011-300x200.jpg" alt="Eine besondere Art der &Auml;sthetik stellt der K&uuml;nstler Jan Schmitz im Depot vor. (Foto: Nadja Bobrova)" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Eine besondere Art der &Auml;sthetik stellt der K&uuml;nstler Jan Schmitz im Depot vor. (Foto: Nadja Bobrova)</p></div>
<p><strong>Neue Sichtweisen</strong></p>
<p>Neue, kindliche Perspektiven begegnen mir auch in einer Zwei-Zimmer-Wohnung in der M&uuml;nsterstra&szlig;e. Eine junge Blondine &ouml;ffnet mir die T&uuml;r. Sie begr&uuml;&szlig;t mich herzlich, l&auml;dt hinein. Auf mich warten wei&szlig;e, kahle W&auml;nde, bedeckt mit Fotografie aller Art. Aber es f&uuml;hlt sich heimisch an. Die K&uuml;nstlerin Nina Ebbinghaus ist eine Fotografie-Studentin an der FH-Dortmund.&#8221;Meine Suppe ess´ ich nicht&#8221; hei&szlig;t eine f&uuml;nfteilige Serie ihrer Werke. Es geht um Lebensmittel, die Kinder nicht gern essen.  Die Studentin gestalte daraus kindliche Bilder auf Tellern und m&ouml;chte mit ihrer &#8220;Food-Kunst&#8221; gern das Bewusstsein f&uuml;r Ern&auml;hrung st&auml;rken. Ich schaue mir die Fotos genauer an: Leber. Spinat. Broccoli. Dabei kann sich auch einem Erwachsenen noch der Magen umdrehen.</p>
<p><strong>Abstrakte Kunst in Nordstadts Hinterhof</strong></p>
<p>Mich zieht es weiter in einen Hinterhof der Kielstra&szlig;e. Dort ist die K&uuml;nstlerloge. Etwas kalt ist es hier, aber umso w&auml;rmer empf&auml;ngt mich der junge K&uuml;nstler Johannes L&uuml;hrs. Mir stechen drei Bilder direkt hinter seiner Schulter ins Auge. Bei genauerem Hinsehen sind es drei Leinw&auml;nde mit h&auml;sslichen Grimassen. Gr&uuml;n, blau und braun dominieren die Bilder. Der K&uuml;nstler sieht meinen skeptischen Blick:&#8221;Diese Serie habe ich zusammen mit dem K&uuml;nstler Kai Fischer angefertigt. Wir haben es uns als ein Interaktion vorgestellt, kein Wort haben wir w&auml;hrenddessen gesprochen. Wir haben es einfach immer weiter vervollst&auml;ndigt.&#8221;</p>
<div id="attachment_42831" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/bild-027.jpg"><img class="size-medium wp-image-42831" title="&quot;Food&quot;-K&uuml;nstlerin Nina Ebbinghaus" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/bild-027-300x200.jpg" alt="Nina Ebbinghaus stellt kindliche Bilder aus Essenssachen, die Kinder nicht gerne essen dar. (Foto: Nadja Bobrova)" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Nina Ebbinghaus stellt kindliche Bilder aus Essenssachen, die Kinder nicht gerne essen dar. (foto: Nadja Bobrova)</p></div>
<p>Ich schaue mich weiter um und entdecke Zeichnungen. Bei Johannes L&uuml;hrs&#8217; Kunst geht es weniger um das Medium an sich, sondern um die Zerlegung in Einzelteile. So langsam komme ich dahinter, was die Bilder darstellen sollen. Gesichter, K&ouml;rperteile, Gegenst&auml;nde, bei allem versucht er die kleinsten Details auseinanderzunehmen und sie dann wieder zu einem neuen Gebilde zusammenzuf&uuml;gen. So entstehen dann Bilder, bei dessen Betrachtung man mal den Kopf neigt oder sich sogar ein wenig winden muss. Umso spannender ist dann dabei die Erkenntnis.</p>
<p>Johannes L&uuml;hrs ist m&uuml;de, das sehe ich ihm an. Seine leichten Augenringe verraten mir seinen Wunsch nach etwas Ruhe. F&uuml;nf Stunden Schlaf, die letzte Woche! Auch Kunst kann mal anstrengend sein, entschuldigt er sich und w&auml;hrend er das tut merke ich meine eigene M&uuml;digkeit. Auf dem Heimweg, wieder zur&uuml;ck in der Bahn, fange ich an dieses Stadtviertel zu verstehen. Die dreckigen Stra&szlig;en, die Autos, die Fu&szlig;balljungen einerseits und die K&uuml;nstler, die fern vom Rummel unter ihren Atelierfenstern ihre Werke schaffen andererseits zwei Parallelwelten, die so unterschiedlich sind, wie Himmel und Erde. Doch gerade das ist das Spannende an ihnen.</p>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/05/11/2010/ein-tag-irgendwo-zwischen-himmel-und-erde/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
	</channel>
</rss>

