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	<title>pflichtlektüre &#187; Nadia Marina Hapke</title>
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	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Wed, 23 May 2012 17:50:58 +0000</pubDate>
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		<title>Eine Weltreise mitten im Pott</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/23/04/2011/eine-weltreise-mitten-im-pott/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 Apr 2011 10:03:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nadia Marina Hapke</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Seit dem 8. April sind das Taj Mahal, die Pyramiden von Giseh und viele andere Weltkulturerben in Oberhausen zu bewundern. pflichtlekt&#252;re hat die neue Ausstellung im Gasometer besucht.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Ausstellung &#8220;Magische Orte - Natur- und Kulturmonumente der Welt&#8221; im Gasometer Oberhausen nimmt die Besucher mit auf eine Reise rund um den Globus. H&ouml;hepunkte sind nicht nur die Fotografien der UNESCO Weltkulturerben, sondern auch bewegende Geschichten dahinter.<br />
</strong></p>
<div id="attachment_57075" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/dsc_0040.jpg"><img class="size-medium wp-image-57075" title="Angelina und Daniel vor der Uhr aus Hiroshima" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/dsc_0040-300x200.jpg" alt="Angelina (19) und Daniel (2o) stehen vor der Uhr aus Hiroshima Foto: Nadia Hapke" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Angelina (19) und Daniel (2o) stehen vor der Uhr aus Hiroshima. Foto: Nadia Hapke</p></div>
<p>Vielf&auml;ltigkeit ist das, was diese Austellung so besonders macht. Eben darum, weil sie nicht nur die &#8220;Gro&szlig;en Monumente&#8221; zeigt, sondern auch weniger bekannte Orte und Gegenst&auml;nde ins Licht r&uuml;ckt. &#8220;Die Geschichte der Uhr hat mich besonders ber&uuml;hrt&#8221;, sagt der 20-J&auml;hrige Daniel, der mit seiner Freundin Angelina die Schulferien nutzt, um sich die Ausstellung im Gasometer anzuschauen. Die Uhr, von der Daniel spricht, geh&ouml;rte einer jungen Frau aus Hiroshima. Chiyoko Nakata ist dort aufgewachsen und war am 6. August 1945 zuhause, als die amerikanische Atombombe auf die Stadt fiel. Ihre Schwester, die tags zuvor in Sicherheit gebracht wurde, wollte Chiyoko einen Tag nach dem Ungl&uuml;ck Wasser bringen. Das einzige, was sie vorfand, waren die Asche ihrer Schwester und diese Uhr. &#8220;Es ist schon krass, wenn man &uuml;berlegt, was f&uuml;r eine traurige und tragische Geschichte hinter einer scheinbar normalen Armbanduhr steht&#8221;, sagt Daniel und schaut sich noch einmal die Fotografie an. Angelina nickt und f&uuml;gt hinzu &#8220;Es ist wirklich interessant, Orte und Geschichten kennen zu lernen, die man sonst nicht so wahrnimmt oder auch Orte, die man kennt, einmal in einem anderen Licht zu sehen.&#8221;</p>
<p><strong>Eine andere Welt</strong></p>
<div id="attachment_57080" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/dsc_0016.jpg"><img class="size-medium wp-image-57080" title="Die Golden Gate Bridge" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/dsc_0016-300x200.jpg" alt="Die Golden Gate Bridge aus einer anderen Perspektive. Foto: Nadia Hapke" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Die Golden Gate Bridge aus einer anderen Perspektive. Foto: Nadia Hapke</p></div>
<p>Orte im anderen Licht sehen, darum dreht sich alles in der Ausstellung, die die ber&uuml;hmten Monumente zeigt.Nur ein paar Schritte von der Uhr entfernt, h&auml;ngt ein etwa zwei Meter hohes Bild des Pariser Eiffelturms. Direkt daneben ist das Foto der Golden Gate Bridge in San Francisco. Im Hintergrund l&auml;uft leise Musik, die sehr gut zum schummerigen Licht in der runden Halle passt. Die Atmosph&auml;re im Gasometer ist au&szlig;ergew&ouml;hnlich und l&auml;sst die Kunstwerke noch besser zur Geltung kommen. Zwischen Stahltr&auml;gern laufen die Besucher von einem &uuml;berdimensionalen Bild zum n&auml;chsten.  Der Besucher f&uuml;hlt sich wie in einer anderen Welt, geht von einem Land ins n&auml;chste, ohne Grenzen &uuml;berschreiten zu m&uuml;ssen: nur zwei Meter neben dem Louvre, steht beispielsweise die ber&uuml;hmte chinesische Mauer. So gut wie alle Kontinente sind in der Ausstellung vertreten, sodass eine ganze Weltumrundung m&ouml;glich zu sein scheint. Der Besucher muss sich nur darauf einlassen und ausblenden, dass er sich gerade mitten im Pott befindet</p>
<p><strong>Erinnerungen an den Urlaub</strong></p>
<div id="attachment_57076" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/dsc_0056.jpg"><img class="size-medium wp-image-57076" title="Der goldene Fels in Birma" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/dsc_0056-300x200.jpg" alt="Der goldene Fels als beliebter Wallfahrtsort der Buddhisten. Foto: Nadia Hapke" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Der goldene Fels als beliebter Wallfahrtsort der Buddhisten. Foto: Nadia Hapke</p></div>
<p>F&uuml;r manche Besucher haben einzelne Bilder eine besondere Bedeutung. Die 61-j&auml;hrige Grundschullehrerin Eva aus Bochum schaut sich die Fotografie der Meteora-Kl&ouml;ster an und schwelgt mit ihrem Mann in Erinnerungen, sie waren bereits dort und haben die Kl&ouml;ster im Original gesehen. Im 11. Jahrhundert wurden sie von Einsiedlern auf hohen Felsen in Thessalien in Griechenland errichtet. Dort wollten mehrere M&ouml;nchsorden gottgef&auml;llig und in Einsamkeit nahe des Himmels leben. &#8220;Es ist sehr sch&ouml;n, Orte wieder zu sehen, an denen man schon mal war. Aber mindestens genauso sch&ouml;n und interessant ist es, dass man neue Orte entdeckt, von denen man noch nie vorher etwas geh&ouml;rt hat. Wie zum Beipiel von dem goldenen Felsen in Birma&#8221;, sagt Eva und schaut auf das Foto gegen&uuml;ber dem Klosterabbild. Eva und ihr Mann m&ouml;gen an der Ausstellung die Vielfalt, denn hier gibt es nicht nur die Bilder von Menschenhand erschaffenen Monumenten, sondern auch spektakul&auml;re Naturbilder.</p>
<p><strong>Die Natur-Kunstwerke</strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<div id="attachment_57077" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/dsc_0066.jpg"><img class="size-medium wp-image-57077 " title="Fotografien von Natur und Tieren" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/dsc_0066-300x200.jpg" alt="Naturfotografien kommen bei den Besuchern besonders gut an. Foto: Nadia Hapke" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Naturfotografien kommen bei den Besuchern besonders gut an. Foto: Nadia Hapke</p></div>
<p>Und die sind im Erdgeschoss des Gasometers zu finden. Hier steht die Natur im Vordergrund. Auf einem imposanten Bild sieht man eine Herde mit hunderten Gnus - und mittendrin stehen acht Zebras. Eine andere Fotografie zeigt den Regenwald, durch dessen Baumkronen sich die Sonne zielstrebig ihren Weg nach unten bahnt. Auch hier kann der Besucher sich vollkommen in den Bann der &#8220;Magischen Orte&#8221; ziehen lassen, die kleine Weltreise fortf&uuml;hren und so dem Alltag entfliehen. In rund zwei Stunden um die Welt: vor allem f&uuml;r sonst so besch&auml;ftigte Menschen mit Fernweh lohnt sich ein Besuch im Oberhausener Gasometer auf jeden Fall.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">ooosss</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">ooj++ss</span></p>
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<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong><span style="color: #ffffff;">Mehr zum Thema:</span></strong><strong></strong></p>
<p style="color: white;">Die Ausstellung &#8220;Magische Orte - Natur- und Kulturmonumente der Welt&#8221;  l&auml;uft noch bis zum 30. Dezember 2011.</p>
<p style="color: white;">&Ouml;ffnungszeiten: Dienstags bis Sonntags 10 bis 18 Uhr.</p>
<p style="color: white;">Eintrittspreise: 8 Euro f&uuml;r Erwachsene, 5 Euro f&uuml;r  Studenten.</p>
<p style="color: white;"><strong>Web:</strong> <a href="http://www.gasometer.de/de_DE/index.php" target="_blank">Gasometer Oberhausen</a><strong><br />
</strong></p>
</div>
<p><strong><br />
</strong></p>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Weg mit dem Speck!</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/08/03/2011/weg-mit-dem-speck/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/08/03/2011/weg-mit-dem-speck/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 17:06:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nadia Marina Hapke</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Kalorien]]></category>

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		<category><![CDATA[Schokolade]]></category>

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		<category><![CDATA[Winterspeck]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich freuen wir uns alle auf den Fr&#252;hling, aber es gibt da ein kleines Problem: der Winterspeck. Die pflichtlekt&#252;re gibt Tipps f&#252;r die Bikini-Figur.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der innere Schweinehund ist ein ganz sch&ouml;n tr&auml;ger Kerl. Und damit sehr &uuml;berzeugend. Sport machen ist auch viel zu anstrengend. Doch ein Blick in den Spiegel  bringt es ans Licht: &uuml;berfl&uuml;ssige Pfunde! &Uuml;berall! Am Bauch, an der H&uuml;fte, an den Beinen und am Po. Der Winter hat seine Spuren hinterlassen. Von Bikini- bzw. Badehosenfigur kann keine Rede mehr sein. Also muss der Speck wieder weg und das am besten bis gestern. Aber wie geht das ohne viel Anstrengung und ohne hohe Kosten f&uuml;r Fitnessstudio und Co? Hier ist der pflichtlekt&uuml;re Abnehm-Guide:</strong></p>
<p><strong>1. B&uuml;cher zur&uuml;ck zur Bib bringen</strong></p>
<div id="attachment_53067" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-53067" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/bucherstapel-300x198.jpg" alt="Die B&uuml;cher stapeln sich Foto: Benjamin Klack / pixelio.de" width="300" height="198" /><p class="wp-caption-text">Die B&uuml;cher stapeln sich - bringe sie einzeln zur&uuml;ck! Foto: pixelio.de / Benjamin Klack</p></div>
<p>Gerade mit der Hausarbeit fertig, greifst du zufrieden zu einem Schokoriegel - die Belohnung hast du dir verdient. W&auml;hrend du gen&uuml;sslich rein bei&szlig;t, f&auml;llt dein Blick auf die Berge von B&uuml;chern, die du aus der Uni-Bibliothek ausgeliehen hast.</p>
<p>Endlich k&ouml;nnen sie wieder abgegeben werden. Das ist doch die perfekte Gelegenheit, den Schokoriegel und alles andere, was du in den letzten Wochen zu viel gegessen hast, wieder loszuwerden.</p>
<p>Wie? Ganz einfach. Du bringst jedes Buch einzeln weg. Und daf&uuml;r f&auml;hrst du nicht etwa mit dem Bus, der Bahn oder dem Auto. Nein! Du gehst zu Fu&szlig; oder f&auml;hrst mit dem Fahrrad. Je weiter du von der Uni weg wohnst desto effektiver ist es. Nehmen wir an, du hast sieben B&uuml;cher zuhause und wohnst f&uuml;nf Kilometer von der Uni entfernt. Das hie&szlig;e sieben mal hin und sieben mal zur&uuml;ck, also 5 Kilometer X 7 B&uuml;cher X 2 Wege, das macht 70 Kilometer.</p>
<p>L&auml;ufst du mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von acht Kilometer pro Stunde verbrauchst du 1845 Kalorien, sagt der Kalorienrechner im Internet. Nimmst du das Fahrrad und f&auml;hrst 18 Kilometer pro Stunde geht es sogar 2502 Kalorien an den Kragen. Und Zeit hast du ja jetzt auch, die Hausarbeit ist schlie&szlig;lich fertig. Hier kommt noch ein Tipp f&uuml;r Fortgeschrittene: Wer dabei noch was f&uuml;r seine Haltung und Konzentration machen m&ouml;chte, der kann das  Buch den ganzen Weg &uuml;ber auf dem Kopf balancieren.</p>
<p><strong>2. Endlich den Schwarm ansprechen</strong></p>
<div id="attachment_53088" class="wp-caption alignright" style="width: 211px"><strong></strong><strong><img class="size-medium wp-image-53088" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/treppeca2zu3-201x300.jpg" alt="Mach dich auf den Weg in den f&uuml;nften Stock Foto: Melanie Br&ouml;cker" width="201" height="300" /></strong><p class="wp-caption-text">Mach dich auf den Weg in den f&uuml;nften Stock! Foto: Melanie Br&ouml;cker</p></div>
<p>Du hast schon seit l&auml;ngerem ein Auge auf den s&uuml;&szlig;en Nachbarn im f&uuml;nften Stock geworfen, hast dich aber nicht getraut, ihn anzusprechen? Das muss sich &auml;ndern. Schlie&szlig;lich gibt es in eurem Haus keinen Aufzug und du wohnst Parterre. Treppen steigen ist angesagt.</p>
<p>Triff ihn doch einfach mal &#8220;zuf&auml;llig&#8221; im Hausflur und beginn ein Gespr&auml;ch. Dann k&ouml;nnt ihr euch zum Kochen verabreden - nat&uuml;rlich bei ihm: wegen der Treppen. Und wenn ihr euch auf Anhieb richtig gut versteht, umso besser: Dann wirst du ihn &ouml;fter besuchen und die Treppen erklimmen m&uuml;ssen.</p>
<p>Treppen steigen ist sehr gut f&uuml;r den Po und die Oberschenkel. Falls dein Traumprinz sich doch als Frosch entpuppt und du keinen Wert auf weiteren Kontakt mehr legst, gibt es einen Plan B: Putz einmal die Woche das komplette Treppenhaus - vom Erdgeschoss bis hoch unter das Dach.</p>
<p>Wenn du es geschickt anstellst, kannst du dabei sogar noch ein bisschen Geld verdienen. Da jeder Mieter f&uuml;r seine Etage verantwortlich ist, frag deine Nachbarn doch mal, ob du ihnen die Arbeit f&uuml;r ein wenig Entgelt abnehmen kannst. Davon kannst du dir die neueste Fitness- und Ern&auml;hrungszeitschrift kaufen.</p>
<p><strong>3. Bring Ordnung in dein Zuhause</strong></p>
<div id="attachment_53070" class="wp-caption alignleft" style="width: 212px"><img class="size-medium wp-image-53070" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/putzteufel1-202x300.jpg" alt="Der Fr&uuml;hjahrsputz steht an Foto: BirgitH / pixelio.de" width="202" height="300" /><p class="wp-caption-text">Der Fr&uuml;hjahrsputz steht an! Foto: pixelio.de / BirgitH</p></div>
<p>Apropos Putzen. Wann hast du eigentlich das letzte Mal deine Wohnung sauber gemacht? Du kannst dich nicht mehr dran erinnern? Dann wird es wieder Zeit. Und diesmal steht ein richtiger Fr&uuml;hjahrsputz an - nicht nur einmal kurz feucht durchwischen. Als erstes werden alle Schr&auml;nke, Regale, das Bett und was sonst noch in deiner Wohnung steht verschoben und in allen kleinsten Ecken Staub gesaugt und feucht gewischt.</p>
<p>Dann wird alles wieder zur&uuml;ck gestellt und du kannst dich um den Rest k&uuml;mmern. Fegen, saugen, wischen ist die Devise. Wenn der Boden erstmal blitzt und blinkt, sind die Staubf&auml;nger dran: Elektroger&auml;te, CD&#8217;s, das B&uuml;cherregal: alles muss einzeln abgestaubt werden.</p>
<p>Das Badezimmer und die K&uuml;che d&uuml;rfen nat&uuml;rlich auch nicht vergessen werden. Wenn du schon mal dabei bist, kannst du auch gleich den K&uuml;hlschrank abtauen und sauber machen. Und das wichtigste: miste ihn aus. Alles was nach Schokolade, Pudding oder fettiger Leberwurst aussieht, kann weg. Und falls du es nicht wegschmei&szlig;en willst, schenke es einfach deinem Mitbewohner. Dar&uuml;ber freuen sich direkt zwei: dein Mitbewohner und deine H&uuml;fte.</p>
<p><strong>4. Treibe Sport beim Lernen<br />
</strong></p>
<div id="attachment_53068" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-53068" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/liegestutze-300x200.jpg" alt="Mache Sport beim Lernen Foto: Melanie Br&ouml;cker" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Mache Sport beim Lernen! Foto: Melanie Br&ouml;cker</p></div>
<p>Zugegeben, die oberen Punkte sind alle relativ zeitaufw&auml;ndig. Aber jetzt kommt der ultimative Tipp f&uuml;r alle, die noch f&uuml;r Klausuren lernen oder Modulabschlusspr&uuml;fungen am Ende der Semesterferien schreiben: Man sagt, Bewegung kurbelt die Gehirnzellen an, also mach doch zwischendurch einfach mal ein paar Liegest&uuml;tze und Kniebeugen. Du kannst dabei ja weiterlernen, erz&auml;hle dir dabei den Stoff, den du bisher drauf hast.</p>
<p>Wiederhole das Prozedere ein paar Mal, bis es sich zur Gewohnheit entwickelt hat. Dann kannst du gar nicht mehr lernen, ohne dich dabei sportlich zu bet&auml;tigen. Falls dir Kniebeugen und Liegest&uuml;tze nicht zusagen - Aerobic passt auch wunderbar zum Lernen. Wenn du dabei ein bisschen aus der Puste ger&auml;tst: macht nichts, du kannst dir den Lernstoff ja auch noch in Gedanken weiter erz&auml;hlen.</p>
<p><strong>5. Schokolade ist b&ouml;se</strong></p>
<div id="attachment_53071" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-53071" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/schokolade-300x206.jpg" alt="Lass dich nicht verf&uuml;hren (Foto: Zarni / pixelio.de)" width="300" height="206" /><p class="wp-caption-text">Lass dich nicht verf&uuml;hren! Foto: pixelio.de / Zarni, Teaserbild: pixelio.de / Maria Lanznaster</p></div>
<p>G&ouml;nn dir mal eine Pause vom lernen und gehe einkaufen. Aber immer nur wirklich die Lebensmittel, die du f&uuml;r deine n&auml;chste Mahlzeit brauchst. Das hei&szlig;t: keine Hamsterk&auml;ufe mehr. Dann musst du auch nicht so viel auf einmal schleppen. Das w&auml;re zwar ein gutes Krafttraining, aber die Ausdauer und Fettverbrennung ist im Moment wichtiger. Was ist da besser, als zwei Mal t&auml;glich Bewegung Richtung Supermarkt?</p>
<p>Aber bleibe stark, in jedem Supermarkt lauern Gefahren. Vermeide die S&uuml;&szlig;igkeiten-Abteilung. Halte dich am besten &uuml;berwiegend in der Obst- und Gem&uuml;se-Abteilung auf und vermeide jeglichen Blickkontakt zu Pudding, Schokolade und Keksen. Haben sie deine Aufmerksamkeit einmal erweckt, ist es schwierig, ihnen zu widerstehen. Die S&uuml;&szlig;igkeiten haben es einfach drauf, jeden noch so starken Willen zu brechen.</p>
<div class="additionallinks"><strong><span style="color: #ffffff;">Mehr zum Thema</span></strong><span style="color: #ffffff;"><br />
<span style="color: #3366ff;">.</span><br />
pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/30/12/2010/sind-gute-vorsaetze-sinnvoll/">Das Duell: Sind gute Vors&auml;tze sinnvoll?<br />
</a><span style="color: #3366ff;">.</span><a href="http://www.pflichtlektuere.com/30/12/2010/sind-gute-vorsaetze-sinnvoll/"></a></span></div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Einfach ph&#228;nomenal&#8221;: Duisburg f&#228;hrt nach Berlin</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/02/03/2011/einfach-phaenomenal/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/02/03/2011/einfach-phaenomenal/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Mar 2011 18:43:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nadia Marina Hapke</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Duisburg]]></category>

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		<category><![CDATA[Koch]]></category>

		<category><![CDATA[MSV]]></category>

		<category><![CDATA[MSV Duisburg]]></category>

		<category><![CDATA[Pokalfinale]]></category>

		<category><![CDATA[Sasic]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Fu&#223;ballverein bringt neues Leben in eine Stadt, die in letzter Zeit wenig zu lachen hatte. In Duisburg dominierte lange das Loveparade-Ungl&#252;ck - jetzt steht der MSV im Pokalfinale.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin&#8221;, ert&ouml;nte es am Dienstagabend in der MSV-Arena in Duisburg. Um zwanzig nach zehn kam der erl&ouml;sende Abpfiff f&uuml;r die 31.500 MSV Fans in der ausverkauften Arena: Die Zebras stehen nach einem 2:1-Sieg gegen den Zweitligakonkurrenten Energie Cottbus im Finale des DFB-Pokals. Zum ersten Mal seit 13 Jahren. Die Euphorie in der Stadt ist riesig und alle feiern ihren Verein. Vor der Saison sah es gar nicht danach aus.</strong></p>
<div id="attachment_52984" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/msv_pils.jpg"><img class="size-medium wp-image-52984" title="msv_pils" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/msv_pils-300x200.jpg" alt="Foto: Nadia Hapke" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Pils und Stadionwurst: Die MSV-Fans lie&szlig;en es sich gut gehen. Foto: Nadia Hapke, Teaserbild: pixelio.de / Lars Paege</p></div>
<p>Es ist viertel nach sechs. In f&uuml;nfzehn Minuten werden die Stadiontore ge&ouml;ffnet. Vor den Eing&auml;ngen haben sich schon lange Schlangen gebildet. &#8220;Ich bin so aufgeregt. Ich konnte heute kaum etwas essen&#8221;, sagt ein Fan in voller Montur zu seinem Kumpel. Mindestens vier wei&szlig;-blaue Schals h&auml;ngen um seine H&uuml;fte und er tr&auml;gt ein MSV-Trikot. So stellt man sich den typischen Fan vor, der zu jedem Spiel seines Vereins f&auml;hrt, egal ob zuhause oder ausw&auml;rts.</p>
<p>Die anderen in der Schlange wirken auch nicht so gelassen wie sonst, sie lachen und unterhalten sich &uuml;ber das Spiel, einige tr&auml;umen schon von Europa. &#8220;Wenn wir heute gewinnen und im Finale gegen Bayern spielen, dann sind wir in der n&auml;chsten Saison sicher in der Europa League&#8221;, sagt ein Vater zu seiner Tochter. &#8220;Wenn die Bayern sich in der Liga f&uuml;r die Champions League qualifizieren, m&uuml;ssen wir das Finale noch nicht einmal gewinnen, um international spielen zu k&ouml;nnen&#8221;, sagt er und strahlt.</p>
<div id="attachment_52981" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/msv_daniel.jpg"><img class="size-medium wp-image-52981" title="msv_daniel" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/msv_daniel-200x300.jpg" alt="Foto: Nadia Hapke" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Daniel hatte nicht besonders viel Hunger - er wartete blo&szlig; auf seine Freunde. Foto: Nadia Hapke</p></div>
<p><strong>&#8220;Heute ist alles noch eine Spur wichtiger&#8221;</strong></p>
<p>Endlich ist es halb sieben: die Fans str&ouml;men ins Stadion. Jeder will der erste sein, um den besten Platz auf der Nordtrib&uuml;ne zu bekommen. Innerhalb von f&uuml;nfzehn Minuten ist der komplette Stehplatzbereich ausgef&uuml;llt. Wer jetzt noch kommt, muss sich durchk&auml;mpfen, um das Spielfeld sehen zu k&ouml;nnen. Auch die Sitzpl&auml;tze f&uuml;llen sich langsam. Schnell werden noch die obligatorischen Bratw&uuml;rste gegessen und dann geht es sofort auf die Trib&uuml;ne.</p>
<p>Der 25-j&auml;hrige Daniel wartet mit drei W&uuml;rstchen in der Hand auf seine Freunde, die gerade in der Getr&auml;nkeschlange stehen: &#8220;Eigentlich ist jedes Spiel des MSV besonders, aber heute ist alles noch mal eine Spur wichtiger und toller. Die Euphorie in der Stadt ist riesengro&szlig; und ich freu mich, dass das Stadion endlich wieder ausverkauft ist&#8221;, sagt er und h&auml;lt nach seinen Freunden Ausschau, die immer noch auf ihr Bier warten.</p>
<p>Es ist Ausnahmezustand in der Arena. Das letzte Mal, dass das Stadion ausverkauft war, ist drei Jahre her. Damals spielte der MSV noch in der ersten Liga gegen Bayern M&uuml;nchen. Seitdem ist viel passiert. 2007/2008 stiegen die Zebras ab. In den letzten beiden Jahren hatten die Fans nicht so viel zu feiern. Die Mannschaft spielte zwar immer in der oberen Tabellenh&auml;lfte mit, aber die spielerische Leistung war doch eher durchwachsen.</p>
<p><strong>Erfrischender Offensivfu&szlig;ball statt Abstiegskampf</strong></p>
<p>Vor dieser Saison gab es einen Umbruch im Verein und in der Mannschaft. Aufgrund finanzieller Probleme und Auflagen der Deutschen Fu&szlig;ball-Liga musste Geld eingespart werden. Junge Talente wurden verpflichtet, die noch keinen Namen in der Fu&szlig;ballwelt hatten und somit wenig kosteten. Die Fans beobachteten diese Entwicklung mit gemischten Gef&uuml;hlen. Die meisten rechneten mit Abstiegskampf pur. Stattdessen &uuml;berraschte der MSV mit erfrischendem und sch&ouml;nem Offensivfu&szlig;ball.</p>
<p>Die jungen Wilden, die Trainer Milan Sasic entdeckt und aufgebaut hatte, entpuppten sich als K&auml;mpfer, die mit viel Herzblut f&uuml;r ihren Verein rackerten und rannten. Pl&ouml;tzlich war nicht mehr vom Abstiegkampf die Rede, sondern vom m&ouml;glichen Aufstieg. Junge Spieler wie der vom BVB ausgeliehene Julian Koch oder der quirlige Olcay Sahan entwickelten sich zu F&uuml;hrungsspielern und stehen f&uuml;r Siegeswillen und Kampf, wie die Fans ihn seit Jahren nicht mehr in dieser Art gesehen haben.</p>
<div id="attachment_52982" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/msv_hans-peter.jpg"><img class="size-medium wp-image-52982 " title="msv_hans-peter" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/msv_hans-peter-300x200.jpg" alt="msv_hans-peter" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Die Euphorie ins Gesicht geschrieben: Zebra-Anh&auml;nger Hans Peter. Foto: Nadia Hapke</p></div>
<p>Schon Tage vor dem &#8220;gro&szlig;en Spiel&#8221; gab es in der Stadt kaum ein anderes Thema. Die Euphorie ist auch auf den 53-j&auml;hrigen Hans Peter &uuml;bergesprungen: &#8220;In den letzten Tagen wurde das Fieber immer gr&ouml;&szlig;er. Heute ist es endlich soweit und wir hoffen alle, dass der MSV mal wieder ins Finale einzieht.&#8221; Hans Peter ist froh, dass er Karten f&uuml;r die Partie bekommen hat. Im Handumdrehen war das Stadion ausverkauft. Stehplatzkarten im Wert von neun Euro wurden im Internet f&uuml;r 76 weiterverkauft.</p>
<p>F&uuml;r MSV-Fans lohnte sich der Kauf. Die Stimmung im Stadion war einzigartig. Uwe aus Moers war nach dem Spiel begeistert: &#8220;Die Mannschaftsleistung war super, sie haben gek&auml;mpft wie die L&ouml;wen. Die Stimmung im Stadion war einfach unbeschreiblich, das habe ich seit Jahren nicht mehr erlebt, einfach ph&auml;nomenal. Die Mannschaft hat es verdient, ins Finale zu kommen, auch wenn sie am Ende Gl&uuml;ck gehabt hat.&#8221;</p>
<p><strong>Letztes MSV-Pokalfinale vor 13 Jahren</strong></p>
<p>Die Mannschaft feierte noch lange nach dem Spiel mit ihren Fans. Vor der Nordkurve wurde getanzt und gesungen. Von den R&auml;ngen ert&ouml;nte immer wieder &#8220;Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin&#8221;. Die obligatorische Bierdusche f&uuml;r den Trainer und den Torsch&uuml;tzen Maierhofer w&auml;hrend der Fernsehinterviews durften nat&uuml;rlich auch nicht fehlen.</p>
<p>Duisburg feierte, als sei es bereits Pokalsieger. Der Wunschgegner f&uuml;r das Finale ist f&uuml;r die meisten Fans der FC Bayern M&uuml;nchen. Mit dem hat der MSV noch eine Rechnung offen. Im letzten Pokalfinale mit Duisburger Beteiligung 1998 f&uuml;hrten die Zebras zur Pause verdient mit 1:0 durch einen Treffer von Bachirou Salou.</p>
<div id="attachment_52983" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/msv_nordkurve.jpg"><img class="size-medium wp-image-52983" title="msv_nordkurve" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/msv_nordkurve-300x200.jpg" alt="Foto: Nadia Hapke" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Volles Haus: Die Duisburger Nordkurve in der MSV-Arena. Foto: Nadia Hapke</p></div>
<p>Dieser war der beste Mann auf dem Platz, bis er von Michael Tarnat derbe gefoult wurde und verletzt ausgewechselt werden musste. Danach drehten die Bayern das Spiel und gewannen mit 2:1. Auch die beiden anderen Finalteilnahmen 1966 und 1975 konnte der MSV nicht f&uuml;r sich entscheiden. Vielleicht wird es ja am 21. Mai was mit dem ersten Pokaltitel in der Vereinsgeschichte. Egal, ob es gegen die Bayern oder gegen Schalke geht. Und selbst wenn der MSV nicht gewinnt - f&uuml;r die Fans ist das Jahr 2011 schon jetzt ein ganz Besonderes.</p>


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