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	<title>pflichtlektüre &#187; Mira Fricke</title>
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	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Wed, 23 May 2012 17:50:58 +0000</pubDate>
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		<title>Wissenswert - Der B&#246;rsengang</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/18/05/2012/wissenswert-der-boersengang/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 17:53:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mira Fricke</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Wissenswert]]></category>

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		<category><![CDATA[Bookbuilding]]></category>

		<category><![CDATA[Facebook]]></category>

		<category><![CDATA[Zeichnung]]></category>

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		<description><![CDATA[Facebook geht an die B&#246;rse und hat kurz vorher noch einmal die Aktienpreise angehoben. Wir erkl&#228;ren, wie der B&#246;rsengang funktioniert und wie sich der Aktienpreis ermittelt.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_74616" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><strong><img class="size-full wp-image-74616 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/entwurf1-neu2.jpg" alt="Foto: flickr.com/Karen Roe, Rafael Robles L, Lars Kasper, NASA Goddard Photo and Video; Montage: Marc Patzwald, Teaserfoto: flickr.com/poniblog" width="600" height="200" /></strong><p class="wp-caption-text">Foto: flickr.com/Karen Roe, Rafael Robles L, Lars Kasper, NASA Goddard Photo and Video; Montage: Marc Patzwald</p></div>
<p><strong>Mit Spannung wird seit Monaten der B&ouml;rsengang von Facebook erwartet. Seit heute k&ouml;nnen die Aktien an der NASDAQ in den USA gehandelt werden. Wie der B&ouml;rsengang eines Unternehmens vorbereitet wird, was es mit &#8220;Road-Shows&#8221; und &#8220;Bookbuilding&#8221; auf sich hat und was von der Facebook-Aktie in Zukunft zu erwarten ist, erfahrt ihr hier.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Entscheidet sich ein Unternehmen an die B&ouml;rse zu gehen, bietet es Firmenanteile in Form von Aktien zum Verkauf an. Das bedeutet, externe Interessenten k&ouml;nnen durch den Kauf von Aktien in das Unternehmen investieren. Damit gewinnen sie auch ein gewisses Mitspracherecht. Von diesem machen sie bei der Wahl des Aufsichtsrates Gebrauch. Tats&auml;chliche Entscheidungen k&ouml;nnen die meisten Aktion&auml;re nicht treffen, daf&uuml;r ist ihr Anteil an der Firma zu gering.</p>
<p>Das Unternehmen hat durch einen B&ouml;rsengang mehr Kapital zur Verf&uuml;gung und kann mit neuen Projekten seinen Umsatz steigern. Das wiederum erh&ouml;ht den Wert der Aktien und die Aktion&auml;re k&ouml;nnen sie mit Gewinn verkaufen.</p>
<p><strong>Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis</strong></p>
<div id="attachment_97605" class="wp-caption alignright" style="width: 266px"><img class="size-full wp-image-97605    " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/kurs_gerd-altmann_shapes_allsilhouettescom_pixeliode.jpg" alt="kurs_gerd-altmann_shapes_allsilhouettescom_pixeliode" width="256" height="181" /><p class="wp-caption-text">Um Gewinn beim Verkauf zu machen, d&uuml;rfen Aktion&auml;re nicht den Wert-H&ouml;hepunkt ihrer Papiere verpassen. Bild: Gerd Altmann/allsilhouettes.com by pixelio.de,Teaserfoto: Thorben Wengert by pixelio.de</p></div>
<p>Aktien werden an den B&ouml;rsen nach dem Angebot- und Nachfrage-Prinzip gehandelt. Das hei&szlig;t, der Preis einer Aktie und damit der B&ouml;rsenkurs ist der Betrag, zu dem Verk&auml;ufer bereit sind ihre Aktien abzugeben und K&auml;ufer bereit sind, sie zu erwerben. Das Gesch&auml;ft wird von einem Makler abgewickelt. Makler kann zum Beispiel die Bank sein, bei der man sein Konto hat.</p>
<p>Bevor Aktien das erste Mal &ouml;ffentlich an den B&ouml;rsen gehandelt werden k&ouml;nnen, muss der B&ouml;rsengang durch bestimmte Schritte vorbereitet werden. Dabei wird auch der Startpreis einer Aktie ermittelt, daf&uuml;r ist der Erfolg des Unternehmens ausschlaggebend.</p>
<p><strong>Pre-Marketing</strong></p>
<p>Zu Beginn des B&ouml;rsengangs steht die sogenannte Pre-Marketing-Phase. Diese beginnt mit der Vorlage eines Businessplans bei der Bank, oder den Banken, die den B&ouml;rsengang begleiten sollen. Diese nennt man Konsortialbanken. Der Plan beschreibt die aktuelle Finanzsituation des Unternehmens und die voraussichtliche Entwicklung in den kommenden Jahren. Die Konsortialbanken pr&uuml;fen das Unternehmen auf seine &#8220;B&ouml;rsentauglichkeit&#8221;, indem sie sich die Ums&auml;tze der letzten Jahre anschauen. Zudem wird gepr&uuml;ft, ob das Unternehmen Pl&auml;ne hat, die in Zukunft den Umsatz steigern k&ouml;nnten. Zum Schluss geben sie eine Empfehlungen ab, wie viele Aktien angeboten werden sollten und zu welchem Preis.</p>
<p>Anschlie&szlig;end beantragen die Konsortialbanken bei einer ausgew&auml;hlten B&ouml;rse die B&ouml;rsenzulassung. Meist wird eine gro&szlig;e B&ouml;rse im Land des Unternehmenssitzes gew&auml;hlt. Im Fall von Facebook ist das die NASDAQ in New York.</p>
<p><strong>Bookbuilding</strong></p>
<p>Zeitgleich erstellen die Konsortialbanken Analysen, die &uuml;ber das sp&auml;tere Marktpotenzial des Unternehmens genaueren Aufschluss geben sollen. Diese Analysen und der Businessplan werden dann genutzt, um in der folgenden Bookbuilding-Phase das Interesse von Investoren zu wecken. In der Bookbuilding- Phase werden Pr&auml;sentationen f&uuml;r m&ouml;gliche Investoren organisiert, um ihnen das Unternehmen und dessen Potenzial &#8220;schmackhaft&#8221; zu machen. Hierbei spricht man von Road-Shows. Zum Abschluss der Bookbuilding-Phase wird die Preisspanne bekannt gegeben, zu der man eine Aktie erwerben kann. Bei Facebook waren das urspr&uuml;nglich 28 bis 35 Dollar. Diese Woche wurde die Preisspanne jedoch auf 34 bis 38 Dollar erh&ouml;ht, da es zu einer so genannten &Uuml;berzeichnung kam.</p>
<p>Das kommt vor, wenn es mehr Kaufinteressenten gibt, die Aktien &#8220;zeichnen&#8221; - also vorbestellen - wollen, als das Unternehmen &uuml;berhaupt auf den Markt bringen will. Genau das ist im Fall von Facebook geschehen. Das Unternehmen kann nun die Preisspanne f&uuml;r seine Aktien noch einmal erh&ouml;hen, um der &Uuml;berzeichnung entgegen zu wirken. Rechnet man nun den Wert aller Aktien zusammen, ergibt sich damit eine Summe von 104 Milliarden Dollar f&uuml;r alle Facebook-Aktien.</p>
<p><strong>Die B&uuml;cher sind geschlossen</strong></p>
<p>Sind alle Aktien gezeichnet, schlie&szlig;en die Konsortialbanken ihre B&uuml;cher und teilen den jeweiligen Investoren ihr Aktienpaket zu. Dies geschieht meist ein bis zwei Tage vor dem endg&uuml;ltigen Gang an die B&ouml;rse. Der erste Kurs, mit dem die Aktie an der B&ouml;rse er&ouml;ffnen wird, steht nun fest. Ab dem Tag, an dem die Aktien &ouml;ffentlich an der B&ouml;rse gehandelt werden, kann sich ihr Preis &auml;ndern. Das Unternehmen hat nun keinen direkten Einfluss mehr auf den Preis.</p>
<p>H&auml;ufig kommt es vor, dass der Aktienpreis am ersten Tag an der B&ouml;rse sprunghaft nach oben geht. Die Investoren, die es geschafft haben, vorher von den Konsortialbanken ein Paket zu erwerben, machen damit innerhalb von einem Tag enorme Gewinne. Genau dieser Effekt wird auch bei Facebook-Aktien erwartet. Dementsprechend hoch waren die Anfragen bei den Konsortialbanken.</p>
<div id="attachment_97606" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><img class="size-full wp-image-97606   " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/wallstreet_rainer-sturm_pixeliode.jpg" alt="Bild: Rainer Sturm by pixelio.de" width="180" height="240" /><p class="wp-caption-text">Die NASDAQ hat an der Wall Street ihren Sitz. Bild: Rainer Sturm by pixelio.de</p></div>
<p>F&uuml;r private Anleger au&szlig;erhalb von den USA war es nicht m&ouml;glich ein Facebook-Aktienpaket von einer Konsortialbank zu erwerben. Sie k&ouml;nnen erst ein bis zwei Tage nach der Er&ouml;ffnung an der NASDAQ Aktien kaufen. Dann sind diese auch an anderen B&ouml;rsen, wie beispielsweise der in Frankfurt, &uuml;ber einen deutschen Makler zu erhalten.</p>
<p><strong>Keine guten Prognosen f&uuml;r Facebook</strong></p>
<p>Ob Facebook die hohen Erwartungen erf&uuml;llen kann und der Aktienkurs auch langfristig hoch bleiben wird, ist fraglich. Das Unternehmen m&uuml;sste dann in den n&auml;chsten Jahren dauerhaft seinen Umsatz zu 100 Prozent steigern. Das bedeutet, sie m&uuml;ssten jedes Jahr doppelt so viel Geld einnehmen, wie das Jahr davor. Schon vergangenes Jahr ist das allerdings nicht gelungen. 2011 ereichte Facebook nur eine Steigerung von knapp &uuml;ber 50 Prozent. F&uuml;r ein normales Unternehmen w&auml;re das enorm, doch bei Facebook sind, aufgrund des sprunghaften Wachstums der letzten Jahre, die Erwartungen sehr hoch.</p>
<p>Verm&ouml;gensverwalter Dr. Jens Ehrhardt riet gegen&uuml;ber der ARD vom Kauf der Facebook-Aktie ab. Er bewertet das Chance-Risiko-Verh&auml;ltnis als sehr ung&uuml;nstig. Bedeutet: Das Risiko, Geld durch sinkende Kurse zu verlieren sei h&ouml;her, als welches zu gewinnen. Auch der erfahrene Investor Warren Buffett sieht Facebook nicht als solide Geldanlage, sondern eher als eine &#8220;Mode-Aktie&#8221;, die er schlecht bewerten k&ouml;nne.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_610850" target="_blank">ARD B&ouml;rse: Facebook Aktie startet bei 43 Dollar</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/12/05/2012/wissenswert-das-urheberrecht/">Wissenswert - Das Urheberrecht</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/04/05/2012/wissenswert-karl-ludwig-nessler-erfinder-der-dauerwelle/">Wissenswert - Der Erfinder der Dauerwelle</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/27/04/2012/wissenswert-atommuell-endlager/">Wissenswert - Atomm&uuml;ll-Endlager</a></p>
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Party-Termine f&#252;rs Sommersemester</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/03/04/2012/party-termine-fuers-sommersemester/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/03/04/2012/party-termine-fuers-sommersemester/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 07:56:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mira Fricke</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

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		<category><![CDATA[Essen]]></category>

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		<category><![CDATA[im freizeitrausch]]></category>

		<category><![CDATA[BigBang Party]]></category>

		<category><![CDATA[Grillparty]]></category>

		<category><![CDATA[Openair]]></category>

		<category><![CDATA[Party]]></category>

		<category><![CDATA[Semesterstart]]></category>

		<category><![CDATA[Sommersemester]]></category>

		<category><![CDATA[Sportlerparty]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Termine solltet ihr in diesem Sommersemester auf keinen Fall verpassen. Alle Termine findet ihr hier im &#220;berblick.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer studieren will, muss auch feiern k&ouml;nnen.  Das gilt im Sommersemester noch mehr als ohnehin schon. Neben den &uuml;blichen Semesterstartpartys, locken besonders die Open-Air-Feten alle Feierw&uuml;tigen aus ihren K&auml;mmerlein.</strong> <strong>Termine, die man sich jetzt schon in den Kalender schreiben sollte, hier f&uuml;r euch im &Uuml;berblick.</strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>1. Was: Semesterstartparty der RUB</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p style="text-align: left;">Wo: Zeche Bochum</p>
<div id="attachment_90896" class="wp-caption alignright" style="width: 157px"><img class="size-full wp-image-90896 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/blitzbangers.jpg" alt="Bild:Daddy Blatzheim" width="147" height="147" /><p class="wp-caption-text">Bild:Daddy Blatzheim</p></div>
<p style="text-align: left;">Wann: Dienstag 3.4.2012, 21 Uhr</p>
<p style="text-align: left;">Bis Mitternacht gibt&#8217;s Bier f&uuml;r 1,50€</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;"><strong>2. Was: Blitzbangers</strong></p>
<p style="text-align: left;">Wo: Daddy Blatzheim</p>
<p style="text-align: left;">Wann: Donnerstag 5.4.2012, 21-23 Uhr</p>
<p style="text-align: left;">120 Minuten Kultparty mit elektronischer Musik. AK: 4€</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;"><strong>3. Was: Studentenparty</strong></p>
<p style="text-align: left;">Wo: Silent Sinners</p>
<div id="attachment_90897" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-90897 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/turntables_julien-christ_pixeliode-250x250.jpg" alt="Bild: Julien Christ pixelio.de" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Bild: Julien Christ pixelio.de</p></div>
<p style="text-align: left;">Wann: ab Donnerstag 12.4.2012  w&ouml;chentlich um 22 Uhr</p>
<p style="text-align: left;">Mit Studi-Ausweis Eintritt frei. DJ Stefan M&ouml;rken (Eurodance)</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;"><strong>4. Was: Spielwiese</strong></p>
<p style="text-align: left;">Wo: Mensa Geb&auml;ude TU Dortmund</p>
<p style="text-align: left;">Wann: Mittwoch 16. Mai 2012</p>
<p style="text-align: left;">5 Areas mit 15 DJs, VVK 6€, AK 8€</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;"><strong>5. Was: Sportlerparty</strong></p>
<p style="text-align: left;">Wo: Sportinstitut Otto-Hahn-Stra&szlig;e</p>
<div id="attachment_88287" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-88287 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/chris-beck_pixeliode-250x250.jpg" alt="Foto: chris-beck/pixelio.de" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Foto: chris-beck/pixelio.de</p></div>
<p style="text-align: left;">Wann: Freitag 25.5.2012, 20 Uhr</p>
<p style="text-align: left;">Mit Openair-Bereich, Grillen, Cocktailbus und Redbull Racing. VVK: 5 €</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;"><strong>6. Was: BigBang Party</strong></p>
<p style="text-align: left;">Wo: Innenhof Physikgeb&auml;ude</p>
<p style="text-align: left;">Wann: Mittwoch 13. Juni 2012</p>
<p style="text-align: left;">Public Viewing Deutschland gegen die Niederlande anschlie&szlig;end Openair-Party. Special: Taxiservice f&uuml;r Frauen</p>
<p style="text-align: left;">Teaser: Gerd Altmann/Shapes:photoshopgraphics.com /pixelio.de</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://daddyblatzheim.de/">Daddy Blatzheim</a></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://spielwiese-dortmund.de/">Spielwiese Dortmund</a></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://silent-sinners.de/Events.871.0.html?&amp;L=5">Die Homepage des Silent Sinners</a></p>
</div>


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			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/03/04/2012/party-termine-fuers-sommersemester/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Der Versuchung widerstehen</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/23/02/2012/der-versuchung-widerstehen/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/23/02/2012/der-versuchung-widerstehen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 11:27:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mira Fricke</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[aus dem labor]]></category>

		<category><![CDATA[Abhängigkeit]]></category>

		<category><![CDATA[Alkohol]]></category>

		<category><![CDATA[Disziplin]]></category>

		<category><![CDATA[Fastenzeit]]></category>

		<category><![CDATA[Motivation]]></category>

		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>

		<category><![CDATA[Schokolade]]></category>

		<category><![CDATA[Verzicht]]></category>

		<category><![CDATA[Zucker]]></category>

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		<description><![CDATA[An Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit, das bedeutet auch Verzicht. Den meisten Mensche f&#228;llt gerade das enorm schwer. Alles nur ein Mangel an Disziplin - oder stecken auch k&#246;rperliche Ursachen dahinter?


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Verzicht, Disziplin und Motivation. Drei Begriffe, mit denen ein Genussmensch wie ich auf Kriegsfu&szlig; steht. Fastenzeit fand f&uuml;r mich bis jetzt nicht statt, mochten die Vors&auml;tze auch noch so vielversprechend sein, am Ende siegte der innere Schweinehund.</strong> <strong> Alles eine Charakterfrage oder kann man Disziplin auch lernen? Von einem Genussmensch, der einen Entschluss fasst.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Ich liebe Cocktails, ich stehe total auf das Prickeln von Prosecco in meinem Mund und ein tolles Essen wird f&uuml;r mich durch ein Glas Wein erst richtig zum Hochgenuss. Ich bin nicht abh&auml;ngig, aber ein Genussmensch - und Alkohol in den verschiedensten Formen ist f&uuml;r mich ein echtes Genussmittel. Ein bisschen so, wie f&uuml;r andere eine Tafel Schokolade. Das Problem mit diesen Genussmitteln ist nur: es f&auml;llt so furchtbar schwer wieder aufzuh&ouml;ren, wenn man einmal angefangen hat. &#8220;Nur ein kleines Schl&uuml;ckchen&#8221;, sage ich mir immer und dann ist doch irgendwann die Flasche leer und ich bin beschwippst. Furchtbar ist das und ich k&ouml;nnte mir dann immer in den Hintern bei&szlig;en<strong>.</strong></p>
<div id="attachment_88288" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-88288" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/heike_pixeliode-300x224.jpg" alt="Chocoholic - macht Schokolade abh&auml;ngig? Foto: heike/pixelio.de" width="300" height="224" /><p class="wp-caption-text">Chocoholic - macht Schokolade abh&auml;ngig? Foto: heike/pixelio.de</p></div>
<p>Alkohol spricht das Belohnungssystem im Gehirn an. Dieses sch&uuml;ttet Endorphine aus, die uns gl&uuml;cklich machen, uns im extremen Fall in einen Rausch versetzen. Dass Alkohol diesen Effekt hervorruft ist lange bekannt. Eine Forschergruppe an der Universit&auml;t Princeton konnte in Versuchen mit Ratten auch nachweisen, dass Zucker einen &auml;hnlichen Effekt hat. Nach einer intensiven F&uuml;tterung mit Zuckerwasser &uuml;ber einen Zeitraum von vier Wochen wurden die Tiere &#8220;zuckerabh&auml;ngig&#8221; und zeigten bei einem anschlie&szlig;enden Zuckerentzug Reaktionen wie ein Alkoholabh&auml;ngiger. F&uuml;r den Menschen ist das wissenschaftlich noch nicht nachgewiesen und auch &uuml;ber die Menge, die ein Mensch zu sich nehmen m&uuml;sste, um abh&auml;ngig zu werden, l&auml;sst sich noch nichts sagen. Fest steht aber, dass es einen gewissen Effekt auf das Belohnungssystem im Gehirn gibt, was das Verzichten schwerer macht.</p>
<p><strong>Bilder machen Appetit</strong></p>
<p>Ablenkung ist eine gute Hilfe. Im Supermartkt sollte man m&ouml;glichst nicht vor dem entsprechenden Regal stehen bleiben und sich vorstellen, wie es w&auml;re, jetzt etwas hiervon oder davon zu naschen. Das Gleiche gilt f&uuml;r Fernsehwerbung: lieber umschalten und sich nicht der Verlockung der Bilder aussetzen. Denn wie eine Studie von Professor Axel Steiger am Max-Planck-Institut f&uuml;r Psychiatrie nachwies, k&ouml;nnen schon allein Bilder von Nahrungsmitteln Prozesse im K&ouml;rper in Gang setzten die den Appetit anregen. Ein Effekt, den jeder schon an sich selbst beobachtet hat, ist damit auch wissenschaftlich best&auml;tigt.</p>
<p>Nat&uuml;rlich spielt bei allem Verzicht Disziplin eine ganz entscheidende Rolle. Um ehrlich zu sein, ist es um meine Disziplin nicht allzu gut bestellt. Mein Genussverhalten l&auml;sst sich relativ gut in mein allt&auml;gliches Verhalten &uuml;bertragen. Ich setze einfach nicht das in die Tat um, was ich mir vornehme. &#8220;Was ich heut&#8217; nicht muss besorgen, das verschieb ich gern auf morgen&#8221; lautet dann mein, von der urspr&uuml;nglichen Weisheit etwas abgewandeltes Motto.</p>
<div id="attachment_88286" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-88286" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/birgith_pixeliode-300x198.jpg" alt="Die wohl gr&ouml;&szlig;te s&uuml;&szlig;e Versuchung. Foto: birgith/pixelio.de" width="300" height="198" /><p class="wp-caption-text">Die wohl gr&ouml;&szlig;te s&uuml;&szlig;e Versuchung. Foto: birgith/pixelio.de</p></div>
<p>Da bewundere ich immer Menschen, die es schaffen, in der jetzt auch wieder anbrechenden Fastenzeit 40 Tage auf etwas Bestimmtes ganz zu verzichten - und sei es nur Schokolade. Meist konnte ich dann feststellen, dass diese Menschen auch in anderen Lebenslagen mehr Disziplin haben und ihre Pl&auml;ne zielstrebiger verfolgen als ich.</p>
<p><strong>Disziplin lernt man schon als Kind</strong></p>
<p>Aber woher kommt das? Warum sind manche Menschen so unglaublich diszipliniert und andere eher weniger? Professor Julius Kuhl von der Universit&auml;t Osnabr&uuml;ck hat sich mit genau dieser Frage besch&auml;ftigt. &#8220;Wem als Kind gr&ouml;&szlig;tm&ouml;gliche Selbstst&auml;ndigkeit abverlangt wurde, der entwickelt eine starke Leistungsmotivation&#8221;, sagt Kuhl. Aber auch wer h&auml;ufig Kr&auml;nkung und Frustration erfahren musste, kann eine solche Motivation entwickeln. Hier ist der Motor dann die Suche nach Anerkennung und Best&auml;tigung.</p>
<p>Neben der Motivation ist auch der Durchhaltewille entscheidend. Das ist die F&auml;higkeit sich von R&uuml;ckschl&auml;gen nicht abschrecken zu lassen, statt Tr&uuml;bsal zu blasen weiter zu machen und aus seinen Fehlern zu lernen. Dieses Verhalten kann man beeinflussen und antrainieren, sagt Kuhl. Lob und Ermutigung sind daf&uuml;r ganz entscheidend. Wer durch Eltern, Freunde oder Professoren positive R&uuml;ckmeldungen und Belohnungen erh&auml;lt, hat mehr Durchhalteverm&ouml;gen als andere.</p>
<p>Nicht von der Hand zu weisen ist jedoch auch, dass Talent eine gewisse Rolle spielt. Besch&auml;ftige ich mich mit Aufgaben, die mir leichter von der Hand gehen, ist es um einiges leichter, sich f&uuml;r diese zu motivieren und sie bis zum Ende durchzuziehen.</p>
<p><strong>Das Gehirn verhindert,  Pl&auml;ne durchzuziehen</strong></p>
<p>Nun sind aber leider nicht alle Aufgaben, die ich angehen m&ouml;chte, K&ouml;nigsdisziplinen meiner Talente. Dass es mir nicht immer gelingt, all meine Pl&auml;ne in die Tat umzusetzen, hei&szlig;t aber nicht sofort, dass ich eine miese Kindheit ohne Lob und ohne die Chance auf Selbstst&auml;ndigkeit erlebt habe. Noch ein anderes Ph&auml;nomen in der Struktur unseres Gehirns legt uns Steine in den Weg. Der &#8220;Antagonismus zwischen Intentionsged&auml;chtnis und Verhaltenssteuerung&#8221; nennt Kuhl das in der Fachsprache. Im Klartext bedeutet das: der Bereich unseres Gehirns, der Pl&auml;ne schmiedet, ist mit dem Bereich, der uns handeln l&auml;sst, nur m&auml;&szlig;ig verkn&uuml;pft. Das hat den Vorteil, dass wir in komplexen Situationen nicht vorschnell aus einem Affekt heraus handeln, was durchaus sinnvoll ist. Das hat aber eben auch den Nachteil, dass es uns schwer f&auml;llt, Pl&auml;ne nachhaltig in die Tat umzusetzen.</p>
<p>Im Gegensatz zu Tieren, die ihren Trieben relativ hilflos ausgesetzt sind, hat der Mensch zumindest theoretisch einen Vorteil, erkl&auml;rt Kuhl: die F&auml;higkeit zur Verhaltenskontrolle. Ein Mensch kann sich seiner Gef&uuml;hle bewusst werden und somit Einfluss auf sein Verhalten nehmen. Klar das ist anstrengender, als sich einfach nur seinem Gef&uuml;hl, beispielsweise der Lust auf Schokolade, hinzugeben und deshalb machen wir nicht immer von dieser F&auml;higkeit Gebrauch.</p>
<p><strong>Verhaltenskontrolle durch ungew&ouml;hnliche Gedanken</strong></p>
<p>Ein guter Trick ist, sich mit ungew&ouml;hnlichen Gedanken von seinen Gef&uuml;hlen abzuschirmen. Man kann zum Beispiel versuchen, sich die Tafel Schokolade im Schweinestall auf dem Fu&szlig;boden vorzustellen, m&ouml;glicherweise vergeht einem dann der Appetit. Oder man denkt an die h&auml;sslichen Fettpolster an seinem Hintern, die man unbedingt loswerden will. Tabu sind hingegen sinnliche Gedanken wie zum Beispiel der Geschmack von Schokolade, wie er sich auf der Zunge ausbreitet.</p>
<p>Fassen wir zusammen: auch wenn es einem das Belohnungssystem gerne schwer macht, ist Verzicht mit ein paar Tricks durchaus machbar und die ben&ouml;tigte Disziplin l&auml;sst sich zumindest teilweise &uuml;ben. Entscheidend ist vor allem die richtige Motivation und Lob von anderen.</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
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<div id="attachment_88287" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><strong><img class="size-medium wp-image-88287 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/chris-beck_pixeliode-300x200.jpg" alt="Genuss im Glas, ein Fruchtcocktail. Foto: chris-beck/pixelio.de" width="300" height="200" /></strong><p class="wp-caption-text">Genuss im Glas, ein Fruchtcocktail. Foto: chris-beck/pixelio.de</p></div>
<p><strong></strong></p>
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<p><strong>Mein Entschluss</strong></p>
<p>Ich will mir unbedingt beweisen, dass ich ein disziplinierter Mensch sein kann und da meine Versuche, mein Zeitmanagement f&uuml;r die Uni, Aufgaben wie fr&uuml;hzeitiges Lernen vor Klausuren und p&uuml;nktliches Aufstehen am Morgen in den Griff zu kriegen, bis jetzt immer gescheitert sind, habe ich mir &uuml;berlegt, das Problem von der anderen Seite anzugehen. Ich versuche es mit Verzicht auf mein liebstes Genussmittel, &#8220;Alkohol-Fasten&#8221; sozusagen. 365 Tage lang, das ganze Jahr 2012. Wenn ich es schaffe, mir dort die Best&auml;tigung und das Gl&uuml;cksgef&uuml;hl eines Erfolges zu holen, dann l&auml;sst sich das vielleicht auch auf meinen Alltag &uuml;bertragen und ich kann insgesamt disziplinierter sein.</p>
<p>Bis jetzt habe ich brav durchgehalten -  aber es sind ja auch erst 50 Tage rum. Schwer wird es im Sommer, wenn die Beachbars mit ihren Cocktails locken. Dann werde ich mir Cocktails vor G&uuml;llegruben vorstellen, das vertreibt dann hoffentlich den Durst.</p>
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<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
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<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a title="Gute Vors&auml;tze f&uuml;r das neue Jahr" href="http://www.pflichtlektuere.com/03/01/2012/gute-vorsaetze-fuer-das-neue-jahr/" target="_blank">Gute Vors&auml;tze f&uuml;r das neue Jahr</a></p>
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</div>
<p><strong><br />
</strong></p>


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		<title>Kritzelbilder</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/17/01/2012/kritzelbilder/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 11:20:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mira Fricke</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Fast jeder tut es: Kritzeln. Auf Collageblockr&#228;ndern, auf Briefumschl&#228;gen, auf Kalenderecken. Doch kaum jemand wei&#223;, diese Zeichnungen verraten etwas &#252;ber unsere Psyche.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es passiert oft ganz von allein: pl&ouml;tzlich macht sich der Kugelschreiber selbstst&auml;ndig und es entstehen die tollsten Formen und Muster auf so manch einem Collageblockrand. Kritzeleien nennt man diese Zeichnungen, die meist w&auml;hrend eines Telofonats oder einer Besprechung entstehen. Kaum jemand sieht in diesen Zeichnungen eine tiefere Bedeutung und doch k&ouml;nnen sie dazu dienen unsere Psyche zu analysieren.</strong></p>
<p><object width="100%" height="400" data="http://www.vuvox.com/collage_express/collage.swf?collageID=04ea30ef7b" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.vuvox.com/collage_express/collage.swf?collageID=04ea30ef7b" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Teaser: Kurt Michel www.pixelio.de; Bilder: Mira Fricke<strong><br />
</strong></p>


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		<title>Power-Napping - Nickerchen f&#252;rs K&#246;pfchen</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 14:53:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mira Fricke</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Themenwoche Schlaf]]></category>

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		<category><![CDATA[Stress]]></category>

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		<description><![CDATA[Qu&#228;lende M&#252;digkeit, Unaufmerksamkeit und mangelnde Konzentration. Kaum etwas ist l&#228;stiger. Ist "Power-Napping" zwischendurch tats&#228;chlich eine L&#246;sung?


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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_78467" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/banner_themenwoche_schlaf.jpg"><img class="size-full wp-image-78467" title="banner_themenwoche_schlaf" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/banner_themenwoche_schlaf.jpg" alt="Foto: flickr.com/kate hiscock/Timothy/sdminor81/pedrosimoes7; Montage: Marc Patzwald" width="600" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: flickr.com/kate hiscock/Timothy/sdminor81/pedrosimoes7; Montage: Marc Patzwald</p></div>
<p><strong>Ein Silent Room geh&ouml;rt nicht zur Standardausstattung eines Unternehmens. Die Firma Tecbytel stellt einen solchen trotzdem zur Verf&uuml;gung und erh&auml;lt im Gegenzug ausgeschlafene Mitarbeiter. Von einem Ruheraum f&uuml;r die Mittagspause w&uuml;rde auch so manch ein &uuml;berm&uuml;deter Student an der Uni profitieren, beweisen Studien zum &#8220;Power-Napping&#8221;.</strong></p>
<p><strong></strong></p>
<div id="attachment_78758" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-78758   " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/silent-room-21-300x200.jpg" alt="Silent Room Firma Tecbytel" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Einer der zwei &quot;Silent Rooms&quot; der Firma Tecbytel. Fotos: Mira Fricke</p></div>
<p>Rund acht Stunden sitzt Thomas Diesner t&auml;glich im Gro&szlig;raumb&uuml;ro eines Gelsenkirchener Call Centers und beantwortet unaufh&ouml;rlich Anfragen von Kunden, im Hintergrund tun es ihm seine Kollegen gleich. Alle paar Minuten ein neuer Gespr&auml;chspartner mit Fragen zu unterschiedlichsten Themen, das erfordert Flexibilit&auml;t und vollste Konzentration. In der Mitte seiner Schicht, besonders nach dem Essen kommt die M&uuml;digkeit. Dann sehnt Thomas Diesner sich nach einem Moment Ruhe und etwas Privatsph&auml;re, genau daf&uuml;r gibt es im Call Center den &#8220;Silent Room&#8221;.</p>
<p>Die Firma Tecbytel in Gelsenkirchen, Service Center f&uuml;r die Heizungs- Klima- und Versorgungsbranche, bietet ihren Mitarbeitern schon seit dem Jahre 2002 diese M&ouml;glichkeit in Form eines besonderen R&uuml;ckzugorts. In Zusammenarbeit mit der Universit&auml;t Wuppertal richtete das Unternehmen in einem Pilotprojekt einen &#8220;Silent Room&#8221; ein. In diesem befinden sich zwei abschlie&szlig;bare Schlafkabinen ausgestattet mit einer bequemen Liege. Die Wissenschaftler der Universit&auml;t Wuppertal verglichen in einer sechsmonatigen Studie zwei Mitarbeitergruppen mit je 14 Teilnehmern. Die eine nutzte in ihrer Mittagspause regelm&auml;&szlig;ig den &#8220;Silent Room&#8221; f&uuml;r erlernte Entspannungstechniken, die andere ging in dieser Zeit ihrer gewohnten Pausenroutine nach.</p>
<p><strong>Cortisol als Ma&szlig; f&uuml;r Entspanntheit</strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p>Die Kontrolle der Herzfrequenz und des Stresshormons Cortisol im Speichel der Teilnehmer, waren die entscheidenden Parameter zur Feststellung der Wirksamkeit einer Pause im „Silent Room&#8221;. Das Ergebnis zeigte eine positive Ver&auml;nderung dieser Werte in der Gruppe der &#8220;Silent Room&#8221;-Nutzer, was auf eine erh&ouml;hte Stressresistenz hinwies. Daraufhin entschloss Tecbytel den Raum dauerhaft einzurichten, erkl&auml;rt Verena Saul Leiterin des Service Centers. Die Firma ist damit ein Vorreiter in Deutschland, denn R&uuml;ckzugsr&auml;ume und die &Uuml;berzeugung, dass erholte und ausgeglichene Mitarbeiter bessere Arbeit leisten, ist nicht selbstverst&auml;ndlich. Auch Thomas Diesner ist &uuml;berzeugt von den Vorteilen einer Pause im &#8220;Silent Room&#8221;. Er schlafe zwar nicht immer ein, aber einfach mal 15 Minuten die Augen schlie&szlig;en und zu sich kommen, helfe ihm in seinem Arbeitsalltag enorm.</p>
<p>Die positiven Effekte eines Mittagsschlafs oder &#8220;Power-Napping&#8221; sind schon seit den 1980er Jahren bekannt, trotzdem scheinen wir noch immer gewisse Vorurteile zu haben. Das &#8220;Mittagsnickerchen&#8221; hat den Ruf f&uuml;r Kleinkinder und Senioren gemacht worden zu sein. Dabei ist es f&uuml;r S&auml;ugetiere v&ouml;llig normal w&auml;hrend eines 24 Stunden Biorhythmus mindestens zwei Mal zu ruhen. Einzig der Mensch f&auml;llt aus der Reihe, indem er sich einen monophasischen Schlaf anerzogen hat. Die Ursachen daf&uuml;r sind bis jetzt nicht genau gekl&auml;rt, der jeweilige Kulturkreis scheint jedoch eine Rolle zu spielen.</p>
<p><strong>Kein Mittagsschlaf im Protestantismus</strong></p>
<p>In Deutschland ist der Schlaf am Tag noch weitgehend tabuisiert. Dr. J&ouml;rg Walther, Schlafmediziner am Bergmannsheil Krankenhaus Bochum, sieht die Ursache daf&uuml;r in der Berufsethik des fr&uuml;hen Protestantismus, welche die wesentliche Grundlage einer kapitalistisch handelnden Gesellschaft ist. Nur ein disziplinierter und flei&szlig;iger Mensch ist demnach jemand, der soziale Anerkennung erh&auml;lt. Auch wenn wir heute nicht bewusst an den Lehren des fr&uuml;hen Protestantismus festhalten, so k&ouml;nnen wir uns nicht frei davon machen, eine Leistungsgesellschaft zu sein, in der Arbeit und Erfolg einen enormen Stellenwert haben. Mit einem t&auml;glichen Mittagsschlaf l&auml;sst sich diese Denkweise also auf den ersten Blick nicht vereinbaren und so schleppt man sich lieber im halbwachen Zustand, mit dem obligatorischen Kaffeebecher, von Vorlesung zu Vorlesung oder von Meeting zu Meeting.</p>
<div id="attachment_78755" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><img class="size-thumbnail wp-image-78755 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/mobile-250x250.jpg" alt="Mobile Babyraum TU Dortmund" width="250" height="250" /><p class="wp-caption-text">Babydeko im Ruheraum des HG II.</p></div>
<p>Dabei k&ouml;nnte alles so viel einfacher sein. Medizinische Studien belegen, dass sich schon ein zehnmin&uuml;tiger &#8220;Power-Nap&#8221; nachweisbar positiv auf den K&ouml;rper und die Leistungsf&auml;higkeit, insbesondere auf die Reaktionsgeschwindigkeit, auswirkt. Ein kurzes Nickerchen erzielt damit bessere Wirkungen als eine Tasse Kaffee. Beabsichtigt man eine schnelle Verbesserung der eigenen Leistungsf&auml;higkeit, raten &Auml;rztr davon ab l&auml;nger als 30 Minuten zu schlafen. Grund daf&uuml;r ist der nat&uuml;rliche Ablauf des Schlafs. In den ersten zehn bis zwanzig Minuten wird der K&ouml;rper in zwei aufeinander folgende Einschlafphasen versetzt. In dieser Zeit ist der Schlafende noch sehr leicht wieder auf zu wecken und es erfolgt keine vollst&auml;ndige Muskelerschlaffung. Trotzdem ist das Bewusstsein weitgehend ausgeschaltet, sodass das Gehirn dem Schlafenden sp&auml;ter die Nachricht &#8220;Du hast geschlafen&#8221;, &uuml;bermittelt.</p>
<p>Nach einer knappen halben Stunde f&auml;llt der Schlafende in die dritte und vierte Schlafphase, welche die Tiefschlafperioden sind. Nach einer weiteren halben Stunde geht der K&ouml;rper erst in einen leichteren, der Einschlafphase &auml;hnlichen Schlaf &uuml;ber, bevor ein Abschnitt des Traumschlafes oder auch &#8220;Rapid-Eye-Movement-Schlaf&#8221; (REM) folgt. Ein solcher Schlafzyklus dauert zwischen 90 und 120 Minuten und wiederholt sich w&auml;hrend einer Nacht mehrmals.</p>
<p><strong>Power-Napping - so gehts richtig</strong></p>
<p>F&uuml;r ein erfolgreiches &#8220;Power-Napping&#8221; zwischendurch ist es wichtig, nicht in die Phase des Tiefschlafs &uuml;berzugehen. Anderenfalls empfindet der Mittagsschl&auml;fer nach dem Aufwachen die typische f&uuml;r einige Zeit anhaltende Schlaftrunkenheit. Der K&ouml;rper braucht dann 30 bis 60 Minuten, um wieder zu voller Leistungsf&auml;higkeit zur&uuml;ckzukehren. Oft ist es genau dieses Gef&uuml;hl, das Menschen von einem Mittagsschlaf abh&auml;lt. Sie f&uuml;rchten, anschlie&szlig;end nicht mehr in den Arbeitsmodus zur&uuml;ck zu kommen. Bei einer k&uuml;rzeren Schlafzeit, von idealer Weise nur zehn Minuten, ist das nicht der Fall. Der Geist ist schon kurz nach dem Aufwachen wieder voll leistungsf&auml;hig. Erstaunlicherweise ist der Erholungseffekt nach zehn Minuten und nach einer Stunde Schlaf fast identisch.</p>
<p>Dem unge&uuml;bten Mittagsschl&auml;fer r&auml;t Dr. J&ouml;rg Walther w&auml;hrend des &#8220;Napping&#8221; einen Schl&uuml;sselbund in der Hand zu halten. Mit dem &Uuml;bergang in die Tiefschlafphase erschlafften die Muskeln und man wache durch den fallenden Schl&uuml;ssel wieder auf. Zu lange schlafen sei damit ausgeschlossen.</p>
<div id="attachment_78939" class="wp-caption alignright" style="width: 209px"><img class="size-medium wp-image-78939" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/dsc_9717-199x300.jpg" alt="Saskia Jaimovic" width="199" height="300" /><p class="wp-caption-text">Saskia Jacimovic w&auml;hrend ihres Entspannungsprogramms.</p></div>
<p>Auch die Wellness-Branche ist auf den Geschmack von Power-Napping und Co. gekommen. Birgit Syring betreibt seit fast neun Jahren ihre &#8220;Chil-Out-Lounge&#8221; in der Dortmunder Innenstadt. Massageliegen und Entspannungsmusik sollen ihren gestressten Kunden wieder zu neuer Energie verhelfen. Saskia Jacimovic kommt regelm&auml;&szlig;ig zur Entspannungskur und bringt auch schon mal ihre Kinder mit. Die seien von den Programmen genauso &uuml;berzeugt wie sie. Im Angebot der Lounge findet sich auch ein 20 Minuten dauerndes &#8220;Power-Napping&#8221;. Neben einer Beinvibrationsmassage und Entspannungsmusik, bekommt der Kunde auch eine spezielle Lichtstimulationsbrille aufgesetzt. Und wer noch mehr will, der kann laut Birgit Syring seine Leistungsf&auml;higkeit mit einer Extraportion Sauerstoffatmen steigern.</p>
<p><strong>Extrakick durch Sauerstoff?</strong></p>
<p>Sauerstoffatmen f&uuml;r eine bessere Konzentration, kann das was bringen? Bei &Uuml;berm&uuml;dung r&auml;t die allwissende Oma schlie&szlig;lich auch h&auml;ufig zu &#8220;frischer Luft&#8221;. Fakt ist, der menschliche K&ouml;rper kann nur eine sehr begrenzte Menge Sauerstoff aufnehmen, soviel bis eine S&auml;ttigung des Bluts, genauer der roten Blutk&ouml;rperchen erreicht ist. F&uuml;hrt man dem K&ouml;rper nun &uuml;ber die Ma&szlig;en Sauerstoff zu, ist er nicht in der Lage diesen aufzunehmen. Schon der in der normalen Atemluft enthaltene Sauerstoff kann nicht vollst&auml;ndig aufgenommen werden. Die Wirksamkeit dieser Methode ist daher eher fraglich.</p>
<p>20 Minuten die Augen schlie&szlig;en bringt hingegen auf jeden Fall etwas, auch ohne Musik oder Lichtstimulation. Wer jedoch an der Uni in Dortmund auf der Suche nach einem stillen &Ouml;rtchen f&uuml;r sein Nickerchen ist, der wird erst einmal vergeblich suchen. Einzig f&uuml;r M&uuml;tter mit Kind gibt es einen Ruheraum im H&ouml;rsaalgeb&auml;ude II. Dieser l&auml;sst jedoch mit seiner olivgr&uuml;nen Krankenpritsche an Gem&uuml;tlichkeit eine wenig zu w&uuml;nschen &uuml;brig. Aber im Notfall tut es ja auch der Klapptisch im H&ouml;rsaal oder ein dicker W&auml;lzer in der Bibliothek auf dem man den Kopf ablegt, wer h&auml;tte das nicht selbst schon mal ausprobiert.</p>

<a href='http://www.pflichtlektuere.com/28/11/2011/power-napping-nickerchen-fuers-koepfchen/thomas-diesner1/' title='Thomas Diesner an seinem Arbeitsplatz'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/thomas-diesner1-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/28/11/2011/power-napping-nickerchen-fuers-koepfchen/silent-room-31/' title='Vorraum Silent Room Tecbytel'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/silent-room-31-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/28/11/2011/power-napping-nickerchen-fuers-koepfchen/chill-out-lounge1/' title='Chill-out-Lounge Dortmund'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/chill-out-lounge1-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/28/11/2011/power-napping-nickerchen-fuers-koepfchen/schild-ruheraum1/' title='Ruheraumschild'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/schild-ruheraum1-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/28/11/2011/power-napping-nickerchen-fuers-koepfchen/baby-raum-11/' title='Baby- und Ruheraum an der TU in Dortmund im HGII'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/baby-raum-11-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/28/11/2011/power-napping-nickerchen-fuers-koepfchen/baby-raum-21/' title='Liege im Baby- und Ruheraum'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/baby-raum-21-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>

<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Themenwoche Schlaf:</strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p style="color: white;">F&uuml;nf Tage lang dreht sich bei uns alles ums Thema Schlaf. Zusammen mit eldoradio* pr&auml;sentieren wir euch Interessantes, Kurioses und Unglaubliches. Online gibt es t&auml;glich einen neuen Beitrag.</p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re:<a href="http://www.pflichtlektuere.com/28/11/2011/schlafkulturen/" target="_blank"> Schlafkulturen</a></p>
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