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	<title>pflichtlektüre &#187; Michael Jochimsen</title>
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	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Wed, 23 May 2012 17:50:58 +0000</pubDate>
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		<title>Das Wahlsystem in NRW</title>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 16:47:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Jochimsen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Themenwoche Landtagswahl]]></category>

		<category><![CDATA[Ausgleichsmandate]]></category>

		<category><![CDATA[Überhangmandate]]></category>

		<category><![CDATA[Briefwahl]]></category>

		<category><![CDATA[Erststimme]]></category>

		<category><![CDATA[Landtagswahl Nordrhein-Westfalen 2012]]></category>

		<category><![CDATA[Wahl]]></category>

		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>

		<category><![CDATA[Wahlrecht]]></category>

		<category><![CDATA[Wahlsystem]]></category>

		<category><![CDATA[Wilko Zicht]]></category>

		<category><![CDATA[Zweitstimme]]></category>

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		<description><![CDATA[Am kommenden Sonntag wird gew&#228;hlt. Doch die Wahlberechtigten in NRW d&#252;rfen nicht nur eine Stimme abgeben, sondern zwei. Was genau w&#228;hlt man damit und wie setzt sich dann der Landtag zusammen?


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jeder W&auml;hler wird sich fragen, wer bei der Landtagswahl am kommenden Sonntag seine Stimmen bekommt. Stimmen? Ganz recht, alle Wahlberechtigten k&ouml;nnen zwei Mal w&auml;hlen. Aber was ist &uuml;berhaupt der Unterschied zwischen der Erst- und Zweitstimme? Die Antwort steckt schon in der Bezeichnung f&uuml;r das Wahlsystem: das personalisierte Verh&auml;ltniswahlrecht. Mindestens 181 Abgeordnete werden dabei f&uuml;r f&uuml;nf Jahre gew&auml;hlt. </strong></p>
<p>Mit der Erststimme w&auml;hlen die B&uuml;rger der 128 Wahlkreise je einen Direktkandidaten. Die Stimmanteile sind hier egal, der Direktkandidat mit den meisten Stimmen eines Wahlkreises zieht in den Landtag ein. Die restlichen Sitze werden &uuml;ber sogenannte Listenpl&auml;tze verteilt.</p>
<p>Mit der Zweitstimme w&auml;hlen die B&uuml;rger eine Partei. Die Zahl der zus&auml;tzlichen Sitze f&uuml;r die Parteien richtet sich danach, wie viel Prozent der W&auml;hlerstimmen sie landesweit bekommen haben. Dabei gilt jedoch eine Sperrklausel von f&uuml;nf Prozent. Wer &uuml;ber diese H&uuml;rde kommt, darf Listenabgeordnete in den Landtag schicken.</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_94752" class="wp-caption alignleft" style="width: 362px"><strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/wahlsystem.jpg"><img class="size-full wp-image-94752" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/wahlsystem.jpg" alt="Das Wahlsystem der Landtagswahl am 13. Mai. Foto: wikimedia.org/Der Buckesfelder" width="352" height="349" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Das Wahlsystem von NRW im &Uuml;berblick. Foto: wikimedia.org/Der Buckesfelder Teaserfoto: pixelio.de/Rolf van Melis</p></div>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Da war doch was mit &Uuml;berhangmandaten?</strong></p>
<p>Die Zahl von 181 Abgeordneten kann sich jedoch noch erh&ouml;hen. Dies geschieht durch sogenannte &Uuml;berhang- und Ausgleichsmandate. Bekommt eine Partei &uuml;ber ihre Direktkandidaten mehr Sitze, als ihr eigentlich nach Zweitstimmen zustehen, darf sie diese Sitze behalten. Zudem bekommen die anderen Parteien Ausgleichsmandate, also mehr Sitze im Parlament. Die Erststimme w&auml;hlt also eine Person, die Zweitstimme sorgt f&uuml;r die richtigen Verh&auml;ltnisse bei der Sitzverteilung.</p>
<p>Da 128 von 181 Sitzen per Direktwahl verteilt werden, ist die Wahrscheinlichkeit von &Uuml;berhangmandaten relativ hoch. Bei der Landtagswahl 2005 beispielsweise errang die CDU 89 Direktmandate. Mit 44,8 Prozent der Zweitstimmen h&auml;tten ihr aber nur 86 Sitze zugestanden. Um diese auszugleichen, wurde der Landtag vergr&ouml;&szlig;ert.</p>
<p><strong>Das Wahlsystem f&uuml;hrt zu taktischem W&auml;hlen</strong></p>
<p>In manchen Wahlkreisen hat oft nur ein Direktkandidat eine reelle Chance auf das Mandat. Sollte man also seinen eigentlichen Favoriten w&auml;hlen oder eher denjenigen mit den zweitbesten Aussichten, weil man den vermeintlichen Favoriten nicht im Parlament sehen will?</p>
<p>Die Erfahrung zeigt: Viele W&auml;hler handeln so. Nur die gro&szlig;en Parteien CDU und SPD bekamen bei der Landtagswahl 2010 in Prozentpunkten mehr Erst- als Zweitstimmen. Immerhin l&auml;sst sich mit der Erststimme eine Partei sogar finanziell unterst&uuml;tzen; das Landeswahlgesetz schreibt vor, dass jede Partei, die mehr als zehn Prozent der Erststimmen in einem Wahlkreis erzielt, pro Stimme 3,50 Euro bekommt.</p>
<div id="attachment_94838" class="wp-caption alignright" style="width: 417px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/landtag.jpg"><img class="size-full wp-image-94838" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/landtag.jpg" alt="Mindestens 181 Abgeordnete wollen nach dem 13. Mai in den D&uuml;sseldorfer Landtag einziehen. Foto: pixelio.de/Arno Bachert" width="407" height="268" /></a><p class="wp-caption-text">Mindestens 181 Abgeordnete wollen nach dem 13. Mai in den D&uuml;sseldorfer Landtag einziehen. Foto: pixelio.de/Arno Bachert</p></div>
<p>Auch die Zweitstimme verleitet durch die F&uuml;nf-Prozent-H&uuml;rde zu taktischem W&auml;hlen. Dabei entsteht jedoch ein Dilemma: W&auml;hle ich eine Partei, damit sie &uuml;ber die F&uuml;nf-Prozent-H&uuml;rde kommt und so eventuell mit meiner eigentlich favorisierten Partei koaliert? Oder tue ich es nicht, weil die Gefahr besteht, dass diese Partei es nicht ins Parlament schafft und meine Stimme damit umsonst ist?</p>
<p><strong>Ist die F&uuml;nf-Prozent-H&uuml;rde verfassungswidrig?</strong></p>
<p>Ende 2011 erkl&auml;rte das Bundesverfassungsgericht die F&uuml;nf-Prozent-H&uuml;rde bei Europawahlen f&uuml;r verfassungswidrig. Diese Klausel versto&szlig;e gegen die Chancengleichheit, kleinere Parteien w&uuml;rden benachteiligt, so die Argumentation der Verfassungsrichter. Auf das Landeswahlrecht trifft dies jedoch nicht zu. Die Sperrklausel soll eigentlich verhindern, dass ein Parlament durch eine zu gro&szlig;e Zahl von Parteien ineffektiv wird.</p>
<p>Das Europa-Parlament sei hingegen auch mit einer gr&ouml;&szlig;eren Anzahl von Parteien noch handlungsf&auml;hig, sagt Wilko Zicht, Autor der Internetseite <a href="http://www.wahlrecht.de/">www.wahlrecht.de</a>.  &#8220;Es gibt dort sowieso &uuml;ber 160 Parteien, die sich dann zu Fraktionen zusammenschlie&szlig;en.&#8221;Au&szlig;erdem sei eine stabile Mehrheit nicht so wichtig, &#8220;da das europ&auml;ische Parlament nicht direkt eine Regierung w&auml;hlt&#8221;.</p>
<p>Auch eine Klage gegen das aktuelle Bundeswahlgesetz betrifft nicht das Landeswahlgesetz Nordrhein-Westfalens. Bei Bundestagswahlen kann es durch &Uuml;berhangmandate zu mathematischen Problemen kommen, sodass eine Stimme einer Partei bei der Sitzverteilung sogar schaden kann. Dieser komplizierte Fall sei bei Landtagswahlen viel unwahrscheinlicher und daher nicht relevant, versichert Zicht.</p>
<div id="attachment_94786" class="wp-caption alignleft" style="width: 301px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/briefwahl.jpg"><img class="size-full wp-image-94786 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/briefwahl.jpg" alt="Wer die Briefwahlunterlagen schon zu Hause hat, kann sich damit sogar bis Sonntag abend Zeit lassen. Foto: pixelio.de/Florentine" width="291" height="157" /></a><p class="wp-caption-text">Wer die Briefwahlunterlagen schon zu Hause hat, kann sich damit sogar bis Sonntagabend Zeit lassen. Foto: pixelio.de/Florentine</p></div>
<p><strong>Briefw&auml;hler k&ouml;nnen sich Zeit lassen</strong></p>
<p>Wer jetzt schon seinen Sonntag verplant hat, kann beruhigt sein. Noch bis Freitag k&ouml;nnen die Briefwahlunterlagen beantragt werden. Nach dem Ausf&uuml;llen vergisst der ein oder andere aber wom&ouml;glich, ihn zur Post zu bringen. Auch kein Problem: Die Unterlagen k&ouml;nnen am Sonntag noch bis um 18 Uhr in den Stadtverwaltungen abgegeben werden. Das Wahllokal des jeweiligen Bezirks kann diese Stimmen jedoch nicht entgegen nehmen. Warum es in jedem Bundesland &uuml;berhaupt ein eigenes Wahlgesetz gibt? Das liege am F&ouml;deralismus, sagt Zicht. „Jedes Land h&auml;lt sein eigenes Wahlsystem f&uuml;r das Beste.&#8221;</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:<br />
</strong>
</p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/17/04/2012/alternative-briefwahl/">Plan B: Briefwahl</a></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.wahlergebnisse.nrw.de/landtagswahlen/2012/wkbewerber/index.html" target="_blank">&Uuml;bersicht aller Direktkandidaten der 128 Wahlkreise</a></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www6.wahl-o-mat.de/nrw2012/main_app.php" target="_blank">Wahl-O-Mat zur NRW-Landtagswahl</a></p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>1. Mai: Walpurgisnacht, Maib&#228;ume und Demos</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/30/04/2012/1-mai-walpurgisnacht-maibaeume-und-demos/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/30/04/2012/1-mai-walpurgisnacht-maibaeume-und-demos/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 15:59:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Jochimsen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[1. Mai]]></category>

		<category><![CDATA[Brocken]]></category>

		<category><![CDATA[Demonstrationen]]></category>

		<category><![CDATA[erster mai]]></category>

		<category><![CDATA[Gewerkschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Harz]]></category>

		<category><![CDATA[Hexen]]></category>

		<category><![CDATA[Maibaum]]></category>

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		<category><![CDATA[Tanz in den Mai]]></category>

		<category><![CDATA[Walpurgisnacht]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum ist am 1. Mai frei? Und was hat es mit der Walpurgisnacht und dem Tanz in den Mai auf sich? Ein &#220;berblick &#252;ber die Br&#228;uche und Feste.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am heutigen 30. April bieten sich abends zahllose Gelegenheiten in den Mai zu tanz</strong><strong>en. Und auch wenn man es aufgrund der kommerziellen Feiern kaum glauben mag - der Tanz in den Mai hat eigentlich einen heidnischen Ursprung. Auch andere Br&auml;uche, wie das Aufstellen eines Maibaums, gibt es schon seit Beginn des 13. Jahrhunderts. Dass wir morgen nicht zur Uni m&uuml;ssen, verdanken wir aber dem Tag der Arbeit.</strong></p>
<div id="attachment_93378" class="wp-caption alignright" style="width: 327px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/externsteine.jpg"><img class="size-full wp-image-93378" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/externsteine.jpg" alt="An den Externsteinen im Teutoburger Wald feiern jedes Jahr besonders spirituelle Menschen die Walpurgisnacht. Foto: pixelio.de / Scott Dean" width="317" height="475" /></a><p class="wp-caption-text">An der heidnischen Kulst&auml;tte Externsteine im Teutoburger Wald feiern jedes Jahr besonders spirituelle Menschen die Walpurgisnacht. Foto: pixelio.de/Scott Dean</p></div>
<p>Der traditionelle Tanz in den Mai in der Walpurgisnacht fand schon in der vorchristlichen Zeit statt. Ihren Ursprung hat das Fest in der Region um das Harz-Gebirge. In dieser Nacht - so die Legende - fliegen die Hexen auf Besen, Mistgabeln oder anderen Flugger&auml;ten auf den Brocken und tanzen dort um ein gro&szlig;es Feuer. Anschlie&szlig;end k&uuml;ssen sie ihrem Meister, dem Teufel, den Hintern. Schon in Goethes &#8220;Faust&#8221; erhalten die Hexen durch die Verehrung des Teufels neue Zauberkr&auml;fte.</p>
<p>Das eigentliche Fest soll den Winter und b&ouml;se Geister vertreiben. Ihren Namen hat die Walpurgisnacht bekommen, weil am ersten Mai die heilige Walburga Namenstag hat. Sie gilt vor allem f&uuml;r die Christen in Gro&szlig;britannien als Schutzpatronin gegen b&ouml;se Geister.</p>
<p>Noch heute wird die Walpurgisnacht als Tanz in den Mai gefeiert, wenn auch meist ohne Verkleidung. Die gr&ouml;&szlig;te Mai-Party in Dortmund steigt heute in den Westfalenhallen. Zum Techno-Event &#8220;Mayday&#8221; werden 25.000 feierw&uuml;tige G&auml;ste erwartet. Laut Veranstalter gibt es noch Karten an der Abendkasse. Um 18 Uhr geht es los, offizielles Ende ist um neun Uhr morgens.</p>
<p><strong>Ein geschm&uuml;ckter Baum vor dem Fenster</strong></p>
<p>Zumindest im Ruhrgebiet erwartet die Heimkehrer am n&auml;chsten Morgen jedoch kein Maibaum vor ihrem Fenster. Das Aufstellen von sogenannten Maien ist in Nordrhein-Westfalen nur im Rheinland und dem Bergischen Land ein Brauch. &#8220;Wir untersuchen derzeit noch, woher dieser Brauch kommt. Fakt ist jedoch, dass er immer popul&auml;rer wird&#8221;, sagt Alois D&ouml;ring vom Amt f&uuml;r Rheinische Landeskunde. Junge M&auml;nner stellen ihren Freundinnen oder Angebeteten als Zeichen ihrer Zuneigung in der Nacht zum ersten Mai einen bunt geschm&uuml;ckten Baum (meist eine Birke) vor das Fenster. Dieser Baum bleibt dann den ganzen Mai stehen, bevor ihn die jungen M&auml;nner wieder abholen. Dabei ist es Brauch, dass die Beschenkte den Mann zum Essen einl&auml;dt. Manchmal bekommen sie auch von ihrem Vater einen Kasten Bier geschenkt. Dieses Jahr ist es jedoch etwas anders; in Schaltjahren wird der Spie&szlig; umgedreht. Dann stellen die Frauen ihren Freunden einen Maibaum vor das Haus. In vielen Gegenden Deutschlands ist es auch Brauch, einen gro&szlig;en Maibaum auf dem Dorfplatz aufzustellen.</p>
<p><strong></strong></p>
<div id="attachment_93499" class="wp-caption alignleft" style="width: 272px"><strong></strong><strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/maibaum.jpg"><img class="size-full wp-image-93499" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/maibaum.jpg" alt="In vielen D&ouml;rfern wird ein gro&szlig;er Maibaum auf dem Marktplatz aufgestellt. Foto: flickr.com/Axel Schwenke" width="262" height="394" /></a></strong><p class="wp-caption-text">In vielen D&ouml;rfern wird ein gro&szlig;er Maibaum auf dem Marktplatz aufgestellt. Foto: flickr.com/Axel Schwenke</p></div>
<p><strong>Am 1. Mai wird demonstriert</strong></p>
<p>Nach dem Feiern k&ouml;nnen die Partyg&auml;nger sogar ausschlafen, schlie&szlig;lich ist der erste Mai ein Feiertag - der Tag der Arbeit. Traditionell rufen Gewerkschaften an diesem Tag zu Demonstrationen auf. Schon am 1. Mai 1886 gingen Arbeiter in den USA f&uuml;r bessere Arbeitsbedingungen auf die Stra&szlig;e. Vier Jahre sp&auml;ter folgten auch in Europa mehr als eine Millionen Menschen diesem Beispiel. Vorangegangen war ein Beschluss des Internationalen Arbeiterkongresses in Paris 1889. Die Arbeitgeber wehrten sich jedoch nach Kr&auml;ften gegen die Arbeitsniederlegung, sagt Dr. Hartmut Simon von der Gewerkschaft ver.di. In Hamburg erhielten viele Arbeiter ihre Arbeit nur unter der Bedingung zur&uuml;ck, dass sie aus der Gewerkschaft austraten. Auch in den folgenden Jahren reagierten viele Unternehmer mit Entlassungen der Arbeiter.</p>
<p>Erst 1919 erkl&auml;rte die Weimarer Nationalversammlung den 1. Mai  zum Feiertag. Im dritten Reich wurde aus dem ersten Mai dann der &#8220;Nationale Feiertag des deutschen Volkes&#8221;. Nach Kriegsende wurde der erste Mai jedoch wieder zum Feiertag erkl&auml;rt. Heute macht der Feiertag insbesondere am Abend vorher seinem Namen alle Ehre.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:<br />
</strong>
</p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.ruhr-guide.de/rg.php/left/menu/mid/artikel/id/14467/kat_id/16/parent_id/137/kp_titel=Tanz%20in%20den%20Mai%20im%20Ruhrgebiet" target="_blank">Wo ihr heute in den ersten Mai tanzen k&ouml;nnt</a></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.domradio.de/aktuell/81535/um-die-walpurgisnacht-ranken-sich-viele-geschichten.html" target="_blank">Die Geschichte der Walpurgisnacht auf domradio.de</a></p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wissenswert: 10 wenig bekannte Titanic-Fakten</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/13/04/2012/wissenswert-10-wenig-bekannte-titanic-fakten/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/13/04/2012/wissenswert-10-wenig-bekannte-titanic-fakten/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 20:36:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Jochimsen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Wissenswert]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor 100 Jahren sank die Titanic. Wer das n&#246;tige Kleingeld hat, kann das Wrack besichtigen. Nur eine der Geschichten rund um die Titanic.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_74616" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/entwurf1-neu2.jpg"><img class="size-full wp-image-74616" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/entwurf1-neu2.jpg" alt="Foto: flickr.com/Karen Roe, Rafael Robles L, Lars Kasper, NASA Goddard Photo and Video; Montage: Marc Patzwald, Teaserfoto: flickr.com/poniblog" width="600" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: flickr.com/Karen Roe, Rafael Robles L, Lars Kasper, NASA Goddard Photo and Video; Montage: Marc Patzwald, Teaserfoto: flickr.com/poniblog Teaserfoto: flickr.com / dnkemontoh</p></div>
<p><strong>100 Jahre nach der Katastrophe vom 14. April 1912 besch&auml;ftigt der Untergang der Titanic die Medien. Doch neben der bekannten Geschichte mit dem Eisberg gibt es einige Anekdoten zu erz&auml;hlen. Von dem Jungen, der als erster den Notruf der Titanic empfing, von den Pinkel-Pausen der Werft-Arbeiter oder warum die &uuml;berlebenden Angestellten nur den halben Lohn erhielten.<br />
</strong></p>
<p><strong>1.</strong> Wer einmal einen Urlaub der etwas anderes Art erleben m&ouml;chte, kann einen Tauchgang zum Wrack der Titanic unternehmen. Knapp 45.000 Euro kostet ein 14-t&auml;giger Trip inklusive Tauchgang in einem U-Boot. Der Veranstalter r&auml;t, warme Kleidung einzupacken, denn im U-Boot wird es bis zu 12 Grad k&uuml;hl. Die Saison geht von Juli bis August.</p>
<p><strong>2.</strong> Violet Jessop kann man als Pechvogel oder Gl&uuml;ckspilz bezeichnen, je nachdem. Denn auch die beiden Schwesterschiffe der Titanic hatten mehr oder weniger schwere Ungl&uuml;cke mit ihr an Bord erlebt. Die RMS Olympic stie&szlig; Ende 1911 mit einem Kriegsschiff zusammen und musste monatelang repariert werden. Allerdings tat das Schiff noch bis in die 30er-Jahre hinein seinen Dienst. Die HMHS Britannic wurde im ersten Weltkrieg durch eine Mine versenkt, 30 Menschen starben bei dem Untergang im Mittelmeer. Violet Jessop war als Stewardess bei der White Star Line angestellt und arbeitete bei allen drei Ungl&uuml;cken auf dem jeweiligen Schiff. Beim Untergang der Britannic wurde sie sogar in die Schiffsschraube gezogen, konnte sich jedoch im letzten Moment befreien.</p>
<p><strong>3.</strong> Die Crew-Mitglieder bekamen nach ihrer Reise nur den halben Lohn. Die Reederei, die White Star Line, berief sich darauf, dass sie ja schlie&szlig;lich nicht bis zum urspr&uuml;nglichen Zielort gefahren seien.</p>
<div id="attachment_91827" class="wp-caption alignleft" style="width: 346px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/cape-race.jpg"><img class="size-full wp-image-91827" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/cape-race.jpg" alt="Hier am Cape Race in Neufundland kamen die ersten Notsignale der Titanic an. Foto: flickr.com / dugspr" width="336" height="189" /></a><p class="wp-caption-text">Hier am Cape Race in Neufundland kamen die ersten Notsignale der Titanic an. Foto: flickr.com / dugspr</p></div>
<p><strong>4. </strong>&#8220;Have struck iceberg&#8221;. Ein 14-j&auml;hriger Junge empfing als erster den Funk-Notruf der Titanic. Er befand sich zuf&auml;llig in der Funkstation am Cape Race auf der kanadischen Insel Neufundland. Der Funker war gerade hinausgegangen, um nach dem Leuchtfeuer zu sehen. Schon seit etlichen Stunden hatte die Funkstation Kontakt zur Titanic. Wohlhabende Passagiere der ersten Klasse sendeten Feriengr&uuml;&szlig;e auf die Insel, die von dort nach New York weitergeleitet wurden. Auch das Schiff Carpathia empfing die Notrufe, und wollte den Passagieren der Titanic zu Hilfe eilen. Doch als es an der Ungl&uuml;cksstelle ankam, waren von der majest&auml;tischen Titanic nur ein paar Rettungsboote und etliche im Wasser treibende Leichen &uuml;brig geblieben.</p>
<p><strong>5.</strong> Warnungen eines anderen Schiffes ignorierte Jack Phillips, der Funker der Titanic. Die nahegelegene SS Californian meldete knapp eine halbe Stunde vor dem Ungl&uuml;ck eine Warnung vor einem Eisfeld. Phillips sandte zur&uuml;ck: &#8220;Shut up, I am busy, I am working&#8221;.</p>
<p><strong>6. </strong>11.000 Menschen haben an der Titanic gearbeitet. 18 Menschen starben bei den Bauarbeiten, was in der damaligen Zeit jedoch keine besonders hohe Verlustrate ausmachte. Wie vielen von ihnen die Blase platze, ist nicht &uuml;berliefert. Viele Pinkel-Pausen gab es n&auml;mlich nicht. Die Zeiten, in denen man seine Notdurft verbringen konnte, waren durch „The Minutes&#8221; geregelt. Jeder Arbeiter hatte insgesamt sieben Minuten am Tag Zeit f&uuml;r seine Gesch&auml;fte.</p>
<div id="attachment_91833" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/dock.jpg"><img class="size-full wp-image-91833" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/dock.jpg" alt="Im nordirischen Belfast lag die Titanic bei ihrem Bau im Trockendock. Foto: Bildpixel / pixelio.de" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Im nordirischen Belfast lag die Titanic bei ihrem Bau im Trockendock. Foto: Bildpixel / pixelio.de</p></div>
<p><strong>7. </strong>Nur etwas &uuml;ber 300 Leichen konnten geborgen werden. Da die Bergungsschiffe nicht gen&uuml;gend Eis und S&auml;rge dabei hatten, wurden einige Tote direkt auf See bestattet. Die Leichen der Passagiere der ersten Klasse wurden feierlich beigesetzt. Dabei mussten einigen die Gliedma&szlig;en gebrochen werden, weil sie erfroren waren, anders h&auml;tten sie in keinen Sarg gepasst. Insgesamt starben 1.500 Menschen bei dem Untergang. Dabei erwiesen sich die Passagiere als echte Gentlemen. Getreu dem Motto &#8220;Frauen und Kinder zuerst&#8221;, starben &#8220;nur&#8221; 30 Prozent der Frauen und Kinder, aber vier von f&uuml;nf M&auml;nnern.</p>
<p><strong>8. </strong>Schon vorher verlief die Reise nicht ruhig, ein kleineres Schiff wurde in die Schiffsschraube der Titanic gezogen und besch&auml;digt, auch brach ein Feuer im Kohlenstauraum aus, welches jedoch noch auf der Fahrt gel&ouml;scht werden konnte.</p>
<p><strong>9.</strong> Die Tickets der Titanic kosteten zwischen acht Pfund und 660 Pfund. Ein Arbeiter verdiente rund f&uuml;nf Pfund im Monat. Daher w&uuml;rde nach heutigen Ma&szlig;st&auml;ben ein Erste-Klasse Ticket zwischen 30.000 und 60.000 Euro kosten. Ein Ticket f&uuml;r die dritte Klasse w&auml;re f&uuml;r etwa 500 Euro zu haben.</p>
<p><strong>10. </strong>Das Leck der Titanic war nur knapp einen Quadratmeter gro&szlig;. Dabei reichte es fast neunzig Meter an der Seite des Schiffes entlang. Sie war eines der ersten Boote mit wasserdichten T&uuml;ren. Selbst bei bis zu vier von sechzehn gefluteten Bereichen sollte die Titanic noch schwimmen k&ouml;nnen. Allerdings wurden durch das lange Leck gleich mehrere Kammern aufgerissen. Wenn die Titanic den Eisberg frontal gerammt h&auml;tte, w&auml;re sie vermutlich nicht gesunken.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:<br />
</strong>
</p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=10123474" target="_blank">Interview mit Prof. Metin Tolan &uuml;ber die Physik hinter dem Titanic-Ungl&uuml;ck</a></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.titanicverein.ch/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=47&amp;Itemid=66" target="_blank">Schweizer Titanic-Verein: FAQ rund um das Ungl&uuml;ck </a></p>
<p style="color: white;"><strong><span style="color: #ffffff;">Wissenswert:</span></strong></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/06/04/2012/wissenswert-osterbraeuche/">Osterbr&auml;uche</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re:<a href="http://www.pflichtlektuere.com/03/02/2012/alzheimer-der-begriff-der-infektiositaet-ist-unzutreffend/"> Alzheimer</a></p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nichts geht mehr</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/07/03/2012/nichts-geht-mehr/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/07/03/2012/nichts-geht-mehr/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 17:36:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Jochimsen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Duisburg]]></category>

		<category><![CDATA[Essen]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[auf dem konto]]></category>

		<category><![CDATA[im hörsaal]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[Alexandra Gehrhardt]]></category>

		<category><![CDATA[Gewerkschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Michael Bürger]]></category>

		<category><![CDATA[Streik]]></category>

		<category><![CDATA[TU Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[ver.di]]></category>

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		<description><![CDATA[Verkehrschaos, geschlossene Kitas, ver&#228;rgerte Pendler: In NRW traten heute 30.000 Angestellte des &#246;ffentlichen Dienstes in Streik.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nach den Protesten in anderen Bundesl&auml;ndern seit Beginn der Woche kam es auch in Nordrhein-Westfalen am heutigen Mittwoch, 7. M&auml;rz, zum Streik. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) rief alle Angestellten des &ouml;ffentlichen Dienstes dazu auf, ihre Arbeit niederzulegen.</strong></p>
<p>In der Region Dortmund folgten diesem Aufruf laut ver.di-Dortmund-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Michael B&uuml;rger 12.000 Dortmunder Angestellte. Sie alle protestierten nach M&auml;rschen durch die Dortmunder Innenstadt auf dem Friedensplatz. In Bochum gingen 5.000 Besch&auml;ftigte auf die Stra&szlig;e, in Essen waren es 6.000. In ganz Nordrhein-Westfalen streiken ca. 30.000 Besch&auml;ftigte. Busse und Stra&szlig;enbahnen stehen den ganzen Tag in den Depots, die Deutsche Bahn und Privatbahnen fahren jedoch nach Plan. Dieses Verkehrschaos forderte seinen Tribut: Die heutigen 150 Kilometer Stau auf den Autobahnen sind 50 Prozent mehr als normal, berichtet die Landes-Verkehrsleitstelle. Um 1.30 heute Nacht endet der Streik, morgen f&auml;hrt der &ouml;ffentliche Nahverkehr wieder wie gewohnt.</p>
<p><strong>Auch an der TU Dortmund kam es zu Einschr&auml;nkungen</strong></p>
<div id="attachment_89406" class="wp-caption alignright" style="width: 239px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/03/bahnhof.jpg"><img class="size-full wp-image-89406" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/03/bahnhof.jpg" alt="Die Deutsche Bahn und private Betreiber strekten heute nicht, nur die kommunalen Bahnen und Busse standen still. Foto: pixelio.de / Andreas Dengs" width="229" height="343" /></a><p class="wp-caption-text">Die Deutsche Bahn und private Betreiber streikten heute nicht, trotzdem hatten viele Berufspendler massive Probleme. Foto: pixelio.de / Andreas Dengs</p></div>
<p>Es streikt jedoch nicht nur der &ouml;ffentliche Nahverkehr. Nur vier der 109 st&auml;dtischen Kindertagesst&auml;tten hatten ge&ouml;ffnet. Auch viele Sparkassen-Filialen und &ouml;ffentliche Schwimmb&auml;der waren geschlossen. Die Angestellten der Technischen Universit&auml;t Dortmund streikten nicht. &#8220;Die Streiks betreffen Angestellte des Bundes und der Kommunen, die Universit&auml;ten werden aber vom Land finanziert&#8221;, erkl&auml;rt Alexandra Gehrhardt von der Pressestelle der TU. Anders sieht die Sache beim Studentenwerk aus, das eine eigene Anstalt des &ouml;ffentlichen Rechts ist und deren Angestellten teilweise ihre Arbeit niederlegten. Die &#8220;Galerie&#8221; und das &#8220;Vital&#8221; waren geschlossen, auch in der Mensa gab es nur ein eingeschr&auml;nktes Angebot. Pr&uuml;fungen mussten &uuml;brigens trotzdem geschrieben werden, nur wenn man trotz erheblicher Bem&uuml;hungen nicht zur Universit&auml;t kommen konnte, kann die Klausur nachgeholt werden.</p>
<p><strong>N&auml;chste Woche wird weiter verhandelt</strong></p>
<p>Dabei sind die Streiks heute vielleicht nur der Anfang. Bislang liegt noch kein Angebot seitens der Arbeitgeber vor. Am kommenden Montag und Dienstag werden erneut Verhandlungen stattfinden. Man sei zu Verhandlungen bereit, erkl&auml;rte der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von ver.di Dortmund, Michael B&uuml;rger. Sollten diese jedoch nicht zum Erfolg f&uuml;hren, seien weitere Aktionen zu erwarten.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Worum geht es in der neuen Tarifrunde?<br />
</strong></p>
<ul>
<li><span style="color: #ffffff;">ver.di fordert eine Lohnsteigerung von 6,5 Prozent. Dies gilt allerdings erst ab einem Gehalt von knapp &uuml;ber 3000 Euro, da die geforderte minimale Gehaltserh&ouml;hung 200 Euro pro Monat betr&auml;gt.</span></li>
<li><span style="color: #ffffff;">Auszubildende sollen monatlich 100 Euro mehr Lohn erhalten und unbefristet &uuml;bernommen werden.<br />
</span></li>
<li><span style="color: #ffffff;">ver.di begr&uuml;ndet die Forderungen mit dem Sinken der Reall&ouml;hne in den vergangenen Jahren. Die Reall&ouml;hne bezeichnen die Kaufkraft, die L&ouml;hne sind also nicht wirklich gesunken, die Angestellten konnten sich aber damit weniger kaufen.<br />
</span></li>
<li><span style="color: #ffffff;">Die Forderungen gelten bundesweit f&uuml;r knapp 160.000 Angestellte des Bundes sowie ca. zwei Millionen Besch&auml;ftigte in den Kommunen. Nicht direkt betroffen sind Beamte.<br />
</span></li>
<li><span style="color: #ffffff;">Verhandlungsf&uuml;hrer seitens der Arbeitgeber sind der Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich und der Pr&auml;sident der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverb&auml;nde (VKA), Thomas B&ouml;hle.<br />
</span></li>
</ul>
</div>
<p><span style="color: #ffffff;">x</span><span style="color: #ffffff;"><br />
</span></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:<br />
</strong>
</p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/streik-in-dortmund-id6435272.html" target="_blank">Bildergalerie vom Streik in Dortmund</a></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-03/oeffentlicher-dienst-streik-doehrn" target="_blank">Experten-Interview zur Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit der ver.di-Forderungen</a></p>
</div>


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			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/07/03/2012/nichts-geht-mehr/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Die besten Pressefotos zu Gast in Dortmund</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/23/02/2012/die-besten-pressefotos-zu-gast-in-dortmund/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/23/02/2012/die-besten-pressefotos-zu-gast-in-dortmund/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 20:32:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Jochimsen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im freizeitrausch]]></category>

		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>

		<category><![CDATA[Claudia Schenk]]></category>

		<category><![CDATA[Depot]]></category>

		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

		<category><![CDATA[Pressefotografie]]></category>

		<category><![CDATA[World Press Photo]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=88313</guid>
		<description><![CDATA[J&#228;hrlich werden die besten Pressefotos der Welt gek&#252;rt. Nun ist die Ausstellung in Dortmund zu sehen und zeigt emotionale, interessante und &#228;u&#223;erst sehenswerte Fotos.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_88355" class="wp-caption alignleft" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/15_kenneth-o-halloran_.jpg"><img class="size-full wp-image-88355" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/15_kenneth-o-halloran_.jpg" alt="Die Bilderserien erz&auml;hlen oft ganz pers&ouml;nliche Geschichten &uuml;ber scheinbar banale Dinge, wie hier ein Foto der Bilderserie &uuml;ber irische Jahrm&auml;rkte. Foto: Kenneth O'Halloran" width="600" height="471" /></a><p class="wp-caption-text">Die Bilderserien erz&auml;hlen oft ganz pers&ouml;nliche Geschichten &uuml;ber scheinbar banale Dinge, wie hier ein Foto der Bilderserie &uuml;ber irische Jahrm&auml;rkte. Foto: Kenneth O&#39;Halloran / Teaserfoto: Michael Jochimsen</p></div>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Ihre Peiniger kamen in der Nacht. Mehrere M&auml;nner brachten die 18-j&auml;hrige Afghanin Bibi Aisha auf eine Waldlichtung. Dort wurden ihr auf Befehl eines Taliban-Anf&uuml;hrers die Ohren und die Nase abgeschnitten. Dies wurde als gerechte Strafe daf&uuml;r angesehen, dass sie ihren Mann wegen ihrer gewaltt&auml;tigen Schwiegereltern verlassen hatte. Bibi Aisha &uuml;berlebte; ihre Geschichte erz&auml;hlt das World Press Photo 2010, das zusammen mit anderen Preistr&auml;gern aus mehreren Kategorien im Dortmunder Depot zu sehen ist.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_88338" class="wp-caption alignleft" style="width: 249px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/01_jodi-bieber_.jpg"><img class="size-full wp-image-88338" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/01_jodi-bieber_.jpg" alt="Das Portrait der Bibi Aisha ist das World Press Photo 2011. Foto: Jodi Bieber" width="239" height="298" /></a><p class="wp-caption-text">Das Portrait der Bibi Aisha ist das World Press Photo 2011. Foto: Jodi Bieber</p></div>
<p>Die gemeinn&uuml;tzige World Press Photo Foundation k&uuml;rt jedes Jahr die besten Pressefotos der Welt. Anschlie&szlig;end sind sie in einer Wanderausstellung in der ganzen Welt zu begutachten. Erstmals seit 25 Jahren sind 160 dieser Bilder wieder in Dortmund zu sehen. 5.691 professionelle Fotografen hatten &uuml;ber 100.000 Bilder bei der Jury eingereicht, welche dann aus neun Kategorien die besten drei Arbeiten ausw&auml;hlte. In jeder Kategorie gab es jedoch gesonderte Preise f&uuml;r Einzelfotos und Bildserien. Die ausgestellten Bilder stammen mit wenigen Ausnahmen alle aus dem Jahr 2010. Anfang des vergangenen Jahres wurden dann die Preistr&auml;ger ausgezeichnet und sind seit Mai 2011 auf der Wanderausstellung zu sehen. &#8220;Im Moment werden gerade die Bilder von 2011 f&uuml;r die Ausstellung aufbereitet&#8221;, erkl&auml;rt Claudia Schenk, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin des Depots. Ihre Idee war es auch, die Ausstellung nach Dortmund zu holen, nachdem sie die Ausstellung in den letzten Jahren in Budapest und Kopenhagen gesehen hatte.</p>
<p><strong></strong><strong>Eine bunte Themenvielfalt</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Auch wenn die Bilder schon fast zwei Jahre alt sind, viele der dargestellten Themen erkennt man recht schnell wieder. Sei es das Erdbeben von Haiti, die Enth&uuml;llungen von WikiLeaks oder die &Ouml;lkatastrophe im Golf von Mexiko. Besonders interessant sind die Themen, die in der Weltpresse keine gro&szlig;e Rolle gespielt haben und auf emotionale und sehr direkte Weise Geschichten erz&auml;hlen. Auch vor expliziter Gewaltdarstellung wird nicht zur&uuml;ckgescheut, gerade die Bilder vom mexikanischen Drogenkrieg zeigen blutige Leichen oder sogar einen abgetrennten Kopf am Stra&szlig;enrand. Die Ausstellung wird nie langweilig, h&auml;ngt doch ein Portrait vom mittlerweile verstorbenen Kim Jong-il neben dem eines einfachen afrikanischen Bauern. Auch skurrile und am&uuml;sante Bilder wie das der wohlgen&auml;hrten s&uuml;damerikanischen Ringerinnen sind zu sehen.</p>
<div id="attachment_88339" class="wp-caption alignright" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/04_ricardo-venturi_.jpg"><img class="size-full wp-image-88339" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/04_ricardo-venturi_.jpg" alt="Foto: Ricardo Venturi" width="600" height="397" /></a><p class="wp-caption-text">Viele der Fotos thematisierten das Erdbeben in Haiti wie  hier das Siegerfoto der Kategorie &quot;Reportagen Einzelfoto&quot;. Foto: Ricardo Venturi</p></div>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Ein Preistr&auml;ger kommt ins Depot</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Auch Ereignisse in der Region werden ber&uuml;cksichtigt. Am 1. M&auml;rz um 18 Uhr kommt Preistr&auml;ger Uwe Weber ins Depot. Er erzielte mit einem Bild des Love-Parade-Ungl&uuml;cks den dritten Platz in der Kategorie &#8220;Harte Fakten Einzelfotos&#8221;. Er wird die Entstehungsgeschichte des Bildes erl&auml;utern und &uuml;ber seine Arbeit als Pressefotograf berichten.</p>
<p>Mit einer umfangreichen Besucherbefragung will Claudia Schenk ermitteln, wer sich die Ausstellung ansieht. Die Zielgruppe sei dabei aber sehr breit gef&auml;chert, sie reicht von Studenten bis zum Profi-Fotografen. Die Resonanz der Veranstaltung stimmt Claudia Schenk jedenfalls positiv: &#8220;In den ersten drei Tagen kamen 1.600 Besucher, damit sind wir super zufrieden&#8221;.</p>
<div id="attachment_88343" class="wp-caption alignright" style="width: 255px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/depot.jpg"><img class="size-full wp-image-88343" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/depot.jpg" alt="Viele Besucher kommen laut Claudia Schenk von weither, um diese Ausstellung zu sehen. Foto: Michael Jochimsen" width="245" height="162" /></a><p class="wp-caption-text">Viele Besucher kommen laut Claudia Schenk von weither, um diese Ausstellung zu sehen. Foto: Michael Jochimsen</p></div>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Die World Press Photo Ausstellung<br />
</strong>
</p>
<p style="color: white;"><strong>Wo?</strong> Im Kulturort Depot (Immermannstra&szlig;e 29, 44147 Dortmund).</p>
<p style="color: white;"><strong>Wann?</strong> Die Ausstellung l&auml;uft bis zum 8. M&auml;rz. &Ouml;ffnungszeiten sind Dienstags, Mittwochs, Donnerstag und Sonntags von 10-18 Uhr, Freitags und Samstags von 10-22 Uhr, Montags geschlossen.</p>
<p style="color: white;"><strong>Was kostet es? </strong>5 Euro, erm&auml;&szlig;igt 4 Euro, bei Gruppen ab 10 Personen 3,50 Euro pro Person.</p>
</div>
<p><span style="color: #ffffff;">x</span></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:<br />
</strong>
</p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.worldpressphoto.org/" target="_blank">Homepage der World Press Photo Foundation</a></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2012-02/fs-world-press-photo-contest" target="_blank">Einige Bilder der Preistr&auml;ger von 2011, die noch nicht ausgestellt werden</a></p>
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Sind PET-Flaschen so schlecht wie ihr Ruf?</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/03/02/2012/sind-pet-flaschen-so-schlecht-wie-ihr-ruf/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/03/02/2012/sind-pet-flaschen-so-schlecht-wie-ihr-ruf/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 22:47:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Jochimsen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Themenwoche Müll]]></category>

		<category><![CDATA[aus dem labor]]></category>

		<category><![CDATA[Acetaldehyd]]></category>

		<category><![CDATA[Bundesamt für Risikobewertung]]></category>

		<category><![CDATA[Kunststoff]]></category>

		<category><![CDATA[PET-Flaschen]]></category>

		<category><![CDATA[Polyester]]></category>

		<category><![CDATA[Polyethylenterphtalat]]></category>

		<category><![CDATA[Recycling]]></category>

		<category><![CDATA[Textilien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=84905</guid>
		<description><![CDATA[PET-Flaschen werden wieder recycelt, das wei&#223; jeder. Doch was passiert dabei und wie kann aus alten PET-Flaschen Kleidung entstehen?


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_85752" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/banner_themenwoche_mull.jpg"><img class="size-full wp-image-85752" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/banner_themenwoche_mull.jpg" alt="Fotos: flickr.com/Timothy Takemoto/epSos.de/Marc Patzwald, Montage: Marc Patzwald" width="600" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Fotos: flickr.com/Timothy Takemoto/epSos.de/Marc Patzwald, Montage: Marc Patzwald, Teaserfoto: pixelio.de/knipseline</p></div>
<p><strong>Die Tatsache, dass auf einer Getr&auml;nkeflasche oder einer Dose Pfand ist, verleitet zu der Annahme, sie w&uuml;rde einfach gewaschen und dann wiederverwendet. Dem ist jedoch nicht immer so. Zwar werden auch PET-Flaschen noch mehrmals benutzt, jedoch oft erst nachdem sie einen aufwendigen Recycling-Prozess durchlaufen haben. Das ist aber nicht das einzige Problem mit diesen Kunststoff-Flaschen.</strong></p>
<div id="attachment_86057" class="wp-caption alignright" style="width: 227px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/pet-rohlinge.jpg"><img class="size-full wp-image-86057" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/pet-rohlinge.jpg" alt="So sehen die PET-Flaschen aus, bevor sie aufgeblasen werden. Foto: pixelio.de/UG" width="217" height="162" /></a><p class="wp-caption-text">So sehen die PET-Flaschen aus, bevor sie aufgeblasen werden. PET-Flaschen erkennt man &uuml;brigens an dem Dreieck mit der 1 auf dem Boden. Foto: pixelio.de/UG</p></div>
<p>Die PET-Flasche hat ihren Namen von dem Kunststoff, aus dem sie gemacht ist: Polyethylenterphtalat. Aus diesem Kunststoff werden Rohlinge geformt, die daraufhin bei einer Temperatur zwischen 90 und 120 Grad Celsius zu einer Flasche geformt werden. Nach dem Gebrauch k&ouml;nnen sie auf zwei Arten wiederverwendet werden: Eine PET-Mehrwegflasche wird, wie der Name schon verr&auml;t, nach der Reinigung wieder bef&uuml;llt und bis zu 25 Mal verwendet. Das Problem: gut 90 Prozent aller gekauften PET-Flaschen sind keine Mehrweg-, sondern Einwegflaschen. Im Jahr 2009 waren das in Deutschland ca. 12,5 Milliarden solcher Flaschen. Auf welchen dieser PET-Einwegflaschen Pfand ist, erkennt man an dem blauen <a href="DPG-Zeichen" target="_blank">DPG-Zeichen</a> auf der Flasche.</p>
<p>Eine solche PET-Einwegflasche wird nach der R&uuml;ckgabe zun&auml;chst zerschreddert. Die sogenannten &#8220;Flakes&#8221; werden dann gereinigt und zu neuen Flaschen eingeschmolzen, so beginnt der Kreislauf von vorne. Allerdings gibt es einen Schwund, da nur etwa die H&auml;lfte der Flaschen wieder zu neuen Flaschen verarbeitet werden kann, und selbst dort muss noch frisches PET-Granulat beigemengt werden. Die andere H&auml;lfte mit minderer Qualit&auml;t geht zumeist nach Asien, wo sie zu Textilien weiterverarbeitet werden. Insbesondere die eingef&auml;rbten PET-Einwegflaschen k&ouml;nnen nicht zu neuen Flaschen werden, da die Farbe nicht mehr rauszukriegen ist. Das aufwendige Recycling und der viele Transport tr&uuml;ben die &Ouml;kobilanz einer PET-Einwegflasche im Vergleich zu ihrem Glas-Kontrahenten erheblich. Allein das leichte Gewicht wirkt sich positiv auf die Transportkosten aus.</p>
<div id="attachment_86061" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/jacke.jpg"><img class="size-full wp-image-86061" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/jacke.jpg" alt="Viele zerhackte PET-Flaschen werden in China zu teuren Sporttextilien verarbeitet. Foto: flickr.com/warrantedarrest" width="250" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Auch das Polyester f&uuml;r diese Sportjacke k&ouml;nnte aus recycelten PET-Flaschen stammen. Foto: flickr.com/warrantedarrest</p></div>
<p><strong>Wir tragen Flaschen am K&ouml;rper</strong></p>
<p>Was passiert denn nun mit den Flaschen, die nach China verschifft werden? Sie werden zu Polyesterfasern weiterverarbeitet. Im Jahr 2006 importierte China ungef&auml;hr 100 Milliarden Plastikflaschen. Genau wie der Kunststoff Polyethylenterphtalat wird auch Polyester aus Erd&ouml;l gewonnen. Bei steigenden &Ouml;l-Preisen lohnt sich also das Aufbereiten von zerhackten PET-Flaschen. Dazu werden die Schnipsel geschmolzen und zu F&auml;den gezogen. Daraus werden dann zum Beispiel Textilstoffe wie Fleece. F&uuml;r einen Pullover braucht man 16 alte PET-Flaschen; die reinen Materialkosten betragen f&uuml;r ihn also ca. 30 Cent. Verkauft werden Polyester-Textilien hierzulande meist als Sportkleidung, da sie atmungsaktiv sind. Ob dieses Recycling die Umwelt schont, ist umstritten. Zwar wird auf diese Weise nicht zuletzt Erd&ouml;l gespart, allerdings m&uuml;ssen auch etliche Tonnen PET-Flaschen nach China gebracht werden.</p>
<p><strong>Auswirkungen auf die Gesundheit sind nicht zu bef&uuml;rchten</strong></p>
<p>Manchmal schmeckt Wasser aus PET-Flaschen etwas s&uuml;&szlig;lich. Das liegt an dem Stoff Acetaldehyd, der bei der Herstellung und Lagerung von PET-Flaschen entsteht. Wenn jetzt ein wenig davon in die Flasche &uuml;bergeht, ist dies schon bei sehr kleinen Dosierungen zu schmecken. Das Bundesamt f&uuml;r Risikobewertung gibt jedoch Entwarnung, die EU-Grenzwerte werden dabei nicht &uuml;berschritten. Entgegen einiger Meldungen werden in PET-Flaschen keine Weichmacher eingesetzt, die negative Auswirkungen auf den Hormonhaushalt haben. Zumindest im Kunststoff f&uuml;r PET-Flaschen sind diese nicht enthalten. Einen gro&szlig;en Nachteil haben die PET-Flaschen jedoch: Durch ihre Oberfl&auml;che kann - im Gegensatz zum Glas - Gas entweichen, das Getr&auml;nk wird schal. Wer also Hamsterk&auml;ufe plant, sollte sich eher f&uuml;r Glasflaschen entscheiden.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/04/02/2012/vom-pulli-zum-putzlappen/" target="_blank">Vom Pulli zum Putzlappen?</a></p>
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<p style="color: white;">Pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/30/01/2012/mit-alten-handys-helfen/" target="_blank">Mit alten Handys helfen</a></p>
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		<item>
		<title>Kino-Tipp: The Artist</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/29/01/2012/kino-tipp-the-artist/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/29/01/2012/kino-tipp-the-artist/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 11:37:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Jochimsen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kino-Tipps]]></category>

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		<category><![CDATA[Bérénice Bejo]]></category>

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		<category><![CDATA[Stummfilm]]></category>

		<category><![CDATA[The Artist]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass gutes Kino auch ohne Dialoge auskommt, beweist die Stummfilm-Hommage "The Artist". Inhalt und Form passen hier perfekt zusammen.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hollywood, 1927: George Valentin (gespielt von Jean Dujardin) ist gefeierter Stummfilm-Star. Ein Erfolg reiht sich an den n&auml;chsten. Den gerade aufkommenden Ton-Filmen steht er skeptisch gegen&uuml;ber, ein wahrer Schauspieler brauche keine &uuml;berfl&uuml;ssigen Worte, um Emotionen zu vermitteln. Das Publikum sieht das anders und sein Stern beginnt zu sinken. W&auml;hrenddessen  beginnt die junge Peppy Miller (Bérénice Bejo) gerade eine Karriere im Filmbusiness. Diese beiden so gegens&auml;tzlichen Personen haben jedoch eine besondere Verbindung miteinander.<br />
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<div id="attachment_85426" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/valentinmiller.jpg"><img class="size-full wp-image-85426" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/valentinmiller.jpg" alt="Fotos: Delphi Filmverleih" width="600" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Die Hauptdarsteller Jean Dujardin und Bérénice Bejo zeigen auch in einigen Tanzszenen ihr K&ouml;nnen. Fotos: Delphi Filmverleih</p></div>
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<p>Schon zu Beginn des Films ist vieles anders als gew&ouml;hnlich: Die Logos der Studios sind schwarz-wei&szlig; und an den R&auml;ndern sind schwarze Balken zu sehen, da der Film im 4:3-Format gedreht wurde. In der ersten Einstellung kommt kein Ton aus dem zu einem Schrei ge&ouml;ffneten Mund Valentins. Stattdessen erwarten den  Zuschauer Texteinblendungen wie &#8220;Rede!&#8221; und eine mal traurige, mal beschwingte Orchester-Musik.</p>
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<div id="attachment_85439" class="wp-caption alignright" style="width: 274px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/peppy-hand.jpg"><img class="size-full wp-image-85439" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/peppy-hand.jpg" alt="Der Film &uuml;berzeugt auch mit gro&szlig;em visuellen Einfallsreichtum." width="264" height="395" /></a><p class="wp-caption-text">Der Film &uuml;berzeugt auch mit gro&szlig;em visuellen Einfallsreichtum.</p></div>
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<p><strong>Das Werk eines eingespielten Teams</strong></p>
<p>Regisseur Michel Hazanavicius machte sich durch die Agentenparodien &#8220;OSS 117 - Der Spion, der sich liebte&#8221; und &#8220;OSS 117 - Er selbst ist sich genug&#8221; einen Namen in seiner Heimat Frankreich. Im ersten Film spielte Hazanavicius derzeitige Lebensgef&auml;hrtin Bérénice Bejo die weibliche Hauptrolle, die m&auml;nnliche &uuml;bernahm in beiden Filmen Jean Dujardin. Dieser nahm nach anf&auml;nglichem Z&ouml;gern auch in &#8220;The Artist&#8221; die Hauptrolle an - und fand mehr und mehr Gefallen daran. Um sich ganz in ihr vertiefen zu k&ouml;nnen, lebte Dujardin w&auml;hrend der Dreharbeiten in einem Haus aus den  30er-Jahren in den Hollywood Hills.</p>
<p>An seinem Spiel gibt es wahrlich nichts auszusetzen, im Gegenteil. Bei ihm und der Hauptdarstellerin Bérénice Bejo l&auml;sst sich jede Gef&uuml;hlsregung an der Mimik ablesen. In solchen Momenten kann man George Valentins Ablehnung des Tonfilms verstehen. Wer braucht ausschweifende Dialoge, wenn ein Blick oder eine Geste ausreicht? Dass auch Umgebungsger&auml;usche fehlen, f&auml;llt erst wirklich bei eine Albtraumszene Valentins auf, in der er (und der Zuschauer) pl&ouml;tzlich Ger&auml;usche h&ouml;ren kann, seine eigene Stimme bleibt jedoch weiter stumm. Diese Szene verdeutlicht, dass diejenigen, die bei Stummfilmen an Charlie Chaplin denken, entt&auml;uscht sein werden: Slapstick ist in &#8220;The Artist&#8221; nicht zu finden. Zwar bietet der Film durch seinen Einfallsreichtum einige Lacher, allerdings ist er weder Kom&ouml;die noch die Romanze, als die er manchmal beworben wird. Vielmehr erz&auml;hlt er gleichzeitig die Geschichte eines fallenden Stars und einer aufstrebenden jungen Schauspielerin.</p>
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<div id="attachment_85437" class="wp-caption alignleft" style="width: 291px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/valentin.jpg"><img class="size-full wp-image-85437" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/valentin.jpg" alt="Der heimliche Star des Films ist der Jack Russell Terrier Uggie, der in Cannes mit dem &quot;Palm Dog Award&quot; f&uuml;r die beste Hunde-Performance ausgezeichnet wurde." width="281" height="421" /></a><p class="wp-caption-text">Der heimliche Star des Films ist der Jack Russell Terrier Uggie, der in Cannes mit dem &quot;Palm Dog Award&quot; f&uuml;r die beste Hunde-Performance ausgezeichnet wurde.</p></div>
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<p><strong>10 Oscar-Nominierungen</strong></p>
<p>F&uuml;r ihren Mut und die gro&szlig;artig inszenierte Hommage an die Anf&auml;nge der gro&szlig;en Hollywood-Filme wurde &#8220;The Artist&#8221; bislang mit Preisen &uuml;bersch&uuml;ttet. Er gewann bereits drei Golden Globes f&uuml;r Bester Film (Kom&ouml;die oder Musical), Bester Hauptdarsteller (Kom&ouml;die oder Musical) und Beste Filmmusik. Dazu ist er zehn Mal f&uuml;r die kommenden Oscar-Verleihungen nominiert. Darunter auch in den wichtigen Kategorien Bester Hauptdarsteller, Beste Nebendarstellerin, Bester Film und Beste Regie. Ein Oscar f&uuml;r den Franzosen Jean Dujardin w&auml;re &auml;u&szlig;erst bemerkenswert: Erst einmal ging der Oscar als Bester Hauptdarsteller an einen nicht-englischsprachigen Schauspieler; 1999 gewann Roberto Benigni mit &#8220;Das Leben ist sch&ouml;n&#8221;.</p>
<p>Dieser Film ist nicht nur f&uuml;r Nostalgiker und Cineasten sehenswert, sondern f&uuml;r jeden, der einmal etwas Neues - das eigentlich alt ist - erleben m&ouml;chte. Die Leichtigkeit, mit der diese Art Kino heute noch funktioniert und bezaubert, erstaunt. Schon durch seine ganz besondere Machart zieht er den Zuschauer in den Bann. Dialoge werden nicht ben&ouml;tigt, es reichen allein Einfallsreichtum, hervorragende Schauspieler und eine gute Geschichte, um kurzweilig zu unterhalten. Wie man sich diesen Film ansehen sollte, beantwortet George Valentin mit seinen zwei einzigen gesprochenen W&ouml;rtern: &#8220;Mit Vergn&uuml;gen&#8221;.</p>
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<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:<br />
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<p style="color: white;"><a href="http://theartist-derfilm.de/" target="_blank">web: Deutsche Homepage des Films &#8220;The Artist&#8221;</a></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/13/01/2012/kino-tipp-offroad/">pflichtlekt&uuml;re: Kino-Tipp: Offroad</a></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/06/01/2012/kino-tipp-jonas/">pflichtlekt&uuml;re: Kino-Tipp: Jonas</a></p>
</div>


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		<title>Wissenswert: Keime im Fleisch</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/13/01/2012/wissenswert-keime-im-fleisch/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/13/01/2012/wissenswert-keime-im-fleisch/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 14:20:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Jochimsen</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[aus dem labor]]></category>

		<category><![CDATA[Antibiotika]]></category>

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		<category><![CDATA[Fleisch]]></category>

		<category><![CDATA[Geflügelzucht]]></category>

		<category><![CDATA[Ilse Aigner]]></category>

		<category><![CDATA[Johannes Remmel]]></category>

		<category><![CDATA[Keime]]></category>

		<category><![CDATA[Massentierhaltung]]></category>

		<category><![CDATA[Resistenzen]]></category>

		<category><![CDATA[Salmonellen]]></category>

		<category><![CDATA[Tierzucht]]></category>

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		<description><![CDATA[Fast alle H&#252;hner aus Massentierhaltung bekommen Antibiotika, obwohl sie nicht krank sind - und das kann fatale Folgen f&#252;r uns Menschen haben.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong></p>
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<div class="mceTemp"><strong></strong></p>
<dl id="attachment_74616" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px;"><strong></strong></p>
<dt class="wp-caption-dt"><strong></strong><strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/entwurf1-neu2.jpg"><img class="size-full wp-image-74616" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/entwurf1-neu2.jpg" alt="Foto: flickr.com/Karen Roe, Rafael Robles L, Lars Kasper, NASA Goddard Photo and Video; Montage: Marc Patzwald, Teaserfoto: flickr.com/poniblog" width="600" height="200" /></a></strong></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Foto: flickr.com/Karen Roe, Rafael Robles L, Lars Kasper, NASA Goddard Photo and Video; Montage: Marc Patzwald, Teaserfoto: flickr.com/labormikro</dd>
</dl>
</div>
<p>Der Verzehr von Gefl&uuml;gel kann gef&auml;hrlich sein. Der Umweltschutzorganisation BUND kaufte 20 Mal Gefl&uuml;gel in deutschen Superm&auml;rkten. Auf elf dieser Proben wurden Bakterien gefunden, die gegen Antibiotika resistent sind. Dabei handelt es sich um E.-coli-Bakterien, die normalerweise keinen Schaden anrichten. Gelangen nun aber resistente Erreger in den K&ouml;rper einer ohnehin schon geschw&auml;chten Person, helfen auch Antibiotika nicht mehr.</p>
<p>Der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Zentralverbands der Deutschen Gefl&uuml;gelwirtschaft, Thomas Janning, nannte die BUND-Studie &#8220;pure Angstmache&#8221;. Dass Antibiotika &uuml;berhaupt in der Gefl&uuml;gelmast eingesetzt werden, ist schon lange bekannt. Einer zwei Monate alten NRW-Studie zufolge sind 96 Prozent der H&uuml;hner aus Mastbetrieben mit Antibiotika behandelt worden. Das Problem dabei: Die meisten H&uuml;hner sind gar nicht krank, sondern werden vorsorglich behandelt. Das f&uuml;hrt dazu, dass sich eigentlich leicht zu bek&auml;mpfende Bakterien eine Resistenz gegen Antibiotika entwickeln.</p>
<div id="attachment_83351" class="wp-caption alignleft" style="width: 422px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/huehnermast.jpg"><img class="size-full wp-image-83351" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/huehnermast.jpg" alt="Foto: flickr.com/chesbayprogram" width="412" height="279" /></a><p class="wp-caption-text">Gerade in einer Massentierhaltung k&ouml;nnen sich Erreger sehr schnell ausbreiten. Um das zu verhindern, bekommen die H&uuml;hner durchschnittlich 7 verschiedene Antibiotika im Monat. Foto: flickr.com/chesbayprogram</p></div>
<p>Warum brauchen die H&uuml;hner so viele Antibiotika? Die industrielle Massentierhaltung ist durch die Haltungsbedingungen anf&auml;llig f&uuml;r Krankheiten, weshalb dieser massive Medikamenten-Einsatz n&ouml;tig wird. Die Antibiotika werden auch zum Wachstumsdoping eingesetzt, damit die Tiere in einem knappen Monat ihr Schlachtgewicht von 1,6 Kilogramm erreichen. Offiziell d&uuml;rfen Antibiotika jedoch seit 2006 nur noch f&uuml;r medizinische Zwecke in der Tierzucht eingesetzt werden.</p>
<p><strong>Politiker sehen Handlungsbedarf</strong></p>
<p>Bereits jetzt sterben nach Angaben des Robert-Koch-Instituts j&auml;hrlich 15.000 Menschen wegen multiresistenter Keime. Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) legte einen Entwurf zur &Auml;nderung des Arzneimittelgesetzes vor, der die Nutzung von Antibiotika in der Tierzucht eingrenzen soll. Das soll unter anderem durch mehr Kontrolle f&uuml;r den Verkauf dieser Mittel und Regulierungen f&uuml;r dessen Einsatz geschehen.</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<div id="attachment_83353" class="wp-caption alignright" style="width: 298px"><strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/kochen.jpg"><img class="size-full wp-image-83353" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/kochen.jpg" alt="Viele Keime werden erst ab 70 Grad Celsius abget&ouml;tet, deshalb sollte man die Arbeitsplatte direkt waschen. Foto: flickr.com/Randomskk" width="288" height="196" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Viele Keime werden erst ab 70 Grad Celsius abget&ouml;tet, deshalb sollte man die Arbeitsplatte direkt waschen. Foto: flickr.com/Randomskk</p></div>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Nicht der Verzehr selber ist gef&auml;hrlich<br />
</strong></p>
<p>Eine Infektion durch das Essen von verseuchtem Fleisch ist eher unwahrscheinlich. Diese werden bei der Zubereitung fast vollst&auml;ndig abget&ouml;tet. Die Erreger gelangen meist bei der Verarbeitung des rohen Fleisches durch Hautkontakt in den menschlichen K&ouml;rper. Gerade &uuml;ber kleine Wunden kann der Erreger in den K&ouml;rper eindringen, auch gesunde Menschen k&ouml;nnen ihn &uuml;bertragen.</p>
<p><strong>Resistente Bakterien sind nicht das einzige Problem</strong></p>
<p>Nicht nur die jetzt entdeckten E.coli-Bakterien k&ouml;nnen Resistenzen entwickeln. Auch bei Salmonellen - ebenfalls Darmbakterien - kann dieser Fall eintreten. Gerade bei einer unterbrochenen K&uuml;hlkette vermehren sich diese Erreger sehr schnell und k&ouml;nnen zu erheblichen gesundheitlichen Problemen f&uuml;hren. Antibiotika und daraus resultierend resistente Bakterien sind jedoch nicht das einzige Problem. Das Fleisch kommt mit vielen anderen Stoffen in Kontakt, bevor es den Weg in den Mund des Kunden findet. Ein Beispiel daf&uuml;r ist die sogenannte Schutzatmosph&auml;re, unter der das Fleisch verpackt wird. Wie die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch berichtet, sorgt das Gas-Gemisch in den Verpackungen daf&uuml;r, dass das Fleisch l&auml;nger rot bleibt und jedoch gleichzeitig z&auml;h wird und &#8220;toxische Substanzen&#8221; bildet. Diese k&ouml;nnten mit der Entstehung von Krankheiten wie Krebs in Verbindung gebracht werden. Ein Anbieter solcher Gase schreibt in einer Produktbrosch&uuml;re: &#8220;Verursacht die Oxidation von Fetten/&Ouml;len. Erlaubt das Wachstum von  aeroben Bakterien und Schimmel, aber erh&auml;lt die rote Farbe von Fleisch.&#8221;</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:<br />
</strong>
</p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.bund.net/themen_und_projekte/landwirtschaft/lebensmittelpolitik/antibiotika_skandal/hintergrund/" target="_blank">Betroffene Superm&auml;rkte, Hersteller und Marken</a></p>
<p style="color: white;"><strong>Wissenswert:</strong></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/23/12/2011/wissenswert-weihnachtsbraeuche/">Weihnachtsbr&auml;uche</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/16/12/2011/wissenswert-ko-tropfen/">K.O.-Tropfen</a></p>
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Feiern ohne Gott</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/04/01/2012/feiern-ohne-gott/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/04/01/2012/feiern-ohne-gott/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 11:22:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Jochimsen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Themenwoche Glaube]]></category>

		<category><![CDATA[aus dem labor]]></category>

		<category><![CDATA[Atheisten]]></category>

		<category><![CDATA[Humanistischer Verband Deutschlands]]></category>

		<category><![CDATA[HVD]]></category>

		<category><![CDATA[Jens Hebebrand]]></category>

		<category><![CDATA[Jugendfeier]]></category>

		<category><![CDATA[konfessionslos]]></category>

		<category><![CDATA[Namensgebungsfeier]]></category>

		<category><![CDATA[nichtreligiös]]></category>

		<category><![CDATA[Trauerfeier]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=81031</guid>
		<description><![CDATA[Viele wichtige Momente unseres Lebens sind christlich gepr&#228;gt: Ob Taufe, Hochzeit oder Beerdigung. F&#252;r Menschen, die nicht an Gott glauben, gibt es jedoch Alternativen.


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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_82347" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/banner_glaube.jpg"><img class="size-full wp-image-82347" title="banner_glaube" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/banner_glaube.jpg" alt="Fotos/Montage: Marc Patzwald" width="600" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Fotos/Montage: Marc Patzwald</p></div>
<p><strong>Nach einem Todesfall k&uuml;mmert sich meist ein Geistlicher um die Hinterbliebenen und leistet ihnen Beistand. Auch auf der Beerdigung selbst h&auml;lt der Geistliche noch eine Predigt, erinnert an das Leben des Verstorbenen und die Tatsache, dass er nun bei Gott ist. Doch es gibt Menschen, die aus verschiedenen Gr&uuml;nden keine religi&ouml;se Beerdigung w&uuml;nschen. In diesem Fall k&ouml;nnen sich die Angeh&ouml;rigen an den Humanistischen Verband Deutschlands (HVD) wenden. Dieser veranstaltet neben Trauerfeiern auch &#8220;weltliche Trauungen&#8221; oder Namensgebungsfeiern.</strong></p>
<p>Jens Hebebrand ist Leiter des HVD in Nordrhein-Westfalen, der seinen Sitz in Dortmund hat. Er selber war fr&uuml;her sehr gl&auml;ubig und habe dann jedoch angefangen, &#8220;alles in Frage zu stellen&#8221;. Je mehr er sich mit dem Christentum und der Religion generell auseinandergesetzt hatte, desto mehr distanzierte er sich davon. Deshalb ist er auch Mitglied im HVD, der 1993 durch einen Zusammenschluss von freidenkerischen, freireligi&ouml;sen und humanistischen Vereinigungen gegr&uuml;ndet wurde.</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<div id="attachment_81033" class="wp-caption alignleft" style="width: 208px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/jens_hebebrand.jpg"><img class="size-full wp-image-81033" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/jens_hebebrand.jpg" alt="Jens Hebebrand, Leiter Foto: HVD" width="198" height="307" /></a><p class="wp-caption-text">Jens Hebebrand ist Leiter des HVD in Nordrhein-Westfalen und auch einer der wenigen ausgebildeten Redner. Foto: HVD</p></div>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Humanismus ist eine Weltanschauung</strong></p>
<p>&#8220;Beim Humanismus steht der Mensch im Vordergrund, es geht um das friedliche, gerechte und solidarische Zusammenleben der Menschen&#8221;, sagt Hebebrand. Dabei wird viel Wert auf die Verantwortung des Einzelnen gelegt. &#8220;Ein Unterschied zum Christentum ist, dass der Mensch alles mit sich selber ausmacht, es gibt niemand &uuml;ber ihm, der ihm verzeiht&#8221;, betont der 44-J&auml;hrige. Der HVD bietet vier sogenannte &#8220;Lebensfeiern&#8221; an: Namensfeiern, Jugendfeiern, Hochzeiten und Trauerfeiern. Diese halten Redner, die eine dreimonatige Ausbildung durchlaufen haben. Jens Hebebrand selber ist einer von ca. 20 in NRW.</p>
<p><strong>Bei Trauerfeiern ist die Erinnerung an den Verstorbenen wichtig</strong><br />
Vor einer Trauerfeier trifft sich zum Beispiel der jeweilige Redner dann mit den Angeh&ouml;rigen, um etwas &uuml;ber das Leben des Verstorbenen zu erfahren. Bei der Trauerfeier sei es wichtig, dass der Verstorbene zwar gew&uuml;rdigt, dass die Feier selbst aber vor allem f&uuml;r die Hinterbliebenen gehalten wird. Sich an jemanden zu erinnern, sei enorm wichtig, so Hebebrand: &#8220;Der Mensch h&ouml;rt erst auf zu existieren, wenn niemand mehr an ihn denkt.&#8221; Der L&uuml;nener versucht bei seinen Reden immer auch etwas Positives mit hereinzubringen: &#8220;Wenn die Angeh&ouml;rigen gelacht haben, war die Feier gut&#8221;. Ein Unterschied zu christlichen Beerdigungen sei der Verzicht auf Hinweise zu einem m&ouml;glichen Jenseits. &#8220;Im Diesseits gibt es kein Jenseits&#8221;, meint Hebebrand dazu.</p>
<div id="attachment_81036" class="wp-caption alignright" style="width: 433px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/feierjugendfeier.jpg"><img class="size-full wp-image-81036" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/feierjugendfeier.jpg" alt="Die Jugendfeier des HVD steht in einer &uuml;ber 150-j&auml;hrigen Tradition. Die Jugendlichen sollen so auf das Leben als Erwachsener vorbereitet werden. Foto: HVD" width="423" height="307" /></a><p class="wp-caption-text">Die Jugendfeier des HVD steht in einer &uuml;ber 150-j&auml;hrigen Tradition. Die Jugendlichen sollen so auf das Leben als Erwachsener vorbereitet werden. Foto: HVD</p></div>
<p>Bei der Jugendfeier, die Jugendliche mit 14 Jahren feiern, geht es vor allem darum, ein Gef&uuml;hl der Verantwortung zu vermitteln. &#8220;Mit 14 ist man religionsm&uuml;ndig, bedingt gesch&auml;ftsf&auml;hig und strafm&uuml;ndig&#8221;, erkl&auml;rt Hebebrand. In einigen vorbereiteten Treffen werden sie dabei auch &uuml;ber das Christentum &#8220;aufgekl&auml;rt&#8221;. Zum Beispiel geh&ouml;re dazu, dass Weihnachten mittlerweile kein sonderlich christliches Fest sei. So sei beispielsweise das Datum willk&uuml;rlich gew&auml;hlt und der Weihnachtsbaum kein christliches Symbol. &#8220;Weihnachten ist so unchristlich, das feier ich auch&#8221;, sagt Hebebrand mit einem Augenzwinkern. &#8220;Wir Humanisten sind ja lebensfroh und es ist doch einfach sch&ouml;n, mit der Familie ein paar sch&ouml;ne Tage zu verbringen&#8221;.</p>
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<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.humanismus.de/" target="_blank">Der Humanistische Verband Deutschlands</a></p>
<p style="color: white;">web:<a href="http://www.hvd-nrw.de/" target="_blank">Der Humanistische Verband NRW</a></p>
<p style="color: white;"><strong>Themenwoche Glaube</strong></p>
<p style="color: white;">pflichtlektuere: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/02/01/2012/zwischen-wissenschaft-und-glauben/" target="_blank">Zwischen Wissenschaft und Glauben</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlektuere: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/03/01/2012/geisterjagd-in-nrw/" target="_blank">Geisterjagd in NRW</a></p>
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		<title>Coca-Cola Monopol auf dem Campus</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/13/12/2011/coca-cola-monopol-auf-dem-campus/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 10:15:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Jochimsen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im hörsaal]]></category>

		<category><![CDATA[Chaqwa]]></category>

		<category><![CDATA[Christian Puslednik]]></category>

		<category><![CDATA[Coca-Cola]]></category>

		<category><![CDATA[Rahmenvertrag]]></category>

		<category><![CDATA[Studentenwerk]]></category>

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		<description><![CDATA[Menschen mit Abneigung gegen die Coca-Cola Company graust es am Dortmunder Campus. Ob Mineralwasser, Apfelschorle oder nat&#252;rlich Cola, alles stammt von der selben Firma. Woran liegt das? 


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wo genau das Essen an der TU Dortmund herkommt, ist manchmal schwer zu sagen. Bei den Getr&auml;nken sieht das Ganze anders aus: Ein Blick auf das Getr&auml;nkeangebot am Campus zeigt, dass eine gewisse amerikanische Cola-Firma nicht nur ihr namensgebendes Produkt, sondern auch zahlreiche weitere verkauft. Bonaqa-Mineralwasser oder Lift-Apfelschorle beispielsweise sind ebenfalls Marken der Coca-Cola Company. Doch wieso gibt es auf dem Campus so viele Coca-Cola-K&uuml;hlschr&auml;nke?</strong></p>
<p>Die Studentenwerke in ganz Deutschland h&auml;tten einen Rahmenvertrag mit Coca-Cola ausgehandelt, erkl&auml;rt Christian Puslednik, Leiter der Gastronomischen Betriebe beim Studentenwerk Dortmund. Solch ein Vertrag des Dachverbands, des Deutschen Studentenwerks (DSW), ist nichts ungew&ouml;hnliches. Neben Vertr&auml;gen mit Donut- oder Muffinherstellern gibt es auch Rahmenvertr&auml;ge mit Coke-Konkurrenten wie Pepsi. Es steht also jedem Studentenwerk frei, bei den Vertr&auml;gen mitzumachen. Allerdings bietet dieser Vertrag einige Vorteile. Mit dem DSW als Vertragspartner soll immer der bestm&ouml;gliche Preis erzielt werden k&ouml;nnen.</p>
<div id="attachment_49587" class="wp-caption alignleft" style="width: 228px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/sonnendeck1.jpg"><img class="size-full wp-image-49587 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/sonnendeck1.jpg" alt="Seit einigen Jahren ist das der Haupteinsatzort der D+S GmbH: das Sonnendeck auf dem Dortmunder Campus. Foto: Regine Bey&szlig;" width="218" height="146" /></a><p class="wp-caption-text">Hast du dich schon einmal gefragt, warum es im Sonnendeck nur Coca-Cola gibt? Archivbild: Regine Bey&szlig;</p></div>
<p>So werden beispielsweise die K&uuml;hlschr&auml;nke von Coca-Cola selber geliefert. Bef&uuml;llt werden sie jedoch vom Studentenwerk selbst. Dabei d&uuml;rfen die K&uuml;hlschr&auml;nke auch f&uuml;r eigene Produkte verwendet werden. Selbst Getr&auml;nke der Konkurrenz d&uuml;rfen neben normaler Coca-Cola stehen, solange der &#8220;Fremdanteil&#8221; nicht &uuml;ber circa 20 Prozent liegt. Die US-amerikanische Firma hat somit eine Sicherheit, dass in allen gastronomischen Betrieben des Dortmunder Studentenwerks ihre Produkte angeboten werden. Das k&ouml;nne sich jedes Jahr &auml;ndern, denn die &#8220;K&uuml;ndigungsfrist&#8221; der Vertr&auml;ge betrage ein Jahr, betont Puslednik. Die Verkaufspreise schreiben die Vertr&auml;ge allerdings nicht vor, innerhalb des Studentenwerks Dortmund sind sie jedoch gleich.</p>
<p>Die Rahmenvertr&auml;ge gelten nur f&uuml;r kalte Getr&auml;nke. So ist zum Beispiel das Chaqwa-Café in der Emil-Figge-50 ebenfalls eine Marke der Coca-Cola Company, jedoch nicht Bestandteil des Vertrags. An das Allerheiligste darf sich das Studentenwerk &uuml;brigens nicht einfach so heranwagen: Einer Erh&ouml;hung der Kaffeepreise m&uuml;sste erst der Verwaltungsrat zustimmen, so Puslednik.</p>
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<p style="color: white;">Und woher das Mensaessen kommt, erfahrt ihr in der neuen Ausgabe der pflichtlekt&uuml;re. Ihr k&ouml;nnt sie hier als E-Paper finden.</p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/print/">Das neue  &#8220;pflichtlekt&uuml;re&#8221;-Magazin</a></p>
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<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:<br />
</strong>
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<p style="color: white;">web: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Getr%C3%A4nkemarken_der_Coca-Cola_Company" target="_blank">Getr&auml;nkemarken der Coca-Cola Company</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/24/01/2011/koffeinkick-an-der-tu-cafe-chaqwa-eroeffnet/" target="_blank">Er&ouml;ffnung des &#8220;Chaqwa&#8221;-Cafés in der Emil-Figge-50</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/07/11/2011/die-galerie-in-neuem-glanz/" target="_blank">Neuer&ouml;ffnung der Galerie</a></p>
</div>


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