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	<title>pflichtlektüre &#187; Matthis Dierkes</title>
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	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Wed, 23 May 2012 17:50:58 +0000</pubDate>
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		<title>Organspende: &#8220;Aufkl&#228;rung allein reicht nicht aus.&#8221;</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/04/06/2011/organspende-aufklaerung-allein-reicht-nicht-aus/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Jun 2011 10:13:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthis Dierkes</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Mehr als 70 Prozent der Deutschen sagen „ja“ zur Organspende. Aber nur ein Viertel besitzt einen Organspendeausweis, der das auch festh&#228;lt. Die Gr&#252;nde daf&#252;r liegen oft unter der Oberfl&#228;che. 


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&Uuml;ber 12 000 Menschen warten in Deutschland auf ein Spenderorgan. Jeden Tag sterben drei von ihnen. Es ben&ouml;tigen viel mehr Menschen ein Organ, als es Spender gibt.  Das Problem ist bekannt und auch die Spendebereitschaft der Deutschen ist hoch. Doch nur wenige fassen einen Entschluss, den sie in einem Organspendeausweis festhalten.  „Ich glaube nicht, dass das an der Tr&auml;gheit der Leute liegt“, sagt Vera Kalitzkus. Sie arbeitet am Institut f&uuml;r Allgemein- und Familienmedizin an der Universit&auml;t Witten/Herdecke und hat &uuml;ber das Thema Organspende das Buch „Dein Tod, mein Leben“ geschrieben.<br />
</strong></p>
<div id="attachment_64356" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/kalitzkus.jpg"><img class="size-medium wp-image-64356" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/kalitzkus-300x200.jpg" alt="Die Medizinethikerin Vera Kalitzkus glaubt nicht, dass Aufkl&auml;rung allein zu mehr Organspendeausweisen f&uuml;hrt. Foto: Matthis Dierkes" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Die Medizinethikerin Vera Kalitzkus glaubt nicht, dass Aufkl&auml;rung allein zu mehr Organspendeausweisen f&uuml;hrt. Foto: Matthis Dierkes</p></div>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> Derzeit tourt die Informationskampagne „Organpate werden“ von der Bundeszentrale f&uuml;r Gesundheitliche Aufkl&auml;rung (BZgA) durch Deutschland. Die Strategie der BZgA lautet dabei: Mehr Information gleich mehr Organspenden. Geht diese Gleichung auf?</p>
<p><strong>Vera Kalitzkus:</strong> Ich glaube nicht. Es h&auml;ngt viel mehr damit zusammen, dass ich mit dem Organspendeausweis ein Dokument vor mir liegen habe, das ganz klar fordert, dass ich mir meiner eigenen Endlichkeit bewusst werde und dar&uuml;ber entscheide. Es geht immer um Tod und Leben bei Organspende - auf beiden Seiten. Auf Seiten der Spender und der Empf&auml;nger. Und sich das wirklich konkret deutlich zu machen, ist etwas, wovor die Menschen Angst haben. Der Tod ist das Schwierigste, womit wir konfrontiert werden im menschlichen Leben. Das macht Angst und die Auseinandersetzung damit ist schwer und wird von vielen gescheut.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> Was h&auml;lt die Menschen davon ab, einen Organspendeausweis auszuf&uuml;llen?</p>
<p><strong>Vera Kalitzkus:</strong> Da spielen viele Gr&uuml;nde mit rein. Also zum einen sind es bei vielen Menschen Bedenken bez&uuml;glich des Hirntodes. Verstehe ich den Hirntod als Tod des Menschen?</p>
<p><em>Anmerkung: Nach derzeitigem Stand der Transplantationsmedizin wird der Hirntod als Tod des Menschen definiert. Die Hirnfunktionen sind dabei so schwer gesch&auml;digt, dass keine Therapie mehr m&ouml;glich ist. F&uuml;r viele Organspenden, zum Beispiel beim Herz, ist der Hirntod die Voraussetzung f&uuml;r eine Organentnahme.</em></p>
<p><em> </em></p>
<div id="attachment_64342" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/gedanken-tod.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-64342" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/gedanken-tod-250x250.jpg" alt="Die Angst vor der Besch&auml;ftigung mit dem eigenen Tod schreckt viele Menschen vor der Organspende ab. Foto: spacejunkie / photocase.com" width="250" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Die Besch&auml;ftigung mit dem eigenen Tod schreckt viele Menschen vor der Organspende ab. Foto: spacejunkie / photocase.com</p></div>
<p>Das Zweite ist, dass viele bef&uuml;rchten, zu fr&uuml;h f&uuml;r Tod erkl&auml;rt zu werden. Die Angst: „Wenn ich einen Organspendeausweis besitze, wird dann noch alles f&uuml;r mich getan?“ Dann kommen noch Gr&uuml;nde hinzu &uuml;ber die selten reflektiert wird: N&auml;mlich welche Vorstellungen habe ich von der &Uuml;bergangsphase zwischen Leben und Sterben?  Welche Vorstellungen von der Seele oder dem &Uuml;bergang in eine andere Welt habe ich? Was noch hinzukommt ist nat&uuml;rlich auch die Frage, wie mit dem verstorbenen K&ouml;rper umgegangen wird.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> Oft wird f&uuml;r die Organspende geworben mit dem Tenor: Eine Organspende gibt dem Tod einen Sinn. Ist das f&uuml;r Sie ein Argument?</p>
<p><strong>Vera Kalitzkus:</strong> F&uuml;r mich braucht der Tod keine Sinnzuschreibung von au&szlig;en. Der Tod gibt dem Leben seinen ganz speziellen und spezifischen Sinn. Nur weil wir sterben, haben wir eine bestimmte Lebensgeschichte und die bekommt erst durch ihre Begrenzung eine Sinnhaftigkeit. Was sich jeder &uuml;berlegen muss: „Kann ich diese letzte Phase, diese k&ouml;rperliche Sterbephase f&uuml;r einen anderen hingeben? Macht das f&uuml;r mich pers&ouml;nlich Sinn?“</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> &Uuml;ber was sollte man sich bewusst sein, bevor man einen Organspendeausweis ausf&uuml;llt?</p>
<p><strong>Vera Kalitzkus: </strong>Man sollte sich auch die Situation der Angeh&ouml;rigen klar machen. Denn die tragen in dieser Situation oft die Hauptlast.</p>
<div id="attachment_64343" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/abschied.jpg"><img class="size-medium wp-image-64343" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/abschied-300x225.jpg" alt="Die Entscheidung f&uuml;r eine Organspende bedeutet, dass sich die Angeh&ouml;rigen nicht in aller Ruhe von ihrem Verwandten verabschieden k&ouml;nnen. Foto: willma... / photocase.com" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Bei einer Organspende muss alles schnell gehen. Die Angeh&ouml;rigen k&ouml;nnen nur kurz Abschied nehmen. Foto: willma... / photocase.com</p></div>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> Was kommt auf die Angeh&ouml;rigen zu?</p>
<p><strong>Vera Kalitzkus:</strong> Die Konfrontation mit einem lebenden Leichnam.<br />
Man sollte sich dar&uuml;ber Gedanken machen: Komme ich mit dieser Vorstellung klar, dass zu diesem Zeitpunkt, indem der Mensch ganz frisch verstorben ist, eine gro&szlig;e Operation stattfindet? Der Leichnam bleibt dann ja auch nicht so unversehrt, als wenn keine es keine Organentnahme gegeben h&auml;tte. Dadurch ver&auml;ndert sich das Abschiednehmen auf der Intensivstation.<br />
Eine Mutter sagte mir: „Es ist diese Erfahrung des Sterbens, die einem genommen wird.“ Und das ist das, was sie sehr vermisst hat. Weil es die letzte Phase ist, die sie mit ihrem Kind noch gehabt h&auml;tte. Und das kann ihr niemand zur&uuml;ckbringen. Auch keine Sinnzuschreibung von au&szlig;en.</p>
<p><em>Ein Interview von Fabian Karl und Matthis Dierkes.</em></p>
<p><em><br />
</em></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Organspende in Deutschland</strong></p>
<p style="color: white;">
<p style="color: white;">- 2010 gab es in Deutschland 1.876 &#8220;potenzielle&#8221; Organspender. (Patienten, bei denen der Hirntod festgestellt wurde.) 1.296 Mal wurde eine Organspende erfolgreich durchgef&uuml;hrt. In den anderen F&auml;llen haben entweder die Angeh&ouml;rigen eine Organspende abgelehnt, oder die Transplantation wurde wegen Komplikationen abgebrochen.</p>
<p style="color: white;">
<p style="color: white;">- In den vergangenen zehn Jahren hat es nur eine leicht positive Entwicklung bei den Organspendezahlen gegeben. (2001 waren es bundesweit knapp 1.100)</p>
<p style="color: white;">
<p style="color: white;">- Etwa 70 % der Deutschen sind laut einer <a href="http://www.organspende-info.de/Presse-portal/studien-und-statistiken/">Studie der Bundeszentrale f&uuml;r gesundheitliche Aufkl&auml;rung</a> bereit, ihre Organe zu spenden. Doch nur knapp 25 % besitzt einen Ausweis, der diesen Willen zweifelsfrei festh&auml;lt.</p>
<p style="color: white;">
<p style="color: white;">- T&auml;glich sterben etwa drei Patienten auf der Warteliste, weil es f&uuml;r sie kein Spenderorgan gibt.</p>
<p style="color: white;">
<p style="color: white;"><em>Quelle: Deutsche Stiftung Organtransplantation</em></p>
<p style="color: white;"><em><br />
</em>
</p>
<p style="color: white;">
<p style="color: white;">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color: white;">
<p style="color: white;"><a href="http://www.organspende-info.de/">web: Bundeszentrale f&uuml;r gesundheitliche Aufkl&auml;rung<br />
</a><br />
<a href="http://www.dso.de/">web: Deutsche Stiftung Organtransplantation<br />
</a><br />
<a href="http://www.initiative-kao.de/">web: Kritische Aufkl&auml;rung &uuml;ber Organtransplantation<br />
</a><br />
<a href="http://www.pflichtlektuere.com/06/01/2011/sollte-der-organspendeausweis-in-deutschland-pflicht-werden/" target="_blank">pflichtlekt&uuml;re: Sollte der Organspendeausweis in Deutschland Pflicht werden?<br />
</a>
</p>
<p style="color: white;">
</div>


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			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/04/06/2011/organspende-aufklaerung-allein-reicht-nicht-aus/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Frauen-Football: &#8220;Hart Rannehmen und drauf&#8221;</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/28/02/2011/hart-rannehmen-und-drauf/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/28/02/2011/hart-rannehmen-und-drauf/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Feb 2011 14:41:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthis Dierkes</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Randsportart]]></category>

		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Frauen-Football ist eine Randsportart. Die Vereine suchen dringend Verst&#228;rkung. Mit einem Probetraining wollen die "Bochum Miners" Talente f&#252;r den Aufstieg in die erste Liga finden. 


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sie nennen sich selbst die &quot;Randsportart der Randsportart&quot;. Frauen-Football ist in Deutschland kaum bekannt. Dabei suchen Mannschaften wie die &quot;Bochum Miners&quot; h&auml;nderingend Verst&auml;rkung. Ein Besuch beim Probetraining. </strong></p>
<div id="attachment_52661" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/spielerin.jpg"><img class="size-medium wp-image-52661" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/spielerin-300x200.jpg" alt="Caro (22) spielt seit drei Jahren Football bei den &quot;Bochum Miners&quot;. Foto: Fabian Karl." width="300" height="200" /> </a> <p class="wp-caption-text">Caro (22) spielt seit drei Jahren Football bei den &quot;Bochum Miners&quot;. Foto: Fabian Karl</p></div>
<p>&quot;Geil. Einfach nur geil&quot; war das damals, als Caro in ihrem ersten Spiel ein &quot;70 yards interception return touchdown&quot; gelang. Oder so &auml;hnlich. Die Regeln sind kompliziert.</p>
<p>&Uuml;bersetzt hei&szlig;t es in etwa so viel wie: Einen gegnerischen Pass abfangen, siebzig Yards in die &quot;Endzone&quot; laufen und dort einen wichtigen Punkt erzielen. F&uuml;r die 22-J&auml;hrige war es der bisher sch&ouml;nste Moment in ihrer vierj&auml;hrigen Football-Karriere.</p>
<p>Heute sitzt Caro auf der Bank. In Jeans, Pullover und mit einem Schal. Ohne Protektoren, ohne Helm. &quot;Ich bin leider krank. Aber ich w&uuml;rde super gerne mitmachen&quot;, sagt sie. Denn heute sind die &quot;Neuen&quot; da. Ein Probetraining steht auf dem Programm, denn die Bochum Miners suchen dringend Verst&auml;rkung.</p>
<p><strong>Eine Sportart f&uuml;r jeden</strong></p>
<div id="attachment_52660" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/jasmin-zweikampf.jpg"><img class="size-medium wp-image-52660" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/jasmin-zweikampf-300x200.jpg" alt="Beim Football sind sowohl schnelle, als auch kr&auml;ftige Spielertypen gefragt. Foto: Fabian Karl." width="300" height="200" /> </a> <p class="wp-caption-text">Beim Football sind sowohl schnelle, als auch kr&auml;ftige Spielertypen gefragt. Foto: Fabian Karl</p></div>
<p>&quot;Wir sind eigentlich eine total bunte Truppe&quot;, erz&auml;hlt Caro. Auch deshalb habe sie sich von Anfang an wohlgef&uuml;hlt. Die J&uuml;ngste im Team ist gerade mal 17, die &Auml;lteste schon &uuml;ber 30 Jahre. Und alle sind auf irgendeinem Weg zum Football gekommen.</p>
<p>Caro hat sich zuerst in anderen Sportarten ausprobiert: Leichtathletik war dabei, Wakeboard und Basketball. Sp&auml;ter hat sie sogar ein Sportstudium begonnen. Heute studiert sie Mechatronik, statt Basketball spielt sie Football.</p>
<p><strong></strong> <strong></strong> <strong>Aggressionen rauslassen und Spa&szlig; haben</strong></p>
<div id="attachment_52663" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/tackling.jpg"><img class="size-medium wp-image-52663" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/tackling-300x199.jpg" alt="Beim Pobetraining k&ouml;nnen die &quot;Neuen&quot; zeigen, was sie drauf haben. Foto: Fabian Karl." width="300" height="199" /> </a> <p class="wp-caption-text">Beim Probetraining k&ouml;nnen die &quot;Neuen&quot; zeigen, was sie drauf haben. Foto: Fabian Karl</p></div>
<p>&quot;Es macht einfach Spa&szlig;, mal Leute umzuschmieren und seine Aggressionen rauszulassen&quot;, sagt Caro, die nach der erfolgreichen letzten Saison jetzt auch der Ehrgeiz gepackt hat. Meister in der zweiten Liga sind die &quot;Bochum Miners&quot; geworden, wegen des Spielermangels wurde aber nichts aus dem geplanten Aufstieg.</p>
<p>Das soll in dieser Saison anders werden. Knapp ein Dutzend junger Frauen sind zum Probetraining gekommen. &quot;Alles k&ouml;nnen wir euch heute nicht zeigen&quot;, sagen die Trainer.  Ein bisschen Warmlaufen, ein paar Spielz&uuml;ge und nat&uuml;rlich einmal in voller Montur eine Gegnerin aus dem Weg r&auml;umen - das soll es f&uuml;r heute sein. &quot;Wichtig ist, dass bei den Neuen kleine, schnelle und gro&szlig;e, starke Frauen dabei sind. Wir brauchen beide Spielertypen&quot;, meint Caro.</p>
<p><strong>Sofort angemeldet</strong></p>
<div id="attachment_52659" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/jasmin.jpg"><img class="size-medium wp-image-52659" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/jasmin-300x200.jpg" alt="Jasmin (22) wird nach dem Probetraining weiter bei den &quot;Bochum Miners&quot; spielen. Foto: Fabian Karl." width="300" height="200" /> </a> <p class="wp-caption-text">Jasmin (22) wird nach dem Probetraining weiter bei den &quot;Bochum Miners&quot; spielen. Foto: Fabian Karl</p></div>
<p>Zu den &quot;Gro&szlig;en, Starken&quot; geh&ouml;rt auch Jasmin. Als sie von dem Probetraining erfuhr , hat sie nicht lange gez&ouml;gert: &quot;Ich wollte endlich mal mit Football anfangen. Da ich in Essen wohne, ist es super, wenn ich in Bochum trainieren kann.&quot; Ihre Erwartungen an das Training? &quot;Einfach mal hart rannehmen und drauf!&quot;</p>
<p>Auch Jasmin ist eine Quereinsteigerin. Zuvor hat sie schon Basketball gespielt, auch mal Dart im Verein. Nach anderthalb Stunden Football-Crashkurs ist sie sich sicher: &quot;Das ist meine Sportart.&quot; Die Anmeldung hat sie sich direkt mitgeben lassen: &quot;Beim n&auml;chsten Training bin ich auf jeden Fall wieder dabei.&quot;</p>
<p>Die Spielerinnen m&uuml;ssen sich beeilen. Die Putzfrau dr&auml;ngt schon, sie will die Halle abschlie&szlig;en. Ab sofort geht es wieder nach drau&szlig;en, auf den Kunstrasen. Die Saison kann beginnen. Mit dem gro&szlig;en Ziel vor Augen: Aufstieg.</p>
<div class="additionallinks">
<p><span style="color: #ffffff;"><strong>Mehr zum Thema </strong> </span></p>
<p style="color: white;">
<p style="color: white;"><span style="color: #ffffff;">Web: <a href="http://www.bochum-miners.de/" target="_blank">Mehr zu den Bochum Miners</a> </span></p>
<p style="color: white;"><span style="color: #ffffff;">Web: <a href="http://www.ladiesbowl.de/text.php?Inhalt=page&amp;ID=232&amp;menu=85&amp;HP=Ladies" target="_blank">Mehr zum Frauen-Football in Deutschland</a> </span></p>
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Junge Polizisten: Mit Uniform und neutraler Brille</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/27/01/2011/polizei-ausbildung-streife-und-studium/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 17:28:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthis Dierkes</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>

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		<category><![CDATA[polizei nrw]]></category>

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		<description><![CDATA[Der eine f&#228;hrt Streife, der andere ist bei Gro&#223;veranstaltungen im Einsatz. Zwei junge Bochumer Polizisten berichten &#252;ber ihre Arbeit und wie es ist, manchmal zwischen den Fronten zu stehen.  


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Viele Wege f&uuml;hren zur Polizei. Matthias-Maximilian Hartmann (25) hat Architektur studiert und geht jetzt auf Streife. Sein Kollege Lars Korspeter (28) begann direkt nach dem Abitur die Ausbildung und steht jetzt als Bereitschaftspolizist bei Fu&szlig;ballspielen und Demonstrationen zwischen den Fronten. Freund und Helfer oder ungeliebte Ordnungsh&uuml;ter? Die beiden jungen Polizisten sprechen &uuml;ber Ausbildung, Emotionen und die Macht der Medien. </strong></p>
<div id="attachment_50920" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/polizisten_2_pflichtlektuere.jpg"><img class="size-medium wp-image-50920" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/polizisten_2_pflichtlektuere-300x200.jpg" alt="Unterschiedliche Wege: Mathias-Maximilian Hartmann hat zuerst Architektur studiert. Sein Kollege Lars Korspeter hat seine Ausbildung direkt nach dem Abitur begonnen. Foto: Matthis Dierkes" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Unterschiedliche Wege: Matthias-Maximilian Hartmann hat zuerst Architektur studiert. Sein Kollege Lars Korspeter hat seine Ausbildung direkt nach dem Abitur begonnen. Foto: Matthis Dierkes.</p></div>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re: </strong>Herr Hartmann,  Sie haben zun&auml;chst drei Jahre Architektur studiert, bevor Sie sich f&uuml;r eine Ausbildung bei der Polizei entschieden haben. Ist das der richtige Weg?</p>
<p><strong>Hartmann:</strong> Das ist ganz individuell. Manch einer hat mit 18 Jahren schon einen so gefestigten Charakter, dass er jede Aufgabe bei der Polizei meistern kann. Anderen tut es gut, wenn sie zuerst noch ein bisschen reifer werden.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> Hat denn jeder das Zeug zum Polizisten?</p>
<p><strong>Korspeter:</strong> Ein ganz normaler Mensch sein, das reicht vollkommen. Man muss fit sein, und in Nordrhein-Westfalen braucht man f&uuml;r den gehobenen Dienst Abitur. Das hei&szlig;t aber nicht, dass man in der Schule ein &Uuml;berflieger sein muss. Wichtig ist, dass man mit Menschen umgehen kann, kommunikativ ist und ein Werteverst&auml;ndnis hat. Wer am Ende nicht genommen wird, muss sich aber keine Vorw&uuml;rfe machen. Dann passt man einfach nicht in das &#8220;Raster&#8221;.</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td style="border-color: white; text-align: left; background-color: white; border-spacing: 10px; width: 10px;"><iframe src="http://player.vimeo.com/video/18838033" width="295" height="166" frameborder="0"></iframe></td>
<td style="border-color: white; text-align: right; background-color: white; border-spacing: 10px; width: 10px;"><iframe src="http://player.vimeo.com/video/18814081" width="295" height="166" frameborder="0"></iframe></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> Im Einsatz stehen Sie oft zwischen zwei Lagern. Kann man da immer neutral bleiben?</p>
<p><strong>Korspeter:</strong> Wenn ich die Uniform trage, schaue ich durch eine neutrale Brille. Ich merke das immer wieder im Stadion. Wenn ich da selbst als Fan hingehe, fiebere ich mit. Sobald ich im Dienst bin und mein Verein spielt, jubel ich bei Toren nicht mit. Dann konzentriere ich mich auf die Trib&uuml;ne und behalte die Situation im Auge. Egal, ob beim Fu&szlig;ball, bei linken oder rechten Demonstrationen: Als Polizist muss ich mich immer im Griff haben.</p>
<div id="attachment_50997" class="wp-caption alignleft" style="width: 248px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/bewerberzahlen.jpg"><img class="size-medium wp-image-50997" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/bewerberzahlen-300x300.jpg" alt="2010 wurden in Nordhrein-Westfalen knapp 15 Prozent der Bewerber in den Polizeidienst &uuml;bernommen. Grafik: Fabian Karl. " width="238" height="238" /></a><p class="wp-caption-text">2010 wurden in Nordrhein-Westfalen knapp 15 % der Bewerber in den Polizeidienst &uuml;bernommen. Grafik: Fabian Karl. </p></div>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> Ist es f&uuml;r einen jungen Menschen nicht unglaublich schwierig, diese Professionalit&auml;t zu erlernen?</p>
<p><strong>Korspeter:</strong> Das ist es. Aber man lernt mit jedem Einsatz dazu. Und ich glaube, dass auf diese Eigenschaft auch bei den Auswahlverfahren geachtet wird. Dass Typen eingestellt werden, bei denen man davon ausgeht, dass sie jeder Situation gewachsen sind.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> Stuttgart 21 oder die j&uuml;ngsten Castor-Transporte haben ordentlich am Bild des Freund und Helfers gekratzt. Merken Sie, dass sich die Einstellung der Bev&ouml;lkerung Ihnen gegen&uuml;ber ver&auml;ndert hat?</p>
<p><strong>Korspeter:</strong> Das ist eine sehr schwierige Frage. Ich glaube, dass die Polizei bei &auml;lteren Menschen nach wie vor ein sehr hohes Ansehen genie&szlig;t. Bei den Eins&auml;tzen der Bereitschaftspolizei haben wir es mittlerweile aber mit sehr vielen jungen Menschen zu tun. Viele gehen gemeinsam zu Fu&szlig;ballspielen und engagieren sich bei politischen Veranstaltungen. Falls das Ansehen der Polizei bei einer Gesellschaftsgruppe derzeit nicht ganz so gut ist, dann sicherlich bei der j&uuml;ngeren Generation.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> Erleben Sie das im Streifendienst auch so?</p>
<p><strong>Hartmann:</strong> Nein, nicht ganz. Denn wir werden sehr h&auml;ufig gerufen, um den Menschen in Gefahrsituationen zur Seite zu stehen. Mit der Streifenpolizei wird daher viel h&auml;ufiger der „Freund und Helfer“ in Verbindung gebracht.</p>
<div id="attachment_50892" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/presseschau.jpg"><img class="size-large wp-image-50892" title="Schlagzeilen Polizei" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/presseschau-600x201.jpg" alt="Stuttgart 21 oder Gorleben: In letzter Zeit steht die Polizei h&auml;ufig in den Schlagzeilen. Collage: Matthis Dierkes" width="600" height="201" /></a><p class="wp-caption-text">Stuttgart 21 oder Gorleben: In letzter Zeit steht die Polizei h&auml;ufig in den Schlagzeilen. Collage: Matthis Dierkes</p></div>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re:</strong> Die Polizei wurde bei den Eins&auml;tzen um Stuttgart 21 und die Castor-Transporte heftig kritisiert. Auch in den Medien. Zurecht?</p>
<p><strong>Korspeter:</strong> Wir verfolgen die Berichterstattung &uuml;ber diese Ereignisse ganz bewusst und interessiert. Und wir fragen uns auch h&auml;ufig: Warum werden jetzt gerade diese Bilder gezeigt und vielleicht andere nicht? Dann werden einfach nur die spektakul&auml;ren Bilder gezeigt, einschreitende Polizisten, die gegen Demonstranten vorgehen m&uuml;ssen.<br />
Wir w&uuml;rden uns freuen, wenn die Berichterstattung manchmal objektiver w&auml;re und ersichtlich w&uuml;rde, warum die Polizei etwas macht.<br />
Wir resignieren aber auch nicht. Die Medien sind nun mal die Medien und machen ihre Berichterstattung. Uns ist wichtig, dass wir gute Arbeit leisten.</p>
<p>Ein Interview von Fabian Karl und Matthis Dierkes.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Das &#8220;Raster&#8221; bei der Polizei-Ausbildung</strong></p>
<p style="color: white;">„Ein ganz normaler Mensch&#8221; zu sein, reicht nicht ganz aus. Wer nicht durch das Raster fallen will, der muss einige Auflagen erf&uuml;llen: So sind Vorstrafen tabu, man muss aus „polizei&auml;rztlicher“ Sicht als „diensttauglich“ befunden werden, sowohl das Sport- als auch ein Rettungsschwimmabzeichen gemacht haben, und man braucht Abitur oder Fachhochschulreife. Hinzu kommen k&ouml;rperliche Mindestvoraussetzungen. Frauen d&uuml;rfen nicht kleiner als 1,63 Meter sein. M&auml;nner m&uuml;ssen mindestens 1,68 Meter gro&szlig; sein. Und zudem sollte der Body-Mass-Index irgendwo zwischen 20 und 25 liegen. Der Weg zur Ausbildung im Detail steht auf den Internet-Seiten der Polizei Nordrhein-Westfalen:</p>
<p><a title="Die Grundvoraussetzungen" href="http://www.polizei-nrw.de/beruf/berufsangebot/Grundvoraussetzungen/" target="_blank"><span style="text-decoration: none;"><em>Grundvoraussetzungen</em> </span></a><em><br />
</em><a title="Ablauf" href="http://www.polizei-nrw.de/beruf/Auswahl/das-auswahlverfahren/der-ablauf/" target="_blank"><span style="text-decoration: none;"><em>Intelligenztest, Fitnesstest und Assessment-Center</em></span></a><em><br />
</em><a title="Duales Studium bei der Polizei NRW" href="http://www.polizei-nrw.de/beruf/stepone/data/downloads/5e/00/00/flyer_bachelor.pdf" target="_blank"><span style="text-decoration: none;"><em>Duales Studium (PDF)</em></span></a><em></em></p>
<p style="color: white;"><em><strong>Gewalt gegen Polizeibeamte</strong></em></p>
<p style="color: white;">Eine <a title="KFN-Studie: Gewalt gegen Polizeibeamte" href="http://www.kfn.de/versions/kfn/assets/zwiggpolizei.pdf"><span style="text-decoration: none;"><em>Studie</em></span></a> des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN) aus dem vergangenen Jahr untersuchte die Gewalt gegen Polizisten in Deutschland. Danach ist die Zahl der im Dienst schwer verletzten Polizisten in den letzten f&uuml;nf Jahren um 60 Prozent gestiegen. 87 Prozent der 22.500 befragten Beamten gaben an, 2009 bedroht oder beleidigt worden zu sein, mehr als ein Viertel wurde im Dienst getreten oder geschlagen, und jeder 50. Polizist (2%) wurde mit einer Schusswaffe bedroht. Die T&auml;ter seien dabei j&uuml;nger als noch vor einigen Jahren und bei ihren Angriffen immer &ouml;fter betrunken.</p>
<p style="color: white;">
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Schund und S&#252;&#223;es beim Nachtflohmarkt</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/06/12/2010/schund-und-sueszes-beim-nachtflohmarkt/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Dec 2010 09:55:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthis Dierkes</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im freizeitrausch]]></category>

		<category><![CDATA[flohmarkt]]></category>

		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[kulturdepot]]></category>

		<category><![CDATA[nachtflohmarkt]]></category>

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		<description><![CDATA[Premiere in Dortmund: Der erste Nachtflohmarkt lockte mehr als 1100 Besucher in das Kulturdepot in die Nordstadt. Die pflichtlekt&#252;re st&#246;berte mit.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Samstagabend, 18 Uhr: Menschenmassen dr&auml;ngen sich durch enge Tischreihen. Sie durchw&uuml;hlen die Auslage und suchen nach Schn&auml;ppchen. Beim ersten „Nachtflohmarkt“ im Dortmunder Kulturdepot herrscht Hochbetrieb. </strong></p>
<p class="MsoNormal">„Wie eine Mischung aus Fu&szlig;g&auml;ngerzone und Basar“, sagt einer, der gerade wieder herauskommt. Wer hineingeht, nimmt zuerst den Geruch von Suppe wahr. Die Besucher w&auml;rmen sich auf, bevor sie sich auf die Suche machen. Trotzdem ist es schon hektisch und laut in der gro&szlig;en Halle. Alle wollen sich erst einmal umschauen. Schlie&szlig;lich gibt es an &uuml;ber 100 St&auml;nden unz&auml;hlige kleine Sch&auml;tze zu entdecken.</p>
<p class="MsoNormal"><strong></strong></p>
<div id="attachment_46245" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/bvb-stand.jpg"><img class="size-medium wp-image-46245" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/bvb-stand-300x200.jpg" alt="Petra und Berti verkaufen seltene BVB-Fanartikel" width="300" height="200" /> </a> </strong> <p class="wp-caption-text">Petra und Berti verkaufen seltene BVB-Fanartikel. Foto: Matthis Dierkes</p></div>
<p><strong></strong> <strong>Alte BVB-Fanartikel</strong></p>
<p>Petra und Berti macht der Trubel nicht viel aus. Sie sitzen seelenruhig auf ihren Klappst&uuml;hlen, w&auml;hrend die Besucher ihr Angebot bestaunen. F&uuml;r BVB-Fans ist dieser Stand eine wahres Paradies. Hier gibt es so gut wie alle Fanartikel aus den vergangenen Jahrzehnten: Wimpel, Troph&auml;en, Autogrammkarten und vergilbte Eintrittskarten. „Ich habe extra den Dachboden meines Vaters leerger&auml;umt“, erz&auml;hlt Petra. Der ganze alte Kram soll endlich mal raus. Und Spa&szlig; macht ihnen der Flohmarkt zu sp&auml;ter Stunde allemal. Trotzdem h&auml;ngen die beiden immer noch an den alten Sammlerst&uuml;cken: „F&uuml;r ein paar Cent geben wir die nicht her.&#8221; Da sind sie sich einig.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Selbstgemachte Weihnachtskugeln</strong></p>
<div id="attachment_46244" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/bastel-stand.jpg"><img class="size-medium wp-image-46244" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/bastel-stand-300x200.jpg" alt="Frank und Corinna haben selbstgemachte Adventsdekoration mitgebracht. Foto: Matthis Dierkes" width="300" height="200" /> </a> </strong> <p class="wp-caption-text">Frank und Corinna haben selbstgemachte Adventsdekoration mitgebracht. Foto: Matthis Dierkes</p></div>
<p><strong></strong></p>
<p class="MsoNormal">Direkt nebenan haben Frank und Corinna ihren Stand aufgebaut. Doch ihr Angebot ist nicht schwarz-gelb, sondern knallig rosa. Corinna hat alles selbst gemacht, hat Tassen und Weihnachtskugeln gestaltet und bemalt. Wer noch ein paar geschmackvolle Kleinigkeiten f&uuml;r den Advent sucht, ist bei ihr genau richtig. Nach einer Stunde haben Corinna und Frank schon einiges verkauft. Der Nachtflohmarkt hat sich f&uuml;r sie bereits gelohnt, bevor die Nacht richtig begonnen hat.</p>
<p class="MsoNormal"><strong></strong></p>
<div id="attachment_46261" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/coladosen.jpg"><img class="size-medium wp-image-46261" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/coladosen-300x200.jpg" alt="Alte Coladosen sind bei Sammlern begehrt. Foto: Matthis Dierkes" width="300" height="200" /> </a> </strong> <p class="wp-caption-text">Alte Coladosen sind bei Sammlern begehrt. Foto: Matthis Dierkes</p></div>
<p><strong>20 Jahre alte Coladosen</strong></p>
<p class="MsoNormal">Nicht &uuml;berall l&auml;uft es so gut. Alte Fernseher, Kuscheltiere und Kerzenleuchter finden nicht so leicht einen neuen Besitzer. Mehr Aufmerksamkeit bekommen dagegen wertvolle Sammlerst&uuml;cke: 20 Jahre alte Coladosen bringen einiges an Geld ein. L&auml;ngst verschollen geglaubte Schallplatten gehen pausenlos &uuml;ber den Verkaufstisch.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>„Wir lieben Flohm&auml;rkte“</strong></p>
<p class="MsoNormal">Auch Gitta hat gerade eine Schallplatte gekauft. Von Udo Lindenberg. Sie und ihre Freundin Sabine sind erst vor einer halben Stunde im Depot angekommen, jetzt k&ouml;nnen sie kaum noch etwas tragen. „Wir lieben einfach Flohm&auml;rkte“, sagen die beiden und zeigen ihre „Beute“. Ein gro&szlig;es Spielzeug f&uuml;r den Hund ist dabei. Eine Wolldecke und noch viel, viel mehr. „F&uuml;r wenig Geld kann man hier einfach so viel mitnehmen“, meinen Sabine und Gitta. Dann ziehen sie auch schon weiter. Der n&auml;chste Stand sieht verlockend aus.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Weiter bis Mitternacht</strong></p>
<p class="MsoNormal">Berti vom Stand mit dem BVB-Fanartikeln g&ouml;nnt sich w&auml;hrenddessen eine kleine Pause. Bis jetzt l&auml;uft es nicht so gut. „Die Leute kommen und gehen. Aber nur selten geht auch was weg“, sagt er. Die gute Laune l&auml;sst er sich dadurch nicht verderben. Bis Mitternacht will er noch bleiben. Mindestens.</p>


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		</item>
		<item>
		<title>Live dabei beim Slam2010</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/14/11/2010/slam2010-ich-bin-eine-rampensau/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Nov 2010 19:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthis Dierkes</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im freizeitrausch]]></category>

		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

		<category><![CDATA[Poetry Slam]]></category>

		<category><![CDATA[Ruhr 2010]]></category>

		<category><![CDATA[Slam 2010]]></category>

		<category><![CDATA[Torsten Sträter]]></category>

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		<description><![CDATA[Er ist Newcomer und Oldie in der Poetry-Slam-Szene: Torsten Str&#228;ter (44) macht die B&#252;hnen in ganz Deutschland unsicher. Jetzt ging er bei der deutschsprachigen Meisterschaft an den Start.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Er ist gleichzeitig Newcomer und Oldie in der Poetry-Slam-Szene. Seit 2 Jahren macht Torsten Str&auml;ter (44) die B&uuml;hnen in ganz Deutschland unsicher. Zwei Mal wurde er NRW-Meister. Am Wochenende ging er bei der Deutschen Meisterschaft an den Start. Die pflichtlekt&uuml;re hat ihn begleitet.</strong></p>
<div id="attachment_43597" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/11.jpg"><img class="size-medium wp-image-43597" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/11-300x200.jpg" alt="Poetry-Slammer Torsten Str&auml;ter" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Poetry-Slammer Torsten Str&auml;ter Foto: Matthis Dierkes</p></div>
<p>Einen letzten Schluck Bier kann er noch trinken, bevor es endlich losgeht. Torsten Str&auml;ter tr&auml;gt eine Wollm&uuml;tze &uuml;ber dem grauen Haar, in den H&auml;nden h&auml;lt er zwei zusammengefaltete Papiere. &#8220;Keine Ahnung, welchen Text ich gleich vortrage. Ich entscheide das immer eine Minute vorher&#8221;, sagt der 44-J&auml;hrige. Obwohl er in den vergangenen zwei Jahren dutzende Male auf der B&uuml;hne stand, ist er immer noch aufgeregt: &#8220;Es ist nicht mehr diese amokartige Kopflosigkeit wie bei den ersten zehn Auftritten, aber eine kribbelige Nervosit&auml;t. Was Sex in meiner Jugend war, sind heute die drei Minuten vor dem Auftritt.&#8221; Und die sp&uuml;rt er auch jetzt, als er die Stufen zur B&uuml;hne hinaufsteigt.</p>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/nervositat.mp3">Hier reinh&ouml;ren: &Uuml;ber die Nervosit&auml;t vor dem Auftritt</a></div>
<p><strong>Lieber B&uuml;hne als Kegelverein</strong></p>
<p>Von Haus aus ist Str&auml;ter eigentlich Schriftsteller. Erst sp&auml;t hat er seine Leidenschaft f&uuml;r die B&uuml;hne entdeckt. F&uuml;r ihn ist der Poetry-Slam genau das Richtige: &#8220;Leute meines Alters, die normalerweise nur noch im Kegelverein sind, gehen auf die B&uuml;hne und erz&auml;hlen all das, was in ihr Gehirn nicht reingeh&ouml;rt. Ich bin auf meine alten Tage zu einer Rampensau geworden. Mir macht das Spa&szlig;&#8221;. Ihn reizt die Unsicherheit vor jedem Auftritt. Habe ich mich richtig vorbereitet? Wie wird das Publikum reagieren? Ob er ein guter Slammer ist, kann er nicht sagen. Irgendwie sei das immer vom Publikum abh&auml;ngig. Und von der Tagesform. &#8220;Manchmal hat man die besten Einf&auml;lle, dann wieder gar keinen.&#8221;</p>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/faszination.mp3">Hier reinh&ouml;ren: &Uuml;ber die Faszination beim Poetry-Slam</a><strong></strong></div>
<p><strong>Wortwitz und Wortgewalt</strong></p>
<p>Heute hat Torsten Str&auml;ter gute Einf&auml;lle gehabt. Er steht auf der B&uuml;hne und kann sich immer noch nicht f&uuml;r einen der beiden Texte entscheiden. &#8220;He du, komm mal her und such dir einen aus. Dann kann ich nachher sagen, du w&auml;rst Schuld gewesen&#8221;, ruft er einem Zuschauer zu. Dann legt er los. Nach wenigen S&auml;tzen ist klar, dass Str&auml;ter das Publikum auf seiner Seite hat. Seine Pointen kommen gut an, die Leute lachen &uuml;ber seine skurrile Geschichte, in der es irgendwie um den &Auml;rger mit Kindern und allt&auml;gliche Probleme geht. Nach f&uuml;nf Minuten ist Schluss: Das Publikum lacht und bedankt sich mit tosendem Applaus. Die Jury vergibt 44,5 von 50 m&ouml;glichen Punkten. Torsten Str&auml;ter hat die Messlatte hoch gelegt.</p>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/auftritt.mp3">Hier reinh&ouml;ren: Auszug aus Torsten Str&auml;ters Auftritt</a></div>
<div id="attachment_43598" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/21.jpg"><img class="size-medium wp-image-43598" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/21-300x199.jpg" alt="Hohe Wertung von der Jury " width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Hohe Wertung von der Jury </p></div>
<p>Zwei Stunden sp&auml;ter steht fest: Str&auml;ter hat es ins Halbfinale geschafft. &#8220;Den Leuten hat&#8217;s gefallen, das ist die Hauptsache. Jetzt f&uuml;hl ich mich pudelwohl.&#8221; In der n&auml;chsten Runde will er noch einmal alles geben. Es winkt die Eintrittskarte f&uuml;r das Finale in der Jahrhunderthalle in Bochum. F&uuml;r Str&auml;ter ein gro&szlig;er Traum.</p>
<p><strong>Finale oder nicht?</strong></p>
<p>Am n&auml;chsten Tag treffen wir uns wieder. Torsten Str&auml;ter ist zerknirscht. Er hat es nicht ins Finale geschafft. Ein halber Punkt hat ihm gefehlt. Die Entt&auml;uschung ist gro&szlig;, aber Niederlagen geh&ouml;ren f&uuml;r ihn mit dazu. Im n&auml;chsten Jahr will er es in Hamburg erneut versuchen: &#8220;Jetzt ist erst mal Zeit mit meinem Sohn angesagt. F&uuml;r den bin ich immer noch der Gr&ouml;&szlig;te. Und das ist doch das einzige, was z&auml;hlt.&#8221;</p>


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		</item>
		<item>
		<title>„Wir entdecken immer neue Talente“</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/06/11/2010/wir-entdecken-immer-neue-talente/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 23:44:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthis Dierkes</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

		<category><![CDATA[Fotos]]></category>

		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>

		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

		<category><![CDATA[PhoenixTRAUM]]></category>

		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[40 Jugendliche, ein paar Kameras und viele kreative Ideen. Sechs Wochen lang haben Sch&#252;ler aus Dortmund und Unna den Strukturwandel in der Region fotografiert. Am Phoenix-See, am U-Turm und in verlassenen H&#228;usern. Die 350 besten Fotos wurden am Donnertsag (05. November) ausgestellt.  


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			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><strong>Man nehme: 40 Jugendliche, ein paar Kameras und viele kreative Ideen. Sechs Wochen lang haben Sch&uuml;ler aus Dortmund und Unna den Strukturwandel in der Region fotografiert. Am Phoenix-See, am U-Turm und in verlassenen H&auml;usern. Die 350 besten Fotos wurden am Donnerstag (4. November) ausgestellt.<span> </span><span> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">
<div id="attachment_42850" class="wp-caption alignleft" style="width: 388px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/1.jpg"><img class="size-large wp-image-42850" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/1-600x399.jpg" alt="Sch&uuml;ler zeigen Fotos vom Phoenix-See" width="378" height="251" /></a><p class="wp-caption-text">Teresa Taylor (16) zeigt ihre Fotos vom Phoenix-See.           (Foto: Matthis Dierkes)</p></div>
<p>Die Sch&uuml;lerin Teresa Taylor hat viele Fotos gemacht. Von staubigen Schubkarren und verrostetem Schrott. Einige wurden von der Jury ausgew&auml;hlt und h&auml;ngen im alten Gewerbehof an der Rheinischen Stra&szlig;e. Auch die von ihrem Lieblingsplatz - der Baustelle am Phoenix-See. Teresa hat das Fotografieren gro&szlig;en Spa&szlig; gemacht: „Das war total cool.“</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><strong>11.000 Fotos gemacht</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">F&uuml;r die Fotografin <span> </span>und Mentorin Etta Gerdes ist das Projekt ein voller Erfolg. Seit drei Jahren arbeitet sie mit Jugendlichen zusammen. Diesmal sollte der „PhoenixTRAUM“ eine besondere Herausforderung sein: Die hohe Kunst der Reportagefotografie. Gerdes und ihre Kollegen sind in die Schulen gegangen und haben den Jugendlichen viel erz&auml;hlt &uuml;ber Blende, Belichtungszeit und Bildgestaltung. Dann sind sie losgezogen, sechs Wochen lang &uuml;berall dorthin, wo es den Wandel vom Alten zum Neuen zu bestaunen gab. 11.000 Fotos lagen am Ende auf dem Tisch.</p>
<div id="attachment_42851" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/2.jpg"><img class="size-medium wp-image-42851" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/2-300x300.jpg" alt="Etta Gerdes" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Fotografin Etta Gerdes: &quot;Wir haben viele Talente entdeckt.&quot; (Foto: Matthis Dierkes)</p></div>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><strong>„Wir sind ganz begeistert“</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">350 dieser Fotos h&auml;ngen nun in der alten Halle des Union Gewerbehofs. Es ist eine bunte Mischung. Mal eine dokumentarische Aufnahme von der gesamten Baustelle, dann wieder ein kleines Detail, eine alte Getr&auml;nkedose, die irgendwo aus dem Bauschutt hervorsticht. „Wir sind ganz begeistert von den Fotos“, sagt Etta Gerdes. Nie zuvor habe sie so viele begabte Sch&uuml;ler gehabt. „Das ist das tolle an diesem Projekt. Wir entdecken immer neue Talente.“</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><strong></strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Highlight: Das Phoenix-Seefest </strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">
<p>Am 1. Oktober zogen die Sch&uuml;ler ein letztes Mal los. 17 Jugendliche, alle mit Kameras ausgestattet, sollten die Flutung des Phoenix-Sees dokumentieren. Viele ungew&ouml;hnliche Bilder sind dabei entstanden. Ausgestellt wurden nicht nur die Fotos von den Konzerten und dem Feuerwerk, sondern auch von den W&uuml;rstchenverk&auml;ufern und dem Reinigungsdienst am Tag danach.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">
<div id="attachment_42852" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/3.jpg"><img class="size-medium wp-image-42852" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/3-300x200.jpg" alt="Fotos von feiernden Menschen beim Seefest" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Fotos von feiernden Jugendlichen beim Seefest (Foto: Matthis Dierkes)</p></div>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><strong>Dortmund mit neuen Augen sehen </strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">Damals, als die alte Hoesch-Fabrik in H&ouml;rde noch stand, ging Teresa Taylor schon an dem alten Gel&auml;nde vorbei. Jeden Tag, auf dem Weg zur Schule. Doch sie hat sich nicht daf&uuml;r interessiert. Auch sp&auml;ter nicht, als die Bauarbeiten f&uuml;r den See begannen. Mit dem Fotoprojekt hat sich das ge&auml;ndert: „Ich gucke da jetzt mit anderen Augen drauf.“</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>PhoenixTRAUM 2010</strong></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.phoenix-traum.de">Informationen zum Fotoprojekt (in K&uuml;rze wird dort auch der n&auml;chste Ausstellungsort bekannt gegeben. Die Pr&auml;sentation im Gewerbehof war eine einmalige Aktion.)</a></p>
<p style="color: white;">
</div>


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		<item>
		<title>Namen-Niete f&#252;r Herner Stadion</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/27/10/2010/namen-niete-fuer-herner-stadion/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/27/10/2010/namen-niete-fuer-herner-stadion/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Oct 2010 18:51:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthis Dierkes</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im freizeitrausch]]></category>

		<category><![CDATA[Amateure]]></category>

		<category><![CDATA[Amateurfußball]]></category>

		<category><![CDATA[Fußball]]></category>

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		<category><![CDATA[Stadion]]></category>

		<category><![CDATA[Verlosung]]></category>

		<category><![CDATA[Westfalia Herne]]></category>

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		<description><![CDATA[Premiere im deutschen Fu&#223;ball: Westfalia Herne verloste seinen Stadionnamen. Beim letzten Heimspiel des Revier-Underdogs wurde das Gl&#252;ckslos gezogen. Doch der Gewinner will der Spielst&#228;tte gar keinen neuen Namen geben. 


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			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><strong><span style="font-family: Arial;">Premiere im deutschen Fu&szlig;ball: Westfalia Herne<span> verloste seinen Stadionnamen</span>. Beim letzten Heimspiel des Revier-Underdogs wurde das Gl&uuml;ckslos gezogen. Doch der Gewinner will der Spielst&auml;tte</span></strong><strong><span style="font-family: Arial;"> gar keinen neuen Namen geben. </span></strong></p>
<div id="attachment_41755" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-41755" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/2-300x200.jpg" alt="Ratlose Gesichter bei der Auslosung" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Ratlose Gesichter nach der Auslosung (v. l.): Hernes Oberb&uuml;rgermeister Horst Schiereck, Pr&auml;sident Horst  Haneke und Manager Ingo Finkenstein. Foto: Matthis Dierkes </p></div>
<p style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;">Zun&auml;chst wollte der Gl&uuml;ckspilz, Tobias Holkenbrink aus M&uuml;nster, sein Los an <a href="http://www.westfalia-herne.de/" target="_blank">Westfalia Herne</a> zur&uuml;ckgeben. Er habe den F&uuml;nftligisten einfach nur unterst&uuml;tzen und gar nicht gewinnen wollen. Der Verein  solle selbst entscheiden, was er mit dem Namen macht. Als die Klub-Verantwortlichen daraufhin erkl&auml;rten, den Namen eventuell an einen Sponsor verkaufen zu wollen, gab es einen Aufschrei der anderen Losk&auml;ufer.</p>
<p style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;">Von einem &#8220;abgekarteten Spiel&#8221; war die Rede. Das Management sei mit dem Gewinner per Du, schrieb die WAZ. Teilnehmer der Verlosung witterten Betrug, der Verein wolle doppelt abkassieren.</p>
<p style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;">Jetzt treffen sich die Herner Verantwortlichen am Donnerstag (28. Oktober) mit dem 29-j&auml;hrigen Gewinner, um &uuml;ber das weitere Vorgehen zu beraten. Das Bangen der Herner Fans um den alten Namen <span style="font-family: Arial;">&#8220;</span>Stadion am Schloss&#8221; <span style="font-family: Arial;">–</span> es geht also weiter.</p>
<p style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;">F&uuml;r Anja Pfl&uuml;ger soll ohnehin alles so bleiben, wie es ist. Die 41-J&auml;hrige ist Westfalia-Fan durch und durch. In Herne wurde sie geboren, dem Verein aus ihrer Heimatstadt h&auml;lt sie die Treue. Sonntags arbeitet sie hinter der Theke im Bierstand. Bei Wind und Wetter. Egal, wie gut oder schlecht die Mannschaft spielt. Auch beim Heimspiel gegen den FC Wegberg-Beeck war sie im Einsatz. In der Halbzeitpause sollte das Stadion einen neuen Namen bekommen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;">Und deshalb dr&uuml;ckte Anja Pfl&uuml;ger gleich doppelt die Daumen. Nicht nur den Jungs auf dem Platz, sondern auch f&uuml;r ihr Stadion am Schloss Str&uuml;nkede. &#8220;Hoffentlich l&auml;sst der Gewinner alles beim Alten“, sagte sie. Auch wenn es nur bis zum Ende der Saison w&auml;re – die letzte Erinnerung an die glorreichen Zeiten der Westfalia Herne ist f&uuml;r viele der Stadionname. So hie&szlig; die Spielst&auml;tte schon, als die Mannschaft 1959 Westdeutscher Meister wurde. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><strong>Verein in der Krise</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;">Mittlerweile geht es dem Verein deutlich schlechter: Leere Kassen und leere R&auml;nge sind die gro&szlig;en<span> </span>Probleme, die der neue Manager Ingo Finkenstein bek&auml;mpfen wollte. Vor dem Wirbel um den neuen Namen hoffte auch er noch insgeheim, dass der Gewinner der Verlosung einfach den alten Namen beibehalten w&uuml;rde. &#8220;Viele Fans h&auml;ngen da mit Herz und Seele dran“, hatte Finkenstein in Interviews gesagt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:  justify;"><span style="font-family:  Arial;">Die ungew&ouml;hnliche Werbeaktion lie&szlig; ganz Deutschland aufhorchen. &Uuml;ber Monate hinweg hatten die Medien &uuml;ber die Situation des  Vereins berichtet, es kamen die kleinen Lokalzeitungen und die gro&szlig;en  Fernsehteams.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;">Das Ergebnis war jedoch ern&uuml;chternd:  Gerade einmal 1528 Lose wurden verkauft, das selbst gesteckte Minimalziel damit nur knapp &uuml;bertroffen.  Und auch am Tag der Verlosung waren nicht viel mehr Fans als sonst gekommen. Darauf hatten die Veranstalter  als zus&auml;tzliche Einnahmequelle gehofft. Nur die wenigsten waren extra mit  ihrem Los in der Tasche angereist. Die Anh&auml;nger mit Herne-Schals und Herne-Pullovern hatten fast alle den gleichen Plan: Falls sie gewinnen,  bleibt der alte Stadionname. Oder die Spielst&auml;tte wird nach dem  Ehrenpr&auml;sidenten J&uuml;rgen Stieneke benannt. Andere Vorschl&auml;ge: Das K&uuml;rzel  einer karitativen Einrichtung oder gar der eigene Name sollte k&uuml;nftig &uuml;ber  dem Stadioneingang stehen. </span></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;">Zum Nachh&ouml;ren:</p>
<p><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/zuschauer1.mp3">Diese  Stadionnamen w&uuml;nschen sich die Zuschauer</a></div>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;">In der  Halbzeitpause war es dann soweit. Die gro&szlig;e  Lostrommel wurde in den Mittelkreis getragen. Hernes Oberb&uuml;rgermeister Horst  Schiereck r&uuml;hrte einmal um und zog einen kleinen Zettel heraus. Im  Blitzlichtgewitter der Fotografen pr&auml;sentierte er die Nummer &#8220;0231“. Von  da an herrschte Ratlosigkeit. Der Gewinner war nicht auf der Trib&uuml;ne. Manager und Pr&auml;sident versuchten ihn vergeblich zu erreichen. Erst als die Gl&uuml;cksnummer mit der Namensliste abgeglichen wurde, stand fest: Der Gewinner hei&szlig;t Tobias Holkenbrink und kommt aus  M&uuml;nster. Der neue  Stadionname? Ein gro&szlig;es Fragezeichen. Und daran &auml;ndert sich auch erstmal nichts.<br />
</span>
</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;">Als der Regen dann einsetzte und der <span>FC Wegberg-Beeck in letzter Minute den Ausgleich erzielte, verlie&szlig;en die Herner missmutig ihr Stadion. Ein chaotischer Nachmittag ging damit zu Ende.</span> &#8220;So ist das nun mal in Herne“, sagte Anja Pfl&uuml;ger und zuckte mit den Schultern. Eine sch&ouml;ne Aktion war das, zumindest f&uuml;r die klammen Kassen des Vereins, fand sie. Und war guter Dinge, dass der neue Manager im Verein weiter etwas auf die Beine stellen wird. Dann schaute sie nachdenklich &uuml;ber den Platz. Und hoffte, dass sie in zwei Wochen wieder im &#8220;Stadion am Schloss&#8221; sein w&uuml;rde.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;">Vielleicht darf sie sich sogar ein wenig Hoffnung machen </span><span style="font-family: Arial;">–</span><span style="font-family: Arial;"> wenn Gewinner Tobias Holkenbrink und der Herner Vorstand sich verst&auml;ndigen, alles beim Alten zu lassen.</span></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>UPDATE:</strong></p>
<p style="color: white;">Das Stadion hei&szlig;t seit dem 29. Oktober &#8220;TREL RuhrpottARENA&#8221;.</p>
</div>


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		<title>Hummels am Herd</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Oct 2010 13:09:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthis Dierkes</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im freizeitrausch]]></category>

		<category><![CDATA[Borussia Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[BVB]]></category>

		<category><![CDATA[kochen]]></category>

		<category><![CDATA[Mats Hummels]]></category>

		<category><![CDATA[Westfalenhalle]]></category>

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		<description><![CDATA[Borussia Dortmunds Innenverteidiger Mats Hummels l&#228;sst weder auf dem Fu&#223;ballplatz noch in der K&#252;che etwas anbrennen. Das bewies der 21-J&#228;hrige am Samstag beim Kochen in der Westfalenhalle.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Er ist 21 Jahre alt, einer der besten Innenverteidiger der Bundesliga und kochen kann er auch noch. Das bewies BVB-Star Mats Hummels seinen Fans am Samstag in der Westfalenhalle. Dort plauderte er nicht nur &uuml;ber seine Aufgaben in der K&uuml;che, sondern auch &uuml;ber seine k&uuml;nftige Rolle in der Nationalmannschaft. </strong></p>
<div id="attachment_40943" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/hummels_5.jpg"><img class="size-medium wp-image-40943   " title="BvB-Spieler Mats Hummels kocht in der Westfalenhalle" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/hummels_5-300x199.jpg" alt="Mats Hummels beim Kochen in der Westfalenhalle." width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Mats Hummels beim Kochen in der Westfalenhalle. Foto: Matthis Dierkes </p></div>
<p>Schon lange vor Beginn der Veranstaltung sitzen zwei &auml;ltere Damen im Publikum. In der ersten Reihe haben sie Pl&auml;tze ergattert. „Wir sind nur wegen Mats gekommen. Mal sehen, was der so kochen kann.“</p>
<p>Um 15:10 ist es dann soweit: Mats Hummels tritt mit schwarzer Sch&uuml;rze um die Taille an den Herd, er begr&uuml;&szlig;t kurz den Moderator. F&uuml;r die Zuschauer hat er mehr Worte &uuml;brig. Bevor es mit dem Kochen losgeht, wird er gefragt, was er zu Hause in der K&uuml;che zu tun habe: „Ich bin da mehr der Mann f&uuml;rs Handwerkliche“, erz&auml;hlt der BVB-Riese. W&auml;hrend er M&ouml;hren und Chilischoten schneidet, antwortet er ehrlich auf alle Fragen, die ihm gestellt werden.</p>
<p>Ja, nat&uuml;rlich kochen er und seine Freundin auch mal zu Hause. Immer dann, wenn die Zeit dazu reicht. Dann gibt es viel Gem&uuml;se, schlie&szlig;lich muss er als Profi auf seine Ern&auml;hrung achten. „Zum Nachtisch g&ouml;nne ich mir dann aber auch mal ein Eis“, gibt Hummels zu. Auch zu einem Nutella-Brot zum Fr&uuml;hst&uuml;ck sagt der 21-J&auml;hrige nicht nein.</p>
<p>Auf einmal geht es bei der kleinen Koch-Show nicht mehr ums Essen. Der Fu&szlig;ball steht wieder im Vordergrund. Hummels wird gefragt, ob er auch Fan einer anderen Mannschaft sei. Er erz&auml;hlt, dass er anfangs gro&szlig;er Fan von Mainz 05 war, dann nach M&uuml;nchen kam und dort viele neue Freunde gefunden hat. Vor zwei Jahren ging er dann nach Dortmund. Als er beim ersten Spiel auf den Rasen lief, fiel sein erster Blick auf die S&uuml;dtrib&uuml;ne – die „Gelbe Wand“: „Ich hatte schon viel davon geh&ouml;rt, aber dass dort so eine Atmosph&auml;re sein w&uuml;rde, h&auml;tte ich nicht gedacht“, sagt Hummels heute.</p>
<p>Und als das Essen schon fast fertig ist, kommt noch einmal die leidige Frage auf: Wie geht es in der Nationalmannschaft weiter? Der junge Dortmunder bleibt bescheiden: „Die Zeit wird noch kommen“, sagt er mit einem Augenzwinkern. Zeit f&uuml;r mehr Fragen hat er aber nicht. Das Hackfleisch mit scharfem Gem&uuml;se muss auf die Teller. Schnell verabschiedet sich der BVB-Star. Er verl&auml;sst die Westfalenhalle allerdings nicht, ohne vorher noch eine Autogrammstunde zu geben.</p>
<p>Die beiden &auml;lteren Damen interessiert das nicht mehr. Eine Unterschrift ihres Stars haben sie schon l&auml;ngst. Dass er auch in der K&uuml;che in der oberen Liga mitspielt, wussten sie vor ihrem Besuch in der Westfalenhalle noch nicht.</p>


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