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	<title>pflichtlektüre &#187; Maren Bednarczyk</title>
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	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Wed, 23 May 2012 17:50:58 +0000</pubDate>
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		<title>Rauchfrei zum Zug? Eine Bilanz.</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/13/04/2012/rauchfreier-bahnhof-zwischen-nichtraucherschutz-und-raucherkaefig/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 06:54:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maren Bednarczyk</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Dirk Pohlmann]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit 2007 ist das Rauchen am Bahnsteig verboten oder nur stellenweise erlaubt. 5 Jahre sp&#228;ter zieht pflichtlekt&#252;re Bilanz – mit Rauchern, Nichtrauchern und Verantwortlichen der Bahn.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Rauchfreier Bahnhof&#8221; bzw. f&uuml;r ausl&auml;ndische Reisende &#8220;Non-Smoking Station&#8221; - so steht es seit dem 1. September 2007 auf gro&szlig;en gelben Schildern in den Bahnh&ouml;fen der Republik. Auf kleineren Bahnh&ouml;fen war von da an das Rauchen komplett verboten und auf den 330 gro&szlig;en deutschen Bahnh&ouml;fen (mehr als 10.000 Passagiere pro Tag) darf man sich nur noch in gelb gekennzeichneten Bereichen eine Kippe anstecken. Aber halten sich auch alle Raucher an diese Regelung? pflichtlektuere hat sich bei Verantwortlichen der Deutschen Bahn nach den bisherigen Erfahrungen erkundigt und am Dortmunder Hauptbahnhof Raucher und Nichtraucher zu Wort kommen lassen. </strong></p>
<div id="attachment_91571" class="wp-caption alignright" style="width: 234px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/schild-rauchreier-bf.jpg"><img class="size-medium wp-image-91571" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/schild-rauchreier-bf-224x300.jpg" alt="Gro&szlig;, auff&auml;llig und eigentlich eindeutig - die gelben Hinweisschilder an den Bahnsteigen sollte eigentlich jeder Raucher wahrnehmen. F&uuml;r ausl&auml;ndische Reisende gibt es sogar die englische &Uuml;bersetung. Foto: Maren Bednarczyk" width="224" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Gro&szlig;, auff&auml;llig und eigentlich eindeutig - die gelben Hinweisschilder an den Bahnsteigen sollte eigentlich jeder Raucher wahrnehmen. F&uuml;r ausl&auml;ndische Reisende gibt es sogar die englische &Uuml;bersetung. Fotos: Maren Bednarczyk</p></div>
<p>&#8220;Den meisten ist es doch egal, sie schaffen die paar Meter bis in die gelbe Zone nicht und rauchen dann einfach neben uns Nichtrauchern!&#8221; &#8220;Es stinkt und nervt einfach nur!&#8221; &#8220;Ich setze mich dann einfach weg, die Leute werden sich eh nicht &auml;ndern!&#8221; - die Meinungen unter den Nichtrauchern &uuml;ber das Rauchverbot am Dortmunder Hauptbahnhof sind eindeutig. Die meisten von ihnen beobachten noch heute - knapp f&uuml;nf Jahre nach der Neuregelung des Nichtraucherschutzes an Bahnh&ouml;fen - Raucher, die diese Regelung einfach ignorieren. Obwohl die gelben Hinweisschilder an den Bahnsteigen ziemlich eindeutig und die gekennzeichneten gelben Raucherzonen nicht wirklich zu &uuml;bersehen sind. Laut Dirk Pohlmann, einem Sprecher der Deutschen Bahn NRW, seien die Probleme allerdings nicht so gravierend, wie von den Nichtrauchern am Bahnsteig geschildert. Die Erfahrungen w&uuml;rden dahin gehen, dass das Raucherverbot weitgehend eingehalten w&uuml;rde, wobei auch die gelb markierten Fl&auml;chen von den Rauchern gut frequentiert w&uuml;rden. <strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Ausgeb&uuml;chst aus dem Raucherk&auml;fig</strong></p>
<p>Im Volksmund werden die gelb gekennzeichneten Raucherzonen auch als &#8220;Raucherk&auml;fige&#8221; bezeichnet und manche f&uuml;hlen sich darin auch so. Zwei Damen, Mutter und Tochter, sitzen bewusst au&szlig;erhalb des Raucherbereiches und finden, es sei ihr gutes Recht. &#8220;Wir sind doch an der frischen Luft, warum soll ich da nicht &uuml;berall hier auf dem Bahnsteig rauchen d&uuml;rfen? Selbst wenn ich in diesen K&auml;figen rauchen gehe, bekommen die Nichtraucher trotzdem meinen Qualm ab!&#8221;, protestiert die Mutter. &#8220;Mir ist es eigentlich egal&#8221;, f&uuml;gt ihre Tochter hinzu. &#8220;Aber hier in der Sonne ist es doch deutlich sch&ouml;ner, als eingeengt unter dem Blechdach zu stehen.&#8221; Vielleicht liegt es bei den einen nur am sch&ouml;nen Wetter, andere protestieren auch so gegen die eingeschr&auml;nkte Raucherlaubnis. Man kann auf vielen Bahnsteigen Raucher beobachten, die sich im Nichtraucherbereich sogar neben die Nichtraucher auf die Bank setzen. Diese Leute haben wohl eine andere Motivation, als nur das sch&ouml;ne Wetter.</p>
<p><strong>DB dr&uuml;ckt meistens ein Auge zu</strong></p>
<p>In Einzelf&auml;llen sei es notwendig, dass Reisende, die au&szlig;erhalb der Raucherzonen rauchen, von den Sicherheitskr&auml;ften angesprochen werden m&uuml;ssten, hei&szlig;t es seitens der Deutschen Bahn. Diese Raucher w&uuml;rden dann explizit auf das Rauchverbot hingewiesen und werden dann entweder in die Raucherbereiche geschickt oder sollen die Zigarette ganz ausmachen. Manche gingen dann auch direkt aus dem Bahnhof raus, wenn dort das Rauchen komplett verboten ist, hei&szlig;t es. Aber auch die Verantwortlichen der Deutschen Bahn haben bereits erkannt, dass es immer wieder Leute gibt, die meinen, sich nicht an Verbote halten zu m&uuml;ssen - darunter eben auch Raucher. Eine Geldbu&szlig;e oder &auml;hnliches sei bisher aber eher selten erhoben worden, erkl&auml;rte Dirk Pohlmann. Das geschehe aber dann, wenn durch das Rauchen der Bahnhof verschmutzt w&uuml;rde. Dann k&ouml;nne die Bahn gegebenenfalls ein Reinigungsentgeld in H&ouml;he von 40 Euro erheben.</p>
<p><strong>Die Mehrzahl: verantwortungsbewusst </strong></p>
<div id="attachment_91583" class="wp-caption alignleft" style="width: 234px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/raucherkaefig.jpg"><img class="size-medium wp-image-91583" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/raucherkaefig-224x300.jpg" alt="Diese Dame macht alles richtig - sie h&auml;lt sich an die Vorschriften und raucht innerhalb des Raucherbereiches. Dort steht den Rauchern immer ein Aschenbecher zur Verf&uuml;gung. Foto: Maren Bednarczyk" width="224" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Diese Dame macht alles richtig - sie h&auml;lt sich an die Vorschriften und raucht innerhalb des Raucherbereiches. Dort steht den Rauchern immer ein Aschenbecher zur Verf&uuml;gung. </p></div>
<p>Auch wenn es auf vielen Bahnsteigen immer wieder Raucher gibt, die sich nicht an Verbote oder Einschr&auml;nkungen halten, gibt es auf der anderen Seite aber auch die Raucher, f&uuml;r die das Einhalten der Vorschriften selbstverst&auml;ndlich ist. &#8220;Mich st&ouml;ren die Raucherzonen nicht.&#8221; sagt ein Student. &#8220;Die sind ja frei und nicht abgesperrt. Au&szlig;erdem liegen dann woanders keine Kippen rum und gleichzeitig sch&uuml;tze ich auch noch die Nichtraucher vor meinem Qualm.&#8221; Eine Dame, die gerade auf ihren ICE nach Stuttgart wartet, sieht es ebenfalls gelassen: &#8220;Alles andere finde ich unh&ouml;flich! Es gibt nun mal diese speziellen Bereiche, da sollte man auch die f&uuml;nf Meter bis dorthin schaffen.&#8221; Eine andere Reisende, die im Regionalverkehr unterwegs ist, &auml;rgert sich zwar vor allem &uuml;ber den Bahnhof in ihrer Heimatstadt Wanne-Eickel, auf dem das Rauchen komplett untersagt ist. Gleichzeitig verspricht sie, trotzdem immer vor dem Eingang des Bahnhofs rauchen zu gehen. Fragt man die Raucher, die sich an die Spielregeln halten, nach der Motivation derer, die sich nicht daran halten, lautet die Antwort meist: Gewohnheit.</p>
<p><strong>E-Zigaretten auch verboten</strong></p>
<p>Obwohl wir viele Reisende am Dortmunder Hauptbahnhof getroffen haben, die sich von den Rauchern au&szlig;erhalb der Bereiche bel&auml;stigt f&uuml;hlen, w&uuml;rden die wenigsten aktiv etwas dagegen unternehmen. &#8220;Ich w&uuml;rde mich vielleicht wegsetzen.&#8221;, sagt eine Teenagerin, ihr Freund dazu: &#8220;Wegsetzen w&uuml;rde ich mich auch, aber sagen w&uuml;rde ich da nichts.&#8221; An dieser Stelle sei der Hinweis gegeben, dass sich Reisende, die sich durch Raucher bel&auml;stigt f&uuml;hlen, am besten immer an das Sicherheitspersonal der Deutschen Bahn wenden.</p>
<p>Au&szlig;erdem: In unterirdischen Bahnh&ouml;fen, wie zum Beispiel in der S-Bahn-Station der TU Dortmund, ist das Rauchen komplett untersagt - begr&uuml;ndet ist dies nicht nur durch den Nichtraucherschutz, sondern vor allem durch die Brandschutzbestimmungen. Unter das Rauchverbot fallen &uuml;brigens auch die Elektro-Zigaretten. DB-Sprecher Pohlmann erkl&auml;rt, dass die Deutsche Bahn die E-Zigaretten genauso behandeln w&uuml;rde, wie normale Zigaretten. Auf den gro&szlig;en Bahnh&ouml;fen darf &uuml;brigens nur deshalb in speziellen Bereichen geraucht werden, weil diese als Umsteigebahnh&ouml;fe - meist auch mit Fernverkehr - gelten. Dort m&uuml;ssen die Passagiere h&auml;ufig l&auml;nger warten und deswegen soll ihnen dort das Rauchen zumindest in bestimmten Bereichen gestattet sein.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/18/11/2011/wissenswert-die-sicherheitszigarette/" target="_blank">Wissenswert - Die Sicherheitszigarette</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/12/06/2011/projekt-nichtraucher/" target="_blank">Projekt Nichtraucher</a></p>
<p style="color: white;">web: <a href="https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_bes_text?anw_nr=2&amp;gld_nr=2&amp;ugl_nr=2128&amp;bes_id=11150&amp;aufgehoben=N&amp;menu=1&amp;sg=" target="_blank">Nichtraucherschutzgesetz NRW</a></p>
<p style="color: white;">
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Wissenswert: Osterbr&#228;uche</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/06/04/2012/wissenswert-osterbraeuche/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/06/04/2012/wissenswert-osterbraeuche/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Apr 2012 10:10:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maren Bednarczyk</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Wissenswert]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[Brauchtum]]></category>

		<category><![CDATA[Dr. Oliver Reis]]></category>

		<category><![CDATA[Jesus]]></category>

		<category><![CDATA[Katholische Religion]]></category>

		<category><![CDATA[Osterbräuche]]></category>

		<category><![CDATA[Ostern]]></category>

		<category><![CDATA[Theologie]]></category>

		<category><![CDATA[TU Dortmund]]></category>

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		<description><![CDATA[Eier f&#228;rben, Schokohasen naschen, L&#228;mmer backen – so sieht heute das typische Osterfest aus. Aber kommen diese Symbole auch schon in der Bibel vor? pflichtlekt&#252;re hat den Theologen Oliver Reis gefragt.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong></p>
<div id="attachment_74616" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><strong></strong><strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/entwurf1-neu2.jpg"><img class="size-full wp-image-74616" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/entwurf1-neu2.jpg" alt="Foto: flickr.com/Karen Roe, Rafael Robles L, Lars Kasper, NASA Goddard Photo and Video; Montage: Marc Patzwald, Teaserfoto: flickr.com/poniblog" width="600" height="200" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Foto: flickr.com/Karen Roe, Rafael Robles L, Lars Kasper, NASA Goddard Photo and Video; Montage: Marc Patzwald, Teaserfoto: Maren Bednarczyk</p></div>
<p><strong>Zu den ersten Fr&uuml;hlingstagen wird es endlich mal wieder richtig bunt in der WG-K&uuml;che - sp&auml;testens zum allj&auml;hrlichen Osterfest. Beim Discounter um die Ecke schnell noch ein paar Schokohasen kaufen, eine Kiste Eier sch&ouml;n bunt f&auml;rben und aus ein bisschen Mehl und Milch ein leckeres Osterlamm backen. Aber gab es diese Br&auml;uche und Symbole auch schon in Jerusalem, als Jesus dem Glauben nach f&uuml;r die Christen gestorben und an Ostern auferstanden ist? Oliver Reis ist Theologe an der TU Dortmund und wei&szlig; genau Bescheid.</strong></p>
<div id="attachment_91103" class="wp-caption alignright" style="width: 234px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/foto.jpg"><img class="size-medium wp-image-91103" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/foto-224x300.jpg" alt="In Sachen Dekoration und Kreativit&auml;t kann man sich Ostern frei austoben. Nicht nur Eier kann man anmalen, sondern auch Osterhasen. Foto: Maren Bednarczyk" width="224" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Nach dem grauen Winter wird´s bunt: Hasenrohlinge zum Anmalen sind in fast allen Bastell&auml;den erh&auml;ltlich. Foto: Maren Bednarczyk</p></div>
<p>Bereits zu Weihnachten hat die pflichtlekt&uuml;re Oliver Reis &uuml;ber die weihnachtlichen Br&auml;uche gesprochen, das Ergebnis: Eigentlich hat nichts von dem, was wir heute an Weihnachten aufstellen, backen und zelebrieren &uuml;berhaupt noch etwas mit der christlichen Weihnachtsgeschichte zu tun. Zu Ostern sieht es wohl nicht ganz so dramatisch aus. &#8220;Osterhasen, Ostereier - all diese Elemente stehen f&uuml;r das, was an Ostern passiert: N&auml;mlich dieser Neubeginn nach dem Tod, der Neubeginn nachdem etwas gestorben ist, der Fr&uuml;hling, das Fr&uuml;hlingserwachen, die Momente des neuen Lebens, wenn das Leben durch die Schale bricht&#8221;, sagt Oliver Reis. Zum Beispiel kleine K&uuml;ken, die aus ihrem Ei schl&uuml;pfen oder Hasenfamilien, die ihre Kleinen zur Welt bringen symbolisieren genau das, was man mit der Auferstehung von Jesus verbinden kann. Trotzdem gibt es diese Symbole erst seit dem sp&auml;ten Mittelalter, sie gab es nicht bereits zu Zeiten Jesu.</p>
<p><strong>Urspr&uuml;nglich Lamm Gottes, heute Lamm im Ofen</strong></p>
<p>&#8220;Ja, das Osterlamm hat einen Bezug zur Ostergeschichte in der Bibel!&#8221;, erkl&auml;rt Oliver Reis. &#8220;Da gab es bestimmt kein Osterlamm in der Form, wie wir es heute kennen. Aber dieses &#8220;Jesus ist das Lamm Gottes&#8221; im Agnus Dei in jeder Liturgie, damit verehren wir Jesus Christus als das Lamm Gottes und damit eben als denjenigen, der sich geopfert hat.&#8221; Jesus hat sich sozusagen wie ein Schlachttier f&uuml;r die Christen hingegeben, um ihre S&uuml;nden auf sich zu nehmen und sie zu vers&ouml;hnen.</p>
<p>Der Hintergrund daf&uuml;r, dass Jesus als das Lamm Gottes gilt habe mit dem damaligen Auszug der Israeliten aus &Auml;gypten zu tun, wei&szlig; Oliver Reis. Im Alten Testament steht geschrieben, dass Gott Rache an den &Auml;gyptern &uuml;bte, weil sie in ihrem Land die Israeliten unterdr&uuml;ckt und versklavt haben. Den Israeliten wurde dann in der Nacht ihres Auszuges gesagt, sie sollen ihre T&uuml;rpfosten mit L&auml;mmerblut bestreichen. So sollte Gott ihre H&auml;user erkennen, damit sie von der Ermordung der Erstgeborenen unter Mensch und Vieh, wie die blutige Rache laut Bibel an den &Auml;gyptern aussehen sollte, verschont blieben. Jesus gilt also auch als das Lamm, welches die Israeliten damals vor dem b&ouml;sen Racheengel, den Gott gesandt hat, besch&uuml;tzt hat.</p>
<p><strong>Karsamstag vs. Ostersamstag</strong></p>
<p>Die meisten wissen sicher nicht genau, wie er denn nun hei&szlig;t, der Samstag am Osterwochenende: Sollte man Karsamstag sagen oder ist auch der Begriff Ostersamstag erlaubt? Oliver Reis erkl&auml;rt, dass es eigentlich ein zweigeteilter Samstag ist, also quasi beide Begriffe gelten. &#8220;Es ist Karsamstag, wobei es kirchlich so ist, dass mit dem Sonnenuntergang liturgisch der n&auml;chste Tag beginnt.&#8221; Nachdem in vielen Gemeinden das Osterfeuer angez&uuml;ndet wird ist also Ostersamstag. Mancherorts wird dann ab 21 Uhr die so genannte Auferstehungsmesse gefeiert. &#8220;Das ist im Grunde ein doppelter Tag&#8221;, f&uuml;gt Oliver Reis hinzu. &#8220;Einerseits Jesus bei den Toten, und dann in der Nacht der Vorgriff auf den Ostersonntag, der der eigentliche Osterfeiertag ist.&#8221; Ein Tipp - nicht nur f&uuml;r all diejneigen, die es an Karneval vor der Fastenzeit &uuml;bertrieben haben - sondern an alle: &#8220;In der Nacht zum Ostersonntag sollte man eigentlich auch beichten gehen - zumindest wenn man Christ ist, geh&ouml;rt es dazu&#8221;, appelliert der Theologe.</p>
<p><strong>Fleischlos, aber Fisch erlaubt?</strong></p>
<div id="attachment_81402" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/kasperski-portrat.jpg"><img class="size-medium wp-image-81402" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/kasperski-portrat-200x300.jpg" alt="Er schl&auml;gt vor, in der Fastenzeit einen Tag komplett auf Speis und Trank zu verzichten. Der Fisch an Karfreitag sei nur ein Kompromiss - Theologe Oliver Reis. Foto: Maren Bednarczyk" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Er schl&auml;gt vor, in der Fastenzeit einen Tag komplett auf Speis und Trank zu verzichten. Der Fisch an Karfreitag sei nur ein Kompromiss - Theologe Oliver Reis. Foto: Maren Bednarczyk</p></div>
<p>&#8220;In der Fastenzeit geht es darum sich zur&uuml;ckzunehmen und einmal richtig wahrzunehmen, wie man lebt. Dazu geh&ouml;rt auch die R&uuml;cksicht auf andere Gesch&ouml;pfe. Eigentlich die die Fastenzeit eine radikal fleischlose Zeit. Mit dem Fisch ist es quasi wie ein Kompromiss, so wie Maultaschen in S&uuml;ddeutschland auch nicht als Fleischspeise gelten&#8221;, erkl&auml;rt Oliver Reis und schmunzelt dabei. &#8220;Eigentlich kann man deshalb besser vom Fleischverzicht sprechen, weil man an dem „nur&#8221; Fisch erkennen kann, dass wir uns in Sachen Fleisch irgendwo zur&uuml;cknehmen.&#8221;</p>
<p>Oliver Reis hat aber kein Verst&auml;ndnis f&uuml;r diejenigen, die sich an Karfreitag zum Beispiel eine riesige Fischplatte auf den Esstisch zaubern. &#8220;Diejenigen haben das mit dem Fasten nicht richtig verstanden.&#8221; In der Ausnahme Fisch zu essen bedeute n&auml;mlich nicht gleich, sich im Supermarkt um die Ecke Unmengen an Fisch aus der K&uuml;hltheke zu angeln.</p>
<p><strong>Jesus: Anzeige wegen Tempelfriedensbruch</strong></p>
<p>In der katholischen Kirche gilt Ostern als Tag der Auferstehung Jesu &uuml;brigens noch vor dessen &#8220;Geburtstag&#8221; Weihnachten als das h&ouml;chste Fest der gesamten Christenheit. Trotzdem sieht Oliver Reis Weihnachten dadurch nicht zu sehr ins Abseits gedr&auml;ngt - Weihnachten sei der notwendige Gegenpart zu Ostern. &#8220;Ostern w&auml;re nur halb so sinnvoll ohne Weihnachten, aber Weihnachten ohne Ostern macht gar keinen Sinn! Stellen wir uns vor, Jesus w&auml;re 40, 50 oder 60 Jahre alt geworden, h&auml;tte eine Familie gegr&uuml;ndet und mal eine Anzeige wegen Tempelfriedensbruch bekommen - dann g&auml;be es das Christentum nicht!&#8221; Im Vergleich freut Oliver Reis beim Osterfest, dass bei den Geschenken nicht ganz so viel Kommerz betrieben wird.</p>
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<div class="additionallinks">
<p style="color:white;"><strong>Mehr zum Thema:<br />
</strong>
</p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.german-easter-holiday.com/osterbrauch/index.html" target="_blank">Mehr zu den Osterbr&auml;uchen</a></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.das-osterportal.de/ostern-international.html" target="_blank">Ostern International</a></p>
<p style="color: white;"><strong>Wissenswert:</strong></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/03/02/2012/alzheimer-der-begriff-der-infektiositaet-ist-unzutreffend/" target="_blank">Alzheimer</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re:<strong> </strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/29/01/2012/wissenswert-aghet-voelkermord-an-den-armeniern/" target="_blank">Aghet - Der V&ouml;lkermord an den Armeniern</a><strong><br />
</strong>
</p>
<p style="color: white;">
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Ihr Traum: Studentenleben im XXL-Format</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/21/01/2012/ihr-traum-studentenleben-im-xxl-format/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 14:53:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maren Bednarczyk</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

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		<category><![CDATA[Lars Roth]]></category>

		<category><![CDATA[Marc Bruch]]></category>

		<category><![CDATA[Studentenleben]]></category>

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		<category><![CDATA[Wohnheim mit WG-Charakter]]></category>

		<category><![CDATA[Wohnschaffer]]></category>

		<category><![CDATA[wuppertal]]></category>

		<category><![CDATA[XXL-WG]]></category>

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		<description><![CDATA[950 Quadratmeter, 16 Mitbewohner und ein begehbarer K&#252;hlschrank – genauso wollen Marc Bruch und Lars Roth leben. Mit ihrer XXL-WG in Wuppertal m&#246;chten sie sich diesen Traum erf&#252;llen.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wohnheimpl&auml;tze sind hei&szlig; begehrt, in WGs kommt man nicht so einfach rein und eine eigene Wohnung ist f&uuml;r die meisten Studenten finanziell kaum realisierbar. Marc Bruch und Lars Roth aus Wuppertal haben zumindest f&uuml;r 16 Bewohner eine L&ouml;sung dieses Problems gefunden: Eine 950 Quadratmeter gro&szlig;e Lagerhalle mit anschlie&szlig;enden ehemaligen B&uuml;ror&auml;umen nahe des Wuppertaler Stadtzentrums. Bereits seit Februar 2011 werkeln sie flei&szlig;ig an der Wohngemeinschaft im XXL-Format - allerdings </strong><strong>haben ihnen die Beh&ouml;rden </strong><strong>dabei</strong><strong> vorerst einen Strich durch die Rechnung gemacht, pl&ouml;tzlich hie&szlig; es: Baustopp!</strong></p>
<div id="attachment_84363" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/portrait.jpg"><img class="size-medium wp-image-84363" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/portrait-300x199.jpg" alt="Schon ewig Kumpels, kommen geb&uuml;rtig aus Wuppertal und sind heute die Inhaber der XXL-WG: Lars Roth (l.) und Marc Bruch (r.). Foto: Maren Bednarczyk" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Schon ewig Kumpels, kommen geb&uuml;rtig aus Wuppertal und sind heute die Inhaber der XXL-WG: Lars Roth (l.) und Marc Bruch (r.). Foto: Maren Bednarczyk</p></div>
<p>Den Weg zum Eingang der XXL-WG muss man erst einmal finden. Er f&uuml;hrt &uuml;ber einen gro&szlig;en Hinterhof, &uuml;ber eine &uuml;berdachte Br&uuml;cke in den ersten Stock eines gro&szlig;en grauen Betonbaus - es riecht noch nach Industrie. Niemand w&uuml;rde wohl vermuten, dass hinter der dicken Stahlt&uuml;r in Zukunft das lebhafte Zuhause von 16 Menschen sein w&uuml;rde. Doch sp&auml;testens als die T&uuml;r aufgeht, erahnt man die Leidenschaft, die hinter diesem Projekt steht: Einer der Gr&uuml;nder, Marc Bruch, begr&uuml;&szlig;t mich mit einem breiten Grinsen, da ist wohl jemand voller Tatendrang. Er f&uuml;hrt mich durch einen langen, bisher noch sp&auml;rlich beleuchteten Gang, es ist ziemlich kalt. Dann allerdings kommen wir in ein warmes, hell erleuchtetes Zimmer - dort wartet bereits sein Partner Lars Roth. Die beiden sind Ideengeber, Gr&uuml;nder und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der XXL-WG bzw. des &#8220;Wohnheims mit WG-Charakter&#8221;, wie sie ihr Projekt selbst nennen.</p>
<p><strong>Zu zweit - zu langweilig</strong></p>
<p>Marc und Lars haben vor dem Projekt &#8220;XXL-WG&#8221; bereits 3 Jahre lang zusammen in einer 2er-WG gewohnt. &#8220;Das war eigentlich auch ganz cool, wir haben auch ab und zu mal gefeiert&#8221;, erz&auml;hlt Lars, &#8220;mit der Zeit wurde es aber dann doch irgendwie langweilig und wir haben uns &uuml;berlegt, wie man das WG-Leben noch cooler gestalten kann.&#8221; In Wuppertal gebe es bereits einige WGs mit 5-8 Bewohnern, das seien aber meist eher &#8220;alternative H&uuml;tten&#8221;, sagt Lars. Die beiden Jungs haben ihr Projekt also selbst in die Hand genommen und sich in Zeitungen und Internet nach einem entsprechenden Objekt umgeschaut. Nachdem die erste passende Anzeige nach der Besichtigung aus dem Raster gefallen war, sind sie letztendlich auf das aktuelle Geb&auml;ude gesto&szlig;en - eine alte Lagerhalle, Ende der 1960er-Jahre gebaut, vorher Standort eines Hotelausstatters. An die Halle schlie&szlig;t ein B&uuml;rotrakt mit 9 R&auml;umen an. Im Ergebnis: 950 Quadratmeter, Platz f&uuml;r 16 Bewohner - Marc und Lars waren sich sicher und unterschrieben den Mietvertrag.</p>
<p><strong>Aus der Traum: Baustopp!</strong></p>
<div id="attachment_84368" class="wp-caption alignleft" style="width: 209px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/flur.jpg"><img class="size-medium wp-image-84368" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/flur-199x300.jpg" alt="Hier erkennt man die weiten Dimensionen: Im langen Flur mit neun Zimmern im ehemaligen B&uuml;rotrakt sind Lars und Marc nur ganz entfernt erkennbar. Foto: Maren Bednarczyk" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Hier erkennt man die weiten Dimensionen: Im langen Flur mit neun Zimmern im ehemaligen B&uuml;rotrakt sind Lars und Marc nur ganz entfernt erkennbar. Foto: Maren Bednarczyk</p></div>
<p>Nachdem sie im Februar 2011 das erste Mal das Geb&auml;ude gesehen hatten, haben sie knapp ein halbes Jahr an einem Plan gearbeitet, durch den klar werden sollte, &#8220;Wo kommt was rein? Wo muss was gemacht werden?&#8221;. Anfang Juli haben Marc und Lars dann gemeinsam mit Freunden und einigen zuk&uuml;nftigen Bewohnern angefangen ihren Plan in die Tat umzusetzen. Sie seien gut in der Zeit gewesen, erz&auml;hlt Marc. Doch mitten bei der Arbeit wurden der 24-J&auml;hrige und seine Helfer von uneingeladenem Besuch &uuml;berrascht: Drei Herren von der Beh&ouml;rde klingelten an der provisorischen Funkklingel und wollten Genehmigungen sehen. Marc und Lars hatten bisher so ziemlich alles in ihrem Projekt professionell gehandhabt, dabei aber an eine entscheidende Sache nicht gedacht. &#8220;Das war eigentlich ein Fehler von Lars und mir. Wir haben angefangen zu bauen und haben uns vorher aber nicht gr&uuml;ndlich genug um die Nutzungs&auml;nderung von Gewerbe- in Wohneinheit gek&uuml;mmert.&#8221; Und genau dieser Fehler sollte Marc und Lars jetzt einholen, die Bauaufsichtsbeh&ouml;rde hat den beiden aufgrund der fehlenden Unterlagen sofortigen Baustopp verordnet.</p>
<p><strong>Architekten sollen&#8217;s richten </strong></p>
<p>Damit die beiden Jungs weiter arbeiten und die Bewohner endg&uuml;ltig einziehen k&ouml;nnen, mussten sie einiges ins Rollen bringen. Sie schalteten Architekten ein, die einen professionellen Plan von dem Geb&auml;ude und von dem, wie es hinterher aussehen soll, erstellen. Seine Ergebnisse m&uuml;ssen dann wieder mit dem Bauamt abgestimmt werden. Durch diesen Prozess sind Kosten in f&uuml;nfstelliger Summe auf Marc und Lars zugekommen. Marc arbeitet als K&auml;lteanlagenbauer und Lars macht ein Dual-Studium im betriebswirtschaftlichen Bereich. Deshalb konnten die beiden diese Kosten nat&uuml;rlich nicht ganz alleine stemmen. Die beiden haben aber finanzielle Unterst&uuml;tzung von Familie und Bekannten bekommen. Und im neuen Bauplan finden 16 Bewohner Platz, urspr&uuml;nglich waren es &#8220;nur&#8221; 14. Durch zwei Wohnpl&auml;tze mehr flie&szlig;t dementsprechend auch mehr Geld in die Mietkasse. In ein paar Wochen sollen die Architekten die Pl&auml;ne so ge&auml;ndert haben, dass alle Vorschriften eingehalten werden. Mit Zustimmung der Bauaufsicht sollen die Bauarbeiten in der XXL-WG dann endlich weitergehen.</p>
<p><strong>Spa&szlig;, Gemeinschaft, Leben</strong></p>
<div id="attachment_84374" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/raum.jpg"><img class="size-medium wp-image-84374" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/raum-300x199.jpg" alt="Die gro&szlig;e Halle, das Herz der WG. Sie wird sp&auml;ter noch in K&uuml;che, Ess- und Wohnzimmer unterteilt. Billard- und Kickertisch stehen schon parat. Foto: Maren Bednarczyk" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Die gro&szlig;e Halle, das Herz der WG. Sie wird sp&auml;ter noch in K&uuml;che, Ess- und Wohnzimmer unterteilt. Billard- und Kickertisch stehen schon parat. Foto: Maren Bednarczyk</p></div>
<p>Auch wenn es in der alten Lagerhalle nahe des Bahnhofs Wuppertal-Steinbeck noch recht k&uuml;hl ist und viele R&auml;ume nicht oder nur wenig beleuchtet sind, kann man an einigen Stellen erahnen, wie es dort sp&auml;ter einmal aussehen soll - immerhin wurde in der Zeit von Februar bis Oktober letzten Jahres bereits flei&szlig;ig gearbeitet. In dem ehemaligen B&uuml;rotrakt gibt es links und rechts eines langen Flures insgesamt neun Zimmer, gegen&uuml;ber im anderen Trakt soll es weitere f&uuml;nf geben und in der gro&szlig;en Halle sollen ebenfalls zwei Leute wohnen k&ouml;nnen. Die beiden Zimmer in der Halle sind mit 28 Quadratmetern die gr&ouml;&szlig;ten und sozusagen die &#8220;Suites&#8221; der Riesen-WG. Wenn in der gro&szlig;en Halle allerdings gro&szlig;e Feten gefeiert werden, ist es in diesen beiden Zimmern wohl am lautesten - sollten die Bewohner &uuml;berhaupt schlafen wollen. Das Equipment f&uuml;r Parties und ausgelassene Abende in Gesellschaft ist n&auml;mlich bereits vorhanden: Ein Kicker und ein Billardtisch schm&uuml;cken die meterhohe ehemalige Lagerhalle. Au&szlig;erdem gebe es einen Lastenaufzug, der eigentlich f&uuml;r Umz&uuml;ge, aber auch f&uuml;r gr&ouml;&szlig;ere Getr&auml;nkelieferungen genutzt werden k&ouml;nne, erkl&auml;ren die beiden Jungs schmunzelnd.</p>
<p><strong>Cooles Gimmick und gut f&uuml;r die Umwelt</strong></p>
<div id="attachment_84378" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/dvds.jpg"><img class="size-medium wp-image-84378" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/dvds-300x199.jpg" alt="Kalte Winterabende werden in Wuppertal wohl nicht langweilig - Zumindest sorgen Marc und Lars mit ihrer gro&szlig;en DVD-Sammlung daf&uuml;r. Foto: Maren Bednarczyk" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Kalte Winterabende werden in Wuppertal wohl nicht langweilig - Zumindest sorgen Marc und Lars mit ihrer gro&szlig;en DVD-Sammlung daf&uuml;r. Foto: Maren Bednarczyk</p></div>
<p>Wenn bald weiter gebaut werden darf, soll die gro&szlig;e Halle in drei Teile unterteilt werden, Wohnzimmer, Esszimmer und eine K&uuml;che mit drei K&uuml;chenzeilen und begehbarem K&uuml;hlschrank. F&uuml;r Marc als gelernter K&auml;lteanlagenbauer ist es nat&uuml;rlich Ehrensache, dass er die K&uuml;hlzelle selbst installiert. &#8220;Dadurch verbrauchen wir sogar weniger Strom, als wenn wir mehrere K&uuml;hlschr&auml;nke entsprechend der hohen Anzahl der Bewohner aufstellen w&uuml;rden.&#8221; Da die meisten der zuk&uuml;nftigen Bewohner noch im<strong> </strong>Studium oder in der Ausbildung stecken, soll es auch einen Seminarraum geben, in dem in Ruhe gelernt werden kann. Darin soll es auch einen Beamer geben, um Referate und Pr&auml;sentationen zu proben - Publikum gibt es bei 16 Bewohnern wohl genug. Und wenn nicht gerade gelernt wird, wird der Beamer vielleicht genutzt, um DVDs an die Wand zu werfen. Marc und Lars haben aus ihrer alten WG n&auml;mlich eine gro&szlig;e DVD-Sammlung mitgebracht. Den XXL-Charakter runden 4 Badezimmer plus eine gro&szlig;e Gemeinschaftsdusche mit drei Duschen und drei Waschmaschinen ab. Weil es bei der Gr&ouml;&szlig;e f&uuml;r die Bewohner etwas zu viel w&uuml;rde, sollen K&uuml;che und Sanit&auml;ranlagen sogar von Reinigungskr&auml;ften geputzt werden. F&uuml;r Flure und Gemeinschaftsr&auml;ume wird es einen Putzplan geben.</p>
<p><strong>Bunt gemischt und Multikulti</strong></p>
<p>Marc sagt selbst: &#8220;Lars und ich sind ja nicht mehr die J&uuml;ngsten. Mit 24 oder 25 gr&uuml;ndet man normalerweise keine WG, an die man Jahre lang gebunden ist.&#8221; Trotzdem w&uuml;nschen sich die beiden Jungs, dass ihre WG mindestens so lange h&auml;lt, wie das Geb&auml;ude - auch wenn sie schon ausgezogen sind. Einige zuk&uuml;nftige Bewohner des &#8220;Wohnheims mit WG-Charakter&#8221; stehen schon fest. Sie sind 18 bis 39 Jahre alt, darunter ist zum Beispiel ein Englischlehrer aus Kalifornien, oder eine Holl&auml;nderin. &#8220;Wir wollen eine bunt gemischte Truppe&#8221;, w&uuml;nscht sich Marc, &#8220;Multikulti ist v&ouml;llig angesagt!&#8221; Dass man mit so vielen unterschiedlichen Charakteren Spa&szlig; haben wird, steht au&szlig;er Frage. An einen Party- oder Veranstaltungsplan haben die Organisatoren bisher allerdings nicht gedacht.</p>
<p>Auch wenn das Projekt noch nicht abgeschlossen ist, Familie und Freunde h&auml;tten vorher keinen Cent darauf verwettet, dass Marc und Lars ihre Idee &uuml;berhaupt umsetzen w&uuml;rden, erz&auml;hlen die beiden stolz. Im Sommer soll dann endlich die offizielle Einweihung stattfinden - ob mit 16 oder 80 Leuten, wei&szlig; noch niemand so genau. Platz gibt es auf jeden Fall genug!</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color:white;"><strong>Mehr zum Thema:<br />
</strong>
</p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.wohnschaffer.de/" target="_blank">Die Homepage des &#8220;Wohnheims mit WG-Charakter&#8221;</a></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://de-de.facebook.com/pages/StudentenWohnheim-mit-WG-Charakter-in-Wuppertal/199514913397313" target="_blank">Facebookseite der XXL-WG</a></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.wuppertal.de/" target="_blank">Homepage der Stadt Wuppertal</a></p>
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Fu&#223;ball ist sein Leben</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/12/01/2012/fussball-ist-sein-leben/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/12/01/2012/fussball-ist-sein-leben/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 11:04:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maren Bednarczyk</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Essen]]></category>

		<category><![CDATA[Themenwoche Pottrait]]></category>

		<category><![CDATA[1. FC Nürnberg]]></category>

		<category><![CDATA[Freisenbruch]]></category>

		<category><![CDATA[Fußball]]></category>

		<category><![CDATA[Helmut Rahn]]></category>

		<category><![CDATA[Klaus Wobser]]></category>

		<category><![CDATA[Nürnberg]]></category>

		<category><![CDATA[Pottkopf]]></category>

		<category><![CDATA[Pottrait]]></category>

		<category><![CDATA[Ruhrgebiet]]></category>

		<category><![CDATA[Sammler]]></category>

		<category><![CDATA[typisch Ruhrpott]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=83286</guid>
		<description><![CDATA[Briefmarken und M&#252;nzen sind nichts f&#252;r Klaus Wobser. Er sammelt alles, was mit Fu&#223;ball zu tun hat - und hat daf&#252;r sogar ein ganzes Zimmer reserviert. Pflichtlektuere hat den leidenschaftlichen Sammler getroffen.  


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/pottrait_header.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-82582" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/pottrait_header.jpg" alt="pottrait_header" width="600" height="128" /></a>Bereits im Alter von zehn Jahren bekam Klaus Wobser von seinen Eltern sein erstes Fotoalbum zu Weihnachten geschenkt. Mittlerweile ist der 62-J&auml;hrige Rentner und hat im Laufe der letzten Jahrzehnte etliche Autogrammkarten, signierte B&auml;lle und diverse Gl&auml;ser von Fu&szlig;ballvereinen gesammelt. Zusammen mit seiner Frau wohnt er in einer Wohnung im Essener Stadtteil Freisenbruch. Seit zehn Jahren haben sie dort ein ganzes Zimmer f&uuml;r Klaus Wobsers Sch&auml;tze aus der Welt des Fu&szlig;balls frei. Und seit der gemeinsame Sohn vor zwei Jahren ausgezogen ist, hat Wobser nun noch mehr Platz zur Verf&uuml;gung.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></strong></p>
<div id="attachment_83295" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/33.jpg"><img class="size-medium wp-image-83295" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/33-300x225.jpg" alt="Fr&uuml;her Kumpel von Helmut Rahn, heute Sammler und Experte im Fu&szlig;ball - Klaus Wobser aus Essen. Fotos: Maren Bednarczyk. Header: Christian Teichmann." width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Fr&uuml;her Kumpel von Helmut Rahn, heute Sammler und Experte im Fu&szlig;ball - Klaus Wobser aus Essen. Fotos: Maren Bednarczyk / Header: Christian Teichmann.</p></div>
<p>Als er als kleiner Junge Autogrammkarten sammelte, konnte er wohl noch nicht ahnen, dass er Jahre sp&auml;ter inmitten seines eigenen „Sammelzimmers&#8221; sitzen w&uuml;rde. Hier macht er es sich meist bequem, um einfach mal abzuschalten und in seinen unz&auml;hligen Errungenschaften zu st&ouml;bern<span>. An der Wand h&auml;ngen etliche Wimpel, in den Regalen finden sich Fu&szlig;ballb&uuml;cher und dicke Autogrammordner. </span><span>Nach so vielen Jahren des Sammelns f&auml;llt es Klaus Wobser mittlerweile schwer, seinen Bestand noch zu &uuml;berschauen. </span></p>
<p><span>Auch eine gro&szlig;e Glasvitrine f&auml;llt auf, in der sich Gl&auml;ser und Bierkr&uuml;ge der unterschiedlichsten Vereine wiederfinden - nicht nur von den Ruhrgebietsclubs, sondern auch von Hertha BSC, dem 1. FC N&uuml;rnberg und Co.! Wobser hat in der Jugend zusammen mit dem ehemaligen Bundesligaspieler Manfred &#8220;Manni&#8221; Burgsm&uuml;ller bei Rot-Wei&szlig; Essen gespielt. Fr&uuml;her ist er auch oft auch oft ins Stadion gegangen, heute kann er das aus gesundheitlichen Gr&uuml;nden nicht mehr. Mittlerweile h&auml;ngt er zwar immer noch an Rot-Wei&szlig;, ist aber - was das Sammeln angeht - neutral und legt sich nicht auf einen Verein fest.</span></p>
<p><strong>Tauschgesch&auml;ft mit N&uuml;rnberger Sportskameraden</strong></p>
<p>Einige seiner Errungenschaften hat Klaus er vom Flohmarkt, viele andere hat er auch geschenkt bekommen. F&uuml;r die Autogrammkarten hat er sogar einige Spieler pers&ouml;nlich angeschrieben und sie um eine pers&ouml;nliche Widmung gebeten. Auch f&uuml;r die Wimpel stellte er Anfragen an die Vereine. Eine gro&szlig;e Hilfe sind ihm schon seit Jahren auch seine „Sportskameraden&#8221; aus N&uuml;rnberg. Bereits im Jahr 1975 hat der ehemalige Eisenbahner seine Tauschfreunde bei einem Lehrgang der Bahn kennengelernt und noch heute tauschen sie untereinander ihre Sammeleien aus.</p>
<p><strong>Spaziergang mit Helmut Rahn</strong></p>
<p>Einer von Klaus Wobsers Lieblingsspielern ist die Fu&szlig;balllegende Helmut Rahn, auch bekannt als „Boss&#8221;. Rahn schoss bei der Fu&szlig;ball-Weltmeisterschaft 1954 die Deutsche Nationalmannschaft zum Sieg und trug somit ma&szlig;geblich zum sogenannten „Wunder von Bern&#8221; bei. Wobser kannte den „Boss&#8221; sogar pers&ouml;nlich, weil er unweit des Hauses von seiner Mutter wohnte. Rahn und Wobser sind sogar des &Ouml;fteren zusammen spazieren gegangen, „Ich w&uuml;rde Helmut als sportkameradschaftlichen Freund bezeichnen&#8221;, erkl&auml;rt Wobser, „Er war ein herzensguter Kerl! Einmal, als ich Autogramme f&uuml;r meine Freunde in N&uuml;rnberg brauchte, hab ich ihn nach zehn Autogrammkarten gefragt. Er ist dann extra schnell nach Hause gegangen, um die Karten f&uuml;r mich zu holen. Da frage ich mich: Wer macht das schon?&#8221;</p>
<p><object width="600" height="437" data="http://www.youtube.com/v/AQ3n45nUVvg?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/AQ3n45nUVvg?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p><strong>Besser als die Kneipe</strong></p>
<p>Obwohl Klaus Wobser zu Hause ein ganzes Zimmer in der gemeinsamen Wohnung belegt, hat seine Frau nichts dagegen - eher im Gegenteil: „Das ist sein Hobby und das hat er immer schon gehabt. Ich finde es gut, dass er so was macht! Und vor allen Dingen ist er besch&auml;ftigt und geht nicht in die Kneipe.&#8221;, sagt die Ehefrau des leidenschaftlichen Fu&szlig;ballsammlers. Sie und ihr Sohn wollten ihren Ehemann und Vater schon &ouml;fter &uuml;berreden, mal an einem Quiz teilzunehmen, weil er so viel &uuml;ber die Fu&szlig;ballgeschichte wei&szlig;. Sogar f&uuml;r manche Nachbarn ist er die Adresse, wenn es um Fragen rund ums runde Leder geht. Er hat bisher allerdings noch nie an einem Quiz teilgenommen. Ihm reicht es, wenn er sich ab und an in sein Zimmer zur&uuml;ckziehen kann und zum Beispiel ein paar Alben durchst&ouml;bert - das sei f&uuml;r ihn eine Erf&uuml;llung.</p>
<p><strong>Hobby zum Beruf </strong></p>
<p>In seinem Bestand hat Wobser mittlerweile siebzehn Ordner, die mit Autogrammkarten, Fotos oder Postern gef&uuml;llt sind. Um dabei nicht den &Uuml;berblick zu verlieren, hat er von Anfang an jedes einzelne Sammelst&uuml;ck mit Namen und Daten, wie z.B. der aktuellen Saison versehen. Wer sich soviel Arbeit macht, ist sicher ziemlich stolz auf seine Sammlung? Bescheiden winkt Wobser ab, es sei doch nur ein Hobby, und das Zimmer eben ein R&uuml;ckzugsort. Aber er freut sich dennoch, wenn sich jemand f&uuml;r seine Leidenschaft   interessiert und er jemandem seine gro&szlig;e Fu&szlig;ballsammlung zeigen kann.</p>
<p>Im Nachhinein h&auml;tte der gelernte Eisenbahner und Kupferschmied sein Hobby gerne zum Beruf gemacht. Nun genie&szlig;t der Rentner aber vielmehr die Zeit mit seiner Frau, sagt allerdings auch, dass er trotzdem weiterhin Ausschau nach speziellen Sch&auml;tzen halten wird.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:<br />
</strong>
</p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/09/01/2012/traumjob-zwischen-hopfen-und-malz/" target="_blank">Pottrait - Traumjob zwischen Hopfen und Malz</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/10/01/2012/ein-leben-lang-schrebergarten/" target="_blank">Pottrait - Ein leben lang Schrebergarten</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/11/01/2012/der-fritteusen-dynastie-verpflichtet/" target="_blank">Pottrait -Der Fritteusen-Dynastie verpflichtet</a></p>
</div>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;">eldoradio: Pottk&ouml;ppe - <a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/120110_phz_pottkopp_schrebergarten.wav" target="_blank">Reinhold Assmus und sein Schrebergarten</a></p>
<p style="color: white;">eldoradio: <a href="http://static.eldoradio.de/podcast/podcast_120112_bed_Fussballsammler.mp3" target="_blank">Pottk&ouml;ppe - Klaus Wobser und seine Fu&szlig;ballsammlung</a></p>
<p style="color: white;">eldoradio: Pottk&ouml;ppe - <a href="http://static.eldoradio.de/podcast/podcast_120111_ct_Curryheini.mp3" target="_blank">Ludger H&ouml;ver und seine Pommesbude</a></p>
<p style="color: white;">eldoradio: <a href="http://static.eldoradio.de/podcast/podcast_120109_ema_Bierbrauerin.mp3" target="_blank"> Pottk&ouml;ppe - Katharina Hauke wird Bierbrauerin</a></p>
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Wissenswert: Weihnachtsbr&#228;uche</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/23/12/2011/wissenswert-weihnachtsbraeuche/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 08:41:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maren Bednarczyk</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Wissenswert]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[aus dem labor]]></category>

		<category><![CDATA[Bethlehem]]></category>

		<category><![CDATA[Christentum]]></category>

		<category><![CDATA[Christkind]]></category>

		<category><![CDATA[Heilige Drei Könige]]></category>

		<category><![CDATA[Jesus]]></category>

		<category><![CDATA[Katholische Theologie]]></category>

		<category><![CDATA[Nikolaus]]></category>

		<category><![CDATA[Oliver Reis]]></category>

		<category><![CDATA[TU Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Weihnachtsbräuche]]></category>

		<category><![CDATA[Weihnachtsgeschichte]]></category>

		<category><![CDATA[Weihnachtsmann]]></category>

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		<description><![CDATA[Tannenb&#228;ume und Pl&#228;tzchen geh&#246;ren Weihnachten einfach dazu. Dass die aber mit der urspr&#252;nglichen Weihnachtsgeschichte nichts mehr zutun haben, hat uns der Theologe Oliver Reis erkl&#228;rt.


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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_74616" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/entwurf1-neu2.jpg"><img class="size-full wp-image-74616" title="Banner_Wissenswert" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/entwurf1-neu2.jpg" alt="Foto: flickr.com/Karen Roe, Rafael Robles L, Lars Kasper, NASA Goddard Photo and Video; Montage: Marc Patzwald, Teaserfoto: flickr.com/poniblog" width="600" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: flickr.com/Karen Roe, Rafael Robles L, Lars Kasper, NASA Goddard Photo and Video; Montage: Marc Patzwald, Teaserfoto: flickr.com/Rich Bowen</p></div>
<p><strong>An Heiligabend, da steht wohl in fast jeder Wohnung ein festlich geschm&uuml;ckter Tannenbaum und da wird es wohl bei vielen Pl&auml;tzchen oder eine leckere Gans zu essen geben - mit der eigentlichen Weihnachtsgeschichte hat das allerdings nichts mehr zutun. Ob Dekorationen oder Gerichte, vieles, was f&uuml;r uns heute an Weihnachten dazu geh&ouml;rt, hat es zur Zeit von Jesus Geburt noch gar nicht gegeben. Oliver Reis arbeitet am Institut f&uuml;r katholische Theologie an der TU Dortmund und kennt sich mit dem Thema Weihnachtsbr&auml;uche gut aus. </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Auf die Frage, welche unserer heutigen Weihnachtsbr&auml;uche &uuml;berhaupt noch etwas mit Weihnachten zutun haben antwortet Theologe Oliver Reis ziemlich direkt: &#8220;Fast nichts! Au&szlig;er nat&uuml;rlich die Krippe, die kann man noch darauf beziehen. Aber der Weihnachtsbaum zum Beispiel, den gibt es erst seit dem 17. Jahrhundert.&#8221; Die Menschen haben sich damals einen Tannenbaum in ihre Wohnung geholt, um zur kalten Jahreszeit etwas sch&ouml;nes Gr&uuml;nes im Haus zu haben. Von da an ist er allm&auml;hlich vom einfachen Tannenbaum zum Weihnachtsbaum geworden, im Stall von Maria und Josef stand der allerdings nicht.</p>
<p><strong>Keine Vanillekipferl in Bethlehem</strong></p>
<div id="attachment_81402" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/kasperski-portrat.jpg"><img class="size-medium wp-image-81402" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/kasperski-portrat-200x300.jpg" alt="Hat keinen Tannenbaum zuhause, daf&uuml;r aber eine Krippe. Und f&uuml;r seine beiden T&ouml;chter gibt es auch Geschenke - Theologe Oliver Reis. Foto: Maren Bednarczyk" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Hat keinen Tannenbaum zuhause, daf&uuml;r aber eine Krippe. Und f&uuml;r seine beiden T&ouml;chter gibt es auch Geschenke - Theologe Oliver Reis. Foto: Maren Bednarczyk</p></div>
<p>Auch Pl&auml;tzchen gab es erst hunderte Jahre nach der Geburt von Jesus. Oliver Reis erkl&auml;rt: &#8220;Pl&auml;tzchen selber haben mit Weihnachten so erstmal auch nichts zutun. Aber auch im 17. Jahrhundert kann man nachweisen, dass B&auml;ume, Weihnachtsb&auml;ume zum Beispiel, mit Pl&auml;tzchen behangen wurden, als Naschwerk f&uuml;r die Kinder.&#8221;</p>
<p>Heutzutage findet man Pl&auml;tzchen allerdings vornehmlich auf bunten Weihnachtstellern oder in speziellen Dosen. Ein weiterer traditioneller Schmaus an Weihnachten ist die Weihnachtsgans, doch auch die sollte eigentlich eher Martinsgans hei&szlig;en, weil sie urspr&uuml;nglich an St. Martin gegessen wurde.</p>
<p><strong>Christkind vs. Weihnachtsmann</strong></p>
<p>Ob beim Einkaufsbummel oder auf dem Weihnachtsmarkt, &uuml;berall begegnen einem Weihnachtsm&auml;nner, oder eben golden gelockte Christkindchen. &#8220;Der Weihnachtsmann ist eine Erfindung von Coca Cola&#8221;, sagt Oliver Reis, &#8220;der ist eine Ableitung vom urspr&uuml;nglichen Bischof Nikolaus und kommt dann heute durch den Schornstein, anstatt durch die Haust&uuml;r!&#8221; Und auch das Christkind, so wie wir es heute kennen, das hei&szlig;t mit goldenen Locken, blauen Augen in Engeloptik &auml;hnelt dem Christuskind von damals auch nicht mehr. Der kleine Jesus hatte damals n&auml;mlich eher dunkle Haut und dunkle Haare.</p>
<p><strong>Geschenkerevolution durch Martin Luther</strong></p>
<p>Alle, die jetzt denken, dass zumindest zwischen unseren Geschenken und der christlichen Weihnachtsgeschichte eine Verbindung besteht, muss Dr. Oliver Reis ebenfalls entt&auml;uschen. Die Geschenke haben n&auml;mlich nicht etwa damit zutun, dass die heiligen drei K&ouml;nige Jesus Gold, Weihrauch und Myrrhe mitgebracht haben, sondern mit dem Nikolaus und Martin Luther, erkl&auml;rt Oliver Reis: <strong>&#8220;</strong>Damit nicht die ganze Sehnsucht auf Nikolaus gerichtet ist und weil das eigentliche Hochfest ja Weihnachten ist, hat Martin Luther gesagt: Lasst uns doch an Weihnachten die Geschenke verteilen!&#8221;</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://www.planet-wissen.de/kultur_medien/brauchtum/weihnachtsbraeuche/index.jsp" target="_blank">Artikel auf planet-wissen.de</a></p>
<p style="color: white;">web: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weihnachten_weltweit" target="_blank">Wikipedia - &#8220;Weihnachten weltweit&#8221;</a></p>
<p style="color: white;">
<p style="color: white;"><strong>Wissenswert:</strong></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/16/12/2011/wissenswert-ko-tropfen/" target="_blank">&#8220;K.O.-Tropfen&#8221;</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/09/12/2011/wissenswert-der-alternative-nobelpreis/" target="_blank">&#8220;Der Alternative Nobelpreis&#8221;</a></p>
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>BVB vs. S04: Derby mit Geschichte</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/25/11/2011/bvb-vs-s04-derby-mit-geschichte/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/25/11/2011/bvb-vs-s04-derby-mit-geschichte/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 08:49:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maren Bednarczyk</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[Andreas Möller]]></category>

		<category><![CDATA[Borussia Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>

		<category><![CDATA[FC Schalke 04]]></category>

		<category><![CDATA[Gelsenkirchen]]></category>

		<category><![CDATA[Gerald Asamoah]]></category>

		<category><![CDATA[Gregor Schnittker]]></category>

		<category><![CDATA[Klaus Fischer]]></category>

		<category><![CDATA[Revier Derby]]></category>

		<category><![CDATA[Revier Derby Die Geschichte einer Rivalität]]></category>

		<category><![CDATA[WDR]]></category>

		<category><![CDATA[Willi Ente Lippens]]></category>

		<category><![CDATA[ZDF]]></category>

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		<description><![CDATA[Dortmund gegen Schalke - Das traditionsreiche Revierderby. Sportjournalist Gregor Schnittker hat ein Buch dazu geschrieben und die pflichtlekt&#252;re hat mit ihm dar&#252;ber gesprochen.



Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Samstag ist es schon wieder so weit: Um 15.30 Uhr ist der k&ouml;nigsblaue FC Schalke  04 zu Gast beim schwarz-gelben Rivalen Borussia Dortmund im Westfalenstadion. In  wohl kaum einem anderen Spiel geht es so hei&szlig; und emotional her, wie im Revier  Derby. ZDF-Sportjournalist und WDR-Moderator Gregor Schnittker ist schon seit  Jahren fasziniert von dieser besonderen Rivalit&auml;t. Und weil er keine Literatur  dazu finden konnte, entschied er kurzerhand selbst ein Buch &uuml;ber die Geschichte  des Revier Derbys zu schreiben - unter dem Titel &#8220;Revier Derby -  Die Geschichte einer Rivalit&auml;t&#8221;.</strong></p>
<div id="attachment_78068" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/schnittker-mit-buch.jpg"><img class="size-medium wp-image-78068" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/schnittker-mit-buch-300x225.jpg" alt="Hier pr&auml;sentiert Gregor Schnittker sein Buch im Stadion &quot;Rote Erde&quot;. Von 1937 bis zur Er&ouml;ffnung des Westfalenstadions absolvierte der BVB dort seine Heimspiele. Foto: Gregor Schnittker." width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Hier pr&auml;sentiert Gregor Schnittker sein Buch im Stadion &quot;Rote Erde&quot;. Von 1937 bis zur Er&ouml;ffnung des Westfalenstadions absolvierte der BVB dort seine Heimspiele. Foto: Gregor Schnittker</p></div>
<p>&#8220;F&uuml;r mich war es etwas v&ouml;llig Neues,  ein Buch zu schreiben&#8221;, erz&auml;hlt Gregor Schnittker &#8220;eigentlich habe ich mir das  gar nicht zugetraut.&#8221; Und am Ende hat der Neuling in der Buchautorenbranche  einen 270-Seiten langen Schinken auf den Markt gebracht. Normalerweise ist er  f&uuml;r das ZDF als Sportjournalist t&auml;tig oder moderiert die Lokalzeit im  WDR-Studio Dortmund. Die Faszination Revier Derby fesselt ihn schon seit er  klein ist. Er geht auch nicht nur wegen seines Berufes ins Stadion, sondern  steht auch privat als Fan auf der Trib&uuml;ne. &#8220;Ich bin hundertprozentiger  Borusse!&#8221;, sagt er. &#8220;Ein Nachbar nahm mich damals einmal mit ins  Westfalenstadion, das hat mir da gut gefallen.&#8221; Doch eben weil sein Herz f&uuml;r die  Borussia schl&auml;gt, war es f&uuml;r ihn nicht so ganz einfach, sein Buch neutral zu  schreiben.</p>
<p><strong>Die Balance finden</strong></p>
<p>Gregor  Schnittker hat nach eigener Aussage sein Buch aber nicht als Fan geschrieben, sondern vielmehr als m&ouml;glichst  objektiver Sportjournalist. &#8220;Ich musste eine Balance finden zwischen:  Hoffentlich merkt keiner, dass ich Dortmunder bin und hoffentlich schreib ich  nicht zu sehr Anti Dortmund aus dem Reflex heraus und schreibe zu viel pro  K&ouml;nigsblau.&#8221; Im Moment lebt Schnittker in Dortmund, hat aber auch schon beim  Rivalen in Gelsenkirchen gewohnt. Vor den Leuten dort und auch vor dem Mythos  Schalke hat er gro&szlig;en Respekt und damit ist er nicht der einzige Dortmunder:  &#8220;Schalke ist bei den &auml;lteren Dortmundern auch heute noch tief  verwurzelt. Weil fr&uuml;her war das der Malocherclub des Ruhrgebiets und nicht der  Rivale aus dem Westen.&#8221; Kaum zu glauben, aber wahr: 1934 als der FC Schalke 04  Deutscher Meister wurde, hat sich die Mannschaft tats&auml;chlich ins Goldene  Buch der Stadt Dortmund eingetragen - heute wohl undenkbar.<br />
<strong><br />
Nicht das  Schwarze unter&#8217;m Fingernagel</strong></p>
<div id="attachment_78071" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/funky1opti-tribune-bvb.jpg"><img class="size-medium wp-image-78071" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/funky1opti-tribune-bvb-200x300.jpg" alt="Die schwarz-gelbe Wand im Westfalenstadion. Samstagnachmittag werden die BVB-Fans im heimischen Stadion alles geben, damit ihre Mannschaft gegen den Nachbarn und Rivalen aus Gelsenkirchen gewinnt. Foto: flickr.com/User: funky1opti" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text"> Samstagnachmittag werden die BVB-Fans im heimischen Stadion alles geben, damit ihre Mannschaft gegen die Nachbarn aus Gelsenkirchen gewinnt. Foto: flickr.com/User: funky1opti</p></div>
<p>Das Revier Derby ist f&uuml;r Gregor Schnittker  vor allem das Derby im deutschen Fu&szlig;ball schlechthin, weil hier Fans aus nur  etwa 30 Kilometer Entfernung im Stadion zusammen kommen. Und die sind sich  teilweise sogar noch n&auml;her, als man denken w&uuml;rde. Schnittker findet das Revier Derby vor allem deswegen &uuml;berragend, weil dort Menschen ins Stadion gehen, die teilweise sogar aus einer Familie kommen, und sich dann trotzdem auf verschiedenen Teilen der Trib&uuml;ne gegen&uuml;ber stehen. F&uuml;r ihn zeichnet das Revier Derby nicht nur die regionale N&auml;he der beiden Fu&szlig;ballvereine aus, sondern auch die Emotionen der Fans, die dadurch zum Teil tief bewegt sind und heftig dar&uuml;ber diskutieren.<br />
<strong><br />
Willi Ente Lippens,  Asamoah und Co.</strong></p>
<p>In &#8220;Revier Derby&#8221; hat sich Gregor Schnittker 36  spannende Derbyspiele herausgesucht - vom ersten im Jahr 1925 bis zur aktuellen Saison.  F&uuml;r seine Recherchen ging er in Museen und Archive und befragte Schiedsrichter,  Polizeibeamte, Zuschauer und viele prominente Gr&ouml;&szlig;en aus dem Fu&szlig;ball. Unter  seinen Interviewpartnern waren zum Beispiel Willi Ente Lippens, Gerald Asamoah  und Klaus Fischer. Nur einer wollte sich nicht zum Thema Revier Derby &auml;u&szlig;ern,  erz&auml;hlt Gregor Schnittker: &#8220;Andreas M&ouml;ller, der hat keinen Bock mehr  immer im Zusammenhang mit diesem Derby interviewt zu werden, weil er einfach sagt: Mein Leben geht weiter, auch abseits von Derby und Schalke und Dortmund.&#8221; Sein Buch &#8220;Revier Derby  - Die Geschichte einer Rivalit&auml;t&#8221; empfiehlt der Autor sowohl Schalkern, als auch  Dortmundern: &#8220;Beide Seiten werden ordentlich fluchen oder sich freuen!</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color:white;"><strong>Mehr zum Thema:<br />
</strong>
</p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.gibmich-diekirsche.de/index.php?id=42&amp;no_cache=1&amp;pid=95&amp;uid=352" target="_blank">Artikel zum Buch auf gibmich-diekirsche.de</a></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.werkstatt-verlag.de/?q=node/400" target="_blank">Das Buch zum Kauf beim Verlag &#8220;Die Werkstatt&#8221;</a></p>
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Rei&#223;t die H&#252;tte ab</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/03/11/2011/reiszt-die-huette-ab/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/03/11/2011/reiszt-die-huette-ab/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 16:59:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maren Bednarczyk</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[1. FC Nürnberg]]></category>

		<category><![CDATA[Borussia Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Dr. Michael Kasperski]]></category>

		<category><![CDATA[Fakultät für Bau- und Umweltingenieurwissenschaften]]></category>

		<category><![CDATA[Fans]]></category>

		<category><![CDATA[FC Schalke 04]]></category>

		<category><![CDATA[Fußball]]></category>

		<category><![CDATA[Prof. August Neumaier]]></category>

		<category><![CDATA[Ruhr-Uni Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

		<category><![CDATA[Stadiontribünen]]></category>

		<category><![CDATA[Statik]]></category>

		<category><![CDATA[VfL Bochum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=74882</guid>
		<description><![CDATA[Pokalendspiel, 89. Minute, Eins zu Null: Die Fans feiern und h&#252;pfen auf der Trib&#252;ne. Dr. Michael Kasperski von der RUB hat uns erkl&#228;rt, dass genau das auch gef&#228;hrlich sein kann.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Deutschland, Land des Fu&szlig;balls: Vor allem an den Wochenenden besuchen zig Tausende Fu&szlig;ballfans die deutschen Stadien und feuern ihre Lieblingsmannschaften an. Dass dabei hohe Belastungen f&uuml;r die Trib&uuml;nen entstehen - daran denkt erstmal keiner. Dr. Michael Kasperski arbeitet an der Fakult&auml;t f&uuml;r Bau- und Umweltingenieurwissenschaften an der Uni Bochum und untersucht die zugeh&ouml;rigen statischen und dynamischen Belastungen bereits seit 1992 mit seinem Forscherteam. Der pflichtlekt&uuml;re hat er erkl&auml;rt, dass h&uuml;pfen gelernt sein will und auf manchen Trib&uuml;nen sogar gef&auml;hrlich sein kann.</strong></p>
<div id="attachment_74885" class="wp-caption alignright" style="width: 247px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/ki_2011.jpg"><img class="size-medium wp-image-74885" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/ki_2011-237x300.jpg" alt="Haupts&auml;chlich Privatdozent mit Forschungsschwerpunkt Entwurfsgrundlagen im konstruktiven Ingenieurbau, nebens&auml;chlich kritischer Stadionforscher: Dr. Michael Kasperski von der Uni Bochum. Foto: Michael Kasperski." width="237" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Haupts&auml;chlich Privatdozent f&uuml;r Entwurfsgrundlagen im konstruktiven Ingenieurbau, nebens&auml;chlich kritischer Stadionforscher: Dr. Michael Kasperski von der Uni Bochum. Foto: Michael Kasperski</p></div>
<p>Ein gro&szlig;er Fu&szlig;ballfan sei er nicht, gesteht Michael Kasperski. Warum er trotzdem ausgerechnet Fu&szlig;ballstadien untersucht, erkl&auml;rt er so: &#8220;Meine erste Ber&uuml;hrung mit dieser Problematik hatte ich mit dem Stadion in N&uuml;rnberg. Mein damaliger Chef wurde gefragt, ob er die Trib&uuml;nentragteile dieses Stadions untersuchen kann. Eigentlich sollte ich dann in einem Feldversuch nachweisen, dass es dort kein Schwingungsproblem gibt. Aber unsere Versuche haben zum Schrecken aller Beteiligten ein echtes Tragf&auml;higkeitsproblem und eine L&uuml;cke in der Norm entlarvt.&#8221;</p>
<p>Mittlerweile untersucht Kasperski selbst seit Jahren diverse deutsche Stadien. Gerade in der Anfangsphase hat ihn dabei sein fachfremder Kollege Professor August Neumaier unters&uuml;tzt, Sportwissenschaftler an der RUB. Allerdings weniger wegen der Thematik Fu&szlig;ball, sondern aus praktischen Gr&uuml;nden: &#8220;Professor Neumaier hat uns seine mehrere Zehntausend Euro wertvolle Kraftmessplatte, mit der die Sportler der Uni Bochum normalerweise ihre Sprungkraft beim Hochsprung messen, gro&szlig;z&uuml;gig ausgeliehen.&#8221;</p>
<p><strong>Profi- und Durchschnittsh&uuml;pfer</strong></p>
<p>Mithilfe der teuren Kraftmessplatte und zahlreichen Studenten hat Michael Kasperski Zeitreihen aufgezeichnet, die die Lasten beschreiben, w&auml;hrend eine Person rhythmisch h&uuml;pft. Die Kraftmessplatte vermi&szlig;t die zeitlich ver&auml;nderlichen Lasten w&auml;hrend des H&uuml;pfens mit 2000 Werten pro Sekunde. Selbst die kleinsten Auff&auml;ligkeiten im Bewegungsblauf werden so sichtbar. Erste Ergebnisse haben gezeigt, dass es drei verschiedene H&uuml;pftypen gibt: Den Profih&uuml;pfer, der ein gutes Rhythmusgef&uuml;hl hat, den Durchschnitts&uuml;pfer, der zwar nicht schlecht h&uuml;pft, den Rhythmus aber nicht exakt trifft und als Schlusslicht den H&uuml;pfer, der im Gegensatz zu seinen Nachbarn st&auml;ndig zu schnell oder zu langsam h&uuml;pft.  Welcher H&uuml;pftyp man selbst ist, kann man laut Kasperski ganz einfach selbst herausfinden: &#8220;Wenn man selbst in der Luft ist, w&auml;hrend die anderen gerade mit den F&uuml;&szlig;en den Boden ber&uuml;hren, macht man offensichtlich etwas falsch.&#8221; Wirklich aktive Fu&szlig;ballfans w&uuml;rden das H&uuml;pfen im Rhythmus aber auch oft im Stadion &uuml;ben, erkl&auml;rt er au&szlig;erdem.</p>
<p><strong>Dortmund schm&uuml;ckt sich, Schalke dr&uuml;ckt sich</strong></p>
<div id="attachment_74889" class="wp-caption alignleft" style="width: 256px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/shakersensor.jpg"><img class="size-medium wp-image-74889" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/shakersensor-246x300.jpg" alt="Unscheinbar aber oho: Mit dieser mehrere Zehntausend Euro teuren Kraftmessplatte untersucht Michael Kasperski die Trib&uuml;nen. Foto: Michael Kasperski." width="246" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Unscheinbar, aber oho: Mit dieser mehrere Zehntausend Euro teuren Kraftmessplatte untersucht Michael Kasperski die Trib&uuml;nen. Foto: Michael Kasperski</p></div>
<p>Michael Kasperski und sein Forscherteam haben sich schon einige Stadien im Ruhrgebiet angeschaut. Beim VfL Bochum seien allerdings eine Art Klebestreifen unter die Trib&uuml;nentragteile gemacht worden, um so die D&auml;mpfung zu erh&ouml;hen. Weil die Trib&uuml;nen des Bochumer Stadion dadurch zu wenig schwingen, scheidet das Stadion f&uuml;r die Untersuchungen der Stadionforscher aus, denn die untersuchen lieber sehr schwingfreudige Tragwerke.</p>
<p>Auf Schalke durfte Kasperski vor Jahren noch das alte Parkstadion untersuchen, das damals zum Beispiel Schlagers&auml;nger Wolfgang Petry wortw&ouml;rtlich zum Beben brachte. Messungen in der neuen Schalke-Arena konnte er aber bisher nicht verwirklichen. Die Dortmunder hingegen lie&szlig;en Untersuchungen im heimischen Stadion durchf&uuml;hren und Kasperski erz&auml;hlt: &#8220;Mir hat ein Verantwortlicher des BVB gesagt, dass in der letzten Saison zu dem Lied &#8220;Im Wagen vor mir f&auml;hrt ein junges M&auml;dchen&#8221; die Fans bei den Spielen des BVB auf der S&uuml;dtrib&uuml;ne geh&uuml;pft sind. Am Anfang der Saison klappte das wohl noch nicht so rhythmisch, hinterher seien die Fans aber einheitlich wie ein Mann zu dem Lied geh&uuml;pft.&#8221;</p>
<p><strong>Im schlimmsten Fall: Einsturzgefahr</strong></p>
<p>Dass Kasperskis Untersuchungen nicht blo&szlig; Spielverderberei sind, zeigt der Vorfall im N&uuml;rnberger Stadion 2005. Damals sind durch die starken Schwingungen auf der Trib&uuml;ne Betonteile auf die Leute im Unterrang herabgeregnet. &#8220;Bereits eine kleine Gruppe, sie sich beim H&uuml;pfen sehr gut koordiniert, kann gro&szlig;e statische Lasten erzeugen&#8221;, warnt Ingenieur Kasperski. &#8220;Infolge falscher Bauweise kann es zu gro&szlig;en Rissen, Abplatzung von Betonteilen und im schlimmsten Fall sogar zum Tragwerksversagen kommen, was den kompletten Einsturz der Trib&uuml;ne bedeuten w&uuml;rde.&#8221; Durch das H&uuml;pfen kann die Trib&uuml;ne regelrecht ins Schwingen geraten. Damit rechnet keiner und deshalb erschrecken sich viele Besucher. &#8220;Die Leute &uuml;bersch&auml;tzen diese Schwingamplituden ganz dramatisch und berichten dann h&auml;ufig, dass sich die Trib&uuml;ne einen halben Meter bewegt habe. Das h&auml;tte aber schon l&auml;ngst zu einem Einsturz f&uuml;hren m&uuml;ssen und ist dementsprechend &uuml;bertrieben&#8221;, erkl&auml;rt Michael Kasperski. Aber genau darin steckt die gro&szlig;e Gefahr einer Massenpanik. &#8220;Man hat das Gef&uuml;hl, einem wird der Boden unter den F&uuml;&szlig;en weggezogen, dadurch erschreckt man und die Angst ist sozusagen ansteckend.&#8221;<em></em></p>
<p><strong>Wei&szlig;e und schwarze Schafe</strong></p>
<div id="attachment_74893" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/symbolbild-schalke-arena.jpg"><img class="size-medium wp-image-74893" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/symbolbild-schalke-arena-300x190.jpg" alt="Egal, ob Sitz- oder Stehplatz, bei guter Stimmung gibt es bei den Fans kein halten mehr - so wie hier beim Public Viewing auf Schalke bei der WM 2010. Foto: Maren Bednarczyk." width="300" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Egal, ob Sitz- oder Stehtrib&uuml;ne: Ist die Stimmung gut, beben die R&auml;nge. So wie z.B. hier beim Public Viewing auf Schalke bei der WM 2010. Foto/Teaserfoto: Maren Bednarczyk</p></div>
<p>Auf die Frage, ob die Studenten der Ruhr-Unis denn Bedenken oder gar Angst haben m&uuml;ssen, wenn sie ihre Lieblingsmannschaft kr&auml;ftig im Stadion unterst&uuml;tzen, antwortet Kasperski zur&uuml;ckhaltend: &#8220;Ich will jetzt eigentlich kein Stadion in die Pfanne hauen. Es gibt, wie &uuml;berall, immer wei&szlig;e und schwarze Schafe, also Betreiber, die die Sicherheit ihrer Besucher sehr Ernst nehmen, aber auch solche, die nicht so viel unternehmen und eher darauf warten, bis sie von der Wirklichkeit &uuml;berrascht werden.&#8221; Vor allem die Verantwortlichen des BVB haben wohl daf&uuml;r gesorgt, dass Bereiche des Stadions unterst&uuml;tzt wurden, um dynamische Probleme so gering wie m&ouml;glich zu halten.</p>
<p>Alleine die Tatsache, dass es noch Probleme und Verbesserungsbedarf gibt, hat Michael Kasperski so beunruhigt, dass er sich 2005 sogar an alle Innenminister gewandt hat: &#8220;Ein halbes Jahr vor der Weltmeisterschaft habe ich die Damen und Herren gefragt, ob es nicht sein k&ouml;nnte, dass auch andere WM-Stadien &auml;hnliche Probleme wie N&uuml;rnberg aufweisen. Ich bekam lange keine Antwort, bis dann ein Sammelschreiben kam, von allen unterschrieben mit der Aussage, dass ich mir keine Sorgen machen m&uuml;sste, weil in der Regel Schwingungsuntersuchungen durchgef&uuml;hrt werden und demnach alle Stadien ordnungsgem&auml;&szlig; geplant und &uuml;berpr&uuml;ft wurden.&#8221; Richtig beruhigt hat den Stadionforscher diese Aussage damals aber nicht. Umso besser, dass, trotz seiner Bedenken, die Fu&szlig;ball-WM 2006 sicher und reibungslos ablief.</p>
<p><strong>Der 12. Mann darf trotzdem nicht fehlen</strong></p>
<p>Michael Kasperski behauptet zwar nicht, dass alle deutschen Stadien unsicher sind, aber sie seien auch nicht einheitlich sicher: &#8220;Richtig schlimm finde ich es, wenn man mit eben diesen nicht einheitlich sicheren Stadien in der Welt wirbt und deren Konzepte anderen L&auml;ndern, zum Beispiel den Gastgebern der Europameisterschaft 2012, als tragf&auml;hig verkauft.&#8221; Trotz aller Warnungen und zum Teil beunruhigender Ergebnisse will Michael Kasperski den Fans das H&uuml;pfen nicht verbieten, im Gegenteil: &#8220;Ich finde es unheimlich wichtig, dass die Fans versuchen, den 12. Mann zur Verf&uuml;gung zu stellen und ihre Fu&szlig;ballhelden dadurch unterst&uuml;tzen. Aber genau deswegen ist es einfach nicht in Ordnung, wenn diese Art von Unterst&uuml;tzung in den baulichen Anforderungen nicht abgedeckt ist.&#8221;</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color:white;"><strong>Mehr zum Thema:<br />
</strong>
</p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,791645,00.html" target="_blank">Spiegel-Artikel zu diesem Thema</a></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_gr%C3%B6%C3%9Ften_Fu%C3%9Fballstadien_in_Deutschland" target="_blank">Wikipedia - Deutschlands gr&ouml;&szlig;te Stadien</a></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.ruhr-uni-bochum.de/fbi/">Homepage der Fakult&auml;t f&uuml;r Bau- und Umweltingenieurwissenschaften der RUB</a></p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/03/11/2011/reiszt-die-huette-ab/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Traumjob Monster</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/24/10/2011/traumjob-monster/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/24/10/2011/traumjob-monster/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 16:21:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maren Bednarczyk</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Essen]]></category>

		<category><![CDATA[Menschen im Pott]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im freizeitrausch]]></category>

		<category><![CDATA[Adrian Raffenberg]]></category>

		<category><![CDATA[Bottrop]]></category>

		<category><![CDATA[Casting]]></category>

		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[FH Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[FH Gelsenkirchen]]></category>

		<category><![CDATA[Grusel]]></category>

		<category><![CDATA[Halloween]]></category>

		<category><![CDATA[Horrorfest]]></category>

		<category><![CDATA[Marcel Patalon]]></category>

		<category><![CDATA[Movie Park Germany]]></category>

		<category><![CDATA[Nebenjob]]></category>

		<category><![CDATA[Ross Antony]]></category>

		<category><![CDATA[Sandra Sirrenberg]]></category>

		<category><![CDATA[Schauspiel]]></category>

		<category><![CDATA[studentenjob]]></category>

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		<description><![CDATA[Zeitungen austragen oder kellnern: &#220;bliche Nebenjobs sind f&#252;r manche zu &#246;de. Deshalb arbeiten einige Studenten als Monster im Movie Park. Die pflichtlekt&#252;re hat zwei von ihnen begleitet.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am 31. Oktober ist schon wieder Halloween. Im Movie Park Germany in Bottrop herrscht allerdings schon den ganzen Oktober lang schaurig sch&ouml;ne Stimmung. Jede Woche von Donnerstag bis Samstag werden die Besucher ab Einbruch der Dunkelheit von diversen Monstern gejagt und erschreckt. Unter den Masken und Kost&uuml;men sind meist junge Leute und Studenten, f&uuml;r die genau das der Traumnebenjob schlechthin ist. Sandra Sirrenberg und Adrian Raffenberg sind zwei von den Erschreckern und schon alte Hasen in der Monsterbranche. Die Pflichtlekt&uuml;re hat sie einen Tag bei ihrer Arbeit begleitet.<br />
</strong></p>
<div id="attachment_74004" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/banner.jpg"><img class="size-large wp-image-74004" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/banner-600x341.jpg" alt="Banner Monster Movie Park" width="600" height="341" /></a><p class="wp-caption-text">Psychoclown, Cowboy mit Kettens&auml;ge oder Zombie: 200 Gruselfreunde jagen bei Einbruch der Dunkelheit hilflose Besucher auf den Stra&szlig;en und in Labyrinthen durch den Movie Park. Horrorschneewittchen Sandra und Schlachter Adrian (Bildmitte) haben genau daran riesen Spa&szlig;. Foto: Maren Bednarczyk</p></div>
<p>Ein blutverschmiertes Gummibein hier, eine Kettens&auml;ge da, furchteinfl&ouml;&szlig;ende Gew&auml;nder und der Duft nach Theaterschminke: In einem gro&szlig;en Geb&auml;ude des Movie Parks Germany in Bottrop machen sich die rund 200 Monster zur gro&szlig;en Spuk-Action fertig. Horrormusik aus dem Ghettoblaster bringt sie schon bei der Vorbereitung in Gruselstimmung. Der Movie Park hat 1996 er&ouml;ffnet und bereits seit elf Jahren gibt es dort jeden Oktober das Halloween-Horrorfest. Sandra Sirrenberg und Adrian Raffenberg sind zwei von der Horrortruppe und haben der harten Jury beim Casting bewiesen, dass sie das Zeug zum Gruseln und Erschrecken haben. Unter den Juroren war sogar schon mal Ross Antony, der die Monsteranw&auml;rter auf der B&uuml;hne begutachtet hat.</p>
<p><strong>Geld ist Nebensache</strong></p>
<div id="attachment_74011" class="wp-caption alignright" style="width: 209px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/sandra-vorbereitung.jpg"><img class="size-medium wp-image-74011" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/sandra-vorbereitung-199x300.jpg" alt="Sandras L&auml;cheln kann doch wirklich entz&uuml;cken. Mit Hilfe von Zahnschwarz und roten Kontaktlinsen wird aus der netten Studentin das Horrorschneewittchen." width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Sandras L&auml;cheln kann doch wirklich entz&uuml;cken. Mit Hilfe von Zahnschwarz und roten Kontaktlinsen wird aus ihr das Horrorschneewittchen. Foto: Maren Bednarczyk</p></div>
<p>Sandra Sirrenberg ist 20 Jahre alt und studiert im vierten Semester Soziale Arbeit an der evangelischen Fachhochschule in Bochum. Wenn sie nicht gerade im H&ouml;rsaal sitzt, h&auml;lt sie als Horrorschneewittchen unschuldigen Besuchern ein Messer an die Kehle oder versetzt sie mit ihrem starren Blick in Angst und Schrecken. Fr&uuml;her war sie oft selbst Gast im Park, hatte dann aber irgendwann keine Angst mehr von den Monstern und fand deren Arbeit eher faszinierend. Als sie dann endlich 18 war machte sie beim Casting mit, bei dem sie sich auf der B&uuml;hne erstechen lie&szlig; und laut schreien musste. Das hat der Jury so gut gefallen, dass sie genommen wurde und in diesem Jahr schon das dritte Mal dabei ist.</p>
<p>&#8220;F&uuml;r mich ist das eigentlich gar kein Job&#8221;, sagt sie. &#8220;Ich mache das auch nicht wegen dem Geld, sondern weil ich hier schauspielern kann, weil das Erschrecken Spa&szlig; macht und die Gemeinschaft hier so toll ist!&#8221; Sie hat auch schon &ouml;fter Kommilitonen erschreckt, vor allem wenn sie ihre Freunde beim Namen ruft, sind die ganz sch&ouml;n &uuml;berrascht. Aber die Arbeit ist nicht immer nur lustig und einfach, vor allem das lange Laufen durch den Park, aber auch die K&auml;lte machen Sandra und ihren Kollegen schwer zu schaffen: &#8220;Die F&uuml;&szlig;e tun immer ordentlich weh und die Requisiten sind auch ziemlich schwer. Sonntags, wenn ich dann nicht mehr monstern muss, schlaf ich dann auch gerne mal bis 14 Uhr!&#8221;</p>
<p><strong>Doktor Fleischer kennt kein Pardon<br />
</strong></p>
<div id="attachment_74009" class="wp-caption alignleft" style="width: 209px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/adrian-vorbereitung.jpg"><img class="size-medium wp-image-74009 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/adrian-vorbereitung-199x300.jpg" alt="Kette und Metzgerhandschuh liegen schon parat, schnell noch die Zombielinsen rein und dann gehts f&uuml;r Adrian raus zur Horrorschow. Foto: Maren Bednarczyk" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Kette und Metzgerhandschuh liegen schon parat, schnell noch die Zombielinsen rein und dann gehts f&uuml;r Adrian raus zur Horrorshow. Foto: Maren Bednarczyk</p></div>
<p>Auch der 24-j&auml;hrige Adrian Raffenberg liebt und lebt den Job als eines der Monster im Bottroper Freizeitpark, dieses Jahr ist er schon das sechste Mal dabei. Der junge Dortmunder hat bereits in Disney World in Orlando/Florida gearbeitet und reist ansonsten, wie er selbst sagt &#8220;gerne durch die Weltgeschichte&#8221;. Im Oktober macht er aber so gut wie jedes Jahr Station im Movie Park und freut sich, dort alte Bekannte wiederzutreffen. Die Besucher im Park hingegen freuen sich wahrscheinlich nicht wirklich, wenn Adrian ihnen &uuml;ber den Weg l&auml;uft. &#8220;Viele meinen ich w&auml;re ein Zahnarzt, oder Notarzt. Ich selbst sehe mich aber eher in der Schlachter- und Fleischerbranche.&#8221; Im Gegensatz zu Horrorschneewittchen Sandra, rennen vor Adrian deutlich mehr Besucher weg. „Ich habe einfach etwas sehr Aggressives an mir, vor allem, wenn ich direkt auf die Leute zugehe.&#8221;, erz&auml;hlt das Profimonster. Da fangen sogar gestandene Kerle an zu zittern. &#8220;Man glaubt es gar nicht, sogar die M&auml;nner haben teilweise Angst und springen weg, wenn ich mich von hinten anschleiche.&#8221;</p>
<p><strong>F&uuml;r Notf&auml;lle ger&uuml;stet</strong></p>
<div id="attachment_74008" class="wp-caption alignright" style="width: 209px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/adrian-in-action.jpg"><img class="size-medium wp-image-74008 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/adrian-in-action-199x300.jpg" alt="Kein Vergleich zu vorher: Adrian erkennt man nach dem Schminken und Verkleiden nicht mehr wieder. Foto/Bannerfoto/Teaserfoto: Maren Bednarczyk" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Kein Vergleich zu vorher: Adrian erkennt man nach dem Schminken und Verkleiden nicht mehr wieder. Foto: Maren Bednarczyk</p></div>
<p>Bei so viel Grusel und furchterregenden Monstern kommt es auch schon mal vor, dass manche, vorwiegend junge Besucher, dem Spektakel nervlich nicht gewachsen sind. Aber daf&uuml;r gibt es im Movie Park an jeder Ecke Ersthelfer, aber auch Sanit&auml;ter und Rettungswagen stehen bereit. &#8220;Gr&ouml;&szlig;tenteils ben&ouml;tigen die Leute Hilfe, weil sie durch das pl&ouml;tzliche Erschrecken hyperventilieren oder einen zu hohen Blutdruck haben&#8221;, erz&auml;hlt Marcel Patalon, Pressereferent des Movie Parks. &#8220;Wir haben aber zum Gl&uuml;ck noch niemanden gehabt, der bei unserem Horrorfest umgekippt und nicht wieder aufgestanden ist!&#8221;</p>
<p><strong>Auch Monster haben Regeln<br />
</strong></p>
<p>Damit es auch nur bei diesen kleinen Unf&auml;llen bleibt, sind den Monstern strenge Grenzen aufgelegt. &#8220;Auch wenn es lustig klingt ist es so, dass keine K&ouml;rper&ouml;ffnungen der Besucher von den Monstern bedient werden d&uuml;rfen, Ohren, Nasenl&ouml;cher, Augen und Mund sind ein absolutes Tabu!&#8221;, erkl&auml;rt Marcel Patalon. Allerdings k&ouml;nnen die Monster gut absch&auml;tzen, welchen Besucher sie leicht ber&uuml;hren k&ouml;nnen und wer lieber in Ruhe gelassen werden will. Aber auch im umgekehrten Fall gilt: Wenn ein Besucher ein Monster anp&ouml;belt, oder gar schl&auml;gt, der fliegt aus dem Park. Angegriffen wurden Adrian und Sandra zum Gl&uuml;ck noch nie und sie lieben ihren Job. &#8220;Man muss einfach sich selbst mitbringen und ein bisschen verr&uuml;ckt und durchgeknallt sein&#8221;, r&auml;t Sandra den Studenten der Ruhr-Unis, die auch mal als Monster im Park arbeiten m&ouml;chten.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:<br />
</strong>
</p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.movieparkgermany.de/" target="_blank">Homepage des Movie Parks in Bottrop</a></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.halloweenhorror.de/" target="_blank">Community und Galerie der Monster</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/31/10/2009/halloween-ein-festtag-zwischen-grusel-splatter-und-ahnengedenken/" target="_blank">Ein Festtag zwischen Grusel-Splatter und Ahnengedenken</a></p>
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Sommer 2011: Setzen, sechs!</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/02/09/2011/sommer-2011-setzen-sechs/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/02/09/2011/sommer-2011-setzen-sechs/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 10:14:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maren Bednarczyk</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Duisburg]]></category>

		<category><![CDATA[Essen]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[Bäder Essen]]></category>

		<category><![CDATA[Bernhard Rüb]]></category>

		<category><![CDATA[Bianka Murarczyk]]></category>

		<category><![CDATA[Feuerwehr Essen]]></category>

		<category><![CDATA[Kozica Reisen Essen]]></category>

		<category><![CDATA[Landwirtschaftskammer NRW]]></category>

		<category><![CDATA[Michael Ruhl]]></category>

		<category><![CDATA[NRW]]></category>

		<category><![CDATA[Sommer 2011]]></category>

		<category><![CDATA[Sommerbilanz]]></category>

		<category><![CDATA[Sun King Bottrop]]></category>

		<category><![CDATA[Thomas Lembeck]]></category>

		<category><![CDATA[Thomas Wenglikowski]]></category>

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		<description><![CDATA[Regenschirm und tristes Grau, statt Flipflops und Sonnenschein. Unser Sommer fiel dieses Jahr buchst&#228;blich ins Wasser! Am Ende gibt es viele Verlierer und ein paar wenige Gewinner.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Kulthit von Rudi Carell lag in den letzten Wochen bestimmt vielen in den Ohren: Wann wird´s mal wieder richtig Sommer? Der Deutsche Wetterdienst zieht Bilanz: NRW war im Sommer 2011 mit durchschnittlich 16,4 Grad das zweitk&uuml;hlste Bundesland hinter Schleswig-Holstein! Vor allem Freib&auml;der und Landwirte hatten schwer mit den k&uuml;hlen Temperaturen und dem vielen Regen zu k&auml;mpfen. </strong></p>
<div id="attachment_71823" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/09/ernte.jpg"><img class="size-medium wp-image-71823" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/09/ernte-300x198.jpg" alt="Am Boden zerst&ouml;rt: Wintergerste mit abgeknickten &Auml;hren. Den Landwirten machte der trockene Fr&uuml;hling und der feuchte Sommer schwer zu schaffen. Foto: Landwirtschaftskammer NRW/G&uuml;nter Kortmann" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Am Boden zerst&ouml;rt: Wintergerste mit abgeknickten &Auml;hren. Den Landwirten machte der trockene Fr&uuml;hling und der feuchte Sommer schwer zu schaffen. Foto: Landwirtschaftskammer NRW/G&uuml;nter Kortmann</p></div>
<p>Meteorologisch gesehen haben wir seit gestern, dem 1. September, jetzt sogar schon Herbst. Es steht fest: Der Sommer 2011 ist vorbei und bei allen unten durch. Bernhard R&uuml;b, Pressesprecher der Landwirtschaftskammer NRW, best&auml;tigt die schwierige Lage vieler Bauern: „Durch den Zickzacksommer ist vor allem die Getreideernte heftig in Verzug geraten. Es war im Fr&uuml;hling zu trocken, dann aber im Sommer viel zu nass. Dadurch sind auch Heu und Stroh in diesem Jahr teuer wie noch nie.&#8221; Alleine die Ertr&auml;ge von Hafer und Sommergerste lagen in diesem Jahr rund zehn Prozent unter den sonstigen Werten. Erfreulich sind immerhin die Ernteaussichten f&uuml;r Mais und Zuckerr&uuml;ben.</p>
<p><strong>Spinnweben auf der Luftmatratze</strong></p>
<p>Mit den Freunden chillen im Freibad - in diesem Jahr wohl absolute Seltenheit. Beachvolleyball und Luftmatratze mussten viel zu oft im Keller bleiben. Michael Ruhl ist Sachgebietsleiter f&uuml;r B&auml;der in der Stadt Essen. „Wir hatten die beste Saison aller Zeiten&#8221;, scherzt er „wir wissen gar nicht, wohin mit dem ganzen Geld!&#8221; Auch wenn es zumindest die Verantwortlichen mit Humor nehmen, der Blick auf die Umsatztabelle bringt jeden Unternehmer zum Weinen: Im Vergleich zum Vorjahr verbuchten die Essener Freib&auml;der minus 176.000 Besucher und dementsprechend waren am Ende auch 295.935 Euro weniger in der Kasse.</p>
<p><strong>Erst Blitz dann Blaulicht</strong></p>
<div id="attachment_71824" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/09/unwetter.jpg"><img class="size-medium wp-image-71824" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/09/unwetter-300x200.jpg" alt="So richtig hei&szlig; war es dieses Jahr nicht am See oder im Freibad, sondern im Himmel. Pro Gewitter z&auml;hlten die Meteorologen tausende Blitze. Foto: flickr.com/User: not so nice duck" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">So richtig hei&szlig; war es dieses Jahr nicht am See oder im Freibad, sondern im Himmel. Pro Gewitter z&auml;hlten die Meteorologen tausende Blitze. Foto: flickr.com/User: not so nice duck</p></div>
<p>Unser Sommer war in diesem Jahr nicht nur feucht und k&uuml;hl, sondern hatte auch viel Wumms! Von Dortmund bis nach Duisburg - der Pott hat ordentlich gekocht, vor allem im Himmel. Blitzeinschl&auml;ge in Dachst&uuml;hle, ausgefallene Bahnen und &uuml;berflutete Stra&szlig;en waren das Ergebnis der vielen Unwetter im Sommer 2011. Laut Thomas Lembeck, Pressesprecher der Feuerwehr Essen, waren die Gewitter in diesem Sommer besonders schwer: „Ein Unwetter mehr bedeutete direkt etliche Eins&auml;tze mehr in der Bilanz!&#8221; Alleine bei dem Gewitter am 18. August mussten die Essener Einsatzkr&auml;fte ganze 103 Mal ausr&uuml;cken.</p>
<p><strong>M&uuml;nz-Mallorca oder direkt ab in den S&uuml;den</strong></p>
<p>Wenn die Sonne schon nicht am Himmel war, dann musste man sie eben aus der Steckdose holen. „Wir konnten auf jeden Fall eine Umsatzsteigerung bemerken&#8221;, erz&auml;hlt Bianka Murarczyk von „Sun King&#8221; in Bottrop. „Es gab aber auch viele, die dann direkt in den Urlaub fliegen wollten.&#8221; Thomas Wenglikowski, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von „Kozica Reisen&#8221; in Essen kann das zum gr&ouml;&szlig;ten Teil best&auml;tigen: „Wenn das Wetter schlecht ist, kommen viele und wollen einfach nur in die Sonne fl&uuml;chten!&#8221; Tja, dann hoffen wir mal, dass man im Sommer 2012 gar nicht erst fl&uuml;chten m&ouml;chte. Und vielleicht wird´s ja sogar in diesem Jahr noch was - zumindest mit einem goldenen Herbst. Die Aussichten f&uuml;r´s Wochenende sind schon mal gar nicht so schlecht!</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color:white;"><strong>Mehr zum Thema:<br />
</strong>
</p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://dwd.de/" target="_blank">Homepage des Deutschen Wetterdienstes</a></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.landwirtschaftskammer.de/" target="_blank">Homepage der Landwirtschaftskammer NRW</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/19/08/2011/unwetter-sorgt-fuer-groszeinsaetze-in-nrw/" target="_blank">Unwetter sorgt f&uuml;r Gro&szlig;eins&auml;tze in NRW</a></p>
<p style="color: white;">pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/28/07/2011/verkehrschaos-durch-unwetter-in-essen/" target="_blank">Verkehrschaos durch Unwetter in Essen</a></p>
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>RUB-Wissenschaftler gewinnen Preise</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/29/07/2011/rub-wissenschaftler-gewinnen-wettbewerbe/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/29/07/2011/rub-wissenschaftler-gewinnen-wettbewerbe/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 29 Jul 2011 14:44:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maren Bednarczyk</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[in aller Kürze]]></category>

		<category><![CDATA[Erfinderwettbewerb]]></category>

		<category><![CDATA[Fakultät Chemie und Biochemie]]></category>

		<category><![CDATA[Forschung]]></category>

		<category><![CDATA[IHK]]></category>

		<category><![CDATA[Ingpuls]]></category>

		<category><![CDATA[Rubitec]]></category>

		<category><![CDATA[Ruhr-Uni Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[TRAIWI]]></category>

		<category><![CDATA[Transferpreis]]></category>

		<category><![CDATA[Werkstoffwissenschaften]]></category>

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		<description><![CDATA[Bochum. Wissenschaftler der Ruhr-Uni Bochum (RUB) sind am Donnerstag, 28. Juli, gleich mit zwei Preisen bedacht worden. Bochumer Forscher erhielten zum einen den &#8220;Transferpreis 2010&#8243; f&#252;r die industrielle Nutzung intelligenter Werkstoffe und die Entwicklung spezieller Trainingspl&#228;ne. Zum anderen ging der mit 1000 Euro dotierte Preis des Erfinderwettbewerbs 2010 an ein Team der Fakult&#228;t f&#252;r Chemie [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bochum. Wissenschaftler der Ruhr-Uni Bochum (RUB) sind am Donnerstag, 28. Juli, gleich mit zwei Preisen bedacht worden. Bochumer Forscher erhielten zum einen den &#8220;Transferpreis 2010&#8243; f&uuml;r die industrielle Nutzung intelligenter Werkstoffe und die Entwicklung spezieller Trainingspl&auml;ne. Zum anderen ging der mit 1000 Euro dotierte Preis des Erfinderwettbewerbs 2010 an ein Team der Fakult&auml;t f&uuml;r Chemie und Biochemie.</strong></p>
<p>Die Auszeichnung &#8220;Transferpreis 2010&#8243; wird j&auml;hrlich f&uuml;r die erfolgreiche Umsetzung von wissenschaftlichen Erkenntnissen in marktreife Produkte und Verfahren vergeben. Den Transferpreis f&uuml;r das Jahr 2010 erhielten die Ingpuls GmbH und die Firma Traiwi, die vom Institut f&uuml;r Werkstoffe der RUB gegr&uuml;ndet wurden. Traiwi stellt verschiedenen Zielgruppen neueste Forschungsergebnisse von Sportwissenschaftlern zur Verf&uuml;gung. Darunter &uuml;ber die letzten Jahre gewonnene Erkenntnisse &uuml;ber bessere Signal&uuml;bertragungs- und Signalwirkungswege von Muskelzellen. Dadurch sollen Trainingspl&auml;ne effektiver und zeitoptimierter gestaltet werden.</p>
<p>Das Team der Ingpuls besteht aus Bochumer Absolventen der Werkstoffwissenschaften. Es  unterst&uuml;tzt Unternehmen und Forschungseinrichtungen bei der Entwicklung bestimmer Produkte und Prozesse. Hierbei entwickeln die Experten moderne Werkstoffe wie zum Beispiel Metalle, die nach einer Verformung durch einen industriellen Prozess ihre urspr&uuml;ngliche Gestalt wieder annehmen. Ingpuls und Traiwi teilen sich die 10.000 Euro Preisgeld, die von der RUB, der IHK Mittleres Ruhrgebiet und dem Unternehmen Rubitec zur Verf&uuml;gung gestellt werden.</p>
<p>Den mit 1000 Euro dotierten Preis f&uuml;r den Erfinderwettbewerb 2010 erhielt ein Team der Fakult&auml;t f&uuml;r Chemie und Biochemie der RUB. Die Wissenschaftler entwickelten eine Methode, mit der man einen Elektrokatalysator herstellen kann.</p>


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	</channel>
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