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	<title>pflichtlektüre &#187; Marc Patzwald</title>
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	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 08:59:18 +0000</pubDate>
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		<title>Elektroautos: Sicher, sauber, sparsam</title>
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		<pubDate>Thu, 13 May 2010 22:05:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Patzwald</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Mehr als 50 Wissenschaftler, vier Partner und ein Projekt: Elektroautos testen und entwickeln mit einer F&#246;rdersumme von 15,2 Millionen Euro. Und die Uni Duisburg-Essen ist mittendrin.  


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mehr als 50 Wissenschaftler, vier Partner und ein Projekt: Elektroautos im Raum K&ouml;ln testen und entwickeln – im Rahmen von colognE-mobil mit einer F&ouml;rdersumme von 15,2 Millionen Euro. Und die Uni Duisburg-Essen ist mittendrin.</strong></p>
<div id="attachment_29119" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/dsc_4415.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-29119" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/dsc_4415-250x250.jpg" alt="K&ouml;ln - in ein paar Jahrzehnten vielleicht eine Elektroautostadt?" width="250" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">K&ouml;ln - in ein paar Jahrzehnten vielleicht eine Elektroautostadt? Foto: Marc Patzwald</p></div>
<p>In der Stadt ist es fast still. Ein paar Menschen reden, ein paar Fahrr&auml;der fahren &uuml;ber die Stra&szlig;e und der eine oder andere Hund bellt. Doch es gibt keinen Autol&auml;rm und keine Abgase – nur ein sehr leises Surren – manchmal auch etwas lauter, je nachdem wie gut die Stra&szlig;e ist. Die Idee hinter dieser Stadt ist keine autofreie Zone, sondern eine Stadt voller Elektrofahrzeuge. Bis es soweit ist, wird es noch einige Zeit dauern – bis 2020 m&ouml;chte die Bundesregierung erst einmal eine Million dieser Fahrzeuge auf Deutschlands Stra&szlig;en haben. Wie gering der Anteil der E-Autos damit auf den Stra&szlig;en sein wird, wird deutlich, wenn man sich die aktuellen Zahlen &#8220;normaler&#8221; Fahrzeuge ansieht: knapp 45 Millionen sind in Deutschland unterwegs.</p>
<p>Bisher lief die Forschung in diesem Bereich eher unstrukturiert. Das Bundesverkehrsministerium (BMVBS) hat jedoch Modellregionen ins Leben gerufen, in denen Forscher sich gezielt mit Elektromobilit&auml;t auseinander setzen. In acht Regionen gibt es solche Forschungsprojekte zum E-Auto. Das BMVBS f&ouml;rdert sie mit insgesamt 115 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II. Ein Projekt hat seinen Sitz in K&ouml;ln: Bei colognE-mobil arbeiten die Uni Duisburg-Essen, der Autobauer Ford, der lokale Energieversorger RheinEnergie und die Stadt selbst zusammen.</p>
<p><strong>Ein Feldversuch, der den Alltag zeigen soll</strong></p>
<p>F&uuml;r Volker Oelrich vom Amt f&uuml;r Stadtentwicklung und Statistik der Stadt K&ouml;ln war das Thema Elektromobilit&auml;t lange Zeit ein Dilemma: &#8220;Wir haben eine Art Henne-Ei-Problem gehabt. Es wurde gesagt, dass uns auf Deutschlands Stra&szlig;en die Infrastruktur fehlt oder man hat gesagt, wenn wir die Infrastruktur errichten und es sind keine Fahrzeuge da, dann hilft uns das auch nicht weiter.&#8221; Bei colognE-mobil handle &#8220;es sich um einen breit angelegten Feldversuch, bei dem die Elektromobilit&auml;t in all ihren Facetten unter Alltagsbedingungen getestet werden soll&#8221;, erkl&auml;rt Ford-Sprecher Isfried Hennen. Das hei&szlig;t, sie testen unter anderem die Batterieleistung, die Sicherheit, die Nutzerfreundlichkeit und das Interesse in der Bev&ouml;lkerung ein Elektroauto zu kaufen.</p>
<div id="attachment_29125" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/teaser.jpg"><img class="size-medium wp-image-29125" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/teaser-300x300.jpg" alt="Solche Elektroautos fahren zur Zeit durch K&ouml;ln." width="240" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Solche Elektroautos fahren zur Zeit durch K&ouml;ln. Foto: Marc Patzwald</p></div>
<p>Zur Zeit fahren zehn Kleintransporter durch K&ouml;ln, die unter anderem Transportunternehmen, aber auch die Stadt K&ouml;ln nutzen. 15 PKW kommen dann im n&auml;chsten Jahr dazu. Die Uni und Ford bekommen unter anderem &uuml;ber Frageb&ouml;gen R&uuml;ckmeldungen der Fahrer, die RheinEnergie sorgt f&uuml;r den Strom und stellt Tanks&auml;ulen auf. &#8220;K&ouml;ln ist nicht nur der Standort dieses Modellversuchs, sondern wir wollen ihn auch intensiv begleiten. Zum Beispiel bei z&uuml;gigen Genehmigungsverfahren f&uuml;r entsprechende Stromversorgungsanlagen, aber auch bei der Einbindung dieses Modellversuchs in unsere eigene Sicherheits- und Umweltpolitik&#8221;, erkl&auml;rt Oberb&uuml;rgermeister J&uuml;rgen Roters die Aufgabe der Stadt.</p>
<p><strong>25 Autos entsprechen 25.000 Autos</strong></p>
<div id="attachment_29127" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/bernhard-mattes.jpg"><img class="size-medium wp-image-29127" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/bernhard-mattes-300x300.jpg" alt="Bernhard Mattes" width="240" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Bernhard Mattes, Vorsitzender der Ford-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung. Foto: Marc Patzwald</p></div>
<p>Wie die Fahrzeuge wo fahren wird erfasst. Jedes Auto habe einen sogenannten Datenlogger, erkl&auml;rt Bernhard Mattes, Vorsitzender der Ford-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung. Die Daten, die w&auml;hrend des Projekts zusammen kommen, landen in Fahrsimulatoren der Uni Duisburg-Essen. Die Forscher vor Ort rechnen die Daten hoch: &#8220;Also wir tun so, als w&uuml;rden statt 25, 25.000 Fahrzeuge in NRW fahren&#8221;, erkl&auml;rt Ferdinand Dudenh&ouml;ffer, Autoexperte der Uni Duisburg-Essen. Die Aufgaben der einzelnen Partner gingen somit wie &#8220;LEGO-Bausteine&#8221; ineinander &uuml;ber. Sie w&uuml;rden sich immer zu festen Terminen treffen, um Ergebnisse auszutauschen. &#8220;Denn das Ergebnis vom Einen ist im Prinzip die Startgrundlage f&uuml;r den anderen, um dann weiterzuarbeiten&#8221;, sagt Dudenh&ouml;ffer.</p>
<p>Mehr als 50 Wissenschaftler der Uni arbeiten an diesem Projekt mit – und das aus den unterschiedlichsten Fakult&auml;ten. Die Betriebswirte untersuchten beispielsweise Leasingmodelle und die Ingenieure und Mechatroniker programmierten die Fahrsimulatoren, f&uuml;hrt Ferdinand Dudenh&ouml;ffer aus: &#8220;Die Fahrzeuge fahren in Computern und dabei ber&uuml;cksichtigen wir die Bedingungen von Staus.&#8221; Dabei gehe es dann unter anderem darum, wie lange die Batterien halten. Es sei auch wichtig herauszufinden, was die Kunden &uuml;ber die Autos denken. Daf&uuml;r lassen die Forscher zum Beispiel Leute Elektroautos fahren und fragen sie danach, was sie bereit w&auml;ren f&uuml;r dieses Auto auszugeben.</p>
<p><strong>Keine Gefahr f&uuml;r Blinde</strong></p>
<div id="attachment_29129" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/fd-21.jpg"><img class="size-medium wp-image-29129" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/fd-21-300x199.jpg" alt="Ferdinand Dudenh&ouml;ffer, Foto: privat" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Ferdinand Dudenh&ouml;ffer, Foto: privat</p></div>
<p>Dudenh&ouml;ffer bekomme &ouml;fters E-Mails von Blinden, f&uuml;r die Elektroautos eine neue Gefahr darstellten, da sie nahezu ger&auml;uschlos sind. Der Forscher beruhigt die Sorgen jedoch, da sie auch in diesem Bereich &uuml;ber mehrere M&ouml;glichkeiten nachdenken und diese ausprobieren w&uuml;rden. Eine M&ouml;glichkeit sei, dass die Autos sich mit einer Art elektronischer Hupe bemerkbar machen w&uuml;rden, wenn es n&ouml;tig sei oder die Forscher w&uuml;rden Zebrastreifen aufrauen, so dass dadurch Ger&auml;usche entstehen. Aber auch multinationale Probleme sollen durchdacht werden, erkl&auml;rt NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben: &#8220;Man braucht auch eine Technologie der Stecker, die europaweit anerkannt und angewandt wird.&#8221; Ein anderer Aspekt sei auch, wie denn der Strom europaweit bezahlt werden k&ouml;nnte.</p>
<p>Bis 2011 haben sich die Projektteilnehmer viel vorgenommen. Die Universit&auml;t Duisburg-Essen werde die Forschungsergebnisse in den n&auml;chsten Jahren auch in Lehrveranstaltungen einflie&szlig;en lassen, so Dudenh&ouml;ffer. Momentan w&uuml;rden aber noch keine Studenten mitarbeiten, sondern nur wissenschaftliche Mitarbeiter. Eine Vorlesung colognE-mobil k&ouml;nne es zum jetzigen Zeitpunkt somit noch nicht geben.</p>
<div class="additionallinks"><a></a><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/bernhard-mattes.mp3"></a><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/bernhard-mattes.mp3">Bernhard Mattes zur Funktionsweise der Batterie und Geschwindigkeit der Autos</a></div>

<a href='http://www.pflichtlektuere.com/14/05/2010/elektroautos-sicher-sauber-sparsam/dsc_4357/' title='Die Projektverantwortlichen'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/dsc_4357-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/14/05/2010/elektroautos-sicher-sauber-sparsam/dsc_4363/' title='Ohne Auspuff'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/dsc_4363-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/14/05/2010/elektroautos-sicher-sauber-sparsam/dsc_4367/' title='Es braucht nur einen Stecker...'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/dsc_4367-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/14/05/2010/elektroautos-sicher-sauber-sparsam/dsc_4380/' title='...und eine TankE.'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/dsc_4380-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/14/05/2010/elektroautos-sicher-sauber-sparsam/dsc_4373/' title='Das Innere '><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/dsc_4373-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/14/05/2010/elektroautos-sicher-sauber-sparsam/dsc_4362/' title='Das E-Auto.'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/dsc_4362-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/14/05/2010/elektroautos-sicher-sauber-sparsam/dsc_4415/' title='Köln'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/dsc_4415-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/14/05/2010/elektroautos-sicher-sauber-sparsam/teaser-2-2-2/' title='teaser'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/teaser-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/14/05/2010/elektroautos-sicher-sauber-sparsam/bernhard-mattes/' title='Bernhard Mattes'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/bernhard-mattes-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/14/05/2010/elektroautos-sicher-sauber-sparsam/fd-21/' title='Ferdinand Dudenhöffer'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/fd-21-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>

<div class="additionallinks" style="color: #ffffff;"><strong>Info – Geldsummen</strong></p>
<p>15,2 Millionen Euro flie&szlig;en in das Projekt. Die Aufteilung auf die einzelnen Partner ist kompliziert. Der Bund tr&auml;gt davon 7,5 Millionen Euro. „1,2 tr&auml;gt das Land, weil sich das auf die verschiedenen Teilnehmer sehr unterschiedlich verteilt, was die &uuml;berhaupt f&uuml;r die Teile, die sie &uuml;bernehmen an F&ouml;rderung beanspruchen k&ouml;nnen“, so Christa Thoben. So bekomme die Uni insgesamt 1,9 Millionen Euro, die sowohl vom Bund, als auch vom Land finanziert werden w&uuml;rden. Die Unternehmen bek&auml;men nur anteilig Geld und m&uuml;ssten den Rest selber aufbringen. Was die Kosten f&uuml;r ein Elektroauto betrifft, rechnet Bernhard Mattes momentan mit dem doppelten Preis eines Benzinverbrauchers.</p></div>
<p>Mehr zum Thema:</p>
<div class="additionallinks">
<p><a title="colognE-mobil" href="http://www.cologne-mobil.de/">colognE-mobil - Homepage des Feldversuchs</a></div>
<div class="additionallinks">
<p><a title="Bundesministerium f&uuml;r Verkehr, Bau und Stadtentwicklung" href="http://www.bmvbs.de/Verkehr-,1405.1091796/Elektromobilitaet-Nationaler-E.htm">Nationaler Entwicklungsplan des Bundesverkehrsministeriums</a></div>
<div class="additionallinks">
<p><a title="Forum Elektromobilit&auml;t" href="http://www.forum-elektromobilitaet.de/">&#8220;Forum Elektromobilit&auml;t&#8221; - Ein Verein zur F&ouml;rderung alternativer Antriebstechnologien</a></div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Worauf Tiere Lust haben</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/10/05/2010/worauf-tiere-lust-haben/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 May 2010 21:32:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Patzwald</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Prostitution, Sexsucht und Travestie – was bei uns Menschen eher verp&#246;nt ist, ist im Tierreich ganz normal. Im Laufe der Evolution haben manche Tiere interessante Praktiken entwickelt, um beim anderen Geschlecht zu punkten.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Delfin – S&uuml;&szlig;, intelligent und dauergeil</strong></p>
<div id="attachment_28368" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/392189_r_k_by_giovanni-romano_pixeliode.jpg"><img class="size-medium wp-image-28368" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/392189_r_k_by_giovanni-romano_pixeliode-300x199.jpg" alt="Flipper ist aus menschlicher Sicht nicht immer so lieb wie im Film. Foto: ‚© Giovanni Romano / PIXELIO' " width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Flipper ist aus menschlicher Sicht nicht immer so lieb wie im Film. Foto: © Giovanni Romano / PIXELIO </p></div>
<p>Aus menschlicher Sicht erleidet das Bild von Flipper als Freund und Helfer beim Betrachten seiner sexuellen Vorlieben ein paar Kratzer. Denn egal ob M&auml;nnchen oder Weibchen, jung oder alt – ein Delfin hat mit allem Sex, was gerade verf&uuml;gbar ist. „Delfine haben einen unglaublich starken Sexualtrieb“, wei&szlig; Diplombiologe Mario Ludwig aus Karlsruhe. Wenn gerade kein Weibchen in der N&auml;he ist, benutzt der Delfin alles, was in seiner Reichweite ist – das kann dann sogar ein lebloser Gegenstand wie ein Wasserrohr sein. Auch ist es normal, dass sich mehrere zusammentun und andere Artgenossen vergewaltigen. Teilweise t&ouml;ten sie sogar die Nachkommen eines anderen M&auml;nnchens, um ihre eigenen Chancen bei dann kinderlosen Weibchen zu erh&ouml;hen. „Also bei Delfinen ist alles m&ouml;glich“, fasst der Biologe zusammen.</p>
<p><strong>Tanzfliegen – Sex gegen Bezahlung</strong></p>
<p>Doch es sind nicht nur Delfine, die f&uuml;r den Menschen seltsame Sexualpraktiken aus&uuml;ben. W&auml;hrend Prostitution bei uns eher ein Tabuthema ist, haben sich die hier heimischen Tanzfliegen genau darauf spezialisiert. Diese Fliegen sind ungef&auml;hr einen Zenitmeter gro&szlig;e, r&auml;uberische Insekten. Die Weibchen lassen sich f&uuml;r Sex mit Geschenken bezahlen. Das ist dann meistens ein Insekt, was das M&auml;nnchen einwickelt: „Die haben an ihren F&uuml;&szlig;en kleine Spinndr&uuml;sen, so &auml;hnlich wie das Spinnen haben. Damit k&ouml;nnen sie dann seidene F&auml;den produzieren“, f&uuml;hrt der Biologe aus.</p>
<div id="attachment_28370" class="wp-caption alignright" style="width: 270px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/nett.jpg"><img class="size-medium wp-image-28370" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/nett-260x300.jpg" alt="Diplombiologe Dr. Mario Ludwig. Foto: privat" width="260" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Diplombiologe Mario Ludwig. Foto: privat</p></div>
<p>Mit dem Paket, einer Art „Miniaturwollkn&auml;uel“, fliegen sie dann zu den Tanzpl&auml;tzen – Waldlichtungen, an denen sich tausende Fliegen zum gemeinsamen Sex treffen. „Je nach Gr&ouml;&szlig;e oder Art des Geschenks, f&auml;llt dann auch die sexuelle Dienstleistung aus. Also ohne ein Geschenk braucht sich ein M&auml;nnchen gar nicht blicken zu lassen“, erkl&auml;rt Ludwig, „ein kleines Geschenk ist dann in etwa das, was man bei uns als einen Quickie bezeichnet.“ Manche Tanzfliegen sind aber sehr faul. Sie fangen kein Insekt, sonder schnappen sich &Auml;stchen oder Zweige, die sie dann einpacken. W&auml;hrend das Weibchen das Paket auspackt, f&auml;ngt das M&auml;nnchen an sie zu begatten. Nach einer gewissen Zeit merken die Beschenkten aber, dass sie nur eine Mogelpackung bekommen haben – ihre Reaktion f&auml;llt dann jedoch unterschiedliche aus: „Manche Weibchen sind nat&uuml;rlich extrem sauer und jagen dann das M&auml;nnchen zum Teufel und andere Weibchen st&ouml;rt das &uuml;berhaupt nicht. Die sagen sich also offensichtlich ‚Hauptsache ich bekomme ein Geschenk‘“, fasst Mario Ludwig zusammen.</p>
<p><strong>Der Rotr&uuml;ckensalamander – Der Kot ist entscheidend</strong></p>
<p>Was der amerikanische Rotr&uuml;ckensalamander macht, um Weibchen anzulocken, berichtet Mario Ludwig:</p>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/rotruckensalamander.mp3">Mario Ludwig &uuml;ber die Rotr&uuml;ckensalamander</a></div>
<p><strong>Riesensepien – Transvestiten der Meere</strong></p>
<div id="attachment_28372" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/70628_r_by_knaddldaddl_pixeliode.jpg"><img class="size-medium wp-image-28372" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/70628_r_by_knaddldaddl_pixeliode-300x225.jpg" alt="Manche Tintenfische sind Transvestiten. Foto: ‚© Knaddldaddl / PIXELIO' " width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Manche Tintenfische sind Transvestiten. Foto: © Knaddldaddl / PIXELIO </p></div>
<p>Vor der K&uuml;ste Australiens treffen sich einmal im Jahr die Riesensepien. „Bei diesen Tintenfischen ist das Verh&auml;ltnis M&auml;nnchen zu Weibchen aber vier zu eins“, wei&szlig; Mario Ludwig. Das bedeutet, dass nur die gr&ouml;&szlig;ten und st&auml;rksten M&auml;nnchen eine Chance haben, ihre Gene weiterzugeben. Die Schwachen haben sich allerdings einen Trick einfallen lassen, erkl&auml;rt der Diplombiologe: „Sie verkleiden sich als Weibchen. Sie ver&auml;ndern Form und Farbe und verstecken den typische m&auml;nnlichen Begattungsarm.“ In der Verkleidung kommen sie ohne Probleme an den starken Wachen vorbei und k&ouml;nnen dann das Weibchen begatten. Das kann aber auch Nachteile haben, sagt Ludwig: „Oft werden die kleinen Kerle von den gro&szlig;en Kerlen als Weibchen eingestuft und entsprechend sexuell bedr&auml;ngt. Durch einen raschen Farbwechsel entgehen sie jedoch den Sexattacken.“</p>
<p><strong>Japanmakaken – Homosexuell und homophob</strong></p>
<div id="attachment_28375" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/vs_mg_9555_2.jpg"><img class="size-medium wp-image-28375" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/vs_mg_9555_2-200x300.jpg" alt="Primatologe Volker Sommer. Foto: Mauro Roll (Rechte bei V. Sommer)" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Primatologe Volker Sommer. Foto: Mauro Roll (Rechte bei V. Sommer)</p></div>
<p>Doch wie sieht das Sexualverhalten bei S&auml;ugetieren aus, die dem Menschen viel &auml;hnlicher sind, wie den Affen? Der Primatologe Volker Sommer vom University College in London hat darauf eine Antwort: „Ich behaupte mal, dass alles, was Menschen so miteinander treiben k&ouml;nnen und treiben, dass man das in guter Ann&auml;herung auch bei anderen Tieren findet.“ So gibt es beispielsweise auch homosexuelles Verhalten bei Affen, wie bei Delfinen und Menschen. „Das Argument, dass Homosexualit&auml;t gegen die Natur sei, weil man sich ja nicht fortpflanze und es das deshalb nicht bei Tieren gibt, ist komplett falsch“, sagt der Primatologe.</p>
<p>Als Beispiel hierf&uuml;r gibt es die Japanmakaken. In manchen Gruppen reiten die Weibchen bei anderen Weibchen auf dem R&uuml;cken und reiben ihre Klitoris &uuml;ber den R&uuml;cken vom Weibchen. Dabei masturbieren sie mit ihrem Schwanz. „Dieses Verhalten wird gezeigt, obwohl es da M&auml;nnchen gibt, mit denen die Weibchen Sex haben k&ouml;nnten. Das hei&szlig;t, sie bevorzugen diesen homosexuellen Sex“, f&uuml;hrt Sommer aus. &Uuml;berraschend sei es dabei aber auch, dass manche Japanmakaken in anderen Gruppen dieses Verhalten wiederum als „abscheulich“ ansehen w&uuml;rden: „W&auml;hrend das in der Gruppe, wo es praktiziert wird, zum guten Ton geh&ouml;rt“, sagt Sommer.</p>
<p><strong>Schimpansen - Sex als Mittel zum Zweck</strong></p>
<div id="attachment_28376" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/337089_r_k_b_by_siegfried-bellach_pixeliode.jpg"><img class="size-medium wp-image-28376" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/337089_r_k_b_by_siegfried-bellach_pixeliode-300x225.jpg" alt="Bei den Schimpansen dient Sex als &quot;soziales Werkzeug&quot;. Foto: ‚© Siegfried Bellach / PIXELIO'" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Bei den Schimpansen dient Sex als &quot;soziales Werkzeug&quot;. Foto: © Siegfried Bellach / PIXELIO</p></div>
<p>Wenn Schimpansen Sex haben wollen, haben sie einen ganz eigenen Trick, wei&szlig; Sommer: „In manchen Bev&ouml;lkerungen schlagen die M&auml;nnchen mit der Faust oder mit den Kn&ouml;cheln auf eine harte Oberfl&auml;che und klopfen sozusagen dabei.“ F&uuml;r die Weibchen hei&szlig;t das dann nichts anderes, als dass sie Sex haben wollen. Sex dient aber nicht nur der Fortpflanzung, wei&szlig; Sommer: „Sex wird oft eingesetzt als soziales Werkzeug, um andere zu manipulieren – speziell weibliche S&auml;ugetiere benutzen Sex oft als Gut, um sich Vorteile zu verschaffen.“  So schlafen manche mit M&auml;nnchen, damit diese sie besch&uuml;tzen oder die Kinder nicht t&ouml;ten, die diese Weibchen bereits haben.</p>
<p>Mehr zum Thema:</p>
<div class="additionallinks">
<p><a title="3sat nano" href="http://www.3sat.de/page/?source=/nano/news/50778/index.html">3sat nano - Noch mehr Geschichten vom Sexualverhalten der Tiere</a></div>
<div class="additionallinks">
<p><a title="Volker Sommer" href="http://www.ucl.ac.uk/anthropology/staff/v_sommer">University College London - Profilseite von Volker Sommer<br />
</a></div>
<div class="additionallinks">
<p><a title="Mario Ludwig" href="http://www.bio-sachverstaendiger.de/">Marios Ludwigs Homepage - Dort findet sich auch sein Buch zum tierischen Sex<br />
</a></div>


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		</item>
		<item>
		<title>Kampf gegen die Schlafst&#246;rung</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/10/03/2010/kampf-gegen-die-schlafstoerung/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 13:51:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Patzwald</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[aus dem labor]]></category>

		<category><![CDATA[Schlaf]]></category>

		<category><![CDATA[Schlafrestriktion]]></category>

		<category><![CDATA[Schlafstörung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Uhr tickt unaufh&#246;rlich und die Gedanken kreisen nur um eins: Schlafen. Doch der Schlaf kommt nicht – und das seit Wochen. Woher kommt das und was kann dagegen gemacht werden?


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Uhr tickt unaufh&ouml;rlich und die Gedanken kreisen nur um eins: Schlafen. Doch der Schlaf kommt nicht – und das seit Wochen. Woher kann das kommen und was kann man gegen eine Schlafst&ouml;rung machen?</strong></p>
<div id="attachment_23253" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/288572_r_k_b_by_stephanie-hofschlaeger_pixeliode.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-23253" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/288572_r_k_b_by_stephanie-hofschlaeger_pixeliode-250x250.jpg" alt="Eine ruhige Nacht gibt es bei einer Schlafst&ouml;rung nur selten. Foto: ‚© Stephanie Hofschlaeger / PIXELIO' " width="225" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Eine ruhige Nacht gibt es bei einer Schlafst&ouml;rung nur selten. Foto: © Stephanie Hofschlaeger / PIXELIO </p></div>
<p>Schlafst&ouml;rungen k&ouml;nnen sich auf ganz unterschiedliche Weise zeigen. Forscher unterscheiden hier unter anderem zwischen sogenannten schlafbezogenen Atmungsst&ouml;rungen wie dem Schnarchen,  Verhaltensauff&auml;lligkeiten im Schlaf wie das Schlafwandeln oder chronische Ein- und Durchschlafst&ouml;rungen. Wie letztere entstehen k&ouml;nnen, wei&szlig; Dr. Tilmann M&uuml;ller, Psychologe und Schlafexperte am Uniklinikum M&uuml;nster: „Meistens entwickeln Patienten aus einem plausiblen Grund eine Schlafst&ouml;rung – durch Stress, Belastung, eine Krankheit oder sonstiges. Nach einiger Zeit ist der Grund weg und komischerweise bleibt die Schlafst&ouml;rung.“</p>
<p>Bei Brigitte Sensenschmidt haben die Schlafst&ouml;rungen vor 49 Jahren angefangen: „Zun&auml;chst waren das Einschlafst&ouml;rungen. Sp&auml;ter wurden das auch Durchschlafst&ouml;rungen. Erst war es noch so, dass ich, wenn ich ein paar Tage schlecht geschlafen habe, auch wieder eine Nacht kam, in der ich durchschlafen konnte.“ Das habe sich dann aber weiter verschlimmert und es gab keine „gute Nacht“ mehr. &Auml;hnlich ging es auch Renate Becker, bei der die St&ouml;rung vor 25 Jahren anfing: „Ich habe im Schichtdienst gearbeitet und viele Nachtdienste gemacht. Und je mehr ich Nachtdienste gemacht habe, desto mehr habe ich gemerkt, dass ich tags&uuml;ber nicht mehr schlafen konnte. Sp&auml;ter hat sich das dann so weiterentwickelt, dass ich auch nachts nicht mehr zur Ruhe gekommen bin.“</p>
<p>„Wenn eine St&ouml;rung mehrere Wochen anh&auml;lt und der Tag beeintr&auml;chtigt ist, sollte man den Hausarzt aufsuchen“, meint Schlafexperte M&uuml;ller, „manchmal ist es auch etwas Banales wie eine Schilddr&uuml;sen&uuml;berfunktion.“ Wenn der nichts herausfinde, sollte der Betroffene einen Schlafmediziner aufsuchen. Renate Becker kann aus eigener Erfahrung berichten, dass &Auml;rzte manchmal aber auch nicht weiter w&uuml;ssten. Bei ihr hatte sich aufgrund der Schlafst&ouml;rung eine Depression entwickelt: „Kaum ein niedergelassener Arzt hat sich damit besch&auml;ftigt, aber es sind nicht nur die &Auml;rzte, sondern auch ganz viele Psychologen, die dann alles auf eine Schiene schieben. Bei mir hat es dann so abwertend gehei&szlig;en, ja Sie mit Ihren Depressionen, ist klar, dass Sie nicht schlafen.“</p>
<p><strong>Acht Stunden Schlaf sind Unsinn</strong></p>
<div id="attachment_23256" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/muller.jpg"><img class="size-medium wp-image-23256" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/muller-300x300.jpg" alt="Schlafexperte Dr. Tilmann M&uuml;ller vom Universit&auml;tsklinikum M&uuml;nster. Foto: Marc Patzwald" width="270" height="270" /></a><p class="wp-caption-text">Schlafexperte Dr. Tilmann M&uuml;ller vom Universit&auml;tsklinikum M&uuml;nster. Foto: Marc Patzwald</p></div>
<p>Auch nicht alle Schlaflabore besch&auml;ftigen sich mit Ein- und Durchschlafst&ouml;rungen. Die meisten k&uuml;mmerten sich mehr um Symptome wie das Schnarchen – in M&uuml;nster ist das anders. Wer zu Tilmann M&uuml;ller kommt, hat meistens schon versucht die St&ouml;rung auf andere Weise loszuwerden – mit Medikamenten, pflanzlichen Pr&auml;paraten oder Entspannungs&uuml;bungen. Der Schlafexperte aus M&uuml;nster geht die Sache anders an. Er beginnt mit den Patienten eine Schlafschule. Das ist eine verhaltenstherapeutische Ma&szlig;nahme, bei der sie lernen, wie sie mit der Schlafst&ouml;rung umgehen k&ouml;nnen, damit sie nicht schlimmer wird und sie werden Schlafexperten in eigener Sache. „Viele Patienten rennen mit ganz falschen Vorstellungen durch die Gegend, zum Beispiel acht Stunden Schlaf w&auml;ren notwendig und die H&auml;lfte der Nacht m&uuml;sste aus Tiefschlaf bestehen – das ist alles Unsinn“, erl&auml;utert M&uuml;ller. Sieben Stunden w&uuml;rden locker ausreichen und selbst sechs Stunden w&auml;ren noch in Ordnung.  „Ein normaler Nachtschlaf besteht nur zu 20 Prozent aus Tiefschlaf“, f&uuml;hrt er aus. Dabei scanne das Unterbewusstsein jedoch st&auml;ndig die Umgebung ab – der Schlafende k&ouml;nne also sehr wohl nachdenken, h&ouml;ren oder &Auml;hnliches: „Und wor&uuml;ber macht sich der Patient Gedanken? Nat&uuml;rlich ob es klappt mit dem Schlaf“, sagt M&uuml;ller. Die Person denke nach, ob sie schlafe, schlussfolgert, dass sie nachdenken kann und glaubt, dass sie wach sei, was sie &auml;rgere und dann wirklich zum Aufwachen f&uuml;hre.</p>
<p>Eine Methode, die Menschen wieder zu einem gesunden Schlaf zur&uuml;ckhelfen soll, ist die Schlafrestriktion. Die urspr&uuml;ngliche Idee kommt aus den USA, doch M&uuml;ller und seine Kollegen haben sie in den 90er Jahren weiterentwickelt. Der Methode liegen Studien zugrunde, die zeigten, dass es nicht auf die Schlafl&auml;nge sondern auf die Schlafqualit&auml;t ankomme. Das haben sie dann um die Schlafschule und den Aktivit&auml;tenaufbau erweitert: „Das meint schlicht, wenn wir jemanden auf eine Liegezeit runtersetzen, muss er die Zeit bis zum Liegen erst einmal mit neuen Aktivit&auml;ten f&uuml;llen, in denen er erst einmal m&uuml;de ist“, sagt M&uuml;ller. Bis sich der Patient also hinlegen darf, muss er eine Besch&auml;ftigung finden, um die Zeit zu &uuml;berbr&uuml;cken. Wenn er dann im Bett liegt, beginnt die Liegezeit. Sie bezeichnet die Zeit zwischen dem ersten Hinlegen und dem letzten Aufstehen. Bei der Restriktion erh&auml;lt der Patient ein spezielles Schlaffenster, das hei&szlig;t der Patient soll beispielsweise sechs Stunden schlafen beziehungsweise liegen.</p>
<p><strong>Angst vorm Schlafen</strong></p>
<div id="attachment_23254" class="wp-caption alignleft" style="width: 296px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/353510_r_by_renate-franke_pixeliode.jpg"><img class="size-full wp-image-23254" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/353510_r_by_renate-franke_pixeliode.jpg" alt="Je sp&auml;ter es wird, desto gr&ouml;&szlig;er ist der Druck zu schlafen. Foto: ‚© Renate Franke / PIXELIO' " width="286" height="215" /></a><p class="wp-caption-text">Je sp&auml;ter es wird, desto gr&ouml;&szlig;er ist der Druck zu schlafen. Foto: © Renate Franke / PIXELIO </p></div>
<p>Tilmann M&uuml;ller vergleicht diese Verk&uuml;rzung mit der Therapie einer Angstst&ouml;rung: „F&uuml;r einen Angstpatienten mit einer H&ouml;henphobie w&auml;re es auch am besten, er ginge einfach auf den Turm rauf und w&uuml;rde so lange bleiben, bis seine Angst aufh&ouml;rt. Das tut er nat&uuml;rlich nicht. Erst, wenn er begreift, dass ihm das helfen kann, macht er es unter therapeutischer Aufsicht.“ &Auml;hnlich verh&auml;lt es sich bei der Verk&uuml;rzung der Liegezeit. Durch sie hat der Patient keine Angst mehr vor dem Hinlegen, sondern freut sich , sich endlich hinlegen zu d&uuml;rfen – dadurch werde das Bett wieder etwas Positives.</p>
<p>Allerdings erfordert das auch viel Disziplin. Brigitte Sensenschmidt hat Anfang 2009 mit der Schlafkompression angefangen. Die entspricht eigentlich der Restriktion, nur, dass sie unter Eigenregie l&auml;uft und auf sechs Stunden Liegezeit begrenzt ist. Bei der begleiteten Restriktion geht es manchmal auch auf f&uuml;nf Stunden runter, was aber eher selten ist. „Die erste Woche war wirklich grausam, weil man vorher schon wenig schl&auml;ft. Und, wenn man jetzt noch sp&auml;ter ins Bett geht, schl&auml;ft man ja zun&auml;chst mal noch weniger“, fasst die Siegenerin zusammen. Nach der ersten Woche h&auml;tten die Nebenwirkungen aber nachgelassen. Zu denen k&ouml;nnen vor allem M&uuml;digkeit und Reizbarkeit geh&ouml;ren. „Die Nebenwirkungen sind nicht viel schlimmer als das, was sie ohnehin schon von ihrer Schlafst&ouml;rung haben“, erkl&auml;rt M&uuml;ller. F&uuml;r Renate Becker war es am Anfang die H&ouml;lle: „Die Ersch&ouml;pfung, die ich abends gesp&uuml;rt habe, war oft so massiv, dass ich am liebsten um 21 Uhr ins Bett gegangen w&auml;re, aber ich musste noch bis 23 Uhr ausharren – das war dann wie ein k&ouml;rperlicher Schmerz.“</p>
<div id="attachment_23255" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/brigitte-sensenschmidt.jpg"><img class="size-medium wp-image-23255" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/brigitte-sensenschmidt-300x300.jpg" alt="Brigitte Sensenschmidt kann mittlerweile wieder besser schlafen. Foto: Marc Patzwald" width="240" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Brigitte Sensenschmidt kann mittlerweile wieder besser schlafen. Foto: Marc Patzwald</p></div>
<p>Brigitte Sensenschmidt und Renate Becker stimmen dem Schlafexperten zu, dass die Ergebnisse den Einsatz wert seien. Sie k&ouml;nnen nicht verstehen, wenn andere es nicht zumindest ausprobieren wollen, da ja die Chance auf Besserung bestehe: „Wenn man in der Situation ist, dass man wirklich vollkommen unten ist – dann denke ich immer, macht man alles was m&ouml;glich ist und sucht nicht nach Ausfl&uuml;chten, warum das nicht geht. Das ist mir unverst&auml;ndlich“, sagt Renate Becker. So kann Brigitte Sensenschmidt mittlerweile durchschlafen und hat ihre Schlafst&ouml;rung &uuml;berwunden. Bei Renate Becker hat sich auch etwas ge&auml;ndert: „Ich nehme zwar immer noch Medikamente, aber, wenn ich heute ins Bett gehe, schlafe ich auch wirklich sofort ein. Und das ist f&uuml;r mich der Himmel auf Erden. Ich schlafe zwar nur drei oder vier Stunden, aber ich kann damit umgehen.“ Medikamente m&uuml;ssen meistens weiter genommen werden, da sie den Alltag erleichtern k&ouml;nnten. Acht Wochen dauert die Begleitung. Danach m&uuml;ssen die Patienten darauf achten, dass ihre Liegezeit f&uuml;r zw&ouml;lf Monate nicht l&auml;nger ist, als sieben Stunden.</p>
<p>Ab vier Wochen gebe es im Durchschnitt erste Verbesserungen in der Einschlafzeit und der Schlafdauer. Wie die Erfolgsquote insgesamt aussieht, fasst M&uuml;ller so zusammen: „Zwei Drittel haben eine deutliche Verbesserung dadurch zu erwarten. Ein Drittel kommt in einen Bereich so mit sechs Stunden Schlafdauer, wo wir sagen, das sind schon gesunde Werte. Das &uuml;brige Drittel, liegt so zwischen f&uuml;nf und sechs Stunden Schlafdauer, was gerade mal noch geht.“ Und die &Uuml;brigen l&auml;gen unter f&uuml;nf Stunden Schlafdauer, was sehr unangenehm sei.</p>
<div class="additionallinks"><span style="color: #ffffff;"><strong>Was tun bei Schlafst&ouml;rungen?</strong> </span></div>
<ul>
<li><span style="color: #ffffff;">M&uuml;ller und seine Kollegen haben ein Therapiemanual geschrieben, mit dem sie die Therapie verbreiten und Psychotherapeuten zug&auml;nglich machen wollen. Au&szlig;erdem bieten sie im Internet unter der Seite www.schlafgestoert.de allgemeine Informationen und ein Forum, &uuml;ber das sich Menschen austauschen k&ouml;nnen. Tilmann M&uuml;ller und Beate Paterok haben zur Schlafst&ouml;rung und Schlafkompression nun auch ein Buch zur Selbsthilfe herausgebracht.: „Schlaf erfolgreich trainieren“ hei&szlig;t es und ist im Hogrefe-Verlag erschienen. </span></li>
<li><span style="color: #ffffff;">Es gibt aber auch Selbsthilfegruppen – die erste hat Renate Becker vor zwei Jahren gegr&uuml;ndet, um sich mit anderen Menschen auszutauschen und nicht nur mit Experten zu sprechen.  Am Anfang war der Ansturm auch sehr gro&szlig;. Problematisch ist es, dass es schlafgest&ouml;rten Menschen schwer f&auml;llt abends noch zu kommen. Im Moment besteht die Gruppe nur aus vier Leuten. Sie war die allererste Selbsthilfegruppe. Dann kam noch eine in Berlin, Siegen und im letzten Jahr in Offenbach.</span></li>
<li><span style="color: #ffffff;">Patienten mit einer chronischen Schlafst&ouml;rung sind in Deutschland aufgeschmissen, da es kaum Experten gibt, die sich gr&uuml;ndlich mit dem St&ouml;rungsbild auskennen oder spezielle Behandlungsangebote bieten k&ouml;nnen. Es gibt Regensburg, M&uuml;nchen, Freiburg, Berlin und M&uuml;nster, wo solche Angebote vorhanden sind. Und das, wo circa zehn Prozent der Bev&ouml;lkerung Ein- und Durchschlafst&ouml;rungen hat.</span></li>
</ul>
<p>Und was kann man bei leichten Schlafst&ouml;rungen machen?</p>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/schlaftipps.mp3">Audio: Dr. Tilman M&uuml;ller gibt Schlaftipps</a></div>
<p>Mehr zum Thema:</p>
<div class="additionallinks">
<p><a title="Schlafgestoert.de" href="http://www.schlafgestoert.de/site-84.html">Schlafgestoert.de - Homepage von Tilmann M&uuml;ller und seinen Kollegen<br />
</a></p>
<div class="additionallinks">
<p><a title="DGSM" href="http://www.co2stats.com">DGSM - Homepage der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Schlafforschung und Schlafmedizin</a></p>
<div class="additionallinks">
<p><a title="Universit&auml;tsklinikum M&uuml;nster" href="http://www.klinikum.uni-muenster.de/">Universit&auml;tsklinikum M&uuml;nster - Die offizielle Homepage</a></div>
</div>
</div>


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		<title>Schnupfen und Grippe - schuld daran sind Viren</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/13/02/2010/schnupfen-und-grippe-schuld-daran-sind-viren/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 12:59:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Patzwald</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Duisburg]]></category>

		<category><![CDATA[Essen]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[aus dem labor]]></category>

		<category><![CDATA[Antibiotika]]></category>

		<category><![CDATA[Bakterien]]></category>

		<category><![CDATA[Grippe]]></category>

		<category><![CDATA[krank]]></category>

		<category><![CDATA[Viren]]></category>

		<category><![CDATA[Virus]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Februar kommen sie besonders gerne – die fiesen Viruserkrankungen. Wir liegen mit Grippe im Bett. Bakterien sind hier &#252;brigens unschuldig, sie sollten nicht mit Viren verwechselt werden.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Februar kommen sie besonders gerne – die fiesen Viruserkrankungen. Wir liegen mit Grippe im Bett. Bakterien sind hier &uuml;brigens unschuldig, sie sollten nicht mit Viren verwechselt werden.</strong></p>
<div id="attachment_22820" class="wp-caption alignright" style="width: 216px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/339674_r_k_by_jeger_pixeliode.jpg"><img class="size-large wp-image-22820" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/339674_r_k_by_jeger_pixeliode-429x600.jpg" alt="Februar ist Grippezeit. Foto: ‚© jeger / PIXELIO' " width="206" height="288" /></a><p class="wp-caption-text">Februar ist Grippezeit. Foto: ‚© jeger / PIXELIO&#39; </p></div>
<p>Um Viren und Bakterien zu vergleichen, ist es wichtig zu wissen, was das eine und was das andere &uuml;berhaupt ist. Zun&auml;chst die Bakterien: &#8220;Sie sind kleiner als menschliche Zellen und nur wenige Mikrometer gro&szlig;&#8221;, erkl&auml;rt Mikrobiologe Franz Narberhaus von der Ruhr-Universit&auml;t Bochum. Und, sie k&ouml;nnen sich ohne Wirtszellen selbstst&auml;ndig vermehren. &#8220;Das Bakterien schlecht seien, ist ein Vorurteil&#8221;, wei&szlig; Narberhaus. In der Regel seien sie sogar gut. Der Mensch habe zehnmal so viele Bakterien wie eigene Zellen – er k&ouml;nnte ohne sie gar nicht &uuml;berleben, denn sie &uuml;bern&auml;hmen teilweise die Verdauung oder bilden auch die Hautflora –  eine Schutzschicht vor Keimen.</p>
<p>Bakterien bev&ouml;lkern nahezu s&auml;mtliche Nischen in der ganzen Welt und seien dabei unglaublich erfolgreich, sagt der Wissenschaftler. Sie k&ouml;nnten beispielsweise bei 100 Grad Celsius, im Eis oder bei Tiefseequellen existieren, da sie sich dann an die extreme Bedingungen anpassen. Obwohl der Mikrobiologe sich f&uuml;r Bakterien begeistern kann, muss er jedoch auch zugeben, dass es welche gibt, wie zum Beispiel die Salmonellen, die Krankheiten verursachen. Gegen bakterielle Infektionen helfen Antibiotika -  sie sollten aber nur genommen werden, wenn der Arzt sie auch verschreibt.</p>
<p><strong>Viren brauchen lebende Zellen</strong></p>
<div id="attachment_22821" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/422151_r_k_b_by_rainer-sturm_pixeliode.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-22821" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/422151_r_k_b_by_rainer-sturm_pixeliode-250x250.jpg" alt="Antibiotika helfen nur gegen Bakterien. Foto: ‚© Rainer Sturm / PIXELIO' " width="250" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Antibiotika helfen nur gegen Bakterien. Foto: ‚© Rainer Sturm / PIXELIO&#39; </p></div>
<p>Gegen Infektionen durch Viren wirken Antibiotika aber nicht. Diese betreiben n&auml;mlich keinen eigenen Stoffwechsel. Ein Antibiotikum greift n&auml;mlich bei Bakterien in deren Stoffwechsel ein – da Viren aber keinen haben, funktioniert das Antibiotikum auch nicht.  Da gibt es stattdessen dann Anti-Virale-Medikamente, zum Beispiel bei einer Grippe. Das Gef&auml;hrliche bei solchen Infektion sind aber oftmals nicht die Viren selbst, sondern die die K&ouml;rperschw&auml;che aufgrund der Viren-Bek&auml;mpfung.  Denn dann haben Bakterien ein leichtes Spiel: Sie k&ouml;nnen in den K&ouml;rper eindringen, sich vermehren und dort zu weiteren Krankheiten f&uuml;hren. Und dann braucht es auch noch Antibiotika.</p>
<p>Der entscheidende Unterschied zu Bakterien ist also folgender: &#8220;Ein Virus ist zun&auml;chst einmal kein Lebewesen&#8221;, erkl&auml;rt der Dortmunder Biologieprofessor Dietmar Graf. Damit sie sich vermehren k&ouml;nnen, brauchen Viren lebende Zellen – Wirtszellen – auch Bakterienzellen k&ouml;nnen Wirte sein. &#8220;Leben ist so definiert, dass es sich selbst vermehren k&ouml;nnen muss&#8221;, erl&auml;utert der Virologe Klaus &Uuml;berla von der Ruhr-Universit&auml;t Bochum: &#8220;Viren sind aber nicht tot wie ein Stein.&#8221; Denn durch ihre Wirtszellen seien sie auch der Evolution unterworfen und ver&auml;nderten sich st&auml;ndig.</p>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/dietmar-graf-fruher-mal-leben.mp3">Dietmar Graf &uuml;ber Viren</a></div>
<div id="attachment_22819" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/virus-und-bakterie.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-22819" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/virus-und-bakterie-250x250.jpg" alt="Virus und Bakterie im Gr&ouml;&szlig;envergleich. Eine Bakterie ist gerade einmal wenige Mikrometer gro&szlig;. Zeichnung: Marc Patzwald" width="225" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Virus und Bakterie im Gr&ouml;&szlig;envergleich. Eine Bakterie ist gerade einmal wenige Mikrometer gro&szlig;. Zeichnung: Marc Patzwald</p></div>
<p>Die Vermehrung der Viren l&auml;uft so ab: Schafft es ein Virus beispielsweise &uuml;ber Tr&ouml;pfchen ins innere eines Menschen zu gelangen, versucht es eine Zelle zu finden, die es f&uuml;r seine &#8220;Zwecke&#8221; nutzen kann. Hat das Virus angedockt, injiziert es sein Erbmaterial in die lebende Zelle, die von diesem Moment an als eine Art Fabrik funktioniert. Dabei haben die Viren zwei Strategien erkl&auml;rt &Uuml;berla: &#8220;Entweder wollen sie ganz rasch viele Viren produzieren oder sie versuchen ein Gleichgewicht zu schaffen.&#8221; Bei ersterem stirbt die Zelle – sie platzt und setzt die neuen Viren frei. Bei letzterem gehen Virus und Zelle eine Art Symbiose ein und existieren miteinander. Dabei ist das regulierte Gleichgewicht jedoch wichtig. &#8220;Nimmt das Virus &Uuml;berhand, ist die Zelle irgendwann tot und, wenn die Zelle &Uuml;berhand nimmt, dann produziert die Zelle auch irgendwann wieder gesunde Zellen&#8221;, sagt der Virologe.</p>
<p><strong>Unklar, wie Viren entstanden sind</strong></p>
<p>Es gibt viele Theorien wie Viren entstanden sein k&ouml;nnen. Eine besagt, dass sich Viren aus Bakterien r&uuml;ckentwickelt haben, erkl&auml;rt Biologe Graf: &#8220;Diese Bakterien haben ihren gesamten Zellinhalt verloren – auch die Zellh&uuml;lle. Es sind dann nur Erbmaterial und eine Eiwei&szlig;h&uuml;lle &uuml;bergeblieben.&#8221; Das sei aber kein Widerspruch zur Evolution. &#8220;Es ist eine Fehlvorstellung, wenn man davon ausgeht, Evolution geht immer nur von unten nach oben, ist immer H&ouml;herentwicklung&#8221;, so der Dortmunder Biologe. Es sei gar nicht so selten, dass komplexe Organismen sich vereinfachen w&uuml;rden.</p>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/dietmar-graf-fruher-mal-bakterien.mp3">Dietmar Graf &uuml;ber die Entstehung von Viren</a></div>
<p><strong>Viren spezialisieren sich auf einen Wirt</strong></p>
<div id="attachment_22817" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/dietmar-graf.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-22817" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/dietmar-graf-250x250.jpg" alt="Dietmar Graf ist Biologieprofessor an der TU Dortmund. Foto: Marc Patzwald" width="250" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Dietmar Graf ist Biologieprofessor an der TU Dortmund. Foto: Marc Patzwald</p></div>
<p>Doch, wie auch die Bakterien, k&ouml;nnen Viren f&uuml;r den menschlichen K&ouml;rper n&uuml;tzlich sein, wei&szlig; Graf: &#8220;Bakterien, die f&uuml;r uns sch&auml;dlich sind, k&ouml;nnen von Viren zerst&ouml;rt werden. Es gibt eigentlich f&uuml;r alle Bakterien spezielle Viren, die in diesem Fall Bakteriophagen hei&szlig;en.&#8221; Viren haben n&auml;mlich h&auml;ufig nur eine bestimmte Wirtsspezies – sie haben sich spezialisiert. Sie k&ouml;nnten aber auch von einer Spezies auf eine andere &uuml;berspringen, erkl&auml;rt &Uuml;berla: &#8220;Der Vorl&auml;ufer von HIV hat bei Affen keine Erkrankung verursacht. Wenn Viren auf eine andere Spezies &uuml;bergehen, sind sie oft nicht mehr gutartig.&#8221; Viren k&ouml;nnen mit der Wirtszelle dann keine Symbiose bilden. Das Gleichgewicht w&auml;re dann gest&ouml;rt, was die Viren gef&auml;hrlich mache, da sie so die Zellen t&ouml;ten k&ouml;nnen. Beim HI-Virus sterben die menschlichen Wirtszellen. Aber rein theoretisch k&ouml;nnte selbst bei HIV ein Gleichgewicht, also eine Art Symbiose, entstehen, erkl&auml;rt der Bochumer Virologe: &#8220;Daf&uuml;r w&auml;ren aber ein paar tausend Jahre n&ouml;tig.&#8221;</p>
<p>Mehr zum Thema:</p>
<div class="additionallinks">
<p><a title="Genetik von Viren und Bakterien" href="http://www.biokurs.de/skripten/13/bs13-9.htm" target="_blank">biokurs.de - Wer den detaillierten Aufbau von Viren und Bakterien sehen m&ouml;chte, wird hier f&uuml;ndig</a></div>
<div class="additionallinks">
<p><a title="Beitrag von Quarks &amp; Co" href="http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2009/0310/003_gesundheit.jsp"> Videobeitrag von Quarks &amp; Co (WDR) - Wie Viren und Bakterien krank machen<br />
</a></div>
<div class="additionallinks">
<p><a title="Viren-Quiz" href="http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2003/0603/002_viren.jsp">Quarks &amp; Co (WDR) &uuml;ber die Unterschiede von Bakterien und Viren - mit Virenquiz</a></div>


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		</item>
		<item>
		<title>F&#252;r die Rechte der Schwulen</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/05/02/2010/fuer-die-rechte-der-schwulen/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 09:48:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Patzwald</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im hörsaal]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>

		<category><![CDATA[Schwulenreferat]]></category>

		<category><![CDATA[TU Dortmund]]></category>

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		<description><![CDATA[Gegen Schwulenangst arbeiten die Referenten vom „Autonomen Schwulenreferat“ der TU Dortmund. Sie beraten aber auch und veranstalten gemeinsame Aktionen.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gegen Schwulenangst arbeiten die Referenten vom &#8220;Autonomen Schwulenreferat“ der Technischen Universit&auml;t Dortmund. Aber nicht nur: sie beraten auch und veranstalten gemeinsame Aktionen – f&uuml;r den Zusammenhalt.</strong></p>
<p>Aktionstage gegen Sexismus und Homophobie, gemeinsames Schwimmen, Kegeln und Spieleabende sowie ein Anti-Homophobie-Grillen im vergangenen Jahr – auf diese Angebote kann das „Autonome Schwulenreferat“ (ASR) der TU Dortmund zur&uuml;ckblicken. Die Truppe hat aber auch einen Umzug hinter sich, vom S&uuml;d-Campus in den Raum 0.503 in der Emil-Figge 50.</p>
<p>Erfolgreich waren zuletzt die Themenabende &uuml;ber die Dortmunder Schwulenszene und &uuml;ber die Diskriminierung im Fu&szlig;ball, erkl&auml;rt Referent Jan (ihre Nachnamen wollten die Referenten nicht ver&ouml;ffentlicht sehen, Anm. der Redaktion): &#8220;Es war richtig voll und es gab eine lebhafte Diskussion mit 35 Teilnehmern.&#8221; Unterst&uuml;tzung erhielten sie dabei unter anderem von den Rainbow Borussen.</p>
<p><strong>Vortr&auml;ge, SLADO und &#8220;WIR-Gef&uuml;hl&#8221;</strong></p>
<div id="attachment_22628" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/dsc_4340.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-22628" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/dsc_4340-250x250.jpg" alt="Die aktuellen Referenten: (von links) Frederick, Jan und Dino; Foto: Marc Patzwald" width="250" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Die aktuellen Referenten: (von links) Frederick, Jan und Dino; Foto: Marc Patzwald</p></div>
<p>Das Schwulenreferat hat drei Aufgabenbereiche: &#8220;Inhaltlich sind das Vortr&auml;ge, dann die Vernetzung mit zum Beispiel SLADO, dem schwul-lesbischen Arbeitskreis Dortmund und die gemeinsamen Veranstaltungen f&uuml;r das &#8216;Wir-Gef&uuml;hl&#8217;&#8221;, beschreibt der fr&uuml;here Referent Christian. Zwei Jahre lang war er Referent. Wegen seiner Diplomarbeit ist er aber bei der Hauptversammlung nicht noch ein weiteres Mal angetreten.</p>
<p>Acht Leute haben die Referenten f&uuml;r die Abstimmung bei der Versammlung gebraucht – und acht stimmberechtigte, schwule und eingeschriebene Studenten hatten sie auch. Die brauchten sie um Neuwahlen durchzuf&uuml;hren. Wiedergew&auml;hlt haben sie Jan sowie Dino und Christians Posten &uuml;bernimmt nun Frederick.</p>
<p><strong>Informieren und sensibilisieren</strong></p>
<p>In n&auml;chster Zeit wollen sie sich auch bei SchLAu engagieren – das steht f&uuml;r schwul-lesbische Aufkl&auml;rung. &#8220;Das ist ein NRW-weites Projekt, bei dem Schwule und Lesben in Schulen gehen und die Sch&uuml;ler sensibilisieren und mit Vorurteilen umgehen wollen&#8221;, sagt Christian. Sie planen, das auch an der Uni zu machen, um Lehramtsstudenten zu informieren.</p>
<div id="attachment_22630" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/dsc_4349.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-22630" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/dsc_4349-250x250.jpg" alt="Christian war zwei Jahre lang Referent; Foto: Marc Patzwald" width="200" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Christian war zwei Jahre lang Referent; Foto: Marc Patzwald</p></div>
<p>Das Schwulenreferat bietet auch Beratung vor Ort an. In einer Sprechstunde k&ouml;nnen Interessierte die Referenten kennen lernen und &uuml;ber pers&ouml;nliche Erfahrungen sprechen. Christian berichtet, dass ihn auch h&auml;ufig ausl&auml;ndische Studierende besucht h&auml;tten, in deren Heimatland Homosexualit&auml;t tabuisiert sei. Die Referenten h&ouml;ren zu und sprechen &uuml;ber ihre eigenen Erlebnisse. In seltenen F&auml;llen vermitteln sie auch an einen Psychologen weiter. Die eigene Bibliothek bietet Belletristik, aber auch B&uuml;cher &uuml;ber Homosexualit&auml;t in der Medizin oder in der Religion sowie einige andere Werke.</p>
<p>Jeder, der Interesse hat das Referat einmal kennen zu lernen, ist willkommen. Sprechzeiten und Aktionen in der vorlesungsfreien Zeit findet ihr auf der Homepage des Referates.</p>
<p>Mehr zum Thema:</p>
<div class="additionallinks">
<p><a title="Das Autonome Schwulenreferat" href="http://www.schwulenreferat-dortmund.de/">Die offizielle Homepage des &#8220;Autonomen Schwulenreferats&#8221; der TU Dortmund</a></div>
<div class="additionallinks">
<p><a title="SchLAu" href="http://www.schlau-nrw.de/">SchLAu - Homepage der schwul-lesbischen Aufkl&auml;rung in NRW</a></div>
<div class="additionallinks">
<p><a title="Slado e.V." href="http://cms.slado.de/index.php">Slado e.V. - Homepage des schwul-lesbischen Arbeitskreises Dortmund</a></div>


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		</item>
		<item>
		<title>Text 2.0 - Er wei&#223;, was du liest</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/02/02/2010/text-20-er-weisz-was-du-liest/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/02/02/2010/text-20-er-weisz-was-du-liest/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 09:45:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Patzwald</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[aus dem labor]]></category>

		<category><![CDATA[2.0]]></category>

		<category><![CDATA[Buch]]></category>

		<category><![CDATA[Forschung]]></category>

		<category><![CDATA[Hollywood]]></category>

		<category><![CDATA[Lesen]]></category>

		<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<category><![CDATA[Text]]></category>

		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Text, der auf den Leser reagiert? Klingt wie eine Zukunftsvision, ist es aber nicht. Forscher basteln zur Zeit an einem Text, der mitdenkt.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Text, der auf den Leser reagiert? Klingt wie eine Zukunftsvision, ist es aber nicht. Forscher des Deutschen Forschungsinstituts f&uuml;r k&uuml;nstliche Intelligenz in Kaiserslautern basteln zur Zeit an einem Text, der mitdenkt – Text 2.0.</strong></p>
<p>W&auml;hrend ein normales Buch h&ouml;chstens Eselsohren bekommt, wenn jemand es liest, reagiert Text 2.0 auf die Augen des Lesers. Der digitale Text wei&szlig;, in welcher Zeile, bei welchem Satz und welchem Wort die Person ist. So kann der Text dem Leser an den richtigen Stellen Mehrwerte bieten – etwa Musik oder Erkl&auml;rungen.</p>
<div id="attachment_21788" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/auswahlmenu.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-21788" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/auswahlmenu-250x250.jpg" alt="Der Eye-Tracker zeigt, welche B&uuml;cher verf&uuml;gbar sind. Foto: Marc Patzwald" width="200" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Der Eye-Tracker zeigt, welche B&uuml;cher verf&uuml;gbar sind. Foto: Marc Patzwald</p></div>
<p>Forscher am Deutschen Forschungsinstitut f&uuml;r K&uuml;nstliche Intelligenz (DFKI) in Kaiserslautern haben zwei Formen dieses klugen Texts entwickelt – das „Augmented Reading“ und das „Eye-Book“. „Augmented Reading“ hei&szlig;t so viel, wie angereichertes Lesen. „Das geht ein bisschen mehr auf diesen Wissensmanagementaspekt“, erl&auml;utert Forscher Ralf Biedert vom DFKI. „Wenn Sie an irgendeinem Wort stecken bleiben w&uuml;rden und nicht w&uuml;ssten, was das bedeutet, bek&auml;men Sie eine &Uuml;bersetzung oder intelligente Fu&szlig;noten, die Ihnen Konzepte weiter erl&auml;utern.“ Dieses „Steckenbleiben“ erkenne der Computer daran, dass die Augen l&auml;nger an einem Wort h&auml;ngen blieben.</p>
<p><strong>Kein Karl Klammer</strong></p>
<div id="attachment_21789" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/biedert1.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-21789" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/biedert1-250x250.jpg" alt="Ralf Biedert vom DFKI; Foto: Marc Patzwald" width="200" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Ralf Biedert vom DFKI. Foto: Marc Patzwald</p></div>
<p>Dadurch kann der Text dann die passende Hilfestellung bieten – aber auch nur solch eine, welche die Forscher einprogrammiert haben – und das ist ein ganz grunds&auml;tzliches Problem, sagt Biedert: „Sie wissen nicht immer, was genau gerade ben&ouml;tigt wird. Augenbewegungen sind so vielschichtig und es gibt so viele Gr&uuml;nde f&uuml;r Augenbewegungen.“ Dadurch bleibe es manchmal ein Ratespiel, ob besser eine Fu&szlig;note oder etwas anderes erscheinen solle. Deswegen m&uuml;ssten sie nicht nur nach der passenden L&ouml;sung gucken, sondern auch schauen, „wie ich diese Hilfe anbiete, dass sie nicht st&ouml;rt, selbst, wenn sie falsch ist“. Wichtig sei, dass eine nicht ben&ouml;tigte Hilfestellung nicht zur Ver&auml;rgerung des Benutzers f&uuml;hre. Ein Gegenbeispiel sei da Karl Klammer von Microsoft Office, der vielen auf die Nerven ginge.</p>
<p>Zus&auml;tzlich bietet das „Augmented Reading“ auch Lesezeichen an, wenn der Leser einmal pausiert. Ein roter Pfeil zeigt dann an, wo er aufgeh&ouml;rt hat. Text 2.0 erm&ouml;glicht auch einen Text zu &uuml;berfliegen. Sobald der Computer registriert, dass die Augen schnell &uuml;ber die Buchstaben fliegen, werden unwichtige W&ouml;rter ausgeblendet und nur noch wichtige hervorgehoben. Auch kann der Leser den Text fragen, wie er ein Wort aussprechen muss und der Computer gibt die passende Antwort.</p>
<p><strong>Ein hollywoodm&auml;&szlig;iges Buch</strong></p>
<p>Das „Eye-Book“ ist die andere Variante des Text 2.0. Biedert nennt es auch „Hollywood-Buch“: „Wenn Sie Dracula lesen und Sie lesen, dass Wind heult, dass W&ouml;lfe irgendwo heulen, dass Bl&auml;tter rascheln – dann w&uuml;rden Sie genau passend zu dem Moment, wo Sie es gelesen haben, auch die entsprechenden Effekte h&ouml;ren.“ Das k&ouml;nnen dann Musik oder einzelne Soundeffekte sein.  Au&szlig;erdem zeigt der Text Bilder oder der Bildschirm verdunkelt sich etwas, wenn es beispielweise Nacht ist.</p>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/auszug-aus-dem-kleinen-prinzen.mp3"></a><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/auszug-aus-dem-kleinen-prinzen.mp3">So k&ouml;nnte beispielsweise der kleine Prinz wirken</a></div>
<p>F&uuml;r das Eye-Book haben Ralf Biedert und seine Kollegen bisher Ausz&uuml;ge aus dem kleinen Prinzen und Dracula umgesetzt. Denn nicht alle B&uuml;cher oder Texte eignen sich f&uuml;r eine Umsetzung: „Als wir damit angefangen haben, hatten wir uns ein bisschen umgeschaut, beispielsweise Edgar Allan Poe und andere. Viele von denen haben sehr viele innere Monologe, irgendwelche philosophischen Erl&auml;uterungen, die kann man nur sehr schwer annotieren.“ Bei Dracula passiere sehr viel Handlung, der Leser sei viel drau&szlig;en und deswegen gebe es daf&uuml;r auch viele Umgebungsger&auml;usche.</p>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/biedert-uber-einsatz-des-eye-books.mp3"></a><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/biedert-uber-einsatz-des-eye-books.mp3">Biedert &uuml;ber den Einsatz des Eye-Books</a></div>

<a href='http://www.pflichtlektuere.com/02/02/2010/text-20-er-weisz-was-du-liest/dfki/' title='DFKI'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/dfki-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/02/02/2010/text-20-er-weisz-was-du-liest/p1040360/' title='Eye-Tracker'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/p1040360-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/02/02/2010/text-20-er-weisz-was-du-liest/p1040354/' title='Eye-Tracker'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/p1040354-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/02/02/2010/text-20-er-weisz-was-du-liest/eyebookselection/' title='Auswahl'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/eyebookselection-250x250.png" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/02/02/2010/text-20-er-weisz-was-du-liest/biedert-vor-eyetracker/' title='Biedert und Eye-Tracker'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/biedert-vor-eyetracker-250x250.jpg" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/02/02/2010/text-20-er-weisz-was-du-liest/eyebookpfeil/' title='Lesezeichen'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/eyebookpfeil-250x250.png" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/02/02/2010/text-20-er-weisz-was-du-liest/eyebooktext/' title='Text'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/eyebooktext-250x250.png" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/02/02/2010/text-20-er-weisz-was-du-liest/readingpattern/' title='Lesemuster'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/readingpattern-250x250.png" width="250" height="250" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/02/02/2010/text-20-er-weisz-was-du-liest/footnotes_b/' title='Fußnote'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/footnotes_b-250x95.png" width="250" height="95" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.pflichtlektuere.com/02/02/2010/text-20-er-weisz-was-du-liest/footnotes_a/' title='Erklärung'><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/footnotes_a-250x71.png" width="250" height="71" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>

<p><strong>Ein „Eye-Tracker“ beobachtet die Augen </strong></p>
<p>Damit der Computer die Augenbewegungen erkennt, sind die richtige Soft- und Hardware n&ouml;tig – ein so genannter Eye-Tracker und die Software f&uuml;r die jeweilige Textsorte. „Der Eye-Tracker ist ein Bildschirm, der unten dran Infrarot-Lichter hat, die f&uuml;r Sie nicht sichtbare Reflexionen auf Ihrem Auge erzeugen“, erkl&auml;rt Ralf Biedert. Im Eye-Tracker ist eine Kamera eingebaut, die diese Reflexionen beobachte. „Wir ermitteln dann mit OCR-Methoden, welche Textteile Sie auf dem Bildschirm gelesen haben“, f&uuml;hrt DFKI-Kollege Georg Buscher aus. OCR hei&szlig;e „Optical Character Recognition“ erkl&auml;rt er: „Das hei&szlig;t, der Computer versucht selbst herauszufinden, welcher Text da stand und was er bedeutet und ordnet Ihre Augenbewegungen diesem Text zu.“<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>St&auml;ndige Weiterentwicklung</strong></p>
<div id="attachment_21791" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/buscher1.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-21791" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/buscher1-250x250.jpg" alt="Georg Buscher vom DFKI; Foto: Marc Patzwald" width="200" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Georg Buscher vom DFKI. Foto: Marc Patzwald</p></div>
<p>Sie m&uuml;ssen Eye-Tracking st&auml;ndig weiterentwickeln, erkl&auml;rt Georg Buscher: „Eye-Tracking ist bisher noch nicht hundertprozentig genau. Hier gibt’s bestimmte Off-Sets, das hei&szlig;t Ungenauigkeiten. Die Punkte, die Eye-Tracking erkannt hat, sind nicht genau dort, wo sie hingeguckt haben.“ Das liege daran, dass die Augenbewegungen aus sogenannten Fixierungen und Sakkaden best&auml;nden. „W&auml;hrend des Lesens ist es n&auml;mlich so, dass man mit dem Auge nicht kontinuierlich &uuml;ber den Text flie&szlig;t, sondern das Auge springt in ganz charakteristischer Weise“, f&uuml;hrt er weiter aus.</p>
<p>Seit 2007 entwickeln sie Text 2.0. Die Idee kam durch einen Wettbewerb der COGAIN, dem Netzwerk „Communication by Gaze Interaction“, also Kommunikation durch Blickinteraktion. Bei der Frankfurter Buchmesse im Oktober 2009 haben sie Text 2.0 zum ersten Mal der &Ouml;ffentlichkeit vorgestellt. Heute sind sie drei feste Forscher, die die Forschungsprototypen st&auml;ndig weiterentwickeln. Dazu kommen dann noch zwei Hiwis und immer wieder mal Studenten und Praktikanten. Momentan suchen sie beispielsweise welche f&uuml;r „Text 2.0 auf dem iPhone“.</p>
<p><strong>Ein Einf&uuml;hrungssvideo des DFKI zeigt, wie Text 2.0 genau funktioniert (englisch):</strong></p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.pflichtlektuere.com/02/02/2010/text-20-er-weisz-was-du-liest/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p>Text 2.0 funktioniert bisher schon gut und zeigt, was in Zukunft alles m&ouml;glich sein kann. Ralf Biedert glaubt nicht, dass Text 2.0 B&uuml;cher ersetzen kann, aber er hat schon eine Vorstellung, wo es zum Einsatz kommen k&ouml;nnte: „Eye-Tracker entwickeln sich rasant weiter. Ich k&ouml;nnte mir schon gut vorstellen, dass digitale Leseger&auml;te Eye-Tracker bekommen werden.“ Somit w&auml;re Text 2.0 erg&auml;nzend zu „normalen“ B&uuml;chern. Bis die externen Eye-Tracker f&uuml;r jeden verf&uuml;gbar sind, kann es allerdings noch etwas dauern – die, mit denen die Forscher im DFKI arbeiten, kosten zur Zeit zwischen 17.000 und 27.000 Euro.</p>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/biedert-uber-den-aktuellen-stand.mp3">Biedert &uuml;ber den aktuellen Stand</a></div>
<p>Mehr zum Thema:</p>
<div class="additionallinks"><a title="Offizielle Seite" href="http://text20.net/">Text 2.0 - Offizielle Homepage des intelligenten Textes </a></div>
<div class="additionallinks"><a title="DFKI" href="http://www.dfki.de/web">DFKI - Das Deutsche Forschungsinstitut f&uuml;r K&uuml;nstliche Intelligenz</a></div>
<div class="additionallinks"><a title="Beitrag bei eldoradio*" href="http://www.eldoradio.de/podcast/item.php?idx=2031&amp;sel=ressort&amp;selidx=17" target="_blank"> Beitrag bei eldoradio* zu Text 2.0</a></div>


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		<title>Schokolade, Schwimmen, Schlittschuhlaufen</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/27/12/2009/schokolade-schwimmen-schlittschuhlaufen/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 00:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Patzwald</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Duisburg]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im freizeitrausch]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ihr zwischen Weihnachten und Neujahr nicht nur schlafen und essen wollt, findet ihr hier die besten Tipps f&#252;r die freien Tage.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn ihr zwischen Weihnachten und Neujahr nicht nur schlafen und essen wollt, findet ihr bei uns ein paar Tipps f&uuml;r die freien Tage. Ganz egal ob Sport, Theater oder ungew&ouml;hnliche Museen.</strong></p>
<p><strong></strong></p>
<div id="attachment_20074" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><strong></strong><strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/aquapark.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-20074" title=" Foto: &quot;AQUApark Oberhausen&quot;" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/aquapark-250x250.jpg" alt="AQUApark Oberhausen; Foto: &quot;AQUApark Oberhausen&quot;" width="250" height="250" /></a></strong><p class="wp-caption-text">AQUApark Oberhausen Was? Ihr k&ouml;nnt hier das weltweit erste Bergbau-Erlebnisbad erkunden. Es wurde am 19. Dezember 2009 frisch er&ouml;ffnet. Es hat eine Gesamtfl&auml;che von 22.000 Quadratmetern – Rutschen, Whirlpools, eine bis zu 40 Metern hohe Glaskuppel und einen kleinen F&ouml;rderturm wie bei einer echten Zeche.Wann? 26./27. Dezember: 9 Uhr bis 21 Uhr28./29./30.  Dezember: 6.30 Uhr bis 21 Uhr31. Dezember: 6.30 Uhr bis 14 Uhr01. Januar: 12 Uhr bis 21 Uhrab dem 02. Januar: 6.30 Uhr bis 21 UhrWo? Heinz-Schleu&szlig;er-Stra&szlig;e 1, OberhausenWie teuer? Tageskarte f&uuml;r Studenten 6,50 EuroAQUApark Oberhausen</p></div>
<p><strong></strong><strong>Schokoladenmuseum </strong><br />
<strong>Was?</strong> Weihnachten ist Schokoladenzeit. Aber wie entsteht die dunkle S&uuml;&szlig;igkeit und wo kommt sie urspr&uuml;nglich her? Dabei ist das Museum nicht nur zum Gucken!<strong><br />
</strong><strong>Wann?</strong><br />
dienstags bis freitags: 10 Uhr bis 18 Uhr (auch am Montag, 28. Dezember)<br />
samstags und sonntags: 11 Uhr bis 19 Uhr<strong><br />
</strong><span style="text-decoration: underline;">Besichtigung der Produktionsanlagen:</span><strong><br />
</strong>dienstags bis freitags: 10.30 Uhr bis 17.30 Uhr<br />
samstags und sonntags: 11.30 Uhr bis 18.30 Uhr<strong><br />
</strong><strong>Wo? </strong>Am Schokoladenmuseum 1a, K&ouml;ln<br />
<strong>Wie teuer? </strong>Einzelticket f&uuml;r Studenten 5 Euro; ab einer Gruppe von 15 Personen f&uuml;r 4,50 Euro; F&uuml;hrungen m&uuml;ssen angemeldet werden und kosten extra</p>
<div class="additionallinks"><strong><a title="Schokoladenmuseum K&ouml;ln" href="http://www.schokoladenmuseum.de/">Schokoladenmuseum K&ouml;ln</a></strong></div>
<p><strong></strong></p>
<div id="attachment_20073" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><strong></strong><strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/contract.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-20073" title=" Foto: &quot;Matthias Horn&quot;" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/contract-250x250.jpg" alt="Foto: &quot;Matthias Horn&quot;" width="250" height="250" /></a></strong><p class="wp-caption-text">I hired a contract killerWas? Henri Boulanger hat nur Pech. Nachdem er seinen Job verloren hat, entschlie&szlig;t er sich seinem Leben ein Ende zu setzen. Nachdem zig Selbstmordversuche daneben gehen, engagiert er einen Profikiller – doch dann findet er die gro&szlig;e Liebe.Wann?29. Dezember: 19.30 Uhr30. Dezember: 19.30 UhrWo? Schauspielhaus Bochum, Oskar-Hoffmann-Stra&szlig;e/ Ecke Hans-Schalla-Platz, BochumWie teuer? f&uuml;r Studenten ab 5,50 EuroSchauspielhaus BochumKlettern</p></div>
<p>Was? Abgesichert mit einem Seil k&ouml;nnt ihr W&auml;nde entlangkraxeln. Das Neoliet in Bochum und die Kletterhalle Bergwerk in Dortmund bieten euch unterschiedliche Routen und Schwierigkeitsgrade.<br />
<strong>Wann?</strong><br />
<span style="text-decoration: underline;">Neoliet</span><br />
sonntags bis donnerstags: 10 Uhr bis 22.30 Uhr<br />
freitags bis samstags: 10 Uhr bis 23 Uhr<br />
<em>Ausnahmen</em><br />
24. Dezember: 10 Uhr bis 18 Uhr<br />
31. Dezember: 10 Uhr bis 18 Uhr<br />
01. Januar: erst ab 14 Uhr<br />
<span style="text-decoration: underline;">Kletterhalle Bergwerk</span><br />
montags bis freitags: 14 Uhr bis 23 Uhr<br />
samstags und sonntags: 10 Uhr bis 23 Uhr<br />
Ausnahmen<br />
am 24. und 31. Dezember geschlossen<br />
<strong>Wo?</strong><br />
Kletterzentrum Neoliet, Flottmannstr. 53h, Bochum<br />
Kletterhalle Bergwerk, Emscherallee 33, Dortmund<br />
<strong>Wie teuer?</strong><br />
<span style="text-decoration: underline;">Neoliet</span><br />
montags bis freitags bis 16 Uhr: 8,90 Euro<br />
montags bis freitags ab 16 Uhr, am Wochenende und an Feiertagen: 9,90 Euro<br />
<span style="text-decoration: underline;">Kletterhalle Bergwerk</span><br />
erm&auml;&szlig;igte Tageskarte f&uuml;r 9 Euro</p>
<div class="additionallinks">
<p><strong>Die Kletterhallen:</strong></p>
<p><strong><a title="Neoliet" href="http://www.neoliet.de/index.htm">Kletterzentrum Neoliet</a></strong><br />
<strong><a title="Kletterhalle Bergwerk" href="http://www.kletterhalle-bergwerk.de/">Kletterhalle Bergwerk</a></strong></div>
<p><strong></strong></p>
<div id="attachment_20075" class="wp-caption alignleft" style="width: 234px"><strong></strong><strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/eisbahn.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-20075" title="Foto: Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur; Karlheinz Jardner" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/eisbahn-250x250.jpg" alt="Eisbahn Zeche Zollverein; Foto: &quot;Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur; Fotograf: Karlheinz Jardner&quot;" width="224" height="224" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Eisbahn Kokerei ZollvereinWas? Schlittschuhlaufen in Ruhrpottkulisse – 150 Meter lang und 12 Meter breit auf der Kokerei Zollverein. Das geht nur im Ruhrgebiet.Wann? ab 27. Dezembermontags bis donnerstags und sonntags: 10 Uhr bis 20 Uhrfreitags und samstags: 10 bis 22 UhrWo? Kokerei Zollverein, EssenWie teuer?Tagesticket 6,50 EuroAbendticket (ab 2 Stunden vor Schlie&szlig;ung) 4 EuroSchlittschuhe 3,50 Euro Leihgeb&uuml;hrEisbahn Kokerei Zollverein</p></div>
<p><span id="more-20068"></span><strong>ZOOM-Erlebniswelt</strong><br />
<strong>Was?</strong> Passend zu den kalten Temperaturen k&ouml;nnt ihr in der ZOOM-Erlebniswelt Alaska und seine Tiere hautnah erleben. Wer es lieber etwas w&auml;rmer mag, kann sich auch prompt nach Afrika in die Savanne versetzen lassen. Ein Zoo der etwas anderen Art.<br />
<strong>Wann?</strong><br />
t&auml;glich: 9 Uhr bis 18 Uhr<br />
24. und 31. Dezember: 9 Uhr bis 14 Uhr<br />
<strong>Wo?</strong> Bleckstra&szlig;e 64, Gelsenkirchen<br />
<strong>Wie teuer?</strong> 10 Euro f&uuml;r Studenten<!--more--></p>
<div class="additionallinks"><strong><a title="ZOOM-Erlebniswelt" href="http://www.zoom-erlebniswelt.de/START/home.asp">ZOOM-Erlebeniswelt</a></strong></div>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<div id="attachment_20171" class="wp-caption alignleft" style="width: 208px"><strong></strong><strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/lichtmuseum.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-20171" title="Foto: Werner Hannappel" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/lichtmuseum-250x250.jpg" alt="Keith Sonnier: Tunnel of Tears, 2002 Foto: Werner Hannappel, Essen" width="198" height="198" /></a></strong><p class="wp-caption-text">LichtkunstmuseumWas? Das weltweit erste und einzige Museum mit Lichtkunst. Diese Kunstform setzt sich haupts&auml;chlich mit k&uuml;nstlichem Licht auseinander und zeigt Licht nicht mehr nur als Gestaltungselement, sondern als eigene Kunstform.Wann?&ouml;ffentliche F&uuml;hrungendienstags, mittwochs, freitags: 14 Uhr, 15.30 Uhr, 17 Uhrdonnerstags: 14 Uhr, 15.30 Uhr, 17 Uhr, 18.30 Uhrsamstags: 13 Uhr, 14 Uhr, 15 Uhr, 16 Uhr, 17 Uhrsonntags und feiertags: 13 Uhr, 14 Uhr, 15 Uhr, 16 Uhr, 17 Uhrgeschlossen am: 24./25./31. Dezemberge&ouml;ffnet am: 26. Dezember und 01. Januar; F&uuml;hrungen um 13 Uhr, 14 Uhr, 15 Uhr, 16 Uhr, 17 UhrWo? Lindenplatz 1, UnnaWie teuer? erm&auml;&szlig;igt 4 EuroZentrum f&uuml;r internationale Lichtkunst</p></div>
<p><strong><!--more-->Ausflug nach Winterberg</strong><br />
<strong>Was?</strong> Snowboarden, Skifahren und Party machen – daf&uuml;r m&uuml;sst ihr nicht zwingend in die Schweiz, nach Frankreich oder &Ouml;sterreich fahren. Egal, ob ihr einen Tagesausflug machen oder &uuml;bernachten wollt - Winterberg im Sauerland ist eine echte Alternative.<br />
<strong>Anreise?</strong> per Auto &uuml;ber die A44 Dortmund/Kassel und per Bahn fahren einige Z&uuml;ge von Dortmund aus los</p>
<p><!--more--></p>
<div class="additionallinks"><strong><a title="Winterberg" href="http://www.winterberg-touristik.de/">Winterberg Touristik</a></strong></div>
<p><strong></strong></p>
<div id="attachment_20072" class="wp-caption alignleft" style="width: 236px"><strong></strong><strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/alpincenter.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-20072" title="Foto: &quot;alpincenter&quot;" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/alpincenter-250x250.jpg" alt="Foto: &quot;alpincenter&quot;" width="226" height="226" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Alpincenter BottropWas? Eine 640 Meter lange und 30 Meter breite Piste gibt es im Alpincenter Bottrop. Dort k&ouml;nnt ihr Skifahren, Snowboarden – aber auch essen und trinken. Vor Ort gibt’s einen Biergarten und einen Hochseilklettergarten.Wo? Prosperstra&szlig;e 299 – 301, BottropWie teuer? bis zum 6. Januar gilt der Samstagstarif von 46 Euro pro Person (all-inclusive) das hei&szlig;t, Skier und St&ouml;cke beziehungsweise Snowboard sowie Schuhe, Essen und Trinken sind alle im Eintritt enthaltenAlpin Center Bottrop</p></div>
<p><strong>rock’n‘popmuseum</strong><br />
<strong>Was?</strong> Das europaweit erste Haus der Rock- und Popgeschichte. Aber keine Sorge, es ist keine reine Vitrinenausstellung – im Zentrum steht die Musik, die euch in vergangene Zeiten versetzen soll.<br />
<strong>Wann?</strong><br />
26. Dezember: 14 Uhr bis 18 Uhr<br />
27. Dezember: 10 Uhr bis 18 Uhr<br />
29./30. Dezember: 10 Uhr bis 18 Uhr<br />
02./03. Januar: 10 Uhr bis 18 Uhr<br />
<strong>Wo?</strong> Udo-Lindenberg-Platz 1, Gronau<br />
<strong>Wie teuer?</strong> Studenten bis 27 Jahre: 5 Euro, alle anderen 7,50 Euro<!--more--></p>
<div class="additionallinks"><strong><a title="rock'n'popmuseum" href="http://www.rock-popmuseum.de/">rock&#8217;n'popmuseum</a></strong></div>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_20079" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px;">
<dt class="wp-caption-dt"><strong></strong><strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/tanz-der-vampire.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-20079" title="Foto: &quot;Stage Entertainment&quot;" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/tanz-der-vampire-250x250.jpg" alt="Foto: &quot;Stage Entertainment&quot;" width="250" height="250" /></a></strong></dt>
<dd class="wp-caption-dd"></dd>
</dl>
</div>
<p><strong><!--more-->Tanz der Vampire</strong><br />
<strong>Was?</strong> Eine Musical-Parodie auf das Vampir Genre – nur noch bis zum 31. Januar in Oberhausen. Danach geht es nach Stuttgart. G&auml;nsehaut und Humor m&uuml;ssen sich nicht unbedingt ausschlie&szlig;en.<br />
<strong>Wann?</strong><br />
mittwochs: 18.30 Uhr<br />
donnerstags: 20.00 Uhr<br />
freitags: 20.00 Uhr<br />
samstags: 15 Uhr und 20 Uhr<br />
sonntags: 14.30 Uhr und 19.30 Uhr<br />
<strong>Wo?</strong> Metronom Theater Oberhausen, Musikweg 1, Oberhausen<br />
<strong>Wie teuer?</strong> ab 39 Euro; Studenten bekommen mittwochs und sonntags 10% Erm&auml;&szlig;igung; zus&auml;tzlich gibt es auch das Young-Ticket: fr&uuml;hestens 5 Tage vorher f&uuml;r mittwochs, donnerstags oder sonntags buchen und 29 Euro zahlen</p>
<div class="additionallinks"><strong><a title="Tanz der Vampire" href="http://www.stage-entertainment.de/musicals/tanz-der-vampire-oberhausen/tanz-der-vampire-oberhausen.html">Tanz der Vampire</a></strong></div>
<p><strong></strong></p>


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		</item>
		<item>
		<title>Anwesenheitspflicht abgeschafft – teilweise</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/16/12/2009/anwesenheitspflicht-abgeschafft-teilweise/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/16/12/2009/anwesenheitspflicht-abgeschafft-teilweise/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 18:03:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Patzwald</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Duisburg]]></category>

		<category><![CDATA[Essen]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im hörsaal]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Anwesenheitspflicht in Vorlesungen und &#220;bungen ist unzul&#228;ssig. Zu diesem Ergebnis kommt die Verwaltung der Uni Duisburg/ Essen.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit Wochen protestieren die Studenten in ganz Deutschland f&uuml;r bessere Bildung. Mitte November verlie&szlig;en die Protestierenden der Uni Duisburg-Essen geschlossen die H&ouml;rs&auml;le, nachdem das Ultimatum des Rektors abgelaufen war (pflichtlekt&uuml;re-online berichtete). Neben der Forderung nach Verbesserung der Lehre, wollen die Studenten auch, dass die Anwesenheitslisten abgeschafft werden.</strong></p>
<div id="attachment_19820" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/anwesenheitspflicht1.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-19820" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/anwesenheitspflicht1-250x250.jpg" alt="Sind die H&ouml;rs&auml;le in Duisburg und Essen bald leer? " width="250" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Nach der Abschaffung der Anwesenheitspflicht: Droht jetzt die Leere im H&ouml;rsaal? Foto: G&ouml;zde Otman/ stockxchng</p></div>
<p>Anfang Dezember hat Studiums-Prorektor Franz Bosbach die Fakult&auml;ten &uuml;ber das neue Verfahren f&uuml;r Vorlesungen und &Uuml;bungen informiert: „Die Pflicht zur regelm&auml;&szlig;igen Anwesenheit von Studierenden in Lehrveranstaltungen ist [...] wegen des Rechts der Studierfreiheit [...] rechtlich nur in begrenztem Umfang zul&auml;ssig.“ Das habe das Justitiariat der Universit&auml;t festgestellt. Eine Pflicht an Veranstaltungen teilzunehmen k&ouml;nne nur gelten, wenn Studenten aktiv teilnehmen m&uuml;ssen – wie bei Laborpraktika, Exkursionen, Kolloquien und Projekten. Halte der Dozent alleine einen Vortrag, so Bosbach weiter, sei die regelm&auml;&szlig;ige Anwesenheit „zur Erreichung des Lernziels dagegen nicht regelm&auml;&szlig;ig erforderlich“.</p>
<p><strong>Pflichtveranstaltung ungleich Anwesenheitspflicht</strong></p>
<p>Teilnahmenachweise w&uuml;rden sogar den Studieng&auml;ngen widersprechen. So m&uuml;ssten, laut Bosbach, Studenten im Bachelor- und Masterstudiengang einen oder mehrere Leistungsnachweise erbringen. Auch der Begriff „Pflichtveranstaltung“ hei&szlig;e nicht, dass regelm&auml;&szlig;ige Anwesenheit n&ouml;tig sei. Das bedeute lediglich, dass die Studenten sich das n&ouml;tige Wissen f&uuml;r das Modul und einen „erfolgreichen Abschluss“ aneignen m&uuml;ssten – dieses Wissen m&uuml;ssten sie dann in Pr&uuml;fungen unter Beweis stellen.</p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<div id="attachment_19818" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/anwesenheitspflicht3.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-19818" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/anwesenheitspflicht3-250x209.jpg" alt="Das Schreiben des Prorektors" width="200" height="167" /></a><p class="wp-caption-text">Bereits am 8. Dezember forderte das Rektorat der Uni Duisburg/ Essen die Anwesenheitspflicht in Vorlesungen und Seminaren aufzuheben. Foto: Marc Patzwald</p></div>
<p><strong>„Es braucht gegenseitiges Vertrauen“</strong></p>
<p>Stefan Grob vom Deutschen Studentenwerk findet den Hinweis des Prorektors gut: „Wenn die Aufhebung dazu f&uuml;hrt, dass Studenten selbstbestimmter und freier lernen, begr&uuml;&szlig;en wir das.“ Anwesenheit sage letzten Endes nichts &uuml;ber die Lernleistung aus.  „Durch Bologna wurde vieles &uuml;berreguliert“, erkl&auml;rt Grob, „und jetzt m&uuml;ssen wir ein vern&uuml;nftiges Mittel finden.“ Das Justitiariat der TU Dortmund habe die Anwesenheitspflicht bisher noch nicht rechtlich &uuml;berpr&uuml;ft, erkl&auml;rt Justitiarin Maike Jubelius: „Uns ist bisher kein Auftrag erteilt worden.“ Der k&ouml;nne auch nur von einem Universit&auml;tsmitarbeiter gestellt werden, in diesem Fall vom Rektorat.</p>
<p><strong>Und wie w&uuml;rden es die Dortmunder Studenten finden, wenn Vorlesungen ohne Anwesenheitspflicht w&auml;ren? W&uuml;rden sie dann &uuml;berhaupt noch zu den Vorlesungen kommen?</strong></p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td width="33%"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/anwesenheitsplicht-ruth.jpg"></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/anwesenheitsplicht-ruth.jpg"><img class="size-full wp-image-19822 aligncenter" title="anwesenheitsplicht-ruth" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/anwesenheitsplicht-ruth.jpg" alt="anwesenheitsplicht-ruth" width="167" height="148" /></a></p>
</td>
<td width="33%"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/anwesenheitsplicht-hannes-und-michael.jpg"></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/anwesenheitsplicht-hannes-und-michael.jpg"><img class="size-full wp-image-19819 aligncenter" title="anwesenheitsplicht-hannes-und-michael" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/anwesenheitsplicht-hannes-und-michael.jpg" alt="anwesenheitsplicht-hannes-und-michael" width="198" height="134" /></a></p>
</td>
<td width="33%"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/anwesenheitsplicht-miriam.jpg"></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/anwesenheitsplicht-miriam.jpg"><img class="size-medium wp-image-19821 aligncenter" title="anwesenheitsplicht-miriam" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/anwesenheitsplicht-miriam-300x266.jpg" alt="anwesenheitsplicht-miriam" width="174" height="154" /></a></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Ruth (19)</strong> studiert Rehabilitationswissenschaften: „Es k&auml;me drauf an. Wenn eine Klausur geschrieben w&uuml;rde, w&auml;re die Vorlesung f&uuml;r die Klausur wichtig. Wenn keine Klausur geschrieben w&uuml;rde, w&uuml;rde ich weg bleiben, aber das w&uuml;rde mir schon ein schlechtes Gewissen machen – es ist einfach nur viel zu viel, was man leisten muss.“</td>
<td><strong>Hannes (22) und Michael (21)</strong> studieren Psychologie und Philosophie: „Zu den guten und zu denen, wo man einen Sitzschein braucht. Es ist eigentlich legitim, wenn am Ende eine Pr&uuml;fung ist. Viele Leute sitzen oft in der Vorlesung und surfen nur im Internet.“</td>
<td><strong>Miriam (20)</strong> studiert Germanistik und Psychologie: „Schwierig zu sagen. Es kommt auf den Dozenten an. Wenn der nur Fakten von einer Folie abliest, kann man besser zu Hause lernen. Wenn er nur Stichpunkte auf den Folien hat und mit Beispielen arbeitet, w&uuml;rde ich auf jeden Fall zur Vorlesung kommen.“</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Mehr zum Thema:</p>
<p><a title="Das Schreiben des Prorektors" href="http://i46.tinypic.com/9sxvzm.jpg"></a></p>
<div class="additionallinks">
<p><a href="http://i46.tinypic.com/9sxvzm.jpg">Das Schreiben des Prorektors</a></div>
<div class="additionallinks"><a title="Protestende an der Uni Duisburg-Essen" href="http://www.pflichtlektuere.com/14/11/2009/studenten-raeumen-audimax-in-duisburg-und-essen-freiwillig/">Das Ende der Proteste in Duisburg und Essen</a></div>


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		</item>
		<item>
		<title>Von einer Welt ohne Atomwaffen</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/28/10/2009/von-einer-welt-ohne-atomwaffen/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/28/10/2009/von-einer-welt-ohne-atomwaffen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 20:56:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Patzwald</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=14780</guid>
		<description><![CDATA[„I have a dream.“ Das h&#228;tte auch Barack Obama sagen k&#246;nnen – Denn er tr&#228;umt von einer Welt ohne Atomwaffen. Wie Deutschland dabei helfen kann, erkl&#228;rt Dr. Oliver Meier.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„I have a dream.“ Das h&auml;tte auch Barack Obama sagen k&ouml;nnen – denn er tr&auml;umt von einer Welt ohne Atomwaffen. Wie kann Deutschland dabei helfen? Kann Deutschland bei der Abr&uuml;stung &uuml;berhaupt helfen? Dr. Oliver Meier hat’s am Mittwoch erkl&auml;rt. Eingeladen hatte ihn der Arbeitskreis Naturwissenschaft und Abr&uuml;stung. Nur 20 Studenten sind der Einladung gefolgt.<br />
</strong></p>
<div id="attachment_14784" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/10/oliver-meier-4.jpg"><img class="size-medium wp-image-14784" title="Oliver Meier" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/10/oliver-meier-4-225x300.jpg" alt="Der Politikwissenschaftler Oliver Meier findet, dass Deutschland sich st&auml;rker f&uuml;r die atomare Abr&uuml;stung einsetzen muss. " width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Der Politikwissenschaftler Oliver Meier findet, dass Deutschland sich st&auml;rker f&uuml;r die atomare Abr&uuml;stung einsetzen muss. </p></div>
<p>„Etwa 25.000 Atomsprengk&ouml;pfe gibt es auf der ganzen Welt“, sagt Dr. Oliver Meier. Er ist R&uuml;stungskontrollexperte und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut f&uuml;r Friedensforschung in Hamburg. Die Atomwaffen geh&ouml;ren den USA, Gro&szlig;britannien, Frankreich, Russland, China, Israel, Pakistan, Indien und Nordkorea. Wenn es zu einem Krieg k&auml;me w&auml;ren rund 5000 gefechtsbereit, also innerhalb k&uuml;rzester Zeit einsetzbar, erkl&auml;rt Meier.</p>
<p>Die momentane Lage auf der Welt beschreibt er so:</p>
<p><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/10/oliver-meier-1.mp3"></a><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/10/oliver-meier-5.mp3">Oliver Meier &uuml;ber die weltweiten Atomwaffen </a></p>
<p><strong>Ein hochgestecktes Ziel</strong></p>
<p>Abbauen m&ouml;chte diese Waffen niemand anderes als Barack Obama. In seiner Prager Rede, hat er in diesem Jahr von diesem Ziel gesprochen, f&uuml;r das er sich besonders stark einsetzen m&ouml;chte. „Es ist ein sehr knapper Zeitraum, den er sich gesetzt hat“, f&uuml;hrt Meier aus. Ein wichtiger Schritt sei der Atomteststopp-Vertrag, den 1996 viele Staaten unterschrieben aber nicht alle auch ratifiziert h&auml;tten, so Meier. Das hei&szlig;t, die Staatschefs haben den Vertrag bisher noch nicht von ihren Parlamenten genehmigen lassen – und so lange das nicht passiert ist, kann der Vertrag auch nicht in Kraft treten und es gibt weiterhin Atomtests. Ein Land, das ihn noch abnicken m&uuml;sse, seien die USA, erg&auml;nzt er. Obama brauche daf&uuml;r eine zwei Drittel-Mehrheit. Das w&uuml;rde sehr viel bringen: „China werde den USA wohl folgen und Israel w&auml;re vielleicht auch dabei, wenn der Druck gro&szlig; ist.“</p>
<div id="attachment_14791" class="wp-caption alignright" style="width: 209px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/10/14404_r_k_b_by_nschmitz_pixeliode.jpg"><img class="size-medium wp-image-14791" title="14404_r_k_b_by_nschmitz_pixeliode" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/10/14404_r_k_b_by_nschmitz_pixeliode-199x300.jpg" alt="Durch die Abr&uuml;stung sollen Kriege mit Nuklearwaffen verhindert werden. ‚© N.Schmitz / PIXELIO' " width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Durch die Abr&uuml;stung sollen Kriege mit Nuklearwaffen verhindert werden. ‚© N.Schmitz / PIXELIO&#39; </p></div>
<p>Obama habe sich in k&uuml;rzester Zeit deutlich von der Vorg&auml;ngerregierung abgegrenzt:</p>
<p><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/10/oliver-meier-2.mp3">Meier &uuml;ber den Kurswechsel der USA</a></p>
<p><strong>Und welche Rolle spielt Deutschland?</strong></p>
<p><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/10/oliver-meier-3.mp3">Meier &uuml;ber Deutschlands Ziele</a></p>
<p>Die NATO hat eine atomare Teilhabe. Das hei&szlig;t f&uuml;r den Falle eines Kriegseinsatzes k&ouml;nnten Mitgliedsl&auml;nder auf die Nuklearwaffen der Atomwaffenl&auml;nder zugreifen. So k&ouml;nnten Deutsche Flugzeuge beispielsweise Atomsprengk&ouml;pfe transportieren. Begr&uuml;ndet w&uuml;rden solche Konzepte immer mit dem Begriff der „Abschreckung“ – die Begr&uuml;ndung des Kalten Krieges, so Meier. Karl-Theodor zu Guttenberg, unser neuer Verteidigungsminister habe letztes Jahr gesagt, dass eine Teilhabe „Mittel zum Zweck“ sei und Deutschland ein „Mitspracherecht“ erm&ouml;gliche, f&uuml;hrt der Politikwissenschaftler aus. Jetzt komme es darauf an, welche Positionen sich durchsetzten. Ansonsten habe Deutschland vor allem in der NATO und der EU Chancen sich einzubringen und als „atomwaffenfreies Vorbild“ zu dienen. Oliver Meier hat aber auch Bedenken: „Die EU hat bis heute keine klare Position zur Abr&uuml;stung.“ Das liege unter anderem an Gro&szlig;britannien und Frankreich. Letztere seien ein Hauptproblem, da sie auf ihre Waffen unter keinen Umst&auml;nden verzichten wollen w&uuml;rden.</p>
<p>Sollte Europa keine einheitliche Position finden, schl&auml;gt der Politikwissenschaftler vor, dass Deutschland sich mit anderen Staaten zusammentue, die &auml;hnliche Positionen vertreten, sowohl innerhalb, als auch au&szlig;erhalb Europas: „Deutschland hat die starke Tradition alles &uuml;ber Br&uuml;ssel zu machen. Das ist Deutschlands Anliegen nicht unbedingt f&ouml;rderlich.“</p>
<p>Auf jeden Fall m&uuml;sse Deutschland eine st&auml;rkere Rolle einnehmen:</p>
<p><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/10/oliver-meier-4.mp3">Meier &uuml;ber die notwendige Neuausrichtung Deutschlands</a></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>&Uuml;ber den Arbeitskreis Naturwissenschaften:</strong></p>
<p style="color: white;">Der Arbeitskreis Naturwissenschaften und Abr&uuml;stung ist ein studentischer Arbeitskreis des Astas. Er besch&auml;ftigt sich mit Fragen des verantwortlichen Umgangs mit Naturwissenschaft und Technik. Mit Vortr&auml;gen, wie dem von Dr. Oliver Meier, soll der Blick f&uuml;r die Verantwortung der Wissenschaft gesch&auml;rft werden.</p>
</div>
<p style="color:white;"><strong>Absatz</strong></p>
<p>Mehr zum Thema:</p>
<div class="additionallinks"><a href="http://aengus.asta.uni-dortmund.de/nwua/" target="_blank">Arbeitskreis Naturwissenschaften und Abr&uuml;stung</a></div>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.forestle.org" target="_blank">Homepage des Arbeitskreises Forestle</a></div>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.armscontrol.de/" target="_blank">US Arms Control Association</a></div>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.whitehouse.gov/the_press_office/Remarks-By-President-Barack-Obama-In-Prague-As-Delivered/" target="_blank">Obamas Originalrede in Prag - Der Richtungswechsel der USA</a></div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
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