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	<title>pflichtlektüre &#187; Marc Miertzschke</title>
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	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Wed, 23 May 2012 17:50:58 +0000</pubDate>
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		<title>F&#214;J: Ein Jahr und Meer</title>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 20:09:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Miertzschke</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Arbeiten, wo andere Urlaub machen: Das ist Alltag f&#252;r die Helfer des Freiwilligen &#214;kologischen Jahres auf Sylt. Sie z&#228;hlen V&#246;gel und sammeln Erfahrung – eine Insel-Reportage.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wind weht eisig in den letzten kalten Februartagen auf Sylt. Doch die junge Frau schreitet tatkr&auml;ftig voran. &Uuml;ber die D&uuml;ne, hin zum Strand, zum endlosen Meer. Salz liegt in der Luft, M&ouml;wen meckern von oben herab. Die junge Frau f&uuml;hrt eine kleine Gruppe interessierter Besucher zum Strand bei H&ouml;rnum, ganz im S&uuml;den der Nordsee-Insel. Dort will sie den Leuten erz&auml;hlen, warum Sylt besonders an dieser Stelle schrumpft. Die junge Frau hei&szlig;t Anna. Und Anna wei&szlig;, wovon sie spricht. Denn sie verbringt ein Freiwilliges &Ouml;kologisches Jahr (F&Ouml;J) in der H&ouml;rnumer Schutzstation Wattenmeer.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_93062" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/img_9332.jpg"><img class="size-medium wp-image-93062    " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/img_9332-300x200.jpg" alt="Foto: Marc Miertzschke" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Direkt nach dem Abi ging es auf die Insel - f&uuml;r Anna die Erf&uuml;llung eines gro&szlig;en Traums. Foto: Marc Miertzschke</p></div>
<p>In ihrer Arbeitskleidung, dem blauen Fleece-Pullover mit aufgesticktem Logo, gibt sie die Richtung vor. Die langen, lockigen Haare hat sie mit einer Strickm&uuml;tze gekr&ouml;nt, unter dem Arm klemmt ein abgegriffener Leitz-Aktenordner. Das Laufen auf dem feuchten Sand ist beschwerlich. Die Gruppe kommt nur langsam voran. Anna hat Zeit zu erz&auml;hlen, wie sie aus ihrer Heimat, der Oberpfalz im Osten Bayerns, an die Nordsee kam. Sie wollte nicht gleich studieren, suchte nach einer Denkpause, dachte auch an &#8220;Work and Travel&#8221; im Ausland. &#8220;Dabei bin ich eher zuf&auml;llig auf das F&Ouml;J im Wattenmeer gesto&szlig;en&#8221;, erz&auml;hlt die 19-J&auml;hrige, &#8220;doch es war eine bewusste Entscheidung.&#8221; Das Zwischenjahr vor dem Studium passte perfekt, am 1. Juli feierte Anna ihre Abiturentlassung. Zwei Tage sp&auml;ter war sie auf Sylt.</p>
<div id="attachment_93277" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/img_9270.jpg"><img class="size-medium wp-image-93277" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/img_9270-300x200.jpg" alt="img_9270" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Sylt ist ein reiches Biotop f&uuml;r Tiere und Pflanzen - das unscheinbare D&uuml;nengras h&auml;lt mit seinem Wurzelwerk die Sandd&uuml;nen zusammen. Foto: Marc Miertzschke</p></div>
<p>Dort erkl&auml;rt sie nun der Gruppe, wie die Insel entstanden ist und warum das Wattenmeer als &Ouml;kosystem so sch&uuml;tzenswert ist. Anna wollte gerne nach H&ouml;rnum, dass hatte sie bei ihrer Bewerbung angegeben. Entschlossen kam sie zum Vorstellungsgespr&auml;ch auf die Insel, das damalige Stations-Team entschied &uuml;ber die Nachfolger. Bis zu 15 Bewerber gab es auf diese Stelle, Anna konnte &uuml;berzeugen. Nun lebt und arbeitet sie zusammen mit weiteren F&Ouml;Jlern und Mitarbeitern des Bundesfreiwilligendienstes 13 Monate auf der Insel. Mit Naturschutz hatte sie zuvor noch nichts zu tun, doch ganz fremd war ihr der Umgang mit Flora und Fauna nicht. &#8220;Ich komme aus einem echt kleinen Dorf, da spielen die Kinder im Wald und auf den Wiesen, da ist man noch naturverbunden&#8221;. Wenn das Jahr auf Sylt vor&uuml;ber ist, m&ouml;chte Anna Tiermedizin studieren.</p>
<p><strong>Erfahrungen f&uuml;r das Leben</strong></p>
<p>Die Kompetenzen, die sie auf der Insel erwirbt, werden dabei helfen, meint sie. &#8220;Ein F&Ouml;J ver&auml;ndert jeden&#8221;, sagt Anna, &#8220;man macht Sachen, die man sonst nicht machen w&uuml;rde.&#8221; Gleich zu Beginn ihres Einsatzes im Sommer musste sie auf einem Schiff vor 200 Leuten sprechen. &#8220;Man lernt sich selbst kennen, wird selbstbewusster.&#8221; Das Fachwissen erhalten die F&Ouml;Jler durch die Begleitung ihrer Vorg&auml;nger, durch ausgearbeitete Konzepte und erg&auml;nzende Seminare. Die Praxis kommt dabei nicht zu kurz: &#8220;Wir haben auch gelernt, wie man schwerverletzte V&ouml;gel von ihren Leiden erl&ouml;st.&#8221; Das Tier wird nach einer Bet&auml;ubung totgekn&uuml;ppelt oder gek&ouml;pft. &#8220;Das musste ich zum Gl&uuml;ck noch nicht machen. Aber ich w&uuml;rde mich auch nicht davor dr&uuml;cken&#8221;, meint Anna selbstbewusst.</p>
<div id="attachment_93058" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/img_9324.jpg"><img class="size-medium wp-image-93058 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/img_9324-300x201.jpg" alt="Foto: Marc Miertzschke" width="300" height="201" /></a><p class="wp-caption-text">Anna erkl&auml;rt, wie die Str&ouml;mung an der Insel nagt. Mit Millioneninvestitionen in Sandaufsp&uuml;lungen soll das Schrumpfen Sylts verhindert werden. Foto: Marc Miertzschke</p></div>
<p>Kurz vor der S&uuml;dspitze erkl&auml;rt Anna der Gruppe, warum die Naturgewalten vor allem hier an der Insel nagen, wie man es aufzuhalten versucht und warum es doch nur wenig hilft. W&auml;hrend ihres Vortrags enth&uuml;llt sie auch das Geheimnis des Leitz-Ordners: Mit Karten, Diagrammen und alten Aufnahmen von Sylt unterst&uuml;tzt sie ihre Ausf&uuml;hrungen. Im Winter haben die St&uuml;rme an dieser Stelle wieder gro&szlig;e Sandverluste verursacht. Anna hat die St&uuml;rme miterlebt: &#8220;Das ist echt gigantisch.&#8221; Tonnenschwere Beton-Tetrapoden konnten die Kraft der Wellen nicht aufhalten. Schon l&auml;nger versucht man daher, mit millionenteuren Sandaufsp&uuml;lungen den Untergang der Insel aufzuhalten. &#8220;Das ist auch wichtig, denn die Insel Sylt sch&uuml;tzt mit ihrer Lage die gesamte nordfriesische K&uuml;ste&#8221;, erkl&auml;rt Anna.</p>
<div id="attachment_93059" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/img_9326.jpg"><img class="size-medium wp-image-93059  " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/img_9326-300x200.jpg" alt="Foto: Marc Miertzschke" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Sie sollten Sylt vor dem Untergang bewahren, doch sie versinken selbst in den Fluten - tonnenschwere Beton-Tetrapoden, aufgestapelt, um die Kraft der Wellen zu brechen. Foto: Marc Miertzschke</p></div>
<p>Nach der Umrundung der Sylter S&uuml;dspitze geht die F&uuml;hrung zu Ende. Annas aufschlussreiche Ausf&uuml;hrungen und ihre aufgeschlossene Art haben Eindruck gemacht. Viele Scheine wandern in die Spendenb&uuml;chse f&uuml;r die Schutzstation Wattenmeer. Mit dem Geld wird die Naturschutzarbeit unterst&uuml;tzt. F&uuml;hrungen dieser Art sind f&uuml;r Anna fast Alltag geworden. Als F&Ouml;Jler auf Sylt muss sie aber auch Tierz&auml;hlungen, Wattkartierungen und Kontrollg&auml;nge vornehmen. Beim Sp&uuml;lsaum-Monitoring untersucht Anna das angesp&uuml;lte Strandgut. &#8220;Einmal hab ich dutzende Marken-Sportschuhe, Gr&ouml;&szlig;e 37, gefunden - aber nur die linken&#8221;, erz&auml;hlt sie schmunzelnd.</p>
<p><strong>Sommerliche Partys am Strand und ein ganz bisschen Arbeit</strong></p>
<div id="attachment_93299" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/img_93731.jpg"><img class="size-medium wp-image-93299 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/img_93731-300x195.jpg" alt="img_93731" width="300" height="195" /></a><p class="wp-caption-text">Die Nachbarn st&ouml;rt es nicht, wenn abends einmal ein bisschen lauter gefeiert wird. In der H&ouml;rnumer Schutzstation Wattenmeer sind die Freiwilligen unter sich. Foto: Marc Miertzschke</p></div>
<p>Der erste Teil des Tagesprogramms ist f&uuml;r Anna geschafft. Nun hat sie ein wenig Zeit, um durchzuatmen. Anna stapft zur&uuml;ck in die Schutzstation, ein rotes Holzhaus, das nicht weit vom Strand geduckt in den D&uuml;nen liegt. Direkte Nachbarn gibt es keine. Die F&Ouml;Jler teilen sich ihren engen Wohnraum mit einer kleinen Wattenmeer-Ausstellung. Man merkt schnell, dass hier junge Menschen zusammen leben. Kreatives Chaos herrscht vor, besonders in der K&uuml;che. Dort warten Stapel von benutztem Geschirr auf die Sp&uuml;le.</p>
<p>Anna belegt sich eine Brotscheibe, der Imbiss muss zum Mittag reichen. Sie f&uuml;hlt sich hier wohl. &#8220;Ich bin voll zufrieden. Wir verstehen uns sehr gut und das Zusammenleben funktioniert&#8221;, sagt sie &uuml;ber ihre Mitbewohner, &#8220;wir m&uuml;ssen ja auch die Station zusammen schmei&szlig;en.&#8221; Unz&auml;hlige Fotos und Erinnerungen an der Wand zeugen von Generationen von jungen Menschen, die sich f&uuml;r die Natur einsetzten und gemeinsam ihre Zeit hier verbracht haben. Sommerliche Impressionen mit lachenden Gesichtern. Die Freiwilligen feiern gern zusammen und wenn es warm ist, wird auch mal am Strand &uuml;bernachtet. &#8220;Hier merkt man fast gar nicht, dass man arbeitet&#8221;, meint Anna. 38 Stunden in der Woche muss sie ihren Job erledigen, die Zeit daf&uuml;r kann sie sich frei einteilen. Als Belohnung gibt es ein kleines Taschengeld. &#8220;Ist nicht viel, aber es reicht aus&#8221;, meint Anna.</p>
<div id="attachment_93064" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/img_9364.jpg"><img class="size-medium wp-image-93064  " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/img_9364-300x226.jpg" alt="Foto: Marc Miertzschke" width="300" height="226" /></a><p class="wp-caption-text">Geordnetes Chaos herrscht in der K&uuml;che. Generationen von Freiwilligen haben hier schon zusammen getafelt. Foto: Marc Miertzschke</p></div>
<p><strong>Naturschutz bedeutet auch: den Tieren Leid zu ersparen</strong></p>
<p>Irgendwo auf dem Tisch klingelt das Telefon, Anna muss kurz suchen. Am Apparat ist ein aufmerksamer Strandspazierg&auml;nger, der einen kleinen Seehund gefunden hat. Freundlich und gekonnt entlockt Anna dem Finder die n&ouml;tigen Informationen. Das Tier scheint nicht verletzt oder krank zu sein, Anna wird die Sichtung an den Seehundj&auml;ger der Insel melden. &#8220;Meistens m&uuml;ssen wir aber auch selbst raus, uns das Tier anschauen und eventuell bei ihm Wache halten.&#8221; Dann errichten sie eine sogenannte flexible Schutzzone und leiten die Strandbesucher um das Tier herum. Wenn der Seehund krank aussieht, rufen sie den Seehundj&auml;ger. Hin und wieder muss der zum letzten Mittel greifen und das Tier erschie&szlig;en. &#8220;Das erspart dem Tier viel Leid,&#8221; sagt Anna. Sie klingt sehr &uuml;berzeugt.</p>
<p>Nach der kurzen St&auml;rkung zieht sich Anna noch w&auml;rmere Kleidung an. Dann geht es weiter: Vogelz&auml;hlung auf der Ost-Seite der Insel, in der N&auml;he von Keitum. Mit dem Bus und dem Fahrrad geht es zum Deich. Alle 500 Meter steigt sie vom Rad herunter, dann den Deich hinauf. Im Gep&auml;ck hat Anna ein Spektiv, ein Handz&auml;hlger&auml;t, Stift und Block. Damit muss sie den Vogelbestand erfassen.</p>
<p><strong>Ein Deich ist noch lange kein bayerischer Berg<br />
</strong></p>
<p>Der Wind weht stark dort oben, Menschen vom Festland haben mit der steifen Brise zu k&auml;mpfen. Anna ist Wetter und Witterung mittlerweile gewohnt, unger&uuml;hrt schaut sie durch das Fernrohr und dr&uuml;ckt auf den Z&auml;hler. &#8220;Ich h&auml;tte nie gedacht, dass ich mal stundenlang auf dem Deich hocke und V&ouml;gel z&auml;hle.&#8221; Der Wind verschluckt fast ihre Worte.</p>
<div id="attachment_93068" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/img_9386.jpg"><img class="size-medium wp-image-93068 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/img_9386-300x201.jpg" alt="Foto: Marc Miertzschke" width="300" height="201" /></a><p class="wp-caption-text">Weiter Blick &uuml;ber flaches Land - vom Deich aus lassen sich Graug&auml;nse und andere Rastv&ouml;gel beobachten. Foto: Marc Miertzschke</p></div>
<p>Der Bayerin gef&auml;llt es hoch im Norden. Vor allem der fr&uuml;he Sommer hat es ihr angetan: &#8220;Dann ist die Natur voller Leben, alles ist gr&uuml;n und auch im Watt ist viel los&#8221;. In ihrer Funktion als Gebietsbetreuerin darf sie Bereiche der Insel betreten, die f&uuml;r andere Besucher tabu sind. Sie sch&auml;tzt das Privileg und genie&szlig;t es. Doch auch nach einiger Zeit auf der Insel bleibt die bayerische Heimat in bester Erinnerung. Dauerhaft im Norden zu leben kann sich Anna kaum vorstellen: &#8220;Ich brauche einfach die Berge.&#8221; Traurig wird sie dennoch sein, wenn das F&Ouml;J im Juli vor&uuml;ber ist. Sie wirft einen letzten Blick durch das Fernrohr und tr&auml;gt die Anzahl der Graug&auml;nse in ihren Block ein. Dann steigt Anna wieder auf ihr Rad und f&auml;hrt den Deich entlang.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:<br />
</strong>
</p>
<p style="color: white;">Das Freiwillige &Ouml;kologische Jahr richtet sich an junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren, die ein Jahr praktisch f&uuml;r die Umwelt t&auml;tig werden wollen. Jedes Bundesland bietet verschiedene Einsatzorte und -t&auml;tigkeiten an. Die Schutzstationen im Wattenmeer vergeben auch l&auml;ngere Praktika, vor allem an Studenten der Naturwissenschaften. Trotz hoher Bewerberzahlen und der wichtigen Aufgaben hat das Land Schleswig-Holstein die Unterst&uuml;tzung der F&Ouml;J-Stellen finanziell gek&uuml;rzt, es mussten bereits Stellen gestrichen werden.</p>
<p style="color: white;">- Web: <a href="http://www.foej.de/index.html" target="_blank">Bundesarbeitskreis F&Ouml;J mit Kontaktadressen</a></p>
<p style="color: white;">- Web: <a href="http://www.umweltjahr.de/" target="_blank">F&Ouml;J Wattenmeer in Schleswig-Holstein</a></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.bundesfreiwilligendienst.de/" target="_blank"></a></p>
<p style="color: white;">- Web: <a href="http://www.schutzstation-wattenmeer.de/" target="_blank">Schutzstation Wattenmeer</a></p>
<p style="color: white;">Und f&uuml;r diejenigen, die eine Zeit lang Erfahrungen im Bundesfreiwilligendienst oder im Ausland sammeln wollen:</p>
<p style="color: white;">- Web: <a href="http://www.bundesfreiwilligendienst.de/" target="_blank">Bundesfreiwilligendienst</a></p>
<p style="color: white;">- pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/14/07/2009/mit-dem-efd-ins-ausland/" target="_blank">&#8220;Mit dem EFD ins Ausland&#8221;</a></p>
<p style="color: white;">
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Crowdfunding - die Masse macht&#8217;s m&#246;glich</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/13/03/2012/crowdfunding-die-masse-machts-moeglich/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/13/03/2012/crowdfunding-die-masse-machts-moeglich/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Mar 2012 11:33:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Miertzschke</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Wenn Kreative um eine Projekt-Finanzierung bitten m&#252;ssen, dann tendieren viele neuerdings zum Crowdfunding - denn dabei gibt die Internet-Community das Geld. 


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein eigenes Buch ver&ouml;ffentlichen, einen Film drehen, eine Platte aufnehmen? K&uuml;nstler und Kreative haben viele gute Ideen - doch meist fehlt ihnen das Geld, um sie zu realisieren. Hilfe bei der Finanzierung kann ein neuer Trend aus den USA leisten: das Crowdfunding.</strong></p>
<p>Crowdfunding, auch Schwarmfinanzierung genannt, hat sich in den USA als Finanzierungsm&ouml;glichkeit im Internet bereits etabliert. Die Idee ist simpel: Viele Leute geben einen kleinen Beitrag - so kann eine gro&szlig;e Summe zusammen kommen. In Deutschland haben sich Crowdfunding-Plattformen wie pling.de, mysherpas.de oder startnext.de seit ungef&auml;hr zwei Jahren entwickelt.</p>
<div id="attachment_84915" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/schullz-quer.jpg"><img class="size-medium wp-image-84915   " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/schullz-quer-300x220.jpg" alt="schullz-quer" width="300" height="220" /></a><p class="wp-caption-text">Musiker Axel Christian Schullz hat sich mit der Schwarmfinanzierung einen Traum erf&uuml;llt: sein erstes Solo-Album. Teaser und Foto: Marc Miertzschke.</p></div>
<p>Axel Christian Schullz ist Musiker mit viel Liebe zum Singen und Liederschreiben. Der Leiter des Dortmunder Universit&auml;ts-Chores &#8220;Geistreich&#8221; tr&auml;umte schon lange von einem Solo-Album. &#8220;Aber eine CD-Produktion ist nun mal recht teuer&#8221;, sagt Schullz, &#8220;daher bin ich echt sehr froh, dass es das Crowdfunding gibt.&#8221; Er hat es geschafft und seine erste eigene Solo-CD aufgenommen - mit der Hilfe von mehr als 70 Unterst&uuml;tzern im Internet.</p>
<p>Zusammen hat die Internet-Community in sechs Wochen 3477 Euro aufgebracht und so konnte Schullz mit der Produktion seiner Platte &#8220;Weil es dich gibt&#8221; beginnen. Zuvor hatte er lange &uuml;ber verschiedene Finanzierungsm&ouml;glichkeiten nachgedacht, bis er vom Crowdfunding in einem Zeitungsartikel erfuhr. &#8220;Ich habe von dieser M&ouml;glichkeit der Finanzierung und den Plattformen gelesen&#8221;, sagt Schullz, &#8220;dann habe ich bei startnext.de ein Projekt angelegt.&#8221;</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>So funktioniert das Einstellen eines Projekts bei den meisten Plattformen:<br />
</strong></p>
<ul>
<li>
<p style="color: white;">der Starter meldet sich bei der Plattform an und authorisiert sich</p>
</li>
<li>
<p style="color: white;">der Starter stellt sein zu finanzierendes Projekt multimedial (z.B. mit einem Video) vor, legt die Finanzierungssumme, den Zeitraum und die &#8220;Dankesch&ouml;ns&#8221; f&uuml;r die Supporter (Unterst&uuml;tzer) fest</p>
</li>
<li>
<p style="color: white;">nachdem das Projekt zun&auml;chst eine gewisse Anzahl an Fans gewonnen hat, darf es f&uuml;r einen festgelegten Zeitraum an den Start gehen und Supporter sammeln</p>
</li>
</ul>
</div>
<p>Damit das Projekt Erfolg hat, muss es bei den Supportern Unterst&uuml;tzung finden. &#8220;Es ist daher schon sehr hilfreich, wenn man die Projekt-Darstellung transparent und ansprechend gestaltet&#8221;, sagt Schullz, der sein Projekt mit einem Video bewarb. &#8220;Man muss die Menschen ansprechen und &uuml;berzeugen. Am besten man aktiviert auch sein eigenes Netzwerk.&#8221;</p>
<p>So kam auch Nadia Kadereit als Supporter dazu: W&auml;hrend ihres Studiums der Diplom-Rehabilitationsp&auml;dagogik an der TU hat sie in Schullz&#8217; Chor &#8220;Geistreich&#8221; mit dem Singen begonnen. Und auch nach Beendigung ihres Studiums singt sie weiterhin im Chor, denn sie sch&auml;tzt die motivierende Art ihres Chorleiters. &Uuml;ber einen E-Mailverteiler erfuhr sie von dem Crowdfunding-Projekt: &#8220;Ich habe ihn unterst&uuml;tzt, weil ich seine Musik mag. Seine St&uuml;cke machen extrem gute Laune.&#8221; Als eine von 77 Supportern hat sie das CD-Projekt von Axel Christian Schullz gef&ouml;rdert. &#8220;Ich war auch die erste, die Geld zugesagt hat - das fand ich toll.&#8221; Das Geld wird auf ein Treuhandkonto &uuml;berwiesen: Der Projektstarter kann erst dar&uuml;ber verf&uuml;gen, wenn die gesamte Finanzierungssumme erreicht ist.</p>
<p><strong>Dank an die Supporter</strong></p>
<div id="attachment_89544" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/03/cd-i.jpg"><img class="size-medium wp-image-89544 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/03/cd-i-300x204.jpg" alt="Foto: Marc Miertzschke" width="300" height="204" /></a><p class="wp-caption-text">Das erste Solo-Album von Axel Christian Schullz - finanziert durch die Crowdfunding-Community. Foto: Marc Miertzschke</p></div>
<p>&#8220;Es war daher schon spannend zu beobachten, ob das Projekt finanziert w&uuml;rde oder nicht&#8221;, sagt Nadia Kadereit. Denn finden sich in der vorgegebenen Zeit nicht genug Supporter, ist das Projekt gescheitert, die bereits zugesagten Gelder flie&szlig;en dann an die Supporter zur&uuml;ck. Das CD-Projekt von Axel Christian Schullz war erfolgreich: Innerhalb von sechs Wochen konnte er ausreichend Supporter gewinnen, die sogar mehr Geld gaben, als Schullz sammeln wollte. Anschlie&szlig;end bekamen alle Supporter ihr Dankesch&ouml;n.</p>
<p>Als Dankesch&ouml;n f&uuml;r die Unterst&uuml;tzung kommt vieles in Betracht: Axel Christian Schullz hat sich unter anderem f&uuml;r einen Download des Albums, handsignierte CDs oder die Nennung im Booklet entschieden. Aber auch ein Privatkonzert mit ihm w&auml;re m&ouml;glich gewesen - abh&auml;ngig von der H&ouml;he der Unterst&uuml;tzung hat der Supporter die Wahl. &#8220;Das ist das Sch&ouml;ne, man kann als K&uuml;nstler bei den Projekten und den Dankesch&ouml;ns so kreativ sein. Die Kreativen k&ouml;nnen sich voll auslassen, sie m&uuml;ssen keinen B&uuml;rokram erledigen, keinen Businessplan erstellen.&#8221;</p>
<p><strong>Die Zukunft der Kulturf&ouml;rderung?</strong></p>
<p>Denn ein Kulturprojekt in Deutschland umzusetzen, das gleicht einem H&uuml;rdenlauf. Wer als K&uuml;nstler kein eigenes Geld hat, muss auf staatliche oder private Kulturf&ouml;rderung hoffen. Die muss beantragt werden, das kostet Zeit und ist mit viel Papierkram und Rechtfertigung verbunden. In den Vereinigten Staaten gibt es kaum staatliche Kulturf&ouml;rderung - kein Wunder also, dass sich Crowdfunding dort schon etabliert hat. Auch Projekte mit Finanzierungssummen im hohen f&uuml;nfstelligen Bereich werden in den USA von der Community unterst&uuml;tzt.</p>
<p>Inspiriert durch die dortigen Crowdfunding-Plattformen haben Tino Kre&szlig;ner und Denis Bartelt im August 2010 die deutsche Plattform startnext.de gegr&uuml;ndet. Kre&szlig;ner, ein Student der Medientechnik, war bis vor kurzem Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer einer Medien-Agentur, Bartelt ist als gelernter Fotograf Inhaber einer Softwareagentur, die auch startnext.de programmiert hat. Beide sehen im Crowdfunding eine gro&szlig;e Chance: &#8220;Crowdfunding wird sich zunehmend zu einer relevanten Alternative erg&auml;nzend zur &ouml;ffentlichen Kulturf&ouml;rderung etablieren. Denn gerade kleineren oder Nischenprojekten bleibt der Zugang zu den &ouml;ffentlichen F&ouml;rderungen oft verwehrt.&#8221;</p>
<div id="attachment_84916" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/startnext_denisbartelt_tinokresner.jpg"><img class="size-medium wp-image-84916 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/startnext_denisbartelt_tinokresner-300x200.jpg" alt="startnext_denisbartelt_tinokresner" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Denis Bartelt (links) und Tino Kre&szlig;ner haben die Plattform startnext.de 2010 gegr&uuml;ndet. Foto: startnext.de</p></div>
<p>Crowdfunding st&auml;rke auch das private Kulturengagement, so ihre Meinung: &#8220;B&uuml;rger k&ouml;nnen damit selbst aktiv werden und ihre Kulturlandschaft in der heutigen Mitmach-Gesellschaft vielf&auml;ltig gestalten.&#8221; Zudem lasse sich mit Crowdfunding das Projekt selbst auf den Pr&uuml;fstand stellen: &#8220;Den Prinzipien der Web 2.0-Kommunikation folgend ist Crowdfunding ein hervorragendes Instrument f&uuml;r das Marketing und die Marktanalyse des eigenen Projekts.&#8221;</p>
<p><strong>Die gro&szlig;e Chance f&uuml;r Startups</strong></p>
<p>Die Schwarmfinanzierung funktioniert nicht nur im kulturellen Bereich. Auch Unternehmensgr&uuml;nder und Startups haben das Crowdfunding f&uuml;r sich entdeckt, Seiten wie seedmatch.de bringen Gr&uuml;nder und Investoren zusammen. &#8220;Grunds&auml;tzlich ist Crowdfunding eine tolle Sache, damit lassen sich Eigenkapital-L&uuml;cken schlie&szlig;en&#8221;, sagt Andreas Kuckertz, der als Privatdozent und akademischer Rat am Lehrstuhl f&uuml;r E-Business und E-Entrepreneurship der Universit&auml;t Duisburg-Essen arbeitet. Die wirtschaftswissenschaftlichen Vorteile des Crowdfundings aus seiner Sicht: Die M&ouml;glichkeit einer schnellen Finanzierung und der Projekt-Check durch die Experten aus der Community. &#8220;Wenn keiner investieren will, muss es wohl am Projekt liegen, dann sollte es noch einmal &uuml;berdacht werden&#8221;, so Kuckertz. Noch sei es allerdings zu fr&uuml;h, das Crowdfunding als die &uuml;berragende Finanzierungsform zu bewerten, Studien zu diesem Thema gibt es wohl erst in einiger Zeit.</p>
<p>F&uuml;r Axel Christian Schullz hat sich das Crowdfunding aber schon gelohnt: Er konnte bei einem Konzert im Essener Unperfekthaus seine erste Solo-CD vorstellen. Nun ist das Album &#8220;Weil es dich gibt&#8221; im Handel und bei den g&auml;ngigen Download-Plattformen erh&auml;ltlich. Sein Fazit: &#8220;Ich w&uuml;rde immer wieder mit Crowdfunding ein Projekt starten.&#8221; Er hat auch schon einige weitere Ideen.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.startnext.de/weil-es-dich-gibt" target="_blank">Die Projektseite von Axel Christian Schullz bei startnext.de</a></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="https://www.seedmatch.de/" target="_blank">seedmatch.de - die Crowdfunding-Seite f&uuml;r junge Startups</a></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Crowdfunding" target="_blank">Wikipedia-Artikel &uuml;ber Crowdfunding</a></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://t3n.de/news/deutschsprachige-crowdfunding-plattformen-blick-318076/" target="_blank">Liste deutschsprachiger Crowdfunding-Plattformen</a></p>
</div>


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		<item>
		<title>Der 29. Februar - kein Tag wie jeder andere</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/29/02/2012/der-29-februar-kein-tag-wie-jeder-andere/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 18:29:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Miertzschke</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Nur alle vier Jahre taucht er auf – der 29. Februar. Heute war es wieder soweit. Wo kommt der Schalttag her und wof&#252;r brauchen wir ihn &#252;berhaupt?


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Manch einer mag sich gewundert haben, als er das heutige Datum gelesen hat, denn nur alle vier Jahre schafft es dieser Tag in den Kalender: der 29. Februar, ein Schalttag - 24 Stunden zus&auml;tzlich, die das Jahr auf 366 Tage anwachsen lassen. In diesem Jahr ist er ein Mittwoch. </strong></p>
<p>Wichtig ist er, dieser zus&auml;tzliche Tag alle vier Jahre, denn sonst w&uuml;rden sich die Jahreszeiten nach einigen Dekaden verschieben, wie Prof. Dr. Ralf-J&uuml;rgen Dettmar vom Astronomischen Institut der Ruhr-Universit&auml;t Bochum erkl&auml;rt: &#8220;Das Kalenderjahr ist nicht synchron mit der Erdrotation, die ungef&auml;hr einen Viertel Tag l&auml;nger dauert als das Kalenderjahr mit 365 Tagen.&#8221; Das Schaltjahr wurde daher eingef&uuml;hrt, um diesen Unterschied auszugleichen.</p>
<div id="attachment_88958" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/img_9578.jpg"><img class="size-medium wp-image-88958 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/img_9578-300x238.jpg" alt="Foto: Marc Miertzschke" width="300" height="238" /></a><p class="wp-caption-text">Die Erde dreht sich in rund 365 1/4 Tage einmal um die Sonne. Daher ist alle vier Jahre ein Schaltjahr n&ouml;tig. Grafik: Katja Vossenberg / Foto und Teaser: Marc Miertzschke.</p></div>
<p>&#8220;Schon die Hochkulturen der Fr&uuml;hzeit haben gemerkt, dass ihnen das Datum wegl&auml;uft, wenn sie die Tage anhand der Sonne z&auml;hlen&#8221;, sagt Prof. Dr. Dettmar. So bauten die Babylonier und &Auml;gypter Zusatztage oder -monate in ihre Kalender ein, um die Abweichung auszugleichen. Der R&ouml;mer Julius C&auml;sar f&uuml;hrte in der umfangreichen Julianischen Kalenderreform einen Schalttag ein, um die aufgelaufene Diskrepanz zwischen dem r&ouml;mischen Kalender und dem Verlauf der Sonne zu mindern - damals folgte dann in einem Schaltjahr dem 24. Februar ein weiterer 24.  Februar.</p>
<p>&Uuml;ber einen Zeitraum von mehreren hundert Jahren wurde diese Rechnung aber auch ungenau. Daher reformierte Papst Gregor XIII. im Jahr 1582 noch einmal den Kalender und strich zehn Tage des Jahres - damals folgte auf den 4. Oktober einfach der 15. Oktober. Die damalige Reform hat das Kalenderjahr sehr nah an das Sonnenjahr herangef&uuml;hrt, sodass die Abweichung von einem Tag erst in der Zukunft wieder ein Thema sein wird, wie Prof. Dr. Dettmar sagt: &#8220;Die Schalttags-Problematik ist f&uuml;r die Wissenschaft seit 400 Jahren gel&ouml;st, erst ab dem dritten Jahrtausend werden sich die Menschen wieder mit einer Kalenderreform auseinandersetzen m&uuml;ssen.&#8221;</p>
<p><strong>Viel zus&auml;tzliche Zeit in diesem Jahr</strong></p>
<p>2012 gibt es nicht nur einen Schalttag, sondern auch eine zus&auml;tzliche Schaltsekunde: Am 30. Juni, kurz vor Mitternacht, wird eine Sekunde unserer Zeitrechnung hinzugef&uuml;gt. Seit 1972 wird bei Bedarf die Koordinierte Weltzeit (Universal Time Coordinated) um diese Sekunde verl&auml;ngert, um sie mit der Universellen Sonnenzeit zu synchronisieren.</p>
<p>Allzu viel Nutzen hat der normale B&uuml;rger vom 29. Februar in diesem Jahr nicht, denn als Mittwoch ist er ein Arbeitstag. Die Wirtschaft hingegen scheint davon zu profitieren, wie Georg Schulte, Pressesprecher der Industrie- und Handelskammer sagt: &#8220;Ein  wirtschaftliches Wachstum ist auf jeden Fall gegeben, denn der 29.  Februar 2012 ist immerhin ein regul&auml;rer Werktag, also ein zus&auml;tzlicher  Arbeitstag.&#8221;</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Ber&uuml;hmte Geburtstagskinder des 29. Februars:</strong></p>
<p style="color: white;">- 1792: Gioacchino Rossini, italienischer Opernkomponist</p>
<p style="color: white;">- 1988: Benedikt H&ouml;wedes, deutscher Fussballer</p>
<p style="color: white;">- 1988: Lena Gercke, Gewinnerin der Model-Castingshow &#8220;Germany&#8217;s Next Topmodel&#8221;</p>
</div>
<p>Geburtstagskinder, die an einem Schalttag das Licht der Welt erblicken, sind wohl geteilter Meinung: Einerseits ist der 29. Februar noch vor Weihnachten, Silvester und Ostern ein ganz besonders prominenter Tag, um Geburtstag zu haben. Andererseits kann man ihn nur alle vier Jahre wirklich feiern. &#8220;Man mag sagen, was man will, so ist ein Mensch, der nur alle vier Jahre   einen Geburtstag hat, immer kein Mensch wie andere&#8221;, schrieb 1793 Georg Christoph Lichtenberg, der Mathematiker und Schriftsteller der Aufkl&auml;rung, &uuml;ber die Schaltjahrs-Geburtstagskinder.</p>
<p>In dem Essay mit dem Titel &#8220;Trostgr&uuml;nde f&uuml;r die ungl&uuml;cklichen, die am 29sten geboren sind&#8221;, gibt Lichtenberg aber noch guten Rat, wie jene Geburtstagskinder ihre Geburtstag-Misere &uuml;berwinden k&ouml;nnen: Mit Hilfe der Geburtszeit solle man den genauen Sonnenstand herausfinden. Anhand dessen kann im folgenden Jahr, exakt ein (Sonnen-)Jahr sp&auml;ter, Geburtstag gefeiert werden.</p>
<p><strong>Als Trauungs-Termin eher unbeliebt</strong></p>
<div id="attachment_88952" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/img_8479.jpg"><img class="size-medium wp-image-88952" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/img_8479-300x204.jpg" alt="img_8479" width="300" height="204" /></a><p class="wp-caption-text">Als Heirats-Termin ist der 29. Februar eher unbeliebt, obwohl es ein au&szlig;ergew&ouml;hnliches Datum ist. Foto: Marc Miertzschke</p></div>
<p>Der 29. Februar ist auch bei anderen Menschen, die sonst au&szlig;ergew&ouml;hnliche Daten bevorzugen, unpopul&auml;r: Bei Hochzeitspaaren ist ein Schalttag als Termin zum Heiraten unbeliebt. Das best&auml;tigt auch Hans-Joachim Skupsch, Pressesprecher der Stadt Dortmund: &#8220;Bei uns im Standesamt sind f&uuml;r den 29. Februar drei Eheschlie&szlig;ungen angemeldet. Wir hatten mehr Medienanfragen als Heiratswillige hier.&#8221; Und das, obwohl es schon sein Gutes h&auml;tte, wenn manch ein Ehepartner sich nur alle vier Jahre an den Hochzeitstag erinnern m&uuml;sste. Der n&auml;chste w&auml;re erst 2016 wieder&#8230;</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schaltjahr" target="_blank">Das Schaltjahr - Wikipedia-Artikel</a></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schaltsekunde" target="_blank">Die Schaltsekunde - Wikipedia-Artikel</a></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://gutenberg.spiegel.de/buch/2287/2" target="_blank">Lichtenbergs tr&ouml;stendes Essay f&uuml;r alle Schaltjahrs-Geburtstagskinder</a></p>
</div>


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		<title>UDE: Entwendete Wahlurne ist zur&#252;ck</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/28/02/2012/ude-entwendete-wahlurne-ist-zurueck/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Feb 2012 06:59:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Miertzschke</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Duisburg / Essen. Die im vergangenen November w&#228;hrend der Wahl zum Studierendenparlament der Universit&#228;t Duisburg-Essen (UDE) entwendete Wahlurne ist wieder da: Nach dreimonatigem Rechtsstreit holte gestern ein Gerichtsvollzieher die versiegelte Wahlurne bei einem Essener Rechtsanwalt ab.
Laut einem Bericht auf derwesten.de wurde die Urne dann dem Wahlausschuss &#252;bergeben. Nun wird gepr&#252;ft, ob die Versiegelung unbesch&#228;digt ist [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Duisburg / Essen. Die im vergangenen November w&auml;hrend der Wahl zum Studierendenparlament der Universit&auml;t Duisburg-Essen (UDE) entwendete Wahlurne ist wieder da: Nach dreimonatigem Rechtsstreit holte gestern ein Gerichtsvollzieher die versiegelte Wahlurne bei einem Essener Rechtsanwalt ab.</strong></p>
<p>Laut einem Bericht auf derwesten.de wurde die Urne dann dem Wahlausschuss &uuml;bergeben. Nun wird gepr&uuml;ft, ob die Versiegelung unbesch&auml;digt ist und mit der Ausz&auml;hlung der Stimmen begonnen werden kann. Ende November 2011 hatte der damalige stellvertretende Vorsitzende des Allgemeinen Studierenden-Ausschusses (Asta) am letzten Wahltag eine Wahlurne in seinen Besitz gebracht (<a href="http://www.pflichtlektuere.com/02/12/2011/chaos-an-der-ude-ist-die-stupa-wahl-gueltig/" target="_blank">pflichtlekt&uuml;re berichtete</a>). Durch Vermittlung seitens des Rektorats und der Polizei konnte damals erreicht werden, dass die Urne in den Besitz des Asta-Rechtsanwalts &uuml;bergeben wurde. Seitdem konnte sich aufgrund der fehlenden Stimmen das Studierendenparlament der UDE noch nicht konstituieren.</p>


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		<title>RUB: Lange Nacht der Hausarbeiten</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 19:27:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Miertzschke</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Bochum. Mit einer &#8220;Langen Nacht gegen aufgeschobene Hausarbeiten&#8221; beteiligt sich das Schreibzentrum der Ruhr-Universit&#228;t Bochum am 1. M&#228;rz an einer bundesweiten Aktion gegen unvollendete Hausarbeiten. Von 20 Uhr abends bis 7 Uhr morgens k&#246;nnen Studierende in den R&#228;umen des RUB-Schreibzentrums OASE am Buscheyplatz an ihren Hausarbeiten schreiben.
Drei Schreibr&#228;ume, ein Ruheraum mit Wolldecken und Yogamatten, ein [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bochum. Mit einer &#8220;Langen Nacht gegen aufgeschobene Hausarbeiten&#8221; beteiligt sich das Schreibzentrum der Ruhr-Universit&auml;t Bochum am 1. M&auml;rz an einer bundesweiten Aktion gegen unvollendete Hausarbeiten. Von 20 Uhr abends bis 7 Uhr morgens k&ouml;nnen Studierende in den R&auml;umen des RUB-Schreibzentrums OASE am Buscheyplatz an ihren Hausarbeiten schreiben.</strong></p>
<p>Drei Schreibr&auml;ume, ein Ruheraum mit Wolldecken und Yogamatten, ein Aktionsraum und eine Lounge f&uuml;r Austausch und Verpflegung stehen den Studierenden zur Verf&uuml;gung. Ab 6 Uhr kann gefr&uuml;hst&uuml;ckt werden. Deutschlandweit beteiligen sich 13 Schreibzentren an der &#8220;Langen Nacht&#8221;, die bereits zum zweiten Mal stattfindet.</p>


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		<title>Dortmund: Info-Hotline gegen Rechtsradikalismus</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 19:23:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Miertzschke</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Dortmund. Die Dortmunder Polizei hat im Kampf gegen Rechtsradikalismus eine Info-Hotline eingerichtet. Seit heute k&#246;nnen Ratsuchende unter der Rufnummer 02 31/ 13 2 77 77 von Polizei und Staatsschutz Informationen &#252;ber Beratungsangebote erhalten oder  Hinweise an die Polizei weitergeben.
Die Hotline ist Teil des verst&#228;rkten Einsatzes der Dortmunder Polizei gegen Rechtsradikalismus. Dazu wurde eigens eine [...]


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dortmund. Die Dortmunder Polizei hat im Kampf gegen Rechtsradikalismus eine Info-Hotline eingerichtet. Seit heute k&ouml;nnen Ratsuchende unter der Rufnummer 02 31/ 13 2 77 77 von Polizei und Staatsschutz Informationen &uuml;ber Beratungsangebote erhalten oder  Hinweise an die Polizei weitergeben.</strong></p>
<p>Die Hotline ist Teil des verst&auml;rkten Einsatzes der Dortmunder Polizei gegen Rechtsradikalismus. Dazu wurde eigens eine Sonderkommission unter dem Motto &#8220;Kein Raum f&uuml;r Rechtsexteme&#8221; eingerichtet. Polizeipr&auml;sident Norbert Wesseler bittet die Dortmunder um Mithilfe: &#8220;Unterst&uuml;tzen Sie unsere Arbeit und teilen Sie uns Ihre Beobachtungen und Erkenntnisse mit.&#8221;</p>
<p>Die Info-Hotline ist montags bis freitag von 7 bis 22 Uhr besetzt, au&szlig;erhalb dieser Zeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet. Bei akuten Notf&auml;llen ist der Notruf 11o der Polizei immer erreichbar.</p>


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		<item>
		<title>NRW: 24 Stunden lang wird geblitzt</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/10/02/2012/nrw-24-stunden-lang-wird-geblitzt/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/10/02/2012/nrw-24-stunden-lang-wird-geblitzt/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 08:40:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Miertzschke</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[NRW. Heute startet der 24-st&#252;ndige Blitzermarathon der Polizei in Nordrhein-Westfalen. Trotz klirrender K&#228;lte wird an 1400 Stellen im ganzen Bundesland die Geschwindigkeit gemessen. Die Aktion hatte Kritik hervorgerufen, da einige Messger&#228;te bei Minusgraden nicht richtig funktionieren sollen.
NRW-Innenminister Ralf J&#228;ger (SPD) erkl&#228;rte in einer Pressemitteilung, dass die Polizisten &#252;ber gen&#252;gend Radarmessger&#228;te in Streifenwagen verf&#252;gen,  die [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>NRW. Heute startet der 24-st&uuml;ndige Blitzermarathon der Polizei in Nordrhein-Westfalen. Trotz klirrender K&auml;lte wird an 1400 Stellen im ganzen Bundesland die Geschwindigkeit gemessen. Die Aktion hatte Kritik hervorgerufen, da einige Messger&auml;te bei Minusgraden nicht richtig funktionieren sollen.</strong></p>
<p>NRW-Innenminister Ralf J&auml;ger (SPD) erkl&auml;rte in einer Pressemitteilung, dass die Polizisten &uuml;ber gen&uuml;gend Radarmessger&auml;te in Streifenwagen verf&uuml;gen,  die auch bei Temperaturen unter -10 Grad Celsius fehlerfrei  funktionieren. Die Blitzer-Aktion ist Teil der im November gestarteten Kampagne &#8220;Brems dich - rette Leben!&#8221;, mit der langfristig das Geschwindigkeitsniveau auf den Stra&szlig;en in NRW gesenkt werden soll. &#8220;Unser Ziel sind nicht mehr Kn&ouml;llchen, sondern mehr Sicherheit im  Stra&szlig;enverkehr&#8221;, sagte NRW-Innenminister J&auml;ger &uuml;ber die Kampagne. Die Opposition kritisiert die Aktion als &#8220;PR-Gag&#8221;.</p>


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		<title>RUB: Neues Vergabeverfahren f&#252;r Studienpl&#228;tze</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 08:39:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Miertzschke</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[in aller Kürze]]></category>

		<category><![CDATA[Annahme]]></category>

		<category><![CDATA[Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[Nachrückverfahren]]></category>

		<category><![CDATA[NC-Fächer]]></category>

		<category><![CDATA[Ruhr-Universität Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[Studienplatzbewerber]]></category>

		<category><![CDATA[Studienplätze]]></category>

		<category><![CDATA[Vergabeverfahren]]></category>

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		<description><![CDATA[Bochum. Die Ruhr-Universit&#228;t Bochum (RUB) will Studienpl&#228;tze in Zukunft effektiver und schneller vergeben. M&#246;glich machen soll das ein neues, dynamisches Vergabeverfahren f&#252;r Studienpl&#228;tze, das jetzt gestartet ist. Nach diesem System rutschen Studienplatzbewerber automatisch nach, sobald jemand auf seinen Studienplatz verzichtet.  Das statische Nachr&#252;ckverfahren, wie es bislang praktiziert wurde, wird damit &#252;berfl&#252;ssig. 
M&#246;glich gemacht hat das [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bochum. Die Ruhr-Universit&auml;t Bochum (RUB) will Studienpl&auml;tze in Zukunft effektiver und schneller vergeben. M&ouml;glich machen soll das ein neues, dynamisches Vergabeverfahren f&uuml;r Studienpl&auml;tze, das jetzt gestartet ist. Nach diesem System rutschen Studienplatzbewerber automatisch nach, sobald jemand auf seinen Studienplatz verzichtet.  Das statische Nachr&uuml;ckverfahren, wie es bislang praktiziert wurde, wird damit &uuml;berfl&uuml;ssig. </strong></p>
<p>M&ouml;glich gemacht hat das eine neue Vergabesoftware, die im Auftrag der RUB entwickelt worden ist.  &#8220;In nie dagewesener  Geschwindigkeit haben wir schon die Studienpl&auml;tze aller grundst&auml;ndigen  NC-F&auml;cher – Bachelor und Staatsexamen – vergeben&#8221;, erkl&auml;rt Peter  Kardell, Leiter des Studierendensekretariats der RUB die Vorz&uuml;ge des Verfahrens in einer Pressemitteilung. Die Studienplatzbewerber haben in einem Online-Verfahren zehn Tage Zeit  &uuml;ber die Annahme des Studienplatzes zu entscheiden. Verzichten die Bewerber auf den Studienplatz, r&uuml;ckt automatisch der n&auml;chste Kandidat der Warteliste nach. &#8220;So ist gew&auml;hrleistet, dass st&auml;ndig 100 Prozent der  Studienpl&auml;tze vergeben sind. Ziel ist, dass zum Ende der offiziellen  Einschreibfrist und sp&auml;testens zum Vorlesungsbeginn Anfang April alle  Studienpl&auml;tze vergeben und deren Inhaber auch immatrikuliert sind&#8221;, sagt Kardell. Die Immatrikulation l&auml;uft vom 14. bis 21. M&auml;rz 2012.</p>


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		<title>Rekordverd&#228;chtiges CAR Symposium</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 08:36:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Miertzschke</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[in aller Kürze]]></category>

		<category><![CDATA[Automobilbranche]]></category>

		<category><![CDATA[BMW]]></category>

		<category><![CDATA[Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[CAR]]></category>

		<category><![CDATA[Dr. Norbert Reithofer]]></category>

		<category><![CDATA[Job-Messe]]></category>

		<category><![CDATA[Konferenz]]></category>

		<category><![CDATA[Peugot]]></category>

		<category><![CDATA[Philippe Varin]]></category>

		<category><![CDATA[Symposium]]></category>

		<category><![CDATA[UDE]]></category>

		<category><![CDATA[Universität Duisburg-Essen]]></category>

		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>

		<category><![CDATA[Würth]]></category>

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		<description><![CDATA[Duisburg/Essen/Bochum. Mit einer Rekordbeteiligung ist gestern das 12. Internationale CAR Symposium der Universit&#228;t Duisburg-Essen  (UDE) zu Ende gegangen: 1100 G&#228;ste nahmen an der Konferenz in Bochum teil, bereits am Mittwoch hatten sich rund 2000 Studenten auf einer Job-Messe bei 100 Unternehmen der Automobil- und Zulieferindustrie &#252;ber berufliche M&#246;glichkeiten informiert. 
Das 12. CAR Symposium lockte [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Duisburg/Essen/Bochum. Mit einer Rekordbeteiligung ist gestern das 12. Internationale CAR Symposium der Universit&auml;t Duisburg-Essen  (UDE) zu Ende gegangen: 1100 G&auml;ste nahmen an der Konferenz in Bochum teil, bereits am Mittwoch hatten sich rund 2000 Studenten auf einer Job-Messe bei 100 Unternehmen der Automobil- und Zulieferindustrie &uuml;ber berufliche M&ouml;glichkeiten informiert. </strong></p>
<p><strong></strong>Das 12. CAR Symposium lockte mit Infoshops, Diskussionen und Konferenzen. Redner waren unter anderem der BMW-Vorstandsvorsitzende, Nobert Reithofer, sowie der Vorstandsvorsitzender des Peugeot-Citroen Konzerns, Philippe Varin. Zuk&uuml;nftig werde es weitere Kooperationen unter Automobilherstellern geben, so lautete eines der Hauptergebnisse des Kongresses, da nur so die drei gro&szlig;en Herausforderungen der Automobilbranche (Kostendruck, hohe Investitionen in klimafreundliche Produkte  und neue M&auml;rkte) bew&auml;ltigt. In einem Ausstellungsbereich des CAR Symposiums wurden  zudem Elektromobilit&auml;tsprojekte und Elektroautos ausgestellt.</p>


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		<title>TU: Frauentagung zum Thema Hausarbeit</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/02/02/2012/tu-frauentagung-zum-thema-hausarbeit/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 10:23:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Miertzschke</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[in aller Kürze]]></category>

		<category><![CDATA[Diskussionen]]></category>

		<category><![CDATA[Familienbild]]></category>

		<category><![CDATA[Frauenstudien]]></category>

		<category><![CDATA[Frauenthemen]]></category>

		<category><![CDATA[Hausarbeit]]></category>

		<category><![CDATA[Rolle des Mannes]]></category>

		<category><![CDATA[TU Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Vorlesungen]]></category>

		<category><![CDATA[Workshops]]></category>

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		<description><![CDATA[Dortmund. Von heute bis einschlie&#223;lich Samstag wird an der TU Dortmund im Rahmen der  &#8220;WoMens OPEN University&#8221; &#252;ber Frauenthemen diskutiert. In diesem Jahr  geht es  unter dem Motto &#8220;Verborgene  Welten der Haus- und FamilienARBEIT: privatisiert - vermarktet -  professionalisiert&#8221; um das Thema Hausarbeit. 
In Diskussionen, Workshops und Vorlesungen besch&#228;ftigen sich die [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dortmund. Von heute bis einschlie&szlig;lich Samstag wird an der TU Dortmund im Rahmen der  &#8220;WoMens OPEN University&#8221; &uuml;ber Frauenthemen diskutiert. In diesem Jahr  geht es  unter dem Motto &#8220;Verborgene  Welten der Haus- und FamilienARBEIT: privatisiert - vermarktet -  professionalisiert&#8221; </strong><strong>um das Thema Hausarbeit</strong><strong>. </strong></p>
<p>In Diskussionen, Workshops und Vorlesungen besch&auml;ftigen sich die Teilnehmer der Tagung mit vielen Facetten der Hausarbeit. Dabei geht es um die Ver&auml;nderung des klassischen Familienbildes, die Rolle des Vaters sowie Aushandlungsprozesse in Familien- und Paarbeziehungen. Organisiert wird &#8220;WoMens OPEN University&#8221; von den FRAUENSTUDIEN an der TU Dortmund in Kooperation mit dem F&ouml;rderverein der Frauenstudien PROspekt: e.V. und dem Institut f&uuml;r  Kirche und Gesellschaft der Ev. Kirche von Westfalen. Eingeladen sind alle, die sich f&uuml;r das Thema interessieren. Die Teilnahme kostet 25 Euro, f&uuml;r Studenten ist sie kostenlos.</p>


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