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	<title>pflichtlektüre &#187; Linus Petrusch</title>
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	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 14:01:47 +0000</pubDate>
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		<title>Precious - Das Leben ist kostbar</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/22/03/2010/precious-das-leben-ist-kostbar/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 12:29:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linus Petrusch</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kino-Tipps]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im freizeitrausch]]></category>

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		<description><![CDATA[Gewalt, Misshandlung und Beleidigungen.  Lee Daniels bringt die bewegende Geschichte eines jungen M&#228;dchens auf die Leinwand.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/logo_kino-tipp.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-43327" title="logo_kino-tipp" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/logo_kino-tipp.jpg" alt="logo_kino-tipp" width="600" height="200" /></a></p>
<p><strong>Am 25. M&auml;rz kommt der zweifach oscarpr&auml;mierte Film Precious - Das Leben ist kostbar von Regiesseur Lee Daniels in die deutschen Kinos. US-Talkqueen Oprah Winfrey produzierte einen Film, der ganz ohne Stars auskommt.</strong></p>
<div id="attachment_23982" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-23982" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/03/muttertochter-300x200.jpg" alt="Bedr&uuml;ckend: Mutter Mary in gewohnter Pose vor dem Fernseher" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Bedr&uuml;ckend: Mutter Mary in gewohnter Pose vor dem Fernseher</p></div>
<p>Dunkel und stickig. Das Licht ist d&auml;mmrig und der Zigarettenrauch h&auml;ngt in der Luft. So sieht es in Claireece &#8220;Precious&#8221; Jones (Gabourey Sidibe) Zuhause aus. Precious ist 16 dunkelh&auml;utig und fettleibig. Sie w&auml;chst im Harlem der sp&auml;ten 80er Jahre auf. Ihre Mutter lebt von der Sozialhilfe und h&auml;ngt den ganzen Tag zuhause rum. Precious ist zum zweiten Mal schwanger. Das erste Kind ist geistig behindert und lebt bei der Gro&szlig;mutter. Nur wenn die Frau von der Sozialhilfe kommt, wird &#8220;Mongo&#8221;, wie das Kind von der Mutter genannt wird, geholt. Denn f&uuml;r die Sozialhilfe muss eine heile Welt vorgespielt werden. Precious besucht die neunte Klasse. Trotzdem kann sie weder lesen noch schreiben. In der Junior Highschool wird sie wegen ihres Aussehens ge&auml;rgert. Kaum kommt sie nach Hause, wird sie von ihrer Mutter Mary (gespielt von US-Comedian Mo´Nique) rumkommandiert und aufs schlimmste beleidigt. Ihr Vater ist abgehauen. Fr&uuml;her misshandelte er Precious. Nun tut es die Mutter.</p>
<p>Um all das zu &uuml;berstehen, fl&uuml;chtet sich Precious in ihre eigene Welt und fantasiert in den Tag hinein.<strong></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/03/dialogausschnitt_01.mp3">Zum H&ouml;ren: Precious tr&auml;umt von einem besseren Leben</a></strong></p>
<div id="attachment_23980" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-23980" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/03/lehrerin-300x200.jpg" alt="Engagiert: Lehrerin Ms. Rain gibt Precious neuen Mut (Fotos: Prokino Filmverleih)" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Engagiert: Lehrerin Ms. Rain gibt Precious neuen Mut (Fotos: Prokino Filmverleih)</p></div>
<p>Ihre Mutter will, dass sie die Schule verl&auml;sst und auch Sozialhilfe beantragt. Doch Precious bekommt die Chance eine alternative Schule zu besuchen. Und die will sie nutzen. In ihrer neuen Schule bekommt sie Hilfe von der engagierten Lehrerin Ms. Rain (wundersch&ouml;n Paula Patton). Sie lernt ihre Unsicherheit zu &uuml;berwinden und macht sich endlich daran ihre Lese - und Schreibschw&auml;che zu verlieren. Doch ihre Mutter legt ihr Steine in den Weg. Dank der Hilfe von Ms. Rain &uuml;bersteht sie die Schwangerschaft unbeschadet und findet Freunde in der neuen Klasse. Ihr zweiter Sohn Abdul gibt ihr Kraft, ihr Leben zum Positiven zu wenden.</p>
<p>Fazit: Precious ist auf jeden Fall keine kurzweilige Unterhaltung. Daf&uuml;r sind die schnell geschnittenen Bilder und die Tristesse zu stark. Die 16-j&auml;hrige Precious zeigt die unglaubliche Kraft mit unertragbaren Situationen fertig zu werden. Die Schauspielerische Leistung ist &uuml;berragend. Die Hauptdarstellerin Gabourey Sidibe war vorher v&ouml;llig unbekannt und ist ein Naturtalent. Mo`Nique zeigte, dass sie auch in ernsten Rollen gl&auml;nzen kann. F&uuml;r ihre Darstellung der tyrannischen Mutter gewann sie den Oscar f&uuml;r die beste Nebendarstellerin. Selbst Mariah Carey zeigt in einer Nebenrolle, dass in ihr mehr schauspielerisches Talent steckt, als man nach &#8220;Glitter&#8221; vermuten konnte. Lee Daniels gelingt eine einf&uuml;hlsame Milieustudie des schwarzen Amerikas der 80er Jahre, die zum Nachdenken anregt.</p>
<p>Kinostart: 25. M&auml;rz 2010</p>
<p>Regie: Lee Daniels</p>
<p>Verleih: Prokino</p>
<p>Internet: <a href="http://www.das-leben-ist-kostbar.de/">http://www.das-leben-ist-kostbar.de/</a><a href="http://"></a></p>
<div><a href="http://www.pflichtlektuere.com/category/kino_tipp/"><br />
<img title="Hier geht's zur Kino-Rubrik" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/teaser-fuer-kinorubrik.jpg" alt="" /></a></div>


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		<item>
		<title>Ausstellung: Forschende Frauen im Portrait</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/03/02/2010/ausstellung-forschende-frauen-im-portrait/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/03/02/2010/ausstellung-forschende-frauen-im-portrait/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 22:33:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linus Petrusch</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im hörsaal]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Unibibliothek der UDE auf dem Campus Essen sind Portraits von 25 Wissenschaftlerinnen zu sehen.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> Unter dem Motto „Frauen, die forschen&#8221; sind in der Universit&auml;tsbibliothek auf dem Campus Essen noch bis zum 18. M&auml;rz Portraits von Naturwissenschaftlerinnen zu sehen. </strong></p>
<div id="attachment_22503" class="wp-caption alignleft" style="width: 209px"><img class="size-medium wp-image-22503" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/forschende-frauen-2-199x300.jpg" alt="Forschende Frauen zieren die Universit&auml;sbibliothek auf dem Essener Campus. Foto: Linus Petrusch" width="199" height="300" /><p class="wp-caption-text">Forschende Frauen zieren die Universit&auml;sbibliotek auf dem Essener Campus. Foto: Linus Petrusch</p></div>
<p>Frauen und Forschung. Das ist trotz Emanzipation und Alice Schwarzer f&uuml;r einige immer noch ein Gegensatz.  Das ist auch an den Universit&auml;ten Deutschlands zu sehen. Nicht mal jede vierte Professorenstelle wird in Deutschland von einer Frau besetzt. „In Fachbereichen wie Ingenieurswisschenschaften sind es sogar nur zehn Prozent&#8221;, sagte Prof. Dr. Ute Klammer, Prorektorin f&uuml;r Diversity Managment an der der Uni Duisburg-Essen bei der Er&ouml;ffnung der Austellung.  Dr. Sabine Graap vom Ministerium f&uuml;r Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie NRW sah das &auml;hnlich: „Wir m&uuml;ssen daran arbeiten, dass forschen und lehren f&uuml;r Frauen selbstverst&auml;ndlich wird.&#8221;</p>
<p>Sobald Frauen im Bereich der Naturwissenschaften arbeiten, sind die Vorurteile meist folgende: langweilig, kinderlos, unattraktiv. Dass forschende Frauen neben fachlicher Kompetenz auch sch&ouml;n und interessant sind, zeigt die Austellung von Bettina Flitner.</p>
<div id="attachment_22506" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-22506" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/forschende-frauen-5-300x199.jpg" alt="Bettina Flitner f&uuml;hrt die G&auml;ste durch die Austellung und erkl&auml;rt, wie es zu den Motiven gekommen ist. Foto: Linus Petrusch" width="300" height="199" /><p class="wp-caption-text">Bettina Flitner f&uuml;hrt die G&auml;ste durch die Austellung und erkl&auml;rt, wie es zu den Motiven gekommen ist. Foto: Linus Petrusch</p></div>
<p>Ein Schl&uuml;sselerlebnis in der Vergangenheit brachte die Fotografin auf die Idee, 25 Wissenschaftlerinnen zu portraitieren. „Als ich bei der EMMA gerarbeitet habe, gewann Christiane N&uuml;sslein-Volhard als erste Deutsche den Nobelpreis f&uuml;r Medizin. Wir wollten dar&uuml;ber berichten und brauchten ein Foto. Doch es gab keins. So mussten wir ein Foto nehmen, auf dem dem sie im Tr&auml;ger-Top im Garten sa&szlig;&#8221;, beschreibt Flitner den Grund Frauen „ordentlich&#8221; zu fotografieren. „Trotz ihrer verschiedenen Fachbereiche arbeiten nahezu alle Forscherinnen meist am PC. Doch das w&auml;re f&uuml;r die Bilder zu langweilig gewesen&#8221;, sagt Flitner. So lie&szlig; die Fotografin eine Wissenschaftlerin im Seerosenteich baden, w&auml;hrend sie mit eine andere im Forschungszentrum CERN in der Schweiz portraitierte.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>
Die Austellung in der Universit&auml;tsbibliothek l&auml;uft noch bis zum 18. M&auml;rz.</p>
<p><a href="http://www.netzwerk-frauenforschung.nrw.de">http://www.netzwerk-frauenforschung.nrw.de</a></p>
<p><a href="http://www.bettinaflitner.de">http://www.bettinaflitner.de</a></p>


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		</item>
		<item>
		<title>DebaDo debattiert mit Piraten</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/29/01/2010/debado-debattiert-mit-piraten/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 08:17:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linus Petrusch</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Debattierclub der Dortmunder Hochschulen pr&#252;fte diesmal die Landtagskandidaten der Piratenpartei auf Herz und Nieren.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Debattierclub der Dortmunder Hochschulen (DebaDo) lud zum dritten Mal zum Wortgefecht ins CDI. Nachdem sich bereits die Landtagskandidaten der SPD und Gr&uuml;nen der Debatte stellten, war diesmal die Piratenpartei an der Reihe. Thema: Keine GEZ-Geb&uuml;hren f&uuml;r PCs?</strong></p>
<p><strong></strong>Der Raum 022/023 im CDI am Vogelpothsweg war mit gut 40 Besuchern gef&uuml;llt. Zum Anfang erkl&auml;rte Henning Blunck von DebaDo die Regeln f&uuml;r die Debatte. Das Thema wurde von zwei Seiten aus beleuchtet: Der Debattierclub nahm die Rolle der Opposition ein, die Piratenpartei mimte die Landesregierung. Drei Rednerbeider Seiten kamen dabei zu Wort. Dazu stimmten die Zuschauer anfangs ab, wie sie generell zu dem Thema GEZ-Geb&uuml;hren f&uuml;r Handys und Computer stehen. Das Ergebnis zeigte: lediglich vier der Zuschauer waren f&uuml;r GEZ-Geb&uuml;hren f&uuml;r Handys und PCs.</p>
<p>Simone Brand von der Piratenpartei begann die Debatte. In ihren f&uuml;nf Minuten Redezeit machte sie den Standpunkt ihrer Partei deutlich. „Wir sprechen uns klar gegen GEZ-Geb&uuml;hren f&uuml;r Computer und Handys aus. Der Computer ist zu einem unverzichtbarem Medium geworden. Ohne PC kann man weder arbeiten noch studieren&#8221;, sagte Brand. Danach folgte die erste Rede der &#8220;DebaDo-Opposition&#8221;.</p>
<div id="attachment_22004" class="wp-caption alignleft" style="width: 208px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/andreas-pappe-21.jpg"><img class="size-medium wp-image-22004" title="Andreas Pappe" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/andreas-pappe-21-198x300.jpg" alt="Stieg am Dienstag f&uuml;r DebaDo gegen die Piratenpartei in den Debattierring: Andreas Pappe" width="198" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Stieg am Dienstag f&uuml;r DebaDo gegen die Piratenpartei in den Debattierring: Andreas Pappe. Foto: Linus Petrusch</p></div>
<p>„Debattieren ist eine Art Sport. Man trainiert einen bestimmten Standpunkt zu vertreten&#8221;, sagte der 24-j&auml;hrige Informationstechnikstudent Andreas Pappe. Das er diesen Sport beherrscht zeigte Pappe sofort. Mit viel Emotionen pl&auml;dierte er f&uuml;r die St&auml;rkung der &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender. Schlagfertig und souver&auml;n reagierte er auf die Zwischenrufe aus dem Publikum. „Selbst wenn man das Angebot der &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender nicht nutzt, profitiert man indirekt von den Informationen. Denn diese werden auch von den privaten Sendern genutzt&#8221;, sagte Pappe.</p>
<p>Immer Abwechselnd duellierten sich die jeweils drei Kandidaten jeder Seite. Dazwischen warfen Zuschauer W&ouml;rter in den Raum, die &uuml;berhaupt nichts mit dem Thema der Debatte zu tun hatten.  Nachdem alle Seiten ihre Standpunkte vorgetragen hatten, kam der so genannte Freie Redner zu Wort. Dieser schlug sich auf die Seite der Opposition und machte sich f&uuml;r die Erhebung der GEZ-Geb&uuml;hren f&uuml;r Computer und andere Multifunktionsger&auml;te stark.  Anschlie&szlig;end wurde wieder unter den Zuschauern abgestimmt. Das Ergebnis zeigte, dass weder die eine noch die andere Seite das Publikum nachhaltig beeindrucken konnten.</p>
<p>Nach einer guten Stunde war dann die Debatte vorbei. Die Teilnehmer des Debattierclubs haben weiter Erfahrungen gesammelt. Die Piraten r&uuml;hrten die Wahlkampftrommel f&uuml;r die Landtagswahl am neunten Mai.  Moritz, 30-j&auml;hriger Physikstudent, war bereits zum zweiten mal bei der DebaDo-Debatte. „Ich fand die Piratenpartei ein bisschen schwach. Sie haben nicht alle Argumente durchgebracht. Die Gr&uuml;nen fand ich vor 2 Wochen besser&#8221;, sagte Moritz und verlie&szlig; Raum 022/023 im CDI.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><a title="Artikel &uuml;ber DebaDo vs. SPD-Landtagskandidaten" href="http://www.pflichtlektuere.com/20/01/2010/rededuell-nichts-als-heisze-luft/">Artikel &uuml;ber DebaDo vs. SPD-Landtagsabgeordnete vom 19. Januar</a></p>
</div>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><a title="DebaDo Website" href="http://debado.mmhkay.de/">DebaDo Website</a></p>
</div>
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Kreuzviertel-Kneipen durchleben harten Winter</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/18/01/2010/kreuzviertel-kneipen-durchleben-harten-winter/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/18/01/2010/kreuzviertel-kneipen-durchleben-harten-winter/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 08:44:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linus Petrusch</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[Barrock Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Cafe Ferdinand]]></category>

		<category><![CDATA[El Mundo Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Kneipen Kreuzviertel]]></category>

		<category><![CDATA[Kreuzviertel]]></category>

		<category><![CDATA[Ufo Dortmund]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Wirtschaftskrise im vergangenen Jahr machte auch vor beliebten Kneipen im Kreuzviertel keinen Halt. Einige musste ihre T&#252;ren f&#252;r immer schlie&#223;en, andere m&#252;ssen den G&#252;rtel im neuen Jahr deutlicher enger schnallen.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Wirtschaftskrise im vergangenen Jahr machte auch vor beliebten Kneipen im Kreuzviertel keinen Halt. Einige musste ihre T&uuml;ren f&uuml;r immer schlie&szlig;en, andere m&uuml;ssen den G&uuml;rtel im neuen Jahr deutlicher enger schnallen.</strong></p>
<div id="attachment_20440" class="wp-caption alignleft" style="width: 181px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/ferdinand_1.jpg"><img class="size-medium wp-image-20440" title="ferdinand_1" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/ferdinand_1-214x300.jpg" alt="Am 31.12 musste auch das Cafe Ferdinand seine T&uuml;ren dicht machen. Foto: Liuns Petrusch" width="171" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Am 31.12 musste auch das Cafe Ferdinand seine T&uuml;ren dicht machen. Foto: Liuns Petrusch</p></div>
<p>Ein ganz normaler Samstag, ein gewohntes Bild. Um 15.30 Uhr ist das „Café Ferdinand“ im Dortmund Kreuzviertel rappelvoll. Obwohl alle St&uuml;hle belegt sind, str&ouml;men immer mehr Leute in den Laden am Neuen Graben. Alle auf der Suche nach einem Platz. Zur Not stehen die Fu&szlig;ballbegeisterten. Die gl&uuml;cklichen Besitzer einer Sitzgelegenheit blicken gebannt auf die beiden Leinw&auml;nde. An diesem Samstag spielt der BVB spielt gegen Freiburg und gewinnt 1:0.</p>
<p>Doch das Bild t&auml;uscht. Die G&auml;ste str&ouml;men nur zu den Spielen der Borussia so zahlreich in das Café, das erst vor 18 Monaten er&ouml;ffnete. An den restlichen Tage ist das Ferdinand nur sp&auml;rlich besucht. In dem gro&szlig;en Laden mit seinen dunklen M&ouml;beln herrscht dann g&auml;hnende Leere. „Ein gutes Fu&szlig;ball-Wochenende kann nicht die Defizite der ganzen Woche auffangen“, sagt „Café Ferdinand“-K&uuml;chenchef Marcel Ziegler.</p>
<p>Das Kreuzviertel ist f&uuml;r viele Dortmunder der Anlaufpunkt schlechthin um abends gem&uuml;tlich etwas zu essen und zu trinken. In keinem anderen Viertel der Ruhrgebietsstadt gibt es so viele verschiedene Gastronomie-Angebote. Italienisch, arabisch, indisch oder einfach nur ein k&uuml;hles Blondes am Tresen – zwischen Hoher Stra&szlig;e und Lindemannstra&szlig;e ist f&uuml;r jeden Geschmack etwas dabei.</p>
<p><strong>Treue Stammkundschaft reicht nicht aus</strong></p>
<div id="attachment_20442" class="wp-caption alignright" style="width: 194px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/ferdinand_3.jpg"><img class="size-medium wp-image-20442" title="ferdinand_3" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/ferdinand_3-219x300.jpg" alt="Im Sommer schloss bereits das legend&auml;re „UFO“ in der Arneckestra&szlig;e. Foto: Linus Petrusch" width="184" height="252" /></a><p class="wp-caption-text">Im Sommer schloss bereits das legend&auml;re „UFO“ in der Arneckestra&szlig;e. Foto: Linus Petrusch</p></div>
<p>Doch die Wirtschaftskrise und die Angst vor dem Arbeitsplatzverlust machen auch vor dem Kreuzviertel keinen Halt. So musste bereits im Sommer das legend&auml;re „UFO“ in der Arneckestra&szlig;e schlie&szlig;en. In dem kleinen Laden mit seiner spacigen Einrichtung floss auch mitten in der Woche das Bier noch zu sp&auml;ter Stunde durch den Zapfhahn. Noch schwerer haben es neue Konzepte. So musste auch das „Comeinski“ an der Lindemannstra&szlig;e bereits nach einem halben Jahr wieder schlie&szlig;en.</p>
<p>Etablierte Kneipen wie das „Barrock“ oder „El Mundo“ leben vor allem von ihrer treuen Stammkundschaft. Die Sp&auml;tfolgen der Krise bekommen aber auch sie zu sp&uuml;ren. Das „Barrock“ musste trotz treuer Kundschaft reagieren und schaffte den g&uuml;nstigen Mittagstisch ab. Direkt gegen&uuml;ber vom „Cafe Ferdinand“ liegt das „El Mundo“. Die G&auml;ste sch&auml;tzen bereits seit zehn Jahren das gute Essen und die Atmosph&auml;re. „Irgendwann haben im Kreuzviertel zu viele Kneipen aufgemacht. Die Leute wollen aber keine schicken L&auml;den, sondern eine Kneipe in der Alt und Jung zusammensitzen“, sagt „El Mundo“-Chefin Heidi Wolf.</p>
<p><strong>Rauchverbot und falsches Konzept</strong></p>
<div id="attachment_20441" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/ferdinand_2.jpg"><img class="size-medium wp-image-20441" title="ferdinand_2" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/ferdinand_2-300x216.jpg" alt="&quot;Der B&uuml;rger entscheidet viel bewusster, wo er was isst oder trinkt“, wei&szlig; Ferdinand-K&uuml;chenchef Marcel Ziegler. Foto: Linus Petrusch" width="240" height="173" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Der B&uuml;rger entscheidet viel bewusster, wo er was isst oder trinkt“, wei&szlig; Ferdinand-K&uuml;chenchef Marcel Ziegler. Foto: Linus Petrusch</p></div>
<p>„Die Wirtschaftskrise hat bei uns b&ouml;se eingeschlagen. Der B&uuml;rger entscheidet sich viel bewusster, wo er was isst oder trinkt“, sagt Marcel Ziegler. Auch das Rauchverbot macht den Wirten zu schaffen. Beim &#8220;Cafe Ferdinand&#8221; kommt hinzu, dass das Konzept German Tapas anzubieten zwar ein Trend ist, es jedoch bei den Dortmundern nicht wie erwartet angekommen ist.</p>
<p>Am 31.12 musste das „Cafe Ferdinand“ seine T&uuml;ren dicht machen. Die Fu&szlig;ball-Fans werden in die n&auml;chste Kneipe ziehen und dort f&uuml;r ein gutes Wochenende sorgen. Einen Nachmieter am „Neuen Graben“ gibt es noch nicht. Bleibt zu hoffen, dass im neuen Jahr nicht noch mehr Kneipen f&uuml;r immer ihre T&uuml;renschlie&szlig;en.</p>


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		<title>Weihnachten im Wohnheim</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/23/12/2009/weihnachten-im-wohnheim/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 23:35:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linus Petrusch</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

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		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht jedem ist verg&#246;nnt das Weihnachtsfest mit seiner Familie zu verbringen. F&#252;r alle Studenten, die es nicht zu ihren Lieben an den Tannenbaum schaffen gibt es aber eine Alternative.


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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_20199" class="wp-caption alignleft" style="width: 189px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/weihnachten-im-wohnheim-2.jpg"><img class="size-full wp-image-20199" title="weihnachten-im-wohnheim-2" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/weihnachten-im-wohnheim-2.jpg" alt="weihnachten-im-wohnheim-2" width="179" height="177" /></a><p class="wp-caption-text">St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck gehen kurz vor Weihnachten im Wohnheim die Lichter aus.</p></div>
<p><strong>Weihnachten ist die Zeit des Jahres, in der jeder gerne bei seiner Familien und Freunden ist. Allerdings haben nicht alle das Gl&uuml;ck zum Fest bei ihren Lieben zu sein. Einige Studenten bleiben &uuml;ber die Feiertage in ihren Wohnheimen und feiern dort.</strong></p>
<p>Rafiq ist 31 Jahre alt und studiert in Dortmund Wirschaftsmathematik. Eigentlich feiert er aufgrund seines muslimischen Glaubens kein Weihnachten. Trotzdem w&auml;re er gerne &uuml;ber die Feiertage bei seiner Familie in Dubai. Docher kann  sich den Flug nur zwei mal im Jahr leisten und bleibt deswegen in Deutschland. So ganz Geheuer ist ihm das allerdings nicht. Sp&auml;testens wenn am 23. Dezember die meisten Studenten vom Wohnheim in zu den Eltern fahren, wird es recht einsam. &#8220;Das ist schon komisch, wenn pl&auml;tzlich zu Heilig Abend nur aus ganz wenigen der &uuml;ber 400 Zimmer Licht kommt&#8221;, sagt Rafiq.</p>
<div id="attachment_20198" class="wp-caption alignright" style="width: 167px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/weihnachten-im-wohnheim-1.jpg"><img class="size-medium wp-image-20198" title="weihnachten-im-wohnheim-1" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/weihnachten-im-wohnheim-1-232x300.jpg" alt="Foto: Linus Petrusch" width="157" height="203" /></a><p class="wp-caption-text">Fernab von der Familie und trotzdem nicht einsam: Rafiq feiert mit Freunden. Foto: Linus Petrusch</p></div>
<p>Wie ihm geht es einigen -meist- ausl&auml;ndischen Studierenden. Damit sie &uuml;ber die Ferien nicht alleine sind, gibt es eine Alternative. Seit einigen Jahren erm&ouml;glicht die Initiative Experiment e.V. ausl&auml;ndischen Studenten das Feiertage bei einer Gastfamilie zu verbringen. „Sinn des Programms ist es, dass man miteinander lebt und so auch die fremde Kultur besser kennenlernt&#8221;, sagt Maya Lutterbei von Experiment e.V. F&uuml;r 40 Euro (Zugfahrt inklusive) k&ouml;nnen die Studenten zwei Wochen bei den Gastfamilien wohnen und so ein St&uuml;ck deutsche Kultur erleben. Dieses Jahr wird das Angebot von 135 Studenten aus aller Welt wahr genommen.</p>
<p>Nachdem Rafiq bei vergangenen Weihnachtsfesten nahezu alleine im Wohnheim war, feiert er dieses Jahr bei Freunden. „Wir treffen uns bei mit sechs bis neun Leuten bei einem Freund in Essen und kochen zusammen traditionelle tunesische Gerichte und jeder erz&auml;hlt von den Erlebnissen der letzten Zeit&#8221;, sagt Rafiq.</p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>


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		</item>
		<item>
		<title>Erst singen dann besetzen</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/30/11/2009/erst-singen-dann-besetzen/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 19:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linus Petrusch</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[Bildungsstreik]]></category>

		<category><![CDATA[Campus]]></category>

		<category><![CDATA[freie Bildung]]></category>

		<category><![CDATA[Orgel]]></category>

		<category><![CDATA[Protest]]></category>

		<category><![CDATA[Studierende]]></category>

		<category><![CDATA[Uni]]></category>

		<category><![CDATA[Universität]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Montag um 13 Uhr haben Bochumer Studenten erneut den gro&#223;en Saal ihrer Uni besetzt. Mit Plakaten, Gesang und Orgelmusik.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Auditorium maximum an der Ruhr-Universit&auml;t Bochum ist fast leer. Nur einige Studenten warten darauf, dass das &#8220;Lunchtime-Orgelkonzert&#8221; beginnt. Organist Joachim Wollenweber spielt sich ein. Der riesige Saal wird mit T&ouml;nen durchflutet, die man sonst eher aus der Kirche kennt. Die Klais-Orgel ist riesig und w&uuml;rde von der Gr&ouml;&szlig;e auch gut in den K&ouml;lner Dom passen.</strong></p>
<div id="attachment_18063" class="wp-caption alignright" style="width: 330px"><img class="size-full wp-image-18063" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/orgel.jpg" alt="Die Klais-Orgel hat die Ausma&szlig;e eines Reihenhauses." width="320" height="311" /><p class="wp-caption-text">Die Klais-Orgel hat die Ausma&szlig;e eines Reihenhauses. Fotos: Linus Petrusch</p></div>
<p>Schon seit 2005 finden w&ouml;chentlich Orgelkonzerte verschiedener K&uuml;nstler im Audimax statt. So k&ouml;nnen Studenten und Mitarbeiter der Ruhr-Universit&auml;t Bochum zur Mittagszeit bei Orgel-Musik die Seele baumeln lassen.</p>
<p>„Meistens ist es hier relativ leer und es kommen etwa 20 Zuh&ouml;rer&#8221;, sagt Paulo der Mathe und Linguistik studiert. Er war auch in den letzten Wochen ab und zu da und findet es gut, dass man &uuml;ber die Universit&auml;t Kultur erleben k&ouml;nne, sagt Paulo.</p>
<p><strong>Friedlicher Protest</strong></p>
<p>Kaum hat er das gesagt, da  kommen etwa 150 bis 200 Studenten die Treppen im Audimax runtergelaufen. Schnell werden zwei Banner mit der Aufschrift &#8220;Bundesweiter Bildungsstreik 2009&#8243; und &#8220;F&uuml;r Solidarit&auml;t und freie Bildung&#8221; aufgeh&auml;ngt. Ab dem Zeitpunkt ist klar, dass der Andrang nicht nur an dem Orgelspiel von Joachim Wollenweber liegen kann. Nachdem die H&ouml;rsaal-Besetzer letzte Woche von der Polizei aus dem Audimax geworfen wurden, erobern sie den Saal zur&uuml;ck.</p>
<p>Joachim Wollenweber findet die Proteste gut und sagt, dass er sie f&uuml;r wichtig und richtig halte. Daf&uuml;r gibt es jede Menge Applaus von den R&auml;ngen. Da Kultur ebenso zu freier Bildung geh&ouml;rt, wie die Abschaffung der Studierengeb&uuml;hren, lauschen die Protestler gespannt dem Orgel-Konzert.</p>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/joachimwollenweber.mp3">Audio: Joachim Wollenweber spielt Orgel</a></div>
<p>Zum Ende des halbst&uuml;ndigen Konzertes zeigt Wollenweber, dass seine Worte von Anfang keine leeren Worth&uuml;lsen waren. Auf Wunsch der Studenten spielt er ein Lied und die versammelte Mannschaft der Protestler singt im Chor mit:</p>
<p><strong>„Wehrt euch, leistet Widerstand gegen den Sozialabbau im Land&#8230;&#8221;</strong></p>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/wehrteuch-abmischung.mp3">Audio: &#8220;Wehrt euch&#8221;-Abmischung</a></div>
<div id="attachment_18055" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><img class="size-medium wp-image-18055" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/studenten1-225x300.jpg" alt="Erstmal hinsetzen und Pl&auml;ne aust&uuml;fteln" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">Erstmal hinsetzen und Pl&auml;ne aust&uuml;fteln</p></div>
<p>Nach dem Konzertes versammeln sich die Studenten auf dem Boden des Audimax und diskutieren wie es weiter gehen soll.</p>
<p><strong>Alle Veranstaltungen sollen stattfinden</strong></p>
<p>Trotz der Besetzung sollen alle geplanten kulturellen Veranstaltungen weiterhin stattfinden. So kann hinterher auch niemand mehr sagen, dass das Audimax wegen eines Konzertes der Symphoniker ger&auml;umt werden muss.</p>
<p>Der Sicherheits-Dienst macht sich schnell Freunde. Sofort werden alle T&uuml;ren abgeschlossen. Niemand darf mehr rein. So ist ein Dialog mit anderen Studenten nicht m&ouml;glich. Kurzerhand setzen sich einige Studenten in den Eingang der letzten offenen T&uuml;r und l&ouml;sen so das Problem auf Ihre Weise.</p>
<p>Bleibt abzuwarten, wie lange es diesmal dauert, bis die Polizei dem Kampf um bessere Studienbedingungen ein Ende bereitet.</p>


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		</item>
		<item>
		<title>Abo-Frust statt Abo-Lust</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/24/11/2009/abo-frust-statt-abo-lust/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 11:14:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linus Petrusch</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[auf dem konto]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[Abo]]></category>

		<category><![CDATA[Drückerkolonne]]></category>

		<category><![CDATA[Geld]]></category>

		<category><![CDATA[Kostenfalle]]></category>

		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

		<category><![CDATA[Zeitschriften]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein kostenloses Probe-Abo, das klingt reizvoll. Hinter den verlockenden Angeboten lauern jedoch oft dreiste Betr&#252;ger. Aktuell warnt die  Verbraucherzentrale NRW vor der Abo-Abzocke des Deutschen Videorings.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein kostenloses Probe-Abo, das klingt reizvoll. Hinter den verlockenden Angeboten lauern jedoch oft dreiste Betr&uuml;ger. Aktuell warnt die  Verbraucherzentrale NRW vor der Abo-Abzocke des Deutschen Videorings.</strong></p>
<div id="attachment_16783" class="wp-caption alignleft" style="width: 151px"><img class="size-medium wp-image-16783" title="zeitungsabo_klein1" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/zeitungsabo_klein1-201x300.jpg" alt="Der Verbraucherschutz warnt vor der dreisten Masche des DVR." width="141" height="210" /><p class="wp-caption-text">Der Verbraucherschutz warnt vor der dreisten Masche des DVR.</p></div>
<p>Den gem&uuml;tlichen Einkaufsbummel in der Dortmunder-Innenstadt wird Laura* so schnell nicht vergessen. In der Fu&szlig;g&auml;ngerzone sprach sie eine junger Mann an: „Er erz&auml;hlte mir, dass seine Firma derzeit Zeitungsaustr&auml;ger testet“, erinnert sich Laura. „Ich versprach mir drei kostenlose Ausgaben meiner Lieblingszeitschrift. Alles was ich daf&uuml;r machen m&uuml;sste, ist im Anschluss des Abos einen Bewertungsbogen ausf&uuml;llen“, sagt die Studentin. Verwunderlich: Obwohl alles kostenlos sei, musste sie ihre Kontoverbindung angeben. Reine Routine beruhigte sie der Jugendliche: Nur so k&ouml;nnte die Firma ihre Identit&auml;t und die Zustellungsdaten ihres Probeabonnements eindeutig zuordnen. „Eigentlich war es offensichtlich, dass an der Geschichte etwas faul war“, &auml;rgert sich Laura im Nachhinein.</p>
<p><strong>Die F&auml;lle h&auml;ufen sich</strong></p>
<p>Laura ist nicht die Einzige, die in den vergangenen Wochen auf die dreiste Masche reingefallen ist. Anstelle kostenloser Zeitschriften, wundern sich die Probekunden &uuml;ber Abbuchungen von ihrem Girokonto. Auch im Ruhrgebiet h&auml;ufen sich die F&auml;lle. Hinter der Abzocke steckt laut der Verbraucherzentrale der Deutsche Video Ring (DVR). Die Masche ist einfach: Vor allem junge Mitarbeiter des DVR bitten in den Innenst&auml;dten des Ruhrgebiets um Unterst&uuml;tzung. Mit einem v&ouml;llig kostenlosen Zeitschriften-Abo (darunter Titel wie Gala, Kicker, H&ouml;rzu, Spiegel oder Stern) locken sie ihre Opfer in die Falle. Zum Ende der Probezeit m&uuml;sse man nur eine Bewertungskarte mit der Zufriedenheit der Zustellung zur&uuml;cksenden. Der angeblich hehrer Zweck der Sache: Sch&uuml;ler, die als Zeitschriften-Austr&auml;ger arbeiten wollen, werden so getestet und erhalten im Anschluss eine feste Anstellung. Tats&auml;chlich geht es dem DVR jedoch nur um die Kontoverbindungen und das Geld ahnungsloser B&uuml;rger.</p>
<div id="attachment_16784" class="wp-caption alignright" style="width: 174px"><img class="size-medium wp-image-16784" title="zeitungsabo_klein" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/zeitungsabo_klein-205x300.jpg" alt="Der DVR k&ouml;dert mit bekannten Zeitschriftentiteln." width="164" height="240" /><p class="wp-caption-text">Der DVR k&ouml;dert mit bekannten Zeitschriftentiteln.</p></div>
<p>Auf der Seite des  Verbraucherschutzes mehren sich die Kommentare &uuml;ber das Vorgehen des DVR. So kommentiert Kai Rau&szlig;m&uuml;ller: „Ich bin auch darauf reingefallen! Leider kann man nichts machen, da man ja mit seiner Unterschrift quittiert hat.“ Ilona Schwieger von der Verbraucherzentrale Dortmund kennt das Problem. „Solche Delikte sind rechtlich immer schwierig. Im Nachhinein ist es nie leicht zu beweisen, wer was gesagt und vereinbart hat“, sagt Schwieger. Wer auf die Abzocke reingefallen ist, der sollte sofort vom 14-t&auml;gigen Widerrufsrecht Gebrauch machen, r&auml;t die Verbrauchersch&uuml;tzerin. Die Gesch&auml;digten sollten zudem unbedingt die Abbuchung von ihrem Girokonto im Auge behalten. Unrechtm&auml;&szlig;ige Abbuchungen k&ouml;nnen von der Bank wegen Widerspruch zur&uuml;ckgebucht werden. Auch Laura hat einen Widerruf an die DVR-Gmbh geschickt. „Hoffentlich hat sich das Thema damit erledigt“, sagt Laura.</p>
<p><strong>Tipps von der Verbraucherzentrale:</strong></p>
<ul>
<li>Vorfall der Verbraucherzentrale melden. Dann kann man schriftlich t&auml;tig werden.</li>
<li>Auf jeden Fall das 14-t&auml;gige Widerrufsrecht nutzen und das Abo k&uuml;ndigen.</li>
</ul>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr Informationen</strong></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.vz-nrw.de/UNIQ125899308308650/link10A.html" target="_blank">Homepage der Verbraucherschutzzentrale NRW</a><br />
<a href="http://www.verbraucherschutz.de/warnung-vor-deutscher-videoring-abzocke/" target="_blank">Verbraucherschutz Homepage</a></p>
</div>


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			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/24/11/2009/abo-frust-statt-abo-lust/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Durchwurschteln als Lebensstrategie</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/24/11/2009/durchwurschteln-als-lebensstrategie/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/24/11/2009/durchwurschteln-als-lebensstrategie/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 00:24:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linus Petrusch</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[erweiterte Kategorie]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[Christian Ankowitsch]]></category>

		<category><![CDATA[durchwurschteln]]></category>

		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>

		<category><![CDATA[Karriere]]></category>

		<category><![CDATA[Seelenklempner]]></category>

		<category><![CDATA[Studenten]]></category>

		<category><![CDATA[Studierende]]></category>

		<category><![CDATA[Universität]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Leben auf sich zukommen lassen, statt alles strikt zu planen. Das ist die Lebensphilosophie von Christian Ankowitsch. In seinem Buch „Seelenklempner“ h&#228;lt er ein Pl&#228;doyer f&#252;r das Durchwurschteln. pflichtlekt&#252;re sprach mit ihm &#252;ber diese Strategie.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Christian Ankowitsch ist geb&uuml;rtiger &Ouml;sterreicher. Allerdings hat ihn sein Weg des „Durchwurschtelns“ nach Berlin verschlagen. Dort lebt der 50-J&auml;hrige. Von 1993 bis 2001 arbeitete er f&uuml;r die „Zeit“, danach war er als freier Journalist und Buchautor t&auml;tig. Der „Kleine Seelenklempner“ ist sein dritter Ratgeber. pflichtlekt&uuml;re-Autor Linus Petrusch sprach mit Christian Ankowitsch &uuml;ber sein neues Buch.<br />
</strong></p>
<div id="attachment_16879" class="wp-caption alignright" style="width: 234px"><strong></strong><strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/ankowitsch_portrait.jpg"><img class="size-medium wp-image-16879" title="ankowitsch_portrait" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/ankowitsch_portrait-224x300.jpg" alt="Unplanbarkeit als Lebensphilosophie: Autor Dr. Christian Ankowitsch h&auml;lt das Durchwurschteln f&uuml;r eine untersch&auml;tzte Strategie. Foto: J. Fischnaller " width="224" height="300" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Unplanbarkeit als Lebensphilosophie: Autor Dr. Christian Ankowitsch h&auml;lt das Durchwurschteln f&uuml;r eine untersch&auml;tzte Strategie. Foto: J. Fischnaller </p></div>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re: Mir ist beim Lesen des Buches aufgefallen, dass Sie ewig lange studiert haben. Wie viele Semester waren es am Ende?</strong></p>
<p>Ankowitsch: 22 Semester. Dazu muss ich aber sagen, dass ich schon etwas &auml;lter war. In den 70er Jahren gab es noch nicht diese rigiden Studienpl&auml;ne und Studienordnungen. Als ich auf die Universit&auml;t kam, habe ich erst einmal zwei Semester daf&uuml;r gebraucht, um drauf zu kommen, dass mir niemand mehr sagen wird, was ich machen soll. Es hat lange gebraucht, bis ich das verstanden habe.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re: Gab es denn auch zu dieser Zeit schon die Ehrgeizlinge, die total schnell fertig werden wollten – oder hat jeder die fehlende Struktur ausgenutzt?</strong></p>
<p>Ankowitsch: Klar gab es die Ehrgeizlinge. Sie kennen ja die urw&uuml;chsigen Animosit&auml;ten zwischen den Geisteswissenschaftlern und den Medizinern&#8230; Sie hatten ja schon immer ihre Stundenpl&auml;ne und rigiden Vorschriften, wann sie welche Pr&uuml;fung machen mussten. Daher haben wir Geisteswissenschaftler immer auf sie herab gesehen. Ein bisschen tue ich das heute noch (lacht). Aber darin schwangen nat&uuml;rlich immer die Bef&uuml;rchtungen der zuk&uuml;nftig Brotlosen mit, dass wir nicht so genau wussten, was wir sp&auml;ter mal machen sollten.</p>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re: Immerhin waren Sie Statist im Theater und sa&szlig;en f&uuml;r den Film „Before Sunrise“ mit Ethan Hawke im Café!</strong></p>
<p>Ankowitsch: Ja – und mit Julie Delpy! R&uuml;cken an R&uuml;cken. Das h&auml;tte ich nat&uuml;rlich auch als flei&szlig;iger Medizinstudent machen k&ouml;nnen – das muss ich der Ehrlichkeit halber dazu sagen. Aber es hat mir nicht geschadet, ein Bummelstudent zu sein (lacht). Irgendwann wurde ich dann doch fertig.</p>
<div class="additionallinks"><strong>zum H&ouml;ren: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/ankowitsch_1.mp3">Meinen Sie denn, dass wir Menschen uns zu ernst nehmen?</a></strong></div>
<div style="margin-top:15px"></div>
<p><strong>pflichtlekt&uuml;re: Was unterscheidet Ihren Ratgeber von vielen anderen?</strong></p>
<p>Ankowitsch: Ich habe eine tiefe Abscheu vor Ratgebern, die mit Behauptungen daherkommen wie: Ich sage Ihnen, wie Sie Ihr Studium in sechs Semestern hinbekommen, wie Sie in einer Woche 10 Kilo abnehmen und wie Sie jede Frau ins Bett bekommen, egal wie Sie aussehen.<br />
Die Ratgeber rechnen immer damit, dass wir als Individuen f&uuml;r alles verantwortlich sind und sein m&uuml;ssen. Das halte ich f&uuml;r vollkommen unzul&auml;ssig!</p>
<div id="attachment_16535" class="wp-caption alignleft" style="width: 177px"><strong></strong><strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/ankowitsch.jpg"><img class="size-medium wp-image-16535" title="ankowitsch" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/ankowitsch-182x300.jpg" alt="Autor Christian Ankowitsch: „In den 70er Jahren gab es noch nicht diese rigiden Studienpl&auml;ne und Studienordnungen.&quot;" width="167" height="274" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Autor Christian Ankowitsch: „In den 70er Jahren gab es noch nicht diese rigiden Studienpl&auml;ne und Studienordnungen.&quot;</p></div>
<p><strong></strong><strong></strong><strong>pflichtlekt&uuml;re: Sie waren ja mit dieser Strategie des, wie Sie es nennen, „Durchwurstelns“ erfolgreich, haben es immerhin zum „Dr.“ gebracht, schreiben B&uuml;cher, haben f&uuml;r die „Zeit“ gearbeitet.</strong></p>
<p>Ankowitsch: Nicht alle meine Fantasien waren realisierbar, leider. Das ist das Schmerzliche am Erwachsen- und &Auml;lterwerden. Das Gef&uuml;hl ereilt einen sp&auml;testens dann, wenn man sich sagen muss: „Gro&szlig;er S&auml;nger wirst du wohl nicht mehr!“ Das tut mir in der Seele weh, weil ich das gerne geworden w&auml;re. Aber vielleicht kommt es doch noch. Und ich gr&uuml;nde mit 60 eine Rentnerband!</p>
<p><strong></strong><strong></strong><strong>pflichtlekt&uuml;re:  Stimmt. Der Zug ist noch nicht abgefahren!</strong></p>
<p>Ankowitsch: Eben. Das ist ein sch&ouml;nes Bild. Dauernd fahren Z&uuml;ge ab, in denen wir nicht drinnen sitzen. Diese Z&uuml;ge m&uuml;ssen wir auch fahren lassen, ohne ihnen ewig hinterher zu weinen. Im Gro&szlig;teil der Z&uuml;ge werden wir nicht drin sitzen. Hauptsache wir sitzen irgendwann in irgendeinem Zug!</p>
<div class="additionallinks"><strong></strong><strong>zum H&ouml;ren: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/ankowitsch_2.mp3">Meinen Sie denn, dass Sie durch Ihr Buch aus einem „Ehrgeizling“ einen Durchwurstler machen k&ouml;nnten?</a></strong></div>
<div style="margin-top:15px"></div>
<p><strong></strong><strong></strong><strong>pflichtlekt&uuml;re: Haben sie einen Rat an die Studenten von heute? Auch wenn sich das System ver&auml;ndert hat.</strong></p>
<p>Ankowitsch: Kein System der Welt ist so autorit&auml;r, dass man darin keine Bewegungsm&ouml;glichkeiten h&auml;tte. Daher k&ouml;nnte jeder als erstes schauen, wie er sich innerhalb des starren Systems nach seinen Vorstellungen bewegen kann, wo seine Freiheiten liegen.<br />
Hat man erst mal entsprechende Nischen und Ecken gefunden – sie m&ouml;glichst nicht mit perfekten Pl&auml;nen vollpflastern. Eher durchwursteln.</p>
<div class="additionallinks"><strong></strong><strong></strong><strong>zum H&ouml;ren:<a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/ankowitsch_3.mp3"> Sie geben in Ihrem Buch nicht nur Tipps f&uuml;r die allgemeine Lebensplanung, sondern auch Ratschl&auml;ge f&uuml;r Di&auml;ten, das F&uuml;hren guter Beziehungen usw. Sind Sie nicht schon ein Nasewei&szlig;? </a></strong></div>
<p><strong></strong><strong></strong><strong></strong></p>
<p><strong></strong><strong></strong><strong></strong><strong>pflichtlekt&uuml;re: Danke f&uuml;r das Gespr&auml;ch.</strong></p>
<p><em>Drei Exemplare von &#8220;Seelenklempner&#8221; k&ouml;nnt ihr ab 1. Dezember im Adventskalender auf www.pflichtlektuere.com gewinnen.</em><strong><br />
</strong></p>
<p style="text-align: right;"><strong></strong><strong></strong><strong></strong><strong></strong><strong><br />
</strong></p>


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