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	<title>pflichtlektüre &#187; Lea Grote</title>
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	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Wed, 23 May 2012 17:50:58 +0000</pubDate>
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		<title>Frei nach Ruhrgebiets-Schnauze: &#8220;H&#246;mma&#8221;-Chor stellt sein neues Programm im Fletch Bizzel vor</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 12:30:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lea Grote</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

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		<description><![CDATA[„Da f&#228;hrt der Vatta mit der Mutter au’m Mopped nach’m Kanal“ - der Ruhrgebietschor "H&#246;mma" singt &#252;ber die Zeche, den Kanal und alles, was es im Ruhrgebiet gibt. An diesem Wochenende ist sein neues Programm im Fletch Bizzel zu h&#246;ren.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Chor, der sich ausschlie&szlig;lich dem Ruhrgebiet widmet – das ist der „H&ouml;mma“-Chor. Hier wird frei nach Ruhrgebiets-Schnauze gesungen. An diesem Wochenende stellt der Chor sein neues Programm im Fletch Bizze</strong><strong>l vor.</strong></p>
<p>Eine Schifffahrt &uuml;ber den Kanal, Kleing&auml;rtner, die Zeche, Fu&szlig;ball – die Themen drehen sich um alles, was typisch f&uuml;r das Ruhrgebiet ist. „Da f&auml;hrt der Vatta mit der Mutter au’m Mopped nach’m Kanal“, erkl&auml;rt Magdalena Pl&auml;tz, langj&auml;hriges Mitglied. „Wir besingen den kleinen Mann und Begebenheiten im Ruhrgebiet.“ Dabei wird der lokale Slang a la „Ich bin dich immer voll am Lieben“ in die Texte eingebaut. „Das Ruhrgebiet hat ja auch eine eigene Sprache und eine eigene Grammatik“, sagt Chorleiter und Kabarettist Martin F. Risse.</p>
<div id="attachment_16409" class="wp-caption alignleft" style="width: 423px"><img class="size-full wp-image-16409" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/homma-kleine-auflosung.bmp" alt="Verspr&uuml;hen ihren ganz eigenen Ruhrbegietscharme: Die Mitglieder des &quot;H&ouml;mma&quot; - Chores (Foto: Franz Luthe)" width="413" height="264" /><p class="wp-caption-text">Verspr&uuml;hen ihren ganz eigenen Ruhrbegietscharme:   Die Mitglieder des &quot;H&ouml;mma&quot; - Chores (Foto: Franz Luthe)</p></div>
<p><strong>Das Singen verbindet</strong></p>
<p style="color:white;"><span style="color: #000000;">„Der „H&ouml;mma“-Chor ist deswegen so einzigartig, weil wir nur </span><span style="color: #000000;">eigene Lieder singen</span><span style="color: #000000;">“, erkl&auml;rt Risse. Ideen f&uuml;r die Texte entstehen meistens ganz von selbst. Genauso wie der Name des Chores, erz&auml;hlt Magdalena Pl&auml;tz, langj&auml;hriges „H&ouml;mma“-Mitglied: „Wir haben einen Cho</span><span style="color: #000000;">rnamen gesucht, und immer, wenn jemand dazwischen rief, fing er mit „H&ouml;mma“ an. Da haben wir gedacht: Mensch, das w&auml;r’s doch eigentlich.“</span></p>
<p>Mit einem Sing-Workshop 1995 im Fletch Bizzel fing es an, aus der Gruppe wurde ein Chor und der sang irgendwann immer mehr &uuml;ber das Ruhrgebiet. Mittlerweile hat der Chor sehr viele Anfragen. „Wenn die Leute begeistert sind, die Witze verstehen, lachen und mitmachen, sowas macht dann Spa&szlig;“, erz&auml;hlt S&auml;nger Christian Lindecke. Obwohl die „H&ouml;mma“-Mitglieder ihre Proben sehr ernst nehmen, haben sie vor allem Spa&szlig;: „F&uuml;r uns alle ist der Chor einfach auch Freizeitgestaltung, eine Oase, wo man sich zur&uuml;ck ziehen kann. So unterschiedlich wir alle sind, wir haben eine Gemeinsamkeit: Singen. Deshalb verstehen wir uns alle auch sehr gut“, sagt Pl&auml;tz.</p>
<p><strong>Neue Lieder im Programm</strong></p>
<p>In seinem neuen Programm „Ich komm aus hier“ sind viele neue Lieder dabei. „Eine echte Premiere“, sagt Martin F. Risse, „Das ist nat&uuml;rlich spannend, wie die neuen Lieder ankommen. Wir wissen, mit unserem alten Programm, da kriegen wir normalerweise jeden Saal zum mitrocken. Aber jetzt m&uuml;ssen wir mal gucken, ob das auch mit den neuen Liedern funktioniert.“ Den Spa&szlig;, den die S&auml;ngerinnen und S&auml;nger auf der B&uuml;hne vermitteln, erleben sie selbst. „Man soll das Leben nicht so ernst nehmen“, sagt Pl&auml;tz. „Die Botschaft, die bei uns r&uuml;berkommt ist: Nehmt euch nicht so wichtig!“ Der &#8220;H&ouml;mma&#8221;-Chor gibt am Wochenende drei Konzerte im Fletch Bizzel. F&uuml;r den Samstagabend gibt es noch Karten.</p>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/homma-medley.mp3">Zum Reinh&ouml;ren: Der &#8220;H&ouml;mma&#8221;-Chor im medley</a></div>
<div class="additionallinks"><a title="Das Fletch Bizzel" href="http://www.fletch-bizzel.de" target="_blank">www.fletch-bizzel.de</a></div>
<div class="additionallinks"><a title="Die Homepage von &quot;H&ouml;mma&quot;" href="http://www.hoemma-chor.de" target="_blank">www.hoemma-chor.de</a></div>


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		<title>Trailrunning in Dortmund: nichts f&#252;r Warmduscher</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/07/11/2009/nichts-fuer-warmduscher/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 11:52:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lea Grote</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

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		<category><![CDATA[Trailrun]]></category>

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		<category><![CDATA[trailrunning worldmasters]]></category>

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		<description><![CDATA[Sich einen Weg durch verschlungene Pfade bahnen, das ist „trailrunning“. Warmduscher sind hier falsch. Denn wer den Lauf durch das unwegsame Gel&#228;nde &#252;berstehen will, der muss Ausdauer und Biss beweisen.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sich einen Weg durch verschlungene Pfade bahnen, das ist „trailrunning“. Warmduscher sind hier falsch. Denn wer den Lauf durch das unwegsame Gel&auml;nde &uuml;berstehen will, der muss Ausdauer und Biss beweisen. Trailrunner laufen genau dort, wo man normalerweise nicht durchkommt – abseits von Waldwegen und Stra&szlig;en.</strong></p>
<div id="attachment_15305" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-15305" title="trailrun3" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/trailrun3-300x200.jpg" alt="Insgesamt gehen 250 L&auml;ufer aus 19 L&auml;ndern in Dortmund an den Start." width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Insgesamt gehen 250 L&auml;ufer aus 19 L&auml;ndern in Dortmund an den Start.</p></div>
<p>57 Kilometer und 1.000 H&ouml;henmeter an drei Tagen sind bei dem „trailrun worldmasters“ zu bew&auml;ltigen. Der extreme Wettbewerb findet an diesem Wochenende erstmals in Dortmund statt. Auf dem Programm stehen drei Etappen: Los geht es am Freitag mit dem 5,1-Kilometer-Sprint auf dem Phoenix-Gel&auml;nde in Dortmund-H&ouml;rde. Keine Zeit zum Verschnaufen: bereits Samstag wartet auf die L&auml;ufer die l&auml;ngste Etappe von 35 Kilometer. Am Sonntag m&uuml;ssen sich die die Athleten zum Abschluss am Sonntag beim Bittermark-Run durch 20 Kilometer Schott und Ger&ouml;ll k&auml;mpfen. Wer am Ende der Schnellste in allen drei L&auml;ufen war, gewinnt die &#8220;trailrun worldmasters&#8221;. Und das lohnt sich: F&uuml;r die besten L&auml;ufer winken Preisgelder von bis zu 20.000 Euro.</p>
<p><strong>Laufen h&auml;lt fit</strong></p>
<div id="attachment_15303" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-15303" title="trailrun1" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/trailrun1-300x226.jpg" alt="Hans-Werner Rehers aus Osnabr&uuml;ck und Helmut Klanke aus Welver kennen sich von verschiedenen Lauftreffen." width="300" height="226" /><p class="wp-caption-text">Hans-Werner Rehers aus Osnabr&uuml;ck und Helmut Klanke aus Welver kennen sich von verschiedenen Lauftreffen.</p></div>
<p>Hans-Werner Rehers aus Osnabr&uuml;ck l&auml;uft in der Kategorie „Master-Men“ – das sind M&auml;nner &uuml;ber 50 Jahre. Er selbst ist 62 Jahre alt und l&auml;uft jeden Tag „mindestens sieben Kilometer – dann wird man auch so alt.“ Trailrunning macht er zum ersten Mal, allerdings ist er schon oft Marathon gelaufen. „Die l&auml;ngste Strecke waren 136 Kilometer. Das war ein 24-Stunden-Lauf.“ Von der Teilnahme an den „trailrun worldmasters“ in Dortmund verspricht sich Rehers vor allem Spa&szlig;. Der Sprint von f&uuml;nf Kilometern ist f&uuml;r ihn nur eine Art „Warmlaufen“. Vielmehr freut sich der passionierte L&auml;ufer auf die 35 Kilometer am n&auml;chsten Tag. Sein Trick: „Ich laufe immer ganz langsam.“</p>
<p><strong>Dabei sein ist alles</strong></p>
<p>Als Claudia Gerling ins Ziel kommt, muss sie erst einmal verschnaufen. Sie ben&ouml;togte 24 Minuten und 30 Sekunden f&uuml;r den Sprint. Der Tagessieger schaffte die 5,1 Kilometer in 15,35 Minuten. Gerling ist f&uuml;r die „trailrun worldmasters“ extra aus Ladenburg in Baden-W&uuml;rttemberg ins Ruhrgebiet angereist. Siegeschancen rechnet sich die 41-j&auml;hrige nicht aus. &#8220;Ich halte mich regelm&auml;&szlig;ig fit, Trailrunning ist aber f&uuml;r mich Neuland&#8221;, sagt die Personaltrainerin. &#8220;Mir gef&auml;llt vor allem die lockere Atmosph&auml;re, und dass es beim Lauf nicht auf jede Sekunde ankommt.“ Die Strecke war f&uuml;r sie allerdings schwieriger als gedacht: „Da musste man schon mal balancieren oder auf rutschigen Untergrund laufen. Das Gel&auml;nde war sehr abwechslungsreich.“</p>
<p><strong>Das Ruhrgebiet als Lauf-Kulisse</strong></p>
<div id="attachment_15304" class="wp-caption alignleft" style="width: 206px"><img class="size-medium wp-image-15304" title="trailrun2" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/trailrun2-196x300.jpg" alt="Jubel f&uuml;r Olympiasieger Dieter Baumann." width="196" height="300" /><p class="wp-caption-text">Jubel f&uuml;r Olympiasieger Dieter Baumann.</p></div>
<p>Mit Dortmund haben die Veranstalter sich einen ungew&ouml;hnlichen Ort ausgesucht. Die Strecke auf dem Phoenix-Gel&auml;nde vor der Kulisse eines ehemaligen Hochofens zum Beispiel. Die zweite Strecke, der „Ruhrklippentrail“ erstreckt sich &uuml;ber das &ouml;stliche Ruhrgebiet. Die 35,5 Kilometer f&uuml;hren durch Parkanlagen, W&auml;lder und H&uuml;gellandschaften, mit st&auml;ndig wechselnden Bergauf- und Bergab-Abschnitten. Insgesamt sind 250 L&auml;ufer aus 19 L&auml;ndern f&uuml;r den Lauf gemeldet. F&uuml;r ihre Verpflegung und erste Hilfe ist auf dem Gel&auml;nde gesorgt. Au&szlig;erdem gibt es ein Rahmenprogramm: Pasta-Party, Kabarett mit Dieter Baumann, Olympiasieger &uuml;ber 5.000 Meter von 1992, oder die gro&szlig;e Abschlussparty in der Phoenix-Halle.</p>
<p style="text-align: center;">[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.pflichtlektuere.com/07/11/2009/nichts-fuer-warmduscher/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p style="text-align: center;">
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr Infos:</strong></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.trailrun-worldmasters.com/">Homepage der &#8220;trailrun worldmasters&#8221;</a></p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mit dem EFD ins Ausland</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/14/07/2009/mit-dem-efd-ins-ausland/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/14/07/2009/mit-dem-efd-ins-ausland/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 12:36:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lea Grote</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

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		<category><![CDATA[Europa]]></category>

		<category><![CDATA[Europäischer Freiwilligendienst]]></category>

		<category><![CDATA[soziales Projekt]]></category>

		<category><![CDATA[Stipendium]]></category>

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		<description><![CDATA[Du willst mal wieder raus? F&#252;r lau? Und am besten nicht wieder an die Uni? Der europ&#228;ische Freiwilligendienst k&#246;nnte da das Richtige sein. Wir sagen Dir, was Dich erwartet und was Du daf&#252;r tun musst.  


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>F&uuml;r einige Monate im Ausland arbeiten, junge Menschen aus ganz Europa treffen, die Kultur und die Sprache des Gastlandes kennen lernen – all das erm&ouml;glicht der europ&auml;ische Freiwilligendienst. Die EU bezahlt den Aufenthalt, bei dem man in einem gemeinn&uuml;tzigen Projekt arbeitet. Olesia (23) studiert Deutsch in Leeds und verbringt ein Jahr in Dortmund, Steffi (21) war ein halbes Jahr in Griechenland. F&uuml;r pflichtlekt&uuml;re online berichten sie von ihren Erfahrungen.</strong></p>
<div id="attachment_10273" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/07/bild5quadrat.jpg"><img class="size-medium wp-image-10273" title="bild5quadrat" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/07/bild5quadrat-300x275.jpg" alt="Olesia auf dem Oktoberfest in M&uuml;nchen. Foto: privat" width="300" height="275" /></a><p class="wp-caption-text">Olesia auf dem Oktoberfest in M&uuml;nchen. Foto: privat</p></div>
<p>Olesia ist eine echte Europ&auml;erin. Sie wuchs in Litauen auf, ging auf eine russische Schule, und verbrachte einige Zeit in Deutschland. Jetzt studiert sie in England und absolviert gerade ihren europ&auml;ischen Freiwilligendienst (EFD) in Dortmund. &#8220;Deutschland ist mein Lieblingsland&#8221;, sagt Olesia. Die 23-J&auml;hrige spricht sieben Sprachen, reist gerne und hat Freunde in ganz Europa.<br />
F&uuml;r einige Wochen oder Monate in ein anderes Land zu gehen, dort zu arbeiten und die Kultur des Landes besser kennen zu lernen – das erm&ouml;glicht der europ&auml;ische Freiwilligendienst. Durch ihn k&ouml;nnen junge Menschen bis zu einem Jahr im Ausland arbeiten und m&uuml;ssen nichts daf&uuml;r bezahlen. Sie arbeiten in einem gemeinn&uuml;tzigen Projekt und bekommen daf&uuml;r die Reisekosten, Unterkunft, Verpflegung und ein Taschengeld gestellt. &#8220;Das ist ein fantastisches Projekt f&uuml;r junge Leute&#8221;, sagt Olesia, &#8220;die M&ouml;glichkeit muss man unbedingt ausnutzen.&#8221; Der EFD wird von der EU finanziert und durch einen Zusammenschluss verschiedener gemeinn&uuml;tziger Organisationen in Europa erm&ouml;glicht. Grunds&auml;tzlich erh&auml;lt jeder junge Mensch zwischen 18 und 30 Jahren die Chance, dabei zu sein. Ein Aufenthalt dauert in der Regel zwischen sechs und zw&ouml;lf Monaten. Es gibt aber auch Kurzprojekte, die nur einige Wochen dauern, vorzugsweise f&uuml;r Jugendliche mit erh&ouml;htem F&ouml;rderbedarf. Die Projekte, bei denen man seinen EFD machen kann, sind ganz unterschiedlich. Von der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen &uuml;ber  Unterst&uuml;tzung bei Umweltprojekten bis hin zur Organisation von Kulturveranstaltungen reicht die Bandbreite.</p>
<div class="additionallinks"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/07/olesia1.mp3">Olesia &uuml;ber den kostenlosen EFD</a></div>
<p>F&uuml;r Olesia ist der EFD eine gute M&ouml;glichkeit, auch mit knapper Kasse ein Jahr im Ausland zu verbringen. Sie studiert in Leeds deutsche Sprachwissenschaften und Geschichte und muss deswegen ein Jahr in Deutschland verbringen, um die Sprache zu &uuml;ben. Olesia unterbricht ihren Bachelor, um den EFD zu absolvieren. Aber auch zwischen Bachelor und Master, nach dem Studium oder w&auml;hrend man auf einen Studienplatz wartet w&auml;re die Mitarbeit in einem Projekt denkbar. EFDler gehen nicht nur umsonst ins Ausland, sie bekommen auch weiter ihr Kindergeld.</p>
<p><strong>Mit knapper Kasse ins Ausland </strong></p>
<div id="attachment_10274" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/07/bild2quadrat.jpg"><img class="size-medium wp-image-10274" title="bild2quadrat" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/07/bild2quadrat-300x281.jpg" alt="Olesia mit anderen EFDlern. Foto: privat" width="300" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Olesia mit anderen EFDlern. Foto: privat</p></div>
<p>Auch f&uuml;r Steffi war die Finanzierung ein Kriterium, sich f&uuml;r den europ&auml;ischen Freiwilligendienst zu bewerben. Die 21-j&auml;hrige Studentin wollte nach dem Abitur gerne ins Ausland, war sich aber nicht sicher, wie sie den Aufenthalt bezahlen sollte. Sie w&auml;re gerne nach S&uuml;damerika gegangen, konnte sich dann aber schnell mit dem Gedanken anfreunden, in ein europ&auml;isches Land zu gehen. &#8220;Soviel kennt man von Europa ja nicht&#8221;, sagt Steffi heute und findet es im Nachhinein gut, dass sie nicht so weit weg gegangen ist. Denn obwohl Europa so nah scheint, gibt es viele Orte, an denen man noch nicht gewesen ist. F&uuml;r Steffi war dieser Ort Griechenland. Jetzt studiert Steffi soziale Arbeit in Essen und denkt gerne an ihre Zeit in Griechenland zur&uuml;ck.<br />
<strong><br />
Flexibilit&auml;t erh&ouml;ht die Chancen</strong></p>
<p>Schon 80.000 junge Menschen haben mit dem europ&auml;ischen Freiwilligendienst eine Zeit im Ausland verbracht. Den EFD kann man in ganz Europa machen und auch in einigen anderen L&auml;ndern wie Israel, &Auml;gypten oder Tunesien. Bei der Bewerbung ist es von Vorteil, sich nicht auf ein bestimmtes Land zu fixieren. &#8220;Ich w&uuml;rde empfehlen, vielleicht auch in ein Land zu gehen, in das man nicht unbedingt m&ouml;chte&#8221;, sagt Steffi, die die Erfahrung gemacht hat, dass man so Vorurteile abbauen kann. Au&szlig;erdem st&uuml;nden so die Chancen besser, einen Platz zu bekommen. &#8220;Spanien zum Beispiel ist &uuml;berlaufen. Da ist es nicht einfach was zu kriegen.&#8221;<br />
Wer sich bewerben m&ouml;chte, braucht zun&auml;chst einmal eine Entsendeorganisation. Die sucht zusammen mit dem Bewerber eine Aufnahmeorganisation im Ausland und hilft bei der Bewerbung. Die Entsendeorganisation h&auml;lt w&auml;hrend des Aufenthaltes Kontakt mit dem Freiwilligen, falls es Probleme gibt. Der Bewerber kann bei der Organisation W&uuml;nsche &auml;u&szlig;ern oder sich auch selbst ein Projekt suchen, das ihm gef&auml;llt. &#8220;Ich w&uuml;rde jedem empfehlen, sich sein Projekt sehr gezielt auszusuchen&#8221;, r&auml;t Steffi.<br />
Sie hat in Griechenland in einem Kindergarten gearbeitet. Ein Wermutstropfen war die Sprachbarriere, die die Arbeit mit den Kindern erschwerte, und auch nach einem halben Jahr Freiwilligendienst beschr&auml;nkt sich ihr Wortschatz auf Grundlegendes. Dass es mit besseren Sprachkenntnissen leichter ist, Fu&szlig; zu fassen, hat  Olesia bewiesen. Sie konnte schon sehr gut Deutsch, als sie ihren Freiwilligendienst antrat und wird bei der Arbeit viel st&auml;rker eingesetzt. Im Auslandsinstitut der Auslandsgesellschaft NRW organisiert sie Kulturveranstaltungen. &#8220;Die Veranstaltungen zu besuchen macht mehr Spa&szlig;, als im B&uuml;ro zu sitzen&#8221;, erz&auml;hlt sie von ihrer Arbeit. &#8220;Die Kollegen sind sehr nett und hilfsbereit und erkl&auml;ren mir alles. Ich habe hier schon viel gelernt.&#8221;</p>


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