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	<title>pflichtlektüre &#187; Laura Zacharias</title>
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	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Wed, 23 May 2012 17:50:58 +0000</pubDate>
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		<title>Kino-Tipp: Arthur</title>
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		<pubDate>Thu, 05 May 2011 06:26:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Zacharias</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kino-Tipps]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

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		<category><![CDATA[Kino]]></category>

		<category><![CDATA[Komödie]]></category>

		<category><![CDATA[Nick Nolte]]></category>

		<category><![CDATA[Peter Baynham]]></category>

		<category><![CDATA[Russel Brand]]></category>

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		<description><![CDATA[Beruf: Sohn, Milliardenerbe, Autosammler, It-Boy. Besser als Arthur kann man es eigentlich auf der Welt nicht haben. Wenn doch blo&#223; die Liebe nicht w&#228;re. Jetzt im Kino.



Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/logo_kino-tipp.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-53841" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/logo_kino-tipp.jpg" alt="logo_kino-tipp" width="600" height="200" /></a>Er rast mit seinem Butler im &#8220;Batmobil&#8221; verkleidet durch New York, kauft sich mal eben Anzug und Hut von Abraham Lincoln oder feiert rauschende Partys im eigenen Palast: Arthur ist, wie schon im Untertitel des Originals von 1981, &#8220;kein Kind von Traurigkeit&#8221;. Doch die Liebe ist eben ein seltsames Spiel, wie der Film, der ab dem 5. Mai in den Deutschen Kinos l&auml;uft, beweist.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong><br />
</strong>
</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<div id="attachment_59095" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/artd-01094.jpg"><img class="size-medium wp-image-59095 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/artd-01094-300x199.jpg" alt="Spielzeug f&uuml;r Gro&szlig;e: Arthur im Batmobil aus seiner Filmauto-Sammlung. Foto: Warner Bros." width="270" height="179" /></a><p class="wp-caption-text">Spielzeug f&uuml;r Gro&szlig;e: Arthur (Russel Brand) im Batmobil aus seiner Filmauto-Sammlung. Foto: Warner Bros.</p></div>
<p>Athurs Mutter (Geraldine James) ist Chefin einer milliardenschweren Familienstiftung. Um den Ruf ihres Unternehmens nicht durch die Party-Eskapaden, mit denen Arthur (Russel Brand) regelm&auml;&szlig;ig Schlagzeilen macht, zu gef&auml;hrden, droht sie ihm, den Geldhahn zuzudrehen. Es sei denn, er heiratet die karriereorientierte Managerin Susan (Jennifer Garner). Durch sie erhofft sich die Mutter den wilden Sohn z&auml;hmen zu k&ouml;nnen und das Familienunternehmen in guten H&auml;nden zu wissen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Geld oder Liebe?</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Doch damit stellt sie Arthur vor ein Problem: Der hat sich n&auml;mlich Hals &uuml;ber Kopf in die Fremdenf&uuml;hrerin Naomi (&Uuml;berzeugt durch Nat&uuml;rlichkeit: Greta Gerwig) verliebt, ein M&auml;dchen von der Stra&szlig;e, ohne Geld, aber mit Phantasie und Charakterst&auml;rke. Geld oder Liebe ist also die Frage - ein altbekannter Klassiker. Da hilft es noch so wenig, dass Arthur ein schwebendes Magnetbett oder einen eigenen Kinosaal besitzt. Er muss sich entscheiden, ob er seinen bequemen, aber sinnlosen Lebensweg voller Suff und Spa&szlig; weitergehen, oder doch vielleicht ohne Reichtum, aber mit seiner Traumfrau gl&uuml;cklich werden will. Und diese Entscheidung muss er ganz alleine treffen. Seine Nanny Hobson (Helen Mirren), beste Freundin und niemals um einen sarkastischen Spruch verlegen, kann dem Kind im K&ouml;rper eines Mannes hier ausnahmsweise einmal die Entscheidung nicht helfen.</p>
<div id="attachment_59077" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/arthur-3861rb.jpg"><img class="size-medium wp-image-59077 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/arthur-3861rb-300x199.jpg" alt="Ein ungleiches Paar: Milliard&auml;r Arthur (Russel Brand) und seine Nanny Hobson (Helen Mirren). Foto: Warner Bros." width="270" height="179" /></a><p class="wp-caption-text">Ein ungleiches Paar: Milliard&auml;r Arthur und seine Nanny Hobson (Helen Mirren). Foto: Warner Bros.</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p><strong>Hellen Mirren in Hochform</strong></p>
<p>Trotzdem ist diese Powerfrau, die Hellen Mirren wunderbar verk&ouml;rpert, das wohl sehenswerteste am Film: Witzig, aber stets reserviert l&auml;uft die Oscar-Preistr&auml;gerin („Die Queen“) zu gewohnter Hochform auf und wird zur zentralen Person der Geschichte, indem sie als Einzige an ihren Sch&uuml;tzling glaubt und versucht, ihn zu Vernunft und Selbstreflektion zu bringen, egal ob bei den anonymen Alkoholikern oder durch einen spontanen K.O.-Schlag im Boxring. Arthur soll endlich ein Mann werden, seine Talente nutzen und auf eigenen Beinen stehen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Skurriles P&auml;rchen bringt Film auf Kurs</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Auch, wenn er im Alleingang nicht &uuml;berzeugt, so bringt Anarcho-Komiker Russel Brand („M&auml;nnertrip“) zumindest im Zusammenspiel mit Helen Mirren den Film zeitweilig auf Kurs: Mehr gemeinsame Momente dieses skurrilen P&auml;rchens w&uuml;nscht man sich als Zuschauer, weniger daf&uuml;r vom zickigen Gerangel mit Alias-Star Jennifer Garner. Die macht zwar in Korsage und Brautkleid eine ziemlich gute Figur, ihre Rolle als b&ouml;se Erbschleicherin kann man ihr als Zuschauer aber nicht so ganz abkaufen. Auch Nick Nolte als potentieller Schwiegervater von Arthurs Auserw&auml;hlten zeigt wenig Elan.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<div id="attachment_59092" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/artd-03356r.jpg"><img class="size-medium wp-image-59092 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/artd-03356r-300x199.jpg" alt="Hochzeit mit Hindernissen: Arthur versucht verzweifelt, die Ehe mit Managerin Susan zu verhindern. Foto: Warner Bros." width="270" height="179" /></a><p class="wp-caption-text">Hochzeit mit Hindernissen: Arthur versucht verzweifelt, die Ehe mit Managerin Susan zu verhindern. Foto: Warner Bros.</p></div>
<p><strong>Kein Br&uuml;ller</strong></p>
<p>Insgesamt ist Jason Winers Spielfilmdeb&uuml;t, ein Remake des Originalfilms von 1981, in dem Steve Gordon Regie f&uuml;hrte, nicht wirklich eine Erneuerung, was ein wenig &uuml;berrascht. Denn schlie&szlig;lich hat Drehbuchautor Peter Baynham mit Kultfilm &#8220;Borat&#8221; und Nachfolger &#8220;Br&uuml;no&#8221; schon mehr Sinn f&uuml;r ausgefallenen Humor bewiesen. Ein bisschen schmunzeln kann man bei &#8220;Arthur&#8221; zwar schon, doch der ganz gro&szlig;e Br&uuml;ller bleibt aus.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/user/WarnerBrosEnt?v=psLYFAecq0g&amp;feature=pyv&amp;ad=10781963259&amp;kw=arthur%20youtube"></a></p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.pflichtlektuere.com/05/05/2011/kino-tipp-arthur/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p><a href="http://www.pflichtlektuere.com/category/kino_tipp/"><img class="aligncenter size-full wp-image-50048" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/teaser-fuer-kinorubrik.jpg" alt="teaser-fuer-kinorubrik" width="596" height="192" /></a></p>


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		</item>
		<item>
		<title>Der lange Weg zum Seminar</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/29/04/2011/der-lange-weg-zum-seminar/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/29/04/2011/der-lange-weg-zum-seminar/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 29 Apr 2011 03:47:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Zacharias</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im hörsaal]]></category>

		<category><![CDATA[ASta]]></category>

		<category><![CDATA[Bogestra]]></category>

		<category><![CDATA[Park-and-Ride]]></category>

		<category><![CDATA[Parkhaus]]></category>

		<category><![CDATA[Parkplatz]]></category>

		<category><![CDATA[Pendler]]></category>

		<category><![CDATA[Ruhr-Universität Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[Stupa]]></category>

		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Seitdem an der Ruhr-Uni Bochum vier marode Parkh&#228;user geschlossen wurden, herrscht auf dem Campus Parkplatzchaos: Etwa 2000 Pl&#228;tze fehlen - und das bis zum Semesterende.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Parkplatzchaos an der Ruhr-Uni Bochum: Seit im vergangenen Winter die vier maroden Parkh&auml;user westlich des Campus geschlossen wurden, fehlen rund 2000 Parkpl&auml;tze. Doch darunter leiden nicht nur Studenten, die bei der t&auml;glichen Anfahrt aufs Auto angewiesen sind  - f&uuml;r Radfahrer ist die aktuelle Situation sogar ziemlich gef&auml;hrlich. </strong></p>
<div id="attachment_57956" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/bruecke.jpg"><img class="size-medium wp-image-57956 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/bruecke-300x201.jpg" alt="Gef&auml;hrliche Stelle f&uuml;r Radfahrer: Bei der Anfahrt &uuml;ber die Max-Imdahl-Stra&szlig;e ist die linke Fahrspur komplett zugeparkt. Foto: Laura Zacharias." width="270" height="181" /></a><p class="wp-caption-text">Gef&auml;hrliche Stelle f&uuml;r Radfahrer: Bei der Anfahrt &uuml;ber die Max-Imdahl-Stra&szlig;e ist die linke Fahrspur komplett zugeparkt. Foto: Laura Zacharias.</p></div>
<p>F&uuml;r viele ist es ein t&auml;glicher Nervenkitzel, manch anderer Student hat es schon aufgegeben, an der Ruhr-Uni Bochum einen Parkplatz zu ergattern: „Ich fahre, wenn ich morgens komme gar nicht mehr zu den Hauptparkpl&auml;tzen, da habe ich eh keine Chance“, sagt Anna Schlegel. Die Gelsenkirchenerin studiert Englisch und Franz&ouml;sisch, ist um zur Uni zu gelangen aufs Auto angewiesen. Also parkt sie lieber gleich am Rand der Max-Imdahl-Stra&szlig;e, und l&auml;uft 10 Minuten - genau wie hunderte ihrer Kommilitonen es tun, seit die vier maroden West-Parkh&auml;user der Uni, die schon l&auml;nger durch Stahlst&uuml;tzen gesichert werden mussten, endg&uuml;ltig geschlossen sind.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Eine verst&auml;ndliche Reaktion, die aber f&uuml;r Radfahrer eine gro&szlig;e Gefahr darstellt: „Die Max-Imdahl-Stra&szlig;e ist der zentrale Anfahrtsweg f&uuml;r viele, die mit dem Rad zur Uni kommen“, erkl&auml;rt Matthias Brunnert vom ASstA-Verkehrsreferat. Wenn die eine Fahrspur komplett zugeparkt sei und sich Radfahrer zwischen den fahrenden Autos auf der anderen hindurch quetschen m&uuml;ssten, gebe es h&auml;ufig gef&auml;hrliche Situationen. Doch auch f&uuml;r die Autofahrer hat Brunnert Verst&auml;ndnis: „Wer da parkt, hat meist keine andere Wahl.“ <span style="color: #ffffff;">xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">
<p><strong>Fr&uuml;h kommen - k&uuml;rzer laufen</strong></p>
<p>Bis zu 45 Minuten fr&uuml;her, so Brunnert, k&auml;men viele Studenten inzwischen mit dem Auto zur Uni, nur um es trotz Parkplatzsuche noch rechtzeitig in die Vorlesung zu schaffen. F&uuml;r Uni-Pressesprecher Dr. Josef K&ouml;nig ein vermeidbares &Uuml;bel: „Es gibt ja einige Parkpl&auml;tze, die etwas weiter au&szlig;erhalb liegen, sodass man vielleicht 10 Minuten laufen muss“, meint er. „Die Studenten k&ouml;nnen nicht erwarten, dass sie unmittelbar vor der T&uuml;r einen Parkplatz finden.“</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">
<div id="attachment_57957" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/parkhaus-innen.jpg"><img class="size-medium wp-image-57957 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/parkhaus-innen-300x201.jpg" alt="Maroder Zustand: In den geschlossenen Parkh&auml;usern tropft es aus allen Ritzen, Stahlst&uuml;tzen sichern die Geb&auml;ude. Foto: Laura Zacharias" width="270" height="181" /></a><p class="wp-caption-text">Maroder Zustand: In den geschlossenen Parkh&auml;usern tropft es aus allen Ritzen, Stahlst&uuml;tzen sichern die Geb&auml;ude. Foto: Laura Zacharias</p></div>
<p>Schwierig sei die Parksituation an der gro&szlig;en Uni mit &uuml;ber 30.000 Studierenden auch in ihrer  knapp 50-J&auml;hrigen Geschichte schon h&auml;ufiger gewesen. „Ich kann nur dazu aufrufen, mehr Fahrgemeinschaften zu bilden“, so K&ouml;nig. Denn auch die U-Bahnlinie 35 sei zu Sto&szlig;zeiten bereits ausgelastet, und sowohl an der Wagenl&auml;nge, als auch an der f&uuml;nfmin&uuml;tigen Taktung der Linie zur Uni k&ouml;nne zur Zeit nichts ge&auml;ndert werden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Laut Reinhard Daniel, dem stellvertretenden Leiter der Dortmunder Niederlassung des Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, von dem die Uni  die Parkh&auml;user gemietet hat, soll es bereits im August, sp&auml;testens September eine erste Entspannung geben: „Zwei der vier Parkh&auml;user werden wir statisch bearbeiten, so dass sie dann wieder benutzbar sind“,sagt er. Die beiden anderen w&uuml;rden komplett neu aufgebaut, das Datum der Fertigstellung jedoch noch offen. „Wir haben viel investiert um die Parkh&auml;user zu erhalten“, so Daniel. Aber die H&auml;user seien rund 40 Jahre alt, stark beansprucht und stets der Witterung ausgesetzt gewesen, was eine Erneuerung nun unvermeidlich mache. <span style="color: #ffffff;">xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">
<div id="attachment_57958" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/schlegel.jpg"><img class="size-medium wp-image-57958 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/schlegel-300x201.jpg" alt="Kein Verst&auml;ndnis: Philosophiestudent Dirk Focke sieht die Uni in der Pflicht, den Pendlern schnellstm&ouml;glich wieder mehr Parkm&ouml;glichkeiten zu schaffen. Foto: Laura Zacharias" width="270" height="181" /></a><p class="wp-caption-text">Kein Verst&auml;ndnis: Philosophiestudent Dirk Focke sieht die Uni in der Pflicht, den Pendlern schnellstm&ouml;glich wieder mehr Parkm&ouml;glichkeiten zu schaffen. Foto: Laura Zacharias</p></div>
<p><strong>Zentrale Parkpl&auml;tze morgens f&uuml;r Studenten gesperrt </strong><span style="color: #ffffff;">xxxxxxx</span><strong><br />
</strong></p>
<p>Wie man die Situation bis dahin in den Griff bekommen k&ouml;nnte, daf&uuml;r hat der AStA noch viele Ideen: „Zum einen k&ouml;nnte man mit der Bogestra ein Park-and-Ride Konzept einrichten“, sagt Matthias Brunnert, „bei dem Shuttlebusse die Studierenden von Parkfl&auml;chen , die etwas au&szlig;erhalb liegen, zur Uni bef&ouml;rdern.“ Doch noch eine andere, viel kurzfristiger umsetzbare L&ouml;sung liege auf der Hand, so Brunnert, zu der das Studierendenparlament nun einstimmig eine Resolution verabschiedet habe, die dem Kanzler vorgelegt wird. Die zentralen Parkh&auml;user 1-8, die morgens vor neun Uhr nur Mitarbeitern zug&auml;nglich sind, k&ouml;nne man auch f&uuml;r Studierende &ouml;ffnen. „Die studentischen Vertreter sind sich einig, dass die Absperrung ein Unding ist“, sagt der AStA-Referent.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-weight: normal;">In diesen Tagen hilft jedoch nur: Geduldig warten, dass ein Parkplatz frei wird oder einen unfreiwilligen Fu&szlig;marsch einlegen. Dirk Focke macht das jeden Tag und kann nicht verstehen, wieso seit dem Winter noch nichts passiert ist: „Es ist nun mal eine Pendleruni hier“, sagt der Psychologiestudent kopfsch&uuml;ttelnd, mit Blick auf die maroden Betonbauten, deren abgesperrte Einfahrten komplett zugeparkt sind. „Und wenn man Exellenzuni sein will, muss man sich auch um banale Dinge wie Parkpl&auml;tze k&uuml;mmern.“</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-weight: normal;"><br />
</span>
</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-weight: normal;"> </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.ruhr-uni-bochum.de/universitaet/campus-und-kultur/orientierung/lageplan/" target="_blank">&Uuml;bersicht &uuml;ber die Parkm&ouml;glichkeiten an der RUB</a></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.sat1nrw.de/Aktuell/Parkplatzchaos-an-der-Uni-Bochum/42d3083/" target="_blank">Video von Sat.1 17.30 NRW &uuml;ber das Parkplatzchaos</a></p>
<p style="color: white;"><strong>pflichtlekt&uuml;re: </strong><a href="http://www.pflichtlektuere.com/18/04/2011/ruhruni-parkplatzmangel-sorgt-fuer-verkehrschaos/">Parkplatzmangel sorgt f&uuml;r Verkehrschaos</a></p>
<p style="color: white;">
<p style="color: white;">
</div>


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			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/29/04/2011/der-lange-weg-zum-seminar/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Coworking: Allein und doch nicht einsam</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/21/04/2011/coworking-allein-und-doch-nicht-einsam/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/21/04/2011/coworking-allein-und-doch-nicht-einsam/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 11:06:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Zacharias</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[auf dem konto]]></category>

		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>

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		<category><![CDATA[Coworking]]></category>

		<category><![CDATA[Freelancer]]></category>

		<category><![CDATA[Großraumbüro]]></category>

		<category><![CDATA[Ständige Vertretung]]></category>

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		<description><![CDATA[Coworking hei&#223;t die neue Form des Arbeitens: Freelancer arbeiten gemeinsam in einem Gro&#223;raumb&#252;ro, bleiben aber unabh&#228;ngig und flexibel. Auch ins Ruhrgebiet hat dieser Trend Einzug gehalten.



Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>In den USA ist es schon seit Jahren eine weit verbreitete Arbeitsform, nun kommt der Trend auch in Dortmund an: Im ersten „Coworking-Space“ teilen sich Freelancer, Blogger, und andere Kreative aus verschiedensten Branchen und Orten ein B&uuml;ro. Ohne gro&szlig;e Verpflichtungen, daf&uuml;r aber mit viel gegenseitigem Support.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<div id="attachment_57141" class="wp-caption alignleft" style="width: 226px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/coworking-bild-1_ebene-1.jpg"><img class="size-medium wp-image-57141  " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/coworking-bild-1_ebene-1-300x200.jpg" alt="Viel Platz f&uuml;r wenig Geld: Im Coworking Space am Schwanenwall kann sich jeder schnell und g&uuml;nstig einen Arbeitsplatz mieten. Foto: Laura Zacharias" width="216" height="144" /></a><p class="wp-caption-text">Viel Platz f&uuml;r wenig Geld: Im Coworking Space am Schwanenwall kann sich jeder schnell und g&uuml;nstig einen Arbeitsplatz mieten. Foto: Laura Zacharias</p></div>
<p>Auf den ersten Blick k&ouml;nnte es auch ein ganz normales Kleinunternehmen sein: Ein paar Tische zu einer Gruppe zusammengestellt, Laptops, Tablet-PCs und Kaffeetassen stehen darauf. Eben alles, was man heutzutage zum Arbeiten im B&uuml;ro braucht. Doch hier, im Ausstellungsraum eines Parketth&auml;ndlers hat Softwareentwickler Harm L&uuml;bben gemeinsam mit anderen Freiberuflern einen „Coworking Space“ er&ouml;ffnet. „Ich habe vorher nicht immer zu Hause, sondern auch oft in Cafés gearbeitet“, erz&auml;hlt er. Arbeit vom Privatleben trennen, das sei ihm ein Bed&uuml;rfnis. „Es strukturiert einfach besser, wenn ich genau wei&szlig;, ich gehe jetzt zur Arbeit, und danach habe ich Freizeit“, sagt L&uuml;bben.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die Idee des „Coworking Space“, kannte der 43-J&auml;hrige bereits aus anderen St&auml;dten. Sie ist einfach beschrieben: In einem Gro&szlig;raumb&uuml;ro kann sich jeder f&uuml;r einen Tag oder auch f&uuml;r l&auml;ngere Zeit einen Arbeitsplatz mieten, Strom, Internet, Stuhl, Tisch, Drucker und andere Dinge, die man so im Arbeitsalltag ben&ouml;tigt, sind vorhanden. „Was uns hier noch fehlt, ist ein ruhiger Konferenzraum“, sagt L&uuml;bben. „Das haben die meisten Coworking-Spaces, und das wollen wir auch noch hinkriegen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Fr&uuml;hst&uuml;ck und kreative Synergieeffekte</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<div id="attachment_57148" class="wp-caption alignright" style="width: 197px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/coworking-bild-5_ebene-1.jpg"><img class="size-medium wp-image-57148   " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/coworking-bild-5_ebene-1-200x300.jpg" alt="Austausch gegen Einsamkeit: Stefan Wild hat schon lange nach einem Arbeitsplatz abseits der eigenen vier W&auml;nde gesucht. Foto: Laura Zacharias" width="187" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Austausch gegen Einsamkeit: Stefan Wild hat schon lange nach einem Arbeitsplatz abseits der eigenen vier W&auml;nde gesucht. Foto: Laura Zacharias</p></div>
<p>Was das Coworking ausmacht, sei aber weitaus mehr, als die reine Hardware, sagt Stefan Wild, der den Verein hinter dem B&uuml;ro mitgegr&uuml;ndet hat: „Ich habe 13 Jahre lang allein zuhause gearbeitet. Da sehnt man sich irgendwann nach Austausch, sonst f&auml;llt einem die Decke auf den Kopf.“ Auch Fotograf Simon Bierwald und Technikblogger Matthias Schleif schw&auml;rmen von „nachhaltigen Synergieeffekten“ dieses Arbeitsmodells: „Wenn ich mal eine technische Frage habe, finde ich hier jederzeit meine Ansprechpartner“ sagt Bierwald und zeigt auf seinen B&uuml;ronachbarn. Au&szlig;erdem seien gemeinsame Fr&uuml;hst&uuml;cke und Vortragsabende zu verschiedensten Themen in Planung.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Doch nicht nur Dortmunder nutzen den Raum zum Arbeiten: Sascha Pallenberg, der eigentlich in Taiwan lebt und arbeitet, ist gerade auf der Durchreise: „In meinem Hotel ist das Internet auf dem Stand von 1998“, klagt der Gr&uuml;nder einer gefragten Info- und Testbereichtsseite f&uuml;r Netbooks, Tablets und co. „In meiner Branche kann ich das nicht gebrauchen.“Auf Twitter habe er von der Neugr&uuml;ndung des Coworking-Space am Schwanenwall gelesen und sich spontan f&uuml;r ein paar Tage eingemietet.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Neun Euro f&uuml;r Arbeitsatmosph&auml;re</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Momentan sind die Dortmunder Coworker noch eine &uuml;berschschaubare Gruppe, doch das soll sich &auml;ndern, sagt Harm L&uuml;bben: „Wir haben knapp 600.000 Einwohner hier in Dortmund, da kann ich mir schon vorstellen, dass es mal um die hundert Leute werden.“ Im Raum des Parketthandels sei allerdings nur Platz f&uuml;r acht. „Wenn es soweit ist, dann suchen wir uns andere R&auml;umlichkeiten“, sagt er. Denn je mehr Mitglieder zusammenkommen, desto teurer darf logischerweise die Miete werden. Au&szlig;erdem wei&szlig; er bereits von der Gr&uuml;ndung eines weiteren Coworking Space: Auch am Hohen Wall, in der „st&auml;ndigen Vertretung“ soll am 6.Mai eine Etage f&uuml;r Coworker er&ouml;ffnet werden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<div id="attachment_57147" class="wp-caption alignleft" style="width: 197px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/coworking-bild-2_ebene-1.jpg"><img class="size-medium wp-image-57147   " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/coworking-bild-2_ebene-1-200x300.jpg" alt="Gegenseitiger Support und neue Kontakte: Simon Bierwald sch&auml;tzt besonders die Branchenvielfalt in Coworking Space. Foto: Laura Zacharias" width="187" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Gegenseitiger Support und neue Kontakte: Simon Bierwald sch&auml;tzt besonders die Branchenvielfalt in Coworking Space. Foto: Laura Zacharias</p></div>
<p>Neun Euro kostet der Arbeitsplatz am Schwanenwall f&uuml;r einen Tag. Wer Mitglied wird und sich einen festen Arbeitsplatz einrichtet zahlt 150 Euro im Monat. Damit k&ouml;nnte er neben einem Spind, in dem Ger&auml;te und &auml;hnliches deponiert werden k&ouml;nnen, schon bald weitere Vorteile haben: „Es gibt die Idee, unter allen Coworking Spaces sogenannte &#8216;Visa&#8217; einzurichten“, erkl&auml;rt Harm L&uuml;bben. Damit k&ouml;nne jeder, der irgendwo auf der Welt Mitglied in einem Coworking Space ist, auch die R&auml;ume in anderen St&auml;dten nutzen. L&uuml;bben: „Ich halte das f&uuml;r den derzeitigen Evolutionsstand der Arbeit. T&auml;glich von irgendwo in die Festanstellung pendeln, das ist von gestern.“</p>
<p><span style="color: #ffffff;"><br />
</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</span></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.cowodo.de/startseite" target="_blank">Alle Infos zum Coworking Space Dortmund</a></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://coworking.de/" target="_blank">Coworking Spaces in Deutschland</a></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.staendigevertretungdortmund.de/" target="_parent">Infos zum Coworking Space in der St&auml;ndigen Vertretung </a></p>
<p style="color: white;">
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Gro&#223;e Liebe f&#252;r Kleines</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/14/04/2011/kleine-teile-grosze-leidenschaft/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/14/04/2011/kleine-teile-grosze-leidenschaft/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 12:39:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Zacharias</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im freizeitrausch]]></category>

		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Intermodellbau]]></category>

		<category><![CDATA[Kirmes]]></category>

		<category><![CDATA[Modellauto]]></category>

		<category><![CDATA[Modellbau]]></category>

		<category><![CDATA[Westfalenhallen]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der Messe Intermodellbau in den Westfalenhallen gibt es die ganze Welt f&#252;rs heimische Wohnzimmer - und das garantiert mit hohem Suchtfaktor.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Penibel, passioniert, perfektionistisch: Bei der Intermodellbau, Europas gr&ouml;&szlig;ter Modellbaumesse in den Dortmunder Westfalenhallen, gibt es nicht nur Eisenbahnen, sondern die gro&szlig;e, weite Welt in ganz kleinen Teilen zu bewundern: Vom Rettungshubschrauber &uuml;ber Rennautos bis zum Rummelplatz.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong></strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong></strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"> </p>
<div id="attachment_56366" class="wp-caption alignleft" style="width: 226px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/intermodellbau-1_ebene-1.jpg"><img class="size-medium wp-image-56366   " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/intermodellbau-1_ebene-1-300x200.jpg" alt="Kritischer Blick: Landschafts&ouml;kologiestudent Marc Flegel ist auf der Modellbaumesse, um mit Abschied von seinem teuren Hobby zu nehmen. Foto: Laura Zacharias" width="216" height="144" /></a><p class="wp-caption-text">Kritischer Blick: Landschafts&ouml;kologiestudent Marc Flegel ist auf der Modellbaumesse, um mit Abschied von seinem teuren Hobby zu nehmen. Foto: Laura Zacharias</p></div>
<p>Eigentlich wollte Marc Flegel ja aufh&ouml;ren. „Ich habe in den letzten Jahren bestimmt 20.000 Euro f&uuml;r Modellbau ausgegeben“, erz&auml;hlt der 32-j&auml;hrige Landschafts&ouml;kologiestudent. „Das kann so nicht weitergehen.“ Mit etwa 12 Jahren habe seine Begeisterung f&uuml;r Modellbau angefangen, erz&auml;hlt er. „F&uuml;r Autos, Flugzeuge - das kann ich gar nicht alles aufz&auml;hlen.“ Doch damit soll nun Schluss sein. Viele seiner Modelle habe er schon bei Ebay verkauft. „Und heute bin ich noch mal hierher gekommen, um einen Abschluss zu finden“, sagt Flegel.</p>
<p>Denn mit seinem Landschafts&ouml;kologiestudium vertrage sich das Hobby nicht nur vom finanziellen Aufwand her schlecht. Er nimmt ein spacig anmutendes Modellflugzeug in die Hand, das laut Aufschrift mit bis zu 180 Stundenkilometern durch die Luft sausen kann. „Das w&auml;re mir zum Beispiel schon wieder zu viel, da kriegt man ja schwitzige H&auml;nde&#8221;, sagt er. „Und von der CO2-Bilanz her sind viele Modelle echt f&uuml;r&#8217;n Arsch.“</p>
<div id="attachment_56368" class="wp-caption alignright" style="width: 253px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/intermodellbau-2_ebene-1.jpg"><img class="size-medium wp-image-56368  " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/intermodellbau-2_ebene-1-300x200.jpg" alt="Passionierte Pinselei: Im Fahrerlager werden die ferngesteuerten Rennautos von ihren Besitzern auf Vordermann gebracht. Foto: Laura Zacharias" width="243" height="162" /></a><p class="wp-caption-text">Passionierte Pinselei: Im Fahrerlager werden die ferngesteuerten Rennautos von ihren Besitzern auf Vordermann gebracht. Foto: Laura Zacharias</p></div>
<p>Ein Konflikt, den nicht alle Studenten, die zur Intermodellbau in die Westfalenhallen gekommen sind, mit sich ausmachen m&uuml;ssen. Bei Martin Kruse zum Beispiel erg&auml;nzen sich Hobby und Studium perfekt: Der angehende Maschinenbau-Ingenieur sitzt im „Fahrerlager“ in Halle 3A und pinselt liebevoll den Staub von seinem Hot Bodies TCX-Modellauto. „Der kommt vom Teppich auf der Rennstrecke“, erkl&auml;rt er und setzt die Kunststoffverkleidung wieder &uuml;ber das Fahrwerk, sodass das Ganze fast wie ein normales Auto aussieht. Seit er sechs Jahre alt ist, erz&auml;hlt Kruse, begeistere er sich f&uuml;r Technik: „Nicht nur f&uuml;r Autos, auch f&uuml;r andere Maschinen.“</p>
<p><strong>Nicht nur Technikbegeisterte</strong></p>
<p>Doch die Bastelei sei nicht das Einzige, was Spa&szlig; mache: „Es ist beides. Fahren und sich aus tausend Einzelteilen selbst etwas zusammenbauen“, gibt der 30-j&auml;hrige Frankfurter zu. Als Maschinenbaustudent mit Schwerpunkt Fahrzeugtechnik greift er seinen Kollegen vom Modellbauclub Goldstein gern mal unter die Arme. „Der BWLer hat&#8217;s zum Beispiel nicht so mit der Technik“, meint er und zeigt lachend auf Stefan K&ouml;hler, der etwas ratlos gr&uuml;belnd &uuml;ber seinem Modell sitzt, aber sofort nickend zur&uuml;cklacht, als er h&ouml;rt, worum es geht.</p>
<div id="attachment_56463" class="wp-caption alignleft" style="width: 253px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/intermodellbau-5_ebene-1.jpg"><img class="size-medium wp-image-56463  " title="intermodellbau-5" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/intermodellbau-5_ebene-1-300x200.jpg" alt="M&auml;nnerspielplatz Modellbaumesse: Frauen sieht man unter den Modellbaufans kaum, egal ob am Hubschrauberstand oder bei den Eisenbahnen. Foto: Laura Zacharias" width="243" height="162" /></a><p class="wp-caption-text">M&auml;nnerspielplatz Modellbaumesse: Frauen sieht man unter den Modellbaufans kaum, egal ob am Hubschrauberstand oder bei den Eisenbahnen. Foto: Laura Zacharias</p></div>
<p>Lebendige Frauen sieht man auf Europas gr&ouml;&szlig;ter Modellbaumesse, die noch bis zum 17. April in den Westfalenhallen stattfindet, nur ziemlich wenige: Daf&uuml;r sind sie als Modelle in fast jeder Form, Farbe und Gr&ouml;&szlig;e in originalgetreuen Eisenbahnlandschaften, als Manga-Figurensatz, Schiffs- oder Stadiong&auml;ste vertreten. Neben unz&auml;hligen Hubschraubern, Schiffen, Lastwagen, Tieren, ganzen Fu&szlig;ballstadien und, und, und. Es scheint auf der Welt keinen Kr&uuml;mel zu geben, den es nicht auch als Modell gibt. Und das ist ja auch das Ziel der meisten Modellbauer: Die perfekte Abbildung der Realit&auml;t, bis ins kleinste Detail.</p>
<p><strong>Perfektion im Miniformat</strong></p>
<p>Selbst da wo es gar nicht sichtbar ist. Markus Drolshagen zeigt auf einen geschlossenen Wohnwagen, der am Rande seiner Modellkirmes, eines bunten, bewegten Treibens voller LED-Lichter, sich drehenden Karussells, Achterbahnen und fahrender Autos steht. „Da drin hat sogar die Bettdecke Bl&uuml;mchen“, sagt er. 16.000 computergesteuerte Leuchtdioden hat der Dortmunder an den Fahrgesch&auml;ften und Buden mit einer Pinzette angebracht, 1600 Mini-Festbesucher positioniert. „Ich werde bald unter der Platte kleine Zahnr&auml;der mit Magneten einbauen, dann bewegen sich sogar die Leute“, erz&auml;hlt er mit leuchtenden Augen.</p>
<div id="attachment_56369" class="wp-caption alignright" style="width: 253px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/intermodellbau-4_ebene-1.jpg"><img class="size-medium wp-image-56369  " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/intermodellbau-4_ebene-1-300x200.jpg" alt="Bunte Welt in Minform: Auf dem Miniatur-Rummelplatz von Markus Drolshagen stimmt so gut wie jedes Detail. Foto: Laura Zacharias" width="243" height="162" /></a><p class="wp-caption-text">Bunte Welt in Miniform: Auf dem Miniatur-Rummelplatz von Markus Drolshagen stimmt so gut wie jedes Detail. Foto: Laura Zacharias</p></div>
<p>Seit rund 12 Jahren bastelt der Informatik-Lehrer nun schon an seiner „Gro&szlig;baustelle“, f&uuml;r die er zu Hause einen eigenen Raum hat. „Es wird immer kleiner, immer feiner.“ Auch Aufnahmen von echten Kirmesansagen laufen im Hintergrund. Den Materialwert seiner Anlage, die Drolshagen auf dem Stand der von ihm mitbegr&uuml;ndeten „IG Kirmes und Kirmesmodellbau“ zeigt, sch&auml;tzt er auf rund 14.000 Euro. „Verkaufen kommt f&uuml;r mich aber nicht in Frage“, sagt er. „Das kann mir kein Mensch bezahlen.“</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"> </p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.westfalenhallen.de/messen/intermodellbau/index.php" target="_blank">Die Intermodellbau 2011</a></p>
<p style="color: white;">Web:<a href="http://www.macs-modellwelt.de/" target="_blank"> Die Kirmes von Markus Drolshagen</a></p>
<p style="color: white;"> </p>
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Pepperparty: Vibration im Wohnzimmer</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/06/04/2011/pepperparty-vibration-im-wohnzimmer/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/06/04/2011/pepperparty-vibration-im-wohnzimmer/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Apr 2011 08:46:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Zacharias</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[Dildo]]></category>

		<category><![CDATA[Erotik]]></category>

		<category><![CDATA[Pepperparty]]></category>

		<category><![CDATA[Silke Enubele]]></category>

		<category><![CDATA[Vibrator]]></category>

		<category><![CDATA[WG]]></category>

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		<description><![CDATA[Erotisches Shopping: Auf Pepperparties k&#246;nnen Sexspielzeuge getestet und Fragen gestellt werden, die Frau immer schon mal loswerden wollte.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Pepper statt Tupper: Fr&uuml;her trafen sich Hausfrauen gern zum gemeinsamen Dosenkauf bei Sekt und Knabbereien. Die emanzipierte Frau von heute will aber etwas anderes besorgen, ihren eigenen Orgasmus zum Beispiel oder ein bisschen Abwechslung zu </strong><strong>zweit. Alles was sie daf&uuml;r braucht, gibt es bei einer Pepperparty im heimischen Wohnzimmer. </strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong></strong></p>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: left;">
<dl>
<dt><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/pepperpartie-oben_ebene-11.jpg"><img class="size-full wp-image-55289" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/pepperpartie-oben_ebene-11.jpg" alt="pepperpartie-oben_ebene-11" width="600" height="330" /></a></dt>
<dd>Sekt und Sinnliches: Auf der Pepperparty gibt es nicht nur Vibratoren und Dildos, es wird auch Klartext geredet. Foto: Laura Zacharias</dd>
</dl>
</div>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: left;"><strong></strong>Ein rotes Samttuch liegt auf dem Wohnzimmertisch einer Bochumer Studenten-WG. Es geh&ouml;rt allerdings nicht zum Inventar, sondern zu Silke Enubele: 48 Jahre, rotblonde M&auml;hne, leicht rauchige Stimme, Expertin f&uuml;r Dildos, Vibratoren und andere erotische Dinge, die sie an diesem Abend unter ihrem Tuch hervorzaubern wird. Sie dr&uuml;ckt noch schnell ihre Zigarette aus. „Dreht die Heizung schon mal runter“, sagt die Beraterin zu den jungen Frauen, die sich bereits mit Sektglas in der Hand um sie versammelt haben. „Ich garantiere euch, gleich wird es hier sehr warm!“</p>
<div id="attachment_55284" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/dildo1_ebene-1.jpg"><img class="size-medium wp-image-55284" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/dildo1_ebene-1-300x200.jpg" alt="Immer an der Nase Testen: Das Organ hat &auml;hnlich viele Nerven, wie die weibliche Klitoris. Foto: Laura Zacharias" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Immer an der Nase testen: Das Organ hat &auml;hnlich viele Nerven, wie die weibliche Klitoris. Foto: Laura Zacharias</p></div>
<p><strong>Pers&ouml;nliche Atmosph&auml;re</strong></p>
<p>Als die Runde, die Gastgeberin Charly Goldhagen zur &#8220;Pepperparty&#8221; in ihre WG geladen hat, komplett ist, legt Frau Enubele los. Oder besser: Silke. „Sagt bitte du zu mir“, ruft sie in die Frauenrunde und erkl&auml;rt: „S&auml;tze wie &#8216;Geben Sie mir bitte mal den Vibrator r&uuml;ber&#8217;, das geht gar nicht.“ Anstatt das geheimnisvolle Tuch zu l&uuml;ften, beginnt sie jedoch mit einer gro&szlig;en Glasschale, in der allerlei niedliche Figuren in einer, laut Silke „besonders hautfreundlichen“, Badeessenz schwimmen. „Greift zu, holt die Dinger mal heraus“, lautet die Anweisung. Zun&auml;chst herrscht h&ouml;fliche Zur&uuml;ckhaltung im Raum, ein paar M&auml;dchen greifen aber schlie&szlig;lich doch beherzt ins Blaue hinein.</p>
<p>„Dolly Dolphin“, „Angelo“ und „Baby Buck“ machen kaum Ger&auml;usche und d&uuml;rfen von jeder Teilnehmerin an der Nase in allen acht Vibrationsstufen getestet werden. Auch „Flash Gordon“ macht die Runde und erntet neben ein wenig Gekicher einige Ahs und Ohs: „Das ist jetzt ein Akkuger&auml;t“, erkl&auml;rt Silke. <span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">„</span>Ihr merkt ja gleich, der Flash hat noch wesentlich mehr Power.&#8221; Sie zeigt auf die Spitze, die vom Schaft des kleinen, pinken Vibrators abgeht. „Der stimuliert au&szlig;erdem noch super die Klitoris“.</p>
<div id="attachment_55281" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/pepperpartie-4_ebene-1.jpg"><img class="size-medium wp-image-55281" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/pepperpartie-4_ebene-1-200x300.jpg" alt="Blinde Verf&uuml;hrung: Silke Enubele zeigt an Versuchskanninchen Mareike, was man mit Maske und Handschellen so alles anstellen kann. Foto: Laura Zacharias" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Blinde Verf&uuml;hrung: Silke Enubele zeigt an Versuchskanninchen Mareike, was man mit Maske und Handschellen so alles anstellen kann. Foto: Laura Zacharias</p></div>
<p>Dann braucht die 48-J&auml;hrige eine Freiwillige „mit einem Outfit, das etwas mehr Haut zeigt“. Es trifft Mareike. Sie bekommt eine Augenbinde aufgesetzt, zwei weiche Neoprenfesseln um die Handgelenke gelegt und wird mit Hautmalfarbe mit Schokogeschmack angemalt. „Wenn du richtig r&auml;tst, was ich male, gibt es eine Belohnung“, verspricht die Beraterin. „Wenn du allerdings falsch liegst, wirst du bestraft!“ Das sorgt f&uuml;r Stimmung. „Sag mal was Falsches“, ruft es aus der Menge der M&auml;dchen.</p>
<p><strong>Fragen ist erw&uuml;nscht</strong></p>
<p>„Klitorisstimmulation“, „Rektum“ und „Liebeskugeln“: Begriffe, die anfangs noch zum Lachen bringen, sind nach ein paar Stunden Usus f&uuml;r die Studentinnen geworden. Denn Beraterin Silke Enubele erkl&auml;rt nicht nur geduldig, was man mit Dildos, Vibratoren, Gleitgel und Co. so alles anstellen kann. Sie plaudert auch locker und entspannt &uuml;ber alle m&ouml;glichen Fragen, die nicht von „Dr. Sommer“ und seinem „Team“ beantwortet wurden.</p>
<p>Doch auch daf&uuml;r ist die Pepperparty da: Es geht um den G-Punkt und Beckenbodenmuskeln, Analsex und die besten Techniken zum gegenseitigen Anfassen. „Ich wei&szlig; M&auml;dels, es ist schwierig“, sagt Silke. „Wenn man einem Mann sagt wie man es gut findet, macht er es immer so!“ Einige M&auml;dchen im Raum nicken. Doch Schema F, sei eben gerade in langen Beziehungen oft der schlimmste Lustkiller und gerade daf&uuml;r sei Sexspielzeug die beste M&ouml;glichkeit, auf charmante Art und Weise etwas Abwechslung in die Sache zu bekommen, empfiehlt die 48-J&auml;hrige und plaudert vergn&uuml;gt aus ihrer pers&ouml;nlichen Erfahrung.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Hier reinh&ouml;ren<br />
</strong>
</p>
<p style="color: white;">eldoradio*: <a href="http://static.eldoradio.de/podcast/podcast_1104xx_jw_pepperpartie.mp3">Reportage von einer Dildoparty</a></p>
</div>
<p>Pepperparties bietet Silke &uuml;brigens nicht f&uuml;r Paare, sondern nur f&uuml;r Frauen an. „Ich habe damit schlechte Erfahrungen gemacht“, sagt sie. Auch wenn Dildos und Vibratoren gerade auch f&uuml;r Abwechslung zu zweit geeignet w&auml;ren, k&ouml;nnten einige M&auml;nner mit der vermeintlichen „Konkurrenz“ der penisartig geformten Ger&auml;te nicht umgehen. „Darum sind die Frauenrunden meist viel lockerer und lustiger.&#8221;</p>
<div id="attachment_55282" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/pepperpartie-8_ebene-1.gif"><img class="size-medium wp-image-55282" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/pepperpartie-8_ebene-1-300x200.gif" alt="Wasserfester Spa&szlig;: Vibratoren gibt heutzutage es in fast jeder Form. Foto: Laura Zacharias" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Wasserfester Spa&szlig;: Vibratoren gibt heutzutage es in fast jeder Form. Foto: Laura Zacharias</p></div>
<p><strong>Keine Bestellpflicht</strong></p>
<p>Nach knapp vierst&uuml;ndiger Pr&auml;sentation verschwindet Silke im Nebenzimmer: Bestellen muss n&auml;mlich niemand, und schon gar nicht vor den anderen. Trotzdem wird im Wohnzimmer der Dildohaufen auf dem Tisch durchgew&uuml;hlt und dabei rege beratschlagt, welcher Vibrator wohl das beste Preis-(Vibrations-) Leistungs-Verh&auml;ltnis hat. Erfahrene Pepperparty-Besucherinnen wie Charly, die schon zum zweiten Mal Gastgeberin ist, helfen. Im Gegensatz zu vielen M&auml;nnern habe ihr Freund kein Problem mit Sexspielzeug sagt sie: „Im Gegenteil. Der hat mich erst so richtig drauf gebracht!“ <strong></strong></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Lust bekommen? So funktioniert`s:</strong></p>
<p style="color: white;">Dildo-Partys kann man &uuml;bers Internet buchen: Neben <a href="http://www.pepperparties.de/" target="_blank">Pepperparties</a> gibt es auch noch Die <a href="http://ladiesnight.beate-uhse.com/dildoparty-buchen/party-buchen-formular/" target="_blank">Beate Uhse Ladies Night</a> und Besuche von der <a href="http://www.dildofee.de/flash.htm" target="_blank">Dildofee</a>. Auf den Websites kann man Kontakt zu einer Beraterin aus der Region aufnehmen, mit der ein individueller Partytermin vereinbart wird.</p>
<p style="color: white;">Eine Gastgeberin stellt ihre Wohnung f&uuml;r den Party-Abend zur Verf&uuml;gung und l&auml;dt mindestens acht Freundinnen &uuml;ber 18 Jahren ein. Die Veranstaltung ist kostenlos, vom Gewinn des Abends bekommt die Gastgeberin zehn Prozent Rabatt auf ihre eigene Sexspielzeug-Bestellung.</p>
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Kino-Tipp: Das Schmuckst&#252;ck</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/24/03/2011/kino-tipp-das-schmuckstueck/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/24/03/2011/kino-tipp-das-schmuckstueck/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 15:35:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Zacharias</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kino-Tipps]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[Catherine Deneuve]]></category>

		<category><![CDATA[Emanzipation]]></category>

		<category><![CDATA[Fabrice Luchini]]></category>

		<category><![CDATA[François Ozon]]></category>

		<category><![CDATA[Gérard Depardieu]]></category>

		<category><![CDATA[Karin Viard]]></category>

		<category><![CDATA[Kino]]></category>

		<category><![CDATA[Nicolas Sakozy]]></category>

		<category><![CDATA[Schmuckstück]]></category>

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		<description><![CDATA[Hausmutti mit F&#252;hrungsqualit&#228;ten: Catherine Deneuve brilliert in François Ozons Retro-Kom&#246;die „Das Schmuckst&#252;ck“ und entf&#252;hrt den Zuschauer in die Frauenbewegung der 70er Jahre.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/logo_kino-tipp.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-53841" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/logo_kino-tipp.jpg" alt="logo_kino-tipp" width="600" height="200" /></a></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Von der h&uuml;bschen Vase zur Politikerin: In François Ozons neuer Kom&ouml;die „Das Schmuckst&uuml;ck“, die jetzt auch in den deutschen Kinos zu sehen ist, zeigt Catherine Deneuve, dass Emanzipation auch mit sechzig noch geht. Und sieht dabei trotz Lockenwicklern und Jogginganzug blendend aus.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong><br />
</strong>
</p>
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<div id="attachment_54018" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/schmuckstuck-bild-1.jpg"><img class="size-medium wp-image-54018" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/schmuckstuck-bild-1-300x199.jpg" alt="Bitte keine Meinung, sondern an den Herd: Zwischen Suzanne Pujol und ihrem Mann Robert sind die Rollen klar verteilt. Foto: Concorde Film" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Bitte keine Meinung, sondern an den Herd: Zwischen Suzanne Pujol und ihrem Mann Robert sind die Rollen klar verteilt. Foto: Concorde Film</p></div>
<p>Eigentlich ist das Leben von Suzanne Pujol (Catherine Deneuve) wunderbar: Sie hat zwei erwachsene Kinder, ist die Chefin am Herd und hat jeden Morgen, wenn sie im roten Jogginganzug elegant trippelnd ihre Runde gedreht hat, genug Zeit, in ihrem Notizb&uuml;chlein einzutragen, wie sch&ouml;n doch die Natur ist: „Mein Freund das Eichh&ouml;rnchen war heute morgen hier. Es hat mir zugezwinkert, und ich sagte: Dann bis morgen“, schreibt sie. Einfaltspoesie eines Schmuckst&uuml;ckes (der Originaltitel des Films „Potiche“ bezeichnet eine h&uuml;bsche, aber nutzlose Vase), das sie, wenn es nach ihrem Mann Robert geht, auch bittesch&ouml;n bleiben soll. Nicht dass sie noch anfinge, „eine Meinung“ zu entwickeln.</p>
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<p style="margin-bottom: 0cm;">Robert (wundervoll miesepetrig: Fabrice Luchini) leitet die Pujol&#8217;sche Regenschirmfabrik, die Suzanne einst von ihrem Vater erbte, und hat f&uuml;r Z&auml;rtlichkeiten in seiner Ehe wenig Sinn: Nicht nur weil er neben seiner knapp kost&uuml;mierten Sekret&auml;rin (Karin Viard), die er allmorgendlich gern in den Po kneift, gen&uuml;gend Liebhaberinnen hat, sondern auch weil seine Fabrikarbeiter sich gerade im Streik befinden. Durch einen Herzinfarkt wird der Firmenchef jedoch kurzfristig ausgeschaltet und die Karten damit neu gemischt.</p>
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<div id="attachment_54021" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/das-schmuckstuck-bild-3.jpg"><img class="size-medium wp-image-54021" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/das-schmuckstuck-bild-3-300x199.jpg" alt="Familienkrise: Als sein Erzfeind, der Gewerkschafter Maurice Babin bei ihm zu Hause auftaucht, macht Roberts Herz schlapp. Foto: Concorde Film" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Familienkrise: Als sein Erzfeind, der Gewerkschafter Maurice Babin bei ihm zu Hause auftaucht, macht Roberts Herz schlapp. Foto: Concorde Film</p></div>
<p>Ausgerechnet seine Frau Suzanne, die bisher nur ein nutzloses „Schmuckst&uuml;ck“ war, &uuml;bernimmt die Geschicke der Firma sowie die Streikverhandlungen und sp&uuml;rt damit auch den Wind der Frauenbewegung der Siebzigerjahre, in die François Ozon die Geschichte verlegt. Suzanne trifft ihren Ex-Liebhaber, den Gewerkschafter Maurice Babin (Gérard Depardieu), nach langen Jahren wieder; geht mit ihm ausgerechnet da tanzen, wo ihr Mann sonst seine Liebhaberinnen verf&uuml;hrt und erkl&auml;rt sogar ihrem Mann, als der von seiner Reha-Kreuzfahrt zur&uuml;ckkommt, schlie&szlig;lich sogar den Kampf um den Chefsessel.</p>
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<p style="margin-bottom: 0cm;">In Francois Ozons Leinwandadaption der gleichnamigen B&uuml;hnen-Boulevardkom&ouml;die aus den Achtzigern trieft es nur so von &Uuml;bertreibungen, Knallfarben und &uuml;ppiger Retro-Ausstattung. Doch das schadet nicht: „Das Schmuckst&uuml;ck“ geht n&auml;mlich &uuml;ber die sch&ouml;ne Geschichte von Emanzipation in den Siebzigern hinaus und ist auch eine augenzwinkernde Satire auf die Gegenwart. Von Anspielungen auf Frankreichs Pr&auml;sident Nicolas Sarkozy, dessen ber&uuml;hmter Satz &#8220;Verzieh dich, du Bl&ouml;dmann&#8221;, mit dem er im Jahr 2008 einen Bauern auf einer Landwirtschaftsschau angegangen war, und der hier dem b&ouml;sen Robert Pujol in den Mund gelegt wird, bis hin zu dem geradezu ironisch wirkenden Konservatismus der Tochter (Judith Godrèche), die ihrer sp&auml;t emanzipierten Mutter pl&ouml;tzlich in den R&uuml;cken f&auml;llt.</p>
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<div id="attachment_54020" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/das-schmuckstuck-bild-21.jpg"><img class="size-medium wp-image-54020" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/das-schmuckstuck-bild-21-300x212.jpg" alt="Frauenpower f&uuml;r die Fabrik: Suzanne Pujol (Mitte) motiviert Sekret&auml;rin Nadège, Tochter Joëlle (rechts) ist skeptisch. Foto: Concorde Film" width="300" height="212" /></a><p class="wp-caption-text">Frauenpower f&uuml;r die Fabrik: Suzanne Pujol (Mitte) motiviert Sekret&auml;rin Nadège, Tochter Joëlle (rechts) ist skeptisch. Foto: Concorde Film</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ein Meister wie François Ozon (&#8221;8 Frauen&#8221;, &#8220;Swimming Pool&#8221;) wei&szlig; au&szlig;erdem, was er an seinen Darstellern hat: F&uuml;r Catherine Deneuve, die ihre Rolle zwischen gutm&uuml;tiger Ehefrau, Liebhaberin, und schlie&szlig;lich politischer K&auml;mpferin einfach brilliant verk&ouml;rpert, w&auml;hlte er ausgerechnet Gerard Depardieu als Filmpartner: Mit ihm war sie bereits sechsmal zusammen auf der Leinwand zu sehen, ein altgedientes Traumpaar also. Und wenn die beiden im Nachtclub „Badaboum“ auf der Tanzfl&auml;che ganz unerwartet direkt in die Kamera schauen und die Menschen im Kinosaal scheinbar fixieren, dann erwacht man kurz aus dem sch&ouml;nen Emanzipationsm&auml;rchen. Dann muss man den beiden gro&szlig;en Stars des franz&ouml;sischen Films einfach zuzwinkern.</p>
<div style="margin-top:15px"></div>
<div style="margin-top:15px"></div>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.pflichtlektuere.com/24/03/2011/kino-tipp-das-schmuckstueck/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a> <a href="http://www.pflichtlektuere.com/category/kino_tipp/"><img class="aligncenter size-full wp-image-50048" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/teaser-fuer-kinorubrik.jpg" alt="teaser-fuer-kinorubrik" width="596" height="192" /></a></p>


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		</item>
		<item>
		<title>Gemeinsam gegen das leere Blatt</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/23/03/2011/gemeinsam-gegen-das-leere-blatt/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/23/03/2011/gemeinsam-gegen-das-leere-blatt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Mar 2011 23:18:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Zacharias</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im hörsaal]]></category>

		<category><![CDATA[Dissertation]]></category>

		<category><![CDATA[Hausarbeit]]></category>

		<category><![CDATA[Ruhr-Universität Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[Schreibwoche]]></category>

		<category><![CDATA[Schreibzentrum]]></category>

		<category><![CDATA[Tutorienzentrum]]></category>

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		<description><![CDATA[Egal ob Dissertation oder Hausarbeit: Bei der zweiten Bochumer Schreibwoche wird Schreibproblemen der Kampf angesagt. Auch wenn manchmal nur noch Jammern hilft.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schluss mit Schreibf&auml;ule und Schreibblockaden: Bei der zweiten Schreibwoche der Ruhr-Universi&auml;t Bochum k&auml;mpfen rund 90 Studenten, Forscher und Mitarbeiter gemeinsam gegen ihre leeren Bl&auml;tter an. Noch bis Freitag wird von 10 bis 16 Uhr systematisch geschrieben, diskutiert, strukturiert und korrigiert. Mit viel Kaffee, etwas Frust, aber auch jeder Menge Spa&szlig;.</strong></p>
<div id="attachment_53959" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/schreibwoche-4_ebene-1.jpg"><img class="size-medium wp-image-53959" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/schreibwoche-4_ebene-1-300x300.jpg" alt="Im Schreibfieber: Eva (links) und Isabell kommen bei der Schreibwoche gut voran. Foto: Laura Zacharias" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Im Schreibfieber: Eva (links) und Isabell kommen bei der Schreibwoche gut voran. Foto: Laura Zacharias</p></div>
<p>Still und konzentriert starren Eva (26) und Isabell (23) auf ihre Laptops. Abgesehen von leisen Tippger&auml;uschen herrscht absolute Stille im Seminarraum der Ruhr Uni Bochum, in dem die beiden sich mit anderen Studenten ausgebreitet haben. Wasserflaschen, B&uuml;cherberge und auch ein Schild mit gleichlautender Aufschrift an der T&uuml;r machen deutlich: In diesem Raum wird nicht geredet, daf&uuml;r flei&szlig;ig gearbeitet. Und das bereits seit 10 Uhr morgens. Trotz Semesterferien und Sonnenschein. Das ist die 2. Schreibwoche der RUB, zu der sich rund 90 Studenten, Doktoranden und Mitarbeiter angemeldet haben.</p>
<p>„Wenn ich allein zu Hause sitze kann ich einfach nicht gut schreiben“, sagt Eva, als sie sich drau&szlig;en auf dem Flur eine kurze Pause g&ouml;nnt, um einen Apfel zu essen. „Hier bei der Schreibwoche“, erkl&auml;rt sie, „gibt es einen festen Anfangs- und Schlusszeitpunkt, das hilft mir unheimlich.“ Die Masterstudentin mit den F&auml;chern Germanistik und Franz&ouml;sisch m&ouml;chte in dieser Woche ihre „b&ouml;se Linguistik-Hausarbeit“ fertig machen. „So dass ich am Wochenende nur noch Korrektur zu lesen brauche“. Einen kleinen Fortschritt kann Eva schon stolz verk&uuml;nden: „Sechs von 20 Seiten sind es schon. Immerhin.“<br />
<strong><br />
Oberstes Gebot: Eigenst&auml;ndigkeit</strong></p>
<div id="attachment_53958" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/schreibwoche-3_ebene-1.jpg"><img class="size-medium wp-image-53958" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/schreibwoche-3_ebene-1-300x300.jpg" alt="Auf der Zielgeraden: Jeder Teilnehmer hat seine pers&ouml;nlichen Erwartungen an sich selbst vorab festgelegt. Foto: Laura Zacharias" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Auf der Zielgeraden: Jeder Teilnehmer hat seine pers&ouml;nlichen Erwartungen an sich selbst vorab festgelegt. Foto: Laura Zacharias</p></div>
<p>Zu viel Ablenkung  am eigenen Schreibtisch, zu viele Komilitonen in der Bibliothek, Schwierigkeiten, sich allein zu strukturieren: Probleme, die wohl fast jeder Student in Verbindung mit gr&ouml;&szlig;eren schriftlichen Projekten kennt. Maike Wiethoff und ihre Kollegen vom Schreibzentrum der Bochumer Uni wollen mit dem Projekt „Schreibwoche“, das seit Montag l&auml;uft, Abhilfe schaffen. „Wir fangen morgens erst einmal mit einer kurzen Auftakt&uuml;bung an“, erkl&auml;rt sie. „Dann geht es – abgesehen von einer Mittagspause und freiwilligen Workshopangeboten - ans selbstst&auml;ndige Arbeiten.“</p>
<p>Das passiert nicht nur in den drei R&auml;umen, in denen absolute Ruhe herrscht: In einem weiteren Raum stehen jede Menge Flipcharts, die nach Brainstorming, Mindmap und &auml;hnlichen Strukturierungs&uuml;bungen aussehen. „Hier wird konzipiert, und die Teilnehmer k&ouml;nnen sich gegenseitig Feedback geben“, erkl&auml;rt Wiethoff. „In erster Linie wollen wir, dass die Teilnehmer eigenst&auml;ndig arbeiten und sich untereinander helfen.“ Es gebe allerdings neben den Mitarbeitern des Schreibzentrums zus&auml;tzlich noch drei Tutoren, die jederzeit bei Problemen ansprechbar seien.</p>
<p><strong>Tutoren helfen weiter</strong></p>
<div id="attachment_53957" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/schreibwoche-2_ebene-1.jpg"><img class="size-medium wp-image-53957" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/schreibwoche-2_ebene-1-300x300.jpg" alt="Berater auf Augenh&ouml;he: Tutor Benny studiert Geschichte und hat selbst noch einiges an Schreibarbeit zu tun. Foto: Laura Zacharias" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Berater auf Augenh&ouml;he: Tutor Benny studiert Geschichte und hat selbst noch einiges an Schreibarbeit zu tun. Foto: Laura Zacharias</p></div>
<p>Benny (25) ist einer von ihnen. Der Geschichtsstudent arbeitet im Tutorienzentrum der RUB und gibt dort regelm&auml;&szlig;ig Feedback zu wissenschaftlichen Arbeiten. „Ich bin zwar Ansprechpartner, aber ich will hier auch selbst ein paar kleinere Projekte fertig bekommen“, erz&auml;hlt er, w&auml;hrend er sich im sogenannten Kommunikationsraum einen frischen Kaffee eingie&szlig;t. „Eine Bibliographie zum Beispiel oder ein dreiseitiges Essay. Bisher bin ich da noch nicht so voran gekommen.“ Er schaut zu zwei Studentinnen hin&uuml;ber, denen es scheinbar gerade &auml;hnlich ergeht. Sie sitzen an einem Tisch, auf dem neben einer Schale Gummib&auml;rchen ein Schild mit der Aufschrift „Ich m&ouml;chte jammern“ steht. „Ich suche Literatur, es gibt aber keine“, sagt die eine. „Ich habe seit heute morgen um zehn meinen toten Punkt“, scherzt die andere und beide m&uuml;ssen lachen.</p>
<p>Zwar l&auml;sst die Schreibwoche jedem seinen eigenen Arbeitsrhythmus, eine gesunde Mischung aus Druck und Lob darf nat&uuml;rlich nicht fehlen. Im Kommunikationsraum gibt es auf der einen Seite eine „Wall of Fame“, an der jeder seine t&auml;glichen Erfolge mit Post-Its verk&uuml;nden kann. Gegen&uuml;ber hat jeder sein pers&ouml;nliches Wochenziel auf einen Pfeil geschrieben und an den Rand einer gro&szlig;en Zielscheibe an der Wand geklebt. „Dieser Pfeil wird jeden Tag je nach Fortschritt verschoben“, sagt Maike Wiethoff. „Wir hoffen nat&uuml;rlich, dass alle der Mitte m&ouml;glichst nahe kommen!“</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color: white;">Wann? 21. - 25. M&auml;rz, jeweils von 10 - 16 Uhr</p>
<p style="color: white;">Wo? Treffpunkt ist GB 04</p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.rub.de/schreibzentrum/" target="_blank">Infos und Anmeldung hier</a></p>
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Wandel, Wurst und Wassermelonen</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/13/02/2011/wandel-wurst-und-wassermelonen/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/13/02/2011/wandel-wurst-und-wassermelonen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Feb 2011 15:43:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Zacharias</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Menschen im Pott]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>

		<category><![CDATA[Depot]]></category>

		<category><![CDATA[Dinge der Ruhr]]></category>

		<category><![CDATA[Kulturhauptstadt]]></category>

		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

		<category><![CDATA[Ruhrgebiet]]></category>

		<category><![CDATA[Stößchen]]></category>

		<category><![CDATA[Strukturwandel]]></category>

		<category><![CDATA[TU Dortmund]]></category>

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		<description><![CDATA[Was hat eine geh&#228;kelte Melone mit dem Strukturwandel im Ruhrgebiet zu tun? Die Antworten gibt es bei der Ausstellung „DINGE DER RUHR-Struktur und Wandel“ im Depot.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Was hat eine geh&auml;kelte Melone mit dem Strukturwandel im Ruhrgebiet zu tun? Und wieso ist das ber&uuml;hmte &#8220;St&ouml;&szlig;chen&#8221;, trotz gro&szlig;er Beliebtheit in Dortmunds Kneipen, doch nicht mehr das, was es mal war? Die Ausstellung „DINGE DER RUHR.-Struktur und Wandel“ im Depot kl&auml;rt auf. </strong></p>
<p>Manches scheint offensichtlich. Auf dem Einmachglas, dass mit saftigen Zwetschgen und Birnen gef&uuml;llt ist, steht bereits „Ruhrglas“ - ein Ding  der Ruhr also. Doch ganz so banal, wie es wirkt, ist die Geschichte dieses allt&auml;glichen Gegenstandes nicht.  Als ein Symbol einer Selbstversorgungskultur hat das Einmachglas seine Bedeutung l&auml;ngst verloren und ist in mancher K&uuml;che lediglich als ein stylischer Staubf&auml;nger wiederzufinden.</p>
<div id="attachment_51855" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/ruhrglas.jpg"><img class="size-medium wp-image-51855" title="Dinge der Ruhr" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/ruhrglas-300x300.jpg" alt="Ein Glas im Wandel: Franziska Reker hat sich mit der Geschichte des Einmachglases, dass sie von ihrer Gro&szlig;mutter kannte, auseinandergesetzt. " width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Glas im Wandel: Franziska Reker und ihr Einmachglas. Foto: Laura Zacharias</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Das Einmachglas ist eines von insgesamt 16 Gegenst&auml;nden, die eine Gruppe von Dortmunder Studenten der Kulturanthropologie des Textilen gesucht und gefunden hat.       In einem zweisemestrigen Studienprojekt wurden diese Exponate zu den Symbolen des Strukturwandels im Ruhrgebiet gekr&ouml;nt. „Die Recherche war dabei das schwierigste“, erkl&auml;rt Projektleiter Jan Christoph Watzlawik. Denn jedes „Ding“ sollte gleichzeitig f&uuml;r das Ruhrgebiet stehen, aber auch den Wandel aufzeigen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>16 Gegenst&auml;nge mit eigener Geschichte</strong></p>
<p>Von der anf&auml;nglichen  Recherche zur Ver&auml;nderung der Stadt und der Architektur, &uuml;ber Museen, bis hin zu Gruppendiskussionen, Interviews und wissenschaftlicher Literatur habe sich jeder Projektteilnehmer dann „seinem Gegenstand“ angen&auml;hert, erz&auml;hlt Watzlawik. Ihre Ergebnisse zeigen die Studenten nun in einer Wanderausstellung, die zun&auml;chst im Depot in der Dortmunder Nordstadt gastiert. Neben professionellen Fotos der Gegenst&auml;nde umfasst die Ausstellung auch 16 teilweise sehr wissenschaftliche, manchmal auch eher essayistisch angehauchte Texte, die die Geschichten der Gegenst&auml;nde und besonders, inwiefern sie als „Verobjektivierung des Strukturwandels“ wirken, erkl&auml;ren.</p>
<p><strong>Sehnsucht und Wehmut  aus dem Ruhrgebiet </strong></p>
<p>Neben Ruhrpott-Klassikern, wie zum Beispiel dem St&ouml;&szlig;chen, das neuerdings einen 0,1 Liter-Eichstrich haben muss und dadurch in seiner F&uuml;llmenge nicht mehr dem Wohlwollen des Wirtes unterliegt,  oder der Grubenlampe, die heute eher ein Relikt aus der alten Zeit ist, als tats&auml;chlich ein Einsatzger&auml;t unter Tage, sind es auch Dinge, deren Bezug zum Wandel im Verborgenen liegt:  Zum Beispiel die geh&auml;kelte Wassermelone. Sie ist, wie man im Text von Elisabeth Beregow erf&auml;hrt, das Werk einer &auml;lteren Dame aus Kasachstan, die 1993 mit ihrer Familie nach Dortmund kam.</p>
<div id="attachment_51856" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/trinkhalle.jpg"><img class="size-medium wp-image-51856" title="Dinge der Ruhr" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/trinkhalle-300x300.jpg" alt="Ein Ding der Ruhr: Das B&uuml;dchen von Marie Helbing. Foto: Laura Zacharias" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Ding der Ruhr: Das B&uuml;dchen von Marie Helbing. Foto: Laura Zacharias</p></div>
<p>Ein  Symbol f&uuml;r Ver&auml;nderung durch die Zuwanderung zum einen, f&uuml;r Sehnsucht nach Sinnhaftigkeit, Suche nach Heimat in der Fremde zum Anderen. „Nat&uuml;rlich ist die Auswahl subjektiv, jeder hat sein pers&ouml;nliches Ding gefunden“, sagt Watzlawik, der die Idee zu dem Projekt hatte. Dennoch bleibt die Bewertung der Gegenst&auml;nde und der spannenden Geschichten, die sich dahinter verbergen, stets objektiv. Die Ausstellung ist weder ein Lobpreises auf den Fortschritt noch ein nostalgischer Rundumschlag. Sie ist eher eine scharfsinnige Analyse dessen, was heute ist. Und trotzdem schafft sie es, den Betrachter in genau diese eine wirre aber liebevolle Mischung aus Wehmut und Vorfreude zu versetzen.</p>
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<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema: </strong></p>
<p style="color: white;">Die Ausstellung „DINGE DER RUHR. Struktur und Wandel“ l&auml;uft noch zum 27.02.2011 im Depot Dortmund (Immermannstr. 29) montags bis freitags von 10.00-16.00 Uhr und samstags sowie sonntags zu den Veranstaltungszeiten des Theater im Depot und des Kinos. Der Eintritt ist frei.</p>
<p style="color: white;">Der Ausstellungskatalog der alle Fotos und Texte als lose Drucke zum Einrahmen und Aufh&auml;ngen enth&auml;lt, ist zum Preis von 4,50 Euro &uuml;ber <span lang="zxx">dingederruhr@gmx.de</span> zu bestellen.</p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: &quot;Times New Roman&quot;, serif;"><span style="font-size: small;"> </span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p><strong></strong><span style="color: #000000;"><span style="font-family: &quot;Times New Roman&quot;, serif;"><span style="font-size: small;"> </span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Ein Ausverkauf der Erinnerungen</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/28/01/2011/ausverkauf-der-erinnerungen/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/28/01/2011/ausverkauf-der-erinnerungen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 23:36:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Zacharias</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Essen]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im freizeitrausch]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[flohmarkt]]></category>

		<category><![CDATA[Kulturhauptstadt]]></category>

		<category><![CDATA[ruhr.2010]]></category>

		<category><![CDATA[Zollverein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=51179</guid>
		<description><![CDATA[Das Kulturhauptstadtjahr ist vorbei, und jetzt werden die Reste von Arbeitsschuh bis Zechenhelm ver&#228;u&#223;ert. F&#252;r viele ein fr&#246;hlicher Schlussverkauf, f&#252;r manche eine Beerdigung.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Kulturhauptstadtjahr ist vorbei, Ruhr.2010 hat ausgedient. Und damit auch rund 100 000 weitere kleine und gro&szlig;e Dinge, die in irgendeiner Weise zum Gelingen der Kulturhauptstadt beigetragen haben. Diese werden nun verkauft – auf einem Flohmarkt.</strong></p>
<div id="attachment_51198" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/ruhr-2010-flohmarkt-volunteer-christian-kellmann.jpg"><img class="size-medium wp-image-51198" title="ruhr-2010-flohmarkt-volunteer-christian-kellmann" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/ruhr-2010-flohmarkt-volunteer-christian-kellmann-300x300.jpg" alt="ruhr-2010-flohmarkt-volunteer-christian-kellmann" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Alles muss raus: F&uuml;r Volunteer Christian Kellmann ist der Flohmarkt ein trauriger Abschied. Foto: Laura Zacharias</p></div>
<p>Christian Kellmann muss sich konzentrieren. &#8220;Kleinen Moment noch&#8221;, sagt er und beginnt erneut, die Handschuhpaare auf dem Tisch vor sich durchzuz&auml;hlen. &#8220;Einundzwanzig, zweiundzwanzig, dreiundzwanzig&#8230;&#8221;. Neben den Handschuhen stapeln sich Schals und M&uuml;tzen, Pullover, Polo-Shirts und andere Kleidungsst&uuml;cke, die auf irgendeinem der vielen Ruhr.2010-Events wohl einmal ihren gro&szlig;en Auftritt gehabt haben m&uuml;ssen.</p>
<p>Kellmann ist einer von rund 50 Volunteers, die an diesem Wochenende dem Kulturhauptstadtjahr die letzte Ehre erweisen: Beim Ruhr.2010-Flohmarkt auf Zeche Zollverein. &#8220;Ich werde mir auf jeden Fall ein paar Plakate sichern&#8221;, sagt er und zeigt in eine andere Ecke der Halle. &#8220;Oder Buttons&#8221;, meint der Herner und f&uuml;gt lachend hinzu: &#8220;Die habe ich n&auml;mlich bisher immer nur ausgeteilt.&#8221; Wenn er allerdings an den Sinn und Zweck dieser Veranstaltung denkt, verzieht sich seine fr&ouml;hliche Miene. &#8220;Ist fast wie so ne Beerdigung hier&#8221;, sagt Kellmann. &#8220;Echt schade, dass es vorbei ist&#8221;.</p>
<p><strong>Merchandise und B&uuml;ro-Ausstattung</strong></p>
<p>Das, was sich hier in Halle 5 auf Zeche Zollverein zum Teil noch in Kisten stapelt, ist so gut wie alles, was von der Kulturhauptstadt noch &uuml;brig ist. Denn auf dem Flohmarkt sollen nicht nur die restlichen Merchandising-Artikel wie T-Shirts, Tassen, oder Schl&uuml;sselb&auml;nder sowie die Reste aus dem Online-Shop zu stark reduzierten Preisen verkauft werden, sondern wirklich alles. Sogar die B&uuml;roausstattung der Organisatoren: Laptops und PCs, Lampen und Schreibtischst&uuml;hle. Dazu jede Menge B&uuml;cher, Hefte und Kataloge, in denen sich nicht selten eine Widmung an Ruhr.2010-Chef Fritz Pleitgen findet.</p>
<div id="attachment_51197" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/ruhr-2010-flohmarkt-organisatorin-bettina-steindl-beklebt-schacht-zeichen.jpg"><img class="size-medium wp-image-51197" title="ruhr-2010-flohmarkt-organisatorin-bettina-steindl-beklebt-schacht-zeichen" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/ruhr-2010-flohmarkt-organisatorin-bettina-steindl-beklebt-schacht-zeichen-300x300.jpg" alt="ruhr-2010-flohmarkt-organisatorin-bettina-steindl-beklebt-schacht-zeichen" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Letzte Schacht-Zeichen: Flohmarkt-Organisatorin Bettina Steindl beklebt die gelben Ballons mit Preispunkten. Foto: Laura Zacharias<br />
</p></div>
<p>&#8220;Alles, was jetzt nicht mehr gebraucht wird, verkaufen wir hier&#8221;, sagt Bettina Steindl, die den Verkauf organisiert. Sie ist gerade dabei, die rund 100 000 Artikel mit bunten Aufklebern zu versehen, der &Uuml;bersichtlichkeit halber. &#8220;Jede Farbe steht f&uuml;r einen Preis&#8221;, erkl&auml;rt sie, von 50 Cent f&uuml;r eine kleine Brosch&uuml;re bis zu 400 Euro f&uuml;r einen fast neuwertigen Laptop sei alles dabei. Steindl hat ein Jahr lang im Marketing f&uuml;r die Ruhr.2010 gearbeitet, und war zuvor bereits f&uuml;r die Kulturhauptstadt Linz t&auml;tig. Mit dem Flohmarkt, sagt sie, sei den Leuten auch die M&ouml;glichkeit gegeben, &#8220;noch einmal durch das Jahr zu gehen.&#8221;</p>
<p><strong>Nostalgie zum festen Preis</strong></p>
<p>Das scheint gelungen: Denn wenn man genauer hinschaut, sind zwischen N&uuml;tzlichem auch viele Dinge ausgebreitet, die zwar nicht mehr wirklich brauchbar sind, wohl aber Erinnerungswert haben. Echte Ruhr.2010-Stra&szlig;enschilder zum Beispiel, Erl&auml;uterungstafeln zum &#8220;Ruhr-Atoll&#8221; auf dem Essener Baldeneysee, die Regenponchos der legend&auml;ren Er&ouml;ffnungsfeier oder auch die gelben Ballons, die einmal als sogennante &#8220;Schacht-Zeichen&#8221; &uuml;ber dem Ruhrgebiet schwebten. Notenb&uuml;cher vom &#8220;SING Day of Song&#8221; sind auch dabei, genauso wie Kunstdrucke mit Ruhr.2010-Fotos von Manfred Vollmer, die bereits in New York ausgestellt waren.</p>
<div id="attachment_51203" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/ruhr2010-flohmarkt.jpg"><img class="size-medium wp-image-51203" title="ruhr2010-flohmarkt" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/ruhr2010-flohmarkt-300x300.jpg" alt="Supertest" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Beim Flohmarkt auf Zollverein wird alles von Ruhr.2010 verkauft, was nicht niet- und nagelfest ist. Foto: Laura Zacharias<br />
</p></div>
<p>Die Bierzelttische, die am 18.Juli 2010 auf der A40 als Picknickpl&auml;tze dienten, verspr&uuml;hen nun in der Industriehalle ein wenig Flohmarktcharme. Einen Unterschied zum gew&ouml;hnlichen Flohmarkt gibt es dennoch: Die Preise stehen fest, es wird nicht gehandelt. Ruhr.2010-Sprecher Clemens Baier hofft trotzdem, dass alles wegkommt: &#8220;Die ganzen Sachen zu lagern, das kostet!&#8221; Er verweist darauf, dass vieles &#8220;bis zu 70 Prozent g&uuml;nstiger&#8221; sei als vorher. Was nach fr&ouml;hlichem Schlussverkauf klingt, f&auml;llt besonders manchem Mitarbeiter schwer, sagt Organisatorin Bettina Steindl: &#8220;Unter uns herrscht gro&szlig;e Wehmut.&#8221;</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Wann und Wo?</strong></p>
<p style="color: white;">Der Flohmarkt in Halle 5 auf Zeche Zollverein hat am Freitag, 28. Januar, von 15 bis 20 Uhr ge&ouml;ffnet, am darauffolgenden Samstag und Sonntag jeweils von 10 bis 18 Uhr. Vom Essener Hauptbahnhof nimmt man die Linie 107 bis zur Haltestelle &#8220;Zollverein&#8221;. F&uuml;r Autofahrer gibt es kostenlose Parkpl&auml;tze.</p>
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p style="color: white;">Web: <a href="http://www.essen-fuer-das-ruhrgebiet.ruhr2010.de/" target="_blank">Die Homepage der Ruhr.2010</a><br />
pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/10/12/2010/ruhr2010-geht-was-bleibt/" target="_blank">Ruhr 2010 - Was bleibt?</a><br />
pflichtlekt&uuml;re: <a href="http://www.pflichtlektuere.com/18/07/2010/still-leben-a40-wir-waren-da/" target="_blank">Still-Leben A40: Wir waren da</a><br />
Do1 TV: <a href="http://www.do1.tv/2010/05/28/ortstermin-spezial-herzrasen-und-riesenvogel/" target="_blank">Ortstermin Spezial - Die Kulturhauptstadt rollt</a> (Video)</p>
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Kino-Tipp: We want Sex</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/13/01/2011/kino-tipp-we-want-sex/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Jan 2011 08:41:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Zacharias</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kino-Tipps]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[Film]]></category>

		<category><![CDATA[Ford]]></category>

		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>

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		<category><![CDATA[London]]></category>

		<category><![CDATA[Made in Dagenham]]></category>

		<category><![CDATA[Nigel Cole]]></category>

		<category><![CDATA[sexual equality]]></category>

		<category><![CDATA[We want sex]]></category>

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		<description><![CDATA[Aufstand der Arbeiterinnen: In Nigel Coles neuer Sozialkom&#246;die „We want Sex“ brilliert Sally Hawkins als liebenswerte Streikf&#252;hrerin. Ab 13.1. in den deutschen Kinos.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/logo_kino-tipp.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-43327" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/logo_kino-tipp.jpg" alt="logo_kino-tipp" width="600" height="200" /></a> <strong></strong></p>
<p><strong>Der deutsche Titel des Films, der im Original „Made in Dagenham“ hei&szlig;t, f&uuml;hrt etwas in die Irre: „We want Sex“ ist weder ein Erotikfilm, noch eine amerikanische Teeniekom&ouml;die &uuml;bers Erste Mal. Um Sex geht es aber irgendwie doch – zumindest, wenn man das Wort mit „Geschlecht“ &uuml;bersetzt. Der Titel bezieht sich auf ein nicht ganz ausgerolltes Protest-Transparent, auf dem „We want sexual equality“ steht, also sexuelle Gleichstellung.</strong></p>
<div id="attachment_49437" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/bild-3.jpg"><img class="size-medium wp-image-49437" title="Kino_we_want_sex_bild_3" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/bild-3-300x199.jpg" alt="Es geht voran: Der Arbeitskampf f&uuml;hrt die N&auml;herinnen bis nach London zum Parlamentsgeb&auml;ude. Foto: Tobis" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Es geht voran: Der Arbeitskampf f&uuml;hrt die N&auml;herinnen bis nach London zum Parlamentsgeb&auml;ude. Foto: Tobis</p></div>
<p>Und damit ist man eigentlich auch schon mittendrin, in Dagenham im Jahr 1968. In der Vorstadt im Nordosten Londons arbeiten zu jener Zeit mehr als 50 000 M&auml;nner in den hiesigen Ford-Werken. Nebenan, in einem heruntergekommenen Nebengeb&auml;ude, schuften jedoch auch 187 Frauen. Die sind wegen der stickig-hei&szlig;en Luft meist nur in Unterw&auml;sche bekleidet. Sie n&auml;hen die Autositze f&uuml;r die neuesten Ford-Modelle zusammen. Trotz harter Arbeit bekommen sie nur einen Bruchteil des Lohns ihrer M&auml;nner. Doch das tut der Stimmung unter den Kolleginnen zun&auml;chst keinen Abbruch.</p>
<p><strong>Erster Frauenstreik der Geschichte</strong></p>
<p>Bis das Management eines Tages beschlie&szlig;t, die Frauen als „ungelernte Arbeiter“ einzustufen, also ihr Gehalt noch weiter zu k&uuml;rzen. Angef&uuml;hrt von Gewerkschaftsvertreter Albert (Bob Hoskins) beschlie&szlig;en sie, der Ungerechtigkeit ein Ende zu bereiten. Streikf&uuml;hrerin soll ausgerechnet die zur&uuml;ckhaltende Rita (Sally Hawkins) werden. Doch die w&auml;chst mit ihren Aufgaben, entpuppt sich mehr und mehr als wortgewandt und klug. „Wir m&uuml;ssen endlich daf&uuml;r sorgen, dass wir alle das gleiche Recht bekommen und eine Bezahlung, die sich nicht danach richtet, ob man einen Schwanz hat oder nicht!“, ruft Rita ihren Kolleginnen zu und beginnt damit den ersten Frauenstreik in der Geschichte.</p>
<div id="attachment_49432" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/bild-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-49432" title="Kino_We_want_sex_bild_2" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/bild-2-300x199.jpg" alt="Liebenswerter Working-Class Hero: N&auml;herin Rita (Sally Hawkins) bei der Arbeit im Ford-Werk. Foto: Tobis" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Liebenswerter Working-Class Hero: N&auml;herin Rita (Sally Hawkins) bei der Arbeit im Ford-Werk. Foto: Tobis</p></div>
<p>Doch der Weg zur Gleichberechtigung ist noch weit: Nicht nur hinterlistige Manager und opportunistische Gewerkschafter stellen sich Rita und ihren Kolleginnen mit jeder Menge Gegenwind in den Weg. Als die Sitze in der Ford-Fabrik langsam zur Neige gehen, m&uuml;ssen auch die M&auml;nner zwangsl&auml;ufig die Arbeit niederlegen und sind pl&ouml;tzlich gar nicht mehr begeistert von der ambitionierten Idee, f&uuml;r die ihre Frauen k&auml;mpfen. Die Unruhe in Dagenham wird bald zu einer nationalen Angelegenheit, die auch Arbeitsministerin Barbara Castle (Miranda Richardson), Spitzname „Die feurige Rote“, auf den Spielplan ruft.</p>
<p><strong>Britischer Humor und Ohrw&uuml;rmer</strong></p>
<p>Regisseur Nigel Cole, der bereits mit „Grasgefl&uuml;ster“ und „Kalender Girls“ Frauen zu seinen Filmheldinnen machte, erz&auml;hlt die auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte von Dagenham mit viel Ironie und typisch britisch-lockerem Humor. Trotz der Schwere des Themas ist „We want Sex“ eine warmherzige Sozialkom&ouml;die, die nicht nur von schrulligen Charakteren, sondern auch von der Liebe zum Detail seiner Macher lebt. Die F&ouml;hnfrisuren und die knalligen Klamotten, sowie der sorgf&auml;ltig ausgew&auml;hlte Soundtrack voller Sixties-Ohrw&uuml;rmer laden gleichzeitig zu einer spannenden Zeitreise ins Jahr 1968 ein, ohne auch nur ein einziges Mal aufgesetzt zu wirken.</p>
<div id="attachment_49426" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/bild-1.jpg"><img class="size-medium wp-image-49426" title="Kino_We_want_sex_bild_1" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/bild-1-300x199.jpg" alt="Abstimmung zum Arbeitskampf: Gewerkschaftsvertreter Albert (Bob Hoskins) stachelt die Frauen an. Foto: Tobis" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Abstimmung zum Arbeitskampf: Gewerkschaftsvertreter Albert (Bob Hoskins) stachelt die Frauen an. Foto: Tobis</p></div>
<p>Doch nicht zuletzt sind es die grandiosen Darstellerinnen, die den Film &uuml;ber das, auch im Jahr 2011 immer noch brandaktuelle Thema Gleichstellung am Arbeitsplatz sehenswert machen: Sally Hawkins, die f&uuml;r ihre Rolle in „Happy Go Lucky“  2008 den silbernen B&auml;ren auf der Berlinale gewann, haucht der Figur der Rita O&#8217;Grady so viel Authentizit&auml;t und Charisma ein, dass man sie einfach lieben muss. Auch Miranda Richardson &uuml;berzeugt als Power-Ministerin, ebenso Jaime Winstone als j&uuml;ngste Fabrikarbeiterin Sandra, die eigentlich von einer Modelkarriere tr&auml;umt, sich aber vom Naivling schlie&szlig;lich doch zur K&auml;mpferin entwickelt.</p>
<p>Ein Film, der alles andere als platte Kom&ouml;die oder trockene Sozialkritik ist, sondern mit feinsinnigem Humor und Ironie zum Nachdenken anregt.</p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.pflichtlektuere.com/13/01/2011/kino-tipp-we-want-sex/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<div><a href="http://www.pflichtlektuere.com/category/kino_tipp/"><img src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/teaser-fuer-kinorubrik.jpg" alt="" /></a></div>


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